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Januar 2015

Einbetten
Gemeindebrief
der Evangelisch-Lutherischen
Kirchengemeinde Obernbeck
Jan u ar 20 1 5
65 . Jah r gan g
01 /2 01 5
Nehmt einander an, wie Christus
euch angenommen hat zu Gottes Lob!
(Römer 15, 7)
Jahreslosung 2015
VERKÜNDIGUNG
Gemeindebrief
Inhaltsübersicht
Andacht
Pfarrer Rolf Bürgers
Liebe Obernbeckerinnen und
Obernbecker!
Am Neujahrstag richten viele
Menschen ihren Blick bewusster
in die Zukunft als sonst: Was für
Veränderungen werden mich
persönlich und uns als Gesellschaft im neuen Jahr erwarten?
Was wird Bestand haben? Mit
dem Monatsspruch für den
Januar „So lange die Erde steht,
sollen nicht aufhören Saat und
Ernte, Frost und Hitze, Sommer
und Winter, Tag und Nacht.“ (1.
Mose 8,22) beginnt nach den
Worten der biblischen Urgeschichte eine neue Weltzeit, in
der das Leben nach einem fest
zugesagten Rhythmus geschieht.
Im Orient sind das nicht vier
Jahreszeiten, sondern zwei. In
Israel sind Tag und Nacht ungefähr gleich lang. Die Übergänge
von Tag und Nacht sind deutlich
kürzer als wir es bei uns kennen.
Es fehlen Morgen- und Abenddämmerung und auch die
Jahreszeiten
Frühling
und
Herbst. Im „Winter“ regnet es,
und er wird zum Pflügen und
2
01/2015
VERKÜNDIGUNG
Säen benutzt. Im „Sommer“ ist es trocken. Dann beginnt das bange Warten, ob
die Früchte bis zur Ernte heranreifen. Die Jahreszeiten prägen das tägliche Leben.
Und der Alltag wird von Tag und Nacht, Hitze und Kälte geprägt. In diesem
Rhythmus schwingen alle Lebensmöglichkeiten. Gott garantiert wiederkehrende,
sich abwechselnde Lebensbedingungen. Und Gott verspricht, diesen Rhythmus
der Lebensbedingungen nicht zu zerstören.
Wir hören die alten biblischen Worte - und in uns regt sich der Zweifel. Sind
wir doch auf dem besten Wege, Gottes erklärten Willen zu unterlaufen. Heute
wird der gute Rhythmus des Lebens und Wirtschaftens zerstört. Tag und Nacht,
das ist der Rhythmus der Arbeit, so, wie er jedem Menschen einleuchtet. Tag und
Nacht, das ist wie Ausatmen und Einatmen, wie Alltag und Sonntag. Aber was,
wenn der Feiertag nicht mehr heilig ist, wenn kein Sonntag mehr gilt, weil die
ganze Welt ein rund um die Uhr geöffnetes Einkaufs-Paradies sein soll?
Wo das Aufatmen für Leib und Seele vergessen wird – da droht Atemlosigkeit,
denn da wird der gesunde Rhythmus des Arbeitens zerstört. Saat und Ernte am
Anfang, Tag und Nacht am Ende – gesund ist, wer in diesem Rhythmus lebt,
wirtschaftet und arbeitet. Gesund war unser Klima – Frost und Hitze, Sommer und
Winter – solange es in diesen gesunden Rhythmus eingebettet war. Aber längst
sind Menschen daran, nur noch Gewinne abzuschöpfen, zu ernten ohne selbst zu
säen, die Nacht zum Tag und den Sonntag zum Alltag und das Kaufen und Verkaufen zum Lebenssinn zu machen.
Wenn die Menschheit den heilsamen Rhythmus von Saat und Ernte, von Tag
und Nacht zerstört, reißt sie auch Frost und Hitze, Sommer und Winter in die
globale Katastrophe hinein. Was wir brauchen, ist ein radikaler Wandel des gesellschaftlichen Klimas. Was wir brauchen, ist eine Rückbesinnung auf die Grundwerte des Lebens, eine Hinwendung zur Mitmenschlichkeit und zur Ehrfurcht vor
Gottes Schöpfung. Einen anderen Klimawandel. Es gibt viele Möglichkeiten, sich
dafür zu engagieren.
Vielleicht bedenken Sie persönlich oder als Gruppe das neue Jahr. Dann erlauben Sie sich doch die Frage: Welche Rhythmen kann ich als Geschenk Gottes für
mein und unser gemeinsames Leben wahrnehmen? Wo lebe ich gegen gute und
gesunde Rhythmen und mache die Nacht zum Tag? Wann erwarte ich Ernte,
obwohl noch Zeit zum Säen ist? Wo kann ich mich dafür einsetzen, dass der
heilsame Rhythmus des Lebens zu seinem Recht kommt?
Möge Gottes Zuspruch „So lange die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und
Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ uns allen im neuen
Jahr zum Anspruch werden. Für eine lebenswerte Welt.
Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen für das Jahr 2015
Ihr Pastor
3
VERKÜNDIGUNG
Gemeindebrief
Wir laden ein zum Gottesdienst
1. Januar
17:00 Uhr
Neujahrstag
Gemeinsamer Gottesdienst in der
Martin-Luther-Kirche in Löhne-Ort (Petz)
4. Januar
10:00 Uhr
Zweiter Sonntag nach Weihnachten
Gottesdienst mit Abendmahl (Petz)
6. Januar
19:30 Uhr
Dienstag – Epiphanias
Gottesdienst (Horstkotte)
11. Januar
10:00 Uhr
Erster Sonntag nach Epiphanias
Gottesdienst mit Taufen (Petz)
18. Januar
10:00 Uhr
Zweiter Sonntag nach Epiphanias
Gottesdienst (Bürgers)
25. Januar
11:00 Uhr
Dritter Sonntag nach Epiphanias
Familiengottesdienst zum Thema ‚Wasser‘
mit Begrüßung der neuen Konfirmandinnen und
Konfirmanden - Gitarrenkreis (Struckmeier)
Unsere gottesdienstlichen Gaben
im Januar sind bestimmt für
1. Januar:
4. Januar:
6. Januar:
11. Januar:
18. Januar:
25. Januar:
die Ökumene und Auslandsarbeit der EKD
die Arbeit mit Ausländern und Flüchtlingen in Westfalen
die Beleuchtung in der Christuskirche
die Jugend- und Konfirmandenarbeit
Projekte zum Themenjahr „Reformation. Bild und Bibel“
die offene Arbeit an psychisch Kranken und Behinderten
Herausgeber und Redaktion wünschen
allen Leserinnen und Lesern
unseres Gemeindebriefes ein gutes
und gesegnetes Jahr 2015
4
VERKÜNDIGUNG
01/2015
Jahreslosung 2015
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu
Gottes Lob. (Römer 15,7)
Dieser kleine Satz des Apostels Paulus aus dem Römerbrief, der über den
Wochen und Monaten des neuen Jahres steht, entfaltet sich in seinem ganzen
Reichtum, wenn er konkret wird. Wie hat uns Christus angenommen? Er hat
sich an den Tisch der Ausgestoßenen gesetzt; er hat die Begegnung mit Kranken nicht gescheut und ihnen auch so Heilung geschenkt; er hat den Hungrigen zu essen gegeben; er hat den Sündern Vergebung geschenkt und sie so
zurück in die Gemeinschaft geführt. Er hat geliebt – notfalls gegen die damals
herrschende Ordnung, auch dann, wenn Menschen ihm mit Gewalt begegnet
sind, gelegentlich auch – in unseren Augen – gegen den gesunden Menschenverstand. Das ist das Programm Jesu. Ganz konkret, ganz alltäglich, ganz
praktisch. Wenn ich dieses Programm Jesu zu meinem Programm machen
möchte, bin ich mindestens das ganze vor mir liegende Jahr damit beschäftigt,
wahrscheinlich mein Leben lang.
So einander anzunehmen, schafft Gemeinschaft. Gemeinschaft untereinander,
Gemeinschaft mit Gott. So einander anzunehmen, strahlt über die Gemeinschaft hinaus, wird zum Erkennungszeichen der Christen wie in der frühen Zeit
das Symbol des Fisches. So einander anzunehmen, freut Gott, weil die Menschen dann so sind, wie er sie sich – so glaube ich – wünscht. Füreinander da.
Jedes geschenkte Lächeln, jede getrocknete Träne, jede helfende Hand lobt
Gott.
Ein letzter Gedanke noch: Wenn Christus uns angenommen hat – so wie wir
sind: schwach, schuldig –, was hindert uns daran, auch den Mitmenschen
anzunehmen, mit dem wir nicht einverstanden sind. Was hindert uns daran,
uns selbst anzunehmen.
Michael Tillmann
5
GEMEINDEGRUPPEN
Gemeindebrief
Ev. Frauenhilfe
Frauenkreise
Mittwoch,
7. Januar
16:00 Uhr
Dienstag,
13. Januar
20:00 Uhr
Mittwoch,
14. Januar
17:00 Uhr
Donnerstag,
15. Januar
20:00 Uhr
Mittwoch,
21. Januar
19:30 Uhr
Dienstag,
27. Januar
18:30 Uhr
Mittwoch,
28. Januar
17:00 Uhr
Donnerstag,
29. Januar
15:30 Uhr
ALLE FRAUENKREISE
Alle Frauenkreise nehmen gemeinsam am
Feierabendmahl teil und werden mit der Jahreslosung
auf das ‚Neue Jahr' eingestimmt.
‚Tee nach 8‘
Feuerzangenbowle mit Geschichten und der
Jahreslosung.
‚Gespräch am Abend‘
„Gute Worte für das Jahr 2015“ – Gemütliche Runde
mit Gesprächen und Erinnerungen an das 50-jährige
Jubiläum und Bildern bei Punsch und Keksen.
‚Zeit für uns‘
Feuerzangenbowle mit Auslegung der Jahreslosung.
‚Frauen miteinander unterwegs‘
Zum 200. Todestag von Matthias Claudius Ein Abend mit Pfarrer Ellsel.
‚Tee nach 8‘
Winterliche Wanderung mit anschließender Einkehr.
‚Gespräch am Abend‘
„Gefahren an der Haustür“
Harald Macke zeigt anhand von Bildern, wie Betrüger
arbeiten.
‚Gespräch am Nachmittag‘ und
‚Nachmittagskreis der Frauenhilfe‘
Winterliche Teestunde.
20:00 Uhr
‚Zeit für uns‘
„Wie’s früher war – War früher wirklich alles besser?“
6
GEMEINDEGRUPPEN
01/2015
Übungsstunden unserer Chöre
Montags
16:45 – 17:30 Uhr
17:45 – 18:15 Uhr
18:15 – 19:15 Uhr
Blockflöten - Anfänger
Blockflöten - Fortgeschrittene
Blockflötenensemble
19:15 – 20:00 Uhr
bis 21:00 Uhr
20:00 – 21:45 Uhr
Jugendchor II (14 - 17 Jahre),
anschließend Kantorei
Kantorei
17:00 – 18:15 Uhr
18:30 – 19:45 Uhr
Gitarrengruppe – Anfänger
Gitarrengruppe – Fortgeschrittene
15:00 – 15:30 Uhr
15:30 – 16:15 Uhr
16:15 – 17:00 Uhr
Spatzenchor
Kinderchor
Jugendchor I
Dienstags
Mittwochs
(4 - 6 Jahre)
(7 - 10 Jahre)
(11 - 13 Jahre)
Donnerstags
20:00 – 22:00 Uhr
Posaunenchor
Die Übungszeiten für die PoCo-Jugend finden donnerstags,
freitags bzw. samstags zu unterschiedlichen Zeiten statt.
Kontakt: Leon Lauer, Tel. 66337
7
GEMEINDEGRUPPEN
Gemeindebrief
GMK - Guten-Morgen-Kaffee
Immer montags von 9:00 bis 11:00 Uhr
im Gemeindehaus an der Kirche
Themen und Gäste im Januar
Montag,
12. Januar
Pfarrer Rolf Bürger und Pfarrer Thomas Struckmeier
Neues aus der Gemeinde
Montag,
19. Januar
Klaus Lobe
Gedächtnistraining
Montag,
26. Januar
Irene Esser
Erzählcafé: Damals in der Schule
Dienstag,
27. Januar
19:00 Uhr Der Besuchsdienstkreis ‚Altengeburtstage‘
trifft sich im Gemeindehaus.
Mittwoch,
28. Januar
Ab
Die Rüstfrauen können die neuen Gemeinde15:00 Uhr briefe im Gemeindehaus abholen.
Taufe –
Taufelternabend
Die nächsten Taufen sind am 11. Januar und am
8. Februar 2015. Die Termine der Taufelternabende
erfahren Sie im Gemeindebüro (Tel.: 05732 22 04).
Trauergruppe
Der offene Gesprächskreis für Trauernde trifft sich
nach Absprache. Termine bitte bei Pfarrer Bürgers
erfragen (Tel. 05732 22 75).
Töpferkreis
Der Töpferkreis trifft sich am Mittwoch, dem 14. und
28. Januar 2014, jeweils um 19:00 Uhr im
Gemeindehaus. Alle, die mit Ton arbeiten möchten,
sind ganz herzlich willkommen. Wir freuen uns auf
euch.
Sonja Gerkensmeier und Ruth Blümel
Hauskreise
Klaus und Elke Wessel, Friedrich-Karl-Straße 31,
zwei Mal im Monat dienstags um 20:00 Uhr
8
KINDER UND JUGEND
01/2015
Kindergruppen im Gemeindehaus
Montags – Mittwochs – Donnerstags
Kirchenknirpse
Leitung:
08:45 – 11:45 Uhr
für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Andrea Leding,
Jennifer WoellerSamoray
Tel.
0157 3631 5432
Tel:
99 79 00 0
90 09 78 5
Tel:
68 19 06 5
Tel:
6880270
Tel.
