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Städteranking 2014
Urteile rund ums Bauen, Wohnen und Finanzieren |
Neues Wohnquartier Ex-Heinrich-der-Löwe-Kaserne |
Quartiersporträt: Rhener Alpen in Baddeckenstedt
Makler mit Kompetenz
Wir wissen, wie es geht!
Zuckerberg
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0531 / 163 60
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0531 / 285 07 08
Bauer Immobilien
Oliver Nonn
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Wendeburg OT
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Katrin Oberenzer
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VerbrA = Verbrauchsausweis
BedarfsA = Bedarfsausweis
Munte Immobilien GmbH & Co. KG
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Immobilien Goetze OHG
Immobilienverband Deutschland IVD
Verband der Immobilienberater,
Makler, Verwalter und
Sachverständigen Region Nord e. V.
Liebe Leserinnen und Leser,
das Magazin Wirtschaftswoche und
das Online-Portal
Immobilienscout24
veröffentlichten
kürzlich die Ergebnisse eines Rankings aller 69 kreisfreien Großstädte
in Deutschland. Das
Institut der deutStädteranking 2014
schen Wirtschaft
Köln Consult GmbH
untersuchte diese
anhand von gut 50
Indikatoren aus den
Bereichen Arbeitsund Immobilienmarkt, Lebensqualität und Wirtschaftsstruktur. Das Ergebnis: Wolfsburg liegt mit
66,5 Indexpunkten sensationeller weise auf Platz
1, Braunschweig belegte mit 55,7 Indexpunkten
immerhin noch einen sehr guten Platz 6. Ein starkes Ergebnis für gleich zwei Städte unserer Region!
Auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs
freute sich: „Das Ranking zeigt welche Bedeutung
und Stärke die oberzentrale Achse WolfsburgBraunschweig-Salzgitter für die Region und ganz
Niedersachsen hat.“
Aber auch abseits dieser beiden Kraftzentren
passiert und entsteht viel Sehenswertes in der
Region38, wie diese Ausgabe des Immobilien Magazins zeigt: Mehr als einen Blick wert sind zum Beispiel ein altes Fachwerkhaus in Salzgitter-Bleckenstedt oder das Baugebiet
Rhener Alpen in Baddeckenstedt. Treten Sie näher!
Januar | Februar 2015 | kostenlos
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Urteile rund ums Bauen, Wohnen und Finanzieren |
Neues Wohnquartier Ex-Heinrich-der-Löwe-Kaserne |
Quartiersporträt: Rhener Alpen in Baddeckenstedt
Viel nSpaß beim Lesen und ein
erfolgreiches Jahr 2015 wünscht Ihnen
Inhalt
4 Kraftzentren der Region
Städteranking 2014
6 Ausdünstungen und laute Waschmaschinen
Urteile rund ums Bauen, Wohnen und Finanzieren
10 Der nächste Käufer ist nicht weit entfernt
Immobilien-Boom: Notare schieben Überstunden
11 Anstieg der Kaltmieten um 6,3 Prozent
Aktuelle Mietpreisentwicklung in Braunschweig
12 Neue Wohnflächen
Gemischtes Wohnquartier auf alten Kasernengelände
13 Zukunftsweisende Gesamtkonzepte
Netzwerk Baukultur in Niedersachsen tagte in Braunschweig
14 Lob für Tempo und Qualität
Großbaustelle BraWoPark
16 Wenn ein Dorfcafé abheben muss
Neues Leben in alten Mauern: Dorfcafé Alt-Bleckenstedt
18 Eine charmante Übertreibung
Ortsporträt: Die Rhener Alpen in Baddeckenstedt
20 Welche Genehmigungen braucht man?
Eine Broschüre erklärt das Bauen in Wolfenbüttel
21 Vielfältig informiert
Die Messe „Mein Haus“ im April 2015
22 Bauen, Wohnen und Leben in Deutschland
Zahlen, Daten und Fakten des Statistischen Jahrbuchs 2014
Die Immobilien Magazin Redaktion
Impressum
Herausgeber
BZV Medienhaus GmbH
Verlag und Redaktion
BZV Medienhaus GmbH
Hinter Brüdern 23
38100 Braunschweig
Telefon (0531) 39 00-0
Geschäftsführung
Harald Wahls (Sprecher)
Manfred Braun,
Michael Wüller
Redaktionsleitung
Christian Göttner
(verantwortlich)
Objektleitung
Carsten Poll
Autoren
Jörg Werner David,
Bastian Lüpke,
Ralph-Herbert Meyer,
Thomas Räuchle
Anzeigen
Michael Heuchert
(verantwortlich)
Koordination Vertrieb/
Anzeigen
Alisa Riechel
Telefon (0531) 39 00-193
Titelfoto
Hanlo Haus
Druck
Griebsch & Rochol Druck
GmbH & Co. KG
Gabelsbergerstraße 1
D-59069 Hamm
Auflage
15.000
Layout
Tobias Meyer
DAS MEDIENHAUS
4
Luftbild der Autostadt Wolfsburg und der Volkswagen Arena (im Hintergrund) am Mittellandkanal.
Städteranking 2014 – Wolfsburg und Braunschweig liegen vorn
D
as Magazin Wirtschaftswoche hat zum elften Mal
ein Ranking der dynamischsten Großstädte Deutschlands durchgeführt, zum
zweiten Mal gemeinsam mit
dem Online-Portal Immobilienscout24. Für das Ranking
wurden Wissenschaftler des
Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH
beauftragt, alle 69 kreisfreien
Großstädte in Deutschland
anhand von gut 50 Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaftsstruktur, Arbeits-
markt, Immobilienmarkt und
Lebensqualität zu untersuchen. Cottbus und Salzgitter
sind unter die 100.000-Einwohnermarke gerutscht und
wurden deshalb diesmal
nicht berücksichtigt. Im Jahr
2014 flossen zum ersten Mal
Daten zum Erschwinglichkeitsindex von Immobilien
mit ein. Besonders erfreulich: Wolfsburg liegt mit 66,5
Indexpunkten auf Platz 1,
gefolgt von Ingolstadt (61,4),
Würzburg (57,2), Leipzig
(57,0) und Berlin (56,4). Auf
Platz 6 folgt knapp dahinter Braunschweig (55,7). Ein
Top-Ergebnis gleich für zwei
Städte unserer Region! Vor
allem Autostädte, Universitäts- und Forschungsstandorte gehören zu den Städten,
mit der besten Wirtschaftsentwicklung im ganzen Land.
Entsprechend dynamisch
entwickelt sich hier auch der
Immobilienmarkt, berichtet
Marc Stilke, Chef von Immobilienscout24: „Wer sich entscheidet, in einer zukunftsträchtigen Stadt mit einem
attraktiven Arbeitsmarkt zu
wohnen, muss dafür oft hohe
Wohnkosten in Kauf nehmen. Zukunftssicherheit und
Lebensqualität haben dann
ihren Preis. Ein boomender
Mietmarkt ist somit ein positiver Indikator für die regionale Wirtschaftskraft.“
Auch Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth freute sich über das
gute Ergebnis: „Braunschweig
hat wie in der Vergangenheit
positiv abgeschnitten. Unsere
Stadt bietet sehr gute Lebens-
Fotos: Matthias Leitzke, Braunschweig Stadtmarketing GmbH / b2 Werbung & Design
Kraftzentren der Region
5
Der Braunschweiger Dom erstrahlt im winterlichen Glanz.
und Arbeitsbedingungen.
Entscheidend ist eben auch,
dass Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine
Menge aus den guten Bedingungen machen. Deshalb ist
unsere Stadt so erfolgreich.
Zudem freue ich mich natürlich auch über die gute Entwicklung sozialer Indikatoren,
denn auf diesem Gebiet hat die
Stadt ebenfalls viel getan.“
Der von Immobilienscout24 bewertete Immobilienmarkt stellt nur einen Teilausschnitt dar und belegt mit
der schnellen Vermietbarkeit
von Wohnungen die Attraktivität Braunschweigs. Derzeit entwickelt die Stadt neue
Wohngebiete für verschiedene Nachfragergruppen.
