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Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 1
PFARREIBLATT
Nr. 2/2015
SURSEE
16. Jan. bis 1. Febr. 2015
Sternsinger brachten den Dreikönigssegen
ins Museum und in die Häuser von Sursee.
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 2
16. Januar bis 1. Februar 2015
Pfarrei aktuell
Freitagsgottesdienst
Am Freitag, 16. Januar, 9 Uhr, laden
wir Sie herzlich zum Wortgottesdienst
mit Kommunion in die Klosterkirche
ein. Gemeinsam gehen wir der Sehnsucht nach, angenommen zu sein. Wir
freuen uns auf Sie.
Liturgiegruppe Frauenbund
Sonntigsfiiren 3. Klasse
Am Sonntag, 18. Januar, singen wir um
10.30 Uhr in der Klosterkirche mit
Gabriela Wildeisen die Erstkommunionlieder. Es wäre riesig schön, wenn
möglichst viele Kinder und Eltern mit
uns singen und sich so auf den Weissen Sonntag vorbereiten.
Bereits am Sonntag, 1. Februar, feiern
wir um 10.30 Uhr in der Klosterkirche
die nächste Sonntigsfiir. Unser Thema:
«Segen und Segnen». Wir freuen uns
auf euch.
Familiengottesdienst in Schenkon
Am Sonntag, 25. Januar, 10 Uhr, feiern
wir in der Namen Jesu Kapelle in
Ab 1. Febraur 2015
Pikettdienst und
Notfallnummer
Das Seelsorgeteam der Pfarrei St.
Georg Sursee leistet einen Pikettdienst rund um die Uhr. Ab 1. Februar 2015 sind ausserhalb der neuen
Bürozeiten über Telefon Pfarramt 041
926 80 60 ab Tonband alle wichtigen
Informationen zu erfahren – ebenso
die Pikettnummer für seelsorgerliche
Notfälle. Über die Pikettnummer ist in
dringenden
Situationen
immer
jemand vom Seelsorgeteam Sursee
erreichbar. Falls die Seelsorgenden
gerade besetzt sind, melden sich diese so schnell wie möglich zurück.
Weitere Informationen lesen Sie auf
Seite 5 weiter…
2
Einladung zur Gebetswoche für die Einheit
der Christinnen und Christen
Vom 18. bis 25. Januar wird die Gebetswoche für die Einheit der Christinnen
und Christen begangen. Sie steht dieses Jahr unter dem biblischen Thema:
«Gib mir zu trinken» (Joh 4,7).
Wie jedes Jahr findet in dieser Zeit der Kanzeltausch statt. Eigentlich sollte
nicht nur der Prediger oder die Predigerin die Kirche wechseln. Die schöne
Idee ist, dass wir in dieser Woche alle die Einladung annehmen und bewusst
einmal in der Geschwisterkirche zu Gast sind und mitfeiern. Auch Jesus war
das Gebet um die Einheit ein grosses Anliegen. Die Ökumene liegt ebenso in
unserer Hand beziehungsweise in unseren Füssen, indem wir alle hingehen
und mitfeiern.
Als Zeichen der Einheit laden wir deshalb alle Christinnen und Christen am
Sonntag, 18. Januar, 10 Uhr, in die reformierte Kirche Sursee zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Was für ein Gastgeschenk, wenn die reformierte Kirche plötzlich aus allen Nähten platzen würde. Und wie sich Gott darüber freute!
Deshalb feiern wir an diesem Sonntagmorgen parallel keinen Gottesdienst bei
uns in der Pfarrkirche St. Georg. Wer auch an diesem Sonntag einen katholischen Gottesdienst feiern möchte, hat in unserer Pfarrei die Möglichkeit dazu
am Vorabend um 17.30 Uhr oder am Sonntag um 8 Uhr in Mariazell oder um
9.15 Uhr in Schenkon oder am Abend um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche.
Am Sonntag darauf, am 25. Januar, begrüssen wir dann den reformierten
Pfarrer Uli Walther bei uns in allen Gottesdiensten als Prediger und freuen
uns auf viele Mitfeiernde. An diesem Sonntag findet auch in der reformierten
Kirche kein Gottesdienst parallel zum gemeinsamen Gottesdienst in unserer
Pfarrkirche St. Georg statt.
In ökumenischer Freundschaft laden wir Sie alle herzlich zu den beiden
gemeinsamen Feiern ein und bitten Gott um seinen Segen.
Josef Mahnig, Priester mit Pfarrverantwortung
Claudio Tomassini, Pfarreileiter
Schenkon einen Familiengottesdienst.
Unser Thema ist das «Vater unser»,
das wir mit den Schülerinnen und
Schülern der zweiten Klasse erarbeitet haben. Dazu laden wir besonders
alle Zweitklässler von Sursee, Mauensee, Tann und Schenkon ein.
Wir freuen uns sehr, mit vielen Mitfeiernden den Inhalt dieses Gebetes, das
uns alle miteinander verbindet, in
Freude und Dankbarkeit zu feiern.
Monika Piani, Anneliese Wyss,
Marlis Rinert
Russische Chormusik an Lichtmess
Das Vokalensemble Sursee singt an
Lichtmess am 1. Februar, 9.15 Uhr, in
Schenkon und um 10.30 Uhr in Sursee
orthodoxe Chormusik von Pjotr Illitsch
Tschaikowsky (1840-1893). Das freundliche Licht, welches von der Musik der
Liturgie des St. Chrystostomos ausgeht,
passt bestens zum Inhalt der Lichtmess.
In Sursee wird zudem der Blasiussegen
am Ende des Gottesdienstes mit cherubinischen Gesängen von Pjotr Illitsch
Tschaikowsky gestaltet. Die musikalische Leitung hat Peter Meyer.
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Editorial
«Gib mir zu trinken…»
Bestimmt ist Ihnen diese Bitte aus dem Alltag vertraut. Nichts Herrlicheres als frisches Wasser, um den
Durst zu löschen, wenn Mund und Kehle ausgetrocknet sind. «Gib mir zu trinken…» im Johannesevangelium steht sie auch, diese Bitte; unser Bruder aus Galiläa richtet sie an eine Fremde aus Samaria, die
in der sengenden Sonne der Mittagzeit zum Brunnen von Sychar kommt, um Wasser zu schöpfen. Jesus
und die Samariterin finden sich im Gespräch und im Tauschen des Wassers. Sie haben richtig gelesen,
sie tauschen ihr Wasser. Jesus löscht mit frischem Wasser aus dem Jakobsbrunnen seinen Durst, macht
seinen Körper wieder fit für die nächste Wegstrecke. Im Gespräch mit der Frau spürt er jedoch, dass auch
sie Durst hat. Darum bietet er ihr ebenso Wasser an. Allerdings Wasser, das einen noch ganz anderen
Durst zu löschen vermag; lebendiges Wasser, das die Sehnsucht nach Gott zu wecken und zu stillen vermag, das Geist und Seele lebendig hält und Leben in Fülle schenkt. Es kommt zwischen den Beiden, zwischen Jude und Samariter, Mann und Frau, geachtet und verachtet, rein und unrein, zu einem lebenspendenden Tausch, nicht aber zu einem verletzenden Schlag-Abtausch.
Zu einem Tausch ruft uns die Weltgebetsoktav, die Gebetswoche für die Einheit der Christen, auch in diesem Jahr wieder auf vom 18. bis 25. Januar. Brasilianische Christinnen und Christen haben die Botschaft
Jesu, das Evangelium, meditiert und laden uns ein mit der Bitte Jesu «Gib mir zu trinken…» den Reichtum unseres Glaubens zu tauschen:
Miteinander das Wort Gottes, die Bibel zu teilen
Miteinander zu beten, jenes Gebet, das uns Jesus gelehrt hat und Christinnen und Christen weltweilt verbindet
Miteinander zu feiern und von der Freude und der Hoffnung zu erzählen, die uns tragen
Miteinander für eine gerechtere Welt einzustehen, für die leidende Schöpfung zu sorgen
Miteinander Hand anzulegen, wo Not, Armut und Elend rufen
Miteinander…
Die Begegnung zwischen Jesus und der samaritischen Frau soll uns ermutigen, Wasser aus einem anderen Brunnen zu kosten und Wasser aus unserem eigenen Brunnen anzubieten, denn unsere Verschiedenheit kann uns bereichern. Nicht verunsichern, sondern bereichern, wenn wir die eigene Identität kennen, verstehen und schätzen. Wenn wir uns nicht bedroht fühlen, werden wir erfahren dürfen, dass andere uns ergänzen: Eine Person oder eine Kultur allein genügen nie! Wer Wasser aus dem Brunnen anderer trinkt, beginnt zu erfahren, wie andere leben, beginnt sie zu verstehen. Dies führt zu einem Austausch
von Gaben, der be-reich-ert und das Reich Gottes sichtbar werden lässt.
