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Fortbildung „Frau am Bau“ für Architektinnen und Ingenieurinnen / Termin auf Anfrage
K
athrin Kiupel ist eine
gestandene Architektin. Die 43-Jährige
leitet Sanierungs- und Umbauarbeiten, steht dafür gerade, wenn etwas schiefläuft
auf der Baustelle. Obschon
sie einen großen Erfahrungsschatz mitbringt, passiert es ihr in der von Männern
dominierenden
Arbeitswelt immer noch,
dass sie zunächst nicht als
verantwortliche Architektin
wahrgenommen wird. Dann,
erzählt die Dortmunderin
und lacht, „muss ich mir erst
einmal Respekt verschaffen“.
Eine Fortbildung mit dem
Titel „Frau am Bau“ hat ihr
geholfen, sich in der Männerwelt zu behaupten.
Zusammen mit zwei weiteren Architektinnen hat
sich Kathrin Kiupel vor fast
zehn Jahren selbstständig
gemacht. Auf einen männlichen Kollegen verzichte das
Büro „Kiupel/Montero/Harkort ganz bewusst, berichtet
die Mutter zweier Töchter:
„Der würde von der Außenwelt sicherlich fälschlicherweise als Chef angesehen
werden.“ Auf der Baustelle
muss sie schon zur Genüge
klarstellen, dass sie die leitende Architektin ist, und
nicht etwa die Bauherrin
oder die Sekretärin. „Das
kommt inzwischen immer
seltener vor, und meistens
läuft die Zusammenarbeit
vollkommen unproblematisch“, ergänzt sie. Dennoch
meldete sie sich für den
Fortbildungslehrgang
der
„münster school architecture“ (msa) an.
Darin lernte sie vor allem,
wie sie berichtet, vermehrt
auf ihre Sprache zu achten.
Das Wort „eigentlich“ habe
sie weitgehend aus ihren
Wortschatz gestrichen. Außerdem bitte sie Handwerker nicht mehr mit „könnten
LL
Aufgepasst:
Lehrgang
für
Shop-Guards
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Sie. . .“ etwas zu tun, sondern
fordere sie hierzu unmissverständlich auf.
Auch achtet die Architektin jetzt mehr auf ihre Körpersprache: „Ich stehe aufrecht und verschränke dabei
möglichst nicht meine Beine.“ Das, so habe sie festgestellt, habe durchaus Wirkung auf ihre Gesprächspartner gezeigt. So wirke sie
einfach selbstsicherer. Unterm Strich, ergänzt die
Architektin, habe sie in der
Fortbildung die Unterschiede zwischen männlichem
und weiblichem Kommunikationsverhalten noch einmal sehr klar vor Augen geführt bekommen.
Thematisiert werden in
dem Lehrgang zudem typische Konfliktsituationen auf
Baustellen. In Rollenspielen
werden sie nachgespielt und
Verhaltensratschläge
erarbeitet.
Konfliktmanagement, sagt Gülsün Bekmezci,
Leiterin des msa-Bildungsinstituts, betreffe natürlich
beide Geschlechter. „Wir
wollen die Frauen jedoch direkt ansprechen.“ Ein An-
satz, der offenbar gut ankommt.
Die
„Frau-amBau“-Fortbildungen werden
sehr stark nachgefragt.
Konkrete Termine für weitere Kurse gibt es zwar noch
nicht.
Interessentinnen
könnten sich aber gerne
melden, teilt das Bildungsinstitut mit, dann würde in
jedem Fall ein Lehrgang organisiert.
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er
Bundesverband
der Sicherheitswirtschaft (BDSW) hat in
Kooperation mit dem EHI
Retail Institute und der IHK
Bonn/Rhein-Sieg eine Qualifizierung zur „Sicherheitskraft im Handel (IHK)“ entwickelt. Diese sei auf Anregung des Handels entstanden, heißt es in einer Pressemitteilung, und richte sich
an Einzelhandelsdetektive
oder Shop-Guards.
Der Lehrgang gliedert sich
in zwei Module mit jeweils
40 Unterrichtseinheiten, die
mit einer schriftlichen Prüfung abschließen. Lehrinhalte sind unter anderem handelsspezifische Kenntnisse,
die Anwendung von Rechtsvorschriften auf Sicherheitsdienstleistungen im Handel,
Sicherheitstechnik und täterspezifische
Vorgehensweisen.
Die Lehrgänge werden von
Dozenten der vom BDSW
zertifizierten
Sicherheitsfachschulen in Zusammenarbeit mit der Weiterbildungsgesellschaft der IHK
Bonn/Rhein-Sieg durchgeführt.
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Kontakt:
bildungsinstitut@fh-muenster.de
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Mit Leonardo da Vinci nach Orléans
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Handwerkskammer unterstützt Bäcker-, Konditor- und Fleischerlehrlinge bei Auslandsaufenthalt
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Handwerkskammer Münster bietet
Auszubildenden im
Bäcker-, Konditor- und Fleischerhandwerk einen dreiwöchigen Aufenthalt in
Frankreich als Teil der Aus-
bildung an. Vom 3. bis 23.
Mai reisen die Teilnehmer
nach Orléans. Sie nehmen
dort an einem Praktikum im
Betrieb ihres Austauschlehrlings teil und wohnen nach
Möglichkeit auch in dessen
Familie. Im Oktober kommen die französischen Auszubildenden nach Deutschland.
Die Teilnehmer werden in
einem sprachlichen und
interkulturellen Training auf
den
Frankreichaufenthalt
vorbereitet.
Die Europäische Union
fördert den Austausch über
das Programm „Leonardo da
Vinci“ finanziell. Kooperationspartner ist die Hand-
werkskammer Orléans. Interessierte Lehrlinge können
sich bis zum 4. Februar bei
der Kontaktstelle Ausland
der
Handwerkskammer
Münster anmelden: Anita
Urfell, ! 0251/7 05 14 60.
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