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Geleitwort
F&E stärkt die Innovationskraft
Das Modell Deutschland ist wieder gefragt, seit die Finanz- und Wirtschaftskrise offengelegt hat,
wo echte Wertschöpfung stattfindet. Die Krise hat eine Reihe von Trends beschleunigt und viele
Herausforderungen verstärkt. Einige Länder wie auch Deutschland haben sich rasch an das neue
Umfeld angepasst, innovieren und expandieren, während andere zurückfallen. Das hat das Gefälle zwischen den Ländern – insbesondere in Europa – dramatisch vergrößert.
Die Innovationsleistung eines Landes ist ein sicherer Indikator für seine Wettbewerbsfähigkeit.
Das zeigt der Innovationsindikator, den die Telekom-Stiftung gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie herausgibt und den
das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI mit anderen Instituten erarbeitet. Vor kurzem wurde das Ergebnis für 2012 veröffentlicht: Deutschland hat sich im wichtigsten
Innovationsbereich, der Wirtschaft, verbessert
und sich um zwei Plätze auf Rang vier vorgearbeitet. In der Gesamtbeurteilung ist Deutschland
aber um zwei Plätze zurückgefallen und liegt nun
– gleichauf mit den USA – an sechster Stelle. Die
Niederlande und Belgien haben sich vor Deutschland geschoben. Mängel im Bildungssystem und
ungünstige staatliche Rahmenbedingungen ziehen Deutschland nach unten.
Was können wir von den Besten lernen? Die
Schweiz ist seit Jahren Spitzenreiter im Innovationsindikator und erreicht auch in anderen Untersuchungen stets Spitzenwerte. Verantwortlich sind dafür nicht eine umfassende Subventions- und Förderpolitik, sondern hohe Investitionen in Bildung und Forschung sowie eine
starke und innovationsorientierte Wirtschaft.
Wesentlicher Erfolgsfaktor – so die Analyse der
Prof. Dr.-Ing.
Hans-Jörg Bullinger
ist Senator der FraunhoferGesellschaft, München.
Innovationsforscher – ist das Zusammenspiel
aller relevanten Faktoren und Akteure. Die hohe
Systemproduktivität der Schweiz sei nur möglich, weil die entscheidenden Teilbereiche gut
harmonierten. Das heißt: Entscheidend für Innovationsfähigkeit ist das reibungslose Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Der wichtigste Hebel, um das Innovationstempo zu erhöhen, liegt in der Vernetzung
mit Partnern und Kunden, sie führt zu höheren
Wachstumsraten.
Ein wesentlicher Grund für das Auseinanderklaffen der Leistungsbilanzen der Euroländer ist
deren unterschiedliche Innovationskraft. Der Innovationsindikator zeigt deutlich, dass jene Euroländer, die sich in den vergangenen Jahren
durch Leistungsbilanzüberschüsse ausgezeichnet haben, auch jene sind, die eine starke Innovationsleistung aufweisen. Dies gilt für Deutschland ebenso wie für die Niederlande und Belgien
sowie für Finnland. Österreich konnte seine Innovationsfähigkeit kontinuierlich verbessern
und zog an Frankreich vorbei, das seinen Wert
beim Innovationsindikator seit der Euro-Einführung nicht erhöhen konnte. Während die
südeuropäischen Länder mit harten Sparprogrammen und niedrigem Wirtschaftswachstum
bis hin zu schweren Rezessionen kämpfen, haben sich die nördlichen Eurostaaten rasch von
der schweren Wirtschaftskrise der Jahre 2008
und 2009 erholt.
Überall dort, wo Staat und Wirtschaft intensiv
in Forschung und Entwicklung investieren und
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Rang
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Schweiz
Singapur
Schweden
Niederlande
Belgien
Deutschland
USA
Dänemark
Finnland
Norwegen
Österreich
Frankreich
Kanada
Großbritannien
Australien
Taiwan
Irland
Südkorea
Japan
Spanien
China
Italien
Polen
Russland
Südafrika
Türkei
Indien
Brasilien
Indexwert
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Die Schweiz ist Innovationsweltmeister: Der aktuelle
Innovationsindikator führt Deutschland auf Platz sechs.
mit der Wissenschaft an einem Strang ziehen,
entsteht nachhaltiges Wachstum. Die deutsche
Wirtschaft kam deshalb so erfolgreich aus der
Krise, weil sie den Einbruch zur Steigerung von
Innovationskraft und Produktivität genutzt hat.
