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Einbetten
Wiener
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Wien · 39. Jahrgang
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Neue Workshops für
EPU und Start-ups
FORUM [EPU KMU] der WK Wien weitet Angebote aus · Seite 4
„Lehrlinge für
Wirtschaft wichtig”
Die Lehre ist eine anspruchsvolle
Ausbildung, die für die
Wirtschaft unverzichtbar ist,
sagt WK Wien-Präsident
Walter Ruck.
Seite 3
Lehrer schnuppern
in Betriebe hinein
Im Februar machen rund zwei
Dutzend Lehrer ein Praktikum
bei Wiener Betrieben. Für den
Praktikumstermin im August
werden noch Betriebe gesucht.
Seite 6
P.b.b. Nicht retournieren, Post-Nr. 2, Nr. 02Z031590M | € 1,45
Schlichtungsstelle
für Vergaben
Die Schlichtungsstelle für Vergabeangelegenheiten vermittelt
bei Meinungsverschiedenheiten
zwischen der Stadt Wien und
potenziellen Auftragnehmern.
Seite 13
Cafés leiden unter
zu viel Bürokratie
Kaffeehäuser ächzen unter
ständig neuen Auflagen und
steigender Preissensibilität der
Konsumenten. Die Fachgruppe
unterstützt und setzt sich für
praktikablere Gesetze ein.
Seite 24
SteuerSparBuch 2014/2015
Müller
2015, 432 Seiten, kart.
ISBN 978-3-7093-0566-9
Abopreis EUR 19,90
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Preisänderungen und Irrtum vorbehalten. Preise Bücher inkl. 10% MwSt.
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Der Steuer-Profi – mit
allen Änderungen 2014
und aktuellen Formularen
Auch Als E-Book Erhältlich
buenosdias.at/Zoonar/Robert Knesch
2 · Magazin ·
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Magazin
zVg
2., Leopoldstadt
Richtige Adresse
16., Ottakring
Wohnungssuche auf Englisch
Gigi Stenmo hat mit ihrem First und Second Hand Shop „the shop around the corner” eine Mode-Oase zum Wohlfühlen
geschaffen. Eine Vielzahl von Trendteilen
und Must-Haves warten auf neue Besitzerinnen. Im gemütlichen Wohnzimmerambiente dreht sich alles ums Probieren und Gustieren der neuen und gebrauchten Markenkleidungsstücke, betont Stenmo. the shop around the corner,
Leopoldsgasse 27a, T 0699 / 150 819 55,
E gigi@shoparoundthecorner.wien
www.shoparoundthecorner.wien
Zoomsquare.com hat die nach eigenen Angaben
erste englischsprachige Wohnungssuche in Österreich gestartet. Damit sind laut zoomsquare
ab sofort 70.000 Immobilien von mehr als 80
heimischen Immobilienseiten vollwertig auf
Englisch durchsuchbar. Auch die Ergebnisdarstellung samt praktischer Umgebungsinfo läuft
auf Englisch, genauso wie das Matching aller
Inserate mit mehr als 40 Suchwünschen vom begehbaren Schrank bis zur U-Bahn-Nähe. zoomsquare GmbH, Pfenninggeldgasse 15-17/Hof,
T 0664 / 3909 316, E info@zoomsquare.com
www.zoomsquare.com
14., Penzing
GerAnimations®-Trainerin
Seit vielen Jahren begleitet Nikolaos Chatzioannidis als fachkundiger Reiseleiter Urlauber
aus Österreich in die schönsten Gegenden der
Welt. Nun hat er sich zusätzlich als geprüfter
Fremdenführer in Wien selbstständig gemacht.
Neben klassischen Stadtführungen bietet der
gebürtige Wiener auch Bezirksführungen
und Wien-Touren für Kinder in Deutsch und
Englisch an. Zielgruppe sind Wien-Gäste und
Einheimische, die ihre Stadt näher kennenlernen möchten. Nikolaos Chatzioannidis, T 0664 /
82 69 173, E nikolaos.chatzioannidis@chello.at
Als diplomierte GerAnimations®-Trainerin
bietet Gabriela Neveril eine Kombination
aus Geragogik - Lernen im Alter - und Animation. „Ich begleite, aktiviere und coache
ältere Menschen”, so Neveril. Dazu gehören Gedächtnistraining und Biographiearbeit ebenso wie die gemeinsame Pflege von
Hobbies, gemeinsames Spielen, Begleitung
bei Aktivitäten oder Gespräche über Tagesaktuelles. Gabriela Neveril, T 0676 / 630 72
99, E gabriela.neveril@seniorenanimation.at
www.seniorenanimation.at
ffHaben
zVg
22., Donaustadt
Wien professionell vermitteln
Sie neu gegründet oder einen neuen Firmenstandort? Informieren Sie uns: wienerwirtschaft@wkw.at
 Aus dem Inhalt
Thema der Woche
Österreich
Neue Workshop-Angebote im
FORUM [EPU KMU]
Diskussion zum Rauchverbot 10
4
Wien
Litauen in der Eurozone
Neustart: Betriebspraktika von
Lehrern in Wiener Betrieben 6
12
Unternehmen
Service
Fjordlys Homeaccessoires
Neue Schlichtungsstelle für
WK Wien-Broschüre: Tipps zur
Planung des Ruhestands
International
7
Baustellenkoordinator in Wien 9
Vergabeverfahren der Stadt Neue Maßnahmen gegen
Lohndumping 14
Mindestlohn in Deutschland 15
Arbeitszeitaufzeichnungen 16
Kooperationsangebote18
Lehrlingsausbildung, Teil 519
13
Wochenenddienste27
Impressum27
Insolvenzen28
22
Termine
Branchen
Die Wiener Kaffeehäuser
Kleinanzeigen26
24
Rückblick und Ausblick
30
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Meinung · 3
Kommentar
n
Mehr drin,
als man denkt
Von WK Wien-Präsident
Walter Ruck
Allein im vergangenen Jahr hatte die
Wirtschaftskammer Wien mehr als 360.000
Servicekontakte zu ihren Mitgliedern.
Statistisch gesehen nützt jedes Mitglied
seine Interessenvertretung daher etwa drei
Mal pro Jahr, um sich persönlich beraten zu
lassen, eine Info-Veranstaltung zu besuchen
oder eine telefonische Auskunft einzuholen.
Wer die Kammer kennt, nützt sie immer
wieder und öfter als andere, zeigen die Auswertungen. Andere hingegen scheuen sich
noch vor ihrem „ersten Mal”. Dabei ist mit
Sicherheit auch für sie viel Passendes dabei. Denn von arbeits- und sozialrechtlichen
Beratungen über Umweltberatungen, eine
Begleitung bei Verkehrsverhandlungen und
Betriebsanlagen-Genehmigungsverfahren,
Exportberatungen und Steuerworkshops
bis hin zum breiten Angebot für EinPersonen-Unternehmen und Klein- und
Mittelbetriebe in unserem FORUM [EPU
KMU] und vielem mehr decken wir alles
ab, was Wiener Betriebe im unternehmerischen Alltag begegnet. Das tun wir, weil
wir der Servicepartner
Nummer 1 der Wiener
Wirtschaftstreibenden
sein wollen. Das stärkt
unsere Mitgliedsbetriebe im Wettbewerb
mit anderen, steigert
ihre wirtschaftlichen
Erträge und macht sie
erfolgreicher.
Ich habe es mir daher zum Ziel gesetzt,
unser Angebot an Services für Mitglieder
weiter auszubauen. Erste Maßnahmen in
diese Richtung haben Sie bereits gesehen
- etwa unsere Offensive in den Bezirken
„Wirtschaftskammer vor Ort” oder unsere neue Bürokratie-Servicestelle „Besser
durchs Amt”. Mir ist dabei wichtig, das
Angebot stets an die Notwendigkeiten der
Unternehmerinnen und Unternehmer anzupassen – so dynamisch, wie sich auch Ihr
Umfeld entwickelt. Dazu braucht es Ihre aktive Mitwirkung. Denn niemand weiß so gut
wie Sie, was Sie brauchen, was Sie anders
haben möchten oder was Ihnen abgeht.
Daher lade ich
Sie ein, unser
Angebot in
seinem vollen
Umfang kennenzulernen
und ausgiebig
zu nutzen!
Einen ersten
Überblick bietet
Ihnen unsere
Broschüre
„A-Z”, die in
Foto Weinwurm
diesen Tagen
an Sie versendet wird. Stärken Sie Ihre
unternehmerische Position am Markt
mit dem Wissen, das Ihnen die Fachleute
unseres Hauses kostenlos zur Verfügung
stellen. Und schreiben Sie mir Ihre Gedanken, Wünsche und Vorschläge, wie die
Wirtschaftskammer Wien ein noch besserer
Servicepartner für Sie sein könnte. Wir alle
sind Kammer – und können gemeinsam
noch viel mehr bewegen.
walter.ruck@wkw.at
www.facebook.com/WalterRuck
S tandpunkt
n
„Lehrlinge für Wirtschaft unverzichtbar”
Viele Wiener Betriebe sind seit Jahren und
teilweise seit Jahrzehnten in der Lehrlingsausbildung aktiv. Betreut werden sie dabei
von der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Wien, die die Förderungen des Bundes
für Lehrbetriebe abwickelt und individuell
berät. So kommen etwa Lehrstellenberater
der WK Wien in Unternehmen, die noch
keine Lehrlinge ausbilden, informieren über
die Möglichkeiten, Chancen und Risiken und
schaffen dadurch jedes Jahr mehrere hundert
zusätzliche Lehrstellenplätze.
Mit Ende Dezember waren in Wien 1210
Lehrstellenplätze gemeldet, für die sich noch
goodluz - Fotolia
In Wien gab es Ende Dezember
1210 offene Lehrstellen - deutlich
mehr als in den drei Jahren davor.
Für den wirtschaftlichen Erfolg
vieler Betriebe ist die Ausbildung
von Lehrlingen essenziell.
Es braucht
mehr Jugendliche, die sich
der Herausforderung
einer Lehre
stellen, sagt
WK Wien-Präsident Walter
Ruck.
kein passender Bewerber gefunden hatte. Das
sind deutlich mehr als zum Vergleichszeitpunkt der Vorjahre. Zugleich suchen aktuell
rund 2700 Jugendliche in Wien eine Lehrstelle
- zum Teil allerdings in den „falschen” Berufen.
Besonders viele offene Lehrstellen gibt es
etwa in der Elektrotechnik. Zu viel Nachfrage nach Lehrstellen verzeichnen hingegen die Kfz-Technik und der Lehrberuf
Bürokaufmann/-frau.
„Lehrlinge sind für den wirtschaftlichen
Erfolg vieler Branchen unverzichtbar”, stellt
WK Wien-Präsident Walter Ruck klar, der in
seinem Unternehmen seit vielen Jahren Lehrlinge ausbildet. „Ich lade jedes Wiener Unternehmen ein, sich bei der WK Wien über seine
Möglichkeiten zu informieren, denn je mehr
Lehrlinge wir haben, umso stärker können
wir uns im Wettbewerb um die besten Köpfe
positionieren”, so Ruck.
Zugleich richtet Ruck an die breite Öffentlichkeit den dringenden Appell, der Lehrausbildung einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert zu geben. „Eine Lehre ist eine höchst
anspruchsvolle Ausbildung, die den Jugendlichen Talent, Einsatz und Lernbereitschaft
abverlangt. Wir brauchen mehr Jugendliche,
die sich dieser Herausforderung stellen.” (gp)
Nr. 3 · 16. 1. 2015
4 · Thema · Wiener Wirtschaft
Thema der Woche
Neue Angebote im
FORUM [EPU KMU]
Neben neuen Workshops für EPU gibt es im FORUM
[EPU KMU] nun auch Angebote für Start-ups. Damit
deckt das Workshop-Spektrum alle Unternehmensphasen ab: Von der Gründung über die Etablierung
am Markt bis zum Wachstum von EPU und KMU.
Von Gabriele Kolar
Businessplan und
Business Model Canvas
Aber auch für Ein-PersonenUnternehmen gibt es neue Angebote im FORUM [EPU KMU]. So
starten gleich zwei Workshops
zum Thema Businessplan - mit
zwei unterschiedlichen Ansätzen. Neu ist auch der Workshop
„Controlling für EPU”, der unter
anderem erklärt, was Controlling
tatsächlich bedeutet, wo die Abgrenzung zu anderen Finanzbereichen liegt, wie man Budgets
erstellt und Kursabweichungen
rechtzeitig feststellt. Dazu passt
auch der EPU-Workshop „Ziele klar
formulieren - Ziele mental verankern” als weiterer Mosaikstein,
um ein gutes Businessmodell zu
bekommen. Aber auch der Workshop „Marktforschung”, der hilft,
die richtige Zielgruppe zu finden.
Jungunternehmer im ersten Geschäftsjahr haben ab heuer auch
die Möglichkeit, kostenlos Workshop-Räume des FORUM [EPU
KMU] für eigene, kostenpflichtige
Seminare zu nutzen. Das Angebot
gilt für bis zu drei Veranstaltungen
und soll Jungunternehmer dabei
unterstützen, sich mit ihren Angeboten am Markt zu platzieren. Das
Ocean Corbis
Ian Lishman/Juice Images/Corbis
Der Start-up-Sektor Wiens entwickelt sich deutlich dynamischer
als Gründungen im traditionellen
Bereich. Das zeigt eine im Auftrag
der Wirtschaftskammer Wien und
der Wirtschaftsagentur von PGM
research durchgeführte Studie.
Zudem haben sieben von zehn in
Österreich gegründete Start-ups
ihren Sitz in Wien. Diese für den
Standort wichtigen Gründungen
sollen nun auch im FORUM [EPU
KMU] zielgruppengenau Unterstützung finden.
Ab Februar startet in Kooperation mit Austrian Startups (www.
austrianstartups.com) eine speziell
für Start-ups gestaltete Workshopreihe (siehe Kasten Seite 5). Sie soll
den meist im IT- und Technologiesektor und in der Kreativwirtschaft
tätigen Jungunternehmern Themen wie Businessplanerstellung,
Umgang mit Rückschlägen oder
Scheitern im Entwicklungsprozess, Test- und Feedbackschleifen,
Preisfindung, Finanzierung, Salesund Marketing-Konzepte nahe
bringen. Um die Teilnahme an
den Start-up-Workshops können
sich alle Gründungsinteressierten
bewerben, die bereits ein innovatives Produkt oder eine innovative Serviceleistung mit rascher
Expansionsfähigkeit und einem
Geschäftsmodell entwickelt haben. „Wir wollen Ihnen helfen, mit
möglichst wenig Reibungsverlusten den Schritt vom Erfinder zum
Unternehmer zu schaffen”, erklärt
WK Wien-Präsident Walter Ruck.
Neue Workshops für EPU
Schwerpunkt: Gesundheit für EPU
Für EPU gibt es ab heuer neue Workshops wie z.B. zu Businessplan-Erstellung und Controlling und das „EPU-Business-Labor:
Performance 2015”. Es soll EPU helfen, für 2015 gesteckte
Ziele zu erreichen. Ebenfalls neu: EPU können die barrierefreien
Besprechungsräume des FORUM [EPU KMU] für kostenpflichtige
Besprechungen mit Klienten mit Behinderung kostenlos buchen,
Jungunternehmer die Workshop-Räume für bis zu drei kostenpflichtige Seminare kostenfrei nutzen. Info: wko.at/wien/epu
Im März startet im Rahmen des Schwerpunkts „Mensch im Mittelpunkt” und in Kooperation mit der SVA ein Pilotprojekt zum Thema
Gesundheit. 30 Ein-Personen-Unternehmer haben dabei die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung durchchecken zu lassen, persönliche Gesundheitsziele zu vereinbaren und
diese in Gruppen von jeweils zehn bis 15 Teilnehmern zu erreichen.
Dazu gibt es Workshops zu Gesundheitsthemen.
Info unter: wko.at/wien/epu
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Thema · 5
n Service
EPU-Erfolgsschek 2015
Der EPU Erfolgsscheck für das Jahr 2015 wird derzeit an alle Wiener EPU
verschickt. Er kann für das gesamte offene Kursangebot des WIFI Wien und für
ausgewählte Angebote des Hernstein Instituts für Management und Leadership
genutzt werden. Pro Jahr und EPU kann ein Scheck eingelöst werden.
Marketing für die jeweilige Veranstaltung liegt beim Unternehmer,
das FORUM [EPU KMU] stellt die
Räumlichkeiten zur Verfügung.
„Zielgruppen im FORUM [EPU
KMU] sind junge Unternehmer,
die dabei sind, ihr Unternehmen
aufzubauen, EPU, die ihren Betrieb schon aufgebaut haben und
sich am Mark etablieren wollen,
EPU, die schon stabil am Markt
sind und nun wachsen wollen, und
KMU aller Größen”, sagt Ruck.
„EPU-Business Labor:
Performance 2015”
dient unser neues Format. In der
Gruppe hat man mehr Motivation,
aber auch den Peer pressure, um
voranzukommen”, so Ruck.
Das „EPU-Business Labor: Performance 2015” wird über die
Unternehmensberatung von der
WK Wien zu 75 Prozent gefördert.
Für die teilnehmenden EPU fallen
dadurch nur Kosten von 266,40
Euro an. Pro Gruppe sind maximal
zehn Teilnehmer möglich.
Pilotprojekt: Gesundheit
und Training für EPU
„Auch die Gesundheit der Unternehmer ist uns wichtig, daher
starten wir im März gemeinsam
mit der SVA ein Pilotprojekt”, sagt
Ruck. Dabei werden 30 Wiener
EPU die Möglichkeit haben, an
einer Vorsorgeuntersuchung und
an Workshops zu Gesundheitsthemen wie Gewichtsreduktion,
Rauchen, Bewegung und Blutwerten wie Cholesterin & Co
teilzunehmen. Nach der Auswertung der Vorsorgeuntersuchung
legen die Teilnehmer mit einem
Arzt Gesundheitsziele fest, die
bis Oktober erreicht werden sol-
len - allein und in gemeinsamen
Workshops. Pro Gruppe wird es
jeweils zehn bis 15 Teilnehmer
geben. Für den Kostenbeitrag für
die Workshops von 150 Euro kann
der SVA-Gesundheitshunderter
verwendet werden. Im Oktober
erfolgt eine zweite Untersuchung.
Wer seine Gesundheitsziele bis
dahin erreicht hat, hat neben dem
gesundheitlichen auch einen finanziellen Gewinn: Der SVASelbstbehalt wird dann um 50
Prozent reduziert. Interessenten,
die verbindlich an dem Pilotprojekt teilnehmen möchten, können
sich ab sofort unter wko.at/wien/
epu informieren.
Barrierefreie
Besprechungsräume
Ab heuer neu ist auch das Angebot, dass alle EPU und KMU, die
über keine eigenen barrierfreien
Besprechungsräume
verfügen,
für kostenpflichtige Beratungsgespräche mit Klienten mit Behinderung die barrierefreien Räume
des FORUM [EPU KMU] nutzen
können. Zu buchen sind die Räume
unter wko.at/wien/epu.

