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Immobilienreport

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münchen
immobilien report
Rekordjahr 2014
Viel Geld fließt in den Münchner Immobilienmarkt. Lag
der Schwerpunkt in den vergangenen Jahren bei den Wohnungskäufen privater Anleger und Eigennutzer, so sind es
nun institutionelle Investoren, die für einen Anlagerekord
sorgen. Für fünf Milliarden Euro kauften sie laut JLL 2014
im Raum München Büroobjekte und Läden, Lager oder
Hotels. Die Summe lag damit um sieben Prozent über dem
Wert von 2013. Nur 2007 wurde – getrieben von großzügigen Krediten der Banken – mehr in München investiert.
In keiner anderen deutschen Stadt gab es 2014 so viele
Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich. Zu den
großen Deals gehörten der Verkauf der Allianz Hauptverwaltung in Unterföhring an einen Fonds der IVG, der
„Theresie“ von der kanadischen Ivanhoé Cambridge an die
Deka sowie der Lenbach Gärten von einem Family Office
an den norwegischen Staatsfonds. Zur größten Käufergruppe gehörten die Asset Manager und Spezialfonds. Letztere
investieren für Pensionskassen und Versicherungen, die
solche Käufe nicht allein durchführen wollen. Etwa ein
Viertel der Investitionsumme geht auf Ausländer zurück,
die München neben Frankfurt als sicheren Standort ansehen. Französische Fonds- und Immobilien-Manager wie
AEW (Max 13), AXA und BNP Paribas REIM (Renaissance Haus, Art Déco Palais) investierten zuletzt viel in
Münchner Immobilien (siehe Seite 08).
Die institutionellen Anleger stehen vor dem gleichen Problem wie die Privatanleger: Wegen der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank zugunsten hochverschuldeter EU-Staaten bekommen Anleger kaum mehr Zinsen.
Weil sie Angst um ihr Geld im Fall der nächsten Krise
haben, legen sie es in scheinbar sichere Häfen an. Münchner Immobilien würden zwar eine schlechte Mietrendite
haben, aber in Krisenzeiten kaum an Wert verlieren. Wenn
sie sich nur nicht irren. Allein im vergangenen halben Jahr
hat der Euro gegenüber dem US-Dollar um 13 Prozent an
Wert eingebüßt.
Viel Spaß beim Lesen
Ulrich Lohrer, Herausgeber, ulrich.lohrer@immobilienreport.de
Inhalt
Ausgabe 75 | 14.01.15
www.immobilienreport.de
wohnen
03 Viertelscout: Paläste im Kreuzviertel05 05
05 Chalets Wilder Kaiser
Baupläne für Neupasing
gewerbe
06 07
Büromarkt 2014: Mieter weichen ins Umland aus
Finanzierungsberater: „Ich rate aktuell von Zinsbindung ab“
08 Art Déco Palais verkauft BAU 2015, Allianz kauft SwisséRe-Gebäude
architektur
09 Neues Odeon: Vorschlag für Konzertsaalneubau
10 Denkmalschutz für Schutzhütten Nacht der Architektur
service
02 Münchner Nachrichten
Index: Personen & Firmen
11 Fakten: Zum Wohnungs-, Gewerbe- und Kreditmarkt
11 Impressum
02
service
wohnen
immobilien report
5
4
6
1
3
2
7
Münchner Nachrichten
Hochtief Projektentwicklung verkauft
das Objekt Max 13 im Kreuzviertel
der Altstadt an AEW Europe, einem
Tochterunternehmen der Natixis – der
Investmentbank der französischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das
6100 Quadratmeter große Bürohaus am
Maximiliansplatz 13 soll Mitte 2015 fertiggestellt sein (siehe Seite 04).
Die Corpus Sireo Projektentwicklung
Wohnen, Köln, hat von der Aurelis Real
Estate ein 16.000 Quadratmeter großes
Grundstück in Neupasing erworben
und will dort 300 Wohneinheiten bauen.
Es ist Teil des geplanten Quartier PaulGerhard-Allee, auf dem insgesamt 2400
Wohnungen für rund 5500 Einwohner
entstehen sollen (siehe Seite 05).
2 Der Verein der Konzertsaal-Freunde
hat als Standort für einen neuen Konzertsaal die Galeriestraße in der Schönfeldvorstadt sowie einen Architekturentwurf von Markus Krempels
vorgestellt. Münchens OB Dieter Reiter
(SPD) und Bayerns Ministerpräsident
Horst Seehofer (CSU) versprachen, den
Vorschlag zu prüfen (siehe Seite 09).
5 Der Versicherungskonzern Allianz hat
das Gebäude der Swiss Re in Unterföhring im Norden Münchens erworben (siehe Seite 08).
1
3 Im Palais am Oberanger im Angerviertel der Altstadt wurde am 11.
Dezember das Richtfest gefeiert. Das
Büro- und Geschäftshaus soll im Sommer 2015 bezogen werden können. Es ist
ein gemeinsames Projekt der Hamburger
DC Values und dem Münchner Investor
Ulrich Huber (siehe Seite 08).
4
6 Eine Investorengemeinschaft hat das
43.000 Quadratmeter große Art Déco Palais in der Arnulfstraße im Marsfeld an
einen Immobilien-Spezialfonds der BNP
Paribas REIM Germany verkauft (siehe
Seite 08).
7 Vom 19. bis zum 23. Januar findet die
BAU 2015, die weltgrößte Fachmesse
für Architektur, Materialien und Systeme, in der Messestadt Riem statt (siehe Seite 08). Teil des Programms ist die
Lange Nacht der Architektur (Seite 10).
index
Unternehmen
03 Architekten................................................................ 10
AEW............................................................................ 1, 2, 8
Allianz......................................................................... 1, 2, 8
Aurelis Real Estate........................................................ 2, 5
AXA.....................................................................................1
Bayerische Hausbau......................................................... 4
BayWa................................................................................ 6
BNP Paribas REIM..................................................... 1, 2, 8
BNPPRE............................................................................. 6
Brainlab............................................................................. 6
BSH Bosch........................................................................ 6
CBRE.................................................................................. 6
Colliers International........................................................ 6
Corpus Sireo Projektentwicklung................................ 2, 5
DC Values...................................................................... 2, 8
Deka....................................................................................1
Eataly................................................................................. 8
eigenwert........................................................................... 5
Fink + Jocher..................................................................... 4
Herzog & de Meuron......................................................... 4
HVB.................................................................................... 4
Ivanhoé Cambridge...........................................................1
JLL...................................................................................1, 6
Natixis............................................................................ 2, 8
Panasonic.......................................................................... 6
Savills............................................................................. 4, 8
Signa Holding.................................................................... 4
Timeless Luxury Group.................................................... 5
Union Investment............................................................. 4
Personen
Bo Bardi, Lina...............10
Canaletto......................10.
