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Gottesdienstanzeiger vom 28.03. bis 19.04.2015

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Regio
Nummer 112
Freitag, 16. Mai 2014
Diebeswerkzeug
im Kofferraum
Direkte Mitwirkung bald möglich
Basel (sda). Schweizer Grenz­
wächter haben beim Grenz­
übergang Basel­St.Louis/
Autobahn zwei mutmaßliche
Kriminaltouristen erwischt.
Im Wagen der beiden Rumä­
nen fanden die Beamten
neben einem als gestohlen ge­
meldeten Navigationsgerät
auch Einbruchswerkzeug.
Geschnappt wurde das Duo
bereits vergangenen Freitag­
abend, wie die Grenzwache in
Basel gestern mitteilte. Die
beiden Männer wollten mit
einem in Bulgarien zugelasse­
nen Fahrzeug nach Frankreich
ausreisen. Jetzt sitzen die bei­
den 27­Jährigen in Basel in
Untersuchungshaft. Landkreis Lörrach will Mitglied bei „Agglo Basel“ werden / Diskussion über Kandertalbahn­Perspektiven „Sag mir, wie
du wohnst...“
Basel (sda). Eine Sonderaus­
stellung unter dem Titel „Sag
mir, wie du wohnst ...“ zeigt
das Historische Museum Basel
(HMB) seit gestern im Haus
zum Kirschgarten. Eingefloch­
ten in die permanente Wohn­
kulturausstellung geht sie der
Frage nach, was ein Zuhause
über dessen Bewohner aus­
sagt.
Wohnaccessoire aus dem 18.
Jahrhundert: Kassette aus Holz,
mit Leder bespannt. Foto: Historisches Museum Basel
Wohnen ist etwas, das alle
angeht, sagte Sabine Söll­
Tauchert, die zusammen mit
Andreas Rüfenacht die neue
Ausstellung konzipiert hat,
vor den Medien. Der Lebens­
stil könne viel über den Men­
schen selbst verraten, und die
Wohnung werde auch als
„dritte Haut“ bezeichnet.
Die Ausstellung beleuchtet
Aspekte des Wohnens, indem
sie neu und alt, Ausstellungs­
ort und Exponate einander
gegenüberstellt und viel Parti­
zipationsmöglichkeiten an­
bietet. Wer den Rundgang in
Angriff nimmt, kann seine
Schuhe gegen Pantoffeln tau­
schen – am Ende gibts dann
einen „Pantoffeltest“. Ein alter
Holztisch funktioniert wie ein
Touchscreen: je nach dem, wo
man seine Hand darauf legt,
hört man ein Glas umfallen
oder andere Tischgeräusche.
Informationstexte auf aufge­
türmten Umzugskartons er­
läutern die Darstellungen. Die
Ausstellung dauert bis zum 16.
November.
u www.hmb.ch
Von Marco Fraune
Basel/Kreis Lörrach. Der Landkreis Lörrach soll zu­
sammen mit dem Regional­
verband Hochrhein­Boden­
see (RVHB) die deutsche Sei­
te im Agglomerationspro­
gramm Basel vertreten. Die Zustimmung zur Mitglied­
schaft im noch zu gründen­
den Verein „Agglo Basel“ hat der Kreis­Umweltwelt­
ausschuss jetzt einstimmig gegeben, womit das Votum des Kreistages nur noch als Formsache gilt.
Die Kreispolitik erhofft sich
mit dem Beitritt Geld aus Bern
und damit die grenzüber­
schreitende Verwirklichung
von Verkehrsprojekten wie die
Taktverdichtung eines trina­
tionalen S­Bahnnetzes. Die
Elektrifizierung der Hoch­
rheinbahn ist als Nahziel dies­
und jenseits der Grenze im
Blick. Ebenso in den „Hori­
zont 2020“ fällt der Bahnan­
schluss des EAP. Langfristig,
also im „Horizont 2025“, ist
der Viertelstundentakt bis
Rheinfelden, der Viertelstun­
dentakt Wiesental sowie die
Durchmesserlinien via Herz­
stück sowie ein 7,5­Minuten­
Takt zum Flughafen definiert.
