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Einbetten
Politische Themen müssen nicht zu Langeweile oder schlechter Laune führen!
Sie besuchen mit Experten Einrichtungen des politischen Parketts. Sie erkunden mit uns die Stadt und
nehmen an Exkursionen teil. Sie erörtern in unseren Veranstaltungen politische, philosophische, psychologische
und historische Themen. Austausch und Erweiterung des eigenen Wissens bieten eine Orientierung auch für
eigenes, gesellschaftliches Engagement. Sie erwerben soziale und interkulturelle Kompetenz, ein Erfordernis
der heutigen Zeit.
POLITIK
GESELLSCHAFT
1
LANDESKUNDE
UMWELT
Zeit­
geschichte
verstehen
Politik
Gesellschaft
Landeskunde
Umwelt
Politik und Gesellschaft im Gespräch 12
Frau und Gesellschaft 16
Interkulturelles 19
Geschichte und Zeitgeschehen 21
Psychologie, Selbsterfahrung, Pädagogik 23
Philosophie und Religion 29
Exkursionen und Reisen 31
Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel C H R I S T I N E BA RT E L S
FAC H L I C H E B E R AT U N G
V H S , L I N I E N S T R A S S E 162
Raum 1. 05
T E L E F O N : 9018 374 13
FA X : 9018 488 374 13
E - M A I L : bartels@ city-vhs.de
M A N U E L A S KO R A
A L L G E M E I N E AU S K Ü N F T E U N D A N M E L D E S E R V I C E
V H S , L I N I E N S T R A S S E 162
Raum 1. 02
T E L E F O N I S C H E AU S K Ü N F T E :
D I 10. 00– 12. 00 U H R U N D D O 13. 00– 15. 00 U H R
T E L E F O N : 9018 374 27
FA X : 9018 374 88
E - M A I L : skora@ city-vhs.de
36
POLITIK
GESELLSCHAFT
LANDESKUNDE
UMWELT
Programminfo
Beratung
Politik und Gesellschaft im Gespräch
12
Politik und Gesellschaft
im Gespräch
Haben Sie Fragen zum Kurs oder möchten Sie sich bei der
Kursauswahl beraten lassen, bieten wir Ihnen einen telefo­
nischen Beratungsservice an oder Sie vereinbaren einen
Gastgeberin unserer Reihe ist die Bezirksstadträtin für Wei­
persönlichen Termin.
terbildung, Kultur, Umwelt und Naturschutz, Sabine Weiß­
ler. Sie wird mit interessanten Menschen aus Mitte über
Führungen
Aktuelles, Persönliches und über Politik sprechen. Aller­
Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise zu den entspre­ dings nicht in tiefergelegten Designersesseln, sondern am
Herd!
chenden Veranstaltungen.
Das Lieblingsgericht der Gäste aus Politik, Kultur und Nach­
barschaft entsteht während der Gespräche und kann am
Einzelveranstaltungen
Ende des Abends von allen Anwesenden verspeist werden.
Talk am Topf
Weil wir Sie nicht zur Bezahlung eines Vortrags oder einer
anderen Einzelveranstaltung in die VHS bemühen wollen,
gibt es vor Ort eine Bezahlkarte, in die Sie Ihre Bankver­
bindung eintragen. Damit wir aber wissen, wie viele Perso­
nen an dem Abend teilnehmen werden oder ob sich unser
Angebot auf genügendes Interesse stützt, ist es unbedingt
erforderlich, sich telefonisch unter 9018 374 27 anzumel­
den.
Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage über aktuelle Gäste und
Termine: www.city-vhs.de
Telefonische Anmeldung unbedingt erforderlich, da begrenzte Teilnehmer­
zahl! 90183 7413. Kosten für die Zutaten: 5,00 €, bitte im Kurs bezahlen.
Methodik unseres Angebots
Im Programmbereich Politik und Zeitgeschehen erleben Sie
die verschiedensten Programmangebote zeitnah und auf
Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Bei Podiumsdiskussionen,
Workshops oder Regelkursen mit wöchentlichen Terminen,
aber auch Führungen und Exkursionen, können Sie Ihr Wis­
sen erweitern sowie Ihre Meinung einbringen.
David Gill, Chef des Bundespräsidialamtes und Sabine Weißler, Bezirks­
stadträtin beim Kochen
Qualifikation unserer Referenten
und Dozenten
Reihe
Alle unsere Referenten und Dozenten verfügen über eine
qualifizierte fachliche Ausbildung. Sie arbeiten kontinuier­
lich in ihrem entsprechenden Fachgebiet an der Aktualität
des Angebots. Vom etablierten Politiker bis hin zu natur­
kundlichen Exkursionsführern finden Sie ein breites Spekt­
rum von Fachleuten und Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen un­
serer Kursleiter­/-innen­sichern wir die Qualität der Programm­
durchführung. Weitere Angaben zu den Qualifika­tionen und
Kompetenzen unserer Lehrkräfte finden Sie auf unserer
Homepage www.city-vhs.de.
mauern
Eine Veranstaltungsreihe
der Berliner Volkshoch­
schulen
„Wenn der Wind der Veränderung bläst, bauen einige Menschen Mauern
und andere Windmühlen.“ (Chinesisches Sprichwort)
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Politik und Gesellschaft im Gespräch
LANDESKUNDE
UMWELT
Nur wenige Objekte tragen ihre Mehrdeutigkeit so offen zu­
tage wie eine Mauer. Sie grenzt ab, soll schützen, ist zu­
meist für eine lange Zeitdauer errichtet und wird dennoch
oft von der Geschichte geschleift. Oft finden sich Mauern
dort, wo man Unterschiede zementieren und nicht lösen
kann oder will. Und dennoch: beinahe scheint es, dass die
Errichtung einer Mauer bereits deren Überwindung und Ein­
reißen intendiert.
Mauern zeigen auf, wie Menschen miteinander umgehen –
sprachlich, kulturell, gesellschaftlich. An ihnen offenbart
sich ein Drang zur Errichtung einer festen Identität, einer
festen Einheit und eines festen Willens. Gegen das eherne
Prinzip der Veränderung können sie aber nicht bestehen.
Entdecken und diskutieren Sie im Programmjahr 2014/15 in
Kursen, Vorträgen und Exkursionen die verschiedenen Er­
scheinungsformen von Mauern und des Mauerns!
Die Mauer vor der
Nase und die Mauer in
den Köpfen.
Philosophie in Ost und West
13
Weitere Veranstaltungen
zum Thema:
Erinnerungsstätte Notaufnahme­
lager Marienfelde
F Ü H R U N G M I T Z EI T Z EU G EN G ES P R ÄC H
V H S T EM P EL H O F- S C H Ö N EB ERG T EL : 9 0 2 7 7 - 3 0 0 0
S A 1 8 . 0 4 . 2 0 1 5 J EW EI L S 1 4 : 3 0 – 1 7 : 0 0 U H R
T R EF F P U N K T: M A RI EN F EL D ER A L L EE 6 6 / 8 0 , H AU P T EI N G A N G
Mauerspuren – das vormalige
Mauergelände an der
Liesenstraße – Teil I
Die weiße Linie
Fahrradtour entlang des ehemaligen Mauerverlaufs im
Nordosten Berlins
V H S PA N KO W T EL : 9 0 2 9 5 - 1 7 0 0
SO 26.04.2015, 10:00–14:30 UHR
T R EF F P U N K T: 1 0 : 0 0 U H R EB ER S WA L D ER ST R . /
Ideologien haben auch immer etwas mit einer (einge­
EI N G A N G M AU ER PA R K
schränkten) Perspektive, manchmal sogar mit innerer oder
äußerer Zensur zu tun. Wir wollen über die Frage diskutie­
ren, welchen Nutzen und welchen Nachteil ideologische Verstummte Stimmen der Oper
Voreinstellungen haben und wie wir vor diesem Hintergrund
zwischen 1933 – 1944
unsere Teilungsgeschichte betrachten können.
Brauchen wir Ideologien so wie Raum und Zeit, um uns in Präsentation mit originalen Grammophonen
der Wirklichkeit zu orientieren oder sind Ideologien Mach­
T EL : 9 0 2 7 9 - 5 0 0 0
tinstrumente, die uns zu unmündigen und zu willigen Unter­ V H S S PA N DAU MI 22.04.2015, 18 UHR
tanen machen?
Wie stark war die akademische Philosophie in Ost und West K U LT U R H AU S S PA N DAU , M AU ER ST R A S S E 6 ,
ideologisch geprägt? Wurde sie durch die herrschende po­
litische Klasse entmündigt oder war sie am Ende ein Unter­
Eine Spurensuche vom Potsdamer
drückungsinstrument?
Welche Mauern stecken jetzt in unseren Köpfen? Befinden Platz bis Schöneweide
wir uns nun tatsächlich in einem ideologiefreien Raum oder
V H S T REP TO W- KÖ P EN I C K T EL : 9 0 2 9 7 - 4 0 6 3
sind unsere ideologischen Brillen nur anders eingestellt?
SA 09.05.2015, 10.30–16.15 UHR
Kurze Einführungen in eine höchst interessante Materie bie­
T R EF F P U N K T S - BA H N H O F P OT S DA M ER P L AT Z , A M P EL U H R
ten die Grundlage für lebhafte Gespräche, in die wir dann
EN D E R EI H E „ M AU ER N “
bei Wein und Käse im begrünten Hof unter dem Kastanien­
baum einsteigen werden.
Getränke und kleiner Imbiss sind im Preis enthalten.
ZUR PERSON CHRISTINE KREMERS-LENZ: SIEHE KURSNUMMER
MI108-021F.
CH RISTINE K R E M E R S - LEN Z , SI E G FR I E D BAU E R H OR ST
MI108-050S 2 9 . 0 5 . – 1 2 . 0 6 . 2 0 1 5
3 X FR , 18. 30–21. 30 UHR
V H S , LINIE NSTR . 162
Raum 1. 12
5 0 , 4 0 E U R O Entgelt
3 7 , 2 0 E U R O ermäßigt
Straßengeflüster
Gehst du eine Straße bewusst entlang, eine Straße die dir
vertraut zu sein scheint, erlebst du auf einmal, dass hier oder
da etwas zu dir leise zu flüstern scheint. Viele immer mehr
werdende Stolpersteine, im Pflaster messingfarben leuch­
tend, erinnern dich an Unvorstellbares, das in dieser Straße,
Stadt, Land geschah. An Brandgiebeln entdeckst du Tafeln
mit Namen, die dich an Menschen erinnern, die einst hier
wohnten und im Krieg umkamen.
Eine am Haus angebrachte Gedenktafel sagt dir, dass hier
ein Mensch wohnte, der sein hohes Wissen weitergab, der
beispielsweise die erste Blindenschule in Deutschland grün­
dete wie Johann Gottfried Seume in der Gipsstraße 11. Ein
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Politik und Gesellschaft im Gespräch
LANDESKUNDE
UMWELT
14
paar Schritte weiter erinnert dich eine Tafel daran, hier wohn­ Polnische Spezialitäten
ten in der Gipsstraße 3 die Kochmanns, Mitglieder der Grup­
pe Herbert Baum, die ihren Mut mit dem Leben bezahlten­.
Zur Feier des Semesteranfangs wollen wir uns an einem
typisch polnischen Buffet erfreuen, das wir selbst zuberei­
„Straßengeflüster“ erzählt als eine Ausstellung in Bild und
ten. Bei einem Quiz kann man Preise gewinnen.
Wort vom Wachsen und Werden einer Straße, von ihrer Ver­
änderung in Jahrhunderten, von den Menschen und ihrem MI100-036F 2 3 . 0 1 . 2 0 1 5
Leben in den Häusern.
F R 1 8 . 3 0 – 2 1 . 3 0 U H R entgeltfrei
Es ist immer besser, ein wenig mehr über den Ort zu wissen, V H S , A N TO N ST R. 3 7
an dem wir unser Leben gestalten wollen.
R AU M 3 0 2
Mehr als ein Dutzend junger Studierender der TU Berlin ha­
ben u. a. die Mulack- und Steinstraße im „Scheunenviertel“,
die Gips- und Sophienstraße und die „Toleranzstraße“ in der Jedzie pociąg z daleka –
Spandauer Vorstadt von ihrer Anlegung bis zur Gegenwart von weit her kommt ein Zug
untersucht. Deren Ergebnisse und Bilder vom einstigen
KWV-Fotografen Klaus Bädicker aus der DDR-Zeit wollen Die polnischen Lieder, die wir an diesem Abend singen wol­
len, haben keinen weiten Weg. Sie kommen direkt aus un­
dem Besucher „was ins Auge und Ohr flüstern“.
Begleitend zur Ausstellung werden Führungen am 18.und serem Nachbarland. Wie im Vorjahr wollen wir auch dieses
25.04. jeweils um 16 Uhr angeboten. Dafür ist der Treff­ Mal polnische Lieder gemeinsam lernen und singen. Jutta
Manych – Rüger begleitet uns auf der Gitarre.
punkt: Koppenplatz, Denkmal.
MI100-008F 1 5 . 0 4 . 2 0 1 5
M I 19. 00–21. 30 UHR entgeltfrei
V H S , LINIE NSTR . 162
MI100-037F
F R 1 8 . 3 0 – 2 1 . 3 0 U H R 13.02.2015
entgeltfrei
P I ER O G A RN I A , T U R I N ER ST R . 2 1
Raum 1.12
Das Weimarer Dreieck
Am 29.8.1991 haben die damaligen Außenminister
Deutschlands, Frankreich und Polens, Hans-Dietrich Gen­
scher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski durch die
Verkündung ihrer „Gemeinsamen Erklärung zur Zukunft Eu­
ropas“ die deutsch –französische – polnische Zusammenar­
beit feierlich besiegelt und in die Wege geleitet. Welche
Bedeutung hat das Weimarer Dreieck im heutigen politi­
schen Geschehen?
REFERENT: DR. BERNARD WIADERNY, HISTORIKER AN DER FU.
Mann in der Schendelgasse
MI100-038F
F R 1 8 . 3 0 – 2 1 . 3 0 U H R 27.02.2015
entgeltfrei
V H S , A N TO N ST R. 3 7
Reihe
R AU M 3 0 2
Deutsch-Polnischer Klub
Niederschlesien – Schlösser,
Burgen und Legenden
Seit Januar 1989 lädt die Volkshochschule Polen und Deut­
sche zur interkulturellen Begegnung, zu Diskussionen und
kulturellen Aktivitäten in den Deutsch-Polnischen Klub ein.
Die Leiterin ist seit dieser Zeit Maria Szewczyk, die Klubas­
sistentin ist Doris Luce.
Eine Vielzahl der Schlösser dient heute als internationale Be­
gegnungsstätte, manche sind als Ruine erhalten geblieben
und andere wurden ein Hotel, ein Restaurant oder ein Al­
tersheim. Ihre architektonische Schönheit fasziniert nach
wie vor viele Besucher. Auch die Legenden lassen manch
einen noch immer gruseln.
Maria Szewczyk ist Polonistin, hat an
der Warschauer Universität studiert
und ist langjährige Kursleiterin für
Polnisch an verschiedenen Instituten.
Im Juni 2012 ist in Warschau ihre
Übersetzung des Buches „Therapie der
Zweierbeziehung“ und im Frühling
2014 die zweite Ausgabe des Bestsellers „Die Zweierbeziehung“ von Jürg
Willi erschienen.
MI100-039F
FR 18.30–21.30 UHR
V H S , A N TO N ST R. 3 7
R AU M 3 0 2
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
13.03.2015
entgeltfrei
POLITIK
GESELLSCHAFT
Politik und Gesellschaft im Gespräch
LANDESKUNDE
UMWELT
Polen und Ukraine. Geschichte und
Gegenwart.
15
Altersvorsorge macht
Schule
Die Referentin Dr. Magdalena Nowak , Mitarbeiterin am His­
torischen Institut der Universität Danzig berichtet über die Eine Initiative der Bundesregierung, der Deutschen Renten­
Schwerpunkte ihrer Forschung. Dazu gehören die polnisch- versicherung, des Deutschen Volkshochschul-Verbandes,
der Verbraucherzentrale, des Bundesverbandes und der So­
ukrainischen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert.
zialpartner. Wie viel Rente bekomme ich später eigentlich?
MI100-040F
2 7 . 0 3 . 2 0 1 5 Soll ich zusätzlich privat vorsorgen?
FR 1 8 . 30–21. 30 UHR entgeltfrei Wie wähle ich aus der Vielzahl der Angebote das für mich
V H S , A NTO NSTR . 37
geeignete aus?
RAUM 302
Anmeldung dazu in der VHS Mitte unter Tel. 90183 7427 oder -7474.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.altersvorsorge-macht-schule.de
Polnische Berühmtheiten in Wien
Einstiegskurs
Als Galizien Bestandteil der Donaumonarchie wurde, 1772 –
1918, fand der größte Zustrom von Polen nach Wien statt.
