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Aktuell - Evangeliums

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Aktuell
Evangeliums-Team für Brasilien e.V.
Dourados:
Die innere
Gefangenschaft überwinden
Seite 13
Alta Floresta:
Veränderung total –
durch Jesus allein
Seite 22
Deutschland:
ETB-Missionstag
in Dudenhofen
Seite 23
Dez. 2014/Jan. 2015
AUSGABE 04/2014
Aus dem Inhalt
03
Jahreslosung 2015 – Impuls von Arno Schröter
Bozano und Ijuí
04
05
06
07 Renovierung eines Segensortes: „Cabana Oásis“
KTS-Ijuí: September ist geschichtsträchtiger Monat
Aktivitäten im Alltag der KTS
Deutsche Praktikanten im brasilianischen Alltag
Centro Missionário Equipe Ide
Caixa Postal 319
98700-000 Ijuí – RS
Dourados
09
09
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18
20
20
Brasil
Centro Missionário Equipe Ide
Caixa Postal 469
79804-970 Dourados – MS
Brasil
Centro Missionário Equipe Ide
Quinta Oueste
Caixa Postal 45
78580-000 Alta Floresta – MT
Brasil
„Glücklicher Tag“ – ein spezielles Angebot für Schulen
Wir säen Freude...
Hilfreicher Arbeitsbesuch
Zeige Verantwortung und habe Ziele für dein Leben
Die innere Gefangenschaft überwinden
Das Evangelium mitten in der Favela
Straßenfest: Gottes Liebe sichtbar und greifbar machen
Hausbesuche bei Schwangeren
Kurs für Frauen in schwierigen Lebensumständen
Deutsche Baptistenpastorin zu Besuch
Nachrichten vom Missionsleiter
KTS-Dourados: Neuigkeiten aus der Kindertagesstätte
Theateraufführungen machen die KTS bekannter
Sozialarbeiterin Nice berichtet aus ihrer Arbeit
Alta Floresta
22
Veränderung total – durch Jesus allein
23
25
26
Deutschland
27
Impressum
ETB-Missionstag in Dudenhofen
Danke Doris! (Schriftführerin des ETB)
Die ETB-Stiftung – Zur langfristigen Unterstützung
INHALTSVERZEICHNIS
02
Jahreslosung 2015 – Römer 15, 7
„Nehmt einander an,
wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“
(Römer 15, 7)
Paul Le Seur erzählt folgendes: Der berühmte Mediziner Rudolf
Virchow, der dem Glauben an Gott ablehnend gegenüberstand,
habe seine Tochter in einer christlichen Schule zum Unterricht
angemeldet. Auf die verwunderte Frage der Leiterin, ob er
nicht wisse, dass man hier versuche, die Kinder in christlichem
Glauben zu erziehen, habe er erwidert: „Eben darum bringe
ich sie Ihnen. Ich möchte, dass sie einmal glücklicher wird als
ihr Vater."
Wie wichtig ist es doch, dass wir wissen: ich bin angenommen
bei Gott durch unseren Heiland Jesus Christus. Das verändert
und bestimmt unser ganzes Leben. Ja, von dieser Erfahrung
leben wir. Sie macht uns stark, gibt uns ein gesundes und gutes
Selbstbewusstsein und macht uns fähig, uns anderen gegenüber auch so zu verhalten.
Der Apostel Paulus schreibt hier: „... zu Gottes Lob“.
Einen Menschen loben wir, wenn er etwas besonders Gutes
getan hat. Ja, Gott hat das auch. Er hat uns geschaffen und
das war sehr gut. Was ist aber aus uns geworden? Friede wird
heute Duldung genannt. Viele ziehen sich zurück und wollen
nicht einmal den Tropfen auf dem heißen Stein sein.
Paulus erkennt hier, dass wir zu Gottes Lob wieder sein dürfen,
wenn wir einander annehmen. Das ist doch ein guter Hinweis
für die Zukunft. Wir dürfen wieder zu Gottes Lob leben.
Gott segne Sie.
Ihr Arno Schröter
03
GEISTLICHER IMPULS
Pfarrer i.R. Arno Schröter
Renovierung eines Segensortes: „Cabana Oásis“
„Geht hin auf das Gebirge
und holt Holz und baut
das Haus!
Das soll mir angenehm sein,
und ich will meine
Herrlichkeit erweisen,
spricht der HERR.“
(Haggai 1,8)
Olá, liebe Missionsfreunde und -partner!
Es ist sagenhaft, wenn man darüber nachdenkt, wie viele Personen während der Freizeiten in den zurückliegenden 36 Jahren
seit Einweihung des Freizeitheimes „Cabana Oásis“ in Bozano
gesegnet und verändert wurden. Es gibt eine Statistik, die
deutlich macht, dass durch eine Freizeit mehr erreicht wird als
durch mehrere Monate Gemeindearbeit. Während einer Freizeit ist alles intensiver: Gemeinschaft, Kontakte, Spiele, Sport,
Gottes Wort usw. Darum ist die Anzahl der Personen, die sich zu
Jesus bekehren, relativ hoch.
Eines Tages kam ein Ehepaar zu uns ins Missionszentrum. Die
Frau wollte ihrem Mann zeigen, wo sie die beste Zeit ihres
Lebens verbracht hatte. Andere kamen und fragten, wer die
brillante Idee hatte, einen solchen Platz mit Freizeitzentrum
aufzubauen. Einige erzählten von ihren Erlebnissen, die sie
anderswo hatten und dass sie ihre Freizeiten inwischen in
Bozano durchführen.
Unsere Freizeitanlage wurde für Gott „reserviert“ und Ihm
geweiht. Wir betrachten das Missionszentrum als „Gottes
Haus“, weil die Personen, welche zu den Freizeiten kommen,
die Gegenwart Gottes und eine Begegnung mit dem lebendigen Gott suchen. Durch den genannten Bibelvers spricht
Gott schon seit einigen Monaten zu uns. Er hat uns an jedem
neuen Tag inspiriert, das „Haus Gottes“ zu bauen bzw. zu
renovieren, damit sich der HERR freuen kann und Er verherrlicht werde. Um den Bedürfnissen der Freizeitgruppen
gerecht zu werden, muss nach 36 Jahren einiges erneuert,
umgebaut sowie zeitgemäß aktualisiert werden. Das ist
unsere derzeitige Priorität, wo wir unsere Kräfte und Zeit
einsetzen. Denn wir wollen, dass auch zukünftig an diesem
Ort Menschen positiv geprägt werden.
Vielen Dank für Ihre Gebete und Ihre Unterstützung!
Herzliche Grüße mit einer starken Umarmung,
Fortsetzung auf
der nächsten Seite!
Familie Pereira
MISSIONSSTATION BOZANO
04
1
KTS-Ijuí: Der September ist ein
geschichtsträchtiger Monat
Im September gibt es die Gedenkfeiern zur Unabhängigkeitserklärung Brasiliens, und in Rio Grande do Sul wird auch der
Revolution der Farroupilha gedacht. Anfang des Monats feierten wir mit allen KTS-Kindern, die in den letzten drei Monaten
Geburtstag hatten. Es gab ein besonderes Programm: Angefangen mit leckeren Speisen wie Hot-Dog, Schokoladenkuchen
und Traubensaft. Die Lebensmittel wurden uns von der „TafelBrasil“ gespendet. Die Kinder sangen fröhliche Lieder, hörten
eine biblische Geschichte, die mit Handpuppen erzählt wurde,
und konnten an verschiedenen Spielen teilnehmen (Bild 1).
