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Kulturprogramm

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VERANSTALTUNGEN
September 2014 bis Januar 2015
Di 16.9. Ausstellung: Theresa Rakel-Haller
Mo 29.9 Kabarett: Das Kaba-Reh
Mo 6.10. Konzert: GIOIA mit Menü
Di 7.10. Ausstellung: Peter von Felbert
Mo13.10. Lesung: Leena Lander & Hannu Raittila
Mo20.10. Hommage Leonhard Cohen
Mo27.10. Konzert: Strange Bruise
Mo 3.11. Konzert: Heinrich Klug & Maria Reiter
Mo10.11. Konzert: Café Unterzucker
Mo10.11. Solokabarett: Karl Gschaider
Di 11.11. Ausstellung: Günther Heiler
Mo17.11. Krimi mit Menü: Johanna Alba & Jan Chorin
Mo 8.12. Konzert: Hasemanns Töchter
Di 16.12. Ausstellung: Korbinian Vogt
Mo 12.1. Konzert: Singermaschin
Mo 19.1. Lesung mit Musik: Manz/Weinhöppel
Di 20.1. Ausstellung: Martina Hamberger
Mo 26.1. Solokabarett: Andreas Giebel
WEINPROBE UND WEINSEMINARE
Mo24.11. Weinprobe (18 Uhr)
Mo29.12. Einsteiger-Weinseminar Italien (19 Uhr)
Mo 5.1. Einsteiger-Weinseminar Italien (19 Uhr)
Die Anmeldung zu unseren Weinseminaren ist ab sofort
möglich.
KULINARISCHE EREIGNISSE
Mo 6.10. Konzert mit sizilianischer Küche
Mo17.11. Krimilesung mit römischer Küche
Einlass in der Regel 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, d.h. derzeit um
19 Uhr.
Liebe Jazz-Freunde! Unsere Konzerte beginnen entgegen jeglicher JazzTradition pünktlich, weil es um 22 Uhr wieder leise sein muss.
Vorverkauf ist, wenn nicht anders angegeben, ab dem Dienstag vor der
Veranstaltung an der Bar.
Unser Programm schicken wir Ihnen gerne auch per Post oder E-Mail zu.
Café · Konditorei · Weinhaus
Orffstraße 22–24 · 80637 München · U1 Rotkreuzplatz
Fon: 16 11 60 · Fax: 16 67 20 · E-Mail: ruffini@ruffini.de · www.ruffini.de
Montag, 29.9., 20 Uhr
Kabarett
Montag, 13.10., 20 Uhr
Lesung: Autoren aus Finnland
Moderation und deutscher Text: Stefan Moster
DON`T SHOOT
THE PIANOMAN!
Burchard Dabinnus (Sprecher), Katrin Bahr (Gesang),
Franz Josef Walter (E-Piano), Željko Ðurišić (Geräuschemacher)
München ein Hotspot für Einbrecherbanden, Sozialbettler und Drogenkiller!
»Man kann sich schon gar nimma aus der Wohnung trauen«, meint der
Nachbar und Schlagzeilensammler Hofermaier.
Das »Kaba-Reh« ist im Café Ruffini kriminellen Machenschaften aller Art
auf der Spur: Ist die Kaffeehaus-Kleptomanin zu stoppen? Findet sich Koks
im Klavier des Pianisten? Leider ermittelt Kommissar Croissant immer die
falschen Verbrecher.
Ein Live-Hörspiel entführt stilistisch-satirisch zu Verfolgungsjagden, JazzSpelunken und Schießereien ins Amerika der 40er-Jahre.
Und so manch ein Vorstadt-Strizzi hält sich im Auftrag der Immobilienmafia für Leon den Profi, bleibt aber dann doch an der Barsängerin hängen.
Eintritt 13,- € (erm. 11,- €)
Montag, 6.10., 19.30 Uhr
(Einlass 19 Uhr)
© Florian Fahlenbock
Konzert mit »Cucina Siciliana«
GIOIA
Musik und Geschichten aus
Süditalien
Susanne Padotzke (Stimme, Gitarre), Lisa Böhlke (Stimme, Gitarre)
GIOIAs Geschichten aus Italiens Süden werden untermalt von feurigen
Tarantellen und melancholischen Villanellen, Liedern voller Sehnsucht und
Leidenschaft, Freude und Herzschmerz, Liedern über das Leben, die Liebe,
das Meer, Gauner und alte Esel. Mal wild, mal zart. Zweistimmig, einfach
und ergreifend.
Warum die beiden Cousinen aus dem Fünfseenland so authentisch und
freudvoll ausgerechnet Musik aus Sizilien und Neapel spielen? … auch das
ist eine kleine Geschichte.
Dazu serviert das Ruffini ein Menü »alla Siciliana«, begleitet von den Weinen
des Ätna-Weinguts Scilio. Marco Scilio erklärt Euch auf Wunsch alles
Wissenswerte zu den Weinen.
Eintritt mit 3-Gänge-Menü (ohne Getränke): 28,– €
© Jouni Harala
Das Kaba-Reh
Nach dem Ende seiner Ehe zieht sich Risto
aufs Land zurück, in das kleine Natursteinhaus
an der zerklüfteten Küste, das er von seiner
Großmutter Saida geerbt hat. Dort stößt er auf
alte Tagebücher. Fasziniert von seiner Großmutter,
die ihm zu Lebzeiten eher fremd war, taucht er
immer tiefer ein in ihr schicksalhaftes Leben ein Leben voller Entbehrungen zur Zeit des finnischen Bürgerkriegs.