Die meisten waren Musiker, Geistliche, Kunstmäzene, Wis­
senschaftler, Schriftsteller, Politiker und Militärs. Mit 19 Stra­
ßennamen, 17 Gedenktafeln, 3 Büsten sowie anderer Ob­
jekte­sind Polen in Wiens Straßenbild präsent.
Sie erhalten in zwei Unterrichtsstunden ein erstes Basiswis­
sen zu den wichtigsten Fragen der Altersvorsorge. Es wird
grundlegend aufgezeigt, wie die ersten Schritte in ein finan­
ziell abgesichertes Rentenalter gelingen.
Intensivkurse, die in der VHS-Mitte stattfinden, erweitern
dieses Wissen und unterstützen Sie somit in Ihrer Entschei­
dung.
MI100-041S 1 7 . 0 4 . 2 0 1 5
FR 1 8 . 30–21. 30 UHR entgeltfrei
V H S , A NTO NSTR . 37
D O Z EN T EN T EA M
MI100-126F 1 4 . 0 4 . 2 0 1 5
RAUM 302
entgeltfrei
D I 1 8 . 3 0 – 2 0 . 0 0 U H R V H S , L I N I EN ST R. 1 6 2
Reisen und Ausflüge des Klubs:
eine Revue
RAU M 1 . 1 2
Wir wollen uns Präsentationen unserer Reisen nach Kalisz,
Łódź, Wroclaw und Gdansk anschauen. Auch Bilder von un­
serem DPK – Jubiläum werden gezeigt sowie von unseren
Klubabenden.
Wer einen Chip oder eine DVD mitbringt, kann sich seine
Bilder gleich mitnehmen.
MI100-042S 08. 0 5 . 2 0 1 5
FR 1 8 . 30–21. 30 UHR entgeltfrei
V H S , A NTO NSTR . 37
RAUM 302
Weitere Veranstaltungen
zum Thema:
Maria Dąbrowska und
ihre Tagebücher
Vor 50 Jahren, am 18. Mai 1965, starb Schriftstellerin
Maria Dąbrowska.
Neben ihren Werken sind ihre Tagebucheintragungen aus
über 50 Jahren eine literarische Sensation und ein authenti­
sches Zeitdokument. „Ein spannungsgeladener Reigen von
Epochen – von der Wiedererstehung eines unabhängigen
Polen bis zum ‚Tauwetter’ nach 1956 – spiegelt sich im per­
sönlichen Leben und Erleben der Schriftstellerin Maria
Dąbrowska.“
MI100-043S
FR 1 8 . 30–21. 30 UHR 22.0 5.2015
entgeltfrei
V H S , A NTO NSTR . 37
RAUM 302
E ND E R E I H E „ D E U T SC H - P OL N I SC H E R K L U B “
L I C H T EN B ERG 17.02.2015
18:00–19:30 UHR
N EU KÖ L L N 19.03.2015
18:00–19:30 UHR
M A RZA H N - H EL L ERS D . 24.03.2015
18:00–19:30 UHR
T EM P EL H O F- S C H B G . 16.03.2015
18.15–19.45 UHR
T REP TO W- KÖ P EN I C K 25.03.2015
18:00–19:30 UHR
V H S B ER N AU 12.03.2015
18:00–19:30 UHR
Anmeldung an der jeweiligen Volkshochschule.
Intensivkurs
Dieser Kurs macht Sie zum Experten in Sachen Alters­vor­
sorge. Lernen Sie, Ihre finanzielle Situation im Alter richtig
einzuschätzen. Informieren Sie sich über zusätzliche
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Frau und Gesellschaft
LANDESKUNDE
UMWELT
16
Lucia Riesterer ist von Hause aus
Bankkauffrau. Nach ihrer zweijährigen
Zusatzausbildung am Europäischen
Institut zur Sicherung der Vermögensnachfolge (eu-sv) arbeitet sie als
Ökonomin in den Themenfeldern
Testamentsvollstreckung und Nachlasssicherung.
Vorsorge­möglichkeiten wie die Riester-Rente. Lassen Sie
sich aufzeigen, wie Sie dank staatlicher Förderung bereits
mit kleineren Beträgen sinnvoll vorsorgen können. Durch
die Kurse führen Beraterinnen und Berater der Deutschen
Rentenversicherung – kompetent, verständlich und unab­
hängig.
Sie erhalten ausführliche Informationsmaterialien. Mehr Informationen
unter: www.altersvorsorge-macht-schule.de.
Telefonische Anmeldung: 9018 3 74 27.
DO Z E NTE NTE A M
MI100-129S 1 8 . 0 4 . – 2 5 . 0 4 . 2 0 1 5
entgeltfrei
2 X S A , 10. 00–15. 30 U H R V H S , LINIE NSTR . 162
VO RT RAG M I T G ES P RÄC H
L U C I A RI EST ER ER
MI100-204F 1 0 . 0 2 . 2 0 1 5
RAUM 1.12
D I 1 9 . 0 0 – 2 1 . 1 5 U H R 5 , 0 0 EU RO ermäßigt
V H S , L I N I EN ST R . 1 6 2
Ein Schuljahr im Ausland –
mit Stipendium
Frauen lesen für Frauen
R AU M 1 . 1 6
Wer ein Austauschjahr plant, dem stellen sich viele Fragen:
Wie organisiere ich ein halbes oder ganzes Schuljahr im
Ausland? Worauf muss ich achten und in welche Länder
kann ich gehen? Welche Möglichkeiten der finanziellen Un­
terstützung und Stipendien gibt es? Antworten rund um die
Themen „Auslandsschuljahr“ und „Stipendien“ geben Ver­
treter der gemeinnützigen Organisation AFS Interkulturelle
Begegnungen e.V. und berichten von ihren eigenen Erfah­
rungen in einem von mehr als 50 möglichen Ländern. Schü­
ler aller Schulformen (8., 9. und 10. Klasse) sowie deren El­
tern und Lehrer sind herzlich eingeladen teilzunehmen.
Besonderes Highlight für Berliner Realschüler: Die Kreuz­
berger Kinderstiftung vergibt auch in diesem Jahr wieder
Auslandsstipendien für diese Schülergruppe.
In Kooperation mit Brunnhilde e.V.
Lesen gerät im Dschungel der modernen Medien mehr und
mehr in den Hintergrund. Es kostet Zeit, ein Buch nicht nur
in die Hand zu nehmen, und wer hat die schon. Aber der li­
terarische Genuss eines Romans oder Essays ist durch kein
Video, Fernsehen o. ä. zu ersetzen. An diesem Abend lesen
Frauen verschiedener Berufsgruppen aus ihren Lieblingsbü­
chern oder eigenen Texten vor. Wir wollen zum Lesen und
Diskutieren anregen, vielleicht ist auch für Sie ein wertvoller
Tipp dabei.
Telefonische Anmeldung: 4493227
Sabine Krusen ist Slawistin und
Frauengeschichtsforscherin. Sie ist
„echte“ Berlinerin und lebt in Mitte.
Weitere Informationen gibt es unter http://www.afs.de.
Telefonische Anmeldung: 9018 3 74 27.
PIOT R F ILO C HO W S K I
MI100-136F
21.04.2015
DI 18. 30–20. 00 UHR entgeltfrei
V H S , LINIE NSTR . 162
RAUM 1. 12
VO RT RAG U N D M O D ER AT I O N : S A B I N E K RU S EN
MI100-206F 0 7 . 0 3 . 2 0 1 5
Frau und Gesellschaft
Die Vorsorgevollmacht
SA 17.00–19.00 UHR
entgeltfrei
I N S ELG A L ER I E, TO R ST R . 2 0 7 Reihe
Es ist in aller Munde: die Vorsorgevollmacht! Wer möchte
nicht selbst entscheiden, wie das eigene Leben zu Ende
geht und eben auch seine Angehörigen nicht übermäßig
belasten. Was kann ich im Vorfeld regeln und welche Be­
deutung kommt einer notariell erstellten Vorsorgevollmacht
und Betreuungsverfügung zu?
In Kooperation mit Evas Arche e.V.
Veranstaltung nur für Frauen!
An diesem Abend erfahren Sie, wie Sie bewusst und eigen­
Warum kennen heute nur noch wenige die porträtierten
verantwortlich Vorsorge- und Nachlassregelungen treffen
Frauen? Ganz einfach: Trotz hervorragender Qualifikationen
können.
konnten sie ihren Beruf nur mit Schwierigkeiten ausüben.
FrauenGeschichte –
vom Rand in die Mitte
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Frau und Gesellschaft
LANDESKUNDE
UMWELT
17
Selbstschutz für Frauen I
Aus unterschiedlichen Gründen konnten sie nicht die Karri­
ere machen, die ihren Fähigkeiten entsprochen hätte. Einige­
stehen im Mittelpunkt dieser Reihe, die das Ökumenisches
Einführungskurs
Frauenzentrum Evas Arche e.V. und die Volkshochschule
Berlin Mitte gemeinsam veranstalten.
Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an Frauen, die ihr
Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen stärken bzw.
ZU R PE R S O N S A B INE K R U SE N : SI E H E K U R SN U MME R
M I1 0 0 - 206F.
ausbauen wollen. Es werden praktische Lösungen des
Selbstschutzes sowie theoretische Aspekte der Prävention
Clara Immerwahr (1870 – 1915)
und Selbstbehauptung vermittelt.
Sie war eine der wenigen deutschen Frauen mit einem Dok­
tortitel, die erste im Fach Chemie. Und erfolgreich: Ihre For­
schungsergebnisse finden noch heute Anwendung, z.B. in
batteriebetriebenen Elektroautos. An sein Eheversprechen,
er würde ihre Karriere fördern, hielt sich ihr Mann Fritz Ha­
ber nicht. Die mutige und selbstbewusste Frau stellte sich
öffentlich gegen die von ihm verantwortete Kampfgasfor­
schung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.
Ziel ist es, durch die Vermittlung von vorbeugenden Verhal­
tensregeln und Vorsichtsmaßnahmen, Gefahrensituationen
rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
Parallel dazu werden einfache, leicht erlernbare, aber den­
noch effektive Selbstverteidigungstechniken einstudiert,
um Gewalttätigkeiten abwenden zu können.
Bitte lockere Freizeit- oder Sportkleidung und Hallenturnschuhe mitbringen.
Marco de Hoog ist Fitness- und
Gesundheitstrainer. Seit einigen Jahren
leitet er zielgruppenorientierte Selbstschutzkurse an einer Kampfsportschule
sowie an Berliner Volkshochschulen.
VO RT R AG UND M O D E R AT I ON : SA B I N E K R U SE N
MI100-209F 2 0 . 0 1 . 2 0 1 5
DI 1 9 .0 0–20. 30 UHR entgeltfrei
E VAS A R C HE , GR O S S E H A MB U R G E R ST R . 2 8
Minna Beckmann-Tube
(1881 – 1964)
Sie lernte Max auf der Kunsthochschule Weimar kennen,
wo sie als eine der ersten Frauen Kunst studierte. Auf
Wunsch ihres Mannes gab sie die Malerei auf und begann
eine Gesangsausbildung. Obwohl eine erfolgreiche Opern­
sängerin, widmete sie sich nach der Scheidung wieder der
Malerei. Konnte sie in der Beziehung mit dem Maler selber
Künstlerin sein?
W O C H EN EN D K U RS F Ü R F RAU EN
M A RC O D E H O O G
MI100-228F
8 U N T ERR I C H T S EI N H EI T EN S A / S O 1 0 . 0 0 – 1 3 . 0 0 U H R
V H S , A N TO N ST R . 3 7 21./22.02.2015
8 – 1 2 Teilnehmer_innen
2 5 , 2 0 EU RO Entgelt
1 6 , 0 0 EU RO ermäßigt
RAU M 0 0 6
VO RT R AG UND M O D E R AT I ON : SA B I N E K R U SE N
MI100-210F
DI 1 9 .0 0–20. 30 UHR 17.02.2015
entgeltfrei
Selbstschutz für Frauen II
Aufbaukurs
E VAS A R C HE , GR O S S E H A MB U R G E R ST R . 2 8
Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an Frauen, die ihr
Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen stärken wollen
und bereits Grundkenntnisse besitzen.
Kursinhalte sind: Konfliktsituationsvermeidung, Deeskala­
Die Sozialarbeiterin und Widerstandskämpferin Ella Kay, die
tionstraining, Grundlagen von Angriffs- und Selbstvertei­
von 1927 – 1933 im Jugendamt Prenzlauer Berg arbeitete,
digungstechniken, Stress- und Reaktionsdrill. Es werden
wurde 1946 Bürgermeisterin des Bezirks.
sowohl­praktische Lösungen des Selbstschutzes, als auch
Nach einem Jahr wurde sie von der sowjetischen Besat­ theoretische Aspekte der Prävention und Selbstbehauptung
zungsmacht abgesetzt und war seitdem im Westteil der vermittelt. Ziel ist es, bereits erworbene Fähigkeiten und
Stadt politisch aktiv. 1955 wurde sie in West-Berlin Senato­ Kenntnisse zu wiederholen, zu üben und durch neue Tech­
niken zu erweitern.
rin für Jugend und Sport.
Theoretische Erläuterungen und praktische Übungen mit
VO RT R AG UND M O D E R AT I ON : SA B I N E K R U SE N
Feedback ergänzen einander und verschaffen den Teilneh­
MI100-211F
17.03.2015
merinnen mehr Sicherheit in Alltagssituationen.
Ella Kay (1895 – 1988) – die erste
Berliner Bezirksbürgermeisterin
DI 1 9 .0 0–20. 30 UHR entgeltfrei
E VAS A R C HE , GR O S S E H A MB U R G E R ST R . 2 8 E NDE R E IHE „ F R AUE NGE SC H I C H T E – VOM R A N D I N D I E MI TT E“
Bitte lockere Freizeit- oder Sportkleidung und Hallenturnschuhe mitbringen.
Z U R P ER S O N M . D E H O O G : S I EH E K U RS N R . M I 1 0 0 - 2 2 8 F.
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Frau und Gesellschaft
LANDESKUNDE
UMWELT
Bewerbungsoutfit
W O C HE NE NDK UR S F Ü R FR AU E N
M AR C O D E HO O G
MI100-230F 0 7 . / 0 8 . 0 3 . 2 0 1 5
8 Unterrichtseinheiten 8 – 1 2 Teilnehmer_innen
S A/S O 10. 00–13. 00 UH R V H S , A NTO NSTR . 37
2 5 , 2 0 E U R O Entgelt
1 6 , 0 0 E U R O ermäßigt
Raum 006
Typisch Frau!
Typisch Mann!
Geschlechtstypische Körper­
sprache bewusst gemacht
Geschlecht ist nicht etwas, das wir haben, schon gar nicht
etwas, das wir sind. Geschlecht ist etwas, das wir tun.
(Gitta Mühlen Achs)
Welche Auswirkungen haben die individuelle Art der Bewe­
gung, Gestik, Mimik, Sprache, Kleidung auf unser Gegen­
über? Woran erkennen wir eine Frau? Woran einen Mann?
Wer entscheidet, was weiblich und was männlich ist?
Warum­verhalten sich Männer und Frauen in derselben
Situa­
tion typischerweise unterschiedlich? Warum muss
eine Frau so viel lächeln? Dürfen auch Männer Gefühle zei­
gen? Was ist Hochstatus, was Tiefstatus? Muss ich als Frau
wie ein Mann auftreten, um Erfolg im Beruf zu haben?
Durch viele Beispiele, praktische Übungen und darstellen­
des Spiel will die Schauspielerin Angelika Warning sensibi­
lisieren für die jeweils eigene Körpersprache und ge­
schlechtstypische Merkmale überprüfen, um sie bewusster
einzusetzen und auch um andere besser verstehen zu kön­
nen.
Angelika Warning ist Schauspielerin
und bei wechselnden Theatern und
Theaterprojekten engagiert, zuletzt bei
der Berliner Compagnie mit politischem
Tourneetheater, beim FreiLAUFtheater
und dem Ensemble Bouquet, Osnabrück. Sie ist Sprecherin von Hörbüchern und Dokumentationen. Seit 1999
führt sie Seminare, Einzeltraining und
Vorträge zur Körpersprache durch.