In der „Woche des Vaterlandes“ (vor dem 7. September) feierten wir die Unabhängigkeit Brasiliens. In dieser Woche war
unser Programm speziell auf dieses Ereignis ausgerichtet. So
wurde zum Beispiel eine brasilianische Fahne aus vielen verschiedenen Puzzleteilen zusammengesetzt, einige große Plakate wurden mit den Händen bemalt und die Kinder lernten
einiges über die Geschichte Brasiliens kennen.
In der Woche der Farroupilha-Revolution gedenkt ganz Rio
Grande do Sul des „Krieges der Farrapos“, einer Revolte der
Gaúchos gegen das kaiserliche Regime,
weil dieses zu hohe Steuern verlangte.
Der Aufstand begann am 20. September
1835 und endete erst zehn Jahre später
mit einem Friedensvertrag. Seither wird
der 20. September als „Tag des Gaúcho“
hoch in Ehren gehalten und es wird tüchtig
gefeiert. In dieser Woche setzten wir uns
mit unseren Kindern in kleinen Gruppen
zusammen und tranken den traditionellen Chimarrão (heißer Matetee), und die
Kinder kamen in den typischen Trachten
von Rio Grande do Sul zur KTS (Bilder 2+3).
Neue Internetseite
zur Info:
www.casacriancafeliz.org
2
3
Fortsetzung auf
der nächsten Seite!
05
KINDERTAGESSTÄTTE IJUÍ
9
4
Aktivitäten im Alltag der KTS
5
6
7
8
In unserer Vorschule „Crescer“ gestalteten die Kinder ein
„T-Shirt der Freundschaft“, auf das jedes Kind seine Gruppe
mit Wachsmalkreide aufzeichnete und es dann voller Stolz
in der Gruppe anzog (Bild 4). Unser Schwerpunktthema im
September war „gesunde Ernährung und Umwelt“. Einige
Kinder nahmen an einem Kochkurs teil, wo sie Maiskuchen
buken sowie leckere und gesunde Sandwiches zubereiteten. Obstsalat und auch ein Schokoladenfondue mit Früchten standen ebenfalls auf dem Speiseplan. Andere Kinder
pflanzten eine Blume in einer abgesägten Plastikgetränkeflasche und warten nun darauf, dass sie wächst. Dies
allerdings erfordert viel Geduld, wie unsere Mitarbeiterin
einigen Kindern erklären musste. Sie wollten das Wachstum
der Blume schon am darauffolgenden Tag sehen...
Von der „Tafel-Brasil“ erhalten wir seit Juli zweimal pro
Woche Lebensmittelspenden wie Obst und Gemüse. Das
hilft uns, eine ausgewogene und gesunde Ernährung für
unsere Kinder sicherzustellen (Bild 5+6). Von anderer Seite
bekamen wir 61 gebrauchte Matratzen geschenkt. Dadurch
konnten wir die alten austauschen. Auf ihnen schlafen die
Kleinen nach dem Mittagessen, bis es wieder zur Vorschulklasse geht (Foto 7).
Unser Büro konnte endlich renoviert und neu gestaltet
werden (Foto 8) und der Spielplatz ist fast fertig (Foto 9).
Ganz besonders freuen wir uns, dass wir für alle Kinder eine
Uniform (hellblaues T-Shirt) anschaffen konnten, die täglich
benutzt wird (Foto 10 auf der nächsten Seite). Die Eltern
unterstützen uns nach Kräften: Sie schicken ihre Kinder zur
angegebenen Zeit in die KTS und nehmen auch regelmäßig
an den Elternabenden teil. Sie sind interessiert, was wir mit
ihren Kindern hier unter der Woche alles machen.
Unsere Vorschulkinder und die „Mittleren“ haben jeden
Freitag eine Stunde Musikunterricht, den unser Theologiestudent Eduardo anbietet. Er macht diese Arbeit als freiwilliger Mitarbeiter (Foto 11 auf der nächsten Seite).
KINDERTAGESSTÄTTE IJUÍ
06
13
Einige Praktikanten helfen uns bei den verschiedenen Aufgaben innerhalb der KTS.
Rosemarie und Reiner Schreck (ETB-Vorstandsmitglied)
haben uns Ende September besucht. Wir freuen uns, dass
sie hier reingeschaut haben und unser Team kennenlernen
konnten (Foto 12). In all dem haben wir Gottes Treue erfahren. Er hat uns gestärkt, er schenkt uns Wachstum im Team
und bei der Arbeit mit den Kindern. Wir beten darum, dass
er uns auch weiterhin in dieser wichtigen Arbeit mit den
Kindern und Teenagern aus der Favela segnet.
Danke auch Ihnen, liebe Missionsfreunde, für Ihre Gebete,
Fürbitten und Spenden für die KTS-Ijuí.
10
Ihr Edmilson Osório mit Luciana und dem Team
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt von Davi, Sohn von
Luciana und Edmilson Osório, am 22. Oktober (Foto 13)!
Deutsche Praktikanten im brasilianischen Alltag
12
Tom Borger und Tobias Fink, zwei junge Männer aus Deutschland, wagten sich nach ihrem Abitur in eine neue Kultur und
machten in der KTS-Ijuí von April bis Juni ein dreimonatiges
Praktikum. Im Folgenden beschreiben sie die typischen Abläufe
im brasilianischen KTS-Alltag.
Montagmorgen kurz vor 7 Uhr in Ijuí, Rio Grande do Sul.
Die Köchin Doris schließt die Türen auf und fängt an, die
Milch für die Kinder in den großen Töpfen auf dem Gasherd warmzumachen. Die anderen Mitarbeiter der KTS
kommen dann nach und nach bis halb acht und trinken
einen Kaffee im Refektorium, dem Speisesaal. Innerhalb
der nächsten halben Stunde kommen dann ca. 60 Kinder
durch das Eingangstor und gehen in ihren Gruppenraum.
Gegen 8 Uhr klingelt die Glocke und die Kinder stellen
sich vor dem Hauptgebäude in Gruppen geordnet auf.
11
Fortsetzung auf
07
der nächsten Seite!
KINDERTAGESSTÄTTE IJUÍ
Nach einem gemeinsamen Gebet beginnt das Frühstück mit
halbem Brötchen oder Toast. Währenddessen haben die Mitarbeiter eine Andacht, in der sie auch gezielt für die Kinder
und den Tag beten. Die Gestaltung der Stunden in den verschiedenen Gruppen ist dem jeweiligen Alter angepasst.
“Escola infantil“ heißt das Angebot für die jüngeren Kinder
– vom Inhalt vergleichbar mit der Vorschule in Deutschland.
Spielend bei den ganz Kleinen, aber auch durch Malen, Basteln und erste Schreibversuche bei den etwas Älteren lernen
sie grundlegende schulvorbereitende Fertigkeiten. Die Grundschüler haben in Brasilien meist nur am Nachmittag Unterricht
und dürfen daher vormittags zur KTS kommen. Sie haben einen
festen Stundenplan mit Andacht und sportlichen, spielerischen
sowie kreativen Elementen. Es gibt nochmals ein Vesper und
die Kinder verbringen Zeit an der frischen Luft. Zum leckeren Mittagessen stellen sich wieder alle vor dem Eingang zum
Gebet auf. Nach der Mahlzeit achten die Mitarbeiter genau
darauf, dass jedes Kind auch ordentlich die Zähnchen putzt.