olly - Fotalia
Matelly/cultura/Corbis
Für EPU, die wachsen wollen, bleibt das EPU-BusinessLabor ein wichtiges Tool, um
ihre Positionierung zu schärfen und ihren Gewinn zu maximieren. Die EPU-BusinessLabor-Lehrgänge starten heuer
im März. Infoabende dazu finden
noch am 9. und 23. Februar, jeweils von 17 bis 19 Uhr, statt.
Mehr als 400 EPU haben dieses Format bereits besucht. Für
sie gibt es nun die Möglichkeit,
die Erkenntnisse aus dem EPUBusiness-Labor mit Business La-
bor-Trainer Ernst Sonnleitner in
einem neuen Format, dem „EPU
Business Labor: Performance
2015”, weiter umzusetzen.
Gestartet wird im Februar mit
einem Kick-off-Meeting, bei dem
jeder Teilnehmer seine Ziele für
2015 formuliert, sie in der Gruppe
vorstellt und sich mit anderen
Gruppenteilnehmern vernetzt. Bis
Juni können die Teilnehmer je
nach Bedarf und individueller
Vereinbarung zu den daraus resulierenden Aufgabenstellungen
drei Einzelcoachings der Unternehmensberatung des WIFI Wien
in Anspruch nehmen. Auch Treffen
mit anderen Kursteilnehmern sind
nach individueller Vereinbarung
möglich.
Im September wird gemeinsam in einem zweiten Workshop
Zwischenbilanz gezogen und es
werden eventuell aufgetauchte
Hürden besprochen. Bis Jahresende können dann noch zwei weitere WIFI-Coachings absolviert
werden.
„Viele EPU sagen, sie sind in
ihrer Arbeit allein und brauchen
jemanden, um ihre Ideen abzuklopfen und durchzudenken. Dazu
Neue Workshops für Start-ups
Neue Angebote für KMU
Workshop 1: Start-up-Grundlagen: 12. Februar, 16.30 Uhr
Workshop 2: Ideenphase: 26. Februar
Workshop 3: Konzeptphase: 13. März
Workshop 4: Finanzierungsphase: 26. März
Workshop 5: Go-to-Market-Phase: 9. April
Workshop 6: Rechtliche Fragestellungen: 23. April
Die Themen der Vorträge und Workshops für KMU sind immer up
to date und finden jeweils maximal drei Mal im Halbjahr statt.
Aktuell und neu ist zum Beispiel das Thema „So machen Sie Kundinnen und Kunden zu Fans”. Zum neuen Empfehlungsmarketing,
online und offline, spricht Anne M. Schüller, Europas führende Expertin für Loyalitätsmarketing, am Dienstag, dem 20. Jänner, von
18-20 Uhr im FORUM [EPU KMU].
Anmeldungen und das weitere Programm unter: wko.at/wien/kmu
Info und Bewerbung unter: wko.at/wien/startup
Nr. 3 · 16. 1. 2015
6 · Wien · Wiener Wirtschaft
Wien
 Kontakt
WK Wien, Abteilung Bildungspolitik
T 01 / 514 50 - 2463
E bipol@wkw.at
W wko.at/wien/bildung
K urz Notiert
n
Wirtschaftsministerium und
die Organisation Quality
Austria haben erneut den
„Staatspreis Unternehmensqualität” ausgeschrieben. Bei
diesem Wettbewerb wird der
qualitative Status quo in allen Unternehmensbereichen
anhand von Benchmarks
gemessen und bewertet. Ziel
der Auszeichnung ist die
Verankerung von Excellence
in möglichst vielen heimischen Unternehmen. Alle
nationalen und internationale Unternehmen, die ihren
Schwerpunkt in Österreich
haben, können mitmachen.
Ausgeschrieben sind vier
Kategorien (große, mittlere,
kleine Unternehmen, NPO).
Die Bewerbungsfrist läuft
bis 1. April, die Verleihung
erfolgt am 16. Juni.
www.staatspreis.com
Das Projektportfolio
strategisch managen
Am WIFI Wien haben soeben
die ersten Absolventen des
Lehrgangs für Projektportfoliomanagement ihre Zeugnisse erhalten. Inhalt der
Ausbildung ist die Analyse,
Priorisierung und Koordination strategisch wichtiger
Projekte in Betrieben - eine
wertvolle Zusatzqualifikation für Führungskräfte und
Projektmanager. Die WIFIAusbildung umfasst einen
Methodenmix aus theoretischem Lernen, Fallbeispielen, eLearning-Phasen und
Praxiserfahrungsaustausch.
Der nächste Lehrgang startet
am 10. Februar und dauert
bis Anfang Mai.
Detaillierte Informationen:
www.wifiwien.at/221004
Lukas Ilgner, Odo Dvorak/WKO Inhouse GmbH. Wien/2006
Top-Qualität wird
erneut prämiert
Lehrer arbeiten
einige Tage
in Betrieben
mit und geben dann ihre
Erfahrungen
daraus an ihre
Schüler weiter
- das ist die
Idee hinter den
Berufspraktika
für Lehrer.
Wirtschaft für Pädagogen,
praktisch betrachtet
Lehrer gehen in Betriebe, um die praxische Seite der
Wirtschaft näher kennen zu lernen. Dieses spannende
Wiener Projekt findet heuer zum zweiten Mal statt im Februar und im August. Für den Sommer-Termin
können sich Unternehmen schon jetzt anmelden.
Praktische Wirtschaftskompetenz
vermitteln und über die Lehrer
an die Schüler weitergeben, Verständnis für die Anforderungen
und Anliegen der jeweils anderen
Seite fördern, Netzwerke knüpfen:
Das sind einige der Anliegen,
die das Projekt „Betriebspraktika
für Lehrer” verfolgt. Nach den
Semesterferien geht der erste
Projektturnus in diesem Schuljahr
über die Bühne. 18 Unternehmen
stellen Praktikumsplätze für zwei
Dutzend Pädagogen bereit.
In der Wiener Großdrogerie W.
Neuber’s Enkel ist man bereits
gespannt, wer das 16-köpfige
Team ergänzen wird. Derzeit ist
das Matching - welcher Pädagoge
kommt in welchen Betrieb? - noch
im Gang. Gerhard Fischler, Chef
des Traditionsbetriebs, hat bereits im Vorjahr mitgemacht und
nur positive Erfahrungen mitge-
nommen. „2014 hatten wir zwei
Pädagogen in unserem Betrieb”,
erinnert er sich. „Sie haben in den
drei Tagen alle Abteilungen unseres Betriebs kennengelernt - vom
Verkauf über die Kassa bis zum
Großhandel und dem Magazin.”
Fischler hält das Angebot für eine
gute Möglichkeit, Lehrern praktische Eindrücke aus Unternehmen
zu vermitteln. Denn manch einer
habe noch nie in einem Betrieb
gearbeitet. „Das Projekt öffnet den
Pädagogen neue Perspektiven”,
ist er überzeugt. „Nach den drei
Tagen sehen sie die Wirtschaft mit
anderen Augen.”
Aber auch sein Unternehmen
profitiere, unter anderem vom
Feedback der Lehrer. Man könne
wichtige Rückschlüsse daraus
ziehen, wie sie das Unternehmen
erlebt haben, so Fischler, der
sich daher immer genügend Zeit
für ein abschließendes Gespräch
nimmt.
Die Betriebspraktika für Lehrer wurden im Vorjahr erstmals
auf breiter Basis angeboten - auf
Initiative der Wirtschaftskammer Wien, die auf diesem Weg
mehr Wirtschaftskompetenz in
die Schulen bringen möchte. Die
Praktika sind Teil des Weiterbildungsangebots der KirchlichPädagogischen Hochschule Wien
(KPH), teilnehmen können angehende und schon praktizierende
Lehrer. Weitere Projektpartner
neben der KPH sind das Wirtschaftsforum der Führungskräfte,
die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Wien/NÖ, die Initiative für
Teaching Entrepreneurship und
der Stadtschulrat Wien.
Heuer gibt es noch einen zweiten Termin für die Praktika - von
24. bis 26. August. Dafür werden
noch Praktikumsplätze gesucht.
Unternehmen, die mitmachen
wollen, können sich bis Ende Mai
melden (siehe Kontaktbox oben).
Die Betriebe werden in der Vorbereitung und Planung von der WK
Wien unterstützt. (esp)

Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Wien · 7
Zitiert
„Ideen wie das Freihandelsabkommen der EU
mit den USA muss man rasch aufgreifen und umsetzen.
Ich erwarte mir engagierte Verhandlungen.“
WKÖ-Präsident Christoph Leitl
An
den
Ruhestand
denken
„Freihandelsabkommen
schafft Wachstum”
Was man beim Übergang
von der Selbstständigkeit
in den Ruhestand bedenken sollte, fasst eine neue
Broschüre der WK Wien
zusammen.
Für manche ist er einfach, für andere eine Herausforderung oder
sogar ein schwieriger Prozess:
Der Übergang vom Arbeitsleben
als Selbstständiger in die Pension.
Welche Möglichkeiten und Formen der Betriebsübergabe es gibt,
EU und
USA starten
rechtlichen
Fragen Verzu bewelche
handlungen
über
ein Handenken
sind, welche
emotionalen
der Übergang
Herausforderungen
dels- und Investitionsabvon
der
Selbstständigkeit
in den
kommen. Damit würde
die
größte Freihandelszone
der Welt geschaffen – mit
positiven Effekten für
Österreichs Wirtschaft.
Freihandelsabkommen können
der Wirtschaft Milliarden sparen.
Denn durch den Wegfall von Bürokratie, Zoll- und Handelsschranken fallen Kosten für Exporte weg,
die Produktivität steigt, Wachstum und Beschäftigung werden
angekurbelt.
„Wir wissen, dass 90 Prozent des
globalen Wirtschaftswachstums
in den nächsten zehn bis 15 Jahren
außerhalb Europas generiert werden wird”, mahnt WKÖ-Präsident
Christoph Leitl. Mehr als 30
Die Broschüre steht zum Download unter wko.at/wien/diversity
Millionen Arbeitsplätze in der EU
hängen zudem
von Älterwerden
Exporten ab.
Ruhestand
und das
„Im Durchschnitt
schafft
jedeman
weistellen
können und
wie
tere
Export-Milliarde
in
der
EU
damit umgehen kann, fasst eine
15.000 zusätzliche Arbeitsplätze”,
rechnet Leitl vor.
Die EU sieht eine Freihandelszone mit den USA als Wachstumsmotor. Das Bruttoinlandsprodukt
der EU-Staaten könnte im Schnitt
bis 2027 um ein halbes Prozent
jährlich steigen.
Für Österreich sind die USA bereits jetzt ein attraktiver Handelspartner: 2011 wickelte Österreich
5,3 Prozent seiner weltweiten Exporte mit den Vereinigten Staaten
ab, damit ist die USA drittwichtigster heimischer Exportpartner
und wichtigster Übersee-Markt.
„Die USA haben für Österreich eine besondere Rolle: Mit
keinem anderen Land ist Österreichs Handelsbilanzüberschuss
vom Diversity Referat und der
Nachfolgebörse der WK Wien verfasste Broschüre zusammen. Sie
enthält auch Erfahrungsberichte
von Unternehmern, Tipps, wie
man den Ruhestand auch weiter
unternehmerisch gestalten kann,
welche Bestimmungen für Zuverdienste in der Pension gelten und
Checklisten zur Vorbereitung für
die Übergabe eines Betriebs.
Unterstützung dabei gibt es
auch von der Nachfolgebörse der
WK Wien, die Unternehmer, die
ihren Betrieb abgeben möchten,
so hoch
wie mit Nachfolgern
den Vereinigten
mit
potenziellen
zuStaaten”, so (kol)
Leitl. Österreichs
sammenführt.