W O C HE NE NDK UR S F Ü R F R AU E N
AN GE LIK A WA R NING
MI100-232F
1 7 U NTE R R IC HTS E INH E I T E N 23.01.–25.01.2015
1 0 – 1 2 Teilnehmer_innen
FR 23. 0 1. , 17. 00–21. 00 U H R 4 7 , 6 5 E U R O Entgelt
S A 24. 0 1. , 10. 00–17. 00 U H R 2 7 , 2 5 E U R O ermäßigt
S O 2 5. 0 1. , 10. 00–14. 00 U H R
V H S , LINIE NSTR . 162
RAUM 4. 04
18
Zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden ist
der Wunsch einer jeden Bewerberin/ eines jeden Bewer­
bers. Die Frage nach der korrekten Kleidung ist hier äußerst
wichtig. In diesem Wochenendseminar optimieren wir Ihren
Gesamteindruck: Kleidung, Frisur und Make up. Demonstra­
tionen und Übungen unterstützen das Thema. Am zweiten
Tag setzen Sie das gelernte um. Sie kommen in Ihrem Be­
werbungsoutfit zum Seminar (wenn vorhanden) und wir
üben das Auftreten. Accessoires und Kombinationsmög­
lichkeiten runden den Tag ab.
Materialkosten in Höhe von 9,00 Euro bitte bei der Kursleiterin bezahlen.
Cornelia Wandel ist seit 1992 in der
Einzelberatung Farb & Stil sowie als
Dozentin an verschiedenen Berliner
Volkshochschulen tätig. Als ausgebildete Imageberaterin ist es ihr wichtig,
Menschen in Fragen ihrer äußeren
Erscheinung zu beraten. Dabei legt sie
Wert auf folgende Aspekte: sich selbst
wohlzufühlen und authentisch bleiben,
jedoch die Chancen für Ausbildung,
Beruf und Arbeitsplatz durch ein
abgestimmtes Outfit zu verbessern.
W O C H EN EN D S EM I N A R F Ü R F RAU EN
C O R N EL I A WA N D EL
MI100-236S
1 6 U N T ER R I C H T S EI N H EI T EN S A / S O 1 0 . 0 0 – 1 7 . 0 0 U H R
ST U D I O WA N D EL , I N VA L I D EN ST R. 1 0 0 13./14.06.2015
8 – 1 0 Teilnehmer_innen
5 4 , 0 0 EU RO Entgelt
3 0 , 0 0 EU R O ermäßigt
Farb und Typ
Die passende Bekleidung zum richtigen Anlass, eine ge­
schmackvolle Abstimmung der Farben von Kopf bis Fuß,
Frisur und Gesichtsausdruck – all das macht den ersten,
aber auch zweiten Eindruck bei einem Bewerbungsge­
spräch, einem neuen Arbeitsplatz oder einem Termin am
Abend aus. An diesem Wochenende lernen Sie, wie aus
überfüllten Kleiderschränken, eine wohl sortierte Fundgrube
für Ihr Äußeres werden kann. Wenn Sie wissen, was zu Ih­
nen passt, können Sie sich leicht von Dingen trennen. Sie
erfahren die Grundzüge einer kombinationsfähigen Garde­
robe, und das alles muss im Einkauf nicht teuer sein! Bei
einer Farbberatung lernen Sie, Ihren Typ zu unterstreichen
und Sie bekommen bessere Chancen für Ihre Entwicklung,
beruflich und privat.
Das Ganze wird komplettiert durch Ihr typgerechtes Ma­
ke-up und eine Frisurberatung.
Ein Textilfarbpass (zur Kontrolle im Fundus und auch Einkaufshilfe) kann bei
der Seminarleiterin für 38,00 Euro erworben werden.
Z U R P ER S O N C O RN EL I A WA N D EL S I EH E K U R S N R . M I 1 0 0 - 2 3 6 S .
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Interkulturelles
LANDESKUNDE
UMWELT
19
W O CH E NE ND S E M INA R F Ü R F R AU E N
Z U R P ER S O N C O RN EL I A WA N D EL S I EH E K U R S N R . M I 1 0 0 - 2 3 6 S .
CO RN E LIA WA ND E L
W O C H EN EN D S EM I N A R F Ü R F RAU EN
MI100-238F 2 8 . 0 2 . / 0 1 . 0 3 . 2 0 1 5
C O RN EL I A WA N D EL
1 6 Unterrichtseinheiten 8 – 1 0 Teilnehmer_innen
MI100-242S 1 6 . / 1 7 . 0 5 . 2 0 1 5
5 4 , 0 0 E U R O Entgelt
1 6 Unterrichtseinheiten 8 – 1 0 Teilnehmer_innen
S A/S O 10. 00–17. 00 UHR ST UDIO WA ND E L, 3 0 , 0 0 E U R O ermäßigt
IN VAL IDE NSTR . 100
SA/SO 10.00–17.00 UHR
5 4 , 0 0 EU RO EN T G ELT
ST U D I O WA N D EL , 3 0 , 0 0 EU R O ermäßigt
I N VA L I D EN ST R . 1 0 0 Schminkschule
Die natürliche Schönheit reicht in der heutigen Zeit oft nicht
mehr zum persönlichen Wohlbefinden. Die Welt der Arbeit,
also Beruf und Ausbildung erfordern eine situationsbezoge­
ne Ausstrahlung. Das richtige Aussehen erreichen Sie durch
eine gute Arbeit vor dem Spiegel:
Interkulturelles
Jede Kultur is(s)t anders
Das richtige Make-up, die Form der Augen unterstreichen,
die Lippenkorrektur und eben alles, was zu einem guten
Aussehen gehört. Sie können Ihre beruflichen Chancen da­
durch steigern und Ihr Auftreten wird sicherer. Von einer
Visagistin lernen Sie step-by-step die nötigen Handgriffe.
Materialkosten in Höhe von 9,00 Euro bitte im Kurs bezahlen.
ZU R PE R S O N C O R NE LIA WA N D E L SI E H E K U R SN R . MI 1 0 0 - 2 3 6 S .
W O CH E NE ND S E M INA R F Ü R F R AU E N
CO RN E LIA WA ND E L
MI100-240S 1 8 . / 1 9 . 0 4 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 8 – 1 0 Teilnehmer_innen
S A/S O 10. 00–17. 00 UHR ST UDIO WA NDE L, Beim Kochen in der Turmstraße
5 4 , 0 0 E U R O Entgelt
3 0 , 0 0 E U R O ermäßigt
IN VAL IDE NSTR . 100
Die Kulturen anderer Länder, deren Sitten und Gebräuche,
stehen im Mittelpunkt dieser interkulturellen Reihe. Nicht
zuletzt in der Küche offenbaren sich alte Traditionen, von
denen hier berichtet werden soll. Während das Essen zube­
reitet wird, erfahren Sie mehr über Land und Leute und dies
von Bewohnern der entsprechenden Region. Kommen Sie
mit uns auf eine kulinarische Reise.
Kosten für Zutaten (5,00-8,00 Euro) bitte im Kurs bezahlen. Bitte Brettchen,
Messer und Geschirrtuch mitbringen.
Make-up und Hairstyling
Der erste Blick, sei es privater oder beruflicher Art, fällt aus­
nahmslos auf das Gesicht.
Der erste Tag beginnt mit Ihrer persönlichen Hautanalyse
und Erarbeitung Ihres Pflegepasses durch eine Kosmetike­
rin. Die so vermittelten Kenntnisse können die Teilnehmerin­
nen dann unter Anleitung an vorbereiteten Einzelplätzen
selbst umsetzen. Anschließend betreut Sie eine Friseurin
unter Berücksichtigung individueller Haarqualität, Gesicht­
sproportionen und Stil bei der Frisurenberatung. Außerdem
erhalten Sie professionelle Tipps, wie Sie mit wenigen
Handgriffen Ihre Frisur auch einmal stylen können. Der
zweite Tag gilt dem individuellen Make-up. Sie werden von
einer Visagistin typgerecht geschminkt und erhalten Ihren
persönlichen Beautypass.
Materialkosten in Höhe von 5,00 Euro bitte im Kurs bezahlen.
Spanische Küche
Ob Spanien bis Mai 2015 aus der Krise raus ist? Werden wir
es feiern können mit Marisco? In Berlin wird es nicht von
allen gemocht, in Spanien ist es aber eine wichtige Zutat,
wenn es darum geht, etwas großes zu feiern: sei es das
Jahresende, der Abschied von Kollegen, die in die Rente
gehen oder die Freude eines neuen Jobs... Für diejenigen,
die es doch mögen, ein Paar Garnelen als Tapa, zusammen
mit Fischkroketten. Für den Fall, dass noch harte Zeiten be­
vorstehen und man noch sparsam sein muss, probieren wir
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Interkulturelles
LANDESKUNDE
UMWELT
20
zwei Möglichkeiten, Reste vom Vortag zu verarbeiten: Pisto Chinesische Küche
und Ropa Vieja. Als Hauptgericht Pollo a la Moruna. Und
natürlich einen Nachtisch, der muss immer dabei sein.
Die chinesische Küche gehört zu den abwechslungsreichs­
ten und fantasievollsten Küchen der Welt, in der Kochtradi­
B LA NCA M UR ILLO
tionen und Rezepte seit Jahrtausenden überliefert sind. Es­
MI100-304S 0 6 . 0 5 . 2 0 1 5
sen ist für die Chinesen (fast) das wichtigste im Leben. Es
M I 18. 00–21. 00 UHR 8 , 9 5 E U R O Entgelt
wird viel Zeit und Liebe darauf verwendet, um ein köstliches
V H S , TUR M STR . 75
5 , 7 3 E U R O ermäßigt
Mahl zu bereiten. Wegen der Größe Chinas gibt es eine Viel­
KÜ C HE ( Raum 108/ 109 )
zahl von sehr unterschiedlichen regionalen Küchen, einige
davon werden wir gemeinsam erleben und uns bei einer
Brasilianische vegetarische Küche duftenden Tasse Tee über das „Reich der Mitte“ unterhalten.
Die Brasilianer gelten als ein freundliches und lebensfrohes
Volk. Fast jeder Anlass ist dort ein guter Anlass zum Feiern.
Es wird gern gesungen und getanzt. Ein hautnaher Kontakt
ist üblich: man umarmt sich und küsst sich schon bei der
ersten Begegnung auf die Wangen. Man fühlt sich bei den
Brasilianern wie ein enger Freund. Das Essen spielt dabei
eine sehr große Rolle. Bei jedem Treffen isst man üppig zu­
sammen. Wer überraschend zu einer Mahlzeit erscheint,
wird herzlich eingeladen, mitzuessen. Im Frühjahr werden
wir brasilianisch kochen, wie es die Menschen dort ma­
chen: wie unter Freunden, mit viel Freude, frischen Zutaten
und schmackhaften Rezepten. Dabei hören wir interessante
Geschichten über das fünftgrößte Land der Erde und seine
vielen Gesichter.
ADRIA NA M E O LA R IE M K E
MI100-307F 2 5 . 0 2 . 2 0 1 5
M I 18. 00–21. 00 UHR V H S , TUR M STR . 75
8 , 9 5 E U R O Entgelt
5 , 7 3 E U R O ermäßigt
KÜ C HE ( Raum 108/ 109 )
P I N G C H EN G
MI100-311F 2 5 . 0 3 . 2 0 1 5
MI 18.00–21.00 UHR
V H S , T U RM ST R . 7 5 8 , 9 5 EU RO Entgelt
5 , 7 3 EU R O ermäßigt
K Ü C H E ( Raum 1 0 8 / 1 0 9 )
Toskanische Küche
Einfach ist die Küche der Toskana, ursprünglich enstanden
ist sie aus schlichten, bäuerlichen Gerichten. Allerdings sind
die Zutaten von höchster Qualität. Brot, Öl, Hülsenfrüchte
und Gemüse sind die wichtigsten Zutaten. Wir erfahren an
diesem Abend auch, welche geschichtlichen und sozialen
Hintergründe zu dieser armen, aber schmackhaften Küche
geführt haben. Unter welchen Umständen lebten die Men­
schen früher und wie sieht es heute aus?
Wir kochen einige der typischen Gerichte, wie Gnocchi aus
Spinat und Ricotta, Arista, einen toskanischen Schweine­
braten und im Frühjahr eine vegetarische Alternative, z.B.
Panzanella, einen Tomaten-Brotsalat und natürlich lernen
wir, wie die berühmten Cantuccini gebacken werden.
C H R I ST I A N E M A N N I N I
MI100-313F 1 8 . 0 2 . 2 0 1 5
MI 18.00–21.00 UHR
V H S , T U RM ST R . 7 5 8 , 9 5 EU RO Entgelt
5 , 7 3 EU R O ermäßigt
K Ü C H E ( Raum 1 0 8 / 1 0 9 )
Indonesische Küche
Indonesien besteht aus tausenden Inseln in Südostasien,
wo mindestens eben soviel verschiedene Kochkulturen zu
finden sind. In Deutschland ist die Indonesische Küche
Polnische Küche
(noch) nicht so bekannt. An diesem Abend können Sie ko­
Polen hat in den letzten 20 Jahren kulinarisch einen Wandel chend, riechend und schmeckend diese reiche Tradition
durchlebt. Internationale Speisen und gastronomische Mo­ kennenlernen. Dazu wird geachtet auf artgerechte, faire,
den hinterließen überall im Land ihre Spuren. Doch ein Re­ regionale und Bio-Produkte.
likt aus sozialistischen Zeiten lebt heute wieder auf: Die Im Frühjahr kochen wir ein veganes Menü! Terong bumbu
„Milchbar“. In den schlichten Kantinen wird gegessen, was bali (Aubergine in Tamarindesauce), sambal goreng tahu
man auch zu Hause selbst kocht und diese lokale Esskultur dan tempé (ein pikantes Tofu und Sojakuchengericht). Die
Beilagen sind atjar ketimoen (eingelegte Gurken), rempeyek
erleben wir in einem gemeinsamen Kochabend nach.
In diesem Kurs stehen u.a. gefüllte Kroketten und eine Gur­ kacang (Erdnuss-Reismehlcracker) und Fairtrade Jasmin
kensuppe auf dem Tisch. Auch für Nachtisch und besonde­ Reis.
re Kostproben für „Mutige“ wird gesorgt.
C I S K A J A N S EN
AGN IE S Z K A S Z C ZE PA N SK A
MI100-321F 2 7 . 0 5 . 2 0 1 5
MI100-309F 1 8 . 0 3 . 2 0 1 5
MI 18.00–21.00 UHR
M I 18. 00–21. 00 UHR V H S , TUR M STR . 75
8 , 9 5 E U R O Entgelt
5 , 7 3 E U R O ermäßigt
V H S , T U RM ST R . 7 5 8 , 9 5 EU RO Entgelt
5 , 7 3 EU R O ermäßigt
K Ü C H E ( Raum 1 0 8 / 1 0 9 )
KÜ C HE ( Raum 108/ 109 )
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Geschichte und Zeitgeschehen
LANDESKUNDE
UMWELT
Äthiopische Küche
21
José Gutierrez ist Mathematiker und seit mehr als
20 Jahren in der politischen Bildung tätig.
Wenn man an Äthiopien denkt, denkt man an die großen
Hungerkatastrophen, die in den 70er und 80er Jahren das J OSÉ GUTIER REZ
Bild Äthiopiens prägten. Oder man sieht im Geiste die sehr je Kurs 2 0 Unterrichtseinheiten
entgeltfrei
schönen und schlanken Frauen. Aber mittlerweile ist das DO/ FR , 1 5 . 0 0 – 2 0 . 0 0 UHR
SA 1 0 . 0 0 – 1 7 . 0 0 UHR
Land auch für seine exotische Küche bekannt, die einmalig
ist und die man richtig genießen kann. Injera( sehr dünnes V H S , T U R M ST R . 7 5
Fladenbrot) mit Fleisch oder Linsen Saucen oder viele ande­ Raum 1 0 5
re Variationen, sind die Hauptgerichte Äthiopien. Das äthio­
pische Essen ist authentisch, Injera und die dazu gehörigen
Saucen kann man nur mit einer speziellen Zubereitungsme­
thode backen und kochen. Einige davon werden wir ken­
nenlernen.
DR. FEK A D U B E K E LE - NE G U SSI E
MI100-323F 1 1 . 0 3 . 2 0 1 5
M I 1 8 . 00–21. 00 UHR V H S , TUR M STR . 75
8 , 9 5 E U R O Entgelt
5 , 7 3 E U R O ermäßigt
Die Freihandelsabkommen TTIP
KÜ CH E ( Raum 108/ 109)
Pickeliges, desinfiziertes Geflügel ist zum Wappentier der
Anti-TTIP-Bewegung geworden. Das Chlorhuhn mobilisiert
und polarisiert zuverlässig in alle Richtungen. Was ist da
Holländische Küche
passiert? Auto- und Chemieindustrie in der EU und die USA
Holland, das sind nicht nur bezaubernde Küsten, Rembrandt versprechen sich viel vom Freihandelsabkommen – auf Kos­
und schöne Städte wie Amsterdam und Rotterdam. Auch ten der Arbeitnehmer- und Konsumentenrechte?
kulinarisch läßt sich da einiges herbei zaubern!
