close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

09 - Camberger Anzeiger

EinbettenHerunterladen
Gesund!
Samstag
25. Oktober 2014
11
Der Schlaganfall beeinträchtigt
WELTSCHLAGANFALLTAG Krankheit fordert Gesundheitssystem heraus
Wetzlar
(red). Der
Schlaganfall ist weltweit
die zweithäufigste Todesursache und der häufigste
Grund für Behinderungen
im
Erwachsenenalter.
Doch 70 Prozent aller
Schlaganfälle sind vermeidbar, wenn Risikofaktoren bekannt sind und
kontrolliert werden.
Hiermit gebe ich die Verlegung meiner Praxis
zum 1. November 2014 bekannt:
Dr. Hans E. Bräuniger
Psychotherapeut
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Dipl.-Psych. f. Klin. Psychologie
amtl. anerkannt f. verkehrspsychol. Beratungen nach § 4 Abs. 9 StVG
Marktplatz 9 – 35781 Weilburg
Tel: 06471- 5165150 • mobil: 0173 - 47 57 150
Email: Dr. Braeuniger@gmx.de
www.dr-braeuniger.de
Neben der verhaltensther. Behandlung von Ängsten, Depressionen,
Zwängen etc. umfasst mein Leistungsangebot auch
Eignungstestung, Coaching, Paartherapien, Hypnosebehandlungen und
verkehrstherapeutische Maßnahmen (z.B. Punkteabbau,
Fahreignungsseminare u. Kurse zur Vorbereitung auf eine MPU)
Sprechstunden nur nach Vereinbarung
Aus Anlass des Weltschlaganfalltages am 29. Oktober
macht
Deutsche
Schlaganfall-Hilfe auf die
Krankheit aufmerksam. Sie
bietet am kommenden Mittwoch von 18 bis 21 Uhr sogar eine Experten-Sprechstunde unter & (0 52 41)
9 77 00 an. Über die klassischen Empfehlungen hinaus
gibt es viele neue Erkenntnisse.
Der Schlaganfall ist keine
einheitliche Erkrankung; der
Oberbegriff „Schlaganfall“,
auch Apoplex oder Hirninsult genannt, wird vielmehr
für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen
verwendet, die verschiedene
Ursachen haben und damit
auch unterschiedliche Therapien erfordern.
Praxis für Psychotherapie & Hypnose
Heli A. Herrmann * Heilpraktikerin für Psychotherapie
*******
Schlank und fit
Gewichtsreduktion durch Hypnose
*******
Nichtraucher werden durch Hypnose
(in 3 Stunden) Euro 170
*******
Burnout
*******
Am Waldweg 18 * 35080 Bad Endbach * Telefon (0 27 76) 7166
www.waldhausfarm.de
Eine Einblutung im Gehirn kann Ursache für einen Schlaganfall sein. Knapp 270 000 Anfälle ereignen sich jährlich in Deutschland.
Viele Betroffene bleiben dauerhaft eingeschränkt.
(Foto: colourbox)
n Begriff steht
für eine
Vielzahl
unterschiedlicher
Erkrankungen
Der Begriff wurde geprägt,
als es noch nicht möglich
war, die verschiedenen Formen und Ursachen dieser Erkrankung so zuverlässig festzustellen, wie es heute aufgrund der modernen Medizintechnik der Fall ist.
Je nach Ursache sprechen
Ärzte daher heute zum Beispiel präziser vom „Hirninfarkt“, wenn der Schlagan-
fall durch eine Mangeldurchblutung des Gehirns
hervorgerufen wurde oder
von einer „Hirnblutung“,
wenn der Schlaganfall durch
den Austritt von Blut in das
Hirngewebe verursacht wurde. Knapp 270 000 Schlaganfälle ereignen sich nach
aktuellen
Berechnungen
jährlich in Deutschland, etwa 200 000 davon sind erstmalige Schlaganfälle.
Rund 20 Prozent der
Schlaganfall-Patienten sterben innerhalb von vier Wochen, über 37 Prozent in-
nerhalb eines Jahres. Rund
die Hälfte der überlebenden
Schlaganfall-Patienten
bleibt ein Jahr nach Ereignis
dauerhaft behindert und ist
auf fremde Hilfe angewiesen.
Fast eine Million Bundesbürger leiden an den Folgen
dieser Erkrankung. Alarmierende Zahlen, denn das
macht den Schlaganfall nach
Krebs- und Herzerkrankungen zur dritthäufigsten Todesursache in Deutschland.