90 39 93 6
Dienstags
Vormittagsspielgruppe
Leitung/Vertretung:
9:30 – 11:30 Uhr
für Kinder bis 1 Jahr
Martina Zerbe
Bettina Bogdan
Nachmittagsspielgruppe
16:00 – 18:00 Uhr
für Kinder von 6 Monaten
bis 1 ½ Jahren
Leitung:
Katja Sieker
Mittwochs
Eltern-Kind-Gruppe
Kontaktperson:
16:00 – 18:00 Uhr,
für Kinder bis 2 Jahre
Tanja Möller
Freitags
Spielgruppe Mutter-Kind
Kontaktperson:
10:00 – 12:00 Uhr
für Kinder bis 3 Jahre
Mareike Busse
Wir haben seinen Stern gesehen
und sind gekommen
gekommen
ihn anzubeten.
9
KINDER UND JUGEND
Gemeindebrief
Herzliche Einladung
Kinderkirche
Mach mit:
Am Samstag, 17. Januar 2015
10:00 – 12:30 Uhr im Gemeindehaus Obernbeck
für Kinder von 5-12 Jahren
Thema:
David,
König & Dichter
…David war der jüngste von acht
Söhnen und hat viele Abenteuer im
Leben durchgemacht, ehe er von den
Israeliten zum König erwählt wurde.
Welche spannende Abenteuer David
erlebt hat, möchten wir mit euch entdecken, und dabei könnt
ihr wie immer spielen, basteln, Fragen stellen und Antworten
bekommen…
Kleber, Stifte, Scheren und 1 Euro
für einen Imbiss und Kreativmaterial mitbringen.
Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Obernbeck
10
KINDER UND JUGEND
01/2015
Nach den Weihnachtsferien
starten wir wieder gemeinsam ins neue Jahr
Bibelentdeckerclub
Kinder von 4 – 6 Jahren
Donnerstag, 15:00 Uhr – 16:00 Uhr im Gemeindehaus Obernbeck
Der Bibelentdeckerclub lädt alle Kinder ein, die Spaß haben an den
biblischen Geschichten und die die frohe Botschaft entdecken wollen.
An jedem Nachmittag steht eine andere biblische Geschichte, ein Symbol oder ein Thema im Mittelpunkt. Drumherum werden wir spielen,
basteln, nachdenken und singen.
Kidstreff
Wenn du gerne bastelst, mit anderen Kindern
spielst, spannende und lustige Geschichten
hörst, dann bist du genau richtig in unserem
Kids-Treff, hier ist es nie langweilig.
Wir sind die Kindergruppe der Kirchengemeinde Obernbeck und treffen
uns an jedem
Freitag, 16:30 – 17:30 Uhr
im Gemeindehaus Obernbeck
Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren
sind herzlich eingeladen.
11
KINDER UND JUGEND
Gemeindebrief
Kinderfreizeit Grömitz
4. bis 11 Juli 2015
Für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren
Preis: 265 Euro
Unser Haus liegt im Ortsteil Lenste und verfügt
über 2 bis 4-Bett-Zimmer,
alle mit Dusche und WC.
Die Entfernung zum Strand
beträgt ca. 1 km. Im Haus
stehen uns eine Tischtennisplatte und ein Kicker zur
Verfügung.
Besonders
begeistern wird uns das
kleine Schwimmbad, das sich direkt im Haus befindet und zum Baden
einlädt. Aber natürlich wollen wir so oft es geht die nahe Ostsee nutzen,
um am Strand die Sonne und
das Meer zu genießen.
Das Programm für diese 7tägige Freizeit enthält neben
abwechslungsreichen Spiel-,
Sport- und Bastelaktivitäten
auch Gespräche und Workshops zu Fragen unseres
Lebens und Glaubens. Die
Wünsche der Teilnehmenden
zu den Angeboten und Programminhalten werden nach Möglichkeit in
das Programm aufgenommen.
Mehr Fotos und Infos zu den Freizeithäusern sind im
Internet zu finden unter:
www.johannes-falk-haus-groemitz.de
www.berghuette-roedinghausen.de
12
KINDER UND JUGEND
01/2015
Kinderfreizeit Berghütte Rödinghausen
13. bis 17 Juli 2015
Für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren
Preis: 90 Euro
Im Luftkurort Rödinghausen liegt unser
Freizeithaus, das sich
in besonderer Weise
für
Kinderreisen
eignet: die Berghütte.
Das weitläufige Wiehengebirge
bietet
vielfältige Möglichkeiten
für Wanderungen und Waldspiele. Nachtwanderungen zum Nonnenstein sind immer wieder ein besonderes Erlebnis. Auch der Grüne See
lädt zum Besuch ein. Die Berghütte verfügt auf dem Außengelände über
attraktive Spiel- und Sportmöglichkeiten.
In den Sommerferien bietet diese Freizeit ein spannendes Programm.
Bei Spiel und Sport, Bastelangeboten und interessanten Geschichten
vergeht die Zeit wie im Flug. Neben den gemeinsamen Aktivitäten gibt
es genügend Möglichkeiten zur eigenständigen Gestaltung. Bei hoffentlich gutem Wetter werden die Sportanlagen und das Lagerfeuer in guter
Erinnerung bleiben. Bei dieser Selbstversorgerfreizeit wird eine Mithilfe
beim Küchendienst erwartet.
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.juki-reisen.de
oder bei
Anja Heine, Gemeindepädagogin, Telefon 72834
13
KINDER UND JUGEND
Gemeindebrief
Kinderseite
14
01/2015
KINDER UND JUGEND
Zwillinge inHeiter
der Gebärmutter
unterhalten sich
und besinnlich
„Weißt du was?“ sagt die Schwester zu ihrem Bruder, „ich glaube, es gibt ein
Leben nach der Geburt!“- „Was für eine Idee!“ erwidert er, „warum denn? Hier
ist es doch schön dunkel und warm, und wir haben genug zu essen.“ Das Mädchen gibt nicht nach: „Es muss doch mehr als diesen Ort geben, etwas, wo Licht
ist. Und vielleicht werden wir uns frei bewegen und mit dem Mund essen.“
Aber sie kann ihren Zwillingsbruder nicht überzeugen. „Mit dem Mund essen,
so eine komische Idee. Und es ist noch nie einer zurückgekommen von ‚nach der
Geburt‘. Das hier ist alles, was es gibt! Und mit der Geburt ist das Leben zu
Ende. Warum willst du immer noch mehr?“- Nach längerem Schweigen sagt die
Schwester zögernd: „Aber weißt du, was ich noch glaube? Ich glaube, dass wir
eine Mutter haben!“
„Eine Mutter!“, entgegnet er spöttisch, „ich habe noch nie eine Mutter gesehen,
also gibt es sie auch nicht.“ - „Aber manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst
du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…“
Wieder schweigen beide eine Zeit lang. Schließlich fährt die Schwester fort:
„Spürst du nicht ab und zu diesen Druck? Das ist doch immer wieder ganz
unangenehm. Manchmal tut es richtig weh.“ - „Ja, aber was soll das schon
heißen?“
„Ich glaube, dass dieses Wehtun dazu da ist, um uns auf einen anderen Ort
vorzubereiten, wo es viel schöner ist als hier und wo wir unsere Mutter von
Angesicht zu Angesicht sehen werden. Wird das nicht aufregend sein?“
15
AUS DER GEMEINDE
Gemeindebrief
Das Presbyterium informiert
Das Presbyterium hat sich mit einer Machbarkeitsstudie zur Beleuchtung der
Christuskirche beschäftigt und möchte diese Studie der Gemeinde vorstellen. Dazu
beruft es eine Gemeindeversammlung ein. Diese soll am Mittwoch, den 14. Januar
2015, um 20:00 Uhr in der Christuskirche Obernbeck stattfinden, wo die beauftragte
Firma ihr Planungskonzept vorstellen wird.
Zwischenzeitlich hatte sich das Presbyterium mit diakonischen Angelegenheiten
befasst und die Flüchtlingsunterkunft am Vienhorst besucht, um sich ein Bild von der
Situation der dort untergebrachten Menschen zu machen. Mit Blick auf die
Einrichtung einer weiteren größeren Unterkunft für Flüchtlinge an der Ellerbuscher
Straße ist zu überlegen, was dies für unsere Gemeinde bedeutet, und in wieweit wir
uns dort einbringen.
Nachrichten und Termine
Spiele-Abend des Posaunenchores
Am Freitag, dem 2. Januar 2015, veranstaltet der Posaunenchor ab 19:00 Uhr seinen
traditionellen Skat- und Knobel-Abend im großen Saal des Gemeindehauses.
Feierabendmahl
Am Mittwoch, dem 7. Januar 2015, findet um 16:00 Uhr das traditionelle gemeinsame
Feierabendmahl für die Frauenkreise unserer Gemeinde statt.
Weihnachtsbaumsammlung
Schon seit vielen Jahren gehört die ‚Weihnachtsbaum-Sammelaktion‘ in Obernbeck zu
einer festen Einrichtung. Jedes Jahr in der Epiphaniaszeit fahren
jugendliche Helferinnen und Helfer gemeinsam mit Presbyterinnen und Presbytern durch unsere Gemeinde und sammeln
die ausgedienten Weihnachtsbäume ein.
In diesem Jahr findet die Aktion am Sonnabend, dem
10. Januar 2015, statt.
Bitte stellen Sie die Weihnachtsbäume an diesem
Tag spätestens bis 9:00 Uhr deutlich sichtbar
an Ihren Hauseingang.
Bitte denken Sie daran, vorher sämtlichen Christbaumschmuck
komplett und sauber von den Bäumen zu entfernen, damit es
beim Häckseln der Bäume und der anschließenden Rückführung in den Naturkreislauf
keine Probleme gibt. Für ihren winterlichen Abholdienst erbitten die Helferinnen und
Helfer eine Spende, die für die Jugendarbeit in unserer Gemeinde bestimmt ist. Einer
der Aktiven wird dazu an Ihre Haustür kommen! Wir sagen schon jetzt herzlichen
Dank.
16
01/2015
AUS DER GEMEINDE
Ausstellung „LebensMittel Wasser“
Vom 18. bis zum 25. Januar wird die Ausstellung „LebensMittel Wasser“ in der Galerie unseres Gemeindehauses zu
sehen sein.
Im biblischen Orient wusste man schon immer um die alles
umfassende Symbolik des Wassers. Unzählige Mythen,
Psalmen, Erzählungen und Riten basieren auf dieser Urkraft.
Von den Paradiesströmen bis zur Sintflut. Von den JordanTaufen des Johannes bis zur Heilungsgeschichte am See
Bethesda. Von den Wassern Babylons bis zu den Brunnen Kanaans und Galiläas und
dem Wandeln Jesu über den See Genezareth.
Unser heutiger Umgang mit dem Thema Wasser scheint da um vieles pragmatischer
und konfliktreicher: Wasser als Handelsware, „kein Blut für Wasser“, Menschenrecht
auf Zugang zu sauberem Wasser... um nur einige der aktuellen Schlagworte zu nennen. Diese Ausstellung möchte eine Brücke schlagen zwischen diesen scheinbar so
unterschiedlichen Wasserwelten. Und sie möchte sensibel machen für ein Lebensmittel, das in unserer Projektarbeit schon immer einen zentralen Stellenwert hatte. Denn
in den heißen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas entscheidet der Zugang
zum Wasser, die Möglichkeit Felder zu bewässern, Tiere zu tränken, Fische zu fangen,
über Leben und Tod. Er entscheidet, wer zu generationenlanger Leibeigenschaft
verurteilt ist, und wer, wie Millionen, zu Landflucht und hoffnungsloser Armut in den
Slums der Megastädte des Südens.
Der 11-Uhr-Gottesdienst am 25. Januar wird das Thema „Wasser“ aufnehmen.
Konfi-Freizeit
In der Zeit von 22. bis 24. Januar 2015 (Donnerstag bis Samstag) findet die Konfirmandenfreizeit in Bielefeld-Bethel statt.
Kreissynode
Am Samstag, dem 24. Januar 2015, tagt die Synode des Kirchenkreises Herford im
Lutherhaus in Herford.
Jugendkirchentag
Am Sonntag, dem 25. Januar 2015, wird in der Gesamtschule in Bünde-Ennigloh der
Jugendkirchentag gefeiert.
Konfirmanden-Elternabend
Der Elternabend für die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs
2014/2015 findet am Dienstag, dem 3. Februar 2015, ab 20:00 Uhr im Gemeindehaus
Obernbeck statt.
Frauenfrühstück
Das erste Frauenfrühstück im neuen Jahr findet am Samstag, dem 14. Februar 2015,
von 9:00 bis 14:00 Uhr in unserem Gemeindehaus statt. Mehr dazu im Februarbrief.
17
AUS DER GEMEINDE
Gemeindebrief
Abschied von Gerhard Meinert
Am 5. November ist unser ältester aktiver
Bläser Gerhard Meinert im Alter von 82
Jahren gestorben. Über 70 Jahre lang war er
einer der treuesten und beständigsten Bläser
im Posaunenchor. Wir sind traurig über
diesen Verlust und über die Lücke, die er
hinterlässt.
Schon mit 10 Jahren war er einer der Jungbläser, die unter der Leitung von Vater Sprekelmeier den Auftrag des Posaunenchores in der
und für die Gemeinde während des 2. Weltkrieges
aufrechterhielten:
Gottesdienstbegleitung und Beerdigungsblasen.
Viele von uns und aus der Gemeinde kennen
Gerhard noch mit seinem Flügelhorn, das er
jahrzehntelang geblasen hat. Das war „sein“
Foto: Fritz Schwier
Instrument, die Umstellung auf die Trompete hat er nur ungern vollzogen, aber
so, wie es seine Art war, solidarisch mitgetragen.
Beim Geburtstagsblasen brauchte Gerhard keine Noten. Er konnte die Choräle
auswendig blasen. Es kam höchstens mal vor, dass er den gerade neben ihm
stehenden Bläser bat: „Sag mir mal gerade den Anfangston.“ Das genügte ihm.
Dann wusste er Bescheid.
