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LG 2014-4 - Lebendige Gemeinde

Einbetten
Das Magazin der ChristusBewegung 4 | 2014
Weitersagen:
Die beste Botschaft
der Welt
Ohne Herzblut geht’s
nicht
Hoffnung zwischen
Schutt und Asche
Himmel und Hölle …
dein Leben ist mehr als ein Spiel
Theo Eißler über Botschaften,
die ankommen
Eindrücke zur aktuellen Lage
der Christen in Syrien
Jugendmissionskonferenz 2015
Seite 10
Seite 14
Seite 18
www.lebendige-gemeinde.de
2
4·2014
termine · inhalt
Termine
Dezember
15.–16.12.Adventskonzerte der Chöre
der Liebenzeller Mission, Bad Liebenzell
21.12.
Stadtbeweger und JuGo, Stuttgart
31.12.
Silvesterkonferenz, Die Apis, Hülben
inhalt
titelthema
4
Gottes Wort kommt bei uns an
Beobachtungen zur besten Botschaft der Welt
Rainer Holweger
bericht aus der synode
7
Der Bibel vertrauen
Ralf Albrecht, Rainer Holweger
Januar
4.1.22. Jugendkonferenz für Weltmission,
Stuttgart (s. Seite 18–19)
6.1.
Jahrestreffen der Aidlinger Schwestern, Stuttgart
11.–18.1. 169. Allianzgebetswoche, Deutsche Ev. Allianz
23.–24.1.Tagung für Kirchengemeinderäte,
Schönblick
24.1.
Turm-Treff, Albrecht-Bengel-Haus, Tübingen
30.–31.1.Frauentage, Liebenzeller Gemeinschaftsverband,
Bad Liebenzell
Februar
7.2.Jahrestagung Christusbewegung
»Lebendige Gemeinde«, Korntal
7.2.Männertag, Liebenzeller Gemeinschaftsverband,
Bad Liebenzell
17.2.
Jungschartag, Bad Liebenzell
26.–28.2. Kongress Christlicher Führungskräfte, Leipzig
27.2.–1.3. YouthPrayer Congress, Bad Liebenzell
28.2.–1.3. CVJM-Landestreffen, Sindelfingen
März
1.3.Frauentag, Württembergischer Christusbund,
Friolzheim
7.3.
Forum für Weltmission, Bad Liebenzell
9.–12.3. Mut zur Verantwortung, Tagung Schönblick (S. 6)
12.–14.3.Frühjahrstagung der Landessynode
20.–22.3. Jugendpluskongress, Willow Creek, Erfurt
21.3.
Freundestag, Die Apis, Schönblick
28.3.
21. Balinger Rockfestival
April
25.4.Frauentag, Die Apis, Schönblick
Weitere Termine finden Sie auch online unter
www.lebendige-gemeinde.de/termine
itelthema
10tOhne
Herzblut geht’s nicht
Theo Eißler über Botschaften, die ankommen –
nicht nur bei Kirchgängern
itelthema
12tABC
erfolgreicher Pressearbeit.
Kleiner Knigge zum Umgang mit Journalisten
Egmond Prill
ericht
14bHoffnung
zwischen Schutt und Asche. Eindrücke
zur aktuellen Lage der Christen in Syrien
Joseph Scheppach
ericht
16bFlüchtlinge
begleiten – Ein Erfahrungsbericht
Andrea Cremer
veranstaltung
18Jumiko
2015: Himmel und Hölle …
dein Leben ist mehr als ein Spiel
Ulrich Weinhold
vorgestellt
20ERF
Medien: Segel setzen im Wind des Wandels
Dr. Jörg Dechert
22aus den bezirken
24jahrestagung
impressum
Herausgeber und Bezugsadresse
ChristusBewegung
»Lebendige Gemeinde«
Ludwig-Hofacker-Kreis e.V.
Saalstraße 6
70825 Korntal-Münchingen
Telefon 0711/83 46 99
Telefax 0711/8 38 80 86
info@lebendige-gemeinde.de
facebook.com/lebendige-gemeinde
twitter.com/lebendigemeinde
Weitere Exemplare können
nachbestellt werden.
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Bankverbindungen
Ludwig-Hofacker-Kreis e.V.
BW-Bank 2 356 075 (BLZ 600 501 01)
IBAN: DE 87 6005 0101 0002 356075
BIC SOLADEST
editorial
liebe leserinnen und leser
Wir danken allen, die durch ihre Spende
die kostenlose Verteilung dieses Magazins
ermöglichen. Wir bitten um vollständige
und deutliche Angabe der Anschrift bei
Überweisungen, damit wir Spenden­quit­tungen übersenden können. Wir sind
ganz auf die Gaben der Freunde angewiesen.
Redaktion
Ralf Albrecht, Thomas Binder, Erwin ­Damson,
Rainer Holweger, Steffen Kern,
Traugott Messner, Claudius Schillinger
Gesamtgestaltung
Grafisches Atelier Arnold, 72581 Dettingen
Druck und Postzeitungvertrieb
Henkel Druckerei, 70499 Stuttgart
Bildnachweis: Titel: jala/photocase.de
Seite 14–19, Seite 24: privat
»Weitersagen«
»Komm, sag es allen weiter« ist ein bekanntes Lied aus den Sechzigerjahren von Friedrich Walz, das nach der bekannten Melodie des Spirituals »Go, tell it on the mountain« gesungen wird. Dieses Lied ist ein
Slogan und fordert auf, weiterzusagen, dass Gott uns einlädt, weiterzusagen, dass sein Haus offene Türen hat, weiterzusagen, dass Gott zu jedem Menschen kommen will.
In der Tat, wir haben die beste Botschaft der Welt, dass
Gott zu allen Menschen kommen will, aber sagen wir sie
weiter? Und wenn ja, wie? Was bringt uns die beste Botschaft der Welt, wenn sie heute kaum noch einer hört? Was
bringt uns die beste Botschaft der Welt, wenn wir sie zwar
weitersagen, aber so, dass sie kaum noch einer versteht, so
dass sie bei den Menschen von heute nicht mehr ankommt?
In diesen Wochen war der Papst im Europa-Parlament in
Straßburg und hat eine Rede gehalten. Seine Botschaft war »Passt auf,
dass ihr die göttliche Dimension nicht vergesst, sonst verliert Europa
seine Seele!« Diese Botschaft kam an und er bekam dafür »standing
ovations«.
Dass Gott Mensch geworden ist und Gott in seinem Wort bis heute zu
uns kommt, ist die Botschaft, die uns besonders an Weihnachten wieder erreicht. Beobachtungen zu dieser wichtigsten Botschaft können
Sie deshalb als Grundsatzartikel in diesem Heft zum Thema »Weitersagen« von Rainer Holweger lesen. Wie wir diese Botschaft weitersagen
können, so dass sie auch heute noch gehört und verstanden wird, dazu
gibt uns Theo Eißler seine Erkenntnisse und seine bewährten Tipps
weiter als Anregung dafür, was wir beachten sollten, damit diese Botschaft ankommt. Das sind wir dieser Botschaft und denen, die sie hören
sollen, schuldig. Egmond Prill von der Christlichen Medienakademie
in Wetzlar hat in einem kleinen ABC aufgeführt, was zu einer guten
Zusammenarbeit mit Journalisten wichtig ist.
Seit 55 Jahren gibt der ERF diese Botschaft in dieser Weise in den Medien weiter. Was dabei zu beachten ist, um aktuell zu bleiben und immer
wieder neu gehört zu werden, lesen Sie in dem Bericht von Jörg Dechert.
Das andere große Thema in diesem Heft ist die Flüchtlingswelle, die
über unser Land hereingebrochen ist. Joseph Scheppach berichtet von
der Hoffnung zwischen Schutt und Asche, wie er sie trotz allem Elend in
Syrien angetroffen hat. Wie wir den Flüchtlingen, die zu uns gekommen
sind vor Ort begegnen können, erzählt Andrea Cremer aus Wildberg.
Noch im alten Jahr laden wir Sie herzlich zur Jahrestagung der Christusbewegung im neuen Jahr nach Korntal ein, am 7. Februar 2015. Sie
steht unter dem Motto »Ehrlich glauben«. Außerdem haben wir diesem Heft einen Zahlschein beigelegt. Wir freuen uns, wenn Sie unsere
Zeitschrift »Lebendige Gemeinde« sowie unsere landesweite Arbeit mit
einem Beitrag unterstützen.
Ihnen ein gesegnetes Christfest und ein gnädiges neues Jahr 2015,
Ihr
4·2014 3
4
4·2014
titelthema
Erstens ... mit Engelszungen
S
ie fallen mir als Erstes auf, die Engel. Ich finde sie ganz am Beginn der Evangelien – bei Zacharias, Maria und den Hirten.
Ich finde sie wieder am Ende der Evangelien – bei den Frauen,
am leeren Grab. Alle diese Engel beginnen ihre Botschaft mit
derselben befreienden Aufforderung: »Fürchtet euch nicht.«
Wenn Gott in meine Wirklichkeit einbricht, dann wird
es unheimlich. Eine Jungfrau, die vom Heiligen Geist
schwanger sein soll? Ein Toter, der wieder lebendig wird?
