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Curriculum

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Referat Weiterbildung und
Institut VORSTIEG der Sozialdiakonischen Jugendarbeit Berlin
Staatlich anerkannte Fachhochschule für Sozialwesen
Catholic University of Applied Sciences
Leitung und Management
von Einrichtungen
der Offenen Jugendarbeit
Januar 2015 – November 2015
___________________________________
Inhalt
1
Kurzbeschreibung ........................................................................................ 2
2
Zielgruppe .................................................................................................... 3
3
Zulassungsvoraussetzungen ........................................................................ 3
4
Ziele .............................................................................................................. 4
5
Ausbildungskonzept ..................................................................................... 4
6
Module ......................................................................................................... 5
7
Literatur ....................................................................................................... 7
8
Termine ........................................................................................................ 8
9
Abschluss ..................................................................................................... 8
10 Kosten .......................................................................................................... 9
11 Veranstaltungsorte ...................................................................................... 9
12 Leitung ......................................................................................................... 9
13 Anmeldung, Information und Beratung..................................................... 10
Anmeldebogen.……………………………………………………………………………………………..11
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___________________________________
1 Kurzbeschreibung
Die Anforderungen an Leiterinnen und Leiter in Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit sind vielfältig. So wollen und müssen sie Ansprechpartner der Jugendlichen sein, agieren in einem meist hierarchiearm aufgestellten Team und
sind gleichzeitig doch Letztverantwortliche für alle Prozesse, die in der Einrichtung und im Team laufen. Der Legitimationsdruck gegenüber Politik und Gesellschaft steigt, der Kostendruck nimmt zu und seitens der Zuwendungsgeber
und der Träger steigen die Ansprüche an die Dokumentation der Qualität der
Arbeit. Neue Anforderungen kommen oft hinzu, wie die Koordination von Ehrenamtlichen, Lobbyarbeit und anspruchsvolle Abrechnungsmodalitäten. Diese
gravierenden Veränderungsprozesse in den Aufgaben- und Organisationsstrukturen verändern das berufliche Handeln, es wandelt sich das Bild der Leiterin
und des Leiters vom Teammitglied mit erhöhter Verantwortung zur Managerin
und zum Manager der vielfältigen Aufgaben, Angebote und Ansprüche der Einrichtung.
Um in diesem Arbeitsfeld gut bestehen zu können, benötigen sowohl Neueinsteigende als auch erfahrene Professionelle vertieftes praxisbezogenes Fachwissen über die Instrumente eines adäquaten Leitungshandelns.
Diese Kompetenzen und Qualifikationen bietet Ihnen gebündelt diese Weiterbildung, die vom Institut Vorstieg der Sozialdiakonischen Jugendarbeit Berlin
und dem Referat Weiterbildung der Katholischen Hochschule für Sozialwesen
mit einem hohen Praxisbezug konzipiert wurde.
Der notwendige Theorie/Praxistransfer wird durch die die Beratung der Fallbeispiele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewährleistet. An diesen Praxisfällen werden die Grundlagen, Prinzipien und Aufgaben von Leitungshandeln erläutert, ein Verständnis für die persönlichen Zugänge zur Leitung, zu
Begriffen und Zusammenhängen hergestellt, Instrumente vorgestellt und die
Umsetzung zwischen den Modulen begleitet.
Integraler Bestandteil und Grundlage für den Erwerb des Hochschulzertifikats
ist die Konzipierung, Durchführung und Präsentation eines eigenen Projekts
aus dem beruflichen Alltagshandeln. Die Peergroups, die sich zwischen den
2
___________________________________
Modulen treffen, unterstützen die Teilnehmenden, fördern den Transfer und
vertiefen die Entwicklung von Handlungskompetenz.
Lernorte der Weiterbildung sind:
-
Präsenzzeiten (Module)
Arbeitsgruppen / Peergroup
Eigene Projektarbeit
Lerntagebuch
2 Zielgruppe
Diese Weiterbildung wendet sich an leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
von Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit, die ihr Wissen und ihre Handlungskompetenzen für die berufliche Praxis verbessern wollen.
Sie ist auch geeignet für Personen, die sich auf die Übernahme von Leitungsaufgaben vorbereiten möchten.
3 Zulassungsvoraussetzungen
Die Teilnehmenden verfügen über
-
einen Abschluss der Sozialen Arbeit, Heilpädagogik, Erziehungswissenschaften, Soziologie oder vergleichbare Abschlüsse
-
und mindestens ein Jahr Berufserfahrung und eine Tätigkeit in einem
Arbeitsfeld, das Transfermöglichkeiten zulässt (Praxisbezug).
