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Elternbrief
Hans-PurrmannGymnasium
Schuljahr
2014 / 2015
Unterrichtszeiten am HPG
1. Stunde
7.52 - 8.37
2. Stunde
8.40 - 9.25
3. Stunde
9.40 - 10.25
4. Stunde
10.28 - 11.13
5. Stunde
11.27 - 12.12
6. Stunde
12.15 - 13.00
7. Stunde
13.32 - 14.17
8.+9. Stunde
14.20 - 15.50
10.+11. Stunde
16.00 - 17.30
Layout und technische Bearbeitung: Jens Günthert
Titelbild: Manuel Dietrich, MSS 13
Elternbrief
für das Schuljahr
2014/2015
Hans-Purrmann-Gymnasium
Otto-Mayer-Str. 2
67346 Speyer
Telefon: 06232/92339
Telefax: 06232/99105
e-mail: HPG-Speyer@t-online.de
www.HPG-Speyer.de
Inhalt
ALLGEMEINES
Vorwort.................................................................................................. 6
Wichtige Ansprechpartner..................................................................... 8
Das Lehrerkollegium im Schuljahr 2014/2015...................................... 10
Personelle Veränderungen.................................................................. 12
Das HPG begrüßt seine neuen Fünftklässler........................................ 14
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Schulentwicklung
Qualitätssicherung am HPG................................................................ 16
Das Leitbild des HPG........................................................................... 19
Die einzelnen Schulstufen
Die Orientierungsstufe........................................................................22
1. Fremdsprache Französisch und Französisch Plus............................. 23
Angebote der Fachschaft Französisch................................................ 23
Bläserklasse - Ein besonderes Unterrichtsangebot am HPG................. 24
Der Schwerpunkt „Natur und Technik“ am Purrmann........................... 26
Persönlichkeitsentwicklung in der Orientierungsstufe............................ 29
Die Mittelstufe....................................................................................28
Nachhilfebörse von SCHÜLERN FÜR SCHÜLER...................................... 29
Kommunikationstraining in Klasse 7..................................................... 30
ITG-Unterricht....................................................................................... 31
Sekundarstufe I
Zwei Jahre Mathe.Forscher - Eine Bilanz.............................................. 32
Die Mainzer Studienstufe
Methodentraining 11 - Selbständigkeit steht im Mittelpunkt................. 33
TERMINE
Terminplan für das Schuljahr 2014/2015.............................................. 34
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Übersicht über die Anzahl der Klassenarbeiten................................... 42
Latinum............................................................................................... 42
Preisträger unserer Schule................................................................... 43
Der Schulkodex des HPG..................................................................... 43
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Arbeitsgemeinschaften im Schuljahr 2014/2015................................. 45
Projekt Schulsanitätsdienst (SSD).......................................................... 46
Gutes fördern, Schlechtes vermeiden - was Eltern vielleicht wissen
sollten............................................................................................ 48
Konfliktberatung am HPG.................................................................... 50
Verbindungslehrkräfte am HPG........................................................... 52
Beratungswege - Informationswege - Ausbildungswege:
Erkenne dich selbst (Orakel in Delphi) - Glücklich ist ein Leben,
wenn es seiner Natur entspricht (Seneca)...................................... 53
HINWEISE
Entschuldigungen bei Krankheit und Beurlaubung.............................. 56
Fahrtenkonzept................................................................................... 57
Unsere zentrale Schulbibliothek........................................................... 59
Schließfächer...................................................................................... 60
Verkehrssituation nach Unterrichtsende............................................... 61
Schülerbeförderung............................................................................ 61
SCHULGREMIEN
Der Schulelternbeirat........................................................................... 62
Die Schülervertretung.......................................................................... 63
Verein der Ehemaligen und Förderer des
Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer e. V...................................... 64
VORWORT
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte unserer Schülerinnen und Schüler,
zu Beginn eines jeden Schuljahres erscheint unser Elternbrief; er bietet in einer Reihe von Artikeln uns wichtig
erscheinende allgemeine Informationen zum schulischen
Alltag.
Für das kommende Schuljahr sind 161 Kinder für die 5.
Klassen des Hans-Purrmann-Gymnasiums angemeldet.
Dass uns so viele Eltern ihr Vertrauen schenkten und ihre
Kinder bei uns anmeldeten – sicherlich, weil sie wissen,
dass ihre Kinder bei uns in guten Händen sind – freut uns
natürlich, ist aber andererseits eine logistische und pädagogische Herausforderung an Schulleitung, Verwaltung und Lehrerschaft, die
es zu meistern gilt und auch im neuen Schuljahr wieder höchste Anstrengungen
von uns verlangt. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns auch dieses Jahr wieder
ihres Vertrauens würdig erweisen werden.
In diesem Zusammenhang gälte es vielen zu danken. Im diesjährigen Vorwort aber
will ich die besondere Rolle unseres Sekretariats hervorheben: Immer freundlich,
kompetent und stressresistent begleiten uns die Damen unseres Sekretariats
unauffällig durch den nicht immer einfachen Schulalltag. Ich denke, dass dies
auch einmal gesagt werden sollte.
Über die zahlreichen kleineren und größeren Aktionen und Projekte des vergangenen Schuljahres wird wiederum in unserem Jahrbuch 2014 informiert, das wir
nun schon im 8. Schuljahr vorlegen können und das in beeindruckender Weise
das Schulleben dokumentiert. Die durchweg farbigen und qualitativ hochwertigen Klassenfotos werden von Jahr zu Jahr wertvoller. Denken Sie an eventuell in
näherer oder fernerer Zukunft anstehende Jahrgangs- und Abiturtreffen. Mein
Dank gilt allen, die daran mitgewirkt haben, insbesondere natürlich der Redaktion, namentlich Bettina Anslinger-Weiss, Jens Günthert, Kristina Klein, Francesca
Pane, Ralf Schmitt und Christian Schranz.
Mit besten Wünschen für das neue Schuljahr
Ihr
6
VORWORT
Schülerarbeit
7
ALLGEMEINES
Wichtige Ansprechpartner
Schulleitung:
Schulleiter: Herr Dr. Joachim P. Heinz
Ständiger Vertreter, Leitung der Verwaltung: Herr Gerhard Kayser
Orientierungsstufenleiter für die Jahrgänge 5 - 6, Schulbücher, Schulbusfragen, Öffentlichkeitsarbeit: Herr Dr. Hannes Ziegler
Besondere Funktionen:
Beratungslehrer, Schullaufbahnberater: Herr Rainer Feß
Oberstufenleitung: Herr Gregor Antoine
Mittelstufenleiterin für die Jahrgänge 7 - 8: Frau Silke Mengistu
Mittelstufenleiter für die Jahrgänge 9 - 10: Herr Christian Schlick
Verbindungslehrer:* Frau Silke Brand, Herr Christoph Janz, Frau Lisa Kroneis,
Herr Christian Schranz
Schulentwicklung, Referendare, Praktikanten: Frau Sylvia Kniffler
Bibliothek: Herr Peter Dürk
Schulfahrten: Herr Ralph Bohl
Homepage des HPG: Herr Rainer Goldhagen-Lenz
Jugendmedienschutzberater: Herr Gregor Antoine
Suchtberater: Herr Michael Gaul
Sicherheitsfragen: Herr Gerhard Kayser, Herr Sebastian Förster
Sekretariat:
Frau Brogle, Frau Jossé, Frau Kaspar und Frau Uppenthal
Montag bis Donnerstag von 7:00 bis 13:15 Uhr und von 14:00 bis 15:45 Uhr
Freitag von 7:00 Uhr bis 13:30 Uhr
Hausmeister:
Herr Shaloyan
Technischer Schulassistent:
Herr Clemens
Schulelternbeirat:
Ansprechpartnerin des SEB ist Iris Vieth, Adresse: seb@hpg-speyer.net
Stellvertreterin: Ute Kuhn-Fürst
Mitglieder des Schulelternbeirat:
Sonia Beltran, Martin Eisvogel, Stephanie Enders, Annette Flory, Yann Fürst, Rita FrankGerberding, Christiane Grimm, Silvia Konrad, Ute Kuhn-Fürst, Joachim Petri, Barbara
Schmitt, Brigitte Schmitt, Hans-Jürgen Senn, Boris Trtanj, Klaus Venus, Iris Vieth
als Stellvertreter sind gewählt: *
8
ALLGEMEINES
Fachkonferenzvorsitzende:
Bildende Kunst
Frau Lauer
Biologie
Frau Dr. Hänßle-Schardt
Chemie
Herr Gewehr
Deutsch
Frau Grabler
Englisch
Frau Kreitner
Erdkunde
Herr Günthert
Ethik
Herr Dr. Ziegler
Evangelische Religion Herr Gaul
Französisch
Frau Wehrmeister
Geschichte
Herr Schürjann
Informatik
Herr Antoine
Katholische Religion
Herr Kaas
Latein
Frau Krieger
Mathematik
Herr Schmitt, R.
Musik
Herr Settelmeyer
Naturwissenschaften
Herr Kolbe
Philosophie
Herr Feß
Physik
Herr Heger
Russisch
Herr Schmitt, J.
Sozialkunde
Frau Leisen-Dorn
Spanisch
Frau Pane
Sport
Herr Laforce
Schulausschuss:
Mitglieder Lehrer: Silvia Bauer, Eva Kreitner, Christoph Schürjann
Vertreter: Ute Krieger, Dorothea Leisen-Dorn, Heike Wehrmeister
Mitglieder Eltern: Joachim Petry, Barbara Schmitt, Iris Vieth
Vertreter: Brigitte Schmitt, Hans-Jürgen Senn
Mitglieder Schüler: *
Schulbuchausschuss:
Mitglieder Lehrer: Jens Günthert, Hans-Jürgen Herschel, Dr. Karina Schröder
Vertreter: Dieter Arentz, Carina Baumann-Laufer, Francesca Pane
Mitglieder Eltern: Martin Eisvogel, Rita Frank-Gerberding
Vertreter: Stephanie Enders, Christiane Grimm, Silvia Konrad
Mitglieder Schüler: *
Schülervertretung:*
Anne Rheude, Stellvertreter: Thorben Sawall
Schülersprecherteam:*
Anne Rheude, Thorben Sawall, Pauline Thiery
Bitte beachten: Bei den mit * markierten Ämtern finden zu Beginn des Schuljahres Neuwahlen statt.
9
ALLGEMEINES
Das Lehrerkollegium im Schuljahr 2014/2015
10
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ALLGEMEINES
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ALLGEMEINES
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Möchten Sie einen Gesprächstermin vereinbaren, so wenden Sie sich bitte an das
Sekretariat oder vereinbaren Sie einen Termin über ihr Kind direkt mit dem entprechenden Fachlehrer oder der Fachlehrerin.
Personelle Veränderungen
Mit dem Ende des Schuljahres verabschiedete die Schulgemeinschaft des HansPurrmann-Gymnasiums Frau OStR‘ Gudrun
Schmidt (D, Ethik) in die Freistellungsphase
der Altersteilzeit.
Frau StR‘ Silke Grasedieck (Musik) und Herr
StR Olaf Schmitt (L, G) sind nach dem Ende
ihrer Abordnungen wieder an ihre Stammschulen zurückgekehrt.
In den wohlverdienten Ruhestand traten
darüber hinaus Herr OStR Jürgen Pabst
(Bio, Chemie) und Herr OStR Felix Schopp
(D, Sozi) ein.
Nachdem wir über diejenigen berichteten,
die unsere Schule verlassen haben,
wollen wir diejenigen vorstellen, die an
unserer Schule neu tätig werden:
Frau Michaela Speth (D, E) beendete nach
Ablauf ihres Vertretungsvertrages ihre Tätigkeit am HPG. Wir freuen uns, dass sie in der
Südpfalz eine Planstelle bekommen hat.
Schon zum 2. Halbjahr konnten wir mit der
Versetzung von Frau Kristina Klein (Musik,
KatReligion) ans HPG eine zwischenzeitlich
entstandene Lücke schließen. Frau Klein ist
12
ALLGEMEINES
mit unserer Schule bestens vertraut, denn sie
hat schon vor einigen Jahren ihr Referendariat bei uns mit Erfolg absolviert.
Als neue Lehrkräfte begrüßen wir zum ersten
Schultag im neuen Schuljahr 2014/15 am
HPG:
• Frau LiB‘ Lisa Eisenbach (D, Ek)
• Frau LiB‘ Anna Horn (D, EvReligion)
• Frau StR’ Carmen Wunderle (E, D,
Latein)
• Frau StR’ Diana Ziesel (Phil, Ethik,
Spanisch, Latein)
• Herrn StR Marc Müller-Frey (Bio,
Sport)
• Herrn LiB Frank Gebelein (G, Sk,
Informatik)
• Herrn LiB Christopher Tautz (Bio,
Sport).
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres
beginnt auch der neue Referendariatsjahrgang seine Ausbildung am HPG. Wir
begrüßen: Frau Christine Siebecker, Frau
Lisa Dorothea Weinerth, Herrn Till Butzinger,
Herrn Mihály Csörsz, Herrn Maik Richard
Friedrich und Herrn Benjamin Sascha Klement.
Den neuen Kolleginnen und Kollegen wünschen wir eine gute Zeit am Hans-PurrmannGymnasium. Ich bin mir sicher, dass sich
alle bei uns wohl fühlen werden.
Darüber hinaus gibt es Erfreuliches zu berichten: Herr Christof Janz (E, Musik) wurde
im Mai 2014 zum Oberstudienrat befördert.
Wir gratulieren und wünschen Herrn Janz
für seine weitere Arbeit an unserer Schule
alles Gute.
Joachim P. Heinz
Das JAHRBUCH 2014
ist für 7,50 Euro im Sekretariat
erhältlich
13
ALLGEMEINES
Das HPG begrüßt seine neuen Fünftklässler
Im Schuljahr 2014/2015 bereichern 161 neue Schülerinnen und Schüler das schulische
Leben am Hans-Purrmann-Gymnasium. Die gesamte Schulgemeinschaft heißt die
neuen „Purrmänner“ herzlich willkommen und wünscht ihnen eine angenehme und
erfolgreiche Schulzeit!
Klasse 5a, Klassenlehrer: Matthias Settelmeyer
Klasse 5b, Klassenlehrerin: Carina Baumann-Laufer
Klasse 5c, Klassenlehrerin: Francesca Pane
14
ALLGEMEINES
Klasse 5d, Klassenlehrerin: Nadine Tryjanowksi
Klasse 5e, Klassenlehrerin: Nina Tokner
Klasse 5f, Klassenlehrerin: Annika Müller
15
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Qualitätssicherung am HPG
Sehr geehrte Eltern,
im Schuljahr 2002/03 wies die Ministerin für Bildung, Frauen und Jugend die einzelnen
Schulen erstmals an, ein Qualitätsprogramm zu entwickeln, welches auf schulrechtlicher
Basis die pädagogischen und fachlich-didaktischen Ziele einer unterrichtsbezogenen
Schulentwicklung festlegt.