Nach und nach findet er mehr heraus über Saida, über ihre Kindheit
im Schatten des herrischen Vaters, über ihre Ehe mit Sakari, in der sie
erst nach etlichen Hindernissen zueinanderfanden, und über das dunkle
Geheimnis, das Saida mit ins Grab nahm.
Leena Lander (geb. 1955) ist eine der international bekanntesten
Schriftstellerinnen Finnlands. Ihre Bücher wurden in mehr als 20 Sprachen
übersetzt und vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Die Verfilmungen ihrer
Romane »Die Insel der schwarzen Schmetterlinge« und »Die Unbeugsame«
waren in Finnland große Erfolge. Leena Lander lebt mit ihrem Mann, dem
Schriftsteller Hannu Raittila, im Südwesten von Finnland.
Hannu Raittila: »Kontinentaldrift«
Sie waren beste Freundinnen, Paula und Sara, zwei
vernachlässigte Mädchen, die alles teilten. Als
Teenager hingen sie auf dem Flughafen Helsinki
herum, machten ihre Leidenschaft für weite Reisen
schon bald zu einem gefährlichen Job – und verloren sich schließlich aus den Augen.
Jahre später beobachtet Sara zufällig, wie Paula,
hochschwanger und in Handschellen, aus einer Iberia-Maschine geführt
wird. Was sie nicht weiß: dass man Paula in die Psychiatrie bringt und
dass sie von dort bald verschwinden wird. Wenig später erhält Paulas
Mutter Pirjo per E-Mail Tagebücher zugesandt. Als Pirjo Paula als Autorin
erkennt, macht sie ihren früheren Mann ausfindig, der sich vor Jahren
dazu entschieden hat, keine Rolle im Leben seiner Tochter spielen zu
wollen. Nun begibt er sich auf die weltweite Suche nach ihr – um wieder
zusammenzuführen, was vor Jahren aufgrund von Missverständnissen und
Sprachlosigkeit auseinanderdriftete wie vor Urzeiten die Kontinente …
© Laura Malmivaara
© Burchard Dabinnus
Leena Lander: »Das Sonntagsmädchen«
Hannu Raittila (geb. 1956), gilt als einer der interessantesten und wichtigsten Autoren Finnlands. Für Canal Grande erhielt er den »FinlandiaPreis« die bedeutendste literarische Auszeichnung seines Heimatlandes.
Raittila hat ein besonderes Gespür für die absurden Seiten der Gegenwart
und einen scharfen Blick auf die Entwicklungen der modernen Welt, die
er in seinen Romanen immer wieder zum Gegenstand tragikomischer
Verwicklungen macht.
Mitveranstalter: btb Verlag und Luchterhand Verlag mit freundlicher
Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München.
Eintritt 8,- € (erm. 6,- €)
Montag, 3.11., 20 Uhr
Montag, 20.10., 20 Uhr
I’M YOUR MAN
Leonard Cohen zum
80. Geburtstag
© Christoph Hellhake
© Helmut Ölschlegel
Konzert
Eine literarisch-musikalische Hommage mit Gert Heidenreich,
Thomas Kraft und Laura Wachter (Gesang)
Im Genre séparé
Heinrich Klug (Violoncello),
Maria Reiter (Akkordeon)
Als ehemaliger Philharmonischer Solocellist, der auch einmal im
Wirtshaus auftreten möchte, anstatt immer nur im Frack zu spielen,
braucht man vor allem einen instrumentalen Partner, dem keine
Tanzböden fremd sind, also ein Akkordeon. Tangos von Astor Piazzolla,
große Werke von kleinen Komponisten, kleine Werke von großen
Komponisten, allerhand Herzschmerz in Walzerform, russische Ergüsse
und Wutausbrüche – es fand sich ein Füllhorn an Literatur, die zwar
in den wenigsten Fällen an genau diese Besetzung dachte, uns aber
nichtsdestoweniger blendend dafür geeignet schien, im Ruffini das
Publikum zu ergötzen.
Am 21. September 2014 wird Leonard Cohen unglaubliche 80 Jahre alt.
Seit den Sechzigerjahren begleitet er uns mit seiner Poesie und steht
immer noch auf den Bühnen der Welt.
Zuerst mit mehreren Büchern als Dichter und Erzähler in Erscheinung
getreten, begeistert er seit seinem ersten Album, Songs of Leonard Cohen
(1968), bis heute die Menschen jeden Alters. Erst 2012 erschien sein
Studioalbum Old Ideas.
Songs, Gedichte, Prosa – an diesem Abend wird in Werk und Leben des
kanadischen Poeten und Sängers eingeführt, werden literarische Texte
gelesen und kommentiert, ist er bei Lesungen, Konzerten, in der Bar
und in seiner Wohnung zu sehen – und natürlich hören wir seine Musik.
Eintritt 13,- € (erm. 11,- €)
Montag, 10.11., 15.30 Uhr
Konzert
Montag, 27.10., 20 Uhr
Konzert
© Oliver Schlick
Strange Bruise
Franky Samuel (Gitarre, Gesang),
Oliver Schlick (Bass),
Klaus Engl (Schlagzeug)
© Café Unterzucker/Trikont
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München.
