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Das aktuelle Wochenprogramm

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Außenwirtschaft aktuell
Ausgabe Oktober 2014
Inhalt:
(Das Inhaltsverzeichnis ist als Hyperlink eingestellt)
Inhalt
Veranstaltungen/Unternehmerreisen ...................................... 2
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht ............................................. 5
Ländernotizen ............................................................................ 8
Berichte aus Brüssel ............................................................... 18
Auslandsangebote/ -anfragen ................................................ 19
Auslandsmessen ..................................................................... 20
Veröffentlichungen .................................................................. 21
Anforderungsbogen - Weiterempfehlung - Verbesserung... 22
Impressum ............................................................................... 23
Redaktion:
Handelskammer Bremen
Büroanschrift: Am Markt 13, 28195 Bremen | Tel.: 0421 36 37- 241 | Fax: 0421 36 37- 246
E-Mail: girond@handelskammer-bremen.de | goss@handelskammer-bremen.de
Internet: http//www.handelskammer-bremen.de
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Veranstaltungen/Unternehmerreisen
1.
13. Oktober 2014 - Vortragsabend „Marketing im Deutsch-Niederländischen Kontext“
ab 19:00 Uhr in der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg in
Emden
Unsere niederländischen Nachbarn lieben Oranje, wir Schwarz-Rot-Gold. Welche Unter-schiede
gibt es darüber hinaus zwischen Niederländern und Deutschen? Wie kann im Rahmen
erfolgreicher Marketingstrategien mit Gemeinsamkeiten und Gegensätzen gespielt werden? Wie
können Unternehmen aus dem Raum Weser-Ems - dank eines guten Marketings - noch
erfolgreicher in den Niederlanden werden? Diese und weitere Fragen wird Dr. Lars Gutheil, Leiter
Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedermarketing der Deutsch-Niederländischen Handelskammer
(DNHK) in Den Haag erläutern. Zu diesem Clubabend des Marketingclubs Weser-Ems e.V. sind
Gäste herzlich eingeladen. Beginn: 19:00 Uhr (Registrierung ab 18:30 Uhr).
Gästebeitrag: 30 Euro (Studierende 15 Euro).
Weitere Informationen und Anmeldung: Birgit Krall, Marketing-Club Weser-Ems e.V.,
Tel.: 0441/ 9706 508, oder http://www.marketingclub-weser-ems.de/veranstaltungen/programmmcwe.html
Quelle: IHK für Ostfriesland und Papenburg
2.
14. Oktober 2014 – Businessfrühstück Europa, Schwerpunkt Niederlande und
Dänemark von 09:00 bis 13:00 Uhr in der Industrie- und Handelskammer Bremerhaven
Im Rahmen des Businessfrühstücks werden Perspektiven für ein geschäftliches Engagement in
den Niederlanden und Dänemark aufgezeigt.
Diese Länder zählen traditionell zu den wichtigsten Außenhandelspartnern für die nord-deutsche
Wirtschaftsregion. Neben Ländervorträgen und Fördermöglichkeiten eines Auslandsgeschäftes
können vertrauliche Fragen in Einzelgesprächen erörtert werden.
Weitere Informationen: Cornell Puterczyk, Industrie- und Handelskammer Bremerhaven, Tel.:
0471/92460 11, E-Mail: puterczyk@handelskammer-bremerhaven.de
Quelle: Industrie- und Handelskammer Bremerhaven
3.
15. Oktober 2014 – Businessfrühstück „Thailand - Geschäftschancen und politische
Entwicklung“ von 09:00 bis 12:00 Uhr in der Handelskammer Bremen
Die ASEAN-Staaten sind eine der wachstumsstärksten Regionen weltweit. Ein gemeinsamer
Binnenmarkt mit zollfreiem Warenverkehr, freiem Fluss von Dienstleistungen, Kapital, Investitionen
und Arbeitskräften eröffnet auch norddeutschen Mittelständlern neue Geschäftschancen. Thailand
ist aus wirtschaftlicher Sicht für Deutschland einer der wichtigsten Partner in der Region und nimmt
innerhalb des Staatenbundes ASEAN eine Schlüsselstellung für dessen Entwicklung ein.
Interessante Geschäftsmöglichkeiten bieten insbesondere folgende Branchen: Infrastruktur,
Automobilindustrie mit Zulieferbereich, Elektronik und IKT, Erneuerbare Energien und
Lebensmittelindustrie (Verarbeitung, Ver-packungstechnik und Sicherheit). Zusätzliche Impulse
verschaffen staatliche Projekte im Transportwesen und Wassermanagement, während auch der
Export vor dem Hintergrund einer lebhafteren Weltkonjunktur wieder stärker anziehen sollte. Allein
über die bremischen Häfen wurden im vergangenen Jahr mit Thailand Waren und Güter im Wert
von mehr als 144 Mio. Euro ausgetauscht. Die Veranstaltung bietet eine Übersicht über Geschäftsund Investitionsmöglichkeiten und deren Rechtsgrundlagen sowie Informationen über die
politische Entwicklung in Thailand
Weitere Informationen: Torsten Grünewald, Handelskammer Bremen, Tel.: 0421/3637 250, EMail: gruenewald@handelskammer-bremen.de
Anmeldung: Andrea Goß, Handelskammer Bremen,
E-Mail: international@handelskammer-bremen.de
Quelle: Handelskammer Bremen
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4.
15. Oktober 2014 - Informationsveranstaltung zum Thema „Litauen und der
Euro – „Warum will Litauen einem "Krisengebiet" beitreten?“ von
16:00 bis 18:00 Uhr im EuropaPunktBremen
Litauen wird am 1. Januar 2015 als 19. EU-Mitgliedstaat dem Euro-Raum beitreten und den Euro
als Zahlungsmittel einführen. Wie sehen die wirtschaftlichen Perspektiven im südlichsten der drei
baltischen Staaten aus? Welche Sorgen haben die Litauer im Zusammenhang mit der EuroEinführung? Welche Vorteile verspricht sich Litauen von der Gemeinschaftswährung? Welche
Erfahrungen aus der Euro-Einführung in den Nachbarländern Estland und Lettland wird Litauen
besonders berücksichtigen. Einer der Chefökonomen Litauens, Herr Prof. Dr. Gitanas, wird in
Bremen zu Gast sein.
Weitere Informationen: Inga Ziukiene, INFOBALT e.V., Tel.: 0176/64761468,
E-Mail: inga@infobalt.de
Quelle: INFOBALT e.V.
5.
22. Oktober 2014 - Deutsch-Angolanischer Wirtschaftstag in Berlin
Das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in Angola und der Afrika-Verein der deutschen
Wirtschaft veranstalten am Mittwoch, 22. Oktober 2014, in Berlin den Deutsch-Angolanischen
Wirtschaftstag. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit für deutsche Unternehmen, sich über das
Potential und die Chancen für einen Markteinstieg in Angola zu informieren.
Die angolanische Regierung setzt zunehmend auf eine Diversifizierung der Wirtschaft und eröffnet
damit auch deutschen Unternehmen mehr Chancen für ein unternehmerisches Engagement im
Land. Auf dem Deutsch-Angolanischen Wirtschaftstag werden hochrangige Vertreter aus Politik
und Wirtschaft beider Länder zusammen kommen und die wichtigsten wirtschaftspolitischen
Weichenstellungen diskutieren. Darüber hinaus werden aktuelle Geschäftschancen und
Möglichkeiten für deutsch-angolanische Kooperationen aufgezeigt. Im Vordergrund stehen dabei
die Sektoren Transport, Energie und Gesundheitsversorgung. Angolanische Regierungsvertreter
aus diesen Ressorts sind für die Veranstaltung angefragt.
Weitere Informationen sowie Anmeldung:
http://www.afrikaverein.de/kalender/veranstaltungen/detail/?id=77518055-4993-660b-96c953eb78c5824c).
Quelle: DIHK
6.
23. Oktober - Zoll-Seminar „Importgeschäfte gekonnt abwickeln“ von
09:00 bis 17:00 Uhr in der Handelskammer Bremen
Das fehlerfreie Ausfüllen von Zollanmeldungen ist Voraussetzung für eine zügige Abwicklung im
Warenverkehr. Ziel des Seminars ist es, einen umfassenden Überblick über die zoll- und
steuerrechtlichen Grundzüge der Einfuhrabfertigung zu vermitteln, um somit die Handlungssicherheit der in der Importabwicklung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken.
Das Seminar richtet sich insbesondere an Mitarbeiter/-innen der Export- und Logistikabteilungen
sowie Neueinsteiger.
Gebühr: Mitglieder der Handelskammer Bremen: 200,00 € (zzgl. MwSt.), Nichtmitglieder: 230,00 €
(zzgl. MwSt.), BAV-Mitglieder: kostenfrei
Weitere Informationen: Anja Reinkensmeier, Tel.: 0421/3637 247,
E-Mail: reinkensmeier@handelskammer-bremen.de
Anmeldung: zollseminar@handelskammer-bremen.de
Quelle: Handelskammer Bremen
7.
28. Oktober 2014 – Informationsveranstaltung zum Thema „Der globale
Wettbewerb um Fachkräfte - Fachkräftesicherung aus Drittstaaten“ von
15:00 bis ca. 18:00 Uhr in der Handelskammer Bremen
In Deutschland besteht in vielen Branchen ein spürbarer Fachkräftemangel, viele Firmen suchen
händeringend qualifiziertes Personal. Prognosen zeigen, dass aufgrund des demografischen
Wandels in den nächsten 20 Jahren den Industrieländern über 200 Millionen qualifizierte
Fachkräfte fehlen werden, insbesondere im Gesundheitssektor und in mathematisch-technischen
3
Berufen. Dies hätte gravierende Auswirkungen auf die ökonomische Stabilität und die
Leistungsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme. Mit der Fachkräfteoffensive unterstützt die
Bundesregierung deutsche Unternehmen, sich hier gut für die Zukunft aufzustellen. Neben der
Ausschöpfung inländischer Potenziale ist die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte aus dem
Ausland eine weitere Strategie. Aufgrund seiner Internationalität bietet z.B. der MENA-Raum ein
großes Bewerberpotenzial. In der Veranstaltung werden folgende Fragen thematisiert: Welche
Instrumente stehen für die Rekrutierung der geeigneten Fachkräfte zur Verfügung? Wie sind die
rechtlichen Rahmenbedingungen der Beschäftigung von Fachkräften aus Drittstaaten und welche
Programme der Bundesregierung unterstützen Unternehmen bei ihrem internationalen
Personalmanagement?