Im April 2008 wurde die letzte Fortschreibung unseres Qualitätsprogramms (s. unten:
„Schwerpunkte des Qualitätsprogramms 2008/2010“) von der Gesamtkonferenz verabschiedet. Alle genannten Maßnahmen wurden inzwischen ergriffen und dürfen als etabliert bezeichnet werden. Darüber hinaus verfolgen wir natürlich die - inzwischen in das
Schulprofil implantierten - Maßnahmen der zurückliegenden Jahre weiter.
Darüber hinaus wurde das HPG 2010 und 2013 von der landeseigenen „Agentur für
Qualitätssicherung an Schulen“ (AQS) evaluiert, wozu auch die Hälfte der Eltern- und
Schülerschaft befragt worden war.
Der 2010 erstellte Bericht der AQS bescheinigte uns erfreuliche Stärken in den Bereichen
„Elternarbeit“, „Klassenmanagement“, „Unterrichtsklima“ sowie „allgemeine Zufriedenheit
von Schülern, Eltern und Lehrkräften“.
Die wenigen registrierten Entwicklungsfelder konnten wir durch eine geschicktere Gestaltung und Nutzung unserer Kommunikations- und Kooperationsstrukturen besser bestellen
(s. unten: „Zielvereinbarung 2011“), wie uns das Ergebnis der Evaluation 2013 bestätigte.
Aber auch in nahezu allen weiteren Qualitätsbereichen konnten wir nochmals - zum Teil
dramatisch – zulegen.
Um an der uns wichtig erscheinenden Lernbereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler sowie an unserer internen Kooperation noch weiter zu arbeiten, verabschiedete die
Gesamtkonferenz im April 2014 die unten aufgeführte „Zielvereinbarung 2014“, deren
Erfüllung ab diesem Schuljahr im Fokus steht.
Ich bitte Sie herzlich um eine wohlwollende Begleitung und engagierte Unterstützung
unserer Qualitätsarbeit auch in Ihren Familien, denn viele der verfolgten Maßnahmen
können erst im Zusammenwirken mit dem „Qualitätsprogramm“ des Elternhauses wirksam
werden.
(Arbeitsbereich Schulentwicklung)
16
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Schwerpunkte im Qualitätsprogramm 2008
Ziel:
Maßnahmen:
Ziel:
Maßnahmen:
Ziel:
Maßnahmen:
A.1. Verbesserung der Arbeitsbedingungen,
um einen effektiven Unterricht in förderlicher Atmosphäre zu
unterstützen
1.1. Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der SS fördern
durch anerkennende Zeugnisbemerkungen und
Belebung des Schulkodex
1.2. Zusammenarbeit mit den Eltern intensivieren durch Infoschreiben über schulische Situation einzelner Schüler und verstärkte Information über Ziele des HPG
1.3. Sauberkeit im Haus forcieren durch positive Verstärkung
in den einzelnen Klassen
A.2. Weiterentwicklung des Konzepts zur ITG (Computertraining),
um die Schüler zur Anwendung von Computertechniken in
allen Fächern zu befähigen
2.1. Durchführung und Weiterentwicklung des bisher
entwickelten Bausteins in Kl. 7 (oder 6) in einem
unterrichtsergänzenden, verpflichtenden Modul
von 12 Unterrichtsstunden (Handhabung eines PC,
Textverarbeitung, Internet)
2.2. Erarbeitung und Erprobung eines Konzepts zur
Vermittlung der Tabellenkalkulation in Klasse 8
2.3. Erarbeitung und Erprobung eines Konzepts für eine
Abschlussprüfung
A.3. Erstellen der Arbeitspläne in allen Fächern
(was sich über mehrere Jahre erstrecken muss)
3.1. Finden eines inhaltlichen und methodischen Minimalkonsenses im Rahmen der Bildungsstandards in den
einzelnen Fachkonferenzen
3.2. Fächerübergreifende – inhaltliche und methodische - Abstimmungen
3.3. Inhaltliche und methodische Vereinbarungen zur Förderung lernschwacher und -starker Schüler
3.4. Vereinbarungen zu Überprüfungen und Beurteilungsmaßstäben
3.5. Herstellen HPG-spezifischer Bezüge zum Schulprofil mit
Leitbild und zu örtlichen Gegebenheiten
17
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Zielvereinbarung in Konsequenz des AQS-Abschlussberichts 2011
1. Jede Lehrkraft nimmt mindestens 1x/Schuljahr ein Angebot aus den folgenden Möglichkeiten wahr:
a) externe Fortbildung oder
b) SchiLF (= schulinterne Fortbildung) oder
c) Hospitation
Als SchiLF wird von der Schulleitung begrüßt:
Produktion von Unterrichtseinheiten bzw. -konzepten im Kollegenteam
2. - Jede wahrgenommene Fortbildung - Hospitationen ausgenommen - wird in
einer Konferenz oder Dienstbesprechung vorgestellt.
- Erstelltes oder erhaltenes Material wird den Kollegen zur Verfügung gestellt.
- Auf jede Hospitation folgt eine Nachbesprechung unter den beteiligten Kollegen.
Zielvereinbarung in Konsequenz des AQS-Abschlussberichts 2014
Jede Klasse der SI wird mindestens 2x/Schuljahr - bzw. jeder Jahrgang der SII 3x/Schuljahr - in eine der im Folgenden aufgeführten Feedbackmaßnahmen einbezogen,
wobei jede Lehrkraft entscheidet, welche Methode verwendet wird
(Im Schuljahr 2014/15 soll zunächst in mindestens 50% der Klassen und Jahrgänge die
Maßnahme durchgeführt werden, im SJ 2015/16 in 70%, im SJ 2016/17 in 90%.) :
a) Einsatz eines Rückmeldebogens zum Unterricht mit Besprechung der Ergebnisse in
der Lerngruppe
b) Videografie einer Unterrichtsstunde mit individueller Auswertung
c) Hospitation durch eine Kollegin/einen Kollegen mit Nachbesprechung
d) Feedbackgespräch mit der Lerngruppe im Umfang von etwa einer Unterrichtsstunde
18
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Das Leitbild des HPG
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Unser
Leitbild in ausführlicher Form:
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 Ziel
Das
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Der
Maßstab für die Qualität einer Schule ist der Schüler, der diese Schule durchlaufen hat.
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Dem
Ziel der Entwicklung des Schülers sind alle anderen Ziele unterzuordnen. Ein Schüler,
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der
unsere Schule durchlaufen hat, ist
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• eine selbständige Persönlichkeit,
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• die bereit ist, soziale Verantwortung zu übernehmen,
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• über fachliche und methodische Kompetenz verfügt,
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• neugierig ist auf die Welt und ihr mit Wahrhaftigkeit begegnet.
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Die
leitenden Prinzipien
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
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1. Selbständigkeit
Wir übertragen dem Schüler ein Höchstmaß an Verantwortung gemäß seinen
jeweiligen Fähigkeiten. Was ein Schüler selbst tun kann, tut er in eigener Verantwortung, was eine Gruppe von Schülern selbst tun kann, tut sie in eigener
19
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Verantwortung. Das Prinzip Selbständigkeit setzt eine hohe Leistungsbereitschaft
voraus. Das Handeln der Lehrkräfte versteht sich dabei als unterstützend.
2. Kooperation
Wir arbeiten auf allen Ebenen so zusammen, dass die Potenziale aller optimal
genutzt werden. Dies betrifft neben der Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe
auch das Zusammenwirken von Schülern, Lehrern und Eltern. Selbständigkeit
schließt Kooperation mit anderen nicht aus, sondern macht diese erst möglich.
3. Konsequenz
Was sich bewährt, setzen wir nicht nur punktuell oder sporadisch ein, sondern
systematisch. Insbesondere müssen Forderungen an andere und eigenes Verhalten zueinander passen. Alle Beteiligten müssen Schule als in sich stimmiges
und verlässliches System erleben, in dem Theorie und Praxis möglichst wenig
voneinander abweichen.
4. Offenheit
Im Rahmen der grundsätzlichen Entscheidungen gilt Toleranz für andere Auffassungen und Methoden. Die unterschiedlichen Fähigkeiten sollen nicht vereinheitlicht, sondern in ihrer Vielfalt genutzt werden. Innovation, die sich einer späteren
Überprüfung stellt, ist willkommen.
Die Handlungsfelder
Jedes Handeln vollzieht sich in einem Wechselspiel von Inhalten und Personen gegeben
in Raum und Zeit. Auf die Schule bezogen heißt das:
1. Wir planen die Zeit und halten die Spannung zwischen geplanter und verfließender Zeit aus und gestalten sie, dabei lernen wir auch Erfahrungen anderer mit
dieser Spannung in anderen Räumen und anderen Zeiten kennen.
2. Wir gestalten den Raum, zunächst das Schulhaus, den Saal, den eigenen Platz
nach funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten. Darüber hinaus lernen wir,
wie die Menschen Räume kennen gelernt, begrenzt und gestaltet haben und
bilden so unsere Vorstellung vom Raum, seiner Gestaltbarkeit und ihrer Grenzen
aus.
3. Unser Umgang mit Menschen ist von der Achtung der Würde eines jeden geprägt. Sie wird durch die Kenntnis vieler Biographien der Gegenwart und der
Vergangenheit weiter geschult.
4. Inhalte aus gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und naturwissenschaftlichen
20
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Bereichen lernen wir kennen. Dabei soll eine verantwortungsvolle Beziehung zur
belebten und nicht belebten Mitwelt aufgebaut werden. Das Kennenlernen
soll in einen Prozess des Verstehens, Ordnens und Beurteilens münden, der den
Schüler zu einem gebildeten Menschen macht. Unter Bildung verstehen wir nicht
allein das Sammeln von Wissen, sondern das Resultat einer theoretischen und
praktischen Auseinandersetzung mit dem für den Schüler und seine Lebenssituation Wissenswerten. Bildung ermöglicht ihm, sich für das als richtig Erkannte
einzusetzen.
Anmerkung zu Entstehung und Intention des Leitbildes
Dieses Leitbild wurde im Schuljahr 2004/2005 in einem demokratischen Prozess entwickelt, an dem Schüler, Eltern und Lehrer in konstruktiver und kooperativer Zusammenarbeit
beteiligt waren.
Bestimmte konkrete Möglichkeiten, aber auch Ideen und Visionen am HPG führten auf
induktivem Weg zu den genannten abstrakten Zielen und Prinzipien, aber es wird davon
ausgegangen, dass sich in den nächsten Jahren viele weitere, auch neuartige Konkretisierungen innerhalb der verschiedensten Handlungsfelder aus ihnen ableiten lassen. Wir
sehen also eine Fruchtbarkeit dieser Prinzipien in einer lebendigen Weiterentwicklung
dieses Leitbilds und damit unserer Schule.
Schulfest 2014
21
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Die Orientierungsstufe
„Die Klassenstufen 5 und 6 der Realschule
plus, des Gymnasiums und der Integrierten
Gesamtschule bilden die Orientierungsstufe. Die Orientierungsstufe ist eine pädagogische Einheit. (...) Zwischen den Klassenstufen
findet keine Versetzung statt.“
(§ 18 der Übergreifenden Schulordnung)
Dieser Passus im Schulgesetz, der einleitend
die Orientierungsstufe definiert, umreißt die
Sonderstellung der Orientierungsstufe.
Was soll die Orientierungsstufe leisten?
In der Orientierungsstufe soll ausreichend
Zeit und Gelegenheit gegeben werden
für die Schülerinnen und Schüler: sich
an die Arbeitsweise im Gymnasium zu
gewöhnen;
für die Lehrerinnen und Lehrer: die Kinder
zu beobachten und zu fördern;
für die Eltern und die Klassenkonferenz:
zu überprüfen, ob die eingeschlagene
Schullaufbahn der angemessene Bildungsgang für das Kind ist.
stufenleiter und in Zusammenarbeit mit
dem Schulpsychologischen Dienst Speyer
durchgeführt.
Am Ende der Orientierungsstufe steht die
Entscheidung der Eltern an, welche Schulart
Ihr Kind weiterhin besuchen soll. Diese Entscheidung treffen grundsätzlich die Eltern.
Der Elternwille wird nur in einem Fall eingeschränkt: Wird ein Kind am Ende der 6. Klasse nicht versetzt und hat es außerdem am
Ende der 5. Klasse und der 6. Klasse eine
Empfehlung zum Schullaufbahnwechsel zur
Haupt- oder Realschule erhalten, müssen
Eltern dieser Empfehlung der Klassenkonferenz folgen (§ 20,4 SchO).
Dr. Hannes Ziegler,
Leiter der Orientierungsstufe
Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden,
bietet unser Gymnasium eine Reihe von
pädagogischen Maßnahmen an:
1.Beratungskonferenzen (zusätzlich zu den
Zeugnis- und Versetzungskonferenzen),
die als Grundlage für die individuelle
Elternberatung dienen;
2.eine zusätzliche Stunde (Lerntechnik und
Klassenleitung) pro Woche für die 5. und
6. Klassen, um Übergangsschwierigkeiten
von der Grundschule zum Gymnasium zu
verringern und die Integration in die neue
Gemeinschaft zu fördern;
3.in Einzelfällen einen freiwilligen Test zur Unterstützung der Elternberatung. Dieser Test
wird in Absprache mit dem Orientierungs-
22
Schülerarbeit
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
1. Fremdsprache Französisch und Französisch Plus
Das Hans-Purrmann-Gymnasium ist das einzige Speyerer Gymnasium mit Französisch
als erster Fremdsprache.
Seit einiger Zeit bieten wir das Modell „Französisch Plus“ an. Dies bedeutet, dass wir zur
regulären Stundentafel eine Zusatzstunde
Französisch in den Stundenplan aufnehmen:
In Klasse 5: Sechs Wochenstunden statt der
regulären fünf.
In Klasse 6: Fünf Wochenstunden statt der
regulären vier.
In dieser Zusatzstunde werden wir mit bilingualen Modulen arbeiten.
Außerdem können wir einen Schüleraustausch mit dem Collège Kléber, einer
bilingualen Schule in Straßburg anbieten.
Wir können Ihnen hiermit ein attraktives
Angebot unterbreiten, das sowohl die
Schülerinnen und Schüler anspricht, die
ohne Französischvorkenntnisse aus der
Grundschule zu uns kommen, als auch
solche, die bereits Französisch integriert
oder bilingual erlernt haben. Alle wollen wir
entsprechend ihrem Vorwissen und Können
differenziert fördern.