Für die beiden kleinen Gruppen ist jetzt Mittagsruhe angesagt,
die Grundschüler gehen zur Schule. Dafür kommen nun etwa
20 Teenager auf das Gelände, die beim Aufräumen nach dem
Essen mithelfen. Am Nachmittag bleiben meistens alle draußen in der Sonne und spielen mit Spielzeug, Volleyball oder
Fußball. Es gibt auch nochmals einen Snack. Um halb fünf
holen die Eltern ihre Kinder ab und das Tor wird geschlossen.
Besondere Tage für die Kinder sind
die größeren Feste, an denen auch
die Eltern eingeladen werden, und die
vierteljährlichen Geburtstagsfeiern für
diejenigen Kinder, die innerhalb der
drei letzten Monate Geburtstag hatten.
Jeden Mittwoch wird für alle zusammen
eine Andacht mit Liedern, Gebet und
einer Geschichte gestaltet.
Tom Borger und Tobias Fink
KINDERTAGESSTÄTTE IJUÍ
08
„Glücklicher Tag“ – ein spezielles Angebot
für Schulen
Carlos schreibt: „ Die Schülerarbeit geht gut voran. In den
Schulen bin ich schon bei den Lehrern und Schülern bekannt.
Im Oktober haben wir für eine Schule drei Sonderprogramme
durchgeführt. Das Projekt heißt „Glücklicher Tag“ und bietet
Schulen an, mit zwei Schulklassen einen ganzen Tag auf
unserer Missionsstation zu verbringen. Dabei ist an ein Picknick gedacht, bei dem die Schule oder die Schüler fürs Essen
zuständig sind. Wir Missionare gestalten am Anfang ein interessantes Programm mit Liedern, Theaterstück oder Handpuppenstück, Kurzpredigt und einigen Spielen. Danach können
die Schüler Fußball oder Volleyball spielen, das Schwimmbad
benutzen oder sich einfach auf andere Art und Weise beschäftigen. Dieses Programm bietet Schulen eine gute Gelegenheit,
bestimmte Klassen oder Schüler für irgendwelche Aufgaben zu
„belohnen“, die sie während des Schuljahres gut gelöst haben
(z. B. Klassen, die aufgeräumte Klassenzimmer haben). Andererseits ist es auch eine gute Gelegenheit für uns, den Schülern und Lehrern den HERRN Jesus vorzustellen und lieb zu
machen.
Fürs kommende Jahr will ich in anderen Schulen verstärkt für
unseren „Glücklichen Tag“ werben. Bitte betet dafür, dass
auch dort Türen aufgehen.
PS: Bitte betet auch für
meine Ehefrau Nice
und unsere Angehörigen.
Herzliche Grüße von Ihrem Missionar Carlos Lourenço
Wir säen Freude...
„Wir säen Freude“ ist der Name einer Gruppe, in welcher
ich teilnehme und die genau das tut, was ihr Name aussagt.
Wir arbeiten in der Kinderabteilung der Universitätsklinik von
Dourados. Dort gab es bis vor kurzem überhaupt keine Arbeit,
die irgendwie vom Glauben an Jesus erzählte und Freude und
Trost für die aufgenommenen Kinder brachte. Nun sind wir
dort und erreichen außer den Kindern auch einige Mütter und
Familienangehörige.
Fortsetzung auf
09
MISSIONSSTATION DOURADOS
der nächsten Seite!
Bei den Besuchen verkleiden wir uns als Clowns oder benützen
irgendeine andere Verkleidung, erzählen Geschichten, beten
und reden mit den Kindern und den Erwachsenen. Es befriedigt
uns sehr, Hoffnung zu den Leuten zu bringen, die gerade durch
Schwierigkeiten gehen. Wir wollen ihnen zeigen, dass Jesus
sich um sie sorgt.
Hilfreicher Arbeitsbesuch
Auf dem Missionszentrum hatten wir wieder Besuch von
lieben und altbekannten Freunden. Sie waren nicht hier,
um ihren Urlaub zu verbringen, sondern sie wollten tatkräftig mitarbeiten. Reiner und Rosemarie Schreck sind nun
schon zum achten bzw. neunten Mal in Brasilien, dieses Mal
von Ende September bis Anfang November. Reiner reparierte während der Zeit in Dourados die Holzstühle im Freizeitheim, die wackelig waren. Er machte das mit großem
Einsatz. Rosemarie bereitete einen Kurs in Handarbeit vor,
den wir an einem Samstag den ganzen Tag lang durchführten. Selbst bei starkem Regen kam noch eine gute Gruppe
von Teilnehmerinnen zusammen. Alle nahmen mit viel
Engagement teil, und so konnten wir alles „abarbeiten“,
was wir geplant und vorbereitet hatten. Wir danken unseren beiden Besuchern für ihren Einsatz und ihre Arbeit für
das Reich Gottes. Gott möge euch reich segnen und täglich
die nötigen Kräfte schenken.
Herzliche Grüße an alle Missionfreunde,
Ihre Lori Markus
„Zeige Verantwortung und habe Ziele
für dein Leben, um zu wachsen“
Dies ist das Thema meiner Vorträge und Diskussionen, die
ich mit Schülern abends in den Schulen bespreche. Dabei
kann man den Inhalt ganz allgemein, aber auch sehr speziMISSIONSSTATION DOURADOS
10
fisch beleuchten. Brasilien ist wirtschaftlich sehr gewachsen,
gleichzeitig fehlen aber Fachkräfte, um die anfallenden Arbeiten auszuführen. Besonders die öffentlichen Schulen sind nicht
sehr angesehen und benötigten dringend Investitionen in den
Bereichen Schulbauten und Lehrerversorgung. Viele der Lehrerinnen und Lehrer sind demotiviert und die Schüler zeigen kein
Interesse am Unterricht. Natürlich gibt es in diesem Generalbild auch viele Ausnahmen von Lehrern, die sich voll einsetzen.
Den Schülern zeigen wir als Mission, dass es sehr wichtig ist,
sich Ziele zu setzen und sie auch nach Kräften zu verfolgen und
zu erreichen. Außerdem verweisen wir immer auf Prinzipien
und Werte im Leben, die uns dabei helfen können. Besondere
Bedeutung gewinnt hierbei auch das Wort Gottes, das mithilft,
dass aus den Schülern Leute werden, die „besser“ werden und
einen guten Charakter aufbauen. In Kolosser 3, 23 sagt Paulus:
„Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht
den Menschen“. Wir glauben, dass das eine der grundlegenden
Motivationen für unser Leben sein sollte.
Die innere Gefangenschaft überwinden
Im halboffenen und im geschlossenen Vollzug behandelten wir
viele Themen. Eines davon handelt von den „inneren Gefängnissen“, in denen viele Gefangene leben. Dabei sind diese
inneren Gefängnisse oftmals sehr viel erdrückender und führen
manchmal sogar zu den „äußeren Gefängnissen“. Da
gibt es im Inneren eines Menschen das Gefängnis der
Schuld, das selbstzerfleischende Grübeln über das,
was man getan hat. Es gibt mächtige Süchte, hauptsächlich nach Drogen und Alkohol. Außerdem eine
innere Abhängigkeit von Personen, die es nicht gut mit
einem meinen und von denen man sich nicht befreien
kann. Sie beherrschen und manipulieren einen und
machen es fast unmöglich, auf geordnete Bahnen
zu kommen (...schlechte Gesellschaft verdirbt gute
Sitten). Andererseits habe ich die Freude vieler Gefängnisinsassen erlebt, sobald sie in den halboffenen Vollzug kamen
11
Fortsetzung auf
der nächsten Seite!