Unmöglich. Unheimlich. Unglaublich. Und doch: Kein
Grund zum Verrücktwerden. Kein Grund zum Davonlaufen. Sondern ein Grund zur Freude. Über alles
Verstehen hinaus. Selbst, wenn es mir dabei – wie
Zacharias – erst einmal ordentlich die Sprache verschlägt. Selbst wenn ich wie Maria frage: »Wie soll
das zugehen ... ?« Wo meine gewohnte Welt aus
den Fugen gerät, laden mich die Engel zum Staunen ein, wie Gott sie ganz neu zusammenfügt.
Schritt für Schritt.
Die Engel machen Mut, Gott ganz neu zu
entdecken. Sie bringen in Bewegung. Sie führen Menschen zusammen – auf ihrem Weg zu
Gott. Sie motivieren, das scheinbar Verrückte mit Gottes Augen zu sehen. Ohne Angst.
Aber voller Freude – nicht zuletzt als Vorfreude auf das, was Gott vorbereitet hat! Die
Engel bewegen zum Staunen darüber, dass
Gottes Möglichkeiten größer sind, als mein
Verstand fassen kann. Unvergleichlich. Einzigartig. Wunderbar.
Kein Wunder, dass viele Zeitgenossen solchen »engelhaften« Geschichten zunächst
mit einer gesunden Skepsis begegnen. Den elf
Jüngern erging es am Ostermorgen ebenso, als
die Frauen von ihrer Begegnung mit den Engeln
erzählen: »Und es erschienen ihnen diese Worte, als wär’s Geschwätz, und sie glaubten ihnen
nicht« (Lukas 24,11). Thomas, der Zweifler, kann
das Wunder erst glauben, als er es mit eigenen
Händen »be-greifen« darf.
Oft steht hinter solchen Zweifeln die Frage: Was
traue ich Gott zu? Auch jenseits meiner eigenen Erfahrung? Auch über den Tod hinaus? Ich bin
überzeugt: Wir verlieren das Wesentliche
des Evangeliums, wenn wir uns auf den
was traue
Horizont unserer eigenen Erfahrung beich gott zu –
schränken und deshalb solche »engelhafauch jenseits
ten« Seiten vorschnell zur märchenhaften Legende erklären oder gar ängstlich verschweigen.
meiner
Die Botschaft der Evangelien lautet eben zunächst
erfahrung?
in aller Sperrigkeit, dass das Kind in der Krippe wahrhaftig Gottes Sohn ist, dass der Gekreuzigte wahrhaftig
vom Tod auferstanden ist. Und dass die Verlorenen einen Retter
brauchen: »Siehe, ich verkündige euch große Freude ..., denn euch ist heute
der Heiland geboren ...« (Lukas 2,10f.).
titelthema
4·2014 5
Zweitens ... mit Mut zur Demut
Mit dem Kind in der Krippe bringt Gott auch meine übliche Vorstellung von »denen da oben« und »denen da unten« kräftig durcheinander. »Der da oben« vertraut »denen da unten« das Kostbarste an, was er hat: seinen einzigen Sohn. »Die
da unten« betten seinen Sohn nicht auf Rosen,
mut zur
sondern auf Heu und auf Stroh. Statt einer
demut benötigt
Wiege gibt es nur einen Trog. Eigentlich
kaum zu verantworten.
viel vertrauen –
Aber es gilt auch umgekehrt: »Der da
und den mut,
unten« vertraut voll und ganz »dem
fehler
da oben«. »Dein Wille geschehe«
– so lehrt Jesus seine Jünger, mit
zuzulassen
dem Vater zu reden. Und lebt es
vor, von der Krippe bis zum Garten
Gethsemane.
Wir finden diese Haltung an vielen anderen
Stellen: »Mir geschehe, wie du gesagt hast« – so
lebt Maria den Mut zur Demut und lässt sich
gebrauchen. Auch Petrus erfährt und lebt das:
Beobachtungen zur besten Botschaft der Welt
»Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet
und nichts gefangen – aber auf dein Wort hin
will ich die Netze auswerfen« (Lukas 5,5).
In Jesus sehen wir in ganz besonderer
Weise, wie Gott dem Menschen dient und
wie der Mensch Gott dienen soll. Dieser Mut
zur ­Demut ist kein blinder Gehorsam. Jesus
als das Kind in der Krippe, als der Mann am
Kreuz lebt mit seinem himmlischen Vater ein
anderes Modell vor: das Modell der wechselseitigen Unterordnung. Der Vater dient dem
Sohn und der Sohn dient dem Vater. Paulus
überträgt in seinen Briefen dieses Modell auf
die Beziehungen zwischen Mann und Frau
in der Ehe, zwischen Eltern und Kindern und
­sogar selbst zwischen Sklaven und Herren.
Gottes Wort
kommt
bei uns an...
Ich frage mich: Wo bin ich bereit, dieses wahrhaft
»evangelische« Modell in meinen Beziehungen zu
leben? Ich beobachte: Wo ich das versuche, benötige ich einen großen Vorschuss an Vertrauen – sowie
den Mut, Fehler zuzulassen.
Eine solche Haltung schafft Hierarchien und Abhängigkeitsverhältnisse nicht ab – weder in unseren Familien, noch in unseren Gemeinden oder am Arbeitsplatz.
Aber sie schenkt mir einen neuen Blick und einen neuen
Umgang damit.
Zwischen den beiden Polen radikaler Selbst- und Fremdbestimmung erlebe ich immer wieder diesen »Mut zur Demut« als
einen dritten Weg – ein Weg, der auf Vertrauen setzt, Verantwortung ernst nimmt und Freiheit eröffnet. O
der autor:
Rainer Holweger
aus Herrenberg ist Pfarrer und Geschäftsführer
der Christus­bewegung »Lebendige Gemeinde«
6
1·2014
titelthema
Drittens ... durch das Leiden hindurch
In Situationen des Leidens fühlen sich viele von Gott vergessen. Der Beter von Psalm 22
schreit in seiner Not: »Mein Gott, warum hast du mich verlassen?«
Jesus nimmt diesen Schrei auf. Das Kind in der Krippe, der Mann am Kreuz entzieht sich
nicht dem menschlichen Leiden. Gerade den Leidenden gilt seine ganze Leidenschaft –
den Kranken, den Ausgestoßenen, den Verachteten.
Wenn ich das Wort von Jesus ernst nehme, dass er und der Vater eins sind (Johannes
10,30), dann wird deutlich: Der dreieinige Gott flieht nicht auf die Sonnenseite des
­Lebens, bleibt nicht in vornehmer Distanz, sondern begibt sich mitten in die finstersten Schatten und Abgründe des Lebens. Hunger,
Verfolgung, brutalste Gewalt und Tod – das alles erlebt er in
jesus
Jesus Christus am eigenen Leib.
schenkt uns
Beim Abendmahl deutet Jesus selbst seinen bevorstehenden
einen neuen
Tod als Opfer im Sinne einer ganz bewussten Hingabe: Mein
Leib – für euch gegeben, mein Blut – für euch vergossen. Aus
blick auf das
Liebe zu den Menschen, zur Rettung der Verlorenen, nimmt
leiden
er das Leiden und den Tod auf sich.
Auch seine Jünger bereitet er auf das Leiden vor: »Haben sie mich
verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen« (Johannes 15,20). Wo in
unserer Verkündigung die Bereitschaft zum Leiden verloren geht, verlieren wir mit ihr
auch die Leidenschaft für die Verlorenen. Gleichzeitig schenkt Jesus uns von Ostern her
einen neuen Blick auf das Leiden. Alles menschliche Leiden ist nur vorläufig, Vorletztes.
Endgültig aber ist die bleibende Freude, das Lachen und das Lob Gottes, das uns bei ihm
erwartet: »… und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht
mehr sein noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein« (Offenbarung 21,4).
Das dürfen wir verkündigen, voller (Vor-)Freude, mit Mut zur Demut und durch alles Leiden
hindurch – nicht nur an Weihnachten.
V
Mut zur Verantwortung
mit Dr. Günther Beckstein, Dekan Ralf Albrecht und Hans-Martin Stäbler
9.–12. März 2015
Schönblick
Schwäbisch Gmünd
Unsere demokratische Gesellschaft bietet uns die Möglichkeit zur aktiven
Mitgestaltung, auch in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kirche.
Was können wir von Verantwortungsträgern lernen, wo sind wir, ob alt oder
jung, mit unserem eigenen Engagement gefordert, welche Leitlinien gibt
uns die Bibel dafür? Vorträge, Interviews, Bibelarbeiten und Diskussionen.
Infos und Anmeldung:
info@schoenblick.de · www.schoenblick.de · 07171 9707-0
aus der synode
4·2014 7
Der Bibel vertrauen
Bericht von der Herbsttagung der Synode
Bild und Bibel – aber auch Geld und Gesellschaftsentwicklungen – prägten das Gesicht
und die Themen der Landessynode im November. Von Montag, 24. November bis
Donnerstag, 27. November tagte das Kirchenparlament im Hospitalhof Stuttgart.