Eintritt 15,- € (erm. 12,- €)
Café Unterzucker
präsentiert »LEISER!«
Kindische Lieder aus der
Nachbarschaft
Tobi Weber (Gitarre, Banjo), Evi Keglmaier (Tuba)
Greulix Schrank (Schlagzeug), Anton Gruber (Gesang, Lärm, Schmarrn)
Richard Oehmann (Gesang, Absenzenheftführung)
»…Bekanntes und selten Gehörtes, Anspruchsvolles und Triviales …
wechselte im Programm, das sich ausnahm wie die zeitgenössische
Reinkarnation eines klassischen Rock-Trios der 70er-Jahre.« Augsburger
Allgemeine
Richard Oehmann, Intendant von Doctor Döblingers Kasperltheater,
und der Münchner Gitarrist Tobias Weber, haben gemeinsam das
Café Unterzucker gegründet, ein Institut für ungesüßte Kinderkultur
und unversäuertem Erwachsenenschmarrn: Dixie, Irisches, Blues,
Seemannslieder, Unfug für Kinder samt Erwachsenen.
Meist hochdeutsch, aber zweimal auch auf Bairisch und einmal auf
Wienerisch, wird in den Liedern aus einer fiktiven Nachbarschaft
erzählt – Geschichten z. B. von der Erstklässlerin Liesl, dem geplagten
Zwillingspaar Ruth und Grit, vom Eismann-Seemann und dem kleinen
Reiner, der schönes Wetter hasst. Das Wienerlied singt der Schneekönig
aus Doctor Döblingers Kasperltheater. www.cafeunterzucker.de
»Ganz großer, ungesüßter Kinderquatsch.« SZ
»Café Unterzucker vor Rihanna in den WDR-Kiraka-Charts.« WDR
Eintritt 13,- € (erm. 11,- €)
Kinder 6,- € (Erwachsene 9,- €)
Drei Instrumente sind genug. In der klassischen Besetzung der Rockbands
der 70er-Jahre, wie »The Cream« oder »The Jimi Hendrix Experience«,
zeigen Strange Bruise, wie man mit Bass, Schlagzeug und Gitarre eine
gelungene Mischung lebendig interpretierter Songs performen kann.
Die drei Musiker, die sich ursprünglich 2009 nur zu einer Jam-Session
zusammengefunden hatten, waren so begeistert von der Energie, die
von den gespielten Songs ausging, dass sie beschlossen »Strange Bruise«
ins Leben zu rufen. Seitdem touren sie durch den süddeutschen Raum.
Montag, 10.11., 20 Uhr
Montag, 8.12., 20 Uhr
Karl Gschaider
»MAN WEISS NICHT, WAS
NOCH WERDEN MAG ...«
Konzert
Hasemanns Töchter –
Warten auf Weihnachten
© Hans Lauer
© Jens Schnabel
Solokabarett
Maria Hafner (Akkordeon, Gesang),
Julia Loibl (Akkordeon, Gesang)
Man addiere Maria Hafner und Julia Loibl plus 2 Akkordeons und
2 Stimmen – multipliziere mit Hasemanns Töchter –, um dann zu
guter Letzt in der Abteilung Notwendiges Liedgut zu landen. Dort
singen sie dann Lieder vom Leben, Lieben und Laufen in München, auf
der Alm und anderswo. Von alltäglichen Skurrilitäten, alpenländischen
Gewächsen und vom bayerischen Zen. Manche nennen das dann
„Virtuos-kabarettistisches Akkordeonduell“, andere sehen darin die
Inkarnation der „Bayerischen Volkssängerinnen“ und wieder andere
murmeln eher was von „Dadaistischen Soubretten“.
Wie soll man also Hasemanns Töchter beschreiben, die über glockenklare Stimmen verfügen, ihren manchmal seziererischen Blick auf
uns Menschen heften, die sich akkordeonspielenderweise treffsicher
die Humorbälle zuwerfen, die selbst bei der größten Gaudi in der
Hinterhand diverse uns wohlbekannte Abgründe halten und uns, ob
gesungen, gejodelt, gesprochen oder gedichtet, mit Schirm, Charme
und Akkordeon im Handumdrehen erobern.
»Die aufstrebendsten Knallerbsen Bayerns … Zwei bayerische Weltwunder ...« Münchner Merkur
DAS GESCHICHTERL
Frühmorgens spaziert Herr Wolfgang Holzbauer durch den Park und
begeht den Fehler, seinen freiheitsliebenden Hund Nepomuk von der
Leine zu lassen. Nun durchsucht er den Park, findet keinen Hund, aber
den Frühling. Und, überraschenderweise, andere Parkbesucher.
Langsam beginnt er zu erzählen. Am Anfang geht es noch um Hunde,
das Wetter, das Fernsehprogramm. Doch schon bald ist der Herr
Holzbauer bei seiner Kindheit auf dem Lande. Und damit am Anfang
seiner persönlichen Lebensgeschichte. Quer durch einen Traum vom
Theater, der Schauspielerei und dem Leben selbst.
Da gab es die Höhen und Tiefen. War man erst einmal unten, ging
es nur langsam wieder rauf. Manches kam von selbst und blieb. Hart
Erkämpftes verlor manchmal rasch an Bedeutung. Am Ende sitzt er
doch nur wieder da. In jenem Raum, seinem Herzen. Wartet und weiß
nicht so recht, was noch werden mag.