Cuvilliés, Fr. de, d. Ä........3
Dross, Christoph............8
Effner, Joseph.................3
Farinetti, Oscar...............8
Frick, Michaela.............10
Gianola, Ivano.................4
Goergens, Gert...............9
Halsbach, Jörg von........3
Hammer, Hans...............8
Hauser, Walter..............10
Huber, Ulrich..............2, 8
Kiermaier, Claus.............5
Klenze, Leo von..............9
Knapek, Rainer...............6
Krempels, Markus.........2, 9
Laub, Jens und Ulf............8
Luther, Martin....................3
Maffei, Joseph Anton....3, 4
Neuwirth, Kurt ..................7
Perikles..............................9
Reiter, Dieter.................2, 9
Seehofer, Horst.............2, 9
Sustris, Friedrich...............3
Teherani, Hadi...................8
Vorhoelzer, Robert............8
Welf, Heinrich (d. Löwe)....3
Wiedemann, Josef.............9
Wittelsbach, Ludwig.........3
Wittelsbach, Wilhelm........3
Zucalli, Enrico....................3
Ludw
igstr.
Brie
wohnen
03
nne
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Karlsplatz
(Stachus)
Neu
haus
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Sonnenstr.
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Frauenkirche
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us
Ma
rien
pla
Neubauten (rot) und Projekte (umrandet): Größte Vorhaben sind die Umgestaltung des HVB-Ensembles in der Prannerstraße und die der Alten Akademie
Die Paläste im Kreuzviertel
Wo Eremiten fasteten, residierten später Adel und Banken
in Palästen. Nun wandelt sich das Kreuzviertel erneut.
I
n der ältesten erhaltenen Kirche
des Kreuzviertels in der Münchner
Altstadt, der ab 1291 erbauten Augustinerkirche, befindet sich heute im
Obergeschoss das Deutsche Jagd- und
Fischereimuseum. Im Erdgeschoss haben sich Schmuck- und Modeläden etabliert. Sie liegen direkt an der Neuhauser
Straße, Deutschlands von Passanten am
häufigsten frequentierte Einkaufsmeile.
Als hier die Augustiner, ein Bettelorden, ihr Kloster gegründet hatten, lag
die Stelle noch außerhalb der Stadtmauer
und wurde Eremitenviertel genannt.
Im ausgehenden 13. Jahrhundert erlebte München seinen ersten rasanten
Aufstieg: Ludwig der Strenge, der erste
Wittelsbacher-Herzog, der im Alten Hof
residierte, beschloss den Bau der zweiten
Stadtmauer und damit die Erweiterung
von München um das Sechsfache der
Gründungsstadt Heinrich des Löwen.
Der Salz-, Getreide- und Tuchhandel
der Münchner Kaufleute florierte und
ließ die Einwohnerzahl ansteigen. In
der Kreuzgasse, dem heutigen Promenadeplatz, standen aufgereiht die Salzstadel, auf dem Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, wurde mit Getreide
gehandelt. Im 15. Jahrhundert erreichte
die Bürgerstadt eine vorläufige Hochblüte, die sich im Bau der Domkirche zu
Unserer Lieben Frau manifestierte. Offiziell wurde der Kirchenbau von Herzog
Sigismund beschlossen, doch der wirkliche Grund dafür war der gestiegene
Wohlstand und das Selbstbewusstsein
des Bürgertums. In nur 20 Jahren nach
der Grundsteinlegung im Jahr 1468 wurde der riesige Backsteinbau vom Architekten Jörg von Halsbach erbaut. Bei der
Fertigstellung bot der Innenraum 20.000
Menschen Platz, während München gerade mal 13.500 Einwohner hatte.
Selbstbewusst bekannten sich einige
Patrizier zur neuen Lehre Martin Luthers, der auf seiner Rom-Reise auch in
der Augustinerkirche gepredigt haben
tz
soll. Doch mit der Gegenreformation
kam der Niedergang des Bürgertums in
München. Die Wittelsbacher verfolgten
die Anhänger Martin Luthers und richteten sogar Täufer in der Frauenkirche
hin. München wurde zur Hochburg der
Gegenreformation. Ab 1583 setzte zwar
eine enorme Bautätigkeit im Kreuzviertel ein, allerdings waren die Bauherren
nicht die Bürger. Herzog Wilhelm V. ließ
nach Plänen seines Kunstintendanten,
dem Niederländer Friedrich Sustris, Jesuitenkolleg (Alte Akademie), St. Michael – nach dem Petersdom in Rom die
Kirche mit dem größten Tonnengewölbe
der Welt – sowie ein neuer Palast, der
später Maxburg genannt wurde, errichten. Die Bauten brachte Bayern an den
Rand des Staatsbankrotts. 1597 musste
der 49-jährige Wilhelm zugunsten seines
Sohnes Maximilian abdanken.
Erst nach dem Dreißigjährigen Krieg
setzte im Kreuzviertel mit dem Kloster
und der Kirche für die Theatiner ein
neuer Bauboom ein. Später ließ sich
der Adel hier von den Hofbaumeistern
Zucalli, Effner und de Cuvilliés Stadtpaläste errichten, zu deren bekanntesten
die Palais Preysing, Holnstein, NeuhausPreysing sowie das Palais Gise zählen.
Im 19. Jahrhundert übernahmen Industrielle, wie der Lokomotivenbauer
Joseph Anton Maffei und Banken die
immobilien report
wohnen
04
Adelspalais. Maffei ließ auch dort das
Grandhotel Bayerischer Hof errichteten. Die Banken, vor allem Bayerische
Staatsbank, Bayerische Vereinsbank und
Bayerische Hypotheken- und Wechselbank (Hypo-Bank) errichteten sich bald
eigene monumentale Paläste. Im vergangenen halben Jahrhundert fusionierten
diese Kreditinstitute zur HypoVereinsbank (HVB) und besaßen im Kreuzviertel den größten Immobilienbestand.
Seit die HVB zur italienischen
Unicredit Gruppe gehört, zeichnet sich
ihr Rückzug aus dem Kreuzviertel ab.
Die freiwerdenden Flächen und Gebäude werden nun zunehmend vom EinzelAugustinerkirche, Frauenkirche, Alte Akademie, Theatinerkirche, Paläste in
handel und der Hotel- und GastronoKard.-Faulhaber-Str. und Prannerstr, Fünf Höfe (v. links o. i. Uhrzeigersinn)
miebranche eingenommen. 2003 wurde
die Einkaufspassage Fünf Höfe nach
Das Viertel in Zahlen
Plänen von Herzog & de Meuron eröffEinwohner: Das Kreuzviertel ist
KreuzviertelMünchen
net, die sich im Eigentum eines Offenen
eines der Viertel mit der geringsten
Immobilienfonds der Union Investment
Einwohnerdichte und weist mit
Bevölkerungsverteilung
befindet. Südlich der Maffeistraße ent564 Einwohnern auch absolut die
Einwohner
5641.463.362
stand nach einem Entwurf von Ivano Giwenigsten ständigen Bewohner
Durchschnittsalter
43,4 Jahre 42,1 Jahre*
auf. Diese sind zu einem sehr hounter 6 Jahre
5,1 %
5,5 %
anola der Schäfflerhof.
hen Anteil Singles und überdurch6 bis unter 15 Jahre
3,7 %
6,7 %
Vor Kurzem hat die HVB auch den
schnittlich viele Ausländer.