In seinem Bischofsbericht betonte
Landesbischof Dr. Frank Otfried
July die Herausforderung, in unserer digitalisierten, bilderreichen
Welt das Evangelium weiterzugeben. Er rief dazu auf, diese Medien
zu nutzen, ohne deren Eigenlogik
auch inhaltlich zu folgen. Er mahnte ein neues Innehalten an, um neu
aufzubrechen im Blick auf eine
Neualphabetisierung des Glaubens.
July betonte das reformatorische Erbe, der Bibel ganz und gar
zu vertrauen und zugleich danach
zu fragen, was »Christum treibet«.
»Unser Auftrag heute ist: das Evangelium so zu verkün­di­gen, dass es
an die Menschen herantritt.«
Matthias Hanßmann reagierte
für die »Lebendige Gemeinde« (LG)
mit dem besonderen Hinweis auf
die Herausforderung, das Evangelium in aller Welt, auch der bildhaften virtuellen Welt des Internet, zu verkündigen. Verändern
sich die Lebenswelten, ist es unsere Aufgabe, reformatorisch nach
vorne zu gehen, auch digital.
Jesus Christus, das Wort Gottes,
ist und bleibt als Gekreuzigter und
Auferstandener das zentrale »Gottesbild«. Wir brauchen dafür die
aufgeschlagene, gelesene Bibel.
der autor
Ralf Albrecht
ist Dekan in Nagold
und Vorsitzender
der Christusbewegung »Lebendige
Gemeinde«
© Ev. Medienhaus/Gottfried Stoppel
Lebendige Gemeinde zum
Bischofsbericht: Jesus ist
das zentrale »Gottesbild«
der Bibel
Landesbischof Frank Otfried July
warb dafür, das Evangelium auf eine
Weise zu verkündigen, dass es »an
die Menschen herantritt«. Dazu
gehörten auch die digitalen Medien.
Matthias Hanßmann:
verändern
sich unsere
lebenswelten, muss
die kirche
reformatorisch
nach vorne gehen,
auch digital.
Sterbende begleiten
Synodale der LG betonten in der
»Aktuellen Stunde« zum Thema
»Sterbebegleitung«, dass auch die
Zeit des Sterbens eine Zeit des Lebens sei. Edeltraud Stetter erzählte, als in der ambulanten Pflege tätig, von individuellen Momenten
besonderer erlebter Tiefe. Palliativpflege und Hospizarbeit leisteten hervorragende Arbeit. Gerade
im Leid und Leiden stehe Gott zu
seiner Zusage der Begleitung und
des Trostes in schweren Zeiten.
Die Legalisierung des assistierten Suizid sei aus folgenden Gründen abzulehnen: die katastrophale
deutsche Geschichte in dieser Hinsicht; die Gefahr des Missbrauchs;
der unverlierbare Lebenswert des
Menschen vor Gott; der mit einer
solchen Regelung eintretende »irreversible Klimawandel« (Bischof
Dr. July) in unserer Gesellschaft,
den es zu verhindern gelte.
8
4·2014
aus der synode
Flüchtlinge, Verfolgte,
Fürsorge – Aufruf zur Hilfe
© Ev. Medienhaus/Dan Peter
Haushalt 2015: die guten
Zeiten nutzen – Ziele kennen
Die Kirchengemeinden sind mit
Budgetsteigerungen 2015 um 3 %
und mit Sonderzuweisung von 20
Millionen Euro gut ausgestattet.
Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Michael Fritz von der
LG, nannte als derzeitige große
Projekte das Reformationsjubiläum, die Arbeit im Sonderausschuss
Strukturen und die Einführung
eines neuen Rechnungswesens. Er
mahnte, den derzeitigen Gestaltungsspielraum verantwortlich
und maßvoll zu nutzen, um Zukunftsfähigkeit zu befördern.
Tobias Geiger stellte für die LG
heraus, sich im Blick auf den finanziellen Einsatz immer neu das
wichtigste Ziel klar zu machen:
Menschen für den Glauben an Jesus Christus zu gewinnen.
In der Einzelaussprache hoben
die Synodalen der LG folgende
Aufgaben als besonders wichtig
hervor: die Kurse zum Glauben,
die Prädikantenarbeit, das neue
Bibelmuseum, die Zeltkirche, konfessionell gebundener und überzeugter überzeugender Religionsunterricht, Evang. Jugendwerk,
Familienzentren.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion berichteten verfolgte Christen
von der Situation in ihren Heimatländern und von ihrer Flucht nach
Deutschland.
Tobias Geiger:
menschen für
den glauben
an jesus christus
zu gewinnen,
muss das ziel bei
der frage nach
dem einsatz
der finanzen sein.
Auf Anregung unserer Synodalpräsidentin Inge Schneider fand
am Mittwoch in der Synode ein
Gesprächspodium statt, in dem
Verfolgte von ihrer Situation z.B.
in Syrien/Irak berichteten und
von ihren Fluchtwegen zu uns
nach Deutschland. Durch von
der Landeskirche zur Verfügung
gestellte Gelder konnten Personalstellen geschaffen werden, um
Menschen zu begleiten, die sich
ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen. Es ist uns als LG dabei besonders wichtig, hier auch die im
Bereich unserer Landeskirche sehr
zahlreichen Gemeinden fremder
Sprache zu unterstützen und zu
sehen, was das Jugendwerk dabei
mit tun kann.
Bestürzt und betroffen macht
uns der Bericht über die weltweite Christenverfolgung. Schon
seit 1991 jährlich in der Synode
gegeben, benennt dieser Bericht
inzwischen immer dramatischere, skandalöse Ausmaße. Die
LG rief in der Aussprache zu unbedingter Solidarität mit den
verfolgten Geschwistern auf. Insbesondere bekannte sie sich zur
Aktion »We are N« – in der Christen aller Welt das Verfolgungszeichen der Christen im Nordirak,
das die IS ihnen »aufdrückt«, um
sie für vogelfrei zu erklären, als
Solidaritätszeichen tragen. »Wir
sind Nazarener« – wir wollen denen ganz intensiv beistehen, die
um Jesu willen verfolgt werden.
Strategische Planung –
Wichtigeres, Vorwärts­
weisendes angehen
In einer Aussprache zu grundlegenderen, langfristigeren Zielen unserer Kirche bezogen sich
die Synodalen der LG mit ihren
Rückmeldungen auf die drei vorgestellten, derzeit für den Oberkirchenrat entscheidenden Strategieschwerpunkte:
aus der synode
1. Zum Glauben einladende Volkskirche, lebens- und wohnortnah.
2. Diakonische Kirche in Leidenschaft für den Einzelnen.
3. Orientierung in reformatorischer Tradition.
Als besonders wichtig für unsere Kirche erwähnte Maike Sachs
die missionarischen Impulse von
Kirche vor Ort. Dr. Martin Brändl
verwies auf die »fresh expressions
of church« und damit auch neue
Formen von Gemeinde in Ergän-
zung zum parochialen System –
denn Mission sei die entscheidende Wesensäußerung von Kirche.
Matthias Hanßmann votierte,
dass das Zusammenspiel unterschiedlichster Personengruppen
und Arbeitsbereiche entscheidend
sei für den möglichen »Groove«
und die Dynamik kirchlichen
Lebens. Dies verstärkte Ralf Albrecht noch einmal besonders
im Blick auf das sehr lohnende
Grundziel: »Zum Glauben einla-
dende Volkskirche, lebens- und
wohnortnah.« Er benannte als
Schwerpunktziel:
Menschen
NEU zum Glauben rufen; den
Staat daran zu erinnern, dass er
weltanschaulich-neutral zu agieren hat und in diesem Sinne Kirche auch öffentlich Volkskirche
sein darf im Sinne der aktiven
Religionsfreiheit; wohnortnah als
Kirche zu agieren, also den Gemeinden vor Ort Vorfahrt einzuräumen.
Weiteres in Stichworten:
VE
in Vertreter des Verbände- und Werkepietismus
wurde auf Vorschlag der LG zugewählt in Person
von Günther Blatz, Inspektor und Personalvorstand des Evangelischen Gemeinschaftsverbands
in Württemberg »die Apis«, gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Gnadauer Verbandes.
Blatz wurde einstimmig gewählt. Wir werten dies
als ein sehr hilfreiches, profiliertes Signal zur
innerkirchlichen, eigenständigen und zugleich
vernetzten Verortung des Pietismus.
V Von der LG vorgeschlagen wurden in die
EKD-Synode gewählt:
Tabea Dölker, seither schon Mitglied im Rat der
© Ev. Medienhaus/Gottfried Stoppel
EKD; dazu Andrea Bleher, Dr. Friedemann Kuttler
und Pfarrer Steffen Kern.
V Gottfried Heinzmann, Leiter des Evang. Jugendwerkes, stellte die Statistik 2013 »Jugend zählt«
vor, in der Jugendarbeit in Baden und Württemberg erfasst ist. Die Synode beschäftigt sich mit
den interessanten Ergebnissen in einem Synodenschwerpunkt im Frühjahr 2015.
