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Stadtwerke warnen
heute im heide kurier
Soltau
Zahlreiche Gäste
bei Lebenshilfe
Bispingen
Infoveranstaltung
zu Y-Trasse
Faßberg
Jahresempfang auf
dem Fliegerhorst
Bomlitz
Traditioneller Empfang
der Kreis-SPD
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Schneverdingen
Frühjahrsprogramm
im Jugendzentrum
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Landkreis Rotenburg
Bürgermeister: Resolution
gegen Gasförderung
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Sport
MTV-Handballer weiter
in Abstiegsgefahr
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Verlagssonderveröffentlichung
Gewinnen mit Wellness,
Fitness, Beauty Seite
9-11
heide
SOLTAU. Aus aktuellem Anlaß
warnen die Stadtwerke Soltau alle
Kunden im Versorgungsgebiet vor
Haustürbesuchen der Firma „Energy2day / SorglosStrom“. Laut Aussagen mehrerer Kunden geben sich
die Personen als Mitarbeiter der
Stadtwerke Soltau aus und sind im
Besitz gefälschter Ausweise. „Energy2day / SorglosStrom“ wendet mit
hoher krimineller Energie wie in den
zurückliegenden Jahren immer wieder illegale und betrügerische Tricks
an, um neue Kunden zu werben. Die
Stadtwerke Soltau empfehlen ihren
Kunden daher dringend, bei Haustürbesuchen keine persönlichen Da-
Zeugenaufruf
flage
Verteilte Au plare
em
45.900 Ex
SOLTAU. Bereits am 5. Januar kam
es in Soltau zu einem Verkehrsunfall,
in dessen Zuge die Polizei nun um Unterstützung bittet: Gegen 17 Uhr hatte ein Auto an der Winsener Straße /
Einmündung Böningweg einem Radler die Vorfahrt genommen. Am Fahrrad entstand ein Schaden von 50 Euro. Der Unfallverursacher war nach
dem Zusammenstoß ausgestiegen
und hatte dem Fahrradfahrer zehn Euro in die Hand gedrückt. Anschließend
fuhr er weg, ohne seine Personalien
zu hinterlassen. Die Polizei bittet den
Internet: www.heide-kurier.de
Unfallverursacher und Zeugen sich
Fax Redaktion: (0 51 91) 98 32 49
unter Ruf (05191) 93800 zu melden.
kurier
h
am Mittwoc
Mittwoch, 21. Januar 2015
Nr. 6 / 36. Jahrgang
Tel.: (0 51 91) 98 32 - 0
Fax Verlag /Anzeigen: (0 51 91) 98 32 14
GOBS Neuenkirchen:
Eltern verunsichert
Schulelternrat und Schülervertreter werben für Erhalt der Oberschule
Darüber hinaus habe der Landkreis,
was die GOBS Neuenkirchen angehe, zunächst mit falschen Zahlen gerechnet. In der Sitzung des Kreisschulausschusses am 30. September
vergangenen Jahres sei unter dem Tagesordnungspunkt „Schullandschaft“
von 16 im Jahr 2012 in Klasse fünf in
Neuenkirchen eingeschulten Kindern
die Rede gewesen. Tatsächlich aber,
so Pralle, seien es 46 gewesen. „Statt
der dort verkündeten Einzügigkeit besteht eine eindeutige und sichere
Zweizügigkeit. Dies möchten wir rich-
„Stille“ ist die Ausstellung betitelt, die am Samstag, dem 24. Januar, um
17 Uhr im neuen „KunstRaum“ in der Schneverdinger Kulturstellmacherei eröffnet wird. Fotografien und Zeichnungen von Uwe Ahrens aus Hannover sind dann sechs Wochen lang in der Oststraße 31 zu sehen. Die
Schneverdinger Künstlerin Dietlind Horstmann-Köpper hält die Einführung
bei der Vernissage, für den musikalischen Rahmen sorgt das Jugendorchester des Kulturvereins. „Seit längerem halte ich mich immer wieder
an Orten auf, die auf den ersten Blick unspektakulär sind, an denen es
still ist, die mich still machen und an denen es gut ist, länger zu verweilen. Von solchen Orten lasse ich mich zu Zeichnungen anregen und solche Orte fotografiere ich“, so Ahrens zu seinen Werken, die bis zum 8.
März in der Kulturstellmacherei zu sehen sind. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei - am Samstag, dem 21. Februar, gibt es um 17 Uhr Gelegenheit zum Gespräch mit dem Künstler.
Kulturenvielfalt
Soltauer Gespräche morgen in Waldmühle
SOLTAU. „Interkulturelle Kompetenz und ihre Bedeutung in einer globalisierten Welt“ lautet das Thema
am morgigen Donnerstag in der Bibliothek Waldmühle in Soltau: Bei der
neuen Auflage der „Soltauer Gespräche referiert Professor Dr. Rainer Leenen von der Fachhochschule (FH) Köln. Beginn ist um 20 Uhr.