In Sursee lebt dieser bereichernde ökumenische Geist. Immer wieder ist er zu spüren, nicht bloss während der Weltgebetsoktav. Ich denke an die gemeinsamen Feiern während des Kirchenjahres, an den
Kanzeltausch oder an die Chrüzli-Meditationen, die jeden Monat einladen zum Teilen des Wortes und der
Spiritualität. Nicht zu vergessen das gemeinsame Wirken und Werken in verschiedensten ökumenischen
Gruppen. An dieser Stelle sei allen herzlich gedankt, die diesen ökumenischen Geist lebendig halten.
Die Bitte «Gib mir zu trinken…» drückt eine Haltung aus, die uns erkennen lässt, dass wir einander brauchen, um die Sendung der Kirche erfüllen zu können, um am Reich Gottes zu bauen. Bestärken wir uns
dazu gegenseitig nicht bloss in der Gebetswoche für die Einheit der Christen!
Thomas Müller, Vierherr
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Interview mit Kardinal Kurt Koch zum Gespräch mit den orthodoxen Kirchen
Dialoge der Liebe und der Wahrheit
Anlässlich der jüngsten Türkei-Reise
von Papst Franziskus im Dezember
beleuchtet Kardinal Kurt Koch, Vorsitzender des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, das
Verhältnis zu den orthodoxen Kirchen.
Wie äusserten sich Papst und Patriarch
über diese Dialogprobleme?
Kardinal Koch: Es handelte sich um ein
persönliches Vier-Augen-Gespräch zwischen Patriarch und Papst, das ich nicht
kommentieren kann. In der gemeinsamen Erklärung bringen beide Seiten den
entschiedenen Willen zum Ausdruck,
dass man diesen Dialog weiterführen
will, dass man ihn vertiefen muss, um
schliesslich zur Einheit zu gelangen.
Kardinal Kurt Koch, war der Besuch von
Papst Franziskus bei Patriarch Bartholomaios in Istanbul ein «Wendepunkt für
die Ökumene»?
Kardinal
Koch:
Es
war
ein
normaler Schritt eines gut laufenden
Gesprächsprozesses. Papst Franziskus
hatte den Wunsch, möglichst schnell
nach Konstantinopel zu gehen – wie
bereits seine Vorgänger –, um diese
Beziehungen zu vertiefen. Es besteht
seit langem die Tradition, dass zum
Patronatsfest der Heiligen Peter und
Paul eine hohe Delegation von Konstantinopel nach Rom kommt, und umgekehrt zum Fest des heiligen Andreas
eine Delegation von Rom nach Konstantinopel reist. Und diesmal war der Papst
selbst dabei, um persönlich diese Kontakte zu vertiefen. Er wollte damit auch
zum Ausdruck bringen, wie eng die
Beziehungen zwischen der katholischen
Kirche und der Orthodoxie inzwischen
sind. Der Besuch stand in einer guten
Tradition und war ein weiterer Schritt
vorwärts auf die ersehnte Einheit hin.
Stand die herzliche Atmosphäre am Bosporus im Kontrast zu jüngsten Problemen im Dialog zwischen Katholiken und
Orthodoxen?
Kardinal Koch: Bei der letzten Vollversammlung unserer Dialogkommission
vergangenen September in Amman
ergab sich eine sehr schwierige Situation: Der vorbereitete Text wurde nicht
angenommen, es gab Vorbehalte vor
allem von orthodoxer Seite. Wir haben
in Amman einen neuen Text vorbereitet,
der aber noch nicht veröffentlicht werden konnte. Eine neue Vollversammlung
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Was erwarten Sie von der bevorstehenden panorthodoxen Synode
2016? Sind Sie beteiligt?
Kardinal Koch: Die Vorbereitungen
dazu haben bereits in den 1960er
Jahren begonnen. Bisher ist noch nicht
entschieden, ob zu dieser Synode auch
Beobachter anderer christlicher Kirchen, also auch von katholischer Seite
eingeladen werden. Das wäre ein Beitrag, den wir leisten könnten. Ich kann
nur hoffen und ich bete auch darum,
dass diese panorthodoxe Synode stattfindet. Denn zwischen den orthodoxen
Kirchen bestehen manche Spannungen.
Wenn die Orthodoxen unter sich zu
mehr Einheit finden, wird das auch eine
wesentliche Hilfe für den Dialog mit uns
sein.
Kurienkardinal Kurt Koch begleitete den
Papst beim Besuch des griechisch-orthodoxen Patriarchen Bartholomaios in
Istanbul.
Bild: KNA
gibt es wahrscheinlich erst 2017. Wir
unterscheiden in der Ökumene zwischen dem Dialog der Liebe und dem
Dialog der Wahrheit. Der Dialog der
Wahrheit liegt in der Verantwortung
dieser theologischen Dialogkommission, die hier weiterarbeiten muss. Der
Besuch des Papstes in Konstantinopel
war ein wesentlicher Schritt im Dialog
der Liebe.
Wie steht es um ein Treffen mit Kyrill I.,
dem Moskauer Patriarchen?
Kardinal Koch: Papst Franziskus möchte mit Patriarch Kyrill zusammentreffen. Er ist im Grunde zu allem bereit, er
stellt keine Bedingungen, er möchte ihn
nur treffen. Das bedeutet eine grosse
Disponibilität. Franziskus hat aber auch
Verständnis dafür signalisiert, dass der
Krieg und die sehr schwierige Situation
in der Ukraine dem Patriarchen heute
offenbar wichtiger sind als die Begegnung mit dem Papst – und dass er
dies respektiert.
Johannes Schidelko/Kipa
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 5
Pfarrei St. Georg Sursee
Neues im neuen Jahr
Liebe Pfarreiangehörige,
gern informieren wir Sie über ein paar
Neuerungen, die ab 1. Februar starten. Es
sind keine grossen Änderungen, aber wir
hoffen, damit ein paar Anliegen aufzunehmen und umzusetzen.
Neue Öffnungszeiten Pfarreisekretariat
Es gelten neu folgende Öffnungszeiten für
das Pfarreisekretariat: Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 und 14.00 bis 17.00 Uhr.
Das heisst nicht, dass im Pfarreisekretariat weniger gearbeitet wird, aber durch die
etwas kürzeren Öffnungszeiten können
wir die anderen Abläufe besser regeln.
Im Pfarreisekretariat arbeiten (v.l.n.r.):
Claudia Andermatt, Franz Bieri und
Doris Buck.
Die neuen Zeiten stehen beim Hauseingang oder Sie entnehmen diese jedem
Pfarreiblatt im neuen Impressum «Im
Dienste der Pfarrei» (siehe Seite 10). Hier
stehen im Überblick alle wichtigen
Anschriften, Telefonnummern und Mailadressen.
Aber auch in Zukunft dürfen Sie jederzeit
an der Pfarrhaustür läuten. Wenn ein Seelsorger oder eine Seelsorgerin im Haus ist,
öffnen wir Ihnen gern die Tür.
Neue Beerdigungstage und –zeiten
Ab 1. Februar gibt es pro Woche vier mögliche Beerdigungstage: Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag. Die Beerdi-
gungsgottesdienste beginnen neu um
10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg. Die
neue Zeit trägt der Tatsache Rechnung,
dass immer mehr Angehörige von weit her
anreisen. Viele Trauerfamilien sind froh,
wenn dafür mehr Zeit bleibt. Rückmeldungen haben auch gezeigt, dass nach
dem Trauergottesdienst und nach der
Beerdigung auf dem Friedhof – für diejenigen, die es wünschen – der Zeitpunkt
ideal für das Mittagessen in der Gemeinschaft der Familie ist.
Mit der neuen Beerdigungszeit findet pro
Tag nur ein Beerdigungsgottesdienst statt.
