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Europaschützenfest 2015 in Peine - KSV

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1
F ESTI VAL 2012
Augusta Laar
Marlene Streeruwitz
Anna Breitenbach
Birgit Kempker
Marlen Pelny
Lydia Daher & Band
Rachel Salamander
und Ruth Klüger
Sabine Groschup
Beisspony
Schule für Dichtung Wien
2
Ilma Rakusa
Sarah Ines
GRU S S W O R T
Zum zweiten Mal richtet das Schamrock-Festival der
Dichterinnen einen weiblichen Blick auf den aktuellen
poetischen Kosmos. Angetrieben von der Vision, mit
Poesie die Welt zu verändern, entwickelte die Münchner
Künstlerin und Kulturschaffende Augusta Laar 2009 in
Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt
München die Lesereihe Schamrock-Salon der Dichterinnen.
2012 ging daraus das weltweit erste Festival von und für
Lyrikerinnen hervor. Angesichts des großen Erfolgs des
Festivals, das mit über 40 Beteiligten in der Anthologie
„hingerissen in eurer Mitte“ dokumentiert ist, wird dies
nun als Biennale fortgeschrieben.
Laar und ihre Mitveranstalterin, die Autorin und Kulturvermittlerin Sarah Ines Struck, laden vom 24. bis 26. Oktober
über 50 Lyrikerinnen aus 13 Ländern nach München sowie
am 20. Oktober 2014 nach Wien zu ihrem generationenund grenzüberschreitenden Lyrikfest mit Lesungen und
Performances, Ausstellung und Diskussionen. Künstlerinnen
aus Deutschland, Finnland, Galizien, Irland, Italien, Japan,
Mexiko, Österreich, der Schweiz, Slowenien, der Türkei,
der südsibirischen Republik Tuwa und den USA folgen
dem lyrischen Ruf.
Mit Frauenpower knüpft das Festival so ein internationales
Netzwerk und verbindet Künstlerinnen der verschiedenen
kulturellen Traditionen über den Austausch ihrer poetischen
Arbeiten untereinander und mit den Zuhörerinnen und
Zuhörern, die mit ungewöhnlichen Hörerlebnissen rechnen
können.
Ich wünsche dem Festival, den Künstlerinnen und den
Besuchern und Besucherinnen inspirierende Begegnungen
und neue Perspektiven auf poetische und reale Welten.
Dr. Hans-Georg Küppers
Kulturreferent der Landeshauptstadt München
3
ED I TO R IAL
hingerissen in eurer Mitte (Friederike Mayröcker)
Das Schamrock-Festival der Dichterinnen startet in diesem Jahr in
Wien, zu Ehren von Friederike Mayröcker, die im Dezember ihren
90sten Geburtstag feiert. 2012 hatte sie dem 1. Schamrock-Festival
eine „Gruszbotschaft“ geschickt und den Titel für unsere FestivalAnthologie gestiftet. Auf Friederike Mayröckers Vorschlag hin
gastiert das Festival auch für einen Tag in Wien. Zum Auftakt 2014
hören wir die Dichterin live mit neuen Texten im Literaturhaus Wien.
Als Kooperationspartner konnten wir das Literaturhaus und die
Schule für Dichtung Wien gewinnen.
Wir danken Friederike Mayröcker für ihr großzügiges Engagement
für das Schamrock-Festival der Dichterinnen und wünschen ihr
und uns viele weitere kreative Jahre.
Der Schamrock-Salon der Dichterinnen existiert nun im sechsten
Jahr in München; dort wird nicht nur gelesen, sondern auch über
die Bedingungen des lyrischen Schreibens für Frauen diskutiert.
Mit kreativer Wut und poetischem Elan außergewöhnliche Ideen
und frische Formen zu entwickeln, dazu möchten wir Dichterinnen
ermutigen. München war in den ersten drei Jahrzehnten des
20. Jahrhunderts ein Zentrum des kulturrevolutionären Aufbegehrens
junger Malerinnen und Literatinnen. In dieser Tradition sehen Salon
und Festival ihre Wurzeln.
Das 2. Schamrock-Festival der Dichterinnen präsentiert das ganze
Spektrum gegenwärtigen lyrischen Arbeitens bis zu synergetischer
Kooperation mit anderen Künsten: Sprechoper, Musiktheater,
Vorträge und eine Klasse an der Schule für Dichtung Wien.
Mitveranstalter sind wie beim ersten Festival die Kulturvermittlerin
und Autorin Sarah Ines Struck, und im Jahr 2014 der Klangkünstler
und Hörspielautor Kalle Aldis Laar.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei über 30 nationalen wie
internationalen Kulturinstitutionen und den Veranstaltungshäusern,
die unsere Biennale ideell und finanziell unterstützen (Seite 51).
Besonders freuen wir uns über die Unterstützung des Kulturreferats
der Landeshauptstadt München, das den Salon von Beginn an
gefördert hat.
Genießen Sie die Fülle, die Fantasie und die Begegnung mit über
fünfzig Dichterinnen an den vier Tagen des 2. internationalen
Schamrock-Festivals!
Augusta Laar,
künstlerische Leitung
4
I NHA LT
Fe stival 2 01 2
2
Grusswo rt
3
Editoria l
4
Dich terin ne n
6
Anth olo gie Fe s t iv al 2012
27
Pe rforma nc es / Konz er t e
28
Vo rträge
36
Modera tion 37
Ausste llun ge n
38
Pro gra mm W ien 40
Pro gra mm Mün chen
42
Fe stival-T ea m
46
Fö rde rer
51
Sc ha mroc k Sal on und e. V. 52
Tic ke ts
53
Anfa hrt Pasing er Fabr ik 54
Impre ssum
54
Te ilne hme rve rz eichnis 55
5
D I C HTERINNE N
Friederike Mayröcker
(A)
MO 20.10. 18.30 UHR WIEN
*1924 in Wien, arbeitete zwischen 1946 und 1969 als Englischlehrerin
an verschiedenen Wiener Hauptschulen. Ab 1939 erste literarische
Arbeiten, sieben Jahre später erste Veröffentlichungen von Gedichten.
1954 lernte sie Ernst Jandl kennen, mit dem sie zunächst eine enge
Freundschaft verbindet, später wird sie seine Lebensgefährtin.
Ab 1956 erste Buchveröffentlichungen: Lyrik und Prosa, Erzählungen
und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte.
Zuletzt erschienen „études“ 2013, „Von den Umarmungen“ 2012,
„Ich sitze nur GRAUSAM da“ 2012, alle bei Suhrkamp.
Auszeichnungen (Auswahl): Buchpreis der Wiener Wirtschaft 2014,
Bremer Literaturpreis 2011, Peter-Huchel-Preis 2010, Hermann-LenzPreis 2009, Ehrenring der Stadt Wien 2004, Premio Internazionale
2003, Georg-Büchner-Preis 2001.
1 Gedicht das ist so 1 Atemzug : 1 Vögelchen auf der
Spitze des Baumes : kein Gewicht auf der Brust des
Dichters : 1 Gedicht das ist der Tann der mir wächst aus den
Lungen Flügeln : der mir sprieszt aus den Abschiedstränen :
1 Gedicht das sind nicht Trompeten Posaunen : 1 Gedicht das ist
1 Schluchzen und Küssen : 1 Gedicht das ist die Umarmung des
Freundes in 1 Oktobernacht
1.10.09
6
D I CHT E RI NNE N
Esther Ackermann
(CH)
Im Horst auf dem Wagenrad
Über dem Schornstein
Werden die Kleinen
Zum Rand geschubst
Wer weiß ob das Rad
Nachts nicht auch rollt
*1962 in Thun/CH, Germanistin und Theaterwissenschaftlerin Lic. phil.
Arbeit u.a. als Dramaturgin, Verlagslektorin, Rezensentin,
Koordinatorin und Dokumentalistin des Schweizerischen
Literaturarchivs in Bern.
Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften. Erste Preise für
Lyrik und Kurzgeschichten.
FR 24.10. 15 UHR MÜNCHEN
Anja Bayer
(D)
*1971 in Lafayette/ USA.
Binnenschiffahrt
zugeknotet
und zugekonnt
kontern
und kentern im / Im
Sprachfluss
der so harm
los daherkommt
Studium der Angewandten Theaterwissenschaft, Justus-LiebigUniversität Gießen, Auftritte als Sprecherin und Performerin (lose
combo, Berlin).
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München,
Rauminstallationen, Kunst im öffentlichen Raum und konzeptuelle
Arbeiten (Gießen, Altötting, Frankfurt a. M., Köln, München).
Lektorin und Logotherapeutin, lebt und arbeitet in München.
SO 26.10. 15.30 UHR MÜNCHEN
7
D I C HTERINNE N
Anna Breitenbach
(D)
Wie ich auch renne und
rase, den Feldvorteil hat
der Hase!
*1952, lebt in Esslingen und Elmo /
Italien.
Studium der Germanistik und
Politikwissenschaft in Göttingen und
Tübingen.
Arbeiten als Reporterin und Autorin
für den SDR Stuttgart; ab 2005 Konzeption und Redaktion der Reihe
„Frische Gedichte“ im Feuilleton der Esslinger Zeitung;zahlreiche
Performances, Installationen, poetische Kalender und Ausstellungen,
ab 2009 Slam Poetry.
www.annabreitenbach.de
SA 25.10. 21 UHR MÜNCHEN
Yolanda CastaÑo
(ES, GaliZien)
*1977 in Santiago de Compostela,
Spanien. Studierte Spanische
Literaturwissenschaft. Sie ist
Dichterin, Herausgeberin und
Kulturmanagerin. Veröffentlichung
von sechs Gedichtbänden auf
Galizisch und Spanisch.
Sie verbindet Poesie mit Musik,
Performance, Tanz, Architektur
und Kunst, sogar mit Kochkunst.
Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien für Aufenthalte in Rhodos,
München (2011) und Peking (2014).
Vai un día precioso.
E que ben fixemos vir ata aquí, o parque
tanto mete a pata como brilla, o mesmo ca un adolescente.
Es ist ein wunderschöner Tag.
Und wie gut, dass wir hierher gekommen sind, der Park
glänzt und ist ungeschickt, genau wie ein Halbwüchsiger.
SA 25.10. 14 UHR MÜNCHEN
8
D I CHT E RI NNE N
Zehra Çırak
(TÜRKEI)
Sekundärsäcke
diese mit Wohl und mit Übel
was nötig ist
zuerst ein Feuerchen der Schrift
aufgeschrieben
erzählt wird vieles
*1960 in Istanbul, 1963 Übersiedlung nach Deutschland, lebt und
arbeitet seit 1982 in Berlin. Ein Schwerpunkt ihrer Lyrik war die
Zusammenarbeit mit dem 2014 verstorbenen Objektkünstler Jürgen
Walter, dessen Skulpturen sie zum Ausgangspunkt ihrer Texte machte.
Zahlreiche Stipendien und Preise, 2001 Adelbert von Chamisso-Preis.
Zuletzt veröffentlicht: „DER GERUCH VON GLÜCK“, Erzählungen
2011, „Die Kunst der Wissenschaft“, Texte und Objekte als E-Book in
Deutsch und Englisch, beide im Verlag Hans Schiler, Berlin.
FR 24.10. 19 UHR MÜNCHEN
AnN EGAN
(IRLAND)
When noise rises like wind
blowing across the bog,
cartwheels turn stones
back to their beginnings
*1948 in Co Laois in Irland
beyond the boundaries
where one day I will go
following the sounds
to hear my grandfather
Sie schreibt für das Naas Intergenerational Housing Project und
arbeitet mit Kildare Library and Art Services zusammen.
Ihre bisherigen Publikationen sind „Landing the Sea“, „The Wren
Women“ und „Brigit of Kildare“ und „Telling Time“ (2012).
ihre Gedichte wurden in zahlreichen Publikationen veröffentlicht
(u.a. Poetry Ireland Review; Prairie Schooner). Auszeichnungen:
Writers’ Week Listowel, The OKI Prize und The Cecil Day Lewis Prize.
SA 25.10. 18 UHR MÜNCHEN
9
D I C HTERINNE N
Karin Fellner
(D)
Der Wind stand auf in den Falten
der Nacht, im Gallenraum,
und suchte Allmählichkeit,
verneigte und breitete sich
aus im Skalp der Poetin
*1970 in München, studierte Literaturwissenschaften, arbeitet heute
als Autorin, Schreibcoach und Übersetzerin. Mehrere Auszeichnungen
für ihre Lyrik, u.a. 2012 den Medienpreis des Lyrikpreises Meran.