EI N E REC H ER C H E I M N ET Z M I T D I S K U S S I O N Z U D EN
Die Urgroßmutter der heutigen Gastgeberin war schon Kö­
chin in den Niederlanden, so gegen Ende des 19. Jahrhun­
derts. Während dieses Abends erfahren Sie Interessantes
über die Geschichte dieses kleinen Landes und unterneh­
men eine schmackhafte Reise!
P O L I T I S C H EN F O LG EN .
MI101-008F
DO 08.01.–SA 10.01.2015
J E AN NE TTE VE NINGA
A N Z EI G E
MI100-326F 1 1 . 0 2 . 2 0 1 5
M I 1 8 . 00–21. 00 UHR V H S , TUR M STR . 75
8 , 9 5 E U R O Entgelt
5 , 7 3 E U R O ermäßigt
KÜ CH E ( Raum 108/ 109)
Sonderausstellungen 2014 und 2015
Geschichte und
Zeitgeschehen
Reihe
Workshops zur politischen
Basisarbeit
Gefördert durch Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes.
Die Veranstaltungen sind Workshops mit überwiegend
Oberschülerinnen und Oberschülern und setzen eine aktive
Teilnahme voraus, aber keine große PC- oder e-LearningKompetenz.
Bitte vor Kursbeginn Kontaktaufnahme mit dem Kursleiter unter:
0170-7601982 oder jose.gutierrez@schule-vhs-mitte.de.
Eichenallee 7a, 16818 Wustrau, Telefon (033925)70798
www.brandenburg-preussen-museum.de
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Geschichte und Zeitgeschehen
LANDESKUNDE
UMWELT
PC-Spielsucht und Netz­
abhängigkeit
Spielen, Kommunikation mit dem PC und dem Smartphone
nehmen bei jedem dritten Jugendlichen die Freizeit und teil­
weise auch die Schlafzeit ein. Die daraus folgenden Beein­
trächtigungen der Schul- oder Arbeitzeit tragen in vielen
Fällen die Merkmale einer Sucht. Wie kann man hier Einhalt
gebieten?
MI101-009F
D O 2 9 . 0 1 . – SA 3 1 . 0 1 . 2 0 1 5
Geheimdienstliche Ausspähung
von Email und Internet
22
EI N E R EC H ER C H E I M N ET Z M I T D I S K U S S I O N Z U
D EN P O L I T I S C H EN F O LG EN .
MI101-013S
DO 07.05.–SA 09.05.2015
EN D E REI H E „ W O RK S H O P S Z U R P O L I T I S C H EN BA S I S A RB EI T “
Reihe
Geschichtswerkstatt
Tiergarten
Im Rahmen eines Arbeitskreises zur Lokalgeschichte und in
Kooperation mit dem Heimatverein Tiergarten e.V. beschäf­
Wiederkehrende Szenarien der Bedrohung und ökonomi­
tigen sich historisch Interessierte seit 1993 mit wechseln­
sche Verunsicherung sind der Nährboden für dichtere Netze
den Themen ihres Ortsteils.
der Kontrolle und schärfere Maßnahmen der Intervention.
In thematischen Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen
Nur nachziehende hochrichterliche Entscheidungen und
erfahren Sie neue Aspekte der Geschichte und haben die
neue Bürgerbewegungen scheint die Dynamik zu bremsen.
Möglichkeit, sich darüber auszutauschen und selbst Erleb­
E IN E R E C HE R C HE IM N E T Z MI T D I SK U SSI ON Z U D E N
tes einzubringen.
PO L ITIS C HE N F O LGE N .
Im Frühjahrsemester beschäftigen wir uns mit der Kinoge­
MI101-010F
D O 2 6 . 0 2 . – SA 2 8 . 0 2 . 2 0 1 5 schichte von Moabit. Dabei werden wir auch auf die Ge­
schichte der Orte, an denen Kinos standen, im Lauf der
Jahrhunderte eingehen. Außerdem möchten wir Kinoerleb­
Ein Europäischer Traum?
nisse von Moabiterinnen und Moabitern zusammentragen.
Haushaltsdisziplin für Süd- und Westeuropa, Sozialabbau
überall, aber Sicherung der Renditeerwartungen für Finanz­
agenten und Investoren. Nationalistische und fremden­
feindliche Töne können die Europäische Union ins wanken
bringen, Ungleichheit und Egoismus Europa gefährden.
Buchen Sie die komplette Reihe mit 8 Veranstaltungen, so zahlen Sie
10,00 Euro. Möchten Sie nur einzelne Exkursionen besuchen, kostet die
Teilnahme pro Veranstaltung 5,00 Euro.
Susanne Torka ist Landschaftsplanerin
und beschäftigt sich seit Jahren mit der
Geschichte des Bezirks Tiergarten,
Tel. 3948424.
E IN E R E C HE R C HE IM N E T Z MI T D I SK U SSI ON Z U D E N
PO L ITIS C HE N F O LGE N .
MI101-011F
D O 1 9 . 0 3 . – SA 2 1 . 0 3 . 2 0 1 5
Wird Berlin neu verteilt?
Dr. Ulrich Cimiotti ist Geowissenschaftler mit den Arbeitsgebieten Fern­
erkundung und Altlasten-Recherche,
Tel. 0177 2895289.
Mieterhöhungen, Modernisierungen und Neubau sind in
Berlin dabei, angestammte, einkommensschwache Miete­
rinnen und Mieter aus ihren Stadtteilen zurückzudrängen
und am Stadtrand neu anzusiedeln. Die Innenstadtbezirke
werden wohlhabenden Bürgern vorbehalten sein und tou­
ristisch gestaltet. Wo ist der soziale Wohnungsbau? Wo ein
Bestandsschutz?
E IN E R E C HE R C HE IM N E T Z MI T D I SK U SSI ON Z U D E N
PO L ITIS C HE N F O LGE N .
MI101-045F R EI H E R EI H EN B U C H U N G
MI101-012S
anderer Treffpunkt angegeben ist:
D O 1 6 . 0 4 . – SA 1 8 . 0 4 . 2 0 1 5
Alle Veranstaltungen, bei denen kein
1 0 EU RO ermäßigt
STA DT S C H LO S S M OA B I T, RO STO C K ER ST R A S S E 3 2 ,
Moderner Landraub in Afrika
2 . Etage, Raum 5
Das Agrobusiness sichert sich riesige Ackerflächen in Afri­
Die Anfänge der Filmindustrie
ka, Lateinamerika und Südostasien um dort moderne Plan­
tagen anzulegen, die Nahrungsmittel und Rohstoffe aus­ in Berlin
schließlich für den Export erzeugen. Die vertriebene lokale
und die wirtschaftliche Situation von Kinos in den
Bevölkerung findet nicht einmal Beschäftigung in der
1960er Jahren.
hochtechnisierten Landwirtschaft vor Ort.
D I 1 6 . 3 0 U H R
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
10.02.2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Psychologie, Selbsterfahrung, Pädagogik
LANDESKUNDE
UMWELT
Kinos in Moabit
Moabiter erzählen von ihren Kinoerlebnissen.
Die Standorte der Kinos werden auf einer Karte
gesammelt.
DI 1 6 .3 0 UHR Eltern werden ist nicht
schwer?
Maren Dorner berichtet über ihre Recherchen.
DI 1 6 .3 0 UHR 24.02.2015
Kinoerlebnisse in Moabit
Wir schauen uns Filminterviews an.
03.03.2015
Besuch des Kinocafés
mit Einführung und Filmgespräch (der Film wird vorher
bekannt gegeben).
MI101-046F
S A 1 5 . 00UHR Psychologie,
Selbsterfahrung,
Pädagogik
17.02.2015
Kinos in Moabit und ihre
Geschichte
DI 1 6 .3 0 UHR 23
Begleitendes Informations- und
Gesprächsangebot für werdende
Adoptiveltern und Interessierte
Themenangebote: Allgemeine Informationen zum Adop­
tionsvermittlungsverfahren, Literatur zum Thema, Seite der
abgebenden Mütter, Ankunftstag, Aufklärung der Kinder
über ihre Situation, Kontakte zu den leiblichen Eltern, Mög­
lichkeiten, ein erstes Treffen zu gestalten, Höhen und Tiefen
im Familienleben. Ich bin selbst Mutter von zwei Adoptiv­
kindern und möchte werdende Adoptiveltern ermutigen,
ihren Weg bewusst zu gehen.
Eva Glüe ist neben ihrer Ausbildung zur
Sonderpädagogin selbst Mutter von
mittlerweile zwei erwachsenen
Adoptivkindern. „Trotz aller Höhen und
Tiefen im Familienleben würde ich mich
immer wieder für Adoptivkinder
entscheiden“.
07.03.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
TRE FFP UNK T: Z UNF TW IRT SC H A F T,
ARMINIUS STR A S S E 2
Kinostandorte in Moabit über
die Jahrhunderte:
Das Bollegelände u. a.
EVA G L Ü E
MI107-003S 1 8 . 0 4 . – 2 6 . 0 6 . 2 0 1 5
1 8 Unterrichtseinheiten 1 0 – 1 8 Teilnehmer_innen
DI 1 6 .3 0 UHR 10.03.2015
Kinostandorte in Moabit über
die Jahrhunderte:
Das Schultheissgelände u. a.
DI 1 6 .3 0 UHR 17.03.2015
S A 1 8 . 0 4 . , 1 0 . 0 0 – 1 3 . 0 0 U H R 4 7 , 4 0 EU RO Entgelt
7 X F R, 1 8 . 0 0 – 1 9 . 3 0 U H R
2 7 , 1 5 EU RO ermäßigt
V H S , L I N I EN ST R. 1 6 2
Raum 2 . 1 0
EVA G L Ü E
MI107-004S 1 8 . 0 4 . – 2 6 . 0 6 . 2 0 1 5
1 8 Unterrichtseinheiten 1 0 – 1 8 Teilnehmer_innen
S A 1 8 . 0 4 . , 1 4 . 0 0 – 1 7 . 0 0 U H R
Ausblick auf das Herbstsemester
Eventuell besuchen wir einen oder mehrere ehemalige
Kinosäle (Albion-Hotel, Aldi, Hansa-Theater).
DI 1 6 .3 0 UHR 7 X F R, 1 9 . 4 5 – 2 1 . 1 5 U H R 4 7 , 4 0 EU RO Entgelt
2 7 , 1 5 EU RO ermäßigt
V H S , L I N I EN ST R. 1 6 2
Raum 2 . 1 0
24.03.2015
E NDE R E IHE G E SC H I C H T SWE R K STAT T T I E R G A RT EN
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Psychologie, Selbsterfahrung, Pädagogik
LANDESKUNDE
UMWELT
Adoption – Gesprächs­
kreis für Adoptiveltern
24
W O C H EN EN D K U R S
M A R L I ES Z ER B E
MI107-009F 0 7 . / 0 8 . 0 3 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 9 – 1 2 Teilnehmer_innen
Ehemalige Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen sowie S A / S O 1 0 . 0 0 – 1 7 . 0 0 U H R
Adoptiveltern treffen sich zum Erfahrungsaustausch und V H S , L I N I EN ST R . 1 6 2 Knüpfen von Kontakten in der neuen Familienkonstellation. Raum 1 . 1 2
4 6 , 0 0 EU RO Entgelt
2 7 , 6 0 EU RO ermäßigt
ZU R P E R S O N E VA GLÜ E : SI E H E K U R SN U MME R MI 1 0 7 - 0 0 3 S .
E VA GLÜE
MI107-005F 2 1 . 0 2 . 2 0 1 5
4 Unterrichtseinheiten 8 – 1 4 Teilnehmer_innen
S A 10. 00–13. 00 UHR 5 , 0 0 E U R O ermäßigt
V H S , LINIE NSTR . 162
Raum 4. 12
Merken – Stärken!
Kennen Sie das: PIN-Nummer vergessen, die Terminpla­
nung funktioniert nur noch mit Outlook und der Spiegel ist
umrahmt von Merkzetteln?
Und eigentlich wollten Sie doch eine neue Sprache lernen
oder Ihrem Chef mal zeigen, Sie können auch in Englisch
telefonieren! Mit Spaß und ohne Leistungsdruck werden an
diesem Wochenende Wahrnehmung und Konzentration ge­
schult, gezielte Übungen zur Steigerung der Merkfähigkeit
geübt und Sie lernen Methoden, die Sie hilfreich im Alltag
einsetzen können, um Ihre geistige Leistungsfähigkeit zu
erhalten und zu verbessern. Koordinations- und Entspan­
nungsübungen runden das Seminar ab, denn: wissen­
schaftliche Untersuchungen haben gezeigt, Bewegung
wirkt sich positiv auf den Gehirnstoffwechsel aus und damit
auf Merken und Wohlbefinden!
Gerümpel im Kopf?
Bitte bequeme Kleidung und eine Bodendecke mitbringen.
Kosten für Kopien (5,00 Euro) bitte im Kurs bezahlen.
Z U R P ER S O N M . Z ER B E: S I EH E K U RS N U M M ER M I 1 0 7 - 0 0 9 F.
Überquellende Schränke, Schubladen voller (un)wichtiger
Kleinigkeiten. Bestimmt kann ich es noch einmal brauchen!
Ein gut gemeintes Geschenk, das nicht den eigenen Ge­
schmack trifft und nicht zum Design der Wohnung passt
und trotzdem darf es nicht in den Müll? Endlich Ordnung
schaffen! Aufräumen und Ordnung fängt im Kopf an!
W O C H EN EN D K U R S
Reduzieren wir unsere Dinge auf die, die uns am Herzen
liegen, gewinnen wir Platz, Energie und Zeit. Wir schaffen
Raum in unserem Leben, befreien uns von unnötigem Bal­
last und können leicht und frei in die Zukunft starten.
Raum 1 . 1 2
M A R L I ES Z ER B E
MI107-011F 2 1 . / 2 2 . 0 3 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 9 – 1 1 Teilnehmer_innen
S A / S O 1 0 . 0 0 – 1 7 . 0 0 U H R
V H S , L I N I EN ST R . 1 6 2 4 6 , 0 0 EU RO Entgelt
2 7 , 6 0 EU RO ermäßigt
Knigge aktuell
In diesem Kurs werden die unterschiedlichen Arten von Ge­ Benimmregeln souverän
rümpel und dessen Einfluss auf unser Leben dargestellt und
anwenden
Lösungsstrategien aufgezeigt. Es werden praktische Anlei­
tungen gegeben, wie richtig ausgemistet wird – auch zum Welche Umgangsformen sind zeitgemäß? Was schreibt die
Ausmisten von geistigem und emotionalem Gerümpel.
moderne Etikette vor? Was sind die heutigen Anforderun­
gen an Gast und Gastgeber. Zuhause? Im beruflichen All­
Bitte bequeme Kleidung und eine Bodendecke mitbringen.
Kosten für Kopien (5,00 Euro) bitte im Kurs bezahlen.
tag? Im Restaurant? Wo stecken vermeintliche und konkre­
te Stolpersteine auf dem gesellschaftlichen Parkett?
Marlies Zerbe studierte BWL sowie
Weiterbildungsmanagement. Als
Trainerin und systemischer Coach
verfügt sie über langjährige Praxis in
der Erwachsenenbildung. Seit vielen
Jahren ist sie MAT – (Mentales
Aktivierungs-Training) sowie Lern- und
Gedächtnistrainerin. Mitglied beim
FORUM Werteorientierung in der
Weiterbildung e.V. – ihr Leitsatz: „Unser
Kopf ist rund, damit das Denken die
Richtung ändern kann...“.
Anhand von konkreten Situationen aus Beruf und Alltag lei­
ten wir angemessene Verhaltens- und Umgangsweisen für
Begrüßung, Vorstellung, Telefon, Tisch, peinliche Situatio­
nen u.a. ab. Stilsicherheit im Auftreten und korrekte Klei­
dung sowie das Grundwissen um Gebote und Verbote im
Berufsleben ergänzen dieses Kursangebot. Insgesamt er­
weitern Sie mit Spaß Ihre Sicherheit und Freude an guten
Manieren für ein erfolgreiches Selbstmarketing.
Materialkosten für schriftliche Unterlagen in Höhe von 3,00 Euro bitte im
Kurs bezahlen.
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Psychologie, Selbsterfahrung, Pädagogik
LANDESKUNDE
UMWELT
Anne Kräuchi, Schweizerin, ist Pädagogin / Personalentwicklerin und arbeitet
als Trainerin im Bereich Corporate
Identity. Ihr Motto: „Die Haltung
bestimmt das Verhalten“
Ziel ihrer Arbeit ist es, Kompetenz und
Souveränität für die Arbeitswelt zu
vermitteln.