Eintritt 13,- € (erm. 11,- €)
Eintritt 16,- € (erm. 13,- €)
Montag, 17.11., 19.30 Uhr
(Einlass 19 Uhr)
Krimilesung mit »Cucina Romana«
Montag, 12.1.15, 20 Uhr
Johanna Alba &
Jan Chorin
lesen aus »Hosianna!«
Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen
liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener
Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Nur Papst Petrus II., Herrscher
über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit, steht mächtig
unter Strom. Und das liegt nicht nur am stressigen Pflichtprogramm
des Heiligen Vaters, auch seine älteren Schwestern bereiten ihm
Kopfzerbrechen. Die beiden Damen sind höchst alarmiert: Einer ihrer
Mitbewohner, ein junger spanischer Priester, ist unter mysteriösen
Umständen verschwunden. Natürlich lässt Petrus es sich nicht nehmen,
höchstpersönlich zu ermitteln.
Zum dritten Papst-Krimi serviert das Ruffini ein römisches Menü
»alla Papa«.
© Evi Keglmaier
© Elias Hassos
Konzert
Singermaschin
Josef Parzefall (Gesang, Tuba, Glockenspiel),
Evi Keglmaier (Gesang, Tuba, Geige),
Simone Lautenschlager (Gesang, Klarinetten),
Florian Burgmayr (Gesang, Akkordeon, Tuba)
Die Autoren: Johanna Alba ist Kulturjournalistin und Kunsthistorikerin.
Sie hat unter anderem in Rom studiert, wo sie in einer WG gleich
hinter dem Vatikan wohnte. Jan Chorin ist Historiker und hat sich
auf europäische Religions- und Geistesgeschichte spezialisiert. Die
Autoren sind verheiratet und leben mit ihren Kindern in München.
Am besten macht man alles selber - das hat man im Münchner
Arbeiterviertel Giesing schon immer gewusst.
Deshalb werkelt dort »Die Singermaschin« mit Josef Parzefall von »Dr.
Döblingers geschmackvollem Kasperltheater«, Simone Lautenschlager
vom »Niederbayerischen Musikantenstammtisch«, die »Zwirbeldirn«
Evi Keglmaier und Florian Burgmayr. In alter handwerklicher Musiktradition verfertigen sie Gsangl im Chanson-Schnitt – formschön
und edel verzwirnt. Die Maschinisten bewegen sich dabei irgendwo
zwischen »Volksmusik« (was die Besetzung mit Klarinette, Geige,
Akkordeon und Tuba nahelegt), »Neuem Couplet«, Musikkabarett oder
vielleicht doch »real existierendem Tonal-Dadaismus« - das darf dann
der Zuhörer entscheiden ...
Eintritt mit 3-Gänge-Menü (ohne Getränke): 24,- €
Eintritt 14,- € (erm. 11,- €)
AUSSTELLUNGEN
Montag, 19.1.15, 20 Uhr
Lesung mit Musik
Eine Lesung mit Musik anlässlich des 120. Geburtstags von Oskar
Maria Graf und des Beginns des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. In
seinem autobiografischen Roman Wir sind Gefangene nimmt Oskar
Maria Graf nach einer Befehlsverweigerung bewusst die Einlieferung
in eine Irrenanstalt auf sich, um nicht weiter töten zu müssen. Mit
dem Buch gelang Graf der Durchbruch als Autor. Laut Vorwort von
1965 war es »ein Dokument der höchst bewegten Zeit von 1905
bis [...] 1918«, geschrieben von einem, der nicht von außerhalb die
Gesellschaft mahnte, sondern »mitten in ihr verblieb« und rücksichtslos sich selbst kritisierte. Das Buch stand als einziges der Werke Grafs
auf den Verbrennungslisten der Nazis für den 10. Mai 1933. Für seine
anderen Titel musste Graf den Appell »Verbrennt mich!« schreiben.
Die Münchner Schauspielerin Monika Manz lässt Grafs Text in vielen
Variationen beeindruckend lebendig werden. Begleitet wird sie von
der Harfenistin und Sängerin Susanne Weinhöppel, die die Lesung
mit eigenen Tonschöpfungen sowie modernen Vertonungen von
Tucholsky-Texten und Liedern von Wolf Biermann umrahmt.
Eintritt 13,- € (erm. 11,- €)
Montag, 26.1.15, 20 Uhr
Solokabarett
© Theresa Rakel-Haller
Bekenntnis gegen den Krieg
Monika Manz (Sprache), Susanne Weinhöppel (Musik)
Fotografie
Theresa Rakel-Haller
schmucke weibsBILDER
Finissage am Samstag, den 4.10.14, 20 Uhr
Dienstag, 7.10.,
bis Sonntag, den 2.11.
Fotografie
© Peter von Felbert
Oskar Maria Graf:
Wir sind Gefangene.
Peter von Felbert
Der Künstler ist anwesend am Sonntag,
den 12.10., ab 20 Uhr
Dienstag, 11.11.,
bis Sonntag, den 7.12.
Malerei
© Günther Heiler
© Hilda Lobinger
Dienstag, 16.9.,
bis Sonntag, den 5.10.
