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Gemeinde - EmK Osnabrück

Einbetten
Dezember 2014/Janaur 2015
Gemeindebrief
Evangelisch-methodistische Kirche
Bezirk Osnabrück
Westerkappeln-Metten
Im Blickpunkt: Das perfekte Weihnachten...............ab Seite 4
Gemeindemotto mit Außenwirkung...........................Seite 9
24 Stunden - Der Tag, der die Welt veränderte...........Seite 16
IN EIGENER SACHE
Liebe Leserinnen und Leser!
Mit der
wünschen wir Euch und Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start
ins Neue Jahr!
Euer/Ihr
Redaktionsteam
Impressum
Herausgeber:
Pastor:
Evangelisch-methodistische Kirche Bezirk Osnabrück-Metten
Olaf Wischhöfer, Heinrichstraße 63, 49080 Osnabrück,
Telefon: 0541/84711, Mobil: 0176/48533773
Email: olaf.wischhoefer@emk.de
Gemeinden:
Christuskirche Osnabrück: Heinrichstraße 63/64, 49080 Osnabrück, www.emk-osnabrueck.de
Kapelle Metten:
Mettener Straße 20, 49492 Westerkappeln, www.emk-metten.de
Konto:
Sparkasse Osnabrück, Kt.-Nr. 681 452, BLZ 265 501 05
IBAN: DE63 2655 0105 0000 6814 52, BIC: NOLADE22
Redaktionsteam:
Ingo Amthor, Dirk Werges, Olaf Wischhöfer
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Redaktionelle
Überarbeitungen und Kürzungen behält sich die Redaktion vor.
Beiträge und Reaktionen an: gemeindebrief@emk-osnabrueck.de
2
ANDACHT
Radikale Hoffnung …
… wegen Gott!
Krise. Kalter Krieg, der längst überwunden
schien. Ostukraine, Russland, Europa, Syrien, Nordirak, IS, Tote und Flüchtlingsströme „mitten im kalten Winter“. Der Blick in
die Weltpolitik macht uns sorgenvoll. Und
mittendrin feiern wir Weihnachten, „das
Fest der Liebe“, wie es oft genannt wird.
Wieviel Kraft hat Weihnachten?
Sechstes Jahrhundert vor Christus: Das
Volk Gottes lebt im Exil, ohne Heimat, in
einer fremden Kultur, hinter sich eine nationale Katastrophe – und wo war Gott?
Und wo ist Gott heute inmitten aller Krisen?
Wieviel Kraft hat Weihnachten?
Und wo ist Gott heute?
Mitten im Zerbruch, mitten in der Verunsicherung, mitten in der Krise erhebt damals
der Prophet seine Stimme im Namen Gottes
und spricht Worte gegen allen Augenschein:
Die Wüste und Einöde wird frohlocken,
und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. (Jesaja 35,1; Monatsspruch Dezember) Bilder wie aus einem
fernen Traum. Und der Prophet ermuntert
das Volk und sagt: Stärket die schlaffen Hände und befestiget die wankenden Knie! Saget
zu denen, welche zaghaften Herzens sind:
Seid stark, fürchtet euch nicht! Siehe, euer
Gott kommt! (35,3)
Biblischer Glaube entfaltet und bewährt
sich gerade auch in schwieriger Zeit. Glaube
heißt: auf Gott und seine Liebe vertrauen,
Saget zu denen, welche
zaghaften Herzens sind:
Seid stark, fürchtet euch nicht!
Siehe, euer Gott kommt!
( Jesaja 35,3)
auch wenn die Frage laut wird: „Wo ist denn
euer Gott?!“ Israel wartet bis heute auf die
Erfüllung der Zeit, von der der Prophet
sprach. Wir Christen sehen in Jesus Christus
den, von dem der Prophet sprach. In ihm ist
er in diese Welt gekommen. Aber er brachte
den Frieden anders als erwartet. Kein politischer Umsturz, kein Weltfriede, sondern
die Herrschaft Gottes in Liebe und Gnade für
die Welt. Eine Herrschaft der Liebe, die bereit ist, zu leiden. Deshalb ist das Kreuz das
Zeichen der Christen. Das Leiden und die
Unfähigkeit der Menschen zum Frieden sind
deshalb keine Argumente gegen den Glauben. Sondern Herausforderung, gerade darin an der Verheißung Gottes festzuhalten
und allen Frieden von Gott zu erwarten. Wir
glauben, dass heute Gottes Reich mitten
unter uns ist und wir sind gewiss, dass Gott
seine Welt an sein Ziel führen wird. Und so
können wir dankbar Advent und Weihnachten feiern, glauben und vertrauend, und in
Liebe zu allen Menschen. Wir haben radikale
Hoffnung … wegen Gott! Wegen der Krippe!
