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3. KAMMERABEND - Staatskapelle Dresden

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3. KAMMERABEND
S AI SO N 2014
2 015
S O N N TAG 18 .1.15 11 U H R
I SEMPEROPER DRESDEN
3. KAMMERABEND (ALS MATINEE)
Semper Brass Dresden
Dresdner Kapellsolisten
Johannes Wulff-Woesten Dirigent
Helmut Branny Dirigent
Tobias Willner, Andreas Jainz**,
Susanne Branny, Jörg Kettmann,
Siegfried Schneider und
Mechthild von Ryssel und
Gerd Graner Trompete
Annekathrin Rammelt** 1. Violine
Lars Scheidig**, Andreas
Matthias Meißner, Emanuel Held,
Langosch, Miklós Takács
Constanze Sandmann** und
und Miho Hibino* Horn
Signe Dietze** 2. Violine
Uwe Voigt, Jürgen Umbreit,
Stephan Pätzold und Zsuzsanna
Frank van Nooy und Danilo
Schmidt-Antal Viola
Koban* Posaune
Titus Maack und Juliane
Dominik Möhring* Tuba
Gilbert** Violoncello
Manuel Westermann Pauke
Christoph Bechstein Kontrabass
Simon Etzold* Schlagzeug,
Dóra Varga Piccolo
Marimbaphon und Vibraphon
Diego Aceña Moreno* Flöte
Jong Yong Na** Schlagzeug
Sebastian Römisch Oboe
Florian Hanspach* Englischhorn
Philharmonic Brass Dresden
Mathias Schmutzler
und Peter Roth** Trompete
Erich Markwart Horn
Olaf Krumpfer** Posaune
Jens-Peter Erbe Tuba
Jan Seifert Klarinette
Christian Gordzielik* Bassklarinette
David Leschowski* Fagott
Hannes Schirlitz Kontrafagott
Tobias Willner und Siegfried
Schneider Trompete
Lars Scheidig**, Andreas Langosch
und Miho Hibino* Horn
Uwe Voigt und Frank van Nooy Posaune
Dominik Möhring* Tuba
Manuel Westermann Pauken
Simon Etzold* und
Jong Yong Na** Schlagzeug
Markus Thalheimer* Harfe
Johannes Wulff-Woesten Klavier
* M itglieder der Giuseppe-SinopoliAkademie der Staatskapelle Dresden
** Mitwirkende Gäste
PROGRAMM
Semper Brass Dresden:
Philharmonic Brass Dresden:
Giovanni Gabrieli (15 5 7-1612)
Traditional Mexican
Sonata Pian e Forte,
Bearbeitung für Blechbläser
von Frank van Nooy
La Virgen de la Macarena,
Bearbeitung für Blechbläserquintett von Chris Hendricks
Peter Maxwell Davies (*19 3 4)
Joseph Haydn (17 3 2 -18 0 9)
Tecum Principium op. 251
für Flöte und Marimbaphon
Diego Aceña Moreno und Simon Etzold
Gloria aus der Missa in Angustiis
Hob. XXII:11 (»Nelson-Messe«),
Bearbeitung für Blechbläserquintett
Michael S. Horwood (*1947 )
Johannes Brahms (18 3 3 -18 9 7 )
Residue for tuba and vibraphone
Dominik Möhring und Simon Etzold
Ungarischer Tanz Nr. 5 (WoO 1),
Bearbeitung für Blechbläserquintett von Hans Dörner
Edvard Grieg (18 4 3 -19 07 )
»Zug der Zwerge« aus den
Lyrischen Stücken op. 54 (Nr. 3),
Bearbeitung für Blechbläser und
Pauken von Frank van Nooy
Isaac Albéniz (18 6 0 -19 0 9)
Manfred Weiss (*19 3 5)
Leslie Pearson (*19 31)
Musik für 12 Blechbläser
und Pauken in fünf Sätzen
Hiplips II
für Blechbläserquintett
Peter Maxwell Davies
Traditional Hymn
Two Dances from »Caroline
Mathilde« für Flöte und Harfe
Diego Aceña Moreno und
Markus Thalheimer
Amazing Grace,
Bearbeitung für Blechbläser­
quintett von Luther Henderson
Tango Argentino,
Bearbeitung für Blechbläser­
quintett von Wilfred Roberts
Luther Henderson (1919 -2 0 0 3)
Eugène Bozza (19 0 5 -19 91)
»New Orleans« für Bassposaune
und Klavier, Bearbeitung für großes
Kammerorchester von Frank van Nooy
Danilo Koban und
Dresdner Kapellsolisten
PAU S E
The Saints’ Hallelujah
für Blechbläserquintett mit Motiven
aus Georg Friedrich Händels
»Messiah« und dem Gospelsong
»When the Saints Go Marching In«
ZUM PROGRAMM
In der langen Tradition der Kammermusik der Sächsischen Staatskapelle konnten
und können sich immer wieder auch Instrumentalisten in speziellen Ensembleformen präsentieren, die für das Publikum eher die Rolle des dramatischen Impulsgebers im großen Orchester einnehmen. Gemeint sind die Blechbläser und
Schlagwerker, die, unterstützt von Flöte und Harfe, in dieser Matinee im Mittelpunkt stehen. Eine feste Größe in der künstlerischen Arbeit der Staatskapelle ist
die Förderung begabter Nachwuchsmusiker in der Giuseppe-Sinopoli-Akademie.