Die Kandertalbahn bleibt
hingegen in einem Papier mit
dem Titel „Unsere Zukunft ist
trinational“ nicht genannt,
wie Daniela Meier (Freie
Wähler) kritisierte. „Für uns
ist es eine Option, die wir uns
erhalten wollen.“ Im Gegen­
satz zu Peter Schalajda (Grü­
ne), der wie die Bürgermeiste­
rin von Rümmingen eine Er­
wähnung der Kandertalbahn
Beim Schweizer Fördermittel­Programm ist auch der Viertelstundentakt auf der Wiesentalbahn­Strecke ein Projekt. Foto: Kristoff Meller
vermisste, machte Klaus Ebe­
rhardt (SPD) klar: „Was man
selber nicht beschließt, kann
man nicht von anderen erwar­
ten.“ Damit verwies er auf die
noch aktuelle Entscheidung
der Kreispolitik, wegen der ne­
gativ ausfallenden Kosten­
Nutzen­Rechnung für eine S­
Bahn durch das Kandertal erst
einmal Abstand zu nehmen. Der Erste Landesbeamte
Walter Holderried verwies
zwar ebenso auf diesen Be­
schluss, machte aber zugleich
klar, dass der Zug in dieser Sa­
che noch nicht abgefahren ist.
Es gebe durchaus noch die Op­
tion, dass die Kandertalbahn
mit ins Agglomerationspro­
gramm aufgenommen wird.
Wie, erklärte Patrick Ley­
poldt, Leiter der Geschäftsstel­
le des Agglomerationspro­
gramms Basel. Ebenso wie das Kandertal
sei auch das Waldenburger Tal
noch nicht als Entwicklungs­
achse definiert. Die Raumpla­
ner würden derzeit Überle­
gungen anstellen, wie beide
gemeinsam als ländliche Ent­
wicklungsachsen aufgenom­
men werden. „Das Programm
ist nichts Statisches“, zeigte er
eine Perspektive auf. Darauf
setzt auch Heike Hauk (Grü­
ne). Es sei verständlich, dass
die Kandertalbahn nicht unter
den Stufen der ÖPNV­Ange­
botsverbesserungen genannt
ist. Erst einmal müsse ein Kon­
sens in der Region herrschen.
Der Oberbürgermeister von
Rheinfelden, Klaus Eber­
hardt, verbindet mit dem Bei­
tritt zum Verein „Agglo Basel“
vielmehr die Hoffnung, dass
die Hochrheinbahn durchgän­
gig unter Strom steht und nicht
mehr Dieselloks hier fahren
müssen. „Wir sind froh, dass
die Interessen des Landkreis
so vertreten werden.“ Die
KURZINFO
Die bisherige Organisation
des Agglomerationspro­
gramms (Strukturförderpro­
gramm des Schweizer Bun­
des) wird „auf neue Füße ge­
stellt“, wie Landrätin Marion
Dammann es nannte. Patrick
Leypoldt, Leiter der Ge­
schäftsstelle des Agglomera­
tionsprogramms Basel, er­
klärte, dass nun ein „pragma­
tisches und schnell umsetzba­
res Modell mit schlanken
Strukturen“ entstehe. Zum 1.
Juli dieses Jahres soll ein Ver­
ein nach schweizerischem
Recht entstehen. Jeweils ein
Mitglied ist darin aus den
Kantonen Basel­Stadt, Basel­
land, Aargau und Solothurn
sowie dem Elsass und dem
Landreis Lörrach vertreten.
Deutschland und Frankreich
erhalten damit als Vollmit­
glieder Stimmrecht. Sie leis­
ten auch eine finanzielle Be­
teiligung. Der Regionalver­
band Hochrhein­Bodensee
hat bereits dem Beitritt zuge­
stimmt. Die Ausgestaltung
des Zusammenwirkens zwi­
schen diesem Gremium und
dem Landkreis soll noch ge­
sondert vereinbart werden. Erfolgsgeschichte U­Abo
Tarifverbund mit neuem Höchstwert bei Beförderungszahl
Basel (sda). Der Tarifverbund
Nordwestschweiz (TNW) hat
auch 2013 mehr U­Abos ver­
kauft. Mit umgerechnet 2,161
Millionen Abos waren es ein
Prozent mehr als im Vorjahr,
wie die Geschäftsstelle jetzt
mitteilte. Die seit Gründung
des TNW im Jahr 1987 positi­
ve Entwicklung des U­Abo­
Absatzes gehe damit weiter.
Die Verkaufserlöse von
250,3 Millionen Franken über­
schritten erstmals die Grenze
von einer Viertelmilliarde,
wie es in der Mitteilung weiter
hieß. Die Zunahme um 3,4
Prozent sei auf die höhere
Zahl verkaufter U­Abos sowie
Preiserhöhungen bei den Jah­
res­U­Abos zurückzuführen.
Mehreinnahmen gab es zu­
dem bei der Abgeltung von
Halbtax­und Generalabonne­
menten. Der Verkauf von Ein­
zelfahrkarten und Tageskar­
ten stagnierte dagegen. Leicht
zugenommen hat indes der
Verkauf von Mehrfahrtenkar­
ten.
