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lampenfieber? - unterhaus Mainz

Einbetten
Das unterhaus PRO:GRAMM
Spielzeit 1/2015
Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt i.S.d.P.
unterhaus • Mainzer Forum-Theater gGmbH
Münsterstrasse 7 • 55116 Mainz • Germany
Vorverkauf & Theater
call: (06131) 232121
Das unterhaus im Internet: www.unterhaus-mainz.de
Gründer: Artur Bergk, Renate Fritz-Schillo, Carl-Friedrich Krüger
Inhaber: unterhaus Stiftung e.V.
• Förderung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
(Rheinland-Pfalz)
• Förderung durch die Stadt Mainz
Geschäftsführer: Ewald Dietrich
Programmplanung & pro:gramm-Heft: Ute Nebel
Abend-Regie unterhaus: Hans Joachim Schultz
Abend-Regie unterhaus im unterhaus: FLO-Service Mainz
Abend-Regie entrée: Gianluca Caso
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Daniela Tratschitt
Vorverkauf: Michael Esser
Vorverkauf: Nur im unterhaus-entrée, Münsterstrasse 7
Öffnungszeiten Vorverkauf:
MO – FR: 11 – 14 Uhr, 16.30 – 18.30 Uhr
Telefonische Kartenreservierung
(06131) 23 21 21
MO – FR: 12 – 14 Uhr, 17 – 18.30 Uhr
An Feiertagen kein Vorverkauf!
Weitere Informationen zum Vorverkauf usw.
finden Sie auf den Seiten 2 + 3
Die Abendvorstellungen beginnen pünktlich um 20 Uhr
Achtung: Die Abendkasse öffnet immer 1 Stunde
vor dem jeweiligen Vorstellungsbeginn!
Eintrittspreise:
unterhaus: s. pro:gramm-Heft auf den jeweiligen Seiten der Künstler
unterhaus im unterhaus: s. pro:gramm-Heft auf den jeweiligen Seiten der Künstler
Kindertheater: einheitlich ¤ 8,– (+ ¤ 0,80 VVK)
Jugendtheater: einheitlich ¤ 8,– (+ ¤ 0,80 VVK)
Programm- und Preisänderungen vorbehalten!
Post- und Büroanschrift unterhaus:
Walpodenstrasse 1 • D-55116 Mainz
FON (06131) 23 21 20 • FAX (06131) 23 21 41
Anzeigen: Julia Kornek-Strack
HDW Werbeagentur GmbH • FON (06131) 55 33 99 13
Cover: Mibo
Gestaltung: Waldemar Klein
Herstellung: Druckerei Schwalm GmbH • FON (06131) 98 28 40
www.unterhaus-mainz.de
Foto: Uli Heckmann
Helmut Ruge
1940
2014
Helmut freute sich auf seinen unterhaus-Termin
"Kanonen statt Butter" (S. 20).
Und die unterhäusler freuten sich auf ihn,
den lieben Freund und langjährigen Weggefährten.
tschüß Helmut
Deinen Part übernimmt Boris;
das hättest Du gewollt.
Liebes Publikum,
das unterhaus geht in die 99. Runde.
Der Countdown läuft...
Ein 'gewichtiges' Programm
erwartet Sie,
mit Stars und Sternchen,
'alten' Bekannten und unbekannten Neuen.
Herbert Bonewitz feiert 40 Jahre unterhaus,
"Feucht & Fröhlich" 10jähriges Jubiläum,
Hanns Dieter Hüsch wäre 90 geworden,
wir freuen uns,
wir sind sehr traurig,
so ist das eben, im Leben.
In diesem Sinne
tschüß zusammen!
Ihre unterhäusler
Infos
ÖFFNUNGSZEITEN VORVERKAUF
WO?
unterhaus-entrée
Münsterstraße 7 • 55116 Mainz
WANN?
Direktverkauf: MO–FR: 11–14 Uhr und
16.30–18.30 Uhr
Telefonische Kartenreservierung:
MO–FR: 12–14 Uhr und 17–18.30 Uhr
fon: (06131) 23 21 21
Online-Reservierung:
MO–SO: rund um die Uhr = 0–24 Uhr
Bitte beachten! Beim jeweils ersten Tag
des Vorverkaufsbeginns wird die OnlineReservierung erst ab 12 Uhr freigeschaltet.
Eintrittspreise s. Impressum
Kundennummer
Sie wohnen nicht in Mainz?
Sie bestellen Karten und haben keine
Zeit, sie abzuholen?
Fragen Sie bei der nächsten Bestellung
nach einer Kundennummer!
Ihre Vorteile:
Schnelle Buchungen übers Telefon, da
Name und Anschrift schon hinterlegt sind.
Bezahlung per Lastschrifteinzug. Dann
können Sie Ihre Karten bei Ihrem nächsten unterhaus-Besuch, spätestens am
Spieltag bis Vorstellungsbeginn abholen.
Entfällt ein Gastspiel, rufen wir Sie an
und erstatten Ihnen den Eintritt.
Wir schicken Ihnen unser PRO:GRAMMHeft.
Anträge im Internet ausdrucken und
faxen an: FAX (06131) 22 27 05
Achtung! Kartenbestellung via FAX und
e-Mail können nicht bearbeitet werden!
Bitte haben Sie auch Verständnis dafür,
daß gekaufte Karten (nur Einzelkarten!)
nur bis zum Vortag der jeweiligen Veranstaltung und nur im unterhaus-Vorverkauf zurückgenommen und nur gegen
Gutschein erstattet werden. Die Vorverkaufsgebühr entfällt.
20 Uhr
Vorstellungsbeginn:
Nach Beginn der Vorstellung besteht
kein Anspruch auf Einlaß. Zuspätkommende müssen sich bis zur Pause gedulden.
Bild- und Tonaufnahmen:
Bild- und Tonaufnahmen im Theater,
während der Vorstellung, sind verboten!
Abendkasse:
Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde
vor Vorstellungsbeginn: 19 Uhr. Für die
Abendkasse reservierte Karten bis spätestens 19.30 Uhr abholen.
Vorbestellte Karten
Online bestellte und bezahlte Karten
liegen an der Abendkasse für Sie bereit.
Bitte bis Vorstellungsbeginn abholen.
Achtung! Das Buchen von ermäßigten
Eintrittskarten und das Einlösen von Gutscheinen ist Online leider nicht möglich.
Ermäßigung:
Sonntag–Donnerstag
Freitag + Samstag und Sonderveranstaltungen keine Ermäßigung!
Neu! Die Ermäßigung muß beim Kartenkauf oder bei der Kartenbestellung angegeben werden. Die ermäßigte Karte
und die entsprechende Bescheinigung
sind beim Einlaß vorzuzeigen. Eine
nachträgliche Ermäßigung an der
Abendkasse ist nicht möglich.
Neu! Für alle Vorstellungen Mo–Do
zahlen Studenten im Vorverkauf keine
Vorverkaufsgebühr.
Ermäßigung erhalten:
Schüler, Studenten, Erwerbslose, Wehrdienst- und Zivildienstleistende, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger,
Schwerbeschädigte (80%), Ehrenamt +
Jugendleiter und Besitzer der Sparkassen "spool-card".
Ausverkaufte Veranstaltungen:
Von allen Veranstaltungen bleibt ein
Kontingent Restkarten für die Abendkasse reserviert. Bei ausverkauften Vorstellungen werden von dem an der Abendkasse reservierten Kartenkontingent pro
Person nur 2 Karten abgegeben.
www.unterhaus-mainz.de
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Alle Vorverkaufstermine auf einen Blick!
Vorverkaufsbeginn
für Januar & Februar 2015:
ab FR, 5. September 2014
für März & April & Mai & Juni 2015:
ab FR, 12. Dezember 2014
für September & Oktober & November 2015: ab FR, 8. Mai 2015
Vorverkaufsbeginn Förderverein
für Januar & Februar 2015:
für März & April & Mai & Juni 2015:
für September & Oktober & November 2015:
Parken:
Bitte parken Sie bei Ihrem unterhausBesuch im Parkhaus Schillerplatz.
Diese Tiefgarage – direkt vor dem unterhaus gelegen – ist durchgehend
geöffnet. Und man findet immer einen
Parkplatz. Sie erreichen dieses Parkhaus
über die Zufahrt Schillerstraße-Neue
Universitätsstraße oder Kleine Langgasse-Neue Universitätsstraße.
Der rückwärtige Ausgang führt direkt
in die Münsterstraße.
Von dort aus sind es nur wenige Schritte
bis zum unterhaus.
Alternative Parkmöglichkeiten:
Mainz City Hilton, Münsterstraße 3,
direkt neben dem unterhaus gelegen
Benutzer von Nahverkehrsmitteln
fahren bis zur Haltestelle
Schillerplatz.
Ortsunkundige Gäste: Beachten Sie
bitte auch den Lageplan des unterhauses auf S. 7 in diesem PRO:GRAMMHeft.
ab MO, 1. September 2014
ab FR, 5. Dezember 2014
ab MO, 4. Mai 2015
Die Piktogramme bedeuten:
Die Vorstellung findet
im unterhaus (Mainzer
Forum-Theater) statt.
Die Vorstellung findet im
unterhaus im unterhaus
(Mainzer Kleinkunstbühne)
statt.
Die Vorstellung findet im
unterhaus-entrée statt.
Der oder die Künstler und
Künstlerinnen gastieren
zum 1. Mal im unterhaus
Der oder die Künstler und
Künstlerinnen gastieren mit
einem neuen Programm
Aktualisiertes Programm
Für Mitglieder des Fördervereins
ist diese Veranstaltung vergünstigt. (siehe Seite 4)
Das unterhaus zu Gast
im Frankfurter Hof
Das unterhaus zu Gast
in der Phönixhalle
Das unterhaus zu Gast
in der Rheingold-Halle
www.unterhaus-mainz.de
3
Selbstverständlich schicken wir Ihnen
nach dem Erscheinen umgehend das
aktuelle PRO:GRAMM-Heft kostenlos zu.
Ab sofort gibt es noch einen weiteren
Vorteil:
Wer ein neues Fördervereinsmitglied
wirbt, erhält einen Gutschein über
2 Eintrittskarten.
Liebe Mitglieder,
Spender und Freunde des unterhaus,
seit der Gründung des Mainzer ForumTheaters im Januar 1966 treten hier auf
zwei Bühnen täglich und im wöchentlichen Wechsel die Stars der Szene neben
den hoffnungsvollen Newcomern auf
und haben Mainz zur "Stadt der Kleinkunst" erhoben.
Doch diese Bedeutung und Breitenwirkung steht in keiner Relation zu den öffentlichen Subventionen, die zudem von
Jahr zu Jahr auf den Prüfstand gestellt
werden. Deshalb ist das unterhaus auch
in Zukunft dringend auf die finanzielle
Unterstützung durch den Förderverein
angewiesen.
Und – Mitglieder und Spender wissen es
zu schätzen: Ihre Hilfe für das unterhaus
wird belohnt.
Schon eine Woche bevor der offizielle
Kartenvorverkauf beginnt, können Sie
zwei Karten für jedes Programm erwerben.
Außerdem werden die "Förderer" einmal im Monat vom unterhaus eingeladen, für ein Programm mit diesem
Zeichen
Neue Mitglieder können allerdings
diese Vergütungen erst dann abrufen,
wenn der erste Jahresbeitrag bezahlt
ist.
Wenn Sie dem Verein nicht beitreten
möchten:
Durch eine Spende (ab ¤ 92,–), genießen Sie alle Vorteile eines ordentlichen
Mitglieds.
Die Spendenbescheinigung stellt der
Förderverein aus.
Nähere Auskünfte erteilt der Vorverkauf
(fon: 06131 / 23 21 21), das unterhausBüro (fon: 06131 / 23 21 20) oder
die Vorsitzende des Fördervereins
foerderverein@unterhaus-mainz.de
Die unterhäusler würden sich freuen,
Sie als neue Mitglieder oder Spender
mit einem Drink an der Bar begrüßen
zu dürfen.
zwei Karten zum Preis von einer
zu bestellen (gilt nur für den ersten
Spieltag).
Elfi Schleindl
Vorsitzende des Fördervereins
www.unterhaus-mainz.de
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F Ö R D E R V E R E I N
FÜR DAS MAINZER UNTERHAUS E. V.
MÜNSTERSTRASSE 7, D-55116 MAINZ · TELEFON: 06131 / 23 21 20
foerderverein@unterhaus-mainz.de
Beitrittserklärung
Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum Förderverein für das Mainzer unterhaus e.V.,
55116 Mainz, als:
Mitglied mit
€ Beitrag pro Jahr (62,00 € für Einzelmitglieder)
(31,00 € für Schüler, Studenten,
Erwerbslose)
Spender mit
€ Spende pro Jahr (92,00 € für Privatpersonen/
124,00 € für Firmen etc.)
Zahlweise:
jährlich (01.04.)
halbjährlich (01.04. + 01.10.)
bzw. Ersteinzug nach Beitritt
Die Mitgliedschaft gilt für mindestens ein Jahr und verlängert sich um ein weiteres
Jahr, wenn sie nicht spätestens drei Monate vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich gekündigt wird.
NEIN!
Ich möchte kein Mitglied im Förderverein werden, möchte aber das
unterhaus unterstützen mit einer Spende in Höhe von
€ jährlich
€ einmalig
Name:
Vorname:
Straße:
PLZ / Ort:
Beruf:
Telefon:
Email:
Meine Daten dürfen elektronisch gespeichert und ausschließlich für vereinsinterne
Zwecke benutzt werden.
Eine Weitergabe an unbefugte Dritte ist nicht gestattet.
Datum
Unterschrift (ggfls. gesetzlicher Vertreter)
F Ö R D E R V E R E I N
SEPA-Lastschriftmandat
Gläubiger-Identifikationsnummer: DE72 FVU 00000 169102
Hiermit ermächtige ich den FÖRDERVEREIN FÜR DAS MAINZER UNTERHAUS
e.V., Zahlungen von meinem Konto einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom o.a. Zahlungsempfänger auf mein Konto gezogenen
Lastschriften einzulösen.
Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungs-
Kontoinhaber:
Kreditinstitut:
BLZ:
BIC:
IBAN:
wiederkehrende Zahlungen
Datum
einmalige Zahlung
Unterschrift (ggfls. gesetzlicher Vertreter)
Die Mandatsreferenz (identisch mit der Mitgliedsnummer) wird mit der ersten
SEPA-Lastschrift mitgeteilt.
Bankverbindung:
Sparkasse Mainz IBAN: DE09 5505 0120 0000 0534 96 BIC: MALADE51MNZ
Ihr Plan
zum unterhaus:
www.unterhaus-mainz.de
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Quickview pro:gramm 1 · 2015
GROSSES HAUS
KLEINES HAUS
SONDERVERANSTALTUNGEN
Januar 2015 Vorverkauf ab FR, 5. September 2014
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"Feucht & Fröhlich" (20h)
"Feucht & Fröhlich" (20h)
"Feucht & Fröhlich" (15h)
"Feucht & Fröhlich" (20h)
"Feucht & Fröhlich" (20h)
"Feucht & Fröhlich" (20h)
"Feucht & Fröhlich" (20h)
"WIWALDI-Show" (FH)
Michael Fitz
Ohne Rolf
Boris Ruge & Andreas Mayer
Georg Ringsgwandl (FH)
Mathias Tretter
"Schlachtplatte"
Reiner Kröhnert
Reiner Kröhnert
Helene Mierscheid
Helene Mierscheid
Helene Mierscheid
Leipziger Pfeffermühle
Leipziger Pfeffermühle
Leipziger Pfeffermühle
Leipziger Pfeffermühle
Leipziger Pfeffermühle
Leipziger Pfeffermühle
Kabarett Bundes:Liga
Marius Jung
"Lilli"
"Lilli"
"Lilli"
Schroeder & Staub
Alice Hoffmann & Bettina Koch
Alice Hoffmann & Bettina Koch
"Wildes Holz"
Franz Hohler
Alice Hoffmann & Bettina Koch
Maxi Schafroth & Markus Schalk
Maxi Schafroth & Markus Schalk
Maxi Schafroth & Markus Schalk
Hubert Burghardt
Hubert Burghardt
Februar 2015 Vorverkauf ab FR, 5. September 2014
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Fatih Çevikkollu
Mark Britton
Margie Kinsky
Mathias Richling
Mathias Richling
Mathias Richling
Mathias Richling
Mathias Richling
Mathias Richling
Kabarett Bundes:Liga
['pro:c-dur]
Ehnert vs. Ehnert
"Schnaps im Silbersee"
"Sisi"
Inka Meyer
Matthias Reuter
Carmela de Feo
SWR1 Rosenmontagsparty
Volker Pispers (PH)
Verleihung Deutscher Kleinkunstpreis 2015
3sat im unterhaus: Rolf Miller & Mathias Tretter
"Trude träumt von Afrika"
Anka Zink
Andreas Rebers
Andreas Rebers
Sascha Korf
Bonner & Weiss
Ludwig W. Müller
Ludwig W. Müller
www.unterhaus-mainz.de
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Quickview pro:gramm 1 · 2015
GROSSES HAUS
KLEINES HAUS
SONDERVERANSTALTUNGEN
März 2015 Vorverkauf ab FR, 12. Dezember 2014
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Andreas Rebers
Sven Hieronymus
Sven Hieronymus
Sven Hieronymus
Kabarett Bundes:Liga
Robert Griess
Michael Feindler
Till Reiners
Till Reiners
"Feuerpferd & Teufelsgeigerin" (11h)
Lisa Feller
Axel Pätz
Kerim Pamuk & Lutz von Rosenberg Lipinsky
Axel Pätz
Barbara Ruscher
Tilman Birr
Sebastian Pufpaff
Tilman Birr
Dieter Nuhr (RH)
Sebastian Pufpaff
Tilman Birr
Frieder Fizz (11h),
Mirja Boes & die Honkey Donkeys (FH)
MO 16.
DI 17. Regy Clasen & George Nussbaumer
& Wolfgang Stute & Richard Wester
MI 18. Kabarett "Distel"
DO 19. Kabarett "Distel"
FR 20. Blonder Engel
SA 21. Heidelberger HardChor
SO 22. Vince Ebert
MO 23. Vince Ebert
DI 24. Vince Ebert
MI 25. Jürgen Becker
DO 26. Mathias Tretter
FR 27. Mathias Tretter
SA 28. Mathias Tretter
SO 29.
MO 30. Dave Davis
DI 31.
Maier-Bode & Neutag
Roberto Capitoni
ONKel fiSCH
ONKel fiSCH
ONKel fiSCH
Schultheater
Henning Schmidtke
Gernot Voltz
Gernot Voltz
Gernot Voltz
Ennio Marchetto (FH)
April 2015 Vorverkauf ab FR, 12. Dezember 2014
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Hagen Rether
Herbert Bonewitz (19h entrée)
Tobias Mann
Tobias Mann
Simone Solga
Simone Solga
Simone Solga
Bernd Lafrenz
Bernd Lafrenz
Bernd Lafrenz
Lars Reichow
Lars Reichow
Lars Reichow
Evi Niessner
Horst Schroth
Horst Schroth
Schultheater
Die Rheingoldtöchter
Die Rheingoldtöchter
Rolf Miller
Schultheater
Kabarett Bundes:Liga
Jens Neutag
Kai Magnus Sting
Kai Magnus Sting
Kai Magnus Sting
Hennes Bender
Hennes Bender
Erwin Grosche
Erwin Grosche
"Professor Humbug" (11h)
Springmaus
Wellküren
Frieder Fizz (11h)
Torsten Sträter
Torsten Sträter
Frank Goosen
The Incredible Herrengedeck
www.unterhaus-mainz.de
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Quickview pro:gramm 1 · 2015
GROSSES HAUS
KLEINES HAUS
SONDERVERANSTALTUNGEN
Mai 2015 Vorverkauf ab FR, 12. Dezember 2014
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Kabarett Maul & Clownseuche
"Feuerpferd & Teufelsgeigerin" (11h)
Gerd Dudenhöffer
Gerd Dudenhöffer
Franz Hohler & Erwin Grosche
Schultheater
Kabarett Bundes:Liga
"Schwester Cordula"
"Schwester Cordula"
Mathias Tretter
"Schwester Cordula"
Matthias Egersdörfer & Martin Puntigam
Der Black
Florian Schroeder
Florian Schroeder
Malte Pieper
Malte Pieper
Thomas Reis
Thomas Reis
Sarah Hakenberg
Sarah Hakenberg
Tobias Mann
Schultheater
Nessi Tausendschön
Philipp Weber
DESiMO
DESiMO
Frieder Fizz (11h)
Maren Kroymann & Band (FH)
Sven Hieronymus
Christian Ehring
"Gerda & Walter"
"Gerda & Walter" (15h)
Stefan Waghubinger
Stefan Waghubinger
Stefan Waghubinger
"Professor Humbug" (11h)
Juni 2015 Vorverkauf ab FR, 12. Dezember 2014
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Christoph Sieber
Johannes Flöck
Helmut Schleich
HG.Butzko
HG.Butzko
"Gernot Hassknecht"
"Gernot Hassknecht"
"Gernot Hassknecht"
Max Uthoff
Max Uthoff
Ulan & Bator
Detlev Schönauer
Detlev Schönauer
Frieder Fizz (11h)
Schultheater
Martin Zingsheim
Martin Zingsheim
Schultheater
Klicken Sie mal:
www.unterhaus-mainz.de
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unterhaus zu Gast
im Frankfurter Hof
in der Phönix-Halle
Foto: Danny Frede
in der Rheingold-Halle
(in Kooperation mit dem Frankfurter Hof)
Frankfurter Hof
4 8.1.
Martin Reinl ("WIWALDI-Show")
& Carsten Haffke
Pfoten hoch!
Die Puppen-Impro-Show
www.bigsmile.de
Foto: Rudolf Melcak
Frankfurter Hof
7 11.1.
Deutscher Kleinkunstpreis 1988
Georg Ringsgwandl
Mehr Glanz
Das aktuelle Programm
www.ringsgwandl.com
Phönix-Halle
6 21.2.
Deutscher Kleinkunstpreis 1995
Volker Pispers
...Bis Neulich! Update 2015
Brandaktuelles & Klassiker
www.volkerpispers.de
Rheingoldhalle
5 13.3.
Deutscher Kleinkunstpreis 1998
Dieter Nuhr
Nuhr ein Traum
Das aktuelle Programm
www.nuhr.de
Foto: Laion
Pinwand
Frankfurter Hof
7 15.3.
Mirja Boes & die Honkey Donkeys
Das Leben ist kein Ponyschlecken
Das neue Programm
www.mirja-boes.de
Frankfurter Hof
4 26.3.
Ennio Marchetto
The Living Paper Cartoon
Sensationelle visuelle
"Papier"-Comedy
www.enniomarchetto.com
Frankfurter Hof
4 21.5.
Maren Kroymann & Band
In my Sixties
Das neue Musik-Kabarett-Programm
www.marenkroymann.de
Rheingoldhalle
6 26.9.
Deutscher Kleinkunstpreis 1995
Volker Pispers
Benefiz für Human Help Network
www.volkerpispers.de
www.unterhaus-mainz.de
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Schultheater
im unterhaus
Schirmherrschaft: Frau Ministerin Vera Reiß
1 23.3. / 18 Uhr
Gutenberg-Gymnasium Mainz
Eine strahlende Zukunft
Lesung mit Musik
es spielt: Lesezirkel der Oberstufe
Spielleitung: Johannes Kellermann
Unter dem Titel "Eine strahlende Zukunft?" setzen sich die Schülerinnen und
1 13.4. / 18 Uhr
IGS Kurt Schumacher Ingelheim
Momo
nach Michael Ende
es spielt: DS-Kurs Stufe 9
Spielleitung: Gabriele Müller
"Menschen, die bloß arbeiten, finden keine Zeit
zum Träumen. Nur wer
träumt, gelangt zur Weisheit."
Dieses Zitat, das dem indianischen Volk der Nez
Perce zugeschrieben wird,
beschreibt den Inhalt von
Momos Geschichte.
Schüler des Literaturzirkels zentral mit
der Frage auseinander, was auf sie nach
der Schule warten wird.
Eine breite Auswahl aktueller und älterer
Literatur bildet die Grundlage bei der Suche nach Ideen und möglichen Antworten. Die Lesung verbindet szenische Gestaltung mit musikalischen Elementen.
Sogar die Kinder, die Momo umgeben,
müssen das sehen, erlernen wieder das
kindliche Spiel, erfahren schmerzlich
den Verlust menschlicher Bindung und
erkennen, daß nur sie selbst etwas daran
ändern können.
Michael Endes Roman hat nichts von seiner Brisanz verloren. Der Wert von Momo
ist oft kaum sichtbar. Denn
über weite Strecken hört
sie nur zu. Allein ihre Anwesenheit genügt. Die
Gruppe DS 9 hat sich gerne
auf das Thema eingelassen
und trotz aufreibender
Proben auch immer wieder
Momos Ruhe nachempfinden können.
www.unterhaus-mainz.de
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1 20.4. / 18 Uhr
Otto-Schott-Gymnasium Mainz
Darstellendes Spiel: Werkschau 2015
es spielen: DS 11/1, DS 11/2 & DS 12
Spielleitung: Nicole Schmitt, Maike Klüver, Bettina Hahn
"Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo
er spielt." (Friedrich Schiller)
Auch wir lieben es, Theater zu spielen!
Wie in den letzten 2 Jahren zeigen die
DS-Kurse das Ergebnis ihrer kreativen
Arbeit, heute sogar drei Kurse der Jahrgangsstufen 11 und 12. Die einzelnen
Projekte wurden von den Schülern selbstständig entwickelt, von der Themenwahl
über die Konzeption und Organisation
bis hin zur Produktion. Als Vorlage dienten Zeitungsberichte, literarische Texte,
Fernsehserien, Kinofilme, aber auch eigene Erfahrungen und selbstverfaßte Geschichten.
Die einzelnen Präsentationen zeigen die
Höhepunkte der intensiven, mitunter
krisenhaften, doch ebenso lustvollen
wie spielfreudigen Auseinandersetzungen der Akteure mit ihren ganz eigenen
Themen und Fragen.
1 4.5. / 18 Uhr
Gymnasium zu St. Katharinen
Oppenheim
DS-Werkstatt
Mord.Macht.Menschen.
Das Leben ist (k)ein Märchen!
es spielen: DS-Kurse 1 + 2 der Stufe 12
Spielleitung: Tina Helmich, Sina Hohns
Ist das Leben märchenhaft? – Oder ist das
ein Wunsch, von dem man sich besser
verabschieden sollte? Dieser Frage geht
der Kurs 2 in seiner szenischen Eigenproduktion nach.
Kurs 1 begibt sich auf Tätersuche: Menschen, wie sie unterschiedlicher kaum
sein könnte, befindet sich an einem Ort,
1 18.5. / 18 Uhr
Gutenberg-Gymnasium Mainz
7. Werkstatttreffen
es spielen: DS-Grundkurse der Stufe 12
Spielleitung: Gerd Kremer, Friedemann Lange
Auch in diesem Jahr präsentieren die
Grundkurse der 12. Jahrgangsstufe des
Faches Darstellendes Spiel ihre selbsterarbeiteten Inszenierungen.
von dem es kein Entrinnen gibt. Einer ist
tot, die anderen suchen den Mörder,
auch die, die es eigentlich gar nicht so
genau wissen wollen...