W O CH E NE ND K UR S
25
Gewaltfreie Kommunika­
tion für Beruf und Familie
Die Methode der gewaltfreien Kommunikation geht auf
Marshall B. Rosenberg zurück und wird im Kurs in Zusam­
menhang mit gruppendynamischen Techniken angewandt.
Jeder Mensch kann seine Wut und seine Aggressionen ver­
lieren, wenn er es lernt, seinen Gefühlen entsprechend zu
kommunizieren und mit seinen Bedürfnissen zu leben.
AN NE K R ÄUC HI
MI107-013S 1 7 . 0 4 . / 1 9 . 0 4 . 2 0 1 5
1 1 Unterrichtseinheiten 8 – 1 5 Teilnehmer_innen
FR 1 7 . 04. , 18. 15–20. 30 U H R 4 6 , 1 5 E U R O Entgelt
S O 1 9 . 04. , 10. 00–17. 00 U H R 2 8 , 8 3 E U R O ermäßigt
V H S , LINIE NSTR . 162
Raum 1. 12
Besser kommunizieren
mit NLP
Entfaltung der persönlichen Fähig­
keiten mit Neurolinguistischem
Programmieren
Entdecken Sie im Kurs Möglichkeiten, wie Sie mit NLP Ihre
Sozialkompetenz stärken können. In vielen praktischen
Übungen können Sie Ihre Kommunikation verbessern und
sich selbst besser verstehen: sich und andere genauer
wahrnehmen, über non-verbales Verhalten den Kontakt im
Gespräch stärken, gezielter Zuhören und mit guten Fragen
das Gespräch führen. Gewinnen Sie einen neuen Blickwin­
kel auf problematisches Verhalten, setzen Sie sich erreich­
bare Ziele und bekommen Sie Zugang zu Ihren eigenen
Ressourcen. In entspannter Atmosphäre lernen Sie ver­
schiedene NLP-Basisbausteine kennen, die Sie auch im All­
tag anwenden können.
Bitte bringen Sie eine Decke für eine Entspannungsübung mit.
Barbara Walther ist NLP Trainerin und
Lehrausbilderin und seit vielen Jahren
in der Erwachsenenbildung tätig.
Der Kurs vermittelt Techniken, um innere Friedensarbeit zu
üben und Feindbilder aufzugeben. Gewaltfreie Kommunika­
tion schafft persönliche Freiheiten und öffnet den Weg, um
gemeinsam eine andere Welt zu organisieren.
Der Kurs richtet sich besonders an engagierte Menschen,
die beruflich, politisch oder privat die Grenzen ihrer Entwick­
lung über ihre persönliche Situation erleben oder in der Kon­
frontation mit anderen Menschen. Gerade in der ehrenamt­
lichen Arbeit schleicht sich häufig das Gefühl ein, man
könnte, man würde, man täte, wenn nur die richtigen Leute
zusammen kämen. Aber das alles findet nur im Kopf statt.
Der Kurs transformiert Wut, Ärger und Scham in die Über­
nahme von Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse und
politischer Verantwortung.
Karin Baumert ist Soziologin und
Theaterpädagogin und bietet Kurse in
Gewaltfreier Kommunikation für
verschiedene Zielgruppen an.
W O C H EN EN D K U RS
K A R I N BAU M ERT
MI107-021F 1 3 . 0 2 . – 1 5 . 0 2 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 1 0 – 1 6 Teilnehmer_innen
F R 1 3 . 0 2 . , 1 8 . 0 0 – 2 1 . 0 0 U H R
4 6 , 0 0 EU RO Entgelt
S A 1 4 . 0 2 . , 1 0 . 0 0 – 1 7 . 0 0 U H R
2 6 , 4 0 EU RO ermäßigt
SO 15.02., 10.00–13.00 UHR
V H S , L I N I EN ST R. 1 6 2
Raum 2 . 1 0
K A RI N BAU M ERT
MI107-022F 1 8 . 0 2 . – 1 1 . 0 3 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 1 0 – 1 6 Teilnehmer_innen
4 6 , 0 0 EU RO Entgelt
4 X MI, 18.00–21.00 UHR
V H S , L I N I EN ST R. 1 6 2 2 6 , 4 0 EU RO ermäßigt
Raum 1 . 1 2
W O CH E NE ND K UR S
BARBA R A WA LTHE R
MI107-015S 0 6 . / 0 7 . 0 6 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 1 0 – 1 4 Teilnehmer_innen
S A/S O 10. 00–17. 00 UHR V H S , A NTO NSTR . 37
Raum 203
5 0 , 8 0 E U R O Entgelt
2 8 , 4 0 E U R O ermäßigt
Kontakt und
Kommu­ni­ka­tion
Den richtigen Ton finden
Einen guten Kontakt zu anderen Menschen zu finden, gehört
zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Es fällt jedoch
nicht immer leicht, diesen zu knüpfen und zu halten. Unsi­
cherheiten und unbewusste verbale wie körpersprachliche
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Psychologie, Selbsterfahrung, Pädagogik
LANDESKUNDE
UMWELT
Botschaften können den Erfolg einschränken oder verhin­
dern. Deswegen lohnt es, sich folgende Fragen zu stellen.
Eine ehrliche Beantwortung könnte auf „Arbeitsplätze“ hin­
weisen, die wir im Kurs aufgreifen und daran arbeiten wol­
len:
–Wie finde ich die geeigneten Worte, um mir Gehör zu
verschaffen?
– Wie formuliere ich meine Meinung ?
– Wie bringe ich meine Wünsche zum Ausdruck?
– Wie verhalte ich mich bei Missverständnissen?
– Wie deutlich und respektvoll kann ich bei Unmut und
Ärger sein?
– Wie gehe ich mit Anerkennung und Lob, wie mit Kritik
um?
Mit kreativen Übungen und Rollenspielen.
Sylvia Gerst ist Dipl. Psychologin,
Psychologische Psychotherapeutin,
Supervisorin BDP und seit 1986 an
Berliner Volkshochschulen tätig.
26
The work von Byron Katie
Was hindert Sie daran, einfach glücklich zu sein? Ihre Eltern?
Die haltlose Arbeitssituation? Zu wenig Geld? Eine Krank­
heit? Wie wir die Welt erleben, hängt maßgeblich von dem
ab, wie wir sie sehen und was wir über sie glauben. Wenn
ich z.B. den Gedanken glaube, dass meine Arbeitskollegen
freundlicher sein sollten, werde ich mich höchstwahrschein­
lich ärgern, wenn sie es nicht sind. Wenn Sie das auch glau­
ben, sind Sie hier richtig!
The Work ist ein einfacher Prozess, der Sie, gleich einer Ent­
deckungsreise, zu einer kraftvollen Wahrnehmung Ihrer
selbst und dem Leben um Sie herum führt. Niemand gibt
Ihnen hier gute Ratschläge. Sie finden Ihre eigenen Antwor­
ten, tiefere Weisheit offenbart sich. Eine neugewonnene Be­
wusstheit lässt Frieden einziehen, wo vorher Kummer war..
Annie Blaise arbeitet seit 2000 mit ‚The
Work of Byron Katie’ in Gruppen und
Einzelsitzungen und hat Byron Katie oft
übersetzt.
W O C HE NE NDK UR S
S Y LVIA GE R ST
MI107-030F 2 1 . / 2 2 . 0 2 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 8 – 1 2 Teilnehmer_innen
S A/S O 10. 00–17. 00 UH R V H S , A NTO NSTR . 37
W O C H EN EN D K U R S
ANNIE BLAISE
5 5 , 6 0 E U R O Entgelt
MI107-034F 2 1 . / 2 2 . 0 2 . 2 0 1 5
3 1 , 2 0 E U R O ermäßigt
1 6 Unterrichtseinheiten 8 – 1 8 Teilnehmer_innen
S A / S O 1 0 . 0 0 – 1 7 . 0 0 U H R
Raum 202
V H S , L I N I EN ST R . 1 6 2 Grenzen setzen ohne zu
verletzen
7 0 , 5 0 EU RO Entgelt
3 8 , 5 0 EU R O ermäßigt
Raum 1 . 1 2
ANNIE BLAISE
MI107-035S 0 6 . / 0 7 . 0 6 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 8 – 1 8 Teilnehmer_innen
Wer mit eigenen und fremden Grenzen nicht sorgfältig um­ S A / S O 1 0 . 0 0 – 1 7 . 0 0 U H R
7 0 , 5 0 EU RO Entgelt
geht, beschädigt sich und andere. Viele Menschen tun sich V H S , L I N I EN ST R . 1 6 2 3 8 , 5 0 EU R O ermäßigt
schwer, die eigenen Grenzen zu erkennen und klar zu be­ Raum 1 . 1 2
nennen. Sie fühlen sich dann verletzt, missachtet oder aus­
gebeutet.
Das erzeugt Stress, kann krank machen und Beziehungen
zerstören. Im Kurs werden wir die Grunderfahrung erarbei­
ten, dass jeder Mensch für das Setzen seiner Grenzen selbst Vorträge mit Gespräch
verantwortlich ist und dass sich im Achten von Grenzen die
Volker Rudolph ist Diplom-Psychologe
menschliche Würde gründet. Wir entdecken in vielfältigen
und approbierter Psychotherapeut. Seit
Übungen die Lust am respektvollen Grenzensetzen und an
1980 hält er Vorträge, gibt Kurse und
ehrlichen Beziehungen. Mit kreativen Übungen und Rollen­
Selbsterfahrungswochenenden in der
spielen.
Erwachsenenbildung. „Ich vermittle die
ZU R P E R S O N S Y LVIA G E R ST: SI E H E K U R SN U MME R MI 1 0 7 - 0 3 0 F.
Erkenntnisse der Tiefenpsychologie
W O C HE NE NDK UR S
und möchte zum Verständnis anregen,
das Menschen helfen soll, das eigene
S Y LVIA GE R ST
Leben glücklicher zu gestalten“.
MI107-031F 2 1 . / 2 2 . 0 3 . 2 0 1 5
Abende der Psychologie
1 6 Unterrichtseinheiten 8 – 1 2 Teilnehmer_innen
S A/S O 10. 00–17. 00 UH R V H S , A NTO NSTR . 37
Raum 202
5 5 , 6 0 E U R O Entgelt
3 1 , 2 0 E U R O ermäßigt
Psychosomatik
An vier Abenden werden verschiedene Aspekte und Sicht­
weisen der Psychosomatik behandelt.
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Psychologie, Selbsterfahrung, Pädagogik
LANDESKUNDE
UMWELT
Dieses Thema bietet faszinierende Einblicke in das Zusam­
menwirken von Seele (Psyche) und Körper (Soma).
Die Vorträge sind einzeln buchbar.
Wenn Sie die ganze Reihe buchen erhalten Sie nicht nur in der Gesamtsicht
einen weiten Überblick, Sie sparen auch die Gebühr einer Einzelveranstal­
tung!
MI107-038F REIHE 2 7 . 0 1 . – 1 0 . 0 3 . 2 0 1 5
8 Unterrichtseinheiten 1 0 – 1 6 Teilnehmer_innen
4 X DI, 19. 15–20. 45 UHR ( 1 4 -TÄG L I C H )
1 5 , 0 0 E U R O ermäßigt
V H S , LINIE NSTR . 162
Raum 1. 12
Kränkung und Kranksein
27
Der innere Garten
Kreative Entspannung
Mit aktivem Gärtnern das eigene Glück gestalten: Wie wir
unseren eigenen inneren Ort für Entspannung und Wohlbe­
finden erschaffen können. Mit der Neugestaltung des Inne­
ren verändert sich auch das (Er)Leben im Außen. Der innere
Garten ist eine kreative Methode für Stressbewältigung,
neue Einsichten und Problemlösungen. An 4 Abenden ma­
chen wir mit der Methode der Phantasiereise eine Reise in
den inneren Garten, wobei jeweils ein Thema im Vorder­
grund steht:
1.Wohlfühlen: Stressabbau, Entspannung und neue
In dieser Einführung in die Psychosomatik werden die Zu­
Energie
sammenhänge zwischen seelischer Befindlichkeit und kör­ 2.Veränderung gestalten: Aktiv gärtnern
perlicher Verfassung aufgezeigt. Können wir lernen, die Sig­ 3.Botschaften und Erkenntnisse: Probleme besser lösen
nale unseres Körpers zu verstehen?
4.Innere Ratgeber treffen: Fragen & Antworten erhalten
MI107-039F
DI 1 9 .1 5–20. 45 UHR 27.01.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
Bitte warme Socken und eine Decke mitbringen!
ZUR PERSON SYLIVIA GERST: SIEHE KURSNUMMER MI107-030F.
S Y LV I A G ER ST
Krankheit als Weg
MI107-049F
8 Unterrichtseinheiten
Das spirituelle Erklärungsmodell vom Sinn und der Entste­ 4 X D I , 1 9 . 4 5 – 2 1 . 1 5 U H R hung von Krankheit, vorgestellt von Dahlke / Detlevson geht V H S , L I N I EN ST R. 1 6 2 über die konventionelle Psychosomatik hinaus und kann Raum 4 . 1 2
uns anregen, Krankheit nicht als notwendiges Übel, son­
dern als Versuch zur Ganzwerdung zu verstehen.
MI107-040F
DI 1 9 .1 5–21. 15 UHR 10.02.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
Was kann ich tun?
„Was kann ich tun?“...ist die Frage, die sich viele von
(schwerer) Krankheit Betroffene stellen. Wie können Resili­
enz, Flourishing und Neuroplastizität genutzt werden, um
die Lebensqualität zu verbessern? Selber aktiv werden zu
können, wirkt dem Gefühl der Hilflosigkeit entgegen und
macht optimistischer.
MI107-041F
DI 1 9 .1 5–20. 45 UHR 24.02.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
Interview mit einem
Psycho­therapeuten
Was geschieht in einer Psychotherapie?
Welche Methoden gibt es, wie sind sie entstanden und wie
wirken sie?
Sie dürfen neugierig sein, alles fragen und sich so einen
Einblick in dieses nur für Außenstehende geheimnisvolle
Geschehen verschaffen.
MI107-042F
DI 1 9 .1 5–20. 45 UHR 10.03.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
17.02.–10.03.2015
9 – 1 5 Teilnehmer_innen
2 3 , 6 0 EU R O Entgelt
1 5 , 0 0 EU RO ermäßigt
Training in sozialer
Kompetenz
Im Zusammenleben mit anderen selbstsicher und gelassen
sein – das fällt in manchen Situationen sehr schwer. Sei es,
dass wir Hemmungen und Ängste haben, auf andere zuzu­
gehen, dass wir uns in Gegenwart mancher Menschen
schüchtern und verkrampft fühlen. Oder wir können mit
Konflikten und Kritik schlecht umgehen oder es fällt uns
schwer, unberechtigte Forderungen abzuschlagen und ein­
fach mal „Nein“ zu sagen.
Dieser Wochenendkurs wendet sich an alle, die lernen wol­
len, im Kontakt mit anderen selbstbewusster, mutiger oder
ganz einfach gelassener zu werden. Wir werden dazu typi­
sche Situationen durchsprechen, analysieren und mögliche
Verhaltenweisen üben. Ziel ist dabei, dass Sie die vermittel­
ten Lerninhalte in Ihren ganz konkreten Alltagssituationen
umsetzen können.
Inge Allgeier ist Dipl. Psychologin und
Gestalttherapeutin. Seit 1995 ist sie als
freiberufliche Psychologin und Psychotherapeutin tätig. „Geschätzt wird
häufig meine Sorgfalt und Genauigkeit,
mein Humor, meine wohlwollende
Konfrontation, sowie mein Sinn für
kreative Lösungen“.
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Psychologie, Selbsterfahrung, Pädagogik
LANDESKUNDE
UMWELT
Angela Nicotra studierte in Bologna
Theaterwissenschaft und Theaterpädagogik. Sie wohnt seit 1998 in Berlin.
Tanz, Schauspiel und Bewegungs- und
Theaterpädagogik zählen zu ihren
Erfahrungen. Tai-Chi, Qi-Gong, Feldenkrais, Butoh, Salsa, Tango fließen in
ihre Arbeit ein. Seit 2006 ist sie
Heilpraktikerin für Psychotherapie und
arbeitet als Tanztherapeutin im klinischen Bereich.
W O C HE NE NDK UR S
IN GE A LLGE IE R
MI107-052F 1 4 . / 1 5 . 0 2 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 8 – 1 6 Teilnehmer_innen
S A/S O 10. 00–17. 00 UH R V H S , LINIE NSTR . 162
4 7 , 6 0 E U R O Entgelt
2 7 , 2 0 E U R O ermäßigt
Raum 2. 14
Gelassen und sicher
im Stress
Gereizt, genervt, überfordert?