Bislang erschienen drei Einzelbände mit Gedichten, zuletzt „hangab
zur kehle“, yedermann Verlag, München 2010. Im Januar 2015
erscheint der 4. Einzelband „Ohne Kosmonautenanzug“ (parasitenpresse, Köln).
FR 24.10. 15 UHR MÜNCHEN
SA 25.10. 18 UHR MÜNCHEN
Moderation Dichterinnen aus Irland
Ingrid fichtner
(CH)
peinigt den Boden die letzten
Schneeflecken werden rissig
Geäst trocknet von Baum zu
Baum schießen gelbe Pfeile
hervor und wecken die Samen
*1954 in Judenburg, Österreich; lebt seit 1985 in Zürich, arbeitet
neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit als freie Lektorin und
Übersetzerin.
Veröffentlichungen seit 1995, hauptsächlich Lyrik, für die sie mehrfach
ausgezeichnet wurde. Einladungen zu internationalen Poesiefestivals.
Jüngste Publikationen: „Von weitem“ 2014 und „Lichte Landschaft“
2012, beide im Wolfbach Verlag, Zürich.
SA 25.10. 15.30 UHR MÜNCHEN
10
D I CHT E RI NNE N
HEIKE FIEDLER
(CH)
geboren in Düsseldorf, lebt
in Genf. Autorin, Poetin,
Performerin, Musikerin.
ich liebe tisch isch liepe dich ich
lippe dich tisch libbe ich
ich tisch dich leip dich tisch nicht
lipp dich ich verwisch‘ dich
tisch licht leib fisch dicht bleib ich
tipp dich an mein tisch
lein deck ich leck dich lieb ich deck
dich schleck das tischlein
deckt sich tisch ich leibe dich ich
denk mich lipp dich leib
ich leik dich tisch:
„ich liebe dir“
Seit 2000 Teilnahme an internationalen Poesie- und Musikfestivals. Sie performt ihre Texte mit Laptop, Papierrollen und eigenen
Laut- und Bildmontagen. Konzeption und Realisierung pluridisziplinärer Projekte (u.a. La Bâtie-Festival de Genève).
Zahlreiche Publikationen in Zeitschriften, Anthologien, CDs.
www.realtimepoem.com
SA 25.10. 15 UHR MÜNCHEN
AnJA Golob
(SLOWENIEN)
Die Helle kommt von unten,
neben dir der Körper schläft
und sieht nicht,
wie sie draußen lauert, an die
Scheibe schlägt,
sich unter der Tür durchtastet,
aus dir heraussickert
*1976, studierte Philosophie und Komparativistik in Ljubljana. Sie ist
Autorin, Journalistin und Tanz-Dramaturgin. Sie schreibt Theaterkritiken und veröffentlicht Fachartikel in Zeitschriften. 2010 erschien
ihr erster Gedichtband „V roki (In der Hand)“, 2013 der zweite „Vesa
v zgibi (Hang in der Armbeuge)“.
Anja Golob ist Chefredakteurin und Mitbegründerin des Verlags
VigeVageKnjige; sie lebt zwischen Ljubljana, Brüssel und London.
www.anjagolob.org
MO 20.10. 19 UHR WIEN
SO 26.10. 18 UHR MÜNCHEN
11
D I C HTERINNE N
Nora Gomringer
(CH /D)
auch du ein Fellchen
auch du ein Hündchen
auch du ein Mörderlein
auch du ein Krallchen
auch du ein Zähnchen
*1980, ist Schweizerin und
Deutsche. Sie lebt in Bamberg,
wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia seit 2010
leitet. Gomringer schreibt Lyrik, rezitiert und liest preisgekrönt vor.
Zuletzt wurden ihr der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache (2011)
und der Joachim-Ringelnatz-Preis (2012) verliehen. Seit 2000 hat sie
fünf Lyrikbände und eine Essay-Sammlung bei Voland & Quist
veröffentlicht. 2014 ist sie die offizielle Stadtschreiberin von Helsinki.
www.nora-gomringer.de
MO 20.10. 21 UHR WIEN
FR 24.10. 20 UHR MÜNCHEN
Die Lesung von Nora Gomringer in München wird moderiert von
Pia-Elisabeth Leuschner a S. 37
In Kooperation mit der Schule für Dichtung Wien:
Lyrik & Larynx – das Über-setzen von Schrift in Ton und Bild
und Arbeitsprozesse anderer Art.
Kurzklasse mit Nora Gomringer
Nora Gomringer an die Teilnehmenden:
Alle sollten drei eigene Texte im Gepäck haben und zur Besprechung bereit sein. das heisst, sie sollten sie auch zum Vorlesen
vorbereitet haben.
Ich freue mich, wenn die Teilnehmer / innen gute Englischkenntnisse
besitzen, bzw. ein fremdsprachliches Gedicht mitbringen, das ihm /
ihr gefällt.
5 Unterrichtseinheiten
Montag, 20. Oktober - 10.00-12.30 Uhr und 14.00-16.30 Uhr
Ort: Schule für Dichtung, Mariahilfer Str. 88a / Stiege III/7, 1070 Wien
20.30 Uhr: Klassenpräsentation
Ort: Literaturhaus Wien
Drei fliegende Minuten unplugged.
Musiktheater von Helga Pogatschar nach Texten von
Nora Gomringer in München am Freitag, 24.10., 21 Uhr a S. 28
12
D I CHT E RI NNE N
ANDREA GRILL
(A)
schüttle beim Umrühren
die Handgelenke meiner Mutter
aus beiden Ärmeln,
verwende den Vater wie Privatbesitz
(er hört den Staat ab)
*1975 in Bad Ischl, Österreich; lebte mehrere Jahre in Cagliari
(Sardinien), Tirana, Amsterdam und Bologna. Schriftstellerin und
Übersetzerin aus dem Albanischen; veröffentlicht in zahlreichen
Zeitschriften (z.B. NZZ, Der Standard, Die Presse, Literatur und
Kritik, Manuskripte).
u. a. Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2011. Zuletzt erschienen:
„Happy Bastards“, Gedichte. 2011. „Safari, innere Wildnis“, Gedichte.
2014. Beide im Otto Müller Verlag, Wien-Salzburg.
www.m-orld.org/
MO 20.10. 19 UHR WIEN
SO 26.10. 15.30 UHR MÜNCHEN
Theresa Hahl
(D)
*1989 in Heidelberg, ist seit
2009 aktiver Teil der deutschsprachigen Spoken Word-Szene,
gibt Schreibworkshops und setzt
sich innovativ mit der Inszenierung
des gesprochenen Wortes
auseinander.
Verschiedene Projekte mit dem Goethe Institut in Afrika und Indien.
Neben Eigenpublikationen und Hypertextprojekten wurden ihre Texte
unter anderem bei Reclam und Lektora veröffentlicht.
www.theresahahl.de/texte/
wieder neu von vorn. (Tänzerparabel)
Als schon der Morgenmahlstrom längst erwacht
in trüber Tracht fahl durch die Fenster klafft,
haben gähnende Gespenster dieser Nacht
einen letzten tranceertränkten Tänzer vorgebracht.
FR 24.10. 18 UHR MÜNCHEN
13
D I C HTERINNE N
Sonja Harter
(A)
auch ohne den geringsten plan
schichten sich die versatzstücke
eines geglückten tages akkurat
übereinander
*1983 in Graz, lebt in Wien. Seit 2001
veröffentlicht sie in Literaturzeitschriften
(u.a. Manuskripte, Lichtungen, kolik),
Anthologien (u.a. Jahrbuch der Lyrik,
Lyrik von Jetzt Zwei, und im ORF Radio.
2005 erschien der Gedichtband „barfuß richtung festland“, 2008
folgte „einstichspuren, himmel“. (beide Leykam).
Preise und Stipendien: Literaturförderungspreis der Stadt Graz 2003,
Literaturstipendium der Stadt Graz 2005, Frauen.Kunst.Preis 2006,
Wiener Autorenstipendium 2010, Staatsstipendium 2011.
Arbeitet als Kulturredakteurin bei der Austria Presse Agentur APA.
MO 20.10. 19 UHR WIEN
FR 24.10. 15 UHR MÜNCHEN
ANdrea Heuser
(D)
STEIN sein
umspült werden, gänzlich
unbewegt
jene Bewegung begreifen
die fortwährend kontaktet, sich
reibt, dabei
ins Innere nicht dringt
Ihr Verströmen begreifen, ihren
Verschmutzungsgrad
dies fremde Gedächtnis
*1972, lebt in München. Sie studierte Deutsche Literatur,
vergleichende Religions- und Politikwissenschaften in Köln und Bonn.
Literarische Arbeiten in den Bereichen Lyrik, Prosa und Musiktheater.
2008 erschien ihr Lyrik-Debüt „vor dem verschwinden“. 2012 wurde
„All diese Tage“, die sechste Oper, zu der sie das Libretto schrieb,
an der Oper Bremen uraufgeführt (Musik: Moritz Eggert).
2014 erscheint ihr erster Roman „Augustas Garten“ bei DuMont.
SA 25.10. 15.30 UHR MÜNCHEN
14
D I CHT E RI NNE N
Christine Huber
(A)
bilder fauchen wie
bewaffnet auf die stille
kleine treiben alsob
treibjagd tausend ohren
bleiben innen zwischen
zeilen also doch
*1963 in Wien, lebt in Wien.
Publikationen: „über maß und
schnellen“, mit Lithografien, „Das fröhliche Wohnzimmer“ 2006;
„Durchwachte Nacht. Gedankenstrich“ (mit Magdalena KnappMenzel) 2011; „striche streichen“ (mit Christian Utz) 2012. „alles auf
los“ (Lyrikheft Nr. 5; mit Zeichnungen von Ilse Kilic und Fritz Widhalm),
Das fröhliche Wohnzimmer-Edition, Wien 2013.
Außerdem: Visuelle Poesie, Libretti, Arbeiten zur Musik (Wolfgang
Suppan, Beat Furrer), Hörstücke (u.a. gem. mit Alexander Stankovski).
SA 25.10. 15.30 UHR MÜNCHEN
Birgit Kempker
(CH)
Jetzt weiss ich über dich
was ich träumte
ich füllte deine Löcher
zu Tode; selbst die Tulpen rochen so
wie ich es dachte
sie riechen aber nicht
*1956, lebt in Basel, unterrichtet im Bereich: Wort Bild Ton. Raum
Idee Konzept. Texte in der Kunst. Forschung. Prosa. Essay.
Hörspiel und vieles andere.
Zuletzt sind von ihr erschienen: „Peter Pan. Eine Nachersetzung aus
dem Englischen“, 2007, „Sehnsucht im Hyperbett, ein transverfickter
Diskurs“ (Droschl Verlag) 2008, „Repère, ein Suchfilm und ein Unikat“.
2009 und in der Edition Korrespondenzen 2013: „Das Sehen Versuchen. Umverteilungsübungen“.
Hörstücke beim DRS2, ORF und WDR
SO 26.10. 18.30 UHR MÜNCHEN
15
D I C HTERINNE N
ODILE KENNELL
(D)
speedgedichte sollen
die Fünfzeilengrenze
nicht überschreiten, nicht
die Anzahl übermittelbarer
Zeichen
die sich aus der maximalen
Nutzdatenlänge ergibt
*1967 in Bühl/Baden, zweisprachig aufgewachsen, lebt in Berlin als
Autorin und als Lyrikübersetzerin aus dem Französischen, Portugiesischen, Spanischen, z.B. von Jean Portante, Angélica Freitas und
Damaris Calderón.
Sie erhielt u.a. das Alfred-Döblin- sowie das Gisela-Scherer-Stipendium
und kam in die Finalistenrunde des Münchner Lyrikpreises 2013 sowie
des poet in residence Dresden 2014.
Sie veröffentlichte zuletzt bei dtv „Was Ida sagt“, Roman 2011, und
„Oder wie heißt diese interplanetare Luft“, Gedichte 2013.
SA 25. 10. 15.30 UHR MÜNCHEN
Alma Larsen
(D)
sitzen zwei beinander
tippen schieben sprüche
bilder füllen ihre augen
botschaften aus einer unfassbaren weiten welt
*1945 in Kyritz, lebt seit 1967 in München. Studium der
Politikwissenschaften.