Bewerberinnen und Bewerber, die über andere, vergleichbare Abschlüsse und
entsprechende Berufserfahrungen verfügen, können auf der Basis einer individuellen Prüfung auf Grundlage eines Dossiers zugelassen werden.
Die Plätze sind begrenzt.
3
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4 Ziele
Diese Weiterbildung soll das Leitungshandeln weiter qualifizieren und erleichtern durch
-
-
Wissen: einen Überblick über hilfreiche Modelle und Theorien zur Leitung
Methoden: den Erwerb bzw. den Ausbau der Leitungskompetenz
Kritikfähigkeit: eine diskursive, auf die eigenen Haltungen und beruflichen Erfordernisse bezogene Auseinandersetzung mit der Anwendung
von Instrumenten des Leitungshandelns und der Steuerungsinstrumente im eigenen Arbeitsfeld
Management: die Qualifikation für führungsspezifische Aufgaben
Transfer: die Sicherstellung des Theorie-Praxis-Transfers, um die Anwendung in der beruflichen Praxis zu verbessern.
5 Ausbildungskonzept
Methodisch werden die Ziele dieser Weiterbildung realisiert durch erwachsenengerechte Lehre mit Theorieinputs sowie Selbstlernformaten mit vorbereiteten Materialien in Gruppen- und Plenarveranstaltungen sowie der Bearbeitung
von Praxisfragen in den Lernpartnerschaften der Weiterbildung und der Arbeit
in Peergroups.
Wesentlicher Bestandteil der selbst gesteuerten Lernprozesse ist die Konzipierung, Durchführung und Präsentation eines eigenen Projektes zur Erprobung
und Vertiefung.
Zur Unterstützung der Arbeit an den persönlichen Schwerpunktsetzungen der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf die je unterschiedliche berufliche
Situation bezogene Literaturhinweise gegeben. Die Arbeit an dieser selbst gewählten Praxisaufgabe und der persönliche Theorie-Praxis-Transfer werden
von der Kursleitung begleitet.
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6 Module
Modul 1
Grundlagen eines situationsangemessenen Leitungshandelns
-
Einführung, Ziele und Themen
Ausgangspunkt: Standortbestimmungen der Offenen Arbeit
Perspektiven in der Leitung / Jugendfreizeiteinrichtungen
Rolle / Funktion von Leitung (nach Pechtl)
Bestimmung der Aufgaben einer JFH-Leitung
Grundlegende Kompetenzen für das Leitungshandeln und Selbsteinschätzung
Gruppenbildung / erste Überlegungen zum Praxisprojekt
1. Treffen der Peergroup: Entwicklung / Beratung der Projekte
Modul 2
Instrumente des Leitungshandelns
-
Personalführung / Arbeit mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden
Mitarbeitergespräche / Konfliktgespräche
Sitzungsleitungen
Team / Teamentwicklungen / Teamsteuerung
Umgang mit schwierigen Situationen im Team
2. Treffen der Peergroup: Stand der Projekte
5
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Modul 3
Politisches Handeln - Finanzen / Finanzmanagement
-
Politisches Handeln im Feld der Offenen Arbeit
Lobbyarbeit, Aufbau und Nutzung von Vernetzungsstrukturen
Systeme der Finanzierung von Offener Arbeit / Jugendclubs
Rechte und Pflichten, die sich aus Finanzierungen ergeben
Identifizierung von Handlungsspielräumen und Einflussmöglichkeiten
Abrechnungsnotwendigkeiten
Controlling
3. Treffen der Peergroup: Abschluss: Eigene Pläne, Ergebnisse
Modul 4
Partizipative Qualitätsentwicklung
Konzeptionelle Arbeit und Leitungshandeln
Leitfrage zur Qualität der Arbeit: Wer definiert auf welche Weise die Qualität
der Arbeit
−
−
Qualität ermitteln, sozialräumliche Bedarfe
Qualität definieren und sichern
Konzeptionelle Arbeit als Teil von Leitungshandeln
4. Treffen der Peergroup: Weitere Absprachen zum Projekt
Modul 5
Praxistransfer
Ergebnissicherung und Abschluss
−
−
−
−
−
6
Regeln für professionelle Feedbacks
Etablierung einer Feedback-Kultur in Einrichtungen
Ergebnissicherung
Projektpräsentationen
Rückblick und Auswertung der Weiterbildung
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7 Literatur
Block, M., Wright, M.T. (2009): Partizipative Evaluation. In: Kuhn, D., PapiesWinkler, I., Sommer, D., Hrsg.: Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten. Erfahrungen aus der Lebenswelt Stadtteil. Frankfurt am Main: MabuseVerlag, S. 233-248.
