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Bremen
Niedersachsen
Vereinigung der Straßenbauund Verkehrsingenieure in
Niedersachsen e.V.
www.vsvi-niedersachsen.de
|
Vereinigung der Straßenbauund Verkehrsingenieure der
Freien Hansestadt Bremen e.V.
www.vsvi-bremen.de
Seminar Programm
|
www.bsvi.de
2015
Foto: © kasto – fotolia.com
Gemeinschaft zur Förderung der fachlichen Fortbildung der Straßenbau- und
Verkehrsingenieure in Niedersachsen e.V.
Radwege im Jahr 2025
Der Radverkehr steht vor einem großen
Umbruch, möglicherweise vor dem größten seit
dessen Renaissance Ende des letzten Jahrhunderts. Zum einen erleben die E-Bikes oder Pedalacs genau den Boom, wie er von Experten vorausgesagt war, zum anderen stellen aktuelle
Urteile die bisherige Radwegebenutzungspflicht
in Frage. Beides weist in die gleiche Richtung.
Die Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern verschieben sich und müssen neu bewertet werden.
Durch das E-Bike gewinnen wir eine neue Qualität der Mobilität. Insbesondere ermöglicht es
uns, bis ins hohe Alter das Rad als alltagstaugliches Verkehrsmittel zu nutzen. Größere Distanzen mit höherer Geschwindigkeit können
bewältigt werden. Der positive Effekt für unsere
Gesundheit kommt noch hinzu.
Durch die Gerichtsurteile zur Radwegebenutzungspflicht erhalten wir Hinweise in Bezug auf
die Beurteilung der Verkehrssicherheit. Das
Trennprinzip des Radverkehrs vom Kraftfahrzeugverkehr als grundsätzlich anzustrebendes
Optimum hat einen Dämpfer erhalten. Zu Recht
wie ich finde, denn wir haben die Fußgänger
vernachlässigt und die Konflikte, welche zwischen ihnen und den Radfahrern immer wieder
auftauchen, geflissentlich ignoriert. Unweigerlich wird der Radfahrer, der gerne zügig vorankommen möchte, behindert und gezwungen,
langsamer zu fahren, als ihm lieb ist und der
Fußgänger wird gefährdet.
Der Wunsch, zügig voranzukommen und den
gleichen Vorrang wie der Kraftfahrzeugverkehr
zu bekommen, ist schon lange auf der Agenda
der Fahrradlobbyisten. Das gelingt am besten
mit Radfahrstreifen, auch bei hoch belasteten
Straßen. Mein Argument war bisher, dass sich
die unsicheren Radfahrer auch sicher fühlen
müssen und der Schutz der Schwächsten in dieser Gruppe vor dem Wunsch nach höheren Reisegeschwindigkeiten stehen müsse. Auf einem
Hochbordradweg ist das Sicherheitsgefühl am
höchsten. Mir sind Zweifel gekommen, ob diese
Sichtweise noch länger Bestand haben kann.
Wie sieht meine Vision vom Radverkehr 2025
aus?
2
Außerorts gilt für mich immer noch das Trennprinzip als optimal. Hier gibt es wenige
Konflikte mit Fußgängern. Der Radweg sollte
mindestens 3 m breit sein und eine Mittelstreifenmarkierung erhalten. Der Sicherheitsgewinn
steht für mich im Vordergrund. Bei höheren
Verkehrsbelastungen sollte er verpflichtend
ausgeschildert werden.
Innerorts gehört der Radverkehr im Grundsatz
auf die Fahrbahn, bei höheren Verkehrsbelastungen mit Radfahrstreifen. An Knotenpunkten und Einmündungen liegen die Wartebereiche für die Kraftfahrzeugführer gut sichtbar vor
ihnen. Auf der Fahrbahn gilt für Radfahrer die
Helmpflicht.
Auf den Gehwegen ist das Radfahren grundsätzlich (auch ohne Helm) in Schrittgeschwindigkeit erlaubt, auch entgegen der Fahrtrichtung. Sie sind den Fußgängern gleichgestellt.
E-Bikes haben dort allerdings nichts zu suchen.
In 2025 gibt es keine Radwegeführung auf
Hochborden mehr.
Dieses Thema zeigt, wie wichtig unser lebenslanges Lernen ist. Manchmal müssen wir unsere
bisherige Überzeugung über den Haufen werfen. Viele Fortbildungen für unsere Fähigkeiten
können wir auf dem freien Markt bekommen.
Die speziellen Themen für uns Straßenbau- und
Verkehrsingenieure finden wir nur in unseren
Seminaren wieder. Neben den Vorträgen sind
die Diskussion und der Erfahrungsaustausch
wichtig.
Ich bedanke mich bei allen Seminarleitern, den
Referentinnen und Referenten und bei Ihnen,
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer für
unsere gelungene Veranstaltungsreihe 2014. Ich
würde mich sehr freuen, wenn Sie uns in 2015
ebenfalls die Treue halten.
Haben Sie spannende Themen für unsere Seminare? Oder haben Sie selbst ein Thema was Sie
vortragen möchten? Dann nehmen Sie mit uns
Kontakt auf. Ich würde mich sehr darüber
freuen.
Mit herzlichem Gruß
Markus Brockmann
Hon.-Prof. Dipl.-Ing. Markus Brockmann
Seminarprogramm 2015
Seminar 1
28./29. Januar, ABZ Mellendorf
Seminar 2
5. Februar, HAWK Hildesheim
Seminar 3
12. Februar, Bau-ABC Rostrup
Seminar 4
17. Februar, TU Braunschweig
Seminar 5
19. Februar, ABZ Mellendorf
Seminar 6
24. Februar, TU Braunschweig
Seminar 7
26. Februar, Bau-ABC Rostrup
Seminar 8
3. März, ABZ Mellendorf
Seminar 9
10. März, ABZ Mellendorf
Seminar 10
12. März, Hochschule Bremen
Seminar 11
19. März, ABZ Mellendorf
Seminar 12
24. März, TU Braunschweig
Umweltverträglichkeitsprüfung im Verkehrswegebau (UVP)
Dipl.-Ing. Stephan Köhler
Fahrbahnbefestigungen
Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Renken
Vergabe- und Bauvertragsrecht
RA Peter Thomas
Entwurf und Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Richter
Fahrbahnbefestigungen
Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Renken
Vergabe- und Bauvertragsrecht
RA Peter Thomas
Betondeckenbau
Dipl.-Ing. Ralf Alte-Teigeler
Bauliche Erhaltung von Verkehrsflächen
Dr.-Ing. Helge Beyer
Neue Wege im Stadtverkehr
Dipl.-Ing. Enno Wagener
Betrieb von Straßenverkehrsanlagen
Dipl.-Ing. Martin Issleb
Brücken- und Ingenieurbau
Dipl.-Ing. Harald Freystein
Tag der VerkehrsBauKultur
mit Verleihung des Deutschen Ingenieurpreises Straße
und Verkehr 2015
Anmeldung
Bitte nur schriftliche Anmeldungen über unsere
Internetseite www.vsvi-niedersachsen.de.