Angebote der Fachschaft Französisch
Französisch erste Fremdsprache
• F+: eine zusätzliche Französischstunde in den Klassen 5 und 6
• DELF: Niveau A1 in Klasse 6
• Austausch mit Straßburg in Klasse 7
Französisch erste und zweite Fremdsprache
• Vorlesewettbewerb
• DELF-AG in den Klassen 8 und 10: Niveau A2 bzw. B1
• nach Möglichkeit und Angebot:
o Besuch von französischen Theaterstücken
o Cinéfête Mannheim
o Geschichtenerzählerin
o Fremdsprachenassistent/-in
• individuelle Austauschprogramme für die Klassen 8 bis 10
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PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Bläserklasse - Ein besonderes Unterrichtsangebot am
Hans-Purrmann-Gymnasium
Wir bieten als einziges Speyerer Gymnasium
den musischen Schwerpunkt „HPG-Bläserklasse“ an. Dabei musizieren die Kinder
sowohl im als auch außerhalb des Unterrichtes gemeinsam mit Blasinstrumenten.
Dieses Projekt steht allen Schülerinnen und
Schülern der Klasse 5 und 6 als wählbares
Unterrichtsangebot offen. Musikalische
Vorkenntnisse sind dafür nicht notwendig.
Interessenten, die schon ein Instrument
spielen, können auf diesem Weg ein
anderes Instrument dazu erlernen. Die Anmeldung findet mit der Schulanmeldung
im Februar statt.
Was ist eine Bläserklasse?
Die Bläserklasse ist eine Unterrichtsform des allgemein bildenden Musikunterrichts am Gymnasium, bei der Blasinstrumente systematisch von Grund auf erlernt werden. Von Anfang
an wird gemeinsam im Klassenorchester musiziert. Die Klasse erlernt dabei praxisorientiert
den üblichen Unterrichtsstoff des Musiklehrplanes in den Klassen 5 und 6.
In der Bläserklasse wird durch das gemeinsame Zusammenspiel ein positives und aggressionsfreies Lernklima geschaffen. Teamfähigkeit wird als wichtige Schlüsselqualifikation
spielerisch musizierend erworben. Einander zuhören, Rücksicht nehmen, sich gegenseitig
akzeptieren und unterstützen sind bleibende und prägende
Erfahrungen. Es ist nachgewiesen, dass musizierende Kinder
auch in anderen schulischen Bereichen davon profitieren.
Es werden Disziplin, Konzentrationsfähigkeit, Kreativität
und Motorik gefördert. Die Lern- und Arbeitstechniken des
Klassenorchesters können auf andere Fächer übertragen
werden. Daneben werden durch regelmäßige Auftritte die
Klassengemeinschaft und das Selbstbewusstsein gestärkt.
Zur Besetzung des Klassenorchesters gehören die Instrumente Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Waldhorn, Posaune, Euphonium und Tuba.
Die Anzahl der jeweiligen Instrumente orientiert sich vor allem
an einem ausgewogenen Gesamtklang. Den Schülerinnen
und Schülern werden die Instrumente für die zwei Jahre
als Leihinstrumente von der Schule zur Verfügung gestellt.
Die Projektgebühr von 30,- € pro Monat beinhaltet u.a. die
Leihgebühr und den Instrumentalunterricht bei externen
Instrumentalpädagogen.
24
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Die Kinder haben pro Woche an Vormittagen zwei Stunden Musikunterricht. Daneben
findet eine Stunde Instrumentalunterricht in Kleingruppen nach der 6. Stunde bei den
Instrumentallehrern statt.
Die Bläserklasse wird in der Regel als eigenständige Klasse eingerichtet, bei der die Schüler
auch in den anderen Fächern zusammen sind. Nach der 6. Klasse können die Schülerinnen und Schüler im Blasorchester weitermusizieren.
Die Bläserklasse im Überblick
Dauer: zwei Schuljahre (Klassen 5 und 6)
Instrumente: Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Waldhorn,
Posaune, Euphonium, Tuba
Voraussetzungen: keine musikalischen Vorkenntnisse erforderlich
Projektgebühr: 30,- € pro Monat
Die Vorteile der Bläserklasse:
· intensiver und lebendiger Unterricht
· Förderung von Sozialkompetenzen durch das Gruppenmusizieren
· Förderung der allgemeinen Konzentrationsfähigkeit
· Einüben von Lern- und Arbeitstechniken
· große Motivation durch Ensemblespiel von Anfang an
· musikalische Ausbildung samt Leihinstrument zu einem sehr günstigen Preis
Carina Baumann-Laufer & Christoph Janz
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PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Der Schwerpunkt „Natur und Technik“ am Purrmann
Dieser Schwerpunkt möchte mit den unten erläuterten Angeboten, die jeweils abhängig von der Unterrichtsversorgung erteilt werden können, naturwissenschaftlich interessierte Schüler besonders fördern, so dass sie Möglichkeiten finden, die bereits vorhandene Begeisterung und das Engagement für diese Fachgebiete auszubauen.
1. Vertiefungsangebot „NaWi Plus“ für Klasse 5 und 6
•
•
Regulärer Unterricht im Fach „Naturwissenschaften“
Zusätzlich eine Stunde pro Woche zur praktischen Begegnung mit den Naturwissenschaften:
 Entwickeln von Fragestellungen
 Planen und Durchführen von Experimenten
 Exkursionen
2. Vertiefungsangebot „Schüler experimentieren“ ab Klasse 5 und 6
•
•
Regulärer Unterricht im Fach „Naturwissenschaften“
Zusätzlich eine Stunde pro Woche zur Betreuung von Jungforschern im Wettbewerb „Schüler experimentieren“
3. Computertraining (ITG) in den Klassen 6 bis 8
um die Schüler zur Anwendung von Computertechniken in allen Fächern zu
befähigen
•
•
in Kl. 6 (oder 7): unterrichtsergänzendes, verpflichtendes Modul von 12
Unterrichtsstunden (Handhabung eines PC, Textverarbeitung, Internet)
in Klasse 8: fünfstündiges Modul zur Tabellenkalkulation
4. Wahlfach „Informatik“ für Klasse 9 und 10
• Zwei Stunden pro Woche im freiwilligen Wahlfach „Informatik“
Sylvia Kniffler
26
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Persönlichkeitsentwicklung in der Orientierungsstufe
Im Rahmen der Klassenleiterstunden - und
z.T. auch in den Fachunterricht integriert –
führen wir ein Programm zur Persönlichkeitsentwicklung Ihrer Kinder durch.
Es ist Bestandteil unseres Qualitätsprogramms und wurde in den letzten Jahren
von einem Team von Kollegen auf der
Grundlage von Lehrerfortbildungen und in
Zusammenarbeit mit der „Nidro“, Speyer,
entwickelt.
Wir alle wissen, dass wir für ein erfolgreiches,
selbstbestimmtes Leben nicht nur fachliche,
sondern auch soziale Kompetenzen - ja,
man könnte sagen: Lebenskompetenzen
- erwerben müssen.
Am Purrmann haben wir uns dafür entschieden, unsere Schüler dabei zu unterstützen,
und haben dabei einen – sicher nicht
schädlichen - Hintergedanken, nämlich
dass sich dies auch wieder positiv auf das
Lernklima auswirken wird, wenn man nicht
von Klassenkameraden ausgelacht oder
ausgeschlossen oder gar gemobbt wird.
Folgende Inhalte haben wir als Schwerpunkte für die Orientierungsstufe vorgesehen:
•
•
•
•
Die Mitschüler besser kennen lernen und eine gute Gemeinschaft
bilden
Das Selbstvertrauen in Verbindung
mit Verantwortungsbewusstsein
und die Fähigkeiten zur Kommunikation stärken
Eigene und fremde Gefühle
verstehen und angemessen mit
ihnen umgehen
Freundschaften verbessern und
Gruppendruck standhalten
Es gibt den Konsens im Kollegium, dass die
genannten Themen behandelt werden,
aber es wird bestimmt Unterschiede in der
Methode und Intensität geben, denn jede
Klasse verhält sich ja auch anders.
Wir setzen darauf, typische Ursachen von
sozialem Fehlverhalten zu minimieren,
nämlich dass man weder seine Mitschüler
noch sich selbst mit seinen Stärken und
Schwächen kennt und somit auch nicht
akzeptieren kann.
Deshalb beschränkt sich unser Konzept zur
Erweiterung der Sozialkompetenz nicht auf
die Orientierungsstufe, sondern Sie werden
es mehrmals über alle Klassenstufen hinweg entdecken.
Unsere Intention findet sich treffend präsentiert durch Stefan Zweig:
„Wer einmal sich selbst gefunden hat,
kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.
Und wer einmal den Menschen in sich
begriffen hat,
der begreift alle Menschen.“
Sylvia Kniffler
27
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Die Mittelstufe
Die Pubertät war schon immer eine Phase,
die Jugendliche, Eltern und Lehrer vor große
Herausforderungen stellte. Der richtige Umgang mit neuen Medien – insbesondere die
ständige Verfügbarkeit des Internets durch
Smartphones und Tablets – hat unsere Erziehungsaufgaben ergänzt. Um die Chancen,
welche neue Techniken zweifelsohne bieten, nutzen zu können, müssen zwei Dinge
beachtet werden:
• Die Jugendlichen sollten die handwerklichen Fähigkeiten zum Umgang mit der Technik dahingehend
perfektionieren, dass ein Computer
lediglich ein Hilfsmittel zum Erreichen
eines selbstgesetzten Ziels ist. Die reine
Nutzung der Technik steht also nicht im
Vordergrund.
• Die eigentliche Erziehungsaufgabe
liegt jedoch darin, dass die Heranwachsenden gesehene Bilder oder
Videos kognitiv, psychisch und emotional verarbeiten können und sich
der Bedeutsamkeit von gesendeten
– geposteten – Beiträgen bewusst sind.
Schließlich können essentielle Teile einer Botschaft, wie ein Augenzwinkern,
ein Lächeln oder eine gewisse Tonlage
nicht mit einer Whats-App-Nachricht
übermittelt werden.
Es geht nicht darum, den technischen
Fortschritt zu verteufeln. Dieser kann weder
aufgehalten noch als gut oder schlecht beurteilt werden. Viel mehr ist es die Aufgabe
von Eltern und Schule, die Jugendlichen
zu einen sozialen Umgang miteinander zu
28
erziehen, sodass diese in einem „sozialen“
Netzwerk wie Facebook selbstständig Grenzen in ihrem eigenen Handeln setzen.
Es gibt also viele Gründe für eine vertrauensvolle Kooperation von Schule und
Elternhaus: Nur gemeinsam können wir
den Jugendlichen helfen, ihre Probleme
zu lösen. Bitte informieren Sie uns auch
dann, wenn wir Lehrer von Schwierigkeiten
Ihrer Kinder im Unterricht nichts bemerkt
haben sollten.
Schullaufbahnberatung
Eine weitere Möglichkeit zur „Hilfestellung“
sehen wir in den pädagogischen Konferenzen für die Klassen 7 und 9. Hierbei beschäftigen sich die Lehrerinnen und Lehrer,
die in diesen Klassen unterrichten, mit den
aufgetretenen Problemen. Im Fokus steht
hier die Schullaufbahn der Kinder.
Da in unserem pädagogischen Wirken das
Individuum im Vordergrund steht, bieten wir
neben der umfassenden Bestandsaufnahme in den pädagogischen Konferenzen
und einer eventuell folgenden Beratung
auch eine Information über alternative
Schullaufbahnen an. An diesem Informationsabend für Eltern und Schüler werden
Vertreter der Agentur für Arbeit und der
Berufsbildenden Schule Rede und Antwort
stehen.
Das Betriebspraktikum in Klasse 9
Es findet in diesem Schuljahr vom 13. bis
zum 23. Juli 2015 statt und wird wieder
im Deutschunterricht und an den Methodentagen vorbereitet. Die Betriebe (keine
Grundschulen!) müssen sich die Schülerinnen und Schüler zwar selbst suchen, aber
ich berate sie gerne anhand der Listen von
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Firmen, mit denen wir gute Erfahrungen
gemacht haben.
Wie in den vergangenen Jahren werden
die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen
während der Methodentage von den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse über
mögliche Praktikumsplätze informiert.
Während des Betriebspraktikums fertigen
die Jugendlichen ein Berichtsheft an, das
zu Beginn der zehnten Klassen benotet wird.
Die Note fließt in die Deutschnote ein.
Seit einigen Schuljahren haben wir für die 9.
Klassen ein sogenanntes Berufswahlportfolio
eingeführt (Beschluss des Landtages von
Rheinland-Pfalz). Darin werden sämtliche
Zeugnisse, Urkunden, der persönliche Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Unterlagen
zum Bewerbungstraining, Bescheinigungen
über Praktika usw. gesammelt.
Methodentage (16./17.09.2015)
Der eingangs angesprochenen Notwendigkeit, die handwerklichen Fähigkeiten
der Computernutzung auszubauen, tragen
wir an den Methodentagen Rechnung.
Die 8. Klassen erlernen hier Grundlagen
zur Anwendung einer Tabellenkalkulationssoftware.
Wie bereits erwähnt, steht für die 9. Klassen
das Betriebspraktikum im Vordergrund.
Ein wesentlicher Bestandteil ist das Bewerbungstraining, das auch in diesem Jahr
von kompetenten Mitarbeiterinnen der
Volksbank durchgeführt wird. Nachdem
die Schülerinnen und Schüler gemeinsam
mit den Expertinnen Gelingensfaktoren und
Verhaltensregeln formuliert haben, werden
in Rollenspielen Bewerbungsgespräche
simuliert und reflektiert.
Die jahrgangsübergreifende Praktikumsbörse ist ein weiterer integraler Bestandteil der
Methodentage. Zum einen werden die 9.
Klassen über mögliche Praktikumsplätze aus
erster Hand informiert. Zum anderen sind
die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse in der Referentenrolle und präsentieren
anhand eines am Vortag erstellten Plakats
einen Kurzvortrag.
Neben den erwähnten Präsentationstechniken haben die 10. Klassen die Möglichkeit
ihre Praktikumserfahrungen in einem Berufsinteressentest und im Rahmen des Mini-BIZ
zu vertiefen.
Bitte unterstützen Sie uns in unseren Bemühungen, Ihre Kinder – entsprechend dem
Leitbild unserer Schule – zu „selbstständigen
Persönlichkeiten“ zu erziehen, die nicht nur
über „fachliche und methodische Kompetenz“ verfügen, sondern auch „bereit“ sind,
„soziale Verantwortung zu übernehmen“!