MISSIONSSTATION DOURADOS
oder ganz in die Freiheit entlassen wurden. Aber manche überschätzen sich auch selbst. Einer sagte mir: „Pastor Paulo, in
ein paar Tagen komme ich in den halboffenen Vollzug, und da
will ich ganz neu und von vorne anfangen und ein gutes Leben
führen“. Aber schon nach wenigen Tagen hat er sich nachts
nicht mehr im Gefängnis eingefunden und wird jetzt wieder
als Flüchtiger von der Polizei gesucht. Solche Leute konnten
sich nicht endgültig von ihren inneren Gefängnissen befreien.
Wir predigen über Jesus. Dieser sagt von denen, die an ihn
glauben: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich
meine Jünger und ihr werdet die Wahrheit erkennen und die
Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8, 31+32). Dies ist
die wahre Hoffnung! Bein einem meiner Besuche konnte ich
auch Reiner und Rosemarie Schreck mit ins Gefängnis nehmen,
wo sie die Arbeit etwas kennenlernten. Das war sozial und
geistlich ein wichtiger Impuls. Brasilianer an sich mögen Ausländer und freuen sich an deren Präsenz, denn sie fühlen sich
durch ihren Besuch geehrt – selbst im Knast!
Wir danken herzlich für alle Gebete und Fürbitten und für die
Spenden für die Missionsarbeit. Möge der Herr Jesus Sie reichlich segnen für Ihren Einsatz zu unseren Gunsten.
Ihr Paulo Markus
Das Evangelium mitten in der Favela
Am 18. September hatte unser „LKW des Heils“ wieder einen
Einsatz in der Favela. Diesmal waren wir in einem Gebiet, wo
vor kurzem rund 250 Familien ein Stück Land besetzt und ihre
Hütten aus Holz- und Plastikplanen aufgestellt hatten. Es gibt
dort keinen Strom, kein fließendes Wasser, keine Toiletten und
keine Bäume (Schatten). Dafür aber jede Menge Gewalt und
sozialen Sprengstoff. Auch Drogen sind alltäglich. Alle Familien hoffen, dass sie die besetzten Grundstücke von der Stadt
zugesprochen bekommen – aber ob das so kommt oder ob eine
Zwangsräumung ansteht, das weiß keiner.
MISSIONSSTATION DOURADOS
12
Mitten in dieser Situation haben wir eingeladen zu einem
Abend, bei dem Jesus verkündigt werden sollte. Der LKW war
wieder mit Gesangsanlage und Leinwand ausgerüstet, unser
Küchenteam bereitete Popcorn und Saft zu, der Abend war
vom Wetter her angenehm: also gute Voraussetzungen. Zu
Beginn wurden die Zuschauer in ein Rollenspiel miteinbezogen. Es ging in diesem Spiel und den ganzen Abend über um
das Thema: „Wer bestimmt dein Leben?“. Danach berichtete
Renaldo davon, wie er Jesus kennen gelernt und wie sich sein
Leben dadurch verändert hat. Eine Singgruppe der Baptistengemeinde sang einige Lieder gemeinsam mit den Teilnehmern und anschließend kam ein Theaterstück zur
Aufführung. Carlos predigte gleich darauf und lud die
Menschen ein, ihr Leben von Jesus bestimmen zu lassen.
Einige sind dieser Einladung gefolgt. Anschließend gab es
beim Abschlussfilm Popcorn und Saft – wie im richtigen
Kino... . Wir sind Gott dankbar für seine Bewahrung in
dieser gefährlichen Umgebung. Drei jugendliche Schläger
konnten unsere Mitarbeiter freundlich, aber bestimmt,
abweisen, ohne dass es zu Krawallen gekommen ist.
Metanoia (= Sinnesänderung) ist das, was wir in den
Zuschauern bewirken wollen. Wir können dazu lediglich
einen Anstoß geben. Der Geist Gottes jedoch kann wirklich
Menschen total verändern, beginnend mit ihrem Denken.
Danke für Ihre Gebete für Metanoia.
Ihr Klaus Simon
Straßenfest: Gottes Liebe sichtbar und
greifbar machen
Am 1. November sind wieder sechs Zelte, zwei Trampoline und
eine Bühne aufgebaut. Ab 13 Uhr strömen die Teilnehmer des
Straßenfestes gegen Gewalt zu unserer Veranstaltung. Ziel
ist es, den Leuten wieder deutlich zu machen, dass Gott sie
liebt und dass wir vom Metanoia-Team und unsere freiwilligen
Helfer ihnen ebenfalls unsere Liebe sichtbar machen.
13
MISSIONSSTATION DOURADOS
Haare schneiden und Fingernagelbehandlung sind wieder die
Renner des Tages. Blutdruck messen und Diabetes-Test werden
gerne in Anspruch genommen. Unser Rechtsanwalt berät Ratsuchende. Viele Kinder (und selbst einige Erwachsene!) lassen
sich etwas Hübsches auf die Wangen malen. Für den kleinen
Hunger gibt es sechs große Säcke Popcorn (= 12 Kilo), Zuckerwatte und zum Abschluss 1000 belegte Brötchen mit Saft. Die
Trampoline ziehen die Kinder magisch an. Auch ein „Schießwettbewerb“ mit abgesägten Fahrradluftpumpen und Korken
ist gut nachgefragt. Auf der Bühne zeigen einige Jugendliche
aus dem Theaterworkshop der Kindertagesstätte das Stück
„Ketten“. Es soll darin gezeigt werden, dass uns Jesus von
schlechten Bindungen frei machen kann. Zwei junge Mädchen
singen jeweils zwei Lieder zum Lob Gottes und erhalten viel
Beifall für ihre tollen Stimmen. Ein Handpuppenstück spricht
vom großen Geschenk Gottes an uns Menschen: Jesus, der
Retter, unser Herr und Heiland. Während der Veranstaltung
gibt es verschiedene Kurzpredigten (jeweils etwa 2-3 Minuten), die den Zuhörern Gottes Liebe deutlich machen und sie
einladen, ein Leben mit Jesus zu führen. Zum Abschluss verlosen wir viele Preise. Als Hauptpreis wurde uns ein funkelnagelneues Fahrrad gespendet. Selbst bei ordentlichen Regengüssen
bleiben alle Teilnehmer bis zum Schluss der Verlosung. Danach
endet unser Straßenfest und alle gehen froh und ermutigt nach
Hause.
Wir danken dem Herrn Jesus, dass er uns wieder die Kraft und
gute Einfälle gegeben hat, dieses Straßenfest vorzubereiten
und durchzuführen.
Herzliche Grüße, Ihr Klaus Simon
Hausbesuche bei Schwangeren
Als wir im März aus Deutschland zurückkamen, fanden wir eine
lange Liste von Schwangeren vor, die um Babykleidung baten.
Das lag nicht nur an der Unterbrechung während unseres Heimatdienstes, nein, es war ein regelrechter „Babyboom“ ausgebrochen.
MISSIONSSTATION DOURADOS
14
Dafür ist es momentan umso ruhiger. Auch städtische und
andere Gruppen für Schwangere in unseren Stadtvierteln verzeichnen einen Rückgang. Wir können uns den Grund nicht
erklären, machen tapfer weiter und warten ab, wie sich die
Sache entwickelt. Es wird mir immer wichtiger, jeder Schwangeren durch unseren Besuch Mut und Hoffnung zu bringen.