V LG regt einen Schwerpunkttag »Kirche im
ländlichen Raum« an.
V Appell der Synode als Resolution einstimmig
verabschiedet: stärkere Hilfe und Unterstützung
für Flüchtlinge.
4·2014 9
10 4·2014
titelthema
Ohne Herzblut
geht’s nicht.
Theo Eißler über Botschaften,
die ankommen – nicht nur
bei Kirchgängern.
Entwicklung von
Claim und Logo:
Motto für den
Christustag 2014
Für starke Predigten gilt genau dasselbe wie für jede Form
von guter Kommunikation: Botschaften, die ankommen
sind das Ergebnis harter Arbeit. Lang und langweilig
­dagegen wird’s von ganz alleine.
Dass aus genau dieser »Arbeit« ein Beruf für mich geworden ist – macht mich heute mehr als glücklich. Als Agentur
helfen wir Unternehmen, Marken und Führungskräften
dabei, ihre Botschaft auf den Punkt zu bringen. Dabei
treiben uns ein paar »Glaubenssätze« an, die ich gerne teile:
Aus komplex wird einfach.
Wir leben im Zeitalter des Zuviels. Die Fülle an Informationen,
Angeboten und Fernsehkanälen nimmt immer mehr zu – die
Aufmerksamkeit dagegen nimmt
dramatisch ab. Denn wir können
nur einen Bruchteil davon verarbeiten. Am Anfang eines Projekts
stellen wir immer die Frage: Was
ist der wichtigste Punkt, den Sie
transportieren möchten? Der eine
Kernsatz? Die eine Botschaft,
die buchstäblich hängen bleiben
soll? Statt Pudding an die Wand
zu nageln, muss aus der Masse an
Material die eine Zielbotschaft
herausgefiltert werden. Das erfordert Konzentration und Mut. Um
das Ziel zu treffen, haben Sie nur
einen Schuss und einen Pfeil. Ihr
Pfeil ist eine einzige Botschaft.
U
Aus Monolog wird Dialog.
Das Wort Werben kommt sprachlich von »Brautwerbung«: Da bemüht sich jemand darum, einen
anderen freundlich zu gewinnen.
Gute Kommunikation ist also immer Beziehungssache. Um eine
Botschaft relevant zu machen,
muss ich sie in Zusammenhang
setzen mit etwas, was Menschen
interessiert. Was die Zielgruppe
betrifft und Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist. Eine guter Kommunikationscheck ist daher die
Frage: Ist das bedeutsam für die
Menschen, die das hören, sehen
oder lesen?
Aus Text wird Bild.
Der Architekt Jørn Utzon stand
mit vielen namhaften Kollegen im
Wettbewerb für das neue Opernhaus in Sidney. Sein ganzes Konzept fasste er in einem einzigen
Spotentwicklung:
Die Reformation
Martin Luthers in
120 Sekunden erklärt
www.spotentwicklung.de/luther
O
titelthema
4·2014 11
© Fabian Reinhardt
Wort zusammen: »Segel.« Sobald
die Mitglieder des Komitees einmal das Bild von Segeln auf dem
Meer vor Augen hatten, hatte kein
anderer Vorschlag mehr die geringste Chance.
Im Gegensatz zu den immer
gleichen Worthülsen (»Qualität«,
»Nachhaltigkeit«, »Innovation«),
die an einem vorbeiziehen wie ein
Schiff in der Nacht, ist brillante
Kommunikation immer bildhaft.
Nicht umsonst nutzt Jesus so
viele Vergleiche und Metaphern
– also sprachliche Bilder. Denken
Sie an die Vögel des Himmels, die
weder säen noch ernten, oder an
die Güte Gottes, die reicht, so weit
der Himmel ist. Oder an die zur
Redensart gewordenen »Perlen
vor die Säue», »Wolf im Schafspelz« – alles Bilder: einprägsam,
fest mit einer Botschaft verknüpft
und jederzeit abrufbar.
Kampagnen-Entwicklung:
Werbefilme für den
Pfarrberuf (Evangelische
Landeskirche in Württemberg)
www.spotentwicklung.de/pfarrer
O
Aus Information
wird Emotion.
Gute Kommunikation schafft es,
Bilder und Geschichten auf die
innere Leinwand zu projizieren.
Mich fasziniert, dass sich Menschen unterschiedlichsten Alters,
Zeit und Kultur in den Geschichten der Bibel wiederfinden. Dass
sie entdecken: Die Bibel ist kein
Buch mit sieben Siegeln, sondern
ein Buch mit vielen Spiegeln: »Da
komm ja ich drin vor.« (Hanns
Dieter Hüsch). Geschichten inspirieren uns, fordern uns heraus, sie
trösten uns. Deshalb stimmt die
Faustregel: Bloße Informationen
führen zu Überlegungen. Emotionale Geschichten dagegen führen
zum Herzen.
Apropos Herz.
Ohne Herzblut geht’s nicht. Das
gilt für die Werbung genauso wie
für die Unternehmenskommunikation oder eine Predigt. Was Ihr
Herz bewegt, schwingt immer mit.
Sie können die Herzensbotschaft
gar nicht ausschalten. Und Sie sollen es auch gar nicht. Bringen Sie
zum Klingen und Schwingen, was
Ihr Herz erfüllt.
V
der autor
Theo Eißler
führt die Agentur
»spotentwicklung«,
die für nationale
und internationale
Unternehmen
arbeitet und die für ihre Arbeiten
vielfach ausgezeichnet worden ist.
w
ww.spotentwicklung.de
12 4·2014
titelthema
k le in er k n ig
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Wie ist das mit
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Christus und
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Botschaft kom
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zum Sonntag«
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zeitgemäß und
kurz auf den
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Der Redaktion
anbieten.
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»Danke« sage
n, wenn eine
Meldung gut ge
laufen ist
oder ein Journ
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staltung besuch
t und beschrieben hat. Jeder
freut sich über
einen Dank.
© iStockphoto.com/kutaytanir
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Essen verbinde
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Gespräch über
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n Thema
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4·2014 13
14 4·2014
bericht
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on Weitem sieht das an die Hauswand gesprühte arabische »N« aus wie ein harmloses Smiley.
Doch nicht in vielen syrischen Städten – hier
signalisiert das rote Graffito ein tödliches Ultimatum an alle Christen: Entweder sie konvertieren zum
Islam oder sie sterben durch das Schwert. So propagierten es die Gotteskrieger des »Islamischen Staates«. N steht für Nasrani, die koranische Bezeichnung
für Christen, mit denen ihre Häuser gebrandmarkt
werden. Und um keinen Zweifel an ihren Absichten
zu lassen, sprühen die IS-Terroristen »Eigentum des
Islamischen Staates« in Schwarz gleich daneben.
Tausende syrische Christen sind den islamistischen Kämpfern zum Opfer gefallen. Mehr als
100.000 Christen sind geflohen. Syrien, einst die Perle des Orients, liegt in Schutt und Asche. Zerbombte Kirchen erinnern an die 2000-jährige Geschichte
der syrischen Christen: An Saulus, der sich vor Damaskus zum Paulus bekehrte und von Syrien aus
das Christentum in die Welt trug. An die steinalten
Klöster von Maalula, wo die Mönche das »Vater unser« noch so beten wie Jesus es tat – auf aramäisch.
Den täglichen Schrecken des Bürgerkriegs zum
Trotz, haben sich viele syrische Christen entschie-
den, im Land zu bleiben. Sie betrachten es als eine
besondere Gelegenheit, Menschen mit der Botschaft
Christi zu erreichen.
Unsere Projektpartner berichten aus einem syrischen Dorf, das Anfang des Jahres von IS-Terroristen
überrannt worden war. Die Milizionäre stürmten die
Kirche, verbrannten Bibeln und Gesangbücher und
verwüsteten ein Gemälde von Johannes dem Täufer. Sie platzierten Sandsäcke in den Fensterstöcken
und missbrauchten das Gotteshaus als Ausguck für
Scharfschützen. Sie schoben die Kirchenbänke zusammen, um sie als Betten zu nutzen und sie zerstörten die großen Kirchenglocken, die seit Hunderten
von Jahren die Gläubigen zum Gottesdienst rufen.
Die Islamisten glauben, dass die Glocken spirituelle Macht über jene Landstriche haben, in denen ihr
Klang gehört wird.
Ein paar Monate nach Übernahme der Ortschaft
durch Islamisten konnte die syrische Armee das Gelände zurückerobern. Obwohl das Kirchengebäude
schweren Schaden erlitten hatte, blieben viele Christen hoffnungsfroh. Die Kirche, so sagen sie, besteht
nicht aus einem Gebäude, sondern vielmehr aus der
Eindrücke zur aktuellen Lage der Christen in Syrien
Hoffnung
zwischen Schutt
und Asche
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Gemeinschaft der Gläubigen. »Das Wichtigste für uns
ist nicht die Wiederherstellung des Kirchengebäudes, sondern die Wiederherstellung der persönliche
Beziehung mit Christus«, sagt Pastor »Saif«*. Wie
viele andere Glaubensgeschwister hat auch er sich
entschlossen, in Syrien die Kirche als Gemeinschaft
wieder aufzubauen.