Sie erhalten dann ca. 10 Tage vor Seminarbeginn
eine Anmeldebestätigung.
Teilnahmegebühr
Mitglieder: 50 Euro für eintägige bzw.
75 Euro für zweitägige Seminare*
Nichtmitglieder: 100 Euro für eintägige bzw.
150 Euro für zweitägige Seminare*
*Die Teilnahme an nur einem Tag ist möglich.
Überweisen Sie die Teilnahmegebühr vor Seminarbeginn und bitte unbedingt unter Angabe des
Teilnehmers und des Seminars auf eines der
folgenden Konten:
Deutsche Bank Hannover AG,
IBAN DE98 2507 0024 0070 5079 00, BIC DEUTDEDBHAN
oder Postbank Hannover,
IBAN DE53 2501 0030 0236 6673 09, BIC PBNKDEFF
Abmeldung
Bei einer Abmeldung nach Anmeldeschluss wird
die gesamte Seminargebühr fällig, falls kein Ersatzteilnehmer gestellt wird.
Kontakt
VSVI Niedersachsen e.V.
Eichstraße 19, 30161 Hannover
Tel.: 0511 – 32 53 60, Fax: 0511 – 32 56 53
info@vsvi-niedersachsen.de
www.vsvi-niedersachen.de
Bitte unbedingt beachten !
Bitte unbedingt beachten !
11. Juni, Frankfurt am Main
Stadtstraßen/Ortsdurchfahrten
Dr.-Ing. Holger Lorenzl / Dipl.-Ing. Torsten Fleige-Lütgering
Torsten Fleige-Lütgering
Dr. Holger Lorenzl
Seminar 1
Stadtstraßen / Ortsdurchfahrten
Vorbereiten – Bauen – Erhalten – Betreiben – Organisieren
Leiter:
Dipl.-Ing. Torsten Fleige-Lütgering, Salzgitter
Dr.- Ing. Holger Lorenzl, Braunschweig
Zeit:
28./29. Januar 2015
Anmeldeschluss:
13. Januar 2015
Ort:
ABZ Mellendorf, Ausbildungszentrum der Bauindustrie Niedersachsen/Bremen
Raum 118, Schaumburger Str. 14, 30900 Wedemark, www.abz-Mellendorf.de
Tel. 05130 / 9773-0, Fax: 05130 / 9773-73
Hinweis:
Das 45. Seminar dieser Reihe widmet sich aktuellen und interessanten Projekten im kommunalen
Umfeld sowie wieder dem Thema „alternative Baustoffe im Straßenbau“ aus den Verhüttungsprozessen.
Wir beginnen mit einem Vortrag über den Neubau des Maschinenbau-Campus in der Stadt Garbsen
durch die Leibniz-Universität Hannover.
Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit dem Neubau des Zentralen Omnibus-Bahnhofes in Hildesheim. Hierbei wird auch der „historische“, jahrelange Werdegang der Planung mit aufgezeigt.
Im dritten Vortrag wird uns der Neubau eines der ersten Rad-Schnell-Wege in Niedersachsen,
hier in Göttingen, vorgestellt.
Schon fast traditionell beschäftigt sich der zweite Tag mit dem Themenbereich der Pflasterdecken
und Plattenbeläge.
Beginnen wird der frisch gewählte Leiter des entsprechenden Arbeitsausschusses der FGSV.
Er wird einen Einblick in die Entwicklung der Technischen Regelwerke geben.
Anschließend werden die jüngsten, äußerst positiven Forschungsergebnisse über lärmarmes
Betonsteinpflaster und deren Anwendungen in der Praxis vorgestellt.
Nach dem Mittagessen wird vom Leiter der ad-hoc-Gruppe „wasserdurchlässige Befestigungen“
der Kommission „Kommunale Straßen“ das vor Kurzem erschienene „Merkblatt für Versickerungsfähige Verkehrsflächen“ vorgestellt.
Abschließend wird über die Anforderungen an ungebundene Tragschichten referiert. Es werden
Lösungen für das allgegenwärtige Problem Verdichtbarkeit gegenüber Wasserdurchlässigkeit
vorgestellt.
4
Fortsetzung Seminar 1
Stadtstraßen / Ortsdurchfahrten
Mittwoch, 28. Januar 2015
9.00 Uhr
Eröffnung des Seminars
Vortrag 1: Neubau Maschinenbau-Campus in der Stadt Garbsen
Referent: Dipl.-Ing. Dirk Perschel, Stadt Garbsen
10.30 Uhr
Kaffeepause
11.00 Uhr
Vortrag 2: ZOB-Neubau in der Stadt Hildesheim
Referenten: Dipl.-Ing. Michael Hoffmann, Stadt Hildesheim
Dipl.-Ing. Lutz Wackermann, Ingenieurbüro Richter GmbH, Hildesheim
12.30 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Vortrag 3: Einsatz von LED-Schlacken im Straßenbau, Darstellung der Problematik von
Volumenzunahmen nach TL SoB-StB
Referent: Dipl.-Ing. Siegfried Bartsch, Geschäftsführung Erich Friedrich Hüttenservice
GmbH
15:15 Uhr
Kaffeepause
15.30 Uhr
Vortrag 4: Neubau eines Rad-Schnell-Weges in der Stadt Göttingen
Referent: Dipl.-Ing. Sören Koss, Stadt Göttingen
16.30 Uhr
Ende des 1. Seminartages
Donnerstag, 29. Januar 2015
9.00 Uhr
Eröffnung des Seminars
Vortrag 1: Entwicklungen beim Technischen Regelwerk für Pflasterdecken
und Plattenbeläge
Referent: Prof. Dr.-Ing. Martin Köhler, Detmold, Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
Lehrgebiet Erd- und Straßenbau
10.30 Uhr
Kaffeepause
11.00 Uhr
Vortrag 2: Lärmarmes Betonsteinpflaster
Ergebnisse aus Forschung und Praxis
Referent: Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtschaftsing. Stephan H. Steffen, SF-Kooperation GmbH,
Bremen
12.30 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Vortrag 3: Versickerungsfähige Verkehrsflächen
Das neue Merkblatt aus der Sicht der Pflasterbauweise
Referent: StBDir. Dipl.-Ing. Alexander Buttgereit, Abteilungsleiter des Tiefbauamtes
der Stadt Münster
15.00 Uhr
Kaffeepause
15.15 Uhr
Vortrag 4: Anforderungen an ungebundene Tragschichten für Pflasterbauweisen
Referent: Dr.-Ing. Mike Wolf, TU Dresden, Professur für Straßenbau, Straßenbaulabor,
Leiter der Ü/Z-Stelle
16.30 Uhr
Ende des 2. Seminartages
5
Stephan Köhler
Seminar 2
Umweltverträglichkeitsprüfung im Verkehrswegebau (UVP)
Leiter:
Dipl.-Ing. Stephan Köhler, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau
und Verkehr, Hannover
Zeit:
5. Februar 2015
Anmeldeschluss:
22. Januar 2015
Ort:
HAWK – Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Aula (Raum 207),
Hohnsen 2, 31134 Hildesheim
Hinweis: Das Seminar hat zum Ziel, für die Praxis verwertbare Erkenntnisse und Erfahrungen zu präsentieren. Es wird eine sehr breite Palette von Fachthemen für diejenigen angeboten, die mit der Planung,
Gestaltung und Ausführung von Straßen befasst sind.