28
W O C H EN EN D K U R S
A N G EL A N I C OT R A
MI107-061F 2 8 . / 2 9 . 0 3 . 2 0 1 5
Stress haben wir alle, sei es im Beruf oder im Privatleben. 1 0 Unterrichtseinheiten 1 0 – 1 4 Teilnehmer_innen
Aber nicht der Stress allein ist das Problem, sondern unser S A / S O 1 1 . 0 0 – 1 6 . 0 0 U H R
3 5 , 3 3 EU R O Entgelt
Umgang mit ihm! Das Aufdecken und die Bewusstmachung V H S , L I N I EN ST R . 1 6 2 2 1 , 7 3 EU R O ermäßigt
eigener Stressquellen ist die Grundlage für eine gezielte Ver­ Raum 0 . 0 8
änderung oder ein gelasseneres Umgehen mit Stressoren.
Die Entwicklung von Schutzmaßnahmen, durch Entspan­
nung, konstruktive Selbstbeeinflussung und der Verände­
rung von ungünstigen inneren Haltungen und Einstellungen
erhöhen die Widerstandskraft und stellen die innere Balance
wieder her mit weniger Stressempfinden und mehr Freude
am Leben. In diesem Kurs werden die einzelnen Schritte, Bildung in leichter Sprache –
von der individuellen Problemdefinition, über die realisti­ für Menschen, die lieber langsam
sche und erreichbare Zielsetzung mit Hilfe geeigneter Lö­ lernen
sungsstrategien und der passenden Zeitplanung, gemein­
sam erarbeitet.
Was bedeutet persönliche Zukunftsplanung?
Sie sind die Hauptperson und stehen im Mittelpunkt, es
ZUR PERSON INGE ALLGEIER: SIEHE KURSNUMMER MI107-0 52F.
geht um Ihre Zukunft!
Persönliche Zukunfts­
planung
W O C HE NE NDK UR S
IN GE A LLGE IE R
MI107-054F 1 4 . / 1 5 . 0 3 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 9 – 1 6 Teilnehmer_innen
S A/S O 10. 00–17. 00 UH R V H S , LINIE NSTR . 162
4 7 , 6 0 E U R O Entgelt
2 7 , 2 0 E U R O ermäßigt
Raum 2. 14
Ich fühle, was Du fühlst
Tango als Kommunikation und
Selbstwahrnehmung
Ich nehme jeden Schritt wahr, nehme Dich wahr. Wir gehen
zusammen mit meiner und Deiner Kraft in eine Richtung.
In diesem Workshop werden verschiedene Prinzipien zur
Kommunikation zwischen Menschen ausprobiert. Ziel ist es:
die eigene Achse zu finden, die Atmung zu spüren, Präsenz
zu zeigen, Zuhören, Führen und Folgen. Dinge, die das Le­
ben prägen und Beziehungen begründen, werden hier spie­
lerisch mit den Mitteln eines Tanzes erlernt.
Your course instructor can answer your questions in English or Italian when
required.
Keine Vorkenntnisse erforderlich. Einzelteilnahme möglich.
Sie lernen sich selbst besser kennen und erkunden:
– Was sind meine Stärken – was kann ich?
– Wovon träume ich – was mag ich?
– Was ist mir wichtig – was brauche ich?
– Wo brauche ich Unterstützung – welche Personen
können mir helfen?
– Was wünsche ich mir in meinem Leben?
Persönliche Zukunftsplanung ist wie eine Entdeckungsreise
mit vielen Haltestellen.
Durch unterschiedliche kreative Übungen sehen und erken­
nen Sie selbst, wie Sie Ihre Ziele erreichen können.
Und dann kommt: Ich mache einen Plan!
So fange ich an – mein erster Schritt.
Lesen und schreiben sind für diesen Kurs nicht erforderlich – besondere
Unterstützung (z.B. Braille-Schrift / Gebärden) bitte bei der Anmeldung
angeben.
Ursula Hansen ist Erzieherin, Fachpädagogin für Erwachsenenbildung,
Moderatorin und Multiplikatorin für
Persönliche Zukunftsplanung. Seit 20
Jahren arbeitet sie in einer Werkstatt
für behinderte Menschen u.a. im
Förderbereich. Ihre Vision: „Die
größtmögliche individuelle Selbstständigkeit für jeden Menschen ermöglichen!“
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Philosophie und Religion
LANDESKUNDE
UMWELT
B IL DUNGS UR LAUB
URS U LA HA NS E N
MI107-091S 1 7 . / 1 8 . 0 4 . 2 0 1 5
1 6 Unterrichtseinheiten 8 Teilnehmer_innen
FR/S A, 10. 00–17. 00 UHR 1 2 , 0 0 E U R O ermäßigt
V H S , LINIE NSTR . 162
Raum 4. 09; Raum 4. 10
Selbstbewusstsein lernen
Bildung in leichter Sprache –
für Menschen, die lieber langsam
lernen
In Kooperation mit Lebenshilfe Berlin
Jeder Mensch ist wertvoll. Jeder Mensch hat liebenswerte
Eigenschaften.Wer sich selbst mag, ist stark. Entdecke Dei­
ne guten Seiten!
Schwerpunkte:
– Wer bin ich?
– Was ist besonders schön an mir?
– Was kann ich besonders gut?
– Was ist Selbstwertgefühl? – Wie sehen mich die anderen?
Themen der Fortbildung:
– Welche Gefühle kennen Sie?
– Wie sprechen Sie über Ihre eigenen Gefühle?
– Warum ist es wichtig die Gefühle der Anderen zu
verstehen?
– Wie erkennen Sie die Gefühle der Anderen?
– Wie gehen wir miteinander in der Gruppe um?
– Was können wir voneinander lernen?
– Was bedeutet Team-Fähigkeit?
– Was macht eine Gruppe stark?
ZUR PERSON MIRKA SCHULZ: SIEHE KURSNUMMER MI107-102F.
B I L D U N G S U R L AU B
M I RK A S C H U L Z
MI107-103F
22.06.–24.06.2015
1 8 Unterrichtseinheiten
8 Teilnehmer_innen
M O – M I , 0 9 . 0 0 – 1 4 . 4 5 U H R 1 0 , 0 0 EU RO ermäßigt
V H S , L I N I EN ST R. 1 6 2
RAU M 4 . 1 2
Philosophie und Religion
Mirka Schulz ist Systemische Therapeutin (SG), Traumafachberaterin, Sexualtherapeutin und Heilpraktikerin. Ihre
Arbeitsschwerpunkte sind Sexualität
und geistige Behinderung, Sexueller
Missbrauch, Sexuelle Aufklärung und
Leichte Sprache.
B IL DUNGS UR LAUB
M IRKA S C HULZ
MI107-102F 1 9 . / 2 0 . 0 1 . 2 0 1 5
1 3 Unterrichtseinheiten 8 Teilnehmer_innen
M O /DI, 09. 00–15. 00 UHR 29
1 0 , 0 0 E U R O ermäßigt
V H S , LINIE NSTR . 162
Raum 4. 12
Das philosophische
Alphabet
Als Universalwissenschaft hat die Philosophie keinen einge­
schränkten Wirklichkeitsbereich zum Gegenstand, ihr For­
schungsgebiet ist unbegrenzt. Das heißt aber auch, dass
jeder Gegenstand und jeder Begriff unter philosophischer
Perspektive unter Betracht genommen werden kann und
dass dabei auch erst einmal jede Betrachtungsweise zuläs­
sig ist. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, einmal anders
vorzugehen: Wir versuchen nicht (oder nicht nur) philoso­
phische Begriffe zu verstehen, sondern wir versuchen auch
Begriffe philosophisch zu verstehen. Das Alphabet gibt uns
eine Folge, durch die wir auf Begriffe stoßen, an deren Auf­
klärung uns gelegen ist. Wir fangen an mit A und dem Be­
griff Anfang.
Christine Kremers-Lenz studierte Philo­­sophie, Germanistik und Geschichte in
Heidelberg sowie Erwachsenenpädagogik in Berlin. Ihr Motto, von Schopenhauer entlehnt:„Was macht den Philosophen? Der Mut, keine Fragen auf dem
Herzen zu haben.“ Dies vor Augen
­möchte sie in den Kursen in einen Dialog mit den Gästen treten, auf der Suche
nach gemeinsamen Antworten auf
schwierige Lebensfragen, beim Diskutieren, beim Disputieren, beim Kochen
und beim Zelebrieren und Genießen.
Ich und die Anderen
Bildung in leichter Sprache –
für Menschen, die lieber langsam
lernen
In Kooperation mit Lebenshilfe Berlin
Wir kennen viele Menschen.
Einigen Menschen möchten wir gern nah sein.
Zum Beispiel dem Partner oder der Partnerin.
Einige Menschen sind uns sehr wichtig.
Zum Beispiel die beste Freundin oder der beste Freund.
Andere Menschen sind Bekannte für uns.
Zum Beispiel der Nachbar und die Nachbarin.
C H RI ST I N E K REM ER S - L EN Z
MI108-021F
1 5 U N T ERR I C H T S EI N H EI T EN 5 X D I , 1 9 . 0 0 – 2 1 . 1 5 U H R V H S , T U R M ST R . 7 5 10.03.–07.04.2015
1 0 – 1 8 Teilnehmer_innen
4 0 , 5 0 EU RO Entgelt
2 4 , 0 0 EU RO ermäßigt
RAU M 1 0 4
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Philosophie und Religion
LANDESKUNDE
UMWELT
Das philosophische
Abendessen
Geboren werden ist vergessen nur
und Schlafen...
30
Welche Mauern stecken jetzt in unseren Köpfen? Befinden
wir uns nun tatsächlich in einem ideologiefreien Raum oder
sind unsere ideologischen Brillen nur anders eingestellt?
Kurze Einführungen in eine höchst interessante Materie bie­
ten die Grundlage für lebhafte Gespräche, in die wir dann
bei Wein und Käse im begrünten Hof unter dem Kastanien­
baum einsteigen werden.
Nicht nur der Tod selber, sondern auch das, was davor und Getränke und kleiner Imbiss sind im Preis enthalten.
danach kommt, findet in verschiedensten religiösen und Z U R P ER S O N C H RI ST I N E K REM ER S - L EN Z : S I EH E K U RS N U M M ER
philosophischen Vorstellungen seinen Ausdruck. Kann ich M I 1 0 8 - 0 2 1 F.
durch bestimmte Taten und Haltungen meine Weiterexis­ C H R I ST I N E K REM ER S - L EN Z / S I EG F RI ED BAU ERH O R ST
tenz im Jenseits beeinflussen? Werden meine Wertvorstel­ MI108-050S
29.05.–12.06.2015
lungen im Wesentlichen durch das Diesseits oder das Jen­ 1 2 Unterrichtseinheiten 8 – 1 5 Teilnehmer_innen
seits bestimmt? All diesen Fragen und Überzeugungen dazu 3 X F R, 1 8 . 3 0 – 2 1 . 3 0 U H R 5 0 , 4 0 EU RO Entgelt
werden wir im philosophischen Diskurs nachgehen und V H S , L I N I EN ST R . 1 6 2 3 7 , 2 0 EU R O ermäßigt
dabei gemeinsam kochen, was es im Jenseits zu essen ge­ Raum 1 . 1 2 oder hinterer VHS-Hof
ben könnte.
Im Entgelt ist der Beitrag für Essen und Trinken enthalten.
ZU R P E R S O N C HR ISTIN E K R E ME R S- L E N Z : SI E H E K U R SN U M M ER
M I1 08- 021F.
Siegfried Bauerhorst ist Philosoph und Erwachsenen­
pädagoge. Er hat an der Humboldt-Universität in Berlin
studiert.
CH R ISTINE K R E M E R S - L E N Z
MI108-044F
12.03.2015
DO 1 9. 00–22. 00 UHR 2 2 , 4 0 E U R O Entgelt
V H S , LINIE NSTR . 162
1 7 , 7 0 E U R O ermäßigt
Raum 1. 12
CH R ISTINE K R E M E R S - L E N Z
MI108-045F
26.03.2015
DO 19. 00–22. 00 UHR 2 2 , 4 0 E U R O Entgelt
V H S , LINIE NSTR . 162
1 7 , 7 0 E U R O ermäßigt
Raum 1. 12
MI108-046S
16.04.2015
DO 19. 00–22. 00 UHR 2 2 , 4 0 E U R O Entgelt
V H S , LINIE NSTR . 162
1 7 , 7 0 E U R O ermäßigt
Raum 1. 12
Die Mauer vor der Nase
und die Mauer in den
Köpfen.
Philosophie in Ost und West
Ideologien haben auch immer etwas mit einer (einge­
schränkten) Perspektive, manchmal sogar mit innerer oder
äußerer Zensur zu tun. Wir wollen über die Frage diskutie­
ren, welchen Nutzen und welchen Nachteil ideologische
Voreinstellungen haben und wie wir vor diesem Hintergrund
unsere Teilungsgeschichte betrachten können.
Brauchen wir Ideologien so wie Raum und Zeit, um uns in
der Wirklichkeit zu orientieren oder sind Ideologien Mach­
tinstrumente, die uns zu unmündigen und zu willigen Unter­
tanen machen?
Wie stark war die akademische Philosophie in Ost und West
ideologisch geprägt? Wurde sie durch die herrschende po­
litische Klasse entmündigt oder war sie am Ende ein Unter­
drückungsinstrument?
Die tieferen Ursachen des
Nahostkonfliktes
Es ist – besonders in Deutschland – schwierig, sich diesem
Thema mit engagierter Sachlichkeit zu nähern. Ich will es
dennoch versuchen, da es mich den größten Teil meines
Lebens am Schauplatz selbst begleitet hat. Es ist festzustel­
len, dass einerseits in den Medien einer Mythenbildung Vor­
schub geleistet wird und andererseits der Anteil der Europä­
er an der Entwicklung unterschlagen wird. Für jeden, der
sich mit dem Problem beschäftigt, stellt sich außerdem die
Frage nach der Rolle der USA.
Vor dem Hintergrund einer tiefergehenden Analyse der isra­
elischen und palästinensischen Geschichtsschreibung lässt
sich jedoch einiges verstehen. Die Archive, die seit Mitte der
achtziger Jahre zugänglich sind und deren Ergebnisse von
den sogenannten „Neuen Historikern“ aufgearbeitet wur­
den, werden in den Medien kaum erwähnt. Der übergeord­
nete Hintergrund der Allianz zwischen Israel und den USA
ist die „Neuordnung“ des Nahen und Mittleren Ostens. Da­
bei geht es, wie in der Kolonialzeit auch, um das Prinzip
„divide et impera“, d. h. die Auflösung traditionell multieth­
nischer und multireligiöser Gesellschaften. Welchen Nutzen
hat davon die (westliche) Marktwirtschaft?
Dr. Sylvia Powels-Niami studierte Semitistik, Arabistik,
Islamwissenschaften und Judaistik an der Freien
Universität Berlin sowie an der Hebräischen Universität
in Jerusalem. Seit 1994 ist sie als Dozentin für Religionswissenschaft/Jüdische Studien an der Universität
Potsdam tätig. Von 1987 bis 1999 arbeitete sie an der
Universität in Kairo. Sie hat zahlreiche wissenschaftliche
Publikationen im Rahmen der Schwerpunkte Samaritanistik, Geschichte der arabisch-islamischen Wissenschaften und ihr Transfer nach Europa sowie jüdischaraische­Religionsphilosophie veröffentlicht. Ihr Motto
lautet: „Es gibt Zeichen für Leute, die nachdenken“.
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Exkursionen und Reisen
LANDESKUNDE
UMWELT
Palästina und die Entwicklung des
politischen Antisemitismus
DR. S Y LVIA P O W E LS - NIA MI
MI109-002F
M O 1 9. 45–21. 30 UHR 02.03.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
V H S , LINIE NSTR . 162
31
H EI N R I C H WA L D S C H Ü T Z
MI110-003S
1 2 Unterrichtseinheiten
29.05./31.05.2015
1 0 – 2 0 Teilnehmer_innen
F R 2 9 . 0 5 . , 1 8 . 0 0 – 2 1 . 0 0 U H R
3 1 , 8 0 EU R O Entgelt
S O 3 1 . 0 5 . , 1 1 . 0 0 – 1 7 . 0 0 U H R 1 8 , 9 0 EU RO ermäßigt
V H S , A N TO N ST R . 3 7
Raum 3 0 2
Raum 1. 12
Die Entwicklung des Nahen und
Mittleren Ostens
DR. S Y LVIA P O W E LS - NIA MI
MI109-003F
M O 1 9. 45–21. 30 UHR 09.03.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
V H S , LINIE NSTR . 162
Raum 1. 12
Exkursionen und Reisen
Luise und der Präsident
Weil ihre beliebte Königin hier so gerne weilte, enthüllten
Berliner Bürger auf einer Insel im Gewässerzug des südli­
chen Tiergartens – der jetzigen Luiseninsel – 1809 ihr zu
Ehren einen Denkstein. Heute lebt hier ein Habichtpaar, des­
sen Weibchen trefflich Luise genannt wird.