Exportwirtschaft
ist besonders
zum Thema Nachfolgen:
Infos
bei Investitionsgütern mit hoher
wko.at/wien/nachfolgen
Wertschöpfung, bei Maschinen
und Metallen, in den USA stark
vertreten.
Fünf Milliarden Euro für
Österreichs Wirtschaft
Buchhaltung vom
Steuerberater – jetzt mit
Umsteiger-Rabatt!
www.finconsult.at
BEZAHLTE ANZEIGE
K urzNotiert
Notiert
K urz
n
n
Bewerbungsfrist für
Pioneers startet
Start-ups, die an den Pioneers
Formaten Pioneers Challenge, 90’’ Pitch und Showroom
teilnehmen und Investoren
auf sich aufmerksam machen
möchten, können ab sofort
ihre Unterlagen einreichen.
Die Anmeldefrist läuft bis
3. April 11.59 Uhr
http://pioneers.io/festival
2015/startups/applications
www.volkswagen.at
1)
Nach Einschätzungen der WKÖ
kann Österreich mit gesamtwirterbonus
schaftlichen Effekten in Höhe von
Unternehm
rund fünf Milliarden Euro rechnen - darin enthalten sind Investitionen, Waren, Dienstleistungen,
Produktivitätssteigerungen, Be2)
schäftigungseffekte, Löhne und
Budgeteffekte, also Steuern.
ber die
zierung ü
Das
Freihandelsabkommen
bei Finan
k
n
a
B
Porsche
würde auch die heimische Wertschöpfung steigern: Österreich
könne mit einem geschätzten BIPZuwachs von etwa 1,75 Prozent
rechnen.
Die Verhandlungen zwischen
Aussenhandel Österreich - USA
*
EU und USA sollen jetzt rasch
ffIn den ersten elf Monaten 2012
500 Repräsentanzen und
aufgenommen werden, die EU
exportierte Österreich Waren
Vertriebsniederlassungen
rechnet mit einem Abschluss bis
im Wert von 6,46 Milliarden
österreichischer Unternehmen
Mitte 2015. Voraussetzung für
Euro in die USA, ein Plus von
in den USA.
ein Gelingen sei der Willen beiffDas Investitionsniveau heimi10,8 Prozent
im Vergleich zum
der Parteien mit klug geführten
* Unverb., nicht kart. Preisvorteil inkl. MwSt. und NoVA. 1) Bei Kauf eines Caddy erhalten Sie EUR 1.000,– Unternehmerbonus. Erhältlich für Unternehmer mit
scher
Unternehmen
liegt
beider Vorrat reicht.
Vorjahreszeitraum.
Verhandlungen
auch
rasch Mindestzu
gültiger UID-Nummer bei Kauf bis 30.6.2015 und
Anmeldung
bis 31.12.2015 bzw.
solange
2) Bonus bei Porsche Bank
Finanzierung,
laufzeit
36 Monate, Mindest-Nettokredit
vom Kaufpreis.
Gültig
für Unternehmerkunden
(Datum
Kaufvertrag und Finanzierungsantrag).
ffIm selben
Zeitraum
importierte 50 % mehr
als fünf
Milliarden
Euro. bis 30.4.2015
einem
Abschluss
zu kommen,
Nicht gültig für Sonderkalkulationen für Flottenkunden. Boni sind inkl. MwSt. und NoVA und werden vom unverb. empf. Listenpreis abgezogen. Nähere Infos
ffDie WKÖ betreibt vier AußenÖsterreich
Waren imVWWert
vonSymbolfoto.
betont Leitl. „Es muss bessere
bei teilnehmenden
Betrieben.
Verbrauch:
– 6,812,8
l/100 km, COwirtschaftsCenter
in g/km.
den USA:
3,8 Milliarden
Euro5,1(plus
Marktchancen und klarere Spiel2-Emission: 134 – 158
New York, Chicago, Washington
Prozent).
regeln geben, die Qualität des
ffDerzeit befinden sich an die
und Los Angeles.
Abkommens zählt jedoch mehr als
ein rascher Abschluss.” (WKÖ) n
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Nr. 3 · 16. 1. 2015
8 · Wien · Wiener Wirtschaft
K urz Notiert
n
Seit 7. Jänner kann man sich
an der Fachhochschule Wien
der WKW für einen von
17 Studiengängen aus den
Bereichen Management und
Kommunikation bewerben.
Der inhaltliche Bogen der
Studiengänge spannt sich
von Financial Management
über Immobilienwirtschaft,
Journalismus und Medienmanagement, Marketing
und Sales, Personal und
Organisation bis hin zu
Tourismus-Management und
Unternehmensführung. 1000
Studienplätze stehen zur Verfügung. Angeboten werden
Bachelor- und Masterstudien. Die Anmeldefrist endet
am 12. Mai. Alle Details zum
Anmeldungsprozedere sowie
über die Auswahl des jeweils
passenden Studiums finden
sich online unter:
www.fh-wien.ac.at
cox-orange.at / www.uschioswald.at
Bewerbungsstart bei
FHWien der WKW
Lust auf Technik?
Seit 14 Jahren macht die jährlich wiederkehrende
Infoveranstaltung YO!TECH Wiener Schülern
Ausbildungen für technische Berufe schmackhaft.
Junge Menschen mit technischen Ausbildungen sind knapp
- das zeigen Arbeitgeberbefragungen seit Jahren immer wieder.
YO!TECH versucht das zu ändern:
Der von der Wiener Kommunikationsagentur Cox Orange entworfene und organisierte Infoevent
macht Wiener Schülern Lust auf
Technik - das nächste Mal am
28. Jänner von 9 bis 13 Uhr speziell
für Oberstufen-Schüler in Räumlichkeiten des Wiener Naturhistorischen Museums.
Dabei präsentieren Universitäten und Fachhochschulen aus
ganz Österreich, welche technischen Berufe es gibt und welche
Ausbildungen zu ihnen führen. Interaktive Stationen, Experimente
und Projekte machen die Inhalte
dabei angreifbar. „Mitmachen und
verstehen” ist hier das Motto.
Mehr als 30.000 Schüler haben
die Veranstaltungen von YO!TECH
bisher besucht. Das nächste Event
für Unterstufen-Schüler findet am
30. Juni von 9 bis 13 Uhr im Technischen Museum Wien statt. (gp)
Alle Informationen zum Programm der beiden Events und zur
kostenlosen Anmeldung unter:
www.yo-tech.at
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Wien · 9
Neues Baustellen-Management
Die Stadt Wien will die verkehrsrelevanten Baustellen
in der Stadt besser koordinieren und installiert dafür
einen Baustellen-Manager, bei dem ab dem Frühjahr
alle Fäden zusammenlaufen werden. Die WK Wien
begrüßt diese Entwicklung.
Bis zu 14.000 Baustellen gibt es
laut Stadt im Wiener Straßenraum
pro Jahr. Zumindest mehrere
hundert davon sind unmittelbar
verkehrsrelevant - verursachen
also Umleitungen, die Sperre
einzelner Fahrspuren und dergleichen. Hauptsächlich geht es
um Straßenbauarbeiten, Kanalsanierungen, Arbeiten der Wiener
Linien und private Baustellen.
Ab kommendem Frühjahr wird
sich Peter Lenz um die bessere Koordination der Wiener Baustellen
kümmern - und um eine bessere
Kommunikation gegenüber Anrainern, Unternehmern, Autofahrerklubs, Interessenvertretern und
Medien. Die Stadt Wien hat Lenz
zum neuen Baustellen-Manager
der Stadt ernannt - in seinen Hän-
den wird die Gesamtverantwortung für die bessere Abwicklung
von Baustellen im Sinne des Verkehrsflusses liegen.
Künftig sollen alle Bauaktivitäten im Vorhinein auf ihre
Auswirkungen auf das Gesamtverkehrssystem untersucht werden.
Danach werden sie technisch und
zeitlich koordiniert. Dazu werden
Teams gebildet, in die die Wiener
Linien, die Asfinag und die Stadt
Wien als Hauptakteure integriert
werden. Die Baustellen sollen dort
vorausschauend geplant, die Informationen so früh wie möglich an
Multiplikatoren wie Autofahrerklubs und Ö3 weitergegeben werden. Auch die Polizei ist Teil der
künftigen Arbeitsprozesse und soll
die Verkehrsleitzentrale laufend
mit Informationen versorgen.
Zum Einsatz kommen sollen
auch Verkehrsumlagerungsmodelle, die die Auswirkungen von
Straßensperren und Umleitungen
bezirksübergreifend untersuchen.
Für Baustellen, die über einen
langen Zeitraum laufen und bei
denen sich die Verkehrsführungen
immer wieder ändern, kündigt die
I nfo-Tipp
n
Nützen Sie die kostenlosen Info-Mails der WK Wien zu den Themen
Verkehr, Baustellen, Reisebus und Straßenplanungen.
Einfach anmelden unter:
T 01 / 5145 50 - 1040
E stadtplanung@wkw.at
Stadt Wien spezielle Apps an, die
eine kurzfristige Information der
Betroffenen ermöglichen sollen.
Die Wirtschaftskammer Wien,
die ihre Mitgliedsbetriebe seit
Jahren über eigene Info-Mails
über bevorstehende Baustellen
und ihre Auswirkungen auf die
Betriebe informiert (siehe InfoTipps links), begrüßt die Einrichtung eines zentralen BaustellenManagers sehr. Erwartet wird
eine bessere Koordination der
Baustellen mit dem Ziel, dass
die Leistungsfähigkeit des Netzes erhalten bleibt, besondere
Notwendigkeiten wie etwa das
Weihnachtsgeschäft in Einkaufsstraßen berücksichtigt und Straßen nicht innerhalb eines Jahres
mehrmals aufgegraben werden.
Weiters erhofft sich die WK Wien
eine noch intensivere Zusammenarbeit, um die Unternehmen noch
besser informieren zu können. Ein
erster Kontakt mit Lenz ist bereits
hergestellt, in Kürze beginnen die
inhaltlichen Gespräche. (gp)

Packend.
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Nr. 3 · 16. 1. 2015
10 · Österreich · Wiener Wirtschaft
Österreich
Leitl zur Rauchverbot-Diskussion:
„Wirte nicht zu Prügelknaben machen”
Für „zu einseitig” hält WKÖPräsident Christoph Leitl die
Diskussion um ein generelles
Rauchverbot in der Gastronomie.
„Unsere Gastwirte sollen nicht
für fehlende Bewusstseins-, Informations- und Präventionspolitik
gerade stehen müssen”, betont
er. Wenn Nichtraucherschutz in
der Gesundheitspolitik oberste
Priorität haben soll, dann dürfe
man das nicht ausschließlich den
Wirten umhängen. „Wenn viele
Jugendliche rauchen und nicht
ausreichend, etwa in der Schule,
über gesundheitliche Schäden
aufgeklärt werden, wird ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie nichts bewirken”, ist Leitl
überzeugt. Vielmehr gelte es,
möglichst frühzeitig mit Aufklärungskampagnen über die Schä-
Ein generelles
Rauchverbot
in der Gastronomie bewirkt
nichts, wenn
Information
und Prävention
fehlen, sagt
die WKÖ.
WKÖ
Eine Novellierung des bestehenden Tabakgesetzes
würde Rechtssicherheit
und Vertrauensschutz
gefährden und nichts an
der verfehlten Präventionspolitik ändern.
den des Rauchens anzusetzen, am
besten schon im Kindesalter.
Die bestehenden Bestimmungen im Tabakgesetz seien sowohl
bei Gästen als auch Gastwirten bekannt und akzeptiert. „Die jetzige
Regelung gewährt Wahlfreiheit.
Jeder Gastwirt, der im Vertrauen
auf das Tabakgesetz, das ja erst
vor knapp einem Jahr bestätigt
wurde, in Umbauten zum Nichtraucherschutz investiert hat, wäre
durch ein generelles Rauchverbot
geschädigt”, sagt Leitl. „Mir geht
es um Rechtssicherheit, Verlässlichkeit, Investitionsschutz - und
um Existenzsicherung in der
Gastronomie”. Nach Schätzungen
des Fachverbands Gastronomie
hat die Branche insgesamt rund
100 Millionen Euro in bauliche
Maßnahmen zur Trennung von
Raucher- und Nichtraucherbereichen in den Lokalen investiert.
Ein generelles Rauchverbot alleine in der Gastronomie würde
bloß eine Verlagerung des Rauchens in Vereinslokale, Festzelte,
Klubs oder Privaträume bewirken,
nicht aber das Problem beheben.
Insbesondere kleine Wirte und
Landgasthäuser könnten ein generelles Rauchverbot dagegen nur
schwer schultern. Leitl: „Hier geht
es um den Schutz und die Existenz
bestehender Gastronomiebetriebe auch in ihrer Eigenschaft als
Nahversorger.”
Wenn die Politik ein generelles
Rauchverbot diskutieren wolle,
dann sei ihr das unbenommen. „Es
geht aber nicht, unsere Wirte zu
Prügelknaben zu machen und von
ihnen allein etwas zu fordern, was
die Politik bisher insgesamt nicht
geleistet hat”, betont der WKÖPräsident. (WKÖ)

Unterstützungsaktion
Bundeskanzler Werner Faymann
und WKÖ-Präsident Christoph
Leitl waren im Oktober 2014 in
der Ukraine bei Staatspräsident
Petro Poroschenko zu Gast. Bei
dieser Gelegenheit luden sie Kinder aus den umkämpften Gebieten der Ostukraine zum Winterurlaub in Österreich ein. Die Aktion
wird jetzt umgesetzt: 200 zum
Teil traumatisierte Kinder und
Jugendliche sind seit letzter Woche
auf Einladung des Bundes und der
österreichischen Wirtschaft für
zehn Tage im Bundessportheim
Schielleiten (Steiermark) zu Gast.
Foto: Bundeskanzler Werner Faymann (M.), WKÖ-Vizepräsidentin
Martha Schultz (hinten, 2.v.r.) und
Sportminister Gerald Klug (hinten,
2.v.l.) statteten den Kindern einen
Besuch ab.
BKA/Andy Wenzel
200 Kinder aus der Ukraine auf
Winterurlaub in Österreich
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Österreich · 11
Corbis
Angesichts der aktuellen Konjunkturschwäche müssen
wachstumsfördernde
Maßnahmen forciert
werden - national
und auf EU-Ebene.
Gewerbe und Handwerk braucht Impulse
Um die Konjunktur in
Gang zu bringen, braucht
der Sektor wachstumsfördernde Maßnahmen.
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Die Konjunktursituation im Gewerbe und Handwerk hat sich im
Vorjahr weiter verschlechtert. In
den ersten drei Quartalen 2014
sind die Umsätze bzw. Auftragseingänge gegenüber 2013 um
2,7 Prozent gesunken. Auch die
Aussichten sind gedämpft: Aktuell ist die Anzahl der Betriebe,
die sinkende Umsätze erwarten,
um zwölf Prozent höher als die
Zahl derer, die mit Steigerungen
rechnen. Anfang 2014 hielten sich
Optimisten und Pessimisten noch
nahezu die Waage.
Angesichts dessen sind Impulse
notwendig, die für mehr Wachstum und Beschäftigung sorgen,
betont Bundesspartenobfrau Renate
Scheichelbauer-Schuster.
„Das Gewerbe und Handwerk
hält wachstumsfördernde Maßnahmen der EU und der Bundesregierung für besonders wichtig.
Die angekündigte Erhöhung der
öffentlichen Investitionen muss
aber auch bei den Unternehmen
und damit bei den Arbeitnehmern
ankommen.” Zudem sollten alle
Modelle forciert werden, die sich
über die Laufzeit der Investitionen auch für die öffentliche Hand
rechnen.
Ein wichtiger Nachfrageimpuls
ist dabei der Handwerkerbonus.
Da sich die Fördermaßnahme
durch das erhöhte Steueraufkommen gegenfinanziert, setzt sich
das Gewerbe und Handwerk dafür
ein, die Förderhöhe von 600 Euro
auf 1200 Euro zu erhöhen, die
Budgetdeckelung zu beseitigen,
was aus den nicht ausgeschöpften
Mitteln der Wohnbauoffensive
vorfinanziert werden könnte, und
den Anwendungsbereich auf Leistungen im Neubau sowie im
Außenbereich zu erweitern.
Ein weiteres sich selbst finanzierendes Modell ist die Thermische Sanierung. 100 Millionen
Euro an staatlicher Förderung
lösen ein Sanierungsvolumen von
mindestens 650 Millionen Euro
aus. Damit werden 7000 Arbeitsplätze gesichert und Arbeitslosengeld in Höhe von 95 Millionen
Euro eingespart. (WKÖ)