Angesprochen werden in erster Linie Fachkollegen der Landschaftsplanung und des Straßenentwurfs,
aber auch Naturschutzbehörden.
Donnerstag, 5. Februar 2015
9.30 Uhr
Eröffnung des Seminars
I. Vorstellung neuer Rechtsvorgaben und Arbeitsanweisungen zur Berücksichtigung
der Umweltbelange bei Straßenbauvorhaben
Referent: Dipl.-Ing. Stephan Köhler, Nds. Landesbehörde für Straßenbau und
Verkehr, Hannover
10.30 Uhr
Kaffeepause
11.00 Uhr
II. Bodenschutz in der Planung und Umsetzung von Baumaßnahmen
Umweltbaubegleitung in der Praxis
Referent: Dr. agr. Norbert Feldwisch, Ingenieurbüro Feldwisch, Bergisch Gladbach
III. Fledermausschutzmaßnahmen „Was ist gute fachliche Praxis?“
Referent: Dr. Jochen Lüttmann, FÖA Landschaftsplanung, Trier
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
IV. „Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen im
Straßen- und Brückenbau“ (HVA F-StB): Die neuen Leistungsbilder
Referent: Dipl.-Ing. Axel Grenzer, Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr,
Hannover
V. „Critical loads“ Der neue Stickstoffleitfaden für Straßen
Referent: Dr.-Ing. Stefan Balla, Bosch & Partner GmbH, Herne
VI. Monitoring und Risikomanagement in Zulassungsverfahren
Referent: Dr. Annick Garniel, Kieler Institut für Landschaftsökologie, Kiel
ca. 17.00 Uhr
6
Ende des Seminars
Prof. Dr. Peter Renken
Seminar 3
Fahrbahnbefestigungen
Leiter:
Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Renken, TU Braunschweig
Zeit:
12. Februar 2015
Anmeldeschluss:
29. Januar 2015
Ort:
Bau-ABC Rostrup, Gebäude 26, Raum 26/1 und 26/2, Virchowstraße 5,
26160 Bad Zwischenahn, www.bau-abc-rostrup.de
Hinweis: Das Seminar will über aktuelle Strömungen im Verkehrswegebau informieren. Dabei stehen
auch in diesem Jahr die bundesweiten Anstrengungen zur Sicherung der Dauerhaftigkeit der Straßen
im Vordergrund. Informiert wird über die Aktivitäten zur Entwicklung und Erprobung neuer Bauweisen, Möglichkeiten der Bitumenmodifikation und neuer alternativer Bindemittel und Möglichkeiten
der Prognose von Asphalteigenschaften. Die Flächendeckende Verdichtungskontrolle soll eine gleichmäßige Qualität einer Asphaltschicht realisieren. Über die Erprobung der am Markt befindlichen
Systeme wird berichtet. Für Diskussionen wird genügend Zeit zur Verfügung stehen.
Donnerstag, 12. Februar 2015
10.00 Uhr
Eröffnung des Seminars
10.15 Uhr
Innovative Bauweisen – Lärmoptimierung und Dauerhaftigkeit
Referentin: Dipl.-Ing. Kerstin Gärtner, TPA GmbH, Bereich Südost, Regensburg
11.00 Uhr
Möglichkeiten der Bitumenmodifizierung – Baupraktische Erfahrungen
Referent: Dipl.-Ing. Siegfried Sadzulewsky, Genan GmbH, Dorsten
11.45 Uhr
Kaffeepause
12.15 Uhr
Flächendeckende Verdichtungskontrolle
– Was können die unterschiedlichen System leisten?
Referent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ulf Zander, Universität Siegen
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Hochbelastete Verkehrsflächen – Gibt es eine dauerhafte Lösung?
Referent: Sascha Ley, DEUTAG GmbH, NL West, Duisburg
14.45 Uhr
Kaffeepause
15.15 Uhr
Der Weg zur performance-orientierten Asphaltspezifikation.
Was leisten die modernen Prüfverfahren, wie zuverlässig sind die Prognosen?
Referent: Dr.-Ing. Manfred Hase, HNL Ingenieur- und Prüfgesellschaft mbH, Pinneberg
16.00 Uhr
Ausgewählte Schadensphänomene – Ansätze zur Ursachenfindung und
Schadensvermeidung
Referent: Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Renken, Institut für Straßenwesen (ISBS)
der Technischen Universität Braunschweig
16.45 Uhr
Zusammenfassung und Schlusswort
16.30 Uhr
Ende des Seminars
7
Peter Thomas
Seminar 4
Vergabe- und Bauvertragsrecht
Leiter:
RA Peter Thomas, Pattensen, früher Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen
Zeit:
17. Februar 2015
Anmeldeschluss:
4. Februar 2015
Ort:
Technische Universität Braunschweig, Hörsaal PK 4.7 (1. Etg.) Pockelstraße 4,
38106 Braunschweig
Hinweis: Ein breites Spektrum vergabe- und bauvertragsrechtlicher Fragen wird behandelt. Viele Auftragnehmer sind Mängelansprüchen ausgesetzt, wenn sie den Auftraggeber nicht darauf aufmerksam
machen, dass die zur Verfügung gestellte Planung unrichtig, unvollständig, das vorgeschriebene Baumaterial fehlerhaft ist bzw. Vorleistungen anderer Unternehmer mangelhaft sind. Der Vortrag von
RAin Witten verdeutlicht den Umfang der Rügeobliegenheit des Straßenbauunternehmers, die den AG
vor vermeidbaren Mängeln bewahren soll. - Die Vereinbarung von Preisen gem. § 2 Abs. 3, 5 und 6
VOB/B verdient besondere Aufmerksamkeit; das HVA B-StB kann dazu wertvolle Hilfestellung geben.