Etwa die Hälfte lebt nicht mit dem Vater des Kindes zusammen. Dieser sitzt entweder im Gefängnis, macht eine DrogenReha oder ist mit der Schwangeren nicht liiert. In solch einer
Situation ist es für die Mutter nicht leicht, das Kind zu bejahen
und willkommen zu heißen. Dazu möchten wir ermutigen. Oft
ringe ich nach Worten. Es ist nicht leicht, hinter der scheinbar
verfahrenen Lebenslage Gottes Schöpferhandeln zu sehen. Es
kam aber schon mehrmals vor, dass wir nach einigen Jahren
(z.B. beim nächsten Kind) die Mutter wieder trafen – und zwar
in einer wesentlich stabileren Lebenssituation. Das freut uns
dann sehr.
Herzlichen Gruß und Dank für alle Fürbitte
Ihre Dorothea Simon
Kurs für Frauen in schwierigen Lebensumständen
Liebe Geschwister,
auf dem Foto sieht man die Frauen, die zur Vorstellung des
„Kurses für Frauen in schwierigen Lebensumständen“ kamen.
Das Interesse war vorhanden, sodass zu den Infoabenden auch
noch andere Frauen hinzukamen. Leider durften wir die Räumlichkeiten des CRAS nicht wie geplant am Nachmittag nutzen,
sodass wir die regelmäßigen Treffen auf den frühen Abend
(17:00 Uhr) verlegten. Um 17:00 Uhr ist aber Schulschluss,
wodurch alle Frauen mit schulpflichtigen Kindern schon mal
automatisch von der Teilnahme ausgeschlossen sind. Ein späterer Termin ging leider nicht, weil sonst der Rückweg für Priscilla (die fünfte von links) zu gefährlich wäre.
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Fortsetzung auf
MISSIONSSTATION DOURADOS
der nächsten Seite!
So blieb eine 5er Gruppe übrig, und wir stellen nun fest, dass
es gut so ist. Priscilla möchte sowieso noch keine Gruppe allein
übernehmen, und da wir auch Analphabetinnen mit im Kurs
haben, müssen wir sehr viel erklären. Bei mehr Teilnehmerinnen hätten wir da kaum noch Zeit für den Austausch.
Nun liegen neun Wochen hinter uns und wir haben das Vertrauen zueinander gewonnen. Besonders schön ist es, wenn die
Frauen am Ende unserer Treffen sagen: „Ach wie schade, die
Zeit geht immer so schnell vorbei.“ Man muss nämlich wissen,
dass unsere Treffen mindestens 1,5 Stunden lang dauern. Dies
ist in diesem sozialen Umfeld eine lange Zeit, da die Leute hier
normalerweise nicht so viel Geduld mitbringen. Zwei Frauen
glauben ganz allgemein an Gott, und ich freue mich, dass ich
ihnen bereits eine Hörbibel schenken konnte. Bitte beten Sie,
dass Jesus Christus von allen als Herr erkannt wird und dass Er
im Leben jeder einzelnen Frau groß wird.
Deutsche Baptistenpastorin zu Besuch in
brasilianischer Baptistengemeinde
Ganz besonders freute mich der Besuch meiner Pastorin Silke
Haß aus Kaltenkirchen. Bonito, Foz do Iguaçu und das Pantanal
standen auf unserem (Urlaubs-)Programm. Als deutsche Baptistenpastorin hatte es Silke natürlich auf dem Herzen, auch
eine brasilianische Baptistengemeinde kennenzulernen. Der
Pastor der Gemeinde Igreja Batista Nova Jerusalem (IBNJ),
Pastor Armindo Hein, war sehr erfreut und bat Silke um ein
Grußwort an die Gemeinde. Die geistliche Botschaft, die Silke
mit diesem Grußwort verband, wurde von den brasilianischen
Geschwistern mit ehrlichem Applaus gewürdigt. Pastor Paulo,
der für die Missionseinsätze der Baptisten in Mato Grosso do
Sul verantwortlich ist, fragte Silke, ob sie vielleicht Einsätze
geplant hätte. Sie musste dies leider verneinen.
Nun machten wir Urlaub: In Bonito konnten wir beim „Floating“ die Unterwasserwelt beobachten und in Foz do Iguaçu
die unglaublichen Wassermassen des breitesten Wasserfalls
MISSIONSSTATION DOURADOS
16
der Welt bestaunen – sowohl von der brasilianischen, als auch
von der argentinischen Seite ein unvergessliches Erlebnis! Die
letzte Urlaubswoche verbrachten wir im Pantanal, einem riesigen Sumpfgebiet, das noch beeindruckender als der Amazonas
sein soll. Ob es stimmt, weiß ich nicht, aber uns hat es gefallen. Wir konnten dort viele Tiere in freier Wildbahn beobachten, die man sonst nur im Zoo zu sehen bekommt. Außerdem
standen ausgedehnte Bootsfahrten, Palmenwald und nächtliche Tierbeobachtungen auf dem Programm. Im See direkt
hinter dem Haus gab es Kaimane und Piranhas. Die Piranhas
fraßen jedoch nicht uns, sondern wir aßen sie (nachdem wir
einige von ihnen geangelt und frittiert hatten).
Kaum war ich wieder in Dourados angekommen, wurde ich von
einer Frau aus der Favela gefragt, ob ich nicht bei ihr zuhause
eine Kleingruppe leiten könnte, weil keine Gemeinde in ihrer
Nähe Bibelarbeiten anbietet – aber davon erzähle ich beim
nächsten Mal.
Ganz liebe Grüße, Ihre Sigrun
Nachrichten vom Missionsleiter
Luci Linhaio, unsere Missionarin in Bozano, ist auf eigenen
Wunsch aus unserer Arbeit ausgeschieden und arbeitet zurzeit mit einer Gruppe von Mädchen aus der Favela in Ijuí. Wir
danken Luci für ihren Dienst in unserer Mission und wünschen
ihr Gottes Segen auf ihrem weiteren Weg.
Für Alta Floresta suchen wir dringend ein oder zwei Ehepaar(e),
um dort die Missionsarbeit ab 2015 weiterzuführen. Wir stehen
in Kontakt mit einigen Interessenten. Bislang haben wir aber
noch keine feste Zusage.
Im Januar 2015 kommt eine neue Missionarsfamilie nach Dourados. Sie wird den Arbeitsbereich in den Schulen verstärken.
Beten Sie bitte für ein gutes Eingewöhnen in diese neue Aufgabe.
Herzlichen Dank, Ihr Klaus Simon
17
MISSIONSSTATION DOURADOS
Von links nach rechts:
Pastor Paulo, Pastor Armindo
Hein, Pastorin Silke Haß
Neuigkeiten aus der Kindertagesstätte (KTS)
„Alles was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner
Kraft, das tu“ (Prediger 9,10a)
Auf Facebook: https://www.
facebook.com/creche.ccf –
immer aktuelle Einblicke!
Wir freuen uns, dass wir einmal mehr davon berichten können,
was Gott hier getan hat, wie er segnet und versorgt und was
wir in den letzten Monaten in unserer Kindertagesstätte durchführen konnten.