Deinet, U., Sturzenhecker, B. (2013): Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
deutsche jugend. Zeitschrift für die Jugendarbeit. Weinheim: Juventa Verlag
GmbH.
Forschungsgruppe Public Health (Wright, M.T., Block, M. & von Unger, H.) &
Gesundheit Berlin e.V. (2008): Partizipative Qualitätsentwicklung. Internethandbuch: www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de
Gellert, M., Novack. C. (2010): Teamarbeit – Teamentwicklung – Teamberatung. Meezen: Limmer Verlag.
Glasl, F., Lievegood, B. (2011): Dynamische Unternehmensentwicklung. Bern:
Haupt Verlag.
Lotmar, P., Tondeur, E. (1999): Führen in sozialen Organisationen. Bern: Haupt
Verlag.
Sturzenhecker, B., Lindner, W., Hrsg. (2004): Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit. Weinheim: Beltz Juventa.
Sturzenhecker, B., Deinet, U., Hrsg. (2009): Konzeptentwicklung in der Kinderund Jugendarbeit. Weinheim: Beltz Juventa.
Shell Jugendstudie 2010. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Wright, M. T., Hrsg. (2010): Partizipative Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention. Bern: Verlag Hans Huber.
Literatur zum vierten Modul bekommen Sie während der Veranstaltung als
Skript.
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8 Termine
Die Weiterbildung findet jeweils von Mittwoch bis Freitag von 9.00 – 16.30 Uhr
statt.
Modul 1
21. – 23. Januar 2015
Modul 2
22. – 24. April 2015
Modul 3
24. – 26. Juni 2015
Modul 4
23. – 25. September 2015
Modul 5
25. – 27. November 2015
Zwischen den Modulen werden sich mindestens einmal die Peergroups treffen.
9 Abschluss
Das Zertifikat der Hochschule wird vergeben, wenn
−
−
−
an allen Modulen teilgenommen wurde. In begründeten Ausnahmesituationen können bei versäumten Modulen Ersatzleistungen mit der
Leitung verabredet werden.
das durchgeführte Praxisprojekt mit einer schriftlichen Arbeit im Umfang von 10 - 15 A4-Seiten dokumentiert wurde. Diese schriftliche Arbeit beschreibt den Prozess der Konzipierung, die Durchführung und
Reflexion des eigenen Projektes unter Anwendung der unterschiedlichen Instrumente des Leitungshandelns.
das eigene Projekt der Lerngruppe präsentiert wurde.
Sollte keine Abschlussarbeit vorgelegt werden oder diese nach Beratung von
Kursleitung und Leitung des Referates nicht angenommen werden oder nach
der Vergabe der Möglichkeit der Wiederholung ein zweites Mal nicht angenommen werden können, wird nur die Teilnahme an der Weiterbildung bestätigt.
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10 Kosten
1280,- EUR (Kosten für Skripte sind enthalten)
Ratenzahlungen sind nach Vereinbarung möglich.
11 Veranstaltungsorte
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Köpenicker Allee 39 – 57
10318 Berlin
und
Institut Vorstieg / Alte Schmiede
Spittastr. 40
10317 Berlin
12 Leitung
Pädagogische Leitung
Judith Burkhard, Sozialpädagogin, TZI (grad., Lehrbefähigung), Personalentwicklung, Organisationsentwicklung
www.burkhard-beratung.de
Referentinnen und Referenten
Martina Block, Dipl. Psychologin, Gesundheitswissenschaftlerin, Schwerpunkte:
Partizipative Qualitätsentwicklung
Michael Heinisch, Geschäftsführer der Sozialdiakonischen Jugendarbeit Lichtenberg e.V.
N.N.
Konzeptentwicklung, Gesamtleitung und Organisation
Jens Thomas, Institut Vorstieg
Mechthild Schuchert, Katholische Hochschule für Sozialwesen
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13 Anmeldung, Information und Beratung
Die Anmeldung kann online (http://www.khsb-berlin.de/weiterbildung/ kontakt/online-anmeldung) erfolgen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung nur
bearbeitet werden kann, wenn Sie uns den erweiterten Anmeldebogen zusenden, den Sie hier im Anhang finden, aber auch online abrufen können.
Nach Ablauf der Anmeldefrist gehen Ihnen eine Anmeldebestätigung und die
Zahlungsaufforderung zu.
Anmeldeschluss: 11. Dezember 2014
Kontakt und Informationen
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Referat Weiterbildung
Mechthild Schuchert
mechthild.schuchert@khsb-berlin.de
030-50 10 10 37
oder
Sozialdiakonische Arbeit Berlin GmbH
Institut Vorstieg
Jens Thomas
institut-vorstieg@sozdia.de
030-322 99 404
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