Günther Heiler
Der Künstler ist anwesend am Sonntag,
den 16.11., ab 20 Uhr
© Marc Dietenmeier
Dienstag, 16.12.,
bis Sonntag, den 11.1.
Andreas Giebel erzählt in seinem neuen Programm über sich und uns
und andere, die versuchen, sich dieses Kunstwerk Leben zurechtzuschnitzen; von der Jagd nach falschen Versprechungen, hohen
Erwartungen und der Hoffnung auf die kleinen Momente. Von
Menschen, die scheitern, weil alles gelingt, und von einem, der
lächelnd auf einer Parkbank sitzt – wissend, nichts mehr zu versäumen – und nichts hört als das Rauschen in den Bäumen.
»... der Krake der Globalisierung umschließt uns mit steigendem Druck,
der Kreuzzug gegen den Genuss lässt uns enthaltsam und ratlos
zurück. Echter Spaß weicht gespielter Freude, aber alle leben gesund
und werden 100 Jahre alt. An manchen Tagen erscheint uns die Welt
als seelische Krüppelanstalt ...« Münchner Merkur
Eintritt 16,- € (erm. 13,- €)
Korbinian Vogt
Der Künstler ist anwesend am Sonntag,
den 21.12., ab 20 Uhr
Dienstag, 20.1.,
bis Sonntag, den 15.2.
Malerei
© Martina Hamberger
Andreas Giebel
© Korbinian Vogt
Fotografie
Martina Hamberger
FARBKÖRPER
Die Künstlerin ist anwesend am
Sonntag, den 25.1.15., ab 20 Uhr
VERANSTALTUNGEN
Februar bis April 2015 (Ausstellungen bis August)
Mo 2.2.
Mo 9.2.
Mo 16.2.
Di 24.2.
Mo 23.2.
Mo 2.3.
Mo 16.3.
Mo 23.3.
Mo 30.3.
Di 31.3.
Mo 13.4.
Mo 20.4.
Mo 27.4.
Di 5.5.
Di 9.6.
Di 14.7.
Di 18.8.
Konzert & Küche: Die Hochzeitskapelle
Literatur & Musik:
François Villon (Wilhelm Manske)
Konzert: Unsere Lieblinge
Ausstellung: Judith Bokodi
Kabarett: Das Kaba-Reh
Literatur & Musik: Richard Lorenz
Literatur & Musik: Su Turhan
Blues: Black Patti
Literatur & Musik: Friedrich Ani
Ausstellung: Rolf Bleymehl
Konzert: Kaffeehausmusik
Literatur & Musik:
»Kennen Sie das Fräulein Pollinger«
Konzert: Bee Kini
Ausstellung: Daniela Ucles-Bäumler
Ausstellung: Doris Heidenberger
Ausstellung: Anna Boldt
Ausstellung: Christiane Gentsch
KULINARISCHE EREIGNISSE
Mo 2.2. Konzert & Küche
Mi 18.2. Fisch à la carte
Einlass in der Regel 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn,
d. h. derzeit um 19 Uhr.
Am 2.2.15 öffnen wir bereits um 18.45 Uhr.
Liebe Jazz-Freunde! Unsere Konzerte beginnen entgegen jeglicher
Jazz-Tradition pünktlich, weil es um 22 Uhr wieder leise sein muss.
Vorverkauf ist, wenn nicht anders angegeben,
ab dem Dienstag vor der Veranstaltung an der Bar.
Unser Programm schicken wir Ihnen gern auch
per Post oder E-Mail zu.
Café · Konditorei · Weinhaus
Orffstraße 22–24 · 80637 München · U1 Rotkreuzplatz
Fon: 16 11 60 · Fax: 16 67 20 · E-Mail: ruffini@ruffini.de · www.ruffini.de
Montag, 2.2, ab 19 Uhr (Einlass 18.45 Uhr)
Rosenmontag, 16.2., 20 Uhr
Konzert
DIE HOCHZEITSKAPELLE
Evi Keglmaier (Bratsche, Tuba), Mathias Götz (Posaune), Micha Acher
(Trompete, Tuba), Alex Haas (Banjo), Markus Acher (Schlagzeug)
Die »Hochzeitskapelle« wurde 2012 anlässlich der Eheschließung des
Schlagzeugers gegründet. Die Musiker, die stilistisch aus sehr unterschiedlichen Ecken kommen, verbindet eine ausgeprägte Vorliebe für gut
improvisierte Musik: In einer ungewöhnlichen Besetzung entsteht daher
eine Art folkloristisch-elegischer Rumpeljazz vom Feinsten - intensiv, hörund tanzbar.
© Christian Schmidt
© Florian Stielow
Konzert & Küche
Unsere Lieblinge
Alex Haas (Kontrabass, Gesang),
Stefan Noelle (Trommel, Gesang)
Wer seine Schritte am Rosenmontag ins Ruffini lenkt, weiß warum. Seit
gefühlten hundert Jahren zelebrieren hier Stefan Noelle und Alex Haas
ihre eigene Art des Faschingskonzerts ohne Fasching. In freier Wildbahn
nur noch selten anzutreffen, fühlen sie sich im angestammten Habitat in
Neuhausen immer wohl. Diesmal werden sie ihr erstaunliches Repertoire
wohl um einige Cowboy-Songs erweitern, die ihnen in den Winternächten
zugeflogen sind. Und wer‘s immer noch nicht kennt, dem/r sei gesagt:
Ein Kontrabass. Eine Trommel. Zwei Männer. Beide singen. Das ist alles.