Markurth gratulierte
zudem auch der Nachbarstadt
Wolfsburg zum hervorragenden Abschneiden beim Städteranking. Beide Städte seien
nicht nur Kraftzentren der
Region, sondern auch Norddeutschlands. Diese gemeinsame Stärke sei bundesweit
wohl eine einmalige Konstellation und Glücksfall und
Chance zugleich. „Das Städteranking zeigt sehr deutlich die große Bedeutung der
Automobilindustrie in unserer Region. Volkswagen ist
ein Glücksfall für uns.“
Wolfsburg belegt in der
Dynamik bundesweit den
ersten Rang. Schon im vergangenen Jahr platzierte sich
die Stadt unter den rund 70
einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland mit deutlichem Vorsprung als die dynamischste
Stadt und kam insgesamt auf
den vierten Platz. Vor vier
Jahren war es noch der 35.
Rang. „Wolfsburg ist eine
junge und sehr innovative
Stadt mit hervorragenden
Arbeitsplatzbedingungen.
Bei inzwischen über 124.000
Einwohnern arbeiten hier
rund 116.000 Menschen.
Dadurch ist die Zahl der Einpendler mit rund 75.000
Menschen täglich sehr hoch.
Diese von den Straßen zu
bekommen und Ihnen ein
Wohnangebot in Wolfsburg
anbieten zu können ist eines
unserer vorrangigen Ziele für
die kommenden Jahre. Vor
dem Hintergrund haben wir
vor zwei Jahren eine Wohnbauoffensive gestartet, durch
welche wir bis 2020 insgesamt 6.000 neue Wohneinheiten schaffen und auf
130.000 Einwohner wachsen
möchten“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs.
Wolfsburg ist außerdem
schuldenfrei und investiert auch in anderen Bereichen in die Verbesserung der
Lebensqualität. Dabei steht
vor allem die bauliche und
qualitative Weiterentwicklung der kommunalen Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten sowie Sportstätten
im Fokus der Zukunftsinvestitionen für die Stadt. Mohrs:
„Erfreulich für unsere
Region ist auch, dass sich mit
Braunschweig eine zweite
Stadt im Top-Ranking (Dynamik Platz 6) befindet. Dieses
unterstreicht noch einmal
deutlich, welche Bedeutung
und Stärke die oberzentrale Achse Wolfsburg-Braunschweig-Salzgitter für die
Region und ganz Niedersachsen hat.“
Christian Göttner
6
Von Ausdünstungen und
lautstarken Waschmaschinen
I
n Deutschland wird gern
und viel gestritten – und
das natürlich auch im Immobilienbereich. Immer wieder
kommt es hier zu skurrilen
Begebenheit und Auseinandersetzungen. Wir haben
ungewöhnliche Fälle und
aktuelle Urteile zu den Themen Mieten, Wohnen, Erben
und Steuern versammelt.
Trockner darf ebenso wie eine
Waschmaschine in einer Mietwohnung betrieben werden
Die gegenseitige Rücksichtnahme einer Hausgemeinschaft geht nicht so weit, dass
die Mieter weder eine Waschmaschine noch einen Trockner
betreiben dürften. Geräusche,
die von diesen Haushaltsgeräten ausgehen, sind als sozialadäquat hinzunehmen.
(Landgericht Freiburg,
Aktenzeichen 9 S 60/13)
Der Fall: Es war ein Streit
darüber aufgekommen,
ob Mieter innerhalb einer
Wohnanlage eigenmächtig
Waschmaschine und Trockner betreiben dürfen. Das
hatte in erster Linie mit den
Motoren- und Schleudergeräuschen zu tun, die manche Nachbarn als störend
empfinden und die auch eine
gewisse Lautstärke entwickeln können. Eine Regelung
zur Nutzung dieser Geräte
gab es im Mietvertrag nicht,
also auch kein ausdrückliches Verbot.
Das Urteil: Das Aufstellen
von Waschmaschinen und
Trocknern gehöre, in Neubauten allemal, zum vertragsgemäßen Gebrauch
einer Mietsache, entschieden
die zuständigen Freiburger
Richter. Selbstverständlich
müsse dabei auf das Einhal-
ten von Ruhezeiten geachtet werden. Aber darum war
es hier gar nicht gegangen.
Die Geräte durften also bleiben. Der Eigentümer müsse
sich allerdings darauf verlassen können, dass der Mieter
sowohl Waschmaschine als
auch Trockner bei der Benutzung je nach Alter und technischem Zustand immer wieder überwacht, um keine
Schäden anzurichten.
Starke Ausdünstungen aus
Mietwohnungen können zur
Kündigung führen
Grundsätzlich ist es einem
Mieter überlassen, was er
hinter der verschlossenen
Türe seiner Wohnung macht.
Zumindest, so lange durch
sein Handeln keine Gefahr
oder keine übermäßige Störung für andere ausgeht.
Die Grenze ist aber dann
erreicht, wenn Zigarettenqualm und Körpergerüche
aus einer Wohnung die Nachbarn in erheblichem Maße
beeinträchtigen.
(Amtsgericht Wetzlar,
Aktenzeichen 38 C 1389/12)
Der Fall: Die Mieter einer
Wohnung scherten sich offenkundig nicht darum, dass sich
von ihrem Objekt aus über
das gemeinsame Treppenhaus
erhebliche Ausdünstungen in
die gesamte Anlage verbreiteten. Es handelte sich um
eine Mischung aus Schweiß
und kaltem Tabakrauch. Die
Nachbarn beschwerten sich,
der Eigentümer mahnte die
Betroffenen ab, doch nichts
wurde besser. Daraufhin
wurde den Verursachern der
Geruchsstörungen die fristlose Kündigung ausgesprochen. Nachdem sie sich weigerten, kam es zu einer Klage
Illustrationen: Tomicek7LBS
Neue Urteile rund ums Bauen, Wohnen und Finanzieren
auf Räumung und Herausgabe
der Wohnung.
Das Urteil: Ausdünstungen gehörten zur körperlichen Natur des Menschen,
beschied das zuständige
Amtsgericht. Deswegen seien
sie bis zu einer bestimmten
Grenze zu dulden. Auch die
Gerüche von Essen, Rauch
und Parfüm fielen darunter.
Doch es gebe einen Punkt,
von dem an es den Mitbewohnern schlechterdings
nicht mehr zuzumuten sei,
dass regelmäßig Schwaden
über den Flur in ihre eigenen
Wohnungen dringen. Dieser
Punkt sei hier erreicht gewesen, zumal ja auch schon eine
Abmahnung erfolgt war. Nun
mussten die Mieter im Sinne
des Hausfriedens die Wohnung räumen.
Erbe durfte Wertgutachten für
ein Grundstück als Nachlassverbindlichkeit geltend machen
Im Zusammenhang mit einer
Erbschaft können so genannte
Nachlassverbindlichkeiten geltend gemacht werden. Dabei handelt es sich u.a.
um Kosten, die unmittelbar
im Zusammenhang mit der
Abwicklung, Regelung oder
Verteilung des Erbes angefallen sind. Auch Sachverständigenkosten zum Nachweis
des (niedrigeren) gemeinen Werts des Grundstücks
gegenüber dem Fiskus zählen dazu. (Bundesfinanzhof,
Aktenzeichen II R 20/12)
Der Fall: Ein Steuerzahler stritt mit dem Finanzamt über den Wert eines von
ihm geerbten Grundstücks.
Der Fiskus hatte höhere Vorstellungen von der zu bezahlenden Erbschaftssteuer
als er selbst. Deswegen ließ
der Erbe von einem Sachverständigen ein Gutachten erstellen, das ihm dazu
dienen sollte, seine Meinung zu untermauern. Dieses Dokument kostete rund
2.500 Euro. Ein Betrag, den
der Steuerzahler dann auch
gleich wieder in seiner Steuererklärung geltend machte.
Der Fiskus lehnte ab. Die
Begründung: Es handle sich
um nicht abzugsfähige Kosten der Rechtsverfolgung
7
(hier zur Minderung der Erbschaftssteuer).
Das Urteil: Der Bundesfinanzhof zeigte als höchste
fachliche Instanz Verständnis für das Anliegen des Steuerzahlers. Im Urteil hieß es:
„Der Begriff der Nachlassregelungskosten ist grundsätzlich
weit auszulegen.“ Wenn wie
hier ein enger zeitlicher und
sachlicher Zusammenhang
mit dem Erbfall vorliege, dann
sei das erst recht der Fall. Deswegen gebe es keinen Grund,
die Sachverständigenkosten
zum Nachweis des niedrigeren gemeinen Wertes nicht
als Nachlassregelungskosten anzuerkennen. Der Fiskus
musste die Steuererklärung
entsprechend korrigieren.