Olaf Wischhöfer
3
IM BLICKPUNKT
Der Weihnachtsblues oder: Yes we can!
Ein wenig abgegriffen ist er schon, der Wahl-Slogan des US Präsidenten Barak Obama.
Angesichts des nun bevorstehenden Weihnachtsfestes holen wir ihn noch einmal kurz
aus der Schublade.
Wozu fragen Sie sich? Nun lassen Sie es sich erklären:
Kaum sind die Sommerferien vorbei, gibt
es die ersten Spekulatius im Discounter. Im
Oktober hängen die ersten Lichterketten
über den Plastiktannenbäumen und kurz danach dudeln die ersten „Best of Chrismas“Hits in den Einkaufstempeln. Es ist zum
Schreien und Weglaufen. Hätte Maria gewusst, was zur Geburt ihres Sohnes für ein
Rämmi Dämmi veranstaltet wird, hätte sie
vorzeitig die Wehen bekommen und ihr Kind
vor Weihnachten zur Welt gebracht. Es stellt
sich die Frage, ob das alles noch zu toppen
ist? Die Antwort lautet: JA!
Tannenbaum besorgen, Geschenke besorgen, Essen besorgen.
Tannenbaum schmücken, Geschenke einpacken, Essen kochen.
Dann kommt die herrlich besinnliche Zeit
mit der Familie im Schein der Kerzen auf dem
Tannenbaum!
Spätestens um 23.00 Uhr ist man so erledigt, dass man sich mit dem Geschenkpapier
zudeckt und auf dem Sofa einnickt. Vielleicht
4
ist der letzte Gedanke vor dem Schlummer ja
der, es im nächsten Jahr anders zu machen.
Wenn Sie auch schon mal den Weihnachtsblues gespielt haben, dann kommen ihnen
diese Zeilen ja vielleicht bekannt vor.
Und jetzt kommt Barak Obama ins Spiel.
„Change? Yes we can! (?)” Können oder wollen wir überhaupt Änderungen beim Weihnachtsfest und seinen Vorbereitungen?
Können wir einen Wunsch nach Veränderung unseren Lieben überhaupt vermitteln
oder stoßen wir sie damit vor den Kopf? Wie
sehen Änderungswünsche beim Weihnachtsfest aus? Wir haben diese Frage einigen Menschen aus unserer Gemeinde
gestellt, und auf den folgenden Seiten sind
ihre Antworten zum Thema „Das perfekte
Weihnachten“.
Dirk Werges
(Anm.d.Red.: Wir haben die Wahl zur anonymen Abgabe der Gedanken gegeben, daher gibt es auch einen Text ohne
Namensnennung)
IM BLICKPUNKT
Das perfekte
Weihnachten
Bei mir ist Weihnachten
perfekt, wenn es keinen
Kitsch und keinen
Schnee gibt, dafür aber
den Lehmannschen
Weihnachtspudding!
Traumhaft wäre es,
wenn ich es immer
wieder so ungeduldig
erwarten würde, wie ich
es als Kind getan habe,
und ich es vor Freude
kaum aushalten könnte!
Und in dieser Stimmung
würde ich gerne viel
Zeit mit Familie und
Gästen verbringen, und
dann gerne mit
Tannenbaum, Kerzen
und gutem Essen (das
aber niemand
vorbereiten muss,
sondern einfach da ist).
Gerlind
5
IM BLICKPUNKT
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6
IM BLICKPUNKT
Wann ist Weihnachten „perfekt“? Wenn es schneit? Wenn Baum und Deko gut gelungen sind?
Wenn beim Essen nur das Beste aufgefahren wird? Oder wenn die ganze Familie harmonisch
zusammen ist und die Geschenke die richtigen sind? Wenn
glücklich sind?
glücklich bin oder wenn
Diese Dinge sind alle schön und ich kann sie wirklich genießen. In den letzten Jahren ist mir
dabei immer wichtiger geworden, an diesem Fest, an dem Gott sein Herz geöffnet hat und uns
seine Liebe in Jesus so nahe brachte auch mein Herz aufzumachen und anderen Gottes Liebe
nahe zu bringen. Und so habe ich mit der Zustimmung meiner Familie auch Nicht-
Familienmitglieder am 24. in unsere Familie eingeladen. Einige Weihnachten war ein junger
Mann unser Gast. Bei ihm fand zu Hause keine Weihnachtsfeier statt. Letztes Jahr erfuhr ich
von einer Bekannten, dass sie Weihnachten allein mit ihrem Sohn dieses Fest verbringen
würde. Auch sie freute sich, dieses Fest mit uns zu feiern.
