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Diesen Beitrag als Flyer anzeigen - 2011 SWW

Einbetten
Alexandra Bachtiar (Cello),
Hannelore Lichtmannegger
(Kontrabass),
Sobeir Bachtiar (Robab)
Hinweis
Mittwoch, 10. 12. 2014 um 19.00 Uhr
Weihnachts­ansingen
nach Oscar Besemfelder
Cello, Kontrabass
und Robab
Gasthof zur Post, Hauptstr. 20, 86926
Greifenberg am Ammersee. Karten zu
20 € beim Gasthof, Telefon 08192/245
Mittwoch
3. Dezember 2014
19.30 Uhr
Ab 18 Uhr Lebendiger Adventskalender
des Rotary Clubs Ammersee-Greifenberg
Eintritt: 15,- Euro
So finden Sie zu uns
Die SWW
In der SWW leben und arbeiten blinde und
sehbehinderte junge Erwachsene. Zusätzliche Behinderungen erlauben ihnen nicht, ein
Leben ohne ständige Hilfe zu führen.
Wohnen
Unser Wohnbereich mit 115 Plätzen bietet
alle Voraussetzungen für ein harmonisches
Zusammenleben in Wohngruppen.
Werkstatt Manufaktur
Autoanfahrt
nur über die
Traunsteiner Straße
möglich
Südbayerische Wohn- und Werkstätten
für Blinde und Sehbehinderte gGmbH
Roßtalerweg 2 • 81549 München
Reservierung: (089) 693 46-212 (AB)
Fotos: privat; Reiner Pfisterer; Thomas Schwarz
Wir wünschen Ihnen
eine gute Anreise!
Nach einer zweijährigen Ausbildung stehen
den behinderten Mitarbeitern Arbeitsplätze in
der Daten- und Aktenvernichtung, Konfektionierung, Weberei und Keramik zur Verfügung. Bewohner mit stärkeren Einschränkungen werden in einer Förderstätte beschäftigt.
Werkstatt Kultur
Seit nunmehr 12 Jahren trifft sich im Casino
ein kulturinteressiertes Publikum zum gemeinsamen Genuss und Gespräch. Die Künstler
schätzen die besondere Atmosphäre und unser
ständig wachsendes Stammpublikum erfreut
sich an der großen Bandbreite des Programms.
Benefizkonzert für die
Werkstatt Kultur
Am Roßtalerweg
www.sww-muenchen.de
www.sww-muenchen.de
Roßtalerweg 2
81549 München
Fotos: privat
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Franz Benda (1709-1786)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Jacques Offenbach (1819-1880)
Hannelore Lichtmannegger
Alexandra Bachtiar
Benefizkonzert für die SWW
Robab, die Laute aus Afghanistan
Mitwirkende
Zum Abschluss unseres Veranstaltungsjahres
konnten wir drei renommierte Künstler für ein
Benefizkonzert mit ungewöhnlicher Bandbreite gewinnen, begünstigt durch deren
Leben und Wirken in Wien und Afghanistan.
Diese Schalenhalslaute besitzt einen zweigeteilten, mit Ziegenfell bespannten Resonanzkörper aus dem Holz des Maulbeerbaums. Die
aufgemalten Muster und Elfenbeineinlagen
auf dem markant taillierten Korpus folgen
regionalen Traditionen. Die Robab entwickel­
te sich seit dem 18. Jahrhundert zum afgha­
nischen Nationalinstrument, wobei die Pasch­tunen wieder eine andere Bauweise des Instruments bevorzugten als die Tadschiken im
Norden des Landes.
Die Wienerin Alexandra Bachtiar absolvier­te die dortige Musikhochschule mit Auszeich­nung. In Kabul am Aufbau der österrei­chischen
Musikschule beteiligt, unterrichtete dort zu
einer Zeit, als Afghanistan noch ein Königreich war. Gehörte zu jenen Instrumentalis­tin­nen, die Ende der 60er-Jahre in eine Männer-­
domäne einbrachen, war 23 Jahre lang SoloCellistin im ORF-Radio-Symphonieorchester.
Das Programm beginnt mit dem vor allem in
Hamburg tätigen Georg Philipp Telemann, der
mit einer Aria vertreten ist. Ihm folgt Franz
Benda, der musikalische Ratgeber Friedrichs
des Großen in Potsdam, mit einer Sonate in
F-Dur. Wolfgang Amadeus Mozart darf bei
unseren Musikern mit österreichischem Background nicht fehlen und steuert
auch eine Sonate (KV 292)
bei. Jacques Offenbach
tritt nicht als Pionier der
Operette (allerdings nicht
nach Wiener Muster), sondern
als Cellist in Erscheinung, mit
einem Duett (Nr. 2 op. 51) für dieses
Instrument. Den Abschluss des ersten
Teils bildet eine Komposition von Sobeir
Bachtiar für Cello und Kontrabass. Er lenkt
nach der Pause die Aufmerksamkeit auf
eine völlig andere Musiktradition und spielt
afghanische Volksmusik auf der Robab.
Aus der Vermischung mit indischen Elementen
entstanden die beiden Gattungen afghanischer
Instrumentalmusik. Das „erweiterte Instrumentalstück“ naghma-ye kashal eröffnet in der Regel ein Konzert; mit den endlos erscheinenden
rhythmischen Möglichkeiten dient es dem Auf-­
wärmen der eingesetzten Instrumente, der
Musiker und des Publikums. Die andere
Gattung, „das klassische Instrumentalstück“ naghma-ye
klasik, bietet dann
genügend Spiel-­
raum für me­lodische Improvisation.
Hannelore Lichtmannegger aus Oberbayern
studierte am Salzburger Mozarteum und an
der Wiener Musikhochschule. Kontrabassistin im ORF-Symphonieorchester. Unterrichtet
heute neben Kontrabass und Klavier organisches Lernen nach der Feldenkrais-Methode.
Sobeir Bachtiar besuchte in Kabul die Nedjat- und parallel ab der sechsten Klasse auch
die österreichische Musikschule. Kam 1963
mit einem Stipendium nach Wien. Studien an
der Musikakademie: Klavier, Gesang, Kom­position und Trompete. Übersetzte und schrieb
Bücher über Yoga, Buddhismus und Sufis­mus.
Als Kosmopolit ist er für die Abschaffung
aller Grenzen und Waffen und ein harmoni­
sches Zusammen-Leben. Sein Motto: Erkenne
dich selbst und finde Gott in allen Wesen.
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