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Leistungsbeschreibung_Prüfstand

Einbetten
-1Leistungsbeschreibung
Prüfstand mit Einzylinder-Forschungsmotor nach vorgegebener Spezifikation
Der Leistungsumfang umfasst Projektierung, Konstruktion, Lieferung und Aufbau eines
kompletten, betriebsfähigen Prüfstands auf der Grundlage der vorgegebenen bauseitigen
Randbedingungen (Anlage 1) und beinhaltet die nachfolgenden Einzelpositionen mit den
vorgegebenen Spezifikationen.
Eine Abweichung vom Leistungsumfang und Leistungsbeschreibung ist nicht zulässig.
Referenzen über ausgeführte Prüfstände mit Einzylindermotoren mit Zylinderdurchmesser
größer 150 mm sind nachzuweisen.
Pos. 1
EinzylinderEinzylinder-Grundmotor
Grundmotor
Menge
Einzelpreis
EURO
Gesamtpreis
EURO
1
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1
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- Basis
- Hauptdaten
: Schweröltauglicher Dieselmotor
: Bohrung = 160 mm
Hub
= 240 mm
Leistung = 110 kW
Drehzahl = 1200 U/min
Zünddruck = 170 bar
- Massenausgleich 1. und 2. Ordnung
- Zylinderkopf in Vierventiltechnik mit zentral angeordneter
Einspritzdüse
- Serienkolben
- Vorbereitung für andere Laufbuchsen-/Kolbenvarianten
- Aufspannkonstruktion für vorhandenes Schwingfundament
und Einbindung der Belastungseinrichtung sowie der
Motorsysteme
- Möglichkeit des optionalen Gasbetriebs
Pos.
Pos. 2
Belastungseinrichtung
- Asynchron-Maschine für 4-Quadrantenbetrieb mit Netzeinspeisung
- 20%-ige Drehzahl- und Leistungsreserve (bezogen auf
motorische Hauptdaten)
- Betriebsarten:
a) Kennlinienbetrieb (Propeller und Generator)
mit zugeordnetem Ladedruckverlauf,
b) Handbetrieb mit Drehmoment-/Drehzahlvorgabe
c) Zeitbasierte Variation von Drehzahl und Drehmoment
- Drehelastische Kupplung
Pos. 3
Einspritzsystem
- Einzelaufsatzpumpe mit variablem Förderbeginn
(max. Einspritzdruck: 1200 bar)
- Serien-Einspritzdüse
- Boosterkreis mit Mischrohr und Förderpumpe
- Kraftstoffkühlung mit einstellbarer Temperatur
1
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………..….
-2- Einbindung in Laborkraftstoffversorgung
(Vordruck ca. 1,6 bar)
- Elektronischer Drehzahlregler
- Umrüstsatz Common-Rail
(max. 2000 bar, Mehrfach-Einspritzungen),
bestehend aus elektrischer Hochdruckpumpe, Rail,
Magnet-Injektor, Pumpen- und Injektor-Steuergerät
Pos. 4
Aufladung
1
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1
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1
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1
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1
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- Fremdaufladung mit ölfreiem Schraubenverdichter
(min 770 kg/h, max. 6 bar, regelbar)
- Pufferbehälter 200 l für ca. 6 bar, 120°C
- Luftkonditionierung (Druck, Temperatur 30 … 80°C)
Pos. 5
Kühlsystem
- Einbindung von Motor-, Ladeluft-, Schmieröl und Kraftstoffkühlung in Laborkühlsystem
- Überwachung des Laborkühlsystems mit Strömungswächtern
- Motorkühlkreis mit regelbarer elektrischer Kühlwasserpumpe, Wärmeübertrager, Ausgleichsbehälter und
elektronischem Thermostat
- Kühlwasservorwärmung ist vorzusehen
Pos. 6
Schmierölsystem
- Trockensumpfdruckumlaufschmierung (separater Behälter,
elektrische Kurbelgehäuse-Saugpumpe) mit Öldruckregelung und Ölvorwärmung
- direkt angetriebene Schmierölpumpe (Motor-Notschmierung nicht erforderlich)
- Ölkühler mit elektronischem Thermostat
Pos. 7
Abgassystem
- Einbindung in vorhandenes Abgassystem
- Abgasgegendruckvariation mit fernbedienbarer Drosselklappe und Blende
- Abgasbehälter ca. 200 l (max. 550 °C, 6 bar)
- Messstellen für Messsonden nach geltender Norm und
vorhandener Abgasmesstechnik
- Isolierung
Pos. 8
Motorbedienung
- Integration eines Fahrpultes in vorhandene Schallschutzkabine
- Fahrpult mit Bedienelementen für Start, Stopp, Drehzahl,
Drehmoment sowie alle fernbedienbaren Komponenten
der Motorsysteme
- Anzeige der Messgrößen lt. Messstellenliste auf Monitor
-3- Integriertes Sicherheitssystem mit Warn- und Störmeldungen sowie Not-Aus
Pos. 9
Messtechnik
1
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1
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1