15 bis unter 45 Jahre
46,8 %
46,9 %
Gebäudeblock zwischen der Pranner45 bis unter 65 Jahre
28,9 %
23,0 %
straße, Salvatorstraße sowie der KardiInfrastruktur: Die Altstadt ist
65 und älter
15,5 %
17,9 %
nal-Faulhaber-Straße 1 an die SchörghuMünchens Einzelhandelszentrum
Ausländer
25,0 %
22,6 %
ber Unternehmensgruppe verkauft. Ende
und mit Marienplatz und Stachus
Einwohner/km2 13624320
2014 gab das Schörghuber-Unternehder verkehrstechnisch mit am
Wanderungssaldo
1,7 %
0,1 %
men Bayerische Hausbau bekannt, dass
besten erschlossene Bezirk. Im
Haushalte (HH)
es dort ein Luxushotel mit 150 Zimmer,
Kreuzviertel befinden sich eher Lä1 Personen-HH
73,0 %
53,7 %
Büros und 60 Wohnungen errichten will.
den, Bars, Restaurants und Hotels
2 Personen-HH
16,2 %
24,7 %
Mit dem Verkauf der Alten Akademie
des gehobenen Segments.
3 Personen-HH
6,4 %
11,3 %
4 Personen-HH
2,9 %
7,5 %
zeichnet sich ein weiteres Großprojekt
Immobilien: Aktuell wird nur
5/mehr Personen-HH
1,5 %
3,0 %
ab. Der Freistaat hat das Ensemble auf
eine Wohnung zur Miete und kein
Immobilienangebot
Basis eines Erbpachtzinsvertrags an das
Objekt zum Kauf angeboten. Die
Durchschnittsmiete/m2
17,70 € 14,00 €*
österreichische Immobilienunternehmen
geplanten Projekte in der Alten
Bestandwohnung/m2
k. A.
4400 €
Signa Holding verkauft. Der Umbau für
Akademie und im HVB-Areal würNeubauwohnung/m2
k. A.
5500 €
Einzelhandel, Wohnungen und Büros
den den geringen WohnungsbeQuellen:Statistisches Amt München, immobilienscout24, Gutachwird sich aufgrund des Denkmalschutzes
terausschuss; * eigene Schätzung, Angaben für 2009
stand relativ stark vergrößern. mehr
für den Entwickler nicht leicht gestalten.
Ein Gebäudeteil in der Maxburgstraße
Anzeige
lässt das Erzbischöfliche Ordinariat von
Fink + Jocher Architekten gerade in ein
Dienstleistungszentrum umgestalten.
Gebaut wird auch beim Maximiliansplatz. Hochtief Projektentwicklung
errichtet an der Stelle des ehemaligen
Bankhaus Reuschel ein Bürogebäude,
in der Jungfernturmstraße bauen private Investoren am Brienner Quartier
ein neues Wohn- und Geschäftshaus und
hinter dem Wittelsbacherplatz entsteht
die neue Siemens-Zentrale. Die Zeiten,
in denen sich hier die Eremiten zum Gebet zurückzogen, sind lange vorbei. ¢
immobilien report
wohnen
05
Visualisierung eines Timeless Chalets im Raum Kitzbühel in Österreich
Ruhige Chalets am Wilden Kaiser
kurzmeldungen
Die Grünwalder Timeless Luxury Group entwickelt zusammen mit
Kaiser Chalet Real Estate in Going ein neues Luxus-Resort.
Münchner Altbauwohnungsmieten steigen um vier Prozent
Laut dem IVD-Süd setzt sich der
Mietanstieg bayernweit im Herbst
2014 fort. Zwischen Stadt und Land
sowie unter den Städten gibt es
erhebliche Unterschiede.
D
ie Entwickler versprechen „eines
der luxuriösesten Chalet-Resorts
der Alpen“. Acht Luxus-Chalets mit
insgesamt rund 70 Betten, Empfangsgebäude und Restaurant sind geplant.
Das Timeless Chalet Resort Wilder
Kaiser soll auf 5000 Quadratmetern
im österreichischen Bezirk Kitzbühel
auf der Sonnenseite des Wilden Kaisers, unweit des Fünf-Sterne-Hotels
Stanglwirt, gebaut werden.
Jedes der acht Chalets hat vier bis
fünf Suiten, einen offenen Wohn- und
Essbereich, eine großflächige SüdWest-Terrasse mit offener Feuerstelle
und eine Dachterrasse mit Aussicht
auf den Wilden Kaiser und das Kitzbüheler Horn. Zudem gibt es einen
eigenen, privaten Wellnessbereich mit
Sauna, Dampfbad und Whirlpool. Damit würde das Konzept die Annehmlichkeiten und den Service eines Hotels mit dem Luxus und der Intimität
eines privaten Chalets verbinden. Ein
Musterhaus zur Besichtigung wird gemehr
rade fertiggestellt. ¢
Neue Wohnungen für Neupasing
Corpus Sireo hat ein Grundstück im geplanten Quartier Paul-Gerhard-Allee erworben und will dort 300 Wohnungen bauen.
D
ie Corpus Sireo Projektentwicklung Wohnen in Köln hat von der
Aurelis Real Estate ein rund 16.000
Quadratmeter großes Gelände an der
Baumbachstraße erworben. Es ist Teil
des geplanten Quartiers Paul-Gerhard-Allee westlich des Nymphenburger Schlossparks, für das der Stadtrat
vor Kurzem den Bebauungsplan beschlossen hat.
Corpus Sireo beabsichtigt dort, etwa
300 Wohneinheiten und 300 Tiefgaragenstellplätze zu errichten. Gemäß dem
Bebauungsplan ist dort eine Geschossfläche von 27.100 Quadratmetern für
Wohnen vorgesehen. Das Projekt, bei
dem eine hohe Aufenthaltsqualität und
ein überdurchschnittlich hoher Grünflächenanteil angestrebt werden, entsteht in
drei Bauabschnitten. Der Baubeginn ist
für 2016 vorgesehen. Die Übergabe der
ersten Wohnungen ist für 2018 geplant.
Insgesamt sollen in dem neuen
Quartier, dem letzten, noch unbebauten
Abschnitt der „Zentralen Bahnflächen“
zwischen Pasing und dem Haupt­bahnhof
in München, 2400 Wohnungen für rund
5500 Einwohner entstehen. Geplant sind
zudem ein Quartierszentrum mit circa
5000 Quadratmeter Einzelhandelsflächen, eine Jugendspielfläche mit TrendSporthalle und weitläufige Grünflächen.
In dem zentrumsnahen Wohngebiet sollen außerdem eine Grundschule sowie
insgesamt fünf neue Kitas gebaut werden.
Finanziert wurde die Grundstücksakquisition von Swiss Life. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen
vereinbart. ¢
mehr
Milbertshofen: 70 Apartments
der Anlage lifeapp2 verkauft
Der Immobilienvermittler eigenwert
hat in acht Monaten alle Wohneinheiten von lifeapp2 in der Kantstraße veräußert. „Die Einstandspreise
von 130.000 Euro für die rund 17 bis
36 Quadratmeter großen Apartments waren für viele Interessenten
ausschlaggebend für den Kauf“,
sagt Claus Kiermaier, Geschäftsführer von eigenwert.
Wohnungsportfolios: Transaktion gehen um 14 Prozent zurück
Laut Savills sank das Investitionsvolumen 2014 in Deutschland gegenüber 2013 um zwei Milliarden Euro
auf 14 Milliarden Euro.
aufgesammelt
Einwohner: Bis 2030 rund 1,65
Millionen in München?