Die Beerdigungstage und die neue Uhrzeit
sind mit der Friedhofverwaltung der Stadt
Sursee abgesprochen. Mit der angepassten Lösung wird im weiteren gewährleistet, dass die Arbeiten des Friedhofgärtners, welche jeweils nach der Bestattung
erfolgen müssen, nicht mehr in die Mittagszeit hinein dauern.
Mittwoch- und Samstaggottesdienst
um 10.00 Uhr
Weil die Beerdigungsgottesdienste jeweils
um 10.00 Uhr beginnen, feiern wir in der
Folge auch die Werktagsgottesdienste am
Mittwoch- und Samstagvormittag jeweils
um 10.00 Uhr. Wenn keine Beerdigung
stattfindet, feiern wir den Mittwochgottesdienst weiterhin in der St. Martinskapelle.
Alle anderen Gottesdienste bleiben wie bis
anhin. Bei Unklarheiten hilft ein Blick ins
Pfarreiblatt, dort sind die Gottesdienste
wie immer ausgeschrieben (siehe Seiten 8
und 9).
Pikettdienst und Notfallnummer
Das Seelsorgeteam leistet einen Pikettdienst rund um die Uhr. Ausserhalb der
Bürozeiten sind über Tonband alle wichtigen Informationen zu erfahren – ebenso
die Pikettnummer für seelsorgerliche Notfälle. Über diese Nummer ist in dringenden Situationen immer jemand vom Seelsorgeteam Sursee erreichbar. Falls die
Seelsorgenden gerade besetzt sind, melden sich diese so schnell wie möglich bei
Ihnen zurück. Kurzum: über Telefon
Pfarramt 041 926 80 60 ist immer jemand
erreichbar.
Seelsorge und Hauskommunion
Das Seelsorgeteam steht im Dienst der
Seelsorge für die ganze Pfarrei Sursee.
Wenn jemand ein Seelsorgegespräch oder
einen Hausbesuch wünscht, dann melden
Sie sich telefonisch oder per Mail auf dem
Pfarramt in Sursee. Die Seelsorgerinnen
und Seelsorger bringen auch die Hauskommunion allen Pfarreiangehörigen, die
aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr
in die Kirche kommen und die Gottesdienste mitfeiern können. Nehmen Sie also
mit uns Kontakt auf – wir sind gern für Sie
da. Wer ein besonderes Gebetsanliegen
hat, kann es uns mitteilen und wir werden
es im stillen Gebet in den Pfarreigottesdiensten mittragen.
Agenda auf der Homepage
Die Homepage wird wöchentlich aktuell
geführt und auf der Front erscheinen dort
News und kurze Berichte mit Fotos. Neu
bewirtschaftet die Pfarreiblatt-Redaktion
auch die Rubrik «Aktuelles, Agenda» –
links anklicken und Sie kommen zu den
Veranstaltungen in einem kurzen Überblick. Auch die aktuelle Ausgabe des Pfarreiblattes können Sie auf der Homepage
einsehen.
Termine und Veranstaltungen (Kurzform)
können Sie direkt melden an: pfarreiblatt@gmx.ch. Ein Blick auf die Homepage lohnt sich – herzlich willkommen:
www.pfarrei-sursee.ch.
Falls Sie Rückmeldungen oder Fragen
haben, nehmen Sie über Telefon Pfarramt
Sursee 041 926 80 60 mit uns Kontakt auf.
Für Ihr Vertrauen und jedes Mittragen
danken wir Ihnen herzlich,
Pfarramt St. Georg Sursee:
Claudio Tomassini, Pfarreileiter
Stadt Sursee:
Marcel Büeler, Friedhofverwalter
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Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 6
Sr. Lukas Süess schreibt aus ihrem Missionseinsatz in Papua New Guinea
«Wir legen unsere Kräfte in den Dienst
der Kirche und der Menschen»
Ende Jahr erreichte uns eine Mailbotschaft von weit her – aus Papua New
Guinea von Schwester Lukas Süess. Was
für eine Freude!
Die Baldegger Schwester arbeitet dort im
Bildungszentrum der Diözese Mendi.
Diese ist ein Viertel so gross wie die ganze Schweiz. Junge Menschen erhalten
dort eine solide Ausbildung und eine Perspektive für ihre Zukunft. Die Kirchgemeinde Sursee unterstützt die Arbeit der
Baldegger Schwestern in Papua New Guinea mit einem jährlichen Missionsbeitrag
von 4‘125 Franken. Gerne leite ich den
Dank und die guten Wünsche von Schwester Lukas an alle weiter. Im Wissen darum, dass Sie, Schwester Lukas, das Pfarreiblatt Sursee in der Ferne regelmässig
lesen, grüssen wir Sie auf diesem Weg
und danken Ihnen für Ihre lieben Worte.
Im Gebet mit Ihnen verbunden wünschen
wir Ihnen Gesundheit und Gottes Segen
– von ganzem Herzen aus Ihrer Heimat!
Für die Pfarrei St. Georg Sursee:
Claudio Tomassini
Liebes Seelsorgeteam, lieber Kirchenrat,
liebe Pfarrei St. Georg in Sursee
Via Baldegg habe ich die Mitteilung
erhalten, dass von Sursee der Missions-
Baldegger Schwester Lukas Süess (Mitte) vor zwei Jahren auf Heimaturlaub im
Mutterhaus Baldegg.
beitrag für das Jahr 2014 eingetroffen
ist. Von ganzem Herzen danke ich Ihnen
allen für diese grosse Weihnachtsgabe,
die von der Pfarrei Sursee gespendet
wurde. Ich staune immer wieder, wie
aktiv und kräftig diese Pfarrei wirkt.
Nicht nur daheim, sondern über alle
Grenzen hinaus. Ich geniesse immer das
Pfarreiblatt, das ich im Internet herunterlade, nach zwei Monaten aber dann
auch hier in gedruckter Form landet!
Hier realisiere ich, was da an so viel
Interessantem und Lebensreichem
geboten wird.
Unser Zeugnis ist auch bei uns noch
wichtig. Wir legen unsere Kräfte in den
Dienst der Kirche und der Menschen.
Und Gott gibt das Gedeihen.
Ich wünsche der ganzen Pfarrei Sursee
Gottes Segen! Möge der «Frieden für
jene, die guten Willens sind» auch hinausreichen zu jenen Gruppen, die den
«guten Willen» anders sehen und den
Frieden nötig haben.
Mit dankbaren und frohen Grüssen aus
Papua New Guinea – in herzlicher Verbundenheit mit Ihnen allen.
Sr. Lukas Süess
Catholic Church – Pastoral Centre
Mendi, S.H.P., Papua New Guinea
Dreikönigsgeschichte
für die Kleinen
Der Spatzentreff lud am Dreikönigstag
Familien und Grosseltern mit ihren Kleinkindern im Chrabbelalter und alle Kinder
zu einer kurzen Dreikönigsgeschichte
und einer Begegnung mit den drei Königen in die Pfarrkirche ein. Seelsorgerin
Silvia Hergöth (links) erzählte die Dreikönigsgeschichte und liess die Kinder die
Geschenke der drei Könige (Weihrauch,
Myrrhe und Gold) berühren. Im
Anschluss gab es ein fröhliches Dreikönigskuchenfest im Kloster, wobei alle Kinder Königinnen und Könige wurden. ACH
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Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 7
Kirche – Welt – Politik
Blick in die Weltkirche
Hospiz Zentralschweiz
wird 2016 eröffnet
Für Dezember 2016 ist die Eröffnung
des Hospizes Zentralschweiz an der
Museggstrasse 14 in Luzern mit neun
Betten geplant. Das Schweizerische
Rote Kreuz Luzern vermietet der zu
gründenden Stiftung Hospiz Zentralschweiz die Liegenschaft. Das Hospiz
ist auf erwachsene Personen in der
letzten Lebensphase ausgerichtet und
schliesst eine Versorgungslücke in der
Palliative Care. Bis Ende Juni 2015
soll die Stiftung aus dem bisherigen
Verein Entwicklung Hospiz Zentralschweiz gegründet sein. Die Umbauten an der Museggstrasse 14 dauern
rund acht Monate.
Verein Kirchliche Gassenarbeit:
Franz Zemp neuer Seelsorger
Sepp Riedener tritt als ökumenischer
Seelsorger der Kirchlichen Gassenarbeit Luzern per Ende Juli 2015
zurück. Er übergibt das Amt an Franz
Zemp, Gemeindeleiter der Pfarrei St.