Und das reicht auch.
Das Ruffini kocht dazu Bodenständiges aus Wirtschaft, Beisl oder Osteria
(lasst euch überraschen), denn bei der »Hochzeitskapelle« geht‘s nicht wie
in der Kirche zu. Niemand muss andächtig lauschen - ihr könnt also nach
Herzenslust essen, trinken und ratschen.
»… Die Kürschner der Popularmusik, die diversen bekannten Liedern der
vergangenen achtzig Jahre intellektuell lustvoll das Fell abziehen ...«
Süddeutsche Zeitung
Eintritt 12,- € (erm. 10,- €) ohne Speisen und Getränke
Montag, 9.2., 20 Uhr
Eintritt 16,- € (erm. 13,- €)
Literatur & Musik
Kabarett
Musikalisch interpretiert von Peter Tuscher
(Trompete), Alex Czinke (Gitarre), Andras Kurz
(Bass), Florian Oppenrieder (Schlagzeug)
Ein Kerl aus Dreck und Seide – er säuft, hurt, beschreibt die Welt aus
der Galgenperspektive und wiegt im nächsten Augenblick ein verirrtes
Mäuschen zärtlich in seinen Händen. François Villon – der Delinquent, der
bereits vor 500 Jahren zum Tode verurteilt und später begnadigt wurde.
Er hatte einen Priester totgeschlagen, gehörte einer Diebesbande an, war
lebensbegierig und ist todesängstlich durch kurze 34 Jahre gerast.
François Villon – Vagant und Poet. Geblieben sind sein »Großes Testament«,
seine Balladen, die der Schauspieler Wilhelm Manske und die Jazzmusiker
vom Belletristik-Regal reißen und explodieren lassen.
© Burchard Dabinnus
© Ingrid Theiß
Montag, 23.2., 20 Uhr
Die Lasterhaften Balladen
des François Villon
Vorgetragen von Wilhelm Manske
Bisschen böse Nix zu lachen
Burchard Dabinnus (Sprecher), Katrin Bahr (Gesang),
Franz Josef Walter (E-Piano), Isabel Kott (Schauspiel)
»Ein baumlanger, rauer Landsknecht in Lederjacke, Jeans und T-Shirt frisch
aus der nächsten Fernfahrerkneipe auf die Bühne gedonnert, und dazu,
nein: mit ihm die einzige Musik unserer Tage, die so wild und zärtlich am
Leben ist wie Villon und seine Verse: der Jazz.« Süddeutsche Zeitung
Burchard Dabinnus und das „Kaba-Reh“ mit einem Programm von blöd und
sinnigen Satiren, Bösartigkeiten und futuristisch politischen Unkorrektheiten:
Entmietungskiller treffen sich mit Burger-Würgern. Herr Ed Hardy wird
Leiter eines Waisenhauses. Anschließend wünscht der Nutellavampir den
Kindern eine gute Nacht. Die Abrißbirne kreist über der Stadt und die neue
Partei ÖDNVP will Elektrozäune um die Flüchtlingsheime. Und zu später
Geisterstunde schickt Herr H. Immler emails aus dem Orkus. Das ist alles
ein bisschen zu viel!
Eintritt 14,– € (erm. 11,– €)
Eintritt 13,- € (erm. 11,- €)
Montag, 2.3., 20 Uhr
Montag, 16.3., 20 Uhr
13. Krimifestival München
Literatur & Musik
© Martin Lorenz
© Markus Röleke/
Droemer Knaur Verlag
Literatur & Musik
Su Turhan
KRUZITÜRKEN
Kommissar Pascha ermittelt wieder!
© Carl Ludwig Reichart
Musik: Duetto – Theo Degler (Akkordeon), Bernhard Seidel (Kontrabass)
In seinem dritten Roman »Kruzitürken« lässt Su Turhan seinen türkisch-bayerischen Ermittler Kommissar Pascha bei einer internationalen
Bauchtanzshow in einem Doppelmordfall in München ermitteln.
In diesem atmosphärischen Setting prallen die kulturellen Vorurteile
und Unterschiede humorvoll aufeinander. Denn Kommissar Pascha ist
wie Su Turhan ein Wanderer zwischen den Welten und in beiden zu
Hause.
Theo Degler am Akkordeon und Bernhard Seidel am Kontrabass
betten die Story mit ihrem türkisch-bayerischen Soundmix auf einen
fliegenden Klangteppich. Zum Abheben!
Su Turhan, 1966 in Istanbul geboren, hat Germanistik mit Schwerpunkt
Filmphilologie studiert. Sein erster Kinospielfilm »Ayla« wurde in
New York und Siena mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Su Turhan
lebt und arbeitet heute erfolgreich als Autor und Regisseur in München.
AMERIKA-PLAKATE
Richard Lorenz und
Carl-Ludwig Reichert (Musik)
IIm Schrank findet der junge Leibrand einen Rückzugsort – vor seinen
Mitschülern, vor seinem zerrütteten Elternhaus. Er driftet ab in seine
eigene kleine Welt, in die Welt der Schrankgeschichten und AmerikaPlakate, die er nach und nach auf seiner Schrankwand und später auch
auf Papier verewigt. Der Kuss Suzannes, den sie ihm während eines
Jahrmarkts gibt, lässt ihn aus der Welt fallen und fesselt ihn sein Leben
lang, doch sie verlieren sich aus den Augen.