Veröffentlichungen von Lyrik, Kurzprosa und Essays; Literarische
Performances mit Künstler / innen anderer Sparten; Konzepte +
Organisation literarischer Veranstaltungen; Gründungsmitglied von
Schamrock e.V. und Mitveranstalterin beim Schamrock-Festival 2012.
Sechs Gedichtbände, zuletzt erschien „im Nacken ein Luftzug“,
Spielberg Verlag, Regensburg 2012.
www.alma-larsen.de
FR 24.10. 15 UHR MÜNCHEN
16
D I CHT E RI NNE N
Swantje
Lichtenstein (D)
*1970 in Tübingen, Studium der
Philosophie, Literaturwissenschaft
und Soziologie. Literarische und
künstlerische Tätigkeit, Audioproduktion und Wissenschaft, grenz­überschreitend, konzeptuell, kuratierend, transmedial und performativ.
Zuletzt erschienen: „Entlang der
lebendigen Linie. Sexophismen“,
Wien 2010; „Widerständige Stunden“,
Berlin 2012; „Geschlecht. Schlagen vom Schlage des Gedichts“,
Berlin 2013; Übersetzung: Vanessa Place / Robert Fitterman:
„Covertext. Anmerkungen zu Konzeptualismen“, Berlin 2013
und ich muss sie dann durch die Wand ausspionieren
Der Spion kommt mit dem Eis und der Kunst ins Haus,
das Herausfischen und Analysieren ist ein Katzenspiel, das niemand
beherrscht, außer den Haustieren, ist ein Kreis und ein Wissen,
nicht gerne gesehen, ist eine Ritterrüstung
FR 24.10. 18.30 UHR MÜNCHEN
Einführungsvortrag
und Lesung
Sabina Lorenz
(D)
*1967 in München, lebt dort.
Veröffentlichungen: „Aufhellungen“,
Roman, P. Kirchheim Verlag, München
2011. „Echos für eine Nacht“, 2010
und „Die Fremde ist ein Ort“, 2007,
beide in der Lyrikedition 2000,
München erschienen.
2011 erhielt sie den Förderpreis des Stuttgarter Schriftstellerhauses.
www.reimfrei.de
Heute sagst du Du zu dir. Ein Test, ob es für freundliches
Zunicken reicht. Ein bisschen
Small-Talk. So was wie: abends wird es
wieder heller. Nebenan hunderte von Statusmeldungen. Anläufe, die Welt zu retten
FR 24.10. 15 UHR MÜNCHEN
17
D I C HTERINNE N
Dacia Maraini
(ITALIEN)
una poltroncina di vimini
il mare arruffato davanti
eri lì quieto e assorto
gli occhi a mollo nel tempo
che si disfa, che va, che vola
e tu con due brusche dolcezze
ricordi i gelati alla menta ?
*1936 in Fiesole bei Florenz, wuchs sie in Japan auf. Von 1943 bis
1945 war die Familie in einem Konzentrationslager interniert. Nach
der Rückkehr aus Japan lebte sie in Sizilien. Sie studierte in Palermo,
Florenz und Rom.
Neben Studien und Essays erschienen ab 1962 zehn Romane, zuletzt
2013 „Chiara di Assisi“ und fünf Gedichtsammlungen, u.a.: „Viaggiando con passo di volpe“, „Se amando troppo“ und „Notte di capodanno
in ospedale“. Für ihre Gedichte erhielt sie u.a. den Premio Penne.
Moderation & Übersetzung: Susanne Becker-Gonnella a S. 37
SO 26.10. 19.30 UHR MÜNCHEN
Birgit Müller-Wieland
(A)
dem All sinkt die Nacht
mit glitzernden Nägeln
heute kein Totentuch
Du streckst dich steckst dir
Leuchtsegel ins Haar suchst
die Wege wo
Niemand jagt
*1962 in Schwanenstadt, Oberösterreich, lebt in München.
Studium der Germanistik und Psychologie. Sie schreibt Gedichte,
Romane und Erzählungen, zahlreiche Libretti.
Sie arbeitete literaturwissenschaftlich, journalistisch und kulturpolitisch. Seit 1996 ist sie freie Schriftstellerin. Bei Haymon
erschien ihr Erzählband „Wohin auch immer“, Innsbruck 2009.
www.birgit-mueller-wieland.de
Sie wird begleitet von ihrem Mann Jan Müller-Wieland a S. 31
18
D I CHT E RI NNE N
Cliona O´Connell
(IRLAND)
Turning as if turning
by wind curl or the Coriolis effect
are physical and fictitious forces:
the Great Pacific Garbage patch.
Pelagic plastics, polymer roots
barbed aquatic cross hatch
of the new continent of trash,
the size of Texas becalmed mid-ocean
in these latitudes for working
off a dead-horse debt.
Wuchs in Co Wicklow auf und lebt in Dublin.
Nominiert für die 2010 Poetry Ireland Introduction Series.
Zur Zeit ist sie MA-Studentin am Mater Dei Institute der Dublin City
University.
Ihre erste Gedichtsammlung „White Space“ erschien 2011.
SA 25.10. 18 UHR MÜNCHEN
Brigitte Oleschinski
(D)
*1955 in Köln, lebt in Berlin.
Ihre Arbeit umfasst multimediale
Poesie-Performances, Auftritte bei
internationalen Festivals, Gastdozenturen, Internetprojekte.
Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter
1998 den Peter-Huchel-Preis und 2004
den Erich-Fried-Preis. Sie veröffentlichte unter anderem die Gedichtbände „Mental Heat Control“ (Rowohlt 1990), „Your Passport is Not
Guilty“ (Rowohlt 1997) und zuletzt „Geisterströmung“, DuMont 2004.
Dauernd bin ich Gerüchten auf der Spur, oder mein Gedächtnis hält
für Gerüchte, was ich doch schon erlebt habe, anwesend, oder wenigstens nachgeschlagen, dauernd aber verschwindet das Erlebte,
das Gewusste, als wäre es mir entgangen. Einem Gerücht nach
das Kreuz des Südens gesehen; in welcher sternklaren Nacht denn.
Blaugrün. Grünblau.
SA 25.10. 19 UHR MÜNCHEN
19
D I C HTERINNE N
Pelin Özer
(TÜRKEI)
*1972, Studium der Kommunikationswissenschaften. Bis 2003 Arbeit im
Medienbereich, seither freiberufliche
Schriftstellerin in Istanbul.
Veröffentlichungen: „Latife Tekin
Kitabı“, Interviewbuch mit Latife Tekin
(2005), „Cam Kulübeler“, Haikus
(2007), „17 Haziran“, Roman (2010), ausgezeichnet mit dem
Duygu-Asena-Romanpreis. 2010 gewann sie den Spezialpreis der
Jury beim Haiku-Wettbewerb der Boğaziçi Buchmesse.
Ich kenne ihn nicht
Doch sein Geist war einst mein Geliebter
Wüsste ich nicht Licht einzufärben mit der Silbe, die er zurückließ
Gäbe mir die Erinnerung an sein Fortgehen nicht diesen Frieden.
FR 24.10. 19 UHR MÜNCHEN
Judith Nika Pfeifer
(A)
fallen (dir) menschen zu
fallen zusammen wohin
bleiben morgend: to do
betrunkene aufsammeln
Die Sprach- und Kommunikationswissenschaftlerin schreibt Lyrik,
Prosa, szenische Texte und arbeitet an Musik- und transmedialen
Kunstprojekten in Berlin, Edinburgh, New York, Montreal, Wien.
Zuletzt veröffentlicht: „nichts ist wichtiger. ding kleines du“, Gedichte,
Mitter Verlag 2012; „zwischen“, Prosa, Czernin Verlag 2014.
www.judithpfeifer.com
SO 26.10. 15.30 UHR MÜNCHEN
20
D I CHT E RI NNE N
Tamara Ralis
(D)
ist russisch-deutsch-amerikanischer Herkunft, lebt als Autorin,
Künstlerin und Dozentin für
Literatur und Theater in München.
Performances, Lesungen und
Ausstellungen in N.Y., Berlin,
München, zuletzt im Museum für
Phantastische Kunst, Wien 2011.
Publikationen: „Hellster verlierbarer Ort“, Gedichte, Kehrer Verlag
2001 und „Cultural Politics and Identity“, LIT Verlag 2011.
Im Innern von dem, was noch nicht geschah,
an Arkaden gelehnt, durch die Bögen fließt Blau,
warten die Unbesprochenen als Raum im Raum.
Und hören auf den Schimmer im Klang ihrer Strahlen.
SA 25. 10. 15.30 UHR MÜNCHEN
SA 25.10. 18 UHR MÜNCHEN
Moderation Dichterinnen aus Irland
María Reimóndez
(ES / GaliZien)
so viele sprachen
verstecken sich unter deinen
bäumen
in den kleinen ecken deiner
gassen
und den brunnen, die man mit
holz im winter bedeckt.
sie suchen einen platz
*1975 in Lugo in Galizien, arbeitet als Übersetzerin, Schriftstellerin und
Aktivistin. Neben Romanen, Dokumentationen, Essays und Kinderbüchern erschienen von ihr die Gedichtsammlungen „Moda Galega“
(2002) und „Presente continuo“ (2013), „kleinigkeiten“ (auf Deutsch im
Eigenverlag, auf Galizisch als „cousiñas/ kleinigkeiten“ 2013).
1998 gründete María die galizische NGO „Implicadas no Desenvolvemento“, die sich gemeinsam mit indischen und äthiopischen Frauen
gegen Kapitalismus und Neoimperialismus und für Frauennetzwerke
engagiert.
SA 25.10. 14 UHR MÜNCHEN
21
D I C HTERINNE N
Asta Scheib
(D)
Ihre literarische Entwicklung
begann Asta Scheib mit Kurzgeschichten, „Angst vor der
Angst“ verfilmte Rainer Werner
Fassbinder für den WDR. Er
ermutigte sie auch, ihre Themen
in Romanen auszuarbeiten.
In den 1980er Jahren entstand ein Lyrik-Zyklus über ihren Vater (Piper). Veröffentlichungen u.a. „Kinder des Ungehorsams“ über Martin
Luthers Frau Katharina von Bora oder „In den Gärten des Herzens“
über das Leben und Schreiben der Dichterin Lena Christ.
Letzte Arbeiten: „Das stille Kind“ über einen autistischen Jungen und
„Sonntag in meinem Herzen“ über den Maler Carl Spitzweg.
Lena hob wieder ihren Finger und sagte, sie habe selbst
einen Titel für ihr Buch ausgesucht. „Erinnerungen einer
Überflüssigen, und da brauchn wir gar nicht mehr redn und
nicht mehr drüber nachdenken. Wissen S´, das ist nämlich
mein Buch.“
FR 24.10. 17.30 UHR MÜNCHEN
Wanda Schmid
(CH)
Die Stille
zwischen uns
ist nackt
wir
an die Nacht gelehnt
wir
sind nicht satt
*1947, lebt in Zürich. Sie schreibt
Gedichte, Prosa und Theatertexte.
Zusammenarbeit mit anderen Autorinnen, Vertonungen von Gedichten. Das Dramolett „Das Meer verdampft“ wurde als Fassadendrama
2004 am Stadttheater Luzern uraufgeführt.
Für ihre Arbeiten erhielt sie verschiedene Auszeichnungen u.a. 2000
den Einzelwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung für die
Erzählung „Friedhofsgeflüster“.
Letzte Buchveröffentlichungen: „Apfelblütenstecher“, Gedichte und
Fragmente 2008; „Löcher, Löcher“, drei Monologe 2011, beide im
eFeF-Verlag Wettingen.
SO 26.10. 15.30 UHR MÜNCHEN
22
D I CHT E RI NNE N
Kirsti Simonsuuri
(FINnland)
Taoin salakielten avaimia:
raikas vesi, latina
makea mansikka, suomi.
Schmiedete Schlüssel zu Geheimsprachen:
frisches Wasser, Lateinisch
süße Erdbeere, Finnisch.
*1945 in Helsinki, ist Wissenschaftlerin, Schriftstellerin und Dichterin.
Sie studierte Alte Sprachen, Philologie und Philosophie und promovierte an der Cambridge University. Studien über Homer und die frühe
griechische Epik und Mythologie, das griechische Drama und über
europäische und finnische Literatur.