Kurs 1 versucht mit seinem Stück "Lost –
Verloren!" auszuloten, wie eine Gruppe
reagiert, die fernab jeder Zivilisation auf
sich alleine gestellt ist. Nach einem
Flugzeugabsturz befinden sich Jugendliche plötzlich an einem Ort, von dem es
scheinbar kein Entkommen gibt. Jetzt
zeigen sie sich – menschliche Stärken
und menschliche Abgründe...
Kurs 2 beschäftigt sich unter dem Arbeitstitel "Ansichtssache" mit den verschiedenen Blickwinkeln, die sich nach einem Todesfall peu à peu auf die zunächst vordergründig eindeutige Wirklichkeit ergeben.
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13
1 8.6. / 18 Uhr
Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim
Der Name der Rose
nach Umberto Eco
es spielt: Theater AG
Spielleitung: Christoph Klein
1327: ein einsames Benediktinerkloster im
Apennin, Norditalien. Der englische Franziskanermönch William von Baskerville
und der Novize Adson von Melk besuchen
das Kloster im Auftrag des Kaisers; sie
sollen ein Treffen zwischen Vertretern des
Papstes und den der Ketzerei beschuldigten Franziskanermönchen organisieren.
1 15.6. / 18 Uhr
Stefan-George-Gymnasium
Bingen
Novecento – Die Legende
vom Ozeanpianisten
von Alessandro Baricco
es spielen: Thomas Lenz (Tim Tooney),
Thomas Gaskin (Novecento / piano) u.a.
(Ehemalige der Theater-AG "ohrenkopf-und-kragen" mit "Freies Theater
ZWÖLFplusEINS")
Spielleitung: Sibylle Brandl
Doch im Kloster geschehen schreckliche
Dinge! Ein Mönch liegt tot am Fuß der
Klostermauern – Mord oder Selbstmord?
Kurz darauf sterben zwei weitere Brüder,
vergiftet, kopfüber im Schweineblutbottich, ertrunken im Badehaus. Es scheint,
als seien die Getöteten einem Geheimnis
im Zusammenhang mit der Bibliothek auf
der Spur gewesen.
Der Abt bittet den für seinen scharfen Verstand berühmten Gelehrten William von
Baskerville um Hilfe bei der Aufklärung
der Verbrechen. Aber der Zugang zur Bibliothek bleibt ihm verwehrt. Weitere
Mönche sterben, der gefürchtete Inquisitor Bernardo Gui sieht Hexerei am Werk...
Umberto Ecos 1980 erschienener Roman
wurde ein Welterfolg, wie die
aufsehenerregende Verfilmung von 1986 mit Sean Connery in der Hauptrolle. Die
Theater-AG des SMG Ingelheim zeigt heute die Bühnenversion. Lassen Sie sich
entführen – in die dunkle und
spannende Welt des Mittelalters.
Geschichte. Er war eine gute Geschichte.
Und damals hat er sie mir geschenkt."
Die Bombe ist der schrottreife Ozeandampfer "Virginian". Novecento, als
Säugling von Auswanderern auf dem
Dampfer zurückgelassen, setzt nie einen
Fuß an Land, aber wird der größte Jazzpianist der Welt...
Ein Stück mit viel Musik der Roaring
Twenties und einer packenden Story.
Alessandro Bariccos Monolog, auch verfilmt, gilt als eines der erfolgreichsten
Theaterstücke der Gegenwart.
Tim Tooney erzählt: "Danny Boodman
T.D. Lemon Novecento. Das letzte Mal,
als ich ihn sah, saß er auf einer Bombe.
Im Ernst. Das ist eine lange Geschichte.
'Du bist nicht wirklich aufgeschmissen,
solange du noch eine gute Geschichte
hast und jemanden, dem du sie erzählen kannst.' Er hatte sie, eine gute
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Nur im unterhaus!
Vertrixt nochmal!
Witziges Zauberspektakel
von und mit Frieder
Fizz
für Kids von 4 – 10 und ihre Eltern
"Zauberzeit":
7 15.3. / 11 Uhr
7 26.4. / 11 Uhr
7 17.5. / 11 Uhr
7 7.6. / 11 Uhr
Sondervorstellungen möglich.
Bitte wenden Sie sich an Michael Esser
vom Vorverkauf.
Vertrixt nochmal! Die Kunststücke, die
Frieder Fizz mit seinen kleinen Zauberlehrlingen aus dem Publikum macht, sind
total verflixt. Zum Beispiel die Knoten im
Zauberseil. Die wollen einfach nicht erscheinen. Aber auch nicht verschwinden!
Dafür wechseln sie die Farbe, wandern
lustig zwischen Tüchern hin und her oder
landen sogar im Zauberstab!
Und die geplante magische Erscheinung
im Zauberhut? Nix zu sehen!
Zum Glück gibt's ja Omas Pudelmütze.
Obwohl: Was mit der alles passiert, ist so
echt nicht geplant.
Typisch Frieder!
Und seine Zauberuhr wird natürlich immer dann unsichtbar, wenn alle wissen
wollen, ob noch genug Zauberzeit
ist...
Vertrixt nochmal! Wie schon beim
"Zauberspaß mit Frieder", seinem
letzten Programm, finden viele der
lustigen Zauberspäße nur deshalb
ihr erfolgreiches, wenn auch unerwartetes Ende, weil alle Kinder
kräftig mithelfen.
Denn nach wie vor sind Zaubersprüche, Zauberstäbe und Zaubersalz, die alle fleißigen ZauberAssistenten gemeinsam aus der
Luft schnappen, die Rettung für so
manch ausweglose Situation.
Dafür zaubert Frieder – "Simsalabim!" –
dann für jedes Kind eine Zauberurkunde,
die alle auf jeden Fall mit nach Hause
nehmen dürfen.
Vertrixt nochmal! Als kleiner Knirps von 6
Jahren beginnt Frieder Fizz mit der Zauberei. Heute ist er Profi – mit echtem
"Zauber"-Diplom. Neben seinen eigenen Programmen entwickelt er u.a.
Kunststücke für Theater- und Fernsehproduktionen, berät und trainiert Schauspieler und leitet Zauberworkshops bei
einem Kinderzirkus.
Karten: ¤ 8,– (zzgl. VVK-Gebühr)
Die Karten für Frieder Fizz können –
unabhängig vom Vorverkaufsbeginn –
für die ganze Saison gekauft werden.
Foto: Sven Blobel
www.frieder-fizz.de
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Feuerpferd & Teufelsgeigerin
Ein phantasievolles Märchen über Freundschaft und das
Gleichgewicht der Kräfte
Figurentheater für alle ab 8 von und mit
Dietmar Bertram
Compagnie MaRRAM
Regie: Neville Tranter
Spiel: Dietmar Bertram
Violine: Magdalena Adugna
Termin:
7 8.3. / 11 Uhr
7 3.5. / 11 Uhr
Sondervorstellungen möglich.
Bitte wenden Sie sich an Michael Esser
vom Vorverkauf.
Foto: Carola Schmitt
Der alte König wird von Alpträumen geplagt: Er sieht das Feuerpferd seiner Kindheit, gefangen von einem schrecklichen
Dämon. Für seinen Sohn, den naiven und
wohlbehüteten Prinzen Attila, ist sofort
klar: Er will das Feuerpferd retten! Auf
seiner Suche trifft er Pandora, ein wildes
Mädchen mit einer Zaubergeige. Was Atti-
*)
la nicht ahnt: Pandora ist die Tochter einer bösen Hexe und muß das Feuerpferd
für ihre Mutter finden. Denn jedem, der
es zu berühren vermag, verleiht es große
Macht...
Eine phantasievolle Geschichte über eine
ungleiche Freundschaft, in der traditionelles Märchen auf junges Road-Movie,
die alte Kunst des Schattentheaters auf
modernes Figurenspiel trifft.
Regie führte ein Superstar des Genres,
Neville Tranter, der mit seinen "Stuffed
Puppet"-Inszenierungen weltweit Erfolge feiert.
Karten: ¤ 8,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Die Karten für Compagnie
MaRRAM können – unabhängig vom Vorverkaufsbeginn –
für die ganze Saison gekauft
werden.
*) Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für
Bildung, Wissenschaft,
Weiterbildung und Kultur
www.dietmarbertram.de
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Professor Humbug und der
Sparlampenleuchtstoffröhrendiodenfisch
Ein Figurentheaterstück für Kinder ab 5 Jahre
von und mit
Dietmar Bertram
Compagnie MaRRAM
Regie: Michael Kloss (klappmaul-Theater)
Termin:
7 19.4. / 11 Uhr
7 31.5. / 11 Uhr
"Kinder, ab ins unterhaus:
Es gibt wieder Theater für
die Allerkleinsten!"
(Mainzer Rhein-Zeitung)
Sondervorstellungen möglich.
Bitte wenden Sie sich an Michael Esser
vom Vorverkauf.
Comics: Dietmar Bertram
Piraten der Welt, einem tief-traurigen
Eisberg, stranden auf einer geheimnisvollen grünen Insel… und reisen bis ans
andere Ende der Welt – und ein Stück
drüber hinaus…
Karten: ¤ 8,– (zzgl. VVK-Gebühr)
Die Karten für Compagnie MaRRAM können
– unabhängig vom Vorverkaufsbeginn –
für die ganze Saison gekauft werden.
Foto: Daniel Roth
Richtige Abenteuer erleben! Das wär
toll!!!
Findet wenigstens der pfiffige Partout
(eigentlich heißt er ja Jean-Pierre Bonbon) und kommt extra aus Frankreich
angereist, um Assistent bei Professor
Alexander von Humbug zu werden, dem
berühmten Forscher mit einem gewagten
Hang zu waghalsigen Unternehmungen.
Doch was passiert? Nichts!
Alles Humbug! Nur alte Bücher und noch
ältere Schwarten abstauben, den ganzen
Tag lang. So kann das nicht weitergehen, beschließt Partout.
Und hat die geniale Idee: Eine
geheimnisvolle Flaschenpost
muß her!
Gesagt – getan. Schon machen
sich Partout und der Professor
auf die abenteuerliche Suche
nach dem bislang unbekannten, unentdeckten, rätselhaften Sparlampenleuchtstoffröhrendiodenfisch!
Eine spannende Expedition zu
Land, zu Luft, zu Wasser beginnt.
Unsere forschen Forscher begegnen dem ungelenkigsten
www.dietmarbertram.de
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10 Jahre Feucht & Fröhlich!
5 2. & 6 3.1. / 20 Uhr · 7 4.1. / 15 Uhr
1 5. – 4 8.1. / 20 Uhr
Feucht & Fröhlich e.V.
Musical von Frank Golischewski
"Ihr heiligen Dankwart Feucht und Ernst
Fröhlich, helft!" Heinz, Hermann und
Fritz in Panik! Keine Kredite mehr. Nach
125 Jahren "Feucht & Fröhlich e.V.": Ihr
geliebter Fastnacht-Verein ist pleite!
Jetzt heißt's – Handeln! Die zündende
Idee muß her. Wenigstens ein klitzekleines Plänchen!
Kann man Ortrud, resolute UnterwäscheFabrikantin und Hermanns gewichtige
Götter-Gattin, noch mal (heimlich) anzapfen? Für eine Super-Sitzung, die alle
Narren vor Begeisterung aus der Bütt
haut?
Doch da haben die Herren Präsidenten
die Rechnung ohne ihre besseren Hälften gemacht. Die haben längst Lunte gerochen – und schmieden ihre eigenen
Rettungs-Aktionen…
3-2-1-Mainz: Ein turbulentes Spektakel
beginnt, mit spritzigen Dialogen, fetzigen Songs wie den "Mombach-Mambo"
oder den "Rheingau-Rock", mit Ehekrach und Liebesglück, HipHop und
Helau, Poesie, Prunk, Punk, Pointen…
und garantiert vielen Überraschungen.
Es spielt die Crème de la Crème:
Luise Karl: Ulrike Neradt
Heinz Karl: Nick Benjamin
Ortrud Waal: Hildegard Bachmann
Hermann Waal: Norbert Roth
Elfriede Schnitt: Margit Sponheimer
Fritz Blum: Heinz Meller
Band: Christian Seisel (musikalische
Leitung), Karl Koch, Reinhold Uhl
Buch, Musik, Regie: Frank Golischewski
"Wunderbare Dialoge, glänzend aufgelegte Schauspieler und Musiker – das erste
Mainzer Musical hat die Feuertaufe blendend bestanden."
(Allgemeine Zeitung Mainz)
Foto: Bernd Weisbrod
Karten: ¤ 25,– (zzgl. VVK)
www.unterhaus-mainz.de
18
6 10.1.
Michael Fitz
ERFOLG
Foto: Janine Guldener
Das neue Programm: Konzert 2015
Was ist das? Berühmt oder berüchtigt
sein, bei Facebook viele "Likes" bekommen und jede Menge Aufmerksamkeit?
Ein dickes, pralles Bankkonto? Wenn
mich alle mögen oder alle hassen? Muß
ich korrupt, gerissen, gierig sein, um
Erfolg zu haben? Oder geht das auch anders – und wie sieht das aus? Hab ich
Erfolg bei Dir? Aber: wie läßt sich der
messen? Wie moralisch oder unmoralisch kann oder muß man an dieses Thema herangehen?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich der Schwarm aller Frauen,
Schauspieler und Songpoet, Musiker,
Liedermacher und Sänger in seinem
neuen Programm.
Michael Fitz – pur, nur mit Akustik-Gitarren, seiner Stimme, seiner Musik und
seinem ureigenen Gewissen bewaffnet
bewegt sich das Multitalent muttersee-
lenallein durch ein Minenfeld ewig offener Lebensfragen und latenter Konflikte.
Wie immer, alle Kompositionen und Texte aus eigener Feder, diesmal nicht nur in
Mundart, sondern, nach längerer Abstinenz, auch wieder in Hochdeutsch.
Alles in einen stimmigen dramaturgischen Rahmen gespannt und zusammengehalten durch seine entwaffnend
ehrlichen, nachdenklichen, hintersinnigen und oft ironisch-witzigen Zwischenmoderationen. Eine Wildwasserfahrt
durch alle erdenklichen menschlichen,
vor allem männlichen Gemütszustände;
eine emotionale Gradwanderung zwischen Motivations- und Survivaltraining.
Na dann: Viel Erfolg!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.michael-fitz.de
19
6 10.1.
Boris Ruge & Andreas Mayer
Kanonen statt Butter
Weihnachten an der Front – Erzähltheater
Krieg verhindern!
Das wollten die französischen Sozialisten und ihr Vorsitzender Jean Jaurès im
Bündnis mit den deutschen Sozialdemokraten. Vergeblich. Die bewilligten 1914
die Kriegskredite für den deutschen Kaiser, der 1. Weltkrieg konnte beginnen.
Seine furchtbaren Folgen reichen bis
heute.
"Die SPD war in ihrer 150jährigen
Geschichte immer staatserhaltend", so
Sigmar Gabriel.
Mit etwas weniger Staatserhaltung hätte
vielleicht das große Morden verhindert
werden können.
Um dieses Thema kreist Helmut Ruges
politisch-literarisches Programm "Kanonen statt Butter", und um das große
Antikriegsstück "Weihnachten an der
Front", das er und der französische Theater-Magier Jérôme Savary gemeinsam
geschrieben haben nachdem sie fest-
Boris Ruge
stellten, daß ihre Großväter beide an der
Front in Verdun 'gefallen' sind. Vielleicht
waren sie auch dabei, als deutsche und
französische Soldaten 1915 sich für
einige Stunden den Frieden genommen
und gemeinsam Weihnachten auf dem
Schlachtfeld gefeiert haben.
Boris Ruge (Helmuts Sohn) und der
Schauspieler Andreas Mayer lesen und
spielen Szenen aus "Weihnachten an der
Front", ergänzt durch Kommentare und
Gedichte von Erich Mühsam, Kurt
Tucholsky, Karl Liebknecht, Jean Jaurès,
Jacques Prévert und Jacques Brel.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Andreas Mayer
www.helmut-ruge.de
20
7 11.1.
Deutscher Kleinkunstpreis 2014
Ohne Rolf
Blattrand
Erlesene Komik
Zwei Männer. Und 1000 Plakate.
Ein stummes Gespräch. Blätter bedeuten
für sie die Welt. Sie reden wie gedruckt,
doch ohne Stimmbänder. Am Blattrand
treffen die beiden Leisen das erste Mal
auf Laute und blättern um ihr Leben.
Denn zwei Radio-Wärter fordern von den
"Blattländlern" im harschen Ton ihre
Papiere. Zum Glück kann ein Knopfdruck
sie zum Schweigen bringen. Derweil beobachtet eine Horde Stimmberechtigter
laut lachend das Geschehen, versteckt
hinterhältig Sätze im Kopf, scheint mit
den Radios zu paktieren und weigert
sich, das Geheimnis der Stimme herauszurücken.
Das Rascheln des Papiers wird in der Stille
zum faszinierenden Rhythmus, Schriftarten und -größe vermitteln Stil und Lautstärke des Gesagten. Dazwischen tauchen
Schreibfehler auf, die Druckerschwärze
geht aus, wird nachgetrunken, chinesische Schriftzeichen bringen Unruhe,
Umlaute werden gestohlen, Papier-
schnipsel geweint… Christof und Jonas
telefonieren mit dem Telefonbuch… Und
mit einem stummen Kanon singen sie
sich in den Schlaf.
"Ohne Rolf", Jonas Anderhub und Christof
Wolfisberg, sind Virtuosen vorgedruckter
Improvisation, bewegen sich mit ihren
absurden Wortspielereien irgendwo zwischen komischem Theater, philosophischem Kabarett und lebendigem Comic.
Ein abendfüllendes Stück Papier. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2014: "Noch nie war Lesen so
wunderbar, aufregend und herrlich unterhaltsam." (aus der Jurybegründung)
Ein sensationeller Sprachspaß. Raschelnde Unterhaltung. Ohne Worte!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.ohnerolf.ch
21
3 14.1.
Deutscher Kleinkunstpreis 2010
(Erstes Deutsches Zwangsensemble)
Mathias Tretter
JahresNachgeTRETTERt
Foto: Julia Kobalz
Die kabarettistische Jahresrevanche 2014
Deutschlands Turbowachstum macht selbst
vor den lustigen Jahresrückblicken nicht
halt. Satirische Retrospektiven gibt es
mittlerweile mehr, als das Jahr Schlagzeilen hat. Sobald der Dezember naht,
kann sich jeder, dem der Advent zu fade
ist, die vergangenen elf Monate so massiv humoristisch aufbereiten lassen, daß
er zu Silvester überzeugt ist, im drolligsten Jahr seit "Otto der Große" gelebt
zu haben. Warum also ausgerechnet
"NachgeTRETTERt!"?
Die Antwort könnte simpler nicht sein:
Weil sich bei Tretter jahrelange Erfahrung im Rückblicks-Geschäft mit himmelschreiendem Witz und einer einmaligen Frisur verbinden. Man will ja auch
ein bißchen was zum Gucken haben. Die
Hirn- und Bodenlosigkeiten des abgelaufenen Annums waren wirr genug; da
ist es schön, einen zu sehen, der seine
Tolle unter Kontrolle hat. Meint zumindest Mathias Tretter, wenn man ihn fragt,
was ihn von anderen unterscheide: "Die
Haare und die Witze."
Worum die sich drehen werden? Die
Ukraine wird sicher dabei sein. Die gereckte Putin-Brust. Angela die Erste muß
auch rein. ADAC, NSA, WWW, doch erstmals nicht die FDP. Und natürlich der ExPräsident der Bayern. Oder, Herr Tretter?
"Hoeneß? Unsinn. Darüber reden wir
wieder in dreieinhalb Jahren."
Die "Highlights" des Jahres kabarettistisch aufbereitet. Wissenswertes leicht
verpackt, böse feixend, akribisch recherchiert, scharfzüngig, witzig, hochintelligent: Mathias Tretter!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.mathiastretter.de
22
4 15.1.
Robert Griess & Jens Neutag &
Matthias Reuter & ONKel fiSCH
Schlachtplatte
Kabarettistische Jahresendabrechnung 2014
2014 – gelaufen? Nicht ganz. Das Kabarett-Quintett der Spötter schlägt wieder
zu, spießt auf! Robert Griess, Jens Neutag,
Matthias Reuter & ONKel fiSCH. 5 Herren – ein Abend. Wieder verschonen die
satirischen Scharfrichter schonungslos
nichts, was innen-, außen- oder unpolitisch vom deutschen Promi-Personal an
Blödsinn verzapft wurde.
Es ist angerichtet.
Achtung: Diese Show ist nichts für HumorVegetarier!
Wenn "die frechste Kabarett-Boy-Group
westlich der Wolga" zur Schlachtplatte
einlädt, geht's deftig, heftig, kräftig gewürzt zur Sache. Serviert mit allen Zutaten, die ein zünftiges Schlachtfest
braucht: Sarkastische Stand-Up-Mono-
loge, satirische Massenszenen, sozialkritische Songs, spaßige Sketche. Von A
wie Angie I über B wie Berlins 'Fluch'hafen über I wie IBAN die Schreckliche über
K wie Kloppo-Krise: Dortmund im Tabellen-Keller über wie N wie National Security Agency über R wie RotRotGrün in
Thüringen: Ramelow ist erster 'Linker'
Ministerpräsident über W wie Wir sind
Weltmeister!!! bis hin zu Z wie Zündstoff:
GroKo, Ukraine, Maut, Gasputin, Hoeneß,
Conchita Wurst... Aus! Markus Lanz,
Wetten, dass..?
Merke: "Wer heilige Kühe ehrt, ist
fromm. Wer heilige Kühe schlachtet,
wird satt." Das deutsche Satire-SEK im
Großeinsatz: Hier wird nicht zurückgetreten; hier wird zurückgelacht!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.schlacht-platte.de
24
4 15. – 6 17.1.
Helene Mierscheid
Sex, Drugs & Hexenschuß
Kabarettistische Lebensberatung
"Legal. Illegal. Ikea-Regal!"
Die merkwürdigen 80er, schrill, schräg,
scheußlich, schaurig-schön. Knallenge
Leggings, quietschbunte Neon-Bodys,
Fitnesswelle, Aerobic, Stirnbänder,
Vokuhila, Schweißbänder, Nena – "Nur
geträumt"? "DaDaDa – ich lieb Dich
nicht..." ...Kohl wird Kanzler. Gründung
der "Grünen", HSV und Werder werden
Meister, Bobbele & Steffi entfachen
Tennisboom, Dallas & Denver, RTL geht
auf Sendung, Schimanski schreit
Scheiße, Friedensdemos – "Petting statt
Pershing"…
"Wir hatten von allem viel – vor allem
viel Sex. Wir sind die Generation MiniGolf." Ein Fall für die Lebensberaterin
Helene Mierscheid, die dieses 'unbekannte' Jahrzehnt wunderbar unter die
kabarettistische Lupe nimmt. Politische
Umbrüche, Lebensstile im Schatten der
Bomben, Jungs, die Army-Parkas anhatten, aber den Kriegsdienst verweigerten; sie lüftet das Geheimnis von Maggie
Thatchers Frisur, erklärt, warum die
Mauer fallen mußte...
"Sex, Drugs & Hexenschuß", und das
Publikum darf Sorgenzettel schreiben.
Keine Frage, auch die aktuellen PolitikPointen landen mitten im Regierungsviertel. Und das kann ein paar gründliche
Erschütterungen vertragen. Gags, Spitzen, Witzigkeit – Helene Mierscheid.
(Sternchenvorstellung nur am 1. Tag!)
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.helene-mierscheid.de
25
5 16. & 6 17.1.
Reiner Kröhnert
Mutti Reloaded
Das neue Programm
Foto: Laurence Voumard
Alles Angie! Früher Kohls Mädchen, heute
die mächtigste Frau Europas. Die erste
Bundeskanzlerin Deutschlands. Beliebt
wie nie. Bisher bissen sich alle am
"System Mutti" die Zähne aus, politische
Konkurrenten und Kontrahenten, unzählige Verbündete, die Journaille... nicht
zuletzt das Kabarett!
Myriaden Mutti-Theorien sind postuliert – und frustriert verworfen worden.
Selbst wortgewaltige "Groß"-Intellektuelle Marke Sloterdijk, Precht & Co sind
längst an Merkels Geheimnis gescheitert.
Endlich wagt einer den entscheidenden
Schritt ins Innere der Matrix: Reiner
Kröhnert! Wer sonst?!
Tiefer denn je schlüpft ein Meister der
politischen Satire in Muttis Haut, dringt
vor bis ins Epizentrum ihrer binären
Schaltkreise. Das Ergebnis dieser waghalsigen Expedition behält er selbstredend nicht für sich, sondern teilt es geschwisterlich mit seinem Publikum!
Natürlich kommen dabei auch die anderen Verdächtigen zu Wort... Das Sagen
aber hat nur Eine: Mutti!
Doch der Kröhnert hat sie alle fest im
parodistischen Griff, sein Personal, wie
immer, vom Scheitel bis zur Sohle genau
studiert und agiert mit perfekter Diktion,
Mimik und Gestik, kopiert nicht, sondern
analysiert, erfindet die vermeintlich bekannten Figuren neu, originalgetreu,
nimmt sie erst auf's Korn und dann auseinander. Heraus kommt kritisches,
wortwitziges, politisches Kabarett. Was
sonst!!!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.reiner-kroehnert.de
26
Wie es euch gefällt …
Wer viel Energie und Leidenschaft in Kultur steckt, braucht
Unterstützung. Als kommunales Unternehmen gehen wir
viele Schritte, um für das Wohl der Menschen einen nennenswerten Beitrag zu leisten. Dazu zählt auch, in der Region ein
breites Angebot an Kulturaktivitäten zu fördern.
1 19. – 6 24.1.
Kabarett Leipziger
Pfeffermühle
Glaube, Liebe, Selbstanzeige
Das neue Kabarett-Programm
Foto: Wolfgang Zeyen
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Hoffen wir
jedenfalls. Wenn sie aber schon von uns
gegangen ist, bleibt nur ein Ausweg:
Selbst aktiv zu werden, um Glaube und
Liebe wiederzubeleben. Jeder Steuersünder, der nach dem Motto lebt: "Spare
in der Schweiz, so hast Du in der Not", und
der Dank einer Selbstanzeige mit einem
halbherzigen "Du! Du! Du!" davonkommt, darf doch glauben, daß der Staat
ihn liebt.
Und der Staat glaubt an Gegenliebe und
hofft auf weitere Selbstanzeigen. Die ersparen ihm viel Arbeit und das häßliche
Image der Knöllchen-verteilenden Politesse. Und jeder Schreibtischtäter, der
von seinem Computer aus ferngesteuerte Drohnen abfeuert, darf glauben, ein
Werk der Liebe zu vollbringen, denn sein
Werkzeug wurde, wenn schon nicht vom
lieben Gott persönlich, so von den
selbsternannten Göttern im Amt abgesegnet.