Christian Schlick
Nachhilfebörse VON SCHÜLERN FÜR SCHÜLER
Seit dem Schuljahr 2012/2013 bietet das Hans-Purrmann-Gymnasium seinen Schülern
eine Nachhilfebörse an. Wer Nachhilfeunterricht benötigt oder anbieten möchte, kann im
Sekretariat in einem entsprechenden Ordner nach passenden Angeboten suchen oder
sein eigenes Angebot abheften. Alle dazu notwendigen Formulare sind im Sekretariat
erhältlich. Mit der Zeit ist ein beachtliches Repertoire an Nachhilfeangeboten entstanden
und die meisten Nachhilfesuchenden werden fündig. Nachschauen lohnt sich!
Annika Müller
29
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Kommunikationstraining in Klasse 7
Im Schuljahr 2002/03 haben wir begonnen,
unser Augenmerk noch stärker auf die
Gesprächsbereitschaft und Gesprächskompetenz unserer Schüler zu richten.
In den letzten Jahren wurde ein Konzept
entwickelt, mit dem wir für zwei Schultage
die volle Aufmerksamkeit auf das Sprechen,
Verstehen und Reagieren lenken.
Es geht dabei nicht in erster Linie um die
Vermittlung einer abstrakten Kommunikationstheorie, das würde die Schüler überfordern. Ziel ist es vielmehr, in teils spielerischen
und experimentellen Formen alltägliches
kommunikatives Verhalten bewusst und
damit auch veränderbar zu machen. Dazu
gehört auch das Verhalten im Unterricht
sowie das Entwerfen und Begründen einsichtiger Diskussionsregeln. Das Kommunikationstraining möchte darüber hinaus
auch die Sinne für Elemente non-verbaler
Kommunikation schärfen. Ein Blick, ein
Tonfall, eine Körperhaltung teilen oft mehr
mit als das gesprochene Wort. Gerade
Gefühle drücken sich oft nur in Gesten
aus. Die Beobachtung dieser non-verbalen
Elemente vermag Verstehen und Reagieren zu verbessern, fordert aber auch die
Verantwortung für den Gesprächspartner;
für die Übernahme dieser Verantwortung ist
das Vertrauen der Gesprächspartner zueinander unerlässlich. In konkreten Übungen,
30
die im Rahmen des Möglichen reflektiert
werden, sollen die Schüler das erfahren.
Ihre Aufmerksamkeit für das Ungesagte soll
wachsen wie ihre Fähigkeit, das Erkannte für
eine bessere Kommunikation zum Nutzen
beider Gesprächspartner umzusetzen.
Auch die Angst, vor anderen zu sprechen,
behalten wir so im Blick. Sie soll durch den
Aufbau vertrauensvoller Kommunikation
abgebaut werden. Niemand soll glauben,
er stehe mit dieser Angst allein. Jeder soll
behutsam den Umgang mit der Angst und
ihrer Überwindung lernen.
Auch wir Lehrer treten dabei in ein intensives Gespräch über das Lehren, das wir
praktisch werden lassen, indem wir Formen des „Teamteaching“ entwickeln und
erproben. Wir hoffen, dass unsere eigene
Experimentierfreude sich auf die Schüler
überträgt und sie offen mit uns und den
Klassenkameraden viele Möglichkeiten des
Kommunizierens erproben und nutzen.
Wer am gesellschaftlichen Leben teilnehmen will, muss in der Lage sein, Zusammenhänge und Sachverhalte treffend und
verständlich darzustellen, aber auch fähig,
eigene Gefühle und Interessen zu artikulieren. Umgekehrt muss er ein Sensorium
für das entwickeln, was andere wünschen
und erwarten, sowie für das, was in einer
Situation angemessen ist.
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
ITG-Unterricht
Computersysteme sind heutzutage aus
keinem Lebensbereich mehr wegzudenken
und folgerichtig verbringen auch immer
mehr Kinder Teile ihrer Freizeit am Computer.
Während dementsprechend Berührungsängste seitens der Jugendlichen vor dem
PC oft nicht bestehen, zeigen aktuelle Studien deutlich, dass sie selten in der Lage sind,
ihn als Arbeitsgerät zu benutzen:
Denn während chatten, surfen und spielen
häufig zur Hauptbeschäftigung gehören,
tritt der ursprüngliche Sinn eines Computersystems in den Hintergrund. Einfache
EDV-Handgriffe, vor allem in Bezug auf die
Verwendung des Office-Bereichs, gehören
nicht zum Allgemeinwissen. Darüber hinaus
ist hinsichtlich der Internetbenutzung eine
gravierende Unwissenheit festzustellen:
Der allzu sorglose Umgang mit Software
und persönlichen Daten birgt ein hohes
Sicherheitsrisiko für die Kinder und deren
Familien.
Davon ausgehend, dass die EDV auch in
Zukunft zu den essentiellen Fertigkeiten eines Erwachsenen aber auch Jugendlichen
gehören wird, wurde seit dem Schuljahr
2007/2008 ein ITG-Modul für alle 6. bzw. 7.
Klassen ins Leben gerufen.
„ITG“ steht dabei für „Informationstechnische
Grundbildung“ und verfolgt in der vorliegenden Form mehrere Ziele:
Erstens sollen grundlegende Prinzipien und
Vorgehensweisen der EDV erlernt werden,
um darauf aufbauend den sinnvollen
Umgang mit dem Betriebssystem zu ermöglichen.
Zweitens sollen die Schülerinnen und Schüler
die wichtigsten Funktionen im Office-Bereich
anwenden können, um im Nachhinein
elektronische Dokumente und Präsentationen, beispielsweise in Form von Referaten
und Handouts für den regulären Unterricht,
anfertigen zu können.
Zu guter Letzt ist es Zielsetzung, einen effektiven und sicheren Umgang mit dem
WorldWideWeb anzubahnen. Ein im Jahrgang 8 im Rahmen der Methodentage
verankertes Modul vermittelt Grundlagen
der Tabellenkalkulation und komplettiert
damit den ITG-Unterricht.
Das komplette Modul baut auf OpenOffice
auf. Diese Software kann kostenfrei und
legal aus dem Internet heruntergeladen
werden und bietet aufgrund ihrer großen
Verbreitung – auch in der Wirtschaft – sowie
der Möglichkeit, sie auf nahezu sämtlichen
Computerplattformen einzusetzen eine
gute Basis für effektives Arbeiten im Schulalltag.
Sebastian Förster
31
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Zwei Jahre Mathe.Forscher - Eine Bilanz
Als wir uns vor zwei Jahren als Mathe.Forscher Schule beworben haben, wussten wir
noch nicht so recht, wie unsere Forscherreise innerhalb dieses Programms verlaufen
würde. Nach dem jetzigen Stand und dem
gleichzeitigen Ende der ersten Programmphase können wir vorerst stolz auf eine positive Entwicklung zurückblicken. Im Jahrbuch
2013 berichteten
wir über Vermessungsprojekte an
unserer Schule
und an die Erstellung einer eigenen
mathematischen
Aufgabensammlung. Diese Projekte konnten in
diesem Schuljahr
erfolgreich wiederholt und weiterentwickelt werden.
Darüber hinaus
ist auf Basis des
umfangreichen
Mathe.ForscherNetzwerks neu in
diesem Schuljahr
die Idee einer Mathe Nacht entstanden, an der die
Schülerinnen und
Schüler der gesamten sechsten
Jahrgangsstufe
unter der Leitung von Swen Dewes und
Lisa Kroneis Aufgaben und Spiele rund um
die Mathematik bearbeiten durften. Die
Vorbereitung erfolgte innerhalb einer „Mathe Nacht AG“ unter Mitwirkung zahlreicher
Oberstufenschüler.
Ein neues Unterrichtsprojekt ist im Mathe
32
Grundkurs der zwölften Jahrgangsstufe entstanden, der die Mathematik rund um das
Überraschungsei untersuchte. Des Weiteren
untersuchte die Klasse 8a, wie man auf
einem Quadrat mithilfe von Konfetti und
Sprühkleber die Zahl Pi simulieren kann. Vertiefende Berichte unserer Projekte befinden
sich in unseren Jahrbüchern oder auf den
Internetseiten der
Mathe.Forscher.
Wenn man sich
jetzt am Ende
dieser zwei Jahre
fragt, wohin die
Reise bisher hingegangen ist, konnte
uns bescheinigt
werden, dass unsere Schule einen
sehr großen Entwicklungssprung
hinsichtlich des forschenden Lernens
gemacht hat und
auch künftig von
dem Mathe.Forscher Programm
unterstützt wird. Als
Auszeichnung hierfür erhielt unsere
Schule eine Mathe.
Forscher Plakette
und eine Urkunde.
Wir danken hierzu
der DKJS, der Stiftung Rechnen und der Klaus Tschira Stiftung
für die finanzielle und organisatorische
Unterstützung sowie unserem Förderverein
für die Verwaltung unserer Mittel.
Ralf Schmitt
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Methodentraining 11- Selbständigkeit steht im
Mittelpunkt
Kurse statt Klassen, gesiezt werden, Unterricht bis spät in den Nachmittag hinein, selb­
stän­di­geres Arbeiten, Kursar­beits­phasen, die
nur mit langfristiger Vorbereitung zu meistern
sind – mehr Freiheiten, aber auch höhere
Anforderungen erwarten die Schüler beim
Eintritt in die gymnasiale Oberstufe. Schon
für bisherige Purrmann-Schüler ist dieser
Übergang eine He­raus­forderung, um so
mehr für unsere Neuzugänge von anderen
Schulformen, die seit einigen Jahren deutlich mehr geworden sind.
Mit dem Methodentraining 11 bietet das
Hans-Purrmann-Gymnasium den Oberstufenneu­lin­gen eine Starthilfe für den Weg
zum Abitur. Es handelt sich dabei um ein
mehrtägiges Pro­gramm, an dem in den
ersten Wochen der Jahrgangsstufe 11 alle
Schülerinnen und Schü­ler teil­nehmen. Seit
2003 ist es zu einem festen Bestandteil
der unterrichtsunterstützenden Methodenschulung am Hans-Purr­mann-Gym­na­sium
geworden.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre
haben uns vor einem Jahr veranlasst, das
Methoden­training 11 umzugestalten. Nach
dem neuen Konzept wird dem Prinzip der
Selb­s tän­d igkeit, das im Leitbild unserer
Schule betont wird, in besonderem Maße
Rechnung getragen. Am Anfang steht ein
Tag der „Selbster­kun­dung“, an dem die
Schüler in ver­schie­denen Einheiten das
eigene Lern- und Arbeitsverhalten kritisch
reflektieren und an den An­for­derungen
der gymnasialen Oberstufe messen. Anschließend entschei­den sie, welche weiteren Trai­ningsmodule dem individuellen
Nachholbedarf entsprechen und melden
sich zu ihnen an, wobei die Teilnahme
an mindestens zwei Einheiten ver­pflich­
tend ist. Die Themen reichen von Zeit- und
Selbst­management über Lernpsycho­logie,
Bibliotheksrecherche bis hin zu Gestal­tung
und Präsen­tation eines Vor­trags. Wie auch
in den vergangenen Jahren wird durch die
Verpflichtung aller Schüler, im Laufe der
Jahrgangsstufe 11 mindestens ein Referat
nach den im Methodentrai­ning vermit­tel­ten
Maßstäben zu halten, dafür gesorgt, dass
zentrale Inhalte auch im Fachun­ter­­richt
eingeübt wird.
In der Durchführung hat sich das neue Konzept bewährt. Allen Schülern wird deutlich,
was von ihnen erwartet wird. Alle Schüler
haben Gelegenheit zu erkennen, in welchen Bereichen sie ein Training brauchen.
In welchem Maße der einzelne Schüler
aber unser Angebot nutzt, liegt in seiner
Verantwortung.
Silke Brand
Impressionen aus dem Schulgebäude
33
TERMINE
Terminplan für das Schuljahr 2014/2015
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2
34
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3
35
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4
36
TERMINE
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9
41
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Übersicht über die Anzahl der Klassenarbeiten
Gymnasium
Fach
Deutsch
Verfassen von
Texten/Diktate
Englisch
1. FS
2. FS
Französisch 1. FS
2. FS
3. FS fakultativ
Latein
2. FS
3. FS fakultativ
Russisch
3. FS fakultativ
Spanisch 3. FS fakultativ
Mathematik
5
Klassenstufe
6 7 8 9
3/1 3/1 3/1
3 4 4
3 4
3 4 4
3 4
4
4
4
4
4
3/1
4
4
4
4
4/0
4
4
4
4
3
4 4
4
3
3
4 4
10
4/0
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
Latinum
„Latinum“ oder „Großes Latinum“ können nur zuerkannt werden, wenn der Lateinunterricht
über einen bestimmten Zeitraum hinweg ununterbrochen besucht wurde. Die notwendigen
Kenntnisse in Latein sind nachgewiesen, wenn die Endnote des in der Tabelle angegebenen Unterrichts bzw. das Ergebnis der gesonderten Prüfung mindestens „ausreichend“
(05 Punkte) ist.
Dauer des Unterrichts
42
Latein
Jahrgangsstufen 6 - 10 einschließlich
Latinum
Jahrgangsstufen 9 - 13 einschließlich
Latinum
Jahrgangsstufen 6 - 13 einschließlich
Großes Latinum
Jahrgangsstufen 9 - 13 einschließlich,
mit Prüfung
Großes Latinum
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
Preisträger unserer Schule
An folgende Schülerinnen und Schüler konnten Buchpreise für hervorragende fachliche Leistungen, mit Unterstützung des Fördervereins, vergeben werden:
Klasse 5:
David Cebulla, 5a
Klasse 6:
Marlon Rihm, 6c
Klasse 7:
Carla Wehrmeister, 7b
Klasse 8:
Carolina Bach, 8c
Nadine Däschler, 8c
Felix Franke, 8a
Klasse 9:
Tobias Blasczyk, 9d
Bernhard Eisvogel, 9c
Klasse 10: Fabio Blum, 10d
Konstantin Müller, 10d
Alle anderen Preisträger unserer Schule finden Sie im Jahrbuch 2014, welches für 7,50
Euro im Sekretariat erhältlich ist.
Der Schulkodex des HPG
Wir Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiter und Erziehungsberechtigte achten
die Würde und die Persönlichkeit aller an unserem Schulleben Beteiligten und verpflichten
uns zum gewaltlosen und respektvollen Umgang miteinander. Wir erkennen an, dass wir in
einer Gemeinschaft leben. Diese Vereinbarung, die auf dem Leitbild des Hans-PurrmannGymnasiums beruht, gibt uns dafür eine Orientierung.