Referenten: Klaus Oks (Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion
Bremen/Niedersachsen), Norman Sterz (departer Deutschland GmbH, Bremen/Dubai),
Stefanie Gömann (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, GIZ) und Stefan Schmitz
(Zentrale Auslands- und Fachvermittlung, ZAV).
Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, sich in einem informellen Rahmen mit
den Referenten auszutauschen.
Weitere Informationen: Annabelle Girond, Handelskammer Bremen, Tel.: 0421/3637 237,
E-Mail: girond@handelskammer-bremen.de
Anmeldung: Andrea Goß, Handelskammer Bremen,
E-Mail: International@handelskammer-bremen.de
Quelle: Handelskammer Bremen
8.
6. November 2014 – „Zoll, Exportkontrolle und Umsatzsteuer kompaktWas Exporteure wissen müssen“ von 08:30 bis 16:30 Uhr in der Industrie- und
Handelskammer Bremerhaven
Die Themen Zoll, Ausfuhrkontrolle und Umsatzsteuer gehören zum Pflichtprogramm für jeden
Exporteur. Aufgrund immer neuer Gesetze und Vorschriften unterliegen diese Bereiche einem
dynamischen Wandel und selbst gestandene Experten können schon einmal den Überblick
verlieren, welche Vorschriften aktuell gelten und welche Erleichterungen und Vereinfachungen es
für Exporteure gibt. Das Seminar dient sowohl als Einstieg in die komplexe Thematik wie auch als
Auffrischung mit Blick auf aktuelle Gesetze und Ver-ordnungen. Anhand konkreter
Aufgabenstellungen aus der Praxis lernen die Teilnehmer, worauf es bei den Themen Zoll,
Ausfuhrkontrolle und Umsatzsteuer ankommt. Die umfangreichen Seminarunterlagen enthalten
zahlreiche Praxistipps und Internetlinks mit relevanten Informationen zu den Themen Zoll,
Ausfuhrkontrolle und Umsatzsteuer. Grundkenntnisse werden vorausgesetzt.
Interessant ist das Seminar für Sachbearbeiter aus Export- und Versandabwicklung, Buchhaltung,
Speditionen, Fach- und Führungskräfte, die eine kompakten Einstieg in die Materie suchen.
Teilnahmegebühr: 170,00 Euro inkl. Unterlagen, Getränke und Imbiss.
Weitere Informationen: Cornell Puterczyk, Industrie- und Handelskammer Bremerhaven, Tel.:
0471/92460 11, E-Mail: puterczyk@bremerhaven.ihk.de
Quelle: IHK Bremerhaven
9. 20. bis 22. November 2014 - 14. Asien-Pazifik-Konferenz in Vietnam
Unter der Überschrift "Understanding Trends and Perspectives" steht die diesjährige Asien-PazifikKonferenz der Deutschen Wirtschaft, die in Ho Chi Minh City, Vietnam, stattfindet. Der Kongress
hat sich als bedeutendes Netzwerktreffen der Region etabliert. Er bietet deutschen und asiatischen
Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik alle zwei Jahre eine Plattform zum Austausch
über aktuelle wirtschaftliche Themen.
Organisiert wird die 14. Asien-Pazifik-Konferenz von den Deutschen Auslandshandels-kammern
(AHKs) der Region, dem Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) und dem
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).
Das Programm umfasst hochrangig besetzte Panels, Impulsreferate, Debatten, Präsen-tationen
und Vorträge beispielsweise zu den Themen Gesundheitswirtschaft, Anforderungen der
aufstrebenden Mittelschicht, Forschung und Entwicklung, Freihandelsabkommen und
Rohstoffsicherung.
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Zu den Rednern zählen unter anderem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und der
Premierminister von Vietnam, Nguyen Tan Dung.
Die Teilnahme an der Konferenz kostet regulär 1.150 Euro plus Mehrwertsteuer,
AHK- beziehungsweise APA-Mitglieder zahlen netto nur 990 Euro.
Weitere Informationen und eine Möglichkeit, sich zu registrieren, gibt es auf der Website unter
www.asiapacificconference.com.
Quelle: DIHK
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
10.
Ägypten - Ausfuhrzoll und Ausfuhrverbot für bestimmte Steine und Erden
Das ägyptische Ministerium für Handel und Industrie hat mit Dekret Nr. 556 vom 17.Juli 2014
Ausfuhrzölle auf bestimmte Werksteine erlassen. Betroffen sind roher oder grob behauener
Marmor und Granit sowie Sand. Roher oder grob behauener Marmor und Granit unterliegen einem
Ausfuhrzoll in Höhe von 200 ägypt£/t, natürliche Sande aller Art 50 ägypt£/t. Die Ausfuhr von
Feldspat, Quarz, Talkum und Mangan ist verboten. Das Dekret ist zum 18.7.14 in Kraft getreten.
Quelle: gtai
11.
Argentinien - Importbeschränkungen verstoßen gegen WTO-Regeln
Die Welthandelsorganisation WTO hat entschieden, dass bestimmte Importrestriktionen
Argentiniens mit den WTO-Regeln unvereinbar sind. Sowohl die Praxis zur Erteilung von
Importlizenzen als auch die Verpflichtung von Importeuren, argentinische Waren im gleichen Wert
wie die Importe abzunehmen, wurden beanstandet.
Quelle: WTO
12. Côte d‘Ivoire - Zukünftig Konformitätsnachweis für zahlreiche Waren erforderlich
Nach einem Beschluss der ivorischen Regierung ist demnächst bei der Einfuhr einer Vielzahl von
Waren in Côte d‘Ivoire ein Konformitätszertifikat vorzulegen, das die Einhaltung der nationaler
und/oder internationaler Normen und Standards bestätigt. Hauptziel der Maß-nahme auf ivorischer
Seite ist eine Verbesserung des Verbraucher- und Umweltschutzes.
Folgende Waren müssen bei der Einfuhrabfertigung zukünftig von einem Konformitätsnach-weis
begleitet werden:
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Nahrungsmittel
elektrische und elektronische Produkte
Chemikalien
Kosmetika und Körperpflegeartikel
Baumaterialien
Verpackungsmaterialien
Ersatzteile, Kfz-Zubehör und Schmierstoffe
Maschinen
Druckgeräte
persönliche Schutzausrüstungen
Gasverbrauchseinrichtungen
Textilien
Schuhe
Spielzeuge
Pharmazeutika
Gebrauchtwaren.
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Die Prüfgesellschaft Bureau Veritas wurde nach eigenen Angaben mit der Durchführung des
Konformitätsbewertungsprogramms in den Exportländern beauftragt. Ein entsprechender Vertrag
wurde am 17. Juli 2014 in Abidjan unterzeichnet, Details zu den Inspektionen und Prüfungen
werden in nächster Zeit auf der Internetseite von Bureau Veritas eingestellt. Die Umsetzung des
Programms soll Ende 2014 erfolgen.
Quelle: Bureau Veritas
13. EU/Färöer - Aufhebung des Einfuhrverbots für Heringe, Makrelen und
Fischereierzeugnisse
Die EU hat mit Wirkung vom 20.8.2014 das seit 28.8.2013 bestehende Einfuhrverbot für unter der
Aufsicht der Färöer gefangenen atlantoskandischen Heringe oder Makrelen sowie daraus
hergestellten Fischereierzeugnissen aufgehoben. Die Maßnahme war seinerzeit erlassen worden,
nachdem die Färöer als Land ausgewiesen wurden, das nicht nachhaltigen Fischfang zulässt.
Derartige Maßnahmen finden jedoch keine Anwendung mehr, sobald das Land, das nicht
nachhaltigen Fischfang zulässt, eigenständig oder im Rahmen von Konsul-tationen geeignete
Abhilfemaßnahmen für die Erhaltung und Bewirtschaftung des Bestands von gemeinsamem
Interesse erlässt, die die Wirksamkeit der Maßnahmen der Union nicht beeinträchtigen. Die Färöer
sind diesem Erfordernis jetzt nachgekommen. Die im Juni für 2014 auf 40.000 Tonnen festgelegte
Fangmenge für Hering liegt deutlich unter der Fangmenge für 2013 (105.230 Tonnen). Dies würde
die von den anderen Küstenstaaten im Rahmen des bestehenden langfristigen
Bewirtschaftungsplans vorgeschlagene Gesamt-fangmenge (TAC) für 2014 um 4,4 % erhöhen.
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kann dies im Hinblick auf die Erhaltung des Bestands als
unbedeutend angesehen werden. Die von den Färöern angenommene Abhilfemaßnahme wird
daher zusammen mit den von den anderen Küstenstaaten, d. h. der Russischen Föderation,
Norwegen, Island und der Union, gemeinsam angenommenen Anteilen die zwischen der EU und
den anderen Küstenstaaten vereinbarten Bestandserhaltungsbemühungen nicht untergraben.