Ich gebe zu, dass bei dieser Art zu feiern ein Risiko besteht: Man weiß nicht so genau, was
passiert und wie Familie und Gäste miteinander klar kommen. Man hat keine Chance, alles
„perfekt“ vorzubereiten.
Auf der anderen Seite ist es immer wieder ein Geschenk zu erleben, wie dieses Teilen von
Familie und Gemeinschaft Herzen öffnet. Und das Schönste ist, wenn jemand sagt, dass hierin
für ihn auch die Liebe Gottes greifbar wurde. Dann macht mich das glücklich, denn ich spüre,
die Liebe Gottes hat wirklich bei uns Raum gefunden.
Dann ist Weihnachten für mich perfekt.
Nicola
Fazit: Wie wäre es, wenn aus dem Weihnachtsblues etwas Neues entsteht? Was kann ich
tun, damit ich meinem idealen Weihnachten ein Stück näher komme? Gibt es Verbündete?
Warum sich nicht auf die Suche machen? Und Weihnachten ein Stückchen näher kommen!
7
AUS UNSERER GEMEINDE
Gemeindefreizeit
2014
nomen est omen!
Wir alle
waren
dabei...
... und wir
auch schon
!
Hochseilgelände
Gemeinsam
stark durch
Vertrauen!
8
AUS UNSERER GEMEINDE
Christuskirche in neuem Glanz
Naja, es hat jetzt keine neue Fassade gegeben, aber wir haben es geschafft, einen Teil des
grauen Putzes mit etwas Farbigem aufzupeppen.
„Wie, da ist eine Kirche?“ - Diesen Spruch haben wir häufig gehört, wenn wir eine Wegbeschreibung zu unserer Christuskirche gegeben haben. Selbst alteingesessenen Osnabrückern fiel das Gebäude nicht als Kirche auf. Das mussten wir unbedingt ändern!
Monate hat es gedauert und nun ist es endlich Wirklichkeit: Unser Gemeindemotto prangt
in großen Buchstaben und durch Bilder unterstützt zwischen den Fenstern an der Schloßstraße, weithin sichtbar für jedermann. Wir sind glücklich, dass es noch vor dem Winter
funktioniert hat. In den nächsten Wochen wird auch noch die Beleuchtung installiert, so
dass unser Gebäude auch in der dunklen Jahreszeit ein Blickfang werden kann.
Nun kommt es auf uns an, unser Motto auch konsequent zu leben
.
9
AUS UNSERER GEMEINDE
Tag der Religionen in Osnabrück
Im November fand über mehrere Veranstaltungen zum zweiten Mal nach 2004 der
„Tag der Religionen“ in Osnabrück statt.
Ausrichter war der „Runde Tisch der Religionen“, dem Bischöfe, Pastoren und andere
Religionsvertreter aus Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam
und Bahai angehören.
Sind Beschneidung, sargfreie Beerdigung,
Schächten, Glocken-Geläut, Kruzifix, Muezzinruf, eigene Strafjustiz u.v.a. mit der Landesverfassung und dem Landrecht
vereinbar? Der Tag der Religionen stellte
sich diesen Fragen. „Zwischen Religionsfreiheit und Verfassungstreue“ lautete deshalb
passend das Thema des Vortrags, den der
frühere Bundespräsident Christian Wulff am
20. November in der gut gefüllten Marienkirche hielt. Darin betonte er, wie wichtig es
sei, gerade in Krisenzeiten auf Muslime in
Deutschland zuzugehen. Wulff warb für Toleranz und Verständnis innerhalb der Grenzen, die uns durch die Gesetze gegeben
sind, auch wenn Vielfalt sehr anstrengend
sein könne.
Am Samstag, den 22. November, luden
viele religiöse Einrichtungen zu einem Tag
der offenen Tür, um das gegenseitige Kennenlernen zu fördern. Auch unsere Christuskirche war an diesem Tag geöffnet.
Olaf Wischhöfer
10
Umzüge
Bereits vor einigen Monaten ist Erika Lieske aus Osnabrück weggezogen. Sie wohnt
jetzt in Frankenthal und freut sich sicherlich
über einen lieben Brief oder Besuch. Die
Adresse kann über das Gemeindebüro erfragt werden. Sie hat sich inzwischen gut
eingelebt und genießt das Leben in der
Pfalz.
