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Manifest R - Refuge Saint

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Novita Seniorenzentrum Reichertshofen GmbH
Boschstr. 19, 85084 Reichertshofen
Tel. 08453/347970 Fax 08453/347979
http://www.seniorenzentrum.by
Solchen Monat muss man loben: Keiner kann wie dieser toben,
Keiner so verdriesslich sein und so ohne Sonnenschein!
K einer so in Wolken maulen, keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht! Ja, es ist 'ne wahre Pracht.
Seht das schöne Schlackerwetter! Und die armen welken Blätter,
wie sie tanzen in dem Wind und so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt uud sie durcheinanderwirbelt
und sie hetzt ohn' Unterlass: Ja, das ist Novemberspass!
Und die Scheiben, wie sie rinnen! Und die Wolken, wie sie spinnen
ihren feuchten Himmelstau ur und ewig, trüb und grau!
A uf dem Dach die Regentropfen: Wie sie pochen, wie sie klopfen!
Schimmernd hängt's an jedem Zweig, Einer dicken Träne gleich.
Oh, wie ist der Mann zu loben, Der solch' unvernünft'ges Toben
schon im Voraus hat bedacht und die Häuser hohl gemacht!
So, dass wir im Trocknen hausen und mit stillvergnügtem Grausen
und in wohlgeborgner Ruh, solchem Greuel schauen zu!
Heinrich Seidel
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Hausnachrichten
Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Leser unserer Zeitung!
Ihr zu Ehren organisierten die Kirchen in der ehemaligen DDR 1981 am 19. November, dem Tag ihrer Beisetzung, eine außergewöhnliche Großveranstaltung: die Rede ist vom 750. Todestag der
Landgräfin Elisabeth von Thüringen (1207 bis
1231). Zehntausende Menschen versammelten
sich auf dem großen Platz vor dem Erfurter Dom,
um ihrer in Gottesdiensten und Ansprachen zu gedenken. Zwar gilt Elisabeth als eine katholische
Heilige, aber da sie eine Lichtgestalt der Nächstenliebe ist, wird sie auch von Protestanten verehrt.
In ihrer tätigen Nächstenliebe machte sie vor nichts halt. So verschenkte
sie ihre kostbaren Gewänder und ihren Schmuck an Arme und Bedürftige.
Sie selber kleidete sich mehr und mehr nur in ein schlichtes Bußgewand
aus grober Wolle und ging barfuß. Damit machte sie sich zu einer Außenseiterin der höfischen Gesellschaft. Da aber ihr Gemahl ihr sehr zugetan
war und ihre Mildtätigkeit unterstützte, konnte sie sich immer stärker der
damaligen Armutsbewegung zuwenden. Sie lebte bald ganz im Sinne der
Gebote von Franz von Assisi, der Armut, Keuschheit und Gehorsam forderte. 1223 gründete sie mit ihrem Mann ein Hospital in Gotha, das sie
finanziell so gut ausstatteten, dass es auch langfristig bestehen konnte.
Bald entdeckte Elisabeth den Dienst an den Kranken und Siechen als ihre
vornehmste Aufgabe. Sie pflegte und wusch persönlich die Kranken und
schreckte auch vor den Aussätzigen nicht zurück, besonders den Kindern
galt ihre liebevolle Fürsorge. Heute ist der 19. November ein Tag des Erinnerns und der Mahnung. Ein Tag, an dem man etwas abgibt von seinen
Vorräten, oder sich ehrenamtlich engagiert für andere.
Bleiben Sie auch in der dunklen Jahreszeit gesund!
Das wünscht Ihnen,
Ihr Wolfhard Becker
-Heimleiter-
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HAUSNACHRICHTEN
Wir nehmen Abschied …
... von unseren verstorbenen Bewohnern
Herr Wilhart Donat
01.10.2014
Frau Elfriede Kreitmeier
09.10.2014
Herr Johann Mikschl
13.10.2014
Frau Maria Leyh
23.10.2014
Wenn du an mich denkst,
erinnere dich an die Stunde,
in welcher du mich am liebsten hattest.
Rainer Maria Rilke
Gottesdienste im Haus
07. November 15.45 Uhr evangelischer Gottesdienst
14. November 10.15 Uhr katholischer Gottesdienst
28. November 10.15 Uhr katholischer Gottesdienst
Rosenkranz:
13. November um 15.45 Uhr
27. November um 15.45 Uhr
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Hausnachrichten
Herzlichen Glückwunsch!