Weil laut „SZ“ vom 22.12.2014
mehr Einwohner prognostiziert
werden, fällt der künftige Mangel
an Wohnungen und Kitas größer
als erwartet aus.
mehr
Wo neue Wohnungen entstehen
Die AZ vom 16.12.2014 berichtet,
wo die Stadt wächst, wie viele
Wohnungen gebaut werden und
wann sie fertig sein sollen. mehr
Problematische Röhre
Mit der geplanten Untertunnelung
der Landshuter Allee würden 1100
Wohnungen entstehen. Doch gibt
es laut „SZ“ vom 10.12.2014 technische Probleme.
mehr
gewerbe
06
Der geplante neue Firmensitz von Brainlab (Bild oben) in der Messestadt Riem ist einer der größten Mietabschlüsse in 2014
Gutes Jahr für Vermieter
Am Münchner Bürovermietungsmarkt wurden 2014 dank eines starken Schlussquartals
über 600.000 Quadratmeter Büroflächen vermietet. Und die Nachfrage ist weiterhin hoch.
M
ünchner Bürovermieter können
nicht klagen. Die Research-Abteilungen berichten aufgrund von überraschend guten Neuabschlüssen im letzten
Quartal 2014 von einem äußerst erfolgreichen Jahr.
Je nach Maklerhaus wird der Umsatz am Münchner Büromarkt zwischen
583.000 (Savills) und 634.200 Quadratmeter (CBRE) beziffert. Unter den Angaben der fünf Resarchhäuser – BNPPRE,
CBRE, Colliers, JLL und Savills – ermittelte immobilienreport 611.140 Quadratmeter – etwa ein knappes Prozent mehr
als in 2013 (605.680 Quadratmeter).
Die beiden größten Mietverträge
wurden bereits im ersten Quartal 2014,
in dem Brainlab in einem Projekt an
der Messe Riem und BayWa in der
Werinherstraße Verträge über jeweils
rund 20.000 Quadratmeter abschlossen.
Große Flächen mietete auch Panasonic
in Ottobrunn (12.000Quadratmeter), die
Landeshauptstadt München für das Referat für Bildung und Sport in der Landsberger Straße sowie BSH Bosch und Siemens Hausgeräte in Neuperlach (jeweils
über 10.000 Quadratmeter). Am meisten
Fläche wurde jedoch im Größensegment
von 2.001 bis 5.000 Quadratmeter umgesetzt.
Besonders in den zentralen Innenstadtlagen wurden Büros nachgefragt,
wo es mittlerweile kaum mehr freie Flächen gibt. In der Folge weichen Mieter
zunehemnd auch in weniger zentralen
Lahgen und ins Umland aus. Der Büroflächenleerstand gemessen am Durch-
schnitt der Analysen sank daher von
6,6 Prozent Ende 2013 auf 6,14 Prozent
Ende 2014. Die Neubaufertigstellungen
entsprachen nur ein knappes Drittel der
Neuvermietungen. Die Knappheit in den
zentralen Lagen spiegelt sich im Anstieg
der Spitzenmiete von 32,44 Euro (2013)
auf 33,90 Euro (2014) wider. Dagegen
sank die Durchschnittsmiete von 15,30
Euro (2013) auf 14,54 (2014), weil aufgrund des knappen Angebots die Neumieter zunehemnd auch in weniger zentrale Laen ausweichen.
„Die weiterhin gute Nachfrage nach
modernen Flächen wird dafür sorgen,
dass die Spitzenmiete sich weiter nach
oben anpassen wird“, prognostiziert Rainer Knapek, Head of Agency München
mehr
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Hinweis zum WealthCap Immobilien Deutschland 37: Die Angaben zu dieser Beteiligung sind verkürzt dargestellt und stellen kein
öffentliches Angebot dar. Die Einzelheiten sowie insbesondere die neben den Chancen vorhandenen Risiken, die mit dieser Investition als
unternehmerischer Beteiligung verbunden sind, entnehmen Sie bitte dem allein verbindlichen Verkaufsprospekt vom 15.06.2013 in der
Fassung des ersten Nachtrags vom 02.01.2014 und des zweiten Nachtrags vom 27.02.2014. Der Verkaufsprospekt und das Vermögensanlagen-Informationsblatt liegen in den Geschäftsräumen der Wealth Management Capital Holding GmbH, Am Eisbach 3, 80538
München zu den üblichen Öffnungszeiten zur kostenlosen Abholung bereit. Ein entsprechender Hinweis wurde gemäß Vermögensanlagengesetz am 24.06.2013 für den Verkaufsprospekt, am 10.01.2014 für den ersten Prospektnachtrag und am 06.03.2014 für den
zweiten Prospektnachtrag im elektronischen Bundesanzeiger und in der Süddeutschen Zeitung als Börsenpflichtblatt abgedruckt.
07
gewerbe
immobilien report
Kurt Neuwirth, Geschäftsführer der Neuwirth Finance GmbH (links) und der neue EZB-Campus in Frankfurt/Main (rechts)
„Wir empfehlen aktuell einen variablen Zins“
Die Europäische Zentralbank (EZB) hält die Leitzinsen im Euroraum auf einem ungewöhnlich niedrigem
Niveau um null Prozent. Viele Kreditnehmer reagieren bei der Immobilienfinanzierung mit langen Zinsbindungen. Kurt Neuwirth von der Neuwirth Finance in Starnberg rät jedoch zu einer anderen Strategie.
immobilienreport: Herr Neuwirth,
laut dem Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) beträgt die durchschnittliche Zinsbindung neu vergebener
Hypothekenkredite zwölf Jahre und vier
Monate. Halten Sie eine solche langfristige Zinsbindung auch für sinnvoll?
Kurt Neuwirth: Nein, das sehe ich
anders. Eine variable Zinsbindung ist
vorteilhafter, da hiermit eine Zinsersparnis von bis zu 50 Prozent erreicht
werden kann. Wer eine langfristige Zinsbindung eingeht, ist für mich ein Zinsspekulant. Wer weiß den, wo der Zins
nach zehn oder zwölf Jahren steht? Der
Kreditnehmer kann in einer Hochzinsphase landen. Die Bank führt erneut eine
Bonitätsprüfung durch und stellt eventuell fest, dass der Kreditnehmer sein Darlehen nicht mehr abzahlen kann. Solch
eine Situation lässt sich mit einer variablen Zinsbindung und einer begleitenden strategischen Zinsberatung, wie wir
sie anbieten, verhindern.
immobilienreport: Was raten Sie
stattdessen den Kreditnehmern?
Neuwirth: Wir empfehlen eine Immobilienfinanzierung mit variabler Zinsbindung auf Basis des Drei-Monats-Euribor,
weil unsere Kunden auf diese Weise eine
Menge Geld sparen können und durch
Mehrinvestition in die Tilgung auch mit
der Finanzierung schneller fertig sind.
immobilienreport: Weshalb sollten
Kreditnehmer, die das Risiko steigender
Zinsen vermeiden wollen, einen Kredit
mit flexiblem Zins wählen?
Neuwirth: Wer mit uns zusammenarbeitet und sich zinszyklisch beraten
lässt, geht so gut wie kein Risiko mehr
ein, wenn er variabel finanziert. Wir ermitteln, basierend auf klaren Regeln,
den Zeitpunkt einer echten Zinstrendwende und informieren alle unsere Beratungskunden umgehend. In solch einer
Situation empfehlen wir, für etwa fünf
Jahre eine Zinsbindung abzuschließen.