Quelle: Durchführungsverordnung (EU) Nr. 896/2014 der Kommission vom 18. August 2014
14. Europäische Union - Zollkodex - AEO und reglementierter Beauftragter/bekannter
Versender
Die EU-Kommission hat die ZollkodexDVO (Verordnung (EWG) Nr. 2454/93) geändert, um die
Verweise auf die für die Luftfahrt geltenden Vorschriften einschließlich der Anerkennung des
Status des bekannten Versenders, der auch für den AEO von Belang ist, zu aktuali-sieren, den
Umfang der Anerkennung der gemeinsamen Anforderungen zwischen den jeweiligen Programmen
festzulegen und den erforderlichen Informationsaustausch zwischen Zoll- und Luftfahrtbehörden zu
ermöglichen. Bei der praktischen Anwendung sowohl der zollrechtlichen Vorschriften für den AEOStatus als auch der Luftverkehrsvorschriften in Bezug auf den reglementierten Beauftragten und
bekannten Versender hat sich heraus-gestellt, dass die bestehende Anerkennung zwischen den
Programmen nicht ausreicht, um maximale Synergien zwischen den jeweiligen
Sicherheitsprogrammen zu gewährleisten. Die Sicherheitsanforderungen sowohl für den
reglementierten Beauftragten und bekannten Versender im Rahmen der Luftsicherheit als auch für
das AEO-Programm des Zolls weisen ein so hohes Maß an Äquivalenz auf, dass beide
Programme weiter aufeinander abgestimmt werden können. Um den Verwaltungsaufwand sowohl
für die betroffene Branche als auch für die Regierungsbehörden (Zoll- und Zivilluftfahrtbehörden)
zu verringern und gleichzeitig das Sicherheitsniveau weiter zu erhöhen, werden die beiden
Programme in Bezug auf eine Äquivalenz bei der Anerkennung einschließlich des erforderlichen
Informationsaustauschs weiter angeglichen. Der Änderung der ZollkodexDVO tritt am 4.9.2014 in
Kraft.
Quelle: Durchführungsverordnung (EU) Nr. 889/2014 der Kommission vom 14. August 2014
6
15. Antidumping - Kornorientierte flachgewalzte Erzeugnisse aus SiliciumElektrostahl mit Ursprung in der VR China, Japan, Korea Rep., Russland
und den USA
ABl. C 267 vom 14.8.2014, S. 6. Anmerkung:
Auf Antrag der European Steel Association (Eurofer), im Namen von Herstellern, auf die mehr als
25 % der gesamten Unionsproduktion von kornorientierten flachgewalzten Erzeugnissen aus
Silicium-Elektrostahl entfallen, hat die Kommission ein Antidumping-verfahren betreffend die
Einfuhren dieser Erzeugnisse mit Ursprung in der Volksrepublik China, Japan, der Republik Korea,
Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika eingeleitet. Gegenstand der Untersuchung
sind kornorientierte flachgewalzte Erzeugnisse aus Silicium-Elektrostahl mit einer Dicke von mehr
als 0,16 mm. Die betroffenen Waren werden derzeit unter den KN-Codes ex 7225 11 00 und ex
7226 11 00 eingereiht. Aus den vom Antragsteller vorgelegten Anscheinsbeweisen geht hervor,
dass sich die Menge und die Preise der eingeführten zu untersuchenden Ware unter anderem auf
die Verkaufsmengen, die Preise und den Marktanteil des Wirtschaftszweigs der Union negativ
ausgewirkt und dadurch die Gesamtergebnisse des Wirtschaftszweigs der Union sehr nachteilig
beeinflusst haben. Stellungnahmen und Anträge interessierter Parteien sind schriftlich innerhalb
der in der Bekanntmachung angegebenen Fristen bei der EU-Kommission einzureichen.
Anschrift der Kommission:
Europäische Kommission - Generaldirektion Handel – Direktion H Büro: N105 08/020
1049 Bruxelles/Brussel BELGIQUE/BELGIË
E-Mail zum Thema Schädigung: Trade-AD608-Injury@ec.europa.eu
E-Mail zum Thema Dumping: Trade-AD608-Dumping@ec.europa.eu
Quelle: gtai
16. Antisubvention - Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus nicht rostendem Stahl mit
Ursprung in der VR China - Einleitung eines Antisubventionsverfahrens
ABl. C 267 vom 14.8.2014, S. 17.
Auf Antrag von Eurofer, im Namen von Herstellern, auf die mehr als 25 % der gesamten Unionsproduktion von kaltgewalzten Flacherzeugnissen aus nicht rostendem Stahl entfallen, hat die
Kommission ein Antisubventionsverfahren betreffend die Einfuhren dieser Waren mit Ur-sprung in
der Volksrepublik China eingeleitet. Gegenstand der Untersuchung sind flach-gewalzte
Erzeugnisse aus nicht rostendem Stahl, nur kaltgewalzt. Die betroffenen Waren werden derzeit
unter den KN-Codes 7219 31 00, 7219 32 10, 7219 32 90, 7219 33 10, 7219 33 90, 7219 34 10,
7219 34 90, 7219 35 10, 7219 35 90, 7220 20 21, 7220 20 29, 7220 20 41, 7220 20 49, 7220 20
81 und 7220 20 89 eingereiht. Aus den vom Antragsteller vorgelegten Anscheinsbeweisen geht
hervor, dass die Hersteller der betroffenen Ware mit Ursprung in der Volksrepublik China
Subventionen von der chinesischen Regierung erhalten. Bei den Subventionen handelt es sich
danach um direkten Transfer von Geldern und potenziellen direkten Transfer von Geldern oder
Verbindlichkeiten, um den Verzicht der Regierung auf normalerweise zu entrichtende Abgaben
oder Nichterhebung dieser Abgaben sowie um die Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen
zu einem geringeren als dem angemessenen Entgelt.
Stellungnahmen und Anträge interessierter Parteien sind schriftlich innerhalb der in der
Bekanntmachung angegebenen Fristen bei der EU-Kommission einzureichen.
Anschrift der Kommission:
Europäische Kommission - Generaldirektion Handel –
Direktion H Büro: CHAR 04/034
1049 Bruxelles/Brussel BELGIQUE/BELGIË
E-Mail: TRADE-AS609-SSCR-SUBSIDY@ec.europa.eu
Quelle: gtai
17. Antidumping - Mononatriumglutamat mit Ursprung in Indonesien Einführung
eines vorläufigen Antidumpingzolls
ABl. L 246 vom 21.8.2014, S. 1.
Mit Wirkung vom 22.08.2014 wird für einen Zeitraum von 6 Monaten ein vorläufiger Antidumpingzoll auf die Einfuhren von Mononatriumglutamat mit Ursprung in Indonesien eingeführt.
7
Die von dieser Maßnahme betroffenen Waren werden derzeit unter dem KN-Code ex 2922 42 00
(TARIC-Code 2922 42 00 10) eingereiht. Für die betroffene und von den nachstehend
aufgeführten Unternehmen hergestellte Ware gelten folgende vorläufigen Antidumping-zollsätze
auf den Nettopreis frei Grenze der Union, unverzollt:
Unternehmen
Vorläufiger AntiTARIC-Zusatzcode
dumpingzoll (in %)
PT. Cheil Jedang Indonesia
7,0
B961
PT. Miwon Indonesia
13,3
B962
Alle übrigen Unternehmen
28,4
B999
Die Anwendung der festgelegten individuellen Zollsätze setzt voraus, dass den Zollbehörden der
Mitgliedstaaten eine gültige Handelsrechnung vorgelegt wird, die den Vorgaben im An-hang
entspricht. Wird keine solche Handelsrechnung vorgelegt, findet der für alle übrigen Unternehmen
geltende Zollsatz Anwendung.
Die Überführung der genannten Ware in den zollrechtlich freien Verkehr in der Union ist von der
Leistung einer Sicherheit in Höhe des vorläufigen Zolls abhängig.
Hintergrund der vorläufigen Maßnahme sind die bisher gemachten Feststellungen im Rahmen der
von der Europäischen Kommission am 29. November 2013 eingeleiteten Untersuchung zu
Antidumpingvermutungen betreffend die Einfuhren von Mononatrium-glutamat mit Ursprung in
Indonesien (Einleitungsankündigung veröffentlicht im ABl. C 349 vom 29.11.2013, S. 5). Das
Verfahren geht auf einen Antrag von Ajinomoto Foods Europe SAS zurück, dem einzigen
Hersteller von Mononatriumglutamat, auf den somit 100 % der Gesamtproduktion der Union von
Mononatriumglutamat entfallen.
Quelle: gtai
18. Guinea-Bissau - Ausfuhrverbot für Holz
Die guinea-bissauische Regierung hat Mitte Juli 2014 ein vorübergehendes Exportverbot für Holz
erlassen, um die vorrangige Ausfuhr von Cashewnüssen, dem Hauptexportprodukt des Landes,
gewährleisten zu können. Die Maßnahme war erforderlich geworden, weil die mit Holz beladenen
LKWs die Zufahrtsstraßen zum Hafen von Bissau verstopften und sich im überlasteten Hafen die
Holz transportierenden Schiffe stauten.
Quelle: Delmas - The African Commodity Report, August 2014
Ländernotizen
Hinweis: Hinter den meisten Überschriften steckt eine Verlinkung auf die Plattform der „germany
trade and invest“ (gtai). Dort finden Sie eine weiterführende Information über das entsprechende
Thema
19. Aserbaidschan - Recht kompakt
Der Länderbericht Aserbaidschan aus der Reihe „Recht kompakt“ liegt in aktualisierter Fassung
mit Stand August 2014 vor. Die Reihe bietet Ihnen für verschiedene Länder einen Überblick über
einzelne Rechtsthemen, wie u.a. Beitritt zum UN-Kaufrecht, Gewährleistung, Sicherungsmittel,
Produzentenhaftung, Immobilienrecht, Vertriebsrecht, Investitionsrecht, Gesellschaftsrecht,
Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungsrecht, Gewerblicher Rechts-schutz, Steuerrecht und
Rechtsverfolgung. Ein schneller Rechtsvergleich wird damit ermöglicht.
Quelle: gtai
20. Burkina Faso - Aktuelle Trends
Burkina Faso war in den vergangenen Jahren wirtschaftlich sehr erfolgreich, trotz Trockenheit und
trotz Unruhen in den Nachbarländern Mali und Côte d'Ivoire.
Das BIP-Wachstum pendelte zwischen 5 und 7%. Sehr groß ist die Abhängigkeit vom Goldsektor,
der in den vergangenen Jahren viel zur wirtschaftlichen Dynamik im Land beigetragen hat.