Die häufigsten Folgen des
Schlaganfalls sind neben
einseitigen Lähmungen und
Gefühlsstörungen der Arme
und Beine, die Sprach-,
Schluck-, Seh-, und Gleichgewichtsstörungen
sowie
Bewusstseins- und Wahrnehmungsstörungen.
Bedingt durch diese Einschränkungen oder durch die
Schädigung des Gehirns
selbst, ist bei etwa der Hälfte
der Betroffenen mit depressiven Syndromen, wie Antriebsarmut oder starken
Stimmungstiefs zu rechnen.
Derzeit
werden
in
Deutschland für die jährli-
chen Behandlungs- und
Pflegekosten aller erstmaligen Schlaganfälle etwa zwei
Prozent der Ausgaben der gesetzlichen
Krankenversicherung aufgewandt. Aufgrund der älter werdenden
Gesellschaft ist damit zu
rechnen, dass die Zahl der
Schlaganfall-Erkrankten in
den nächsten Jahrzehnten
drastisch ansteigt.
Das
Krankheitsbild
Schlaganfall stellt somit eine
der bedeutendsten Herausforderungen für das Gesundheitssystem dar.
Gefäßerkrankung entsteht oft über Jahrzehnte
WELTSCHLAGANFALLTAG Es gibt beeinflussbare und nicht beeinflussbare Faktoren
Wetzlar
(red). Ein
Schlaganfall kann jeden
treffen – vom Säugling bis
zum Greis. Grundsätzlich
ist er aber keine reine „Alterskrankheit“.
Ursache können beeinflussbare und nicht beeinflussbare Risikofaktoren sein.
Wichtig zu wissen ist, dass
sich die verschiedenen Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder arterielle Verschlusskrankheit gegenseitig beeinflussen können. So ein negatives Zu-
sammenspiel zeigt sich in einem erhöhten „globalen“
Gesamtrisiko.
n Zu den nicht beeinflussbaren Faktoren gehört das
Alter. Das Schlaganfall-Risiko steigt mit zunehmendem
Lebensalter deutlich an. So
ereignen sich etwa 50 Prozent aller Schlaganfälle in der
Altersgruppe der über 75Jährigen. Aber auch jüngere
Menschen können einen
Schlaganfall erleiden. Man
schätzt, dass rund 15 Prozent aller Schlaganfall-Patienten jünger als 45 Jahre
sind.
n Ist in der Familie bereits ein
Schlaganfall
aufgetreten,
sollten Familienmitglieder
unbedingt eine durchgehende Vorbeugung betreiben. Besonders dann, wenn
eine oder mehrere der folgenden vererbbaren Erkrankungen aufgetreten sind:
Bluthochdruck, Störungen
der Blutgerinnung, Herzfehler, Diabetes mellitus und
Fettstoffwechselstörungen.
n Die wichtigsten Risikofaktoren, die jeder selbst beeinflussen kann, sind folgende: Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes mel-
litus,
Fettstoffwechselstörung, Fehlernährung bei
Übergewicht,
Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol. Auf der Internetseite der
Deutschen Schlaganfallhilfe
ist detailliert aufgeführt, was
Betroffene tun können.
Die meisten der Risikofaktoren haben eines gemeinsam, sie fördern die Arteriosklerose. Dabei lagern
sich Stoffe wie Cholesterin,
Blutzellen, Bindegewebe und
Kalksalze an den Innenseiten der Blutgefäße ab.
Die normalerweise elastische Gefäßwand wird zu-
nehmend starr und ihre glatte Innenwand wird rau. An
den rauen Stellen sammeln
sich
Ablagerungen.
Sie
wachsen an, sodass sich das
Gefäß immer mehr verengt.
Kleine Bestandteile aus dem
Blut bleiben hängen und
verklumpen. Es bilden sich
Blutgerinnsel
sogenannte
Thromben.
Wenn diese sich lösen,
können sie in kleinere Hirnarterien geschwemmt werden und diese verschließen.
n Online-Risiko-Test unter:
www.schlaganfall-hilfe.de/
vorsorge
ORTHOPÄDIETECHNIK
SANITÄTSHAUS
REHA-TECHNIK
Im Fachärztehaus am Krankenhaus Weilburg
G
M
B
H
cher
Lieferant sämtli
sen
s
a
Krankenk
en
d
und Behör
Am Steinbühl 4b · 35781 Weilburg
Telefon 0 64 71 / 42 93 77
Mo. - Fr. 8 - 18 Uhr / Sa. 9 - 12.30 Uhr
Parkplätze
Das Haus für I H R
vor Ort
körperliches Wohlbefinden
w w w . o t - k e r n . d e
Eröffnung
einer Praxisgemeinschaft
zum 1. Oktober 2014
Dr. med. Marko Hanisch
facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Akupunktur und TCM
Ärztehaus am Klinikum · forsthausstraße 1e · 35578 Wetzlar
Wir freuen uns auf Sie!