Pastor »Saif« ist verheiratet und Vater von drei
kleinen Kindern. Er reist umher, um Christen zu betreuen, deren Dörfer von Islamisten eingenommen
wurden. Die Gemeindeleiter flohen; die Gläubigen
stehen ohne Priester da.
Pastor Saifs Mission führt ihn auch in eine der
größten Städte Syriens. Obwohl die Straßen unsicher
sind, fühlt sich Saif berufen, den Gläubigen in ihrer
Not beizustehen und sie zu ermutigen. Saifs Frau
»Zada«* kennt die Risiken. »Wir sind in Gefahr«, sagt
sie einem HMK-Mitarbeiter. »Aber wir dienen einem
mächtigen Gott.«
4·2014 15
ihrer Vorgänger-Organisation al-Nusra. Die Terroristen könnten jederzeit in den Ort zurückkehren
Doch »Sabeen« sagt: »Gott hat mich nicht befreit, um
aus meinem Land zu fliehen.«
»Front-Arbeiter« wie diese treuen syrischen Gläubi-
Hilfsaktion der HMK
in Syrien
N steht für Nasrani, die koranische
Bezeichnung für Christen, mit
denen ihre Häuser gebrandmarkt
werden. Die IS-Terroristen sprühen
»Eigentum des Islamischen Staates«
in Schwarz gleich daneben.
Eine besondere Gelegenheit, Menschen
mit der Botschaft Christi zu erreichen
Zu den Glaubensgeschwistern, die in Syrien bleiben
wollen, gehört auch »Sabeen«*. Auch sie lebt in einem
Dorf, das von Islamisten erobert wurde und jetzt keinen Strom oder Wasser mehr hat.
Befreundete Christen verschiedenster Länder haben »Sabeen« immer wieder eingeladen, in ihr Land
zu kommen, wo sie in Frieden leben und evangelisieren könne, ohne Angst vor islamistischem Terror.
Weil »Sabeen« allein lebt und niemanden hat, der sie
schützen kann, wäre es nur allzu verständlich, wenn
sie fliehen würde. Aber nachdem IS-Terroristen zwei
christliche Leiter ihrer Gemeinde entführt hatten,
entschied sie sich, zu bleiben und denen zu dienen,
die ausharren. Die Hügel rund um ihr Dorf sind besetzt von Islamisten, darunter Mitglieder der IS bzw.
der autor:
Joseph Scheppach
ist Mitarbeiter der Hilfsaktion
Märtyrerkirche (HMK)
* Name aus Sicherheitsgründen geändert.
gen fragen sich, wie sie wohl reagieren würden, wenn
ein Mitglied von al-Nusra oder IS sie bitten würde,
Christus näher kennenlernen zu dürfen. Natürlich
fürchten die Gläubigen, dass dies ein Trick sein könnte, um die Gemeinde zu unterwandern.
Doch kürzlich diskutierten syrische Glaubensgeschwister bei einer Versammlung die Geschichte
des Islamisten Ananias. Er hatte eine Vision vom
HERRN und wollte Jesus kennenlernen. »Wir hatten
von vielen Seiten gehört, dass dieser Mann großen
Schaden angerichtet hat«, erzählt ein Christ. »Doch
schließlich beteten wir um Einsicht und Weisheit,
die richtigen Worte für den Terroristen zu finden.
Wir beteten auch dafür, dass der HERR dafür sorgen
möge, dass der Mann seine bösen Taten bereut. Egal,
wie sehr Feinde versuchen, die Kirche zu vernichten
– weder der IS noch einer anderen Terror-Gruppe
wird dies gelingen. Nicht einmal die Pforten der
Hölle vermögen es, sie zu überwältigen.«
V
Die HMK unterstützt durch ihren Partner vor Ort vertriebene syrische
Christen in einer Zufluchtsregion abseits der Hauptkampflinien. Die HMK
konnte 18 Großfamilien in den ersten sechs Monaten dabei helfen, ihre
Miete zu bezahlen und sie mit Lebensmitteln zu versorgen. Des Weiteren
trug die HMK Treibstoffkosten für die Versorgungsfahrzeuge und ein Unterhaltsgeld für den Einsatzleiter, der sein Leben für diese Menschen riskiert.
HMK e.V. Hilfe für verfolgte Christen
Tüfinger Straße 3 · 88690 Uhldingen-Mühlhofen
Telefon: +49 75 56 92 11 25 · w ww.verfolgte-christen.org
www.facebook.com/HilfeFuerVerfolgteChristen
16 4·2014
bericht
Flüchtlinge begleiten
Ein Erfahrungsbericht von Andrea Cremer
Erste Begegnung
Eine Freundschaft beginnt
Zum ersten Mal bin ich Shania und Salman* in unseren Gemeinderäumen begegnet. Nur 400 Meter von
unserer Gemeinde entfernt befindet sich ein Asylheim. Eines Tages tauchten von dort plötzlich fünf
bis acht junge iranische Männer in unserem Gottesdienst auf. Die Verständigung lief mit Händen und
Füßen. Sie kamen einige Male. Und dann blieben sie
weg. Diese Begegnung ging mir nicht mehr aus dem
Kopf. Ich fragte mich, wie sie unsere Gemeinde und
unseren Gottesdienst empfunden haben mussten
und welches Bild sie von uns hatten. Ich fragte mich,
was für eine »persönliche Geschichte« jeder dieser
Männer hatte. Die Begegnung ließ mich nicht mehr
los und ich spürte in mir den Wunsch wachsen: Ich
muss zu diesen Leuten ins Asylheim!
Und so kam es, dass ich mit zwei Personen aus
unserer Gemeinde eines Tages dorthin fuhr, die Leute zum Kaffee einlud und wir kurze Zeit später mit
einem bunten Haufen in unseren Gemeinderäumen
gemeinsam Waffeln aßen und Kaffee tranken. Das
Eis war gebrochen.
Die Besuche häuften sich. Inzwischen war ich mit dem
Leben dort etwas vertrauter. Es waren sehr emotionale
Begegnungen – oft lag ich nachts noch wach und dachte über die Eindrücke und Gespräche nach. Die Gastfreundschaft, die wir erfuhren, war überwältigend:
Oft saßen wir vor einem übervoll gedeckten Tisch
mit wunderschön verzierten persischen Gerichten.
Das Baby der beiden kam zur Welt und in der Folge
erlebten wir, wie unterschiedlich unser Erziehungsverständnis und unser Verständnis von »schön« oder
»kitschig« war. Das kleine Mädchen wurde mit rosa
Sachen überhäuft. Auf einmal stapelten sich in dem
ohnehin schon überfüllten Raum mindestens zehn
quietschrosa Puppen und Unmengen von lauten
Plastikspielsachen dröhnten rund um die Uhr. Eines
Tages kam Salmans Mutter aus dem Iran zu Besuch
und brachte für ihre zwei Monate alte Enkelin ein
eineinhalb Meter großes und breites Elektrofahrzeug
mit Fernbedienung aus Teheran mit. Wir staunten!
Der erste Besuch im Heim
Dann folgte der erste Besuch bei uns zu Hause. Ich
erinnere mich an unseren ersten Spaziergang in
­unserem Ort: Wir kamen ganze 400 Meter weit,
dann stöhnte Shania auf, dass ihre Füße weh tun
(der typisch deutsche Spaziergang war ihr fremd
und erschien ihr wie eine gewaltige Expedition). Wir
drehten um. Es blieb bei diesem Spaziergang.
Es war mein erster Besuch in einem Asylheim. Ich
war etwas angespannt und wusste nicht, was mich
erwartet. Ich klopfte und ein kleines Mädchen öffnete mir. Zwei Familien leben hier auf engem Raum
zusammen. Das Zimmer, in dem eine ganze Familie
mit ihren Kindern lebte, war klein und voll, die Möbel einfach und etwas schäbig, aber alles war sehr
sauber. Der Fußboden war alt. Es war sehr heiß, die
Heizung war voll aufgedreht und die Luft war stickig.
Der Fernseher lief laut und ich war sofort von vielen
Menschen umgeben, die alle aus der Küche strömten.
Alle redeten auf mich ein – in Farsi –mit ein paar
Fetzen Deutsch. Wir wurden herzlich empfangen,
bekamen Tee und Gebäck und setzen uns. Wir unterhielten uns (verstanden aber nicht viel), lachten,
schauten uns freundlich an und wälzten immer wieder das dicke Lexikon. Unsere Kinder waren dabei
ein guter Türöffner!
die autorin
Andrea Cremer
lebt mit ihrer Familie in Wildberg
und ist Mitglied der Süddeutschen
Gemeinschaft in Herrenberg.
* Namen aus Sicherheitsgründen geändert.
Bei uns daheim
bericht
Ein anderes Mal aßen wir zusammen Raclette.