Die kompetenten Pfeffermüller Franziska
Schneider, Matthias Avemarg und Frank
Sieckel sowie Dietmar Biebl (p) und Peter
Jakubik (dr) jedenfalls haben weder an
Liebe noch Glaube gespart, weitere gepfefferte Beispiele des Do-it-YourselfReport aufzuspüren. Sollten die Schule
machen, bleibt wenigstens die Hoffnung
auf eine Selbstanzeige von Glaube und
Liebe.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
FR & SA keine Ermäßigung
www.kabarett-leipziger-pfeffermuehle.de
28
2 20.1. / 3. Spieltag
Deutsche Kabarettmeisterschaft 2014/2015
Kabarett Bundes:Liga im unterhaus
Kabarett. Comedy. Poetry
Zwei Künstler... ein Wettkampf... Deine Stimme!!!
Wer gewinnt? Du entscheidest!!!
"Rückrunde" der 6. Saison!
Am Saison-Ende steht der deutsche Kabarett-Meister fest.
Die Spielregel:
Jeder mit Jedem – Alle in jedem Theater –
Zwei Künstler an einem Abend
Shooting-Stars treffen auf Routiniers,
Comedians auf Meister hintersinniger
Lyrik, Querdenker auf Stimmungskanonen. Garantiert kurzweilige Unterhaltung
auf bestem Niveau.
14 Teilnehmer wurden von einer Fachjury
für die 6. Spielzeit nominiert:
Wortakrobaten mit Rhetorik-Soli, Ensembles mit perfekter Mannschaftsleistung,
Chansoniers mit gekonnt gedribbelten
Versen, Politkabarettisten auf Linksaußen.
Wer wird nach allen Begegnungen zwischen Bremen, Berlin und Bodensee zum
Champion gekürt?
Das entscheidet das Publikum, also Sie,
Ihr, also Du.
Wer & Wann
3. Spieltag: 2, 20.1.2015
Schöner Scheitern vs. Klaus Renzel
4. Spieltag: 2, 3.2.2015
5. Spieltag: 2, 3.3.2015
Roberto Capitoni vs. Daphne de Luxe
Lutz von Rosenberg Lipinsky vs. Masud
6. Spieltag: 2, 21.4.2015
Thomas Müller vs. Maria Vollmer
7. Spieltag: 2, 5.5.2015
Lars Redlich vs. Thilo Seibel
Die Kabarett Bundes:Liga 2014/2015
im unterhaus
Immer dienstags!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.unterhaus-mainz.de
29
3 21.1.
Marius Jung
Singen können die alle!
Vom Neger zum Maximalpigmentierten
Kabarett & Musik
sei es noch so nett gemeint, macht er
halt – beispielsweise "Singen können die
alle!" Und Tanzen. Und Schnackseln...
Und andere Sportarten.
"Lachen gegen Rassismus": Marius packt
die Hellhäutigen bei ihrer Befangenheit,
um die Debatte um ein vernünftiges Miteinander zu entkrampfen. Das sorgte für
Riesenwirbel. Denn er ist auch Autor des
gleichnamigen Überraschungserfolges
"Singen können die alle! – Handbuch für
Negerfreunde", ein satirischer Ratgeber
zum Umgang mit Schwarzen in Deutschland. Doch die Medien und Leser sind begeistert: "Solche Komiker brauchen wir
Deutschen – sie sind eine Bereicherung!"
(Neue Osnabrücker Zeitung) "Ein großartiger satirischer Beitrag", so Bestsellerautor und Undercover-Enthüllungsspezialist
Günther Wallraff. Urteilen Sie selbst.
Foto: Jenny Egerer
Darf der das?
Der darf das!!!
Marius Jung, lässiger Schlaks in Anzug
und Turnschuhen, Kabarettist, Entertainer, Besatzungskind, Vater Amerikaner,
Mutter Deutsche, ein menschliches Überraschungsei, außen schwarz, innen weiß,
"mit Soul im Blut und Millowitsch im
Hirn", beleuchtet in seinem neuen Programm "Singen können die alle!" witzig
und manchmal bitterböse das Zusammenleben unserer – angeblichen – Multikulti-Gesellschaft, rechnet kabarettistisch ab mit der schlimmsten Erfindung
seit der europäischen Gurkenkrümmungsverordnung: mit PC – Political Correctness.
Und zeichnet dabei seinen Weg vom Regen in die Traufe, vom Neger zum Maximalpigmentierten. Vor keinem Klischee,
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.mariusjung.de
30
4 22. – 6 24.1.
Lilli
Lilli: Ein Single kommt selten zu zweit!
Komik und Entertainment ohne Bodenhaftung
Gatte Günter hat sich verdünnisiert.
Aufgepaßt Singles: Lilli ist wieder frei!
Free Lilli! Unterwegs auf dem glitschigen
Parkett der Partnersuche. Vorsicht die
Herren! Das eloquente Prachtweib mit
der aparten Lockenwickler-Frisur läßt
keinen Kerl unbeflirtet. Lilli wie sie leibt
und lebt. Die dralle Schrille aus der Weltmetropole Kassel ist allzeit bereit, ihr
Herz aus Gold samt ihres 80-Kilo-Luxuskörpers einer neuen Liebe zu schenken.
Wie immer lasziv die roten SchmollLippen geschürzt, im frisch gestärkten
Knallfarben-Kittel und hübsch-häßlichem Schuhwerk, legt die "Pflaume im
Speckmantel" sofort los und muß schnell
erkennen, daß sich ihr Unternehmen
weitaus kniffliger erweist als mit Mitte
zwanzig. Die meisten Kandidaten sind
entweder "unter der Haube, unter der
Erde oder unter dreißig." Shit Happens.
Doch Lilli ist wie ihre Wickler, aufgedreht
und schief gewickelt. Deshalb ist sie wild
entschlossen, frischen Wind in ihr Leben
zu bringen. Meint auch Freundin Inge
vom Beautysalon gegenüber, die zwar
nicht kochen kann, aber nichts anbrennen läßt. Gesagt, getan: Lilli eröffnet
"Die Gulaschkanone" ("Wo Bier ist, sind
auch Männer!"), serviert Frohkost für die
Lachmuskeln und clevere Antworten auf
existenzielle Fragen, Lebensweisheiten
zum Hauptgang, Beziehungs-Tips zum
Dessert. Die frech-frivole Quasselstrippe
rappt, singt, witzelt, tanzt, zaubert, liebt's
deftig, gerade hat sie eine Aufzuchtstation
für Mett-Igel eröffnet, leidet an 'Tupperkulose'… hat einfach einen gewaltigen
Sprung in der Schüssel!
Und Entertainer-Multitalent Guido Klode
zieht seinen respektlosen Angriff auf die
bald überstrapazierten Lachmuskeln seiner Fans grandios voll durch.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.lillis-welt.com
31
1 26.1.
Florian Schroeder
& Volkmar Staub
Zugabe!
Foto: Frank Eidel
Der kabarettistische Jahresrückblick 2014
Deutschland am Ende – – eines jeden
Jahres.
Ein Land braucht eine Therapie. Volkmar
Staub und Florian Schroeder ziehen die
Couch aus, nehmen den Patienten gründlich unter die Zeit-Lupe und krempeln
den ganzen Krempel mal ordentlich um.
365 Tage in 120 Minuten.
Schräge Szenen. Treffliche Parodien.
Lieder. Gedichte.
Typen, Themen, Temperamente.
Vom Fall der Mauer vor 25 Jahren bis zum
Fall Wowereit oder Lieberknecht oder
Hoeneß oder Oettinger, Günther, frischgekürter EU-Kommissar für DIGITALE
Wirtschaft und Gesellschaft...
Am Ende des Abends sind Sie jedenfalls
für ein erfolgreiches 2015 gerüstet. Weil
Sie wissen, daß Trojaner nicht nur Bürger
einer antiken Stadt sind.
ZUGABE! Die ultimative Schocktherapie.
Jedes Jahr neu.
Ohne Rezept. An allen Kassen.
Da lohnt sich die Eintritts-Maut für alle,
die mit den beiden Regierungs-Widersprechern kraftvoll mitlachen wollen.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.florian-schroeder.com
www.tempi-kuenstler.de
32
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.FIS
2VBMJU¿U
Nachdenken
Mehr
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Bauen mit Plan:
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2 27. & 3 28. & 6 31.1.
Alice Hoffmann & Bettina Koch
"Die Ään + Das Anner"
Knete, Kerle, Karma!
Kabarettshow zwischen Herdanziehung und Lagerfeld
und salonfähige Gier, also um "Knete,
Kerle, Karma"! Und während die "Ään"
nach potenten (finanziell verwertbaren)
Witwern lugt, hat die "Anner" eine bessere Strategie: "Mir kommt keener me
rin – – ins Haus!"
Willkommen zur drallen, Gag-reichen
Kabarettshow von und mit zwei superben
"Superweibern": Alice Hoffmann (das
"Anner"), Kult als "Hilde" (Dudenhöffers
"Familie Heinz Becker"), geliebt als
"Vanessa Backes" und neue "Gerda"
(& Walter), zu sehen in TV-Formaten wie
"Schreinerei Fleischmann" (SWR),
"Spätschicht" (SWR) oder "Tatort Saarbrücken", und Bettina Koch (die "Ään"),
bekannt aus diversen "Tatorten", "Ein
Fall für zwei" (ZDF) und anderen TV-Krimis oder Danni Lowinski (SAT.1). Das
Timing stimmt, die Pointen fliegen, die
Songs (von Brecht oder Gluck) sitzen.
Kabarett, Comedy & "Komme die"? Klar
doch!!!
Foto: Maurer
Die Welt schaut ins Saarland. Ort des
Geschehens: ein Friedhof. Da "Komme
die" schon, die "Ään", Hessisch babbelnder, flotter Feger mit Speckweghöschen, Leoparden-Top und hochdeutschem Dünkel, und das saarländische
"Anner", patent-gewieftes, begriffsstutziges, schlaues, naives, altbackenes
Provinz-Hausmütterchen mit grusliger
Kassengestellbrille und Kittelschürze.
Zwischen den Grabreihen treffen sie aufeinander, zwei "lustige Witwen" im besten Alter, die sich viel zu 'verzähle' haben.
Die kennen kein Pardon, keine Tabus,
keine Fettnäpfen. Dagegen WahnsinnsThemen: Der demografische Wandel
zwischen Lust und Lagerfeld, zwischen
Herdanziehung und Tauschhandel. Kurz:
es geht um Klatsch und Tratsch, Figur und
Falten, Fashion und Facebook, Spanx und
Sex, Wechseljahre und Wirtschaftswachstum, Eigenurin-Therapien und Kapitalismuskritik, abscheulichen Mangel
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.alicehoffmann.de
www.bettinakoch.de
34
2 27. – 4 29.1.
Maxi Schafroth
& Markus Schalk
Faszination Allgäu
Foto: Susie Knoll
Kabarett – eine bizarre Reise durch eine
'geheimnisvolle' Region
Auf! In die geheimnisvolle Region im
Süden Deutschlands. Dort wohnen sie:
altgediente Bauern- und Gemeinderäte,
desorientierte Fendt-Traktoren-Vertreter, die letzten Opel-Ascona Fahrer. Dort
betreiben sie merkwürdige Geschäftsfelder wie Rindertherapie für Stadtkinder im ehemaligen Güllebecken und
kochen hochexplosive landestypische
Romadur-Gerichte.
Maxi Schafroth weiß, wovon er spricht.
Weil er sich als V-Mann in einen Unterallgäuer Bauernhof eingeschmuggelt hat,
von Geburt an, erste Insidereinblicke in
die Landwirtschaft und das Wesen des
Allgäuers. Verzeichnete Erfolge: Mit 8
rasante Treckerfahrt über die Felder bei
Ottobeuren (strafrechtlich verjährt), Rodeo im heimatlichen Stall. In seiner
Ausbildung wechselt er zu einem international tätigen Bankinstitut, verfolgt
weiter seine Strategie des differenzierten Lernens. Und aus seinen Erfahrungen
mit Krisensituationen im Kuhstall hat
Maxi Lösungen parat, die sowohl für die
leidgeprüfte Finanzwelt als auch für den
sparsamen ländlichen Kleinwagenfahrer
geeignet sind.
Begleitet wird er dabei von Herz, Witz
und Verstand, von Charme und Soul, vor
allem von Markus Schalk aus Stephansried/Unterallgäu an der Gitarre, Modell
Gibson Super Jumbo 200, jene Allgäuer
Westerngitarre, die u.a. John Lennon
weltberühmt machte. Dritter Mann im
Team 'Allgäu 2020' ist der miserabel bezahlte Viehtreiber Sergej aus Kempten/
Dnjepopetrowsk, der allerdings seit geraumer Zeit unentschuldigt fehlt.
"Faszination Allgäu": ein Pflichttermin
für Allgäuer, Allgäu-Versteher und NichtAllgäu-Versteher, für Banker, BankerVersteher und Nicht-Banker-Versteher.
Also für ALLE, die sich herzhaft amüsieren
möchten.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.maxischafroth.de
35
4 29.1.
Wildes Holz
Astrein!
Foto: Harald Hoffmann
astreines Konzert 2015
Kaum ein Stück Holz löst so massive
Emotionen aus wie die Blockflöte. Ehrlich jetzt: Fast jeder mußte sie lernen,
nicht immer mit wohlklingendem Ergebnis. Gut, daß es "Wildes Holz" gibt.
Konzertgitarre. Kontrabass. Und die gemeine Blockflöte!
Wenn das mal nicht eine astreine Besetzung für eine Rockband ist! Das dachten
sich auch drei Männer und bringen aus
diesem Instrumentarium Klänge hervor,
die man nicht für möglich hält!
Hier dreht die Blockflöte richtig auf! Wer
ahnt schon, daß sie mit AC/DC-Songs einen Saal zum Toben bringt! Daß sie die
Stimme des jungen Michael Jackson perfekt imitiert! Selbst Stücke von Deep
Purple oder Kraftwerk funktionieren astrein in der Holz-Version. Die Härte!
Tobias Reisige spielt das wilde Stück Holz
mit einer unglaublichen Expressivität,
sorgt zusammen mit Anto Karaula an der
Gitarre und Markus Conrads am Kontrabass für ein astreines Konzert.
Stilistisch schrecken die Jungs vor nichts
zurück.
Neben verblüffenden Versionen bekannter Hits gibt's Adaptionen klassischer
Werke, die bei "Wildes Holz" natürlich
viel rockiger daherkommen, und jede
Menge Eigenkompositionen.
Perfekt aufeinander eingespielt und lässig vorgetragen: "Wildes Holz" – die ganz
spezielle Mischung aus Witz und Ernsthaftigkeit. Atemberaubend. Astrein!!!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.wildes-holz.de
36
5 30. & 6 31.1.
Hubert Burghardt
Nachher will's keiner gewesen sein!
Das neue Kabarett-Programm
ideen, gewagte Steuerhilfe oder verrückte Wortfindungsstörungen.
Und ganz nebenbei findet Hubert noch
Zeit, seinen Garten zu besingen oder
Shakespeares "Hamlet" auf 5 Minuten zu
kürzen. "Nachher will’s keiner gewesen
sein!", ein angriffslustiges Programm für
Querköpfe, Mitdenker und Spaßversteher!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Peter Lutz
Seichte Unterhaltung und platte Späße
sind nicht sein Ding.
In seinem politischen Kabarett-Solo
"Nachher will’s keiner gewesen sein!"
zeichnet Hubert Burghardt das Bild einer
abgelenkten Gesellschaft, die in einem
Overkill an vermeintlichen Informationen wohl den Überblick verloren hat.
Mit spitzfindigen Statements, hintergründigen Spielszenen, listigen Liedchen
am Klavier und schrägen Typen skizziert
er, daß die Menschen durchaus nicht
zwischen angeblicher Alternativlosigkeit
und sogenannten Sachzwängen erstarren müssen.
Es geht nicht nur um pharmazeutische
Nahrungsmittel, Staatsbulimie und die
Flexibilisierung von Toleranzgrenzen,
sondern auch um todsichere Geschäfts-
www.hubert-burghardt.de
37
5 30.1.
Deutscher Kleinkunstpreis 1973
Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz
zum Deutschen Kleinkunstpreis 2014
Franz Hohler
spaziert durch sein Gesamtwerk
Foto: Michael Fritzsche
Ein heiterer Abend mit einem hintergründigen Hohler
In seinen Geschichten löst sich die Wirklichkeit unmerklich auf und macht Ereignissen Platz, die sich unserer kühlen
Logik entziehen. Mit ungewöhnlich wachem Blick für beunruhigende Details
erzählt er von der Brüchigkeit und der
Tragikomik unseres Alltags, aber auch
von seiner Poesie.
Ein Glück! Franz Hohler im unterhaus. Der
Kabarettist, Autor, Schriftsteller – Erzählungen, Kinderbücher, Theaterstücke,
Hör- und Fernsehspiele, Liedermacher,
Nestbeschmutzer, Tonkünstler, der Mann
mit dem Cello, heute ohne, der Mann des
Wortes. Der großARTige Schweizer Geschichtenerzähler. Zweiter Preisträger
(1973) und Ehrenpreisträger (2014) des
Deutschen Kleinkunstpreises: "Mit Cello
oder Merkheft entführt er das Publikum
in eine scheinbar heile Märchenwelt, um
es dann mit gezielten Attacken wieder in
die rauhe Wirklichkeit zurückzuholen –
ein phantasievoller Moralist, der mit fei-
nem Humor seine Mitmenschen sanft an
die Hand nimmt." (Jury-Begründung)
Der jetzt durch sein literarisches Gesamtwerk spaziert, vom 1. Gedicht, die
Ode an sein Heimatland, bis hin zu
Reflexionen aus Anlaß seines 70. Geburtstages. Kein Thema zu groß, wie die
Schöpfungsgeschichte, kein Thema zu
klein, (von der) "Made in Hongkong" –
"Klein sein allein genügt eben nicht, es
gehört auch etwas Glück dazu."
Ein heiterer Abend mit einem hintergründigen Kritiker, ein ebenso fröhlicher
wie nachdenklicher Spaziergang durch
unsere Zeit. Mit einem Hohler in Höchstform!!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.franzhohler.ch
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Weberstraße 17
55130 Mainz-Weisenau
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1 2.2.
Fatih Çevikkollu
Fatihtag
Das aktuelle Kabarett-Programm
Foto: Firat Bagdu
Heute ist "FatihTag", ein Tag mit Fatih, in
dem Land, in dem die Post abgeht: postmodern, postmigrantisch, postdemokratisch. Die Welt im Wandel, die Gesellschaft im Umbruch. Entweder alleinerziehende Mütter oder Yogalehrerinnen.
Bio ist das neue Polyester. Unser Essen
hat mehr PS als das Auto. Wir leben im
Zeitalter des Digitalen – mehr Nullen als
Einsen. Wir sind EU und immer noch
Friedensnobelpreisträger. Eine Gemeinschaft, die seit Jahrzehnten den Frieden
lebt – mit den größten Rüstungsindustrien in ihren Reihen. "Waffen für den
Frieden" ist wie "Sex für die Jungfräulichkeit" oder "Saufen gegen Alkoholismus".
Die Mehrheiten kippen, so daß wir
Deutschen Angst vor uns
Türken haben. Eine
neue Generation tritt
an, wir sind die Erben
dieser Gesellschaft,
Erben ohne Sünde.
Und wir kommen
in Frieden. Salamen
Aleikum! Die einen
haben multiple Orgasmen, die anderen multiple
Identitäten. Einige Glückliche beides. Es
geht nicht um Türken, auch nicht um Integration. Es geht um Identität und ihre
Bildung.
"FatihTag" ist ein Programm mit Identitätsbildungsauftrag. Provokativ, politisch,
klug – und trotzdem witzig!
Die Fernseh-Nation kennt Fatih Çevikkollu als Murat aus der Sitcom "Alles
Atze" (RTL). Seit 2005 steht der – an der
Hochschule Ernst Busch in Berlin ausgebildete – Schauspieler, übrigens der
erste Türke in der langen Tradition des
Hauses, auf der Kabarett-Bühne. "Ich
sehe aus wie Ali, spreche aber wie Hans."
Integrationsdebatten sind die Folklore
der Politik. Wer mag schon Volksmusik!?
Fatih liebt Jazz. Fatih versucht,
seine Tochter zweisprachig
zu erziehen, was alle ganz
toll finden bis sie feststellen, daß die zweite
Sprache türkisch ist.
Alle Klarheiten beseitigt? Fatihs Vati sagte immer: "Man soll
nicht die Hosen hochkrempeln, bevor man
das Meer sieht."
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.fatihland.de
40
2 3.2.
Mark Britton
Forever Jungs
50 ist das neue 20! "Ich bin zu
jung, um alt zu sein!" Erleben
Sie Mark Brittons humoristische Reise in das Universum
der reifen Liebe zwischen Hysterie und Hobbykeller, Erotikchat
und Einbauküche.
Denn Romeo ist in den Wechseljahren
und, wie bei seiner Julia, springt das
Herz wieder, die Eier leider
nicht. Stattdessen fällt die
ein oder andere Bandscheibe vor, gegen Gedächtnisverlust hilft nur Amnesie International... Egal! Best Ager
genießen die Rückkehr zur
Romantik! Weil Wissenschaftler erforscht haben: Je weniger
Sex, desto früher wird gestorben.
Wir haben also die Wahl: Beischlaf
oder Beisetzung.
Bauchspeck statt Sixpack, Kojak-Glatze statt Minipli! Sexy sein wie Clooney
geht auch mit Hagebuttentee statt Nespressokapseln. Mr. Loverman is reloaded, jetzt kommen die zweiten Flitterwochen. Von nun ab will er alles mit ihr
teilen: Hitzewallungen, Hormon-Yoga,
Menopause, Mammographie. Wenn Romeo und Julia so ihre Liebe füreinander
wiederentdecken, bleiben sie garantiert
"forever young"!
"Physical Comedy" in Vollendung! Mark
Brittons Meisterleistung ist ein perfekt
Foto: Mark Britton
Das merkwürdige Verhalten von Männern in der Lebensmitte
Das neue Programm: Stand-Up-Kabarett
getimter Comicstrip, Slapstick, StandUps, Pantomime gepaart mit präziser
Körperbeherrschung. Brain-Jogging zwischen Genie und Wahnsinn in atemberaubendem Tempo. Englischer Humor in
deutscher Sprache mit dem losesten Mundwerk diesseits des Kanals. Welcome!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.markbritton.de
2 3.2.
Deutsche Kabarettmeisterschaft 2014/2015
Kabarett Bundes:Liga im unterhaus
4. Spieltag: Roberto Capitoni vs. Daphne de Luxe
(s.S. 29)
www.kabarettbundesliga.de
41
3 4.2.
Margie Kinsky
Ich bin so wild nach Deinem
Erdbeerpudding!
Das 2. Solo: Kinsky legt nach
Mit ihrem 1. Solo hat sich der "Italo-Vulkan" zum weiblichen Shooting-Star der
Comedy gemausert. Ganz bodenständig,
natürlich, ohne scharfes Dekolleté, schräges Permanent-Make-up und pinke
Plüschklamotten. Dafür mit unverblümtem "Mutterwitz", im wahrsten Sinne
des Wortes – als "La Mamma" von 6
Söhnen, Nick (30), Matthew (27), Luke
(24), Leonardo (23), Jeremy (20) und
Liam (17), alle vom selben Mann! (Bill
Mockridge, u.a. Herr Schiller aus der
"Lindenstraße"). "Sechs Richtige und
ein Hauptgewinn!"
Also gibt's viel Neues zu erzählen!
Die Kinsky legt nach! Piccolo auf – los
geht's!
Wie im richtigen Leben. Ob Liebeswirrwarr der besten Freundinnen, Survival-Tips für's Wellness-Wochenende,
atmosphärische Sprech-Störungen am
Frühstückstisch oder katastrophale Klei-
derschrankgeheimnisse… Margie hat
das Herz auf dem rechten Fleck. Und auf
der Zunge! Sie setzt auf jeden Pott 'n
Deckel und sagt: "Glück muß man können!" Denn nicht alles im Leben macht
Spaß, aber vieles kann man sich schön
machen: "Spring über Deinen Schatten,
walk in the sunshine!"
Die Gute-Laune-Botschafterin, Gründungsmitglied und Publikumsliebling der
"Springmaus", weiß, wie's funktioniert.
Kaum steht sie auf der Bühne, sind die
Zuschauer ihre besten Freunde. Dann
wird gelacht, geweint, getratscht, Dampf
abgelassen. Römisches Herz und Kölsches Blut, übersprudelndes Temperament! Eine Künstlerin zum Anfassen:
Schon im Foyer, vor der Vorstellung, beginnt sie mit ihrer persönlichen Rundum-Betreuung. Und die endet erst, wenn
der letzte glückliche Besucher das Theater verlassen hat.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
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42
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4 5. – 2 10.2.
Deutscher Kleinkunstpreis 1978 & 1987
Mathias Richling
Deutschland to go – Update 2015
Kabarett
Regie: Günter Verdin
Ausgezeichnet!
2 x den Deutschen Kleinkunstpreis
1978 & 1987
Achtung!
Das Programm hat keine Pause.
Kein Einlaß nach Beginn der Vorstellung!
Karten: ¤ 25,– (zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Rafael Kroetz
1974:
"Köpfe u.v.a." – das erste Soloprogramm
41 Jahre Mathias Richling!
In diesen Jahren hat sich nicht nur er,
sondern auch die Republik verändert.
Die Bürger haben gelernt, aufzumucken,
von ihren demokratischen Rechten Gebrauch zu machen, das Kabarett kann
sich zugutehalten, Steigbügelhalter gewesen zu sein für die neue ungezügelte
Diskussionsfreude. Vielleicht auch Stichwortgeber. Von der Dressur zur Hohen
Schule. Dem schwäbischen MenschenBeobachter geht ohnedies permanent
der Gaul durch.
Sein aktuelles Solo trägt denselben Titel
wie sein erfolgreiches Buch, "Deutschland to go" (Ullstein), was nicht heißt,
daß Sie auf eines von beiden
verzichten können. Sie werden das Buch mit anderen
Augen lesen, wenn sie das
Bühnenprogramm gesehen
haben, und umgekehrt.
"Deutschland to go": die spielerische
und zugleich radikale, hochaktuelle Auseinandersetzung mit der deutschen und
europäischen Wirklichkeit. Dafür zerrt
der satirische Wahr-Sager wieder das
gesamte Polit-Personal von Regierung
und Opposition auf die Bühne, stellt es
zur Rede, dreht jedes Wort um, bis die
Floskeln purzeln und die Hülsen sichtbar
werden. Fiktion und Realität verschmelzen, das brisante Gemisch entzündet ein
Pointenfeuerwerk, bei dem der Bürger
sich lauthals ins Fäustchen lachen darf.
Pausenlose 90 Minuten.
Ausgezeichnet!
www.mathias-richling.de
44
3 4.2.
Deutscher Kleinkunstpreis 2007 (Christiane Weber
& Timm Beckmann)
['pro:c-dur]
Timm Beckmann & Tobias Janssen
Das Kabarettkonzert – Update 2015
Junge Wilde oder Alte Meister? Jacket
oder Jeans? Klavier oder Les Paul? Timm
Beckmann & Tobias Janssen mögen das
Wörtchen "oder" gar nicht und ersetzen
es einfach durch "und". Konzert & Spaß,
Können & Kabarett. Rock & Klassik. Mozart meets Metal.