Mehrere Gedichtsammlungen und Essays. Ihre Werke wurden in viele
Sprachen übersetzt. Ihre Anthologie „Enchanting Beasts“ mit Gedichten
finnischer Frauen gewann den Columbia University Translation Award.
Sie übersetzte Werke von Virginia Woolf, Sylvia Plath, Aischylos,
Sophokles, Euripides und Shakespeare ins Finnische.
SO 26.10. 14 UHR MÜNCHEN
Helena Sinervo
(FINnland)
*1961 in Tampere, studierte Musik
und Literaturwissenschaften.
2014 erschien der Gedichtband
„Avaruusruusuja (Raumrosen)“.
„Ihmisen kaltainen (Menschenähnlich)“, 2000 und „Väärän lajin laulut
(Lieder falscher Art)“, 2010 erhielten
die ‚Dancing Bear‘ Auszeichnung.
Ihre Gedichte sind in 25 Sprachen übersetzt, sie selbst übersetzt Werke
u.a. von Elizabeth Bishop, Yves Bonnefoy. Ihr erster Roman „Runoilijan
talossa (Im Haus der Dichterin“), 2004, gewann den Finlandia Preis.
www.helenasinervo.fi
Die Herbststege deines Blicks, die schwarzschimmernden Wimpelpimpfchen,
wie sie schon flattern , als sei’s der Augenblick des Abschiednehmens.
Ich bin unterwegs Richtung Versenkung, bin unterwegs
zwischen den x-, y- und z- Achsen, im Weltraum
SO 26.10. 14 UHR MÜNCHEN
23
D I C HTERINNE N
Yoko Tawada
(JAPAN / D)
Als Indianer verkleidet
warf ich die Teekisten in den Atlantik
Welke Blätter öffnen sich wieder im
Salzwasser
Die ungemütlichste Teezeremonie
im letzten Jahrtausend
*1960 in Tokyo. Von 1982 - 2006 in Hamburg, seither lebt sie in Berlin.
Studium der Literaturwissenschaft in Tokyo, Hamburg und Zürich.
Yoko Tawada schreibt auf Deutsch und Japanisch.
Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. Adelbert-von-Chamisso-Preis
1996, Yomiuri-Literatur-Preis 2013, Erlangener Literaturpreis für Poesie
als Übersetzung 2013. Hamburger Gastprofessur für Interkulturelle
Poetik 2011.
Zuletzt erschien: „Etüden im Schnee“, Konkursbuchverlag 2014.
www.yokotawada.de
SA 25.10. 20 UHR MÜNCHEN
Patti Trimble
(USA)
In your place
I would have bones filled with air,
a beak to pull the work of hands,
a head I turn entirely
to see the whole of things.
Lebt in Kalifornien und Sizilien. Sie war Mitbegründerin (und langjährige
Festival-Poetin) des Tuolumne Poetry Festival in Yosemite.
Patti schreibt für das San Francisco Ethnic Dance Festival und unterrichtet creative writing. Sie erhielt Preise von der Lannan Foundation,
Poets&Writers und der Djerassi Artist Foundation.
Wichtige Aufnahmen: „Small Craft Advisories“, 1998 mit Bill Horvitz;
„In the Middle of the Night of the Road of My Life …“, 2014 mit Peter
Whitehead; „ Hello Heaven! Poems from Arabic Sicily“, 2014 mit dem
Sänger Ramzi Harrabi.
www.pattitrimble.com
Patti Trimble wird begleitet von Kalle Laar a S. 47
SA 25. 10. 20.30 UHR MÜNCHEN
24
D I CHT E RI NNE N
GabRiele Trinckler
(D)
im sonderangebot drei stiele für zwei
pfund und ein ungeliebter topf gratis
dazu konkurrierende schreie
*1966 in Berlin, lebt seit 1999 in München. Autorin. Herausgeberin.
Verlagsassistentin im Anton G. Leitner Verlag, Weßling. Redakteurin
der Zeitschrift Das Gedicht. 2006 erschien ihr erster Gedichtband
„bauchkitzel mit forelle“.
Herausgeberin diverser Lyrikanthologien, u. a. „Aal Beet Zeh. Lesen
& Schreiben-Gedichte“, Deiningen 2013, sowie (zusammen mit Anton
G. Leitner) „Weihnachtsgedichte“, dtv, München 2014, „Der Garten der
Poesie“, dtv, München 2010 und „Ein Nilpferd schlummerte im Sand.
Gedichte für Tierfreunde“, dtv, München 2009
www.trinckler.de
SO 26.10. 15.30 UHR MÜNCHEN
Johanna Venho
(FINnland)
*1971, lebt in Espoo. Sie studierte vergleichende Literaturwissenschaften und Biologie.
Mitgründerin, Autorin und Chefredakteuerin
des Jano Poesie-Magazins (www.janolehti.
fi), das erste finnische Poesie-Webzine.
Sie schreibt Kolumnen und Kritiken, hält
Vorlesungen über Literatur und Creative
Writing und veröffentlichte vier Gedichtbände, Kinderbücher und zwei Romane. Preise: Katri Vala Preis 2006
und Einari Vuorela Poesiepreis 2008. Zuletzt erschien die Gedichtsammlung „Tässä on valo (Dies ist das Licht)“, 2009.
Zur Zeit arbeitet sie an einem neuen Gedichtband.
rannikolla joka on pitsimäistä, paistuvien
räiskäleiden reunaa. Tässä on Valo, hän on
läpinäkyvä lapsi, hän on reunoista repaleinen
An der litzengleichen Küste, am Rand
brutzelnder Pfannkuchen. Hier ist Licht,
ein durchsichtiges Kind, an den Rändern ist’s zerfleddert
SO 26.10. 14 UHR MÜNCHEN
25
D I C HTERINNE N
Carmen Wegge
(D)
*1989, lebt in München. Sie gehört seit 2009
zu den erfolgreichsten Slammer/innen des
deutschsprachigen Raumes. Sie ist ein Teil
des einzigartigen Poetry Teams „Le Poonie“
und erreichte damit unter anderem zwei
Mal das Teamfinale der deutschsprachigen
Meisterschaften.
Sie veranstaltet auch verschiedene Poetry
Slams in München und setzt sich für
Literaturförderung an Schulen ein. Ihre Poesie brachte sie unter anderem nach Togo, England, Luxemburg, Österreich, Schweiz und die
Elfenbeinküste.
Sie wiegt sich im Takt der Musik,
sie bewegt ihre Beine zum Off-Beat,
ein Kleid das sich an ihre Hüften schmiegt.
Mit Händen drauf, von einem der gerade auf sie drauf fiel.
FR 24.10. 18 UHR MÜNCHEN
Gunna Wendt
(D)
In Jeinsen bei Hannover geboren,
studierte Soziologie und Psychologie. Lebt seit 1981 als freie Schriftstellerin und Kuratorin in München.
Neben ihren Arbeiten für Radio
und Theater schrieb sie zahlreiche
Biografien, u.a. über Liesl Karlstadt, Franziska zu Reventlow, Paula
Modersohn-Becker, Clara Rilke-Westhoff, Maria Callas, Lena Christ,
Ruth Drexel. Zuletzt kuratierte sie die Ausstellung „Lena Christ – die
Glückssucherin“.
www.gunna-wendt.de
Gab es ihn wirklich bei Maria Callas, den unlösbaren Konflikt zwischen der Künstlerin und der Frau? Oder bestand das Außerordentliche ihrer Existenz gerade darin, dass sie einen Weg für sich erfand,
diese beiden Aspekte miteinander zu versöhnen?
Maria Callas hat von sich gesagt, sie empfinde sich
als zwei Personen, als Maria und die Callas.
FR 24.10. 17.30 UHR MÜNCHEN
26
D I CHT E RI NNE N
Barbara Yurtdas
(D)
Mein geliebter Türke Ali
Wohnt in Üsküdar
Täglich raucht er Wasserpfeife
Reitet auf dem Dromedar
Als wir uns das erste Mal sahen
War’s in einer Bar
Als wir uns das erste Mal küssten
War’s in einer Schwulenbar.
*1937, lebt in München. Studium der Germanistik, Slawistik und
Geschichte. Gymnasiallehrerin, Autorin, Übersetzerin. Von 1981 bis
1993 in der Türkei. Mehrere Romane über deutsch-türkische
Beziehungen: u.a. „Wo mein Mann zu Hause ist“, 1983; „Wo auch ich
zu Hause bin“, 1994; literarische Reisebegleiter.
Übersetzungen aus dem Türkischen, u.a. Mario Levi, „Istanbul war ein
Märchen“, Roman 2008; Nedim Gürsel, „Allahs Töchter“, Roman 2012
Zuletzt veröffentlicht: mit Pelin Özer (türkisch/ deutsch) „Uzay Çiçeği
Weltallblume“, Spielberg Verlag 2014.
FR 24.10. 19 UHR MÜNCHEN
Lesung & Moderation Dichterinnen aus der Türkei
hingerissen in eurer Mitte.
Schamrock-Festival der Dichterinnen 2012.
Hrsg. von Augusta Laar, Alma Larsen, S.I.
Struck. edition monacensia, Allitera Verlag
München, 2013, 160 S., Paperback,
ISBN: 978-3-86906-539-7, 14,90 Euro
Im Herbst 2012 trafen sich auf dem 1. Schamrock-Festival 46 Lyrikerinnen aus Deutschland,
Österreich, der Schweiz, Südtirol, Finnland und
den USA zu einem großen generationen- und
grenzüberschreitenden Lesefest in München.
Das große Echo und zahlreiche positive
Rezensionen, aber auch die Begeisterung der jungen wie der bereits
etablierten Dichterinnen gaben den Impuls zu dieser Anthologie, in der
sämtliche Beteiligten mit überwiegend unveröffentlichten Gedichten
vertreten sind. Der Sammelband ist das vielstimmige Dokument dieses
ersten Festivals für Lyrikerinnen weltweit, mit einer „Gruszbotschaft“
von Friederike Mayröcker.
Mit Texten von Anna Breitenbach, Lydia Daher, Tanja Dückers, Karin Fellner, Ingrid
Fichtner, Heike Fiedler, Brigitte Fuchs, Sabine Groschup, Sabine Gruber, Dorothea
Grünzweig, Ursula Haas, Martina Hefter, Andrea Heuser, Christine Huber, Barbara
Hundegger, Birgit Kempker, Ruth Klüger, Augusta Laar, Alma Larsen, Swantje
Lichtenstein, Sabina Lorenz, Marie T. Martin, Ingeborg Middendorf, Birgit MüllerWieland, Sabina Naef, Carina Nekolny, Marlen Pelny, Judith Pfeifer, Katharina Ponnier,
Ilma Rakusa, Tamara Ralis, Sarah Ines, Asta Scheib, Leta Semadeni, Marion Steinfellner, Marlene Streeruwitz, Ursula Teicher-Maier, Gabriele Trinckler, Sandra Trojan,
Barbara Yurtdas, Ulrike Budde, Sabine Jörg, Angela Kreuz, Ulrike Tillich
27
PERFORMANCES / KONZERTE
„Drei fliegende Minuten unplugged“.
Gesungen und gesprochen von
Dorothea Brandt und Nora Gomringer.
Komposition und musikalische Leitung:
Helga Pogatschar
Text / Libretto: Nora Gomringer
Mit Slava Cernavca (Klarinetten),
Jenny Stölken (Viola),
Vlad Cojocaru (Akkordeon)
Zwei Frauen und drei Musiker bringen Lebenslinien und Zeitachsen
durcheinander. Zwei Frauen sind eine Frau, sind jede Frau, sind eine
Frau in verschiedenen Lebensabschnitten, immer dieselbe und doch
immer anders.
Musikalisch geleitet von der Münchner Komponistin Helga Pogatschar
widmen sich die Lyrikerin und Slam-Poetin Nora Gomringer und die
Sängerin Dorothea Brandt auf der Bühne der Idee vom Lebensplan.
Ein Abend über Sehnsucht, Erfolg, den Schmerz verpasster Chancen,
Planbarkeit, Zufall, Leidenschaft und die Kürze des Lebens.
FR 24.10. 21 UHR MÜNCHEN
Wagenhalle in der Pasinger Fabrik
Helga Pogatschar studierte an
der Hochschule für Musik und
Theater München (Hauptfach
Klavier und Komposition für Film
und Fernsehen) und der Musikhochschule Göteborg (elektroakustische Komposition).