- Fehlende Mitwirkungshandlungen des Auftraggebers nach § 642 BGB bedürfen einer vertieften
betriebswirtschaftlichen Betrachtung. - Neuere Entscheidungen zum Vergabe- und Bauvertragsrecht
von Vergabekammern, -senaten sowie Oberlandesgerichten und des Bundesgerichtshofs runden den
Überblick über die Rechtsentwicklung auf diesem Gebiet ab.
Dienstag, 17. Februar 2015
10.00 Uhr
Begrüßung
10.15.Uhr
Neuere Entscheidungen zum Vergabe- und Bauvertragsrecht
Referent: RA Peter Thomas
11.30 Uhr
Pause
11.45 Uhr
Geänderte und zusätzliche Vergütung nach den Regeln des HVA B-StB
Referentin: Baurätin Dipl.-Ing. Sabrina Honig,
NLStBV – zentraler Geschäftsbereich, Hannover
13.00 Uhr
Mittagspause
14.30 Uhr
Fehlende Mitwirkungshandlung des Auftraggebers und ihre
betriebswirtschaftliche Auswirkung
Referent: Dipl.-Wirtschaftsing. Frank A. Bötzkes, ö.b.u.v. Sachverständiger,
Braunschweig
15.45 Uhr
Pause
16.00 Uhr
Rügeobliegenheiten und Bedenkenanzeigepflicht des Bauunternehmers
Referentin: RAin Ina Witten, Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen, Bremen
17.15 Uhr
Zusammenfassung des Seminars
17.30 Uhr
Ende des Seminars
8
Prof. Dr. Thomas Richter
Seminar 5
Entwurf und Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen
Leiter:
Prof. Dr.-Ing. Thomas Richter, SHP Ingenieure GbR, Hannover / Berlin
Zeit:
19. Februar 2015
Anmeldeschluss:
5. Februar 2015
Ort:
ABZ Mellendorf, Ausbildungszentrum der Bauindustrie Niedersachsen/Bremen
Raum 16/1 und 16/2, Schaumburger Str. 14, 30900 Mellendorf,
Tel. 05130 / 9773-0, Fax: 05130 / 9773-73
Donnerstag, 19. Februar 2015
9.30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Thomas Richter
9.45 Uhr
Anwendung der neuen RAL 2012 bei der Bundesverkehrswegeplanung
Referent: Prof. Dr.-Ing. Thomas Richter – TU Berlin, FG Straßenplanung und -betrieb
10.20 Uhr
Kaffeepause
10.45 Uhr
Förderung des Radverkehrs
3 Statements von Radverkehrsexperten aus der Region
Einsatz und Gestaltung von Radschnellwegen – neue Hinweise der FGSV
Referent: Dr. Peter Bischoff, SHP Ingenieure
Benutzungspflicht von Radverkehrsanlagen – Anforderungen an die kommunale Praxis
Referent: Dankmar Alrutz, PGV- Planungsgemeinschaft Verkehr GbR, Hannover
Förderung des Radverkehrs in der Praxis – Maßnahmen der Stadt Göttingen
Referent: Sören Koss, Stadt Göttingen FD Stadt- und Verkehrsplanung
12.15 Uhr
Podiumsdiskussion mit den 3 Experten
12.45 Uhr
Mittagspause
13.30 Uhr
Feldversuch mit Lang-Lkw: Ein Zwischenbericht
Referent: Dr. Marco Irzik, Bundesanstalt für Straßenwesen
14.15 Uhr
Die neuen Hinweise der FGSV zu Shared Space 2014
Referent: Jörn Janssen, SHP Ingenieure
15.00 Uhr
Kaffeepause
15.30 Uhr
Die Berliner Begegnungszonen
Referent: Horst Wohlfarth von Alm, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
Umwelt Berlin
16.00 Uhr
Abschlussdiskussion
16.30 Uhr
Ende des Seminars
9
Prof. Dr. Peter Renken
Seminar 6
Fahrbahnbefestigungen
Leiter:
Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Renken, Braunschweig
Zeit:
24. Februar 2015
Anmeldeschluss:
12. Februar 2015
Ort:
Technische Universität Braunschweig, Haus der Wissenschaft, Pockelstraße 11, Aula,
38106 Braunschweig
Hinweis: siehe Text Seite 9
Dienstag, 24. Februar 2015
9.00 Uhr
Eröffnung des Seminars
9.15 Uhr
Innovative Bauweisen – Lärmoptimierung und Dauerhaftigkeit
Referentin: Frau Dipl.-Ing. Kerstin Gärtner, TPA GmbH, Bereich Südost, Regensburg
10.00 Uhr
Flächendeckende Verdichtungskontrolle
– Was können die unterschiedlichen System leisten?
Referent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ulf Zander, Universität Siegen
10.45 Uhr
Kaffeepause
11.15 Uhr
Möglichkeiten der Bitumenmodifizierung – Baupraktische Erfahrungen
Referent: Dipl.-Ing. Siegfried Sadzulewsky, Genan GmbH, Dorsten
12.00 Uhr
Mittagspause
13.30 Uhr
Hochbelastete Verkehrsflächen – Gibt es eine dauerhafte Lösung?
Referent: Sascha Ley, DEUTAG GmbH, NL West, Duisburg
14.15 Uhr
Kaffeepause
14.45 Uhr
Der Weg zur performance-orientierten Asphaltspezifikation.
Was leisten die modernen Prüfverfahren, wie zuverlässig sind die Prognosen?
