close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Die deutsche Sicherheitspolitik in der öffentlichen Diskussion

Einbetten
 Presseeinladung
Frankfurt/Berlin, 13. Januar 2015
DEUTSCHE SOUVERÄNITÄT – EUROPÄISCHE INTERESSEN – INTERNATIONALE VERANTWORTUNG
3RD YOUNG LEADERS’ CONFERENCE
Die deutsche Sicherheitspolitik in der
öffentlichen Diskussion
•
Aktuelle Stunde zu den europäisch-russischen Beziehungen unter anderem mit dem russischen Botschafter
Wladimir M. Grinin und den Europaabgeordneten Reinhard Bütikofer und Alexander Graf Lambsdorff.
•
Studierende diskutieren mit Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a. D., über die
Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union.
•
Egon Bahr, Bundesminister a. D. und Architekt der Ostpolitik, reflektiert die Thesen des Tages und gibt
einen Ausblick auf das sicherheitspolitische Potential der Bundesrepublik Deutschland.
Am 22. Januar 2015 findet in Berlin die 3. Konferenz „Die deutsche Sicherheitspolitik in der öffentlichen
Diskussion“ statt. Auf Einladung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in Zusammenarbeit mit dem
Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V. (BDSV) diskutieren junge
und erfahrene Führungskräfte aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft aktuelle außen- und sicherheitspolitische Entwicklungen.
Die Bundesrepublik Deutschland trägt in ihren Bündnissen ein hohes Maß an sicherheitspolitischer Verantwortung. Deutschland strebt bei der Mitgliedschaft in der NATO und im Aufbau einer europäischen
Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik eine starke eigene Meinung an und möchte sich auf Augenhöhe einbringen. Hierzu bedarf es hochqualifizierter Nachwuchskräfte im außen- und sicherheitspolitischen Bereich. Insbesondere diesen Nachwuchskräften bietet die Konferenz ein Forum zum Austausch
über Perspektiven in der Außen- und Sicherheitspolitik.
Eröffnet wird die Konferenz mit einer kritischen Bestandsaufnahme der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU durch Dr. Eva Groß vom Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien.
Über (vertane) Chancen, (mangelnde) Strategien und (unterlassenes) Handeln im Verhältnis zwischen
Russland und der EU diskutieren die Europaabgeordneten Reinhard Bütikofer (GRÜNE/EFA) und Alexander Graf Lambsdorff (FDP/ALDE), Prof. Dr. Joachim Krause, Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an
der Universität Kiel, Ruprecht Polenz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und
ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, sowie der Botschafter der Russischen Föderation
S. E. Wladimir M. Grinin. Dabei widmen sie sich unter anderem der Frage nach der Wirkung der gegenüber Russland in Kraft getretenen Sanktionen der EU.
Die Studierenden der Politikwissenschaft Aurélie Domisse (Paris), Sebastian Nieke (Frankfurt) und
Magnus Römer (Berlin) diskutieren mit dem ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments und
jetzigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, die Handlungsfähigkeit der
EU in Fragen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik.
Über die Frage, ob Deutschland mehr Verantwortung innerhalb der EU im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik übernehmen soll, sprechen S. E. Dr. Jerzy Marganski, Botschafter der Republik Polen, Prof. Dr.
Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, der evangelische Militärbischof Dr. Sigurd
Rink sowie der britische Botschafter S. E. Sir Simon McDonald. Unter anderem soll der Begriff der Verantwortung hinterfragt werden: Schließt eine aktivere Rolle der Bundesrepublik auch Militäreinsätze ein?
Einen Ausblick auf Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Jahr 2030 geben die Bundestagsabgeordneten Dr. Franziska Brantner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN), Lars Klingbeil (SPD), Dr. Alexander S.
Neu (DIE LINKE) und Tobias Zech (CSU). Eine zentrale Fragestellung lautet, ob das Denken in nationalstaatlichen Grenzen überwunden wird und welche Voraussetzungen hierzu geschaffen werden müssen.
In Zwischenrufen reflektieren Vertreter aus (Nicht-)Regierungsorganisationen, Bundeswehr und Verteidigungsindustrie ihre persönlichen Werdegänge. Der ehemalige Mitarbeiter der OSZE Mirco Günther spricht
über seine Erfahrungen aus der „Special Monitoring Mission to Ukraine“. Warum es sich lohnt, für den
Frieden zu arbeiten, erörtert Dr. Astrid Irrgang, stellvertretende Direktorin des Zentrums für Internationale
Friedenseinsätze. Dr. Stephanie Willmann von der Rheinmetall AG beschreibt ihre Motivation für einen
Berufseinstieg in der Sicherheits- und Verteidigungsbranche. Über ihre Erfahrungen aus dem Einsatz in
Afghanistan berichtet Manja Wollweber, Hauptmann der Bundeswehr.
Abschließend reflektiert Prof. Dr. h.c. Egon Bahr – entscheidender Mitgestalter der Regierung Brandt und
Architekt der Ostpolitik vor dem Hintergrund des Leitgedankens „Wandel durch Annäherung“ – die Thesen
des Tages und das sicherheitspolitische Potential der Bundesrepublik Deutschland.
Die Beschäftigung mit Krisen, Frieden, Freiheit und Sicherheit, die Suche nach strategischen Lösungen in
Konfliktfällen sind von immenser Wichtigkeit. Die Konferenz trägt dazu bei, dass diese Diskussionen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Moderiert wird die Konferenz von den F.A.Z.Redakteuren Ann-Dorit Boy, Klaus-Dieter Frankenberger und Dr. Reinhard Müller sowie von der Moderatorin und Korrespondentin der Deutschen Welle Michaela Küfner.
Hinweis für Journalisten / Pressekontakt
Die Konferenz findet statt am 22. Januar 2015 im F.A.Z.-Atrium, Mittelstraße 2–4 in 10117 Berlin. Das
detaillierte Konferenzprogramm ist im Internet abrufbar unter www.faz-forum.com/sicherheitspolitik2015.
Bei Interesse an einer Teilnahme wird um Akkreditierung gebeten. Bitte wenden Sie sich hierzu an:
Panagiotis Siskos
Director Economics & Finance
Tel: +49 69 7591-2624
Mobil: +49 172 4274376
p.siskos@faz.forum.com
Über das Frankfurter Allgemeine Forum
Das Frankfurter Allgemeine Forum hat es sich als Konferenzeinheit der F.A.Z. zur Aufgabe gemacht,
Fragen und Herausforderungen unserer Zeit, die über tagesaktuelle Themen hinausgehen, in den
Mittelpunkt zu rücken und „Inseln der Aufmerksamkeit“ zu schaffen.
Im Rahmen von Konferenzen, Round Tables und weiteren Veranstaltungsformaten diskutieren Experten
und herausragende Persönlichkeiten Antworten und Lösungsansätze.
Insbesondere das interdisziplinäre Herangehen an die Themen, die Einbindung von Entscheidungsträgern
aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam mit Redakteuren der F.A.Z.
ermöglichen Diskurse auf höchstem Niveau und bieten neue Einsichten und Blickwinkel.
www.faz-forum.com
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
3
Dateigröße
141 KB
Tags
1/--Seiten
melden