Als Voraussetzung dafür wird an erster Stelle
das leistungsfähige Wissenschafts- und Innovationssystem genannt. Die Fraunhofer-Gesellschaft spielt als Brücke zur Wirtschaft im Innovationssystem eine tragende Rolle.
Mit 50,3 Milliarden Euro haben die Unternehmen in Deutschland 2011 so viel Geld für Forschung und Entwicklung ausgegeben wie nie
zuvor, 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Wegen
der unsicheren Konjunkturaussichten werden
die Forschungsausgaben im Jahr 2012 mit 1,9
Prozent deutlich geringer steigen. 2013 erwarten die Unternehmen wieder einen Anstieg von
3,6 Prozent. Das zeigt: F&E ist zunehmend zum
strategischen Wettbewerbsfaktor geworden.
Damit hat sich die unmittelbare Abhängigkeit
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80
Quelle: Innovationsindikator 2012,
Telekom-Stiftung und Fraunhofer ISI
von den Konjunkturzyklen reduziert. So gab es
auch im Krisenjahr 2009 keinen echten Einbruch der Forschungsausgaben. Die mit Abstand forschungsstärkste Branche ist und bleibt
dabei die Automobilindustrie. Auf sie entfällt
nahezu ein Drittel aller F&E-Ausgaben.
In diesem Jahr schafften es 50 deutsche Konzerne unter die Top 1.000, im Vorjahr waren es
nur 46. Platz elf belegte Volkswagen – durch
die seit 2010 um fast 27 Prozentpunkte gestiegenen Forschungsausgaben. Damit kam der
Konzern ebenso wie Daimler (Platz 19) unter
die besten zwanzig weltweit.
Wenn wir in Deutschland auch in Zukunft auf
den wichtigen Technologiefeldern führend sein
wollen, muss der Innovationsstandort seine finanziellen und personellen Ressourcen bündeln.
Für den Standort Deutschland heißt das, wir
brauchen Wertschöpfungsnetzwerke. Das sichert
Wohlstand und Beschäftigung. 
9
Geleitwort
Auf der Suche nach
dem unbekannten Neuen
Ohne Grundlagenforschung können keine wirklichen Innovationen entstehen. Da die Wege des
Erkenntnisfortschritts aber lang und verschlungen sind, ist es wichtig, sich die Innovations­
geschichten zu vergegenwärtigen – was ungewöhnliche Zusammenhänge zutage fördert.
Innovation ist nach Einschätzung der Forscher
vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung
in Berlin das Schlagwort des Jahrzehnts. Aber
was meint dieser Begriff tatsächlich? In seinem
1912 erstmalig erschienenen Buch „Theorie der
wirtschaftlichen Entwicklung“ nimmt der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter eine
pragmatische Definition vor: Er spricht von der
„Durchsetzung neuer Kombinationen“, die nicht
regelmäßig und in kleinen Verbesserungsschritten des Bestehenden, sondern diskontinuierlich,
also sprunghaft erfolgt. Innovationen sind neue
und andersartige Kombinationen der zur Verfügung stehenden „Dinge und Kräfte“.
Für jede wirkliche Innovation gilt das „Paradox
des Suchens“. Der New Yorker Soziologe David
Stark hat es so beschrieben: „Wenn du nicht
weißt, wonach du suchst, aber es erkennst,
wenn du es findest.“ Der wirkliche Erfinder
kennt das Ziel also nicht, und so hilft ihm nur
ein versuchendes Tun. In der Wissenschaft
nennt man dieses Suchen „Forschung“. Dass ein
solcher Suchprozess auf langen Zeitachsen erfolgt und nicht selten Einsichten aus scheinbar
weit entfernten Disziplinen zu den entscheidenden Lösungen führen können, soll das folgende
Beispiel veranschaulichen: Schon in den 1960er
Jahren befasste sich die Wissenschaft mit einer
besonderen Form von Mikroorganismen, den
sogenannten Archaebakterien. Es sind Überlebenskünstler, die ganz besondere Strategien
entwickelt haben, um auch unter extremsten
Bedingungen, wie hohen Temperaturen oder
Salzkonzentrationen, zu existieren. 1971 ent-
10
deckten Dieter Oesterhelt und Walther Stoeckenius in der Zellmembran eines solchen Archaebakteriums, Halobacterium salinarum, ein Pigmentprotein und tauften es Bakteriorhodopsin.