Referent: Dr.-Ing. Manfred Hase, HNL Ingenieur- und Prüfgesellschaft mbH, Pinneberg
15.30 Uhr
Ausgewählte Schadensphänomene
– Ansätze zur Ursachenfindung und Schadensvermeidung
Referent: Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Renken, Institut für Straßenwesen (ISBS)
der Technischen Universität Braunschweig
16.15 Uhr
Zusammenfassung und Schlusswort
16.30 Uhr
Ende des Seminars
10
Peter Thomas
Seminar 7
Vergabe- und Bauvertragsrecht
Leiter:
RA Peter Thomas, Pattensen, früher Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen
Zeit:
26. Februar 2015
Anmeldeschluss:
12. Februar 2015
Ort:
Bau-ABC Rostrup, Gebäude 26, Raum 26/1 und 26/2, Virchowstraße 5,
26160 Bad Zwischenahn, www.bau-abc-rostrup.de
Hinweis: siehe Text Seite 10
Donnerstag, 26. Februar 2015
10.00 Uhr
Begrüßung
10.15.Uhr
Neuere Entscheidungen zum Vergabe- und Bauvertragsrecht
Referent: RA Peter Thomas
11.30 Uhr
Pause
11.45 Uhr
Geänderte und zusätzliche Vergütung nach den Regeln des HVA B-StB
Referentin: Baurätin Dipl.-Ing. Sabrina Honig,
NLStBV – zentraler Geschäftsbereich, Hannover
13.00 Uhr
Mittagspause
14.30 Uhr
Fehlende Mitwirkungshandlung des Auftraggebers und ihre
betriebswirtschaftliche Auswirkung
Referent: Dipl.-Wirtschaftsing. Frank A. Bötzkes, ö.b.u.v. Sachverständiger,
Braunschweig
15.45 Uhr
Pause
16.00 Uhr
Rügeobliegenheiten und Bedenkenanzeigepflicht des Bauunternehmers
Referentin: RAin Ina Witten, Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen, Bremen
17.15 Uhr
Zusammenfassung des Seminars
17.30 Uhr
Ende des Seminars
11
Ralf Alte-Teigeler
Seminar 8
Betondeckenbau
Leiter:
Dipl.-Ing. Ralf Alte-Teigeler, Otto Alte-Teigeler GmbH – Spezialbau Verkehrsflächen, Bietigheim
Zeit:
3. März 2015
Anmeldeschluss: 20. Februar 2015
Ort:
ABZ Mellendorf, Ausbildungszentrum der Bauindustrie Niedersachsen/Bremen, Raum 16/1
und 16/2, Schaumburger Str. 14, 30900 Mellendorf, Tel. 05130 / 9773-0, Fax: 05130 / 9773-73
Hinweis: Das Seminar Betondeckenbau findet bereits seit Jahrzehnten statt und wird im zweijährigen
Rhythmus abgehalten. Niedersachsen hat gegenüber vielen anderen Bundesländern einen höheren
Anteil an Betondecken auf den Bundesautobahnen. Über dieses VSVI-Seminar wird die Möglichkeit der
Weiterbildung für das Thema Bau und Unterhaltung von Betondecken gegeben.
Bei den diesjährigen Themen wird über die Erfahrung mit Betondecken in einem anderen Bundesland
berichtet, ebenso über Anwendungsbereiche von Betondecken in Verkehrsflächen außerhalb von
Bundesautobahnen. Weitere Themen sind Sanierungen von Fugen, Herstellen von lärmmindernden
Texturen sowie Reparaturmöglichkeiten von schadhaften Betondecken.
Herr Dipl.-Ing. Villaret von der gleichnamigen Ingenieurgesellschaft berichtet über das Längsdehnungsverhalten von Betondecken. Diese müssen nicht nur dimensionierungsrelevante Belastungen aus Verkehr und Witterung tragen, sondern auch Horizontalspannungen. Der Vortrag zeigt die grundsätzliche
Verhaltensweise auf Basis der theoretischen Grundlagen und zieht Schlussfolgerungen für Planung und
Konstruktion, Baustoffeigenschaften und Bau, sowie für Betrieb und Erhaltung.
Am Ende des Vortrags wird aufgezeigt, dass das Risiko von Hitzeschäden in der Fahrbahn weitgehend
reduziert werden kann, wenn größere Imperfektionen und Konstruktionsfehler sowie Unzulänglichkeiten bei der Streckenerhaltung vermieden werden.
Herr Dipl.-Ing. Recknagel von der Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung (BAM Fachbereich
7.1. Baustoffe) referiert über den aktuellen Wissensstand zur Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit
von Fugenfüllungen von Verkehrsflächen. Er geht hier auf die Technischen Regelwerke national und
europäisch ein. Ebenso erläutert er neue Bewertungsverfahren und die ersten Erfahrungen damit, sowie
Erfahrungen aus Felduntersuchungen. Es werden auch neue mögliche Prüfverfahren für Fugenvergussmassen zur besseren Qualitätskontrolle vorgestellt.
Dipl.-Ing. Tim Alte-Teigeler von der Otto Alte-Teigeler GmbH berichtet über Fugen in Betonfahrbahnen
und deren Sanierungen. Er wird auf Fugenschäden der letzten Jahre eingehen, bei denen die Dauerhaftigkeit der Fugenmassen nicht gegeben war. Hier berichtet er über Sanierungen von schadhaften Fugen
mit verschiedenen Materialien. Er stellt dabei die EPDM-Fugenprofile sowie neue höherwertige heiß verarbeitbare Massen auf Bitumenbasis und kalt verarbeitbare Fugenmassen für entsprechende Sanierungen vor. Die Ausführung, sowie Chancen und Risiken mit den verschiedenen Massen werden erläutert.
Dipl.-Ing. Jens Skarabis von der TU München, Centrum Baustoffe und Materialprüfung berichtet über
Grinding und Grooving. Hier werden die derzeit in Deutschland üblichen Anwendungen sowie die
aktuellen Forschungsergebnisse zur Lärmminderung dieser Oberflächen vorgestellt. Die Forschungsergebnisse werden sowohl bei den im Labor erzielten Werten, wie auch mit vor Ort erzielten Erkenntnissen auf Baustellen vorgestellt. Abgerundet wird der Vortrag mit den Erkenntnissen, die in den USA zu
lärmmindernden Grindingtexturen vorliegen. Hier gibt es neue Entwicklungen, die sich auf dem deutschen Markt noch nicht durchgesetzt haben, jedoch in die Forschung und spätere Ausführung in
Deutschland mit einfließen werden.
12
Fortsetzung Seminar 8
Fortsetzung: Dipl.-Ing. Janette Klee wird über Betondecken in Brandenburg, die dort eine sehr lange Tradition haben, berichten. Um den Zuhörern eine Vorstellung von der Entwicklung der Bauweise zu geben,
werden die verschiedenen Konstruktionsarten über die Jahrzehnte betrachtet. Der Fokus liegt bei Betondecken nach aktuellem Regelwerk, wie sie derzeit gebaut werden. Es wird über die Brandenburger
Besonderheiten, z. B. die Vorzugsvariante beim Bau von Betondecken mit Schottertragschicht berichtet.
Ebenso kommen die Themen Betondecken mit Alkalikieselsäurereaktionen und andere mögliche Schäden
zur Sprache. Hier werden Sanierungsvarianten geschildert. Frau Klee wird einen Komplettüberblick von
der Planung bis zur Ausführung und Komplettierung und Prüfung der Betondecken darstellen.
Herr Dr. Ehrlich berichtet über die Vorteile von Verkehrsflächen aus Beton außerhalb des Autobahnbaus.