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Nr. 3 · 16. 1. 2015
12 · International · Wiener Wirtschaft
International
K urz Notiert
n
Litauen
Wirtschaftsklima
in der EU besser
ff
2,98
Mindaugas Kulbis / AP / picturedesk.com
In der EU hat sich das
Wirtschaftsklima leicht
verbessert und lag zuletzt
bei 104,2 Punkten, wie die
EU-Kommission mitteilte.
In der Eurozone blieb es unverändert. Zu den Ländern
mit den stärksten Rückgängen gehören die Slowakei,
Griechenland, Dänemark,
Lettland und Österreich.
Stark verbessert hat sich das
Klima in Zypern, Tschechien
und Luxemburg. Mit 93,2
Punkten liegt die Stimmung
in Österreich weit unter dem
EU-Schnitt.
Litauen, der 19. Euro-Staat
Lettland übernimmt
EU-Ratsvorsitz
Mit Litauen hat die Eurozone der EU einen kleinen,
aber wirtschaftlich aufstrebenden Staat als neues
Mitglied bekommen. Die Staatsfinanzen sind stabil,
das Wirtschaftswachstum überdurchschnittlich. Der
Euro erleichtert die Handelsbeziehungen zu Österreich.
F64 Photo agency
Mit 1. Jänner hat Lettland
zum ersten Mal die Ratspräsidentschaft in der EU übernommen. Das Land ist seit
2004 EU-Mitglied und wird
bis Ende Juni die Zusammenarbeit der EU-Staaten im Rat
koordinieren. Vorrangige
Themen sind die Steigerung
der Wettbewerbsfähigkeit
und des Wirtschaftswachstums in der EU, die bessere
Nutzung des digitalen Potenzials und eine stärkere Rolle
der EU in der Welt. Auch die
Verhandlungen der EU mit
den USA über die Errichtung der weltweit größten
Freihandelszone werden ein
wichtiges Thema sein.
Lettlands Regierungschefin
Laimdota Straujuma
Mio. Einwohner, 65.300 km² Fläche
Vilnius (539.000 Einwohner)
ff
Mitglied der EU und der NATO (beides
seit 2004), des Schengen-Raums (seit
2007) und des Euro-Raums (seit 2015)
ff
Progonose 2015: Budgetdefizit 1,4%,
Staatsschulden 41,6%, BIP +3,1%
ff
Hauptstadt:
Litauens
Regierungschef Algirdas
Butkevičius bei
der Behebung
der ersten Euro-Banknoten
am 1. Jänner
in Vilnius. Für
ihn ist der
Euro auch zur
Abgrenzung
von Russland
wichtig.
Die Eurozone der Europäischen
Union hat erneut Zuwachs bekommen: Nach Estland 2011 und Lettland 2014 hat mit Jahresanfang
2015 der dritte baltische Staat,
Litauen, den Euro als offizielle
Landeswährung eingeführt. Er
löst heute, Freitag, endgültig den
Litas ab, mit dem seit 1993 in Litauen bezahlt wurde.
Litauen ist die größte und bevölkerungsreichste Republik unter
den baltischen Staaten - und jene
mit den derzeit besten wirtschaftlichen Kennzahlen. Aktuellen Prognosen zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des kleinen
Staates heuer um zumindest 3,1
Prozent wachsen (Herbstprognose der EU-Kommission) - führende Rating-Agenturen rechnen
mit mehr. Allerdings drückt der
Konflikt der EU mit Russland auf
die Ergebnisse: Die russischen
Sanktionen gegen Lebensmittel
aus der EU kosten Litauen bis zu
0,8 Prozentpunkte seines Wirtschaftswachstums, wie der österreichische Wirtschaftsdelegierte,
Herwig Palfinger, berichtet. Russland ist der wichtigste Handelspartner Litauens, gefolgt von
Lettland, Deutschland und Polen.
Durch die Euro-Einführung erhofft sich die litauische Regierung zusätzliche Impulse für ihre
Wirtschaft, insbesondere durch
steigende Exporte. Mit einem
Anteil von 25 Prozent ist der produzierende Sektor in Litauen stärker entwickelt als in den anderen
baltischen Staaten und trägt viel
zum dynamischen Wachstum bei.
Mit Österreich unterhält Litauen ein Handelsvolumen von
rund 280 Millionen Euro, wobei
Österreich als Abnehmerland für
litauische Produkte in den letzten Jahren rasant an Bedeutung
gewonnen hat. Österreichische
Betriebe exportieren zur Zeit vor
allem Maschinen, pharmazeu-
tische Produkte und Fahrzeuge
bzw. Zugmaschinen. Umgekehrt
werden Kunststoffe, Meeresfrüchte, Düngemittel, Bekleidung und
Holz importiert. In Litauen sind
40 österreichische Unternehmen
mit Niederlassungen vertreten,
aus Wien etwa die Vienna Insurance Group, berichtet Palfinger.
Für Litauens Regierungschef
Algirdas Butkevičius (siehe Bild)
hat der Beitritt zur Eurozone auch
geopolitische Bedeutung: Er bezeichnete den Euro als „Garant für
die wirtschaftliche und politische
Sicherheit” seines Landes. Bereits
mit seinem Beitritt zur EU und zur
NATO im Jahr 2004 war Litauen
um eine enge Anbindung an den
Westen und um Abgrenzung
zu Russland bemüht. Zusätzlich
versucht Litauen, seine starke Abhängigkeit von russischen
Energieimporten langfristig zu
reduzieren - durch den Bau von
Stromleitungen nach Schweden
und Polen und den Bau eines
Flüssiggasterminals an der Ostsee. Rund sechs Prozent der Bevölkerung Litauens sind Russen,
noch etwas mehr sind Polen. Viele
jungen Litauer sind in den letzten
Jahren ausgewandert. (gp)

Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Service
· Service · 13
Praxistipps für Unternehmen
Schlichtungsstelle bietet Chance
auf Einigung bei Wiener Aufträgen
Die Wiener Schlichtungsstelle für Vergabeangelegenheiten vermittelt bei
Meinungsverschiedenheiten zwischen der Stadt
Wien und potenziellen
Auftragnehmern.
Vertreter der
WK Wien vor Ort
Grundsätzlich können Unternehmen bei der Schlichtungsstelle Ausschreibungs- und Wettbewerbsbedingungen beanstanden.
Etwa wenn die Ausschreibung als
Referenz einen Auftrag mit einem
hohen Auftragsvolumen vorsieht,
dies aber für den aktuellen Auftrag
nicht plausibel erscheint. Oder
wenn ein ausgefallenes Qualitätszertifikat für die teilnehmenden
Betriebe verlangt wird, das dem
Fotolia
Von kleinen Ausbesserungsarbeiten bis zu Großaufträgen für
Neubauten - die Stadt Wien ist für
viele Unternehmen ein wichtiger
Auftraggeber. Umso ärgerlicher,
wenn eine Ausschreibung der
Stadt so verfasst ist, dass das eigene Unternehmen keine Chance
hat, daran teilzunehmen.
Vermutet der Interessent in der
Formulierung der Ausschreibung
der Stadt Wien (oder der Stadt
Wien zuzurechnenden Rechtsträgern) eine Rechtswidrigkeit,
so kann er die Angelegenheit
seit Jahresbeginn 2014 bei der
Wiener Schlichtungsstelle für
Vergabeangelegenheiten einbringen. Der Vorteil gegenüber einer
Beschwerde beim Verwaltungsgericht: Die Inanspruchnahme der
Schlichtungsstelle ist kostenlos,
es gibt keinen Anwaltszwang und
die Abwicklung erfolgt innerhalb
weniger Wochen.
Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen
der Stadt Wien
als öffentliche
Auftraggeberin
und an den Ausschreibungen
interessierten
Unternehmen, kann die
Schlichtungsstelle helfen.
Der Antragsteller muss allerdings erklären
können, warum
er sich in einem
Recht verletzt
glaubt.
Beschwerdeführer unbegründet
erscheint.
Den Antrag auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens muss das Unternehmen
schriftlich oder elektronisch bis
spätestens sieben Tage vor dem
Auslaufen der Ausschreibungsfrist einbringen. Das entsprechende Formular kann von der
Homepage www.wien.gv.at (siehe
Kasten) heruntergeladen werden.
Voraussetzung dafür ist, dass
das Unternehmen Interesse am
Abschluss eines Vertrages hat
und ihm durch die beanstandete
Formulierung der Ausschreibung
ein Schaden entstehen würde.
Wird die Ausschreibung oder
der Wettbewerb nicht angefochten, dann gilt sie als bestandsfest und ist damit rechtsgültig.
Fühlt sich ein Unternehmen
benachteiligt und möchte an der
Ausschreibung teilnehmen, ist
es daher ratsam, sich gleich an
die Schlichtungsstelle zu wenden
und das entsprechende Begehren
zu stellen.
Sobald ein Antrag bei der
Schlichtungsstelle eingelangt ist,
wird unverzüglich der Auftraggeber verständigt. Dieser darf vier
Wochen ab Verständigung die Angebote, die diese Ausschreibung
betreffen, nicht öffnen. Das heißt,
das Auftragsverfahren steht erst
einmal still. Die Schlichtungsstelle beraumt indessen innerhalb
von zwei Wochen eine mündliche,
nicht öffentliche Sitzung an, an
der potenzielle Bieter und Auftraggeber teilnehmen, und versucht dort, auf gütlichem Wege
eine Einigung herbei zu führen.
Mitglieder der Schlichtungsstelle für Vergabeangelegenheiten sind neben zwei Magistratsvertretern jeweils ein Vertreter
der Wirtschaftskammer Wien, der
Arbeiterkammer Wien und der
Architektenkammer Wien. Kann
durch die Schlichtungsstelle eine
Einigung erreicht werden, muss
die Ausschreibung entsprechend
geändert und dies veröffentlicht
werden. Gibt es keine Einigung,
bleibt dem beschwerdeführenden
Unternehmen noch immer der
Weg zum Verwaltungsgericht
offen, um dort eine Nachprüfung
der Ausschreibung wegen Rechtswidrigkeit zu begehren.

Kontakt
n
Wiener Schlichtungsstelle
für Vergabeangelegenheiten
Amt der Wiener
Landesregierung - MA 63
T 01 / 4000 - 99 97144
F 01 / 4000 - 99 97115
E post@ma63.wien.gv.at
W wien.gv.at/wirtschaft/
auftraggeber-stadt/schlichtungsstelle
14 · Service ·
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Neues Jahr bringt neue Regeln für
die Entsendung von Arbeitskräften
Von Entsendung spricht man immer dann, wenn ein Arbeitgeber
ohne Sitz in Österreich vorübergehend Arbeitnehmer in Österreich
für Arbeitsleistungen einsetzt.
Auch wenn es zwischen dem
entsendenden Betrieb und dem österreichischen Auftraggeber kein
Vertragsverhältnis gibt, kann es
sich um eine Entsendung handeln.
Lediglich kurzfristige Arbeiten
von geringem Umfang stellen keine Entsendung dar. Dies gilt bei
ffgeschäftlichen
Besprechungen ohne Erbringung weiterer
Dienstleistungen,
ffTeilnahme an Seminaren ohne
Erbringung weiterer Dienstleistungen,
ffMessen und messeähnlichen
Veranstaltungen.
Diese Ausnahme gilt allerdings
nicht für die Vorbereitungs- und
Abschlussarbeiten für Messen
oder messeähnliche Veranstaltungen. Dazu zählen beispielsweise
B eispiel 1
n
Vorbereitungsarbeiten für
eine Messe:
Ein Arbeitnehmer eines irländischen Arbeitgebers wird nach
Österreich entsandt, um auf
einer Messeveranstaltung für
einen österreichischen Händler
eine Maschine zu warten, die
von diesem vorgestellt wird.
Hier liegt eine Dienstleistungserbringung für den österreichischen Auftraggeber vor.
Die Ausnahmeregelung für
Messen und messeähnliche
Veranstaltungen gilt in diesem
Fall also nicht.
Image Source/Corbis
Wie berichtet, bringt das
Arbeits- und Sozialrechtsänderungsgesetz einige
Neuerungen, die Unternehmen seit dem ersten
Jänner berücksichtigen
müssen. Hier weitere
Details zum Thema
Mitarbeiterentsendung.
Mit 1. Jänner 2015 sind in Österreich neue Maßnahmen gegen das Lohn- und Sozialdumping in Kraft getreten.
Auf- und Abbauarbeiten (siehe
Beispiel 1).
Je nachdem, ob das entsendende
Unternehmen seinen Sitz in der
Europäischen Union (EU) bzw.
dem Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) hat oder nicht, gelten unterschiedliche Regelungen.
Unternehmen mit
Sitz in der EU
Wird ein Arbeitnehmer eines
Arbeitgebers, der seinen Sitz in
einem Mitgliedstaat der EU oder
des EWR hat, nach Österreich zur
Erbringung einer Arbeitsleistung
entsandt, hat der Arbeitnehmer
jedenfalls folgende arbeitsrechtliche Ansprüche (siehe Beispiel 2):
ffEntgelt in der gesetzlich, durch
Verordnung festgelegten oder
kollektivvertraglichen Höhe, das
am Arbeitsort vergleichbaren
Arbeitnehmern von vergleichbaren Arbeitgebern gebührt,
ffbezahlten Urlaub nach § 2
Urlaubsgesetz (UrlG), sofern
das Urlaubsausmaß nach den
Rechtsvorschriften des Entsen-
destaates geringer ist. Wird die
Entsendung beendet, behält der
Arbeitnehmer Anspruch auf
den aliquoten Teil der Differenz
zwischen dem österreichischen
Urlaubsanspruch und dem niedrigeren Urlaubsanspruch des
Entsendestaats. Dies gilt nicht,
wenn ein Arbeitnehmer der Urlaubsregelung des BauarbeiterUrlaubs- und Abfertigungsgesetzes (BUAG) unterliegt,
ffEinhaltung der kollektivvertraglich festgelegten Arbeitszeitregelungen,
B eispiel 2
n
Entsendung durch ein Unternehmen aus Deutschland:
Ein Arbeiter wird von einem Arbeitgeber,
der im Metallgewerbe tätig ist und seinen
Sitz in Deutschland hat, zur Ausführung
von Arbeitsleistungen für die Dauer von
einem Monat nach Österreich entsandt.
Dem Arbeitnehmer steht Entgelt in der Höhe des im Kollektivvertrag für Arbeiter im
metallverarbeitenden Gewerbe vorgesehen
Mindestlohns zu, sofern dieser niedriger
ist als das Entgelt, das dem Arbeiter in
Deutschland zusteht.
Nach deutschem Recht steht dem Arbeiter
ein Urlaubsanspruch im Ausmaß von 20 Arbeitstagen zu. Für die Zeit der Entsendung
nach Österreich würde dem Arbeitnehmer
nach deutschem Recht damit ein aliquoter
Urlaubsanspruch von 1,64 Arbeitstagen zustehen, nach österreichischem Recht hingegen von 2,05 Arbeitstagen. Verbraucht der
Arbeiter während der Zeit der Entsendung
nach Österreich seinen Urlaubsanspruch
nicht, bleibt der Differenzanspruch im Ausmaß von 0,41 Arbeitstagen bestehen.
ffTipp:
Ist der ausländische Arbeitgeber
ein Arbeitgeber mit Sitz in einem EUoder EWR-Mitgliedstaat, besteht keine
Haftung des österreichischen Auftraggebers für Entgeltansprüche, die sich aus
der Entsendung ergeben.
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
ffBereithaltung des Dienstzettels.
Während Arbeitgeber ohne
Sitz in der EU (bzw. EWR) für
die entsandten Mitarbeiter eine
Beschäftigungs- bzw. Entsendebewilligung nach den Regeln
des Ausländerbeschäftigungsgesetzes benötigen, gelten für Arbeitgeber mit Sitz in der EU (bzw.
EWR) andere Regeln: Sie müssen
die Entsendung von Arbeitskräften spätestens eine Woche vor
der jeweiligen Arbeitsaufnahme
an die Zentrale Koordinationsstelle für die Kontrolle der illegalen Beschäftigung nach dem
Ausländerbeschäftigungsgesetz
und dem ArbeitsvertragsrechtsAnpassungsgesetz des Bundesministeriums für Finanzen melden.
Nur in Katastrophenfällen, bei
unaufschiebbaren Arbeiten und
bei kurzfristig zu erledigenden
Aufträgen ist die Meldung unverzüglich vor Arbeitsaufnahme zu
erstatten (siehe Beispiel 3).
Der beauftragte Arbeiternehmer muss die Meldung in Kopie
oder in elektronischer Form mithaben. Die Meldung selbst muss
in elektronischer Form übermittelt werden und kann nicht mehr
per Fax oder Brief erfolgen. Die
elektronischen Formulare für die
Meldung der Entsendung sind
auf der Homepage des Ministeriums unter www.bmf.gv.at ->
Betrugsbekämpfung
abrufbar.
Die Meldung wird in der Folge von
der Zentralen Koordinationsstelle
an den zuständigen Krankenversicherungsträger und, sofern es sich
um Bautätigkeiten handelt, an die
Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse übermittelt.
Dokumente
bereithalten
Neben der Meldung der Entsendung von Arbeitnehmern müssen
Arbeitgeber mit Sitz in der EU
bzw. im EWR auch folgende Dokumente am Arbeitsort bzw. Einsatzort in Österreich bereithalten:
ffSozialversicherungsdokument
E 11 bzw. A 1, sofern die entsandten Arbeitnehmer nicht
der Sozialversicherungspflicht
in Österreich unterliegen,
ffKopie der Entsendemeldung,
ffGenehmigung für die Beschäftigung der Arbeitnehmer durch
den Sitzstaat des Arbeitgebers
· Service · 15
B eispiel 3
n
Kurzfristig zu erledigender Auftrag:
Ein ungarisches Unternehmen erhält einen Auftrag von einem Auftraggeber im Burgenland, der binnen vier Tagen zu erfüllen ist. Das
ungarische Unternehmen möchte zur Durchführung der Arbeiten
zwei Mitarbeiter nach Österreich entsenden. Die rechtzeitige Meldung bis eine Woche vor Arbeitsaufnahme ist faktisch nicht mehr
möglich. Die Entsendung darf dennoch erfolgen, allerdings ist die
Meldung unverzüglich und jedenfalls noch vor Arbeitsaufnahme
vorzunehmen.
bei Beschäftigung eines drittstaatsangehörigen Arbeitnehmers durch einen Arbeitgeber
mit Sitz in einem Mitgliedstaat
der Europäischen Union bzw.
des EWR.
Unternehmen ohne
Sitz in der EU
Bei Entsendung von Arbeitnehmern durch ein Unternehmen
ohne Sitz in der EU (bzw. EWR) ist
Folgendes zu beachten:
Arbeitgeber ohne Sitz in der
EU (bzw. EWR) benötigen für
die entsandten Mitarbeiter eine
Beschäftigungs- bzw. Entsende-
bewilligung nach den Regeln
des Ausländerbeschäftigungsgesetzes. Darüber hinaus haben Arbeitnehmer solcher Unternehmen
dieselben arbeitsrechtlichen Ansprüche wie Arbeitnehmer eines
Arbeitgebers, der seinen Sitz in
der EU hat.