Wir gratulieren …
13. November
Frau Helga Reichler
zum 82.
16. November
Frau Elfriede Haberer
zum 84.
24. November
Frau Katharina Ritzel
zum 105.
26. November
Frau Rosa Führer
zum 89.
27. November
Frau Ottilie Matscheko
zum 87.
28. November
Frau Walburga Reiter
zum 81.
30. November
Frau Gertrud Jilg
zum 88.
...dass jeder Tag in diesem Jahr dir geben mag:
Zum Freuen ein Teilchen, zum Trösten ein Weilchen
einen Menschen zu lieben, einen Freund, der verschwiegen,
ein Stündchen zum Rasten, Geduld für die Lasten.
Beim Morgenerwachen- ein Sonnenlachen
und abends den Schimmer der Sterne im Zimmer.
Zur Nacht in Gottes Hut und schlafe tief und schlafe gut.
Und jeden Tag ein frohes Bergauf. Ich sage dir mein Glückwunsch drauf.
Verfasser unbekannt
Herzlich Willkommen in unserem Haus!
Frau Katharina Ritzel im Wohnbereich 1
Herr Martin Mirbeth im Wohnbereich 2
Herr Adam Holz Wohnbereich EG
Frau Marinna Riegg Wohnbereich EG
Frau Irmgard Förster im Wohnbereich 2
Herr Günther Wischniewski im Wohnbereich 2
Herr Klaus Liesaus im Wohnbereich EG
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wissenswertes
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Besondere Tage
1
2
1.
Allerheiligen
8
9
2.
Allerseelen
10 11 12 13 14 15 16
11.
Martinstag
17 18 19 20 21 22 23
19.
Buß– und Bettag
24 25 26 27 28 29 30
23.
Totensonntag
30.
1. Advent
3
4
5
6
7
Mit dem November neigt das Jahr sich seinem Ende zu und die
Tage werden immer kürzer. Am Monatsanfang wird an den Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen der Toten und Heiligen gedacht. Der November wird häufig begleitet von Nebel und Nässe. In dieser kalten Jahreszeit erwacht am 11.11. um 11:11 Uhr
in vielen Städten das närrische Treiben.
Martinstag
An diesem Tag gibt es in vielen Regionen Martinsumzüge. Die Kinder ziehen mit Laternen singend durch die Straßen. Bei vielen Umzügen werden sie von einem Reiter
auf einem Schimmel begleitet, der den heiligen St. Martin symbolisiert.
Mancherorts ziehen die Kinder dann noch mit ihren Lampions von Haus zu Haus,
singen Martinslieder und erhalten als Dankeschön Süßigkeiten oder Obst.
Volkstrauertag
An diesem Gedenktag wird der Toten der Kriege und der Opfer der Gewaltherrschaft gedacht. Der Volkstrauertag gehört
zu den „stillen Tagen“, die einen besonderen gesetzlichen
Schutz genießen.
Buß- und Bettag
Der Buß- und Bettag ist seit 1995 bei uns kein gesetzlicher Feiertag mehr, ist aber
ein wichtiger Tag für die evangelischen Christen. An diesem Tag werden die Gläubigen zum Innehalten ermahnt und aufgerufen, sich als Menschen vor Gott zu prüfen.
Donnert’s im November gar,
folgt ein gesegnetes Jahr.
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wissenswertes
01. November 1849: Erste Briefmarke Deutschlands
Das Königreich Bayern machte es England nach: Am 1. November 1849
wurde die Briefmarke eingeführt. Zunächst gedacht als schmucklose
Quittung für die Zahlung des Sendeauftrages, wurden später auch Verzierungen vorgenommen, die vorrangig vor Fälschung schützen sollte.
02. November 1896: Erste Autoversicherung
Erstmalig konnten die Briten am 2. November 1896 eine Kraftwagenversicherung abschließen. Für zwei Pfund Beitrag leistete die Londoner "General Accident Corporation" ihren Mitgliedern Schadenersatz bei Unfällen. Allerdings startete die erste Autoversicherung
bereits mit einer Ausnahmeregelung: keine Versicherungsleistungen gab es bei den fast
täglich geschehenden Unfällen wegen scheuender Pferde.
1899 bot der Stuttgarter Verein die erste Haftpflicht-, Unfall- und KarambolageVersicherung für Kraftfahrzeuge an. Die Einführung der Zwangshaftpflicht für Automobile
1909 wurde von der Lobby der Autofahrer bis zu ihrem Inkrafttreten 1940 blockiert, die
"ordentlichen" Fahrer wollten nicht für die Schäden "skrupelloser Wildlinge" aufkommen.