Die studierten Musiker werfen alle Stile
in einen Topf, durchqueren munter die
Musikgeschichte und spielen dem Besucher fröhlich ein E für ein U vor (und umgekehrt). Sie rocken und philosophieren,
'klassiken' und parodieren, am Flügel,
mit E-Gitarre, und dem Witz und Charme
großer kleiner Jungs. Ein magisches
Cross-Over, ein wunderbarer Abend für
Musikliebhaber mit Humor, Kabarettfans
mit Rockerseele und Operngänger ohne
Scheuklappen.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.pro-c-dur.de
4 5.2.
Deutscher Kleinkunstpreis 1997 (Bader-Ehnert-Kommando)
Ehnert vs. Ehnert
Küss langsam!
Kabarett – Witziger als "Titanic", billiger als Paartherapie
"Es wird nach einem happy end / im Film
jewöhnlich abjeblendt..." (Kurt Tucholsky, 1930) Noch heute enden die meisten
Liebesgeschichten im Moment des höchsten Glücks: Umarmung • tiefer Blick •
langer Kuß • toller Sex – Aus! Blöderweise erfahren wir so nie, wie die Traumpaa-
re mit dem schnöden Beziehungsalltag
klarkommen. Die bittere Wahrheit ist:
Gar nicht!
Sehen Sie selbst. Die leidgeprüften, kampferprobten Experten Ehnert & Ehnert. Wie
sie nicht nur versuchen, ihre eigene Beziehung zu retten, sondern auch alle anderen! "Küss langsam": eine rasante,
romantische Action-Komödie. Sexy. Lustig. Auf dem aktuellsten Stand neurologischer Forschungen! Und Jennifer &
Michael sind wahrlich ein (komödiantisches) Traumpaar!!!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.kuesslangsam.de
46
5 6.2.
Schnaps im Silbersee
Jede Welt ist die Echte!
Liedermaching & Folk
Worum geht’s? Um nicht weniger als gut
geplante, allgemeine Welterrettung! Von
4 Liedermachern, Liedermachings, Geschichtenerzählern, Sängern, Quatschmachern, Musikern, Träumern, Fragenstellern, Biertrinkern, Melancholikern,
Rockern, Romantikern, Gutaussehern,
und eine davon spielt statt Gitarre Geige
und sieht sogar noch besser aus.
Alle 4 könnten eigentlich alleine auftreten, tun das auch, musizieren aber am
liebsten durcheinander – vorrangig miteinander, oder mit Hannes Wader, Jazz,
Blues, Punkrock, Mittelalter, Metall,
Klassik und Folk. Ausgelassenes Gegröle
und anspruchsvolle Interpretationen stehen auf dem Programm, selten ohne fein
zu deutende Zwischentöne, ziemlich unchristlich, doch warmherzig und immer in
engem Kontakt mit dem Publikum.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.schnapsimsilbersee.de
6 7.2.
Anita Steiner
Sisi: 'Ich wandle einsam,
wie auf and'rem Stern'
Stationen einer Sehnsucht – ein Leben
Romy Schneider ist "Sissi", glücklich mit
ihrem Franz Joseph – im Film! Mit Happy
End. Die Realität, wie so oft, war anders.
Elisabeth, genannt "Sisi", war enttäuscht
von ihrer Ehe, antiaristokratisch, provozierend, schönheitssüchtig, exzentrisch,
vor allem rastlos, ständig auf der Flucht.
Zu Lebzeiten ein Mythos.
Die grandiose Anita Steiner läßt Sisis
Leben zwischen Attentat und tödlichem
Zusammenbruch auf dem Schiff im Zeitraffer als Traumsequenz vorbeirauschen.
Mit allen Mitteln der theatralischen
Kunst: Pantomime, Tanz, Gesang, Marionetten, Animation... Als an den Schiffsmast gekettete Meeresgöttin, Teufels-
reiterin, Hungerkünstlerin, Mode-Ikone,
Sportfanatikerin… Ein großARTiger Theaterabend.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.unterhaus-mainz.de
47
7 8.2.
Inka Meyer
Die gezähmte Widerspenstige
Eine Dramödie
Foto: Simon Büttner
Kill me, Kate!
Die Theatermacherin Nora hat ein Problem: Sie soll Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung!" inszenieren. Ist
das möglich, 40 Jahre, nachdem die ersten Frauen ihre BHs verbrannten, ein
Stück mit derart mittelalterlichen Rollenbildern auf die Bühne zu bringen? Die
Aufgabe wird für Nora zur Bestandsaufnahme: Wie geht es Frauen, die Kinder
haben und arbeiten? Die keine Kinder
haben und arbeiten? Die Kinder haben
und nicht arbeiten? Weib oder Weibchen? Gleichgestellt oder zurückgestellt? Powerfrau oder Übermutter? Und
wo stecken die Männer? Wer kocht den
Bio-Möhrenpastinakenbrei? Vater, Mutter oder Alnatura? Wer hilft bei den Antworten? Heidi Klum? Herzogin Kate?
"Kill me, Kate!" Kein Mann-Frau-Gedöns. Kein Latzhosen-FeministinnenGenöle. Kein Männer-Bashing. Von und
mit der brillanten Inka Meyer. Hochpolitisch, trotzdem komisch. Auch für Männer!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.inkameyer.de
1 9.2.
Matthias Reuter
Die Menschen sind ne Krisenherde
Foto: Simone Bandurski
Musik-Kabarett
Es gibt Leute, die vermuten: Der Mensch
ist die Krone der Schöpfung. Andere befürchten, daß das stimmt. Wie isser nu
wirklich? Irgendwas zwischen Aristoteles
und Homer Simpson, Marie Curie und
Daniela Katzenberger. Mit jeweils individueller Tendenz in eine der beiden
Richtungen. Und einer Gemeinsamkeit:
Er macht sich gern bemerkbar. Vor allen
Dingen in Gruppen. Dann werden Möbelmärkte gegründet, Regierungen gestürzt, Ehen geschlossen, public geviewt, geheim gedienstet...
Matthias Reuter guckt sich an, was seine
Mitmenschen so machen und versucht,
sie trotzdem zu mögen. Dazu spielt er
Klavier und singt im Rahmen seiner
Möglichkeiten. Denn er macht sich gern
bemerkbar. Da ist er Mensch, wie alle
anderen.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.matthiasreuter.de
48
2 10.2.
Carmela de Feo
ist: La Signora
Träume und Tabletten
Das aktuelle Programm
Foto: Harald Hoffmann
"Man nennt mich La Signora, und ich bin
eine Frrrauu." Und Diseuse. Direkteuse.
Dompteuse. Mit Dutt und Denkerstirn.
Mit Hirn, 'Scharme' und Schnauze. Die
Lady in Black is back! Die Femme Brachial
gibt sich gewohnt kühn und kühl – mit
viel Gefühl. Jetzt scheucht sich das patzige Energiebündel renitent-resolut durch
den Ernst des Lebens. Und allen, die
sinnsuchend durchs Leben stolpern,
raunt das rassige Ruhrgebietsvollweib
mit Italo-Wurzeln seine geballte Lebensweisheit zu: "Träume nicht Dein Leben, nimm Deine Tablette!" Aber wenn
die eiserne Lady aus Oberhausen mit
flinken Fingern ihr Akkordeon umgarnt
und ihr Mundwerk dazu Tango tanzt, liegt
ihr nicht nur die Männerwelt zu Füßen.
Tabletten griffbereit halten. Ein Haarnetz
für ein Halleluja!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.carmeladefeo.de
1 16.2.
SWR1 Rosenmontagsparty
Die Kult-Veranstaltung
in allen unterhäusern
Keine "Meenzer Fassenacht" ohne!
"Hier bin ich Narr, hier darf ich’s sein!"
Party bis tief in die Nacht – drei LiveBands, brodelnde Stimmung auf und vor
der Bühne: Das ist die SWR1-Rosenmontagsparty im unterhaus.
Mit dabei:
• BIG DIG • Sidewalk • Isaac Roosevelt
und SWR1 DJ Hanns Lohmann
Darauf ein dreifach donnerndes HELAU!!!
Einlaß: 19.11 Uhr / Beginn: 20.11 Uhr
Karten: ¤ 15,– (zzgl. VVK-Gebühr)
www.swr.de
49
7 22.2. / 20 Uhr
Verleihung Deutscher
Kleinkunstpreis 2015
Das Festival der Kleinkunst
43 Jahre
Deutscher Kleinkunstpreis!
Die vom unterhaus berufene Fachjury
wählt die Preisträger, die mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2015 ausgezeichnet werden.
Der 1. Preisträger im Jahre 1972 war
Hanns Dieter Hüsch.
Die Preisträger des Jahres 2015 sind:
Christoph Sieber (Kabarett)
Stoppok (Chanson/Musik/Lied)
Matthias Egersdörfer (Kleinkunst)
Martin Zingsheim (Förderpreis
der Stadt Mainz)
Die Preisverleihung wird gesendet von
verschiedenen Rundfunk-Anstalten, von
3sat, ZDF und ZDFkulturkanal (Termine
noch nicht bekannt).
Gerd Dudenhöffer (Ehrenpreis
des Landes Rheinland-Pfalz)
Moderation: Volker Pispers
Deutscher Kleinkunstpreis 1995
www.unterhaus-mainz.de
7 22.2. / 15 Uhr
Öffentliche Generalprobe
Karten: ¤ 22,– (zzgl. VVK-Gebühr)
3sat im unterhaus
1 23.2.
TV-Aufzeichnung mit:
Rolf Miller & Mathias Tretter
Ausgezeichnet!
Rolf Miller
Mathias Tretter
"Gold ist Silber, Reden ist Schweigen."
Einwandfrei!
Scharfzüngig, witzig, intelligent –
Tretter!
Karten: ¤ 22,– (zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Julia Kobalz
Deutscher Kleinkunstpreis 2010
(Erstes Deutsches Zwangsensemble)
Foto: Guido Schröder
Deutscher
Kleinkunstpreis 2006
www.rolfmiller.de
www.mathiastretter.de
50
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Bleiben Sie cool! In 3.000
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Sie Stärke fürs Nervenkostüm.
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25 - 0, Fax 0 6131/26
61 31/ 26 2
5 - 200
Fon 0 61
25-200
E-Mail
E-Mail vhs@vhs-mainz.de,
vhs@vhs-mainz.de, Internet
net www.vhs-mainz.de
www
w.vhs
. -mainz.de
3 25.2.
TRUDE TRÄUMT VON AFRIKA
Best of – Wunschkonzert!
Was Sie wollen...
ments – stets für eine Überraschung gut.
Trommelwirbel!
Die Zeit ist reif: Damen im zunehmend Und die ekstatischen Tänze und drolligen
besten Alter geben ein Wunschkonzert! Slapstickeinlagen vermitteln pralle LeWahrlich ein Augen- und Ohrenschmaus bensfreude, scharf gewürzt mit nickelider ganz besonderen Art. Dazu haben gen Boshaftigkeiten.
sich die plietschen Hanseatinnen bannig Einen Haken hat die Sache: Die Truden
aufgetakelt, ihre Pott-Hüte und Schmet- erfüllen nur ihre Wünsche. Lieblingsterlingsbrillen aufgesetzt, ihre Kochtöp- stücke, die "grooven", lang vermißte
fe gegen afrikanische Djembé-, Bass- Köstlichkeiten, Neues, Kurioses, kurz
und andere Trommeln, ihre Blockflöten das, was die vier Grazien immer auf die
gegen Rasseln getauscht und produzie- Bühne bringen wollten, wovon ihnen
ren im Nu feurige Rhythmen bis zum Sie- aber jeder dringend abgeraten hat. Jetzt
depunkt. Wenn TRUDE träumt, pennt nie- bleiben keine Wünsche offen. Trommelwirbel!
mand ein. Stillsitzen unmöglich!
Geballte Frauenpower! Mit Geschepper
und Gedöns!
TRUDE träumt von AFRIKA! Selbst Schlager-Oldies verwandeln TRUDE Agathe
(Anke Hundius), TRUDE Erna (Eva Roßberg), TRUDE Mathilde (Annette Kayser)
und TRUDE Cäcilie (Gunhild Wulf) in tosende Stammesrituale.
Ausgefeilte, pulsierende Rhythmik, mehr- Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
stimmige Gesänge, spannende Arrange- (zzgl. VVK-Gebühr)
www.trudetraeumtvonafrika.de
52
3 25.2.
Sascha Korf
Wer zuerst lacht, lacht am längsten!
Neues Programm: Crashkurs für ein flottes Mundwerk
Der Spontanitäts-Weltmeister aller Situationen hat ein neues Solo. Auf die
wahre Erkenntnis "Wer zuletzt lacht,
denkt zu langsam!" folgt die logische
Konsequenz: "Wer zuerst lacht, lacht am
längsten!" Ein Feuerwerk herrlich absurder Geschichten und wichtiger Fragen.
"Warum ist nie besetzt, wenn man sich
verwählt hat?" "Ist beim All-InclusiveUrlaub auch das Personal inbegriffen?"
"Kriegt man sein Geld zurück, wenn das
Taxi rückwärts fährt?"
Sascha Korf in seinem Element. Der Erfinder des energetischen Spontan-Kabaretts
mit Lachgarantie (Stand-Up-Comedy &
Interaktion) macht charmant, blitzschnell, schlagfertig den ganzen Saal zur
Bühne und nimmt die Zuschauer (tat-
sächlich) an die Hand, um sie in seine
Welten zu entführen.
Mit überschäumendem Temperament,
davon hat der Halbspanier viel, parliert
"Speedy Korfzales", die Turbo-Zunge aus
Köln, über sein Lieblingsthema Sport, weil
er mittlerweile in dem Alter ist, wo der
Körper den Klamotten entgegenschnellt,
kohlenhydratfreies Brot, das nach Stinkesocken schmeckt, seinen Aggressionsflash
auf der Ayurveda-Farm, seine Patenschaft für eine boshafte Kragenechse…
Nicht ohne das neuste Update zur aktuellen Lage des deutschen Fernsehens.
Ein superkomisches Programm ohne Netz
und doppelten Boden, der glücklich macht,
denn "Wer zuerst lacht, lacht am längsten!"
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.sascha-korf.de
53
4 26.2.
Anka Zink
Leben in vollen Zügen!
Das aktuelle Kabarett-Solo
Höhenflug mit komödiantischen Zügen
über das Reisen, von Regensburg bis in
den Regenwald wieder zurück, über den
Menschen, seine Sehnsucht nach der Ferne – und das große Glück, anzukommen.
Anka – das Zehnte. Solo. Die lustigste
Intellektuelle unseres Landes, Meisterin
der spitzen Zunge, Reh mit Reißzähnen,
Gründungsmitglied der Springmaus,
Kom(m)ödchen-Mitspielerin, Schauspielerin, Regisseurin, Vollblutkomödiantin,
Autorin, Diplom-Soziologin, gebürtige
Bonnerin, ein rheinischer Satansbraten,
nimmt uns mit auf ihren satirischen Trip
durch den skurrilen Pointen-Dschungel,
schelmisch, selbstironisch, mit schnellem Witz und funkelnder Beiläufigkeit in
vollen Zügen.
Foto: Linn Marx
Die kesse Humor-Dienstleisterin weiß Bescheid. Als Kabarettistin ist sie schließlich ständig auf Achse, quasi Fachfrau für
Stau-Umfahrung und abgebrochene NaviUpdates, verspätete Züge, überbuchte
Flüge, für stoisches Servicepoint-Personal, widerspenstige Fahrkartenautomaten, gummiartige Gourmetsandwiches
und starken Blümchenkaffee, nächtliches
Hotelzimmermückenjagen und Nacherholung aus/an der Minibar.
Anka Zink hat viel zu erzählen, vom Überleben in der Luft, zu Wasser, auf dem
Lande, von der All-Inclusive-Touristin,
die es in's Museum verschlägt, weil "das
Klima kaputt ist"...
Rollkoffer raus, anschnallen. "Leben in
vollen Zügen!" – Ein kabarettistischer
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.ankazink.de
54
4 26.2.
Bonner & Weiss
Betamännchen
Sind die Männer eigentlich noch zu retten?
Foto: FinePic
Die Lesung zum Buch:
Satirisches über eine doofe Welt
"Generation Doof". "Doof It Yourself".
"Heilige Scheiße".
Diesen Bestsellern mit über einer Million
verkaufter Exemplare folgt sogleich der
vierte Streich! "Betamännchen".
Satirisches über die wichtigste Nebensache der Welt: den modernen Mann.
Weiblich, weinerlich, seit Jahren in der
Dauerkrise. Die Erfolgsautoren Stefan
Bonner und Anne Weiss fragen sich zu
Recht: Busengrapscher, Beziehungslegastheniker, Bildungsversager – sind
Männer zu doof für diese Welt? Und: Sind
sie eigentlich noch zu retten?
Stefan hat nie gelernt, ein echter Mann
zu sein: Aufgewachsen bei Mutter, Oma
und Uroma hatte er Ballettunterricht
statt Fußballtraining, spielte mit Puppen
statt Baggern. Bisher hat er sich als Mann
durchgemogelt. Jetzt wird er Vater. Und
seine Freundin braucht einen ganzen
Kerl.
Anne ist zufrieden mit ihrem Singleleben. Doch plötzlich bekommen ihre
Freundinnen Kinder. Sie beschließt,
nach dem Richtigen zu suchen, bevor es
zu spät ist. Leider hat sie nicht mit den
Pannenmännern von heute gerechnet.
Tauchen Sie ein in die Welt der Betamännchen. Erfahren Sie, wie Alphamännchen-Söhne ticken.
An alle Frauen: Es gibt Wissenswertes
über Pannenmänner und sachdienliche
Informationen zur artgerechten Haltung.
An alle Männer: Spitzen Sie die Ohren,
wie man als untergehende Spezies in einer Welt der Weiblichkeit überlebt.
Persönlich wie nie, satirisch wie immer.
Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen.
Aber die ganz andere Lesung mit Bonner
& Weiss.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.bonnerweiss.de
55
5 27.2. – 7 1.3.
Deutscher Kleinkunstpreis 2007
Andreas Rebers
Rebers muss man mögen!
Neues Programm – Eine Abrechnung
stampfenden Beats der Musikindustrie
singend in den Weg. Rebers, der Begründer des Schlesischen Hiphops, hat neue
Lieder geschrieben. Das mußte er, denn
er hat, wie kein anderer, Lieder im Kampf
verloren. Kohl, Schröder, Beck, Christian
Wulff und Guido Westerwelle hat er weggesungen, nun gilt es, sich neu aufzustellen. Dafür gibt es eine speziell entwickelte Tatwaffe. Keine Drohne, aber
ähnlich unauffällig und präzise. Das "Waldorf Zarenbourg Piano". Ein umweltfreundliches und modernes Instrument,
das über alle zeitgemäßen Waschgänge
verfügt und für reichlich Gänsehaut sorgen wird. Und natürlich wollen wir auch
wissen, wie es mit der Heimat, den Grünen und Frau Hammer weitergeht. Aber
keine Angst. Rebers tut nix. Der will nur
spielen!
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Janine Guldener
Reverend Rebers lädt ein zum Gottesdienst
in den "Großen Mompel von Boblowitz".
Seine Glaubensgemeinschaft "Schlesische Bitocken" hat in kürzester Zeit
Millionen Anhänger in der ganzen Welt
gefunden, seine Predigten wurden mehrfach ausgezeichnet. Nun will er sich für
seine Frohbotschaft etwas mehr Zeit lassen und eine Sympathieoffensive starten,
um auch die letzten verlorenen Herzen
der Republik zu erobern. Das Ziel ist die
große Ökumene. Das ist etwas anderes
als eine Große Koalition, die sich erstickend auf die Häupter legt. Gerade
jetzt, unter Merkels Patriarchat, brauchen die Menschen spirituellen Halt.
In einer Welt, in der jeder im "world wide
wok" bespitzelt wird und der gute alte
deutsche Quittungsblock dem virtuellen
Kassenbon weicht, drängen sich den
Bürgern Fragen auf. Die digitale Demenz
verdrängt die Handschrift des Menschen, doch ohne Handschrift verliert
die Menschheit auch ihr Gesicht.
Darum kommt dieser Abend in handgeschriebener Schönschreibschrift daher, stellt sich den
www.andreasrebers.de
56
5 27. & 6 28.2.
Ludwig W. Müller
Herr Müller und die Dönermonarchie
Foto: wildundleise
Satirischer Teppichflug von der Donau- zur Dönermonarchie
Eine Austrospektive
Wien. Ein Mehrfamilienhaus im multikulturellen Stadtteil Ottakring. Dort wohnen, neben dem passionierten "Fremdsprachengelehrten" Herrn Müller, auch
die Großfamilie Özcan, Frau Láska, deren
Informationsaustausch das Internet alt
aussehen läßt, Arnd und Bernd, zwei
deutsche Studenten, der Tiroler Vizeleutnant Hasengruber, das kroatische Universalgenie Mirko Vrbi´c, Herr Nagy aus
Ungarn, Herr Wesely mit tschechischen
Wurzeln und nicht zuletzt die kaisertreue
Hausbesitzerin Freifrau Friederike von
Hohenau. Und die will ihr Eigentum entmieten, um an echte Österreicher zu ver-
mieten. Eigentlich ist der "Privatgestörte vom vierten Stock"
voll ausgelastet mit der Organisation des internationalen
Lyrikwettbewerbs der "Raika
Pinsdorf". Doch jetzt besteht
dringender Handlungsbedarf...
Eine rasante K.u.k.-Posse, ein
satirischer Teppichflug von der
Donau- zur Dönermonarchie!
Mit geschliffenen Witz- und
Wortgefechten, mit schrägen Typen, die
ein WORDaholic, der österreichische Kabarettist Ludwig Müller, natürlich alle
fabelhaft spielt, kalauernd, köstlich
multilingual und in kunstvollen Schüttelreimen. Ein Plädoyer für eine kunterbunte Gesellschaft, eine Liebeserklärung
an das multikulturelle Miteinander. Und
pures Vergnügen!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.ludwig-mueller.at
2 3.3.
Deutsche Kabarettmeisterschaft 2014/2015
Kabarett Bundes:Liga im unterhaus
5. Spieltag: Lutz von Rosenberg Lipinsky vs. Masud
(s.S. 29)
www.kabarettbundesliga.de
57
3 4.3.
Robert Griess
Ich glaub, es hackt!
Foto: Jochen Manz
Das neue Kabarett-Programm
BWLer haben die Weltherrschaft übernommen,
"Queen Mutti" Angie I regiert Europa,
Unternehmensberater A. von AschebergAldenhoven erklärt die Globalisierung,
die Waldorf-Mutter ihre Angst vor Bratwürsten, das 5- Sterne-Luxus-Resort
entpuppt sich als Flüchtlingscamp für
Steuerhinterzieher... und Herr Stapper,
ausgefuchster Asi-Adel aus Nippes, auf
Hartz IV, verbreitet mit anarchischem
Spaß Angst und Schrecken in den Wohlfühl-Milieus der Bionade-Ghettos zwischen Lidl und Bioladen.
"Ich glaub, es hackt!" Robert Griess,
Kölner Kabarettist mit der schnellsten
Klappe westlich der Wolga (übrigens u.a.
Autor für Radio- und TV-Produktionen,
für viele Kabarett-Kollegen, Mitgründer
und -glied des SCHLACHTPLATTE-Ensembles) legt los, bietet vom StandupMonolog bis zur satirischen MassenSzene, vom Anti-Sparpaket-Musical bis
zum Zuschauer-Chor "Banken in die
Schranken – Das Leben ist kein BoniHof!" alles, was politisches Kabarett
ausmacht. Triple-A: Aktuell. Aberwitzig.
Abgefahren.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.robertgriess.de
58
Jetzt Freiheit Probe fahren.
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4 5.3.
Michael Feindler
Das Lachen der Ohnmächtigen
Neues Solo: Kabarett nach Versmaß
Kabarett kann heute nicht mehr darum
gehen, die herrschenden Verhältnisse anzuprangern oder gar eine Revolution anzetteln zu wollen! Im Zeitalter der Alternativlosigkeit verläuft jeder Lebensweg in
den Grenzen einer Einbahnstraße. Hier gilt
das Recht des Schnelleren. Hier entscheidet sich früh, wer den Bürgersteig ungestraft als Überholspur nutzen darf, wer
Schlaglöcher stopft und wer als Unterschichtenäquivalent in der Gosse verrottet.
Jetzt geht's ums nackte Überleben. Kritik
an den Verhältnissen zahlt sich nicht aus,
eine Nahrungsmittelspekulation hingegen schon. Verdaulicher wird diese Feststellung nur durch Michael Feindler, der
seinem Publikum seinen satirischen Wortschwall in klassischen Versmaßen in Windeseile wunderbar um die Ohren haut.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.michael-feindler.de
5 6. & 6 7.3.
Till Reiners
Da bleibt uns nur die Wut!
Foto: Tina Thiede
Aktualisiertes Solo
"Komik ist die Waffe der Unterlegenen!"
Till Reiners macht Kabarett. Wut ist Treibstoff. Wir sind in Deutschland, wir haben
kein Öl. "Da bleibt uns nur die Wut!"
Es ist die Überzeugung, daß man sich
empören muß, um die Gesellschaft zu
verändern. Till Reiners ist wütend. Auf
die, die "Kopfkino" sagen, auf die fünf
Milchkammern der Kinderriegel, auf das,
was gerade so in der Zeitung steht... und
auf sich selbst.
Sein erstes Solo legt das falsche Dagegen
frei und spürt das richtige Wofür auf. Ein
rasanter Abend zwischen kleinbürgerlicher Krittelei und Empörung für die Verlierer einer gespaltenen Gesellschaft.
Danach weiß man, was Till meint, wenn er
sagt: "Wir sollten die Euphorie nicht den
Bierzelten überlassen."
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.tillreiners.de
60
Das Jahreslos der GlücksSpirale.
52 Chancen auf eine lebenslange Rente.*
*Gewinnchance 1:5 Mio.
... auch online spielbar. www.lotto-rlp.de
Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen.
Nähere Informationen unter www.lotto-rlp.de. Hotline der BZgA: 0800 1 372 700 (kostenlos und anonym).
4 5. – 6 7.3.
Sven Hieronymus
Rocker unter Strom
Das aktuelle Comedy-Solo
Die Rückrunde ist mittendrin, Kasper
Hjulmand gesetzt, und auch der ProfiFan, goldisch Meenzer Bub, blondiert,
extrovertiert, Riesenklappe, Sänger von
"Se Bummtschacks", schräger AZ-Kolumnist, schriller Fastnachts-Moderator,
eloquenter Komiker... Rocker vom Hocker
von RPR1 – kurz: Sven Hieronymus hat
sein neues Programm superklasse auf
die Bühne gebracht.
Denn er babbelt genau da weiter, wo er
im letzten Solo aufgehört hat. Er erzählt
aus seinem Leben. Und steht weiter UNTER STROM. So kennen wir ihn. So lieben
wir ihn. So soll es sein. Aber er zeigt uns
auch, daß er auf dem Weg zu sich selbst
ist. Wenn er jetzt noch wüßte, wo er
wohnt...
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
FR & SA keine Ermäßigung
www.sven-hieronymus.de
61
2 10.3.
Lisa Feller
preview:
Guter Sex ist teuer!
Satirische Alternativen zwischen Herdprämie
und '50 Shades of Grey'
Libido-Keller abschließen? Oder doch
lieber den teuren Babysitter bezahlen,
einen Wochenendtrip im Single-Club
buchen und nach einer Flasche Champagner auf der Flirt-Party fasziniert erkennen: "Guter Sex ist teuer!"