Kontakt
n
WK Wien - Arbeitsrecht und
Sozialrecht
T 01 / 514 50 - 1010
E sozialpolitik@wkw.at
W wko.at/wien/arbeitsrecht
Deutschland erhöht Mindestlohn auf 8,50 Euro
Wer seine Mitarbeiter
in Deutschland arbeiten
lässt, muss die Vorgaben
des deutschen Mindestlohngesetzes (MiLoG)
berücksichtigen.
Alle grenzüberschreitend
nach Deutschland tätigen
Unternehmen
unterliegen
dem deutschen
Mindestlohngesetz.
BilderBox.com
Mit 1. Jänner 2015 trat das deutsche Mindestlohngesetz in Kraft.
Damit gilt nun ein gesetzlicher
Mindestlohn von 8,50 Euro brutto
pro Stunde als generelle Lohnuntergrenze. Der deutsche Mindestlohn trifft alle Arbeitgeber,
die Arbeitnehmer in Deutschland
beschäftigen. Ausgenommen sind
lediglich Personen, die im Rahmen bestimmter Praktika eingesetzt werden.
Der Mindestlohn gebührt für
den gesamten Zeitraum, in welchem Arbeitnehmer in Deutschland eingesetzt werden. Liegt der
vereinbarte und bezahlte Lohn
unter Einrechnung aller anrechenbaren Lohnbestandteile unter dem deutschen Mindestlohn,
muss jedenfalls für die Zeit der
Tätigkeit in Deutschland ein sogenannter „Deutschland-Zuschlag”
bezahlt werden, sodass in Summe
pro Zeiteinheit der Mindestlohn
eingehalten wird.
Die Meldepflicht an die deutschen Zollbehörden trifft österreichische Arbeitgeber nur dann,
wenn sie dazu entweder nach dem
Mindestlohngesetz (MiLog) oder
dem Arbeitnehmer-Entsendege-
setz (AEntG) verpflichtet sind.
Die Meldung hat vor Beginn
jeder Werk- oder Dienstleistung
schriftlich zu erfolgen. Weiters
ist die Abgabe einer Versicherungserklärung vorgesehen. Bei
Verstoß gegen die Verpflichtung
zur Meldung und Abgabe der
Versicherungserklärung können
Geldbußen bis 30.000 Euro verhängt werden.

I nfo
n
Nähere Infos über die einschlägigen Rechtsvorschriften,
Ansprechpartner der Zollbehörden und Meldeformulare:
ffwww.zoll.de -> Fachthemen
-> Arbeit
ffwww.bmas.de -> Arbeitsrecht -> Tarifverträge
16 · Service ·
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Foto Begsteiger
Seit 1. Jänner dieses Jahres
gelten für die wiederkehrende
Prüfung von Betriebsanlagen strengere Vorschriften.
Inhaber einer genehmigten
Betriebsanlage müssen diese regelmäßig überprüfen
lassen, ob sie dem Genehmigungsbescheid und den sonst
für die Anlage geltenden gewerberechtlichen Vorschriften
entspricht. Das ist in der Gewerbeordnung (GewO) 1994,
§ 82 b, festgehalten. Die mit
Jahresbeginn in Kraft getretene Änderung sieht folgende
strengere Vorschriften vor:
ffDie Prüfbescheinigung
muss eine vollständige
Dokumentation der Prüfung umfassen, aus der
insbesondere der Umfang
und der Inhalt der Prüfung
hervorgeht.
ffDie Prüfbescheinigung
muss der Anlagenbehörde
auf Verlangen übermittelt
werden.
ffWerden Mängel festgestellt, ist die Prüfbescheinigung einschließlich von
Vorschlägen samt Fristen
für die Behebung der
Mängel unverzüglich der
zuständigen Behörde zu
übermitteln. Klargestellt
wurde nunmehr, dass in
diesem Fall keine strafbare
Verwaltungsübertretung
vorliegt, soferne die Behbung oder die Beseitigung
der Mängel innerhalb einer
angemessenen Frist der
Behörde nachgewiesen
werden kann.
Mehr Infos:
Wirtschaftskammer Wien
Umwelt und Energie
T 01 / 514 50 - 1045
Buenosdias.at/Roger Jegg
A ktuell
n
Neue Details
bei Prüfung
von Anlagen
Aufzeichnung der Arbeitszeit
jetzt einfacher geregelt
Auf Druck der Wirtschaftskammer wurde der
bürokratische Aufwand für Arbeitsaufzeichnungen
verringert. So kann seit 1. Jänner bei fixer Einteilung
der Arbeitszeit die Aufzeichnung ganz entfallen.
Gleichzeitig mit dem Gesetz gegen
Lohn- und Sozialdumping wurden
auch Änderungen bei den Arbeitszeitaufzeichnungen beschlossen,
was zu massiven Vereinfachungen
führt.
Bisher mussten die Arbeitgeber
dafür Sorge tragen, dass jeder Arbeitnehmer für jeden Arbeitstag
Beginn und Ende der Arbeitszeit
sowie Ruhepausen schriftlich festhält. Der bürokratische Aufwand
war enorm. Hier die wesentlichsten Erleichtungen im Arbeitszeitgesetz (AZG).
ffFür Arbeitnehmer, die die Lage ihrer Arbeitszeit und ihren
Arbeitsort weitgehend selbst
bestimmen können, sind ausschließlich
Aufzeichnungen
über die Dauer ihrer Tagesarbeitszeit zu führen, also Saldenaufzeichnungen wie z.B.
Montag: acht Stunden, Dienstag: neun Stunden etc. Diese
Bestimmung ist vor allem für
Außendienstmitarbeiter relevant. Lassen Sie sich trotz dieser
Vereinfachung die geleisteten
Arbeitszeiten nachweisen und
kontrollieren Sie diese genau,
um nicht in vermeidbare Streitigkeiten hinsichtlich Überstunden zu geraten.
ffDer
Entfall der Aufzeichnungspflicht von Ruhepausen in Betrieben ohne Betriebsrat ist nun
auch durch Einzelvereinbarung
möglich und auch dann, wenn
die Pause länger als eine halbe
Stunde dauert. Bisher konnte die
Aufzeichnung von Ruhepausen
nur durch Betriebsvereinbarung
entfallen und auch dann nur,
wenn die Ruhepause maximal
30 Minuten dauerte.
ffArbeitgeber, die ihre Arbeitnehmer nach schriftlich festgehaltenen fixen Dienstplänen beschäftigen, brauchen keine Arbeitszeitaufzeichnungen zu führen.
Lediglich Abweichungen von
dieser Einteilung sind laufend
schriftlich zu vermerken. Am
Ende jeder Gehalts- bzw. Lohnperiode sowie auf Verlangen
des Arbeitsinspektorats hat der
Arbeitgeber die Einhaltung des
Dienstplanes zu bestätigen.
Grundsätzlich ist dem Arbeitnehmer immer Einsicht in
die
Arbeitszeitaufzeichnungen
zu gewähren. Der Arbeitnehmer
bekommt zusätzlich das Recht
auf Übermittlung der Arbeitszeitaufzeichnung einmal pro Monat,
wenn er das nachweislich verlangt.
Die Aufzeichnungspflicht besteht für alle Betriebe, auch für
Kleinbetriebe mit nur einem oder
wenigen Mitarbeitern. Die Einhaltung der Aufzeichnungspflicht
wird durch das Arbeitsinspektorat
überprüft. Bei Nichteinhaltung
kann der Arbeitgeber bestraft werden. Allerdings sieht das Gesetz
keine konkrete Form vor, in der
die
Arbeitszeitaufzeichnungen
erfolgen müssen. Formulare für
Arbeitszeitaufzeichnungen gibt
es beim Arbeitsinspektorat und
in der Wirtschaftskammer (www.
wko.at/Muster -> Arbeitszeit).
Fehlende
Aufzeichnungen
Ist wegen Fehlens der Arbeitszeitaufzeichnungen eine Feststellung der tatsächlich geleisteten
Arbeitszeit unmöglich, verfallen
diesbezügliche Ansprüche (zum
Beispiel auf Überstundenentgelt)
nicht und es kann dieser Verstoß
hinsichtlich jedes einzelnen Arbeitnehmers gesondert bestraft
werden.

Kontakt
n
Wirtschaftskammer Wien
Arbeitsrecht und Sozialrecht
T 01 / 514 50 - 1010
E sozialpolitik@wkw.at
W wko.at/wien/arbeitsrecht
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Ohne UID-Nummer kein
Vorsteuerabzug erlaubt
K urz Notiert
n
Höhere Grenze
für Meldung an
die Statistik
vizafoto-Fotolia
Damit Rechnungen zum
vollen Vorsteuerabzug berechtigen, muss sie auf
jeden Fall die UID-Nummer des leistenden Unternehmens enthalten.
Der Rechnungsempfänger sollte
daher ab sofort auch die Gültigkeit der Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer)
seiner österreichischen Lieferanten prüfen, auch dann, wenn eine
regelmäßige Geschäftsbeziehung
besteht. Dies kann entweder
über das Portal „Finanzonline”,
des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) oder über den EUServer der Europäischen Kommission durchgeführt werden (siehe
Kasten).
Aufgrund einer Systemumstellung ist es nun möglich, die UIDDaten bei der UID-Nummern
Überprüfung über das BMF-Portal
im Original anzuzeigen. Also so,
wie sie in der MIAS Datenbank
(MwSt-Informationsaustauschsystem) enthalten sind und wie
sie auch auf dem EU-Server der
Europäischen Kommission dargestellt werden, nämlich in Unicode
Zeichen (UTF-8).
Bisher wurden diakritische Zeichen (Akzent, Akut, Doppelakut,
Gravis, Zirkumflex, etc.), kyrilli-
Neuerungen bei den Auskünften zur Umsatzsteueridentifikationsnummer.
sche und griechische Buchstaben behelfsweise in lateinische
Buchstaben transliteriert (ohne
Anspruch auf Korrektheit). Dafür
gab es in der Vergangenheit in
erster Linie technische Gründe.
Kyrillische
Schriftzeichen
Im Zuge einer technischen Umstellung ist es nun möglich, die
Daten unverfälscht anzuzeigen.
Das hat zur Folge, dass die Daten
von bulgarischen UID-Nummern
in kyrillischen Schriftzeichen und
Daten von griechischen Unter-
nehmen in griechischen Schriftzeichen angezeigt werden. Somit
werden eventuelle Fehler, die
durch die Transliteration entstehen können, vermieden.