Barmherziger Gott, lieber Vater im Himmel,
unser ältester aktiver Mitbläser Gerhard Meinert ist gestorben. Wir sind traurig
über diesen Verlust und über die Lücke, die er hinterlässt.
Aber je länger wir darüber nachdenken, umso dankbarer können und wollen wir
dafür sein, dass wir ihn über 70 Jahre in unserem Chor, in unserer Gemeinschaft
haben durften. Wir wollen dankbar sein für seine Treue, für seinen Humor und
seine Gelassenheit, für seine Großzügigkeit und seine Hilfsbereitschaft. Das lass
uns bei aller Trauer nicht vergessen.
Guter Gott, nimm Gerhard in Gnade auf in deine Ewigkeit. Wir bitten dich,
schenk seiner Frau, den Kindern und allen, die um Gerhard trauern, und auch
uns durch deinen heiligen Geist die Kraft, dass sich die Traurigkeit eines Tages in
Dankbarkeit verwandeln möge.
Herr, sei bei uns am Abend unseres Lebens und am Abend dieser Welt. Amen.
Am 8. November haben wir Gerhard auf dem Witteler Friedhof zu seiner letzten
Ruhe begleitet.
Posaunenchor Obernbeck
18
AUS DER GEMEINDE
01/2015
Feierabendmahl der Frauen
am 7. Januar 2015
Seit mehr als zehn Jahren ist es bei den Frauen der Frauenhilfe zur
Tradition geworden, das neue Jahr mit einem Feierabendmahl zu begrüßen. Die Frauen verbringen den ersten Nachmittag ihres Kreises im
neuen Jahr gemeinsam mit den Frauen der anderen Kreise. Sie feiern
zusammen das Abendmahl, hören die Auslegung der Jahreslosung und
lassen den Nachmittag mit guten Gesprächen bei Schmalzbroten und
Tee ausklingen.
Das nächste Feierabendmahl findet am Mittwoch, dem 7. Januar 2015
um 16:00 Uhr im großen Saal unseres Gemeindehauses statt.
Dazu möchte das Organisationsteam in diesem Jahr ganz
besonders auch die Frauen der Gemeinde einladen, die nicht
zur Frauenhilfe gehören.
Irmgard Schröder
Einladung
zur
Gemeindeversammlung
am Mittwoch, dem 14. Januar,
um 20:00 Uhr
in der Christuskirche.
Das Thema geht uns alle an:
Die Erneuerung der Beleuchtung
in unserer Christuskirche!
Wir laden alle Gemeindemitglieder herzlich ein und würden
uns über eine rege Teilnahme freuen.
Das Presbyterium der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Obernbeck
19
Galerie im Gemeindehaus an der Christuskirche Obernbeck
AUS DER GEMEINDE
20
Gemeindebrief
GLÜCKSMOMENTE
Ausstellung ‚Glücksmomente‘
Fotoarbeiten von Siegfried Harre
Herzliche Einladung zur Eröffnung
am Freitag, 30. Januar 2015 um 19:00 Uhr
01/2015
AUS DER GEMEINDE
Glücksmomente… Die waren in der letzten
Ausstellung von den Kindern des Regenbogenkindergartens gemalt.
Nun sehen wir die Fotoarbeiten eines Obernbecker
Seniors.
Siegfried Harre hat diese Glücksmomente, wenn er
sieht, was er mit seiner Kamera eingefangen hat:
Da ist der geschenkte Augenblick in der Natur am
Wegesrand, den er eigentlich gar nicht erwartet hat.
Öfter ist es die Belohnung für geduldiges Warten, bis endlich die Situation
wiederkehrt, die er eher zufällig beobachtete.
Viele der besonderen Bilder sind mit einer selbst konstruierten „Fotofalle“
entstanden: Vögel und Mäuse fotografieren sich selbst in Situationen, bei
denen sie den Fotografen nicht dulden würden.
Und wie groß ist erst die Freude, wenn ihm ein fotografisches Experiment mit
Glasscheiben gelingt, von dem er eigentlich gar nichts erwartet hatte.
Überall werden heute Kurse zur Bildbearbeitung am Computer angeboten.
Da gibt es dann erstaunliche Ergebnisse. Und der Betrachter eines Bildes weiß
nicht mehr, wie eigentlich das Motiv ursprünglich war.
Einige der ausgestellten Bilder sind auch bearbeitet, aber nicht am Computer,
sondern manuell, „von Hand“ mit Messer, Papier, Leim und Materialien, die
Siegfried Harre ebenfalls „gefunden“ hat.
Ein besonderes „Leben“ aber erhalten diese Bilder, wenn der Fotograf selbst
begeistert und begeisternd von ihrer Entstehung erzählt.
Da bekommt man Lust, selbst einmal genauer hinzusehen und das Alltägliche
neu zu entdecken.
So bieten wir außer bei der Eröffnung zu dieser Ausstellung Führungen mit
dem Fotografen selbst an, auch und besonders für kleine private Gruppen.
Wie wäre es, wenn Sie Ihre nächste private Familienfeier beginnen würden
mit einem Besuch und einer Führung in der Galerie im Gemeindehaus
an der Christuskirche Obernbeck, Kirchstraße 16, 32584 Löhne?
Nehmen Sie dazu telefonischen Kontakt auf mit
Siegfried Harre 05732 2675.
Das Galerieteam
21
AUS DER GEMEINDE
Gemeindebrief
Konfi-Kleiderhandel
Was ziehe ich zur Konfirmation oder zum Abschlussball an????
„Wie kann ich meine noch fast neue
Konfirmations- oder Festtagskleidung
verkaufen?“
Am Freitag, 16. Januar 2015, von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr
kann getragene
Konfirmations- oder andere festliche Kleidung für junge Leute
(Anzüge, Sakkos, Hemden, Krawatten, Schuhe, Cocktailkleider, Abendkleider, Röcke, Blusen, ... bitte auf Bügeln) im Gemeindehaus Kirchlengern, Auf der Wehme 8, abgegeben werden (max. 10 Teile).
20 % des Verkaufserlöses, so wie eine einmalige Bearbeitungsgebühr
von 2,50 Euro kommen der evangelischen Jugend der Region Kirchlengern zugute.
Am Samstag, 17. Januar 2015, von 11:00 Uhr–14:00 Uhr
findet der Verkauf statt. Es erwartet Sie und Euch Konfirmations- und
Festtagskleidung zu Schnäppchenpreisen!!!!
„Herzlich willkommen“
Ihr Team vom Konfi-Kleider-Handel.
Bei Rückfragen Tel.: 05731/ 41542
Veranstalter :
Ev. Jugend Region Kirchlengern
22
AUS DER GEMEINDE
01/2015
Die Kirchenknirpse – klein aber oho!
Die Kirchenknirpse sind mit neuer Betriebserlaubnis im August gestartet. Die
ein- und zweijährigen Kinder haben sich schnell eingewöhnt, Kontakte geknüpft und offen auf neue Angebote reagiert. Mit Freude können wir berichten, dass ab Januar 10 Kinder in unserer Gruppe betreut werden.
Herbstfest bei den Kirchenknirpsen!
Unter dem Motto „der Herbst,
der Herbst ist da“, haben wir
Kirchenknirpse, die Eltern und
Geschwister einen abwechs-
lungsreichen Nachmittag verbracht.
In einem Stuhlkreis konnten die Knirpse zeigen, welche Spiele und Lieder sie
schon können. Ihre gebastelten Igel begleiteten uns dabei. Beim anschließenden Kaffeetrinken konnte sich jeder stärken und beim Drachenbasteln jeder
austoben.
Wir fanden den Nachmittag sehr
schön und freuen uns auf weitere
Feste und Aktionen.
Andrea und Jennifer!
23
AUS DER GEMEINDE
Gemeindebrief
Früher war ich jung, heute bin ich wunderbar
… und jeden Tag ein bisschen älter
Unter dieser Überschrift fand an einem sonnigen Samstagvormittag das
Obernbecker Frauenfrühstück statt. 140 (!) Frauen hatten sich angemeldet,
um sich bei liebevoll gedeckten Tischen und leckerem Frühstück durch die Referentin Annelie aus
der Wiesche anregen zu lassen und sich mit den
Tischnachbarinnen über die eigenen Gedanken
auszutauschen.
Zunächst einmal nannte Frau aus der Wiesche
Zahlen und Fakten zu unserer älter werdenden
Gesellschaft und regte dann an, über das eigene
Älterwerden nachzudenken, woraufhin sich
eine kaum zu stoppende ‚Murmelrunde‘ entwickelte.
Ich möchte hier einige persönliche Gedanken nennen. Im Vorfeld des Frühstücks wurde ich mehrfach angesprochen, dass ich für das Thema „zu jung
sei“, ich ja noch nicht in dem Alter sei … - Wann ist man jung? Wann ist man
alt? Älter werden wir alle, wer bestimmt, dass wir „alt“ sind? Und wann ist
man wunderbar?
24
AUS DER GEMEINDE
01/2015
Ich habe von dem Vormittag die Idee mitgenommen, dass wir alle wunderbar
sind. Wer sich wunderbar fühlt, hat gute Chancen, wunderbar zu sein! Für
dieses Wunderbar-Sein und -Bleiben setzte Annelie aus der Wiesche ans Ende
ihrer Ausführungen mit einem kleinen Augenzwinkern folgenden alten Text,
verfasst von Teresa von Avila (1515 - 1582):
Gebet eines älter werdenden Menschen
„O Gott, Du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages
alt sein werde. Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu
jedem Thema etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich, aber nicht grüblerisch, hilfreich, aber nicht diktatorisch zu sein. Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit erscheint es
mir ja schade, sie nicht weiterzugeben - aber Du verstehst, o Gott, dass ich mir
ein paar Freundinnen erhalten möchte.
Bewahre mich vor Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen. Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und
Beschwerden. Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr
zu Jahr. Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir die Krankheitsschilderungen
anderer mit Freuden anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen. Lehre
mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte keine Heilige sein – mit
ihnen lebt es sich so schwer – aber eine alte Griesgrämin ist das Krönungswerk
des Teufels.
Lehre mich, an anderen
Menschen unerwartete
Talente zu entdecken,
und verleihe mir, o Gott,
die schöne Gabe, sie auch
zu erwähnen.“
Der schöne Vormittag
war wieder in bewährter Weise von dem
Vorbereitungskreis
organisiert worden.
Simone Detering
Elsbeth Garl hatte wieder gemeinsam mit einigen
Musikerinnen für die gelungene musikalische
Gestaltung gesorgt. Ihnen allen an dieser Stelle
noch einmal ganz herzlichen Dank.
25
AUS DER GEMEINDE
Gemeindebrief
Kleidersammlung für Spangenberg
Anfang November waren wieder drei Wagen in Obernbeck mit Konfirmanden
und anderen Helfern unterwegs, die für das Spangenberg Sozialwerk Altkleider in der Gemeinde gesammelt haben. Mit etwas Verzögerung ging es los, als
auch das dritte
Fahrzeug
mit
Verspätung auf
den
Kirchhof
rollte. Doch die
letzten werden
die ersten sein,
heißt es schon in
der Bibel. Diese
Gruppe hatte als
erste alle Kleidersäcke
aus
ihrem
Bezirk
zusammengetragen und konnte sich schon mit Pommes und Würstchen vom bewährten
Grillteam am Gemeindehaus stärken, als die anderen beiden Gruppen noch
unterwegs waren.
In der Felder Gruppe sorgte ein Konfirmand für eine kleine Zwischenmahlzeit,
als auf seine Idee hin
bei ihm zu Hause ein
kurzer
Zwischenhalt
eingefügt wurde, um
für seine Fahrgemeinschaft frisch gebackene
Muffins aus der heimischen Küche zu organisieren. Mit neuer Kraft
konnte die Fahrt dann
weitergehen.
Insgesamt ist der Erfolg
Fliegende Kleidersäcke: Das sieht richtig nach Arbeit aus.
der Kleidersammlung
in den letzten Jahren sehr zurückgegangen, was wohl an der großen Konkurrenz durch kommerzielle Sammlungen liegt.
26
AUS DER GEMEINDE
01/2015
Das Spangenberg Sozialwerk sammelt ausschließlich für diakonische Zwecke
zur Unterstützung von Hilfsbedürftigen, hauptsächlich in Osteuropa, Südamerika, aber auch im eigenen Land. Es leistet Nothilfe z.B. nach Überschwemmungen oder anderen Naturkatastrophen und beliefert Kleiderkammern zur
Aufstockung ihres Sortiments, mit dem Ziel, Armut zu lindern und Nächstenliebe zu praktizieren.
Einige der fleißigen Helferinnen und Helfer
von links nach rechts:
Lisa Perner, Nele Tiesmeier, Mirja Störmer,
Melvin Homburg, Marie von Bargen
Darum bitten wir die Obernbecker, ihre nicht mehr gebrauchte Kleidung nicht
in einen der zahlreichen Sammelcontainer dubioser Firmen zu werfen, sondern, wenn möglich,
bis zur nächsten
Spangenbergsammlung zwischenzulagern. In naher Zukunft soll am Gemeindehaus dauerhaft ein Sammelbehälter des Spangenberg
Sozialwerks
aufgestellt werden,
damit die Zwischenlagerung zu Hause
nicht mehr nötig ist, man den Aufräumvorgang vollständig abschließen und
außerdem damit noch ein gutes Werk tun kann.
Sibylle Klaß
Fotos: Hartmut Schiermeier
27
AUS DER GEMEINDE
Gemeindebrief
DIE DIAKONIESTATION KIRCHLENGERN/LÖHNE-NORD IM JAHR 2013
Die Räumlichkeiten der Diakoniestation
Kirchlengern/Löhne-Nord finden sie im
Ortsteil Häver, Häverstaße 80, in Kirchlengern. Zum Einzugsgebiet gehören die Kirchengemeinden
Kirchlengern,
Stift
Quernheim,
Hagedorn,
Mennighüffen,
Siemshof, Obernbeck und seit 2013 auch die
Kirchengemeinde Löhne.