Gericht hielt in einem extremen Fall eine Reduzierung um
80 Prozent für angemessen
Zeitweise muss es in einer
Mietwohnung wirklich wie
in einem Gruselfilm ausgesehen haben. Die Ratten gingen
aus und ein, nichts war vor
ihnen sicher und überall fanden sich ihre Hinterlassenschaften. Da half nur noch
eine massive Schädlingsbekämpfung durch Experten.
Sie legten Köder in der Wohnung aus, brachten Spurenstaub auf dem Boden an und
sperrten drei Räume (Küche,
Wohn- und Arbeitszimmer)
vorübergehend komplett.
Ein normales Wohnen war
unter solchen Umständen
nicht mehr möglich. Die Mieterin minderte ihre monatlichen Zahlungen für diesen
Zeitraum um 80 Prozent, was
nach Information des Infodienstes Recht und Steuern
der LBS später auch gerichtlich bestätigt wurde. Der
Eigentümer hatte zuvor
behauptet, die Mieterin sei
selbst mitverantwortlich für
die Rattenplage, weil sie die
Terrassentüre ständig habe
offen stehen lassen. Das sah
die Justiz nicht so. Es müsse
dem Nutzer einer Wohnung
schon gestattet sein, die Türe
zur Terrasse zu öffnen, das
falle eindeutig unter den vertragsgemäßen Gebrauch
einer Mietwohnung.
(Amtsgericht Dülmen,
Aktenzeichen 3 C 128/12)
Erdgeschossbewohner
wurden zum Zusperren der
Türe verpflichtet
In einem Mehr-ParteienMietshaus können die
Bewohner des Erdgeschosses
per Hausordnung verpflichtet werden, am Abend die
Eingangstüre zuzusperren.
Das hat eine für Mietsachen
zuständige Zivilkammer entschieden.
(Landgericht Köln, Aktenzeichen 1 S 201/12)
Der Fall: Unter der Überschrift „Schutz des Hauses“
wurde den Erdgeschossmietern in der Hausordnung
das spätabendliche Versperren der nach außen führenden Türen auferlegt. Konkret
bedeutete das, dass sich die
Mieter im Sommer spätestens
um 22 Uhr und im Winter
eine Stunde früher auf den
Weg zum Eingang machen
und dort den Schlüssel
umdrehen sollten. Das war
zwar nur eine Aktion von
wenigen Sekunden, aber dennoch fanden sie es ungerecht.
Sie sahen nicht ein, warum
ausgerechnet sie eine Zusatzverpflichtung übernehmen
sollten, die andere Bewohner
des Hauses nicht treffe. Es
handle sich um eine unangemessene Benachteiligung.
Das Urteil: Die Richter
schätzten den Aufwand des
Zusperrens als nicht allzu
hoch ein. Das sei mit einer
minimalen zeitlichen Belastung verbunden. Auch sei
Mieter muss Vorschuss zur Mängelbeseitigung auch wirklich einsetzen
Wenn der Eigentümer einer Immobilie seinem
Mieter einen Vorschuss zur
Mängelbeseitigung übergibt,
dann muss dieser auch dafür
sorgen, dass die Arbeiten
schnellstmöglich in Angriff
genommen werden. Tut er
das nicht, riskiert er sogar
die Kündigung.
(Bundes­gerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 63/11)
Der Fall: Es war kein kleiner Betrag, den ein Eigentümer im Vorgriff auf Mängelbeseitigungsarbeiten seinem
Mieter hatte zukommen lassen. Immerhin ging es um
135.000 Euro. Als das Geld
verfügbar war, geschah trotzdem über einen längeren
Zeitraum nichts. Der Eigentümer sprach seinem Mieter
daraufhin die fristlose Kündigung aus. Dieses Verhalten
stelle eine eklatante Verlet-
zung des Vertrauensverhältnisses dar. Eine Fortsetzung
des Vertrages sei ihm nicht
zuzumuten.
Das Urteil: Der Bundesgerichtshof legte Wert darauf,
dass man einem Mieter nicht
generell vorschreiben könne,
in welchem Zeitrahmen er
gewisse Arbeiten erledigen
lässt. Das hänge immer vom
Einzelfall ab. Doch ein längeres Verschleppen stelle eine
schwerwiegende Verletzung
der mietvertraglichen Pflichten dar und berechtige – wie
hier – zu einer fristlosen
Kündigung.
Steuerzahler legte sich einen
zweiten Wohnsitz zu
Die Anmietung eines Stellplatzes kann zu den notwendigen Auslagen im Rahmen
einer doppelten Haushaltsführung gehören. In diesem
Falle sind die Ausgaben dafür
vom Fiskus als Werbungskosten anzuerkennen.
(Bundesfinanzhof,
Aktenzeichen VI R 50/11)
Der Fall: Ein Steuerzahler legte sich einen zweiten
Wohnsitz zu, weil die Distanz zwischen seinem Familienwohnsitz und dem Ort
seines beruflichen Einsatzes nicht mit regelmäßigem Pendeln zu überbrücken war. Das Finanzamt
sah es genauso. Es erkannte
die Miet- und Mietnebenkosten sowie die Ausgaben für
die Fahrten an. Nur in einem
Punkt machte der Fiskus
nicht mit: Die Mietausgaben
für einen Auto-Stellplatz in
Höhe von monatlich 60 Euro
seien nicht absetzbar. Sie
seien – wie alle Unterhalts-
Illustrationen: Tomicek7LBS
dieser Passus nicht
derartig ungewöhnlich, dass ein Mieter in einer Hausordnung damit nicht
habe rechnen müssen. Die Klausel
könne also aus rechtlichen Gründen nicht
beanstandet werden. Und schließlich, so die Richter,
gebe es viele Erdgeschossmieter in vergleichbarer Situation,
die selbst ohne ausdrückliche Regelung
abends die Haustüren zusperrten.
kosten für den PKW – bereits
mit der Entfernungspauschale für Familienheimfahrten abgegolten.
Das Urteil: Der Bundesfinanzhof legte Wert darauf,
dass ein Stellplatz oder eine
Garage sehr wohl zu den notwendigen Mehraufwendungen im Sinne des Gesetzes
gehören können und nicht
bereits im Rahmen der PKWUnterhaltskosten abgegolten sind. Die Absetzbarkeit
beziehe sich auch nicht ausschließlich auf die Fälle, in
denen das Vorhalten eines
Fahrzeugs aus beruflichen
Gründen nötig ist.
Widerstrebende Mieter
mussten einem zweiten
Balkon zustimmen
Ein Südbalkon kann den
Wohnwert einer Immobilie steigern – selbst dann,
wenn in dem Objekt bereits
ein Nordbalkon vorhanden ist. Deswegen müssen
Mieter unter bestimmten
Bedingungen dem Einbau
eines Zweitbalkons zustimmen, auch wenn sie persön-
lich kein Interesse daran
haben. So lautet der Tenor
eines Zivilurteils.
(Landgericht Leipzig, Aktenzeichen 2 S 385/12)
Der Fall: Ein Ehepaar
bewohnte eine 120 Quadratmeter große Mietwohnung
in Leipzig. Das Objekt verfügte über fünf Zimmer und
– von der Küche aus begehbar – über einen großzügigen
Nordbalkon. Der Eigentümer
hatte den Wunsch, diesem
noch einen vom Wohnzimmer aus erreichbaren Südbalkon hinzuzufügen. Dagegen wehrten sich die Mieter.
Sie müssten den Umbau nicht
hinnehmen, denn der Anbau
verschaffe dem Objekt keinen entscheidenden Mehrwert. Im Gegenteil: Die
Arbeiten bereiteten ihnen
erhebliche, nicht zumutbare
Umstände.
Das Urteil: Die Richter
einer Zivilkammer stellten
sich auf die Seite des Eigentümers. Bei einem Südbalkon
handle es sich um eine ganz
besondere Bereicherung.
Gerade in den Sommermona-
9
ten führe er zu einem angenehmeren Wohngefühl. Die
Mietsache werde in ihrem
Wert klar gesteigert – auch
für die jetzigen Bewohner,
selbst wenn diese das bestrit-
ten. Sie müssten den Umbau
dulden. Die zu erwartenden,
auf die Mieter umlegbaren
Kosten in Höhe von rund 50
Euro im Monat stellten keine
unzumutbare Härte dar. LBS
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10
Beliebtes und begehrtes Wohngebiet: Östliches Ringgebiet von Braunschweig.