03. November 1918: Donau-Monarchie aufgelöst
Der Staat, den die Habsburger in langen Jahrhunderten im Südosten Europas geschaffen
hatten, brach in den ersten Novembertagen des Jahres 1918 unwiderruflich auseinander.
Kaiser Karl I. legte die Befehlsgewalt über die Armee nieder. Am 12. November 1918 wurde die "Republik Deutsch-Österreich" ausgerufen.
07. November 1918: Republik Bayern
In München rief der Vorsitzende der Unabhängigen Sozialdemokraten (USPD) Kurt Eisner
den republikanischen "Freien Volksstaat Bayern" aus. Eine provisorische Regierung aus
USPD und SPD wurde gebildet, der Eisner als Ministerpräsident vorstand.
08. November 1925: Rhönrad erfunden
Als der Winzer Otto Feick seine Weinfässer ins Tal rollte, kam ihm eine Idee: Er öffnete
eins der Fässer, setzte sich hinein und rollte selbst bergab - das Rhönrad war erfunden.
Feick ließ sich seine Erfindung patentieren. Heute wird es als Sportgerät in der Gymnastik
verwendet.
08. November 1895: Röntgenstrahlen entdeckt
Am Abend des 8. November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die Röntgenstrahlen
- eine besondere Art von kurzwelligen Strahlen, die durch Festkörper hindurchgehen
scheinbar wie Lichtstrahlen durch Glas.
15. November 1901: Erstes elektrisches Hörgerät patentiert
Der größte Tag im Leben ihres Mannes rückt näher, aber Alexandra von Dänemark ist
traurig. In wenigen Tagen soll ihr Gatte als König Edward VII. den englischen Thron
besteigen, und die fast taube Prinzessin befürchtet, den ersten Monarchenworten nicht
lauschen zu können. Da kommt der Amerikaner Miller Reese Hutchinson und bittet um
Gehör. Er präsentiert Alexandra ein telefonähnliches Rohr, das sie während der Krönung
ans Ohr halten soll. Am Ende des Rohres hängen Drähte, die in einen zwölf Kilo schweren
Batteriekasten münden.
27. November 1895: Nobel-Preis gestiftet
Alfred Nobel, der Erfinder des Dynamits, war einer der reichsten Industriellen seiner Zeit.
Als Wiedergutmachung dafür, dass Dynamit, anders als von Nobel vorgesehen, zu kriege.........................................................
Seniorenzentrum
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rischen
Zwecken verwendet wurde,
richtete Reichertshofen
er eine Stiftung
ein. Sie verleiht seitdem die
Nobel-Preise.
Wissenswertes
Von der Blutwurst bis zur Weißwurst, von den Frankfurtern bis zur Salami – die Anzahl an Wurstsorten ist groß, über 1500 an der Zahl. Nicht ganz so zahlreich, dafür
umso geläufiger sind die Sprichwörter: "Das ist mir wurscht", sagen die Bayern.
Die "beleidigte Leberwurst" ist jedem ein Begriff. Aber wer kennt eigentlich die Geschichte der Wurst?
Man vermische zerkleinertes Fleisch, Speck, Salz und verschiedene Gewürze, manchmal
auch Innereien, Blut und Schwarten, und fülle die Masse in natürliche Därme oder künstliche Hüllen. Nun muss das Ganze räuchern, erhitzen, trocknen oder reifen – und fertig ist
die Wurst. Wer sie erfunden hat, bleibt im Dunkeln. Aber Überlieferungen machen deutlich, dass die Wurst schon im achten Jahrhundert vor Christus erwähnt wurde: bei Homer. In seiner "Odyssee" berichtet der Dichter von "Wurstkämpfen", die die Griechen
ausgetragen haben. Der Tapferste bekam die besten Würste als Belohnung.
Die Römer hatten den Ruf, wahre Wurstliebhaber zu sein. Sie aßen nicht nur kleine
Würste als Vorspeise, sondern auch ganze gebratene Schweine, die mit Würsten
gefüllt waren. Hirnwurst mochten sie besonders gerne. Die Zutaten hierfür: Hirn,
Ei, Wolfsmilch und spezielle Gewürze. Für
die Römer eine Delikatesse, uns dreht sich
heute der Magen um. Fest steht: Die
Wurst ist eines der ältesten Nahrungsmittel. Bereits 5000 vor Christus war sie auf
Zeichnungen und Malereien abgebildet,
die aus Ägypten, Syrien und China stammten. Im Wortursprung bedeutet Wurst so
viel wie "etwas drehen, vermengen, rollen
und wenden".