Dass junge Akademisten im heutigen Konzert ihr Können gemeinsam mit KapellMitgliedern unter Beweis stellen, belegt ihren hohen Ausbildungsstand.
Die Blechbläsermusik erfuhr in der Renaissance ihre erste große Blüte, vor allem Venedig wurde zu einem Zentrum des vielchörigen Musizierens.
Durch unterschiedliche Instrumentalchöre waren erstaunliche Effekte möglich,
was das Ausdrucksspektrum des damaligen Instrumentariums enorm steigerte.
Die doppelchörige Sonata Pian e Forte von Gabrieli kann als Paradestück für
Stimmführungstransparenz angesehen werden. Das in diesem Werk kunstvoll in
Szene gesetzte Prinzip der Gegenüberstellung von laut und leise durchzieht – auf
verschiedenste Art und Weise verwirklicht – als roter Faden die erste Konzerthälfte.
Als exemplarisch für diese Programmidee kann die Musik für 12 Blechbläser und Pauken gelten, die der Komponist Manfred Weiss vor 40 Jahren für
das Blechbläserensemble der Sächsischen Staatskapelle schrieb. Weiss, der in
diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, war bis heute mit einer ganzen Reihe
von Kammer- und Orchesterwerken in den Kapell-Konzerten vertreten. Die fünf
Sätze seiner Musik für 12 Blechbläser und Pauken unterliegen einer spezifischen
Anordnung: Die ungeraden Sätze sind schnell und laut, die dazwischenliegenden
geraden langsam und leise (mit Dämpfer!). Ausgangspunkt ist ein plastisches
Thema, das aus Paukenschlag, synkopiertem »Aufschrei« der Bläser und Triolenmotiv der Pauken besteht. Der Kontrast zwischen markanter Motivik und lockeren
Klangflächen oder auch zwischen raschen Läufen und synkopierten Akkorden
prägt das mitreißende, klangintensive Werk, in dem Paukenglissandi und Bläserglissandi in Vierteltönen ebenso zu hören sind wie Flatterzungeneffekte.
Die größte Besetzung im heutigen Programm begegnet in Eugène Bozzas »New Orleans«, aufgeführt in einer Fassung für Bassposaune und großes
Kammerorchester – den Part des letzteren übernehmen die Dresdner Kapellsolisten. Im Original ist das Stück für Bassposaune und Klavier notiert, doch
drängt sich aufgrund der immanenten Klangfarben und rhythmischen Vielschichtigkeit eine Instrumentierung geradezu auf.
Einen im wahrsten Sinne klangvollen Namen hat das 1984 vom Solotrompeter der Staatskapelle Mathias Schmutzler gegründete Philharmonic Brass Dresden. Die fünf Musiker bieten im zweiten Teil einen Querschnitt durch 30 Jahre
Ensemblegeschichte.
F R A N K VA N N O OY (S E M P ER B R A S S D R E S D E N)
MITWIRKENDE GÄSTE
Andreas Jainz Trompete
wuchs in Bohsdorf bei Cottbus auf und wurde auf seinem Instrument zunächst
von seinem Großvater unterrichtet. 1984 begann er sein Trompetenstudium am
Konservatorium in Cottbus, ehe er 1988 an die Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig wechselte. Von 1993 bis 1997 war
er Solotrompeter im Orchester des Opernhauses in Halle an der Saale, von 1997
bis 2000 wirkte er in gleicher Position in der Robert-Schumann-Philharmonie
am Theater Chemnitz. Seit 2000 ist Andreas Jainz als Solotrompeter Mitglied
der Dresdner Philharmonie.