Der nächste Käufer ist
nicht weit entfernt
W
er seine Immobilie verkaufen möchte, muss
derzeit nicht lange suchen.
Der nächste Käufer ist nicht
weit entfernt. Der Immobilien-Markt läuft auf Hochtouren – auch in der Region
38. Notare schieben deswegen Überstunden, um die
nötigen Unterschriften für
das Grundbuch zu leisten.
Schließlich muss in Deutschland jeder Grundstücks- und
Hauskauf zum Schutz der
Beteiligten notariell beurkundet werden. Notare sorgen für neutrale rechtliche
Beratung, Rechtssicherheit,
Rechtsfrieden und Schutz der
Unerfahrenen vor übereil-
tem Handeln. „Ja, es herrscht
derzeit ein ziemlicher Boom“,
bestätigt auch Olaf Waldvogel, Notar aus Wolfenbüttel. Das gelte für freistehende
Immobilien ebenso wie für
Eigentumswohnungen.
„Wenn die Lage gut ist, verkauft sich derzeit alles“, so
Waldvogel. Er erklärt das
einerseits mit einer guten JobSituation im Immobilienraum
38. Dadurch gibt es nicht eine
so hohe Fluktuation. Viele
wollen langfristig bleiben und
daher eine Immobilie erwerben. Die konstante Zunahme
an Neubaugebieten belege
das. „Auf diesem Markt sind
meist junge Familien aktiv.“
Auf dem Markt der
gebrauchten Immobilien sei
es hingegen für Käufer eng
wie nie. Waldvogel unterscheidet dabei zwei KäuferTypen. Der eine ist Anleger.
„Für den ist die Aussicht auf
0,5 Prozent Zinsen uninteressant.“ Daher greife dieser nach dem „Betongold“ der
Wohnungen, die er vermietet. Dadurch erzielt er eine
bessere Rendite als anderswo.
Dieser Käufer hat frei verfügbares Kapital und kann damit
sofort am Markt zuschlagen.
Dieses Kapital hat der
andere Käufer-Typ nicht. Er
gehört zu denjenigen, die
immer schon mal etwas Eige-
nes kaufen wollten. „Der
sagt sich bei dem derzeitigen
Zins – jetzt oder nie“, erklärt
Waldvogel. Insbesondere dieser Käufertyp ist es, der derzeit die Überstunden der
Notare verursacht.
Außerdem sorgt er dafür,
dass die Preise der Objekte in
bestimmten Teilen der Region
38 stark steigen. „Im östlichen
Ringgebiet von Braunschweig
werden beispielsweise extrem
teure Objekte angeboten, die
aber auch gekauft werden“,
schildert Waldvogel. Wann
sich die angespannte Situation
entspannen wird, ist derzeit
nicht abzusehen.
Bastian Lüpke
Foto: Bastian Lüpke
Immobilien-Boom: Notare schieben Überstunden
11
Anstieg der Kaltmieten
um 6,3 Prozent
Aktuelle Mietpreisentwicklung in Braunschweig
M
it rund 247.000 Einwohnern ist Braunschweig –
nach Hannover – die zweitgrößte Stadt im Bundesland
Niedersachsen und bildet
zusammen mit den Städten
Wolfsburg und Salzgitter ein
wichtiges Oberzentrum in
der Region. Die Wirtschaft
konzentriert sich vor allem
auf die Automobilindustrie,
die Verkehrstechnik sowie
die Biotechnologie. Daneben
ist Braunschweig ein wichtiger Standort für Forschung
und Wissenschaft mit drei
Hochschulen, einer Berufsakademie und dem Sitz von
mehreren Bundesanstalten.
Rund eine Million Menschen
wohnen und leben in der
kreisfreien Stadt.
Laut einer Untersuchung
des Internetportals Immobilienscout24 unterscheiden sich die Mietpreise in
den 19 Stadtbezirken von
Braunschweig kaum. So liegt
der Abstand zwischen der
günstigsten und teuersten
Gegend bei rund 1,50 Euro.
Am unteren Ende des Preisranking liegt dabei der Stadtteil Schunteraue mit einem
durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5,94
Euro. Das entspricht einem
Anstieg von 4,6 Prozent. Die
Schunteraue bietet viel Grün
und ist durch die Buslinien
• Innenausbau
• Objekteinrichtungen
• Küchen- und
Badezimmerschränke
• Einzel- und
Einbaumöbel
• Türen • Edelholzfußböden
• Arbeiten unter Denkmalschutz
• Ergänzen, Umbauen und Modernisieren
vorhandener Einrichtungen
M16 und 436 an den Rest der
Stadt angeschlossen. Ähnliche Mietpreise sind in der
Weststadt zu finden, wo der
Durchschnittsquadratmeter
bei 5,96 Euro liegt. Das Stadtbild in Braunschweigs einwohnerstärksten Bezirk wird
von zahlreichen Plattenbauten geprägt. Hinzu kommen
einige Parkanlagen wie der
Westpark oder der Donaupark, die Möglichkeiten zur
Naherholung bieten.
Am meisten bezahlen die
Mieter im Östlichen Ringgebiet. Dort kostet der Quadratmeter im Mittel 7,57 Euro,
was einem Anstieg von 7,4
Prozent im Vergleich zum
Vorjahr entspricht. Trotz
der Nähe zum angrenzenden
Stadtzentrum ist das Leben in
dem Ortsteil relativ ruhig und
familiär. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 7,50 Euro schließt
das Viertel Innenstadt preislich daran an. Die Bebauung ist sehr unterschiedlich
und reicht von renovierten Gründerzeitbauten bis
hin zu modernen Hochhäusern. In der Innenstadt stiegen die Mieten um 7,1 Prozent
im Vergleich zum Vorjahr.
Ein Aufwärtstrend ist in allen
Bezirken zu erkennen. Im
Schnitt stiegen die Preise um
6,3 Prozent. Thomas Räuchle
Timo Fasel
Svenja
Bettina Fasel
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Trafo
Bestand
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hochwertige Büronutzung
(städtisch)
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Flur 17
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Anschlussstelle
BS-Rautheim
I-II
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Kantine oder
büronahe Nutzung
(städtisch)
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Nahversorgungszentrum
- Lebensmittelvollsortimenter
mit Getränkeabteilung
- Drogeriemarkt
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Fläche für
Systemgastonomie
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Rautheimer Straße L 632
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Braunschweiger
Schrebergartenverein
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Einfamilienhausbebauung
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Nachbarschaft mit
Nachbarschaft
mit
Bebauungskonzept für die ehemalige Heinrich-der-Löwe-Kaserne
in Braunschweig imEinfamilienhausbebauung
Maßstab
1:2500
(Ausschnitt).
Einfamilienhausbebauung
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Neue Wohnflächen
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Ein gemischtes Wohnquartier mit 400 Wohneinheiten
soll auf einem alten Kasernengelände entstehen
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Von-Wrangell-Straße
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Strukturplan
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einheiten realisiert werden.
Im Norden des Plangebietes sind Flächen für gewerbliche Nutzung in Form hochwertiger Büronutzungen, für
Systemgastronomie sowie
ein Nahversorgungszentrum
(Lebensmittel- und Getränkemarkt sowie Drogerie)
geplant.
Auf Grundlage des neuen
Strukturkonzeptes beabsichtigt die Verwaltung, mit
dem Investor in den weiteren Planungs- und Abstimmungsprozess einzutreten und noch offene Punkte
zu überarbeiten. In diesem
Zusammenhang sind bei
der weiteren Planung unter
anderem der Immissionsschutz zum benachbarten
Gewerbe, der Lärmschutz in
Richtung der Autobahn 39,
die Erschließung des Areals
unter Berücksichtigung der
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3
und funktional gut geeignet,
einen wesentlichen B
­ eitrag
zur Stadtentwicklung im
Südosten Braunschweigs zu
leisten.“
Der neue Strukturplan
wurde nach intensiven
Gesprächen zwischen der
Verwaltung und dem Investor aufgestellt. Den größten Teil des Areals soll ein
gemischtes Wohnquartier
einnehmen, das sich südlich des Gewerbestandortes bis zur Braunschweiger
Straße entwickelt und damit
zusammen mit den bereits
neu entstandenen Wohngebieten den Ortsteil nach
Osten städtebaulich abrundet. Vorgesehen sind ca. 130
Einfamilienhäuser, 60 bis 70
Reihenhäuser sowie Mehrfamilienhäuser mit ca. 200
Wohneinheiten. Insgesamt
sollen somit rund 400 Wohn2
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ie Verwaltung der Stadt
Braunscheig hat zusammen mit dem Investor
Kanada Bau ein neues Konzept für die Revitalisierung
des Geländes der früheren
Heinrich-der-Löwe-Kaserne
in Rautheim entwickelt. Es
legt den Schwerpunkt nicht
mehr auf verkehrs- und flächenintensive Nutzung
durch Logistikunternehmen
und Einzelhandel.