Metzger bei der Arbeit: im Mittelalter
entstand der Beruf
In Deutschland war und ist die Wurst besonders populär. Erwähnt wird sie erstmals
im 11. oder 12. Jahrhundert, da kannte man schon die "lebarwurst" und "pratwurst". Im
Mittelalter tauchten die ersten Metzger auf, die für Gastwirte arbeiteten. Damit wurden
auch die Herstellungsverfahren immer mehr verfeinert. Wie schon in der Antike die Griechen um die Wurst kämpften, so richteten auch die Metzger im Mittelalter Wurstkämpfe
aus: Sie wetteiferten darum, wer die schwerste oder längste Bratwurst herstellen konnte,
und führten diese bei Festen den Menschen vor.
Würste waren damals für die Menschen viel wert: In Wurstkammern lagerten die Schätze,
die vor Langfingern besonders geschützt werden mussten. Die Beliebtheit der Würste
brachte auch Verordnungen mit sich. Ratsherren legten fest, wie die Würste herzustellen
seien und bestimmten, welches Fleisch in den Darm durfte.
Die Wurst war aber nicht nur eine Gaumenfreude für den "kleinen Mann". Es gab berühmte Wurstliebhaber wie Friedrich der Große, Johann Wolfgang von Goethe oder Martin Luther. Über letzteren kursiert eine unrühmliche Legende: Luther ließ sich in einer
Gaststätte bei Erfurt seine Bratwurst schmecken.
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Wissenswertes
Dann verließ er die Schenke, jedoch ohne zu bezahlen. Ob es aus Eile oder Versehen
geschah, lässt die Geschichte offen. An der Tür des Wirtshauses wurde daraufhin mit
Kreide vermerkt, dass Luther seine Bratwurst schuldig geblieben sei. Daher kommt, so
sagt die Legende, unsere heutige Redensart "jemandem etwas ankreiden". Schon Luther war ein Bratwurstfreund und auch heute noch gilt sie als berühmteste unter den
Wurstsorten. Generell werden Würste nach ihrem Herstellungsverfahren eingeteilt: Es
gibt Brühwürste, Kochwürste und Rohwürste. Die Brühwürste sind mit knapp 800 Sorten die am meisten verbreiteten. Dazu zählen die Fleischwurst, Weißwurst oder Knackwurst. Die Brühwürste werden – ihrem Namen getreu – gebrüht. Ihre Rohmasse, das
so genannte Brät, ist sehr fein, zumeist aus Schweine-, Rind- oder Kalbfleisch.
Kochwürste haben rund 350 verschiedene Sorten. Sie werden aus vorgekochtem
Fleisch und, je nach Art, aus Innereien, Blut oder Schwarten hergestellt. Zu der Gruppe
gehören die Blut- und Leberwürste. Rohwürste, von denen es über 500 Sorten gibt,
bestehen aus rohem Rind-, Schweine- oder Lammfleisch. Durch langes Trocknen oder
Räuchern werden sie konserviert. Rohwürste haben die längste Haltbarkeit. Dazu zählen zum Beispiel die Mett- und Teewurst sowie die Salami.
Die Bratwurst ist eine ganz spezielle unter den
Wurstsorten. In ihrer Herstellung ähnelt sie den
Brühwürsten. Sie wird zumeist aus frischem,
rohem Schweinefleisch gemacht – und auf
dem Grill oder in der Pfanne gebraten. Wer auf
diese Idee kam? Darüber streiten sich seit Urzeiten die Thüringer und die Franken. Die Thüringer haben die älteste urkundliche Erwähnung: eine Bratwurstrechnung aus dem Jahre
1404. Der Autor und gelernte Forstwirt Heinrich Höllerl kommt zu dem Schluss: "Die Bratwurst ist eine Fränkin" – so der Titel seines
2004 erschienenen Buches, in dem er der Geschichte der Bratwurst nachgegangen ist.
Demnach liegt der Ursprung bei den Kelten, die die Bratwurst entdeckten. Von dort
nahm sie ihren Weg über Rom in die heimischen Gefilde. Die Franken sollen es gewesen sein, die die Bratwurst kultiviert haben. Ihren Siegeszug trat sie allerdings erst Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Industrialisierung an. Endlich gab
es Großmaschinen zur Verarbeitung; außerdem konnten die Würste durch die Konservierung in Dosen weltweit verschickt werden.