Peter Roth Trompete
wurde in Strausberg bei Berlin geboren und erhielt seinen ersten Trompeten­
unterricht in Potsdam. Im Anschluss an sein Studium an der Hochschule für
Musik Hanns Eisler in Berlin folgten mehrere Orchesterengagements, u.a. im
Großen Rundfunkorchester Berlin und am Metropol-Theater Berlin, bevor er
1998 stellvertretender Solotrompeter bei den Duisburger Philharmonikern
wurde. Seit 2002 gehört Peter Roth als Trompeter dem WDR Sinfonieorchester
in Köln an, daneben spielt er sowohl solistisch als auch kammermusikalisch in
verschiedenen Ensembles.
Lars Scheidig Horn
besuchte das Sächsische Landesgymnasium für Musik. Der gebürtige Dresdner studiert an der hiesigen Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« bei
Kapell-Hornist Robert Langbein, der dort als Professor lehrt. Orchesteraushilfen führten Lars Scheidig u.a. zu den Essener Philharmonikern und der Sächsischen Staatskapelle. Nach einem Jahr als Praktikant am Mittelsächsischen
Theater in Freiberg hat er bei der Mittelsächsischen Philharmonie derzeit eine
Stelle als Hornist inne. Noch dazu ist er Substitut der Dresdner Philharmonie
und wird als Stipendiat vom Verein »Talentschmiede e.V. Dresden« gefördert.
Olaf Krumpfer Posaune
kam als Schüler seines Vaters früh mit der Musik in Kontakt. Sein Studium absolvierte er in seiner Heimatstadt Berlin. Nach mehreren Engagements als Soloposaunist wurde er 1992 in derselben Position in die Dresdner Philharmonie ver­pflichtet. Der Preisträger hochkarätiger Wettbewerbe ist nicht allein als Solist,
sondern auch als gefragter Kammermusiker im Musikleben präsent, u.a. als
Mitglied des Posaunenquartetts »Four In Hand« Dresden und des Blechbläser­
ensembles Ludwig Güttler. Seit 1999 unterrichtet er an der Dresdner Musikhochschule, die ihn 2008 zum Professor berief.
VORSCHAU
6. Symphoniekonzert
F R EI TAG 6 . 2 .15 2 0 U H R
S A M S TAG 7. 2 .15 19 U H R
S O N N TAG 8 . 2 .15 11 U H R
S E M P ER O P E R D R E S D E N
Christian Thielemann Dirigent
Nikolaj Znaider Violine
Dmitri Schostakowitsch
Violinkonzert Nr. 1 a-Moll op. 77
Pjotr I. Tschaikowsky
Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74
»Pathétique«
4. Kammerabend
S O N N TAG 8 . 3.15 2 0 U H R
S E M P ER O P E R D R E S D E N
Programm und Mitwirkende werden
unter www.staatskapelle-dresden.de
bekannt gegeben.
2. Aufführungsabend
D I E N S TAG 10 . 3.15 2 0 U H R
S E M P ER O P E R D R E S D E N
Hermann Bäumer Dirigent
Wolfram Große Klarinette
Andreas Schreiber Viola
Engelbert Humperdinck
Vorspiel zur Märchenoper
»Dornröschen« EHWV 121
Max Bruch
Konzert für Klarinette, Viola und
Orchester e-Moll op. 88
Darius Milhaud
Le bœuf sur le toit op. 58
Maurice Ravel
Ma mere l’oye, Suite für Orchester
Kammermusik der Sächsischen
Staatskapelle Dresden
Gegründet 1854 als TonkünstlerVerein zu Dresden
Verantwortlich:
Friedwart Christian Dittmann,
Ulrike Scobel und Christoph Bechstein
IMPRESSUM
Sächsische Staatskapelle Dresden
Chefdirigent Christian Thielemann
Spielzeit 2014 | 2015
H E R AU S G E B E R
Sächsische Staatstheater –
Semperoper Dresden
© Januar 2015
R E DA K T I O N
Dr. Torsten Blaich
Clara-Michal Steinau
TEXT
Der Einführungstext von Frank van Nooy
ist ein Originalbeitrag für dieses Heft.
G E S TA LT U N G U N D S AT Z
schech.net
Strategie. Kommunikation. Design.
DRUCK
Union Druckerei Dresden GmbH
Private Bild- und Tonaufnahmen
sind aus urheberrechtlichen Gründen
nicht gestattet.
W W W. S TA AT S K A P E L L E - D R E S D E N . D E
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