Zusammenarbeit in unserer Schule
Unsere Schule benötigt die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligten um ein gutes soziales Klima zu schaffen. Zum Erreichen gemeinsamer Ziele gehört,
dass
• wir uns anderen Menschen gegenüber höflich und respektvoll verhalten und uns
gegenseitig ernst nehmen,
• Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, mit Lehrerinnen und Lehrern
ihres Vertrauens über ihre Anliegen zu sprechen,
• alle Beteiligten Interesse an den gegenseitigen Belangen zeigen und einen
konstruktiven Austausch suchen,
• das Elternhaus und die Schule Partner sind, die zwar bei der Erziehung und Bildung der Schülerin / des Schülers unterschiedliche Schwerpunkte setzen, aber
gemeinsam das gleiche Ziel der Erziehung verfolgen,
43
PÄDAGOGISCHE ARBEIT
•
•
sich alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft um Engagement bei außerunterrichtlichen Aktivitäten (z.B. in Arbeitsgemeinschaften oder bei schulischen
Veranstaltungen) im Schulleben bemühen,
wir offen für Neues sind.
Umgang miteinander
Alle bemühen sich um Freundlichkeit und Fairness. Wir betrachten uns als gleichwertige
Gesprächspartner; wir vertrauen auf gegenseitige Achtung, die es uns ermöglicht, zu
Fehlverhalten zu stehen. Dies impliziert, dass
• wir Offenheit schätzen und wünschen, einander zuhören, uns aussprechen
lassen und Diskretion wahren
• wir niemanden aufgrund seiner Herkunft und Religion, seines Aussehens, seiner
Leistungen oder seiner Kleidung ausgrenzen,
• wir den Umgang lernen mit Menschen, die nicht unsere Meinung oder Geisteshaltung teilen,
• alle am Schulleben Beteiligten Gewalt -körperlich wie verbal- unterlassen; dies
beinhaltet auch, dass wir uns nicht anschreien,
• jede Form von Gewalt weder von Mitschülerinnen und Mitschülern noch von
Lehrkräften hingenommen werden darf.
Verhalten in der Klasse
Das Lernklima wird von allen an unserer Schule Beteiligten gestaltet und unterstützt. Dazu
gehört, dass
• wir zu Stundenbeginn pünktlich erscheinen und uns angemessen begrüßen,
• Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben sorgfältig erledigen und alle notwendigen Unterrichtsmaterialien mitbringen,
• alle Beteiligten sich um einen abwechslungsreichen und interessanten Unterricht
bemühen,
• Lehrerinnen und Lehrer Kritikfähigkeit zeigen und sich ihrer Vorbildfunktion bewusst
sind,
• Lehrerinnen und Lehrer individuelle Lernfortschritte anerkennen,
• niemand ausgelacht, beschimpft, beleidigt oder gedemütigt wird, sondern wir
uns gegenseitig helfen und unterstützen.
Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler repräsentieren die Schule nach außen. Dazu gehört
ein Auftreten in angemessener Kleidung. Es liegt in unserem Interesse, mit Gebäude,
Schulhof, Schulgelände und Einrichtungsgegenständen sorgfältig umzugehen. Detaillierte
Regelungen finden sich in der Hausordnung, die jeder Schülerin und jedem Schüler beim
Eintritt in unsere Schule ausgehändigt wird. Darüber hinaus sind die Schulordnung und das
Schulgesetz im Sekretariat einsehbar oder über die Website des Ministeriums für Bildung,
Frauen und Jugend zu erfahren.
Alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft verhalten sich so, dass wir die vereinbarten
Ziele erreichen. Jeder ist für unsere Schulkultur verantwortlich und achtet auf die Regeln
unserer Vereinbarungen.
44
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Arbeitsgemeinschaften im Schuljahr 2014/2015
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45
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Projekt Schulsanitätsdienst (SSD)
Seit dem Schuljahr 2002/03 gibt es an unserer Schule die Schülergruppe Schulsanitätsdienst (SSD), die in Zusammenarbeit mit
der Johanniter – Unfall – Hilfe e.V. Speyer ins
Leben gerufen wurde. Im letzten Schuljahr
hatten die SchulsanitäterInnen an unserer
Schule über 300 Einsätze, wobei der Großteil dieser aus kleineren Verletzungen oder
leichten Erkrankungen bestand. Wirkliche
Notfälle sind recht selten, dennoch musste
im letzten Schuljahr einige Male der Rettungsdienst gerufen werden.
Der Schulsanitätsdienst besteht zur Zeit aus
13 Schülern und Schülerinnen, von denen
einige Sanitätshelfer, andere Schulsanitäter
oder Praktikanten sind. Der SSD wird von
Schülerinnen und Schülern geleitet und organisiert, zudem haben die SchulsanitäterInnen die Möglichkeit, sich an Herrn Ziegler
und Frau Schröder, die betreuenden Lehrer
des SSD, zu wenden. Mit ihnen werden
größere Einsätze (z.B. Bundesjugendspiele,
Schulfeste oder Schulkonzerte) und die Materialbestellung für den SSD besprochen.
Da sich durch Abitur und andere Umstände
der Stamm unserer SchulsanitäterInnen
ständig verändert, ist es immer wieder notwendig, neue Mitglieder anzuwerben. Für
alle, die Interesse am Schulsanitätsdienst
haben, besteht die Möglichkeit, sich direkt
an unsere Einsatzleiterin, Betül Mis aus der
11e, zu wenden.
Zudem finden alle zwei Wochen interne
AG-Treffen an der Schule statt, bei denen
Inhalte rund um die Erste Hilfe wiederholt
und vertieft werden.
Um die Versorgung von verletzten oder
erkrankten SchülerInnen und LehrerInnen
sicherzustellen, gibt es immer zwei dienst-
Der Schulsanitätsdienst (v.ln.r.): Mervan Arbag, Stephan Zimbelmann, Selim Güvenc,
Lisa Nowack, Richard Straube, Selina Gaisser, Selina de Vico, Charlotte Kampa, Herr Dr.
Ziegler, Frau Dr. Schröder, Anna Feldhaus, Betül Mis, Rudy Bernard Cruz
46
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
habende SanitäterInnen, die von unseren
Sekretärinnen über verletzte oder erkrankte
SchülerInnen informiert werden. Die SchulsanitäterInnen sind alle ehrenamtlich bei
der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. tätig, wo sie
regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen,
um ihre Kenntnisse aufzufrischen und zu
verbessern.
- MitschülerInnen informieren die Sekretärinnen
Der Schulsanitätsdienst benötigt ständig
neue Verbrauchsmaterialien, z.B. Verbandpäckchen, Kühlkompressen, Pflaster
und andere Arbeitsmaterialien (Blutdruck-,
Blutzuckermessgeräte, Stethoskope etc.),
daher wird er vom Förderverein finanziell
unterstützt.
- Die SchulsanitäterInnen entscheiden über
den Verbleib des Patienten/der Patientin,
Möglichkeiten hierfür sind:
Ein Einsatz der SchulsanitäterInnen läuft
folgendermaßen ab:
- Die Sekretärinnen verständigen über das
Handy die diensthabenden SanitäterInnen, diese begeben sich zum Patienten/
zur Patientin
- Versorgung des Patienten/der Patientin
o
Zurückgehen in den Unterricht
o
Übergabe an die Eltern (teilweise
mit weiterer Behandlung durch einen Arzt) oder
o
Übergabe an den Rettungsdienst
(Vorabinformation der Eltern)
- Ein Unfall ereignet sich oder ein Schüler/
eine Schülerin erkrankt
Dr. Hannes Ziegler
Schülerarbeit
47
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Gutes fördern, Schlechtes vermeiden - was
Eltern vielleicht wissen sollten
Viele Entwicklungen der letzten Jahren sind
sicherlich als erfreulich einzustufen, andere
weniger. Wir erleben in Europa eine in der
bisherigen Geschichte einzigartige Phase
des äußeren Friedens und (relativen) Wohlstands, wenn auch gleichzeitig die großen
Weltprobleme (Umweltzerstörung, Klima, Arbeitsplatzbedrohung durch Globalisierung)
ungelöst erscheinen. Doch wie fühlen sich
eigentlich Kinder und Jugendliche in dieser
Welt? Gehen sie zuversichtlich in die Zukunft,
freuen sie sich darauf, sich bald als Erwachsene beweisen zu können? Oder werden
sie von einer allgemeinen Zukunftsangst
gelähmt, niedergedrückt von dem Gefühl,
in einer Welt, die auf sie und ihre Wünsche
keine Rücksicht nimmt, eigentlich nicht
mehr bestehen zu können?
Vielleicht fürchten sich viele Jugendliche
tatsächlich vor einer Welt im Umbruch, vor
einem Zusammenbruch der Zivilisation. Und
vielleicht nehmen manche die schulische
Situation als eine Art Wettkampf wahr, in
der es nur ein Gegeneinander gibt, obwohl
man eigentlich nichts gegen die anderen
hat. Und es reicht nun einmal nicht mehr
für alle.
Nach den Erkenntnissen der sogenannten
Entwicklungspsychologie durchläuft ein
Mensch in Kindheit und Jugend verschiedene Entwicklungsphasen, deren Erleben
für das Reifen zum lebensbejahenden
Erwachsenen unbedingt notwendig sind. In
jeder dieser Phasen brauchen Menschen
das erlebbare Gefühl, dass sie so, wie sie
sind, in Ordnung sind, von den Menschen
um sie herum geliebt (oder wenigstens
gemocht). Jeder Mensch sehnt sich nach
Geborgenheit, Zuwendung und einen ver-
48
trauensvollen Umgang. Natürlich von den
Menschen, die einem am nächsten stehen. Um so schmerzhafter erleben Kinder
deshalb besonders Trennungssituationen,
weil durch solche Erfahrungen das Gefühl,
bedingungslos der Unterstützung anderer
Menschen trauen zu dürfen, abhanden
kommt.
Fühlt sich ein Mensch jedoch abgelehnt,
wird er gedemütigt, vielleicht sogar ausgegrenzt oder sogar gehasst, wird er sich
diese fehlenden Gefühle der Zuwendung
möglicherweise auf einem Ersatzweg
versuchen zu beschaffen. Dazu zählen
leider alle Formen von Suchtmitteln oder
Suchtverhalten (Alkohol, Rauschgifte, Ess-,
Spiel- oder andere Störungen). „Leider“
deshalb, weil alle diese Wege Einbahnstraßen in die falsche Richtung sind: Sie
vermitteln einem zwar zuerst scheinbar das
so ersehnte Gefühl, verlangen aber dann
als „Nebenwirkung“ einen hohen Preis. Sie
übernehmen nämlich irgendwann die Kontrolle über das Leben, ohne dass es dem
Einzelnen so richtig bewusst wird.
Neuere Forschungsergebnisse zeigen
leider, dass Mädchen und junge Frauen
sich inzwischen in einem Aufholprozess
befinden, wenn es um Abhängigkeiten von
Suchtmitteln geht. Nicht nur bei Alkohol,
auch bei Nikotin und Marihuana/Haschisch
zeigt sich ein zunehmender Konsumentenanteil von Mädchen. Und im Bereich des
Medikamentenmissbrauchs übertreffen
weibliche Teenager leider sogar sowohl
erwachsene Männer als auch Frauen!
Mögliche Ursachen dafür kann es leider
viele geben. Mädchen leiden stärker als
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Jungs unter Ängsten, ausgeprägter Selbstkritik hinsichtlich Gewicht und Aussehen
und sie kommen früher in die Pubertät als
die Jungen. Den größten Leidensdruck
verursacht wohl ein negatives Körperbild –
welches Mädchen findet sich einfach so,
wie es ist, hübsch? Die Bewältigung dieser
erheblichen Stressfaktoren macht vielen
Mädchen sehr zu schaffen und führt zu
einer inneren Anspannung, die leider auch
in Alkohol, Medikamenten oder illegalen
Drogen ein Ventil finden kann.
Immer weniger weibliche Teenager äußern
sich inzwischen ablehnend gegenüber
(vielleicht auch illegalem) Drogenkonsum
von Freunden. Es scheint auch vielen Mädchen nicht mehr peinlich zu sein, sich stark
betrunken in der Öffentlichkeit zu zeigen.
Andererseits besitzen Mädchen eine Eigenschaft, die verantwortlichen Eltern viele
Sorgen nehmen können. Neuere Studien
belegen, dass Eltern auf ihre Töchter wesentlich mehr Einfluss als auf ihre Söhne haben und damit auch auf einen möglichen
Drogenkonsum.
Ein offen gezeigtes elterliches Vertrauen
in den eigenen Nachwuchs ist die beste
Vorsorge bei Mädchen. Und eine elterliche
Missbilligung allen Drogenkonsums spielt
eine große Rolle bei der Entscheidung
heranwachsender Mädchen, sich gegen
Alkohol, Medikamente oder andere Drogen
zu entscheiden!
Eltern sollten eigentlich in allen Lebensphasen eine ehrliche Beziehung mit ihren Kindern fördern und mit ihnen über alles reden.
Der elterliche Einfluss auf diesem Wege ist
ungleich größer als viele Menschen denken! Denn jeder Mensch hat die Fähigkeit
zur Selbstkorrektur seines Verhaltens. Normalerweise. Aber aus so manchem Verhalten
findet ein Mensch ohne Anstoß von außen
nicht mehr heraus! Manchmal scheint ein
Mensch geradezu darauf zu warten, auf
sein selbst als falsch empfundenes Verhalten angesprochen zu werden. Eltern sollten
deshalb ruhig ausdrücken, wenn sie sich
mal Sorgen machen. Je früher eine solche
Rückmeldung kommt, desto besser!
Wichtig ist dabei nur, dass Ihre Reaktion
als Sorge wahrgenommen wird, nicht
als Vorwurf oder Anklage! Denn auch in
der heutigen Zeit brauchen Eltern den
Glauben an ihre Kinder nicht zu verlieren.
Vielen Schülerinnen und Schülern gelingt
es sehr wohl, stabil durch Krisenzeiten zu
gelangen, getreu dem Motto: Erst durch
die Krise wächst man!
Sollten Sie aber zu diesen oder ähnlichen
Fragen einmal Gesprächsbedarf haben, so
steht Ihnen unsere Schule selbstverständlich
als Gesprächspartner zur Verfügung!
Michael Gaul
Suchtpräventionslehrer
Natürlich brauchen Mädchen genau wie
die Jungen viel Lob und Anerkennung! Solche kleinen seelischen Streicheleinheiten
können sehr wohl Wunder wirken!