Im August feierten wir den Vatertag, und unser Fest war spektakulär. Ungefähr 40 Väter waren gekommen und nahmen mit
großer Freude an den vorbereiteten Spielen und den Geschenkverlosungen teil. Auch ein gutes biblisches Wort wurde den
Vätern an diesem Abend ans Herz gelegt. Den Abschluss bildete
ein festliches Abendessen, das sich alle reichlich schmecken
ließen.
Am 7. September feierten wir die brasilianische Unabhängigkeit. Den ganzen Monat über hatten unsere Aktivitäten den
Schwerpunkt zu unserem Land. Jeden Morgen sangen wir,
wie es in den Schulen üblich ist, unsere Nationalhymne bei
gehisster Flagge. Brasilianer sind stolz auf ihr multikulturelles Vaterland, und die Kinder kennen alle Strophen der Hymne
auswendig.
Außerdem hatten wir im September auch einen Vortag für
unsere 60 Teenager. Es kamen Sozialarbeiterinnen vom städtischen Sozialamt und sprachen über Alkoholprobleme. Die
Teilnahme der Teenager war sehr gut und intensiv. Sie konnten
hier auch ihre Fragen loswerden und Unklarheiten beseitigen.
Sie bekamen auch die Folgen der Alkoholsucht mit, die sich in
sozialen, körperlichen, emotionalen und familiären Problemen
äußert.
Im Oktober, in dem in ganz Brasilien der „Tag des Kindes“
begangen wird, waren unsere Arbeit und die Wochenthemen
darauf abgestimmt. Wir organisierten ebenfalls einige exzellente Veranstaltungen: Am 7. Oktober gab es den Schönheitswettbewerb „Junge und Mädchen des brasilianischen Frühlings
2014“.
KINDERTAGESSTÄTTE DOURADOS
18
Dabei geht es darum, aus unseren Kindern diejenigen auszuwählen, die nicht nur (aber auch) äußerlich schön sind, sondern
die auch innere Werte haben, sich gut benehmen, hilfsbereit
sind und immer in den Gruppen mitmachen. Am 8. Oktober gab es eine Talentshow, wo jedes Kind, das wollte,
singen oder in einer Gruppe Choreografien vorführen
konnte. Am 9. Oktober hatten wir das Hauptfest, das den
Namen „Tag des glücklichen Kindes“ bekam. Gleichzeitig
feierten wir die Geburtstage der Kinder, die in den letzten drei Monaten ihren Geburtstag hatten. Das Fest war
wunderbar! Wir begannen mit einem lebendigen Lobpreisteil, bei dem die Kinder sehr engagiert mitsangen.
Eine biblische Geschichte rundete diesen Teil ab. Danach
gab es viele Spiele und besondere Belustigungen. Eine Einrichtung brachte uns aufblasbare Spielgeräte vorbei, wie
zum Beispiel „Wasserfußball“ auf dem Luftteppich. Es standen auch zwei Trampoline zum Springen und Hüpfen bereit.
Zum Abschluss gab es ein besonderes Essen: Hamburger mit
Fritten (was die Kinder nur so wegputzten!), Kuchen, Erfrischungsgetränke und Süßigkeiten. Am 17. Oktober hatten wir
ein Spezialprogramm: „Toller Morgen“. Wir begannen mit
einem besonderen Frühstück für alle. Danach gab es Spiele
wie z. B. Seifenfußball, Trampolin, viel Musik und Tanz, Hallenfußballturnier, Spiele auf dem Spiel- und Fußballplatz.
Den Abschluss bildete ein schmackhaftes Mittagessen: Spaghetti Bolognese und Cola!
Wir loben Gott für alles, was er für uns, durch uns und auch
in uns getan hat. Weiterhin dienen wir diesen Kindern und
ihren Familien, indem wir unser Leben dem Herrn Jesus zur
Verfügung stellen für diesen Dienst. Wir arbeiten mit Freude
und Liebe. Gott sei dafür gepriesen.
Herzliche Grüße
Ihr Pfr. Marcio, Fran und das ganze
Mitarbeiterteam der KTS in Dourados
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KINDERTAGESSTÄTTE DOURADOS
Theateraufführungen machen KTS bekannter
In der Kindertagesstätte gibt es viele Herausforderungen, aber
auch viele Siege. Ich bin froh, dass ich das Team unterstützen
kann – und von ihm auch Unterstützung bekomme. Nach wie vor
nutze ich das, was ich von Gott als besondere Gaben bekommen habe: Ich gebe einen regelmäßigen Theaterworkshop und
erzähle biblische Geschichten in den einzelnen Gruppen.
Mit unserer Theatergruppe machen wir verschiedene Einsätze.
Vor kurzem waren wir in der großen Einkaufspassage von Dourados und konnten vor vielen Zuschauern drei verschiedene
Stücke aufführen. Die interessierten Zuschauer klatschten
heftig Beifall. Vor jedem Stück und gleich im Anschluss weisen
wir auf die KTS hin. So wird unsere Einrichtung bekannter in
der Stadt. Das ist wichtig, weil wir auch auf monatliche Spenden aus der Bevölkerung angewiesen sind. Ganz wichtig ist mir aber auch, dass wir durch die Theaterstücke
Menschen zum Nachdenken über den Glauben bringen
können. Die Stücke haben alle einen christlichen Inhalt.
Manchmal ergibt sich mit einem der Zuschauer ein
Gespräch über Jesus.
Unsere Darsteller sind übrigens alle Teenager, die ein
Leben mit Jesus angefangen haben. Durch ihre Theateraufführungen geben sie Zeugnis von der verändernden
Kraft Jesu. Das stärkt wiederum ihren eigenen Glauben.
Herzliche Grüße, Ihr Carlos Lourenço dos Santos
Sozialarbeiterin Nice berichtet von Arbeit
Meine Arbeit in der KTS befriedigt mich sehr. Ich kann während meiner zwölf Wochenstunden in der Kindertagesstätte
verschiedene Aktivitäten mit den Kindern und Teenagern ausführen oder daran teilnehmen. Im Oktober analysierten wir
unsere Hausbesuche bei den Familien der Kinder, die von mir
und von unserer Psychologin durchgeführt wurden.
KINDERTAGESSTÄTTE DOURADOS
20
Wir hatten die Familien besucht, deren Kinder in den therapeutischen Gruppen betreut werden, in welchen die familiären Bande gestärkt werden sollen. Insgesamt 73 Hausbesuche
konnten wir seit Ende Mai durchführen. Die Therapiegruppen
sind eingeteilt und haben sich Namen gegeben wie: „Vereinte
Freunde“, „Kämpfer Jesu“ oder „Jugendliche Kraft“. Einige
der besuchten Familien haben mehr als ein Kind in einer dieser
Gruppen. In einem Fall sind es sogar vier Kinder. Bei den Hausbesuchen sehen wir viel Leid und Elend, was sich auf das Verhalten der Kinder in den Gruppen auswirkt. So können wir nun
manchmal besser verstehen, warum ein Kind so aggressiv, so
passiv, so deprimiert oder so unglaublich liebesbedürftig ist.
Manchmal benötigt eine Familie auch einen Tipp, wie sie mit
ihren Kindern besser umgehen kann oder worauf sie bei ihrer
Erziehung achten sollte. Meine Kollegin und ich versuchen
diese Familien bestmöglich zu beraten. So entstehen gute
Beziehungen zu einigen Eltern unserer Kinder.