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1
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- Zylinderkopf mit Bohrung für Kistler 7061B
- Abgaskrümmer mit G ½“-Gewindestutzen für Kistler 7511
- Anbauvorbereitung für Kurbelwinkelsensor AVL 365
- Messtechnik für Messwerte lt. Messstellenliste (Anlage 2)
mit Anzeige am Fahrpult
- Ausrüstung des Fahrpultes mit BNC-Signalausgängen
4 - 20mA / 0-10V bzw. Thermoelement-Buchsen für alle
Messwerte lt. Messstellenliste
- Die Anordnung der Messstellen ist mit dem Auftraggeber
abzustimmen
Dienstleistungen
Pos. 10 Dokumentation
- Schemata der Medienkreisläufe
- elektrische Schaltpläne
- Beschreibung/technische Daten der Einzelkomponenten/
Geräte/Sensoren
- Wartungs- und Instandhaltungsvorschriften
- Ersatzteilkatalog und Liste der Betriebsstoffe
- Betriebsanweisung für den Prüfstand
- CE-Zertifizierung des Prüfstandes
- Dokumentationssprache: Deutsch
Pos. 11
11 Verpackung und Transport
- Aufbau des Prüfstandes beim Auftragnehmer und
Vorabnahme
- Zerlegung und Transport zum Auftraggeber
Pos. 12 Aufbau und Inbetriebnahme
- Entladung und Transport zum Aufstellungsort
- Aufbau des Prüfstandes und Anpassung an alle SystemSchnittstellen vor Ort
- Inbetriebnahme der Motorsysteme
- Inbetriebnahme des Versuchsmotors
- Überprüfung der Funktion der Sicherheitseinrichtungen
-4-
Pos. 13
13 Einweisung und Schulung vor Ort
1
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- Einweisung von zwei Mitarbeitern des Auftraggebers in
die Prüfstandsbedienung im Rahmen eines Funktionslaufes
- Abnahme des Prüfstandes durch den Auftraggeber und
Erstellung eines Abnahmeprotokolls
Gesamtsumme:
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Rabatt:
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Nettogesamtpreis:
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zzgl. 19% MwSt.:
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abzgl. Skonto:
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Gesamtsumme brutto:
brutto:
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Alternativ können Sie hier einen Gesamtpaketpreis (ohne Einzelpositionen) für den Prüfstand mit
Einzylinder anbieten:
Gesamtsumme:
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Rabatt:
…………….
Nettogesamtpreis:
…………….
zzgl. 19% MwSt.:
…………….
abzgl. Skonto:
…………….
Gesamtsumme brutto:
…………….
-5-
Anlage 1
Räumliche Voraussetzungen
Der Prüfstand soll im Labor Kolbenmaschinen des Fachbereichs Maschinenbau der FH Stralsund auf
einer vorhandenen Aufspannplatte installiert werden.
Die Bedienung des Prüfstandes (Fahrstand) ist in eine vorhandene Schallschutzkabine zu integrieren.
Für die Versorgung des Prüfstands sind ein Kühlwassersystem sowie Erdgas- und
Druckluftanschlüsse vorhanden. Darüber hinaus ist eine Abgasanlage nutzbar.
1. Übersicht der Platzverhältnisse
Für einen Überblick zu den Platzverhältnissen sind nachfolgend einige Fotos zusammengestellt. Die
auf den Bildern sichtbare Prüfstandstechnik wird vollständig demontiert
Aus Bild 1 ist ein Überblick über die Aufspannplatte ersichtlich.
Bild 1: Überblick Aufspannplatte mit Grundbezeichnungen
In den Bildern 2 und 3 sind die Perspektiven der Wand- und Kühlturmseite der Aufspannplatte
dargestellt.
-6-
Bild 2: Blick auf die Kühlturmseite der Aufspannplatte
Bild 3: Blick auf die Wandseite der Aufspannplatte
-7Im Deckenbereich der Aufspannplatte (Bild 4) sind neben den Leuchtbändern die Lüftungskanäle
angeordnet. Der Abstand von der Plattenoberfläche zu den Leuchtbändern beträgt ca. 4 m. Die
querlaufenden Kabelkanäle werden demontiert.
Bild 4: Deckenbereich der Aufspannplatte
Im Bild 5 sind einige Maßangaben zu den Platzverhältnissen auf der Schallschutzkabinenseite
zusammengestellt. Dort ist ggf. die Montage von Prüfstandskomponenten möglich. An der Wand- und
Kühlturmseite ist aufgrund der geringen Zwischenräume kein Bauraum vorhanden.
-8-
Bild 5: Platzverhältnisse zwischen Aufspannplatte und Schallschutzkabine
-92. Fundamentierung
Fundamentierung
Die Aufspannplatte (Stolle GmbH, Bonn) hat eine Grundfläche von
3000 x 5000 die mit 15 T-Nuten nach DIN 650-28H12 im Abstand von 200 versehen ist (Zeichnung
she. Anlage A).