Angetrieben durch Licht pumpt dieses Protonen
aus der Zelle heraus und ermöglicht auf diese
Weise eine einfache Form der Fotosynthese.
Für die Wissenschaft eine Sensation, über die
selbst der „Spiegel“ in seiner Ausgabe vom 22.
März 1976 berichtete. Bakteriorhodopsin avancierte zum Modellobjekt in der Bioenergetik,
Membran- und Strukturbiologie. Maßgeblich
vorangetrieben wurden die Forschungsarbeiten
im Team von Dieter Oes­terhelt am Max-PlanckInstitut für Biochemie in Martinsried. Ab Mitte
der 1970er Jahre erschienen zu dem Thema
mehr als hundert Publikationen pro Jahr, und es
wurden verwandte Proteine wie die ebenfalls
Die Grundlagenforschung ist eine
wichtige Voraussetzung für Innovation.
Auf dem Bild sieht man eine schematische Darstellung der Wirkung von
Channelrhodopsin (ChR2) und
Halorhodopsin auf Nervenzellen.
Quelle: iStockphoto
lichtaktivierbare Chloridpumpe Halorhodopsin
beschrieben. 30 Jahre nach der Entdeckung von
Bakteriorhodopsin stießen die Max-PlanckForscher Peter Hegemann, Georg Nagel und
Ernst Bamberg in der einzelligen Grünalge
Chlamydomonas reinhardtii auf einen lichtgeschalteten Ionenkanal, durch den Kalzium-Ionen ins Zellinnere strömen. Dem US-amerikanischen Wissenschaftler Karl Deisseroth von
der Stanford University gelang es wenige Jahre
später, die Channelrhodopsin genannten Kanäle
durch genetische Manipulation gezielt in Zellen
anderer Organismen – einschließlich Säugetiere
– einzuführen und dort mit Licht anzuregen.
Durch den Einbau von lichtgeschalteten Pigmentproteinen wie Halorhodopsin und Channelrhodopsin können Forscher nun störungsfrei
in die Kommunikation zwischen Nervenzellen
eingreifen, und die Erforschung der Zusammenhänge zwischen der Aktivität von spezifischen neuronalen Netzen und diskreten kognitiven Prozessen rückt erstmals in realistische
Nähe. Die licht­
aktivierten Ionenkanäle und
-pumpen begründen das neue Arbeitsgebiet der
Optogenetik. Sie öffnen aber auch das Tor für
medizinische Anwendungen. Bereits jetzt gibt
es auf Basis dieser Methode eine Vielzahl neuer
Erkenntnisse zu Krankheiten wie Parkinson,
Autismus, Schizophrenie, Drogenabhängigkeit
und Depression. In Zusammenarbeit mit Fovea
Pharmaceuticals, einem Tochterunternehmen
des Pharmaunternehmens Sanofi, wollen Forscher die Channelrhodopsine so weiterentwickeln, dass sich damit Nervenzellen der Netzhaut im menschlichen Auge in Lichtsinneszellen verwandeln lassen, um nahezu oder völlig
blinden Patienten wieder ihre Sehkraft zu verleihen.
konventionelle Ideen aus gedanklichen Nebenwegen und dem Ausbrechen aus bestehenden
Denkmustern entstehen. Die nutzbringende
Weiterentwicklung einer Idee benötigt allerdings ein soziales Umfeld – Wissenschaftler aus
anderen In­stitutionen ebenso wie dynamische
Indus­triepartner. Innovation ist nie allein das
Werk eines einzelnen Genies. Und auch wenn es
Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte dauert, bis
das Anwendungspotential einer Idee ausgeschöpft werden kann, so bleibt die zugrundeliegende Grundlagenforschung unverzichtbar.