I nfo
n
Finanz-Online:
finanzonline.bmf.gv.at/fon/
EU-Server: ec.europa.eu/
taxation_customs/vies/
WK Wien - Steuern
T 01 / 514 50 - 1625
E finanzpolitik@wkw.at
· Service · 17
In der Binnenhandelsstatistik Intrastat wurde
der Schwellenwert für die
Meldeverpflichtung mit 1.
Jänner 2015 von 550.000 auf
750.000 Euro angehoben. Dadurch werden um rund 2000
Unternehmen weniger als
bisher meldepflichtig sein.
Die Intrastat-Meldungen
dienen zur Übermittlung
statistischer Angaben über
den innergemeinschaftlichen Warenverkehr, für die
keine Zollbehandlung für
Zoll- oder Steuerzwecke erforderlich ist, an die Statistik
Austria.
Dazu zählen Warenverkehre mit Gemeinschaftswaren,
also Waren, die vollständig
in der Europäischen Union
gewonnen oder hergestellt
wurden oder sich im zollrechtlich freien Verkehr
der EU befinden. Alle anderen Waren gelten als
Nichtgemeinschaftswaren.
Warenverkehre mit Nichtgemeinschaftswaren sind auch
zu erfassen, wenn diese im
Rahmen einer zollamtlich
bewilligten Lohnveredelung
oder einem Umwandlungsverfahren innerhalb der EU
grenzüberschreitend bewegt
werden.
Neue Regelung für Thermen-Reparatur
Seit 1. Jänner gibt es eine maßgebliche Neuregelung
bezüglich der Erhaltungspflicht von mitvermieteten
Heizthermen, Warmwasserboilern und sonstigen
Wärmebereitungsgeräten.
In erster Linie betrifft die Änderung Mietwohnungen. Im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (MRG), also vorwiegend
in vor 1945 beziehungsweise
1953 errichteten Altbauten, gilt
diese Neuerung aber auch für Geschäftsraummieten.
Bisher war es in diesem Zusammenhang immer wieder zu
Schwierigkeiten gekommen, da
bei mangelnder vertraglicher
Regelung weder der Vermieter
noch der Mieter zur Erhaltung
verpflichtet waren. Wurde diese
Pflicht auf Grund einer vertraglichen Vereinbarung an den Mieter
überwälzt, bestand dennoch keine
klare Rechtslage. Nach jüngster Rechtsprechung des Obersten
Gerichtshofes hätte in einem
solchen Fall nämlich eine gröbli-
che Benachteiligung des Mieters
vorliegen können und wäre diese
Regelung daher unwirksam.
Auf Grund der Neuregelung im
Mietrechtsgesetz wurde nunmehr
klargestellt, dass der Vermieter
zur Erhaltung, also zur Erneuerung beziehungsweise Reparatur,
von mitvermieteten Wärmebereitungsgeräten im Vollanwendungsbereich generell verpflichtet
ist. Diese Regelung gilt auch für
Altverträge und kann vertraglich nicht ausgeschlossen werden.
Die Wartungspflicht trifft hingegen den Mieter. Im Teilanwen-
dungsbereich des MRG bzw. im
Vollausnahmebereich gab es bei
Geschäftsraummieten keine Änderung. Prinzipiell ist hier der Vermieter zur Erhaltung dieser Geräte verpflichtet. Eine vertragliche
Überwälzung auf den Mieter ist
grundsätzlich möglich, doch auch
hier stellte der OGH eine gröbliche Benachteiligung bei pauschal
belastenden Vereinbarungen fest.
Eine teilweise Übertragung der
Verpflichtungen kann hingegen
vereinbart werden. Eine rechtliche
Überprüfung kann im Einzelfall
ratsam sein.

18 · Service ·
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
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Weitere Kooperationsanfragen:
wko.at/wien/pool
A uslandskooperationen
n
TAIWAN
„Sourcing Taiwan 2015” - Am
1.4.2015 findet zum wiederholten
Male die internationale Konferenz
„Sourcing Taiwan” in Taipei statt.
Taiwan hat sich in den letzten
Jahren zu einem global führenden
Lieferanten von innovativen und
qualitativ hochwertigen Produkten entwickelt. Dabei reicht die
Vielfalt der Produkte von IT- und
Halbleiter-Komponenten bis hin
zu Fahrrädern, Auto- und Maschinenbauteilen. Die „Sourcing
Taiwan 2015” Konferenz bietet
Ihnen die Möglichkeit, den auf Sie
zugeschnittenen Zulieferer für Ihr
Unternehmen zu finden. TAITRA
(Taiwan External Trade Development Council) arrangiert dazu für
Sie Einzelgespräche mit taiwanischen Firmen, die sich in ihrem
Bereich spezialisiert haben. Für
interessierte Unternehmen besteht
die Möglichkeit, dass TAITRA im
Rahmen eines Förderprogramms
die Kosten für Flugticket und Aufenthalt übernimmt (TW 23).
ÄGYPTEN
Massivholzmöbel - Antike Möbel
aus Massivholz werden vom Erzeu-
ger aus Kairo angeboten (EG 238).
Obst/Gemüse - Die Firma aus
Alexandria ist derzeit am Export
von Navel und Valencia Orangen,
Grapefruits, Zitronen und weißen
Bohnen interessiert. Ihr Angebot
umfasst aber auch alle gängigen
Obst- und Gemüsesorten sowie
Hülsenfrüchte, Kräuter und Gewürze (EG 240).
POLEN
Schokolade - Seine exquisite,
handgefertigte Schokolade mit
natürlichen Ingredienzien, wie
Früchten, Nüssen, Kräutern und
Gewürzen, möchte der polnische
Erzeuger Importeuren und Vertriebspartnern in Österreich anbieten (PL 194).
Kontakt
n
Wirtschaftskammer Wien
Außenwirtschaft
T 01 / 514 50 - 1302
E aussenwirtschaft@wkw.at
W wko.at/wien/aw
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Service · 19
Hilfe bei der Auswahl von Lehrlingen
Unternehmen investieren viel in
die Ausbildung ihrer Lehrlinge.
Umso bitterer ist es, wenn sich
nach geraumer Zeit herausstellt,
dass der Jugendliche den Anforderungen im Betrieb oder in der
Schule nicht gewachsen ist. Im
Nachhinein ist man immer klüger, aber zumindest ein Teil der
erforderlichen Kenntnisse und
Fähigkeiten lässt sich mit den
Orientierungs-Checks des BiWi
schon vorab überprüfen.
So vermittelt der StartupCheckBasis einen Eindruck über die
Stärken und Schwächen in den
Bereichen praktisches Rechnen
und Zahlengefühl, Deutsch, Textverständnis, Konzentration und
Beobachtungsgabe sowie Logik,
Englisch und technisches Grundverständnis. Der StartupCheckBasis ist damit ein branchenunabhängiger und ausbildungsübergreifender Test, den angehende
S erie, Teil 5
n
Lehrlingsausbildung
Lehrlinge unter Anleitung und
Aufsicht an einem Computerarbeitsplatz am BiWi absolvieren
können. Die Auswertung erfolgt
unmittelbar mit Beendigung des
Checks.
Erste Hürde,
erster Erfolg
Ein Bewerber, der es geschafft
hat, sich auf Wunsch des Betriebs
beim BiWi einen Termin für den
Orientierungs-Check auszumachen, dort pünktlich zu erscheinen
und den Test zu absolvieren, hat
WKÖ
Die Auswahl von Lehrlingen ist keine einfache
Sache. Das Berufsinformationszentrum der Wiener
Wirtschaft (BiWi) kann die
Betriebe dabei unterstützen
und bietet für das Auswahlverfahren eigens konzipierte Orientierungs-Checks
an. Lehrstellenbewerber
können diese im Auftrag
der Unternehmen am BiWi
absolvieren.
Die Orientierungs-Checks am Berufsinformationszentrum der Wiener
Wirtschaft geben Auskunft über die Grundkenntnisse der Jugendlichen
zudem auch gleich ein grundlegendes Maß an Selbstständigkeit,
Kommunikationsfähigkeit
und
Termintreue bewiesen.
Für die unterschiedlichen Fachrichtungen wurden zudem drei
weiterführende Module entwickelt:
ffTechnik/Handwerk: Aufbauend
zum StartupCheck-Basis werden
hier Stärken in den Bereichen
räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis,
Messen, IT-Know-how und Gefühl für Materialien, Formen,
Gewicht und Größen erhoben.
ffKreatives Handwerk: In diesem
Modul werden die Bereiche
Farbgefühl, visuell-räumliche
Wahrnehmung, Merkfähigkeit
und Kundenorientierung erhoben. Weiters geht es um das
Gespür für Lebensmittel, Mode,
Natur/Pflanzen sowie Schönheit/Gesundheit.
ffBüro/Organisation:
Für dieses
Modul ist kaufmännisches Verständnis erforderlich. Es umfasst Fragen in den Bereichen
Büroorganisation, Ermittlung
und Vergleich von Preisen,
Webrecherche und -bestellung
sowie Korrekturlesen.
Im Vorjahr hat das BiWi im Auftrag von Unternehmen rund 2000
Orientierungs-Checks durchgeführt. Die Kosten für diese Tests
trägt die Wirtschaftskammer. Für
den StartupCheck und die Spezialmodule ist auf jeden Fall eine
Terminvereinbarung erforderlich
(siehe Kasten).
Schüler für Lehre
und Betrieb gewinnen
Die Anzahl der Jugendlichen geht
zurück und der Andrang zu den
höher bildenden Schulen nimmt
zu. Da gilt es für Unternehmen,
Werbung in eigener Sache zu machen. Das BiWi bietet Gelegenheiten die Lehrberufe praxisbezogen
vorzustellen und das Interesse der
Jugendlichen zu wecken.
ffEine Möglichkeit sind zum
Beispiel die zwölfmal im Jahr
stattfindenden
Branchenpräsentationen. Meister, Lehrlinge
aber auch Pensionisten der
jeweiligen Berufe können dort
Jugendlichen und Lehrern einen Einblick in die praktische
Tätigkeit geben. Die Veranstaltungen finden zum Beispiel in
Berufsschulen oder Innungswerkstätten statt.
ffAm BiWi können sich Jugendlich über die verschiedenen
Ausbildungsmöglichkeiten und
Lehrberufe informieren. Unternehmen können ihren Betrieb
mit Infos und Bildern in den Informationsmappen über die einzelnen Berufe und auch digital
in der Mediathek präsentieren.
ffBetriebe können ihre Lehrstellenangeboten am Schwarzen
Brett im BiWi publizieren.
Eine Gelegenheit, um vielleicht den Lehrling der Zukunft kennenzulernen, bieten
auch die berufspraktischen Tage für Schüler der 8. bzw. 9.
Schulstufe beziehungsweise die
sogenannte Schnupperlehre. Das
BiWi bietet für alle Formen der
Schnupperlehre eine kostenlose
Haftpflichtversicherung für die
Jugendlichen an.