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Der Bausektor blickt sehr optimistisch in die Zukunft, da diverse Infrastrukturvorhaben sowie auch
private Hochbauprojekte Aufträge bringen.
Quelle: gtai
21. Chile - Regierung investiert 4 Mrd. US$ in die Gesundheitsbranche
Der öffentliche Sektor in Chile setzt starke Impulse in der Gesundheitsversorgung. Die größten
Summen fließen in den Bau von neuen Krankenhäusern und in die Modernisierung von
bestehenden. Gute Absatzchancen haben Anbieter von Medizintechnik. Da Chile in diesen
Bereichen kaum über eine nationale Industrie verfügt, sind ausländische Lieferanten essentiell.
Quelle: gtai
22. China - Bausektor verliert an Dynamik
Der chinesische Bausektor wächst weiter stärker als das Bruttoinlandsprodukt, kann aber nicht an
die einstige Dynamik anknüpfen. Der Immobilienbereich zeigt Schwächen, der Schwung im
Infrastrukturausbau lässt nach. Banken und Baugesellschaften agieren vorsichtiger. Öffentliche
Projekte leiden unter der Austeritätspolitik. Impulse kommen aus der Urbanisierung und der zu
mehr Nachhaltigkeit tendierenden Politik.
Quelle: gtai
23. Dänemark - Nachhaltige Baulösungen bieten Handwerkern Geschäftschancen
Der Wohnungs- und der gewerbliche Hochbau sollen sich in Dänemark 2014 und 2015 leicht
beleben. Mit dem Bau neuer Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Schulen, Freizeit-/Kulturobjekte,
Gebäude für ältere Bürger und energiesparenden Modernisierungs-investitionen sorgt auch die
öffentliche Hand für Aufträge. Geschäftschancen für Bau und Handwerk bieten ferner der Umbau
alter Industrie- und Hafengelände zu neuen Vierteln sowie die Errichtung ganz neuer Stadtbezirke.
Quelle: gtai
24. Deutschland - Hersteller von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen
bleiben Weltmarktführer
Die deutschen Hersteller von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen erlebten 2013 ein
Rekordjahr. Die Maschinenproduktion stieg um 7% und damit das vierte Jahr in Folge. 80% der
Produktion wurden in mehr als 100 Länder weltweit exportiert. Die Branche ist zugleich Zugpferd
für die Automatisierungstechnik. Ausfuhren von Brauereimaschinen und Maschinen zur
Früchteverarbeitung wuchsen 2013 zweistellig. Die Subsahara-Region wird für die Branche ein
zunehmend interessanter Absatzmarkt.
Quelle: gtai
25. Großbritannien - Länderbewertung
Das Vereinigte Königreich setzt nach einem Plus von 1,8 Prozent 2013 auch in diesem Jahr
seinen starken Wachstumskurs fort. Nachdem die Briten 2009 aufgrund des Einbruchs bei
Konsum und Investitionen härter von der Rezession getroffen wurden als andere europäische
Länder, erwartet Coface für 2014 ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent. Es wäre damit so
stark wie der Zuwachs in den USA und würde das von Deutschland deutlich übertreffen. Trotz
einiger anhaltender Schwächen stuft der internationale Kreditversicherer Coface Großbritannien in
A2 herauf.
Den beachtlichen Weg aus der Krise ebneten Maßnahmen gegen die rasant steigende Verschuldung, gegen den Exportrückgang und den überbordenden Finanzsektor. Die extrem
expansive Geldpolitik der EZB seit Mitte 2012 und die Finanzspritze der Bank von England in Höhe
von 375 Mrd. Britischen Pfund für die Wirtschaft sorgten wieder für Zuversicht bei Verbrauchern
und Unternehmen.
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Sinkende Arbeitslosenzahlen stimulierten ebenso den Konsum wie Maßnahmen zur Ankurbelung
der Bautätigkeit. Günstigere Kreditkonditionen, besonders für kleine und mittlere Unternehmen,
verliehen Investitionen wieder Auftrieb. 2014 dürften die Investitionen den Konsum als
Wachstumstreiber sogar überflügeln. Die Perspektiven für starkes Wachstum sind somit gut,
wenngleich es sich 2015 bedingt durch eine voraussichtlich etwas straffere Geldpolitik leicht auf
2,1 Prozent einbremsen dürfte.Trotz des positiven Ausblicks sieht Coface einige Schwächen. Der
größte Unsicherheitsfaktor für die britische Wirtschaft ist weiterhin die Verschuldung der privaten
Haushalte. Mit 129,9 Prozent des verfügbaren Einkommens liegt die Schuldenquote innerhalb der
G7 nur hinter der in den USA. Ebenfalls ein Problem ist die relativ geringe Produktivität: der
Produktionsausstoß von vor der Krise wurde noch nicht wieder erreicht.
Trotz eines generell nicht zu verkennenden Mangels an Spezialisierung macht Coface drei
Branchen im hohen Wertschöpfungssegment mit beachtlichen Fortschritten und Innovationen aus:
Pharmazie, Luftfahrt und Automobil. Alle drei werden auch vom Staat gefördert.
Quelle: Coface Deutschland
26. Indonesien - Internationale Geldgeber halten die Treue
Was machen die internationalen Kapitalgeber, wenn in den BRICS-Staaten die Konjunktur abflaut,
Absatzmärkte in Folge der Ukraine-Krise wegbrechen oder Militärputschs in Ländern wie Thailand
für negative Schlagzeilen sorgen? Sie schauen sich nach neuen Zukunftsmärkten mit stabilen
politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen um. Indonesien springt dabei geradezu ins
Auge. Die ausländischen Direktinvestitionen in das größte ASEAN-Land dürften 2014 rund 30 Mrd.
US$. erreichen.
Quelle: gtai
27. Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, Vietnam – Die Automobilkonjunktur
in der ASEAN-Region läuft 2014 rund
Indonesien wird 2014 mit hoher Wahrscheinlichkeit Thailand als größten Automobilmarkt in
Südostasien überholen. Das Königreich dürfte aber mittelfristig wichtigster Produktionsstandort in
der Region bleiben. Obwohl die Kfz-Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2014 in Indonesien und
Malaysia um jeweils gut 6% sowie in den Philippinen und Vietnam um mehr als 20% zum Vorjahr
zunahmen, sank die Gesamtzahl im ASEAN-Raum um 11%. Schuld war die implodierende
Nachfrage in Thailand.
Quelle: gtai
28. Israel - Wirtschaft lahmt - nicht nur wegen Gaza
Das israelische Wirtschaftswachstum hat sich im 1. Halbjahr 2014 verlangsamt. Durch den GazaKonflikt wird die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte wohl noch stärker lahmen. Die
Wirtschaftspolitik muss sich für eine Kombination aus Steuererhöhungen, Ausgaben-senkungen
und/oder einer Erhöhung des Staatsdefizits entscheiden. Unter diesen Umständen dürfte eine
Beeinträchtigung des Geschäfts- und Investitionsklimas un-vermeidlich sein.
Quelle: gtai
29. Kanada - Wettbewerb im Luftfahrtsektor wächst
In Kanadas Luftfahrsektor kommt Bewegung: Mit Jetlines und Naked Jet wagen gleich zwei
Billigairlines den Markteinstieg. Sie wollen die Marktführer Air Canada und West Jet zunächst auf
Niedrigfrequenzstrecken innerhalb Kanadas mit niedrigen Ticketpreisen attackieren. Ob die
Rechnung aufgeht, bleibt abzuwarten, denn bislang sind sämtliche Billigfluglinien nach kurzer Zeit
wieder vom Markt verschwunden. Air Canada und West Jet wollen derweil ihre Auslandsnetze
erweitern.
Quelle: gtai
10
30. Rep. Korea - Branche kompakt 2014 - Maschinenbau und Anlagenbau
Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der Schlüsselbranchen der koreanischen Wirtschaft.
Besonders stark sind die lokalen Hersteller bei Standardausrüstungen. Importbedarf besteht vor
allem in hochspezialisierten Nischen. Firmen aus Deutschland sind mit einer starken Stellung und
guten Aussichten im Markt vertreten. Deutsche Produzenten profitieren von den koreanischen
Bemühungen,
das
industrietechnische
Niveau
anzuheben.
Hinzu
kommt
das
Freihandelsabkommen zwischen der EU und Korea (Rep.).
Quelle: gtai
31. Lettland - Einbruch im Russlandgeschäft schadet lettischer Wirtschaft
Russland hat als Exportmarkt für lettische Getränke, Nahrungsmittel und Agrarerzeugnisse große
Bedeutung. Der im August 2014 beschlossene russische Importstopp für EU-Lebensmittel könnte
dazu führen, dass das lettische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund 0,44% geringer ausfällt.
Bereits im 1. Halbjahr 2014 sind die lettischen Russlandexporte wegen der dortigen
Konjunkturschwäche und Rubelabwertung stark zurückgegangen.
Quelle: gtai
32. Litauen - Russlandsanktionen und Rubelabwertung betreffen litauische
Unternehmen unmittelbar
Russland ist für Litauen der größte Exportmarkt, Energielieferant und Devisenbringer für die
Logistik- und Tourismusbranche. Der im August 2014 verkündete russische Importstopp für EUNahrungsmittel und -Getränke kann Litauens Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Nordea-Bank um
rund 0,81% reduzieren. Der Negativeffekt wäre damit noch höher als in Estland und Lettland. Ein
neues LNG-Terminal verbunden mit Bezug von Erdgas aus Norwegen soll die Abhängigkeit in
diesem Bereich diversifizieren.