Spannungen hat es in Deutschland schon immer gegeben - zwischen Nord - und Süddeutschland
oder seit der Wiedervereinigung zwischen „Ossis“ und „Wessis“. Was inzwischen aber durch die Pegida- und
Anti-Pegida-Aufmärsche aufbricht,
kommt fast schon einer Spaltung der
Gesellschaft gleich - zwischen denen, die die durch die Globalisierung
entstandene kulturelle Vielfalt bejahen, und denen, die sie ablehnen. Damit dies - gesamtgesellschaftlich gesehen, auch in Soltau mit seinen Einwohnern aus zahlreichen Nationen nicht zu Konflikten führt, sondern eine bereichernde Rolle spielen kann,
bedarf es der Bereitschaft und Fähigkeit aller, mit kulturellen Unterschiedlichkeiten angemessen und erfolgreich umzugehen.
NEUENKIRCHEN (mk). „Ich bin
des öfteren von Eltern angesprochen
worden. Und die haben mich gefragt,
warum sie ihre Kinder denn an unserer Schule in Neuenkirchen anmelden sollen, wenn diese doch ohnehin bald geschlossen werden solle“, erklärte Eva Helbing, Leiterin der
Grund- und Oberschule (GOBS)
Neuenkirchen, am vergangenen
Montagabend beim Pressegespräch
in der Mensa der Schule. Eingeladen
hatten Karin Breier und Carola Pralle, Vorsitzende des dortigen Schulelternrates. Weil die Gerüchteküche
nach wie vor brodele und die Diskussionen um die Kooperative Gesamtschule (KGS) Schneverdingen
im „Schnuckendorf“ zunehmend zu
Verunsicherungen führten, „ist es an
der Zeit“, so Breier, „daß wir uns hier
zu Wort melden.“
Die Diskussionen in Schneverdingen sind aufgekommen, weil die KGS
dort quasi aus allen Nähten platzt und
Befürchtungen aufkamen, daß künftig womöglich nicht mehr jedes Kind
aus der Heideblütenstadt an der Kooperativen Gesamtschule beschult
werden könnte. Die Wellen schlugen
hoch, hinter den Kulissen wird seitdem beim Schulträger, dem Landkreis, sowie in der Kreispolitik nach
Lösungen gesucht. Wahrscheinlich
sind eine Begrenzung der Zügigkeit
der KGS und eine Reduzierung des
Einzugsgebietes vom gesamten Altkreis Soltau auf Schneverdingen. Es
zeichnet sich offenbar eine Lösung
ab, mit der die Schneverdinger Eltern
gut leben könnten. Der Kreistag wird
dazu im kommenden Monat einen Beschluß fassen (HK berichtete). Und
was wird gegen die Raumnot an der
KGS getan? Gibt es womöglich Investitionen? Auch das sind Fragen, die
die Eltern in Neuenkirchen beschäftigen. Sie befürchten, wie Breier erläuterte, „daß dies letztlich zu Lasten unseres Schulstandortes gehen könnte.“
Bilder der Stille
ten preiszugeben. Im Zweifelsfall sollten der Name der Person, die Firma
und die Telefonnummer notiert werden. Grundsätzlich sind Haustürgeschäfte jedoch gültig - abgeschlossene Verträge können allerdings innerhalb von 14 Tagen ohne
Angabe von Gründen widerrufen
werden. Schnelles Reagieren ist daher erforderlich. Für Fragen, Hilfestellungen und/oder weitere Auskünfte steht bei den Stadtwerken
Soltau Jana Gildenstern in einem persönlichen Gespräch im Kundencenter, Weinberg 46, und unter der Telefonnummer (05191) 84251 zur Verfügung.
Über die Zukunft des Schulstandortes Neuenkirchen sprachen Neuenkirchener Kreistagsabgeordnete, Vertreter der Verwaltung, Elternvertreter, Schulleitung und Schülervertreter am vergangenen Montagabend.
tigstellen und für den Erhalt der Oberschule in Neuenkirchen werben.“ Sie
und Breier sind sich einig: „Das von
Schneverdinger Eltern geforderte
Recht auf eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige Beschulung muß auch
für Neuenkirchener Eltern und Schüler
gelten.“
germeister Carlos Brunkhorst, der
beim Pressegespräch ebenso mit am
Tisch saß wie die Neuenkirchener
Kreistagsabgeordneten Rolf Baden
(CDU) und Thomas Bammann (Bürgerunion).
„Uns treibt die Sorge um, daß der
Schulstandort Neuenkirchen hinten
runterfällt. Es kursieren Gerüchte, daß
die Schule zu klein sei und man sich
das nicht mehr leisten könne. Uns ist
wichtig, daß es auch weiterhin eine
Oberschule am Standort gibt. Die
Neuenkirchener Eltern brauchen ein
Stück weit Sicherheit“, konstatierte
Breier. Sie verweist auf Aussagen von
Kultusministerin Frauke Heiligenstadt
und Passagen der sich in der Anhörung befindlichen Novelle des Niedersächsischen Schulgesetzes. Darin sei von einem „Bildungs- und Chancengesetz mit dem Ziel, eine breite
Vielfalt des Angebotes vor Ort zu erreichen“ die Rede. Zudem habe Heiligenstadt Ende vergangenen Jahres
angekündigt, die strukturelle Benachteiligung des ländlichen Raumes
abbauen zu wollen. Die nämlich gefährde das gemeinsame Ziel gleicher
Bildungschancen für alle.