Ab November planen wir eine monatliche Zusammenkunft aller Eltern, deren Kinder in den therapeutischen
Gruppen betreut werden. Dabei wollen wir spezifische
Themen ansprechen, die alle Familien betreffen und auf
die wir bei unseren Besuchen gestoßen sind. Es wird auch
einen geistlichen Impuls geben, und wir wollen uns von
Gott als „Agenten der Transformation“ benutzen lassen.
Damit sollen den Eltern gute Werkzeuge an die Hand
gegeben werden, ihre Kinder zu erziehen. Außerdem
soll die Beziehung der Familien zur Kindertagesstätte
gestärkt und vertieft werden. Es ist auch mein Wunsch, den
Eltern als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen – in allen
Bereichen, auch im geistlichen Bereich.
Herzlichen Dank, dass Sie durch Ihre Gebete und Spenden
unsere Arbeit hier mittragen.
Ihre Cleonice Ribeiro Lopes dos Santos (Carlos Ehefrau)
21
KINDERTAGESSTÄTTE DOURADOS
Veränderung total – durch Jesus allein
Herzlich grüßen wir alle und wünschen Ihnen Gottes Frieden
und Seine Gnade!
Heute berichten wir wieder aus Alta Floresta. Wir sind Gott
dankbar, dass er uns in seiner Barmherzigkeit viele wunderbare
Erlebnisse erfahren lässt. Sie ziehen sich durch unseren ganzen
Dienst: bei den Hausgottesdiensten und Kinderstunden, bei
den Hausbesuchen und Geburtstagsfesten, auch beim Unterhalt unseres Missionsgeländes oder beim Saubermachen und
Vorbereiten für die Gemeindefreizeiten. In jedem einzelnen
Moment können wir Gott erleben und sein Wirken bestaunen.
● Hauskreisarbeit
Wir berichten heute vom Familiengottesdienst auf der
Fazenda Bamboo, jenseits vom Peles Pires Fluss. Nach dem
Gottesdienst kam der Verwalter auf uns zu und erzählte
vor allen Anwesenden, was für eine Veränderung in seinem
Leben und im Leben seiner Familie stattgefunden hat,
seit er bewusst Jesus nachfolgt. So hat er verschiedene
schlechte Angewohnheiten abgelegt, seine Träume und Ziele
haben sich verändert. Und er konnte von einem Wunder im
Leben seines Vaters berichten. Bedingt durch einen Krebs
platzte der Dünndarm und es musste eine Notoperation
vorgenommen werden mit einer Überlebenschance von weniger als einem Prozent. Sein Vater überlebte und es geht ihm
heute besser als vorher. Ein Wunder, wie der Verwalter immer
wieder dankbar betonte. Er und seine ganze Familie haben den
Wunsch, Gott mehr und mehr zu dienen.
● Freizeiten
Das Freizeitheim ist ein besonderer Ort. Die Menschen,
die hier an Freizeiten teilnehmen, erhalten eine spezielle
Segnung und viele werden in ihrem Glauben neu belebt.
Heilungen geschehen, manche Wiederherstellungen in zerbrochenen Verhältnissen kommen in Gang, Menschen bekehren sich, andere werden frei von Bindungen (Abhängigkeiten
von Drogen, Alkohol oder dämonischen Bindungen).
MISSIONSSTATION ALTA FLORESTA
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Wer dies erfährt, bezeugt oft, dass gerade unser Freizeitheim
besonders gesegnet ist, weil dort so viel Gutes passiert.
Unsere Freizeitteilnehmer spüren hier den Frieden Gottes
und die Gemeinschaft mit dem Herrn. Wir sind sehr dankbar für die Freizeiten. Für uns ist es eine Gebetserhörung,
wenn Menschen hier gesegnet werden. Andererseits helfen
die Einnahmen auch mit, dass wir die Missionsstation weiterführen können und finanziell überleben. Wir als Familie sind
dankbar für den vielfältigen Segen, den wir hier in unserer
zehneinhalbjährigen Mitarbeit in der Mission IDE erfahren
durften. Danke an alle Geschwister in Deutschland und in
Brasilien für die Gebete und alle Unterstützung. Wir haben
uns hier immer mit Liebe, Hingabe und Gottesfurcht eingesetzt und gedient. Gott möge auch weiterhin die Mission reich
segnen. Vielen Dank!
Herzliche Grüße, Ihre Ivo, Sara, Hadassa Landherr Friske
Ein Redaktionshinweis:
Familie Friske wird Ende 2014 auf eigenen Wunsch aus dem Missionsdienst in Alta Floresta ausscheiden. Wir berichten in der ersten Ausgabe des Aktuell 2015 darüber und wie es in Alta Floresta weitergeht.
ETB-Missionstag in Dudenhofen
Am Sonntag, 16. November 2014 fand das 41. Missionswochenende des ETB zum ersten Mal als eintägiger „Missionstag“ statt.
Als Ort der jährlichen Zusammenkunft wurde Dudenhofen bei
Speyer ausgewählt, wo Pfr. Volker Glaser (2. Vorsitzender des
ETB) alle interessierten Missionsfreunde in seiner Protestantischen Kirchengemeinde willkommen hieß. Bereits am frühen
Samstagnachmittag tagte der Vorstand des ETB zum fünften
Mal in 2014, und am späten Nachmittag trafen sich die Praktikanten des vergangenen Jahres im Gemeindezentrum. Unter
der Leitung von Randi Reischuck, mit ihrem Ehemann Micha für
die Praktikantenbetreuung des ETB zuständig, wurden anhand
Fortsetzung auf
23
MISSIONSSTATION ALTA FLORESTA / DEUTSCHLAND
der nächsten Seite!
verschiedener Stationen bis in die Nacht hinein die dreimonatigen Einsätze der Praktikanten reflektiert. Gemeinsam
mit den Praktikanten nahmen auch Vorstandsmitglieder am
Abendessen teil, sodass man sich gegenseitig besser kennenlernen und Fragen zu den persönlichen Brasilien-Erfahrungen stellen konnte.
Am Sonntagvormittag begann dann der eigentliche Missionstag mit einem Gottesdienst. Die Predigt hielt der baptistische Pastor Carlos Waldow, ein in Berlin lebender Brasilianer.
Er sprach anhand dreier Bibelstellen (Joh. 17,18; Joh. 20,21
und Lk. 6,16-21) über den Missionsauftrag Jesu und den
„Sieg der Kraft des Evangeliums“. Orgel, Gitarre, Ukulele
und Cajón umrahmten dabei den Gottesdienst.
Anschließend waren alle interessierten Gottesdienstbesucher ins Gemeindezentrum eingeladen, um die Arbeit des
ETB näher kennenzulernen. Lisa Arnold, Jenny Dietz, Yvonne
Zöllner, Tom Borger und Tobias Fink erzählten mithilfe einer
Präsentation, Filmausschnitten und einem brasilianischen
Liedvortrag lebhaft und berührend ihre Erlebnisse während
ihrer Praktika in den Kindertagesstätten Dourados und Ijuí.
Nach einem reichhaltigen Mittagessen begann die offizielle
Mitgliederversammlung. Zu Beginn berichtete Hans-Dieter
Zimmer als 1. Vorsitzender über die derzeitige Arbeit des
ETB und über künftige Ziele. Es folgten Neuigkeiten aus
der Geschäftsstelle von Doris Benner sowie der Bericht
des Kassenverwalters Torsten Arnold. Neben der üblichen
Entlastungen des Vorstandes sollte auch ein(e) neue(r)
Schriftführer/-in gewählt werden. Bisher hat sich jedoch
noch niemand für die Nachfolge von Doris Benner gefunden.