Quelle: gtai
33. Mosambik - Wirtschaftsstruktur und Perspektiven
Mosambik ist die wachstumsstärkste Volkswirtschaft im südlichen Afrika. Mit knapp 2% war der
BIP-Beitrag des Bergbaus 2013 noch gering. Die Rohstoffindustrie legte in den vergangenen zwei
Jahren jedoch rasante Zuwachsraten von fast 40% an den Tag und dürfte dieses Tempo auch
beibehalten. Als weitere Wachstumssektoren kristallisieren sich vor allem Wirtschaftszweige mit
Verbindung zum Rohstoffboom heraus. So profitiert die Bauindustrie vom Infrastrukturausbau und
von der Ansiedlung internationaler Unternehmen. Ebenfalls im Aufwind befinden sich der
Transport- und Kommunikationssektor sowie die heimische Finanzwirtschaft. Etwas abgehängt
vom Wirtschaftsaufschwung ist hingegen das lokale produzierende Gewerbe. Fertigerzeugnisse,
Maschinen und Ausrüstungen müssen fast vollständig importiert werden, ebenso wie technische
und beratende Dienstleistungen.
Energie und Erneuerbare Energie
Das hohe Wirtschaftswachstum lässt den Stromverbrauch kräftig steigen. Bis 2020 wird eine
Spitzennachfrage von etwa 1.450 MW erwartet, nahezu doppelt so viel wie für 2014.
Landwirtschaft, Agrobusiness und Nahrungsmittelverarbeitung
In Mosambik wird von rund 36 Mio. ha fruchtbarem Land nur ein Sechstel landwirtschaftlich
genutzt. Angebaut werden vor allem Mais, Reis, Weizen, Sorghum, Gemüse und Früchte. Hinzu
kommen die ertragreichen Cash Crops für den Export, unter anderem Cashew-, Macadamia- und
Erdnüsse. Auch für Energiepflanzen (Biokraftstoffe) bieten sich gute Möglichkeiten. Die landesweit
etwa 3,8 Mio. Farmen sind überwiegend kleine Subsistenz-betriebe.
Rohstoffe und Bergbau
Mosambik entwickelt sich zunehmend zu einem aufstrebenden Bergbaustandort. Allein 2012 und
2013 brachte die Rohstoffwirtschaft jeweils über 4 Mrd. US$ an ausländischen Direktinvestitionen
ins Land. Dominierend ist die Kohleförderung mit den hochwertigen Kokskohlevorkommen von
rund 23 Mrd. t in der Tete Provinz.
11
Verkehrsinfrastruktur
Mosambik hat großen Nachholbedarf in Sachen Verkehrsinfrastruktur. Der Ausbau wird umso
dringender, da mit dem beginnenden Kohlebergbau große Volumina an Massengütern befördert
werden müssen. Die Anstrengungen konzentrieren sich auf Transportkorridore und
Verschiffungsterminals. Ende 2014/Anfang 2015 werden die Bahnstrecken von Tete nach Nacala
sowie Beira ausgebaut und modernisiert.
Förder- und Beratungsmöglichkeiten
Deutsche Unternehmen werden beim Schritt nach Mosambik durch vielfältige Angebote der
Bundesregierung unterstützt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) finanziert vor Ort Projekte zu den Schwerpunkten Bildung, Dezentralisierung
für ländliche Entwicklung und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bietet Fachexpertise zu
geeigneten Geschäftsmodellen sowie wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Über
das Landesbüro in Maputo erhalten Unternehmen Kontakt-informationen zu Regierungsstellen,
Verbänden und anderen lokalen Partnern. Die GIZ berät auch zu Value Chain Management und
Umwelt- und Sozialstandards. Für den internationalen Personaleinsatz bietet sie
Qualifizierungsangebote und Fachkräfte-programme.
Quelle: gtai, GIZ
34. Russland - Die Sanktionen und der Sanktionsmechanismus
Die Sanktionsstufen: Um auf die russische Aggression auf der Krim und in der Ost-Ukraine zu
reagieren, hat der Rat der EU auf einem Sondergipfel Anfang März 2014 einen drei-stufigen
Sanktionsplan beschlossen.
Nachdem Stufe zwei nach Kämpfen mit paramilitärischen Kräften in der Ost-Ukraine, die
mutmaßlich von Russland unterstützt werden, mehrfach ausgeweitet worden war (zuletzt am 24.
Juli 2014), hat der Europäische Rat mit Beschluss vom 31.07.2014 eine Verschärfung des
Sanktionsregimes und einen faktischen Eintritt in die dritte Stufe beschlossen. Zusätzlich wurde die
Erweiterung restriktiver Maßnahmen für die Krim und für Sewastopol festgelegt (Beschluss vom
30.07.2014).
Die Stufen sind wie folgt definiert:
Stufe 1: Gespräche über Visa-Erleichterungen und ein Wirtschaftsabkommen mit Russland
wurden bereits am 6. März 2014 auf Eis gelegt.
Stufe 2: Einreiseverbote in EU-Staaten und Kontensperrungen für Vertreter der russischen
Regierungsverwaltung und der Krim-Regierung.
Stufe 3: Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Russland:
Am 29.07.2014 (Beschluss vom 31.07.2014) beschließt die EU Sanktionen der 3. Stufe gegen
Russland zu verhängen. Die neuen Sanktionen umfassen den Kapitalmarkt, Rüstungsgüter,
variabel einsetzbare Güter (Dual-Use) und sensitive hochtechnische Güter, auch für den
Energiesektor.
Von Seiten der EU gelten mit Stand 01.08.2014 folgende Maßnahmen:
 die Aussetzung der Gespräche über erleichterte Visabestimmungen.
 die Aussetzung der Gespräche über ein neues Grundlagenabkommen.
 die Absage des G8-Gipfels im Juni 2014 in Sotchi sowie der vorläufige Ausschluss
Russlands aus dem Gremium, jetzt wieder G7.
 die Absage des 33. EU-Russland-Gipfels am 3. Juni 2014 in Sotchi.
 Sanktionen gegen Mitglieder russischer Führungs- und Wirtschaftseliten: Die EU belegte
seit 17. März 2014 in mehreren Schritten insgesamt 95 Russen und Ukrainer mit
Kontensperrungen und Einreiseverboten.
 Zusätzlich wurden seit dem 12. Mai 2014 Sanktionen gegen 23 Institutionen und
Einrichtungen in mehreren Schritten verhängt.
 Ferner beinhalten die Strafmaßnahmen, dass jegliche direkte oder indirekte wirtschaftliche
Interaktion mit diesen gelisteten natürlichen und juristischen Personen (z.B. Kauf/Verkauf
von Waren, Geldtransfer und -erhalt, Bereitstellung bzw. Bezug von Dienstleistungen)
verboten ist.
12

Mit Beschluss vom 24. Juni 2014 treten erstmals regionalbezogene Wirtschaftssanktionen in Kraft: Die Einfuhr aller Güter mit Ursprung auf der Krim und in Sewastopol
sowie Finanzierungen und Versicherungen im Zusammenhang mit diesen sind damit
verboten. Ausgenommen ist die Erfüllung von Altverträgen, die bis zum 25.06.2014
abgeschlossen wurden.
 Mit Beschluss vom 16. Juli 2014 sind die Europäische Investitionsbank (EIB) und die
Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) gehalten, bestehende
Verträge über neue Finanzierungsprojekte zu suspendieren und keine weiteren zu
verhandeln. Mit Beschluss vom 24. Juli 2014 sind neben 15 weiteren Personen auch 9
Unternehmen und 9 Institutionen mit Sanktionen belegt worden. Es handelt sich um
krimische Unternehmen, die einem Eigentümerwechsel unterzogen wurden und die mit
ihnen verbundenen Personen und Unternehmen. Dazu gehören die Seehandelshäfen
Sevastopol und Kerch sowie die krimische Fluglinie Universal-Avia sowie weitere staatliche
Unternehmen.
 Mit Beschluss vom 24. Juli 2014 wurden ferner illegale Körperschaften in den Gebieten
Donezk und Lugansk sowie die paramilitärischen Gruppen der sogenannten Separatisten
mit Sanktionen belegt.
 Mit Beschluss vom 31. Juli 2014 wurden Sanktionen der Stufe 3 erlassen: Russische
Banken, die zu über 50% in öffentlichem russischem Besitz sind, können keine Anleihen
oder ähnliche Finanzprodukte mehr auf dem Binnenmarkt platzieren, deren Laufzeit 90
Tage übersteigt. Nicht betroffen sind Tochtergesellschaften dieser Banken mit Sitz in der
EU. Nicht betroffen sind Einlagengeschäft, Zahlungsverkehr und Kreditvergabe.
 Es gelten Exportverbote für Rüstungsgüter nach Russland sowie Importverbote für
Rüstungsgüter aus Russland entsprechend der Gemeinsamen Militärgüterliste der EU
(2014/C 107/1 Amtsblatt der EU).
 Es gilt ein Exportverbot für Güter mit doppeltem Verwendungszweck (Dual-Use), entsprechend der Gemeinschaftsregelung für die Kontrolle usw. von Gütern mit doppeltem
Verwendungszweck (2014/L 173/79 Amtsblatt der EU). Ausschlaggebend ist hierbei der
verwendungsbasierte Ansatz an militärische Endverwerter, nicht der güterbasierte Ansatz!
 Es gilt ein Exportverbot für sensible Güter und Technik, die für die Tiefseeexploration und förderung von Erdöl, die Erdölexploration und -förderung in der Arktis oder für Schieferöl
bestimmt sind (siehe Anhang der Verordnung vom 31.07.2014). Diese Güter dürfen nur mit
vorheriger Genehmigung verkauft und ausgeliefert werden. In Deutschland dafür zuständig
ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
 Es gelten gesondert restriktive Maßnahmen für die Krim und Sewastopol: Export-verbot für
Güter und Technologien, die für Infrastrukturprojekte auf der Krim und in Sewastopol in den
Sektoren Verkehr, Telekommunikation und Energie sowie für die Nutzung von Öl, Gas und
Mineralstoffen bestimmt sind (Beschluss vom 30.07.2014).
Als Folge dieses Beschlusses musste beispielsweise die Aeroflot-Tochter Dobrolet ihren Betrieb
einstellen. Sie wurde auf die Liste der direkt sanktionierten Firmen gesetzt. Dadurch ist Personen
und Unternehmen der geschäftliche Umgang mit der Aeroflot-Tochter untersagt. Einige der
europäischen Vertragspartner konnten so die technische Wartung und die Versicherung der
Flugzeuge nicht mehr leisten sowie den Leasingabkommen nicht mehr nachkommen.