Denn kein Unternehmen kann auf Basistechnologien explizite Differenzierungs- und Wettbewerbsvorteile aufbauen. Umwälzende neue
Technologien hingegen, die Schrittmacherfunktion für den technischen Fortschritt besitzen,
stellen den beteiligten Wirtschaftsunternehmen
hohe (latente) Wettbewerbsvorteile in Aussicht.
Die wirtschaftlichen Effekte von Grundlagenforschung sind mächtig, sie lassen sich nur
nicht in gewohnter Weise volkswirtschaftlich
quantifizieren oder zuordnen. Das sollten all
jene nicht vergessen, die die unmittelbare ökonomische Wertschöpfung von Grundlagenforschung immer stärker zum Kriterium von Förderentscheidungen machen wollen. Grundlagenforschung ist keine Maschine, in die vorne
ein steuer­finanzierter Euro hineingesteckt wird
und hinten zwei Euro Umsatz herauskommen.
Aber sie bleibt der eigentliche Motor schöpferischer Neuerung. 
Peter Gruss
ist Präsident der
Max-Planck-Gesellschaft,
München.
Noch handelt es sich um Zukunftsmusik, und
doch zeigt dieses Beispiel schon heute, wie un-
11
Editorial
Zukunft braucht Antworten
55%
Bürokratieabbau
52%
Ausbau der Fachkräftebasis
40%
34%
Grundsätzliche Vereinfachung des Steuerrechts
Junge Menschen blicken heute mit gemischten Gefühlen in die Zukunft: Einerseits waren die globalen Möglichkeiten nie so groß, die Vernetzung nie so eng wie heute. Andererseits ist die Transparenz über die globalen Herausforderungen und Risiken mindestens ebenso hoch. Deshalb werden für die Lebenswelten der Zukunft nachhaltige Lösungen gesucht. Lebensbereiche wie Arbeit
und Bildung, Gesundheit und Ernährung, Mobilität, Energie oder Stadt und Raum werden sich
maßgeblich, nicht zuletzt unter demografischen Gesichtspunkten, verändern.
Einfacher Zugang zu öffentlicher Projektförderung
landschaft ist dafür ebenso ein Garant wie das
deutsche Phänomen ‚Mittelstand’. Gleichzeitig
liegen aber auch ebenda riesige Potentiale verborgen, die gehoben werden müssen. Statt immer mehr Brücken zu bauen, muss daraus ein
gemeinsames System werden, ein Organismus,
der sich zwischen Invention, Innovation und Gesellschaft stets gegenseitig befruchtet. Doch dafür wäre es notwendig, dass der Mensch als Entwickler, Treiber, Vernetzer und Anwender der
Innovation noch mehr in den Mittelpunkt rückt.
Denn entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist die Innovations- und Veränderungsbereitschaft elementar für den Gesamterfolg. Neben
technischen Kompetenzen und Prozessdenken
sind Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten in- und extern neue Schlüsselkompetenzen für die Zukunft. Das Thema Innovationskultur ist dabei das große volkswirtschaftliche und
gesamtgesellschaftliche Thema und das ‚Made in
Germany’ des 21. Jahrhunderts. Deutschland
kann und muss hier eine Vorreiterrolle einnehmen, national, aber vor allem international.
Um diese komplexen Themen anzugehen, hat
und wird sich das Innovationsverständnis weiter verändern, denn die Vernetzung zwischen
den unterschiedlichen Akteuren in Wirtschaft,
Wissenschaft, Politik und Gesellschaft wird zur
zentralen Schlüsselkompetenz. Innovationen
werden nicht nur im Kern, sondern vor allem an Die „Innovationsunion“– als Leitbild der neuen
den Rändern bestehender Branchen, Technolo- EU-Innovationsstrategie – kann dafür nicht nur
gie und Verständnisfelder stattfinden.