Salman bestaunte die zahlreichen bunten Schälchen
und da er nicht wusste, wie man Raclette macht,
nahm er sich vom rohen Fleisch und verzehrte es genüsslich, bevor wir überhaupt das Raclettegerät angemacht hatten. Wir lachten herzhaft! Auch werde
ich nie seinen Kommentar zu den zahlreichen Obstbaumwiesen vergessen, an denen wir oft vorbeikamen: »Deutschland – alles Apfel!«
Die Freundschaft zwischen meinem Mann und
Salman intensivierte sich, als wir ein älteres Haus
kauften und es renovierten. Salman kam mehrfach
zum Helfen. Jetzt war er nicht mehr der »hilfs­
bedürftige Asylbewerber«, sondern wir waren
diejenigen, die seine Hilfe brauchten – die Rollen
änderten sich. Salman blühte in dieser Zeit regelrecht auf. Es war für ihn ein Stück »normale Welt«.
In der Adventszeit bastelten wir ihnen einen
Adventskalender. Für den 24. hatten
wir ein persisches Testament verpackt. Salman begann darin zu
lesen und wir kamen über
Jesus ins Gespräch. Weihnachten luden wir die
drei ein und feierten
mit ihnen zusammen.
Es war ein bewegendes Weihnachtsfest.
4·2014 17
Was uns am Anfang geholfen hat:
V Seminare zum Thema Islam oder interkulturelle Kommunikation
V A MIN-Regionaltreffen (AMIN = Arbeitskreis Migration und Integration
der Deutschen Evangelischen Allianz)
w ww.ead.de/arbeitskreise/migration-und-integration/
V Integrationsbegleiterausbildung im EIMI in Korntal
(EIMI = Europäisches Institut für Migration, Integration und
Islamthemen der Akademie für Weltmission in Korntal)
w ww.awm-korntal.eu/page/eimi.html
V Gespräche mit Personen, die in der Migrantenarbeit tätig sind
(Flüchtlingsverein etc.)
V Broschüren von ProAsyl zum Thema Asyl
w ww.proasyl.de
Inzwischen haben die drei ihre Aufenthaltsgenehmigung erhalten und sind in eine Großstadt gezogen:
Mit der schwäbischen Landluft haben sie sich als
Großstädter nie richtig anfreunden können. Was uns
bleibt: Erinnerungen an sehr schöne, emotionale Begegnungen, einen kleinen
Einblick in die persische Kultur,
ein ȟber seine eigene Kultur
Hinauswachsen«, viel Spaß
und … einfach zwei neue
Freunde!
V
18 4·2014
veranstaltung
Hört man sich in den Gemeinden landauf
landab etwas um, stellt man ein Phänomen fest: In Kinder- und Jugendkreisen,
in Konfirmanden- und Seniorenstunden,
in den Sonntagspredigten und Bibelabenden scheint ein Wort verloren gegangen zu
sein. Jedenfalls redet kaum noch jemand
vom »Verlorengehen«. Großes Schweigen
zum Thema »Hölle«!
auf der Neuen Messe in Stuttgart einfinden. Um für
sich selbst zu hören, dass ihr Leben mehr ist als ein
Spiel, weil sie die Seelen anderer Menschen mit Gottes ­Hilfe retten sollen.
Eine große Herausforderung
Was die Jugendlichen und Junggebliebenen am 4.
Januar 2015, wenn sich die Tore des ICS-Messezent­
rums öffnen, erwarten wird, soll hier kurz vorgestellt werden. Übrigens auch als
Gebetsanliegen dafür, dass es den
Predigern, Bibelschullehrern und
Missionaren gelingt, das Herzens-
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H en ist mehr als ein Spiel!
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Sonntag, 4. Janu
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ICS Messe Stuttg
Eine verdrängte Wahr
22. Jugendkonferenz für Weltmission
N
un ist die Verlorenheit der Menschen wahrlich kein schönes Thema. Aber es ist auffällig,
dass in unserer Zeit über das »Gerettet-werden« mehr gesprochen wird als über das »Verlorensein«. Vielleicht hat das auch mit unserem Umfeld
zu tun, das im Konsum, der sinnlichen Erfahrung
und dem körperlichen Wohlergehen viel mehr Sinnstiftung finden will als bei der Antwort auf die Frage, was eigentlich aus unserer Seele in der Ewigkeit
wird. Und da Missionsarbeit immer auch geprägt
wird von dem Zeitalter, in dem sie stattfindet, hat
sich der Trägerkreis für die 22. Jugendkonferenz für
Weltmission mit der spannenden Frage auseinander
gesetzt, »wofür« wir eigentlich heute »noch« Mission machen. Herausgekommen ist ein Titel, der sicherlich zu vielen Kontroversen führen wird – und
hoffentlich dazu, dass sich wieder 5000 junge Leute
anliegen Gottes, Menschen zu retten, in der Deutlichkeit und Dringlichkeit zu formulieren, die es
in Zeiten von zunehmender Islamisierung, einer
schweigenden politischen »Korrektheit« und einer
immer kritischeren Medienberichterstattung zu
christlichen Inhalten braucht.
Und deshalb wird es spannend sein, wieder neu
zu hören, was die Bibel über die Hölle zu sagen hat.
Andreas »Boppi« Boppart wird nach seinem starken
Vortrag beim Christustag im Stadion deshalb sehr
bewusst noch einmal die Frage stellen, ob du noch
»googlest« oder schon »bibelst«. Die Wirklichkeit
der Hölle wird Brasilienmissionar Martin Höfer mit
seinen Erfahrungen aus der Indianerarbeit beschreiben, und Harald Binder von der Studiengemeinschaft »Wort und Wissen« wird die Frage stellen,
ob ein Festhalten an Himmel und Hölle heute nicht
veranstaltung
längst »unwissenschaftlich« ist. Das wird gerade für
junge Leute, die an unseren auf- und abgeklärten
Universitäten studieren, ein wichtiger Wegweiser im
Spannungsfeld zwischen Naturwissenschaft und Bibeltreue werden. Einer der »Altmeister« der JuMiKo
(Jugendmissionskonferenz), Mitbegründer Pfarrer
Winrich Scheffbuch, wird noch einmal ganz groß auf
Jesus hinweisen, denn er erklärt, warum Menschen
weltweit zu Christus kommen. Und Yassir Eric vom
neu gegründeten Europäischen Institut für Migration, Integration und Islamthemen wird bekennen:
»Niemand kann mich hindern, Christ zu sein! Weil
Gott eben doch alle einlädt. Egal, ob sie Moslem,
Jude oder Deutsche sind, alle dürfen an den leben-
4·2014 19
berichten, was passiert, wenn Gemeinden aufhören,
sich mit sich selbst zu beschäftigen. »Hol ein Stück
Himmel in deine Stadt!« – so sein Aufruf an die erwarteten 5000 jungen Besucher.
Eine große Chance
Freilich gibt es drum herum noch viel mehr Vorträge
zu Missionsarbeit und Kurzzeiteinsätzen, Bibelschulen und Gebetsleben. Und wenn Dekan Ralf Albrecht
am Ende der JuMiKo bei der Aussendung auffordert »Nimm Menschen mit auf Deinen Weg heim zu
Gott!«, dann wird er damit nicht nur die erwarteten
100 Missionare und ihre Familien ansprechen – son-
heit
digen Christus glauben.« Im spannenden Kirchentagsjahr 2015 sicherlich auch ein großes Thema in
unserer Region.
Eine große Aufgabe
Im 150. Jahr der China-Inland-Mission wird es bei
der JuMiKo auch ein großes Gedenken an das Wirken
von Hudson Taylor und seinen treuen Missionaren in
China geben, die bis in die blutigen Zusammenstöße
des Boxeraufstandes hinein opferbereit waren. Und
damit für viele Jugendliche heute wieder ganz neu
zum Vorbild werden können. Doch geht es bei der JuMiKo nicht nur um weltweite Mission. Nachdem Sabine Ball zu ihrem himmlischen Vater heimgegangen
ist, gehört Johannes Oßwald zum Leitungskreis des
Stoffwechsel e.V. in Dresden. Und er wird darüber
dern auch jeden Teilnehmer dieser 22. JuMiKo. Weil
das Missionsfeld direkt vor den Türen des Messezentrums beginnen wird. Und weil es keinen anderen
Weg zum Vater gibt als den durch Jesus Christus.
Alle anderen Wege führen – so hart die Wahrheit
zu hören ist – in die Hölle. Danke, wenn Sie mit beten, dass viele Jugendliche und die weit über 20 000
Menschen, die mittlerweile im Internet die Vorträge nachhören (ab etwa 15. Januar 2015 unter www.
sermon-online.de) noch einmal ganz neu verstehen,
dass ihr Leben kein Spiel ist. Sondern vielleicht schon
für ihre Nachbarn darüber mitentscheidet, ob sie in
die Hölle gehen oder in den Himmel kommen.
der autor:
Ulrich Weinhold
aus Stuttgart ist Direktor von Hilfe für
Brüder international, Christliche Fachkräfte
International und Co-Workers International.