In gebührendem Abstand hat ein weiteres Habichitpaar sein
Revier, in dem sich der Amtssitz des Bundespräsidenten be­
findet. Deshalb wird der Terzel „Der Präsident“ genannt.
Neben der Balz der Habichte sind viele weitere Frühlingsbo­
ten im Großen Tiergarten zu beobachten.
Gunter Martin ist Dipl.-Biologe und
langjähriger Wanderleiter. Sein Motto:
„Lernen Sie die Natur kennen, schätzen
und schützen!“
Pilzkunde mit Lehrwande­
rung – Frühlingspilze
Nach einer theoretischen und praktischen Vorbereitung am
Einführungsabend lernen Sie auf einer Lehrwanderung im
Berliner Umland ausgewählte einheimische Speise- und
Frühlingspilze und ihre giftigen Doppelgänger sicher zu be­
stimmen. Sie erhalten Informationen über Standort, Vor­
kommen, Bedeutung als Nahrungsmittel, aber auch
Verwend­barkeit zum Färben, sowie über die Rolle der Pilze
im Naturhaushalt.
EX K U R S I O N
G U N T ER M A RT I N
MI110-007F 0 1 . 0 3 . 2 0 1 5
SO 11.00–15.00 UHR
5 , 0 0 EU RO ermäßigt
T R EF F P U N K T: VO R D EM R AU M D ER ST I L L E
A M B RA N D EN B U RG ER TO R
Gedenken der
Prominenten
Der Treffpunkt für die Exkursion wird bei der Vorbespre­
chung bekannt gegeben (Vorbesprechung Freitag; Ex­kursion
im Berliner Umland Sonntag). Die Kosten für die Benutzung
öffentlicher Verkehrsmittel für die Tagesexkursionen sind
nicht im Entgelt enthalten.
Heinrich Waldschütz, Pilzexperte
(Mitglied der Deutschen Gesellschaft
für Mykologie und der Pilzkundlichen
Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg (PABB)), Pilzberater und langjähriger Kursleiter. Sein Motto: „Lassen Sie
sich von der Einzigartigkeit und Vielfalt
der Welt der Pilze begeistern!“
„Es ist besser, das kleinste Licht anzuzünden, als die Dun­
kelheit zu verfluchen“ ist auf dem Grabstein des Mediziners
Prof. Dr. Hans Gummel zu lesen. Wenige Schritte weiter ist
Emil du Boís-Reymont, Mitglied der Königlich Preußischen
Akademie der Wissenschaften und erster Professor für Phy­
siologie an der Friedrich-Wilhelm-, der jetzigen Hum­
boldt-Universität, bestattet.
Was können wir vom Erbe berühmter Persönlichkeiten ler­
nen? Welche Erkenntnisse sind von Bestand? Auf welche
Grundlagen kann aufgebaut werden? Beim Besuch ausge­
wählter Grabstätten auf Deutschlands Friedhof mit der
höchsten Prominentendichte seien diese und andere Fra­
gen bedacht.
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Exkursionen und Reisen
LANDESKUNDE
UMWELT
ZUR PERSON GUNTER MARTIN: SIEHE KURSNUMMER MI110-007F.
E X K UR S IO N
GU NTE R M A RTIN
MI110-008S 2 6 . 0 4 . 2 0 1 5
S O 1 4. 00–16. 00 UHR 5 , 0 0 E U R O ermäßigt
TRE F F P UNK T: C HA R ITÉP L AT Z 1 ,
E IN GA NG S C HUM A NN ST R . 2 0
32
Solidarische Ökonomie im
Berliner Umland
Möchten Sie ökologisch angebaute Lebensmittel zu fairen
Preisen aus unserer Region?
Dann machen Sie mit bei einer Fahrradtour! Wir besuchen
das Ökodorf Brodowin und andere Produktionsformen, wie
„Nachtigall, ick hör’dir
trapsen“
„Es war die Nachtigall und nicht die Lerche!“ Shakespeares
Romeo und Julia machten den nächtlichen Sänger berühmt.
Ebbt der Tageslärm ab, betört er aber nicht nur Verliebte.
Auch im Großen Tiergarten finden Nachtigallen Reviere, die
lautstark von den Männchen markiert werden. Bei einer or­
nithologischen Führung kann man ihre biologischen Beson­
derheiten kennenlernen und sich von der Strophenvielfalt
verzaubern lassen.
Hofkollektive und nichtkommerzielle Landwirtschaft. Sie
alle trägt die Idee, eine anderen Gesellschaft jetzt und sofort
mit dem guten Leben zu verbinden. Die Möglichkeiten dar­
GU NTE R M A RTIN
an teilzuhaben sind vielfältig, von selbst organisierten Food­
MI110-009S
09.0 5.2015
Coop’s bis zum Ökoladen um die Ecke. In Berlin ist es für
S A 21. 00–23. 00 UHR 5 , 0 0 E U R O ermäßigt
jeden Geldbeutel und Anspruch möglich, sich ökologisch zu
TRE F F P UNK T: VO R D E M R AU M D E R ST I L L E
ernähren und dabei mit fairem Handel die Bauern der Um­
AM B R A NDE NB UR GE R TOR
gebung zu unterstützen. Die Fahrradtour möchte Ihnen An­
regungen geben und zum gemeinsamen Austausch mit
dem Thema einladen. Pausen und Informationen zu Food­
Coop’s in Berlin und den verschiednen Philosophien ma­
Auf dieser Wanderung in der Umgebung Berlins entdecken chen die Fahrradtour für jedes Alter attraktiv. Ihre Erfahrun­
wir Frühlingskräuter (manche auch als Unkraut bezeichnet), gen mit dem Thema sind ebenso erwünscht wie ein Beitrag
bestimmen sie gemeinsam und besprechen ihre Verwen­ zum gemeinsamen Picknick. Das ist kein Hochleistungs­
dung. Außerdem wird es einen Austausch geben u. a. über sport, sondern ein Ausflug in die Umgebung zum Thema
Themen wie: Trocknen und Lagern von Kräutern; Kräuter „Sinnvoll und solidarisch Leben mit Spaß und Bewusst­
sein“.
auf dem Speiseplan und Teezubereitung.
ZUR PERSON GUNTER MARTIN: SIEHE KURSNUMMER MI110-007F.
FÜ HR UNG
Kräuterwanderung
ZUR PERSON KARIN BAUMERT: SIEHE KURSNUMMER MI107-021F.
Bitte mitbringen, wenn vorhanden: ein Bestimmungsbuch.
Ramona Voigtländer ist Heilpraktikerin
mit Schwerpunkt Pflanzenheilkunde.
Ihr Motto ist: „Das sogenannte Unkraut
ist oft die beste Heilpflanze“
FA H R R A DTO U R
K A RI N BAU M ERT
MI110-021S
15.04.2015
9 Unterrichtseinheiten 1 0 – 2 0 Teilnehmer_innen
MI 09.00–18.00 UHR
2 6 , 5 3 EU R O Entgelt
T REF F P U N K T: 1 6 , 2 7 EU RO ermäßigt
S - BA H N H O F H AU P T BA H N H O F, I N F O - P O I N T
RAMO NA VO IGTLÄ ND E R
MI110-012S
S A 11. 00–16. 00 UHR TRE F F P UNK T: 09.0 5.2015
1 9 , 2 0 E U R O Entgelt
1 2 , 6 0 E U R O ermäßigt
S -BA HNHO F B IR K E NWE R D E R
RAMO NA VO IGTLÄ ND E R
MI110-013S
S A 11. 00–16. 00 UHR TRE F F P UNK T: S -BA HNHO F B IR K E NWE R D E R
20.06.2015
1 9 , 2 0 E U R O Entgelt
1 2 , 6 0 E U R O ermäßigt
Reihe
Fit ins Beet
In Kooperation mit Himmelbeet gGmbH
Die Verbindung zwischen Himmel und Erde lockt in den
Garten und auf den Balkon.
Während wir den Winter aus unseren müden Gliedern ver­
treiben, strecken die ersten zarten Pflanzen ihr Grün aus
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Exkursionen und Reisen
LANDESKUNDE
UMWELT
33
dem Boden der Frühjahrssonne entgegen. Damit sie sich im
Laufe des Sommers zu einer wahren Blüten- und Pflanzen­
pracht entwickeln und dabei sowohl als Augenweide als
auch Gaumenschmaus dienen, müssen Beete hergerichtet
und Jungpflanzen vorgezogen werden. Sorgsames und
fachgerechtes Hegen und Pflegen der Pflanzen wird üppige
Pflanzen und eine reiche Ernte bescheren.
Unkraut oder Beikraut?
Gärtnern mit fachkundiger Begleitung, praktische und nach­
vollziehbare Anleitungen sowie einen bunten Austausch
über das Gärtnern auf Balkons und in Stadtgärten bietet die
Reihe „Fit ins Beet“ im Rahmen von sechs Kursterminen im
Frühjahr.
D I 1 6 . 0 0 – 1 8 . 1 5 U H R
Buchen Sie alle 6 Termine der Reihe bezahlen Sie nur 5! Alle Termine sind
aber auch einzeln buchbar.
MI110-050FR
1 8 Unterrichtseinheiten
6 X DI, 16. 00–18. 15 UHR 24.03.–12.0 5.2015
1 0 – 2 0 Teilnehmer_innen
2 5 , 0 0 E U R O ermäßigt
TRE FFP UNK T: HIM M E LB E E T G A RT E N , R U H E P L AT Z ST R . 1 2
Gezackt, Gefiedert, Gegenständig – welches Grün in mei­
nem Garten darf ich stehen lassen, weil es schmeckt? Bei
vielen Blättern, Blüten, Wurzeln lohnt sich der zweite Blick,
um zu erkennen, wie sie den Gaumen kitzeln können.
MI110-055S
05.05.2015
5 , 0 0 EU RO ermäßigt
Kompost
Kammersystem, Wurmkiste, Komposthaufen – die Vielfalt
aus Bioabfall, Grünschnitt und anderen organischen Materi­
alien nutzbares Erdmaterial herzustellen, ist vielfältig.
Der Kurs liefert Input für Balkon und Garten.
MI110-056S
12.05.2015
5 , 0 0 EU RO ermäßigt
D I 1 6 . 0 0 – 1 8 . 1 5 U H R
EN D E REI H E „ F I T I N S B EET “
Hochbeet Marke Eigenbau
Rückenschonendes Arbeiten, ertragreicherer Anbau, Wie­
derverwertung von Materialien – diesen und weiteren Vor­
teilen werden wir gemeinsam auf den Grund gehen.
MI110-051F
DI 1 6 .0 0–18. 15 UHR 24.03.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
Urbanes Gärtnern im Jahres­
verlauf: Säen, Pikieren, Topfen
Afrika im Wedding –
Führung durch das
Afrikanische Viertel
Architektur, Stadtplanung,
Kolonialgeschichte
Viele Straßen im Afrikanischen Viertel sind nach früheren
deutschen Kolonien in Afrika benannt. Sogar nach dem Ers­
Dicke Bohne, Spinat, Chili – erste Zöglinge im Frühjahr ste­ ten Weltkrieg hielt man auf diese Weise die Erinnerung an
hen bereit, und wie geht es weiter? Ein Überblick über Aus­ das ehemalige deutsche Kolonialreich wach. Bis heute
saatzeiträume und das richtige Handwerk im Umgang mit bleibt die Namensgebung der Straßen ein Streitpunkt. In
den zwanziger Jahren ist das Afrikanische Viertel ein bevor­
den Jungpflanzen erwarten Sie.
zugter Ort der sozialdemokratischen Wohnungsbauförde­
MI110-052F
1 4 . 0 4 . 2 0 1 5 rung und des Neuen Bauens geworden: Bauten von Bruno
DI 1 6 .0 0–18. 15 UHR 5 , 0 0 E U R O ermäßigt Taut, Paul Mebes und Paul Emmerich, Heinrich Iwan und
Stephan von Zamoijski prägen das Viertel. In den dreißiger
Jahren versuchten die Nationalsozialisten, mit einer Erwei­
Organisch Düngen
terung der Bebauung gleichzeitig die moderne Architektur
Grün, geruchsintensiv, gehaltvoll – verkannte Schätze aus in den Hintergrund zu drängen. Gelungen ist es ihnen nicht.
dem Garten, Park oder Wald helfen, Pflanzen zu stärken und
Dr. Gerhild Komander, Kunsthistorikerin
zu schützen. Düngung ohne Chemie funktioniert tatsächlich
und Historikerin, ist als wissenschaftlizuverlässig.
che Autorin, Publizistin, Dozentin und
Reiseleiterin tätig. Ihre VeröffentlichunMI110-053S
21.04.2015
gen, Vorträge, Monographien und
DI 1 6 .0 0–18. 15 UHR 5 , 0 0 E U R O ermäßigt
Aufsätze widmen sich vorwiegend der
Berliner und brandenburgisch-preußiSchädling oder Nützling?
schen Kunstgeschichte, Geschichte
und Topographie sowie der Geschichte
Laus, Käfer, Falter – Es krabbelt, brummt und schlängelt
der Frauen.
sich nur so durch die Gartensaison. Hier den Überblick zu
behalten, wer kann meinem Pflanzen helfen und wann ich F Ü H R U N G
handeln und für Ordnung im Beet sorgen muss, ist lohnens­ D R. G ER H I L D KO M A N D ER
wert.
MI110-100S
14.03.2015
MI110-054S
DI 1 6 .0 0- 18. 15 UHR 28.04.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
S A 1 4 . 0 0 – 1 6 . 1 5 U H R
5 , 0 0 EU RO ermäßigt
T R EF F P U N K T: A F R I K A N I S C H E ST RA S S E /
EC K E M Ü L L ER ST R A S S E
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Exkursionen und Reisen
LANDESKUNDE
UMWELT
Mittendrin im Wedding:
Der Leopoldplatz
Stadtteilführung
34
Michael Schneider ist Reiseleiter und
hält es mit dem Goethe Zitat: „Die
beste Bildung findet ein gescheiter
Mensch auf Reisen“. Seit Jahrzehnten
führt er im Volkshochschulrahmen
Menschen zu interessanten Orten
Deutschlands.
Wo heute das Weddinger Leben tobt, lag vor 200 Jahren
bloß der Sand der Wurzelberge. Bevor der Leopoldplatz ein
Platz wurde, erhielt er die Nazarethkirche von Karl Friedrich
Schinkel. Den zweihundert Meter langen Platz gestaltete Einführung (mit Bildern)
erst 1882 Hermann Mächtig. Zehn Jahre später folgte die
Information und Organisation
Neue Nazarethkirche. Die erste Weddinger Schule fand ih­
ren Platz am Leopoldplatz, ebenso der erste Kindergarten MI110-131F 1 6 . 0 3 . 2 0 1 5
und die weltliche Schule. Die Passierscheinstelle, wo es die M O 1 9 . 0 0 – 2 1 . 0 0 U H R
entgeltfrei
Tickets nach Ostberlin gab, wurde gerade abgerissen. Die V H S , L I N I EN ST R . 1 6 2
Neugestaltung des Platzes bietet den Weddingern und Raum 1 . 1 2
Weddingerinnen Springbrunnen, Spielplatz und überdach­
ten Alkoholikertreff. Der erste Berliner Ökomarkt bespielt
Von Waren (Müritz) nach
dienstags und freitags den Platz vor der alten Kirche.
ZU R P E R S O N D R . GE R H I L D KOMA N D E R : SI E H E K U R SN U MM ER
M I1 10- 100S .
DR. GE R HILD KO M A ND E R
MI110-101S
FR 16. 00–18. 15 UHR 24.04.2015
5 , 0 0 E U R O ermäßigt
TRE F F P UNK T: M ÜLLE R ST R A SSE E C K E
NAZA R E THK IR C HSTR A SSE
Schwarzenhof
Vom Eingangstor in den Müritz Nationalpark und seinem
Hafen geht es zu Beginn der Wanderung zunächst an die
Strandpromenade und auf ihr entlang der Müritz Richtung
Süden. Im späteren Wegverlauf empfängt uns der dichte
Wald des Nationalparks. In ihm wandern wir entlang meh­
rerer kleinerer Seen zum ersten Etappenziel Schwarzenhof.
MI110-132F
SA 21.03.2015
Reihe
Treffpunkt und Zeit werden bei
1 8 , 0 0 EU RO Entgelt
der Einführung bekanntgegeben
1 0 , 0 0 EU RO ermäßigt
Müritz Nationalpark Weg
Von Schwarzenhof nach Babke
Teil 1
4 Tagesexkursionen mit
Michael Schneider
Haupteingangstor in den Müritz Nationalpark ist Waren an
der Müritz, am Ufer des größten deutschen Sees. Von hier
führt der Müritz Nationalparkweg durch ein Netz aus Flüs­
sen, Seen und Teichen. Von sanften Erhebungen der meck­
lenburgischen Landschaft bieten sich dem Wanderer beein­
druckende Ausblicke auf ausgedehnte Wälder, zahlreiche
Seen und das Quellgebiet der Havel.