Mit Beschluss vom 8. September 2014 wurden weitere restriktive Maßnahmen ergriffen.
Zusätzlich wurden 24 Personen, bei denen es sich um Separatistenführer in der Ostukraine
und russische Politiker handelt, in die Liste der Personen aufgenommen, die mit
Kontensperrungen und Einreiseverboten belegt werden.
Ferner beinhaltet der Beschluss, dass russische Banken, die zu über 50% in öffentlichem
Besitz sind, keine Anleihen oder ähnliche Finanzprodukte mehr auf dem Binnenmarkt
platzieren können, deren Laufzeit 30 Tage übersteigt und die nach dem 12. September
begeben werden.
Ebenso beinhalten die Maßnahmen, dass Anleihen der drei großen Energieunternehmen
Rosneft, Transneft und Gazprom Neft, deren Laufzeit 30 Tage übersteigt und die nach dem
12. September 2014 begeben werden, nicht mehr an den Finanzmärkten der EU gehandelt
werden dürfen. Gleiches gilt für die drei Rüstungsunternehmen OPK Oboronprom, United
Aircraft Corporation und Uralvagonzavod. Betroffen sind auch Unternehmen, die sich
mehrheitlich in Besitz dieser Unternehmen befinden.
13

Darüber hinaus tritt ein Exportverbot von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck (Dual
Use) an russische Unternehmen, die im Amtsblatt der EU 2014/L 271/54 aufgeführt
werden, in Kraft. Damit verbunden ist ein Verbot der Erbringung von Dienstleistungen an
die aufgeführten Unternehmen und ein Verbot der Gewährleitung von Finanzhilfen in
Zusammenhang mit diesen Gütern. Ausgenommen von den Maßnahmen sind Dual Use
Güter für die Luft- und Raumfahrt für nichtmilitärische Zwecke und Dual Use Güter für die
Erhaltung vorhandener, ziviler nuklearer Kapazitäten innerhalb der EU.
 Mit Beschluss vom 8. September 2014 wurde außerdem das Verbot der Erbringung von
Dienstleistungen für die Tiefseeölexploration und -förderung, die Erdölexploration und förderung in der Arktis oder die Schieferölexploration in Russland festgelegt.
Von deutscher Seite wurden außerdem
 die deutsch-russischen Regierungskonsultationen im Frühjahr 2014 einschließlich der
Strategischen Arbeitsgruppe (SAG) abgesagt,
 ein Geschäft der Firma Rheinmetall an die russische Armee zur Lieferung eines
Gefechtsübungsstandes ausgesetzt.
Von den EU-Finanzsanktionen betroffene Institute sind:
 Sberbank
 VTB Bank
 Gazprombank
 Vnesheconombank (VEB)
 Rosselkhozbank
Zu dem von der EU sanktionierten Personenkreis zählen u.a.:
 Dmitrij Rogosin, russischer Vizeregierungschef
 Sergej Glasev, Berater von Präsident Putin
 Valentina Matvienko, Vorsitzende des russischen Föderationsrates
 Sergej Naryshkin, Vorsitzender der russischen Staatsduma
 Dmitrij Kiselev, russischer TV-Journalist
 Valerij Kulikov, Vize-Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte
 Vladislav Surkov, Berater von Präsident Putin
 Mikhail Malyshev, Vorsitzender der Wahlkommission auf der Krim
 Valerij Medvedev, Vorsitzender der Wahlkommission von Sewastopol
 Igor Turchenjuk, Kommandeur der russischen Truppen auf der Krim
 Aleksandr Tkachev, Gouverneur des Gebietes Krasnodar
 Ramzan Kadyrov, Präsident der Republik Tschetschenien
Sanktionen der USA
 US-Präsident Barack Obama ließ in den ersten Sanktionsbeschlüssen die Vermögen von
20 russischen Regierungsbeamten, Mitgliedern des inneren Zirkels der Führung in Moskau,
sowie der Bank Rossija in den USA einfrieren. Betroffen sind u.a. Staatsbahnchef, Vladimir
Jakunin, Parlamentspräsident Sergej Naryshkin, Putin-Berater Andrej Fursenko, der
Fraktionschef der kremlnahen Partei Gerechtes Russland, Sergej Mironov, sowie einige
Abgeordnete der Staatsduma und des Föderationsrats, sämtlich hochrangige Mitglieder
aus Exekutive und Legislative in Russland.

Mittlerweile sind 57 natürliche Personen mit den Sanktionen belegt, die das Einfrieren ihrer
Vermögen sowie ein US-Einreiseverbot umfassen (Stand 01.August 2014). Außerdem
verbieten sie direkte und indirekte wirtschaftliche Interaktion mit den vermerkten Personen.

Die USA haben zum 16. Juli 2014 Firmen des Energie- und weitere des Finanzsektors mit
Strafmaßnahmen belegt. Demnach unterliegen Vneshekonombank und Gazprombank,
Rosneft und der Erdgasförderer Novatec den Sanktionen. Mit Beschluss vom 29. Juli 2014
wurden zusätzlich Bank of Moscow, Rosselkhozbank und Vnechtorgbank (VTB Bank) mit
Sanktionen belegt. Amerikanische Firmen sind gehalten, ihre Geschäftsverbindungen mit
diesen Firmen einzustellen.
Faktisch bedeuten die Sanktionen für die betroffenen Firmen den Ausschluss vom
westlichen Kapitalmarkt. Acht russische Rüstungsfirmen, darunter Kalashnikov, sind
ebenfalls von den Juli-Beschlüssen betroffen.

14

Insgesamt sind 32 Einrichtungen mit den Sanktionen belegt. Diese verbieten die direkte
oder indirekte wirtschaftliche Interaktion mit den vermerkten Einrichtungen sowie das
Einfrieren ihrer Vermögenswerte in den USA.

Kapitalmarktbezogene Sanktionen der USA betreffen die Bank of Moscow, Gazprombank
OAO, TVB Bank OAO, Vneshekonombank und die Rosselkhozbank. Die
kapitalmarktbezogenen Sanktionen verbieten es unmittelbar oder mittelbar Kredite von
mehr als 90 Tagen an o.g. Finanzinstitute bereitzustellen

Nach Veröffentlichung des Beschlusses der EU vom 8. September 2014 über neue
Sanktionen, erließ auch die US-Regierung neue Strafmaßnahmen. Die Sherbank, das
größte Finanzinstitut Russlands, wurde mir Sanktionen belegt. Ferner wurde die Laufzeit
für bewilligte Anleihen bereits sanktionierter Banken von 90 auf 30 Tage verkürzt.

Wie die EU verbieten die USA Exporte von Dienstleistungen für die Förderung von Öl in der
Tiefsee und der Arktis und für die Förderung von Schieferöl. Betroffen sind die
Energieunternehmen Gazprom, Gazprom Neft und Lukoil.
Quelle: DIHK
35. Philippinen stärken Position für neuen Wirtschaftsblock
Die Philippinen sind Teil des neuen Wirtschaftsblocks ASEAN Economic Community (AEC), der
Ende 2015 in Südostasien entsteht. Gegenwärtig mit sehr dynamischem Wachstum, will das Land
seine Wettbewerbsposition gegenüber anderen Mitgliedern stärken.
Laut Global Competitiveness Index hat diese sich in den letzten fünf Jahren um 33 Plätze bereits
deutlich verbessert. Dennoch liegen einige Nachbarländer davor. Der Kampf um Investitionen und
Produktionsstätten in der Region bleibt intensiv.
Quelle: gtai
36. Russland streicht einige Nahrungsmittel aus der Sanktionsliste
Russlands Einfuhrstopp auf Agrarerzeugnisse und Nahrungsmittel aus der EU, den USA, Kanada,
Australien und Norwegen wird modifiziert. Am 20.8.2014 kürzte der Ministerrat die Liste der vom
Einfuhrverbot betroffenen Güter. Damit wurde offensichtlich, dass nicht alle Warengruppen aus
alternativen Quellen bezogen werden können. Getränke (ohne Milch), Genussmittel,
Kindernahrung und verarbeiteter Fisch waren schon von Anfang an von den Sanktionen
ausgeschlossen.
Quelle: gtai
37. Russland - Sinkendes Geschäft wirkt sich gravierend auf finnische Unternehmen
aus
Die im Zuge der Ukraine-Krise verkündeten Russland-Sanktionen betreffen viele finnische
Unternehmen direkt. Russland ist der wichtigste Auslandsmarkt im Außenhandel, dem
Fremdenverkehr und im Transportsektor. Gravierende Nachteile befürchten unter anderem die
Fluggesellschaft Finnair, die Werft Arctech und der Milchkonzern Valio. Laut einer ZentralbankStudie hätte eine Rezession in Russland in Höhe von 3% zur Folge, dass Finnlands
Bruttoinlandsprodukt um 0,5% sinkt.
Quelle: gtai
15
38. Russland - Deutsche Wirtschaft behauptet sich in schwierigem Umfeld
Einer repräsentativen Umfrage der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) zufolge
erwarten zwei Drittel der in Russland aktiven Unternehmen bis zum Jahresende 2014
gleichbleibende oder – zum Teil stark – steigende Erlöse. Das verbleibende Drittel rechnet
dagegen mit Einbrüchen um bis zu 50 Prozent und mehr.
"Besonders stark ist der innovative deutsche, zumeist mittelständisch geprägte Maschinen- und
Anlagenbau betroffen", erläuterte DIHK-Außenwirtschaftschef Treier bei der Präsentation der
Umfrage am 9.9.. Für 58 Prozent der Befragten hat der Konflikt in der Ukraine direkte
Auswirkungen auf ihre Geschäfte. Auch sind die Unter-nehmen in der Mehrheit der Ansicht, dass
die politischen Ziele mit den Sanktionen nicht erreicht werden dürften. Wie die Untersuchung der
AHK zeigt, führen die Sanktionen zu einer weiteren Verschärfung der ohnehin durch die RubelAbwertung und die konjunkturelle Schwäche angespannten wirtschaftlichen Situation in Russland
und zu einem deutlich eingetrübten Geschäftsklima.