Die Diakoniestation Kirchlengern/Löhne-Nord
steht unter der Leitung von Ute Kröger und
Barbara Oevermann.
Ende 2013 beschäftigte die Diakoniestation
Kirchlengern/Löhne-Nord
insgesamt
23
Mitarbeitende in der Pflege, 14 Pflegefachkräfte (Krankenschwestern und Altenpflegerinnen), sowie 7 Pflegekräfte. Unterstützt wird
das Pflegeteam durch zwei Verwaltungskräfte.
Mit ihrem persönlichen Auftreten, fachlichen
Wissen und einer hohen Motivation steht die
gesamte Mitarbeiterschaft für den individuellen und guten Ruf unserer Station ein.
Dieser gute Ruf bestätigte sich auch durch
eine Qualitätsprüfung des Medizinischen
28
Dienstes der Krankenkassen am 17.01.2013.
Wir durften uns wie im Vorjahr über ein
Prüfungsergebnis von 1,0 freuen.
Unser Team versorgte im Jahr 2013 durchschnittlich 130 Kunden pro Monat mit
Pflegeeinsätzen. Auch wenn sich die absoluten Zahlen der Kunden gegenüber dem
Vorjahr kaum verändert haben, so gab es
doch eine hohe Fluktuation:
Es gab 103 Pflegebeendigungen, in erster
Linie begründet durch den Umzug in eine
stationäre Einrichtung oder durch Versterben. Dem standen 90 Neuaufnahmen
gegenüber.
Von 27 Menschen mussten wir im Jahresverlauf den letzten Abschied nehmen.
AMBULANTE PFLEGE PRAKTISCH
JÄHRLICHE QUALITÄTSPRÜFUNG DES
MEDIZINISCHEN DIENSTES DER
KRANKENKASSEN
Seit einigen Jahren findet in den Pflegeeinrichtungen eine Qualitätsprüfung durch den
Medizinischen Dienst der Krankenkassen
(MDK) statt.
Die Landesverbände
der
Krankenkassen
erteilen dem Medizinischen Dienst den
Prüfauftrag.
Die
Prüfungen
werden einen Tag
vorher
meistens
durch ein Fax angekündigt. Man unterscheidet eine Regelprüfung, eine Anlassprüfung oder Wiederholungsprüfung.
AUS DER GEMEINDE
01/2015
Ute Kröger
Leiterin der
Diakoniestation
Barbara
Oevermann
stellvertretendeLeiterin der
Diakoniestation
Regelprüfung
Diese Prüfung ist gesetzlich vorgeschrieben
und findet regelmäßig einmal im Jahr statt.
Anlassprüfung
Diese Prüfung findet aus einem besonderen
Anlass statt, z.B. nach einer Beschwerde.
Wiederholungsprüfung
Eine Prüfung, um festzustellen, ob Mängel, die
in einer Regel- oder Anlassprüfung festgestellt
wurden, beseitigt sind.
Der MDK führt einmal jährlich eine Regelprüfung durch. Es entscheidet das Zufallsprinzip,
wann für eine Pflegeeinrichtung diese Prüfung
stattfindet.
Die Prüfung dauert ein bis zwei Tage, je nach
Größe einer Einrichtung.
In der Regel führt die Prüfung ein zweiköpfiges
MDK-Prüfteam durch.
Dabei handelt es sich um erfahrene Pflegefachkräfte mit umfassender pflegerischer
Kompetenz und Kenntnissen in der Qualitätssicherung. Mindestens ein Mitglied des Prüf-
teams verfügt über eine Auditorenqualifikation.
Prüfablauf in der Diakoniestation Kirchlengern/Löhne-Nord:
Die Qualitätsprüfung durch den Medizinischen
Dienst der Krankenkassen fand am 17.01.2013
statt.
Planmäßig bekamen wir das Fax zur Ankündigung der Prüfung am Tag vorher gegen 13:00
Uhr.
Pünktlich um 9:00 Uhr erschien das Prüfteam
in der Diakoniestation.
Nach der Begrüßung und Vorstellung der
Anwesenden erläuterte der verantwortliche
Prüfer den Ablauf der Prüfung und dass es sich
um eine Regelprüfung handelt.
Um die Kunden ermitteln zu können, die
geprüft werden, wird eine Liste der gesamten
Kunden erstellt. Geordnet ist diese nach
Pflegestufen und nach Pflegearten.
Geprüft werden 10% der Gesamtkunden einer
Einrichtung, mindestens aber 5 Kunden und
maximal 15 Kunden.
In der Diakoniestation Kirchlengern/LöhneNord ermittelten wir am Prüftag 135 Gesamtkunden, davon hatten 47 Kunden die Pflegestufe 1, 31 Kunden die Pflegestufe 2 und 6
Kunden die Pflegestufe 3.
Geprüft wurden: 4 Kunden in der Pflegestufe 1,
3 Kunden in der Pflegestufe 2 und 1 Kunde in
der Pflegestufe 3.
Nach der Auswahl der zu prüfenden Kunden
wurde telefonisch eine Einverständniserklärung für diese Prüfung eingeholt. Dann fuhren
zwei Prüfer in Begleitung einer Pflegefachkraft
zu den Kunden.
Gleichzeitig fand in der Station mit der Pflegedienstleitung und stellvertretenden Pflegedienstleitung die Strukturprüfung statt.
Geprüft wurden:
• Der Versorgungsvertag mit den Krankenkasse wurde eingesehen.
29
AUS DER GEMEINDE
• Es wurde geschaut, ob das Prüfergebnis
vom Vorjahr ausgehängt ist.
• Nachgefragt wurde, ob die Pflegeeinrichtung zertifiziert ist.
• Inhalte der Stellenbeschreibung von
Leitung und Stellvertretung
• Wird nach dem Pflegemodell Bezugspflege
gearbeitet?
• Überprüfung der Fachlichkeit der Pflegekräfte musste nachgewiesen werden.
• Fand eine Schulung der Expertenstandards
statt?
• Gibt es einen Fortbildungsplan für das Jahr
2013?
• Dienstanweisungen und Verfahrensanweisungen wurden nachgeprüft.
• Sind Erste-Hilfe-Schulungen gelaufen?
• Gibt es einen Hygieneplan?
• Finden Dienstbesprechungen in der
Einrichtung statt?
• Umgang mit Beschwerden
• Überprüfung Checkliste Pflegetaschen
Nachdem die Pflegefachkräfte mit den Prüfern
vom Kunden zurück waren wurde die Pflegedokumentationsmappe der einzelnen Kunden
überprüft.
Das Augenmerk richtete sich auf die Individualität der Pflegeplanung, die Risikoerfassung
vom Patienten, den Pflegeablauf und die
Beratung, wie der Patient mit bestehenden
Risiken umzugehen hat.
Eine regelmäßige Überprüfung der Pflegedokumentation auf Veränderungen ist auch
zwingend notwendig.
Wir hatte Glück, noch an diesem Tag fand das
Abschlussgespräch mit allen Beteiligten statt.
Die Prüfer bedankten sich für die gute Zusammenarbeit und berichteten, dass alle
Kunden gut versorgt werden und sehr zufrieden sind.
In der Prüfung der Struktur wurden auch keine
Mängel erkannt, hier und da kam es zu
Verbesserungsvorschlägen.
30
Gemeindebrief
Es ist geschafft. Die Prüfung für das Jahr 2013
ist beendet und uns fiel ein Stein vom Herzen,
denn es ist immer wieder für die Mitarbeiter
und Leitung eine anstrengende Situation.
Das Ergebnis unserer Prüfung ließ auch nicht
lange auf sich warten, innerhalb einer Woche
stand unsere Note fest: die 1,0.
BESONDERE EREIGNISSE
25-JÄHRIGES DIENSTJUBILÄUM DER
DIENSTSTELLENLEITUNG
Am 1.2.2013 konnte ich als Leiterin der
Diakoniestation Kirchlengern/Löhne- Nord
mein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern.
Ein Tag, an dem man über das, was war und
über das, was kommt, nachdenkt.
Als ich mich 1988 nach gründlicher Überlegung dazu entschloss, aus dem stationären
Pflegebereich in die ambulante Pflege zu
wechseln, war einer meiner Beweggründe,
dass ich näher am Patienten sein wollte.
Ich hatte ein fundiertes Fachwissen in der
Pflege, war jung und motiviert. Aber wenn ich
heute zurückdenke, wusste ich nicht wirklich,
was im Einzelnen auf mich zukam. Ohne
Zusatzausbildung
für
Leitungsaufgaben
sprang ich ins kalte Wasser.
Wenn ich meine Arbeit von vor 25 Jahren mit
der jetzt vergleiche, sind doch erhebliche
Veränderungen zu erkennen.
Schauen wir mal, was mir so an Beispielen
einfällt:
• Damals wurde ich ohne Weiterbildung zur
Leitung und ohne Leitungserfahrung als
Leitung eingestellt. Heute wäre das undenkbar.
• Damals arbeitete ich als Leitung selbst in
der Pflege mit. Heute liegt mein Arbeitsschwerpunkt in der Organisation der Station. Der PC ist mein bester Freund.
• Damals wurden Kunden oft nur von
Montag bis Freitag versorgt, und es gab in
den meisten Fällen nur einen Einsatz am
01/2015
Tag. Heute gibt es einen Dienst rund um die
Uhr, an Wochenenden, Feiertagen und in
der Nacht.
• Damals gab es kein Handy, um ständig
erreichbar zu sein, sondern nur einen Anrufbeantworter, der in regelmäßigen Abständen abgehört wurde.
• Damals wurden Veränderungen am Patienten in ein Schreibheft notiert, und änderte
sich der Pflegeablauf, so gab es jeden Morgen vor Beginn der Tour eine mündliche
Übergabe von Kollegin zu Kollegin. Heute
gibt es eine aufwendige DokumentationsMappe für jeden Kunden.
• Damals wurden nur Leistungen der Behandlungspflege in Rechnung gestellt. Es
gab kein Pflegegeld, und es gab keine Pflegeversicherung. Heute sind wir ein Dienstleister, der wirtschaftlich arbeiten muss.
• Damals versorgten wir mit der Diakoniestation durchschnittlich 20 Kunden am Tag.
Heute sind es durchschnittlich 130 Kunden
am Tag.
• Damals habe ich mit einem Mitarbeiterteam von vier Pflegekräften angefangen.
Heute sind es 23 Pflegefachkräfte, die von
zwei Bürokräften unterstützt werden.
Ich könnte noch viele Dinge von damals und
heute in den Vergleich stellen, aber ich
denke, Sie können sich vorstellen, wie sich
meine Arbeit in den 25 Dienstjahren doch
verändert hat.
Sicher sind die Veränderungen für mich nicht
immer positiv gewesen, aber ich bin mit
meinen neuen Aufgaben gewachsen.
An manchen Tagen habe ich Momente, wo
ich über meine Arbeit nachdenke und mich
auch frage: „Ist das jetzt noch das, was du
wolltest, die Nähe am Patienten?“
Trotz alledem mache ich meine Arbeit gerne,
weil ich ein Team an meiner Seite habe, das
zueinander steht.
Nachdenkliche Momente wird es in meinem
AUS DER GEMEINDE
Berufsleben bestimmt immer mal wieder
geben und auch Momente, wo ich glaube,
dass die Arbeit nicht mehr zu bewältigen ist.
Dann ist es mal wieder soweit, und ich
brauche eine Auszeit und dazu die Weite der
Nordsee.
DIAKONISCHE AKTIVITÄTEN
Auch im Jahr 2013 veranstalteten wir einen
Nachmittag des Gedenkens an unsere
Verstorbenen im letzten Jahr. Dieser Nachmittag wurde von den Angehörigen gut
angenommen.
Um mit den Pfarrern der einzelnen Kirchengemeinden ins Gespräch zu kommen, z. B.
über Planung von Veranstaltungen und über
Neues aus der Station zu berichten, haben
wir zu einem Pfarrerfrühstück eingeladen.
Leider wurde diese Einladung von den
Pfarrern der Kirchengemeinden nicht angenommen. Das Netzwerk Kleiner Hilfen, das
unter der Leitung von Sabine Große-Loheide
steht, hat sich im Jahr 2013 einmal monatlich
getroffen, um sich auszutauschen. Alle
Netzwerkmitglieder haben einen Kunden in
der Betreuung.
DIAKONISCHES PROFIL
Auch in diesem Jahr hat in Absprache mit der
Kirchengemeinde ein Gottesdienst stattgefunden, den die Mitarbeiterinnen der
Diakoniestation zusammen mit Frau Potthoff
durchgeführt haben. - Wie auch in den
vergangenen Jahren wurden die Pfarrer der
einzelnen Kirchengemeinden in die Station
eingeladen, um gemeinsam über die aktuelle
Arbeit zu sprechen und Gottesdienste und
Veranstaltungen zu planen. Leider war die
Teilnahme sehr gering.
Für die Angehörigen veranstalteten wir einen
Nachmittag des Gedenkens der Verstorbenen 2012.
Wie in jedem Jahr wurde dieser Nachmittag
von den Angehörigen gut besucht.
31
AUS DER GEMEINDE
Gemeindebrief
In die Herzen gesungen
S
o manchen Konzertbesucher werden die Klänge des
Adventskonzerts durch die Vorweihnachtszeit begleitet haben. Die
110 Sängerinnen und Sänger der Obernbecker Kantorei und des
Jugendchores haben am ersten Advent wieder ihr traditionelles Konzert
gegeben und sich damit in die Herzen der Zuhörer gesungen. In diesem
Jahr hatten sich die Chöre Georg Friedrich Händel und seinem
„Dettinger Te Deum“ sowie dem „Messias“ gewidmet.