Mehr Infos:
www.biwi.at/berufschnuppern
Kontakt
n
Das Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft
(BiWi) informiert über Berufe
und Ausbildungen und bietet
Serviceleistungen für Unternehmen.
T 01 / 514 50 - 6518
W www.biwi.at
Info OrientierungsChecks:
Gerlinde Buttinger
T 01 / 514 50 - 6516
E buttinger@biwi.at
20 · Promotion ·
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Die umfangreiche Online-Hilfe
für Wiens Unternehmer
Das Internet-Portal
amtshelfer.wien.at der
Stadt Wien bietet Informatives und Nützliches für
Unternehmer an.
In diesem Teil der Serie
informieren wir über die
elektronische Signatur.
n Serie
Online-Hilfe
Zustellung“ genutzt werden und
Anträge wie „Ausstellung einer
Wahlkarte“ oder der „ParkpickerlAntrag“ noch rascher abgewickelt
werden. Für die Registrierung ist
keine Voranmeldung erforderlich.
Bitte nehmen Sie einen gültigen
amtlichen Lichtbildausweis und
Ihr Handy mit. Die Registrierungsstellen der Stadt Wien sind
die Magistratischen Bezirksämter,
das Stadtinformationszentrum
und die MA 63 (Gewerbewesen
und rechtliche Angelegenheiten
des Ernährungswesens).
Elektronische Zustellung
revolutioniert
Postverkehr
Eine der nützlichsten Anwendungen der Handy-Signatur ist
die elektronische Zustellung. Bürgerinnen und Bürger sowie Wirtschaftstreibende profitieren vor
allem von sinkenden Kosten bei
Alle Infos über
die elektronische Signatur
inklusive einer
Anleitung zur
Registrierung
gibt‘s auf den
Seiten der
Stadt Wien.
der Übermittlung von Dokumenten. Zugestellte Dokumente können außerdem rund um die Uhr
„abgeholt“ werden. Einschreiben
können bereits vollkommen elektronisch verschickt und empfangen werden, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt wird. Durch
eine Umstellung auf die elektronische Zustellung können Zeit- und
Wegstrecken sowie Kosten eingespart werden.
Das Smartphone als
elektronischen Ausweis
nutzen
Handybesitzerinnen und -besitzer können die Handy-Signatur
selbst automatisiert freischalten.
Benötigt werden lediglich ein
angemeldetes Handy sowie ein
Online-Banking-Zugang. Handybenutzerinnen und -benutzer
kommen in wenigen Schritten
zur erstmaligen Aktivierung der
Handy-Signatur: Zuerst erfolgt die
Registrierung mit Handynummer
und Bankverbindung auf briefbutler.at.
Nach Erhalt eines Schreibens
per Post bekommen die Benut-
zerinnen und Benutzer eine SMS
auf das Handy geschickt.
Den Code tippt man in die Applikation und für einmalig 1,96
Euro löst man sein individualisiertes Ticket in die digitale
Welt.
Damit ist die Aktivierung abgeschlossen und die Handy-Signatur
endgültig einsatzbereit.
Anwendungen der Stadt
Wien für elektronische
Signatur
Die Stadt Wien setzt die HandySignatur dort ein, wo sie Amtswege spart oder ein Mehrwert für
Heute
i
zum Thema
Elektronische Signatur:
Infos über den Einsatz und
die Registrierung finden Sie
unter www.wien.at/ikt/egov/
handy-signatur.html
die Bürgerinnen und Bürger entsteht. Bei folgenden Anwendungen ist dies der Fall:
• PetitionenWien
• Wahlkartenantrag
• Parkpickerl
Tipps
i
hilfreiche Links
www.amtshelfer.wien.at
hier finden Sie unter dem Punkt
Wirtschaft alles Relevante, das
online abgewickelt bzw. beantragt werden kann
www.wirtschaft.wien.at
Der Wirtschaftsauftritt mit
aktuellen Themen
www.wien.gv.at/wirtschaft/
standort/
Der Wirtschaftsstandort Wien
cockpit.wirtschaftsagentur.at
Online-Portal für Förderanträge
Entgeltliche
Entgeltliche Einschaltung
Einschaltung
Die Online-Amtswege stellen ein
wichtiges Service für die Kundinnen und Kunden der Wiener
Stadtverwaltung dar. Oftmals erfordern sie aber eine Identifikation
durch die Nutzerin beziehungsweise den Nutzer. Überall wo eine
Unterschrift oder eindeutige Identifizierung notwendig ist, kann die
digitale Signatur eingesetzt werden, vor allem in der einfach nutzbaren Form der Handy-Signatur.
Wurde das Handy registriert und
der Nutzerin oder dem Nutzer
ein Passwort übermittelt, gilt die
Handy-Signatur als elektronischer
Ausweis bei Online-Anträgen. So
können etwa die „Elektronische
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Promotion · 21
AutoZum: Mit Vollgas zum Erfolg
Treffpunkt der Kfz-After-Sales-Branchen vom 21. bis 24. Jänner 2015 im Messezentrum Salzburg
Treffpunkt der
Entscheider
Insgesamt rund 300 Aussteller
werden ihre Neuheiten präsen-
www.autozum.at
tieren und zahlreiche Möglichkeiten zu Geschäftsanbahnungen,
Kontaktpflege und Networking
bieten. Geballte Kompetenz rund
um das Thema Reifen wird im
ReifenFORUM gezeigt, wo die
heimische Reifenindustrie nicht
nur ihre Stärke demonstriert, sondern eine adäquate Informations-,
Kommunikations- und Neuheiten-Plattform bietet. Der stimmige Mix aus Innovationen, reprä-
sentativer Angebotsdarstellung,
Informationen,
Fachvorträgen,
Know-how-Transfer und wertvollen Face-to-Face-Kontakten macht
die AutoZum zum BranchenFixpunkt und damit zum Marktplatz für die gesamte Branche.
AutoZum 2015 in Salzburg: Termin Vormerken
Die AutoZum 2015 geht von
Mittwoch, 21. Jänner, bis Freitag,
23. Jänner, von 9 bis 18 Uhr, und
am Samstag, 24. Jänner 2015,
von 9 bis 17 Uhr an den Start. Die
Tageskarte im Online-Vorverkauf
kostet 11 Euro, das Online-TeamTicket – erhältlich ab 3 Personen
aus einem Unternehmen – kommt
auf 9 Euro pro Person.
n
Information:
Alle detaillierten Infos zur
Fachmesse AutoZum sind unter
www.autozum.at zu finden.
Zutritt nur
für Fachbesucher
21.–24.01.2015 | Messezentrum Salzburg
Internationale Fachmesse für Autowerkstattund Tankstellenausstattung, Kfz-Ersatzteile
und -Zubehör, chemische Erzeugnisse und
Umwelttechnik.
BEZAHLTE ANZEIGE
Seit fast 40 Jahren fungiert die
AutoZum – die internationale
Fachmesse für Autowerkstattund Tankstellenausstattung, KfzErsatzteile und Zubehör, chemische Erzeugnisse und Umwelttechnik – als führende Plattform
für automotive Produkte und als
Treffpunkt der After-Sales-Branchen. „Der Technologiewandel,
neue Verkehrs- und Mobilitätskonzepte, veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen und
der verstärkte Wettbewerb im
Werkstättengeschäft haben die
Bedeutung der AutoZum für die
Branche noch enorm gesteigert“,
beschreibt DI Matthias Limbeck,
Geschäftsführer von Veranstalter
Reed Exhibitions Messe Salzburg,
den Stellenwert der Fachmesse.
Nr. 3 · 16. 1. 2015
22 · Unternehmen · Wiener Wirtschaft
Unternehmen
Fjordlys: „Hier ist der Norden drin”
Homeaccessoires und
Tableware aus Skandinavien führt Annette Giendl in
ihrem Geschäft Fjordlys.
Die Unternehmerin will
sich daneben ein zweites
Standbein als Interieurspezialistin und Expertin
für Homestaging
aufbauen.
wkw/kol
„Das Thema Einrichten hat mich
immer schon begeistert”, erzählt
Annette Giendl. Sie hat ihre Leidenschaft daher auch zu ihrem
Beruf gemacht. Nach Tourismusfachschule, Studium der Skandinavistik und gründlicher Vorbereitung auf das Unternehmertum
hat sie 2012 ihr Geschäft „Fjordlys” gegründet - mit Produkten
aus dem Bereich Tableware und
Homeaccessoires aus Dänemark
und Schweden.
Giendl führt im Fjordlys bekannte Markenprodukte aus dem
hohen Norden. „Es macht mir
Freude, dass ich dazu beitragen
kann, dass Leute mit schönen
Dingen aus Skandinavien ihre
Wohnung gestalten und dekorieren. Meine Produkte sind
international bekannt aber auch
meine persönlichen Favoriten”,
erzählt sie.
Dennoch repräsentiert ihr Sortiment einen Querschnitt des nordischen Einrichtungsspektrums.
Verspieltes Design findet sich im
Fjordlys ebenso wie klare Linien.
Giendl führt Royal Copenhagen,
Broste Copenhagen, Normann
Copenhagen, Sia Home Fashion,
Lisbeth Dahl, Greengate und Sagaform. „Es ist ein gemischtes Sortiment, damit für jeden Geschmack
etwas dabei ist”, betont sie. Bis zu
zehn Marken kann sie sich für ihren Shop vorstellen, sie schaut sich
daher auf internationalen Messen
auch immer wieder nach neuen
Trends und Marken um.
Annette Giendl
in ihrem Geschäft Fjordlys.
Sie verkauft
Homeaccessoires und
Tableware aus
Skandinivien
und lässt sich
derzeit auch
zur Interieurspezialistin und
Expertin für
Homestaging
ausbilden.
Zum Wohlfühlfaktor des Geschäfts gehört, dass Kunden an
der langen Theke auch Kaffee und
Cookies oder dänisches Plundergebäck, auf dänisch „wienerbrød”,
serviert bekommen. „Das wird
immer mehr angenommen und
das freut mich. Manchmal treffen
sich Freundinnen auf einen Kaffee,
einmal fand sogar eine Bachelorette-Party im Geschäft statt.” Das
Café sei aber auch als entspannter
Ort für Männer gedacht, während
ihre Frauen oder Freundinnen im
Geschäft gustieren und einkaufen.
„Inzwischen kommen aber auch
immer mehr Männer, um selbst
einzukaufen”, lacht Giendl.
Interieurspezialistin
und Homestaging
Das Geschäftslokal hat sie mit
einem Architekten gestaltet, Corporate Identity, Homepage und
Webshop mit einem Grafikteam
konzipiert. Die Firmenfarbe grün
symbolisiert Natur und Design,
„Hier ist der Norden drin” steht auf
den hochwertigen Papiertaschen,
mit denen die Kunden den Shop
verlassen.
Der Name Fjordlys soll die
Harmonie ausdrücken, die bei
nordischem Design oft auch
aus Kontrasten entsteht, erklärt
Giendl. „Oft werden harte Materialien wie Stein, Glas oder Holz
verwendet, die aber eine gemütliche Stimmung schaffen.” Bei den
Produkten gehe es ihr auch um
Kulturvermittlung. „Jedes Produkt hat eine Geschichte und die
finde ich interessant. Ich berate
sehr gerne.”
Ihre Beratungstätigkeit will
Giendl heuer auch noch weiter
ausbauen. Derzeit absolviert sie
eine Ausbildung zur Interieurspezialistin und als Expertin für
Homestaging. „Dabei richtet man
Wohnungen ein, die verkauft
werden, damit sich Interessenten
besser vorstellen können, wie es
wäre, dort zu wohnen.” In den
USA werde Homestaging bereits
seit vielen Jahren eingesetzt, um
Immobilien schneller und zu höheren Preisen zu verkaufen. „Ich
denke, das ist ein Trend, der auch
nach Europa kommen wird.”
Während beim Homestaging
ein eher neutraler Stil gefragt sei,
müsse man beim Einrichten für
Kunden deren Persönlichkeit und
Vorlieben miteinbeziehen, betont
Giendl. „Ich war schon bei Kunden
zu Hause und habe vor Ort bera-
ten. Oft kann man mit einfachen
Dingen, die bereits vorhanden
sind, gute Effekte erzielen. Das
macht mir viel Spaß.” Kommunikation mit den Kunden ist Giendl
wichtig. Dazu gibt es auch eine
Fjordlys-Facebook-Seite, auf der
Kunden Bilder ihrer im Fjordlys
gekauften Produkte posten und
zeigen, wie sie bei ihnen zu Hause
zum Einsatz kommen.
Webshop von Anfang
an mit geplant
Auch einen Fjordlys-Webshop
hat Giendl vor einem Jahr gestartet. „Ich hatte die Homepage von
Anfang an so geplant, dass man
den Webshop leicht integrieren
konnte”, erzählt sie. „Der Versand
macht zwar noch nicht so viel vom
Umsatz aus, aber der Online-Shop
rentiert sich auf jeden Fall, denn
viele Kunden schauen online, kommen dann ins Geschäft und wissen
schon genau, was sie wollen.” Die
Fjordlys-Website werde weltweit
besucht, hat Giendl festgestellt.
Versendet wird neben Österreich
meist nach Deutschland, England.
Italien und in die Niederlande. Um
den Webshop kümmern sich auch
ihre beiden Mitarbeiterinnen. „Es
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Unternehmen · 23
ist wichtig, dass man die neuen
Produkte rasch online stellt, Fotos
und deutsche und englische Texte
dazu hat.”
Neue Impulse erhofft sich
Giendl auch durch einen Erasmus-Aufenthalt für Unternehmer,
um den sie sich im Vorjahr beworben hat. „Das war ein relativ
aufwändiges Verfahren mit Motivationsschreiben, Lebenslauf
und Businessplan. Ich habe mich
dazu in der Wirtschaftskammer
beraten lassen und wurde schon
akzeptiert”, freut sie sich. Nun
müsse sie einen Betrieb wählen,
bei dem sie das Praktikum absolvieren will. In Frage kommen
für sie Firmen in Dänemark oder
Schweden, aber auch in London,
„weil es dort auch eine lebendige
Designszene gibt.” (kol)

www.fjordlys.at
Austrian Airlines Group
Erfolg in Nordamerika, leichte Rückgänge
in Europa - das
ist die AUABilanz 2014.
AUA-Bilanz zeigt Spuren der Krisen
Die Austrian Airlines
Group (AUA) musste im
Vorjahr leichte Rückgänge
bei Flügen und Passagierzahlen hinnehmen.
„Die Krisenregionen haben die
Nachfrage 2014 sehr belastet, die
starke Expansion nach Nordamerika war aber ein voller Erfolg”,
fasst Andreas Otto, AUA-Chief
Commercial Officer, die Bilanz des
Jahres 2014 zusammen. Mit 11,2
Millionen Menschen beförderte
die Fluglinie im Vorjahr um 1,1
Prozent weniger Passagiere als
2013, die Zahl der Flüge ging
um 6,4 Prozent auf 127.000
zurück. Ausschlaggebend dafür
war die Tatsache, dass die AUA
ihr Angebot in die Krisengebiete
Russlands, der Ukraine und des
Nahen Ostens ausgedünnt bzw.
Verbindungen gestrichen hat.
Deutlich schlug sich das in der
Europa-Bilanz nieder, mit einem
Passagierminus von 2,5 Prozent
und einem Rückgang der Kapazität um drei Prozent.
Auf den interkontinentalen Routen glich die starke NordamerikaExpansion der AUA den Rückgang
im Nahen Osten mehr als aus. Die
Passagierzahlen in diesem Bereich stiegen um 7,3 Prozent auf
knapp 1,8 Millionen, die Kapazität
um zehn Prozent und die Auslastung um 0,8 Prozent. (esp)

Nr. 3 · 16. 1. 2015
24 · Branchen · Wiener Wirtschaft
Branchen
Die Zahl der neu zugelassenen Pkw ist im Vorjahr in
Österreich um 4,4 Prozent
gesunken, melden die heimischen Autoimporteure.
Insgesamt wurden 305.000
Fahrzeuge zugelassen. Grund
für den Rückgang sei die
gestiegene Steuerbelastung,
so die Importeure. Während
die Zulassungszahlen bei
neuen Firmenwägen halbwegs stabil geblieben sind,
gingen die privaten Autokäufe deutlich zurück. Deshalb
warnen die Importeure vor
einer höheren Belastung von
Firmenautos.
Die Cafétiers ächzen unter
immer neuen Auflagen,
die den Kostendruck verschärfen. Obmann Berndt
Querfeld will praxisnähere
Rahmenbedingungen, die
von den Betrieben auch
administrierbar sind.
Cafétiers müssen eine lange Liste
von Vorschriften beachten - Arbeitszeit- und Jugendschutzgesetze, steuerliche Aufzeichnungspflichten, Hygiene-, Öffnungszeiten- und Nichtrauchervorschriften, Betriebsanlagenrecht.
Jüngstes Glied in dieser Kette ist
n Im Fokus
Die Wiener
Kaffeehäuser
die Allergenkennzeichnungsverordnung. „Ein großes Thema, das
uns weiter begleiten wird”, sagt
Berndt Querfeld, Obmann der Wiener Fachgruppe der Kaffeehäuser.
Die Informationspflicht über
allergene Stoffe in Speisen und
Getränken treffe vor allem Kleinbetriebe ins Herz, sagt er. „Die
haben weder Zeit noch Platz für
so viel Bürokratie.” Die Fachgruppe habe früh reagiert und
nach Bekanntwerden der Verordnungsdetails eine praxistaugliche
Arbeitsmappe erstellt und an die
Betriebe verteilt. Dazu werden
seit Wochen Gratisschulungen
angeboten, mit bisher knapp 500
Teilnehmern. Das Angebot läuft
weiter, so lange Bedarf besteht.
Als dritte Maßnahme wurde ein
Online-Forum geschaffen, in dem
Cafétiers Fragen zur Allergenkennzeichnung an ihren Obmann
Foto Weinwurm
Tim Pannell/Corbis
Einzelhandel hatte
2014 mageres Jahr
Weniger NeuwagenKäufe im Vorjahr
Online-Forum der Wiener Fachgruppe der
Kaffeehäuser zur Allergenkennzeichnung:
allergen.cafe-wien.at
„Die Bürokratie verschlingt
unvorstellbare Ressourcen”
K urz Notiert
n
Der heimische Einzelhandel
verbuchte laut Eurostat zwischen November 2013 und
November 2014 ein Absatzminus von 2,3 Prozent - der
zweitschlechteste Wert innerhalb der EU 28, knapp vor
Finnland (-2,4 Prozent). Im
Durchschnitt verzeichneten
die Händler in der gesamten
EU im genannten Zeitraum
ein Absatzplus von 2,6 Prozent, in der Eurozone immerhin von 1,5 Prozent. Die
stärksten Zuwächse hatten
die Einzelhändler in Luxemburg (+10,9 Prozent), Estland
(+9,0 Prozent), Rumänien
(+8,2 Prozent) und Großbritannien (+6,8 Prozent).
I nformation
n
Berndt Querfeld engagiert sich seit
eineinhalb Jahrzehnten in der Interessenvertretung seiner Branche. Seit
2010 fungiert er als Obmann der
Wiener Fachgruppe der Kaffeehäuser.
Die Familie Querfeld betreibt in Wien
eine Reihe typisch wienerischer Kaffeehäuser sowie eine Patisserie mit
Tortenshop. „Flaggschiff” ist das Café
Landtmann am Ring.
stellen können - mit einer Antwortgarantie innerhalb von 24
Stunden (siehe Kasten oben).
Aktuell beschäftigt auch das
Thema Rauchen in der Gastronomie die Branche wieder stark.
Dass es in Richtung eines generellen Verbots gehe, sei absehbar,
so Querfeld. Jetzt gehe es darum,
den Betrieben die schon getätigten Investitionen zum Nichtraucherschutz fair abzugelten. „Die
Politik muss die Gastronomen
entschädigen, und dazu muss der
wirtschaftliche Wert der Investitionen herangezogen werden, nicht
der Buchwert”, fordert Querfeld.
Zudem müsse die Stadt endlich
die Möglichkeit für ganzjährige
Schanigärten schaffen - auch, aber
nicht nur, damit Raucher zu jeder
Jahreszeit ihrer Passion im Freien
frönen können. „Es hat sich auch
ein Lifestyle-Wandel vollzogen,
dem die Vorschriften hinterherhinken”, sagt Querfeld. „Die Kunden wollen heute draußen sitzen,
wann immer die Sonne scheint
- auch im Winter.” Eine weltoffene
Stadt sollte das ihren Gästen auch
bieten können, ist er überzeugt.
Problematisch sieht Querfeld
die Umsetzung des seit Jänner geltenden Verbots von Glücksspielautomaten in Wien. „Das Thema
wird auf dem Rücken der Wiener
Cafétiers ausgetragen”, sagt er.
Denn das Problem der Spielsucht
sei damit nicht gelöst, sondern nur
verlagert worden - vor die Tore
Wiens, wo munter weitergezockt
werden darf. Hier dagegen stehe
die Existenz zahlreicher kleiner
Kaffeehäuser auf dem Spiel. „Über
diese Betriebe und deren Mitarbeiter hat sich die Stadt keinerlei
Gedanken gemacht”, kritisiert der
Fachgruppenobmann.
Der Branche gehe es derzeit
ohnehin nicht gerade gut, wovon
auch die hohe Fluktuation zeuge.
Ein Grund ist der Verwaltungsaufwand, der immer mehr Ressourcen verschlingt. Querfeld wünscht
sich ein Umdenken der Behörden weg vom strafenden „Sherifftum”,
hin zu mehr präventiver Beratung.
Auf Kostensteigerungen mit
Preiserhöhungen zu reagieren,
sei derzeit schwierig. „Die Kunden
sind sehr preissensibel, weil sie
weniger Geld im Börsel haben”,
so Querfeld. Mit PR-Aktionen
wie der aktuell laufenden „Woche des Zeitungslesens” will die
Fachgruppe den Kunden die „begleitenden Dienstleistungen” im
Kaffeehaus stärker bewusst machen. Weitergeführt wird auch die
Kaffeesieder-Akademie, mit Fachveranstaltungen und NetworkingMöglichkeiten. (esp)

Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Branchen · 25
BerufsgruppenVorsitzender
Friedrich
Kriegler (r.) und
Berufsgruppenausschuss-Mitglied Michael
Gross (l.) mit
den frischgebackenen
ZahntechnikerMeistern des
Jahres 2014.
Junge Meister, neue und
treue Mitglieder, tolle
Lehrlinge: Die Wiener
Zahntechniker hatten zum
Abschluss des Jahres 2014
einiges zu feiern.
Ein Dutzend junger Zahntechniker
hat im Vorjahr in Wien erfolgreich
die Meisterprüfung abgelegt. Im
Palais Festetics überreichte ihnen
der Vorsitzende der Berufsgruppe
in der Fachgruppe Gesundheitsberufe, Friedrich Kriegler, die
Schmuck-Meisterbriefe. Vor den
Vorhang holte Kriegler sodann
Ulrike Helwich. Die angehende
Zahntechnikerin, die am Wiener
Standort der Österreichischen
WIPLA-Laboratorien ausgebildet
wird, gewann im Vorjahr den Bundeslehrlingswettbewerb. Insgesamt gab es für neun junge Fach-
kräfte Urkunden und Geschenke
für überdurchschnittliche Erfolge
bei der Lehrabschlussprüfung.
Dem Labor Mauritsch GmbH
(Wien 21) überreichte Kriegler
eine Ehrenurkunde für 30 Jahre
Handwerkstätigkeit. Und schließlich hieß er die neuen Mitglieder
des Jahres 2014, Wladislaw Graf
(Wien 2) und ZKG Zahntechnik
Wienerberg City GmbH (Wien 10),
offiziell willkommen. (esp)

Foto Weinwurm (2)
Branche mit „Biss” feierte Erfolge
Ulrike Helwich (Ö. WIPLA Laboratorien A. Wilk GmbH, Wien 8) gewann 2014 den Bundeslehrlingswettbewerb der Zahntechniker vor
Lisa Maria Schachner (Sbg.) und
Daniela Blechinger (OÖ).
Nr. 3 · 16. 1. 2015
26 · Kleinanzeigen · Wiener Wirtschaft
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28 · Insolvenzen · Wiener Wirtschaft
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MV: Dr. Maximilian Schludermann,
1030 Wien
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Bogdan Mosciwski; 1030 Wien,
Kölblgasse 20/24; 2015.02.17;
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Wien, Gebrüder Lang-Gasse 1;
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Mauthausen, Poschacherstraße
10, Privat: 8900 Selzthal, Neulassing 131, Tankstelle; 4240
Freistadt, Linzerstraße 29;
2015.03.03;
MV: Mag. Christopher Schuster,
4020 Linz
Niederösterreich
Taxi Gangoly GmbH; 7400 Oberwart, Alte Straße 15; 2015.03.09;
MV: Mag. Barbara Senninger, 7551
Stegersbach
Rade Ilic, geb. 23.8.1970,
Transporte; 4020 Linz, Liebigstraße 5/4/13; 2015.03.03;
MV: Mag. Wolfgang Kempf, 4020
Linz
Ing. Ulrich Bautechnik KG; 2700
Wiener Neustadt, Pottendorfer-
Helene Maria Stadler (vorm.
Griemann und Friedrich), geb.
23.9.1971, verst. 23.3.2013,
Gyula Nagy, geb. 28.5.1982,
Handel mit Kraftfahrzeugen/
Versicherungsvermittlung; 4663
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Laakirchen, Silbermayrstraße 3 a;
2015.03.26; MV: Dr. Gerhard Haslbauer, 4663 Laakirchen
Salzburg
Ing. Markus Leitner, geb.
18.1.1976, Inh. eines technischen Zeichenbüros; 5020
Salzburg, Moosstraße 46D/6;
2015.02.18; MV: Dr. Gernot Franz
Herzog, 5020 Salzburg
Conergy Austria GmbH; 5020
Salzburg, Nonntaler Hauptstraße
23; 2015.02.18; MV: Dr. Gernot
Franz Herzog, 5020 Salzburg
Mario Feichtlbauer, geb.
16.1.1981, Inh. d. prot. Fa. Detektiv und Sicherheitsunternehmen condor e.U. (FN 401540a);
5112 Lamprechtshausen, Stadlerseestraße 3; 2015.02.25;
MV: Dr. Christoph Koller, 5201
Seekirchen
Zoos Gastronomie GesmbH;
5081 Anif, Hellbrunnerstraße 73;
2015.03.03; MV: Dr. Karin
Wintersberger, 5020 Salzburg
Gerolf Russ, geb. 19.2.1961;
5431 Kuchl Markt 304;
2015.03.03; MV: Dr. Karin
Wintersberger, 5020 Salzburg
Mihaela Nitu, geb. 24.7.1974,
Betreiberin eines Reinigungsunternehmens; 5020 Salzburg,
Kaiserschützenstraße 6/Top 33;
2015.02.25; MV: Dr. Christoph
Koller, 5201 Seekirchen
Michael Färbinger, geb.
30.10.1966, unbeschr. haft.
Ges. der M. Färbinger KG; 5660
Taxenbach, Marktstraße 32;
2015.02.13; MV: Dr. Reinhard
Huber, 5450 Werfen
Vorarlberg
Bauleistungen Neumann GmbH;
6824 Schlins, Bahnhofstraße 9;
2015.02.16; MV: Dr. Stefan Müller,
6700 Bludenz
Mustafa Zengin, Kundenvermittlung zu Buchmachern und
Wettbüros, geb. 20.11.1969;
6842 Koblach, Klauser Ried 9a
und 6833 Klaus, Grafenwaldweg
3a; 2015.03.05; MV: Dr. Gerhard
Scheidbach, 6800 Feldkirch
Ludwig Vonier, Imbissstube
„Jägerstöbli”, geb. 18.4.1954;
Wohnort: 6780 Schruns, Batloggstraße 97/13; 6780 Schruns, Batloggstraße 95; 2015.03.05;
MV: Mag. Bernd Widerin, 6700
Bludenz
Tirol
Andreas Krainer, geb.
26.5.1976, Pflasterer; 6511
Zams, Sanatoriumstraße 8;
2015.02.09; MV: Dr. Andreas
Grabenweger, 6020 Innsbruck
Steiermark
Elisabeth Szakovics, geb.
28.8.1944, Immobilienverwaltung; 8020 Graz, Alte Poststraße
139/1; 2015.02.23;
MV: Mag. Philipp Casper, 8010
Graz
Josefine Rechberger, Verlassenschaft, geb. am 7.6.1933, verst.
28.9.2012; 8551 Wies, Oberer
Markt 13/4; 2015.02.23;
MV: Dr. Helmut Klementschitz,
8010 Graz
Wolfgang Schlager, geb.
15.11.1970; 8641 St. Marein/Mürztal, Hauptstraße 13;
2015.02.25; MV: Dr. Andreas
Tschernitz, 8020 Graz
Gerhard Wohlfarter, geb.
21.9.1968; 8750 Judenburg, Kaserngasse 18; 2015.02.25;
MV: Mag. Werner Seifried, 8750
Judenburg
Dr. Krauß ZT GmbH; 8074 Raaba, Dietrich Kellerstraße 20;
2015.02.17; MV: Dr. Roland
Gsellmann, 8020 Graz
Team Cargoline TS Internationale Transport KG; 8063 Eggersdorf, Spanringweg 20; 2015.02.17;
MV: Dr. Georg Muhri, 8010 Graz
Helmut Nebel, geb. 10.5.1960,
Tanzschulbetreiber; 8075 Hart
bei Graz, Reinhard Machold-Straße
39/Haus 2; 2015.02.23;
MV: Dr. Arno Roman Lerchbaumer,
8010 Graz
Kärnten
COWORKING Space Luftschiff
Wrabel GmbH, vorm. Paulitschgasse 11, 9020 Klagenfurt; 9020
Klagenfurt, Aug. Jaksch-Straße
7/54; 2015.02.03; MV: Dr. Peter
Bernhardt, 9020 Klagenfurt
Quelle: KSV1870
· Insolvenzen · 29
30 · Termine ·
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Termine
Rückblick und Ausblick
n Veranstaltungen
17.30 bis 20.30 Uhr
Kleinunternehmerabend 2015
der Wirtschaftskammer Wien „Face Reading” in der Wirtschaft. Christoph Rosenberger,
Unternehmensberater (Rosenberger & Co) und Gründer des österreichischen Dachverbandes für
Physiognomik („Face Reading”),
verrät, wie Sie leicht und schnell
erkennen, worauf Ihr Kunde, Ihr
Mitarbeiter, Ihr Vorgesetzter oder
einfach nur das eigene Kind anspricht.
Messe CongressCenter,
2., Messeplatz 1
Weitere Infos und Anmeldung:
E kleinunternehmerabend@wkw.at
18 bis 20 Uhr
EPU-Workshop: Fit und vital im
Business. In diesem Workshop
stehen umsetzbare Strategien für
ein gesundheitsbewusstes (Arbeits-)Leben im Mittelpunkt. Dabei
geht es um die Rolle von Bewegung und sinnvollen Pausen.
WK Wien, FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1111
W wko.at/wien/epu
Jahresauftakt im Tourismus
Beim traditionellen Neujahrsempfang der
Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft im
Festsaal des Hauses der Wiener Gastwirte
begrüßte Spartenobmann Josef Bitzinger
(r.) zahlreiche Wiener Gastro-Unternehmer
sowie den Präsidenten der WK Wien,
Walter Ruck (l.). Die Branche erhoffe vom
neuen Jahr „ein unternehmerfreundliches
Klima, eine Bürokratieentrümpelung sowie
die Umsetzung konjunkturfördernder Maß-
nahmen, auch im Rahmen der diskutierten
Steuerreform”, betonte Bitzinger. Gemeinsam mit Ruck überreichte er anschließend Sparten-Ehrenzeichen an verdiente
Persönlichkeiten der Branche - in Gold an
Maximilian Platzer (Obmann Club der Wr.
Kaffeehausbesitzer, 2.v.l.) und Martin Schick
(langjähriger Obmann FG Hotellerie, 2.v.r.),
in Silber an Piroska Payer (M., Organisatorin Lehrlingswettbewerb „Amuse bouche”).
Einkaufsstraßen planen Jahreskonzepte
Irene Schanda
9 bis 18 Uhr
Patentsprechtag im WIFI Wien.
Ein Patentberater informiert über
die Möglichkeiten, Innovationen
abzusichern, und hilft bei der
Recherche in Patentdatenbanken.
Der Beratungstermin ist kostenlos,
eine Anmeldung aber erforderlich
und verbindlich. Termine können im
Stundentakt zwischen 9 und 18 Uhr
vereinbart werden.
WIFI am wko campus wien,
18., Währinger Gürtel 97
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 476 77 - 5355
E unternehmensberatung@
wifiwien.at
Foto Weinwurm
Dienstag, 20. Jänner
Beim Neujahrsempfang des Einkaufsstraßenvereins „Einkaufen
in Favoriten” im Geschäft des
Obmanns Michael P. Walter (Der
Walter Berufskleidung GmbH)
stand das Jahreskonzept auf dem
Programm. Mehr als 80 Vereine
des Wiener Einkaufsstraßen Management finalisieren zur Zeit
ihre Jahreskonzepte. Das Wiener
Einkaufsstraßen Management
der Wirtschaftskammer Wien
steht den Wiener Kaufleuten seit
22 Jahren mit vielen Services,
Tipps und Infos zur Seite. V.l.:
Michael P. Walter (Obmann
„Einkaufen in Favoriten”) und
Schriftführer Peter Sittler.
Termin-Tipp:
Kleinunternehmerabend 2015
Nr. 3 · 16. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Termine · 31
20. Jänner, ab 17.30 Uhr
im Messe Congress Center
Info & Anmeldung:
E kleinunternehmerabend@
wkw.at
n Veranstaltungen
Stefanie Pollmann
Mittwoch, 21. Jänner
Vertragsverhältnisse
die Unternehmer selber zwischen Werkvertrag und Dienstverhältnis wählen können.
V.l.: Johannes Rath (Unternehmensberater),
Ruth Taudes (SVA), Hans-Georg Göttling
(Berufsgruppensprecher Unternehmensberater), Claudia Melchert-Strohmaier (stv.
Berufsgruppensprecherin Unternehmensberatung), Kathrin Kränkl (KKR Consulting), Günter Steinlechner (WK Wien),
Albert Gerlach (Berufsgruppensprecher IT).
pictures born - Helga Nessler
Der Club UBIT beschäftigte sich mit einem
brandaktuellen Thema, das Unternehmensberater gleichermaßen wie IT-Dienstleister
betrifft: Probleme, die bei der nachträglichen Umdeutung von Vertragsverhältnissen im Rahmen von Betriebsprüfungen
der Gebietskrankenkasse auftreten. Das
Eingreifen in Klienten-Unternehmer-Beziehungen sei nicht gerechtfertigt. Daher lautet die langfristige Forderung der UBIT, dass
9 bis 11 Uhr
Kostenloser (wöchentlicher)
Steuerworkshop der WK Wien
für Neugründer. Sie erhalten
steuerliche Grundinformationen zu
Themen wie Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Einkommensteuer,
Basispauschalierung, Kleinunternehmerregelung, Steuerzahlungstermine.
WK Wien, FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1625
E finanzpolitik@wkw.at
Donnerstag, 22. Jänner
18 bis 20 Uhr
EPU-Workshop: Mein Erfolgs–
team - Gemeinsam Ziele umsetzen. Sie sind hoch motiviert, Ihre
Ziele umzusetzen, bemerken allerdings im Laufe der Zeit, dass Sie in
eine Sackgasse geraten? Oft
fehlen Anregungen und Tipps von
außen.
Genau bei diesen Herausforderungen hilft ein Erfolgsteam. Im Workshop stellen wir Ihnen die Methode
vor und unterstützen Sie bei der
Bildung Ihres Erfolgsteams.
WK Wien, FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1111
W wko.at/wien/epu
Fit für die Bilanzbuchhaltung
Knapp vor Weihnachten feierten 102 Damen und Herren, die ihre Prüfung zum
Bilanzbuchhalter erfolgreichen abgelegt
hatten, den Abschluss der intensiven
Ausbildung. Im Festsaal des WIFI Wien
gratulierten unter anderem Kursleiter Roman Rohatschek (r.), Kursmanager Stefan
Bogensberger (l.) und der Vorsitzende des
Wiener Bilanzbuchhalter/Controller Clubs
WiBiCo, Gottfried Rupp. Das WIFI-Diplom
ist in der Wirtschaft stark anerkannt und
eröffnet den Absolventen neue berufliche
Chancen und Möglichkeiten. Die nächsten
Lehrgänge starten am 13. März (berufsbegleitend) und am 7. April (Tageskurs). Am
18. Februar bietet das WIFI Wien eine virtuelle Informationsveranstaltung an.
Infos: www.wifiwien.at/finanzakademie
Weitere Veranstaltungshinweise
finden Sie unter wko.at/wien/veranstaltungen
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