Die in München lebende
Komponistin und Konzeptkünstlerin realisiert seit über
20 Jahren multimediale Musiktheater-Projekte, u.a. „Traumtext
I + II“ und „peep!“, zuletzt für
die Münchner biennale 2012
„mystery-mach dir kein bild“.
Zu den Projekten erschienen u.a.
„Mars – ein Requiem“, „Titus Trash Tatar“ und „Du, Liebe?!“ auf CD,
ebenso zahlreiche mit dem Bayerischen Rundfunk produzierte
Kinderprojekte wie z. B. „Orphea und der Klangzauberer“.
Stipendien und Auszeichnungen u.a. Stipendiatin am internationalen
Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg 2006; Förderpreis der
Landeshauptstadt München 2007.
www.helgapogatschar.de
Nora Gomringer a S. 12
28
PERFORMANCES / KONZERTE
Neben ihrer Operntätigkeit gibt die lyrische
Sopranistin Dorothea Brandt zahlreiche Konzerte
und Liederabende, z.B. im Rahmen der Biennale
Venedig, in München, Basel oder Nürnberg.
Sie wurde im Jahr 2012 von der Fachzeitschrift
Opernwelt als Nachwuchssängerin nominiert.
Der Moldawier Slava Cernavca
feierte als Solist und Kammermusiker Erfolge z.B. beim Schleswig-Holstein Musik
Festival oder dem Benjamin Britten Festival Aldeburgh.
Er konzertiert weltweit in den Bereichen Klassik,
Jazz, und Weltmusik und arbeitet als Pädagoge,
Komponist und Orchester-Leiter.
Jenny Stölken spielte u.a. beim
Münchner Rundfunkorchester und 2012/13 bei den
Münchner Philharmonikern sowie in verschiedenen
kammermusikalischen Besetzungen. Derzeit ist sie
beim Münchener Kammerorchester engagiert.
Vladislav Cojocaru studierte
Akkordeon und Klavier u.a. am
Richard-Strauss Konservatorium
München. Er gewann zahlreiche Preise und Akkordeon-Wettbewerbe und spielt derzeit in verschiedenen Ensembles, von Jazz über moderne bayrische
bis zu osteuropäischer Musik.
EBOW, Konzert - Performance
mit Ebru Düzgün (TÜRKEI /D)
„Meine Musik ist wie Hip
Hop auf einer türkischen
Hochzeit“.
Frei von Gangsta-Klischees
fusionieren die Münchnerin
Ebru „Ebow“ Düzgün und
ihr Produzent Nik Le Clap
Hip Hop mit orientalischen
Sand Rebab Samples und
Nineties R’n‘B.
Erste große Aufmerksamkeit bekam Ebow durch Guerilla-Auftritte
im Münchner Bahnhofsviertel, unter anderem in Waschsalons,
Supermärkten oder der Straßenbahn, hier hat sie ihren ganz
eigenen Stil entwickelt.
Ihr selbstproduziertes Video-Mixtape „Habibis Liebe und Kriege“
(über 10.000 Views auf Youtube) und das aktuelle Album „Ebow“
zeigen von orientalischen Klängen beeinflussten alternativen
Hip Hop und verpackt soziale Realität in angriffslustige Texte.
www.ebowsbazar.com
SA 25. 10. 21.30 UHR MÜNCHEN
29
PERFORMANCES / KONZERTE
Die Entsorgung von all dem Zeugs.
Sprechoper für 2 Stimmen und Cello
von Andrea Martina Graf
(Texte, stimme) und
Brigitte Meyer (Cello, Stimme) (CH)
Andrea Martina Graf und Brigitte Meyer formieren in ihrer Sprechoper
„Die Entsorgung von all dem Zeugs“ einen eigenwilligen schweizerischen Müll- und Entsorgungsgesang aus semantischen Abfällen,
Klängen, Geräuschen und Rhythmen. Französisches und deutsches
Wortmaterial wird in seine Silben zerlegt, die überlagert und in kleinen
Litaneien und Lautgirlanden aneinandergereiht werden.
Atem-, Gaumen-, Lippen-, Kehl- und Quieklaute gehören genauso wie
realistische Beschreibungssätze und kinderspruchhafte Fragmente
zum Rüstzeug dieser gemeinsam entwickelten Komposition. Andrea
Martina Graf sorgt für Text und Stimme, Brigitte Meyer sekundiert mit
Stimme und Cello.
SA 25. 10. 17.30 UHR MÜNCHEN
Andrea Martina Graf, *1963 in St. Gallen, Psychologiestudium
in Zürich, Kunstgewerbeschule St. Gallen. Veröffentlichte u. a.
Hörspiele und einen Roman, ab 1999 Wortmusik-Kompositionen.
Seit 2001 gemeinsam mit Brigitte Meyer, u. a. „Im Zimmer, mit
WC Kühlschrank WC-Ente. Rapsodie oder Raps-Ode“ (2001);
„Das Appenzeller biberli“ (2003).
Brigitte Meyer, *1954 in Basel lebt und arbeitet seit 1996 in St.Gallen.
Klassische Ausbildung. Seit den späten 80er-Jahren widmet sich
Brigitte Meyer vor allem der Improvisation und dem Instant
Composing. Sie ist Mitmusikerin bei den Improvisationsquartetten
Cantastrozzi (St. Gallen) und „Bunte Hörschlaufen“ (Zürich).
www.deeplistening.org/DLArtists
Brigitte Meyer wird ausserdem Sainkho Namchylak begleiten,
Samstag 25.10., 19.30 Uhr a S. 31
30
PERFORMANCES / KONZERTE
Sainkho Namchylak (Republik Tuva)
Blissfully naked – Обнаженная блаженность
mit Brigitte Meyer (CH), Cello
SA 25. 10. 19.30 UHR MÜNCHEN
*1957 in der autonomen
russischen Republik Tuva.
Ihre Großeltern waren
Nomaden, sie wuchs mit
schamanistischen Traditionen auf und lernte früh
den traditionellen Obertongesang der Turkvölker
Südsibiriens.
Sie war in vielen Formationen weltweit auf Tournee.
Sainkho verbindet die traditionelle sibirische Musik mit
westlichen Stilen wie freiem
Jazz und Pop. Zu ihren
Veröffentlichungen gehören
„Naked Spirit“ (Preis der
dt. Schallplattenkritik) und
„Who Stole the Sky“ (World
Music Award BBC, 2005).
Die Sängerin mit dem Tonumfang von sieben Oktaven ist „Honored Artist of the Republic of Tuva“.
In letzten Jahren verstärkte Zuwendung zu bildender Kunst und Lyrik,
lehrte u.a. an der Wiener Schule für Dichtung.
Sainkho wird begleitet von der Cellistin Brigitte Meyer a S. 30
cargocollective.com/sainkho
Floating river of thoughts is covered with mist of sounds or words,
Ringing echo of shamans mystery,
Ancient, forgotten old in very new,
Simply human voice in Universe!
Blissfully naked voice under great open sky!
Jan Müller-Wieland (D)
Professor für Komposition an der Hochschule
für Musik München, Dirigent und Kontrabassist.
2014 werden seine Kompositionen „Königin
der Nacht“ und „Egmonts Freiheit oder Böhmen
liegt am Meer“ uraufgeführt, letztere ein
Auftragswerk der Münchner Philharmoniker.
www.janmueller-wieland.de
Er begleitet seine Frau Birgit am Freitag
24.10., 15 Uhr a S. 18
31
PERFORMANCES / KONZERTE
Augusta Laar und Kunst oder Unfall
featuring
Robyn Schulkowsky (USA), Percussion
Sebi Tramontana (ITALIEN), Posaune
Kalle Laar (D), Electronics
Ihre Performances untersuchen Wechselwirkungen von sprachlichen,
musikalischen und visuellen Ausdrucksmöglichkeiten ... ergänzen sich
poetische und bildliche Elemente, Bedeutungen werden in Klang
überführt, Wörter nehmen den Klang wieder auf, es entsteht ein
immer neues und sich stets erneuerndes Gewebe.
In den Konzerten von Kunst oder Unfall entstehen kleine Hörspiele,
poetische Exkursionen oder
Mini-Opern, und nicht immer
eindeutig vorhersehbare
Abläufe. Im Repertoire sind
vorgefertigte Bruchstücke,
die ständiger Veränderung
unterworfen, bearbeitet
und zu neuen InstantKompositionen zusammen
gesetzt werden.
www.kunstoderunfall.de
SO 26.10. 20.30 UHR MÜNCHEN
Augusta Laar
a S. 46
Kalle Laar
a S. 47
Kunst oder Unfall-Konzerte u.a. rhiz Wien 2014, kunstraum München
2013, Kunst oder Unfall Salon 2012, Biennale di Venezia 2011 und
2007, Lukaskirche München 2011, Tanztendenz München 2010
(mit Tänzerin und Choregrafin Lynn Parkerson), Audiotoop Festival
Amsterdam 2009, Electric Eclectics Festival Meaford Toronto 2009,
Brooklyn Ballet 2009, Haus der Berliner Festspiele 2006, Tonspur
Museumsquartier Wien 2005, Lyrikfestival Graz 2004
Veröffentlichungen: Künstlerbuch – Fanzine I & II,
CD „Kunst oder Unfall“
32
PERFORMANCES / KONZERTE
Robyn Schulkowsky gehört zu den weltweit führenden Perkussionisten der Neuen Musik und hat zahlreiche bedeutende Werke des
20. und 21. Jahrhunderts uraufgeführt und aufgenommen, z. B. von
Stockhausen, Cage oder Xenakis. 2014 wird sie den 80. Geburtstag
des Komponisten Christian Wolff mit zwei Weltpremieren feiern.
1998 gründete sie ihr Projekt Rhythm Lab, eine Verbindung von
Workshops, Studium und Konzerten für Studenten und professionelle
Musiker. Die seither weltweit stattfindenden Labs beziehen dabei
traditionelle Musik und Perkussionspraktiken mit ein.
2013 erschien ihre Komposition
„Armadillo“ auf der gleichnamigen
CD, mit Joey Baron und Freddy
Studer. Zu ihren zahlreichen
Kollaborationen gehören MultiMedia-Projekte mit dem legendären
ghanaischen Drummer Kofi
Ghanaba, dem Künstler Günther
Uecker oder der Choreografin
Sasha Waltz. Außerdem gründete
sie zusammen mit Stephan
Andreae das jährlich stattfindende
Festival „Drums Summit Bonn“.
Neben ihren Solo-Performances
leitet sie die Band „Glorious Percussion“. 2011 erschien das Filmportrait „Think about Wood, Think about Metal“ von Manon De Boer.
Sebastiano Tramontana
ist Posaunist und als solcher
Mitglied des legendären
Italian Instabile Orchestra.
Er gehört zu der neueren
Generation von Posaunisten,
die sich in der Verwendung
ihres Instruments von nichts
und niemandem einschränken lassen.
Er entwickelt ein Klanguniversum, das vom Schaben des Blechs auf
Steinfußboden bis zu archaisch-stoßartigen „Aufschreien“ reicht, und
am Ende weiß man, daß es nicht um die Virtuosität des Spiels oder
Schönheit des Tons geht – die sind bei Tramontana selbstverständlich
– sondern um „Seele“, die Sound wird. Helmut Hein, MZ
Tramontana spielt in zahlreichen Formationen u.a. mit Mario Schiano,
Georg Graewe, Phil Wachsmann, Mats Gustafsson, Paul Lovens,
Joëlle Léandre, Carlos Zingaro, Frank Gratkowski, Axel Dörner,
Ab Baars, Nu Ensemble, George Lewis.
33
PERFORMANCES / KONZERTE
Diana Syrse (MEXIKO / D)
Musik / Text - Performance
aus Mexico City ist Sängerin,
Komponistin und Dirigentin.
Teilnahme an internationlen Festivals,
u.a. in Mexico, Kuba, Kanada, China,
USA und Deutschland.
Sie komponiert in verschiedenen
Genres, von Kammermusik über Werke
für Orchester und Chor, elektro-akustische und experimentelle Musik, Oper
und Musiktheater. Aktuell arbeitet sie
an ihrer Oper „Arsenikblüten“, mit Unterstützung der Theaterakademie August
Everding, München.
I sing to the connection that shows us
that we are the authors of what we do
not yet know
Sich dabei vorstellend wie der Weg
in unserer inneren Welt sein könnte
Wir gratulieren zum
Musik -Stipendium
der Landshauptstadt
München 2014 !