Josef, Luzern. Riedener hatte 1985
die Gassenarbeit gegründet und war
seither als deren Seelsorger tätig.
Formen moderner Sklaverei
Eine wachsende Aushöhlung des Sozialstaates ist nach Ansicht des Vatikans mitverantwortlich für die
Zunahme des globalen Menschenhandels. Der Sozialstaat werde zunehmend von einem Neoliberalismus
unterwandert, der keine Solidarität
kenne, sagte der Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und
Frieden, Mario Toso, im Vatikan.
Soziale Gerechtigkeit sei jedoch eine
wichtige Voraussetzung für den
Kampf gegen Formen moderner Sklaverei wie Kinderarbeit und Zwangsprostitution.
Erweiterte Zölibatsbefreiung
Katholische Ostkirchen anerkennen
den Papst als Oberhaupt. Sie stehen
mit der lateinischen Kirche in Glaubens- und Sakramentengemeinschaft,
pflegen jedoch ihre eigene Liturgie.
Als grösste katholische Ostkirche gilt
die Ukrainische griechisch-katholische Kirche.
Die meisten katholischen Ostkirchen
kennen die Zölibatsverpflichtung nur
für Bischöfe, nicht für Priester. Nun
gab Papst Franziskus bekannt, dass
die Zulassung zum Priesteramt in den
katholischen Ostkirchen erweitert
wurde. Ab sofort können verheiratete
Männer nicht nur in den klassischen
Territiorien der Ostkirchen geweiht
werden, sondern auch ausserhalb,
sofern dort eigene ostkirchliche
Strukturen bestehen. Die neue Regelung reagiert auf die Migration und
Flucht von Christen aus Nahost nach
Europa, Amerika und Australien.
Treue zur Zukunft
Das Buch rückt Yves Congar (1904 –
1995), den französischen Theologen
und Vordenker des Zweiten Vatikanischen Konzils, in den Mittelpunkt. Der
französische Dominikaner verglich
die Tradition mit einem grossen
Strom, welcher neben dem lebensnotwendigen Wasser auch Baumstämme
und tote Ratten mit sich führe. Tradition könne in einer sich wandelnden
Welt nicht Wiederholung bedeuten,
sondern erfordere Kreativität und
Einfallsreichtum. Congar mahnte aus
Treue zu Reformen, heute aktuell wie
vor 50 Jahren.
Frère Emile, Taizé, Treue zur Zukunft.
Lernen von Yves Congar, Herder Verlag.
Mehr Kirchenaustritte
Die Zahl der Kirchenaustritte ist 2013
in den meisten Kantonen wieder leicht
angestiegen. Dies stellt das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut
(SPI) in seiner aktuellen Publikation
zu Daten aus der Religions- und Kirchenstatistik Schweiz fest. Es könne
nicht von einem «Franziskus-Effekt»
gesprochen werden. Vielmehr belegten die neusten Daten das Gegenteil,
schreibt das SPI in einer Medienmitteilung. Betroffen davon sind die
römisch-katholische wie die evangelisch-reformierte Kirche.
Die markanteste Veränderung in der
Schweizer Religionslandschaft sei die
stetige Zunahme der Konfessionslosen. Ihre Zahl habe sich zwischen
2000 (11,4 Prozent) und 2012 (21,4
Prozent) beinahe verdoppelt.
Synodalratspräsident David A. Weiss
tritt zurück
Wechsel an der Spitze der reformierten Exekutive des Kantons Luzern:
Synodalratspräsident David A. Weiss
(59) tritt auf Ende August dieses Jahres zurück. Dies gab er an der Synodesession vom 13. Dezember
bekannt. Weiss ist seit 28 Jahren Mitglied des Synodalrats und präsidiert
diesen seit 22 Jahren.
Betagte erhalten Hilfe beim Ausfüllen der Steuererklärung
Frauen und Männer im AHV-Alter, die
Hilfe benötigen beim Ausfüllen der
Steuererklärung, erhalten diese über
die Pro Senectute Kanton Luzern. Die
Kosten sind abhängig von der Einkommens- und Vermögenssituation
und betragen mindestens 30 respektive maximal 400 Franken. Interessierte melden sich telefonisch bei
einer der drei Beratungsstellen. Sie
erhalten eine schriftliche Terminbestätigung sowie eine Checkliste, welche Unterlagen zum Ausfüllen der
Steuererklärung mitzubringen sind.
Beratungsstelle Luzern: 041 319 22
88, luzern@lu.pro-senectute.ch; Beratungsstelle Emmen: 041 268 60 90,
emmen@lu.pro-senectute.ch; Willisau: 041 972 70 60, willisau@lu.prosenectute.ch.
ZR/ACH
7
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 8
16. Januar bis 1. Februar 2015
Gottesdienste
Pfarrkirche St. Georg
Kapelle Namen Jesu Schenkon
Samstag, 17. Januar
9.00 Eucharistiefeier
Montag, 26. Januar
9.00 Eucharistiefeier
Freitag,16. Januar
8.10 Eucharistiefeier
2. Sonntag im Jahreskreis
Kanzeltausch
Kollekte: Inländische Mission –
Kirchenrestaurationen
Samstag, 17. Januar (Vorabend)
16.15 Beichtgelegenheit
Walter Bühlmann
17.30 Eucharistiefeier
Sebastiansgottesdienst
Feldschützen
Predigt: Walter Bühlmann
Sonntag, 18. Januar
10.00 Kanzeltausch
Prediger Claudio Tomassini
in der reformierten Kirche
10.30 Kein Gottesdienst in der Pfarrkirche
13.30 Eucharistiefeier auf Albanisch
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Mittwoch, 28. Januar
9.00 Wortgottesdienst, Kommunion
Samstag, 17. Januar
17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
Samstag, 31. Januar
9.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 18. Januar
2. Sonntag im Jahreskreis
Kollekte: Inländische Mission –
Kirchenrestaurationen
9.15 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Montag, 19. Januar
9.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 21. Januar
9.00 Wortgottesdienst, Kommunion
Samstag, 24. Januar
9.00 Eucharistiefeier
3. Sonntag im Jahreskreis
Kanzeltausch
Kollekte: Kollekte der Regionalen
Caritas-Stellen
Samstag, 24. Januar (Vorabend)
16.15 Beichtgelegenheit
Josef Mahnig
17.30 Eucharistiefeier
Predigt: Ulrich Walther,
reformierter Pfarrer
Sonntag, 25. Januar
10.30 Eucharistiefeier
ref. und kath.Kirchenchor
Predigt: Ulrich Walther
reformierter Pfarrer
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Ulrich Walther, ref. Pfarrer
8
4. Sonntag im Jahreskreis
In allen Gottesdiensten Kerzensegnung und Blasiussegen
Kollekte: Ärzte ohne Grenzen
Samstag, 31. Januar (Vorabend)
16.15 Beichtgelegenheit
Walter Bühlmann
17.30 Eucharistiefeier
Predigt: Winfried Bader
Sonntag, 1. Februar
10.30 Eucharistiefeier, Vokalensemble
Predigt: Winfried Bader
13.30 Eucharistiefeier auf Albanisch
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Winfried Bader
Donnerstag, 22. Januar
9.00 Eucharistiefeier
Freitag, 23. Januar
8.10 Wortgottesdienst, Kommunion
Samstag, 24. Januar
17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
Klosterkirche
Freitag, 16. Januar
9.00 Wortgottesdienst, Kommunion
Gestaltung: Frauenbund
Sonntag, 25. Januar
3. Sonntag im Jahreskreis
Kollekte: Kollekte der Regionalen
Caritas-Stellen
10.00 Wortgottesdienst, Kommunion
Familien-und VaterunserGottesdienst
Predigt: Winfried Bader
Samstag, 17. Januar
17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Donnerstag, 29. Januar
9.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 18. Januar
10.30 Sonntigsfiir 3. Klasse