Hierzu werden die bestehenden Regelwerke erweitert. Es wurden Merkblätter für Kreisverkehre, Busverkehrsflächen, Rastanlagen, Stadt- und Landstraßen, plangleiche Knotenpunkte und White Topping erarbeitet. Die von Herrn Dr. Ehrlich vorgestellten Merkblätter enthalten auch viele praktische Beispiele ausgeführter Leistungen.
Herr Dipl.-Ing. Villaret erläutert in seinem zweiten Referat die Dimensionierung von Betondecken, die in
Deutschland seit rund 85 Jahren gebaut werden. Die lange Liegedauer der Strecken, die zunehmend
immer stärkeren Verkehrsbelastungen ausgesetzt waren und sind, zeugen von einer im Grunde wirtschaftlichen Bauweise, wenn man die gesamte Nutzungsdauer zur Beurteilung heranzieht.
Zunehmend wachsende Belastungen aus Verkehr und Witterung auf der einen Seite sowie die Ausnutzung technischer und technologischer Möglichkeiten auf der anderen Seite führten dazu, dass die standardisierten Bauweisen nach den RStO um eine rechnerische Dimensionierung (RDO Beton) erweitert wurden.
Das Dimensionierungsergebnis der rechnerischen Dimensionierung ist die erforderliche Deckendicke, die
sowohl für eine hohe Einzellast als auch für ein Lastkollektiv im Ermüdungsfall geometrisch und materialtechnisch abgesicherte Ergebnisse liefert.
Der Vortrag präsentiert die rechnerischen und konstruktiven Grundlagen, die allgemeine Vorgehensweise
und die Besonderheiten bei Anwendung des Verfahrens. Am Ende wird gezeigt, wie mit Hilfe einer Software leicht dimensioniert werden kann.
Dienstag, 3. März 2015
9.00 Uhr
Eröffnung des Seminars, Regularien
9.15 Uhr
Längsdehnungsverhalten bei Verkehrsflächen aus Beton
Referent: Dipl.-Ing. Stephan Villaret, Villaret Ingenieurgesellschaft mbH, Hönow
10.00 Uhr
Aktueller Wissensstand zur Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit
von Fugenfüllmengen in Verkehrsflächen
Referent: Dipl.-Ing. Christoph Recknagel, BAM Bundesanstalt
für Materialforschung und Prüfung, Berlin
10.45 Uhr
Pause
11.15 Uhr
Fugen in Betonfahrbahnen – Sanierungsmethoden für dauerhafte Erhaltung
von Fugen
Referent: Dipl.-Ing. Tim Alte-Teigeler, Otto Alte-Teigeler GmbH, Oberpframmern
12.00 Uhr
Lärmmindernde Grindingtexturen
Referent: Dipl.-Ing. Jens Skarabis, Technische Universität München
12.45 Uhr
Mittagspause
13.45 Uhr
Betondecken in Brandenburg – Bauweise mit Tradition
Referent: Dipl.-Ing. Janette Klee, Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg
14.30 Uhr
Neue Merkblätter für Verkehrsflächen aus Beton
Dr. Norbert Ehrlich, Gütegemeinschaft Verkehrsflächen aus Beton e.V., Düsseldorf
15.15 Uhr
Dimensionierung von Verkehrsflächen aus Beton
Referent: Dipl.-Ing. Stephan Villaret, Villaret Ingenieurgesellschaft mbH, Hönow
16.00 Uhr
Möglichkeit für Ergänzungen durch Teilnehmer und Diskussionen
ca. 16.30 Uhr
Ende des Seminars
13
Dr. Helge Beyer
Seminar 9
Bauliche Erhaltung von Verkehrsflächen
Leiter:
Dr.-Ing. Helge Beyer, Ingenieurbüro für Verkehrswegebau, Hannover
Zeit:
10. März 2015
Anmeldeschluss:
26. Februar 2015
Ort:
ABZ Mellendorf, Ausbildungszentrum der Bauindustrie Niedersachsen/Bremen
Raum 16/1 und 16/2, Schaumburger Str. 14, 30900 Mellendorf,
Tel. 05130 / 9773-0, Fax: 05130 / 9773
Hinweis: Die Erhaltung unserer Verkehrsflächen erlangt zunehmend größere Bedeutung. Anhand verschiedener Baumaßnahmen werden das Vorgehen bei der Erkundung von Straßen, der Erarbeitung
von Erhaltungskonzepten, der Inhalte der Ausschreibung, der Bauausführung und der Bauüberwachung vorgestellt.
Anhand der verschiedenen Baumaßnahmen werden Erdbau, Entwässerungseinrichtung, Verbreiterungen, Herstellen von Übergängen zwischen Verbreiterung und Bestand, Stabilisierung von Fahrbahnrändern, Hocheinbau mit Asphalteinlagen und Asphaltkonzepte vorgestellt.
Ein weiteres Thema ist der Neubau der Verkehrsflächen für ein Möbeleinrichtungshaus in Bremerhaven: Konzept für den Bau der Verkehrsflächen, Bauausführung sowie Prüfergebnisse der Eigenüberwachung und Kontrollprüfung. Die Inhalte sind u.a. Herstellen von Entwässerungseinrichtungen, Erdbau
auf Klei mit Geokunststoffen, Sand, FSS und Brechkorn, Erstellen von Arbeitsebenen für Rammen, Einbau von Schaum- / Softbeton und Asphalteinlagen.
Auch ein altes Bauverfahren, bei dem man den vorhandenen Asphaltaufbau fräst, anschließend mit
Zement auch PAK-haltiges Material immobilisiert und schließlich mit Asphalt überbaut, wird vorgestellt. Dabei wird auch über das Konzept, den Einbau und die Kontrollprüfergebnisse einer in Norddeutschland bisher wenig gebauten Decktragschicht DTS 16 berichtet.
Weiterhin widmen wir uns dem Schaum-/Softbeton als „Leicht-Baustoff“ z. B. direkt unter Asphalt mit
einem Trockengewicht von ca. 500 bis 700 kg/m², einem Verformungsmodul von EV2 > 400 MPa und
eingesetzt unter Industriefußböden mit der Eigenschaft der Dämpfung von hochfrequenten Schwingungen.
Ein altes, wiederbelebtes Verfahren zur Visualisierung von Hohlräumen im Asphalt mit Hilfe von Epoxidharz wird vorgestellt und deren Ergebnisse einschließlich Bewertung der Inhalte auf den Fotos der
in Lamellen geschnittenen Bohrkerne erläutert.