Die Zahl der von den ange­
schlossenen Verkehrsbetrie­
ben beförderten Fahrgäste er­
reichte derweil mit 223,8 Mil­
lionen Personen einen neuen
Höchstwert. Gegenüber dem
Vorjahr beträgt die Zunahme
1,4 Prozent. Die zurückgeleg­
ten Personenkilometer nah­
men um 0,25 Prozent auf
841,13 Millionen zu.
Die Einnahmen wurde auf­
grund nachfragebezogener
Leistungen wie folgt verteilt:
49,03 Prozent gingen an die
Basler Verkehrs­Betriebe
(BVB), 22,18 Prozent an die
Baselland Transport AG
Die Buslinie 38 wird von der Südbadenbus GmbH und den BVB ge­
meinsam betrieben.
Foto: BVB
(BLT), 17,78 Prozent an die
SBB. Der Rest geht an andere
Anbieter, darunter 0,04 Pro­
zent auch an die SüdbadenBus
Initiative gegen einen Anachronismus
Mit Sparkurs
schwarze Zahlen Großer Rat Basel­Stadt mit großer Mehrheit für Prüfung einer Kantonsfusion
Münchenstein (sda). Nach
einem 140­Millionen­Verlust
im Vorjahr hat die Elektra Birs­
eck Münchenstein (EBM)
2013 schwarze Zahlen ge­
schrieben: Der Jahresgewinn
von 4,7 Millionen Franken bei
einem Umsatz von 398 Millio­
nen wird mit Sparsamkeit und
Fokussierung erklärt.
Nach einem Strategiewech­
sel im Jahr 2012, konzentriere
man sich auf Netz, Energie,
Wärme, erneuerbare Ener­
gien und Energieeffizienz zu
konzentrieren, heißt es in
einer Medienmitteilung.
„Hoffnung auf direkte Mitwir­
kungsmöglichkeiten“ durch
den Verein hat auch der CDU­
Kreisfraktionschef Paul Renz.
Basel (sda/jb). Eine Fusion
beider Basel hat eine erste Par­
lamentshürde genommen:
Der baselstädtische Große Rat
hat jetzt die Fusionsinitiative
und den Gegenvorschlag dazu
begrüßt. Er entschied sich für
einen Verfassungsrat mit 75
Baselbieter und 50 stadtkanto­
nalen Sitzen.
Die 2013 eingereichte Initia­
tive „ein Basel“ sieht einen
Verfassungsrat mit 120 Sitzen
vor, paritätisch 60/60 aufge­
teilt. Das baselstädtische Par­
lament war nun bereit, auf die
Parität zu verzichten und dem
Der Werbe­Anstecker der Fu­
sionsbefürworter
Foto: zVg
bevölkerungsstärkeren Basel­
biet einen größere Sitzzahl zu­
zubilligen – dies auch um der
im Landkantion größeren Fu­
sionsskepsis zu begegnen. Eine parallele Abstimmung
über die Einsetzung eines Ver­
fassungsrats findet am kom­
menden Donnerstag im Basel­
bieter Parlament statt.
Für die Fusionsbefürworter
ist die fortdauernde Trennung
der beiden Kantone angesichts
der bestehenden engen Ver­
flechtungen ein Anachronis­
mus. Laut dem baselstädti­
schen Regierungspräsident
Guy Morin haben die beiden
Basel heute 120 bilaterale Ver­
träge. Gemeinsam geführt wer­
den etwa die Universität und
das Kinderspital. Gibt es bei der Volksabstim­
mung im kommenden Sep­
tember ein Ja, so ist damit aber
die Kantonsfusion noch längst
nicht beschlossene Sache. Ab­
gestimmt wird lediglich über
die Einsetzung eines Verfas­
sungsrats, der das grundlegen­
de Recht für einen gemeinsa­
men Kanton erarbeiten müss­
te. Hierfür rechnet man mit
einem Zeitraum von etwa
zehn Jahren. Erst dann käme
es zu einer Abstimmung über
die Verfassung, die dann gege­
benenfalls die Fusion beider
Basel besiegeln würde. GmbH (SBG), die zusammen
mit den BVB die Buslinie 38
von Allschwil nach Wyhlen­
Siedlung betreibt. Pässe abgenommen
Basel (sda). Bei einer Kontrol­
le im Rotlicht­Milieu hat die
Basler Polizei zehn mutmaßli­
chen Sexarbeiterinnen den
Pass abgenommen. Grund sei­
en Verstöße gegen das Auslän­
dergesetz, teilte das Justiz­
und Sicherheitsdepartement
gestern mit. Die Razzia fand am Mitt­
wochabend in einer Kontakt­
Bar in Kleinhüningen statt.
Unter den 28 anwesenden Per­
sonen befanden sich laut Mit­
teilung 19 mutmaßliche Sex­
arbeiterinnen, von denen
zehn zu einer genaueren Ab­
klärung auf den Polizeiposten
Spiegelhof mussten. 
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