Er beginnt die Suche nach Suzanne und nach »seinem« Brooklyn, einem
sagenhaften Amerika des Geistes, ein neuer Zufluchtsort, zu dem der
Kuss ihn geführt hat. Ungewöhnliche Begegnungen mit Gestrauchelten,
Engeln, Sterbenden und deren Geschichten beeinflussen sein Leben,
während seine Bilder und Briefe das von Suzanne prägen. Jahre später
findet er im Fall aus der Welt Suzanne wieder...
Richard Lorenz, 1972 geboren, schreibt seit zwanzig Jahren Romane,
Kurzgeschichten, Essays und Fragmente. Er lebt in der Nähe von München.
Publikationen in Kleinauflagen, aktuell auf Lesereise mit »Amerika
Plakate«.
2013 erschien beim Münchner ebook-Verlag hey!publishing die Serial
Novel »Kinderland«. (www.heypublishing.com)
Carl-Ludwig Reichert, Jahrgang 1946, lebt in München. Er publiziert
in unregelmäßigen Abständen Kurzgeschichten, Essays und Sachbücher.
Als Journalist arbeitete er beim Radiosender Bayern 2.
Reicherts Auftritte sind legendär und gelten als Ursprung der Verarbeitung
von bayerischen Texten in der Musik.
Eintritt 8,- € (erm. 7,- €)
Montag, 23.3., 20 Uhr
Blues
Black Patti
© Uwe Arens
»Richard Lorenz ist ein melancholischer, feinsinniger Roman gelungen.
Fast so, als ob ihm Friedrich Ani und Paul Auster beim Schreiben wohlwollend über die Schulter geschaut hätten.« Münchner Feuilleton
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München
Eintritt 15,- € (erm. 12,- €)
Peter Krause (Gitarre, Gesang),
Ferdinand Mr. Jelly Roll Kraemer
(Gitarre, Kontrabass, Mandoline)
Benannt nach einem obskuren Plattenlabel, hat sich das Duo ganz der
akustischen schwarzen Roots- und Bluesmusik verschrieben. Der mit
diversen Preisen ausgezeichnete Gitarrist und Mundharmonikaspieler
Peter Crow C. ist seit etlichen Jahren auf Europas Blues-und Jazzbühnen
unterwegs und begeistert nicht allein durch sein virtuoses Gitarrenspiel
und seinen markanten Gesang, sondern auch durch seine Qualitäten
als Entertainer. In Mr. Jelly Roll hat Peter Crow C. seinen kongenialen
musikalischen Partner gefunden. Neben Gitarre und Kontrabass spielt
er das fast vergessene Bluesinstrument Mandoline. Mit zweistimmigem
Gesang, beeindruckender Instrumentenbeherrschung und ansteckender
Spielfreunde erobern Black Patti ihr Publikum im Sturm.
»... Mit vielseitigem akustischem, schwarzen Blues – mal melancholisch, mal beschwingt – entführen die zwei Münchner das Publikum
in die Südstaaten der Vereinigten Staaten des beginnenden 20. Jahrhunderts ...« Göttinger Tageblatt
Eintritt: 13,– € (erm. 11,– €)
Montag, 30.3., 20 Uhr
Montag, 20.4., 20 Uhr
Literatur & Musik
Literatur und Musik
UNTERHALTUNG
Von und mit Friedrich Ani
Evi Keglmaier (Geige, Gesang),
Maria Hafner (Bratsche, Gesang)
Ob es um die Abschaffung der Landbevölkerung geht, blutige
Mitternachtsbrezen oder den Zusammenhang von Demokratie und
Zigeunerschnitzel, ums magische Asien oder das zerstörerische
Giesing: In seinen Geschichten in »Unterhaltung« erzählt Friedrich
Ani von staatlich anerkannten Kriminellen und zufälligen Tätern,
ungehörten Thekenphilosophen und fügsamen Schattenexistenzen,
mal nachdenklich, mal bitterböse.
Begleitet wird der Münchner Schriftsteller von zwei fabelhaften
Musikerinnen, Evi Keglmaier und Maria Hafner von der Band
»Zwirbeldirn«. Sie singen und spielen mit Geige und Bratsche morbide
Lieder vom Leben und der Liebe.
Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Für seine Arbeiten
erhielt er unter anderem mehrfach den Deutschen Krimipreis,
den Adolf-Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis. Seine
Romane Süden und M wurden 2012 und 2014 zu den besten deutschsprachigen Kriminalromanen des Jahres gewählt.
Eintritt: 15,- € (erm. 12,- €)
Montag, 13.4., 20 Uhr
© Klug/Reiter/Sonnleitner
Konzert
KAFFEEHAUSKONZERT
Heinrich Klug (Cello),
Maria Reiter (Akkordeon),
Florian Sonnleitner (Violine)
Das Wiener Kaffeehaus ist eine Institution, die sich bisher über alle
Weltuntergänge retten konnte und in der sich Literatur, Lebensart,
Kunst, Musik zu äußerst feinen Blüten kristallisierten. Man sitzt
beim Achterl Roten, dem kleinen Braunen oder einer Melange, wo
man in Gemeinschaft die ausgesperrte Welt bespricht, bedichtet,
belacht, in Töne setzt. Beethoven, Schubert, Brahms, Chopin haben
eine Schwäche für das Kaffeehaus gehabt und darin komponiert und
natürlich Johann Strauss und Fritz Kreisler.