Freitag, 30. Januar
8.10 Eucharistiefeier
Samstag, 24. Januar
17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Samstag, 31. Januar
17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
Sonntag, 1. Februar
10.30 Sonntigsfiir 3. Klasse
Sonntag, 1. Februar
4. Sonntag im Jahreskreis
Kerzensegnung und Blasiussegen
Kollekte: Ärzte ohne Grenzen
9.15 Eucharistiefeier, Vokalensemble
Predigt: Winfried Bader
Reformierte Kirche Sursee
Sonntag, 18. Januar · Kanzeltausch
10.00 Gottesdienst
Predigt: Claudio Tomassini
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 9
16. Januar bis 1. Februar 2015
Gottesdienste
Pfarrkirche
St. Georg
Kapelle Mariazell
Kapelle Spital und Seeblick Sursee
Freitag, 16. Januar
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
Freitag, 16. Januar
9.30 Eucharistiefeier
Samstag, 17. Januar
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 18. Januar
8.00 Eucharistiefeier, Kollekte
16.00 Rosenkranz
Montag – Donnerstag, 19. – 22. Januar
8.30 Eucharistiefeier
16.00 Rosenkranz
Samstag, 17. Januar
16.00 Eucharistiefeier
Liturgische Bibeltexte
Sonntag, 18. Januar
2. Sonntag im Jahreskreis
Erste Lesung
1 Sam 3,3b–10.19
Zweite Lesung 1 Kor 6,13c–15a.17–20
Evangelium
Joh 1,35–42
Sonntag, 18. Januar
2. Sonntag im Jahreskreis
9.00 Eucharistiefeier, Orgel
Opfer: Kapelle Spital und Pflegeheim
Seeblick
Sonntag, 25. Januar
3. Sonntag im Jahreskreis
Erste Lesung
Jona 3,1–5.10
Zweite Lesung
1 Kor 7,29–31
Evangelium
Mk 1,14–20
Mittwoch, 21. Januar
10.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 1. Februar
4. Sonntag im Jahreskreis
Erste Lesung
Dtn 18,15–20
Zweite Lesung
1 Kor 7,32–35
Evangelium
Mk 1,21–28
Freitag, 23. Januar
9.30 Eucharistiefeier
Freitag, 23. Janaur
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
Samstag, 24. Januar
16.00 Eucharistiefeier
Samstag, 24. Januar
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 25. Januar
3. Sonntag im Jahreskreis
9.00 Wort- und Kommunionfeier, Orgel
Opfer: Flüchtlinge im Südsudan
(Caritas Schweiz)
Sonntag, 25. Januar
8.00 Eucharistiefeier
Predigt: Ulrich Walther,
reformierter Pfarrer
16.00 Rosenkranz
Montag – Donnerstag, 26. – 29. Januar
8.30 Eucharistiefeier
16.00 Rosenkranz
Freitag, 30. Janaur
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
Samstag, 31. Januar
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 1. Februar
8.00 Eucharistiefeier, Kollekte
16.00 Rosenkranz
Mittwoch, 28. Januar
10.30 Eucharistiefeier
Freitag, 30. Januar
9.30 Eucharistiefeier
Samstag, 31. Januar
16.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 1. Februar
4. Sonntag im Jahreskreis
9.00 Wort- und Kommunionfeier, Orgel
Alterszentrum St. Martin
Freitag, 16. Januar
16.45 Wortgottesdienst, Kommunion
Sonntag, 18. Januar
9.30 Eucharistiefeier
Dienstag, 20. Januar
16.45 Eucharistiefeier
Freitag, 23. Januar
16.45 Wortgottesdienst, Kommunion
Sonntag, 25. Januar
9.30 Wortgottesdienst, Kommunion
Dienstag, 27. Januar
16.45 Eucharistiefeier
Freitag, 30. Januar
16.45 Wortgottesdienst, Kommunion
Sonntag, 1. Februar
9.30 Eucharistiefeier
Kerzensegnung und Blasiussegen
Chrüzlikapelle
Sonntag, 18. Januar
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
Sonntag, 25. Januar
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
Klosterbibliothek Sursee
Die Klosterbibliothek ist jeden Donnerstag, von 17 – 19 Uhr geöffnet
(ausser Ferienzeit im Kloster).
9
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 10
16. Januar bis 1. Februar 2015
Pfarreichronik
Todesfälle
Aus unserer Pfarrei sind verstorben:
Josef Fischer, St. Martinsgrund 3, Sursee; Oskar Brosi, St. Martinsgrund 3,
Sursee; Josef Wagner-Bucher, Osterweg 1, Sursee.
Der Gott der Vollendung schenke den
Verstorbenen die ewige Ruhe und den
Angehörigen Trost.
Kollekten
Inländische Mission –
Kirchenrestaurationen
Am Wochenende vom 17./18. Januar
wird die Kollekte für die Inländische
Mission aufgenommen. Seit über 150
Jahren engagiert sich das bischöfliche
Hilfswerk für den Erhalt von Kirchen
und Klöstern in der Schweiz als lebendige Orte des Gebets und der Begegnung. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie
dringende Kirchenrestaurierungen in
finanzschwachen Pfarreien unseres
Landes. Der Erlös der diesjährigen Kollekte kommt den Pfarreien von Le Landeron im Kanton Neuenburg, Le Prese
in Graubünden, und dem Kloster Mels
im Kanton St. Gallen zu Gute. Die drei
Kirchen benötigen dringend eine Renovation, damit darin auch in Zukunft Gottesdienst und die Eucharistie gefeiert
werden kann. Setzen Sie mit Ihrer Spende ein Zeichen der Solidarität und unterstützen Sie Ihre Brüder und Schwestern
im Glauben in den bedürftigen Pfarreien der Schweiz. Im Namen der Inländischen Mission danken wir Ihnen für jede
Spende.
Kollekte der Regionalen Caritas-Stellen
Die Kollekte vom 24./25. Januar ist für
die regionalen Caritas-Stellen bestimmt.
Mit dieser Kollekte weist die Caritas auf
die Ausgrenzung von Menschen hin. Die
Caritas Luzern hilft. Sie schafft Wege
aus der Armut und bietet Anschluss an
unsere Gesellschaft. Beispiele dafür sind
Deutschkurse für Frauen, wo sie nicht
10
nur unsere Sprache lernen, sondern
auch Wichtiges über das Leben in der
Schweiz erfahren. Oder das Projekt «mit
mir», wo betroffene Kinder eine Patin
oder einen Paten erhalten und so neue
Perspektiven kennenlernen. Dies ist
eine Auswahl aus den vielfältigen Massnahmen der Caritas Luzern. Herzlichen
Dank für Ihre Spende.
Ärzte ohne Grenzen
Am Wochenende vom 31. Januar/
1. Februar wird die Kollekte für Ärzte
ohne Grenzen (MSF) aufgenommen. Der
Verein Ärzte ohne Grenzen hilft Menschen in Not, Opfern von natürlich verursachten oder von Menschen geschaffenen Katastrophen sowie von bewaffneten Konflikten, ohne Diskriminierung
und ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, religiösen, philosophischen oder
politischen Überzeugung. Im Namen der
universellen medizinischen Ethik und
des Rechts auf humanitäre Hilfe arbeitet MSF neutral und unparteiisch und
fordert völlige und ungehinderte Freiheit bei der Ausübung ihrer Tätigkeit.
Mehr aus dem Pfarreiblatt
Die Zentralredaktion des kantonalen
Pfarreiblattes Luzern, die unsere
Kirchgemeinde mitfinanziert, stellt
den örtlichen Pfarreiblatt-Redaktionen jeweils ein Angebot von neun Seiten zur Verfügung. Aus Platzgründen
können davon nicht alle Seiten übernommen werden. Unsere Leserinnen
und Leser müssen gleichwohl nicht
darauf verzichten: Alle Beiträge findet
man auf www.pfarreiblatt.ch, wo sie
auch im PDF-Format heruntergeladen
werden können.
Auch die Ausgaben des Pfarreiblattes
Sursee können immer aktuell auf
www.pfarrei-sursee.ch heruntergeladen werden.