Jede Region hat ihre Bratwürste: Coburger, Fränkische, Hessische, Norddeutsche,
Nürnberger, Schlesische, Thüringer und, und, und… Knapp 50 verschiedene Sorten
gibt es allein in Deutschland. Worin sie sich unterscheiden: zum Beispiel in der Größe.
Eine Coburger misst bis zu 32 Zentimeter, eine Nürnberger nur acht bis neun. Und natürlich in der Gewürzmischung: Meist gehören Majoran, Salz und Pfeffer dazu, die Thüringer enthält außerdem Kümmel. Es gibt die feinen Bratwürste, bei denen die Masse
im so genannten Kutter zerkleinert wird. Bei den groben Bratwürsten wird die Füllung
dagegen nur durch den Fleischwolf gedreht. Die Schlesische Bratwurst ist eine feine –
grob sind beispielsweise die Thüringer, die Hessische oder die Fränkische.
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Wissenswertes
Oscar Troplowitz wurde als Sohn eines Baumeisters am 18. Januar 1863 in Gleiwitz
geboren. Sein Vater und sein Schwiegervater ermöglichten ihm 1890, als Doktor der
Philosophie, das Laboratorium von Beiersdorf zu erwerben.
Schließlich erwarb er 1892 ein 1200 qm großes Grundstück, auf dem er noch im gleichen Jahr ein Fabrikationsgebäude und ein Wohnhaus errichtete.
Seit dem 1. November 1892 befand sich die P.Beiersdorf & Co. damit auf eigenem
Grund und Boden.
Werbeplakat von 1910
1922 sah die "weiße Lippenpomade" von
Labello noch ein bisschen anders aus - sorgte
aber schon für weiche Lippen. Und war dank
der handlichen Form, die in jede Handtasche
passte, der absolute Verkaufsrenner.
Werbeplakat von 1938
In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts brachte Troplowitz eine ganze Reihe von
Produkten wie Depilatoren, Pomaden, Mundwasser und Rasierseife heraus.
Von ihnen hatte ein Lippenpflegestift den nachhaltigsten Erfolg. Unter dem Warenzeichen Labello ("die schöne Lippe" - das ist die lateinische Bedeutung von Labello
(labeo = Lippe; bello = schön) wird er seit 1909 verkauft und avancierte schon damals
in der einzigartigen Schiebehülse zum Verkaufsschlager.
Gleichzeitig war es die Grundlage für alle zukünftigen Lippenstifte. Heute ist Labello
in Zentral-Europa das Synonym für Lippenpflege und ist in vielen europäischen Ländern Marktführer in diesem Bereich.
Die markante blaue Hülse, die heute weltweit das Erkennungszeichen des "Labellos"
ist, wurde allerdings erst Anfang der Siebziger Jahre eingeführt.
Bis heute ist sein Erfolg ungebrochen: Jährlich sorgen weltweit über 14 Millionen
verkaufte "Labellos" für samtweiche Lippen.
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Hausnachrichten
...ein Volksmusikkonzert…
Ein "Hoagart" ist eine Art Hauskonzert mit alpenländischer Volksmusik, das
es vor allem in Bayern und Österreich gibt. Je nachdem, in welcher Gegend
der "Hoagart" stattfindet, sagen die Leute auch "Hoagat", "Hoagascht" oder
"Hoimgarta" dazu.
Eigentlich ist ein "Hoagart" der Garten vor den Bauernhäusern, also der
Heimgarten. Dort trafen sich vor allem in früheren Zeiten die Leute nach der
oft sehr schweren Arbeit, um sich bei Musik, Gesang und einer richtigen Brotzeit auszuruhen und den Tag in geselliger Runde ausklingen zu lassen. Die
Männer spielten Karten, die Frauen saßen auf der Bank vor dem Haus, hatten
ihre Stricksachen dabei und hielten ein Schwätzchen. Da es damals manchmal
ziemlich lustig zuging, waren die Treffen zeitweise sogar verboten. Trotzdem
hat sich der Brauch erhalten – auch wenn heute bei einem typischen "Hoagart"
nicht mehr auf der Bank vor dem Haus musiziert wird.