Mit weiblichem Charme erörtert Lisa
Feller schonungslos und authentisch ein
Thema, daß die Republik kontrovers bewegt. Und beweist mit viel Humor und
Würde: Es gibt noch genug Alternativen
zwischen Herdprämie und "50 Shades of
Grey".
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Stephan Pick
Das Leben ist Plan B. Lisa Feller weiß,
wovon sie spricht. Nach der Trennung von
Mann und Haus stellt die berufstätige
alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen ernüchternd fest: Ich habe ein Recht
auf Zärtlichkeit, die über Brei-an-dieHose-schmieren und feucht-schlabberige Kakaoküsse hinausgeht. Aber wann?
Und wo? Vor allem – mit wem?
Theoretisch kann sich Mutti ab 20.30 Uhr
voller Elan lustvoll mit einem feurigen
Liebhaber auf dem Wohnzimmerteppich
über Playmobil-Figuren und Lego-Duplosteine rollen. Praktisch bleibt das reine
Theorie. Da ist guter Rat teuer.
Wo ist die Alternative? Mit 37 die hormonelle Frührente beantragen und den
www.lisa-feller.de
62
2 10. & 3 11.3.
Axel Pätz
Chill mal!
Foto: Alex Lipp
Tastenkabarett – Neues Solo
"Chill mal!" Weit befehlt. Rastlos bespielt Axel Pätz den deutschzüngigen
Sprachraum. Mit klaren Worten und viel
Musik schildert er seine in den dunklen
Schluchten des brutalen Alltags erworbenen skurrilen Erkenntnisse auf allen
Gebieten des täglichen Lebens, zieht alle
Register seines textlichen und musikalischen Könnens und läßt dabei keine
Absurdität außen vor: Evaluationsgespräche unter Kleinkindern, das ausschweifende Nachtleben der Generation
Ü-80, durch Genozid traumatisierte Bakterien unter dem Latexhandschuh einer
Fleischfachverkäuferin...
Ist Selbstmordattentäter ein Beruf mit
Zukunft?
Welche Konsequenzen hat es, wenn man
nachts im Körper eines Bayern aufwacht?
Mit bösartigem Witz und makaberen Liedern, zu denen er sich meisterlich auf
Klavier und Akkordeon begleitet, hat
Axel Pätz auch mit seinem 3. Solo an der
Scherzgrenze der Gesellschaft Posten
bezogen, um dort nicht nur in die Tasten,
sondern auch seinen Mitmenschen kräftig auf die Finger zu hauen.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.axelpaetz.de
63
3 11.3.
Kerim Pamuk &
Lutz von Rosenberg Lipinsky
Brüder im Geiste
Kabarett zwischen Koran und Kruzifix
Der Kulturkampf von Islam und Christentum erlebt einen neuen Höhepunkt.
Denn zwei Männer stemmen sich mit Wort,
Witz & Geist gegen die hysterische Ignoranz beider Seiten. Endlich werden zwei
Weltreligionen von zwei Gläubigen der jeweils anderen Art repräsentiert: Hier der
protestantische Kabarettist und Theologe
mit ostwestfälischem Migrationshintergrund, Lutz von Rosenberg Lipinsky. Dort
der muslimische Kabarettist und Orientalist vom Schwarzen Meer, Kerim Pamuk.
Zwei Pazifisten mit Aggressionspotential
und großer Leidenschaft für letzte Fragen: Welcher Gott war zuerst da? Wessen
Buch ist heiliger? Wer hat es geschrieben
und wie hat er es gemeint? Warum neh-
men Katholiken während der Fastenzeit
zu? Warten auf weibliche islamische Märtyrer im Paradies 72 Jungmänner? Ist das
Abendmahl eine Form von Kannibalismus? Gibt es einen Unterschied zwischen
Kreuzzug und Kreuzfahrt? Gehört der
Islam zu Deutschland, oder ist es schon
umgekehrt? Gibt es ewige Verdammnis
auch auf Bewährung? Wessen Glaube ist
wahrer? Wessen Hölle höllischer? Vor
allem: Wer gewinnt zum Schluß?
Ein interreligiöser Showkampf, intelligent und ironisch, unterhaltsam und
kurzweilig. Ohne Scheu vor heiklen Themen. Denn heilig ist Rosenberg und
Pamuk nur das erste Bühnengebot: Du
sollst nicht langweilen!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.kerimpamuk.de
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64
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Auch Oalexander.de
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4 12.3.
Barbara Ruscher
Panierfehler! Ein Fischstäbchen
packt aus.
Comedy & Kabarett
Sie mag keine gegen Übermuttis und
militante Rohkost-Schnipplerinnen, die
ihre Sören-Wotans mit Apfelschnitzen
aus Tupperdosen vor dem Weltuntergang
retten wollen. Barbara Ruscher ernährt
sich lieber unaufgeregt ökologisch und
kauft jeden Freitag Fischstäbchen für ihre Kids, die panierte Tofuschnitzel für einen groben Panierfehler halten, der nur
mit einer Riesen-Portion Gummibärchen, wettzumachen ist.
In Stand-Ups und Songs analysiert die
kesse Comedy- und Kabarett-Lady aus
Köln die absurden Auswüchse der modernen Gesellschaft, richtet charmant,
cool, anarchistisch, witzig ihren bösen
Blick auf komische Phänomene und kann
ihre Typen herrlich komödiantisch parodieren. Schräg. Super. Klasse!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.unterhaus-mainz.de
65
4 12. – 6 14.3.
Tilman Birr
Holz und Vorurteil –
zwischen Brett und Kopf
Neues Solo
spitzer Feder pointiert den ganz alltäglichen Wahnsinn aufs Korn und dabei kein
Blatt vor den Mund.
Er hat zwar nichts gegen Menschen,
aber... naja, muß jeder selber wissen.
Seit gefühlten 100 Jahren steht er mit
Text und Musik auf Bühnen, sein 2012 erschienener komischer Episodenroman
"On se left you see se Siegessäule" hat
sich über 30.000 Mal verkauft.
Eines allerdings steht fest: ALLE meine
Entchen schwimmen auf dem See. Das ist
kein Vorurteil, das ist einfach eine Tatsache.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Sarah Bosetti
Menschen und ihre Konzepte: einige muß
man lieben, andere verdienen einen Tritt
vors Schienbein. Manche glauben immer
noch, daß der Aufzug schneller kommt,
wenn man mehrmals auf den Knopf
drückt und dabei flucht. Andere denken,
daß Autos mit Fischaufklebern am Heck
von Leuten gefahren werden, die bei der
Nordsee arbeiten. Wieder andere behaupten, daß Antiquariat das Gegenteil
von Proquariat ist.
Das alles sind natürlich vorurteilsbeladene Konstrukte, die dringend überdacht werden müssen. Damit es nicht
hineinregnet.
Deshalb liest, spricht und singt Tilman
Birr über sie, charmant, lustig, frech,
freundlich, aber bestimmt, nimmt mit
www.tilmanbirr.de
66
5 13. & 6 14.3.
Sebastian Pufpaff
Auf Anfang!
Foto: Manuel Berninger
Das neue Kabarett-Programm
Der Schein regiert die Welt, ob als Zahlungsmittel oder Fassade. Das Wir ist
zum Ich verkümmert und fristet sein Dasein in den digitalen Legebatterien von
Facebook, Twitter und Spiegel Online.
Doch wir sind anders.
Wir wissen Bescheid.
Noch sind wir wenige.
Doch wir werden mehr.
Schon mit der Entscheidung, sich eine
Live-Show ansehen zu wollen, brechen Sie
aus. Ich verspreche Ihnen alles und
garantiere für mehr. Wir lachen uns tot,
um kurz darauf wieder aufzuerstehen.
Vergessen Sie den Sinn des Lebens, denn
wir bauen uns unsere eigene Welt.
Sie fragen sich, wovon das Programm
handelt?
Woher soll ich das wissen. Bin ich Gott?
Ja, bin ich.
Sie aber auch. Sind Sie bereit?
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.pufpaff.de
67
2 17.3.
Deutscher Kleinkunstpreis 1991 (Maurenbrecher/Wester)
Deutscher Kleinkunstpreis 2013 (Wolfgang Stute/
Brodowy "In Begleitung")
Regy Clasen & George Nussbaumer
& Wolfgang Stute & Richard Wester
Kleine Sommernacht der Lieder
Musik – ohne Netz und doppelten Boden
Daß sie alleine "stark" sind, ist längst
klar.
Jetzt stehen die Hamburger Sängerin
Regy Clasen, seit ihrem Album "Wie tief
ist das Wasser" auf dem schmalen Grad
zwischen Geheimtip und nationalem
Top-Act, der Sänger George Nussbaumer,
die "schwärzeste Stimme Österreichs",
Wolfgang Stute, begnadeter AkustikGitarrist, 'alter' Mitstreiter von HeinzRudolf Kunze, Purple Schulz oder Matthias
Brodowy, mit dem er 2013 den Deutschen
Kleinkunstpreis erhält, und Richard
Wester, exzellenter Multiinstrumentalist
an Saxophonen und Querflöten, der 1991
zusammen mit Manfred Maurenbrecher
mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurde, gemeinsam auf der
Bühne.
Im ersten Set des Abends spielt jeder der
vier Interpreten solo, im zweiten Teil gilt
"Gemeinsam musizieren ohne Netz und
doppelten Boden." Adrenalin pur.
Freuen Sie sich auf die "Kleine Sommernacht der Lieder" und einen Abend,
der begeistert. Spannend. Eigenwillig.
Packend.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.regyclasen.de
www.george.ch
www.wolfgangstute.de
www.richardwester.de
68
3 18. & 4 19.3.
Kabarett Distel
Klare Ansage: Total versteuert!
Das aktuelle Kabarett-Programm
"Die Distel" beweist das. Nach allen Regeln der satirischen Kunst. Nicht ohne
die letzten Helden des Landes – die Steuerfahnder.
Von denen gibt es in Berlin noch drei. Die
Robin-Hoods vom Finanzamt, Abteilung
Umsatzsteuer aber haben Jagdinstinkt,
sind zu allem bereit.
Ist doch klar, wer hier 'ne anständige Ansage braucht! Und wer sie grandios
macht: Dagmar Jaeger, Stefan Martin
Müller und Michael Nitzel sowie Tom Auffarth/Fred Symann am Klavier, erdacht
von Martin Maier-Bode. "Schärfe und
ungewohnt anarchistischer Ansatz.
Spielfreude und Musikalität machen
Spaß." (Berliner Zeitung)
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Jörg Metzner
Deutschland in der Steuerfalle!
Die Reichen versteuern nach eigenem
Gutdünken. Oder gar nicht. Allen anderen dagegen bleibt nichts erspart. Genau
genommen werden sie geschröpft.
Klammheimlich. Während die Volksvertreter unsere Steuergelder verschleudern – in mies geplanten Großprojekten
oder die Erhöhung ihrer eigenen Bezüge:
Volle Diäten für einen schlanken Staat!
Die zum Himmel stinkenden Ungerechtigkeiten bringen sogar Finanzbeamte auf
die Palme. Die Fiskus-Rebellen rufen zur
Revolte auf! Plaudern aus dem Nähkästchen. Und das Publikum staunt nicht
schlecht...
Eine furiose Geisterbahnfahrt durch
Skandale und Mißstände im MerkelLand, die eine klare Ansage erfordern:
IHR SEID TOTAL VERSTEUERT!
www.distel-berlin.de
69
2 17.3.
Martin Maier-Bode
& Jens Neutag
fertig!
Foto: Thomas Grünholz
Politisches Kabarett
Unser Land ist "fertig!" Deshalb melden
sich Martin Maier-Bode & Jens Neutag als
Duo Wort. Hier haben die Blätter vor dem
Mund ganzjährig Herbst. Hier gibt es keine
Kompromisse. Feuer frei! Für Kabarett aus
allen Rohren. Mit Erregungslevel.
Denn sie sind sauer. Und haben einen Auftrag: Dem Publikum zu erklären, wie unsere Demokratie eigentlich gedacht war. Also ohne Parteienproporz, Lobbyisten oder
Florian Silbereisen. Deshalb drücken die
Zwei den Reset-Knopf und machen aus
Ihnen einen lupenreinen "Demokrat in 90
Minuten". Fesselnd, schonungslos, witzig, immer mit dem Blick auf das Unwesentliche. Eine kabarettistische Mission,
die mit einer chaotischen Beerdigung
beginnt und mit einer Verfolgungsjagd…
Polizei...
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.maier-bode-neutag.de
3 18.3.
Roberto Capitoni
Ein Italiener kommt selten allein!
Das neue Comedy-Programm
Roberto "Chamäleon" Capitoni – König
der 1001-Grimassen, ein stimmgewaltiger Comic-Geräusche-Macher mit unerschöpflichem Slapstick- und KlamaukPotential, lebendige Stand-up-Comedy
in 4D: Sehen, Hören, Fühlen, Lachen! Ein
Sizilianer mit schwäbischen Wurzeln,
penibel und feurig! Deshalb dreht sich
jetzt alles um das Thema AMORE! Doch
bei allen Betrachtungen stets im Schlepptau: La Famiglia! Ein Chianti-Faß ohne
Boden. Denn: "Ein Italiener kommt selten allein!" Selbst beim ersten Date ist
Patenonkel Luigi dabei! Welche Frau findet Gnade vor'm schwäbisch-sizilianischen Familien-Tribunal? Spätzle oder
Spaghetti, das ist hier die Frage.
Probleme hin, Konflikte her, eigentlich
weiß Roberto am besten, was er will! Bis
Luigi tief in sein Schatzkästlein kluger
Ratschläge greift. Widerspruch zwecklos! Denn Luigi kann auch anders! Stichwort: "Betonschuhe in Einheitsgrößen"!
Der Rest ist Schweigen…
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.capitoni.de
70
4 19. – 6 21.3.
ONKel fiSCH
Neues aus der Lobbythek
Action-Kabarett für die Generation Angeschmiert
Deutschland – einig Lobbythek. Das Gebot der Stunde: "Do it yourself!" Auch bei
Gesetzen. Nach der Methode: "Lobby and
Paste".
Figelinsch analysiert ONKeL fISCH (Adrian
Engels & Markus Riedinger) die fiesen
Lobbyisten-Tricks: Schmieren, Kungeln,
in den Puff einladen, was die Kriegskasse
hergibt.
Chlorhühnchen? Zu negativ! Besser: Aktives Pool-Geflügel mit Freischwimmer.
Panzer in Afrika? Nein: "Leopard II" in der
Savanne auswildern. Und bevor wir uns
noch darüber aufregen, gibt’s dagegen
was von Ratiopharm.
Überhaupt: Das können Sie einfach selber machen! Mit hausgemachtem Lobbyismus die Kinder zum Blumenkohl kon-
vertieren, den Chef zur Gehaltserhöhung
schubsen, die NSA mit einem simplen
Firlefanz- Telefonat zum Auf-Hören bewegen!
Wenn Politiker nicht nur zum Trinken in
die Wirtschaft gehen.
Wenn soziale Kälte durch die Thermounterwäsche kriecht.
Wenn nur noch Lachen hilft!
Dann ONKeL fISCH! Und "Neues aus der
Lobbythek"! Ein generationengerechter
Action-Kabarett-Abend mit flächendeckendem Mindestgehalt.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.onkelfisch.de
71
5 20.3.
Blonder Engel
Konzeptkunst & Sitzmusik
Foto: Fabian Erblehner
(Tanzen ist nicht!)
Nackter Oberkörper.
Goldene Leggins.
Güldene Langhaarmähne.
Weiße Engelsflügel, aber eine Bassstimme, um die ihn jeder Hollywood-Bösewicht beneidet.
Die Markenzeichen des Linzer Künstlers.
Das ist er, wie er leibt und lebt, der Blonde Engel, ein dünner Schlaks, grazil und
schelmisch, der zwischen seinen Songs
gerne mal in Geschichten abschweift,
dessen Ende er selbst nicht kennt.
Blonder Engel steht für Konzeptkunst und
Sitzmusik. Denn Tanzen ist nicht. Zuhören schon.
Herr Engel setzt auf raffinierte Texte,
gewürzt mit einem großen Batzen Selbstironie, serviert mit virtuosem Gitarren-
spiel und unbändigem Improvisationstalent.
Ein junger Entertainer, bei dem auf der
Bühne alles passieren kann, doch nichts
passieren muß.
Ein himmlisches Vergnügen!
Mit teuflischen Widerhaken.
Und göttlichem Humor.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.blonderengel.net
72
„WIR MÖCHTEN DEN TOD
ZURÜCK INS LEBEN HOLEN“
Um sich diesem großen Lebensbereich zu nähern, bieten
wir zu den Themen Sterben, Tod und Trauer unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen an mit Vorträgen, Filmen,
Lesungen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen. Und
immer stehen im Mittelpunkt Begegnung, Austausch und
Gespräch. Wir freuen uns auf Sie.
Fordern Sie gerne unser aktuelles Programm an.
Heiligkreuzweg 88 | 55130 Mainz | Tel 0 61 31.6 22 49-0
GRÜNEWALD * BAUM BESTATTUNGEN
www.gruenewald-baum.de
6 21.3.
Heidelberger HardChor
Männerschicksale IX – Mehr als das
Summen aller Teilchen
A-Cappella-Kult
Sie sind ein Herz und eine Kehle unter der
Fuchtel von Bernhard Bentgens: 17 singende Mitglieder, kurz "Heidelberger
HardChor". Mit geballter Men-Power
betreiben die Jungs heute eine ausgiebige Nabelschau – ohne jedes Betroffenheits-Piercing, singen auf höchstem
Niveau, in raffiniertesten Arrangements
deutsche Lieder oder englische Songs,
Queen, Lionel Ritchie, Rio Reiser, Udo
Jürgens... und immer wieder Bentgens.
Und ganz nebenbei beantworten sie mit
viel Sinn für höheren Blödsinn Fragen
wie "Was schwingt eigentlich mit, wenn
Männer singen?" HardChor ist Kult, einfach klasse, besteht sogar aus SuperSolisten, die, Glied für Glied, einen be-
gnadeten Klangkörper bilden. Wehe,
wenn sie losgelassen...
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.hardchor.de
73
7 22. – 2 24.3.
Vince Ebert
EVOLUTION
Das aktuelle Programm!
'Affengeiles' Wissenschaftskabarett
Wir haben uns gegen Dinosaurier, Säbelzahntiger und Pestviren behauptet.
Selbst Lehman Brothers, Fernsehköche
und Doku-Soaps konnten uns nicht aus
der Bahn werfen. Inzwischen hat der
Mensch keine natürlichen Feinde mehr.
Bis auf die eigene Verwandtschaft. Aber
warum können wir uns nicht an den Namen unseres Schwippschwagers erinnern, während wir das Lied "Da steht ein
Pferd auf dem Flur" nicht mehr aus unserem Kopf bekommen?
Von Vince Ebert erfahren Sie, wie das Leben entstand, warum der Mensch und
nicht die Kakerlake am Drücker ist und
wann endlich der verdammte Weltuntergang stattfindet. Weil schon Konfuzius
wußte: Wenn Du jeden Tag so lebst, als
wäre es Dein letzter, dann wird es irgendwann auch wirklich so weit sein.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Frank Eidel
Sind wir allein im Universum? Hat das
Leben einen Sinn? Warum hat die Natur
den Sex erfunden? Ist der Musikantenstadl mit der Evolutionstheorie vereinbar?
Der diplomierte Physiker und eloquentwitzige Wissenschaftskabarettist und
Katzenfreund Vince Ebert beschäftigt
sich mit dem größten Thema überhaupt:
Dem Geheimnis des Lebens! Wann beginnt es? Mit dem Urknall? Der Geburt?
Wenn die Kids aus'm Haus sind?
Das Leben – ein wahres Wunder: Hautzellen werden alle vier Wochen erneuert,
rote Blutkörperchen alle 120 Tage ersetzt. Schätzungsweise nach sieben Jahren ist jede Zelle unseres Körpers komplett neu. Spätestens dann konstatieren
Ehefrauen: "Du bist mir fremd geworden..."
Warum neigen wir dazu, an Gott zu glauben? Wieso können Frauen einen Lidstrich
nicht mit geschlossenem Mund ziehen?
www.vince-ebert.de
74
3 25.3.
Jürgen Becker
Der Künstler ist anwesend
Das neue Kabarett-Programm
Foto:Simin Kianmehr
Kleinkunst hat gegenüber der bildenden
Kunst einen Nachteil: Kabarettisten kann
man nicht übers Sofa hängen. Wenn
man's doch tut, paßt er womöglich
stilistisch nicht zur Einrichtung. Deshalb
macht sich Jürgen Becker, u.a. Moderator
der "Mitternachtsspitzen" (WDR), fröhlich ans Werk, bildende Kunst und Kleinkunst genußreich zu vereinigen. "Der
Künstler ist anwesend". Und startet
seinen furiosen Parforceritt durch die
Kunstgeschichte.
Danach werden Sie sich auf einer Vernissage nie mehr blamieren und enthusiasmiert rufen: "Die rote Skulptur finde ich
am besten." Gefolgt von der niederschmetternden Bemerkung des Galeristen: "Das ist unser Feuerlöscher!" Darauf ein-zwei-drei… Kölsch!
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.juergen-becker.de
75
3 25.3.
Henning Schmidtke
Hetzkasper
– zu blöd für Burnout
Musik-Kabarett
Nie hatten Menschen so viel Zeit wie
heute. Und doch hetzen wir durch's Leben. Zur Arbeit, zum Sport, zum Arzt, zum
Yoga. Unser Wappentier ist kein Adler,
sondern der frühe Vogel, der den Wurm
fängt, Symbol der freiwilligen VolksVerhetzung. Oft rennt uns die Zeit davon.
"Soll sie doch", sagt Henning Schmidtke, "lassen wir ihr ruhig einen Vorsprung. Die wird sich umgucken!"
Deshalb setzt sich der quirlige Kabarettist
an's Klavier und auf ein entschleunigtes
Programm über den Stoff, aus dem das
Leben ist: die Zeit. Mysteriös, und doch
alltäglich. Immer gerecht verteilt, jeder
hat gleich viel: 24 Stunden am Tag. Der
Gott der Zeit ist Kommunist! Andererseits: Zeit ist relativ (soweit Einsteins
Theorie). Zeit ist kostbar, manchmal
knapp wie ein Tanga (soweit eine beliebte String-Theorie).
Aber sind wir noch im richtigen Film,
wenn wir Zeit investieren, gewinnen,
sparen wollen? Wer das Tempo nicht mithält und in der Klinik endet, hat wenigstens einen intelligenten Körper, der den
Irrwitz durchschaut hat. Die anderen
rackern weiter, werden zum Hetzkasper –
zu blöd für Burnout.
Henning Schmidtke erkundet grandios
den Hetzkasper in uns allen und in seinen Liedern die Geheimnisse der Zeit,
die Vergänglichkeit unseres Daseins und
das Gefühl von Ewigkeit. Dafür hat er
seinen eigenen Musik-Stil gefunden,
eher jazzige und klassische Kompositionen als traditionelle Kabarett-Klänge.
Hetzkasper – zeitlos schön und Uhrkomisch. 100 Freuminuten inklusive.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.henning-schmidtke
76
4 26.3. – 6 28.3.
Deutscher Kleinkunstpreis 2010
(Erstes Deutsches Zwangsensemble)
Mathias Tretter
Selfie
Das neue Kabarett-Programm
präsentieren heute Lebensläufe und
Hobbys, wie man sie vormals nur aus der
Gala kannte. Dazu werden Selbstporträts
ins Netz gestellt, die Kate Moss und
George Clooney aussehen lassen wie
fränkische Jugendherbergseltern.
Tretter selbst, immerhin Träger des Deutschen Kleinkunstpreises, gibt sich dagegen sympathisch bescheiden. Auf die
Frage von Peter Scholl-Latour, ob er mit
"Selfie" die Welt nicht vielleicht doch
ein bißchen verändern könne, antwortete der Poststrukturalismus-Fan und bekennende Gleitschirmflieger kürzlich:
"Das müssen andere beurteilen. Ich kann
Ihnen höchstens sagen, was die New York
Times geschrieben hat: "Tretter's Selfie –
more fun than is healthy". Und nach dem
Inhalt befragt: "Le Cabaret c'est moi!"
Vorsicht – Satire! Exzellent.
(Sternchenvorstellung nur am 1. Tag!)
Foto: Julia Kobalz
Der Kabarettist, ausgestattet mit immensem kreativen Potenzial, der satirisch geistvoll, sprachlich auf höchstem
Niveau und darüber hinaus hervorragende Unterhaltung bietet, heißt: Mathias
Tretter – und möchte endlich berühmt
werden. Deshalb das neue Solo: "Selfie".
Sie wissen, was "Selfie" heißt? "Selfie"
ist der Name von Tretters Französischer
Bulldogge, die der frischgebackene Hundeversteher und Medizinkabarettist in
seiner sensationellen Koch-Show live
auf der Bühne hypnotisieren und in einen langhaarigen Deutsch-Türken verwandeln wird…
Eingeweihte sagen, es sei sein bisher
politischstes Programm. Mit "Selfie"
geißle er grandios den Zwang zur Selbstinszenierung in der postdemokratischen
Gesellschaft. Politik, Wirtschaft, Medien,
Kultur, aber auch das Private sind zunehmend Schauplatz der schamlosen Überhöhung des eigenen Ichs. Selbst Systemadministratorinnen und Kindergärtner
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.mathiastretter.de
77
4 26.3. – 6 28.3.
Gernot Voltz
Herr Heuser vom Finanzamt
Versteuerst du noch oder lebst du schon?
Ein kabarettistischer Freibetrag
nitenten Rentnern zur großen Weltpolitik – ein kleiner Schritt.
Seine Erlebnisse sind pointierte Expeditionen durch das Wirrwarr der deutschen
Unübersichtlichkeit – getreu seinem Lebens-Leitspruch: Erst wenn die letzte
Steueroase trockengelegt wurde, werdet
Ihr merken, daß man auch ohne Schwarzgeld nicht verdurstet!
Gernot Voltz (alias Herr Heuser), u.a.
Mitbegründer und Ensemblemitglied
von "Pink Punk Pantheon", schafft
mühelos den Brückenschlag zwischen
Kabarett und Comedy, satirischem Wortwitz und frisch-frechem Kalauer. Und
wenn er als rappender Pepitahut dann
über die Bühne fegt, wird das Ausfüllen
der nächsten Steuererklärung garantierte 100% zum vergnüglichen KulturEvent.
Foto: Axel Cruse
Der extremste Finanzbeamte Deutschlands im Außendienst: Herr Heuser, penibler Oberinspektor mit der Ausstrahlung einer menschgewordenen Büroklammer. Vorsicht! Unter der biederen
Fassade brodelt die Leidenschaft; seine
Mission ist für die Ewigkeit: Die Anerkennung des deutschen Steuersystems als
Weltkulturerbe!
Weil in Zeiten, in denen Fertiggerichte
mehr Schadstoffe enthalten als die Blutproben der Radprofis, Menschen sich
nach Beständigkeit sehnen. Und wer
steht dafür? Herr Heuser natürlich, der
Mann mit der furchtlosen Leidenschaft
für den weltweit artenreichsten Paragraphendschungel.