Am Ende unterhielten sich noch Mitglieder und Gäste bei
Kaffee und Kuchen lebhaft miteinander, da man sich ja oft
nur einmal im Jahr trifft. Wir sind dem Gastgeber, der Ev.
Kirchengemeinde Dudenhofen, sehr dankbar und freuen uns
auf ein neues ETB-Jahr unter Gottes Segen!
Jörn Nagel
DEUTSCHLAND
24
Danke Doris! (Schriftführerin des ETB)
Liebe Freunde und Mitglieder des ETB,
im September sagte uns Doris Benner, dass sie das Amt der
Schriftführerin und damit die Geschäftsstelle aus persönlichen Gründen abgeben möchte. Für uns als Vorstand kam dies
sehr überraschend. Doris verlässt unser Team, nicht mit dem
Herzen und nicht als Mitglied, sie wird jedoch nicht mehr in
dem enormen Maß wie bisher fürs ETB arbeiten. Wir haben
Doris in den vielen Jahren bzw. Jahrzehnten sehr schätzen
gelernt, als Mensch, als Mitarbeiterin, als Schriftführerin und
Geschäftsführerin unseres Werkes in Deutschland. Bei ihr
liefen die Fäden zusammen. Unterstützt wurde sie dabei treu
von ihrem lieben Mann Axel.
Danke Doris dafür, dass Du die vielfältigen Arbeiten unseres
Werkes ETB stets mit Herzblut, Verantwortungsgefühl und
großem Engagement bewältigt hast. Wir bedauern Deinen Entschluss sehr, aber respektieren, dass Du die Arbeit nicht weitermachen wirst und sie abgibst. Gleichzeitig sagen wir danke,
dass Du uns nicht im Regen stehen lässt, sondern bereit bist, in
einer mehrmonatigen Übergangsphase einige Arbeiten weiter
zu erledigen. Die Suche nach einer Nachfolge bzw. alternativen
Lösungen läuft... ein dringendes Gebetanliegen! Auch wenn es
für uns noch kein finaler Abschied ist, liebe Doris, so geben wir
deinen Entschluss der Wichtigkeit halber hier bekannt. Unabhängig davon möchten wir Dich gerne im Rahmen der nächsten
Mitgliederversammlung bzw. und/oder im Rahmen der Vorstandssitzung verabschieden.
Falls Sie, liebe Aktuell-Leser, Mitglieder und Freunde des ETB,
Vorschläge zur Nachfolge von Doris Benner haben, würden
wir uns über eine Nachricht freuen. Bitte senden Sie diese an
unsere kommissarische Geschäftsstelle nach Konken, E-Mail:
info@etb-ide.com oder an meine E-Mail-Adresse: dieter.
zimmer@etb-ide.com
Es grüßt Sie im Namen des ETB-Vorstandes
Hans-Dieter Zimmer (1. Vorsitzender)
25
DEUTSCHLAND
Die ETB-Stiftung – Zur langfristigen,
spenderunabhängigen Unterstützung
Wer stiftet, schenkt der Missionsarbeit große Möglichkeiten für
die Zukunft. Durch die 2001 von Renate und Siegfried Spieker
initiierte Stiftung fließen dem ETB jährlich mehrere Tausend
Euro an Unterstützung zu. Hierdurch wird die Arbeit langfristig
gefördert, es können vor allem auch Spendeneinbrüche abgefedert werden. Die Stiftung wird ehrenamtlich geführt und
verwaltet. Einziger Zweck der Stiftung ist die Förderung des
ETB.
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich zur Stärkung des ETB
weitere Stifter engagieren. Die Stiftung ist gemeinnützig und
bietet daher steuerliche Vorteile für die Stifter. Neben der
sog. „Zustiftung“ können auch (Teil-)Nachlässe der Stiftung als
Erbin/Vermächtnisnehmerin zugeführt werden.
Bei Interesse und Fragen können Sie sich gerne an den Vorsitzenden der Stiftung, Herrn Dr. Jan Henning Martens, wenden
und mehr über die Stiftung und die Fördermöglichkeiten des
ETB erfahren.
Dr. Jan Henning Martens
Rechtsanwalt,
ehem. Zivildienstleistender in Dourados
dem ETB seit 2002 verbunden
1. Vorsitzender des Stiftungsrates
Kontakt: Jan Henning Martens
Tel.: 0761 38429 777
Fax: 0761 38429 776
E-Mail: janhenning.martens@etb-ide.com
Bankverbindung:
Sparkasse Karlsruhe Ettlingen
IBAN: DE96 6605 0101 0109 2088 01
BIC: KARSDE66XXX
DEUTSCHLAND
26
Impressum
Geschäftsstelle
Frau Doris Benner (kommissarisch)
Stücks 13
D-66871 Konken
Geschäftsführender
Vorstand Deutschland
Telefon (06384) 51 40 060
Telefax (06384) 51 40 061
1. Vorsitzender
info@etb-ide.com
Hans-Dieter Zimmer, Wutöschingen
www.etb-ide.com
2. Vorsitzender
Pfarrer Volker Glaser, Dudenhofen
Gebetsinfos
3.Vorsitzender
Pfarrer i.R. Arno Schröter, Limbach
Schriftführerin / Geschäftstelle monatlich per Mail
Frau Christine Seeland
christine.seeland@etb-ide.com
Frau Doris Benner, Konken
(kommissarisch)
Kassenleiter
Praktikantenarbeit
Torsten Arnold, Krottelbach
Micha und Randi Reischuck
Beisitzer
Bad Salzuflen
Peter Brunner, Wutöschingen
Telefon (05222) 92 34 32
Jörn Nagel, Schramberg
micha.reischuck@etb-ide.com
Tobias Reinhard,Graben-Neudorf
randi.reischuck@etb-ide.com
Werner Schmidt, Wutöschingen
Reiner Schreck, Schönenberg-Küb.
Bankverbindungen
Redaktion ETB-Aktuell
Sparkasse Karlsruhe Ettlingen
Ausgabe: 04/2014
IBAN: DE39 6605 0101 0109 0091 34
Erscheinungsweise: 2 bis 4 Ausgaben pro Jahr
BIC: KARSDE66XXX
Redaktion: Jörn Nagel, Reiner Schreck und Klaus Simon
Stiftung des ETB
Sparkasse Karlsruhe Ettlingen
Fotos: privat
Layout: Sascha Finkbohner
Druck: Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen
IBAN: DE96 6605 0101 0109 2088 01
Auflage: 1.500
BIC: KARSDE66XXX
Adressverwaltung: Arno und Ursula Schröter
Versand: Martin und Nicole Lang
IMPRESSUM
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Foto: „Schneemänner“
im Stadtzentrum von
Ijuí. Mangels Schnee
werden sie aus vielen
weiß angemalten
Plastikflaschenböden
hergestellt, die wie
Schneebälle wirken.
Feliz Natal e Prospero
Ano Novo de 2015!
Das ETB wünscht allen Leserinnen und
Lesern frohe Weihnachten und
in gesegnetes Neues Jahr 2015!
Foto: Neve em Ijuí – Agosto de 1965
(Der letzte) Schnee in Ijuí – 20. August 1965
Evangeliums-Team
für Brasilien e.V.
Stücks 13
D-66871 Konken
Tel.: (06384) 51 40 060
Fax: (06384) 51 40 061
E-Mail: info@etb-ide.com
www.etb-ide.com
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