Im Dienste der Pfarrei
Katholisches Pfarramt St. Georg
Rathausplatz 1, 6210 Sursee
Telefon 041 926 80 60
Fax
041 926 80 61
Mail: sekretariat@pfarrei-sursee.ch
Internet: www.pfarrei-sursee.ch
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag,
8.30 – 11.30 und 14.00 – 17.00 Uhr
Pfarreisekretariat
n Franz Bieri, Leiter
Claudia Andermatt und Doris Buck
Seelsorge
n Claudio Tomassini, Seelsorger/Pfarreileiter
041 926 80 60
claudio.tomassini@pfarrei-sursee.ch
n Josef Mahnig, mitarbeitender Priester
mit Pfarrverantwortung
041 280 04 78, j.mahnig@bluewin.ch
n Dr. Winfried Bader, Seelsorger
041 926 80 62
winfried.bader@pfarrei-sursee.ch
n Silvia Hergöth, Seelsorgerin und
Bereichsleiterin Katechese
041 926 80 63
silvia.hergoeth@pfarrei-sursee.ch
n Luzia Häller-Huber,
Alters- und Spitalseelsorgerin
041 921 67 66, l.haeller@bluewin.ch
n Fabrizio Misticoni, Bereichsleiter Jugend
041 926 80 65
fabrizio.misticoni@pfarrei-sursee.ch
n Dr. Walter Bühlmann, Vierherr
041 920 31 46
w_buehlmann@bluewin.ch
n Thomas Müller, Vierherr
041 920 18 04, weber.mueller@bluewin.ch
n Gerold Beck, Kaplan in Mariazell
041 921 12 84
Sakristan
n Seppi Arnold, Hauptsakristan
041 926 80 60, seppi.arnold@sunrise.ch
Pfarreirat
n Josef Greter, Pfarreiratspräsident
041 921 51 27, jgreter@solnet.ch
Kirchenrat
n Anton Kaufmann, Kirchenratspräsident
041 921 56 58
anton.kaufmann@pfarrei-sursee.ch
Kirchenverwaltung
Theaterstrasse 2, 6210 Sursee
Telefon 041 926 80 66
Mail: kirchenverwaltung@pfarrei-sursee.ch
n Hanspeter Wyss, Kirchgemeindeschreiber,
Alice Gut-Broch, Sekretariat
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 11
16. Januar bis 31. Januar 2015
Jahrzeiten und Gedächtnisse
Kirche St. Georg · 9.00 Uhr
Samstag, 17. Januar
1. Jahresgedächtnis: Hedy ArnoldZwimpfer, Zollhaus, Schenkon; Alice
Häfliger, Postmatte 1, Schenkon.
Jahrzeit:
Alfons
Alig-Kaufmann,
Kleinfeldstrasse 21; Alice AmreinSigrist und Sohn Bruno Amrein, Christoph-Schnyder-Strasse
32;
Fritz
Arnold, Untere Haldenweid, Schenkon; Christina Burtolf-Gassmann,
Frieslirain 3a; Rosa und Georg FreyGraber, Surengasse 30; Hermann
Gassmann-Mühlebach, St. Martinsgrund 4; Josef Gut-Albisser, Höllfeld,
Mauensee; Berta und Josef HenselerKrauer, Hirschengasse 2; Elisabeth
Krauer, Wilemattstrasse 7; Hans und
Rosa Marbach-Niffeler, St. Martinsgrund 4; Alois Troxler-Galliker, Sempachstrasse 15; Willy Wyss, Bern.
Kilchmann-Walter, Grünau, Oberkirch; Marie und Alois Leupi-Koller,
Bognau, Mauensee und Ida Dali-Leupi, Luzernstrasse 18, Neuenkirch;
Xaver und Agnes Schröter-von Moos,
St. Martinsgrund 9; Emilie Schumacher-Haas, Pflegeheim Sursee; Rudolf
Wüst-Egger,
Christoph-SchnyderStrasse 11; Ursula Wüst, ChristophSchnyder-Strasse 11.
Kapelle Mariazell · 8.30 Uhr
Samstag, 17. Januar
Jahrzeit: Stiftspropst Josef Alois Beck,
Luzern.
Mittwoch, 21. Januar
Jahrzeit: Mathilda Beck, Rathausplatz.
Samstag, 24. Januar
Jahrzeit: Isidor Frei-Zust, Grünfeldstrasse 5, Oberkirch.
Montag, 26. Januar
Jahrzeit: Schwestern Josephina und
Agatha Renggli; Emma Wyss und
Geschwister.
Samstag, 31. Januar
Jahrzeit: Sophie Häfliger, Eltern und
Geschwister, Oberdorf, Geuensee.
Samstag, 17. Januar, 17.30 Uhr
Jahresgedächtnis: Stephan SchnyderNeuhaus, Münchrütistrasse 17.
Jahrzeit: Alfred und Rosa HuwilerWagner, St. Martinsgrund 4.
Samstag, 24. Januar
Jahrzeit: Katharina und Eugen Schnyder-Steiger, Münchrütistrasse 11.
Samstag, 31. Januar
Dreissigster: Oskar Brosi, St. Martinsgrund 3.
Jahrzeit: Josef Arnold-Büchler, Zellgrundstrasse 12; Franz Eduard
Arnold, Zollhaus, Schenkon; Sophie
und Anton Arnold-Koch und Annemarie Arnold-Sigrist, Zollhaus, Schenkon;
Maria und Alois Bachmann-Stöckli,
Badrain 5; Vierherr Josef Martin
Bisang; Josef und Nina Burkart-Bieri,
Mauensee und Josef Burkart-Odermatt, Rösslimatte 7, Mauensee; Imelda Christen-Kolb, Zellgrundstrasse 1;
Pia und Josef Hess-Bucher, Bahnhofstrasse 35; Josef und Anna HuberDöös, Geuenseestrasse; Hans und
Marie Kilchmann-Meier und Hans
Dieser Schwan und die beiden «Bucheli» geniessen die wärmende Wintersonne auf
dem Sempachersee.
Foto: Georges Achermann
11
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 12
Weihnachtspredigt von Josef Mahnig, mitarbeitender Priester mit Pfarrverantwortung
«Lasst uns dem Leben trauen,
weil Gott es mit uns lebt»
«Heute ist euch der Retter geboren,
das ist die Weihnachsbotschaft, die der
Engel den Hirten kundtat», betonte
Josef Mahnig in seiner Predigt im
Weihnachtsgottesdienst.
In Anlehnung an «Stille Nacht, heilige
Nacht» sagte Josef Mahnig, dass es
bezeichnend für das spätere Wirken von
Jesus sei, dass die Weihnachtsbotschaft
und damit die Hoffnung auf die Schaffung eines grossen Reiches, das Reich
des Friedens, nicht den Stadtoberen,
sondern den Hirten überbracht wurde.
Josef Mahnig stellte dann die Frage, wer
denn heute wohl für diese Botschaft auserwählt würde? Er gab die Antwort selber: «Vielleicht würde der Engel
Jugendlichen erscheinen, um ihnen
Hoffnung für ihre Zukunft zu machen.
Oder der Engel würde einer Gruppe von
Managern begegnen und ihnen sagen,
dass nicht nur die Aktienkurse stimmen
müssen und sie daran erinnern, dass in
ihren Fabriken Menschen arbeiten.»
Sich für Anliegen der Gläubigen
engagieren
Josef Mahnig betonte aber auch, dass es
angebracht wäre, dass der Engel auch
Josef Mahnig, mitarbeitender Priester mit Pfarrverantwortung, betonte in seiner
Weihnachtspredigt, dass sich die Bischöfe mehr für die Anliegen der Gläubigen
engagieren sollten.
Foto: Werner Mathis
mal den Bischöfen erscheinen würde,
um ihnen mitzuteilen, dass sie nicht nur
Briefträger der römischen Zentrale
sind, sondern sich mehr für die Anliegen der Gläubigen engagieren sollten.
Er schloss mit den Worten von Alfred
Delp: «Lasst uns dem Leben trauen, weil
Gott es mit uns lebt.» Alfred Friedrich
Delp SJ war ein deutscher Jesuit und
Mitglied des Kreisauer Kreises im
Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Er schrieb diese Worte kurz vor seinem Tod in einem Konzentrationslager.
Werner Mathis
Offene Weihnacht
fand Anklang
Am Heiligen Abend, am Mittwoch, 24.
Dezember, öffnete das Pfarreiheim
seine Türen zur Offenen Weihnacht.
Die reformierte Kirchgemeinde und
die katholische Pfarrei luden Jung und
Alt, Singles und Familien zu einer
gemeinsamen Weihnachtsfeier ein.
Eröffnet wurde die Feier mit Weihnachtsliedern, vorgetragen durch den
Männerchor Sursee.
Werner Mathis
An der Offenen Weihnacht trug der Männerchor Sursee Weihnachtslieder vor.