49
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Konfliktberatung am HPG
1. Mediation und Beratung in Konfliktsituationen durch „Seniorpartner in School“
Seit dem Schuljahr 2012/13 stehen jeden Donnerstagvormittag ein bis zwei Mitglieder
der Initiative „Seniorpartner in School“ (SiS; http://www.seniorpartnerinschool.de/ ) unseren
Schülern als Anlaufstelle zur Verfügung. Die Mitglieder des auf Bundesebene ausgezeichneten Vereins haben eine professionelle Ausbildung als Mediatoren durchlaufen.
Sie bieten die dabei erworbenen Fähigkeiten - in Kombination mit intensiver Lebens- und
langjähriger Berufserfahrung in verantwortungsvoller Position – unseren Schülern gerne
in Beratungsgesprächen zu schulischen, persönlichen oder zwischenmenschlichen Problemsituationen an.
Gesprächstermine werden über das Sekretariat reserviert.
2. Die Mediation/Streitschlichtung durch Oberstufenschüler des HPG
Motivation:
o Wir sehen Konfliktfähigkeit als eine Schlüsselqualifikation für Berufs- und Privatleben
an.
o Aufgrund einer Umfrage in den Klassen 7 - 9 vor einigen Jahren sehen auffallend
viele Schüler in der verbalen Aufarbeitung eines Konfliktes eine Lösung.
o Mit der Zeit setzt sich eine konstruktive Streitkultur aller am Schulleben Beteiligten
durch.
o Wir wollen präventiv arbeiten, ehe Gewalt ein Problem am HPG werden könnte.
Ziele und Prinzipien des Modells:
o gewaltfreie Lösung eines Konfliktes
o freiwillig eine Lösung suchen, mit der alle Konfliktparteien zufrieden sind, so dass sie in
Zukunft friedlich miteinander umgehen können (Frieden, nicht nur Waffenstillstand)
o keine Gewinner bzw. Verlierer suchen, denn Verlierer wollen Rache, Gewinner wollen
mehr vom schönen Siegesgefühl („Es gibt keinen Frieden, es sei denn, der Weg ist
Frieden.“ M. L. King)
o Mediatoren/Streitschlichter sind keine Richter, sondern unparteiische “Konfliktlotsen”.
o Schüler sind als Streitschlichter besonders gut geeignet, da Lehrer evtl. in der Rolle
des Bewertenden gesehen werden.
o Die Lehrer übernehmen bei Bedarf schwierigere Fälle.
o geeignete Konflikte: Rempeleien, Beschimpfungen, Mobbing, leichtere Beschädigung von Dingen
Ursprung:
o Neuseeland und USA
o nach J. Galtungs „Konfliktlehre“ (Gründer des internationalen Friedensforschungsinstituts, Oslo) und D. Golemans „Emotionaler Intelligenz“ (Psychologe)
50
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Ablauf einer Schlichtung:
o Begrüßung und Vereinbarungen über den Ablauf des Gesprächs
o Beschreibung des Streits aus der jeweiligen Sicht der Konfliktpartner
o Konflikterhellung (Anlass, Hintergründe, evtl. ungelöste Konflikte in der Vergangenheit)
o Lösungen suchen und Vereinbarungen in einem Vertrag festhalten
Organisation:
o Die jeweils aktuellen Dienstpläne sind ausgehängt am Schwarzen Brett im Lehrerzimmer, an zentralen Stellen in den Schulgebäuden sowie in den Klassenzimmern
der Klassen 5 - 6.
o Der Schlichtungsraum befindet sich im Keller des Neubaus, Raum N05.
o Die Schüler können während ihrer Unterrichtsstunden die Mediatoren gemäß deren
Dienstplan aufsuchen, nachdem sie sich vom Lehrer der betroffenen Stunde haben
beurlauben lassen.
o Seit 2001 wird jedes Jahr ein neues Team von Zehntklässlern durch erfahrene Schüler
des vorherigen Jahrgangs und die betreuenden Lehrer zu Mediatoren ausgebildet.
für das Mediations-Team: Monika Hecht-Thireau, Ute Krieger, Sylvia Kniffler
Streitschlichter im Schuljahr 2014/15
51
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Verbindungslehrkräfte am HPG
Wie und wann werden die Verbindungslehrkräfte gewählt?
Die Verbindungslehrkräfte werden an
unserer Schule alle zwei Schuljahre von
allen Schülerinnen und Schülern gewählt.
Es stehen jedoch nur diejenigen Lehrerinnen oder Lehrer zur Wahl, die sich zuvor
ausdrücklich bereit erklärt haben, diese
wichtige Aufgabe zu übernehmen, und sich
als Kandidaten haben aufstellen lassen.
Anhand der so entstandenen Liste wird
dann gewählt. Die vier Lehrkräfte mit den
höchsten Stimmzahlen stehen die folgenden zwei Schuljahre für die Schülerschaft
bereit. Hierbei wird darauf geachtet, dass
es sowohl männliche als auch weibliche
Verbindungslehrkräfte gibt.
Wer ist Verbindungslehrkraft am HPG?
Zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 werden neue Verbindungslehrer gewählt. Diese
werden den Schülerinnen und Schülern per
Aushang und von den Klassen-/Kursleitern
mitgeteilt oder können bei Bedarf im Sekretariat erfragt werden.
Was tun die Verbindungslehrkräfte?
Schülerinnen und Schüler – manchmal
auch ganze Klassen oder Kurse –, die Probleme mit Lehrkräften haben, können diese
mit einer Verbindungslehrkraft ihrer Wahl
besprechen und versuchen, gemeinsam
eine Lösung zu finden. Allerdings sollte zuvor
ein Gespräch mit der betroffenen Lehrkraft
geführt worden sein. Probleme werden also
nicht einfach nur bei den Verbindungslehrkräften abgegeben.
VerbindungslehrerInnen werden zurecht
auch VertrauenslehrerInnen genannt, denn
52
alle Gespräche werden im Vertrauen geführt. Das heißt, dass alle am Gespräch
Beteiligten offen und ehrlich sind. Die Gesprächsinhalte dringen nicht nach außen,
wobei gesetzliche Grenzen nicht überschritten werden dürfen.
Selbstverständlich finden Schülerinnen und
Schüler auch bei persönlichen Problemen
Gehör. Manchmal ist es eben einfacher
oder besser, mit einer neutralen Person zu
sprechen.
Für Streitigkeiten untereinander stehen
der Schülerschaft die Streitschlichter zur
Verfügung.
Außerdem unterstützen die VerbindungslehrerInnen die Arbeit der SV, indem sie
beispielsweise an den regelmäßig stattfindenden SV-Sitzungen teilnehmen.
Wann können Schülerinnen und Schüler
Verbindungslehrkräfte ansprechen?
Es gibt Sorgen und Nöte, die dringend besprochen werden müssen. Deswegen gibt
es keine feststehende Sprechzeit. In den
großen Pausen ist wenigstens eine oder
ein VerbindungslehrerIn im Lehrerzimmer zu
finden. Wenn das nicht der Fall sein sollte,
kann man ihnen auch eine Nachricht ins
Fach legen lassen. Bitte den/die Namen
und die Klasse/den Kurs angeben, damit
Kontakt aufgenommen werden kann.
Wir wünschen euch ein erfolgreiches, hoffentlich problemarmes Schuljahr!
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Beratungswege - Informationswege - Ausbildungswege
Erkenne dich selbst (Orakel in Delphi)
Glücklich ist ein Leben, wenn es seiner Natur entspricht (Seneca)
Grundsätzlich sollen alle Schülerinnen und
Schüler sowie die Eltern das Gespräch mit
den Fach‑ und Klassenleh­rerinnen bzw.
Stammkursleiter/innen suchen, damit diese bei entstehenden Problemen frühzeitig
beraten kön­nen. Der Elternsprechtag bietet
Gelegenheit für eine kurze Information bei
allen Lehrkräf­ten.
Daneben bestehen die Beratungsangebote von Herrn Dr. Ziegler für die Orientierungsstufe, von Herrn Schlick für
die Mittelstufe und Herrn Antoine für die
Oberstufe. Der Beratungs­lehrer (Herr Feß)
steht für alle Schüler/innen und Eltern bei
Verhaltens‑ und bei Leistungsproblemen als
Ansprechpartner zur Verfügung. Er versucht,
durch Einzelgespräche mit den Schülern
bzw. den Eltern die Probleme zu lösen.
Falls es notwendig ist, erfolgt die Beratung
in allen Klassenstufen mit den zuständigen
Lehrkräften und Stufenleitern und gegebenenfalls auch in Zusammenarbeit dem
schul­psychologischen Dienst oder anderen
möglichen Beratungsstellen.
Darüber hinaus können in Problemfällen
auch die gewählten Verbindungs‑ oder
Vertrauenslehrer/innen der Schule ange­
sprochen werden. Sie finden sich auf der
Homepage des HPG.
Wenn die schulischen Probleme so groß
werden, dass ein Schullaufbahnwechsel
empfehlenswert ist, kann der Beratungslehrer die verschiedenen Bildungsgänge erläutern und einen rechtzeitigen Wechsel an
eine andere Schule in die Wege leiten.
Spezielle Informationsangebote für Schülerinnen, Schüler und Eltern im Schuljahr
2014/2015:
Schullaufbahnberatung Klassenstufe 9: In
der Mittelstufe findet für die 9. Klassen eine
freiwillige Eltern‑ und Schülerinformation
über Schullaufbahn und Berufsweg statt.
Im Rahmen dieser Veranstaltung informiert
der Beratungslehrer über Möglichkeiten
und Hand­habung der Schullaufbahnberatung allgemein und in Problemfällen.
Auf der Grundlage von Informationen über
die Schullaufbahn sollen dann mögliche
Perspektiven und Informationswege nach
der Mittleren Reife aufgezeigt werden. Zu
dieser Informationsveranstaltung werden,
wenn es sich zeitlich einrichten lässt, weitere externe Beratungsstellen und Schulen
herangezogen, um den persönlichen
Blickwinkel für sinnvolle Ausbildungswege
zu erweitern. Zu dieser Veranstaltung wird
gesondert eingeladen. Der Termin findet
sich in der Terminliste.
MSS-Elterninformation Klassenstufe 10: Die
Eltern der Schüler/innen der 10. Klassen
werden von Herrn Antoine über die Wahl
der Leistungs‑ und Grundfächer für die
Oberstufe informiert. Die Schüler/innen der
10. Klassen werden am selben Tag am
Vormittag gesondert informiert. (Für beide
Informationen siehe den Terminplan.)
Ausbildungs-Messeangebote: Um die
eigenen Ziele und Ausbildungswege zu prüfen bieten sich die im Umfeld von Speyer
(vor allem in Mannheim und Ludwigshafen)
stattfindenden Messen an. Interessierten
53
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
Schüler/innen wird der Besuch einer Ausbildungsmesse, auf eigene Initiative und in
eigener Verantwortung, ermöglicht, wenn
nicht wichtige schulische Belange dagegen stehen. (Z.B Kursarbeiten oder andere
verpflichtende Schultermine).
Studieninformation Kursstufe 12: Im Verlauf der 12. Klasse findet der Berufswahlunterricht durch Herrn Stadtmüller vom
Arbeitsamt Ludwigsha­f en statt. Für die
Oberstufe werden freiwillige individuelle
Beratungstermine (durch Herrn Stadtmüller), je nach den Zeitmöglichkeiten, vor
Ort in der Schule ermöglicht und über
Herrn Feß organisiert. Zeitnah zum Anfang
des Schuljahres findet eine verpflichtende
Studieninformation für die Jahrgangsstufe
12 mit Vertretern der Universität Mannheim,
der FH Ludwigshafen, der FH Kaiserslautern
und der BA Mannheim statt. Im Verlauf der
Oberstufe werden diese Informationen ergänzt durch Veranstaltungen an Universitä­
ten, Fachhochschulen, Berufsakademien,
Hochschulen, usw. Möglich sind außerdem
Besuche des Berufsinformationszent­rums
(BIZ) in Ludwigshafen. Auskunft darüber
erhalten die Schülerinnen und Schüler
an der Anschlagtafel (Pausenhalle) sowie
durch den Beratungslehrer, Herrn Feß, die
Stammkursleiter/innen und die Stammkurssprecher/innen.
Ehemaligenbörse: Seit mehreren Jahren
wird eine Ehemaligenbörse für die Stammkurse 12 und 13 am HPG durchgeführt.
Diese Veranstaltung findet immer am
ersten Tag des Speyerer Altstadtfestes in
einigen Räumen des HPG statt und ist für
die Teilnehmer/innen ab 13.15 Uhr verpflichtend. Der in dieser Zeit vorgesehene
Nachmittagsunterricht für 12 und 13 entfällt.
Ziel der Börse ist, in lockereren informativen
Gesprächsarrangements möglichst viele
54
ehemalige Schüler/innen des HPG mit den
Schüler/innen der Klassenstufen 12 und 13
in Verbindung zu bringen, um sich über
angestrebte Ausbildungs- und Studienwege und die Erfahrungen und Erkenntnisse,
die die Ehemaligen außerhalb der Schule
gewonnen haben, auszutauschen. Alle
Ehemaligen Schüler/innen des HPG sind
dazu herzlich eingeladen. Wir hoffen, dass
aus dem Samen der Ehemaligenbörse
zunehmend ein schöner Baum der jahrgängeübergreifenden Kommunikation und des
Erkenntnisgewinnes heranwächst.
Bewerbungstraining Stammkurse 12: Für
die Kursstufe 12 ist Anfang Februar 2015 ein
freiwilliges Bewerbungstraining in der Schu­
le geplant, das in die theoretischen und
praktischen Bereiche von Bewerbungssituationen einführt. Auf diese Veranstaltung wird
in der Kursstufe 12 gesondert aufmerksam
gemacht.
Universitätsbesuch: Weiter vorgesehen ist
für die Kursstufe 12, Ende Januar/Anfang
Februar 2015, der freiwillige Besuch des
„Tages der offenen Tür“ an der Universität
Mainz als sehr breites Informationsangebot
über universitäre Ausbildungswege.
Weitere sich ergebende freiwillige Informationsveranstaltungen für die Kursstufen
12 und 13 - über das Freiwillige Soziale
Jahr (FSJ) und Work and Travel - werden
individuell angekündigt.
Berufeforum Frankenthal: Seit Jahren darf
das HPG am breit angelegten und kostenlosen Berufeforum in Frankenthal teilnehmen.
Interessierte Schüler/innen der Kursstufe 12
können während dieser Informations- und
Gesprächsveranstaltung bei Vertreter/innen
anwesender Berufsgruppen direkt über Vorund Nachteile eines Berufes informieren.