Kein Thema ist tabu, Herr Heuser kommt
vom Hölzchen aufs Stöckchen, von den
Steuerdaten-CDs zur Kaffeefahrt mit re-
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.gernotvoltz.de
78
1 30.3.
Dave Davis
Afrodisiaka
Lachen ist der beste Medizinmann – das 3. Solo
"Wer betrügt, der fliegt!" So propagieren
die Zeugen Seehofers. So weit, so
schlecht. Aber welche Passagiere sind
gemeint? Graf Zahl als rumänischer
Spätaussiedler? Oder doch eher christlich-soziale Volkszertreter mit einem
Hang zum heidnisch-asozialen Lebenswandel? Wann und wo startet die Maschine von Betrüger-Airlines? Bestimmt
am Sankt Nimmerleinstag vom BundesSchulden-Fluchhafen "Willy Brandt",
der wahrscheinlich größten Großbaustelle nach der FDP.
War Merkels Beckenbruch wirklich ein
Ski-Unfall oder hatte auch da der alte
Brie- und Baguette-Bieger François
Hollande seine Finger im Spiel? Sind wir
Deutschen konservativ oder ist Homophobie schon längst total schwul?
Der Schamane des ganzheitlichen Humors
serviert sein heilsamstes Gebräu:
"Afrodisiaka"! Das wirkt. Gnadenlos.
Black und kecker denn je vermengt Dave
Davis geistreiche Comedy und hintersinniges Kabarett zu einem schwarzrotgoldenen Remedium. In köstlichen Dosen
verabreicht er seine lustvolle Sicht auf
unser geliebtes Germany und den Rest
der Welt. Mal als bayerischer Grantler
und CSU-Kassenwart Gustl Weißmüller,
natürlich als Sanitärfachkraft Motombo
Umbokko und vor allem als er selbst. Nur
das Beste aus der Frucht und garantiert
mit Nebenwirkungen.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.dave-davis.de
79
3 1.4.
Deutscher Kleinkunstpreis 2005 & 2008
Hagen Rether
Liebe
Einmann-Show – Friede, Freude, Pustekuchen
Foto: Klaus Reinelt
Benefiz für das Frauenhaus Mainz e.V.
Der fesche Beau im vornehmen Dreiteiler
ist studierter Musiker, geboren in Bukarest, wohnhaft in Essen, dem "Kaff der
guten Hoffnung", sein Programm heißt
"Liebe" (HerzSchmerz-Gesäusel kommt
nicht drin vor), soll immer so heißen,
wobei die Inhalte sich kontinuierlich
ändern.
Der Mann hat die Ruhe weg! Dann fängt
der charmante Piano-Gentleman en passant an zu flirten, zu plaudern, von einschmeichelnder Salonmusik untermalt.
Wie beiläufig perlen die Pointen, jede
ein schneller Messerstich, lakonisch,
sarkastisch, klug, hintersinnig, ohne
Rücksicht auf Glaubenssätze oder politische Korrektheit, dabei so elegant wie
sein Äußeres.
Die Welt wird immer komplizierter, das
Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten zunehmend undurchsichtig: Vor diesem Hintergrund
läßt er Strippenzieher und Marionetten,
Strohmänner und Sündenböcke aufzie-
hen, versucht, den oft absichtsvoll verborgenen Nutzen von Klischees und
Drohkulissen freizulegen und sogenannte Sensationen als mediale Ablenkungsmanöver zu enttarnen. Während er die
Fäden entwirrt, sich wieder verstrickt,
unermüdlich ordnet und vermeintlich
Wohlsortiertes umwirft, erscheint dahinter die Eitelkeit der (Ohn)Mächtigen.
"In seinem weltphilosophischen Aufriß
(...) brodelt der reale Sumpf aus Macht,
Korruption, Intrigen und Konspiration, wie
ihn Hollywood nicht hätte besser ersinnen können... Keine Frage, mit Rethers
kurzweilig-intelligenter, oft hochpolitischer Pianoplauderei ist das deutsche
Musik-Kabarett endlich im 21. Jahrhundert angekommen." (FAZ)
Karten: ¤ 25,– (zzgl. VVK-Gebühr)
www.hagen-rether.de
80
4 2.4. / 19 Uhr
Ehrenglocke des unterhaus 2001
Herbert Bonewitz
Am Anfang war das Wort
Eine satirische Bibelstunde
Musikkabarettistische Lesung
ren Enkelin im Vatikan anruft... Darüber
hinaus hat er neue Texte geschrieben
und begleitet sich, erstmals seit längerer
Zeit, bei seinen Liedern selbst am Klavier. Typisch Bonewitz!
Karten: ¤ 17,– (zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Werner Feldmann
Typsch Bonewitz! Mit 80 ein neues Solo:
"Am Anfang war das Wort" – die satirische
Bibelstunde. Der "Volksverrückte" – wie
ihn Hanns Dieter Hüsch liebevoll nannte –
hat in seinem "langen Leben" schon etliche Premieren über die Bühne gebracht.
2015 nun begeht er sein 40-jähriges
unterhaus-Jubiläum (11.11.1975: "Ein
Narr packt aus"). Seither hat er hier rund
500 Vorstellungen mit 25 Programmen
gespielt, die immer! alle! ausverkauft
waren.
"Das hat grad noch gefehlt!" "Modern
Churching": Ein "rockender Pfarrer" und
sein "Babel-Rap-Rock", ein ratloser
Großvater, der wegen seiner schwange-
www.bonewitz.de
81
2 7. & 3 8.4.
Deutscher Kleinkunstpreis 2008
Tobias Mann
Verrückt in die Zukunft
Foto: Thomas Klose
Systemrelevante Unterhaltung, nachhaltiger Humor
und alternativloser Blödsinn.
Kabarett.Musik.Comedy.
Die globalen Ressourcen werden immer
knapper! Doch Tobias Mann weigert sich,
Energie zu sparen. Deutschlands flinkster Komiker will wieder die Grenzen zwischen Kabarett und Comedy ausloten
und genüßlich sprengen.
In Turbogeschwindigkeit rast er durch den
Irrgarten der Informationsgesellschaft.
Die Situation ist hoffnungslos, aber
komisch. Irre: Wir verkleistern uns die
Hirne im www mit dem Wissen der Welt,
können uns anschließend nicht an die
PIN der EC-Karte erinnern. Wozu auch?
Um Geld abzuheben, das morgen nichts
mehr wert ist?
Ist die Zukunft noch zu retten? Optimistische Eltern versuchen, ihre Kids mit
pädagogisch wertvollem Spielzeug zu
verantwortungsvollen Menschen zu erziehen und müssen schockiert erkennen,
daß die lieben Kleinen das olle Holzgewehr von Opas Speicher viel faszinieren-
der finden. Päpste sind mit ihrem Latein
am Ende. Propheten fühlen sich mißverstanden. Moderne Gurus – wie Unternehmensberater oder Work-Life-Balance-Trainer – sind ratlos. Überforderte
Politiker sitzen ahnungslos im Glashaus
und sind völlig von der Rolle, wenn gläserne Bürger mit Steinen werfen.
Der Untergang des Abendlandes scheint
beschlossene Sache. Deshalb begegnet
Toby der Apokalypse einfach mit extrem
guter Laune und spitzbübischem Charme,
mit der Suche nach fair gehandelten
Boxershorts, mit Gitarre, Klavier, Loop
Machine und heiteren Liedern über das
Ende der Welt – mit einer Pointen-Dichte, die ihresgleichen sucht. "Verrückt in
die Zukunft!"
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.tobiasmann.de
82
4 9. – 6 11.4.
Simone Solga
Im Auftrag Ihrer Kanzlerin!
Das aktuelle Kabarett-Solo
Dusel nennt man das. Wohlverdient allerdings. Trotz aller Krisen: Die Chefin
sitzt fest im Sattel. Simone sei Dank! Ihr
Arbeitsplatz ist sicher, denn Simone ist
Kanzlersouffleuse, "Mädchen für alles".
Unersetzlich. Die Solga hat den besten
Ein- und Durchblick, weiß als erste, was
Schwarz-Rot ausheckt. Weil: Wo viel
Merkel, ist viel Schatten. Deshalb ist sie
immer unterwegs, "Im Auftrag Ihrer
Kanzlerin!"
Freuen Sie sich auf die Zukunft? Leben
Sie in einem schönen Ort? Sicher? Bringen Sie alles mit, was Zweifel ausräumen
könnte: Geburtsurkunde, OrganspendeAusweis, Steuerbescheid, ein Maßband.
Wohin? In's unterhaus. Simone erwartet
Sie, ist prima ausgestattet mit nordkoreanischer Machtfülle und russischem
Humor, um Ihnen eine wichtige Mitteilung zu machen. Von ganz oben. Auch
Angie will jetzt, nach Sigmars Sieg, der
erfolgreichen SPD-Mitgliederbefragung,
die Mitbürger, speziell das Bildungsbürgertum in den Kleinkunsttempeln, bei
drängenden Entscheidungen total einbinden. Seien Sie also auf alles gefaßt.
Behaupten Sie hinterher nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!
Ein Abend der doppelbödigen Unterhaltung, der unverblümten Umschreibung,
des schonungslosen Miteinanders, der
harmonischen Konflikte. Liebe Leute,
keine Angst: Simone kratzt nicht, sie
schlägt zu. Mit aktuellem, exklusivem,
explosivem Kabarett. "Ja, die Solga! Ein
Power-Weib. Hat Energie für mindestens
zehn Ich-AGs." (SZ)
p.s.
Das Erscheinen ist angeordnet; Entschuldigungen sind beim örtlichen Veranstalter einzureichen!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.simonesolga.de
83
4 9. – 6 11.4.
Bernd Lafrenz
Die lustigen Weiber von Windsor
Eine turbulente Komödie – frei nach Shakespeare
Foto: Bildarchiv Lafrenz
Regie: Abel Aboualiten (Paris)
Falstaff und seine Kumpanen schlagen
sich in Windsor mehr schlecht als recht
durchs Leben. Um ans schnelle Geld zu
kommen, will er mit den ehrbaren Bürgerinnen Frau Page und Frau Ford anbandeln und schreibt ihnen zwei völlig
gleichlautende Liebesbriefe.
Aber die Damen entlarven das Doppelspiel, planen süße Rache. Dabei hilft
ihnen Frau Quickly, die Dritte im Bunde
der Frauenverschwörung. Sie soll Falstaff unter dem Siegel der Verschwiegenheit von der Abwesenheit des Herrn
Ford berichten. Der nutzt die günstige
Gelegenheit, um sein Techtelmechtel zu
beginnen.
Doch plötzlich stürmt Frau Page ins Zimmer und verkündet die rasche Rückkehr
des Hausherrn. Wohin mit Falstaff? Die
Frauen verstecken ihn im Wäschekorb,
den sie flugs auf die Gasse tragen lassen,
wo Knechte ihn in die Themse kippen. Ein
gelungener Coup. Hocherfreut beschließen "Die lustigen Weiber von Windsor",
Falstaff ein zweites Mal zu foppen…
Der Überlieferung nach schrieb Shakespeare das Stück auf den ausdrücklichen
Wunsch von Königin Elisabeth. Sie hatte
sich über Falstaff in "König Heinrich IV"
so königlich amüsiert, daß sie ihn unbedingt wiedersehen wollte – als Liebhaber.
Und der komödiantische Multi-Mime
Bernd Lafrenz schlägt zum 9. Mal seinen
Shakespeare auf und spielt bravourös
alles und alle – im Alleingang, bis sich
die Zuschauer, die natürlich mitmischen
dürfen, vor Lachen kringeln.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.lafrenz.de
84
1 13. – 3 15.4.
Deutscher Kleinkunstpreis 1997
Lars Reichow
Foto: Mario Andreya
Freiheit!
Immer nur machen, was man will? Wie
langweilig.
Deswegen können auch manche kaum
erwarten, den eigenen Garten einzuzäunen und das Wachstum zu unterdrücken.
Während andere Völker die Freiheit mit
Zähnen verteidigen, geben wir sie mit
einem knackigen Passwort am Computer
Das neue Programm
ab. Hat man je einen Fisch zur Freiheit im
Netz befragt? Für viele bedeutet Freiheit
einfach nur Durchschlafen, ohne aufs Klo
zu gehen.
Reichows Freiheit funktioniert anders. Er
hat ein (super!) Programm geschrieben
für freie Menschen mit freiem Geist. Auf
der Suche nach den letzten großen Vergnügungen, Freiheit in Freizeit – grenzenloser Spaß im kabarettistischen Paradies. Wo die Pointen höher hängen als
die Menschentrauben. Einziger Nachteil:
Eintritt nicht frei!
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.larsreichow.de
85
3 15. & 4 16.4.
Hennes Bender
KLEIN/LAUT
Foto: Mena Zoo
Das aktuelle Comedy-Solo
"Das Cornichon des deutschen Kabaretts"
(Jochen Malmsheimer) ist wieder hier,
weder übertrieben groß, noch sonderlich
leise. "KLEIN/LAUT" halt! Damit ist klar:
Da vorne steht kein hochgewachsener,
stiller Mann, da vorne steht der knuffige
Quirl aus Bochum, der kleine ComedyHobbit, bekennender Star-Wars-Fan,
ein Tempo-Talker, stets auf 180, immer
kurz vorm Explodieren.
Hennes Bender braucht keine Pyro-Show
– er ist eine.
Kleiner Komiker ganz groß! Ein Mann,
ein Mikro, die verdammte Wahrheit. Kein
Kostüm, keine Requisiten, null Firlefanz.
Das "Tischfeuerwerk des deutschen Humors" (Thomas Hermanns) fackelt nicht
lange, es haut auf den Putz, beißt sich
direkt, ohne Umschweife, im Wahnsinn
der Realität und ihrer Nebenwirkungen
fest, pflückt schnell wie der Blitz die paradoxen Pointen dort, wo sie wachsen,
schwadroniert, parliert, pariert schlagfertig souverän Zwischenrufe und widmet sich aufgekratzt, hibbelig und eloquent den Absurditäten des Alltags.
Er ist klein. Nicht nur laut! Wenn er über
Dinge spricht, die nicht zu ändern sind.
Aber ein kurzer Kracher, der lange nachhallt.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.hennesbender.de
86
4 16.4.
Evi Niessner
Evi chante Piaf
100 Jahre Piaf – eine Hommage
"Die Piaf ist wie ein Stern, der sich in der
Einsamkeit am Abendhimmel über Frankreich verzehrt." (Jean Cocteau)
1915 in der Gosse des Pariser Arbeitervororts Belleville geboren, beginnt Edith
Giovanna Gassion mit 10 Jahren als
Straßensängerin. Louis Leplée entdeckt
die Göre, engagiert die "Vorstadt-Nachtigall" 1935 in sein Cabaret: Edith Piaf
avanciert schnell zum Star. "Spatz von
Paris" nennen sie zärtlich Freunde und
Fans, tatsächlich ist sie die Königin des
französischen Chansons. Sie besingt die
Liebe, die meistens traurig endet, immer
wieder die Liebe. Mit ihrer brüchigen,
kräftigen, beseelten Stimme erhöht sie
die sentimentalen Texte, macht sie zu
Hymnen des Triumphs, zu ergreifenden
Liturgien einer Liebenden. Sie rührt das
Publikum zu Tränen, weil sie alles Elend
dieser Welt ausdrückt, alles, was sie
selbst erlebt hat.
Die klein und zierliche Piaf (1,47m) lebt
exzessiv, ist alkoholabhängig, morphium-
süchtig, männermordend, hat leidenschaftliche Affären, macht Männer berühmt: Yves Montand, Eddie Constantine,
Charles Aznavour... Ihre große Liebe, der
Boxer Marcel Cerdan, verunglückt 1949
mit dem Flugzeug. Kurz vor ihrem Tod
(1963) heiratet sie den 20 Jahre jüngeren Théo Sarapo. "Non, je ne regrette
rien!"
Evi Niessner singt Edith Piaf! Setzt ihr ein
Denkmal zum 100. Geburtstag. Ihr gelingt das kleine Wunder, ganz mit der
Ikone zu verschmelzen und gleichzeitig
die unvergleichliche Miss Evi zu bleiben,
die expressive Sängerin mit der bittersüßen Stimme von viereinhalb Oktaven.
Jeder Ton wird zu einem Kuß, einer Umarmung, einem Seufzer. Düster und rauchig, klar und energisch oder kraftvoll,
mit Straßenschmutz auf der Stimme, zelebriert sie ihr emotionales Spiel von
Melodram, Pathos und großen Gefühlen.
"Parlez moi d'amour!", das tut Evi
Niessner – grandios.
Foto: Katharina Dubno
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.evi-und-das-tier.de
87
5 17. & 6 18.4.
Deutscher Kleinkunstpreis 1990 & 1999
Horst Schroth
Null Fehler
Foto: Oliver Fantitsch
Lehrer Laux. Das Comeback!
Regie: Ulrich Waller
1994 erscheint er zum ersten Mal auf der
Bühne, Deutschlands Pädagoge Nr. 1, bedauert und bejubelt, Lehrer Olaf Laux,
Lau wie lau und x wie nix, Oberstudienrat,
Deutsch/Geschichte. Exakt 21 Jahre später ist er wieder da. Älter? Ja! Reifer?
Nicht so ganz! Aber kurz vor der Pensionierung. Nach 40 dornenvollen Dienstjahren zieht Olaf Bilanz.
Das Leben als Pauker, Ehemann und
Mensch hat ihn gnadenlos gebeutelt,
tiefe Spuren hinterlassen. Denn Olaf,
überzeugtes 68er-Frontschwein im Kampf
für Reformen aller Art, stand schon damals vor den Scherben seiner Ideale.
Einfach aufgeben? Never! Er stieg in den
Ring. Gegen arrogante Bürokraten, inkompetente Politiker und ignorante
Helicopter-Eltern. Unbeirrt hat er sein
Ding durchgezogen und trotz aller Verlockungen dem betörenden Reiz der
Frühpensionierung widerstanden.
Und heute? Ist er immer noch einer dieser
hochgezüchteten Theoretiker, die alles, aber
auch jeden Scheißdreck bis zur Gesichtslähmung ausdiskutieren müssen? Ist er immer
noch der selbsternannte Nonkonformist
mit dem völlig uncoolen Mitsubishi-Bus,
der heimlich vom Luxus träumt und nach
sinnlichen Genüssen schmachtet? Was
wurde aus seinen Statements, seiner Ehe
mit Gattin Marianne (Erdkunde/Bio)?
Konnten sie sich aus ihren miefig-ideologischen Zwangsjacken befreien?
Horst Schroth hat sich an die Arbeit gemacht, um diese Fragen zu klären. "Null
Fehler"! Lehrer Laux – Das Comeback.
Turbulent, mitreißend, total authentisch
und natürlich – wie immer – garantiert
saukomisch! Gesamturteil: Sehr gut.
Setzen, Schroth!!
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.horstschroth.de
88
5 17. & 6 18.4.
Deutscher Kleinkunstpreis 1985 & 1999
Erwin Grosche
Der Abstandhalter
Neues Programm: Annäherungen an Menschen,
Tiere und Dinge
mehr Glück. Der Neo-Narr macht Ernst.
Neue Geschichten und Lieder über
Annäherungsversuche an Menschen, Tiere und Dinge. Über die Symbolik des
Streuselkuchens, über das Ausglitschen
in Dusche und Bad. Es gibt einen "Wasserhut" und wertvolle Tips, wie man ein
Leben aus der Ferne führen kann. "Meine
Frau und ich sind seit dreißig Jahren
glücklich verheiratet, aber wir sehen uns
auch nur zwei Mal im Monat."
Mit neugierigen Kulleraugen öffnet er
seine Phantasie-Fabrik und präsentiert
seine "komischen Helden", Gewinner
und Verlierer, die treuherzig, manchmal
naiv, dann wieder frech und renitent
durch ihre Welt stolpern, gewöhnlich
recht Ungewöhnliches erleben und Unentdecktes entdecken. Gucken Sie sich
diesen Mann an, solange es geht. Wer
weiß. Er ist ein echter Abenteurer innerer
Welten. Eines Tages könnte
er in ihnen verschwinden und nicht wiederkommen…
Foto: Harald Mosch
Erwin Grosche ist ein Clown, ein Philosoph, ein perfekter Reiseführer durchs
wilde Absurdistan. Als Großmeister der
Wortakrobatik und schier unglaublicher
Pointen überrascht er seit über dreißig
Jahren sein Publikum, das immer wieder
staunt über die eigenwillige Sicht auf
schräge Dinge, die plötzlich ganz normal
sind.
In "Der Abstandhalter" erfindet der literarische Kabarettist der leisen Töne die
Welt im Kleinen neu. Mit großem Abstand nähert er sich dem Alltag mit seinen Menschen, Tieren und Dingen und
wirft dabei Fragen auf, die noch niemand
gestellt hat. "Das kennen Sie doch, dieses
Schild bei der Sparkasse: 'Bitte Abstand
halten'. Ich rufe dann immer, wieso, ich
dachte, Geld stinkt nicht."
Die Finnen halten bei Gesprächen einen
Abstand von 80 cm, die Deutschen 60 cm.
Nur der Ostwestfälische Paderborner
besteht auf einen Meter. "Erst
mal gucken, dann mal sehen."
Mehr Abstand, mehr Liebe,
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.erwingrosche.de
89
1 20. & 2 21.4.
Die Rheingoldtöchter
Hildegard Bachmann & Ulrike Neradt
& Margit Sponheimer
am Flügel: Frank Golischewski
Gegen den Strom
Foto: Bernd Weisbrod
Musikalische Revue durch die Untiefen der Gefühle
"Die drei Tenöre" waren gestern. Heute
erleben Sie die wahren Dramen des Daseins! Mit den Nichten der Loreley, den
unehelichen Töchtern aus Wagners
"Rheingold", den Sirenen, die Seemänner wie Odysseus um den Verstand gebracht haben, und denen Heinrich Heine
sein berühmtes Gedicht widmete.
Der Zeit immer einen Wellenschlag voraus: Margit Sponheimer, Ulrike Neradt
und Hildegard Bachmann schwimmen gegen den Strom. Drei "Zauberwesen" im
besten Alter, die von ihren Erfahrungen
und Freuden singen, von den Tiefen des
Lebensflußes und den heiteren Wellen
an den Gestaden der Liebe.
Wie im richtigen Leben! Frauen-Power pur!
Mal solo, mal im Duett, mal im Dreierpack
kraulen (sich) "Die Rheingoldtöchter"
durch's Sein, denn sie beherrschen nicht
nur Brustschwimmen. Sie plätschern und
plaudern, sie tauchen unter, lassen sich
treiben, um bei der nächsten Biegung in
tieferes Fahrwasser zu gleiten.
Sie besingen Mainzer Spezialitäten, ihre
Cousine, die Hamburger Loreley, märchenhafte Prinzessinnen, die "Babette
vom Jumbo-Jet" und immer wieder Männer, die dran glauben müssen – an die
magische Anziehungskraft der Rheingoldtöchter. Bis Margitsche vom "Heile
heile Gänsje" berichtet... Ui-jui-jui-juijui-jui-jui-au-au-au-au-au!!
Vorzüglich geleitet und begleitet werden
die Grazien von ihrem persönlichen Alberich, der ihnen schon in "Feucht & Fröhlich e.V." die Rollen und Lieder auf den
Leib geschrieben und so seine Erfahrungen hat mit reisenden Gesangsnixen:
Frank Golischewski, Steuer- und Pianomann, der auch den einen oder anderen
eigenen Song beisteuert.
Leinen los!
Schiff ahoi für "Die Rheingoldtöchter"!
Gegen den Strom!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
2 21.4.
Deutsche Kabarettmeisterschaft 2014/2015
Kabarett Bundes:Liga im unterhaus
6. Spieltag: Thomas Müller vs. Maria Vollmer
(s.S. 29)
www.kabarettbundesliga.de
www.hildegard-bachmann.de
www.ulrike-neradt.de
www.kulturbuero-suedwest.de
90
Das Gute liegt so nah!
Direkt neben dem Unterhaus empfängt Sie
das Hilton Mainz City mit freundlichem Ambiente:
Genießen Sie die internationale Küche im
Restaurant Planters, im Sommer auch auf der
Terrasse, und beenden Sie den Tag mit einem
Drink in der Spirits Bar.
Dinner im Restaurant Planters:
Mediterrane Küche von 18.00 bis 23.00 Uhr
„Unterhaus-Après“ in der Spirits Bar:
Freuen Sie sich auf ein kühles Bier, Cocktails
oder auf herrliche Rheinhessenweine.
Täglich bis 01.00 Uhr
Langschläferfrühstück
an allen Samstagen, Sonn- u. Feiertagen
von 06.30 bis 13.00 Uhr, pro Person 22,50 Euro
Schlemmen Sie nach Lust und Laune!
3 Stunden kostenfreies Parken inklusive
Münsterstraße 11 · 55116 Mainz
Reservierung Tel.: 06131 278 4222
E-Mail: info.mainz-city@hilton.com
hilton.de/mainzcity
3 22.4.
Deutscher Kleinkunstpreis 2006
Rolf Miller
Alles andere ist primär
Foto: Guido Schröder
Das aktuelle Kabarett-Solo
"Wenn der Schuß nach vorne losgeht!"
Saturiert grinsend fläzt sich das aufmüpfige Biedermännchen breitbeinig auf
den Stuhl, lehnt sich behaglich zurück,
verschränkt die Arme, guckt frech, sagt
nichts. Und viel. Im eigentümlichsten
Dialekt aller Zeiten werden Binsenweis-
heiten gedroschen, die der Prachtkerl
des geistigen Tiefflugs genial verdreht.
Der bornierte Besserwisser löffelt genüßlich im Eingemachten, zieht entlarvende
Kurzschlüsse, outet die auf Halbwissen
gestützte Kleingeistigkeit des Normspießers und ortet, ganz nebenbei, das
Politische im Privaten.
Ein Schwadroneur, der sich klug von Geistesblitz zu Gedankenexplosion hangelt
und mit kabarettistischer Brachialgewalt
subtil das rücksichtslose Jedermann-Monster desavouiert, hinter dessen Behaglichkeit der wahre Horrorhintergrund lauert.
"Alles andere ist primär." Einwandfrei!
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.rolfmiller.de
91
3 22.4.
Jens Neutag
Das Deutschland-Syndrom
Foto: Holger Girbig
Neues Kabarett-Programm
Typisch! Der Deutsche neigt zu skurrilen
Verhaltensweisen. Von der Kanzlerin hat
er die Schnauze voll, wählt sie aber
fleißig wieder. Er wundert sich über das
Aussterben der Innenstädte, fährt aber
regelmäßig mit seinem SUV ins OutletCenter nach Venlo. Er träumt heimlich
von Anarchie, weiß aber nicht, bei welchem Amt er den Antrag stellen muß.
Und wenn er mal Leidenschaft zeigt,
dann sind die Benzinpreise zu hoch, ist
die Bahn zu spät oder die Fernsehtalkshow zu banal. Ganz so, als hätte das
super-scharfe Hightech-Heimkino-TV
keinen Ausknopf. Selbstverständlich
geht er mit seinem Unmut nicht auf die
Straße, sondern protestiert bequem vom
Sofa, per Online-Petition. Kurzum, der
Deutsche leidet gerne.