„Stattdessen steht die Entwicklung dringend benötigter Wohnbauflächen, zusammen mit der Herausbildung
eines attraktiven Gewerbestandorts nahe der Autobahn,
im Mittelpunkt des Vorschlags“, erläutert Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. „Mit
dem nun erreichten Verfahrensstand und der strategischen Neuausrichtung ist
das Projekt städtebaulich
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Noetherstraße
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aktuellen Verkehrssituation
sowie die Ausrichtung des
gastronomischen Angebots
zu diskutieren. Die Größe
der Verkaufsflächen ist in
Abhängigkeit von der gutachterlich bestätigten Verträglichkeit mit bestehenden
Nahversorgungsschwerpunkten zu bewerten und zu
entscheiden.
Im Rahmen des anschließenden Bauleitplanverfahrens wird der endgültige
Entwurf auch im Stadtbezirksrat
vorgestellt und disBebauungskonzept
kutiert.
Dort
wirdKaserne
mit Blick
Heinrich der Löwe
auf das Gefüge des ganzen
Meißner Architekten BDA
Stadtteils 7auch die NotwenLessingplatz
digkeit
sozialer Infrastruk38100
Braunschweig
0531
2404970
tureinrichtungen
durch das
neue
Quartier
überprüft.
Auf
Stand: 25.November 2014
M 1:2.500
der Grundlage dieses Konzeptes wird nun ein Bebauungsplanverfahren eröffnet.
Stadt Braunschweig
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Grafik: Strukturplan der Stadt Braunschweig
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Dipl.-Ing. Wilhelm Springmeier erläuterte den Teilnehmern der Expertentagung den Neubau der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule.
Zukunftsweisende Gesamtkonzepte
Das Netzwerk Baukultur in Niedersachsen tagte zum Thema
„Innovative Bauherren – neues Wohnen“ in Braunschweig
Foto: Uwe Jungherr
C
irca 200 Institutionen,
Städte, Landkreise, Verbände, Architekturbüros und
Einzelpersonen gehören dem
Netzwerk Baukultur an, dass
Teil der vom Land Niedersachsen gegründeten „Landesinitiative Baukultur“ ist.
Ein offenes und unabhängiges
Forum, das das in Niedersachsen vielfältig vorhandene baukulturelle Engagement von
Privatpersonen, Vereinen,
Verbänden, Institutionen,
Hochschulen, Kommunen
und dem Land Niedersachsen
stärker miteinander verbinden will.
Baukultur ist ein noch junges Politikfeld, das sich in den
letzten Jahren zunehmend
etabliert – und vom Niedersächsischen Ministerium für
Soziales, Gesundheit und
Gleichstellung gefördert wird.
Erkennbare Qualitätstenden-
zen der gebauten Umwelt, des
Städtebaus und der Architektur gaben Anfang dieses Jahrzehnts Anlass, aktuelle Entwicklungen zu hinterfragen
und sich für mehr Baukultur
einzusetzen.
Im Rahmen des 11. Forum
des Netzwerkes, das Ende
Oktober unter dem Motto
„Innovative Bauherren –
neues Wohnen“ erstmalig in
Braunschweig tagte, stand
auch eine Exkursion in die
Braunschweiger Weststadt
auf dem Programm. Die rund
80 Experten besichtigten
die Baustelle der WilhelmBracke-Gesamtschule und
informierten sich am Alsterplatz über das neue Wohngebiet, das dort nach Abriss des
maroden Schulaltbaus nach
einem zukunftsweisenden
städtebaulichen und landschaftsplanerisches Gesamt-
konzept des Architektenbüros Deffner Voitländer
entstehen soll. Gastgeberin
war die Nibelungen-Wohnbau-GmbH zusammen mit
der Geschäftsstelle Netzwerk Baukultur in Wolfsburg. „Unternehmen der
Wohnungswirtschaft spielen als Bauherren und Investoren einen wesentlichen
Part, wenn es darum geht,
dass Bauprojekte gestalterische Ansprüche erfüllen und
zugleich ökologisch und ökonomisch sinnvoll und sozial
gerecht sind“, sagte Maren
Sommer, Geschäftsführerin
der Nibelungen-WohnbauGmbH, bei der Eröffnung der
Tagung. Baukultur berühre
als Querschnittsthema sehr
viele Aspekte von der Stadtentwicklung einschließlich
ihrer Planungsprozesse über
die Stadt- und Landschaftsge-
staltung, die Gestaltung und
Bewahrung von Gebäuden
und öffentlichen Räumen bis
zur baulichen Ausführung.
Weiteres Braunschweiger
Thema war das neue Quartier „Nördliches Ringgebiet“,
das Professor Walter Ackers
bei der Tagung im Haus der
Kulturen vorstellte. Andere
Themen betrafen unter anderem die Renaissance des
Wohnungsbaus, zu der Heiner Pott, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und
Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen referierte, und ein städtebauliches Projekt in Ulm mit dem
Titel „Stadtregal“. Die sich
anschließende Podiumsdiskussion moderierte Professor
Michael Mönninger von der
Braunschweiger Hochschule
für Bildende Künste.
Jürgen Sperber
14
Auf diesen Trägern werden die Fahrbahnteile des Parkdecks montiert.
Lob der Bauherren für
Tempo und Qualität
A
uf Braunschweigs größter
privatwirtschaftlichen
Baustelle sind Planer, Handwerker und die BraWoPark
Business Center I GmbH
sowie die BraWoPark Shopping Center GmbH als Bauherrn guter Dinge ins neue
Jahr gestartet. Die Fassade
des BusinessCenters II ist in
den unteren Etagen bereits
geschlossen, der Innenausbau im Sockelgebäude ist
in vollem Gange, und beim
Büroturm wurde Mitte
Januar bereits das 15. von
insgesamt 20 Stockwerken
erreicht. Für das Shopping
Center war kurz vor dem
Jahreswechsel schon Richtfest, das Dach ist geschlossen, und die Stahl-Unterkonstruktion für die beiden
Parkdecks wird in den ersten
Wochen des Jahres komplet-
tiert. Der aktuelle Stand auf
den beiden Großbaustellen
im BraWoPark stimmt sehr
zuversichtlich, dass es auf
dieser Großbaustelle zu keinen Verzögerungen und Kostenexplosionen kommt. Insgesamt liegt der Bau vor der
ursprünglichen Zeitplanung
und exakt im Budget. Im
Spätherbst sollen die ersten
Büros bezogen und die ersten
Geschäfte eröffnet werden.
Nichts spricht dagegen.
Markus Wenk und René
Pflugmacher, die beiden
Geschäftsführer der Volksbank-Töchter BraWoPark
Business Center I GmbH und
BraWoPark Shopping Center GmbH, loben deswegen
völlig zu Recht den zügigen
Baufortschritt und die hohe
Qualität der Bauausführung.
Die beiden Generalunter-
nehmer Köster Bau (Business
Center II) und Anes Bauausführungen (Shopping Center) sowie die weiteren beteiligten Firmen machen einen
ausgezeichneten Job. Kaum
noch vorstellbar sei es, so
Wenk und Pflugmacher, dass
auf dem 75.000 Quadratmeter großen Gelände vor nur
wenigen Monaten lediglich
eine leere Fläche zu sehen
gewesen sei. Jetzt nehmen
die Gebäude bereits Konturen an, die darauf schließen
lassen, wie sich das Viertel
rund um den Hauptbahnhof städtebaulich darstellen
wird, welche Aufwertung es
bedeuten wird. Insgesamt
werden 130 Millionen Euro
für das „Leuchtturmprojekt“
am Rand der südöstlichen
Innenstadt investiert.
