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PFARRBRIEF
Mariä Himmelfahrt
HADERSBACH
Nr. 1/15
11.01. – 01.02.2015
1
Liebe Kinder, Jugendliche und Erwachsene
unserer Pfarreiengemeinschaft!
Mit dem Sonntag (11. Jan. / Taufe des Herrn) beenden wir die festliche Weihnachtszeit. Und… Tschüss … Weihnachten? Siehe Text nächste Seite!
Meist überlesen wir es…: „Gott … wieder ganz ernst nehmen. Es geht dabei darum, dass wir selber den Glauben vom Kopf ins Herz nehmen und vom
Rand in die Mitte des Alltäglichen – morgens, mittags, abends. Es geht darum, ihn von einer eher sonntäglichen Nebensache zu einer alltäglichen
Hauptsache zu machen, so gut es geht und das ganze Jahr.“ GOTT SEI
DANK kommt mir Hilfe das ganze Jahr zu. So sage ich herzlichen Dank und
Vergelt’s Gott für alle Mitarbeit und allen Zusammenhalt: Unseren Priestern
BGR Josef Schmaißer, Pfr. Claus Jendrysik, BGR Konrad Nesner (Wallkofen)
und Pfr. John Varghese für ihre treuen und zuverlässigen priesterlichen
Dienste. Vergelt’s Gott auch unserer evangelischen Kirchengemeinde mit ihrem Pfarrer Ulrich Fritsch für alle liebenswürdige Ökumene.
Vergelt’s Gott
- für die Dienste unserer Gemeindereferentin Monika Glashauser, allen
Mitgliedern der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates mit
Herrn Norbert Lang und Frau Sonja Stocker an der Spitze für umsichtiges Handeln das ganze Jahr,
- Frau Renate Zellmer für Ihren Dienst als Mesnerin und der gesamten
Ministrantenschar,
- ebenso Frau Angela Krieger für die Sorge um den
funktionierenden Ministrantenplan;
- Herrn Robert Ammer für die Besorgung der Tannenzweige
für den Adventskranz und der Christbäume sowie Frau
Anni Heigl, Frau Irmgard Brunner und Frau Marianne Haimerl für das
Vorbereiten des Adventskranzes,
- nachfolgenden Mitgliedern unserer KLJB: Mathias Fürst, Klaus und
Ludwig Kerscher, Markus Kirchinger, Markus Lichtenegger, Lukas Hetzenecker, Reinhard Hierl, Susanne Krinner, Andreas Neumeier, Alexander, Carolin und Florian Stocker, sowie Renate Zellmer für den
Christbaumschmuck und für die Beleuchtung;
- Herrn Alfons Krinner mit seinen fleißigen Helfern für den sorgfältigen
Aufbau der Krippe;
- Frau Christa Krinner und Frau Anni Heigl für den Blumenschmuck,
- Frau Warwara Kerscher für die Kirchen- und Pfarrhofreinigung,
- unseren Organistinnen Frau Heidi Buchner-Gandorfer, Frau Andrea
Fuß und Frau Stephanie Bäuml, Barbara Stocker für ihre Einsätze an
Trompete und Flügelhorn, den Flötenspielern, den Gitarristen und dem
Kirchenchor,
2
- den Kindern, die bei der Kinderchristmette so toll mitgewirkt haben sowie Frau Angelika Ammer, Frau Ines Seidl und Frau Heidi Bründl für die
Übernahme der Vorbereitungen,
- allen Lektoren/Lektorinnen/Kommunionhelfern,
- dem Kinder- und Jugendchor mit Frau Maria Stocker für die Gestaltung
der Familiengottesdienste; weiter so in Eurem erfrischenden Eifer!
- Frau Anna Lichtenegger und Frau Sieglinde Zellmer für die Leitung des
Seniorenkreises;
- Dem Gebetskreis für die Gebetszeiten an den Montagen sowie Priesterdonnerstagen,
- dem aktiven und fleißigen Winterdienst Familien Haimerl/Zellmer bzw.
im Sommer dem Rasenmäh-Dienst Herrn Härtinger.
- unseren Friedhofs- und Pfarrhofgärtnerinnen sowie für die Übernahme
der Pflege der Grotte und zuletzt allen stillen und heimlichen „Heinzelmännchen“, die nicht genannt werden wollen bzw. im Hintergrund gewirkt haben … und/oder die ich jetzt namentlich zu nennen vergessen
habe.