14
Fortsetzung Seminar 9
Bauliche Erhaltung von Verkehrsflächen
Fortsetzung: Ebenfalls im Rahmen des Seminars werden wir uns folgenden Themen zuwenden:
Bedeutung der Ergebnisse von Messungen mit dem Falling-Weight-Deflectometer für die Erstellung
von Erneuerungskonzepten; die Bedeutung von Füller im Asphalt, mineralogische Zusammensetzung von Eigenfüller; Umgang mit VOB-B Bedenkenschreiben nach der Vertragsunterzeichnung;
Unterschreitung von Schichtdicken und deren Bedeutung für die Gewährleistung; Empfehlungen
für „Ergänzende Inhalte Asphalt“ in der Baubeschreibung und dem LV zur Verbesserung der Qualität des Asphaltmischgutes.
Berichtet wird aus der Sicht der Bauherren, der Ingenieurbüros und der Baufirmen.
Die Inhalte dieses VSVI-Seminars werden u. a. von den folgenden Herren gestaltet:
Fehlker, Köster GmbH, Osnabrück
Jelken, Bauberatung, Wieserderfehn
Much, Ingenieurbüro Lühning, Northeim
Dr. Reinhardt, Ingenieurberatung, Garbsen
Schmidt, Landkreis Harburg, Winsen (Luhe)
Wendt, Köster GmbH, Osnabrück
Dr. Beyer, Ingenieurbüro für Verkehrswegebau, Hannover
Dienstag, 10. März 2015
Organisatorischer Ablauf:
9.00 Uhr
Eröffnung des Seminars
10.45 Uhr
Kaffeepause
12.30 Uhr
Mittagspause
15.00 Uhr
Kaffeepause
16.15 Uhr
Zusammenfassung und Schlusswort
16.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
15
Enno Wagener
Seminar 10
Neue Wege im Stadtverkehr – Aktuelle Probleme
Leiter:
Dipl.-Ing. Enno Wagener, Amt für Straßen und Brückenbau, Bremerhaven
Zeit:
12. März 2015
Anmeldeschluss:
26. Februar 2015
Ort:
Hochschule Bremen, Neustadtswall 30, M-Trakt, Raum S 5
Hinweis: Das Seminar beschäftigt sich mit der innerstädtischen Verkehrsplanung und gibt Einblicke in
Praxis und Theorie.
Zielgruppe der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung sind alle Vertreter aus Praxis und Wissenschaft,
die mit der Planung, dem Entwurf, dem Betrieb und Bau von städtischen Verkehrswegen befasst sind.
Donnerstag, 12. März 2015
9.00 Uhr
Eröffnung des Seminars und Begrüßung der Seminarteilnehmer
9.15 Uhr
Elektromobilitätszentrum Wolfsburg – Aus Liebe zur Innovation und
mehr als nur eine Ladesäule
Referent: Dipl.-Ing. Oliver Iversen, Geschäftsbereichsleitung, Stadt Wolfsburg
10.15 Uhr
Kaffeepause
10.45 Uhr
Ladeinfrastruktur in Berlin (Planung und Vergabe von Errichtung und Betrieb)
Referent: Hermann Blümel, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
Berlin
11.45 Uhr
Die neue RLS – zum Stand der Dinge
Referent: Dipl.-Ing. Christian Popp, Lärmkontor GmbH, Hamburg
12.45 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Intelligente Verkehrstechnik für den Radverkehr
– Lösungen im Spannungsfeld konkurrierender Anforderungen
Referent: Dipl.-Ing. Christian Klafs, Logos, Bremen
15.00 Uhr
Kaffeepause
15.15 Uhr
Hat der Bordsteinradweg ausgedient? Funktion, Gestaltung und Kommunikation
in Abhängigkeit der Benutzungspflicht
Referent: Dr. Norbert Korallus, Leiter Fachdienst Verkehrsplanung, Stadt Oldenburg
16.15 Uhr
Abschlussdiskussion
16.30 Uhr
Seminarende
16
Martin Issleb
Seminar 11
Betrieb von Straßenverkehrsanlagen
Leiter:
Dipl.-Ing. Martin Issleb, Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Hannover
Zeit:
19. März 2015
Anmeldeschluss:
5. März 2015
Ort:
ABZ Mellendorf, Ausbildungszentrum der Bauindustrie Niedersachsen/Bremen,
Raum 16/1 und 16/2, Schaumburger Straße 14, 30900 Wedemark,
www.abz-mellendorf.de, Tel. 05130 / 9773-0, Fax: 05130 / 9773
Hinweis: Beim Betrieb von Straßenverkehrsanlagen erfordern neue Techniken, neue Regelwerke sowie
organisatorische Veränderungen Flexibilität von den Beteiligten. Die vorliegende Veranstaltung bietet
einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen sowie die Möglichkeit, diese im Zusammenhang zu diskutieren. Ein Themenkomplex wird sich diesmal mit der Verkehrssicherheitsarbeit zur Analyse der bestehenden
Verkehrsanlagen sowie Ableitung von Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschäftigen.
Donnerstag, 19. März 2015
9.00 Uhr
Begrüßung
9.05 Uhr
Analyse der Verkehrssituation – Bestandsaudit am Beispiel der Bundesstraße 3
Referent: Dipl.-Ing. Dieter Friedrich, Zentraler Geschäftsbereich der
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Hannover
9.50 Uhr
Durchführung von Verkehrsschauen – Inhalte, Erkenntnisse und Ableitung von Maßnahmen
Referent: NN
10.35 Uhr
Kaffeepause
10.50 Uhr
Ansätze zur Vermeidung von Baumunfällen
Referent: Dipl.-Ing. Karsten Többen, Zentraler Geschäftsbereich der
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Hannover
11.40 Uhr
Verkehrsmonitoring in Niedersachsen – Konzept, Umsetzung sowie
erste Erfahrungen in Vorbereitung der Straßenverkehrszählung 2015
Referent: Dipl.-Ing. Karsten Többen, Zentraler Geschäftsbereich der
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Hannover
12.45 Uhr
Mittagspause
13.30 Uhr
Verkehrs- und Baustellenmanagement für Kommunen am Beispiel der Region Hannover
Referent: Dr.-Ing. Rainer Hinz, Region Hannover, Fachbereich Verkehr
14.30 Uhr
Kaffeepause
14.45 Uhr
Wirksamkeits- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen von
Verkehrsbeeinflussungsanlagen am Beispiel von Maßnahmen in Niedersachsen
Referent: Dipl.-Ing. Martin Issleb, Zentraler Geschäftsbereich der
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Hannover
15.45 Uhr
Diskussion, Anregungen, Kritik
16.00 Uhr
Ende des Seminars
17
Harald Freystein
Seminar 12
Brücken- und Ingenieurbau
Leiter:
Dipl.-Ing. Harald Freystein, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau
und Verkehr, Hannover
Zeit:
24. März 2015
Anmeldeschluss:
11. März 2015
Ort:
Technische Universität Braunschweig, Pockelstraße 4, Hörsaal PK 4.7 (1. Etg.),
38106 Braunschweig
Hinweis: Es werden Fragestellungen zur Brückenertüchtigung (Nachrechnung, Verstärkungen,
Ersatzneubau, Forschung) sowie zu neuen Bauweisen und Bauwerksprüfung (zerstörungsfreie
Prüfung) beleuchtet. Die ausgearbeitete Vortragsfolge wird über den Internetauftritt der VSVI
bekanntgegeben.