„Wir haben großes Glück
mit dem Wetter gehabt, so
dass es zu keinen nennenswerten Unterbrechungen
gekommen ist. Weder Kälte
noch Wind haben uns bis
zum Jahreswechsel einen
Strich durch die Rechnung
gemacht. Den Winter werden wir jetzt vornehmlich
für den Innenausbau nutzen“, sagt René Pflugmacher.
Während im Business Center II bereits an den Raumzuschnitten der Büroflächen gearbeitet wird, geht
es im Shopping Center vor
allem um die Installation von
Haustechnik.
Bei einer Nettogrundfläche von 18.500 Quadratmetern wird der Grundausbau der Leitungen bis in den
Frühsommer dauern. Danach
geht es in die Details, werden die Mieterwünsche
Fotos: Volksbank BraWo / Peter Sierigk
Großbaustelle BraWoPark zeitlich im Soll
Der Trockenausbau der Büros hat begonnen. Der erste Eindruck: Es wird hell, freundlich und lichtdurchflutet.
berücksichtigt. Um die Aufgaben termingerecht meistern zu können, hat sich eine
Arbeitsgemeinschaft aus
drei Unternehmen gebildet.
Aktuell werden unter der
Decke in 4.25 Meter Höhe
die Stahlrohre für Heizung
und Kühlung befestigt. Darüber werden später noch die
Elektro- und Sprinklerleitungen montiert. Die Versorgung
des Shopping Centers mit
Wasser, Strom und Wärme
erfolgt dabei über zwei
getrennte Blocks. Der 6000
Quadratmeter große EdekaBereich ist komplett eigenständig, die restlichen Mieter werden über eine zentrale
Versorgung gespeist.
Beim Business Center II ist
auf den bereits vermieteten
Büroflächen mit dem Trockenausbau nach Wünschen
der späteren Mieter begonnen worden. Die Rigipswände werden zunächst
allerdings nur einseitig am
Metallständerwerk befestigt.
Erst, wenn alle Versorgungsleitungen durch die Wände
geführt sind und der Schallschutz aus Mineralwolle eingebracht ist, werden die
Wände geschlossen. Dort, wo
die Mieter noch nicht feststehen, werden die notwendigen
Versorgungsleitungen vorbereitend durch insgesamt 14
Schächte gelegt. Die Raumaufteilung bleibt so absolut
flexibel.
Bereits jetzt ist erkennbar wie hell, freundlich und
lichtdurchflutet die Büroflächen sein werden. Die
bodentiefen Fensterflächen
garantieren dabei in den
oberen Stockwerken einen
herrlich freien Panoramablick über Braunschweig.
„Wir bieten schon ganz
besondere und hochwertige
Büroflächen an“, sagt Projektentwickler Klaus Gattermann. Mit seinem Unternehmen, der Gattermann
Immobilien Projekt GmbH,
ist er auch für die Vermietung zuständig. „Noch sind
Flächen ab 250 Quadratmetern frei, die wir komplett ausgebaut an die Mieter
übergeben“, versichert er.
Der Mietpreis beträgt je
Quadratmeter ab 10,50 EUR.
Gattermann nennt als weitere Standortvorteile die gute
Verkehrsanbindung direkt
am Hauptbahnhof, die sehr
gute Parkplatzsituation, die
künftige Verfügbarkeit von
Hotelbetten in unmittelbarer
Nähe und die hervorragenden Einkaufsbedingungen.
Ein umfangreiches gastronomisches Angebot im Umfeld
wertet das Angebot zusätzlich auf. Insgesamt stehen
13.000 Quadratmeter hochmoderner Büroflächen zur
Verfügung.
760 Parkplätze werden für
die Mieter des Business Center II eingerichtet, 650 davon
auf dem zweiten Parkdeck
15
über dem Shopping Center. Die Kunden des Shopping Centers können auf
dem ersten Parkdeck ebenfalls 650 Einstellplätze nutzen, 540 weitere wird es auf
einer Freifläche geben. Kunden und Büromieter werden sich bei der Benutzung
der Parkdecks nicht in die
Quere kommen, denn es wird
getrennte Auffahrten geben.
Die beiden Parkdecks werden eine umlaufende Fassade aus Metall von etwa 560
Metern Länge bekommen. Mit
Ausnahmne zweier stabilisierende Betonwände bestehen die Konsolen aus Stahl. Sie
haben jeweils eine Spannweite
von 17 Metern und eine Höhe
von 5 Metern. Die Fassadenfläche für die beiden Parkdecks
wird 2800 Quadratmeter
betragen. Das zweite Parkdeck
wird nach oben offen bleiben. Die Zwischendecke wird
eine sogenannte Additivdecke.
Dabei handelt es sich um eine
Systembauweise, die durch
geringe Bauzeit und geringes Eigengewicht überzeugt.
Die Fahrbahn wird aus einer
zusätzlichen, rutschfesten
Bitumenschicht bestehen.
Unterdessen ist auch der
Bauantrag für das geplante
Hotel bei der Stadt gestellt.
Sobald die Baugenehmigung
vorliegt, wird der erste Spatenstich erfolgen. Voraussichtlicher Baustart ist der März.
Die Fertigstellung ist für den
Sommer 2016 terminiert.
Das Hotel wird das attraktive
Ensemble des BraWoParks
abrunden.
Ralph-Herbert Meyer
Rene Pflugmacher (von links) und Markus Wenk, die beiden Geschäftsführer der BraWoPark Business
Center I GmbH sowie der BraWoPark Shopping Center GmbH, Geschäftsführer Mehmet Gezer von
ANES Bauausführungen und Polier Mike Simon.
16
SERIE
Einladendes Entree mit klassischem Staketenzaun: Das Dorfcafé Alt-Bleckenstedt an der Mulle 8 in Salzgitter.
Wenn ein Dorfcafé abheben muss
Neues Leben in alten Mauern: Ein Fachwerkhaus in SalzgitterBleckenstedt wurde in ein modernes Lokal verwandelt
s muss ein ziemlich beeindruckendes Bild gewesen
sein, als gleich 35 Hydraulikwinden ein ganzes Fachwerkhaus stemmten. „Wir mussten das ganze Gebäude bis zu
80 Zentimeter anheben, weil
es schon fast im Boden versunken war“, erinnert sich
Sabine Scholz, heute stolze
Inhaberin des Dorfcafés Alt
Bleckenstedt in Salzgitter.
Bis sie ihr modern und licht
anmutendes Lokal in dem
denkmalgeschützten Haus
eröffnen konnte, vergingen
fünf Jahre aufregender Bautätigkeit an der Mulle 8 in
Salzgitter-Bleckenstedt. Doch
Bertram und Sabine Scholz
wollten sich ihren Traum von
einem eigenen Café unbedingt erfüllen.
Das jetzt 222 Jahre alte
Fachwerkhaus diente einst
den Gesellen ihres Vaters
als Wohnhaus. Die Back-
stube des einstigen Dorfbäckers Heinrich Grotrian,
Sabine Scholz‘ Vater, befand
sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Doch nachdem der
letzte Bäckergeselle ausgezogen war stand das drittältestes Haus des Stadtteils 35
Jahre leer.
Heinrich Grotrian, der
auch passionierter Landwirt
war, hätte das alte Gebäude
gern abgerissen, um Platz zu
bekommen. „Aber Bertram,
mein Mann, hat schon immer
gesagt, dass heben wir auf,
da machen wir etwas Besonderes draus“, erinnert sich
Sabine Scholz. Selbst als die
Familie mit ihren Kindern
Philipp, Maximillian und
Theresa in Spanien lebte –
Vater Bertram Scholz arbeitet bei Volkswagen – lebte
der Traum fort.
Als sie sich mit Mitte 50 an
die Realisierung ihres Vor-
habens machten, versank
das Gebäude buchstäblich im
Boden. „Bei der Hebeaktion
mussten wir neue Fundamente schaffen und die unteren Schwellenbalken erneu-
ern, die vergammelt waren“,
berichtet die inzwischen baukundige Sabine Scholz. Mit
Unterstützung der Denkmalschützer bei der Stadt Salzgitter zogen sie zudem nur
Ein Feld des Lehmfachwerks (links oben) ist zur Ansicht im
Servicebereich frei gelegt geblieben.
Fotos: Jörg David
E
17
Guter Durchblick: Mit Durchbrüchen und freigestellten Balken
ist das Café in beiden Etagen variabel gestaltet.