Das Berufeforum wird wahrscheinlich wieder
AUßERUNTERRICHTLICHE ANGEBOTE
im Verlauf des Februar 2015 (19.00 Uhr bis
ca 21.30 Uhr) stattfinden.
Wichtig im Bereich der Beratung in ihren
verschiedenen Schattierungen ist:
Studienfeldtest für die Kurse 12 und 13: Im
Schuljahr 2012 wurde erstmals ein freiwilliger „Studienwahltest“ in den Testfeldern
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Philologie, Rechtwissenschaft, Technik,
Wirtschaftswissenschaft durchgeführt. In
diesem Test können sich Schüler/innen,
die für die angegebenen Studienrichtungen Interesse zeigen, auf ihre Eignung für
den Studiengang testen lassen. Ein zeitlich
nahes individuelles Auswertungsgespräch
des Testes durch einen Mitarbeiter der
Bundesagentur für Arbeit wird in der Schule
durchgeführt. Dieser Test soll wieder relativ
zeitnah zum Anfang des Schuljahres für
Interessierte durchgeführt werden.
Das HPG versucht, im Rahmen seiner Möglichkeiten, persönliche Interessen und Informationswünsche zu unterstützen. Neben
den fest vorgesehenen verpflichtenden
oder freiwilligen Terminen ist besonders im
Bereich der Lebenslaufbahnorientierung
das individuelle Engagement des Einzelnen, das wir fördern können, wesentlich.
Rainer Feß (Beratungslehrer)
Schülerarbeit
55
HINWEISE
Entschuldigung bei Krankheit und Beurlaubung
a.) Krankheit
Wenn Ihr Kind erkrankt ist und den Unterricht
nicht besuchen kann, dann teilen Sie dies
der Schule bitte unverzüglich (§ 35 SchO)
mit. Der einfachste und schnellste Weg
dazu ist ein Telefonanruf im Sekretariat. Wird
am Tag der Erkrankung eine Klassenarbeit
oder eine Kursarbeit geschrieben, muss die
erste, telefonische Entschuldigung vor 7.50
Uhr vorliegen. Spätestens am dritten Tag des
Fehlens muss der Schule eine schriftliche
Entschuldigung mit Angabe des Fehlgrundes
vorliegen. Falls in der Zeit der Krankheit eine
Kurs- oder Klassenarbeit geschrieben wurde,
muss der Schüler der entsprechenden Fachlehrkraft unverzüglich aufsuchen und einen
Nachschreibetermin vereinbaren.
b.) Beurlaubung
Eine Beurlaubung von einzelnen Unterrichtsstunden spricht die Fachlehrerkraft aus.
Klassen- oder Stammkursleiter können bis zu
drei Unterrichtstagen beurlauben. In anderen
Fällen muss der Beurlaubungsantrag beim
Schulleiter gestellt werden. Unmittelbar vor
und nach den Ferien kann der Schulleiter in
Ausnahmefällen eine Beurlaubung genehmigen. Beurlaubungsanträge müssen in der
Regel schriftlich eingereicht werden. Nimmt
ein/e Schüler/in nicht an einer Schulveranstaltung der Klasse oder des Kurses teil, dann
muss sie /er den Unterricht in Parallelklassen
bzw. -kursen besuchen.
Über die Nichtteilnahme am Sportunterricht
aus gesundheitlichen Gründen bis zu einem
Monat entscheiden die Fachlehrkräfte, über
eine darüber hinausgehende Nichtteilnahme der Schulleiter. Ein Attest muss dann
vorliegen. In der MSS muss ein Ersatzfach belegt werden, wenn sich die Nichtteilnahme
laut ärztlichem Attest über einen längeren
Zeitraum erstreckt. Um eine entsprechende
56
Lösung zu finden, ist eine schnelle Kontaktaufnahme mit der MSS-Leitung notwendig.
Oberstufenschüler, die nicht mehr am weiteren Unterricht teilnehmen können, müssen
sich bei ihrem Stammkursleiter/in (oder bei
der MSS-Leitung oder im Sekretariat) beurlauben lassen; im anderen Fall werden
die fehlenden Stunden als unentschuldigt
gewertet.
Bei einem Unfall auf dem Schulweg oder
während der Unterrichtszeit (insbesondere
Sport) ist unbedingt eine Meldung / Anzeige im Sekretariat erforderlich und ein
Meldeformular (Unfallanzeige für Kinder in
Tageseinrichtungen, Schüler und Studierende) auszufüllen. Dieses Meldeformular wird
dann an die Unfallkasse Rheinland-Pfalz in
Andernach weitergeleitet. Bei Unterlassung
besteht sonst kein Versicherungsschutz!
Dr. Joachim P. Heinz
Für uns Eltern, gerade der 5. und 6. Klassen,
gibt es neben den oben genannten Regeln
auch einen anderen guten Grund, rechtzeitig morgens bis 7:50 Uhr im Sekretariat
anzurufen.
Nur wenn wir möglichst alle diese Regelung
nutzen, funktioniert auch die andere Seite
der Verpflichtung: Die Schule ruft uns an,
wenn unsere Kinder nicht ankommen.
Diese Regelung hat etwas sehr Beruhigendes für uns Eltern von 10- oder 11-jährigen
Kindern, die ja zum Teil recht lange und
komplizierte Wege zur Schule zurücklegen.
Wenn dagegen viele Eltern nicht anrufen,
wird diese Form des Services unserer Schule
vernachlässigt. Und das wäre doch schade,
oder?
Joachim Petri (Schulelternbeirat, Vater
zweier Töchter und eines Sohnes )
HINWEISE
Fahrtenkonzept
Zielsetzung:
Gemeinschaftsbildung: Kennenlernen, Identifikation mit der Klasse und der Schule,
Förderung der Schulgemeinschaft, Abbau von Spannungen
Soziales Lernen: Teamfähigkeit, Akzeptanz von Regeln, Verhalten und Aktivitäten in
Gruppen, Herausforderung und Erleben persönlicher Grenzen
Fremdsprachenförderung: Motivation für Sprachenlernen, Er weiterung der
Sprachkompetenz, Erfahrungen zum Leben im Ausland
Kennenlernen von Geschichte, Kultur und Geographie eines Raumes
Minimieren des Unterrichtsausfalls
Die Studienfahrt in Jahrgangsstufe 12 wird als fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt
durchgeführt. Das Projekt steht unter einem Leitthema, nach welchem sich auch der
Zielort bestimmt. Es soll im Unterricht vorbereitet und nachbereitet werden. Jede Schülerin
/ jeder Schüler ist an der Themenarbeit zu beteiligen.
Fahrtenübersicht
Zeitpunkt
Ende 6. Klasse
Art der Fahrt
Klassenfahrt
Dauer
5 Tage
Begegnungen mit ausländischen
Schülern
7./8. Klasse
Straßburg (F)
Spalding (GB)
Zwischen 9. und (Berufspraktikum)
11. Klasse / Jgst.
St.Albans (GB)
ca. 5 Tage
ca. 11 Tage
ca. 10 Tage
10. Klasse
Besinnungstage
3 Tage
10. Klasse
Abschlussfahrt
3 Tage +
Jgst. 11
Spanienfahrt
5 Tage
Jahrgangstufe 12 Studienfahrt
1 Woche
Kursiv angegebene Fahrten sind nicht für alle verbindlich.
+:
Es können 3 Wandertage zusammengelegt werden, eine Verlängerung mit schulfreien Tagen ist möglich.
57
HINWEISE
Über die Fahrten werden Eltern und Schüler frühzeitig informiert (Elternbrief,
Elternabend).
Ob eine Austauschfahrt stattfindet und welcher Termin gewählt wird, hängt von der
Akzeptanz unserer Partnerschulen und den zur Verfügung stehenden Plätzen ab. Die
letztendliche Entscheidung über die Teilnahme liegt beim Lehrer.
Kostenregelung: Die Kosten umfassen Fahrt, Unterkunft und Verpflegung (bei Studienfahrten
meist nur Halbpension) sowie Eintrittsgelder. Bei Veranstaltungen mit freiwilliger Teilnahme
ist der Kostenaufwand mit den betroffenen Eltern abzustimmen.
Es gelten grundsätzlich folgende Höchstgrenzen:
Eintägige Fahrten
25 €
3-Tagefahrten
100 €
Schullandheimaufenthalt
200 €
Studienfahrt
400 €
Die Höchstgrenzen für die Fahrten dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen und mit
Zustimmung der Klassenelternversammlung überschritten werden.
Die Lehrer-Reisekosten werden durch die vom Ministerium zugewiesenen Mittel nicht mehr
abgedeckt. Die durch Freiplätze nicht gedeckten Reisekosten sollen auf die teilnehmenden
Schüler(innen) der Fahrt umgelegt werden. Hierüber ist in einem Elternabend zu informieren
und zu entscheiden.
Fördermöglichkeiten: Der Förderverein unserer Schule kann auf Antrag und bei Vorlage
der geforderten Nachweise eine Fahrt bis zu einem Drittel der Kosten bezuschussen.
Ansprechpartner ist Herr Rößler.
Bezieher von Leistungen nach Hartz IV können beim Leistungsträger die Kostenübernahme
beantragen.
Terminierung: Die Klassenfahrten der 6. Klassen finden in der vorletzten Woche statt, die
Studienfahrten der 12. Jahrgangsstufe sowie eventuell stattfindende Fahrten in 10 und
11 (Abschlussfahrten, Spanienfahrt) finden nach Absprache mit der MSS-Leitung in der
drittletzten oder vorletzten Schulwoche statt. Ausnahmen sind nur mit Genehmigung der
Schulleitung möglich.
Alle Unternehmungen sind so zu planen, dass die Unterrichtsarbeit in der Schule nur in
einem vertretbaren Maße beeinträchtigt wird.
Klassenfahrt der
sechsten Klassen
in die Segelschule
am Chiemsee im
Schuljahr 2013/14
58
HINWEISE
Unsere zentrale Schulbibliothek
Einrichtung und Ausbau unserer Zentralen
Schulbibliothek für Schülerinnen, Schüler
und Lehrkräfte des Hans-Purrmann-Gymnasiums sowie des Friedrich-MagnusSchwerd-Gymnasiums verdanken wir der
Oberstufenreform der 70er Jahre.
Unsere Bibliothek weist 5 PC – Arbeitsplätze
mit Internetzugang auf. Neben den üblichen Office – Programmen stehen auch
diverse CD – ROMs zur Verfügung und ermöglichen eine zeitgemäße Nutzung der
neuen Medien in der Bibliothek.
In den rund 40 Jahren ihres Bestehens ist der
Buchbestand unserer Bibliothek beachtlich
angewachsen. Er gliedert sich in die folgenden Abteilungen:
o die allgemeine Informationsbibliothek
mit mehreren Großlexika und anderen
Standard-Nachschlagewerken
o die Schüler – Lesebibliothek
o die nach Fächern gegliederte Arbeitsund Studienbibliothek
o ein Block didaktischer und methodischer Literatur zu den Einzelfächern mit
einer kleinen Lehrbuchsammlung
Neben der Aufgabe, den intelligenten
Umgang mit Medien zu vermitteln, will
unsere Bibliothek mit ihren großzügigen
Öffnungszeiten – in der Regel von 7.30
bis 16.00 Uhr - auch weiterhin für unsere
Schülerinnen und Schüler Rückzugsnische
zum Entspannen, Durchatmen und für die
Stillarbeit sein.
Nach Fläche, Umfang und personeller
Ausstattung gehört unsere Bibliothek zu den
größten Schulbibliotheken in RheinlandPfalz.
Oft wird gefragt, ob die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
die Bibliothek nicht verdrängen würden.
Zweifellos befinden wir uns in einem bedeutenden Umwälzungsprozess. Der Bibliothek
der Zukunft kommt hierbei jedoch eine
zentrale Rolle zu. Sie ist der ideale Lotse
durch das Informationsangebot und dient
der Stärkung der Medienkompetenz. Die
Förderung der Lesekompetenz gehört zu
einem grundlegenden Schwerpunkt der
Qualitätsprogramme der Gymnasien. Das
Angebot der Lesebibliothek wird vor allem
von Schülerinnen und Schülern der 5. bis
7. Klassen überdurchschnittlich angenommen.
Zu danken haben wir dem Förderverein
des Hans-Purrmann-Gymnasiums für die
großzügige Unterstützung über all die
Jahre. Dankbar sind wir auch den Eltern
und Ehemaligen, die bei Umzügen und
sonstigen Veränderungen an uns denken.
In den teilweise erheblichen Mengen der
gespendeten Bücher finden sich immer
wieder für uns wichtige Titel, die wir anders
gar nicht anschaffen könnten.
Für die umfassenden Nutzungsmöglichkeiten haben wir nicht zuletzt unserer
langjährigen Bibliothekarin, Frau Steinfurth,
zu danken.
Peter Dürk
(Leiter der Bibliothek)
59
HINWEISE
Schließfächer
Seit nunmehr zehn Schuljahren können
unsere Schüler ein Schließfach mieten. In
diesem Fach werden persönliche Gegenstände sicher verschlossen in der Schule
aufbewahrt, z.B. Fahrrad- oder Motorradhelme. Auch Unterrichtsmittel, z.B. Zeichenmaterial, Sporttasche oder Nachschlagewerke
müssen nicht täglich in die Schule und
zurück getragen werden.
Wer ein solches Schließfach mieten möchte,
schließt mit der Firma Mietra, Schließfachanlagen Gerold Trautner, Stadthausstr. 12,
04651 Bad Lausick, Tel. 034345/729518 einen Mietvertrag ab. Anträge hierzu sind auf
dem Sekretariat unserer Schule erhältlich.
Nach Eingang
der Zahlung bei
der Firma Mietra
wird der Schlüssel für das Fach an
die Privatanschrift zugeschickt.
Wir empfehlen das Anmieten eines solchen
Schließfaches zur Vermeidung von Diebstählen in der Schule. Bisher haben wir gute
Erfahrungen mit der von uns beauftragten
Firma gemacht und von den Schülern positive Rückmeldungen erhalten.
Schülerarbeit
60
Dr. Hannes Ziegler
HINWEISE
Verkehrssituation nach Unterrichtsende
Häufig kommt es nach Unterrichtsende
vor, dass Eltern, die ihre Kinder mit dem
Auto abholen, auf den Gehwegen der
Otto-Mayer-Straße vor dem Schulgebäude
parken, so dass die ohnehin schon kritische
Verkehrssituation gefährlich wird.
Ungeduldige Autofahrer beginnen mitten
auf der Straße waghalsige Wendemanöver,
blockieren dabei weitere Fahrzeuge und
vor allem Busse, die zum Teil auf den Bürgersteig ausweichen müssen. Gleichzeitig strömen Schüler mit oder ohne Fahrrad in alle
Richtungen und drängen sich an Bussen
und zwischen geparkten Pkws hindurch.