Zuletzt, aber nicht weniger herzlich danke ich allen treuen Kirchenbesuchern
werktags, sonn- und feiertags. Soweit zunächst mein herzlicher DANK. Diese „Auflistung“ erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Sie wird immer
neu einer Ergänzung bedürftig bleiben. GOTT SEI DANK für so viele Mitarbeit! „Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut,“ so lese ich es
an meinem Schreibtisch. Die Freude an Gott und das wohlwollende Miteinander sollen uns auszeichnen. Ein Irischer Segenswunsch beende meine
Worte: „Gesegnet seist du, Kind der Morgendämmerung, gesegnet vom Licht,
das alles Geschaffene erhält und in der Morgensonne erschimmert.“
Euer und Ihr Pfr. Josef Ofenbeck
Ausblick für 2015:
1.) Eine starke Wahlbeteiligung wünsche ich uns für Sonntag, den 1. Febr. 2015.
So zeigen wir alle, dass uns unsere Stadt Geiselhöring mit den vielen Ortsteilen ein
Herzensanliegen ist. Und es tut allen Gewählten gut, von einer hohen Wahlbeteiligung der Wahlberechtigten gestützt zu sein. Eigentlich sollte/müsste gelten: Wahlrecht ist Wahlpflicht!
2.) Bemühen wir uns auch weiterhin miteinander und freuen uns auf das große
Bruderschaftsjubiläum am 5. Juli 2015 mit H.H. Weihbischof Pappenberger.
P.S. Am 2. Weihnachtsfeiertag wählte unsere KLJB eine neue Vorstandschaft: Alexander Stocker; Lukas Hetzenecker, Carolin Stocker und Chiara Drexler. Wir wünschen diesen Jugendlichen viel Freude und Engagement bei ihrem neuen Amt.
Möge der Geist Gottes sie neue Wege führen und zur rechten Zeit und am rechten
Ort handeln lassen.
3
Tschüss?
An alle, für die Weihnachten vorbei ist, wenn der Baum
abgeschmückt und die Krippenfiguren weggepackt
werden:
Gott wird Mensch, weil er die Menschen ernst nimmt. Wenn wir uns und der
Welt einen Dienst erweisen wollen, dann können und sollten wir nur eines
tun, aber das richtig: Gott auch wieder ganz ernst nehmen. Es geht dabei
darum, dass wir selber den Glauben vom Kopf ins Herz nehmen und vom
Rand in die Mitte des Alltäglichen – morgens, mittags, abends. Es geht darum, ihn von einer eher sonntäglichen Nebensache zu einer alltäglichen
Hauptsache zu machen, so gut es geht und das ganze Jahr.
Sonntag, 11.01.2015 - Taufe des Herrn
9.15 h Christamt mit H.H. BGR Josef Schmaißer
Familie Langer für verstorbene Eltern und für verstorbene Großeltern
Familie Waltraud Meier für verstorbenen Vater und Opa Korbinian Hofmeister
Hl. Messe zum Dank
Lkt. S. Stocker/KH.: A. Stocker
Taufe des Herrn - Lesejahr B
1. Lesung: Jesaja 42,5a.1-4.6-7 - 2. Lesung: Apostelgeschichte 10,34-38
Evangelium: Markus 1,7-11
Montag, 12.01.2015
20.00 h
Eucharistische Anbetung mit dem Gebetskreis
Dienstag, 13.01.2015
17.30 h Fatima-Rosenkranz
18.00 h Hl. Messe mit H. H. Pfarrer Josef Ofenbeck
Familie Langer zu Ehren der Mutter Gottes
Josef Krieger für verstorbenen Vater
Donnerstag, 15.01.2015
17.30 h Rosenkranz
18.00 h Hl. Messe mit H.H. BGR Josef Schmaißer
Familie Hatzl für verstorbenen Ehemann und Vater
Christa Krinner für verstorbene Mutter zum Sterbetag
4
Gebetsmeinung des Papstes für Januar:
Wir beten für den gemeinsamen Einsatz aller Religionen für den Frieden.
Wir beten für die Freude in der Nachfolge Christi und im Dienst an den Armen für alle zum
Ordensleben Berufenen.
Hl. Antonius, Mönchsvater
Freitag, 16.01.2015
15.00 – 18.00 Uhr: Persönliche Anmeldung der Firmkinder
zur Firmung im Pfarrhaus Geiselhöring, Pfarrplatz 3.
(Bei Verhinderung bitte unbedingt im Pfarrbüro unter Tel.Nr. 2912
Bescheid geben und gesonderten Termin vereinbaren!)
Samstag, 17.01.2015
9.00 – 10.00 Uhr: Persönliche Anmeldung der Firmkinder
zur Firmung im Pfarrhaus Geiselhöring, Pfarrplatz 3.
(Bei Verhinderung bitte unbedingt im Pfarrbüro unter Tel.Nr. 2912
Bescheid geben und gesonderten Termin vereinbaren!)