Umgezogen sind auch Jule und Mareike
Fiedler, sie hat es näher nach Osnabrück
gebracht, genauer gesagt nach Melle.
Was ist los in
der Gemeinde?
Nachwuchs x 2
Im Abstand von nur wenigen Wochen hat
es in unserer Gemeinde in zwei Familien
Nachwuchs gegeben.
Am 20. Oktober erblickte Ebba-Mia Wille
putzmunter das Licht der Welt. Sie ist das
erste Kind der glücklichen ElternRabea und
Manuel.
Und am 10.November kam Emma Leni als
ebenfalls erstes Kind von Annika und Max
Tammen gesund zur Welt.
Wir freuen uns mit den Eltern, dass es allen gut geht, und in der Gemeinde über den
Zuwachs.
P.S.: Beide Säuglinge haben bereits ihren
ersten Gottesdienst hinter sich .
AUS UNSERER GEMEINDE
Gliederaufnahme
Am 30. November feiern wir im Gottesdienst in Osnabrück eine Gliederaufnahme.
Britta und Klaus Bockemühl-Simon, die sich
bereits seit Jahren unserer Gemeinde zugehörig fühlen und praktisch schon dazu gehören, haben sich nun zu diesem Schritt der
Verbindlichkeit entschieden.
Auf die Frage, was sie letztendlich zur Mitgliedschaft veranlasst hat, antworten sie:
„Warum wir uns in die Gemeinde aufnehmen lassen möchten? - Nach 12 Jahren ist es
an der Zeit... Zuerst waren wir für drei Jahre
Studium nach Osnabrück gekommen. Dann
kamen noch einmal drei Jahre Jobben und
Studium. Anschließend sah es nach einer beruflichen Zukunft in Hannover aus, dann ging
es aber für ein schwieriges Jahr in unsere
oberbergische Heimat zurück. Nun sind wir
schon vier Jahre wieder in Osnabrück. Und es
ist damit Zeit, die über die Jahre gewachsenen, oft herzlichen und tiefen Beziehungen
zu Euch, zur Gemeinde und zur EmK in diesen
verbindlichen Rahmen zu stellen.“
Als Gemeinde beglückwünschen wir euch
zu diesem Schritt und sagen mit großer
Freude „Herzlich willkommen!“.
Auch im neuen Jahr:
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WAS MAN WISSEN SOLLTE
Foto: Lotz
Bundeserneuerungsgottesdienst
Backen für die Wärmestube
„Alle Jahre wieder ...“ - kommt nicht nur
das Christuskind, sondern es besuchen auch
sehr viele Kinder und Eltern die Adventsfeier der Wärmestube. Und das, was für uns in
der Adventszeit fast selbstverständlich ist,
ist für sie ein großes Geschenk: selbst gebackene Kekse.
Viele Jahre schon unterstützen wir als Gemeinde die Wärmestube in Osnabrück, damit möglichst jedes Kind ein kleines
Päckchen Kekse mitnehmen kann. Das soll
auch in diesem Jahr wieder gute Tradition
sein.
Bitte helft mit und nehmt bei der privaten
Weihnachtsbäckerei einfach die 1½- oder
2-fache Menge an Zutaten und bringt die
mehr gebackenen Kekse mit zur Christuskirche. Alexandra Giese wird in diesem Jahr die
Organisation der Verpackung übernehmen
und sie wäre sehr dankbar, wenn die Kekse
bis zum 3. Advent (14. Dezember) in der
Kirche abgegeben werden.
Es wir sicherlich wieder leuchtende Augen
in der Wärmestube geben, und das kann
doch nur Motivation zum Backen sein, oder?
Und wer noch tragbare Winterkleidung
hat, diese selbst aber nicht mehr anzieht,
kann sie auch gerne mit zur Kirche bringen.
Auch dafür ist die Wärmestube dankbar!
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Am ersten Sonntag im neuen Jahr 2015,
das ist der 4. Januar, werden wir in der
Christuskirche einen Bundeserneuerungsgottesdienst feiern.
Dieser liturgisch geprägte Gottesdienst
geht auf unseren Kirchenvater John Wesley
zurück und wurde von ihm bereits im Jahr
1750 gefeiert. Die Erneuerung des Bundes
mit Gott gründet ausschließlich auf Gottes
neuem Bund mit uns. Deshalb erinnern wir
uns in dieser Feier dankbar daran, dass wir
auf diesen Bund in Christus getauft wurden
und uns bei der Aufnahme in die Kirchengliedschaft dazu bekannt haben. In diesem
Sinn feiern wir hier Taufgedächtnis.