Der Kunde umgeht so die Hochzinsphase und behält auf diese Weise optimale
Sicherheit.
immobilienreport: Sie orientieren
sich an einem eigenen Berechnungsmodell mit der Bezeichnung FlexSafe. Wie
funktioniert dies?
Heun: Mit FlexSafe wird der Kunde optimal vor steigenden Zinsen abgesichert,
da wir den Zeitpunkt einer Zinstrendwende über unseren Wirtschaftsindikator ermitteln. Unsere Kunden werden darüber umgehend informiert, und es wird
ihnen empfohlen, ihr Darlehen mit einer
fünfjährigen Zinsbindung abzusichern.
immobilienreport: Wie erkennen
Sie, dass die Zinsen steigen?
Neuwirth: Wir analysieren die Zinsschritte der Europäischen Zentralbank
(EZB) und gleichen die Entscheidungen
mit unserem Neuwirth Finance-Wirtschaftsindikator ab. Dieser Indikator
ist ein Pulsmesser der konjunkturellen
Lage. Hebt die EZB nun den Leitzins an
und unser Indikator zeigt parallel stärkstes Wirtschaftswachstum, dann deutet
alles auf eine Zinstrendwende hin. Sehen wir jedoch eine Rezession wie 2011,
dann ist das Zinsplus der EZB lediglich
ein Fehlsignal, aber keine nachhaltige
Zinstrendwende.
immobilienreport: Was kostet Ihre
Dienstleistung?
Neuwirth: Kunden, denen wir ein
Immobiliendarlehen mit variabler Zinsbindung vermitteln, zahlen hierfür 1,75
Prozent einmalige Vermittlungsgebühr
auf die Darlehenssumme. Für die FlexSafe-Zinsberatung fallen 0,25 Prozent
pro Jahr an. ¢
Im ausführlichen Internet-Interview
erfahren Sie unter anderem Neuwirths
mehr
Zinseinschätzung für 2015.
Neuwirth Finance GmbH
Das Beratungsunternehmen mit Sitz
in Starnberg wurde von Kurt Neuwirth gegründet und hat sich auf die
Beratung zur Immobilienfinanzierung
spezialisiert.
Grafik links: Hypothekenzinsen mit
zehnjähriger Zinsbindung seit 1/1995
08
wohnen
immobilien report
deals & co
Das Art Déco Palais von Westen aus
Art Déco Palais verkauft
Nach dem Renaissance-Haus kauft die BNP Paribas REIM Germany
auch die Ex-Oberpostdirektion für einen Immobilien-Spezialfonds
D
er bisherige Eigentümer, ein auf
Immobilieninvestments spezialisiertes Private-Equity-Unternehmen,
hat das Art Déco Palais in der Arnulfstraße 56-60 für einen dreistelligen
Millionen-Euro-Betrag verkauft.
98 Prozent des 43.000 Quadratmeter
(37.500 Quadratmeter Büro- und 5500
Quadratmeter Lagerflächen) großen Art
Déco Palais sind vermietet. Die Büromiete beginnt ab 18 Euro pro Quadratmeter. Hauptmieter ist die Deutsche Post
Immobilie, zudem gibt es 30 weitere
Nutzer wie Personalberatung, Banken,
Assekuranz und Energieversorger.
Der Bau wurde 1924 als Oberpostdirektion im Stil der Neuen Sach-
lichkeit mit Art-Déco-Elementen von
Robert Vorhoelzer errichtet. 2008 bis
2010 wurde er von der Mike 1 GmbH
& Co. KG umfassend renoviert. Das
denkmalgeschützte Palais liegt auf der
Höhe der Hackerbrücke bei der SBahn-Stammstrecke.
Es erlaubt vielfältige Einteilungen,
von zweihüftig angelegten Zellenbüros bis hin zu Großraumbüros. Es verfügt über 140 Stellplätze. Der Käufer
wurde von Drees & Sommer sowie
Clifford Chance beraten. Auf Seiten
des Verkäufers wurde der Deal durch
dessen Berater, honert + partner, gesteuert. Savills hatte das Alleinvermehr
kaufsmandat. ¢
Andrang zur BAU 2015 erwartet
Vom 19. bis 24. Januar findet die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme in der Messestadt Riem statt.
A
uf der weltgrößten Baufachmesse werden dieses Jahr 235.000 Besucher erwartet. Dabei ist von Vorteil, dass der Januar als Monat mit niedriger Hotelauslastung in München gilt (Grafik Seite 12). Das Angebot ist nach Baustoffen, Produktund Themenbereichen gegliedert. Nachhaltiges Bauen spielt dabei eine bedeutende
Rolle. Die BAU belegt mit über 2.000 Ausstellern aus 46 Ländern das gesamte Gelände der Messe mit allen 17 Hallen und 180.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
Im Rahmen der Messe findet am 23. Januar „Die Lange Nacht der Architektur“ in 50
mehr
öffentlich zugänglichen Gebäuden in München statt (Seite 10).
¢
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Unterföhring: Allianz kauft
Swiss-Re-Gebäude
Die Allianz Deutschland hat von
SwissRe das Gebäude in der
Dieselstraße 11 in Unterföhring
bei München erworben. Der Kauf
erfolgte bereits im Oktober. Das
im Auftrag der Swiss Re von dem
iranischen Stararchitekten Hadi
Teherani vom Hamburger Architekturbüro BRT entworfene Bürogebäude in der Dieselstraße 11 mit
bepflanzter Fassade bietet für
knapp 1000 Allianz-Mitarbeiter Arbeitsplätze und soll ab Mitte 2015
voll genutzt werden.
mehr
Münchner Optima-Aegidius und
C. Dross entwickeln in Dresden
Die Brüder Dr. Ulf Laub und Dr.
Jens Laub, Vorstände der OptimaAegidius-Firmengruppe, entwickeln zusammen mit dem Münchener Dr. Christoph Dross das
Ende 2013 erworbene ABB-Verwaltungsgebäude in Dresden. Insgesamt werden nun rund 51.000
Quadratmeter BGF auf einem der
letzten großen Grundstücke in
der Innenstadt geplant. Rund 400
Wohnungen mit 30.000 Quadratmeter Wohnfläche sollen neben
Büros und Einzelhandel in dem
neuen Quartier mit dem Arbeitstitel „Kö 25“ entstehen.
mehr
Altstadt: Richtfest für Palais
am Oberanger
Am 11. Dezember fand das Richtfest des Rohbaus statt. Der
Neubau mit 3250 Quadratmetern
Fläche ist ein gemeinsames Projekt
der Hamburger DC Values und dem
Münchner Investor Ulrich Huber.
Die Gesamtfertigstellung des Büround Geschäftshauses nach Plänen
des Berliner Architekturbüros Prof.
Volker Staab ist für Sommer 2015
geplant.
mehr
Altstadt: Eataly mietet
Schrannenhalle
Die Turiner Gastro- und Lebensmittelkette von Oscar Farinetti wird alleiniger Mieter der Marktfläche der
Schrannenhalle. Die Mietverträge
der bisherigen Nutzer, darunter
Feinkost Käfer, Milka und kleinere Händler, enden zum 31. März.