Die ersten vier Etappen des insgesamt 173 Kilometer langen
Fernwanderweges führen in diesem Frühjahr von Waren
(Müritz) u. a. über Wesenberg nach Fürstensee.
Im anschließenden ‚Sommerprogramm wird der Weg mit
dem Teil 2 dieser Kursreihe fortgesetzt.
Die Wanderungen sind jeweils ca. 18 km lang. Kosten für die Anfahrt mit
dem ÖPNV kommen hinzu.
Buchen Sie alle 4 Termine der Reihe, bezahlen Sie nur 3! Alle Termine sind
aber auch einzeln buchbar.
ZUR PERSON M. SCHNEIDER: SIEHE KURSNUMMER MI110-100HR
MI110-130FR
M O 16. 03. , 19. 00–21. 0 0 U H R 4 X S A REIHENBUCHUNG
Weiter entlang kleiner Seen wandernd erreichen wir das
Dorf Speck mit Kirche, Gutspark und alter Schmiede. Einige
Kilometer weiter bietet der Käflingsberg mit seinem 35 Me­
ter hohen Aussichtsturm einen weiten Blick über den östli­
chen Teil des Nationalparks. Vorbei an ehemaligen Binnen­
dünen führt uns der Weg wieder ans Ufer der Müritz, um
später landeinwärts das zweite Etappenziel zu erreichen.
MI110-133F
SA 04.04.2015
Treffpunkt und Zeit werden bei
1 8 , 0 0 EU RO Entgelt
der Einführung bekanntgegeben
1 0 , 0 0 EU RO ermäßigt
Von Babke nach Wesenberg
Der weitere Wegverlauf führt am Havelstein und dem
Jäthensee vorbei nach Blankenförde, wo wir die Havel über­
queren. Anschließend geht es über schattige Waldwege an
die Ufer des Krummen Sees und des Großen und Kleinen
Labussees. Das Etappenziel bildet das Städtchen Wesen­
berg mit seiner Burganlage und der gotischen Feldsteinkir­
che.
MI110-134S
SA 25.04.2015
Treffpunkt und Zeit werden bei
1 8 , 0 0 EU RO Entgelt
der Einführung bekanntgegeben
1 0 , 0 0 EU RO ermäßigt
5 4 , 0 0 E U R O Entgelt
2 9 , 0 0 E U R O ermäßigt
Treffpunkt und Zeit werden bei der Einführung bekanntgegeben
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
Exkursionen und Reisen
LANDESKUNDE
UMWELT
Von Wesenberg nach Fürstensee
MI110-142S
Treffpunkt und Zeit werden bei
35
SA 30.05.2015
1 8 , 0 0 EU RO Entgelt
Nordwärts geht die Wanderung weiter über Klein und Groß der Einführung bekanntgegeben
1 0 , 0 0 EU R O ermäßigt
Quassow, um später Richtung Osten das Naturschutzgebiet
„Falkenhorst“ zu erreichen. Zunächst am Rand der feuchten
Stendlitzwiesen entlang führt der Wanderweg zum Forst­ Von Carpin nach Neustrelitz
haus Strelitz und von dort ins idyllische Fürstensee am Gro­
Mit den urwüchsigen Serrahner Buchenwäldern erreichen
ßen Fürstenseer See.
wir auf dieser Wanderetappe den ursprünglichsten Teil des
MI110-135S
SA 0 9 . 0 5 . 2 0 1 5 Müritz – Nationalparks. Ein Moorpfad erschließt hier diesen
Treffpunkt und Zeit werden bei
1 8 , 0 0 E U R O Entgelt besonderen Waldabschnitt, bevor wir über den weiteren
der Einführung bekanntgegeben
1 0 , 0 0 E U R O ermäßigt Verlauf des Nationalpark-Weges die barocke Residenzstadt
Neustrelitz erreichen.
MI110-143S
SA 20.06.2015
Treffpunkt und Zeit werden bei
1 8 , 0 0 EU RO Entgelt
der Einführung bekanntgegeben
1 0 , 0 0 EU R O ermäßigt
Von Neustrelitz nach Kratzeburg
Vom Neustrelitzer Marktplatz gelangen wir an den Zierker
See und weiter durch den ehemaligen großherzoglichen
Landschaftspark nach Prälank. Von hier folgen wir dem Na­
tionalparkweg entlang des Großen Prälanksees nach Lan­
genhagen. Richtung Norden wird das Tagesziel Kratzeburg
am Käbelicksee, einem der zahlreichen Havelseen, erreicht.
Waren an der Müritz
Teil 2
MI110-144S
5 Tagesexkursionen mit Michael
Schneider
SA 11.07.2015
Treffpunkt und Zeit werden bei
1 8 , 0 0 EU RO Entgelt
der Einführung bekanntgegeben
1 0 , 0 0 EU R O ermäßigt
Von Kratzeburg nach Groß Dratow
Im zweiten Teil des insgesamt 173 Kilometer langen Fern­
wanderweges führen fünf Tageswanderungen von Fürsten­ Ein sehenswertes Gutshaus und der Schlosspark erwarten
see u. a. über Neustrelitz zurück an den Ausgangspunkt des uns in Dambeck. Weiter entlang zahlreicher kleiner Seen
führt die Wanderung zum Mühlensee, dem Ursprung der
Müritz Nationalparkweges nach Waren (Müritz).
Havel. Richtung Nordwesten wandern wir entlang des
Die Exkursionen sind jeweils ca. 18 km lang. Kosten für die Anfahrt mit
Bornsees, vorbei an Hügelgräbern und durch Bocksee nach
dem ÖPNV kommen hinzu.
Buchen Sie alle 5 Termine der Reihe, bezahlen Sie nur 4! Alle Termine sind
Groß Dratow.
aber auch einzeln buchbar.
MI110-140SR
M I 2 7 . 0 5. 15, 19. 00–21. 00 U H R 5 X S A REIHENBUCHUNG
7 2 , 0 0 E U R O Entgelt
3 8 , 0 0 E U R O ermäßigt
Treffpunkt und Zeit werden bei der Einführung bekanntgegeben
Einführung (mit Bildern)
Information und Organisation
MI110-141S
M I 1 9 . 00–21. 00 UHR V H S , LINIE NSTR . 162
Raum 1. 12
Von Fürstensee nach Carpin
27.0 5.2015
entgeltfrei
MI110-145S
SA 01.08.2015
Treffpunkt und Zeit werden bei
1 8 , 0 0 EU RO Entgelt
der Einführung bekanntgegeben
1 0 , 0 0 EU R O ermäßigt
Von Groß Dratow nach Waren
(Müritz)
Auf Wald- und Sandwegen beginnen wir die letzte Etappe
auf dem Müritz Nationalpark Weg. Durch Federow und das
Waldgebiet Federower Dickungen führen uns die letzten
Wanderkilometer zum Ostufer des Feisnecksees. Von der
Nordspitze des Sees sind es dann nur noch wenige Schritte
zum Nordufer der Müritz, dem Ausgangs- und Endpunkt
des Müritz Nationalpark Weges.
MI110-146S
Treffpunkt und Zeit werden bei
Die Ufer des Fürstenseer Sees, des Plasterinsees und des
der Einführung bekanntgegeben
Lutowsees sind unsere weiteren Begleiter am Müritz Natio­
EN D E D ER R EI H E
nalpark Weg. Über Herzwolde erreichen wir später die Stein­
mühle, eine historische Wassermühle. Durch das einst größ­
te Dorf Mecklenburgs Grünow geht es weiter zum Gutsdorf
Bergfeld, von wo das Nachbardorf Carpin erreicht wird.
SA 22.08.2015
1 8 , 0 0 EU RO Entgelt
1 0 , 0 0 EU R O ermäßigt
„ M Ü R I T Z N AT I O N A L PA RK W EG “
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
1
POLITIK
GESELLSCHAFT
Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel
LANDESKUNDE
UMWELT
36
Lern- und Erinnerungsort
Afrikanisches Viertel
Der Ortsteil Wedding hat ein Afrikanisches Viertel, das größ­
te seiner Art in Deutschland. Zwischen 1899 und 1958 wur­
den die Straßennamen in diesem Quartier im Geiste koloni­
aler Bestrebungen und Träume nach Orten und Ländern in
Afrika benannt. Überdies tragen einige Straßen die Namen
von Vertretern des deutschen Kolonialismus, was in den
letzten Jahren eine kontroverse Debatte über das Für und
Wider von Straßenumbenennungen ausgelöst hatte.
Aktuelle Informationen und Hinweise zu weiteren Veranstal­
tungen finden Sie auf der Homepage unter
www.leo-afrikanisches-viertel.de
Eine mobile Website zum Afrikanischen Viertel, die im Rah­
men dieses Projekts entstand, gibt Antworten auf die Frage,
was sich hinter den Straßennamen des Afrikanischen Viertel
verbirgt : zum Nachlesen, aber auch mit vielen interessan­
ten Audiodaten und Bildern. www.leo-av.de
Die Bezirksverordnetenversammlung im Bezirk Mitte hatte
daher 2011 einstimmig beschlossen, aus dem Afrikani­
schen Viertel einen Lern- und Erinnerungsort über die Ge­
schichte des deutschen Kolonialismus, seiner Rezeptions­
geschichte sowie über den Unabhängigkeitskampf der
afrikanischen Staaten werden zu lassen.
Mit Mitteln aus dem Förderprogramm Aktionsraum Plus
wird in den Jahren 2013-2015 dieses Projekt unter Einbezie­
hung von Anwohnern, Schülern, Jugendlichen und ver­
schiedenen Akteuren der Zivilgesellschaft gestaltet.
Yonas Endrias ist Experte in den Be­
reichen Migration, Diskriminierung, Rassismus sowie Kolonialismus.
Gegenwärtig ist er u.a. Mitglied des
Landesbeirats für Integrations- und
Migrationsfragen, des Landesschulbeirats sowie der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus.
YO N A S EN D R I A S , D I P L . P O L I TO LO G E
KO O RD I N ATO R D ES P R O J EK T S L ER N - U N D ERI N N ER U N G S O RT
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Ein heute noch wirksamer, alltäglicher Rassismus gegen V H S , A N TO N ST RA F L E 3 7
Menschen afrikanischer Herkunft hat seine Wurzeln im tran­ Raum 1 0 4
satlantischen Sklavenhandel und im Kolonialismus, an dem Termine nach Vereinbarung
eben auch das Deutsche Kaiserreich beteiligt war. Bei die­ T EL EF O N 9 0 1 8 4 7 4 5 5
sem Projekt soll es daher nicht nur um einen Erinnerungsort E- M A I L : yonas.endrias@ba-mitte.berlin.de
an deutsche Kolonialpolitik vergangener Zeiten gehen, son­
dern auch darum, das verborgene Fortleben kolonialer und
rassistischer Denkmuster zu entschlüsseln und aufzuarbei­
ten. Gerade im Wedding hat der Anteil der Afrikanischen
Bevölkerung stärker als in anderen Bezirken zugenommen.
Dem werden wir Rechnung tragen und in den Aktivitäten vor
Ort die Begegnungen unterstützen und fördern.
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
POLITIK
GESELLSCHAFT
37
LANDESKUNDE
UMWELT
Rassismus in der AfrikaDarstellung in deutschen
Schulbüchern
Vortrag mit anschließender
Diskussion
Frau Dr. Marmer forscht und veröffentlicht zum Thema Dar­
stellung Afrikas in deutschen Schulbüchern seit Jahren. In
dem Vortrag wird sie aus ihrer reichhaltigen Erfahrung aus
Forschung und Lehre zum Thema berichten. Der Vortrag ist
für Lehrer_innen, Erzieher_innen, Schüler_innen von beson­
derem Interesse.
Die hitzige Mediendiskussion um Verwendung rassistischer
Begriffe in Kinderbüchern hat uns erneut vor Augen geführt,
wie tief rassistisches Gedankengut in der Mitte der deut­
schen Gesellschaft verwurzelt ist und wie unreflektiert da­
mit umgegangen wird. Einen nicht zu unterschätzenden
Beitrag dazu leisten deutsche Schulbücher, indem sie kolo­
niale Afrikabilder reproduzieren: Armut, Gewalt und „Unter­
entwicklung“ werden einseitig, übersteigert und ohne Be­
zugnahmen auf historische und globale Machtverhältnisse
dargestellt, während weder die vorkoloniale(n) noch die
gegenwärtigen Geschichte(n), Kulturen und Errungenschaf­
ten Menschen afrikanischer Herkunft behandelt werden.
Erfahrungsberichte von People of Color und empirische Stu­
dien zeigen, dass diese Darstellung nicht nur rassistisches
Denken bei Schüler_innen und Lehrenden manifestiert, son­
dern direkt rassistische Gewalt und Verletzungen, ob kör­
perlich, verbal oder psychisch, auslösen kann.
E LIN A M A R M E R
MI100-340F
27.01.2015
DI, 1 8 – 20 UHR entgeltfrei
V H S , A NTO NSTR A S S E 37 Raum 3 0 2
Dr. Elina Marmer
freie Forscherin, Dozentin und Autorin
aus Hamburg. Sie veröffentlichte
zahlreiche Aufsätze zum Themenkreis
„Afrika-Darstellungen in Schulbüchern“
Kick off Veranstaltung
zur Afrodiasporische
Samstagsschule
Ein Beitrag zum Black History
Month
Die Kick off Veranstaltung richtet sich in erster Linie an
Schwarze Kinder und ihre Eltern, die Interesse an einer re­
gelmäßigen Afrodiasporischen Samstagsschule haben.
Ziel ist es, Kinder mit Rassismuserfahrung zu stärken und
ihnen in einem regelmäßigen Samstagsprogramm die da­für
notwendigen Fähigkeiten und das Wissen zu vermitteln und
sie bei schulischen Problemen mit erfahrenen Pädagog_
innen zu unterstützen.
Die Auftaktveranstaltung dient dazu, Programm und Idee
einer Samstagsschule für Schwarze Kinder im Alter von 8
bis 13 Jahren vorzustellen und zusammen mit interessierten
Kinder und Eltern die Ideen, Vorstellungen und Wünsche für
eine solche Samstagsschule zusammenzutragen. Die Sams­
tagsschule will Schwarze Kinder mit ihren kulturellen afrika­
nischen Wurzeln vertraut machen, um sie so zu stärken und
erfolgreich in unserer Gesellschaft werden zu lassen.
Bisher geplante Schwerpunkte:
– allgemeiner Nachhilfeunterricht
– Unterricht in afrikanischer Geschichte und afro-diaspori­
scher Geschichte.
– Sprachunterricht in den in Afrika und in der afrikani­
schen Diaspora am weitesten verbreiteten Sprachen.
– Debattierclub: Training rhethorischer Fertigkeiten
– Performing Arts: Schauspiel, Tanz und Gesang
B ERT RA N D N J O U M E
MI100-341F
10.02.2015
D I , 1 8 – 2 0 U H R
entgeltfrei
V H S , A N TO N ST R A S S E 3 7 Raum 3 0 2
Bertrand Njoume, Lehrer für Politik und
Erdkunde an einer Berliner Sekundarschule
Über Lampedusa nach
Berlin
Podiumsdiskussion
Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Berlin, die auf ihrem
Weg hierher ihr Leben riskierten und mehrmals in der Wüste
und auf dem offenen Meer dem Tod in Gesicht sahen und
traumatisiert sind. Oft wird in den Medien über Flüchtlinge
oder im Namen von Flüchtlingen gesprochen, selten kom­
men sie selbst zu Wort.
In dieser Veranstaltung berichten Flüchtlinge aus verschie­
denen Regionen Afrikas in ihren eigenen Worten über ihre
Fluchtgründe, schildern ihre gefährlichen Fluchtwege, er­
zählen über ihr Leben in Berlin und formulieren ihre Fragen
und Wünsche.
Die Veranstaltung beginnt mit Filmausschnitten, die die
Fluchtwege, die Grausamkeit der Schlepper und den Lei­
densweg der Geflüchteten visualisieren.
In der anschließenden Diskussion besteht auch die Mög­
lichkeit Fragen zu den Lebensberichten zu stellen.
Die Beiträge werden übersetzt.
YO N A S EN D RI A S ( M O D ERAT I O N )
MI100-342F
17.03.2015
D I , 1 8 – 2 0 U H R
entgeltfrei
V H S , A N TO N ST R A S S E 3 7 Raum 3 0 2
VHS BERLIN MITTE | Programm Januar bis Juli 2015
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