12
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 13
Sternsinger waren in der Pfarrei St. Georg Sursee unterwegs
«Christus segne dieses Haus»
Am Dreikönigstagssonntag waren in
der Pfarrei St. Georg die Sternsinger
unterwegs. In einem feierlichen Gottesdienst wurden sie in ihr Amt eingesetzt und bekamen den Segen mit auf
den Weg zu den Familien. Als erstes
brachten die Sternsinger den Dreikönigssegen zum Sankturbanhof.
«Es freut mich sehr, dass heute am Fest
der Heiligen drei Könige in der Pfarrei
Sursee die Sternsinger unterwegs sind»,
erklärte Pfarreileiter Claudio Tomassini
zur Begrüssung im Gottesdienst. Tomassini wies darauf hin, dass dieser schöne
Brauch des Sternsingens mit der Segnung der Häuser durch Weihrauch und
Weihwasser für das Leben in der Pfarrei
wichtig sei. «Es kommt mir die Ehre zu,
euch die Grüsse des Bundesrates und des
Papstes zu überbringen. Denn der Bundesrat wie Papst Franziskus würdigten
mit dem Empfang von Sternsingern diesen Brauch», ergänzte Tomassini.
Der Erlös des Sternsingens geht an das
kirchliche Hilfswerk «missio». Die Sternsinger unterstützen damit das Projekt
«Gesunde Ernährung für Kinder auf den
Philippinen».
Unterstützung für Suarez-Schule
«Mit dieser Aktion Gesunde Ernährung
wollen wir auf die problematische
Ernährungssituation von Kindern auf
den Philippinen aufmerksam machen,»
Die Sternsinger wurden von Josef Mahnig (rechts) und Claudio Tomassini ausgesandt.
Foto: Werner Mathis
sagte Monika Piani, Leiterin der Sternsingergruppe. Carina Wallimann schilderte die Situation von Jerec, einem Jungen aus den Philippinen. «Jerec ist elf
Jahre alt und lebt mit seinen Eltern und
seinen vier Geschwistern auf der Insel
Negros. Jerec gehört zu den Kindern, die
das Glück haben, eine Schule zu besuchen und damit auch eine ausreichende
und ausgewogene Ernährung zu bekommen.» Carina Wallimann erinnerte: «Mit
unserem Beitrag unterstützen wir in diesem Jahr die Suarez-Schule und weitere
Programme, die mangel- und unterernährten Kindern zugutekommen.»
Nach dem Gottesdienst zogen die Sternsinger, gefolgt von den Besucherinnen
und Besuchern des Gottesdienstes, zum
Sankturbanhof. «Es freut mich sehr, dass
wir heute die Sternsinger im Museum
empfangen dürfen», erklärte Bettina
Staub, Kuratorin des Museums. Die Sternsinger segneten den Sankturbanhof und
kennzeichneten die Türe mit der Aufschrift: 20*C+M+B+15, «Christus mansionem benedicat», «Christus segne dieses
Haus». Nach einer Aufwärmung mit
Punsch und Dreikönigskuchen zogen sie
singend und betend weiter, um den Dreikönigssegen auszutragen. Werner Mathis
Sanfte und stimmungsvolle Musik am Stephanstag
Die beiden international bekannten
Musiker Pietro delle Chiaie, Cembalo,
und Romeo Ciuffa, Blockflöten, waren
am Stephanstag in der Kirche St. Georg
in Sursee zu Gast. Am Konzert spielten
sie Werke von Giuseppe Sammartini,
Benedetto Marcello, Francesco Maria
Veracini, Arcangelo Corelli und Francesco Mancini. Ihre sanften und stimmungsvollen Blockflöten- und Cembalotöne prägten das Weihnachtskonzert
am Abend des Stephanstages, und bei
Kerzenlicht verzauberten sie die Besucherinnen und Besucher.
Cembalo aus der Werkstatt
von Ruedi Käppeli
Pfarreileiter Claudio Tomassini verriet,
dass das Cembalo aus der Werkstatt des
bekannten Instrumentenbauers Ruedi
Käppeli aus Sursee stammt und für diesen Abend von Susanne Guthauser aus
Buchs ausgeliehen werden konnte.
Susanne Guthauser entschloss sich nach
dem Tod des Instrumentenbauers, dieses Instrument zu erwerben. Nun hat sie
das Cembalo für dieses Konzert zur Verfügung gestellt.
Pietro delle Chiaie lobte das einmalige
Instrument, und so widmeten die beiden
Musiker ihre Zugabe der Besitzerin des
Cembalos.
WM
13
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 14
Mit Demenz leben – im Gespräch mit einem betroffenen Luzerner Ehepaar
Gemeinsam auf dem Weg ins Innere
Demenz: Die Diagnose hat den
Alltag von Franz und Bernadette Inauen * umgekrempelt. Die beiden versuchen, ihn neu zu leben – im
Vertrauen darauf, dass die Krankheit
das Innerste eines Menschen nicht
zu zerstören vermag: sein Herz.
Was löste die Diagnose «beginnende
Demenz» in Ihnen aus?
Franz Inauen: Für mich brach eine Welt
zusammen. Wenn man nicht weiss, was
wirklich los ist … das stellt auch eine
Partnerschaft auf die Probe, da geht
man die Wände rauf.
Bernadette Inauen: Wir sassen daheim
und fragten uns, was wir nun tun sollten. Es war zum Verzweifeln. Später fanden wir einen Neurologen, der uns vieles erklären konnte.
Wie gehen Sie mit der Krankheit Ihres
Mannes um?
Bernadette Inauen: In mir drüllt es im
Moment wahnsinnig. Ich frage mich: Ist
wirklich alles mit einer dementiellen
Entwicklung zu erklären? Oder wo spielen verschiedene psychische Faktoren
eine Rolle? Hinzu kommen die Schuldgefühle, die immer wieder hochkommen: Hätte ich nicht und ich müsste doch
…
Wie begann sich die Demenz in Ihrem
Alltag zu zeigen?
Franz Inauen: Oft war es so, wie wenn
ich ein Brett vor dem Kopf hätte: Ich sah
und wusste nicht mehr weiter. Vor allem,
wenn es ums Überlegen, ums Denken,
um den Verstand ging. Dazu vergass ich
so viele Dinge. Und ich erschrak sehr
über mich selbst, als ich innerhalb von
vier Monaten vier Personen ohne Grund
im Verlauf eines Gesprächs buchstäblich
alle Schande sagte. Das versetzte mich
in unerhörte Angst und wurde mir zur
Bedrohung. Ich hatte mich in diesen
Situationen offenbar nicht mehr im
Griff.
Wie reagierten Sie darauf?
Franz Inauen: Ich hatte beim ersten Mal
eine schlaflose Nacht und entschuldigte
mich am anderen Tag. Es ist fürchterlich, wenn man sich für so etwas rechtfertigen muss.
Franz Inauen, Demenzbetroffener: «Ich wünsche mir, dass die Leute sich sagen lassen, wie es einem geht, es gopfertori auch glauben und nicht mit Ratschlägen abtun
wollen.»
14
Wie organisieren Sie Ihren Alltag?
Bernadette Inauen: Wir haben begonnen, ein Heft zu führen, in das wir reinschreiben, woran Franz denken oder
was er erledigen muss, wenn wir – unsere jüngste Tochter oder ich – nicht da
sind. Was gemacht ist, wird durchgestrichen …
Franz Inauen: … was aber keine Garantie dafür ist, dass ich an etwas wirklich
gedacht habe.
Was macht Sie sicher im Alltag?
Franz Inauen: Menschen und Dinge, die
mir vertraut sind. Abläufe, die ich kenne, Rollen, auf die ich mich einlassen
kann. Das war im beruflichen Alltag zum
Beispiel, wenn ich einen Gottesdienst
hielt.
Wie erleben Sie Franz im Alltag?
Bernadette Inauen: Es fällt ihm häufig
schwer, an einem Thema zu bleiben. Für
die Angehörigen eines Menschen mit
Demenz ist es eine besondere Herausforderung, dass die Kommunikation mit
ihm nicht mehr so möglich ist, wie man
sich gewöhnt war.
Franz Inauen: Unser Gespräch dauert
jetzt etwa eine Dreiviertelstunde, und ich
habe bereits mehr Mühe, mich zu konzentrieren als am Anfang.