Eigentümer Hans Hammer rechnet
mit etwa drei bis vier Monaten
Umbauzeit. Im Juli oder August soll
das Eataly Monaco eröffnen.
immobilien report
architektur
wohnen
09
Visualisierung des Neuen Odeon
Ein neues Odeon für München
Der Verein der Konzertsaal-Freunde bringt einen neuen Standort als Vorschlag für den von
ihm erwünschten Konzertsaal ins Spiel – und liefert den Entwurf gleich mit.
I
m antiken Athen ließ Perikles 447
v. Chr. das Odeion unterhalb der
Akropolis für Gesangs-, Instrumetalund Rezitationsvorträge errichten,
2273 Jahre später entwarf Leo von
Klenze für Ludwig I. das Odeon am
gleichnamigen Platz.
Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte
Odeon wurde zwar äußerlich von Josef
Wiedemann wieder aufgebaut, doch im
Gebäude spielen keine Orchester, sondern arbeiten nun die Beamten des Innenministeriums. Nach dem Willen des
Vereins der Konzertsaal-Freunde soll
nun unweit davon das Neue Odeon entstehen: nördlich des Hofgartens, zwischen dem klassizistischen Gebäude des
Landwirtschaftsministeriums und dem
Prinz-Carl-Palais.
Neben dem Namen und dem Standort
präsentierte der Verein auch gleich einen
Entwurf des neuen Konzertsaals von
Markus Krempels. Dieser ist zwar noch
Student der Architektur, sein Plan wurde
jedoch unter 48 Diplomarbeiten ausge-
wählt und wird nicht nur von den Konzertsaal-Freunden favorisiert, sondern
findet auch begeisterte Unterstützung
von Experten wie dem Stadtheimatpfleger Gert Goergens.
Für den Standort spricht die Anbindung an vier U-Bahnlinien am Odeonsplatz, die im Bebauungsplan vorgesehene Tiefgarage und die Lage zwischen
Altstadt und Englischen Garten.
Der Bau soll sich der Topografie des
Finanzgartens anpassen und in seiner geschwungenen Gitterstruktur eine eigene
Dynamik entfalten. Im Inneren soll der
Konzertsaal als Herzstück in organischer
Form 1800 Sitzplätze aufweisen.
Obwohl Münchnes OB Dieter Reiter
(SPD) und Bayerns Ministerpräsident
Horst Seehofer (CSU) versprachen, den
Entwurf zu prüfen, präferiert Seehofer
wohl eher die Sanierung des Herkulessaals in der gegenüberliegenden Residenz. Doch er ändert auch mal seine
Meinung – und will 2018 nicht mehr als
Ministerpräsident kandidieren. ¢ mehr
von oben nach unten: Visualisierung
der Galeriestraße, Lageplan und Grundriss mit Besucherwegen des Neuen
Odeon.
Rechts: Schnitt von Süden mit dem
roten Konzertsaal als Herzkammer
architektur
10
immobilien report
Denkmalgeschützte Alpenvereinshütten: Die Alte Prager Hütte beim Großvenediger, der Speiseraum der Berliner Hütte in den Zillertaler Alpen sowie das Brandenburger Haus in den Ötztaler Alpen (Bilder von links nach rechts)
Denkmalschutz für Schutzhütten
Bis 2013 war die Berliner Hütte die einzige denkmalgeschützte
Alpenvereinshütte. Nun nimmt die Anzahl stetig zu.
D
ie Berliner Hütte in den Zillertaler Alpen wurde 1997 die erste
denkmalgeschützte Alpenvereinshütte. Die 1879 von der Sektion Berlin
des Deutschen und Österreichischen
Alpenvereins als einfache Unterkunft
errichtete Schutzhütte wurde ab 1891
zu einem Gebäudekomplex mit Kegelbahn, Postamt, drei Speiseräumen und
elektronischer Beleuchtung aus einem
eigenen Wasserkraftwerk erweitert.
Seit 2009 das Tiroler Landesdenkmalschutzamt eine Kampagne zur Rettung erhaltunsgs würdiger Schutzhütten
gestartet hat, nimmt die Zahl der denkmalgeschützten Hütten zu. Dafür haben
Walter Hauser und Michaela Frick vom
Tiroler Landeskonservatorium rund 300
alpine Schutzhütten in Nord- und Osttirol auf ihre Denkmalwürdigkeit untersucht und knapp 50 Hütten ausgewählt.
Ein Beispiel für die Einfachheit der
ersten Schutzhütten ist die seit Kurzem
ebenfalls denkmalgeschützte Alte Prager Hütte südöstlich des Großvenedigers. Auch die höchstgelegene Hütte
des Deutschen Alpenvereins, das auf
3277 Meter befindliche Brandenburger
Haus in den Ötztaler Alpen, gilt als eines
„der wenigen unverfälscht erhaltenen
Beispiele für den Typus einer im Hochgebirge errichteten Schutzhütte, die die
Erschließung der Ötztaler Alpen für den
Bergtourismus dokumentiert“, heißt es
im Bescheid des Bundesdenkmalamtes
mehr
in Wien. ¢
Das KARE-Heizkraftwerk und Innenhof der
neuen Siemens-Zentrale können in der
Nacht des 23. Januar
besichtigt werden.
Lange Nacht der Architektur
Architekturfreunde und Neugierige können in nächtlicher Exkursionen bekannte und interessante Münchner Bauwerke entdecken.
A
m 23. Januar 2015 ist es wieder
so weit: Nachtschwärmer können
zwischen 19 und 24 Uhr mit fünf verschiedenenen, extra dafür eingerichteten Buslinien insgesamt 50 Architektur-Events besuchen.
Neben Vorträgen und Ausstellungen
von Architekten und über Architektur
locken auch Besichtigungen von Gebäuden, die sonst nicht öffentlich zugänglich
sind. So können erstmals die Innenhöfe
der neuen Siemens-Zentrale am Wittelsbacherplatz oder das erste Holzbau-Passivhaus inmitten Schwabings besichtigt
werden. Auch werden Einblicke in den
neu gestalteten HVB-Tower im Arabellapark gewährt und Führungen durch das
Palais an der Oper und dem zum Möbel-Showroom umgebauten Sendlinger
Heizkraftwerk angeboten. ¢ mehr
ausstellungen
Canaletto: Bellotto malt Europa
Alte Pinakothek
Barer Straße 40
mehr
bis 18.01.2015
Visionreality: LAVA LAboratory
for Visionary Architecture
Architekturgalerie München
Türkenstraße 30
mehr
19.01.2015 bis 14.02.2015
Lina Bo Bardi 100: Brasiliens
alternativer Weg in die Moderne
Architekturmuseum TUM
Barer Str. 4
mehr
bis 22.02.2015
Rumford: Rezepte für ein
besseres Bayern
Stadtmuseum München
St.-Jakobs-Platz
mehr
bis 19.04.2015
Positionen der aktuellen
Architekturfotografie
Architekturmuseum Schwaben
Thelottstraße 11, Augsburg
mehr
bis 15.03.2015
ausschreibung
bdla-Nachwuchswettbewerb
Offener Wettbewerb: Studierende
der Landschaftsarchitektur
Auslober: BDLA Bayern
Bewerbungsschluss: 09.03.2015
meldungen
Ludwigsvorstadt: Ernst2 erhält
Zuschlag für Portalklinik
Für den Bau des auf 84 Millionen
Euro veranschlagten neuen Klinikbaus der Universität München
beim Sendlinger Tor wird der Entwurf der Stuttgarter umgesetzt.