Bei einem "Hoagart" kommen viele Musikanten und Sänger mit den unterschiedlichsten Instrumenten zusammen – meistens sind es Volksmusikinstrumente wie Akkordeon, Harfe, Gitarre, Hackbrett oder auch Zither. Am Ende singen und spielen die Musikanten oft noch ein Stück gemeinsam. Ähnlich
wie bei einem Konzert sitzen die Musiker heute auf einer Bühne vor dem Publikum, allerdings geht es bei einem "Hoagart" nicht so streng zu. Manchmal
gibt es auch kleinere Musikantentreffen, beispielsweise in den Stuben der
Bauernhäuser.
Wenn es im Herbst draußen wieder früher dunkel und drinnen gemütlich wird,
ist "Hoagart"-Zeit.
Freuen Sie sich
auf G`stanzl, Lieder, Geschichten und Humorvolles
am Mittwoch, den 12. November 2014
ab 14.30 Uhr in der Cafeteria.
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Hausnachrichten
Dienstag, den 04. November
ab 14.00 Uhr Verkauf
mit Schuhverkauf
in der Cafeteria
Feierstunde zum
1. Advent
am Sonntag, den
30. November 2014
10.00 Uhr
in der Cafeteria mit
dem
Männerchor aus Langenbruck
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Hausnachrichten
mit Frau Hofmann & Frau Rothe
jeden Mittwoch 10.00 Uhr
im Gymnastikraum.
Personelle Veränderungen
Neue Gesichter im Haus:
Frau Peggy Mehlow Soziale Betreuung aus Elternzeit zur ck
Dienstjubiläum
Frau Manuela Lohka 15 Jahre im Haus
Wir gratulieren recht herzlich.
am Dienstag, den 16. November 2014
ab 16.00 Uhr in der Cafeteria.
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Hausnachrichten
Heimleitung
Verwaltung
Herr Wolfhard Becker
Frau Cornelia Schönhofer
Telefon: 08453-34797-16
Telefon: 08453-347970
Mo.-Fr. nach Vereinbarung
Mo.-Fr. 08.00 - 16.12 Uhr
Pflegedienstleitung
Frau Kathrin Thies
Telefon: 08453-34797 - 74
Mo.-Fr. 08.00 -15.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Wohnbereich EG
Soziale Betreuung
Frau Manuela Höfler
Telefon: 08453-34797- 59
Mo.-Mi. 08.00 - 16.00 Uhr
Frau Veronika Kreller
Telefon: 08453-34797- 59
Wohnbereich 2/3
Frau Carmen Wansner
Frau Selina Kleemann
Telefon: 08453-34797- 40
Telefon: 08453-34797- 87
Wohnbereich 1
Küche
Frau Susanne Harbeck
Herr Marcel Haase
Telefon: 08453-34797- 86
Telefon: 08453-34797– 15
Wäscherei/Reinigung
Hausmeister
Frau Ursula Voglrieder
Herr Martin Kroll
Telefon: 08453-34797 - 89
Telefon: 08453-34797- 43
Mo.-Fr. 07.00 -15.42 Uhr
Mo.-Fr. 07.00 -15.42 Uhr
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Dies & Das
Sprichwort-Wirrwarr
Hier sind die Sprichwörter durcheinander geschüttelt worden.
Bringen Sie wieder Ordnung hinein, indem Sie die richtigen Teile
miteinander verbinden (Beispiel: Ohne Fleiß, kein Preis).
Was vom Herzen kommt,
Alle Wege führen
Doppelt genäht
Rom wurde auch nicht
Trocken Brot
Wer viel fragt,
Feigheit ist manchmal
Ein Weg entsteht,
wenn man ihn geht.
ein Zeichen der Klugheit.
nach Rom.
hält besser.
das geht zum Herzen
macht Wangen rot.
an einem Tag erbaut.
der viel irrt.
Scherzfragen
1. In welcher Ader fließt kein Blut?
2. Was sollte man tun, um tiefer schlafen zu können?
3. Was ist die Mehrzahl von Rettich?
4. Welcher Hut passt auf keinen Kopf?
5. Wie viele Geburtstage hat ein 82-Jähriger?
Auflösung der Scherzfragen
1. in der Goldader
2. die Beine des Bettes absägen
3. Meerrettich
4. der Fingerhut
5. einen
Impressum:
Diese Zeitung ist nur für den internen Gebrauch bestimmt.
Für das Impressum verantwortlich:
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Redaktion:
Einrichtung:
Postleitzahl / Ort:
Telefon:
Fax:
E-Mail:
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Heimleiter Herr Becker
Manuela Höfler
Novita Seniorenzentrum Reichertshofen GmbH
Strasse: Boschstraße 19
85084 Reichertshofen
08453-347970
08453-347979
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