Dienstag, 24. März 2015
Der Programmablauf wird nachgereicht und ist dann über die Internetseite
www.vsvi-niedersachsen.de einzusehen!
18
Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure e. V.
Tag der VerkehrsBauKultur
mit Verleihung des Deutschen Ingenieurpreises Straße und Verkehr 2015
Die BSVI sieht in den kommenden Jahren einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt in der Förderung der Diskussion um die
Baukultur in Deutschland, worauf der Verband auch in seiner Weimarer Erklärung aus dem Jahr 2011 deutlich hingewiesen
hat. Als ein wichtiger Baustein soll ein Symposium dienen, das sich diesem Ziel unter dem Blickwinkel des öffentlichen Raums
nähert. Es ist geplant, dass dieses Forum alle zwei Jahre den Stand der Diskussion zusammenfassen wird. Darüber hinaus
wird erwartet, dass hierüber wichtige Impulse für weiterführende Diskussionen gesetzt werden können. Gleichzeitig wird diese
Veranstaltung auch den Rahmen für die Verleihung des Deutschen Ingenieurpreises für Straße und Verkehr 2015 bilden, der
sich als ein wichtiges Schaufenster der Baukultur im Verkehrswesen etabliert hat.
Zielsetzung Der Tag der VerkehrsBauKultur ist darauf ausgerichtet, das Thema bei den 17.000 Mitgliedern, aber auch
bei den Entscheidungsträgern zu platzieren und mit Hilfe von Beispielen die unterschiedlichen Herangehensweisen und
Umsetzungsstrategien zu diskutieren. Neben der dringend erforderlichen Sensibilisierung für dieses Thema soll anhand von
herausragenden Beispielen gezeigt werden, dass auch mit den heutigen Strukturen und finanziellen Ausstattungen gute
Lösungen möglich sind, um so dieses Thema weiter zu vertiefen.
Inhaltliche Ausrichtung Neben der Betrachtung von Fragestellungen in Großstädten und den daraus resultierenden
komplexen Fragen der unterschiedlichen Nutzerkonflikte, sollen auch kleinere Städte und der ländliche Raum ausreichend
Raum in der Diskussion erhalten. Geplant ist, besondere Projekte mit einem Übertragbarkeitscharakter vorzustellen und
anhand dieser Beispiele weitere führende Diskussionen zu initiieren.
Veranstaltungskosten Der Veranstaltungsbeitrag beträgt 80,00 Euro, worin die Getränke und Verpflegung enthalten sind.
Gemeinschaft zur Förderung der fachlichen
Fortbildung der Straßenbau- und
Verkehrsingenieure in Niedersachsen e.V.
Weiterbildung ist in der heutigen Zeit wichtiger
denn je!
Deshalb ist es das Ziel unserer Fördergemeinschaft,
die Aus- und Weiterbildung unserer Berufskollegen zu fördern und die jährlich von der Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure
angebotenen Fachseminare zu unterstützen und
zu finanzieren. Neben der Vermittlung neuester
bautechnischer Kenntnisse bieten diese Seminare
die Möglichkeit für einen fachlichen Austausch
auf zwischenmenschlicher Ebene.
Da die Fördergemeinschaft der VSVI als gemeinnütziger Verein ausschließlich von Beiträgen
und Spenden ihrer Mitglieder und Förderer
abhängig ist, bitten wir um Ihre Spende zur
Unterstützung unserer Ziele auf unser Konto
IBAN: DE51 2507 0024 0023 1225 00
BIC: DEUTDEDBHAN bei der Deutsche Bank AG.
Wir bedanken uns bei allen genannten Spendern
(siehe Sponsorenliste unten) für Ihre geleistete
Unterstützung.
Magnus Röttering
Gemeinschaft zur Förderung der fachlichen
Fortbildung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure
in Niedersachsen e.V.
Eichstraße 19, 30161 Hannover
Vorstandsvorsitzender:
Magnus Röttering, e-mail:
roetteringm@johann-bunte.de
Spender/Sponsoren (Dezember 2013 bis November 2014)
• Asphalt-Mischwerke Osnabrück GmbH & Co. KG,
Cappeln
• Ems-Jade Mischwerke GmbH & Co. KG
• Erich Friedrich Hüttenservice GmbH, Salzgitter
• Karl-Hermann Fastenau, Verden
• HOYER Bitumen-Logistik GmbH, Hamburg
• Hermann Jansen GmbH & Co. KG, Aschendorf
• i-Bau Behringen GmbH, Bispingen
• Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG,
Papenburg
• JOTA Jürgen Opitz Tiefbau und Außenanlagenbau
GmbH, Hildesheim
• Dieter Kaupke GmbH, Soltendieck
• KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG, Hannover
• Georg Koch GmbH, Westerstede
• Landkreis Harburg
• Lambers GmbH & Co. KG, Spelle
• MANZKE Beton GmbH, Volkstorf
• Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG,
Bremervörde
• Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Verden
• Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG,
Westerstede
20
• Willi Meyer Bauunternehmen GmbH, Uelzen
• Oevermann Verkehrswegebau GmbH, Niederlassung
Osnabrück/Gütersloh
• Ohland Straßen- und Tiefbau GmbH, Ebstorf
• Ost Bau GmbH, Osterburg
• Ingenieur-Büro Pabsch & Partner
Ingenieurgesellschaft mbH, Hildesheim
• Rosseburg Bau GmbH, Dahlem
• RST Rohrleitungs-, Tief- und Straßenbau GmbH,
Bovenden
• Siering Straßenbau GmbH, Hopsten
• Gottfried Stehnke Bauunternehmung GmbH & Co. KG,
Osterholz-Scharmbeck
• STRABAG AG, Direktion Nordwest
• Tuitjer Straßen-, Tief- und Ingenieurbau
GmbH & Co. KG, Mettingen
• Ingenieurbüro Weinkopf
• Wesling Handel + Logistik GmbH, Münchehagen
• F. Winkler KG (GmbH & Co.), Bremen
• Hans-Ulrich Witzick, Barsinghausen
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