„Große Schulen habe eine Sogwirkung und ziehen Schüler aus benachbarten Regionen ab“, so der Bürgermeister. Dies sei in Neuenkirchen
nicht anders, zumal rund 150 Neuenkirchener Schüler die KGS Schneverdingen besuchten. Er erwarte vom
Landkreis, eine Schulentwicklung vorzunehmen, die Standorte wie Neuenkirchen berücksichtige. „Mein
Wunsch an die Kreispolitik ist es, daß
der Landkreis an diesem Standort
festhält. Ein deutliches Bekenntnis
vom Schulträger würde dies unterstützen.“ Auch in Neuenkirchen sei
die Schule ein wichtiger Standortfaktor: „Wer hierherzieht, der will dieses
Angebot“, betonte der Bürgermeister.
Und weiter: „Die Schülerinnen und
Schüler werden hier gut beschult.
Schulleitung und Lehrerteam leisten
gute Arbeit - und die überdurchschnittliche Quote bei den Abschlüssen spricht für sich.“ Die GOBS Neuenkirchen müsse sich also keinesfalls
hinter anderen Schulen verstecken.
Die Neuenkirchener Elternvertreter
sprechen sich für „eine auch weiterhin breite Vielfalt des Bildungsangebotes vor Ort“ aus, denn: „Hier wird
gute Arbeit geleistet und hier wird erfolgreich gearbeitet“, hob Breier hervor. Unterstützung gibt es von Bür-
Auf die Erfolge der Oberschule in
Neuenkirchen verweisen auch Schulleitung und Elternvertreterinnen. Deutlich höhere Abschlußquoten nach
Klasse 9 beziehungsweise nach Klasse zehn als im Landesdurchschnitt
seien beispielsweise „Standard“. Hin-
zu kämen innovative Konzepte, regelmäßige Beteiligung an Pilotprojekten und eine intensive Vernetzung,
etwa mit den Berufsbildenden Schulen sowie der Oberschule in Soltau.
In einer „kleineren“ Schule wie der
GOBS Neuenkirchen gebe es einen
engeren Kontakt zwischen Eltern,
Lehrern und Schülern. Die Kinder und
Jugendlichen identifizierten sich mit
„ihrer“ Schule. Und somit gebe es
kaum Mobbing, nahezu keinen Vandalismus und so gut wie kein Schwänzen. All dies zeige, meinte Breier, „daß
auch der Erhalt einer kleinen Oberschule Sinn macht.“
Das Füllhorn des Lobes schüttete
Schüler Alexander Krüder über die
GOBS Neuenkirchen aus, der von einer anderen Schule im Landkreis Rotenburg nach Neuenkirchen gewechselt hat. „Der Unterricht macht Spaß,
das Verhältnis zwischen Lehrern und
Schülern ist sehr gut.“ Von einem „tollen Zusammenhalt“ und „individueller Förderung in kleinen Klassen“
sprachen die Schülersprecher Armin
Sulejmani und Anncathrin Köching.
„Gerade die Schüler zeigen sich bei
dem Gedanken einer möglichen
Schließung der Oberschule sehr betroffen“, betonte Breier.
Kreistagsabgeordneter Rolf Baden
riet indes zur Gelassenheit: „Ich sehe
für den Schulstandort Neuenkirchen
keine Gefahr“, meinte er. In der Kreispolitik sei es erklärter Wille, „die Schulen in den kleinen Gemeinden zu erhalten.“
Referiert morgen abend in Soltau
zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“: Professor Dr. Rainer Leenen von der Fachhochschule Köln.
und Institutionen (so etwa bei der Polizei) dürfte er auch für den wichtigen
Aspekt „Interkulturelle Kompetenz
und Arbeitsmarkt“ der geeignete ReWas dies im Einzelnen ausmacht,
ferent sein.
wird Dr. Leenen, seit 1998 Leiter des
Forschungsschwerpunkts „InterkulInterkulturelle Kompetenz setzen
turelle Kompetenz“ an der FH Köln, heutzutage auch immer mehr Arbeantworten und dabei aktuelle For- beitgeber als Schlüsselkompetenz
schungsergebnisse durch Filmmate- des 21. Jahrhunderts für viele Berurial unterhaltsam gestalten. Durch fe voraus, Universitäten bieten sie
seine Untersuchungen von kulturel- vermehrt als zusätzliche Qualifikatilen Unterschiedlichkeiten in Unter- on für verschiedene Studiengänge
nehmen, Organisationen, Behörden an.
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