20 4·2014
vorgestellt
D
er Wind des Wandels ist
spürbar in der Medienwelt: Getrieben vom technischen Fortschritt nimmt die
Vernetzung von Informationen
und von Menschen immer weiter
zu. Innerhalb von nur einer Generation ändert sich das Mediennutzungsverhalten in Deutschland
grundlegend. Für die nachwachsende Generation ist das Internet
so unsichtbar und unverzichtbar
wie die Luft zum Atmen. Beim
Einchecken im Hotel fragen viele
zuerst nach dem Internetzugang
und erst dann nach den Frühstückszeiten. Längst ist das Radio
nicht mehr das »Lagerfeuer«, um
das sich die ganze Familie versammelt – und auch der Fernseher ist
es immer weniger. Immer mehr
Menschen sehen bewegtes Bild
on-demand – auf Abruf –, hören
Radio über das Internet, sind ständig online mit dem Smartphone.
Immer mehr Menschen beziehen
ihre Empfehlungen aus sozialen
Netzwerken und nicht länger aus
Programmzeitschriften. Wie alle
Sender, Verlage und Medienorganisation steht auch der ERF vor
der Frage: Wie begegnen wir diesem Wind des Wandels?
Der Wind des Wandels ist spürbar in der Gesellschaft als Ganzes:
Vieles, worauf sich Christen jahrzehntelang verlassen konnten,
beginnt sich zu verändern. Das
Christentum wird in Deutschland
zunehmend unverständlich empfunden und verliert Stück für Stück
seine prägende Rolle. Als Gesellschaft nehmen wir traditionelle
Wahrheiten immer weniger als absolut und gegeben hin, legen Wert
auf individuelle Lebensentwürfe
und Überzeugungen. Die Bindungen und Bezüge der nachwachsenden Generation zu Kirche und
Gemeinden gehen schleichend zurück, allen engagierten Bemühungen zum Trotz. Je mobiler unsere
Gesellschaft in den Arbeitsverhält­nissen und im Denken wird, desto
öfter müssen sich Gemeinden bemühen, Menschen immer wieder
ERF Medien:
Segel setzen
im Wind
des Wandels
Vor 25 Jahren geschah etwas,
das Menschen in Deutschland
jahrzehntelang für unmöglich
gehalten hatten: Praktisch
über Nacht fiel die Mauer in
Berlin, öffnete die DDR ihre
hermetisch abgeriegelten
Grenzen, entzogen die Menschen in Ostdeutschland dem
sozialistischen System die
Existenzberechtigung. Es war
die Zeit von Glasnost und
Perestroika, und das damalige
Zeit- und Lebensgefühl fand
seinen musikalischen Ausdruck
in einem Song der deutschen
Hard Rock-Band »Scorpions«:
»Wind of Change« – Wind
des Wandels.
Das scheint seitdem die
Generalüberschrift unserer
Zeit zu sein. Kaum ein
Lebens­bereich, in dem nicht
tiefgreifende Veränderungen stattfinden – oft in einer
Geschwindigkeit, die vor
25 Jahren kaum jemand für
möglich gehalten hätte.
© Anna Omelchenko/Fotolia
vorgestellt
der autor:
Dr. Jörg Dechert
ist Vorstandsvorsitzender
von ERF Medien
zu gewinnen und an sich zu binden. Der christliche Grundwasserspiegel in Deutschland sinkt,
und wie alle christlichen Gemeinden, Gruppen und Organisationen
steht auch der ERF vor der Frage:
Wie begegnen wir diesem Wind
des Wandels?
Der ERF ist ein Medienmissions­
werk mit einer mittlerweile
55-jährigen Geschichte. Eine Geschichte, in der Menschen immer
wieder mutige Schritte gegangen
sind, um in ihrer Gesellschaft und
zu ihrer Zeit das Evangelium auszubreiten. Dabei entstand vieles
von dem, was Menschen überall
im Land heute mit dem ERF verbinden: Zum Beispiel das klassische Radioprogramm »ERF Plus«
für Menschen, die einen geistlichen Start in den Tag schätzen
und Wert auf ausführliche Verkündigung, traditionsreiche geistliche Musik und Berichterstattung mit Tiefgang legen. Oder die
Fernsehsendung »Mensch, Gott!«
mit einfühlsamen Interviews, in
denen Menschen ihre bewegende
Geschichte erzählen, die sie mit
Gott erlebt haben. Oder unser
internationales Engagement mit
Radiosendungen in Zentralasien,
Afrika und Lateinamerika.
Diese und viele weitere Beispiele gibt es nur, weil sich der ERF im
Lauf der Jahre immer wieder mit
Leidenschaft eingelassen hat auf
die Frage: Wie können wir mediale Gelegenheiten schaffen, damit
Menschen Gott kennen lernen
und er ihr Leben verändert? Wie
können wir durch Medien dazu
beitragen, dass im Leben eines
Menschen Gottes Wind des Wandels wehen kann?
Für Seefahrer gibt es zwei Möglichkeiten, wenn die Windstärke
zunimmt: Segel einziehen und
versuchen, dem Wind zu widerstehen – oder die Segel so geschickt
setzen, dass der Wind das Schiff
näher ans Ziel bringt. Als ERF
wollen wir die Segel setzen, denn
wir glauben, dass christliche Me-
4·2014 21
dienarbeit absolut Zukunft hat.
Und zwar gerade in Zeiten des
Wandels, wenn wir sie als Chance
begreifen und nicht als Bedrohung. Segel setzen, das heißt für
uns zum Beispiel mehr in die Verbreitung von Inhalten über soziale
Medien und On-Demand-Fernsehen zu investieren. Oder uns bei
unserem Radioprogramm ERF Pop
auf zeitgemäße Hörgewohnheiten und den Live-Sendebetrieb
einzustellen. Oder unsere Internetangebote für die Nutzung auf
Smartphones fit zu machen.
Der französische Dichter Victor
Hugo hat im 19. Jahrhundert geschrieben: »Die Zukunft hat viele
Namen. Für die Schwachen ist sie
das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für
die Mutigen ist sie die Chance.«
Ich bin überzeugt: Der Wind des
Wandels ist eine Chance für das
Evangelium. Ja, es sind sicher keine gemütlichen Zeiten. Wir gleiten nicht mit einer angenehmen
Brise im Rücken über eine spiegelglatte See. Aber weil sich die
Welt verändert, müssen sich auch
Christen und müssen sich auch
Medienmacher verändern. Damit
wir dem Evangelium auch in der
Medienwelt der Zukunft Stimme
und Gesicht verleihen können.
Um es mit den Worten des früheren US-amerikanischen Präsidenten Lyndon B. Johnson zu sagen:
Es ist nicht unsere Aufgabe, das
Gestern wiederzuentdecken, sondern es ist an uns, das Morgen zu
gewinnen. Gemeinsam mit Kirchen, Gemeinden und Christen
überall im ganzen Land.
Weil wir nichts lieber möchten,
als dass Menschen Gott kennen
lernen, und er ihr Leben verändert, wollen wir als Medienmissionswerk bereit sein für die stürmische See – und Segel setzen im
Wind des Wandels. V
ERF Medien e. V.
Berliner Ring 62
35576 Wetzlar
Tel.: 06441 957-0
E-Mail: info@erf.de
ww.erf.de
w
aus den bezirken
© www.mrjoy.de
© Rainhardt Albrecht
22 4·2014
Bibelkompakt 2015
Petrus – eine Glaubensgeschichte, wie
sie das Leben schreibt.
mit Werner Trick,
Rainer Holweger,
Susanne Thierfelder
an 3 Orten:
11. bis 13.2.2015
in Wittendorf
23. bis 25.2.2015
in Schopfloch
2., 4., 5. 3.2015
in Baiersbronn
ttp//freudenstadt.
h
lebendige-gemeinde.de
bezirk böblingenherrenberg
Deckenpfronn:
Gäufestival 2015
mit Mr. Joy, Sefora Nelson,
Ulrich Parzany u. a.