So erwarten 71 Prozent der befragten Unternehmen bis zum Jahresende 2014 eine rezessive oder
schlechte wirtschaftliche Entwicklung – das sind 16 Prozent mehr als noch im Dezember 2013.
Sollte sich die Situation weiter verschlechtern oder die Sanktionen lange Bestand haben, sähen
sich die Unternehmen gezwungen, Projekte zu stornieren, Kurzarbeit einzuführen, Mitarbeiter zu
entlassen oder sich ganz aus Russland zurückzuziehen.
Der Präsident der Deutsch-Russischen AHK, Rainer Seele, zeigte sich besorgt: "Wir spüren noch
keine Veränderungen im Verhältnis zu unseren russischen Geschäftspartnern", sagte er. "Die
Hinwendung der Russen nach Asien, ob freiwillig oder gezwungen, ist jedoch eine ganz reale
Herausforderung." Er betonte, dass "trotz aller politischen Begleitumstände und der anhaltenden
militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine nach wie vor etwa drei Viertel der befragten
deutschen Firmen das Marktpotenzial Russlands langfristig als hoch oder sehr hoch" einschätzten.
Quelle: DIHK
39. Singapur - Wassertechnikförderung auf hohem Niveau
Singapur entwickelt sich zu einem Zentrum für Wassertechnik. Unter staatlicher Leitung wird es
gezielt als globaler "Hydro-Hub" ausgebaut. Schließlich will der Stadtstaat bei der
Wasserversorgung autark werden und holt sich dabei führende Technik an Bord. Ausländische
Komponentenhersteller und Dienstleister, auch deutsche Firmen, folgen dem Ruf. Neben
staatlichen Anreizen und einer hervorragenden Infrastruktur lockt ein Markt mit ein- bis
zweistelligen Zuwachsraten.
Quelle: gtai
40. Slowakei und Tschechien im Sog der Russland-Sanktionen
Die Russland-Sanktionen und die Krise in der Ukraine belasten auch die Wirtschaftsentwicklung in
Tschechien und in der Slowakei. Einige Hersteller von Nahrungs-mitteln und vereinzelte
Maschinenbauer geraten ins Schlingern. Dennoch bleibt die positive Konjunkturlage in beiden
Ländern nach derzeitigem Stand intakt. Die Regierungen in Prag und Bratislava haben ihre
Wachstumsprognosen sogar angehoben. Die starke Verflechtung mit dem EU-Binnenmarkt
erweist sich nun als Rettungsanker.
Quelle: gtai
41. Thailand - Kreditvergabe und Zahlungsmoral
Ein gut strukturierter und solider Bankensektor erleichtert in Thailand deutschen Unternehen die
Finanzierung von Investitionen und Liefergeschäften. Die häufigste Zahlungsform ist die Vorkasse,
Rabatte variieren nach Branche und Geschäftsumfang. Eine gute Zahlungsmoral verbürgen
multinationale und staatliche Großunternehmen, während die Kreditvergabe an KMU zukünftig
stärker durch Banken und Staat gefördert werden soll.
Quelle: gtai
16
42. Thailand - Kaufkraft und Konsumverhalten
Thailand zählt zu den gehobenen Schwellenländern mit einem wachsenden regionalen
Integrationsprofil. Neben einer breiten traditionellen Gesellschaft sorgt eine dynamisch wachsende
Mittelschicht für eine Hebung des Konsumstandards mit modernem, globalem Markenbewusstsein.
Bangkok profiliert sich immer stärker als attraktive Einkaufsmetropole, in der Pipeline befinden sich
über 20 größere Einkaufs- und Mehrzweckkomplexe mit einem Investitionswert um 2,5 Mrd. US$.
Quelle: gtai
43. Türkei - Umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur
Die Türkei verfolgt ehrgeizige Großprojekte zur Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur. Die
geplanten Investitionen sind mehrheitlich mit dem Einsatz von Hochtechnologien verbunden, was
eine intensive Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern erfordert. Vor allem in Verbindung mit
den Megaprojekten im Großraum Istanbul ergibt sich vielfältiger Bedarf an Bauleistungen,
Baumaterialien, Baumaschinen und technischen Ausrüstungen.
Quelle: gtai
44. Türkei - Wachsender Absatz von Brillen
Die Türkei ist ein vielversprechender Zukunftsmarkt für Brillen und Brillengläser. Der demographische Wandel und das zunehmende Verbraucherbewusstsein führen zur wachsenden
Nachfrage. Das jährliche Umsatzvolumen von derzeit rund 1 Mrd. US$ könnte nach Einschätzung
von Branchenvertretern langfristig verdreifacht werden. Internationale Brillenhersteller sind auf
dem türkischen Markt vertreten und intensivieren ihre Vertriebs-aktivitäten.
Quelle: gtai
45. USA - Chemiebranche setzt große Hoffnungen in EU-USA-Freihandelsabkommen
(TTIP)
Die chemische Industrie in den USA und der EU würde nach Einschätzung von Experten
überdurchschnittlich vom transatlantischem Freihandelsabkommen TTIP profitieren. Neben dem
Zollabbau versprechen sich die Akteure am meisten von einer intensiveren Zu-sammenarbeit im
Bereich der Regulierung. Beim Außenhandel mit chemischen Produkten einschließlich
Pharmazeutika erzielten die USA 2013 laut dem Fachverband ACC insgesamt einen leichten
Überschuss.
Quelle: gtai
46. USA - Warenimporte aus Deutschland legten im 1. Halbjahr zweistellig zu
Trotz eines im 1. Quartal rückläufigen Bruttoinlandsprodukts (BIP) haben die US-Waren-importe in
den ersten sechs Monaten 2014 um 3,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen. Mit
einem Plus von 10,4% entwickelten sich die Bezüge aus Deutschland dabei weiterhin
überdurchschnittlich. Positiv wirkten sich die wieder anziehende Nachfrage nach deutschen
Maschinen und Fahrzeugen sowie die starken Liefersteigerungen bei Chemieprodukten aus.
Quelle: gtai
47. Vietnam plant zahlreiche Infrastrukturprojekte
Vietnam benötigt zwischen 2011 und 2020 Infrastrukturinvestitionen in Höhe von umgerechnet
rund 260 Mrd. US$. Die Finanzierungsmöglichkeiten reichen jedoch nicht aus, um die
erforderlichen Investitionen zu tätigen. In allen Bereichen bleiben die realisierten Projekte hinter
den Plänen zurück. Mehrere Mrd. US$ sollen in den Ausbau der Flughäfen fließen. Konkrete
Chancen für deutsche Zulieferer bietet der Ausbau der Metro in Hanoi und Ho-Chi-Minh-City.
Quelle: gtai
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Berichte aus Brüssel
48. Europäisches Parlament der Unternehmen 2014
Am 16. Oktober 2014 findet zum dritten Mal das "Europäische Parlament der Unternehmen" in
Brüssel statt. Das einzigartige Veranstaltungsformat bringt analog zur Größe des
Europaparlaments 751 Unternehmerinnen und Unternehmer in Brüssel zusammen, um
wirtschaftsrelevante EU-Themen zu diskutieren und abzustimmen. Getagt wird im Europäischen
Parlament – dort, wo sonst die Abgeordneten ihre Plenarsitzungen abhalten.
In der deutschen Delegation werden entsprechend der Sitzverteilung im neuen Europa-parlament
96 Unternehmer aller Größen und Sektoren vertreten sein. Die Teilnehmer haben an diesem Tag
die Möglichkeit, ihre unternehmerische Perspektive in die Debatte über europapolitische
Kernthemen wie Internationalisierung, Bildung, Finanzierung oder Energie einzubringen und die
zukünftige EU-Agenda mitzugestalten.Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit
Entscheidungsträgern der Europäischen Institutionen und mit Kammer-vertretern aus allen EUMitgliedstaaten grenzüberschreitend zu vernetzen.Die Veranstaltung wird federführend alle zwei
Jahre vom Dachverband der europäischen Kammerorganisationen, EUROCHAMBRES,
veranstaltet. Die deutsche Delegation wird vom Deutschen Industrie – und Handelskammertag
(DIHK), dem Zentralverband des Deutschen Handwerkes (ZDH) und den Wirtschaftsjunioren
Deutschlands (WJD) betreut.
Quelle: DIHK
49. EU-Finanzminister beraten über die Ankurbelung von Investitionen
Die EU-Finanzminister berieten am Samstag (13.9.) in Mailand unter anderem darüber, wie die
Konjunkturschwäche in Europa überwunden werden könne. Auf der Basis eines Papiers des
deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble und seines französischen Kollegen Michel Sapin
diskutierten die Finanzminister unter anderem darüber, das Instrument der Kreditverbriefungen zu
fördern. Dabei bündeln Banken bestehende Kredite, um sie an Investoren weiterzuverkaufen und
so Spielraum für neue Kredite zu gewinnen. Hintergrund ist die so genannte Kreditklemme in
vielen Teilen der EU. Die EU-Finanzminister sprachen sich zudem dafür aus, mittels eines Pakets
aus mehr Investitionen, Einhaltung der Regeln zur Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen
die Weichen für mehr Wachstum und Arbeitsplätze in Europa zu stellen.
Quelle: DIHK
50. Neue EU-Sanktionen gegen Russland
Die Europäische Union hat am Freitag (12.9.) mit sofortiger Wirkung schärfere Sanktionen gegen
Russland beschlossen. Damit will die EU Druck auf Russland ausüben, um eine Lösung im
Ukraine-Konflikt herbeizuführen. Mit den neuen Maßnahmen sind sechs große russische Energieund Rüstungsunternehmen von der Geldbeschaffung auf den EU-Kapitalmärkten abgeschnitten.