einen technischen Rahmen geben. Ab 2014 werden mit dem Innovationsprogramm „Horizon
Deutschland kann auf eine beeindruckende 2020“ nicht nur der Austausch in der Forschung
Technologie-, Wissenschafts- und Innovationst- gefördert, sondern darüber hinaus die industriradition zurückblicken und zeigt ein solides elle Führerschaft und gesellschaftliche HerausFundament, um in diversen Innovationsrankings forderungen und deren Vernetzung untereinanregelmäßig in die Spitzengruppe zu kommen. der in den Fokus gesetzt. Das Programm geht
Die exzellente Wissenschafts- und Forschungs- somit weit über die Forschungsrahmenprogram-
12
23%
Verbesserungen bei der Innovationsfinanzierung
17%
Einführung steuerlicher Forschungsförderung
Verbesserung des Zugangs zu Forschungsergebnissen
öffentlicher Forschungseinrichtungen
Weitere Nachbesserung der Unternehmersteuerreform 2008
In der vergangenen Dekade entwickelte sich quer
durch alle gesellschaftlichen Bereiche und über
alle politischen Parteien hinweg ein großes Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Aktuell geht es darum, Wege und Lösungen zu finden, um die von
Fragen der Nachhaltigkeit bestimmte Zukunft aktiv mit zu gestalten. Die Innovationsfähigkeit ist
dafür ein entscheidender Schlüssel, um beispielsweise Antworten zu finden, wie mit der steigenden Weltbevölkerung von sieben auf zehn Milliarden Menschen und damit einhergehenden vielfältigen Facetten umzugehen ist. Auch die Frage,
wie sich die Energiewende mit neuen Technologien und in veränderten Kooperationen und Netzen
realisieren lässt oder neue Mobilitätskonzepte
entwickelt und implementiert werden können,
sind Herausforderung und Chance zugleich.
29%
Förderung einer technologiefreundlichen Gesellschaft
Sonstiges
12%
10%
6%
Welche Themen im Innovationsbereich gewinnen für Ihr Unternehmen an Bedeutung? (Mehrfachnennungen möglich)
Quelle: Sifterverband der Deutschen Wissenschaft
me der Vergangenheit hinaus. Eine Chance, das
Thema Innovationskultur europäisch zu denken
und zu entwickeln, das die Perspektive enthält,
eine Vorreiterrolle in der Welt einzunehmen, die
innereuropäische Stabilität zu festigen und
Wachstumsperspektiven für die europäischen
Länder aufzuzeigen.
Mit dem ‚Jahrbuch Innovation 2013“ möchten
wir zum Diskurs über die Themen und Vernetzung der unterschiedlichen Innovationsakteure
einladen. Wir möchten so eine weitere Plattform
bieten, um Position zu beziehen, sich im Kern
oder an Rändern zu vernetzen und gemeinsam
neue Antworten und Lösungen zu finden. Wir
haben uns über die große Resonanz zum Jahrbuch von allen Seiten sehr gefreut und sehen
uns darin bestätigt, immer neue Plattformen für
den Diskurs und zur Vernetzung um und über
die gemeinsame Innovationskultur zu initiieren.
Danken dürfen wir allen Autoren und Partnern
aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für ihre Beiträge und Unterstützung
und laden Sie alle ein, den Weg nach Lösungen
für die Fragen für heute, morgen und übermorgen gemeinsam zu gehen, offen zu sein für
Neues und die Ideen über alle Hürden hinweg
nachhaltig bis in den Markt zu tragen. Innovation und Zukunft sind zwei Seiten einer Medaille, die gegenseitig ihren Wert steigern. Wir
wünschen allen Lesern neue Erkenntnisse und
Vernetzungsideen sowie Inspiration und Motivation für ihr nächstes Innovationsprojekt. 
Markus Garn
ist Hrsg. des Magazins
INNOVATIONSMANAGER und
Mitglied der Geschäftsleitung,
F.A.Z. Institut GmbH,
Frankfurt am Main.
Daniel Schleidt
ist Redaktionsleiter,
F.A.Z.-Institut GmbH,
Innovationsprojekte,
Frankfurt am Main.
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Seele and Geist
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