Die Kantorei Obernbeck gemeinsam mit dem Orchester Concerto Obernbeck
am 1. Advent 2014 im Altarraum der Christuskirche – Foto: Neue Westfälische
Mit großer Selbstverständlichkeit traten die Chormitglieder auf die
Tribüne im Altarraum. Das Programm sangen sie sicher und mit Überzeugung. Bereits in den Proben hatte Kantorin Elvira Haake auf den
großartigen Lobpreis, der in den Versen steckte, hingewiesen. So war
das Konzert geprägt von strahlender und klangvoller Ehrerbietung, aus
ganzem Herzen.
32
01/2015
AUS DER GEMEINDE
Einen großen Beitrag dazu leisteten auch die Solisten Jutta Potthoff
(Sopran), Eike Tiedemann (Alt), Rudolf Reimer (Tenor) und Hildebrand
Haake (Bass), die ihre Ausdrucksnuancen hervorragend trafen. Dabei
blieb vor allem das Duett „Er weidet seine Herde“ der beiden Sängerinnen in Erinnerung. Aber auch Hildebrand Haake konnte wieder mit
überwältigenden Tönen überzeugen.
Das Orchester „Concerto Obernbeck“ verhalf dem Klang zur Vollkommenheit. Orchester und Chor harmonierten miteinander und boten
damit ein ganz besonderes Hörerlebnis. Einen gesonderten Applaus
erhielt dabei der Trompeter Andreas Adam, der mit der Trompeten-Arie
aus dem Messias auf das Halleluja einstimmte.
Der Jugendchor entführte das Publikum mit seinen Stücken von John
Rutter kurzfristig aus der barocken Welt in die Gegenwart. Bereits seit
vielen Jahren haben die Jugendlichen eine Vorliebe für die Werke des
zeitgenössischen Komponisten. In diesem Jahr boten sie „This Is The
Day“ und „All Bells In Paradise“ dar. Letzteres stellte eine regelrechte
Tradition dar, weil die Orchesterpartitur zu dem Stück erst vor kurzem
erschienen war und der Jugendchor Obernbeck zu den ersten Chören
gehörte, die dieses Werk mit einem Sinfonieorchester aufführten. „John
Rutter ist ein Meister der Orchestrierung“, meinte Elvira Haake. So
rührte der farbenreiche Orchesterklang in Verbindung der engelsgleichen Stimmen der Jugendlichen manch einen Zuhörer zu Tränen.
Mit dem stimmgewaltigen Halleluja konnte die Kantorei zum Ende des
Konzertes noch einmal überzeugen und wurde dafür mit langanhaltendem Applaus und ‚Standing Ovation‘ seitens des Publikums belohnt. Als
Zugabe sangen die Chorsängerinnen und -sänger gemeinsam mit der
Konzertgemeinde Händels Weihnachtslied „Tochter Zion“ und erfüllten
die Christuskirche mit überwältigendem Klang.
Alle Beteiligten freuten sich über diese gelungene Einstimmung in die
Vorweihnachtszeit.
Anna Pia Möller
33
AUS DER GEMEINDE
Gemeindebrief
Winterzeit ist Theaterzeit
Ab Februar präsentiert
die Theatergruppe die irische Komödie
auf der Bühne des Gemeindehauses Obernbeck.
Die Einwohner eines kleinen irischen Dörfchens sind in heller
Aufregung. Jemand aus ihrer Mitte hat den Lotto-Jackpot geknackt.
Eine Sensation für den winzigen Ort! Aber wer ist der oder die
Glückliche?
Freuen Sie sich auf diese liebenswerte Geschichte
über einen Lottogewinn.
Wir sind überzeugt, Sie werden begeistert sein.
Merken Sie sich schon jetzt die folgenden Termine vor:
Sonnabend,
Freitag,
Sonnabend,
Sonntag,
Sonnabend,
21. Februar 2015,
27. Februar 2015,
28. Februar 2015,
1. März 2015,
7. März 2015,
20:00 Uhr - Premiere
20:30 Uhr
20:00 Uhr
18:00 Uhr
20:00 Uhr
Geschenkgutscheine können Sie auf Wunsch weiterhin
bei den Mitgliedern der Theatergruppe sowie
unter der Telefon-Nr. 05732 4119 oder
per E-Mail unter theko@onlinehome.de bestellen.
THeK.O – Theatergruppe der evangelischen Kirchengemeinde Obernbeck
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01/2015
AUS DEM KIRCHENKREIS
Gruppenfahrt des Ev. Kirchenkreises Herford
zum 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag
vom 3. – 7. Juni 2015 in Stuttgart
Es ist eine digitale Welt, auf
die der Kirchentag mit seinem Plakatmotiv für Stuttgart anspielt und die für viele
Menschen heute Alltag ist:
Das Suchfeld mit der Losung
„damit wir klug werden“
(Psalm 90,12) fordert geradezu dazu auf, Informationen zu
recherchieren, sich zu vernetzen und gemeinsam klug
zu werden.
Zugleich ist der Kirchentag selbst keine digitale Veranstaltung. Er
ist ein Ort der Begegnung, der inhaltlichen Auseinandersetzung und der
Inspiration. Er ist Raum für kreativen Austausch, ein Fest des Glaubens und
des gemeinsamen Erlebens.
Die Anmeldung erfolgt über das Amt für Jugendarbeit des Ev. Kirchenkreises Herford, das die Kirchentagsfahrt organisiert (Telefon: 05221
988-570).
Die Leitung hat der Kirchentagsbeauftragte Bernd Wimmer.
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf die gemeinsamen
Tage in Stuttgart.
Flyer liegen ab Mitte Januar in allen Gemeindehäusern des Ev. Kirchenkreises Herford aus.
Anmeldeschluss ist der 6. März 2015
35
AUS DEM LAND
Gemeindebrief
Ein Kirchenmann für frischen Wind
Der bayerische Landesbischof Bedford-Strohm ist das neue Gesicht
der Evangelischen Kirche
Dresden (epd). Der Münchner Kardinal Reinhard
Marx gab vor wenigen Tagen zu Protokoll: Er
werde keine Tränen der Verzweiflung vergießen,
wenn sein evangelischer Amtsbruder, Bayerns
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (54), zum
Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in
Deutschland (EKD) gewählt werde. Und falls dies
nicht klappen sollte, könnte er das Amt des
obersten Protestanten auch noch übernehmen,
bot der Kardinal launig in seinem Grußwort in DresBedford-Strohm
den dem evangelischen Kirchenparlament an.
epd-Bild / Neetz
Doch diese Bürde wollten ihm die Protestanten nun
doch nicht auch noch aufladen: Mit satter Mehrheit hoben Synode und Kirchenkonferenz Bedford-Strohm am 11. November auf den Schild - zunächst
für die verbleibende Amtszeit von einem Jahr, Wiederwahl im November 2015
nicht ausgeschlossen.
Was mit dem Ratsvorsitz auf ihn zukommt, weiß der ausgebildete Sozialethiker. Dass seine Aufgaben eine politische Dimension haben werden, steht
für Bedford-Strohm außerfrage. Aber politische Wortmeldungen sollten aus
geistlicher Motivation heraus kommen, sachgerecht sein und dürften sich
nicht in Politisieren oder »Tageskommentaren« erschöpfen, zieht der ehemalige Professor für Öffentliche Theologie eine klare Grenze.
Friedensethik, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz sind Themen, bei denen
Bedford-Strohm die öffentliche Kirche gefordert sieht, ohne dabei bevormundend zu sein. Im September besuchte er den Nordirak, um sich von der Lage
der Christen ein Bild zu machen. Mit diesen Eindrücken prägte er die friedensethische Meinungsbildung in der evangelischen Kirche zum Irak-Konflikt maßgeblich mit. Einen Monat später reiste er nach Israel und Palästina, um nach
dem Gaza-Krieg aus erster Hand zu erfahren, welche neuen Lösungswege sich
in diesem verhärteten Konflikt bieten könnten. Für das 500. Reformationsjubiläum in drei Jahren wünscht sich der neue Ratsvorsitzende ein Christusfest mit
einem weiten ökumenischen und internationalen Horizont.
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01/2015
AUS DEM LAND
Bedford-Strohm kann auf eine steile Karriere zurückblicken. Seit drei Jahren ist
er bayerischer Landesbischof und sorgt seither für frischen Wind. Seine vornehmliche Aufgabe sei es, so kündigte er nach der Bischofswahl an, etwas von
der Kraft des christlichen Glaubens auszustrahlen und zu orientieren. Ein
Bischof sollte der Kirche, aber auch der Gesellschaft ins Gewissen reden. Das
tut er seither auf freundliche Art und Weise mit Einfühlungsvermögen und
Klugheit.
Auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern sieht sich mit steigenden
Austrittszahlen konfrontiert. Doch Bedford-Strohm empfiehlt, angesichts
dieser Abwendung nicht kleinmütig zu sein. In der heutigen individualisierten
Zeit sei es umso höher zu bewerten, »dass rund 50 Millionen Menschen in
Deutschland sich aus Freiheit nach wie vor entscheiden, Mitglied in der Kirche
zu sein«.
Bedford-Strohm wurde 1960 in Memmingen geboren und studierte evangelische Theologie in Erlangen, Heidelberg und im US-amerikanischen Berkeley. In
den USA lernte er auch seine Ehefrau Deborah, eine Psychotherapeutin,
kennen.
Nach seinem Vikariat im baden-württembergischen Heddesheim ging
Bedford-Strohm als Gastprofessor an das Union Theological Seminary nach
New York. Von 1989 bis 1992 war er Assistent am Heidelberger Lehrstuhl von
Wolfgang Huber, dem späteren EKD-Ratsvorsitzenden. Bedford-Strohm
habilitierte 1998 über das Thema »Gemeinschaft aus kommunikativer Freiheit.
Sozialer Zusammenhalt in der modernen Gesellschaft. Ein theologischer
Beitrag«. Dann folgten einige Jahre als Pfarrer der Stadtkirche St. Moriz in
Coburg. Nach einer Vertretung an der Universität Gießen bekam er 2004 eine
Professur an der Universität Bamberg. Ausgleich und Entspannung findet er im
Gottesdienst oder beim Meditieren biblischer Texte, die er auch auf seinem
Smartphone liest. Wichtig sind ihm die Musik und die Natur und als
»Regenerationsquelle« vor allem seine Familie mit den drei Söhnen.
Wie kaum ein anderer leitender Geistlicher im deutschen Protestantismus ist
er in den sozialen Netzwerken präsent. Nach seiner Amtseinführung in Bayern
legte sich Bedford-Strohm ein Facebook-Profil zu. »Ich nehme auch selbst viel
mit von der Seite: Ich schreibe mir auf, was an Impulsen und Kommentaren
kommt«, sagt er. Seine Seite werde »intensiv« wahrgenommen. Mehr als
4.000 Fans zeugen davon.
Von Achim Schmid und Rainer Clos (epd)
37
AUS DEM LAND
Gemeindebrief
Westfälische Kirche erlaubt Segnung für Homo-Paare
Haushalt 2015 verabschiedet
Bielefeld (epd). Den göttlichen Segen Rahmen einer Andacht gesegnet
für ihre Partnerschaft können sich werden.
Die öffentliche Segnung soll in eihomosexuelle Lebenspartner in der
westfälischen Kirche künftig auch in nem eigenen kirchlichen Verzeichnis
einem öffentlichen Gottesdienst dokumentiert werden. Nach dem
zusprechen lassen. Diese am Beschluss muss mindestens einer der
20.11.2014 in Bielefeld beschlossene eingetragenen Lebenspartner evanNeuerung stellt sie Eheleuten weit- gelisch sein. Die Gestalt des Gottesgehend gleich. »Trauung« darf der dienstes
werde
stark
dem
Gottesdienst
aber
nicht heißen, er ist
auch keine offizielle
Amtshandlung. Die
Landessynode
der
Evangelischen Kirche
von Westfalen beschloss zum Abschluss ihres viertägigen
Jahrestreffens
auch,
Flüchtlingen
stärker zu helfen, und
verabschiedete den
Die ersten Abstimmungen gingen der Synode locker von
Haushalt für 2015.
der Hand.
»Wir können als
Kirche nicht Menschen eine Segnung
verweigern, die in Liebe und Treue
eine verlässliche Beziehung leben
und dafür um den Segen Gottes
bitten«, sagte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, dem Evangelischen
Pressedienst (epd). Bislang konnten
gleichgeschlechtliche Paare lediglich
in einer nicht-öffentlichen Feier im
38
Foto: EKvW
traditionellen
Traugottesdienst
zwischen Mann und Frau ähneln,
hieß es. Die Kirchenleitung soll den
Gemeinden entsprechendes liturgisches Material zur Verfügung stellen.
Während eine Reihe von Synodalen in teilweise emotional vorgetragenen Reaktionen von einem
wichtigen Schritt im Umgang mit
homosexuellen Paaren sprachen,
geht der Beschluss der Ökumeni-
01/2015
AUS DEM LAND
schen Arbeitsgruppe Homosexuelle Beihilfe zur Selbsttötung ist strikt
und Kirche (HuK) nicht weit genug. Es abzulehnen und zu unterbinden«,
dürfe kein Unterschied zu Ehen hieß es. Der Ausbau von Palliativmezwischen Mann und Frau gemacht dizin und Hospizen müsse vorangewerden.
trieben werden.
Für die Beratung und Begleitung
Kritisch äußerte sich das Kirchenvon Flüchtlingen sowie Projekte an parlament zu den derzeit verhandelden EU-Außengrenzen stellt die ten Freihandelsabkommen der EU
westfälische Kirche nach einer Ent- mit den USA und Kanada. Die Abscheidung der Synode 600.000 Euro kommen gefährdeten ökologische,
bereit. Im vergangenen Jahr waren soziale, gesundheitliche und juristibereits 250.000 Euro bewilligt wor- sche Standards in Deutschland und
den.
Europa. Zudem drohten negative
Am letzten Tag ihrer Beratungen Auswirkungen für Entwicklungs- und
verabschiedete die Synode außer- Schwellenländer.
dem den Haushalt für 2015. Danach
Auf das umstrittene Fracking zur
wird die viertgrößte deutsche Lan- Erdgasgewinnung soll nach Ansicht
deskirche im kommenden Jahr mit der westfälischen Kirche in Deutscheinem Gesamt-Etat von knapp 325 land völlig verzichtet werden.