Der Geiger Florian Sonnleitner, Konzertmeister des BR–Symphonieorchesters, der Cellist Heinrich Klug, langjähriger Solocellist der
Münchner Philharmoniker, und die Akkordeonistin Maria Reiter sind
auf die Suche gegangen und bereiten im »Ruffini« nicht nur die Musik
der Blütezeit der berühmten Wiener Cafés vor Ihren Ohren frisch zu.
Eintritt 16,- € (erm. 13,- €)
»Kennen Sie das Fräulein
Pollinger?«
© Heinz-Josef Braun
© Mark Römisch
Geschichten von Gasthausbewohnern
und Zimmerlingen
Die Schauspielerin
Johanna Bittenbinder
liest Ödön von Horváth
Musik: BITTENBINDER
Veronika Bittenbinder (Gesang), René Haderer (Bass),
Marius Lazar (Schlagzeug)
Lebenswelten von Frauen damals in den 1920er-Jahren und heute knapp
100 Jahre später präsentiert das musikalisch-literarische Projekt von
Johanna Bittenbinder und ihrer Tochter Veronika: hier Literatur von
Ödön von Horváth, da Liedtexte und Musik von BITTENBINDER.
Fräulein Pollinger ist eine von Horváths weiblichen Lieblingsfiguren. Man
begegnet ihr in den Romanen »Sechsunddreißig Stunden« (1928/1929)
und »Der ewige Spießer« (1930) sowie im Fragment »Stunde der Liebe«.
Mal heißt sie Agnes, mal Anna oder einfach nur Fräulein Pollinger.
Sie ist arbeitslos, träumt von einem besseren Leben und vom Glück zu
zweit. Sie verkörpert das Leben der vielen jungen Frauen im Aufbruch,
die als Angestellte in den 1920er-Jahren zum ersten Mal ihr eigenes Geld
verdienen.
Die feinfühlige und dichte Interpretation der Texte durch Johanna
Bittenbinder nimmt den Zuhörer mit in die Welt des Fräulein Pollinger
in der Zwischenkriegszeit des vergangenen Jahrhunderts.
»... Johanna Bittenbinder trug die Texte über das Fräulein Pollinger und all
ihre schönen, schwierigen, lustigen und absehbar endenden Beziehungen
zum starken Geschlecht nicht nur ausdrucksstark vor, sie spielte sie derart
lebensnah und authentisch, dass das Publikum im Hollerhaus förmlich in
die Zeit und Geschehnisse eintauchte …« Münchner Merkur
Eintritt 16,- € (erm. 13,- €)
AUSSTELLUNGEN
© Jan Roeder, Bearbeitung: Gerhard Gerstberger
Montag, 27.4., 20 Uhr
Konzert
© Judith Bokodi
Dienstag, 24.2.
bis Sonntag, den 22.3.
Malerei
© Rolf Bleymehl
© Daniela Ucles-Bäumler
Eintritt 15,- € (erm. 13,- €)
© Doris Heidenberger
VORSICHT: BEE KINI SCHADET IHRER LANGEWEILE!
Rolf Bleymehl
Der Künstler ist anwesend
am Sonntag, den 5.4., ab 20 Uhr
Dienstag, 5.5.
bis Sonntag, den 31.5.
Malerei
Daniela Ucles-Bäumler
Farbe ist Emotion La emoción del color
Dienstag, 9.6.
bis Sonntag, den 5.7.
Malerei
Doris Heidenberger
Die Künstlerin ist anwesend
am Sonntag, den 14.6., ab 20 Uhr
Dienstag, 14.7.
bis Sonntag, den 9.8.
Fotografie
© Anna Boldt
Anarchisch, virtuos und hinterfotzig präsentiert das bayerisch – amerikanische Quartett BEE KINI sein Programm: Volxpop zwischen Brecht und
Broadway, Kuhstall und Kaschemme. Ein BEE KINI Konzert fügt scheinbar
Unvereinbares zusammen. Diese wilde Mixtur ergibt einen bestechend
eigenwilligen Sound.
© Christiane Gentsch
»Das Leben = ein Wirtshaus
... in dem ma nur was kriagt,
wenn ma scho voll und satt is,
doch wehe, du kummst mit am Hunger nei ...«
Die Künstlerin ist anwesend
am Sonntag, den 1.3., ab 20 Uhr
Dienstag, 31.3.,
bis Sonntag, den 26.4.
Fotografie & Siebdrucke
BEE KINI
Dagmar Aigner (Gesang, Universum-Orgel, Kazou, akustische Gitarre),
Michael Armann (Klavier), Leo Gmelch (Tuba),
Dim Schlichter (Schlagzeug, Percussion, Gesang)
Judith Bokodi
Anna Boldt
Die Künstlerin ist anwesend
am Sonntag, den 19.7., ab 20 Uhr
Dienstag, 18.8.
bis Sonntag, den 13.9.
Objekte
Christiane Gentsch
Die Künstlerin ist anwesend
am Sonntag, den 23.8., ab 20 Uhr
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