Und Jens Neutag, Schauspieler und Kabarettist, weiß auch, an was: Am Deutschland-Syndrom. In seinem 6. Solo nimmt
er lässig und frech, unbekümmert, mit
umwerfendem Lausbuben-Charme, eine
umfassende Anamnese auf – am offenen
Patientenhirn. Unterhaltsam, überraschend, dabei garantiert oberhalb der
Gürtellinie. Die Diagnose mit pathologischem Witz und abgründigen Wendungen heilt natürlich nicht. Aber lindert
den Schmerz!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.jensneutag.de
92
4 23. – 6 25.4.
Kai Magnus Sting
Immer ist was,
weil sonst wär ja nix – live!
Kamikaze-Kabarett aus Duisburg
lächelt maliziös... und hat's faustdick hinter den Ohren. Mit ungeheurem Redeschwall übergießt er schelmisch jeden und
alles mit Spott, denkt Tatsachen zu Ende,
führt Unausgesprochenes weiter, liefert
messerscharfe Erkenntnisse und unkonventionelle Lösungsmöglichkeiten. Wieselflink schnellt der akribische Beobachter
von einer Begebenheit zur nächsten.
Das eloquente Bürschchen läßt eben
nichts aus, sein Reservoir an Geistesblitzen ist unerschöpflich, in ihm schlummern etliche Teufeleien, die Lachmuskeln und Hirnwindungen aufs Äußerste
strapazieren. Denn: Immer ist was, weil
sonst wär ja nix!!!
(Sternchenvorstellung nur am 1. Tag!)
Foto: Harald Hoffmann
"Immer ist was, weil sonst wär ja nix!"
Kamikaze-Kabarett aus Duisburg! Kai
Magnus Sting durchlebt die großen und
kleinen Katastrophen des Alltags, die
alle kennen. Denn immer ist was. Mit der
Familie! Mit den Nachbarn! Im Büro! Nie
geht alles glatt. Eigentlich gut so. Wie
der Mensch das alles meistert, weiß er
natürlich auch nicht. Und während man
ihm – laut lachend – von einem Desaster
zur nächsten Misere folgt, freut man sich
schon auf das nächste Unheil, das ihn ereilt. Typische Geschichten, wie sie nur im
Ruhrpott und überall sonst passieren
können.
Sting sprudelt los. Dieser "Bruder Lustig
im Geiste, der Duisburger Eulenspiegel"
(Hanns Dieter Hüsch) sieht so arglos aus,
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.kaimagnussting.de
93
5 24.4.
Improvisationstheater
Springmaus
Bombastisch Romantisch!
Das neue himmelhochjauchzende Impro-Programm
unendlichen Emotionen, auf der Suche
nach dem, was Sie finden möchten.
Die Bonner Springmäuse machen das Unmögliche möglich. Mit neuen Sketchen,
Liedern und Improvisationen.
Denn die pfiffigen Humor-Experten Vera
Passy & Gilly Alfeo & Norbert Frieling &
Alexis Kara wissen, wie man Lachmuskeln
aktiviert und machen Ihnen garantiert
immer eine Szene.
Denken Sie dran: Love is in the Air!
Kommen Sie – mit oder ohne Ihre bessere Hälfte.
Ran an den Speck!
Improvisation ist, wenn es trotzdem
klappt!
Aus die Maus!
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Nina Schöner
Hier kommt die Maus!
Love is in the Air! Darauf können Sie sich
verlassen. Denn die Springmäuse haben
himmelhochjauchzende Frühlingsgefühle und wollen Mainz in ihrer turbulenten
Show mit grenzenloser Liebe beglücken.
"Bombastisch Romantisch!" Eben! Berühmte Liebespaare geben sich ein Stelldichein: Adam & Eva, Romeo & Julia…
bis hin zu Bonnie & Clyde. Die schönsten
Liebesgeschichten der Welt erleben ihre
herzzerreißenden Neuauflagen.
Dabei sind die Mäuse stets darauf angewiesen, daß Sie, das Publikum, Ihrer
Phantasie freien Lauf lassen und jede
Menge Spiel-Vorschläge machen, die
die Akteure dann stante pede grandios
auf die Bühne bringen.
Raus aus den Mauselöchern.
Rein in die Tiefen und Untiefen des Gefühls-Chaos. Eintauchen in ein Meer der
www.springmaus.com
94
6 25.4.
Wellküren
Herz sticht!
Foto: Jorinde Gersina
MordsGaudi-Musik-Kabarett aus Bayern
Fünf Jahre kämpften sie als Bayerns einzig wahre Schwester-Partei für Freiheit,
Gleichheit und Stubenmusik. Mit über
300 Wahlkampfauftritten waren sie die
bei weitem erfreulichste Verwandtenaffäre der letzten Legislaturperiode.
Doch am Ende hat alles nichts genützt.
Die "Biermösl Blosn"-Brüder (Hansi,
Stoffel und Michael) trennten sich. Der
Papst dankte ab. Die Wahl ging verloren.
Die Kinder sind aus dem Haus. Die Männer auch. Fazit: Bayern war einfach noch
nicht reif für den Wechsel.
Im Gegensatz zu Moni, Burgi und Bärbi,
den drei Schwestern. Die bekommen in
ihrem neuen Programm nur kurzeitig den
Blues, um dann fröhlich-frech wieder
aufzustehen. Denn schließlich haben die
Power-Grazien aus dem Well-Clan in der
Niederlage eines gelernt: Die Menschen,
insbesondere die Bayern, erreicht man
nicht über's Hirn. Wie sonst wäre das
Wahlergebnis, die Agrar-, Klima-, Bildungs- und Familienpolitik oder auch
Lampedusa und die Krim zu erklären?
Nein, mit Fakten, Argumenten und Wissen ist kein Staat zum machen! Es kann
also nur über's Herz funktionieren. Und
über die Wellküren-typische Stubenmusik, Ländler als Punk, Zwiefache als
Schlager oder als Hardrock gezupft, mit
Nonnentrompeten-Klängen und engelsgleichem Dreigesang. "Herz sticht!"
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.wellkueren.de
95
2 28. & 3 29.4.
Torsten Sträter
Selbstbeherrschung umständehalber
abzugeben
Literatur trifft Stand-Up
Ist das Kabarett oder Comedy? Wen juckt
das! Nennen Sie es "tiefenentspannte
Neurosendeutungslasagne", wenn Sie
Lust haben. Lachen werden Sie trotzdem.
Literatur trifft Stand-Up – ganz lässig,
durch und durch sympathisch, herzlich,
dabei obercool. Und komisch.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Guido Schröder
Er liest seine Geschichten.
Und erzählt zwischendurch seltsames
Zeug. Reichlich davon.
Was immer er tut, ist von totaler Ruhe
geprägt. Hysterie ist ihm fremd. Torsten
Sträter erzählt sicherheitshalber auch
nur von Dingen, von denen er etwas versteht, von der Einsamkeit, die einen umweht, wenn man sich in der gesamten
Republik über die eigene Familie lustig
macht, von toten Hunden, trivialer Literatur, von seiner Kindheit im Ruhrgebiet
(dauert an), Diäten, von FleischwurstBeschaffungsmaßnahmen… der ganze
Kladderadatsch.
Darf man das? Einfach so vorlesen? Man
muß sogar. Etwas vorgelesen zu bekommen, läßt uns seit unserer Kindheit innehalten und entspannen. Oder, wie in
Sträters Fall, an den Schädel fassen und
kaputtlachen. Beides ist völlig in Ordnung.
www.torsten-straeter.de
96
4 30.4.
Frank Goosen
Durst und Heimweh
Foto: Philipp Wente
Geschichten von unterwegs
Der moderne Mensch ist ja ständig unterwegs: auf der Straße, im Internet, in
der Bahn, vom Sessel zum Kühlschrank,
im Flugzeug… oder einfach in seinen
Gedanken. Manchmal will er nur die
Treppe runter, weil kein Bier mehr im
Haus ist, manchmal gleich auswandern,
weil er das miese Wetter nicht aushält.
Aber er nimmt sich eben immer mit, der
Mensch, und ärgert und freut sich und
fragt sich, wann er endlich seine Ruhe
haben kann.
Frank Goosens neues Programm ist
überall. Alte Bekannte treten auf: Spüli,
Pommes und Mücke entdecken die Welt,
Theo erklärt, wie alles funktioniert, und
Omma sagt, was passiert, wenn die Sonne mal weg ist.
Der Bochumer Jung (Bestseller-Autor,
Kabarettist, VfL-Fan, Doppelkopf-Jahreswertungssieger 2007, die eine Hälfte
des legendären Duos "Tresenlesen" –
mit Jochen Malmsheimer) erzählt von
seinen Erlebnissen draußen in der Welt
und im eigenen Kopf, der nicht umsonst
wie ein Fußball aussieht. Nur nicht stehen- oder sitzenbleiben! Irgendwann
kommt immer einer und ruft: Wir müssen
los! Und wenn der Volksmund sagt "Durst
ist schlimmer als Heimweh", meint Frank
Goosen: Am schlimmsten ist beides
gleichzeitig. Prost und Goodbye!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.frankgoosen.de
97
4 30.4.
The Incredible Herrengedeck
Alles nur Gelaber?
Cooler Chanson-Punk aus Berlin
Ein Langer mit Bass, ein Bebrillter mit Gitarre, im Hintergrund ein Pianist. Robert,
Tapani, Daniel. Drei Typen, drei Akkorde,
Konfetti, die Kraft der Imagination. "The
Incredible Herrengedeck" macht aus der
kleinsten Bühne ein Stadion-Konzert.
Also Musikkabarett im Stadion. Oder
Stadion-Konzert im Kabarett. Oder wie
sie selber sagen: "Chanson Punk – Live in
Deinem Eckstadion".
Seit acht Jahren mischen die Jungs die
Berliner Bühnen auf, touren durch
Deutschland, die Schweiz und bis nach
Kasachstan. Lichtshows, Lautsprecherwände und Pyrotechnik denkt sich das
Publikum einfach dazu. Im Gegenzug
würfeln sie die Genres der letzten 100
Jahre Popgeschichte zu einem ordentlichen Stück Musik zusammen – das Fundament für ihre politisch-satirischen
Texte und für jede Menge gute Laune.
Letztes Jahr die 3. CD – "Alles nur Gelaber? Die Audioaufnahme als Medium der
Selbstreflexion des Individuums in der
spätkapitalistischen Gesellschaft", in
der Themen wie Prokrastination, der
Konjunktiv des Lebens, Privatfernsehen,
gemeinnützige Vereine, verdeckte Ermittlungen in Imbissbuden, das Lebensmotto
"YOLO" und weitere wichtige Fragen
analysiert werden. "Hurra! Da sind sie,
die jungen Künstler, die was zu sagen
haben und es auch tun. Die sich nicht hinter bedeutungslosen Worthülsen verstecken, die Stellung beziehen. Überzeugend, spaßig und mit richtiger Musik!
Ein Freudenfest für Herz, Hirn und Hüfte."
(Beate Moeller / liveundlustig.de)
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.herrengedeck.org
98
6 2.5.
Kabarett Maul & Clownseuche
Klaus Bäuerle
Drei Männer braucht die Frau
Turbulentes Ein-Mann-Solo zu dritt
Foto: Klaus Bäuerle
Den perfekten Traumtypen zu finden, der
alles hat, Gut, Geld, Schönheit, Intelligenz – vergiß es! Verlorene Triebesmüh!
Ist es dann nicht klüger, sich aus den
Kerlen nur das Beste rauszupicken,
Mehrsamkeit anzustreben, gepflegten
Pendelverkehr?
Für Annabelle darf's ein bißchen mehr
sein. "Drei Männer braucht die Frau!" Die
hat sie. Und kommt hervorragend zurecht. Die Herren weniger – als da sind:
Hans Kleinmann, sensibel, kopflastig,
neurotisch, intellektueller Psychologe,
stets bemüht, die unkonventionelle
Annabelle zu verstehen, "im Orchester"
mitzuspielen und den Gegnern kämpferisch "Ravioli" zu bieten, Winfried Eber,
selbstherrlicher Macho aus Südbaden,
der seinen Namen für eine erotische
Prophezeiung hält, doch die Tatsache,
daß er verheiratet ist, "isch was ganz
anderes", und schließlich der junge, unbekümmerte Türke Cem, cooler Rapper,
der heiße Rhythmen und Pep in die Beziehung bringt. Die ménage à quatre ist
perfekt, Turbulenzen und Konflikte sind
vorprogrammiert!
Maul & Clownseuche in Mainz.
Warnung! Vor ansteckendem Humor.
Drei Männer spielt der Mann: Klaus Bäuerle, seit über 30 Jahren unterwegs,
mittlerweile allein auf der Bühne. Drei
Männer, wie sie unterschiedlicher nicht
sein können, wie sie baggern, rackern,
giften, leiden und lieben. Ein Solo zu
Dritt, eine fulminante Komödie mit blitzschnellen Rollenwechseln, urkomisches
Kabarett-Theater über heimliche Wünsche und Sehnsüchte, knirschende Beziehungskisten und andere Katastrophen.
Wie's endet? Wird nicht verraten. Großes
Kino – live on stage!!!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.maulundclownseuche.de
99
1 4. & 2 5.5.
Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz
zum Deutschen Kleinkunstpreis 2015
Gerd Dudenhöffer
Vita. Chronik eines Stillstandes
Gerd Dudenhöffer als Heinz Becker
Das neue Programm
"Allez hopp dann!"
"Vita. Chronik eines Stillstandes" Das neue
Heinz Becker Programm, das Alles oder
Nichts verspricht, eines aber mit Sicherheit
ist: Dichtes 120 Minuten Ein-Mann-Theater-Kabarett mit Spannung, Spaß und
herzhaftem Mutterwitz, hochpolitisch,
natürlich bar jeder political correktness.
Gerade wurde Gerd Dudenhöffer mit dem
Ehrenpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet, ein Künstler, "der
bereits vor Jahrzehnten die realsatirische
Kunstfigur 'Heinz Becker' schuf, einen
biederen Zeitgenossen, der dem Spießbürger in uns allen meisterlich den Spiegel vorhält. Mit ungerührt dahergeplauderten Boshaftigkeiten provoziert er
sein Publikum aufs Äußerste..." (JuryBegründung)
"Geh fort!"
Hauptdarsteller Heinz, die personifizierte Karikatur des universellen Kleinbürgers, grotesk authentisch, abstoßend
und anziehend zugleich, der in beredter
Unwissenheit schwätzend jedes klitzekleine Ereignis seines Alltags seziert,
sofort auf das große Weltgeschehen projiziert, geschickt sein Publikum ins Vertrauen zieht, das sich köstlich amüsiert,
um dann ganz schnell in beklemmenden
Abgründen von betroffen machender Erkenntnis zu landen. Und wieder zurück.
"Wie saad ma do": Heinz, das 16.
– Programm. "Vestehsche!"
Karten: ¤ 23,– / ermäßigt ¤ 18,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.gerd-dudenhoeffer.de
2 5.5.
Deutsche Kabarettmeisterschaft 2014/2015
Kabarett Bundes:Liga im unterhaus
7. Spieltag: Lars Redlich vs. Thilo Seibel
(s.S. 29)
www.kabarettbundesliga.de
100
3 6.5.
Deutscher Kleinkunstpreis 1973
Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz
zum Deutschen Kleinkunstpreis 2014 (Franz Hohler)
Deutscher Kleinkunstpreis 1985 & 1999 (Erwin Grosche)
Franz Hohler & Erwin Grosche
Hanns Dieter Hüsch:
Sein 90. Geburtstag
Seit dem Bestehen des unterhaus gastierte "der Hüsch", der satirische Humorist,
der weltweise Chronist, der menschenfreundliche Kabarettist, der poetische
Gedanken-Gaukler, der scharfzüngige
Mahner, das schwarze Schaf vom Niederrhein, bei uns.
"Ich bin ein Fahrender Poet, ein Gedankengänger und ein Glückskind. Ich kann
aus Trauer Trost machen, aus Schmerzen
Heiterkeit, aus Zorn Zärtlichkeit, aus
Feinden Freunde und aus Weinen Lachen.
Wie ich das mache, weiß ich nicht... Ich
bin ein altes Kind und träume immer von
der großen Liebe unter den Menschen."
Seine komödiantischen Beobachtungen,
seine philosophisch-absurden Texte und
Lieder sind von einer künstlerischen
Substanz und Vielschichtigkeit, die bis
jetzt nachwirken.
eine Hommage
Heute hätte er seinen 90. Geburtstag.
Grund genug, HDH zu ehren!
HDH zu Ehren.
Wer könnte das besser als
sein Freund Franz, der Hohler,
und "Enkel" Erwin, der Grosche,
von dem er sagte:
"Gottlob, daß es ihn gibt! Denn er ist
(...) der einzigartige Protagonist einer
literarischen Kleinkunst und einer absurden Poesie, die im Kabarett immer
seltener vorgetragen wird!"
Zwei feinsinnig-philosophische Fabulierkünstler präsentieren Hüsch- und eigene
Werke, allesamt Kleinodien des Kabaretts.
in memoriam Hanns Dieter
Foto: Christian Altorfer
Foto: Harald Mosch
Karten: ¤ 22,– (zzgl. VVK-Gebühr)
Franz Hohler
Erwin Grosche
www.franzhohler.ch
www.erwingrosche.de
101
3 6. – 5 8.5.
Schwester Cordula
liebt Arztromane
Foto: Antonia Schwarz
Groschenheftsatire: Eine schauspielerische Kür für
eine Krankenschwester und einen Arztroman.
am Akkordeon: Dirk Rave
russische Ärztin, die für ihre Liebe über
Leichen geht...
Die Schauspielerin Saskia Kästner hat
Dutzende Werke seziert, gefiltert, gerührt und geschüttelt, zum 'ultimativen
Arztroman' zusammengebraut, schlüpft
virtuos in Sekundenschnelle in alle Rollen und verabreicht ihrem Publikum ein
zwerchfellerschütterndes, Glückseligkeit
spendendes Elixier.
Das ist komisch. Unglaublich komisch!
Ein verliebter Oberarzt, als Herzchirurg
ebenso brillant wie bei Gehirn-OPs, eine
sanfte, bildschöne Fachärztin für Kinderheilkunde, ein französisches Biest, Tochter des Klinikbesitzers und gesetzt für
den vakanten Chefarzt-Posten, eine Blinddarm-OP im afrikanischen Busch, eine
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.schwestercordula.de
5 8.5.
Mathias Tretter
Selfie (s.S. 77)
6 9.5.
Deutscher Kleinkunstpreis 1975 (Schobert & Black)
DER BLACK
Foto: Thomas Kölsch
Der Black singt
Wir erinnern uns. An die "singenden Bärte"
Schobert & Black, die Erfinder des "Nonsens
multiplex", schlagfertige Barden, SuperStars der 60er und 70er Jahre, die sich in
ihren Songs auf die Philosophie des höheren und tieferen Blödsinns in Reimkultur
spezialisiert haben, verpackt in zweistimmige, harmonische Gesänge von größter
musikalisch-literarischer und komödianti-
Neue CD – neues Programm
Gitarre: Matthias Barbong
scher Qualität, großartig und unartig zugleich. An ihre witzigen, gesellschaftskritischen Lieder, skurrile Beobachtungen
des Alltags, bissig, pointiert, ironisch
kommentiert, ausgeworfene Köder mit
spitzen Widerhaken. Wolfgang "Schobert"
Schulz starb 1992, und Lothar "Black"
Lechleiter hat kaum noch gesungen.
Jetzt hat es ihn wieder gepackt! "Der
Black singt!" Neues Programm, neue CD,
keine ausgelatschten Pfade. Rhythmen,
Reggae, Rap, abgedrehte Texte, abwechslungsreiche Arrangements. Alles
neu, und doch ein bißchen so wie einst.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.der-black.de
102
6 9.5.
Deutscher Kleinkunstpreis 2010 & 2015 (Matthias Egersdörfer)
Matthias Egersdörfer
& Martin Puntigam
Erlösung
Das neue 'Dream-Duo': sorgsam eingepflegte Satire
Sie entschuldigen sich in aller Form, und
dieses neue, nun gänzlich vollendete
und an Großartigkeit und Pracht an nichts
übertroffene Programm "Erlösung" soll
nicht nur dieselbe für alle bringen, die
ebenfalls guten Willens sind, sondern
die beiden "Babe Magnets" verstehen es
als Wiedergutmachung für alle Kränkungen der Vergangenheit, als Geschenk ans
gesamte Universum, vor allem an die
Frauen.
Cuteness overload alert!
Mit Pause.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Lukas Beck
Die beiden "go-to-guys für sorgsam eingepflegte Satire" reichen sich über die
Landesgrenzen hinweg die Hände um zu
zeigen, das Glück auch für Sie ein Born
der Freude sein kann.
Nach all den Jahren der Grobheit und Renitenz (1989-2014) haben zwei kabarettistische Schwerenöter, Puntigam und
Egersdörfer, der österreichische Extremhumorist und der deutsche Grantler, ihre
Flegeljahre hinter sich gebracht und entpuppen sich in ihrem neuen Opus als
wunderschöne Schmetterlinge, die auf
der Blumenwiese des Lebens leicht wie
der Wind von Blüte zu Blüte flattern und
ihre langen Zungen mit dem süßem Nektar der Liebe netzen.
Als notorische Spätentwickler öffnen sie
sich endlich den Wonnen der Welt und
räumen allen Kritikerinnen reumütig ein:
"Ihr hattet Recht! In Vielem!"
www.egers.de
www.puntigam.at
103
2 12. & 3 13.5.
Florian Schroeder
Entscheidet Euch!
Das aktuelle Kabarett-Solo
Warum weniger Möglichkeiten oft bessere Entscheidungen bedeuten. Warum
Urteile von Richtern oft von den Pralinen
abhängen, die sie gerade gegessen haben. Welcher Partei wir unsere Stimme
geben, wenn wir in einer Schule wählen
und welcher, wenn wir in einer Kirche das
Kreuz machen.
Schroeder weiß, wo’s langgeht, trotz ausgeprägter Rechts-Links-Schwäche. Er ist
der Sebastian Vettel unter den Führerscheinlosen, seine Show ist ein politisch-philosophisch-psychologisches
Gutachten für Intellektuelle und die, die
sich einmal so fühlen möchten. Wenn
Spaßbremsen Vollgas geben, ist es Zeit,
einen Gang runterzuschalten. Zuschauen,
entspannen, nachdenken. Schroeder, das
ist Kabarett für Kopf und Bauch, Jung und
Alt, Schlips und Hoodie. Hier treffen sich
die Generationen, wie früher am Samstagabend bei EWG vor dem Fernseher.
Foto: Frank Eidel
Ausgehen oder zuhause bleiben? Bier oder
Wein? Mieten oder kaufen? Heiraten
oder trennen? Geschüttelt oder gerührt?
Täglich treffen wir 100.000 Entscheidungen. Da muß man ja bekloppt werden.
Wir leben in der Epoche der Selbstoptimierung. Alles muß perfekt sein, der Job,
das Aussehen, der Partner, die Freizeit.
Wir googeln, bis der Arzt kommt, weil wir
glauben, daß es immer noch bessere
Möglichkeiten geben könnte. Wir wollen
das größte Eis, aber bitte zum kleinsten
Preis. "Nur wer alle Optionen kennt, kann
optimale Entscheidungen treffen!" – das
Mantra unserer Zeit. "Ein Trugschluß!"
Weiß er, Florian Schroeder, bekannt als
Parodist und Speerspitze der jungen Kabarett-Generation, der sich auch in seinem neuen Solo als Meister seines Fachs
erweist. Virtuos bewegt er sich zwischen
Kabarett und Comedy, zwischen Politik
und Philosophie, beantwortet die ersten
und letzten Fragen
der Menschheit, redet nicht über Probleme, sondern über
Lösungen.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.florian-schroeder.com
104
2 12. & 3 13.5.
Malte Pieper
Geboren um zu reden
Junge Junge! Coole Comedy
Ist Rattengift Tiernahrung?
Ist die Sonne schuld an der Erderwärmung?
Und warum sitzen Asi-Youngsters im Bus
immer hinten?
Diese und andere Fragen beschäftigen
Malte Pieper eben, denn er ist "Geboren
um zu reden!" und setzt genau das fort,
was er schon seit früher Kindheit gerne
und oft getan hat, wie seine Eltern behaupten: ohne Punkt und Komma reden.
Lustige Anekdoten mit intelligentem
Humor, unterhaltsamer Denksport, der
junge Komiker aus Aachen nimmt nicht
nur die wirklich wichtigen Themen der
Welt und des Alltags aufs Korn, sondern
auch sich selbst.
Ob Abhängen beim Fernsehgucken,
Streß mit aufmüpfigen Computern oder
iPhones, die leichte Unerträglichkeit des
Studentenlebens... oder ein Telefonat
mit Gott – es gibt immer was zu lachen,
wenn er mit rasantem Sprachwitz,
schnittigen Assoziationsketten und bissigen Texten auf Pointenjagd geht. Geboren um zu reden…
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.maltepieper.de
105
5 15. & 6 16.5.
Thomas Reis
Endlich 50!
Das neue Kabarett-Programm
Endlich 50! Aber was? Jahre auf dem
Buckel? Seelen in der Brust? Vorschläge
zur Weltverbesserung? Euro aufm Konto? Zuschauer im Saal? Kinder an der
Backe? Prozente bei der Wahl, Promille
beim Blasen? Freunde beim Männerabend oder Geliebte im Depot? Oder von
allem etwas? Vermutlich letzteres.
Wer Thomas Reis kennt, weiß das. Der
weiß aber auch, daß sich der Mann bewährt hat als Animateur geriatrischer
Selbsthilfegruppen. Denken Sie an sein
unvergessliches Programm "Gibt’s ein Leben über 40?" Das hat er 10 Jahre gespielt
und darüber vollkommen vergessen, älter
zu werden. Bis ihn seine Freunde zum
50sten eingeladen haben, zu seinem.
Da ließ es sich nicht mehr leugnen: 50!
Schon? Erst? Schon wieder? Egal. Es gilt,
die 50 zu halten, zumindest für die nächsten 40 Jahre. Für immer 50! Das kann nur
lustig enden, macht aber nichts, denn
Lachen hält frisch und macht zweifelsfrei
die hübschesten Falten.
Vorsicht! "Endlich 50!" ist Kabarett. Keine humoristische Altenpflege, sondern
die Anstiftung zur ewigen Jugend. Auch
wenn wir mit 50 endlicher sind als mit 30,
statistisch. Schon darum lautet das Motto: Nie wieder Angst! Nie wieder Mitleids-Krisen! Heute fängt die Zukunft
an! Deshalb bohrt der philologisch und
philosophisch versierte Kreuz-und-Querdenker, politisch treffsicher unkorrekt,
angriffslustig erneut nach dem Sinn im
Alltäglichen und entlarvt dabei jede
Menge Lug und Trug und haarsträubenden Unfug. Höchste Reiszeit also für
schweißtreibendes Gehirnjogging. Besser
Sie schlagen die Zeit tot, als umgekehrt.
Anti-Aging war gestern, willkommen zu
Pro-Aging, denn Angriff ist die beste
Verteidigung.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.thomasreis.de
106
5 15. & 6 16.5.
Sarah Hakenberg
Struwwelpeter reloaded
Foto: fotobehrbohm.de
Klavier-Kabarett
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Kann eine nette, sympathische junge Frau
wie Sarah so hundsgemein sein? Logisch!