Klassischer Ziegelgiebel: Inhaberin Sabine Scholz mit Tochter
Theresa und Sohn Maximilian vor dem Dorfcafé Alt-Bleckenstedt.
einen zusätzlichen Balken ein,
der den Fußboden des Obergeschosses abfängt. Denn der
wird durch den Café-Betrieb
mehr belastet, als im früheren
Wohnhaus.
Sonst aber erfüllt das Werk
der Zimmerleute aus dem 18.
Jahrhundert noch immer seine
Funktionen. Die Holzständer-
„Seitdem wir unser Haus
beim Tag des offenen Denkmals im September 2012
erstmals der Öffentlichkeit vorstellten, ist der
Ansturm ungebrochen“,
freut sich Sabine Scholz. Das
hat natürlich auch damit zu
tun, dass Sabine Scholz ihr
Bäcker-Handwerk von der
Bauweise ist im Café Alt Bleckenstedt besser erkennbar
als zuvor: Viele Balken wurden freigelegt und Wände entfernt, um lichtere Räume zu
erhalten. An einer Stelle ist
zudem bewusst erkennbar
geblieben, wie kunstvoll die
Lehmwände einst mit Zweigen
geflochten wurden.
Pike auf gelernt hat. Ihre
Leidenschaft für Kuchen
und Torten und das besondere Ambiente des Dorfcafés Alt Bleckenstedt können
Besucher allerdings nur an
den Wochenenden erleben,
bis zum 28. Februar gibt es
zudem eine Winterpause.
Jörg Werner David
18
Abendstimmung: Das Panorama deutet an an, warum das Baugebiet Rhener Alpen heißt.
Die Rhener Alpen –
eine charmante Übertreibung
Die Gemeinde Baddeckenstedt wuchs durch ein
ungewöhnliches Baugebiet weiter zusammen
er Name hatte sich ganz
einfach gut angehört:
Rhener Alpen sollte das Baddeckenstedter Baugebiet heißen, das private Investoren
erschlossen. Diese Bezeichnung ist zwar eine charmante Übertreibung angesichts der sonnigen Hügel am
Rande des Innerstetals – das
Areal überzeugte die Bauherren allerdings schon 1998
durch viele weitere Vorzüge.
Und so griffen Bernd Töpfer und seine Familie zu,
1999 begann er mit dem
Hausbau. Weil die flexiblen Planungsvorgaben es
ermöglichten, erbaute er ein
modernes doppelwandiges
Holzhaus. „Zwischen den
Holzschichten liegt Kork,
damit erreichen wir eine Isolierung wie dreimal stärkere
Steinmauern“, erklärt Töpfer.
Eigentlich wollten wir aber
nur erfahren, warum sich der
Salzgitteraner zum Umzug
in die ländliche Gemeinde
Baddeckenstedt entschloss.
Ländlich ja, gibt Töpfer gern
zu, aber trotzdem fehle es
in Baddeckenstedt doch an
nichts. „Und wenn nicht,
sind wir nicht nur schnell in
Wald und Flur, sondern auch
in Braunschweig, Salzgitter
oder Hildesheim“, versichert
Bärbel Ilsemann, die mit
ihrer Familie vor 26 Jahren
in Oelber gebaut hat.
Das denkt auch Cornelia
Kluge, die gerade mit ihren
beiden Hunden über die
hügeligen Straßen zum Einkaufszentrum am Rande der
Rhener Alpen geht. „Ich hätte
nie gedacht, dass ich mal
in Oelber am weißen Wege
wohnen werde“, gibt sie
gerne zu. Doch den Umzug
ins Elternhaus ihres Mannes
habe sie nicht bereut. „Man
muss nicht zum Einkaufen in
Freuen sich auf neue Einwohner im Baddeckenstedter Baugebiet:
Grundstücksvermittler Wolfgang Rosin, Gemeindebürgermeister
Hans-Günter Ullrich, Samtgemeindebürgermeister Jens Rangeheißt.
Fotos: Lorena Brümmer
D
19
Gemeinde Baddeckenstedt
Allgemeine Fakten
Fläche: 20,47 Quadratkilometer
Ortsteile: Baddeckenstedt, Binder, Oelber am weißen
Wege, Rhene, Wartjenstedt
Einwohner: (Stand 06/2012): 3.072
Verkehrsanbindung über die Straße: über die ­Autobahn
7 (Abfahrt Salzgitter/Goslar) und A 39 (Abfahrt
­Baddeckenstedt) sowie Bundesstraße 6. Der Bahnhof
­Baddeckenstedt liegt an der fast stündlich befahrenen
Strecke Hannover/Goslar.
Kindertagesstätten: Krippe in Baddeckenstedt,
­Kindertagesstätte im Ortsteil Oelber sowie weitere
in der Samtgemeinde.
Schulen: Grundschule Elbe der Samtgemeinde,
Schule im Innerstetal mit Realschulzweig.
Infrastruktur: Mit drei Lebensmittelmärkten und
­zahlreichen Fachgeschäften ist Baddeckenstedt das
Grundzentrum und Verwaltungssitz der gleichnamigen Samtgemeinde. Es gibt zwei Hausärzte und drei
­Zahnmediziner, eine Apotheke, ein Seniorenzentrum
und einen Wohnpark für Senioren.
Moderne Kindertagesstätten wie die am Schloss in Oelber am
weißen Wege sind in der Gemeinde Baddeckenstedt vorhanden.
die Stadt fahren, es gibt hier
alles“, sagt Cornelia Kluge,
die mit 60 schon mal an das
Alter denke.
Diese Daseins-Vorsorge ist
ein Ziel, das der Gemeinderat, der Bürgermeister Henning König sowie seine Vorgänger Hans-Günter Ullrich
oder Heinz Rettig stets im
Augen hatten. „Nicht nur in
den Rhener Alpen, sondern
in allen fünf Ortsteilen der
Gemeinde Baddeckenstedt“,
stellt der jetzige Amtsinhaber König fest. Und das in
möglichst allen Lebenslagen
der Bürger, von der Krippe
bis zum Seniorenpark.
Ein großer Teil dieser
Angebote findet sich im
Gewerbegebiet am SüdwestRand der Rhener Alpen.
Dort haben sich Supermärkte
sowie Handwerksbetriebe
und andere Firmen angesiedelt. Der Übergang zum reinen Wohngebiet ist in diesem
Bereich deshalb zumindest
ein wenig gewöhnungsbedürftig. Doch das ist angesichts der architektonischen
Vielfalt der Häuser schnell
vergessen.
Die „Alpen“ liegen jenseits der Gemarkungsgrenzen der beiden Ortsteile
Baddeckenstedt und Oelber am weißen Wege und
gehören deshalb wirklich
zu Rhene. Die Lücken zwischen den drei Orten werden
indes immer kleiner, Baddeckenstedt wächst immer
mehr zusammen.
„An den Rhener Alpen ist
zwar alles fast ebenso voll
wie an der Hubertusstraße
auf der Ostseite von Baddeckenstedt, aber wir planen
weitere Neubaugebiete“, versichert Henning König. Zwar
nicht so groß, wie in den Rhener Alpen, unter anderem im
Norden von Oelber am weißen Wege mit seinem malerischen Schloss. „Aber wenn
es der Markt verlangt, können wir dort noch aufstocken“,
sagt König.
Zudem verspricht die
Gemeinde auch Unterstützung für alle, die eines der
älteren Gebäude in den Orten
erwirbt. So sollen Leerstände
vermieden werden und die
Gemeinde ihre Vitalität
behalten. Jörg Werner David
Unterschiedliche Baustile prägen die Häuser.
Mit ihren Hunden geht Cornelia Kluge gern durch die Rhener Alpen.
20
Attraktive Stadt zum Bauen, Wohnen und Leben: Wolfenbüttel
Welche Genehmigungen braucht man?
D
ie Nachfrage nach Baugrundstücken im Landkreis Wolfenbüttel ist groß.
Insbesondere die Braunschweig-nahen Gemeinden sind stets heiß begehrt.
Andere Teile hingegen plätschern eher so dahin. Für
Häuslebauer hat die Verwaltung der Stadt Wolfenbüttel
kürzlich eine überarbeitete
Broschüre herausgegeben,
die alle wichtigen Informationen für das Projekt Hausbau bündelt. Darüber hinaus
enthält sie Tipps fürs Energiesparen. „Als bürgerorientierte Verwaltung wollen wir
Sie von unserem Fachwissen
in Sachen bauen profitieren
lassen“, schreibt Landrätin
Christiana Steinbrügge im
Vorwort.