Die schwingisolierte Lagerung erfolgt auf 10 Luftfedern (Balgzylinder) FS530 mit Niveauregelung MC
300 (CFM Schiller GmbH, Roetgen).
Die Höhe der Aufspannplatte mit Luftfedern beträgt 600 mm.
Das Fundament hat eine Tragfähigkeit von ca. 20,5 t.
3. Fahrstand
Für die Montage des Bedienpultes/der Messtechnik steht eine Schallschutzkabine SONEX A (G+H
Montage GmbH, Ludwigshafen) zur Verfügung (Bild 6 und 7).
Bild 6: Schallschutzkabine - außen
- 10 -
Bild 7: Schallschutzkabine – innen
Die Schallschutzkabine hat folgende Abmessungen:
- außen (LxBxH) : 4880 x 3680 x 2800
- innen
: 4720 x 3520 x 2550
- Tür
: 1000 x 2050
4. Kühlwasserversorgung
Die Kühlung des Prüfstandes wird über das Laborkühlsystem mit zwei Kühltürmen (Sulzer Escher
Wyss GmbH, Lindau) sichergestellt (2 x 585 kW).
Das Kühlwasser wird über eine Wasserenthärtungsanlage und einen Sandfilter aufbereitet.
Zum Kühlsystem gehören folgende Kühlkreise:
Kühlkreis Belastung
: DN 80 / 25 m³/h / 175 kW / druckloser Ablauf
Kühlkreis 1
: DN 100 / 53 m³/h / 365 kW
Kühlkreis 2
: DN 65 / 16 m³/h / 34 kW
Ringleitung
: DN 65 / 10 m³/h / 30 kW
Die grobe Lage der Anschlusspunkte ist Bild 1 zu entnehmen
Darüber hinaus können bei Bedarf ein 30 kW-Kaltwassersatz sowie ein
Weichwasseranschluss genutzt werden.
5. Erdgasanschluss
Die Gasversorgung wird über eine Leitung NW 3‘‘ (50 mbar / max. 100 m³/h) aus
dem Netz des örtlichen Gasversorgers sichergestellt (Bild 3).
- 11 6. Druckluftanschluss
Am Fundament steht Druckluft aus einer Ringleitung des Laborgebäudes zur Verfügung.
Fördervolumenstrom max.
: 144 m³/h (bez. auf Ansaugzustand)
Druck max.
: 10 bar
Restölgehalt
: < 0,01 mg/m³ bei 20°C und 7bar
Zusätzlich ist ggf. eine Anlassluftflasche (100 Liter) mit 30 bar nutzbar.
7. Abgasanlage
Für den Anschluss der Abgasleitung des Prüfstandsmotors ist eine Abgasanlage (Führung über
Dach, ohne Schalldämpfer) mit der Nennweite 150 (Bild 8) verfügbar.
Bild 8: Abgasanlage
- 12 8. EE-Anlage
Das Labor verfügt über ein Schienenverteilersystem (max. 800 A) mit mehreren Unterverteilungen
(Bilder 9 und 3).
Bild 9: Schienenverteilersystem
Die für den Prüfstand benötigten elektrischen Anschlusswerte sind im Rahmen der
Angebotserstellung zu präzisieren.
9. Sonstiges
Die Lüftungsanlage ist für 3000 m³/h ausgelegt.
Das Labor ist mit Rauchmeldern, CO-Warnanlage sowie CH4-Sensoren und Gas-Not-Aus ausgerüstet.
Das Labor kann durch ein Rolltor (Breite: 3600 / Höhe:3500) befahren werden.
Vor dem Fundament steht eine freie Fläche von 4000 x 4000 zur Verfügung.
Der Fußboden ist kraftstoff- und öldicht versiegelt.
- 13 Anlage A
- 14 -
Anlage 2
Messstellenliste
Messwert
Lfd. Nr.
Bevorzugtes
Messverfahren
1
Drehmoment
2
Drehzahl
nach Absprache
-
3
Luftmassestrom
-
4
Kraftstoffmassestrom
Coriolis
5
Kraftstofftemperatur Pumpeneintritt
PT 100
6
Kraftstoffdruck Pumpeneintritt
-
7
Füllungs-Istwert
-
8
Abgastemperatur Behälter
Thermoelement
9
Abgasdruck (absolut)
10
11
12
Ladelufttemperatur
Ladeluftfeuchte
Ladedruck (absolut)
Externe Druckdose
13
Öltemperatur Motor Eintritt
14
Öltemperatur Motor Austritt
-
15
Öldruck
-
16
Kühlwasservolumenstrom
-
17
Kühlwassereintrittstemperatur
-
18
Kühlwasseraustrittstemperatur
-
PT 100/NTC
kapazitiv
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