Es gelten außerdem Einreiseverbote und Kontensperrungen für 24 Separatistenführer in der
Ostukraine und russische Politiker. Des Weiteren wurde ein Verbot von Dienstleistungen für die
Förderung von Öl ausgesprochen. Die Strafmaßnahmen sollen nach Angaben von EURatspräsident Herman van Rompuy noch vor Monatsende überprüft und möglicherweise geändert
oder zurückgenommen werden.
Quelle: DIHK
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Auslandsangebote/ -anfragen
Die Handelskammer Bremen weist darauf hin, dass für die nachstehenden Angebote keine Haftung
hinsichtlich der Bonität des Anbieters übernommen werden kann.
51. Geschäftskooperationsangebote – Oktober 2014
Das Enterprise Europe Network (EEN) vermittelt Geschäftspartner in den Mitgliedsstaaten der
Europäischen Union und darüber hinaus. Angeboten werden beispielsweise Vertriebsmöglichkeiten im Ausland, Produkte für den deutschen Markt, Outsourcing und lizenzierbare
Technologien. Diesen Monat informieren wir Sie über Kooperationsangebote aus dem Bereich:
Gesundheit
Profilnummer:
BRCZ20140827001
Land: Tschechische Republik
Leistungsprofil: Import und Vertrieb von medizinischer Ausrüstung
Bietet: Vertriebsleistungen, speziell im Bereich Altenpflege
Profilnummer:
BOUK20140818004
Land: Großbritannien
Leistungsprofil: 1. Herstellung von medizinischen Aufnahmetaschen
Sucht: Vertreiber und Handelsvertreter in Europa
Profilnummer:
BONL20140808001
Land: Niederlande
Leistungsprofil: Entwicklung und Produktion von probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln
Sucht: Partner für den Vertrieb (medizinisch)
Profilnummer:
BONL20140808002
Land: Niederlande
Leistungsprofil: Entwicklung einer speziellen Ernährung, basierend auf löslichem Getränke-pulver
aus natürlichen Bestandteilen
Sucht: Partner aus dem Bereich Augengesundheit (Augenoptiker, Apotheken)
Profilnummer:
BOMD20140806002
Land: Moldawien
Leistungsprofil: Medizinische Rehabilitationsleistungen
Sucht: Partner für ein Joint-Venture (Bau eines Rehabilitationscentrums, Besonderheit:
Weintherapie)
Bei
Interesse
erhalten
Sie
weitere
Informationen
bei
Laura
Heissenbüttel
(laura.heissenbuettel@wfb-bremen.de) vom Enterprise Europe Network Bremen. Da wir die
Namen der Unternehmen vorerst nicht weitergeben, nennen Sie bei Ihrer Anfrage bitte die
angegebene Profilnummer.
Das Enterprise Europe Network bietet Ihnen darüber hinaus an, Kooperationsangebote individuell
für Sie zu recherchieren und Ihr eigenes Kooperations- angebot europaweit zu veröffentlichen.
Quelle: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
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Auslandsmessen
52. November 2014 - Internationale Transport- und Logistikmesse in Angola
In Angolas Hauptstadt Luanda findet im November 2014 zum vierten Mal eine internationale
Messe für Transport und Logistik statt. Veranstalter der EXPOTRANS 2014 ist das angolanische
Transportministerium in Zusammenarbeit mit der Messegesellschaft FIL. Anmeldeschluss ist der
19.9.14.
Quelle: gtai
53. 10. bis 13. Dezember 2014 - MIDEST MAROC - Die internationale Fachmesse für
Werkzeugmaschinen und die Zulieferindustrie in Casablanca, Marokko
Marokko ist heute eines der dynamischsten Länder der gesamten MENA-Region. Marokkanische
Unternehmen nutzen diese Entwicklung durch den Ausbau und die Verbesserung ihrer inzwischen
hoch qualifizierten Zulieferindustrie. Infolgedessen wird Marokko nicht nur zunehmend interessant
für Outsourcing sondern auch als Zuliefererland für deutsche Firmen. Um hier den wachsenden
Ansprüchen der internationalen Unternehmen gerecht zu werden und neuen Herausforderungen
wie Umweltschutz, Kostenkontrolle und Energieeffizienz entgegentreten zu können, investieren
zahlreiche marokkanische Firmen in neue, innovative und bessere Maschinen und Ausrüstungen.
Außerdem bietet Marokko durch seine Position als Dreh- und Angelpunkt für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europa, Nordafrika, der arabischen Welt und Westafrika, einen idealen
Standpunkt für die MIDEST Maroc.
Die Messe bietet die Möglichkeit einen Einblick in die stetig wachsende Industriewirtschaft
Marokkos zu gewinnen und dabei Anbieter von Lösungen aus den Bereichen Metall- und
Kunststoffverarbeitung, Elektronik, Mikrotechnik und Industriedienstleistungen, kennen-zulernen.
Die Gliederung der Messe in sechs verschiedene Sektoren bietet dem Besucher die Möglichkeit,
schneller individuelle und kompetente Antworten, Anregungen und Lösungen zu finden. Sektoren
und Branchen der Messe: Elektronikprodukte, Industrie-informatik, Industriezubehör, technische
Fortbildung, Textiltechnik, Unternehmensservice, Wartungstechnik, Zulieferindustrie, Metall- und
Kunststoffverarbeitung, Mikrotechnik und Industriedienstleistungen, Textil, etc.
Die AHK Marokko will deutschen Maschinenherstellern und –verkäufern (Kunststoff-, Elektronik-,
Textilindustrie, etc.) hier die Möglichkeit bieten ihre innovativen Produkte vorzu-stellen und
anzubieten.
Die Anmeldefrist läuft am 31. Oktober 2014 aus. Interessenbekundungen bitte per E-Mail.
Weitere Informationen: Susanne Blask, Deutsche Industrie- und Handelskammer in Marokko,
Tel.: +212 (522) 42 94 00/01, E-Mail: Susanne.Blask@dihkcasa.org
Quelle: AHK Marokko
54. 23. bis 26. April 2015 – Internationale Musikfachmesse „jazzahead!“ wird
zehn / Partnerland: Frankreich
Seit nunmehr zehn Jahren expandiert die „jazzahead!“ in Bremen überaus erfolgreich. Das
zweiwöchiges Festival zählt rund 120 Einzelveranstaltungen und die begleitende Messe legte
allein im Jahr 2014 bei den Ausstellern um 20% zu. Die registrierten Fachbesucher kommen aus
50 Ländern. Mit der besonderen Form des Festivals hat sich die Messe als einer der wichtigsten
internationalen Plätze für Jazzmusiker etabliert. Basierend auf der international bedeutendsten
Jazz-Fachmesse hat sich mit der Clubnacht und einem ausgedehnten Kulturprogramm zum
Partnerland ein regionales Kulturfestival entwickelt – diese spezielle Entwicklung ist es, die der
Veranstaltung als Plattform internationale Geltung wie auch regionale Bedeutung bringt.
Partnerland im Jahr 2015 ist Frankreich.
Weitere Informationen: Sybille Kornitschky, Tel.: 0421/3505 268,
E-Mail: kornitschky@jazzahead.de
Quelle: Messe Bremen, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
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Veröffentlichungen
55. Gesamtwirtschaft
Großprojekte in Finnland 2014/2015, 26 S., Bestell-Nr. 19259
Wirtschaftstrends
Hongkong (SVR), Jahresmitte 2014, 13 S., Bestell-Nr. 19264
Usbekistan, Jahresmitte 2014, 16 S., Bestell-Nr. 19306
Wirtschaftstrends kompakt
Hongkong (SVR), Jahresmitte 2014, 2 S., Bestell-Nr. 19265
Nationale Investitionsförderung
Brasilien, 2014, 9 S., Bestell-Nr. 19324
Korea (Rep.), 2014, 8 S., Bestell-Nr. 19275
USA, 2014, 7 S., Bestell-Nr. 19307
Transport und Logistik
Korea (Rep.), 2014, 9 S., Bestell-Nr. 19258
USA, 2014, 8 S., Bestell-Nr. 19263
Quelle: gtai
56. Branchen
Windenergie
Vereinigtes Königreich, 2014, 12 S., Bestell-Nr. 19205
Quelle: gtai
Alle Publikationen stehen als pdf unter www.gtai.de zum Download bereit. Die Preise verstehen
sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
57. AHK Frankreich veröffentlicht Informationsbroschüre
Die Abteilung „Umwelt“ der AHK Frankreich hat eine Informationsbroschüre herausgegeben, die
grundlegende Bestimmungen der wichtigsten französischen Herstellerzusammen-schlüsse bzw.
Meldeverfahren, von denen exportierende Unternehmen betroffen sind, aufzeigt.
Die Informationsbroschüre kann kostenlos bei der Abteilung „Umwelt“ der AHK Frankreich bestellt
werden.
Quelle: AHK Frankreich
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Anforderungsbogen - Weiterempfehlung - Verbesserung
Fax-Nr.: 0421/3637-246
Handelskammer Bremen
Geschäftsbereich International
Andrea Goß
Am Markt 13
28195 Bremen
Telefon: 0421 3637 241
Datum: ______________
Wir bitten um Übersendung von weiteren Informationen gemäß Punkt:
_________________________________________E-Mail:________________________
Sind Sie zufrieden mit den Ihnen gelieferten Informationen unseres Rundschreibens?
Gerne nehmen wir Ihre Anregungen entgegen.
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Impressum
Herausgeber:
Handelskammer Bremen
Am Markt 13
28195 Bremen
im Verbund mit dem Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertag (NIHK) und der IHK
Bremerhaven
Mitglieder des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK) sind:
Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg
Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland
Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg
Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum
Die Informationen werden mit größter Sorgfalt zusammengetragen, recherchiert und verarbeitet.
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Bianca Holzenkämpfer
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Außenwirtschaftliche Bescheinigungen
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Ruth Janssen
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Außenwirtschaftliche Bescheinigungen
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Elke Ristok
Telefon-Nr.: 0421/3637 103
Außenwirtschaftliche Bescheinigungen, Ausländerangelegenheiten
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