SO 26.10. 15 UHR MÜNCHEN
Masako Ohta (JAPAN)
Musik / Text - Performance
*1960 in Tokyo, wuchs
dort auf. Seit 1988 lebt
und arbeitet sie als
Pianistin und Performerin.
in München.
Rege solistische und
kammermusikalische
Konzerttätigkeit im
Bereich der Klassischen
sowie Neuen Musik und
der Improvisation,
z.B. Festspiel+ der
Bayerischen Staatsoper, International Art Festival Mexiko, Kurt Weill
Festival in Dessau und Berlin, John Cage Festival Ravensburg 2012.
Zahlreiche Rundfunkproduktionen ihrer Solo- und Kammermusikeinspielungen. Aus ihrer intensiven Beschäftigung mit Poesie, Klang
und Musik aus Japan und anderen Kulturkreisen ergibt sich eine
enge Zusammenarbeit in Projekten mit Schauspielern, Tänzern,
Dichtern, Bildenden Künstlern und Weltmusikern.
SO 26.10. 17.30 UHR MÜNCHEN
34
PERFORMANCES / KONZERTE
Renate Knaup-Krötenschwanz
(Amon Düül II) (D)
Performance
mit Jan Kahlert (D), PerCussion
*1948 im Allgäu, hat ihre Liebe zur Musik schon früh entdeckt. Mit
19 ging sie nach München, wo sie 1968 Sängerin der Musikgruppe
AMON DÜÜL 2 wurde. Der Durchbruch gelang der Krautrockband
mit ihrem Album „Yeti“ zuerst in England, dann im restlichen Europa
und Deutschland. Es folgten diverse Studio- und Livealben,
Tourneen, Festivals und TV-Auftritte.
Mitte der 1970er Jahre wurde sie auch noch Sängerin der Gruppe
POPOL VUH. 1981 bekam sie aus der Ehe mit dem Schauspieler
Philipp Sonntag ihre Tochter Maria. Mittlerweile lebt sie als
glückliche Großmutter in Berlin.
AMON DÜÜL 2 existiert bis heute und gibt vereinzelt noch Konzerte.
SO 26.10. 19 UHR MÜNCHEN
Renate Knaup wird begleitet von
Jan Kahlert, Perkussion.
*1965 in München. Produzierte
und komponierte u.a. die Musik
für „Kahl & Kahlert“ (1992).
Mitglied zahlreicher Formationen
auf der Bühne und im Studio.
Kahlert ist Multinstrumentalist von
der afrikanischen Kalimba über
die Yankee-Maultrommel bis zum
bayerischen Hackbrett. Seit 1993 ist er Mitglied der „Voodoo Gang“.
35
VORTR ÄG E
Dr. Elisabeth Tworek: Dichterinnen aus
dem Archiv Der Monacensia München
SA 25.10. 13 UHR MÜNCHEN
Das Institut der
Münchner Stadtbibliothek wird auch
das literarische
Gedächtnis der
Stadt München
genannt, es vereint
unter einem Dach
Literaturarchiv,
München-Bibliothek,
Forschungszentrum,
Ausstellungsraum
und Bildungsort.
Über 300 Nachlässe und Konvolute mit engem Bezug zu München
werden hier gesammelt, erschlossen, präsentiert und vermittelt.
www.muenchen.de / monacensia
Dr. Elisabeth Tworek ist seit Langem Leiterin der Monacensia, zu ihren
Veröffentlichungen gehört u.a. „Literatur im Archiv. Bestände der Monacensia“, (Hrsg.) unter Mitarbeit von Ursula Hummel, München 2002
Kalle Laar:
Riot Grrrls & Female Poetry auf Vinyl
SO 25.10. 13 UHR MÜNCHEN
Riot Grrrls und Dichterinnen sind das Thema des
von Augusta und Kalle Laar gegründeten Filmfestivals female presence, das 2014 erstmals im
Werkstattkino München stattfindet. Zum gleichen
Thema sucht Kalle Laar nach Exponaten der
Schallplattenhistorie, die besondere Aspekte der
Gendergeschichte beleuchten.
„Riot Grrrl“ ist die feministische Musikbewegung,
die sich seit den 1980er Jahren aufmachte,
Genderzwänge im Musikbereich abzuschütteln.
Deren Entwicklung wird beleuchtet und daneben
der Frage nachgeforscht, wie Frauen in Lyrik,
Dichtung und Spoken Word auf Vinyl und damit
in der Medienwelt vertreten waren.
Kalle Laar ist Gründer des Temporary Soundmuseum,
einer umfassenden Sammlung von Vinyldokumenten, sein Aufsatz „Vinyl Culture und Zeitgeschichte“
erscheint 2014 in einem Symposiumsband des
Instituts für Zeitgeschichte Potsdam.
36
M O DE RAT I O N
DR. Pia-Elisabeth Leuschner
moderiert die Lesung von Nora Gomringer am
Freitag, 24.10., 20 Uhr a S. 12
Pia-Elisabeth Leuschner studierte Italienische
und Englische Philologie sowie Literaturwissenschaften an den Universitäten München,
Köln, Canterbury und Venedig. Sie arbeitet als Pressereferentin der
Stiftung Lyrik Kabinett München, und als freiberufliche Moderatorin,
Sprecherin und Publizistin. Zahlreiche literaturwissenschaftliche
Publikationen.
Susanne Becker-Gonnella
Festival-Dolmetscherin, moderiert die
Lesung von Dacia Maraini,
Sonntag, 26.10., 19.30 Uhr a S. 45
Übersetzerin und freie Konferenzdolmetscherin
für Deutsch, Chinesisch, Englisch, Italienisch.
Sie wuchs auf in Rom und Tokyo und studierte Sinologie an den
Universitäten München und Peking. Sie dolmetschte fünf Jahre für den
Sprachendienst des Auswärtigen Amts sowie die Botschaft Peking
und war Dozentin für Chinesisch am Sprachen-und Dolmetscherinstitut München.
KATRI WESSEL
moderiert den Festival-Schwerpunkt Dichterinnen
aus Finnland am Sonntag, 26.10., 14 Uhr
Lektorin für Finnisch. Aufgabengebiet Sprachunterricht
und Prüfungen Finnisch, Landeskunde, Kultur und
Literatur Finnlands an der Ludwig-MaximiliansUniversität München, Institut für Finnougristik / Uralistik
INSTITUTO CERVANTES MUNICH
moderiert den Festival-Schwerpunkt Dichterinnen
aus Galizien am Samstag, 25.10., 14 Uhr
Die Moderation des Festival-Schwerpunktes Dichterinnen aus Irland
am Samstag, 25.10., 14 Uhr wird von den Dichterinnen Karin Fellner
a S. 10 und Tamara Ralis a S. 21 übernommen; der Schwerpunkt
Dichterinnen aus der Türkei am Freitag, 24.10., 19 Uhr wird von der
Dichterin Barbara Yurtdas a S. 27 moderiert.
37
A U SSTELLUN GE N
a poem is like a pearl
Worte suchen Bilder und Bilder suchen Worte
Gruppenausstellung Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation,
Skulptur und Videoarbeiten. Alle Arbeiten nehmen Bezug auf
Textvorlagen des parallel zur Ausstellung stattfindenden
Internationalen Schamrock-Festivals der Dichterinnen.
Teilnehmende Künstlerinnen: Dörthe Bäumer, Sheila Furlan,
Renate Gehrcke, Die 4 Grazien, Erika Kassnel-Henneberg, Rosa
Maria Krinner, Margret Kube, Augusta Laar, Patricia Lincke, Silke
Markefka, Hertha Miessner, Christine Ott, Anna-Jutta Pietsch,
Regine Pohl, Ulrike Prusseit, Dorothea Reese-Heim, Hilla Rost,
Katharina Schellenberger,Martina Singer, Ursula Steglich-Schaupp
und Susanne Wackerbauer
Galerie im Schlosspavillon
Schloßstr. 2, 85737 Ismaning
Ausstellungsdauer: 2. Oktober bis 26. Oktober 2014
Öffnungszeiten: Di-So 14:30-17:00 Uhr
38
AU SS T E LLU NGE N
WORT-BILD-STELLE
Es werden Werke von Heidrun Eskens, Marion Kausche, Magret Kube,
Petra Levis, und Anne Pincus gezeigt.
Positionen von internationalen Festivaldichterinnen aus zwölf Ländern
loten den Stand zeitgenössischer Lyrik aus. Die Vielfalt des sprachlichen Ausdrucks wurzelt dabei ebenso in gesellschaftspolitischem
Kontext, sozialen Verflechtungen oder äußeren Realitäten wie in
subjektiven Gefühlslagen und inneren Welten.
Diese kuratierte Ausstellung zieht eine Parallele in der Malerei.
Auch hier stehen sich innere und äußere Erlebniswelten gegenüber,
die sich im Spannungsfeld von subjektiven Realismus und gestischer
Abstraktion artikulieren.
In dieser Schnittmenge ergeben sich Allianzen und Oppositionen, die
einen erweiternden Rahmen für das Literaturfestival bieten, aber auch
als souveräne Ausstellung in vielfältiger Weise in den Dialog mit dem
Publikum treten.
Pasinger Fabrik München
Eröffnung am Donnerstag, 18.9.2014, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 18.9. – 26.10.2014
Öffnungszeiten: täglich 10 – 23 Uhr / Eintritt frei
39
SCHULE FÜR DICHTUNG WIEN
the international crazy wisdom
poetry school shall save the human race.
bam pa ra da!
Allen Ginsberg, Vienna 1993
Die Schule für Dichtung Wien (sfd) wurde 1991 als unabhängiges
Künstlerprojekt gegründet und trat im April 1992 mit der Organisation
von 12 Klassen und einem internationalen Symposium zum Thema
„Lehr- und Lernbarkeit von Literatur” erstmals an die Öffentlichkeit.
Der Poesiebegriff oszilliert zwischen Schrift und Multimedia, analog
und digital, eigener Sprache, fremder Sprache und Mehrsprachigkeit.
Die Schule für Dichtung bietet keine Ausbildung an, sie organisiert
lehrhafte Begegnungen mit renommierten Autorinnen und Autoren.
Im Zentrum steht die praktische Übung.
www.sfd.at
An der Schule für Dichtung haben u.a. gearbeitet:
Allen Ginsberg, Anne Waldman, Ed Sanders, (USA), Blixa Bargeld, Augusta Laar (D),
Nick Cave (AUS), Humberto Ak’abal (Guatemala), Ayu Utami (Indonesien), Henri Chopin
(FRA), Inger Christensen (DNK), Fernando Rendón, Angela Garcia (Kolumbien), Huynh
Khai Vinh (Vietnam), Andrej Novikov (RUS), H.C. Artmann, Gerhard Rühm, Gert Jonke,
Marlene Streeruwitz, Falco, Friederike Mayröcker, Robert Schindel, Julian Schutting,
Peter Rosei, Christine Huber, Christian Loidl, Christian Ide Hintze, Ernst Molden (A).
L I TER ATURHA U S W I E N
Das Literaturhaus Wien ist das
Kompetenzzentrum für österreichische Gegenwartsliteratur, es
beherbergt drei Institutionen.
Die Dokumentationsstelle für
neuere österreichische Literatur
ist Bibliothek, Archiv, Veranstaltungszentrum und Treffpunkt
und Verwalterin des Literaturhauses. Die IG Autorinnen Autoren
und die Übersetzergemeinschaft haben das gemeinsame Ziel, die
Verbesserung von rechtlichen, sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen von Schriftsteller/innen und Übersetzer/innen zu erwirken.
Als Veranstaltungsort bietet es mit rund 100 Veranstaltungen im Jahr
vielfältige Begegnungsmöglichkeiten mit Gegenwartsliteratur. Der
Bogen reicht von Lesungen und Buchpräsentationen, Vorstellungen
österreichischer Verlage und Literaturzeitschriften, Diskussionen und
Ausstellungen bis hin zu wissenschaftlichen Veranstaltungen wie
Tagungen und Konferenzen.
Im Mittelpunkt steht die Präsentation österreichischer Literatur der
letzten 100 Jahre mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Literatur.
Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070 Wien
www.literaturhaus.at
40
PROGRA MM - W I E N
M o n t a g 2 0 . O k t o be r
SCHULE FÜR DICHTUNG WIEN
10 - 12.30
und
14 - 16.30
Kurz-Klasse mit Nora Gomringer (CH / D):
lyrik & larynx - das über-setzen von schrift in ton
und arbeitsprozessen anderer art
LITERATURHAUS WIEN
18
Begrüßung
18.30
Friederike Mayröcker (A)
19
19.30
Anja Golob (SLO)
Andrea Grill (A)
Sonja Harter (A)
20
Pause
20.30
Schule für Dichtung, Klasse Nora Gomringer,
Klassenpräsentation
21
21.30
22
Nora Gomringer
Augusta Laar (D) mit Kunst oder Unfall
41
PASINGER FABRIK MÜNCHEN
Die Pasinger Fabrik liegt direkt am Pasinger Bahnhof, dem wichtigen
Münchner Verkehrsknotenpunkt. Sie ist eine bekannte Adresse für
Kleinkunst- und Kabarettgruppen, Lesungen und Theaterensembles.
Wechselnde Ausstellungen in den großzügig gestalteten Galerien sind
ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens in München.
Musiker aller Sparten treten auf den Bühnen der Pasinger Fabrik auf.
Vor und nach den Vorstellungen
sorgt das Restaurant Cantina
mit einer Bar und wechselnden
mediterranen Köstlichkeiten für
das leibliche Wohl.
Gegründet wurde die Pasinger
Fabrik im Jahre 1991 im ehemaligen Gebäude der Haushaltswarenfabrik Ritterwerke als
Kultur- und Bürgerzentrum der
Landeshauptstadt München, dessen kulturellen Auftrag die Pasinger
Fabrik GmbH unter der Ägide des Münchner Kulturreferats erfüllt.
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, 81245 München
www.pasinger-fabrik.com
Die Pasinger Fabrik befindet sich direkt am
Nordausgang des Pasinger Bahnhofs und ist
in 12 Minuten vom Marienplatz mit den meisten
S-Bahn-Linien (3, 4, 6 und 8) zu erreichen.
42
P R O GRAMM - MÜ NCHE N
F r ei t a g 2 4 . O kt o b e r
13
13.30
Eröffnung & Begrüßung zu den drei Festivaltagen
in der Pasinger Fabrik München
mit Bürgermeisterin Christine Strobl
Esther Ackermann (CH)
Karin Fellner (D)
Sonja Harter (A)
Alma Larsen (D)
Sabina Lorenz (D)
Birgit Müller-Wieland (A)
mit Jan Müller-Wieland (D), Kontrabass
14
14.30
15
15.30
16
16.30
Pause
17
Gunna Wendt, Asta Scheib (D), Dichterinnenbiografien
17.30
Theresa Hahl, Carmen Wegge (D), Spoken Word
18
Swantje Lichtenstein (D), Eröffnungsvortrag & Lesung
18.30
Dichterinnen aus der Türkei:
Zehra Çırak, Pelin Özer, Barbara Yurtdas.
Moderation und Übersetzung: Barbara Yurtdas
19
Nora Gomringer (CH)
Moderation: Dr. Pia-Elisabeth Leuschner
19.30
20
20.30
21
Drei fliegende Minuten unplugged.
Musiktheater von Helga Pogatschar (D)
nach Texten von Nora Gomringer (CH)
21.30
22
43
PROGRAMM - MÜ NCHE N
Sam st a g 25. Ok to b er
13
Dr. Elisabeth Tworek.
Dichterinnen aus dem Archiv.
13.30 Die Monacensia München
14
Dichterinnen aus Galizien:
Yolanda Castaño, Maria Reimóndez.
14.30 Moderation und Übersetzung: Instituto Cervantes
15
15.30
16
16.30
Performance Heike Fiedler (CH)
Ingrid Fichtner (CH)
Andrea Heuser (D)
Christine Huber (A)
Odile Kennel (D)
Tamara Ralis (D)
17
Pause
17.30
Die Entsorgung von all dem Zeugs, Sprechoper. Andrea
M. Graf, Text, Stimme, Brigitte Meyer, Cello, Stimme (CH)
18
Dichterinnen aus Irland:
Ann Egan, Cliona O‘Connel.
Moderation
und Übersetzung: Karin Fellner, Tamara Ralis
18.30
19
Brigitte Oleschinski (D)
19.30
Sainkho Namchylak (Republik Tuva / A), Performance
mit Brigitte Meyer, Cello
20
Yoko Tawada (J)
20.30 Patti Trimble (USA / I). Mit Kalle Laar (D), Gitarren
21
Anna Breitenbach (D)
21.30 EBOW, Konzert-Performance mit Ebru Düzgün (TR/D)
22
44
Poetry-Party mit Dichterinnen und Festivalbesuchern
P R O GRAMM - MÜ NCHE N
S o n n t a g 2 6 . O k t o be r
Kalle Laar (D), Vortrag
Riot Grrrls & Female Poetry auf Vinyl
13
13.30
Dichterinnen aus Finnland:
Kirsti Simonsuuri, Helena Sinervo, Johanna Venho.
Moderation: Katri Annika Wessel,
Übersetzung: Dorothea Grünzweig
14
Diana Syrse (MEX / D), Musik / Text - Performance
15
Anja Bayer (D)
Andrea Grill (A)
Sarah Ines (D)
Judith Nika Pfeifer (A)
Gabriele Trinckler (D)
Wanda Schmid (CH)
15.30
Pause
17
Masako Ohta (J), Musik / Text - Performance
17.30
Anja Golob (SLO)
18
Birgit Kempker (CH), Abschlussvortrag & Lesung
18.30
Renate Knaup-Krötenschwanz (Amon Düül II) (D),
Performance. Mit Jan Kahlert (D), Percussion
19
Dacia Maraini (I)
Moderation und Übersetzung:
Susanne Becker-Gonnella
Augusta Laar und Kunst oder Unfall
featuring
Robyn Schulkowsky (USA), Percussion
Sebastiano Tramontana (I), Posaune
Kalle Laar (D), Electronics
14.30
16
16.30
19.30
20
20.30
21
21.30
22
45
F ESTI VAL -TEA M
Augusta Laar
Künstlerische Leitung
Salon und Festival
Lebt in München und Wien als Künstlerin, Autorin und Musikerin.
Musikstudium in München (LMU; Richard-Strauss-Konservatorium).
Freie Lehrtätigkeit in den Bereichen Klavierpädagogik, Lyrik,
Wahrnehmung und Klang u. a. für Goethe-Institute, Schule für
Dichtung Wien, Jeunesse Wien, Wiener Festwochen, The Temporary
Soundmuseum. Internationale Ausstellungen, Performances und
Projekte zur poetischen Kommunikation (z.B. „Madonna sagt ...“
und „radiophonic workshops“).
Arbeitsschwerpunkte: Mixed-Media Installationen, Zeichnungen,
Videos und Fotoarbeiten.
Künstlerische Leiterin der Lyrikreihe Schamrock-Salon der
Dichterinnen seit 2009 und des Schamrock-Festivals 2012 und 2014
in München und Wien. Initiatorin der Diskussionsreihe Lyrik-Talk in
München, Wien und Luzern und der Lyrik Plattform in München. Mitglied freier AutorInnengruppen in München und Wien, u. a. reimfrei in
München und viennapoetics in Wien.
Electronic Poetry-Duo Kunst oder Unfall mit Kalle Aldis Laar. Auftritte
u.a. in Venedig, Toronto, N.Y. Preise für elektroakustische Poesie und
Fotografie. Atelierförderung der Stadt München.
Publikationen: „als ich Fisch war ja als ich Fisch war“. Anthologie,
München 2014; „hingerissen in eurer Mitte“. Anthologie des
1. Schamrock-Festivals 2012, Hrsg., München 2013; „99 love poems“.
Gedichte und Bleistiftskizzen, München 2012; „if you write a poem
for me“. Ausstellungskatalog, München 2010; „weniger stimmen“.
Gedichte und CD by Kunst oder Unfall, Wien 2004;
Fanzines und CDs, Kunst oder Unfall I–IV.
www.poeticarts.de – www.kunstoderunfall.de
Augusta Laar mit „Kunst oder Unfall“ am Sonntag, 26.10., 20.30 Uhr
a S. 32
46
FE S T I VA L-T E A M
Sarah Ines Struck
Mitveranstalterin / -Kuratorin
Festival
Sarah Ines Struck ist Autorin und
Herausgeberin. Als Vorständin des
gemeinnützigen Karin-Struck-Stiftung
e. V. verwaltet sie den im Literaturarchiv
Monacensia der Landeshauptstadt
München liegenden Nachlass ihrer
Mutter, der Schriftstellerin Karin Struck.
Künstlerisch arbeitet Sarah Ines auch in und an Cross-Art-Projekten
mit bildender Kunst und Musik. Die Literaturwissenschaftlerin ist
außerdem als Kulturvermittlerin und Social Media & Public Relations
Lady unterwegs. Seit Anfang 2011 ist sie Mitveranstalterin und
-kuratorin des Schamrock-Festivals.
Veröffentlichungen sind u.a. „liebe geht
durch die haut“, Lyrikband mit Zeichnungen von Günter Ludwig, „hingerissen in
eurer Mitte“. Anthologie des 1. SchamrockFestivals 2012, Hrsg., München 2013;
www.sarah-ines.de – www.karin-struck.de
– www.textorin.de
Lesung am Sonntag, 26.10., 15.30 Uhr
roh ramontik
demontiert die
natürliche ordnung
der emotionen
verstört
hui pfui
spießerei
Kalle Laar
Mitveranstalter / -Kurator Festival
/ female presence Filmfestival
Klangkünstler, Komponist,
Hörspielautor. Dj.
Ausstellungen, Performances, Projektentwicklungen für overtures.de,
Kunst-Biennalen von Havanna und Venedig, Transmediale Berlin, Ars
Electronica Linz. Lectures und Lehraufträge zu Wahrnehmung, Klang
und Kunst, z.B. Nanjang University Singapur 2012.
Veröffentlichungen: „Seelephonisches Oratorium“, Hörspiel,
Bayrischer Rundfunk, 2011, „Call me!“ Proceedings of the Digital
Arts and Culture Conference, Univ. of California, 2009;
als Produzent: Ernst Molden, „Ho Rugg“, Monkeymusic Wien 2014
(Preis der Dt. Schallplattenkritik).
www.soundmuseum.com – www.kunstoderunfall.de
Vortrag „Riot Grrrls & Female Poetry auf Vinyl“ am Sonntag 26.10.,
13 Uhr (a S. 36); mit Patti Trimble am 25.10., 20.30 Uhr (a S. 24)
und mit „Kunst oder Unfall“ am 26.10., 20.30 Uhr (a S. 32)
47
F ESTI VAL -TEA M
Alma Larsen
Lektorin und Schlussredakteurin
Lesung am Freitag 24.10, 15 Uhr a S. 16
Tamara Ralis
Festival-Kuratorin Irland
Lesung am Samsag, 25.10., 15.30 Uhr
und Moderation und Übersetzung
Dichterinnen aus Irland am Samstag, 25.10., 18 Uhr a S. 21
Karin Fellner
Festival-Kuratorin Irland
Lesung am Freitag, 24.10., 15 Uhr
und Moderation und Übersetzung
Dichterinnen aus Irland am Samstag, 25.10., 18 Uhr a S. 10
Dorothea Grünzweig
Festival-Kuratorin Finnland
freie Schriftstellerin und Lyrik-Übersetzerin. Sie
lebt in Finnland. Sie erhielt u.a. den ChristianWagner-Lyrikpreis 2004 und den Anke-Bennholdt-Thomsen-Preis für Lyrikerinnen 2010.
Im Wallstein Verlag erscheinen ab 1995 ihre
fünf Gedichtbände, z.B.: „Vom Eisgebreit“, zuletzt „Sonnenorgeln“,
Ausgewählte Gedichte, Essay und CD 2011; „Die Holde der Sprache“,
Essay, Ulrich Keicher Verlag, 2004.
Übersetzungen: „Gedichte aus Finnland“ (mit Gisbert Jänicke), 2001;
Gerard Manley Hopkins, „Geliebtes Kind der Sprache“, Gedichte, 2010.
Sie ist Kuratorin und Übersetzerin der Beiträge für den Länderschwerpunkt Finnland am Sonntag, 26. 10, 14 Uhr.