Millionen Euro wirtschaften. In Die Synode forderte ein gesetzliches
diesem Haushalt ist aber
der Großteil der Zuweisungen an die Kirchenkreise nicht enthalten. Aus
Kirchensteuern erwartet
die westfälische Kirche
Einnahmen in Höhe von
455 Millionen Euro. Größter Ausgabeposten im
Gesamthaushalt
der
Landeskirche ist die Pfarrbesoldung mit 233 MillioPräses Annette Kurschus während der Pressenen Euro.
Die
Landessynode konferenz zum Abschluss der Synode. Foto: EKvW
sprach sich in einem weiteren Be- Verbot des Verfahrens. Es drohten
schluss für ein Verbot organisierter »erhebliche Eingriffe in den NaturSuizid-Hilfe aus. »Jede Form organi- und Wasserhaushalt«.
sierter oder gar geschäftsmäßiger
39
AUS DEM LAND
Gemeindebrief
Lutherjahr – Bild und Bibel
Das Lutherjahr 2015 und der 500. Geburtstag Lucas Cranach des Jüngeren
Konsequent hat Lucas Cranach der
Jüngere an das Wirken seines Vaters
angeknüpft und findet mit dem nächsten
Themenjahr der Reformation nun selbst
öffentliches Interesse. Das Jahr 2015
nimmt in der Reformationsdekade
seinen 500. Geburtstag (4. Oktober) zum
Anlass, sich unter das Leitmotto „Bild
und Bibel“ zu stellen. Das Werk des
jüngeren Cranach wird mit einer großen
Landesausstellung in Wittenberg, Dessau
und Wörlitz präsentiert. Lange galt das
vorrangige Interesse Lucas Cranach dem
Älteren, der in der Elbestadt Wittenberg
neben Philipp Melanchthon und Martin
Luther in der beginnenden Reformation
zur dritten prägenden Kraft der frühen
Reformation wurde.
Sein Sohn Lucas Cranach d. J. hat sich
früh mit dem Werk seines Vaters verbunden und den Erfolg der CranachWerkstatt seit 1537 maßgeblich beeinflusst. Nach dem frühen Tod seines
Bruders Hans führte er die väterliche
Malerwerkstatt in Wittenberg weiter und
übernahm auch politische Funktionen in
der
sächsischen
ReformationsMetropole. Wie sein Vater setzte er
evangelische Impulse in Bildnisse um und
entwarf zahlreiche Porträts der Reformatoren, arbeitete aber auch für katholische Auftraggeber; zudem nahm er in
seinem Schaffen viele Motive aus der
griechischen Mythologie auf.
Besonders prominent ist etwa der
Hauptaltar in der Weimarer Stadtkirche,
der – wie neue Forschungen zeigen –
vom jüngeren Cranach entworfen und
40
Lukas Cranach der Jüngere (1515-1586),
Das letzte Abendmahl, 1565
(Der Mundschenk rechts gilt als Selbstbildnis des Künstlers)
fertiggestellt wurde. Sein Bildmotiv
knüpft an die von der Cranach-Werkstatt
oft variierte Bildkomposition „Gesetz und
Evangelium“ an und rückt nunmehr den
Blick auf den Gekreuzigten ins dominierende Zentrum des Bildes. Am rechten
Bildrand rückt Cranach der Ältere zwischen Johannes den Täufer und Martin
Luther. Die bildliche Botschaft ist in der
Mitte des 16. Jahrhunderts deutlich: Die
Wittenberger Reformatoren gelangen
auf bedeutende Altäre und verweisen an
der Seite von biblischen Gestalten auf
Grundwahrheiten des evangelischen
Glaubens. So prägen sie nun auch im
Kirchenraum sinnenfällig die evangelische Kirche, deren Entstehung und
Botschaft sie maßgeblich beeinflussten.
AUS DEM LAND
01/2015
EVANGELISCHER KIRCHENTAG 2015
I
n diesem Jahr findet der 35. Deutsche
Evangelische Kirchentag vom 3. bis
7. Juni in Stuttgart statt (www.kirchentag.de). Er steht unter dem Motto „damit
wir klug werden“ aus dem alttestamentlichen Buch der Psalmen. Dort heißt es:
„Lehre uns bedenken, dass wir sterben
müssen, auf dass wir klug werden.“
(Psalm 90,12)
ie Losung ist sehr facettenreich: Laut
Kirchentagspräsident
Andreas
Barner fordert die Losung Antworten auf
gesellschaftliche Fragen der Zeit ein,
insbesondere die nach der Langfristigkeit
des Handelns angesichts der Endlichkeit
des Lebens. Die Generalsekretärin des
Kirchentages Ellen Ueberschär entdeckt
in dem Psalmwort die Bitte, das Leben
erklärt zu bekommen. Der Glaube an Gott
werde zur Quelle der Klugheit und zum
Anfang eines gemeinsamen Lernweges.
Die Losung sei demnach keine arrogante
Empfehlung der Gebildeten an alle
anderen, sondern ermuntere auch zu
protestantischer Selbstkritik.
ür den Landesbischof der gastgebenden Evangelischen Landeskirche in
Württemberg Frank Otfried July steht die
Losung dafür, im Leben, in den Routinen,
im täglichen Hamsterrad und auf der
Überholspur einen Gang zurückzuschalten.
chuld und Versöhnung, Bildung sowie
wirtschaftliche Verantwortung sind
drei Themen, die der Kirchentag in
Stuttgart in den Mittelpunkt stellen will.
Ein weiteres Thema, das sich durch viele
Veranstaltungen ziehen wird, sind die
globalen Herausforderungen einer sich
rasant verändernden Welt. Das gesamte
thematische Programm fächert sich auf in
die Stichworte Theologie und Spiritualität, Kirche und Gemeinde, Interreligiöser
Dialog, Gesellschaft und Bildung, Globale
Herausforderungen, Umwelt und Wandel, Kultur im Gespräch sowie Lebensführung und Zusammenleben.
D
F
S
D
as Plakatmotiv des Deutschen
Evangelischen Kirchentages zeigt ein
interaktives Suchfeld, wie es viele Menschen täglich nutzen, um Informationen
zu recherchieren, sich zu vernetzen und
gemeinsam klug zu werden. Das leere
Suchfeld beinhaltet ein bereits eingegebenes Jerusalemkreuz als Symbol für den
Kirchentag und ein Cursorzeichen. Rechts
vom Suchfeld ist eine Lupe zu sehen. Wie
bei modernen Suchmaschinen geht das
Feld nach unten hin auf, um als Empfehlung die Losung „damit wir klug werden“
(Psalm 90,12) zu präsentieren.
41
AUS DEM LAND
Gemeindebrief
UCC-Sommercamps:
Freiwillige gesucht für Feriencamps in den USA
Drei junge Leute aus dem Bereich
der Evangelischen Kirche von Westfalen haben im Sommer 2015 wieder
die Gelegenheit, zehn Wochen
lang in Ferienlagern der United
Church of Christ (UCC) in
Ohio/USA mitzuarbeiten. Das
Angebot richtet sich an ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende der Theologie oder
Religions- bzw. Gemeindepädagogik im Alter zwischen 18
und 30 Jahren, die bereit sind,
vom 5. Juni bis 1. August 2015
in einem Sommercamp zu arbeiten.
Die UCC ist mit der westfälischen
Landeskirche partnerschaftlich verbunden.
Im Pilgrim Hills Conference Center
in Brinkhaven und im Templed Hills
Conference Center in Belleville finden
in den Sommerferien jeweils einwöchige Familien-, Kinder- und Jugendfreizeiten mit unterschiedlichen
Themenschwerpunkten statt. Zu den
Aufgaben der Mitarbeitenden gehören neben der Rund-um-die-UhrBetreuung der teilnehmenden Gruppen auch andere Tätigkeiten (wie
Streichen, Putzen oder Rasenmähen).
Beide Ferienlager liegen in einem
Waldgebiet und sind durch einen
nahe gelegenen See und Fluss sowie
ein eigenes Schwimmbad und diverse
42
Sportplätze für Freizeitaktivitäten
bestens geeignet.
Voraussetzung für eine erfolgrei-
che Bewerbung ist neben guten
englischen Sprachkenntnissen auch
die Bereitschaft, eigenes Wissen,
kulturelle Traditionen und religiöse
Erfahrungen mit anderen zu teilen
und dadurch Kindern und Jugendlichen Impulse für ihr Leben zu geben.
Den Freizeiten geht eine Vorbereitungswoche (einschließlich ErsteHilfe-Kurs) voraus.
Flug- und Transportkosten, Unterkunft und Verpflegung übernimmt
die UCC. Zusätzlich wird ein Taschengeld von 70 Dollar pro Woche gezahlt.
Für alle Interessierten findet am
7. Januar 2015 um 14 Uhr ein Infogespräch im Landeskirchenamt in
Bielefeld, Altstädter Kirchplatz 5,
statt.
AUS ALLER WELT
01/2015
Wo einst das Paradies …
„Jedes Mal, wenn wir in die Stadt fahren,
hoffen wir, dass wir einen finden zum
Enthaupten“, sagt ein vielleicht mal
gerade 20-jähriger Deutscher, der für
den sogenannten „Islamischen Staat
(ISIS)“ „Dschihad macht“, stolz in die
Kamera, die ein Propaganda-Video für
„ISIS“ aufnimmt.
Das mörderische Treiben im Irak und in
Syrien kann auch Deutschland erreichen,
rund 400 Deutsche sollen bei der „ISIS“
kämpfen. Diese „persönliche Betroffenheit“ scheint notwendig, damit breitere
Kreise unserer Gesellschaft endlich zur
Kenntnis nehmen, was vor allem Christen, Jesiden und Kurden seit einigen
Monaten zu erleiden haben.
Was zurzeit im Nahen Osten geschieht, macht fassungslos. Die ganze Welt ist
mit etwas unfassbar Bösem konfrontiert. Schlechtes, Böses, Furchtbares
geschieht jederzeit und überall auf der Welt. Aber in dieser Monstrosität, mit
der Menschen dort wüten? Wie damit umgehen? Politik, Gesellschaft, Kirchen
sind gespalten: Waffen liefern? Soldaten schicken? Ich denke, dass jetzt gehandelt werden muss. Ursachenforschung ist wichtig und notwendig – hilft
aber den Menschen nicht, die jetzt verfolgt, misshandelt, getötet werden.
Auch die Sorge, in wessen Hände gelieferte Waffen später landen können, ist
berechtigt, darf aber kein Grund sein, dem Morden tatenlos zuzuschauen. Ich
als Einzelner kann wenig machen, doch ich kann spenden, wo Hilfe gebraucht
wird, und an die Verfolgten täglich in meinem Gebet denken.
Eine Randnotiz, die zusätzlich nachdenklich macht: Das Böse spielt sich genau
dort ab, wo nach den Worten der Bibel das Paradies lag. Sie kennen vielleicht
die Flussnamen aus dem zweiten Schöpfungsbericht? Euphrat und Tigris?
Wenn Sie das bei Google Earth eingeben, schickt Sie das Programm genau … –
in den Irak. Beten wir, dass dort, wo jetzt die Hölle herrscht, in naher Zukunft
nicht das Paradies, aber doch wieder Frieden und Gerechtigkeit Einzug halten.
Michael Tillmann
43
FREUD UND LEID
Wir gratulieren zum Geburtstag
44
Gemeindebrief
01/2015
FREUD UND LEID
45
FREUD UND LEID
Gemeindebrief
Wir nehmen Abschied
Meine Zeit steht in Deinen Händen.
Psalm 31, 16
†
Rolf Schneider wurde am 7. Juni 1955 Am Rott in Obernbeck als Kind
der Eheleute Martin und Alma Schneider geboren. Als Jugendlicher
erlernte er bei der Firma Pahmeyer das Elektriker-Handwerk und arbeitete dort einige Jahre, bis er aus gesundheitlichen Gründen umschulte
und Informations-Elektroniker wurde. Er folgte seiner Leidenschaft, zu
der schon in seiner Jugend das Amateurfunken gehörte, und eröffnete
1981 in Lübbecke ein Elektronik-Fachgeschäft, das er mit Liebe und
Hingabe betrieb. Am 28. Oktober 1983 heiratete er die Näherin Karin
Spata. Sie wurden von Pastor Voß getraut. Den beiden wurde ihr Kinderwunsch mit ihren Zwillingssöhnen Thorsten und Tobias erfüllt. Im
Januar dieses Jahres zeigte sich bei Rolf Schneider eine Krebserkrankung, und es folgen Therapien und Operation, verbunden mit der Hoffnung auf Genesung. Doch dann verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide. Die letzten zwei Wochen seines Lebens verbrachte
er im Hospiz Veritas in Lübbecke, wo er am 27. Oktober im Alter von
59 Jahren verstarb. Um ihn trauern seine Frau mit den Söhnen, den
Anverwandten und Bekannten.
„Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns
sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn
für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?“ Römer 8, 31 ff.
†
Heinrich Hüske wurde am 25. September 1929 im Haus Nr. 435 in
Obernbeck geboren. Er war das zweite von drei Kindern des Ehepaares
Hermann und Alma Hüske, geb. Busse. Von Pastor Erdmann wurde er in
46
FREUD UND LEID
01/2015
unserer Christuskirche getauft. Der Vater fiel im Zweiten Weltkrieg, und
so teilte die junge Familie das Schicksal vieler Kriegswitwen und
-waisen. Nach dem Schulabschluss machte er eine Ausbildung zum
Schaffner bei der Reichsbahn und arbeitete später als Beamter bei der
Bundesbahn. Am 9. Juli 1955 heiratete er die Näherin Erna Boenke. Sie
wurden in der St. Marien-Kirche in Kirchlengern von Pastor Berger
getraut. Ihnen wurden vier Kinder geschenkt, von denen sie zwei bereits zu Grabe tragen mussten. Im Jahr 1974 zog die Familie in das neu
erbaute Haus in der Gumbinnener Straße. Die Eheleute führten ein
erfülltes Leben mit einer langen gemeinsamen Ruhestandszeit und
hätten im nächsten Jahr ihre Diamantene Hochzeit feiern können. Vor
drei Jahren erkrankte Heinrich Hüske. Er war die letzten beiden Jahre
bettlägerig und wurde von seiner Frau und seinen Kindern liebevoll
gepflegt. Am Reformationstag, dem 31. Oktober, entschlief er im gesegneten Alter von 85 Jahren. Um ihn trauern seine Frau mit der Tochter und dem Sohn, die zehn Enkelkinder und sechs Urenkelkinder sowie
weitere Angehörige und Freunde.