Höhepunkt der Feier ist die Erneuerung
des Bundes und die Hingabe unseres Lebens
an Gott,. Dies wird mit einem Gebet bekräftigt. Um schon einmal die Möglichkeit zu
geben, sich mit diesem Gebet zu beschäftigen, damit niemand im Gottesdienst überrascht wird, hier der Wortlaut des Gebets:
Ich gehöre nicht mehr mir, sondern dir.
Stelle mich, wohin du willst. Geselle mich, zu
wem du willst. Lass mich wirken, lass mich
dulden. Brauche mich für dich, oder stelle
mich für dich beiseite. Erhöhe mich für dich,
erniedrige mich für dich. Lass mich erfüllt
sein, lass mich leer sein. Lass mich alles haben, lass mich nichts haben. In freier Entscheidung und von ganzem Herzen überlasse
ich alles deinem Willen und Wohlgefallen.
Herrlicher und erhabener Gott, Vater, Sohn
und Heiliger Geist: Du bist mein, und ich bin
dein. So soll es sein. Bestätige im Himmel den
Bund, den ich jetzt auf Erden erneuert habe.
Amen.
EMK-WELTMISSION
Spenden sind auch über das Gemeindekonto des Bezirks möglich (s. Impressum)
oder mit den ausliegenden Spendenumschlägen
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EMK-WELTMISSION
14
WAS MAN WISSEN SOLLTE
Allianzgebetswoche
Vom 11. bis 18. Januar
2015 findet die Allianzgebetswoche statt. An den
einzelnen Abenden geht es
um die verschiedenen Begriffe im Vaterunser.
Im Einführungswort zur
AGW schreibt Axel Nehlsen,
Leiter des Arbeitskreises
Gebet der Deutschen Evangelischen Allianz:
„Anhand des Vaterunsers
lernen wir von Jesus einfacher,
erwartungsvoller
und voller Vertrauen zu beten. Und wir beten miteinander. Unsere Gebetstreffen an den
Orten überall im Land sind zunächst einmal eine Sache für uns, die wir schon um die Kraft
des Gebets wissen. Das Thema ist aber auch eine Chance, in die Öffentlichkeit hinein zu
kommunizieren, dass, wie und wofür wir beten. Das gilt besonders für öffentliche Gebetsveranstaltungen, wie sie etwa in Rathäusern, Schulen oder Krankenhäusern immer öfter stattfinden.
In Osnabrück werden die Gebetsabende in den Gemeinden der Evangelischen Allianz
Osnabrück stattfinden. Die Orte und Themen sind in einem Faltblatt zusammengefasst, das
in den Gemeinden ausliegt.
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DIE LETZTE SEITE
Wir machen mit!
Mithilfe des Buchs »24 Stunden. Der Tag, der die Welt veränderte« von Adam Hamilton
werden wir die Passionszeit intensiv gemeinsam erleben. Das Buch beschäftigt sich mit den
letzten 24 Stunden im Leben von Jesus von Nazareth und hilft, das Geschehen von damals
in seiner Tragweite auch für das eigene Leben und die heutige Zeit zu verstehen. Auf eine
fesselnde Art und Weise wird der Leser mitgenommen auf eine Reise durch die Passionszeit,
um jenen einzigartigen Tag nachzuerleben, der alles veränderte.
In unserer Gemeinde werden wir am 22. Februar starten. Es wird jeden Sonntag (und
Karfreitag) einen besonderen Gottesdienst geben. Daneben wird der Inhalt des Buches in
Kleingruppen/Hauskreisen vertieft.
Wir laden schon herzlich dazu ein, an dieser intensiven Beschäftigung mit der Passionszeit
teilzunehmen. Nähere Informationen folgen im Dezember.
Adam Hamilton, Jahrgang 1964, ist Pastor der
United Methodist Church of the Resurrection, einer
Evangelisch-methodistischen Kirche in Leawood,
Kansas. Diese wachsende Gemeinde – die größte methodistische Gemeinde in den USA – gilt als eine der
einflussreichsten Kirchen in den USA. Er wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit
zwei Ehrendoktortiteln.
Das Buch zur Aktion 24 Stunden. Der Tag, der die Welt veränderte von Adam Hamilton ist am Büchertisch der Gemeinde
erhältlich. Es kann aber für die Teilnehmer auch in einer Sammelbestellung besorgt werden.
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