48
FE S T I VA L-T E A M
Barbara Yurtdas
Festival-Kuratorin und
Übersetzerin Türkei
Lesung & Moderation Dicherinnen aus der
Türkei am Freitag, 24.10., 19 Uhr aS. 27
Ulla Sautmann
Support Festival-Organisation
Sie studierte Geschichte und Politische
Wissenschaften in Heidelberg, war bis 2011
Redakteurin und Journalistin für verschiedene
Zeitschriften und Zeitungen. Heute ist sie
Mitglied des Redaktionsteams der LiteraturSeiten München.
Hans Sautmann
Support Festival-Organisation
Studierte Germanistik und Geschichte in Heidelberg
und München. Zusätzliche Ausbildung in Wirtschaftsinformatik in München. Berufliche Tätigkeit
in IT und Organisations-Management bis 2014 in
München.
Ulla und Hans Sautmann leben in Eichenau bei München und sind
ehrenamtliche Unterstützer der Festivalorganisation.
Gottfried Düren
Aufnahmetechnik Festival
Studium der Gartenarchitektur in Weihenstephan; 1973-1978 Projekte mit Karlheinz
Stockhausen, Mauricio Kagel, Iannis Xenakis,
John Cage und Josef Anton Riedl.
Gründungsmitglied und Gesellschafter von
LOFT, München. Konzerte, Ausstellungen,
Performances, Film, Münchner Klaviersommer
1979 und 1981. 1991 „Hear India“ Multikanal-Klanginstallation mit
Peter Pannke am Haus der Kulturen der Welt in Berlin; bis 2013
Inhaber der sono Studiotechnik GmbH, 2009-2013 Ausstellungsprojekt
kunst@sono. 2013 Gründung der Galerie arToxin zusammen mit der
Kuratorin Angelika Donhärl.
49
F ESTI VAL -TEA M
Martin Richartz
Fotograf Festival
Professor für Informationstechnologie
und Grenzgänger, interessiert am
Spannungsfeld zwischen Technologie
und die durch sie induzierten Umwälzungen in den audiovisuellen Medien. Seine Tätigkeitsfelder
bewegen sich von Forschungen über Hypermedien über die ersten
Versuche zu digitalem Kino bis zum mobilen Fernsehen, begleitet
durch die Leidenschaft für Fotografie und Film. Zuletzt tat er sich mit
journalistischer und Theaterfotografie hervor.
Alan Grund
Fotograf Festival
Alan Grund lebt und arbeitet in München. Mitte
der 90er-Jahre Einstieg in die professionelle
Fotografie. Studio Management bei Florian
Seidel und Niko Schmidt-Burgk. Seit dem Jahr
2000 ist er selbstständiger Fotograf mit Schwerpunkt People- und
Werbefotografie. Im Leistungsangebot ist digitale aber auch analoge
Fotografie in allen gängigen Formaten. www.alan-grund.de
Stefan Förster
Tontechnik Festival
Stefan Förster lebt in München. Er studierte
am Gitarreninstitut München und Tontechnik
an der School for Audio Engeneering.
Tontechniker Db Studios, Durban. Sounddesign bei Daniel Dietenberger. Aktuelle Livebands: „Da Ding“ und
„The Horny Mackerels“.
Werner Reichelt
Kamera Festival-Film
Fotograf und Videofilmer, lebt und arbeitet
in Fellbach bei Stuttgart. 1985 bis 2011
Mitarbeiter der Daimler AG, Stuttgart, ab 1994
Leiter Sicherheit und Anthropotechnik und
Leiter Human Machine-Interaction (HMI) und
Ergonomie in der DB-Forschung. Seit 2011
Foto-Video-Werkstatt Fellbach mit den
Schwerpunkten Fotografie: Luftaufnahmen, Portraits, Architektur, Panoramen sowie Videografie: Luftaufnahmen, Eventdokumentationen,
Firmen- und Imagefilme. www.foto-video-stuttgart.de
50
F ESTIVA L - FÖ RDE RE R
Für ideelle und finanzielle Unterstützung danken die SchamrockVeranstalter / innen dem Kulturreferat der Stadt München, der Gleichstellungsstelle für Frauen der Stadt München, dem Bayrischen
Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst,
dem Bezirk Oberbayern, der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der Robert Bosch
Stiftung, dem Österreichischen Kulturforum Berlin, der Stiftung Lyrik
Kabinett, der GEDOK München, der Karin-Struck-Stiftung e.V., dem
Amt für Kultur des Kantons St. Gallen Schweiz, dem Yunus Emre
Enstitüsü Türkei, dem DTV Verlag, der Therese Literatur Gesellschaft
e.V., dem Instituto Cervantes München, dem Italienischen Kulturinstitut München, dem Slowenischen Kultur Informationszentrum
SKICA, dem Münchner Generalkonsulat der Republik Slowenien und
der Finnish Literature Exchange.
Kooperationspartner sind die Pasinger Fabrik, die Literaturhäuser
München und Wien, das Literaturarchiv der Stadt München Monacensia, die Schule für Dichtung Wien, phil Wien, der Allitera Verlag,
die Literaturstiftung Bayern, die Agentur Tatendrang, die Buchhandlung Wortschatz, Bradshaw Books, das Tigh Fili Cultural Centre
und das Institut für Finnougristik / Uralistik der Ludwig-MaximiliansUniversität München.
Ohne diese Unterstützung hätten wir das Festival nicht realisieren
können. Danke!
51
SCHAMROCK SALON UND e.V.
Der erste Schamrock-Salon der Dichterinnen fand 2009 statt. Die Salons wurden
zum Ausgangspunkt eines Forums und
Netzwerks für Dichterinnen jeden Genres
und aller Generationen.
Der Salon gastierte an so unterschiedlichen Orten wie der Pasinger Fabrik, dem
Werkstattkino München, der Seidlvilla oder dem Techno-Club
Harry Klein, und widmet sich nach wie vor unterschiedlichsten
Themen und Ausdrucksformen der poetischen Kunst.
Der Verein Schamrock e.V. wurde am 1. Mai 2012 gegründet.
Er veranstaltet den Schamrock-Salon,
das female presence Filmfestival (seit
2014, in Kooperation mit dem Werkstattkino München) und das SchamrockFestival der Dichterinnen. Damit fördert
der Verein deutschsprachige und
internationale Lyrikerinnen.
Wer Schamrock unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen,
Fördermitglied zu werden. Mitgliedsantrag und Satzung können Sie auf unserer Website einsehen und herunterladen:
www.schamrock.org / verein
52
T I CK E T S
Karten für das Schamrock-Festival der Dichterinnen gibt es im
Vorverkauf und vor Ort an der Theaterkasse der Pasinger Fabrik
und bei München Ticket.
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, 81245 München
089 82 92 90 - 79
info@pasinger-fabrik.com
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 17:30 bis 20:30 Uhr
am Festivalwochenende ganztägig.
Vorverkauf via München Ticket zuzüglich Vorverkaufsgebühr
an allen Vorverkaufsstellen von München Ticket und online
www.muenchenticket.de
Preise
Einzelveranstaltungen
je nach Format (Halbe- bis Doppelstunde, Konzert etc.)
6,00 bis 10,00 Euro (ermäßigt 5,00 bis 8,00 Euro)
Festival-Tageskarte 25,00 Euro (ermäßigt 20,00 Euro)
3-Tages-Festivalpass 55,00 Euro (ermäßigt 45,00 Euro)
Gegr. 1698 - Schöne Bücher - Beste Beratung
Rathaus – Eingang Weinstraße
Marienplatz 8
80331 München
Telefon (089) 22 79 67
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10-19 Uhr, Sa:10-18 Uhr
Rund um die Uhr bestellen und Infos:
www.ichwilllesen.de
53
ANFAHRT PASINGER FABRIK
Pasinger Bahnhof
S-Bahn-Linien 3, 4, 6 und 8
Straßenbahn 19 und N19 Nachtlinie
Die Pasinger Fabrik befindet sich direkt am Nordausgang des
Pasinger Bahnhofs. S-Bahn-Linien 3, 4, 6 und 8 (in 12 Minuten
Stadtmitte
I MPR E SSUM
Schamrock e.V.
Rudolf von Hirsch Str. 9
82152 Krailling
salon@schamrock.org
www.schamrock.org
Vereinsregister München VR 204251
Vorstand: Augusta Laar, Sarah Ines Struck, Kalle Laar
Künstlerische Leitung Salon & Festival: Augusta Laar
Mitveranstalter / innen: Sarah Ines Struck, Kalle Laar
Inhaltlich Verantwortliche i. S. des TMG & RStV:
Augusta Laar
Redaktion: Augusta Laar, Sarah Ines Struck, Alma Larsen
Gestaltung: Kalle Laar
Logo: Valerie Kiock
Fotografen
Juergen Bauer 22, Heike Bogenberger 16, Pedro Castro 8, Mara Eggert 14,
Tom Garrecht 7, Dagmar Gebers 24, Alan Grund 46, Oliver Hanser 26, Krötsch
34, Augusta Laar 6, 31, Cato Lein 12, Mangoldt 19, Michael Memminger 10,
Mathilde Missioneiro 11, Moretti 18, Siggi Mueller 28, Michael Pfitzner 29, David
Sailer 13, Alessandra Schellnegger 3, Katjy Toivanen 23, und die Autoren
54
T E I LNE HMER
Ackermann, Esther 7, 43
Bayer, Anja 7, 45
Becker-Gonnella, Susanne 18, 37, 45
Brandt, Dorothea 28, 29
Breitenbach, Anna 2, 8, 27, 44
Castaño, Yolanda 8, 44
Cernavca, Slava 28, 29
Çırak, Zehra 9, 43
Cojocaru, Vladislav 28, 29
Düzgün, Ebru 29, 44
EBOW 29, 44
Egan, Ann 9, 44
Fellner, Karin 10, 27, 37, 43, 44, 48
Fichtner, Ingrid 10, 27, 44
Fiedler, Heike 11, 27, 44
Golob, Anja 11, 41, 45
Gomringer, Nora 12, 28, 37, 41, 43
Graf, Andrea Martina 30, 44
Grill, Andrea 13, 41, 45
Grünzweig, Dorothea 27, 45, 48
Hahl, Theresa 13, 43
Harter, Sonja 14, 41, 43
Heuser, Andrea 14, 27, 44
Huber, Christine 15, 27, 40, 44
Kahlert, Jan 35
Kempker, Birgit 2, 15, 27, 45
Kennel, Odile 16, 44
Knaup-Krötenschwanz, Renate 35, 45
Kunst oder Unfall 32, 41, 45, 46, 47
Küppers, Hans-Georg 3
Laar, Augusta 2, 3, 4, 27, 32, 38, 40,
41, 45, 46, 54, 56
Laar, Kalle 4, 24, 32, 36, 44, 45, 47, 54
Larsen, Alma 16, 27, 43, 48, 54
Leuschner, Pia-Elisabeth 12, 37, 43
Lichtenstein, Swantje 17, 27, 43
Lorenz, Sabina 17, 27, 43
Maraini, Dacia 18, 37, 45
Mayröcker, Friederike 4, 6, 27, 40, 41
Meyer, Brigitte 30, 31, 44
Müller-Wieland, Birgit 18, 27, 43
Müller-Wieland, Jan 18, 43
Namchylak, Sainkho 30, 31, 44
O‘Connell, Cliona 19, 44
Ohta, Masako 34, 45
Oleschinski, Brigitte 19, 44
Özer, Pelin 20, 27, 43
Pfeifer, Judith Nika 20, 27, 45
Pogatschar, Helga 12, 28, 43
Ralis, Tamara 21, 27, 37, 44, 48
Reimóndez, María 21, 44
Scheib, Asta 22, 27, 43
Schmid, Wanda 22, 45
Simonsuuri, Kirsti 23, 45
Sinervo, Helena 23, 45
Stölken, Jenny 28, 29
Struck, Sarah Ines 2, 3, 4, 27, 45, 47, 54
Syrse, Diana 34, 45
Tawada, Yoko 24, 44
Tramontana, Sebastiano 33, 45
Trimble, Patti 24, 44, 47
Trinckler, Gabriele 25, 27, 45
Tworek, Elisabeth 36, 44
Venho, Johanna 25, 45
Wegge, Carmen 26, 43
Wendt, Gunna 26, 43
Wessel, Katri Annika 37, 45
Yurtdas, Barbara 27, 37, 43, 49
55
56
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Kunst und Fotos
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