Viele Informationen gelten dabei völlig ortsunabhängig. So weist das gut 70 Seiten umfassende Werk etwa
auf rechtliche Neuerungen
hin, die durch die Nieder-
sächsische Bauordnung in
Kraft getreten sind. So ist
beispielsweise für jeden Neubau inzwischen ein sachkundiger Bauleiter zu nennen. Außerdem müssen alle
Räume in Wohnungen mit
Rauchmeldern ausgestattet
werden. Eine weitere interessante Neuerung: Bei der
Einrichtung von Mehrfamilienhäusern mit mindestens
sechs Wohnungen muss der
Bauherr zudem einen Kinderspielplatz einrichten.
Weiterhin gibt die Broschüre Antworten auf die
dringenden Fragen „Wo
darf ich bauen?“ und „Welche Genehmigungen brauche
ich?“ So können beispielsweise alle Bebauungspläne
bei den Gemeinden eingesehen werden. Auch das Thema
Denkmalschutz wird ausführlich behandelt, und wie
ein Bauherr Fördermittel
bekommen kann. Die Themen Baufinanzierung und
Versicherungen sind ebenfalls vertreten. Zudem stellt
sich das Amt Bauen und Planen ausführlich vor.
Ein Herzstück der Broschüre bildet ein Kapitel, in
dem es um cleveres Modernisieren und energiesparendes
Bauen geht. Eine gedämmte
Gebäudehülle sorgt für
Behaglichkeit, heißt es dort
in der Broschüre, die zum Bau
von Effizienz- und Passivhäusern anregt und Wege zeigt,
wie man im Bestand saniert.
Der Landkreis bietet mit
einer Energieberatungsinitiative „cleWFer modernisieren“
Hausbesitzern Unterstützung
an, das Energie-Einsparpotenzial bei ihren Gebäuden
zu erkennen und in geeigneter Weise umzusetzen. Energiesparmaßnahmen machen
sich nicht nur im Geldbeutel
des Hausbesitzers bemerkbar,
sondern helfen auch dabei
die gesetzten Klimaziele zu
­erreichen.
Wo es noch freie Baugrundstücke im Landkreis
gibt, beantwortet die Broschüre allerdings nicht.
Dazu werden die Ansprechpartner der einzelnen Kommunen genannt. Einen
Überblick über den Markt
gibt Sven Volkers, Bauamtsleiter des Landkreises: „In
Cremlingen und Sickte ist
besonders viel los.“ Diese
Beinahe-Vororte Braunschweigs sind wegen der
Nähe zu großen Arbeitgebern in der Region besonders beliebt. Dafür sind die
Baupreise höher. Weniger
Bewegung sei, so Volkers,
bei Baugebieten in Schöppenstedt und in der südlichen Asse. Dies spiegele
sich auch im Preis wieder.
Die Broschüre ist kostenlos erhältlich. Zudem gibt es
die Inhalte im Internet unter:
landkreis-wolfenbuettel-bau.
ancos-verlag.de/.
Bastian Lüpke
Foto: H.-D. König / Stadt Wolfenbüttel
Eine Broschüre erklärt das Bauen in Wolfenbüttel
Vielfältig informiert
Die Messe „Mein Haus“ im April 2015
T
hemen wie Energieeffizienz, Finanzierung,
Planung, Hausbau, Modernisierung, Sicherheitstechnik, barrierefreies Wohnen
bis hin zur Gartengestaltung sind einige der relevanten Themen der Messe
„Mein Haus“, die vom 17.-
19. April 2015 in der Volkswagen Halle Braunschweig,
stattfindet. Besonders das
Thema Energie, das auf der
Messe u.a. durch die Verbraucherzentrale Niedersachsen durch ein umfassendes Beratungsangebot (u.a.
durch Basis-, Gebäude- und
Brennwert-Checks) in dern
Fokus gerückt wird, scheint
in der Region 38 zunehmend
eine wichtige Bedeutung zu
bekommen. Bester Beweis:
Eine Regionale EnergieAgentur (REA), die im Dezember ihre operative Arbeit
aufnahm, wurde kürzlich
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tellung
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Besuche
21
gegründet. Das Geschäftsgebiet ist die Region mit den
Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie
den Landkreisen Gifhorn,
Goslar, Helmstedt, Peine und
Wolfenbüttel. Der Verein
koordiniert und fördert künftig Aktivitäten in dem Kernhandlungsfeld Energie- und
Ressourceneffizienz, Energieeinsparung, erneuerbare
Energien sowie Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Erwartet werden bei der
sechsten Auflage der Messe
„Mein Haus“ rund hundert
Fachaussteller verschiedenster Branchen, Kammern und
Verbände der Region, die
ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Ein
begleitendes Rahmenprogramm für die ganze Familie
unterstützt die Attraktivität
der Messe. Bis zum 20. März
2015 können sich Unternehmen noch anmelden und ihre
individuelle Messepräsenz
buchen. Weitere Informationen bekommt man unter
www.messe-meinhaus.de.
Christian Göttner
Wolf GmbH · Wendebrück 20 · 38110 BS · www.wolf-meister.de · Tel.: 05 31/280 70 70
Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9.00 bis 18.00 Uhr · Sa. von 9.00 bis 13.00 Uhr, Badplanung nur nach Terminabsprache
22
Die Wohnfläche pro
Kopf lag im Jahr 2012
in Deutschland bei
In Deutschland gab es 2011 rund
47 m2
37 Millionen
43 % der Haushalte wohnten 2013 in den
eigenen 4 Wänden. Die durchschnittliche
Wohnfläche pro Haushalt betrug 92 m².
bewohnte Wohnungen und rund 43 m² Wohnf läche
je Person. Rund 17 Millionen wurden davon von
Eigentümern bewohnt, rund 20 Millionen zu
Wohnzwecken vermietet. Die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung betrug 91,4%,
die durchschnittliche Raumzahl (einschließlich Küche) je Wohnung lag bei 4,4.
Die häufigsten Mängel die Mieter/innen 2012 beanstandeten waren
Lärmbelästigung (34,5 %),
Feuchtigkeitsschäden (18,0 %)
und zu wenig Tageslicht (6,7%).
Bauen, Wohnen und
Leben in Deutschland
Zahlen, Daten und Fakten des Statistischen Jahrbuchs 2014
Ca.
1,7 Millionen
leer stehende Wohnungen
gab es 2011 in Deutschland. Die meisten gab es in Nordrhein-Westfalen
(298.809), Sachsen (219.547) und
Bayern (213.479). Der größte Teil
(396.904) wurde vor 1919 errichtet.
2012 wurden mehr als
180.000
Neubauwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche
von 20 Millionen m 2 fertiggestellt.
?
2013 wurde ein baugewerblicher Umsatz von
95 Milliarden €
2013 wurden gut 24.2000
Neubauwohnungen genehmigt.
Wohngeld, ein von Bund und Ländern
je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den
Wohnkosten, bezogen 2012 circa
783.000 Privathaushalte,
das sind 1,9 %.
Die meisten Wohngeldausgaben wurden 2012
in Nordrhein-Westfalen
(289,5 Millionen Euro),
Niedersachsen (133,2
Millionen Euro) und
Baden-Württemberg
(112,1 Millionen Euro) getätigt.
Rund
756.000
Personen
waren 2013 in gut 75.000 Betrieben des Bauhauptgewerbes tätig. Die meisten Betriebe gab es in Bayern
(14.105), Nordrhein-Westfalen (12.516) und BadenWürttemberg (7.172).
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2014
erwirtschaftet. Davon wurden 35 %
im Wohnungsbau erzielt.
Messe für Bauen, Wohnen, Garten und Energie
vom 17. bis 19. April 2015
in der Volkswagen Halle Braunschweig
„Mein Haus“ bietet die ideale Plattform
für Ihre Unternehmenspräsentation:
✓ maßgeschneideter Messestand
✓ individuelle Anzeigenwerbung
✓ Auftritt im Vortragsprogramm
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M
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J
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sta
Informationen unter www.messe-meinhaus.de oder telefonisch
unter 05351-120710. Anmeldeschluss: 20. März 2015
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