www.privatpraxis-dr-hanisch.de · Telefon 0 64 41 - 2 09 07 59
Die Bakterien von
den Händen spülen
HYGIENE Waschen verhindert Verbreitung von Krankheiten
W e t z l a r (red). Noroviren, Campylobacter oder
Influenzaviren. Dies sind
nur einige der unsichtbaren Krankmacher, die über
die Hände übertragen werden. Gründliches Waschen
ist deshalb enorm wichtig.
Bis zu 80 Prozent aller Infektionen werden über die
Hände übertragen – unbemerkt und unbeabsichtigt.
„Etwa 16 Prozent der Bevölkerung tragen den Norovirus
in sich, ohne dass sie Symptome aufweisen. Man kann
sich vollkommen gesund
fühlen und trotzdem den Virus verteilen“, erklärt die britische Hygiene Expertin Lisa
Ackerley.
Im Tagesverlauf kommen
unsere Hände mit zahlreichen Bakterien und Viren in
Kontakt – beispielsweise auf
Hände richtig waschen
n Gründliches Händewaschen dauert mindestens 20
Sekunden. Die Hände sollten dabei eingeseift und unter fließendem Wasser abgespült werden.
n Beim Händewaschen gilt
es nicht nur, die Handflächen aneinanderzureiben.
Auch der Handrücken, die
Fingerzwischenräume, Fingerspitzen und Handgelen-
ke sollten gereinigt werden.
n Feuchte Hände verteilen
1000-mal mehr Bakterien als
trockene Hände; daher ist es
besonders wichtig, die Hände nach dem Waschen richtig zu trocknen.
n Handdesinfektionsmittel
nach dem Toilettenbesuch
bieten einen wirkungsvollen Schutz vor der Ansteckung.
(red)
der Toilette. Nach dem Benutzen einer öffentlichen
Toilette können sich auf den
Händen bis zu 30 Millionen
Bakterien pro Quadratzentimeter befinden. Zu den heiklen Zonen gehören aber auch
vermeintlich saubere Umfelder wie das Büro: Hier
kommen die Hände jeden
Tag mit durchschnittlich
zehn Millionen Bakterien in
Kontakt. Schon beim Griff
zum Telefon berührt die
Hand rund 4000 Mikroben
pro Quadratzentimeter.
n Im Büro
gut aufpassen
Sammelbecken für Bakterien sind auch persönliche
Dinge: An den Griffen von
Handtaschen finden sich
durchschnittlich mehr Bakterien als auf einem Toilettensitz.
Sind die Bakterien auf die
Hände gelangt, können sie
Wohnen in einer 2-Zimmer-Wohnung
in der Alloheim Seniorenresidenz
„Lahnblick“!
Gründliches Händewaschen ist in der Hauptsaison von Viren und
Bakterien besonders wichtig. Das Einseifen und Abspülen sollte
mindestens 20 Sekunden dauern.
(Foto: colourbox)
dort mehrere Stunden überleben. Infizierte Hände können Viren auf mehr als fünf
Oberflächen oder 14 andere
Gegenstände
übertragen.
Auf
festen
Oberflächen
überleben Grippeviren bis zu
72 Stunden.
Rund 60 Prozent der
Krankheiten, die zu Ausfallzeiten im Büro führen, ziehen sich Mitarbeiter durch
Verschmutzungen am Arbeitsplatz zu. Deshalb: Vor
dem Essen am Schreibtisch
die Hände waschen.
Unsere Einrichtung liegt im Herzen der Stadt Wetzlar.
In nur zwei Minuten erreicht man zu Fuß die Altstadt
und den Park an der Lahn.
Die seniorengerechten Wohnungen verfügen über
eine eingebaute Küche, sind mit einem Notrufsystem
ausgestattet, natürlich mit Aufzügen und vielen
weiteren Annehmlichkeiten.
Sind Sie interessiert?
Rufen Sie uns bitte unter der Nummer
0 64 41 / 44 69-0 an. Unsere Mitarbeiterinnen
stehen für Auskünfte und Führungen gerne bereit.
Document
Kategorie
Gesundheitswesen
Seitenansichten
16
Dateigröße
226 KB
Tags
1/--Seiten
melden