Baubeginn ist Mitte 2015.
Weihenstephan: 03 Architekten
plant Studentenwohnheim
Die bestehenden Anlagen in der
Giggenhauser Straße werden ersetzt, saniert und erweitert.
Service
11
fakten: Wohnungsmarkt
Statistik-News
Indizes
Baupreise: Die Preise für Bauleistungen am Bauwerk
einschließlich Umsatzsteuer stiegen in Deutschland im
November 2014 gegenüber November 2013 um 1,6 Prozent. Relativ stark stiegen die Preis bei Metallbauarbeiten (+ 3,1 Prozent), bei Klempnerarbeiten (+
2,8 Prozent), bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen sowie bei Nieder- und Mittelspannungsanlagen (jeweils + 2,6 Prozent). Relativ geringe
Preisanstiege gab es bei Naturwerksteinarbeiten (+ 0,6
Prozent), Betonarbeiten (+ 0,5 Prozent) und bei Tischlerarbeiten (+ 0,2 Prozent).
Immobilienpreis-Index
01.03.2007=100
Preise Bestandswohnungen
Mieten
150
140
130
126,0
120
110
100
2007
2008
2009
2010
2011
118,1
0,0 %
2,0 %
Eigentumswohnungen (EPX)1
114,9
- 1,5 %
- 1,9 %
Okt 14
Bestehende Familienhäuser (EPX)1
109,1
0,7 %
4,2 %
Aug 14
2012
2013
2014
Impressum
immobilienreport münchen
Herausgeber: Ulrich Lohrer (Verantwortlich iSd § 55 Abs.2 RStV:
Ulrich Lohrer, Guntherstraße 19, 80639 München)
Redaktion: Guntherstraße 19 | 80639 München;
Telefon: 089/17 999 2 - 63 | Telefax: 089/89/17 999 2 - 89
E-Mail: ulrich.lohrer@immobilienreport.de
Internet: www.immobilienreport.de
Grafiken: Klaus Schütt, Thomas Reinke
Bilder: V. Plajer, 1; Euroboden, 4; Bay. Hausbau, 5; © kadawittfeldarchitektur, 6; Neuwirth Finance, Norbert Nagel, 7; Savills, 8; © Markus Krempels,
9; SehLax, Tigerente, Deutscher Alpenverein (oben), Sascha Kletsch,
Siemens/Henning Larsen Architects (unten), 10; sonst: Lohrer
Schlussredaktion: Carola Zierer
Anzeigen: Tel.: 089/76 70 20 48
Mediadaten: www.immobilienreport.de
Erscheinungsweise: 1 x im Monat
Erstellungsort: München
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sein, die bezüglich der besprochenen Anlagen beteiligt sind.
Der immobilienreport münchen kann die persönliche Beratung
nicht ersetzen.
120,4
0,1 %
4,8 %
Okt 14
Wohnungen, Bestand (IMX)2
125,5
0,6 %
4,6 %
Okt 14
Wohnungen, Neubau (IMX)2
140,3
0,4 %
6,7 %
Okt 14
Häuser, Bestand (IMX)2
111,4
0,2 %
1,1 %
Okt 14
Häuser, Neubau (IMX) 2
119,6
- 0,1 %
4,0 %
Okt 14
Okt 14
München
Wohnungen, Bestand (IMX)2
167,8
1,4 %
10,7 %
Wohnungen, Neubau (IMX)2
142,5
0,5 %
- 2,3 %
Okt 14
Wohnungen, Miete (IMX) 2
125,6
0,3 %
4,4 %
Okt 14
Häuser, Bestand (IMX)2 137,2
0,3 %
7,8 %
Okt 14
Häuser, Neubau (IMX)2 149,5
- 0,6 %
12,2 %
Okt 14
AnzahlVeränderung in % Vormonat Vorjahr
Bevölkerung
Stand
1.484.535
0,1 %
1,8 %
Sep 14
5,1 %
- 0,2 %
0,1 %
Aug 14
Arbeitslosenquote Stadt
Wohnungspreise
Stadtviertel
Altstadt
Angebotspreise/m2 2013 Wohnung
Veränderung
Bestand
via Vorjahr
k. A.
k. A.
Angebotsmiete/m2 2013
Wohnung Veränderung
Bestand
via Vorjahr
13,54 €
- 0,8 %
Au
4789 €
11,8 %
13,92 €
3,6 %
Aubing
3219 €
9,8 %
10,92 €
2,6 %
Berg am Laim
3703 €
11,5 %
11,78 €
3,6 %
Bogenhausen
4057 €
11,7 %
12,45 €
3,2 %
Feldmoching
3466 €
11,2 %
11,35 €
3,1 %
Hadern
4017 €
11,5 %
11,92 €
3,6 %
Haidhausen
5323 €
12,5 %
14,09 €
3,4 %
Harlaching
4820 €
10,5 %
13,87 €
3,5 %
Laim
3711 €
11,2 %
12,17 €
3,6 %
Lochhausen
3315 €
11,1 %
11,31 €
3,3 %
Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
5452 €
13,0 %
13,37 €
1,8 %
12,96 €
0,6 %
Maxvorstadt
k. A. k. A.
Moosach
3627 €
11,4 %
11,93 €
3,6 %
Neuhausen
4950 €
13,2 %
13,28 €
3,4 %
Nymphenburg
4695 €
12,5 %
13,32 €
3,2 %
Obergiesing
3897 €
12,2 %
12,12 €
3,6 %
Obermenzing
4052 €
10,4 %
12,31 €
2,9 %
Obersendling
3868 €
12,3 %
12,24 €
3,9 %
Pasing
3844 €
11,7 %
11,98 €
3,6 %
Perlach
3339 €
11,0 %
11,32 €
3,3 %
Riem
3573 €
11,0 %
11,32 €
3,9 %
Schwabing
5231 €
11,5 %
14,45 €
3,4 %
13,86 €
3,3 %
Schwabing-West
k. A.
k. A.
Schwanthalerhöhe
4421 €
13,0 %
12,70 €
3,7 %
Sendling
4220 €
11,8 %
11,80 €
2,1 %
Sendling-Westpark
3876 €
11,5 %
11,95 €
3,2 %
Solln
4453 €
11,6 %
12,56 €
2,7 %
13,07 €
3,7 %
11,69 €
3,0 %
Thalkirchen
Nächste Ausgabe: 11. Februar 2014
Okt 14
Wohnung, Miete (IMX)2
Statistische Einheit
Quelle: imx – immobilienscout24
160
Gesamt (EPX Gesamt)1
Einwohner
168,8
170
Stand
Deutschland
Münchner Preisblase: Mit der Ankündigung der Mietpreisbremse stiegen die Mieten im vergangenen Jahr
etwas stärker als 2013. Jedoch, wie bereits seit 2009,
stiegen die Mieten weit weniger stark an als die Preise
für Bestandswohnungen. Damit hat sich auch 2014 die
mehr
Gefahr einer Preisblase für München weiter erhöht.
180
Index-Veränderung in % punkte
Vormonat
Vorjahr
Trudering
k. A.
3772 €
k. A.