Diese Situation sollte so schnell wie möglich
entschärft werden, indem alle etwas mehr
Rücksicht aufeinander nehmen.
Eine Möglichkeit besteht darin, dass Eltern,
die ihre Kinder abholen, nicht mehr in die
Otto-Mayer-Straße fahren, sondern auf
dem nahegelegenen Parkplatz an der Ecke
Dudenhofener Straße/ Geisselstraße bzw.
dem Parkplatz an der „Getränkepyramide“ in der Dudenhofener Straße bequem
warten. Der Fußweg dorthin beträgt ca. 3
Minuten. Die Kinder müssen hierzu nur eine
Fußgängerampel bzw. einen Zebrastreifen
überqueren.
Darüber hinaus empfehlen wir, dass die
Schülerinnen und Schüler nur an der HPGHaltestelle einsteigen, an der die Schule
durch Lehrkräfte eine Aufsicht stellt.
Schülerbeförderung
Schülerfahrtkosten werden auf Antrag
unter bestimmten Voraussetzungen übernommen.
Voraussetzungen
Fahrkosten werden übernommen, wenn
der kürzeste Fußweg zur zuständigen,
nächstgelegenen Schule länger als 4 km
1-fach ist.
Zusätzlich ist für Schülerinnen und Schüler
der Gymnasien die 1. Fremdsprache maßgebend. Für Schülerinnen und Schüler aus
Baden-Württemberg können die Kosten für
die Schülerbeförderung nicht übernommen
werden. Jedoch besteht die Möglichkeit,
einen Antrag auf Bezuschussung bei ihrer
zuständigen Verwaltung zu stellen.
Antragsformulare
Der Antrag ist in der Regel nur beim Wechsel
in die Klassestufe 5 zu stellen und gilt für den
Zeitraum der Sekundarstufe 1.
Die Übernahme von Beförderungskosten für
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe
II ist einkommensabhängig (Landesverordnung über die Einkommensgrenzen bei
der Schülerbeförderung). Die Fördergelder
müssen jedes Schuljahr neu beantragt
werden.
Quelle: www.speyer.de - schülerbeförderung
61
SCHULGREMIEN
Der Schulelternbeirat stellt sich vor
Beim Erscheinungstermin dieses Elternbriefes wird der aktuelle Schulelternbeirat
(SEB) ein Jahr im Amt sein. Die zweijährige
Amtsperiode endet mit der Neuwahl im
Herbst 2015.
Für den SEB zur Wahl stellen kann sich jeder
Elternteil, der ein minderjähriges Kind am
Hans-Purrmann-Gymnasium hat. Wer sich
engagieren möchte, kann gerne mitmachen und ist herzlich willkommen.
Der Aufgabenbereich des SEB ist sehr vielfältig. Die Tätigkeitsmerkmale - im Schulgesetz recht trocken beschrieben: „…die
schulische Ausbildung der Kinder konstruktiv
zu begleiten und die gesetzlich festgelegten Mitwirkungsrechte am schulischen
Leben des Gymnasiums für die gesamte
Elternschaft wahrzunehmen…“ - sind im
Alltag in ihrer Ausprägung doch um einiges
spannender.
Wichtig ist, dass die Abstimmung mit den
Eltern, den Schülerinnen und Schülern, den
Lehrkräften und der Schulleitung gesucht
wird und wir in ständiger Kommunikation
miteinander stehen. Durch unsere Mitarbeit in den verschiedenen Schulgremien
kann bei anstehenden Sachfragen Unterstützung geleistet werden. Wir legen die
Sicht der Eltern dar, damit ein vielfältigeres
Meinungsbild entsteht. Hervorzuheben ist
die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit
mit dem Förderverein. Dadurch sind viele
Projekte realisierbar, was zu einer positiven
Schulentwicklung beiträgt.
62
Der SEB trifft sich regelmäßig zu Besprechungen (hier bleiben wir unter uns) und
den Sitzungen, zu denen die Schulleitung,
der Förderverein und die Schülervertreter
eingeladen werden. Darüber hinaus gibt es
eine Reihe weiterer Kontakte, so zum Beispiel eine Vernetzung mit Beiräten anderer
Schulen aus Speyer.
Erkennbar nach außen tätig ist der SEB bei
schulischen Veranstaltungen, wo wir die
Bewirtung organisieren und durchführen.
Hier sind vor allem das Schulfest, Konzerte
in der Stadthalle und die Kennenlernnachmittage zu nennen.
Durch Projekte wie die Einführung eines
Schul-T-Shirts möchten wir das Gemeinschaftsgefühl in unserer Schule stärken - und
das nicht nur bei den Schülern.
Neue Ideen sind im SEB immer gefragt und
können jederzeit an uns herangetragen
werden.
Die einfachste Art der Kontaktaufnahme
erfolgt über eine e-Mail unter der Adresse:
seb@hpg.speyer.net oder sprechen Sie
Ihren Klassen- bzw. Stammkurselternsprecher an.
SCHULGREMIEN
Die Schülervertretung
Wir als Schülersprecher haben hauptsäch­
lich die Aufgabe als Sprachrohr für die
Schülerschaft zu dienen, d.h. wir vertreten
alle Schüler des Hans-Purrmann-Gymnasiums und setzen uns für sie ein. Durch unsere
Arbeit verbessert sich das gegenseitige
Verständnis der Lehrerschaft, der Schulleitung und natürlich der Schüler selbst. So
nehmen wir im Namen der Schü­lerschaft
an Fach- und Gesamtkonferenzen teil und
versuchen die Interessen der Schü­ler in die
Entscheidungen mit einfließen zu lassen.
Auch bei individuellen Problemen stehen
wir als Ansprechpartner zur Verfügung und
suchen mit den Verbindungslehrern eine
Lösung. Doch auch außerhalb des „normalen“ Schulalltags sind wir als Schülersprecher
aktiv. Beispielsweise haben wir während
der Bundesjugendspiele sowohl Schüler
als auch Lehrer mit Getränken und einem
„Powermüsli“ gestärkt. Da diese Aktion uns
ein gutes „Feedback“ beschert hat und uns
darüber hinaus noch eine Menge Spaß
gemacht hat, planen wir sie dieses Jahr zu
wiederholen.
Zusätzlich engagieren wir uns bei der AIDSAufklärung. Denn selbst in der heutigen
Zeit ist es keine Selbstverständlichkeit, dass
Jugendliche über Verhütung und über
deren Wichtigkeit Bescheid wissen. Folglich
haben wir es uns zur Aufgabe ge­macht am
l. Dezember, dem offiziellen Weltaidstag,
die Schüler über dieses akute Thema zu
informieren. Wir verteilen kosten­los Broschüren und bieten Aidsschleifen zum Verkauf
an. Die daraus resultierenden Einnahmen
spenden wir der Deutschen AIDS-Hilfe.
Februar einen Rosenverkauf. So können
Schüler einige Tage vorher bei uns Rosen
bestellen, die wir dann am besag­ten Tag,
wenn gewünscht auch anonym, an den
jeweiligen Freund oder Schwarm verteilen.
Die positive Resonanz dieses Jahres hat uns
darin bestärkt, diesen kleinen schulinternen
Brauch weiterzuführen. Neu seit dem Winter
2009/10 ist die Gestaltung des SV-Bereichs
auf der HPG-Homepage. Eine übersichtlichere Ansicht macht es leicht, etwas über
die Schülervertretung und ihre Arbeit zu
erfahren. Vor zwei Jahren startete die „alte“
SV eine Nachhilfevermittlung, die schon von
ei­nigen genutzt wird. Sinn der Sache ist es,
Nachhilfeangebote innerhalb der Schule
zu vermitteln und den Kontakt zwischen
Nachhilfeschüler und „Lehrer“ herzustellen.
Wir hoffen, dass wir mit dieser Initiative etwas
zum Lernerfolg an unserer Schule beitragen
können und würden uns wünschen, dass
das Angebot auch weiterhin wahrgenom­
men wird.
Wenn Sie noch mehr über uns, unsere Arbeit
oder die Nachhilfevermittlung erfahren wol­
len, dann besuchen Sie uns doch im Inter­
net auf der HPG-Homepage im SV-Bereich
oder schicken uns eine e-Mail mit Fragen
und Anregungen an sv@hpg-speyer.de.
Ihre Schülervertretung
Anne Rheude, Thorben Sawall und Pauline
Thiery
Des Weiteren organisieren wir jedes Jahr
anlässlich des Valentinstages am 14.
63
SCHULGREMIEN
„Verein der Ehemaligen und Förderer des Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer e. V.“,
so lautet der vollständige Name des Vereins,
der bereits 1977 gegründet wurde. Heute
zählen dazu mehr als 400 Mitglieder, bestehend vor allem aus Ehemaligen, Eltern,
Schülern und Lehrern.
Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt,
die Schule ideell und finanziell zu unterstützen. Dies geschieht durch Zuschüsse für
bedürftige Schülerinnen und Schüler bei
Klassen- und Studienfahrten, durch finanzielle Hilfen für die Arbeitsgemeinschaften, für
Wettbewerbe, die SV und vieles mehr. Der
Verein engagiert sich auch sehr hinsichtlich
der Ausstattung der Schule und bei der
Durchführung von Veranstaltungen.
Hier finden Sie einen Ausschnitt aus den
Förderbereichen der letzten Jahre:
Pädagogische Arbeit:
• Schülervertretung (SV)
• Streitschlichter-Ausbildung
• Schulsanitätsdienst
• Sucht-Präventionsprogramm
• Schule ohne Rassismus
Ausstattung:
• Bibliothek (u. a. neue Monitore)
• Theaterraum im Keller
• Musikinstrumente
• Innenhofgestaltung
• Medienschränke Altbau
• Keramikbrennofen
Preise und Wettbewerbe:
• Buchpreise für besondere Leistungen
• Abiturpreise, Abiturzeugnis
Mappen
• Vorlesewettbewerb 6. Klassen
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•
•
Mathematikwettbewerb
Wettbewerb Bildende Kunst
Arbeitsgemeinschaften:
• Theater-AG
• Sozial-AG, AG Zivilcourage
• Skilanglauf-AGs (Skiausrüstung)
• Judo, Handball, Fußball, Basketball
Fahrten und Freizeiten:
• Chor- und Orchester-Freizeit
• Klassenfahrten
• Studienfahrten
• Schüleraustausch, Exkursionen
Des Weiteren ist der Förderverein auch
bei vielen schulischen Veranstaltungen
präsent und bietet Kontaktmöglichkeiten
für Ehemalige.
Im Mittelpunkt aller Förderungen stehen
immer die Schülerinnen und Schüler unserer
Schule. Ihnen kommen in den unterschiedlichsten Bereichen die Mitgliedsbeiträge
und/oder die Spenden zugute.
Um unsere satzungsgemäßen Aufgaben
und Ziele verwirklichen zu können, benötigen wir dringend mehr Mitglieder bzw.
Spenden. Die Wunschliste ist lang!
Ab einem Mindestbeitrag von nur 10,00
Euro im Jahr können auch Sie die Interessen
der Schüler unseres Gymnasiums durch
eine Mitgliedschaft im Förderverein des
HPG unterstützen.
Auskünfte und Beitrittsformulare erhalten
Sie im Schulsekretariat unter Telefon: 06232
92339
Mo-Do
07:30 – 13:15 Uhr
Mo, Mi, Do
14:00 – 16:00 Uhr
Fr
07:30 – 13:30 Uhr
SCHULGREMIEN
oder auf der Homepage der Schule unter
www.hpg-speyer.de
Auf den Mitgliederversammlungen werden
Sie regelmäßig über das Schulleben und
über die Verwendung der Fördergelder
informiert.
Auch einmalige Spenden oder zweckgebundene Zuweisungen für einzelne Projekte
sind gerne willkommen. Auf Wunsch stellen
wir eine Spendenquittung aus.
Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein HPG
Konto Nr. 5 33 55
BLZ 545 500 10
Sparkasse Vorderpfalz
Wir würden uns sehr freuen, Sie als neues
Fördervereinsmitglied begrüßen zu dürfen!
Verein der Ehemaligen und Förderer des
Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer e.V.
Der Vorstand:
Dr. Hans-Jürgen Weiland, Vorsitzender
Walter Schönig, stv. Vorsitzender
Joachim Petri, Kassierer
Katrin Oeder, Schriftführerin
Dr. Karsten Ruppert, Beisitzer
Der Beirat:
Dr. Joachim Heinz, Schulleiter
Ulrich Kolbe, Lehrerkollegium
Iris Vieth, Sprecher des Schulelternbeirats
Ein Mitglied des Schülersprecher-Teams
Schülerarbeit
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SCHULGREMIEN
Verein der Ehemaligen und Förderer des Hans-PurrmannGymnasiums Speyer e. V.
JA, ich möchte Mitglied werden!
Es ist ganz leicht…
Schritt 1: Beitrittserklärung ausfüllen…
Beitrittserklärung
Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum Verein der Ehemaligen und Förderer des HansPurrmann-Gymnasiums Speyer e. V.
Name, Vorname: _____________________________________________________________
Adresse:
_____________________________________________________________
PLZ; Ort:
_____________________________________________________________
Email:
______________________________________________________________
Hiermit ermächtige ich den o. g. Förderverein den jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von
________ € (Mindestbeitrag 10 €) bis auf Widerruf zu Lasten meines Kontos einzuziehen.
Kontoinhaber. _______________________________________________________________
Kontonummer: ______________________________________________________________
Bankleitzahl:
______________________________________________________________
Geldinstitut:
_______________________________________________________________
___________________________________________________________________________
Ort, Datum
Unterschrift
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SCHULGREMIEN
… und nun haben Sie es fast geschafft:
Schritt 2: Diese Seite bitte nun raus trennen und an folgende Adresse schicken
Verein der Ehemaligen und Förderer des Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer e. V.
Dr. Hans-J. Weiland,
Oberkreuzstr. 31,
67459 Böhl-Iggelheim,
oder faxen an:
Verein der Ehemaligen und Förderer des Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer e. V.
Herr Dr. Hans-J. Weiland
FaxNr.: 06324 - 6103
oder in der Schule abgeben:
Verein der Ehemaligen und Förderer des Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer e. V.
Herr Dr. Weiland / Sekretariat des Hans-Purrmann-Gymnasiums
Otto-Mayer-Straße 2
67346 Speyer
… und JETZT sind SIE Mitglied!
Schritt 3: Wir danken I H N E N
Herzlichen Dank
Merci Beaucoup
Thanks a lot
67
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