Das Hakenberg-Markenzeichen ist die
Diskrepanz zwischen scheinbarer Naivität und unschuldiger Boshaftigkeit, zwischen charmantem Lächeln und teuflisch
blitzenden Augen, zwischen treuherziger
Harmlosigkeit und hintergründigem,
staubtrockenen Humor.
Jetzt knöpft sie sich Hoffmanns umstrittenes Bilderbuch vor – "Wenn die Kinder artig sind, werden sie keine Banditen, aber
Nieten." – und versetzt die allseits bekannten Geschichten in moderne Zeiten.
Herausgekommen sind pechschwarze Balladen und fiese Gassenhauer, in denen
die Welt unserer Kleinen messerscharf
seziert wird. Struwwelpeter ist im 21.
Jahrhundert angekommen, deftig, heftig,
derb, bitterböse, urkomisch, der lieben
Sarah sei Dank, pädagogisch besonders
wert... Das werden Sie schon sehen.
www.sarah-hakenberg.de
1 18.5.
Tobias Mann
Verrückt… (s.S. 82)
4 21. & 5 22.5.
DESiMO
Übersinnlose Fähigkeiten
Kabarett. Comedy. Unerklärliches.
Was entsteht, wenn ein Zauberer, ein
Comedian und ein Kabarettist auf unerklärliche Erscheinungen treffen? Jede
Menge Entertainment! Denn DESiMO, international preisgekrönter Magier, klettert über geistige Absperrbänder und
überwindet für uns alle Denkbarrieren.
Wo Wissen aufhört, fängt der Spaß erst
richtig an. Lustvoll springt er zwischen
Wahrheit, Wunschdenken und Illusion
hin und her, Sinnlichkeit und Übersinnlichkeit reichen sich die Hand.
DESiMO bezaubert seine Zuschauer, zieht
sie in seinen Bann und entschlüsselt mit
seinen "übersinnlosen Fähigkeiten" die
letzten großen Rätsel der Menschheit.
Staunen Sie echte Bauklötze, folgen Sie
der verlorenen Socke in das Wurmloch der
Waschmaschine, lernen Sie eine Fremdsprache in fünf Minuten... Unerklärlich gut!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.desimo.de
107
4 21.5.
Deutscher Kleinkunstpreis 2003
Nessi Tausendschön
feat. William Mackenzie (g)
Die wunderbare Welt der Amnesie
Skurril-poetisches Musiktheaterkabarettvarieté
Foto: Dilip Saha
"Ich mache immer ein Vorher-NachherFoto; machen Sie mal ein hübsches Gesicht", befiehlt Frau Tausendschön und
zieht ihr Publikum sofort in "Die wunderbare Welt der Amnesie", zelebriert ihr
ekstatisches Programm rund um das
Thema "Vergessen", um die Menschen
zu entzücken, sich an ihnen zu reiben,
ihnen gepfefferte Texte um die Ohren zu
knallen und wunderbare Songs überzustülpen. Musik, Parodie, Kabarett und
Comedy, großes Mini-Theater und kalkuliertes Ungeschick. Von und mit Nessi,
der herzerfrischenden Zynikerin, der
Welt-Chanteuse von beispielloser Anmut, als Kabarettistin eine Zunge wie eine Florett, als Sängerin mal Operndiva,
mal Rockröhre, mit einem Organ, das
tremolierend jede Amsel in den Schatten
stellt. Unvergeßlich!!!
www.nessi-tausendschoen.de
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,– (zzgl. VVK-Gebühr)
5 22.5.
Deutscher Kleinkunstpreis 2010 (Erstes Deutsches
Zwangsensemble)
Philipp Weber
DURST! – Warten auf Merlot
Foto: Inka Meyer
Das Kabarett-Programm von Deutschlands
radikalstem Verbraucherschützer
Der Mensch hat vier essentielle Grundbedürfnisse: Atmen, Trinken, Essen, Sex!
Ohne Sauerstoff sind wir nach drei bis
fünf Minuten tot! Ohne Flüssigkeit nach
drei bis fünf Tagen, ohne Nahrung nach
drei bis fünf Wochen. Und ohne Sex…
hält man höchstens drei bis fünf Ehen
aus. Da über Ernährung derzeit viel gesprochen wird, über Sex viel zu viel, und
drei von fünf Gesprächen ohnehin aus
heißer Luft bestehen, wird es Zeit, ein
Wort über den Durst zu verlieren. Der
Mensch soll schließlich am Tag 1,5l trinken. Die Frage ist nur: Was?
Die Antwort weiß Philipp Weber, Deutschlands radikalster Verbraucherschützer, der
sich mit Leib und Magen Ihrem Wohl verschrieben hat und alle Geheimnisse aus
der Welt des Pichelns munter ausplaudert. Prost!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.weberphilipp.de
108
3 27.5.
Sven Hieronymus
Rocker unter Strom
incl. Rückrunden-Rückblick
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.sven-hieronymus.de
5 29.5.
Christian Ehring
Anchorman – Update 2015:
Ein Nachrichtensprecher sieht rot!
Kabarett, Theater, Stand-up & Songs
Foto: Harald Hoffmann
Stelzwedel ist stinksauer. Jahrelang war
er "Anchorman", die Nummer eins im
Sender, der Mr. Seitenscheitel der Spätnachrichten, Deutschlands schrägster
Nachrichtensprecher auf der Suche nach
den letzten Dingen, ein Nervenbündel
mit Fönfrisur, ein Kommentator mit Persönlichkeitsspaltung, kurz – ein Wickert
in witzig. Und jetzt? Fristlos gekündigt!
Wegen eines klitzekleinen Patzers. Schuld
ist Moni; die hat einen anderen. Prompt
versemmelt Elmar seinen Kommentar.
Ein Nachrichtensprecher sieht rot! Wilde
Verschwörungstheorien pflastern seinen
Lebensweg. Ende gut, alles gut?
Neben seinem Kom(m)ödchen-Engagement als Ensemble-Mitglied, Autor
und Komponist, tritt Christian Ehring
also weiterhin solo auf. Denn seit Mai
2009 spielt er die aalglatten Typen in der
ZDF "heute-show", seit September 2011
moderiert er "EXTRA3".
Sein "Anchorman" ist eine ganz eigene
Mischung aus Theater, Musik, politischer
Satire und hochaktuellem Kabarett, die
er sich brillant auf den Leib geschrieben
hat, die freche Antwort des Kabaretts auf
Fließband-Gags der Comedy, zurück zur
erzählten Geschichte, ab und zu am Klavier. "Ich wär so gerne subversiv", läßt er
Stelzwedel singen.
Ehrings Pointen sind
es. Garantiert!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.christianehring.de
109
4 28. – 6 30.5.
Stefan Waghubinger
Außergewöhnliche Belastungen
Neues Programm: SatireKabarett
Stefan Waghubinger ist
Oberösterreicher, WahlStuttgarter, vor 48 Jahren in Steyr geboren.
Österreich kennt man,
wegen Mozart, und Hitler. Steyr ist nur
bekannt für die Steiermark, die ganz woanders liegt und mit Steyr nichts zu tun
hat. Aus Steyr kommen Mopeds, Traktoren – und Stefan. 1985, als es noch viel
mehr Gott gab als heute, studiert er
Theologie, geht danach er ein paar Monate zum Militär um zu lernen, wie man
die Menschen dort hinbringt, wird Theaterpädagoge, schreibt seit 1997 Kinderbücher, Cartoons und selten Postkarten
aus dem Urlaub. Ab 2010 ist er als Kabarettist unterwegs.
Und jetzt steht es an, das neue Programm,
mit dem er endlich die Welt erklärt. Doch
er kommt nicht dazu, seine Steuererklärung drängt. Das ganze Jahr über
Unsinn gezeigt, jetzt muß er den auch
noch versteuern. Was bleibt ihm übrig:
er macht sie auf der Bühne, diese Steuererklärung. Ein Mann und eine Steuer. Ein
Steuermann. Ein Stuhl, eine Lampe, ein
Tisch, Papierstapel.
Was nach eineinhalb Stunden herauskommt, ist kein ausgefülltes Formular,
dafür ein tiefschwarzer, bissiger und
trotzdem irgendwie liebevoller Blick auf
den Sinn und Unsinn des Lebens. Denn
die Kästchen in den grünen Bögen treiben ihn von der Erinnerung an seine erste Liebe und erste Lüge bis hin zu apokalyptischen Visionen über das jüngste
Gericht, das erstaunlicherweise einer
Steuerprüfung gleicht. Betuliche Langsamkeit als perfekte Tarnung für TurboDenk-Rasanz. Eine Frage bleibt allerdings: Ist dieses Leben eine außergewöhnliche Belastung oder doch außergewöhnlich schön?
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.stefanwaghubinger.de
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Mainz
Frisch für Sie aufgetischt.
Lecker speisen, komfortabel schlafen – nur zwei Minuten vom Bahnhof entfernt.
Restaurant Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 12.00 bis 14.00 Uhr und 18.00 bis 22.00 Uhr.
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Gerda & Walter
Alice Hoffmann & Norbert Roth
& Frank Golischewski am Flügel
Ibberraschunge!!!
Liebenswerte Kabbeleien
Frisch aus dem Urlaub, quietschfidel,
und doch Kein Herz und eine Seele. Gerda
und Walter in Aktion. Szenen einer Ehe!
Liebenswerte Kabbeleien: Der Kaffee zu
heiß, die Brötscher zu trocken. "Liebst
du mich noch?" Zur besten SportschauZeit!
Norbert Roth hat sich und Alice Hoffmann
wieder köstliche Sketche auf den Leib
geschrieben, über "Kaputtene Füss",
"Das Klavierkonzert, "Die thailändische
Markklössuppe"... Hervorragender Dritter im Bunde und für die Songs verantwortlich ist Frank Golischewski, Pianist,
Autor u.a. von "Feucht & Fröhlich". Wenn
aber Walter in den Sinn kommt "Schenk
Deiner Frau doch hin und wieder rote
Rosen"… – wird's eng!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.alicehoffmann.de
www.norbertkarlroth.de
www.kulturbureau-suedwest.de
111
2 2.6.
Deutscher Kleinkunstpreis 2015
Christoph Sieber
Zum letzten Mal in Mainz:
Alles ist nie genug!
Kabarett auf der Höhe der Zeit
"Das Leben ist eine Kunst, in der es viel zu
viel Dilettanten gibt!"
In Zeiten, in denen nicht nur die Politikverdrossenheit immer weiter um sich
greift, sondern die Politiker auch der
Bürger überdrüssig zu sein scheinen,
zeigt Christoph Sieber, daß in jeder
Aussage, in jeder Tat eine wundervolle
Komik steckt, über die es zu lachen
lohnt.
Mit messerscharfem Witz und Verstand,
mit Weitblick und Tiefenschärfe durchforstet er in geradezu halsbrecherischem
Tempo lausbübisch die Nischen des Alltags. "Warum millionenschwere Steuerbetrüger jagen, wenn man einem HartzIV-Empfänger so leicht nachweisen kann,
daß er die neue Jacke nicht braucht?"
Oder er reist satirisch-philosophisch in
die unendlichen Weiten der großen Politik, Ukraine, Krim, Schienenersatzverkehr, unterwassertaugliche iPads… und
zieht dabei sämtliche Register seiner
komödiantischen Kunst.
Denn "Alles ist nie genug", ein Versprechen, das der junge Charmeur alter
Schule zum Ansporn genommen hat: er
mischt Comedy mit politischem Kabarett
auf der Höhe der Zeit, würzt Tanz, Pantomime, Parodie und Akrobatik dazu,
steppt, rappt, jongliert... und singt auch
noch.
Gerade ist er mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet worden: "In
seinen Programmen gibt er der jüngeren
Generation eine Stimme. (…) In seiner
Haltung aber bleibt er stets unerbittlich."
(aus der Jury-Begründung) Die perfekte
Mixtur aus Kritik und Unfug, aus Ernst
und Klamauk, ernsthaft komisch und
herzlich böse.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.christoph-sieber.de
112
3 3.6.
Johannes Flöck
Neues vom Altern!
Das neue Stand-Up-Comedy-Programm
"Ich sehe die Welt jetzt mit anderen Augen,
das klappt sehr gut, dank nachlassender
Sehstärke."
Diesem Phänomen, eine Zeit, in der
"Happy und Birthday" getrennte Wege
gehen und der Kopf Vorschläge macht, die
der Körper nicht (mehr) erfüllen kann,
begegnet Johannes Flöck mit Pragmatismus und einer gehörigen Portion
Selbstironie.
Und obwohl er, wie alle Koblenzer, eigentlich der deutschen Sprache nicht
wirklich richtig mächtig ist, erzählt der
flotte Kleinstadtstenz nonstop spannende, superlustige Geschichten vom natürlichen Verfall und dem Reiz grauer Schläfen.
Alles relativ: "Für meine Eltern bin ich
noch jung, "unser Jung", für meine Nichte
schon halb tot. Sie hat gerade in der
Schule gelernt, in Hundejahren zu rechnen."
"Neues vom Altern": Eine erfrischende
Mixtur aus phantasievollen Ideen und komischen Erlebnissen. Dieser Typ swingt –
mit Chuzpe, Charme und Melodien, ein
goldiger Kerl, der als vitaler Jungbrunnen
ständig gute Laune versprüht.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.johannes-floeck.de
113
4 4.6.
Deutscher Kleinkunstpreis 2013
Helmut Schleich
Ehrlich!
Das aktuelle Solo: Kabarett. Satire. Unfug.
In seinem 6. Typenkabarett-Solo vertraut
Ihnen der Münchner Kabarettist Helmut
Schleich, eine der markantesten Größen
in der deutschsprachigen KabarettLandschaft, genialer Strauß-Imitator,
verwandlungskünstlerischer Gastgeber
seiner Kabarettsendung "SchleichFernsehen" (Bayerisches Fernsehen), exklusiv
seine pointiert-satirischen Einblicke in
solche Vertrauensfragen an, fühlt nicht
nur den mächtigen Vertrauensvampiren
zwischen Bayern, Berlin, Brüssel und
dem Rest der Welt auf die Zähne, sonders zeigt auch, welchen Strapazen unser
Vertrauen im Alltag ausgesetzt ist.
Übrigens: Vertrauen Sie sich selber noch?
Beruhigend, daß wenigstens die NSA ein
Auge auf uns wirft. Ehrlich??!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Martina Bogdahn
Mal ehrlich: Vertrauen ist Vertrauenssache. Das geht an der Ampel los. Wir gehen bei Grün, weil wir darauf vertrauen,
daß die anderen bei Rot stehen bleiben.
Aber viele, die um Vertrauen werben,
wollen in Wirklichkeit Einfluß auf Entscheidungen nehmen. Nicht nur grüne
und rote, auch schwarze und gelbe Politiker wollen nur unsere Stimme – von
blauen Politikern gar nicht zu reden. Und
Banken wollen unser Bestes – unser
Geld. Darauf war schon immer Verlaß.
Doch was ist, wenn Sie zu einer Bad Bank
gehen und es stellt sich heraus: So
schlecht sind die gar nicht? Oder wenn
sich der Volldepp von nebenan plötzlich
als netter Mensch entpuppt, sich Ihr
langgepflegtes Feindbild in Luft auflöst?
Sie haben vermutet, der hat Ihr Vertrauen
missbraucht, dabei hat sich Ihr Mißtrauen verbraucht. Vertrauen kann eine vertrackte Sache sein.
www.helmutschleich.de
114
5 5. & 6 6.6.
Deutscher Kleinkunstpreis 2014
HG.Butzko
Super Vision
Foto: Eugen Zymner
Das neue Kabarett-Programm
"Diese Bundesregierung will die Quellen
des guten Lebens allen zugänglich machen." So die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung.
Womit Merkel wohl das Motto für die
neue Legislaturperiode nennen wollte,
obwohl Helmut Schmidt mal sagte: "Wer
Visionen hat, soll zum Arzt gehen." Das
Blöde: Als Angie diesen Satz sprach, hatte sie ihren Beckenbruch, stand also unter Medikamenten-Einfluß. Fazit: Selbst
ein Arzt kann ihr nicht mehr helfen.
Wahrscheinlich deswegen blieb sie uns
auch schuldig, was sie unter dem "guten
Leben" versteht. Für die Abgeordneten
der GroKo war klar, daß sie nur eine Diätenerhöhung von 10% gemeint haben
kann. Darum nennt man die auch MdB,
"Mit doller Bezahlung". Würde man aber
die Bürger fragen, bekämen wir wahrscheinlich 80 Millionen verschiedene
Antworten, während Merkels Regie-
rungskunst darin besteht, jeden einzelnen
im Glauben zu lassen,
genau seine sei gemeint. Das macht sie
zur beliebtesten deutschen Politikerin
aller Zeiten, was nichts anderes heißt,
daß der Bumerang, den sie in die Luft
geworfen hat, sich im Moment noch in
der Phase des Hinfluges befindet.
Zeit für H.G.Butzko, Schauspieler, Regisseur, Autor, Zeit für den Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts und seine
"Super Vision", dem furios-grandiosen
Rundum-Über-Blick der brandaktuellen
Themen. Ein hochexplosives KabarettKraftwerk, ausgestattet mit herzhaftrauhem Ruhrgebiets-Charme und einem
Gift und Galle spuckenden "Maul", macht
seinem Ärger, Zorn, seiner Wut gehörig
Luft. Eloquent. Konsequent. Kerniges Wortkabarett alter Schule, mit dem Butzko das
Bravourstück gelingt, dem "Volk" direkt
aus dem Herzen zu sprechen.
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.hgbutzko.de
115
7 7. – 2 9.6.
Gernot Hassknecht
Das Hassknecht Prinzip –
in zwölf Schritten zum Choleriker
Foto: Bernd Weisbrod
Der Kultkommentator aus der "heute-show" – live!
"Sich aufregen kann man
nicht den Amateuren überlassen!" (G. H.)
Er ist der cholerische KultKommentator der "ZDF heute-show", die Stimme der
ungehörten Masse, gewichtiges Sprachrohr, um Frust
und Ärger über die Mißstände in unserem Land lauthals auf den Punkt zu brüllen – wortgewaltig, unbequem, oft unsachlich, dabei 100% parteiübergreifend!
Und wenn der kleine 163 cm große Mann
sich seine Meinung gebildet hat, kennt er
weder Freund noch Feind. Während andere sich wegducken und nach Worten ringen, ist Gernot Hassknecht schon auf 180
Betriebstemperatur.
Ein Tag ohne Ausraster ist ein verlorener
Tag.
Weg mit den Ratgebern, Glücks-Gurus
und Life-Coaches. Autoaggressives Training ist angesagt. Hassknecht räumt auf.
Schon Einstein wußte: "Die Menschen
nutzen nur 10% ihres Wutpotentials."
Wenn schon Lebenshilfe, dann richtig.
Jetzt also für alle: "Das Hassknecht Prinzip" – in zwölf Schritten zum Choleriker!
Jeder kann's schaffen, denn Gernot weiß,
wie's läuft, gibt Tips, für den gepfefferten Beschwerdebrief, für unausgewo-
gene Ernährung, "kein Gemüse, 80%
Fleisch, viel Alkohol und Koffein – Sodbrennen als gute Grundlage für Verhandlungsgespräche, weil Hochspannung nur
entsteht, wenn auch Magen und Darm
ausreichend gereizt werden: "Seit wann
brauchen wir im Steakhouse eine Salatbar. Ich brauche beim Sex ja auch kein
Kerzenlicht."
Sie merken, Herrn Hassknecht (dahinter
steckt der exzellente Schauspieler HansJoachim Heist) ist kein Thema zu heiß, zu
brisant, "wie in der Politik sollten auch in
der Ehe alle vier Jahre Neuwahlen erlaubt
sein!" Sagt's und meint damit seine
Gattin Renate, "das Faß ohne Hoden".
Der cholerische Kult-Kommentator der
"ZDF heute-show" – endlich live! Das
Programm mit Mehrwert.
Lassen Sie sich helfen. Sonst gibt's Ärger.
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.gernothassknecht.de
116
3 10. & 4 11.6.
Deutscher Kleinkunstpreis 2012
Max Uthoff
Gegendarstellung
Das aktuelle Kabarett-Solo
Inzest, Drehzahlmessern, teuflischen
Kreisläufen und davon, daß Menschen,
die in Schubladen denken, sich schon
mal halb aufgeräumt fühlen.
Nicht ganz unwahrscheinlich, daß an
diesem Abend Teilnehmer der deutschen
Politik Erwähnung finden.
Wie immer gilt dabei: die Sprache ist die
Waffe des Pazifisten. Und es müßte doch
mit dem Teufel zugehen, wenn nicht
wenigstens eines der oben genannten
Adjektive seine Premiere feiert.
Karten: ¤ 22,– / ermäßigt ¤ 17,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Michael Neumeister
Kitschig, weich, oberflächlich, verspielt,
naiv, willfährig, schlaftrunken, larmoyant,
sensibel, langsam, zärtlich, vorsichtig,
melancholisch und dunkelhäutig. Dies
wohl nur eine kleine Auswahl von Adjektiven, die noch nicht im Zusammenhang
mit seinen Programmen fielen.
Max Uthoff, Träger des Breiten Kreuzes
und des Ordens 'pour la verité', der,
zusammen mit Claus von Wagner, "Die
Anstalt" zum momentan genialsten Kabarett-Format des Fernsehens gemacht hat,
kommt zu Ihnen und erzählt seine Sicht
der Dinge. Wie stets geschliffen formuliert, scharf pointiert – trotzdem total
komisch.
Von der Wucht der Behauptung, mörderischen Geschäften, gesellschaftlichem
www.maxuthoff.de
117
5 12.6.
Deutscher Kleinkunstpreis 2011
Ulan & Bator
Irreparabeln
Das neue Programm
den Kurs in Business-Yoga, das jedem
hilft, die göttliche Arbeitskraft in sich zu
optimieren. Denn Yoga ist Liebe, und
Liebe ist vor allem professionelles Management des eigenen Ichs.
Deutschlands feinste Absurdisten, die
sich beim Studium an der Folkwang
Hochschule Essen kennenlernten, präsentieren "Irreparabeln" mit immer
neuen Ideen. Mützen auf – los geht's!
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
Foto: Martin Becker
Zwei Herren, die plötzlich eine Entdeckung
machen, in ihren Hosentaschen: bunte
Bommelhäkelmützen, Mützen, die, sobald auf dem Kopf, ihre Träger in Ulan &
Bator verwandeln und in eine absurde
"Wirrklichkeit" katapultieren, in der die
erwachsene Welt der Logik ausgeschaltet zu sein scheint, und die sich in "Irreparabeln" grandios fortsetzt.
Sebastian Rüger und Frank Smilgies,
zwei abgedrehte Enkel des Dadaismus,
singen, tanzen, spielen, sinnieren, improvisieren sich wieder durch alle Genres,
Ebenen und Stile zwischen Theater,
Comedy, A-Cappella und großer Kunst.
Da gibt es die Pina Bausch-Hommage
zweier Fabrik-Arbeiter, eine dystopische
Suite über eine Familie, die ihre Kinder
mit Markennamen anspricht, das Lemmingkai-Lied zum Lemming-Ritual, bei
dem man etwas Gutes für die Allgemeinheit tut, indem man Platz schafft… oder
www.ulanundbator.de
118
5 12. & 6 13.6.
Deutscher Kleinkunstpreis 2015
Martin Zingsheim
kopfkino
Foto: Allessandro de Matteis
Rasante Ein-Mann-Show jenseits aller Schubladen
Wäre Assoziations-Hopping olympisch,
Martin Zingsheim könnte sich Hoffnung
auf Medaillen machen. Im Sturm hat er
die Kleinkunstbühnen geentert und gerade den Deutschen Kleinkunstpreis eingeheimst, ein Musikkabarettist, "der mit
Ironie und Spott auf Gott und die Welt
sieht. Dabei wirkt er auf Anhieb geradezu
harmlos, um im nächsten Moment mit
ausgesuchten Pointen zu überraschen. Mit
grandiosem Klavierspiel illustriert er seine raffinierten Texte: mal heiter bis böse,
mal lyrisch bis nachdenklich." (Jury-Begründung)
Jetzt ist er mit "kopfkino" auf Welttournee durch den deutschsprachigen
Raum und präsentiert eine rasante EinMann-Show jenseits aller Schubladen.
Die Dramaturgie folgt dem wilden Ge-
dankenstrom des frisch promovierten
Lockenkopfes. Ein sprachlich wie musikalisch virtuoses Abenteuer über Liebe
und Haß, Erziehung und Pauschalreisen… Total verkopft ringt Martin mit
Protagonisten der Kulturgeschichte,
kämpft gegen die musikalischen Folgen
einer Kindheit, erklärt Veganismus zu einer rein lexikalischen Herausforderung
oder plant den Sturz des herrschenden
Systems durch getanzte Revolution.
Am Rande des Scharfsinns redet, spielt
und singt sich Herr Zingsheim durch
seine eigenen Geistesblitze. Ist komisch,
klingt aber so.
Karten: ¤ 17,– / ermäßigt ¤ 12,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
www.zingsheim.com
119
6 13. & 7 14.6.
Detlev Schönauer
Oma ist jetzt bei facebook!
Fröhlich Altern in Jacques Bistro
Foto: Schönauer
Heute schon gepostet? Bei facebook?
Wer? Wie? Was? Gesichts-Buch?
Papperlapapp! Auch Oldies wissen, was
cool ist. Seniorenteller mit Konservierungsstoffen war gestern. Heute rasen
Best Ager über die Datenautobahn, daß
die virtuellen Reifen quietschen, chatten mit Gott und der Welt, haben "Likes"
bis zum Abwinken. Denn "Oma ist jetzt
bei facebook!"
Und was macht Jacques, verschmitzter
französischer Kneipier? Der quirlige
Theken-Philosoph sagt: "Lieber alt und
glücklich, als jung und blöd!" Er weiß,
wovon er spricht, hat er doch selbst
weniger Leben vor als hinter sich, kann
sich aber trösten: "Früher war man in
meinem Alter längst tot!"
Deshalb zeigt er uns, daß jedes Alter
seinen Reiz hat. Warum verzagen? Altern
macht Spaß. Und: Keine Angst vor neuen
Medien. Man müßte noch mal 20 sein?
Kein Problem, fröhliches Photoshoping,
und Speck und Falten sind weg. Und
nervt die Verwandtschaft, ein Klick
genügt, Entfreundung heißt das Stichwort.
Aber schön war es doch – früher, die
schwarzen Telefone hatten Wählscheiben, im Fernsehen gab's große Samstagabend-Shows mit Kuli und Frankenfeld,
und den "Duft der großen weiten Welt",
Werbeslogans, längst Klassiker. "Halt,
wer wird denn gleich in die Luft gehen?"
Unser Freund Detlev Schönauer, Kabarettist, Clown, Eulenspiegel und begnadeter Sprach- und Dialektparodist, jedenfalls nicht. Der macht lieber rasantes,
packendes, satirisches Musik-Kabarett
zum Mitdenken, Nachdenken, Schieflachen, herzerfrischend und hintergründig. Für jung und alt.
Also auf in Jacques' Bistro,
Platzreservierung erbeten!
Karten: ¤ 20,– / ermäßigt ¤ 15,–
(zzgl. VVK-Gebühr)
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