10,0 %
1 EPX 100 = 08/2005; 2 IMX 100 = 01/2007Quellen: LHS München,
Bundesagentur für Arbeit, Europace, Immobilienscout 24, Stand Jan 2014
mehr
service
12
fakten: Gewerbe- Kreditmarkt
Münchner Touristen: Die meisten Übernachtungen in- und
ausländischer Gäste verzeichnet München im Juli, August
und den Oktoberfest-Monaten September und Oktober. Im
Januar ist es leichter, Zimmer zu bekommen.
600
2014
500
400
300
200
100
Sep. Okt. Nov. Dez.
Jan. Feb. Mär. Apr. Mai
Jun.
Jul. Aug. Sep.
Quellen: Landeshauptstadt München
Gäste aus Deutschland
Gäste aus dem Ausland
700
Leerstands- Monatsmiete pro m2 quote
von..
..bis
Durchschnitt
Stand
hochwertige Logistik
unter 1 %
k. A.
8,75 €
k. A.
Juli 13
Stadtgebiet,sonstige
k. A.
6,50 €
7,90 €
6,20 €
Juli 13
Umland, Class A
k. A.
5,95 €
6,30 €
5,30 €
Juli 13
Umland, Bestandsobjekte
k. A.
4,50 €
5,50 €
k. A.
Juli 13
Durchschnitt Großraum
k. A.
5,00 €
6,00 €
k. A.
Juli 13
Quelle: Colliers International
Einzelhandel
Monatliche Spitzenmiete pro m 2 nach Ladenfläche..
60-120 m2 150-200 m2 350-400 m2 1200-1500 m2
Lage
Büro
Lage
Leerstands- Monatsmiete pro m2 quote
von..
..bis
Durchschnitt
Stadtbezirk
Übernachtungen von Gästen (in 1000)
800
0
Logistik
Stand
Innenstadt:
Stand
Neuhauser/Kaufingerstr
350 €
k. A.
k. A.
k. A.
Juli 13
Maximilianstraße
260 €
k. A.
k. A.
k. A.
Juli 13
Dienerstr./Residenzstr.
260 €
k. A.
k. A.
130 €
Juli 13
Weinstr./Theatinerstr.
255 €
k. A.
k. A.
220 €
Juli 13
Sendlingerstr.
160 €
k. A.
k. A.
110 €
Juli 13
130 €
k. A.
k. A.
k. A
Juli 13
85 €
k. A.
k. A.
55 €
Juli 13
München gesamt
5,8 %
5,00 €
40,00 €
15,23 €
Apr 14
Tal
Zentrum
3,7 %
16,50 €
40,00 €
28,82 €
Apr 14
Sonnenstr.
Schwabing:
Zentrum Nord-West
3,3 %
12,50 €
24,00 €
17,32 €
Apr 14
Zentrum Nord-Ost
2,3 %
14,00 €
29,00 €
20,76 €
Apr 14
Hohenzollernstraße
130 €
100 €
70 €
35 €
Jul 13
Zentrum Süd-Ost
8,7 %
11,00 €
19,00 €
13,85 €
Apr 14
Leopoldstraße
130 €
130 €
70 €
35 €
Jul 13
Zentrum Süd-West
2,8 %
10,00 €
23,00 €
15,23 €
Apr 14
*Quelle: Jones Lang LaSalle 2013, 2012
Stadt Nord-West
4,2 %
9,50 €
18,00 €
14,73 €
Apr 14
Stadt Nord-Ost
5,5 %
8,50 €
18,00 €
15,16 €
Apr 14
Investmentmarkt
Stadt Süd-Ost
6,9 %
8,00 €
15,00 €
13,27 €
Apr 14
Immobilieninvestment
Stadt Süd-West
9,2 %
7,50 €
16,50 €
12,02 €
Apr 14
Leersttands-
Anfangsrenditen quote von.. ..bisDurchschnitt
Stand
Umland Süd-West
3,0 %
8,00 €
12,00 €
12,88 €
Apr 14
Büro-Zentrum
2,70 %
4,00 %
5,10 %
4,50 %
Jan 13
Umland Nord-West
6,9 %
5,00 €
11,00 €
8,56 €
Apr 14
Büro-Stadtlage
5-11,3 %
5,10 %
6,30 %
k. A.
Jan 13
Umland Nord-Ost
9,6 %
6,50 €
13,50 €
9,43 €
Apr 14
Büro-Umland
k. A.
5,60 %
8,00 %
k. A.
Jan 13
Umland Süd-Ost
7,5 %
7,50 €
13,50 €
9,40 €
Apr 14
Eizelhandel 1a-Lage
k. A.
6,50 %
8,00 %
6,90 %
Jan 13
Quellen: Colliers, Jones Lang LaSalle, Deka Bank, Knight Frank
Quelle: Colliers International München
Kreditzinsen:
Hypothekenzins: Nach EZB-Entscheid vom
Juni befinden sich die Zinsen auf Rekordtief
6
Anfang Januar 2015 sind die Zinsen für fünf- und zehnjährige Zinsbindungsfristen gegenüber Dezember 2014 um etwa 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte und für
längere Zinsbindungsfristen sogar um über 0,3 Prozentpunkte gesunken.
Verlauf der Hypothekenzinsen in %
5
4
3
’02 ’03 ’04 ’05 ’06 ’07 ’08 ’09 ’10 ’11 ’12 ’13 ’14 ’15
Baugeld 5-jähr. Zinsbindung
Baugeld 10-jähr. Zinsbindung
Quelle: FMH
2
1
Günstigste Anbieter
Internet: www.Effektivzins für Zinsbindungsdauer
Sondertilgung
keine
5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre
Jan ‘14
4,05
4,42
4,78
0,1
0,47
0,83
Sofortdarlehen 1.Jahr
2.Jahr
3.Jahr
enderlein.com
DTW- Immobilienfin. immobilienfinanzierung.de
drklein.de
ACCEDO
accedo.de
5,24
1,29
4.Jahr
5,56
1,61
5.Jahr
Quelle: Anbieter
3,95
Enderlein
Hypotheken-Discount hypothekendiscount.de
Aufschlag in %
Darlehenssumme: 150.000, 70 % Beleihung,
2 % Tilgung; ; Stand 04.01.2014
interhyp.de
Dr. Klein
Forwarddarlehen: Mit zunehmender
Vorlaufzeit steigen die Zinsen
Effektivzins in %
Sofortdarlehen*)
Interhyp
-
1,11 %
1,35 %
1,76 %
2,30%
1,11 %
1,46 %
1,72 %
1,96 % kostenfrei
1,96 % –
-
1,11 %
1,35 %
1,75 %
1,98 % 0 bis 0,05 %
2,30%
1,11 %
1,35 %
1,72 %
1,96 % 0 bis 0,05 %
2,30%
1,11 %
1,46 %
1,72 %
1,96 % 0 bis 0,05 %
2,50%
1,11 %
1,43 %
1,72 %
1,96 %
Forwarddarlehen* mit Vorlaufzeit 12 Monate
Interhyp
interhyp.de
-
1,11 %
1,48 % 1,99 %
2,16 % 0 bis 0,05 %
Accedo
accedo.de
-
1,11 %
1,65 %
1,97 %
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*2 % Anfangstilgung (Forward: 2,5 %), Darlehenshöhe: 150.000 €, 70 % des Kaufpreises; Quelle: FMH, Stand 09.01.2015
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