Bernadette Inauen: Liebe Gewohnheiten, die wir weiterpflegen, helfen uns, für
Franz sind sie etwas, an das er sich halten kann. Der gemeinsame Feierabend
in der Stube zum Beispiel, zu dem wir ein
Glas Wein trinken. Oder wir spielen viel
Rummy zusammen.
Müssen Sie viel erklären?
Bernadette Inauen: Wenn ich es bloss
könnte … Wie es Franz geht, ist schwierig zu verstehen, wenn man es nicht selber miterlebt. Ich geriet schon in eine
grosse Krise, als Bekannte meinten, der
Franz mache es ja so gut, wir täuschten
uns in der Diagnose bestimmt. Ich fragte mich: Täuschen sich die Ärzte, bilde
ich mir das nur ein mit dieser Demenz?
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 15
Ich bin gottefroh um die paar Menschen,
die wirklich Bescheid wissen (denkt
nach). Ja, ich muss scho no öppe verzelle, wie wir das erleben. Viele Leute hören
das Wort Demenz und verbinden es
gleich mit einem Menschen in der Endphase – schwer pflegebedürftig.
Wie sehen Sie Ihre Zukunft?
Franz Inauen: Eines Tages muss ich
wohl in ein Heim. Ich bin mir bewusst,
dass diese Zeit kommt. Das bedrückt
mich oft.
Bernadette Inauen: Es muss doch für
ältere Menschen eine Wohnform geben,
bei der sich Menschen, die noch gesund
sind, und solche mit Einschränkungen
nach ihren Möglichkeiten unterstützen.
Jeder und jede trägt so lange zur
Gemeinschaft bei, wie er oder sie es vermag.
Was sagen Sie Menschen, welche die Diagnose Demenz erhalten?
Franz Inauen: Ich erteile keine Ratschläge, weil ich sie selbst nicht ertrage. Was
für uns gilt: Wir stehen immer dazu, wie
es uns geht, und sind ehrlich. Da war ich
wahrscheinlich oft ungeschminkt. Zum
Glück lässt dies mein Umfeld zu. Eine
Empfehlung ist vielleicht dies: Einige
Wochen nach der Diagnose hat mir Helen
ein Buch geschenkt und mich eingeladen, darin meine Gedanken aufzuschreiben und zu zeichnen. Das mache ich seither und es tut mir gut.
Bernadette Inauen: Mir ist es wichtig,
weiterhin unseren Familienalltag so nor-
* Franz, 64, und Bernadette Inauen,
60, leben in Luzern, die beiden haben
drei erwachsene Kinder. Franz Inauen war bis Ende Oktober als Seelsorger im Blindenheim Horw tätig, das
letzte halbe Jahr noch in einem 50Prozent-Pensum. Im Frühjahr 2013
wurde er mit der Diagnose Demenz
konfrontiert.
Ein Herz aus Lindenholz in einem gespaltenen Zwetschgenast. Die Skulptur von
Reto Odermatt, Flüeli-Ranft, hat Bernadette Inauen ihrem Mann Franz geschenkt,
nachdem bei ihm eine demenzielle Entwicklung diagnostiziert wurde.
Bild: Gregor Gander
mal wie möglich zu gestalten. Wir feiern
das Leben miteinander, und die Welt geht
nicht zu Ende. Wir messen unserem Denken sehr viel Bedeutung zu. Aber es ist
nur ein Teil von uns. Und ich glaube daran, dass das innerste Wesen eines Menschen durch eine solche Krankheit nicht
zerstört wird.
Haben Sie Wünsche und Erwartungen an
die Gesellschaft?
Franz Inauen: Dass die Leute sich sagen
lassen, wie es einem geht, es einem gopfertori auch glauben und nicht mit Ratschlägen abtun wollen. Ja weisch, ich
vergesse auch immer so viel, sagt man
doch leicht. Man muss sich einfühlsam
auf Menschen mit Demenz einlassen. Ich
kann doch auch nicht erklären, weshalb
es nun so tut mit mir, aber es tut so. Es
kann deshalb schwierig werden, wenn
man Menschen mit Demenz widerspricht.
Bernadette Inauen: Hinhören, aufeinander zugehen: Das ist wichtig, nicht
nur beim Thema Demenz, und wird doch
in unserer Gesellschaft oft nicht
gemacht. Aufklärung ist wichtig; ich
schätze deshalb zum Beispiel die Tätigkeit der Alzheimervereinigung sehr. Und
was das Wohnen betrifft, frage ich mich:
Gibt es nichts anderes als «Endstation
Pflegeheim»? Das ist ein dringendes
Thema.
Franz Inauen: Viele Leute erschrecken,
wenn sie mit dem Thema Demenz in
Berührung kommen. Die meisten sind
fast nicht informiert, ich war es ja auch
nicht. Es ist schwierig, als Dementer in
dieser Gesellschaft zu leben. Ich möchte
zur Bewusstseinsbildung beitragen,
solange ich das kann.
Interview: Dominik Thali/Markus Kopp
Lesen Sie das ausführliche Gespräch
mit Franz und Bernadette Inauen auf
www.lukath.ch.
15
Pfarreiblatt Layout Nr. 02_2015:Pfarreiblatt_NEU 12.01.15 10:01 Seite 16
AZA 6210 Sursee
Erscheint
vierzehntäglich
Redaktionsschluss
Nr. 03/2015
Donnerstag, 15. Januar 2015
Erscheint am
Freitag, 30. Januar 2015
AKTUELL
•
Herausgeberin: Katholische Kirchgemeinde Sursee
Redaktionsteam: Georges Achermann (Leitung),
Werner Mathis, Hanspeter Bisig, Franz Bieri,
Claudio Tomassini, Claudia Andermatt
Zuschriften: Redaktion Pfarreiblatt, Postfach 376,
6210 Sursee, 041 921 55 04, pfarreiblatt@gmx.ch
Bestellungen, Abbestellungen, Adressänderungen:
Katholisches Pfarramt, Rathausplatz 1, 6210 Sursee
041 926 80 60, Mail: sekretariat@pfarrei-sursee.ch
KIRCHGEMEINDE UND PFARREI ST. GEORG SURSEE
Sonntigsfiiren 3. Klasse
Sonntag, 18. Januar, 10.30 Uhr,
Klosterkirche. Wir singen mit
Gabriela Wildeisen die Erstkommunionlieder.
Sonntag, 1. Februar, 10.30 Uhr,
Klosterkirche.
a:
Them Segen und Segnen.
Familiengottesdienst
in Schenkon
Sonntag, 25. Januar, 10 Uhr,
Familiengottesdienst in der Namen
Jesu Kapelle Schenkon.
Thema: «Vater unser».
Gebetswoche für die
Einheit der Christen
Vom 18. bis 25. Januar wird die
Gebetswoche für die Einheit
der Christinnen und Christen
begangen.
Am Sonntag, 18. Januar, 10 Uhr,
sind alle zum gemeinsamen
Gottesdienst in die reformierte
Kirche Sursee eingeladen. Parallel
ist kein Gottesdienst in der
Kirche St. Georg. Möglichkeiten
gibt es am Vorabend in Sursee um
17.30 Uhr, am Sonntag um 8 Uhr
in Mariazell, in Schenkon um 9.15
Uhr oder in Sursee um 19.30 Uhr.
Am Sonntag, 25. Januar, wird der
reformierte Pfarrer Uli Walther
in allen Gottesdiensten
(Kirche St. Georg und Kapelle
Mariazell) predigen.
Kürbissuppe im Kloster
Mittagessen für einen guten
Zweck – offen für alle. Alle sind
herzlich willkommen zum
Suppenzmittag am Samstag,
17. Januar, ab 11.30 Uhr, im
Refektorium des Klosters.
Freitagsgottesdienst
Freitag, 16. Januar, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion
in der Klosterkirche.
Liturgiegruppe Frauenbund
Abschiedskonze
rt von
Josef De Molin
er
Sonntag, 18. Janu
ar, 17 Uhr,
Abschiedskonze
rt von Organist
Josef De Moliner
in der
Klosterkirche Su
rsee.
Russische Cho
rmusik
Das Vokalensem
ble Sursee singt
an Lichtmess, am
Sonntag,
1. Februar, 9.15
Uhr, in der Kape
lle
Namen Jesu Sche
nkon und um
10.30 Uhr in der
Kirche St. Georg
Sursee orthodox
e Chormusik von
Pjotr Illitsch Tsch
aikowsky.
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