2. Kor. 5, 1: „Wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus nicht
mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.“
†
Hildegard Osterkamp wurde am 30. Januar 1922 als zweites Kind der
Eheleute Pahmeyer in Wulferdingsen geboren. Sie wuchs auf dem
großen elterlichen Bauernhof auf und arbeitete dort mit. Dann lernte
sie den Kaufmann Wilhelm Osterkamp kennen und lieben. Die beiden
heirateten und ließen sich am 9. November 1951 in Bergkirchen trauen. Zunächst wohnten sie auf dem Hof in Wulferdingsen; 1952 konnten
sie in ihr eigenes Haus in Obernbeck an der Kantstraße einziehen.
Ihnen wurde ein Sohn geschenkt. Im Frühjahr des Jahres 1995 verstarb
ihr Mann, und Hildegard Osterkamp lebte bis ins hohe Alter allein in
ihrem Haus. Nach einigen gesundheitlichen Beschwerden zog sie im
September in das Seniorenheim Maria Rast in Herford um und gehörte
dort zu den rüstigen Bewohnern. Nach einem Sturz musste sie ins Klini47
FREUD UND LEID
Gemeindebrief
kum Herford, ihre gesundheitliche Situation verschlechterte sich, und
sie entschlief dort im Beisein der ihr vertrauten und geliebten Menschen im gesegneten Alter von 92 Jahren. Um sie trauern ihr Sohn
Marold mit seiner Frau Angela sowie Tina und Nina, die für sie wie
Enkelkinder waren, und weitere Verwandte und Bekannte.
„Meine Zeit steht in deinen Händen.“ Psalm 31, 16
†
Ilse Goldstein wurde am 2. September 1926 als erstes von drei Kindern
der Eheleute Karl und Anna Zurheide in Südlengern geboren. Sie wurde
in der ev. Kirche getauft und konfirmiert. Nach ihrer Schulentlassung
lernte sie bei der Firma Elsbach den Beruf der Näherin und wurde nach
ihrer Ausbildung als Bandleiterin eingesetzt. November 1943 wurde sie
zum Kriegsdienst verpflichtet und Straßenbahnschaffnerin in Bielefeld.
Hier hatte sie einen ganz besonderen Schutzengel, als am
30. September 1944 amerikanische Bomberflugzeuge die Stadt in
Schutt und Asche legten. Viele ihrer Kameradinnen verloren ihr Leben.
Sie konnte sich unbeschadet in einen Luftschutzkeller retten. Nach dem
Krieg arbeitete sie wieder bei Elsbach in Herford. 1948 lernte sie ihren
späteren Mann Wilhelm Goldstein kennen. 1953 heirateten die beiden,
und 1955 wurde ihnen ihr Sohn Bernd geboren. Dieser heiratete 1981,
und beide Familien wohnen seitdem zusammen mit nun zwei erwachsenen Enkelkindern im Haus am Eggeweg 185. Im Jahr 2013 war es ihr
und ihrem Ehemann noch vergönnt, die Diamantene Hochzeit im Kreise
ihrer Familie zu feiern. Im letzten Jahr wurde Ilse Goldstein zunehmend
schwächer. Familie und Diakoniestation pflegten sie zuhause. Am
11. November entschlief sie im Beisein der geliebten Menschen im
gesegneten Alter von 88 Jahren. Um sie trauern ihr Mann mit dem
Sohn, der Schwiegertochter und den Enkelkindern sowie weiteren
Anverwandten, Freunden und Menschen, die ihr nahe standen.
„Ich liege und schlafe ganz mit Frieden, denn allein du, HERR, hilfst mir,
dass ich sicher wohne.“ Psalm 4, 9
†
48
FREUD UND LEID
01/2015
Die Namen der Verstorbenen
im Kirchenjahr 2013 / 2014
Im zurückliegenden Kirchenjahr mussten wir 69-mal von einem unserer
Gemeindeglieder Abschied nehmen.
Wir nennen an dieser Stelle noch einmal ihre Namen.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
Karl-Heinz Kröger
Lieselotte Westerholt
Fritz Künne
Luise Wilbert
Leon Hasselbach
Margret Bergmeyer
Anje Knollmann
Waldemar Penner
Erwin Beinke
Peter Bose
Ida Sommerfeld
Else Knoll
Hildegard Geilker
Minna Teilkemeier
Bärbel Waschulewski
Philipp Klunk
Elisabeth Twelsiek
Bruno Tydecks
Gertrud Siekmann
Ursula Schowe
Willi Schröder
Arnold Siekmann
Waltraut Prause
Wolfgang Harre
Stadtrandweg 5
Am Rott 12
Pickertweg 32
früher: Kösterstraße 19
Werster Straße 107a
früher: Ellerbuscher Straße 77
Bahnhofstraße 82
Im Esch 2a
Nordbreite 27
Rotdornstraße 10
früher: Wellbrocker Weg 3
Im Niedernbrock 36
Ulenburger Allee 69
Am Rott 15
Piperkamp 25
Rauchstraße 7, Holzminden
In der Masch 42
Steinacker 21
Andersenstraße 16
Arndtstraße 2
Lönsweg 15
Andersenstraße 16
Kantstraße 3
Schwanenburgstraße 10
82 Jahre
82 Jahre
86 Jahre
100 Jahre
5 Monate
81 Jahre
86 Jahre
65 Jahre
82 Jahre
56 Jahre
102 Jahre
91 Jahre
91 Jahre
94 Jahre
62 Jahre
60 Jahre
86 Jahre
73 Jahre
86 Jahre
82 Jahre
85 Jahre
86 Jahre
78 Jahre
82 Jahre
49
FREUD UND LEID
25
26
27
28
29
30
Herbert Schewe
Willi Lücking
Horst Sommerfeld
Hanna Bollmann
Ernst Lüking
Kurt Witthus
31
32
33
34
36
35
37
38
39
40
41
42
43
44
Werner Pawelczik
Melitta Meyer
Minna Meier
Kurt Klermund
Willi Wollbrink
Edith Vollmer
Werner Ahlemeier
Heinz Stürzebecher
Charlotte Hinz
Erich Holz
Klara Rohde
Heinrich Kämper
Marianne Willig
Irmgard Pawelczik
45
46
47
48
49
Karl Kreft
Monika Zachlod
Helga Wehner
Karl Heinz Marten
Margret Möller
50
51
52
53
Kurt Pönninghaus
Erna Hagemeier
Irmgard Paweletz
Hans Rosen
50
Gemeindebrief
Pickertweg 31
früher: Mergelkuhle 14
früher: Wellbrocker Weg 3
Pickertweg 35
früher: Horstweg 44
Herforder Str.34a,
Bad Oeynhausen
Lübbecker Straße 21
früher: Sprekelburg 10
früher: Tonwerkstraße 28
Ulenburger Allee 53
Kösterstraße 15
Lönsweg 19
Mörikestraße 10
Arndtstraße 5
Lübbecker Straße 21
Bahnhofstraße 145
Zum Uthoff 4
Wallücker Bahnweg 18
Nordbreite 8
Herforder Str. 10,
Bad Oeynhausen
An der Autobahn 9
Zum Bade 3
Kösterstraße 11
Unterer Eggeweg 65
Alter Postweg 6,
Bad Oeynhausen
früher: Im Kreuzacker 14
Lübbecker Straße 21
Vor der Egge 10
Bahnhofstraße 97
77 Jahre
75 Jahre
65 Jahre
90 Jahre
87 Jahre
81 Jahre
89 Jahre
74 Jahre
93 Jahre
71 Jahre
84 Jahre
79 Jahre
79 Jahre
71 Jahre
90 Jahre
72 Jahre
98 Jahre
94 Jahre
67 Jahre
92 Jahre
80 Jahre
56 Jahre
71 Jahre
88 Jahre
84 Jahre
85 Jahre
93 Jahre
65 Jahre
78 Jahre
FREUD UND LEID
01/2015
54
55
56
57
58
59
60
Hannelore Pommerenke
Harald Brackmann
Ingrid Möller
Heinrich Klinger
Robert Lider
Irmgard Maletzky
Brunhilde Witthus
61
62
63
64
65
66
67
68
69
Hanna Riedel
Werner Markmann
Reinhold Schütte
Sigrid Müller
Rolf Schneider
Heinrich Hüske
Marita Harre
Hildegard Osterkamp
Ilse Goldstein
Eichendorffstraße 5
Theodor-Fontane-Straße 1
An der Pfarre 3 - 5
früher: Schwanenburgstraße 8
Jahnstraße 65
Lübbecker Straße 21
Am Hamkebach 8,
Bad Oeynhausen
Geibelstraße 1
Lisztstraße 17
Am Nordhang 32
Gröchteweg 112, Bad Salzuflen
Am Rott 2
Gumbinnener Straße 5
Lisztstraße 19
Kantstraße 20
Eggeweg 185
81 Jahre
80 Jahre
72 Jahre
88 Jahre
88 Jahre
90 Jahre
83 Jahre
82 Jahre
90 Jahre
85 Jahre
59 Jahre
59 Jahre
85 Jahre
58 Jahre
92 Jahre
88 Jahre
1. Korinther 13, 13
51
SONSTIGES
Gemeindebrief
Unerhört schön
An einer U-Bahn-Haltestelle in
Washington DC steht an einem
kalten Januarmorgen 2007 ein Mann
mit einer Violine. Er spielt Bach, auch
Schubert.
Während dieser Zeit
kommen im morgendlichen Berufsverkehr
Hunderte von Menschen an ihm vorbei. Es
dauert ein paar Minuten, bis der erste Passant den Geiger bemerkt. Er
verlangsamt seinen Schritt für ein paar Sekunden. Aber er unterbricht
seinen Weg nicht.
Kurz darauf wirft eine Frau den ersten Dollar in den Hut des Musikers, aber
auch sie bleibt nicht stehen. Ein junger Mann hält kurz inne, um zuzuhören. Aber ein Blick auf
seine Uhr treibt ihn an,
weiterzugehen. Dann
nähert sich ein etwa
dreijähriger Junge. Er
möchte stehen bleiben,
aber seine Mutter zieht
ihn an ihrer Hand weiter. Das Kind schaut im
Gehen zurück, will der
Musik weiter zuhören.
Die Mutter treibt es an.
Wie dieser Junge verhalten sich einige Kinder, aber ausnahmslos drängen
ihre Eltern sie zur Eile.
52
01/2015
SONSTIGES
Der Geiger spielt,
ohne
abzusetzen.
Insgesamt sechs Menschen bleiben vor ihm
stehen und hören ihm
für kurze Zeit zu.
Vielleicht 20 Vorübergehende
werfen
ihm eine Münze in
den Hut.
Nach einer knappen Dreiviertelstunde beendet der Geiger sein Konzert. Es
wird still. Aber niemand nimmt davon Notiz, niemand applaudiert. 32
Dollar sind zusammen gekommen.
Der Violinist war Joshuar Bell, einer der besten Musiker der Welt. Er spielte
unter anderem eines der komplexesten und schwierigsten Musikstücke,
die jemals geschrieben wurden: die „Chaconne in d-Moll“ von Johann
Sebastian Bach. Die Geige, die er dafür verwendete, war 3,5 Millionen
Dollar wert.
Zwei Tage davor hatte
Joshuar Bell vor einem
ausverkauften Haus in
Boston das gleiche
Konzert gegeben. Die
Karten für dieses Ereignis kosteten durchschnittlich 100 Dollar.
Sein Auftritt in der UBahn-Station war ein
Experiment. Die Zeitung
‚Washington Post‘ hatte
es in Auftrag gegeben. Die Redaktion interessierte die Frage, ob Menschen
Schönheit auch in einem ganz alltäglichen Umfeld wahrnehmen.
Ob wir die Besonderheit einer Situation in einem unerwarteten Kontext
erkennen. Und ob wir uns in unserem routinierten Tagesablauf vom Augenblick berühren lassen.
