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Arbeitssicherheit allgemein

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Arbeitssicherheit allgemein
Referentin: Carmen Noehl
Tel.: 488 216-1
carmen.noehl@sdk.lu
Januar 2015
Programm:
Gefahren
Gesetz
Schutz
Ursachen
Gefahreneinschätzung
Unfälle
sind in der Regel
Folgen einer
falschen
Gefahreneinschätzung
Gefahrenpotential
Allgemein gilt:
Nur wer das Gefahrenpotential kennt kann sich
vor Gefahren schützen.
Gefahrenpotential gesammelter
Produktgruppen
Gefahr der Kontamination
Verschlucken
Hautkontakt
Einatmen
Verbotsschilder
Sicherheitskennzeichen, die ein
spezielles Verhalten in einem
Gefahrenbereich untersagen.
Warnschilder
Sicherheitskennzeichen, die
vor einer Gefahr warnen.
Gebotsschilder
Sicherheitskennzeichen, die ein
spezielles Verhalten
vorschreiben.
Rettungsschilder
Sicherheitskennzeichen, die auf
Erste-Hilfe-Einrichtungen
hinweisen, bzw. Richtungen für
Notausgänge anzeigen.
Arbeitssicherheit - Schutz
Schutz vor direktem Kontakt mit dem Gefahrenstoff
optimale Wartung und Pflege optimaler Schutz
defekte Ausrüstung gefährlicher als keine, da Sicherheit nur
vorgetäuscht
Schutzausrüstungen müssen passen und dürfen nicht
modifiziert werden Bsp. Tyvek als „Shorty“
Auswahl Brille, Schuhe, Tyvek, Handschuhe) hängt von
Tätigkeit ab siehe Beschreibung
Arbeitssicherheit - Augen
Gefahren für das Auge:
• Mechanisch
• Optisch
- Viele verschiedene Modelle
Gefahren
- Bewegung evtl. eingeschränkt
Sichtfeld, Schwindel, …)
- Modell muss optimal passen
Arbeitssicherheit – Nase + Mund
Atemschutzmaske
Voll- oder Halbmaske mit Filter
Schutz vor mechanischen, optischen,
gasförmigen Reizen
Gas- und Partikelfilter oder Kombifilter
Gasfilter haben Farbringe für
Stoffgruppe
Filterfarbkennungen
Arbeitssicherheit – Hände
Schutzhandschuhe
• viele verschiedene Modelle
je nach Tätigkeit
• Hinweis auf Verpackung /
Handschuhen beachten, wozu
geeignet.
Schutzhandschuhe - Kategorien
Kat. I
Minimale Risiken
Geringe Schutzanforderungen
Kat. II
Mittlere Risiken
Schutz gegen z. B. mechanische Gefährdung
Kat. III
Hohe Risiken
Schutz gegen irreversible Schäden und
tödliche Gefahren, z. B. Schädigung durch
Chemikalien
Sicherheitsschuhe
SB = Zehenschutzkappe (200 joule) – auch offene Schuhe mgl.
S1 = geschlossene Ferse, Sohle kraftstoffbeständig, antistatisch
S2 = S1 + min. 60 Min. Wasserdicht
S3 = S2+ durchtrittsichere Sohle, profilierte Laufsohle
S4 = Gummi- od Kunststoffstiefel, Schutzkappe (200 J) +
antistatisch + 100 % wasserdicht
S5 = S4 + durchtrittsichere + profilierte Sohle
Arbeitssicherheit - Schutzkleidung
Chemieschutzoverall
TYVEK
Thermisch verschweisste PE-Fasern
Herstellung Luxemburg, USA
Reißfest
Vielseitig einsetzbar
Verschiedene Modelle
Stiefel und Handschuhe unter dem Schutzanzug tragen,
damit kein Gefahrstoff in Schuhe und Handschuhe
laufen kann.
Notduschen:
Körper-Flutduschanlage
• leicht erreichbare
Zugstange zum Öffnen des
Ventils,
• ganzer Körper wird durch
die große
Durchflusswasser-menge
sofort eingenässt,
• muss manuell geschlossen
werden.
Gefahrfall Brand
Brennende Flüssigkeit
Metallbrand
Gasbrand
Wie entstehen Brände?
Verbrennungsdreieck
3 Elemente im optimalen Mix
Brandklassen
Was passiert beim Löschen?
Erstickungseffekt
der für den Brand erforderliche Sauerstoff wird
verdrängt Feuer erstickt
Kühleffekt
das brennende Material wird unter die
Zündtemperatur gekühlt Abkühlung
Löscheffekt = meist Kombination aus
erstickender und kühlender Wirkung
Brandklasse und Löschmittel
WELCHER STOFF BRENNT?
Wahl des Löschmittels
Wasser
Schaum
Pulver
Gas
Feuerlöscher
• Viele verschiedene Modelle und
Größen, daher unbedingt
Feuerlöscher im eigenen
Arbeitsumfeld ansehen und
erklären
lassen!
Feuerlöscher
• Feuerlöscheinrichtungen müssen:
– in jedem Unternehmen vorhanden sein
– funktionsfähig gehalten werden
– vor Beschädigungen geschützt
werden
– regelmäßige Sichtkontrolle
Feuerlöscherarten
Umgang mit Feuerlöschern
Anwendung von Feuerlöschern
Grenzwerte am Arbeitsplatz
Grenzwerte
Um die besondere Gefährdung der Arbeiter, die mit
den bedenklichen
Nebel, Dämpfen
Stäuben
Ölen, Lösemitteln, Chemikalien
umgehen müssen, zu beschränken, hat man für
Stoff(-gemische) Grenzwerte für die Belastung am
Arbeitsplatz festgelegt.
Arbeitssicherheit- Unfallursachen
technische Mängel
organisatorische Mängel
Verhaltensmängel
Allgemeine Tipps zum Umgang mit
gefährlichen Produkten
•
•
•
•
•
Haushaltsübliche Mengen (<30 kg)
Schutzausrüstung (Handschuhe, Brille)
Defekte Behälter (sichern)
Munition (SEDAL)
Radioaktive Produkte (Centre de Radioprotection)
16.01.2015
33
Wenn auf einem Behälter dieses
Gefahrenzeichen ist…
Dann ist es immer
ein Fall für das
Sprengstoffkommando:
• Tel. 113 (Polizei)
• Tel. 26 33 32 22 27 (SEDAL)
Wenn auf einem Behälter dieses
Gefahrenzeichen ist…
Dann ist es immer ein Stoff
für das
Centre de Radioprotection
Telefon : 247 85 670
Fax. : 467 521
radioprotection@ms.etat.lu
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