Gemeindehalle,
Weißenberger Allee
30.1.–31.1.2015, 19 Uhr
1.2. 2015, 11 Uhr
Maichingen:
Berichtsabend
Frühjahrssynode
Ev. Stephanusgemeinde,
Gerhart-HauptmannStraße 3
19. 3. 2015, 20 Uhr
http//boeblingen.
lebendige-gemeinde.de
bezirk ditzingen
Ditzingen: Religion
und Bildung
mit Stefan Hermann
Ev. Gemeindehaus,
Münchinger Straße 2
22.3.2015, 20 Uhr
ttp//ditzingen.
h
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bezirk
freudenstadt
Tumlingen:
Bezirks-Christustag
mit Theo Eißler
Christuskirche,
Kirchstraße 11
15.3.2015, 10 Uhr
bezirk marbach
Marbach und
Großbottwar:
Abendbibelschule
Josef – Wenn Gott
Träume wahr macht
mit Dorothea Gabler,
Matthias Hanßmann,
Rainer Holweger,
John Walter Siebert
Marbach:
Martin-Luther-Haus,
Steinerstraße 4
Großbottwar:
Ev. Gemeindehaus,
Gartenstraße 1
2., 9., 16., 23.2. 2015,
jeweils 20 Uhr
ttp//marbach.
h
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bezirk kirchheim
unter teck
Weilheim an der Teck:
Abendbibelschule
Die Bergpredigt
mit Jonathan Schäfer
und Dr. Heiko Krimmer
27.1., 3., 10., 17., 24.2.,
jeweils 20 Uhr
http//kirchheim.
lebendige-gemeinde.de
bezirk nagold
Spielberg: Abend
der Orientierung
Referent:
Rainer Holweger
Ev. Gemeindehaus,
Lilienstraße 4
4.2.2015, 19.30 Uhr
Egenhausen: Abend
der Orientierung
Referent:
Werner Schmückle
Ev. Gemeindehaus,
Hauptstraße 17/1
26.2. 2015, 19.30 Uhr
ttp/nagold.
h
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bezirk nürtingen
Nürtingen:
Was uns als Christen
anziehend macht
mit Hanspeter
Wolfsberger
Versöhnungskirche,
Breiter Weg 26
23. 3.2015, 20 Uhr
http/nuertingen.
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bezirk stuttgart
Stuttgart:
Passionswoche
Mit Prof. Volker Gäckle,
Dr. Christiane KohlerWeiß, Ralf Albrecht u. a.
Ev. Gemeindehaus,
Dobelstraße 10
30.3.–2.4.2015,
16.45 Uhr und 18 Uhr
http//stuttgart.
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bezirk tübingen
Mössingen:
Bibel oder
Biologiebuch?
mit Prof. Dr. Peter und
Christine Väterlein
Evangelisches Gemeindehaus, Mittelgasse 19
3.2.2015, 20 Uhr
http/tuebingen.
lebendige-gemeinde.de
bezirk tuttlingen
Trossingen:
Aufsehen auf Jesus
mit Dr. Rolf Sons
Johannes-Brenzbezirk schorndorf Gemeindehaus,
Ernst-Hohner-Straße 14
Schorndorf:
Psalmen –
24.–26.3.2015, 20 Uhr
Worte zum Leben
http//tuttlingen.
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mit Dekan Volker Teich
Martin-Luther-Haus,
Friedrich-Fischer-Str. 1
25.+ 26.2. sowie
10.–12.3.2015, 20 Uhr
http/schorndorf.
lebendige-gemeinde.de
bezirk
schwäbisch hall
Westheim:
»Vater, Mutter, Kind«
oder Gender
Mainstreaming
mit Steffen Kern
Ev. Gemeindehaus,
Westheim-Uttenhofen
Pfarrgasse 9,
Rosengarten-Westheim
4.2. 2015, 20 Uhr
bezirk vaihingen
an der enz
http/schwaebisch-hall.
lebendige-gemeinde.de
http//vaihingen-enz.
lebendige-gemeinde.de
Enzwaihingen:
Bibelwoche
Kennzeichen C –
Merkmale des
christlichen Glaubens
Ev. Gemeindehaus,
Pfarrgasse 21
22.–28.1.2015, 20 Uhr
Kreuzfahrten &
Reisen 2015
Neue Horizonte entdecken. Menschen begegnen. Urlaub genießen.
Reisen 2014
Ein Schiff, das sich
Gemeinde nennt.
30. Juli bis 11. August 2015
Große Sommer Kreuzfahrt zum Nordkap
Durch die norwegische Fjordwelt bis zur Mitternachtssonne
Mit dem Kreuzfahrtschiff MS BERLIN – exklusiv gechartert
Bremerhaven Vik Sognefjord Flåm Aurlandsfjord Lofoten
Tromsø Honningsåg Nordkap Geiranger Bergen Bremerhaven
Wort an Bord:
Musik an Bord:
Dr. Günther Beckstein,
Ministerpräsident a.D.
Manfred Siebald,
Sänger und Liedermacher
Pfarrer Hanspeter Wolfsberger,
Leiter des Hauses der Besinnung, Betberg
und Direktor a.D. der Liebenzeller Mission
Beate Ling, Sängerin
Dekan Ralf Albrecht,
Vorsitzender der Lebendigen Gemeinde Christusbewegung, Württemberg
Doris und Wilfried Schulte,
Missionswerk Neues Leben
Pfarrerin Bärbel Wilde
Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt,
Rektor der CVJM-Hochschule, Kassel
Samuel Jersak,
Pianist und Musikproduzent
SuperKinderTarif
KMD Hans-Ulrich Nonnenmann,
Landesposaunenwart und
Leiter des Bordposaunenchors
Bertold Engel,
Leiter des Bordchores
Chorleiter, Komponist, Arrangeur,
Pianist und gefragter Spezialist
für Gospelmusik
999,–
bis einschl. 17 Jahre
Sonderprogramm für Kids und Teens
30. Januar bis 5. Februar 2015
23. März bis 1. April 2015
Solidaritätsreise
nach Israel
mit der Evang. Brüdergemeinde Korntal
Frühlings-Reise nach Israel
mit besonderen Begegnungen
Cäsarea Zikron Yaakkov
Haifa See Genezareth
Golanhöhen Jordanquelle
Safed Cäsarea Philippi
Beth Shean Gan Hashlosha
Jerusalem Massada Totes Meer
Qumran Biblischer Garten
Leitung:
Erwin Damson,
ehem. Geschäftsführer
der Lebendigen Gemeinde
25. April bis 2. Mai 2015
Reiseleitung:
Pfarrer Jochen
Hägele
Erwin Damson,
ehem. Geschäftsführer
der Lebendigen Gemeinde
23. bis 30. Mai 2015
„Auf der schönen blauen Donau“
mit MS PRIMADONNA
Pfingstkreuzfahrt auf Elbe und Moldau
Auf den Spuren Martin Luthers
Passau Melk Wien Budapest Donauknie Esztergom Bratislava Linz Passau
mit MS KATHARINA VON BORA – exklusiv gechartert
Berlin Potsdam Magdeburg Wittenberg Torgau Meißen Dresden
Elbsandsteingebirge Melnik Prag
Wort an Bord:
Doris und Wilfried Schulte,
Missionswerk Neues Leben
20. bis 30. Juni 2015
29. August bis 5. September 2015
Weiße Nächte zwischen St. Petersburg und Moskau
Auf Wolga und Newa mit MS ANDREY RUBLEV
Wort an Bord:
Pfarrer Winrich und
Beate Scheffbuch
Außerdem bei hand in hand tours:
Mittelmeer, Karibik, Israel, Jordanien
Musik an Bord:
Manfred Siebald,
Sänger und
Liedermacher
Wort an Bord:
Dr. Christoph
Morgner, Präses a.D.
Von Paris in die Normandie bis zum Atlantik
Flusskreuzfahrt auf der Seine mit MS CEZANNE – exklusiv gechartert
Wort an Bord:
Pfarrer Hanspeter
Wolfsberger, Leiter
des Hauses der
Besinnung, Betberg
Musik an Bord:
Beate Ling,
Sängerin
Samuel Jersak,
Pianist und Musikproduzent
Heiner Zahn GmbH . Postfach 65 . 72222 Ebhausen . Tel. 07458 / 99 99-0
Fax 07458 / 99 99-18 . info@handinhandtours.de . www.handinhandtours.de
Lebendige Gemeinde · ChristusBewegung · Saalstraße 6 · 70825 Korntal-Münchingen
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Christsein
Herzliche Einladung
zur Jahrestagung
der Christusbewegung
»Lebendige Gemeinde«
am 7. Februar 2015
in Korntal,
Gemeindezentrum der
Ev. Brüdergemeinde,
Saalplatz 2,
10 Uhr bis 15.30 Uhr
10 Uhr Hauptvortrag: Ehrlich glauben. Christsein ohne Doppelmoral
Ulrich Eggers, Geschäftsführer Stiftung Christliche Medien
11.45 Uhr Podium: Ehrlich währt am längsten?
Mit der Wahrheit im Alltag umgehen – in Politik,
Wirtschaft und Medizin
mit Sabine Kurtz, Mitglied des Landtags Baden-Württemberg,
Vorsitzende des Ev. Arbeitskreises der CDU Baden-Württemberg;
Klaus Jost, ehemaliger Vorstand der Firma »intersport«;
Dr. med. Peter Hausding, Oberfeldarzt am Bundeswehrkrankenhaus Ulm
12.30 Uhr Mittagspause
13.45 Uhr Berichte und Ausblicke
• Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum · Ralf Albrecht
• Auf dem Weg zu Strukturreformen · Matthias Hanßmann
• u. a.
Wort auf den Weg
15.30 Uhr Ende
Parallel für Kinder: Spielbetreuung im Gemeindezentrum
Das Landschloss bietet uns für € 5,– Maultaschen mit Kartoffel­salat an sowie Kaffee / Tee mit Hefekranz. Sie können auch gerne ein Vesper
mitbringen. Kalte Getränke gibt es ebenfalls im Restaurant. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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