Quelle: Der andere Advent, 04.01.2013
53
SONSTIGES
Gemeindebrief
Infos in Kurzform … mehr gibt’s im ‚Netz‘
Respekt und Toleranz als Bildungsaufgabe
Der Rat der EKD hat unter dem Titel „Religiöse Orientierung gewinnen. Evangelischer Religionsunterricht
als Beitrag zu einer pluralitätsfähigen Schule” eine
neue Denkschrift veröffentlicht. Damit wendet sich
die EKD an alle, die sich in der Schule und ihren
Gremien, in Schulverwaltungen und Ministerien, in
der Lehrerbildung und in den kirchlichen Unterstützungssystemen sowie in Öffentlichkeit, Politik und
Wissenschaft mit den Fragen von Schule und Religion auseinandersetzen.
http://www.ekd.de/download/religioese_orientierung_gewinnen.pdf
Materialheft zum Kirchentag 2015
„Ausgeklügelt” – so lautet der Titel des Materialheftes für Schulen und Gemeinden zur KirchentagsLosung „damit wir klug werden". Herausgeberin ist
die Evangelische Landeskirche in Württemberg
zusammen mit dem Pädagogisch-Theologischen
Zentrum der Landeskirche. Das Heft soll Bildungsverantwortliche in Schulen und Gemeinden anregen, die
Losung für den Kirchentag in Stuttgart vom 3. bis
7. Juni 2015 jetzt schon bekannt zu machen und in
ihren Gruppen zu thematisieren.
http://static.kirchentag.de/production/htdocs/fileadmin/dateien/zzz_NE
UER_BAUM/Service/Downloads/Publikationen/DEKT35_Materialheft_Au
sgekluegelt.pdf
Trauerbroschüre „Du bist mir täglich nahe …”
Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche
Deutschlands (VELKD) hat die Publikation „Du bist
mir täglich nahe…– Sterben, Tod, Bestattung, Trauer”
neu herausgegeben. Das 92-seitige Heft wendet sich
an Menschen, „die trauern und an jene, die sie in
ihrer Trauer begleiten”. Das praktische Bookletformat passt gut in jede Tasche.
http://www.ekd.de/presse/pm204_2014_velkd_trauerbroschuere.html
54
01/2015
SONSTIGES
Kirchenbuchportal „Archion”
Das neue, kostenpflichtige Kirchenbuchportal „Archion”
der evangelischen Kirche bietet Ahnenforschern und
Archiven aus dem In- und Ausland den Zugriff auf
derzeit rund 38.000 digitalisierte Kirchenbücher aus
evangelischen Archiven für die Vollrecherche.
http://www.kirchenbuchportal.de/
Josefs-Geschichte in leicht verständlicher Sprache
Die biblische Geschichte über Josef gibt es jetzt in leicht
verständlicher Sprache. Das „Büro für Leichte Sprache“
der Lebenshilfe in Bremen hat den alttestamentlichen
Text so übersetzt, dass ihn Menschen mit geringer Sprachund Lesekompetenz gut verstehen können. „Wir achten
auf kurze Sätze, vermeiden Fremdwörter, trennen lange
Wörter mit einem Bindestrich und bringen nur eine
Aussage pro Satz“, erläuterte am Freitag Projektleiterin
Judith Nieder. Das Buch erzählt die biblische Geschichte
von Josef und seinen Brüdern, dem Pharao und den
sieben fetten und mageren Jahren. Kontrastreiche und
farbige Bilder sollen helfen, den Text noch besser zu
verstehen. Die Lebenshilfe setzt mit der Josefs-Geschichte
ihr ökumenisches Bibel- Projekt fort, das die „Aktion
Mensch“ mit Sitz in Bonn mit 250.000 Euro unterstützt.
Bisher sind die Oster- und die Weihnachtsgeschichte
übersetzt worden. Im kommenden Jahr soll die Schöpfungsgeschichte folgen. Ergänzt wird das gedruckte Buch
durch eine digitale Fassung, ein Hörbuch und ein Gebärdenvideo.
http://www.leichte-sprache.de/
EKvW-Dossier „Flucht und Asyl”
Das als pdf-Datei neu erschienene EKvW-Dossier enthält jede Menge Informationen und Hintergründe,
Zahlen und Fakten zum Thema Flüchtlinge. Neben
einem Leitwort von Präses Annette Kurschus gibt's
unter anderem auch konkrete Beispiele für Engagement von Landeskirche, Kirchenkreisen und Gemeinden.
http://www.evangelisch-in-westfalen.de/themen/flucht-und-asyl.html
55
VERKÜNDIGUNG
Gemeindebrief
Wofür sind die Engel da?
In der Bibel kommen Engel an ziemlich vielen Stellen vor. Als mächtige
Gestalten besuchen sie Menschen.
Die erschrecken oft so sehr, dass
Engel ihre Botschaft regelmäßig mit
„Fürchte dich nicht!“ beginnen – so
wie der Erzengel Gabriel, der Maria
Jesu Geburt ankündigt. Andere Engel
loben Gott, zum Beispiel die „Menge
der himmlischen Heerscharen“,
die den Hirten auf dem Feld
erscheint. Wieder andere
retten Leben: Ein Engel
befiehlt Josef, mit Maria
und Jesus nach Ägypten
zu fliehen. König Herodes wolle Jesus umbringen.
Gesagt,
getan
–
eine
Rettung in letzter
Minute.
Engel haben in der Bibel also verschiedene Funktionen. Trotzdem
heißen sie im Originaltext oft nur
„Bote“, auch ihr Aussehen scheint
unwichtig. Ob nun Engel, die retten,
Botschaften überbringen oder Gott
loben: Sie treten in der Bibel immer
dann auf, wenn sich ein einschneidendes Ereignis abzeichnet, zum
Beispiel Jesu Geburt. Und: Sie verweisen mit ihrem Auftritt immer auf
Gott. Er ist es, der die Engel schickt.
Sie sind nie selbst Objekt der Anbetung. Deutlich machen das Engelsnamen wie „Gabriel – Kraft Gottes“
56
und „Raphael – Gott hat geheilt“.
Bleibt die Frage, warum so viele
Menschen Engel über Babybettchen
und an Auto-Rückspiegel hängen.
Glauben sie, dass Gott seine Boten
schickt? Oder dass man Engel anbeten und um Hilfe bitten kann? Ehrliche Antworten wird man darauf
kaum bekommen, denn so gut sich
Engelbücher verkaufen, so intim
und schambesetzt ist für viele
das, was sie insgeheim wirklich
glauben.
Solche
gesellschaftlichen
Entwicklungen, die nicht
klar beleg-, aber doch
wahrnehmbar
sind,
schüren die Angst
mancher Theologen vor Strömungen, die das Christentum aushöhlen könnten. Schon
die Reformatoren unterstrichen:
Beten dürfe man allein zu Christus.
Gott zu bitten, seine Engel zu schicken, hielten sie aber für erlaubt.
Denn diese Engel standen ganz klar
im Dienste Gottes. Die große Beliebtheit der Engel – eine Bedrohung für
das Christentum? Nein! Denn Engel
verweisen immer auch darauf, wie
der ferne, in seinem Handeln oft so
schwer zu begreifende Gott Menschen nahekommt.
Gabriele Meister
GabrieleMonatsMeister
Aus: „chrismon“, das evangelische
magazin der Evangelischen Kirche.
www.chrismon.de
VERKÜNDIGUNG
01/2015
Gute Worte für den Tag - Andachten im Radio
Deutschlandfunk
UKW - 93.9 MHz
Werktags
Sonntags
Morgenandacht
Gottesdienst
NDR 1 Niedersachsen
UKW - 100,8 MHz
Montag bis Freitag
Montag bis Freitag
Morgenandacht
„Dat kannst' mi glööven“' Een Andacht up platt
NDR 2
UKW - 102,6 MHz
Montag bis Freitag
Sa, So und an Feiertagen
Moment mal
NDR Kultur
UKW - 104,4 MHz
Montag bis Samstag
Sonntag
Morgenandacht
Glaubenssachen
1LIVE
UKW – 105,5 / 105,7 MHz
Montag bis Freitag
Kirche in 1LIVE
WDR 2
UKW - 93,2 / 99,1 MHz
Montag bis Freitag
Samstags
Sonn- und Feiertags
Morgenandacht
WDR 3
UKW – 92,7 / 97,0 MHz
Montag bis Samstag
Morgenandacht
WDR 4
UKW – 90,1 / 100,5 MHz
Montag bis Samstag
Morgenandacht
WDR 5
UKW – 87,7 / 90,6 MHz
Montag bis Samstag
Sonn- und Feiertags
Morgenandacht
Das geistliche Wort
Gottesdienst
06:35 Uhr
10:05 Uhr
09:15 Uhr
14:15 Uhr
18:15 Uhr
09:15 Uhr
07:50 Uhr
08:40 Uhr
zwischen
5:00 u. 20:00 Uhr
05:55 Uhr
06:20 Uhr
07:45 Uhr
07:50 Uhr
08:55 Uhr
06:55 Uhr
08:40 Uhr
10:00 Uhr
Im Internet können die Sendungen häufig nachgehört werden, oft sind auch
die Manuskripte verfügbar und können herunter geladen werden.
57
SONSTIGES
Gemeindebrief
Pinnwand
Kurz notiert
6. Januar
Epiphanias
Sonntagmorgen
Gottesdienst
18. – 25. Januar :
Ausstellung
„LebensMittel Wasser“
14. Januar
Gemeindeversammlung
in der Kirche
Ev. FernsehFernseh-Gottesdienste (ZDF)
01.01.2015 Dresden,
Ev.-Luth. Frauenkirche Dresden
04.01.2015 Oldenburg, Ev.-Freikirchl.
Gemeinde Oldenburg (Baptisten)
18.01.2015 Kiew
St. Katharina Vuliza Ljuteranska
58
7. Januar
Feierabendmahl
der Frauenkreise
Am 10. Januar
WeihnachtsbaumSammelaktion
Ab 30. Januar :
Ausstellung
‚Glücksmomente‘
ab
Vormerken !
Frauenfrühstück am
14. Februar
Vormerken !
Theater im Februar:
‚Lang lebe
Ned Devine‘
SONSTIGES
01/2015
Wir sind für Sie da
Pfarrer Rolf Bürgers, Kirchstraße 14
Tel. 2275
Pfarrer Uwe Petz, Am Osterbusch 28
Tel. 6830791
Pfarrer Thomas Struckmeier, Auf dem Sütten 20b
Tel. 6828053
Haustechnischer Dienst: Ute Holtmeier
Tel. 0175 6312723
Kantorin Elvira Haake
Tel. 05731 741320
Ansprechpartner für das Geburtstagsblasen
Karl-Heinz Hongsermeier
Tel. 4377
Leiter des Posaunenchores Paul F. Knizewski
Tel. 0151 22219202
Leiter des Gitarrenkreises Hartwig Breuer
Tel. 740421
Jugendreferentin Anja Heine
Tel. 72834
oder 0172 3283682
Ev. Kindergarten „Die Arche“
Leiterin: Frau Eimertenbrink, Im Esch 7
Tel. 2880
Ev. Kindergarten „Regenbogenhaus“
Leiterin: Frau Lohrenz-Rose, Kirchstraße 12
Tel. 4143
Kirchenknirpse - Andrea Leding /
Jennifer Woeller-Samoray
Tel. 0157 36315432
Diakoniestation Kirchlengern / Löhne-Nord
Häverstraße 80, 32278 Kirchlengern
Tel. 05223 73766
Telefon-Seelsorge
Tel. 0800 1110111
Öffnungszeiten des Gemeindebüros
Gemeindeverwaltung
(Melanie Schaaf)
Telefon: 05732 2204
Di und Do
Mi
9:00 – 11:00 Uhr
15:00 – 18:00 Uhr
Friedhofsverwaltung
(Dagmar Kiel)
Telefon: 05732 687137
Di und Do
9:00 – 11:00 Uhr
Gemeinsame FAX-Nr.: 05732 66693
E-Mail:
Internet:
info@kirchengemeinde-obernbeck.de
www.kirchengemeinde-obernbeck.de
59
SONSTIGES
Impressum
Winterspaziergang in der Januarsonne
Impressum
Gemeindebrief der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Obernbeck
Herausgeber:
Presbyterium der Ev.-Luth. Kirchengemeinde
Obernbeck, Kirchstraße 16, 32584 Löhne
Telefon: 05732 2204,
Telefax: 05732 66693
E-Mail: info@kirchengemeinde-obernbeck.de
Internet: www.kirchengemeinde-obernbeck.de
Anschrift der Redaktion:
Kirchstraße 16, 32584 Löhne
Telefon: 05732 2204
Telefax: 05732 66693,
E-Mail: info@kirchengemeinde-obernbeck.de
Vorsitzender des Presbyteriums:
Pfarrer Rolf Bürgers,
Kirchstraße 14, 32584 Löhne
Erscheinungsweise:
monatlich, jeweils zum Monatswechsel
Redaktion:
Martina Blankenstein, Angelika Janke,
Sibylle Klaß, Jörg Wietfeld,
Hans-Wilhelm Homburg (v.i.S.d.P.)
Spendenkonto der
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Obernbeck
Auflage:
1.400 Exemplare
Druck:
Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1,
29393 Groß Oesingen
Volksbank Schnathorst e.G.
BIC
GENODEM1SNA
IBAN
DE81 4926 2364 0020 5153 00
Redaktionsschlusstermine für die nächsten Gemeindebriefe:
für Februar 2015
der 7. Januar 2015
für März 2015
der 4. Februar 2015
60
01/2015
SONSTIGES
Inhalt
Andacht
2
Wir laden ein zum Gottesdienst
4
Jahreslosung 2015
5
Ev. Frauenhilfe Frauenkreise
6
Übungsstunden unserer Chöre
7
GMK - Guten-Morgen-Kaffee
8
Kindergruppen im Gemeindehaus
9
Kinderkirche
10
Bibelentdeckerclub
11
Kidstreff
11
Kinderfreizeit Grömitz
12
Kinderfreizeit Berghütte Rödinghausen 13
Kinderseite
14
Heiter und besinnlich
15
Das Presbyterium informiert
16
Nachrichten und Termine
16
Abschied von Gerhard Meinert
18
Feierabendmahl der Frauen
19
Einladung
19
Ausstellung ‚Glücksmomente‘
20
Konfi-Kleiderhandel
22
Die Kirchenknirpse – klein aber oho!
23
Früher war ich jung
24
Kleidersammlung für Spangenberg
26
Diakoniestation im Jahr 2013
28
In die Herzen gesungen
32
Winterzeit ist Theaterzeit
34
Gruppenfahrt zum Kirchentag
35
Ein Kirchenmann für frischen Wind
36
Segnung für Homo-Paare (Landessynode) 38
Lutherjahr – Bild und Bibel
40
Evangelischer Kirchentag 2015
41
UCC-Sommercamps:
42
Wo einst das Paradies …
43
Wir gratulieren zum Geburtstag
44
Unsere Verstorbenen
46
Verstorbene 2013 / 2014
49
Unerhört schön
52
Infos in Kurzform … mehr gibt’s im ‚Netz‘ 54
Wofür sind die Engel da?
56
Andachten im Radio
57
Pinnwand
58
Wir sind für Sie da
59
Impressum
60
61
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