18.00 h Hl. Messe mit H. H. Pfarrer Claus Jendrysik
Familie Reinhold Stocker für verstorbene Verwandtschaft
Anna Wittenzellner für verstorbenen Ehemann
Albert Erl für verstorbenen Hans Jäger
Lkt. /KH.: A. Krinner
Zweiter Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr B
1. Lesung: 1. Samuel 3,3b-10.19
2. Lesung: 1. Kor 6,13c-15a.17-20
Evangelium: Johannes 1,35-42:
…Am Tag darauf stand Johannes wieder dort und zwei seiner Jünger
standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick
auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten,
was er sagte, und folgten Jesus....
Sonntag, 18.01.2015 -
2. Sonntag im Jk.
9.00 h Hl. Messe in Sallach
Wo wohnst du?
Wo wohnt Gott?
Wo begegne ich ihm?
Wo kann ich ihn so erfahren, dass ich ausrufen möchte:
Ich habe den Messias gefunden?
Auf diese Fragen gibt es mehrere Antworten.
Eine lautet:
Im Gebet.
Und das sollten wir unseren Kindern so früh wie möglich
nahebringen.
5
Ausgelegt!
Gedanken zum Sonntagsevangelium – Johannes 1,35-42:
Diogenes wohnte (angeblich) in einer Tonne, Michael Jackson auf seiner elf Quadratkilometer großen Neverland Ranch. „Sag mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist.“ Oder wie? Irgendetwas muss daran
sein. Die Jünger wollten wissen, wo Jesus wohnt, und nachdem sie eine Zeit bei ihm zu Hause verbracht
hatten, erkannten sie, das muss der Messias sein. Menschen wirken auf ihre Umgebung, und die Umgebung
wirkt auf die Menschen.
Es macht etwas aus uns, wie wir wohnen. Was steht im Mittelpunkt und was ist Nebensache? Ist da auch
offener Raum und Leere? Oder ist alles zugestellt? Gibt es da Gegenstände, die Geschichten erzählen?
Oder ist es eher steril? Lässt mein Zuhause meine Seele atmen? Oder ruft an jeder Ecke ein anderer Gegenstand: „Versorg mich endlich!“ Gibt es in der Vorratskammer eine Extraportion, wenn jemand unvorhergesehen zu Besuch kommt? Es ist keine Frage von arm oder reich, IKEA oder Designermöbel. Es ist die
Frage: Welche Botschaft strahlt mein Zuhause aus? Welcher Geist atmet in meiner Wohnung? Dass unsere
vier Wände ein Zuhause sind für unsere Seele.
Klaus Metzger-Beck
Montag, 19.01.2015
20.00 h
Eucharistische Anbetung mit dem Gebetskreis
Dienstag, 20.01.2015
Hl. Fabian, Hl. Sebastian
17.30 h Rosenkranz
18.00 h Hl. Messe mit H.H. BGR Josef Schmaißer
Barbara Karl-Sinz für verstorbenen Eduard Kösel
Anna Erl für verstorbene Franzi Auer
Donnerstag, 22.01.2015
17.30 h Rosenkranz
18.00 h Hl. Messe mit H. H. Pfarrer Josef Ofenbeck
Familie Willi Bäuml für verstorbenen Andreas Bäuml zum Sterbetag
Alfons und Christa Krinner für die Armen Seelen
20.00 h 2. Elternabend für die Firmung 2015
Bei Verhinderung bitte unbedingt im Pfarrbüro unter Tel.Nr. 2912
Bescheid geben.
Samstag, 24.01.2015 –
Hl. Franz von Sales, Bischof von Genf
17.30 h Hl. Messe in Sallach
Dritter Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr B
1. Lesung: Jona 3,1-5.10 - 2. Lesung: 1. Korinther 7,29-31
Evangelium: Markus 1,14-20:
…Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und
Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz
auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt
her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm….
6
Sonntag, 25.01.2015 -
3. Sonntag im Jk.
Bekehrung Pauli
9.15 h
Hl. Messe mit H.H. BGR Josef Schmaißer
Zenta Birk für verstorbenen Ehemann zum Sterbetag
Heidi Bründl für verstorbenen Vater
Lkt. /KH.: Th. Strauß
11.00 h in der Pfarrkirche St. Peter, Geiselhöring: Bambini-Gottesdienst
Alle Familien sind mit ihren Babys/Kleinkindern recht herzlich
eingeladen!
Ausgelegt!1
Gedanken zum Sonntagsevangelium – Markus 1,14-20:
Die Schilderung der Berufung der ersten Jünger ist für mich ein befremdlicher Text. Jesus
hat eine Botschaft, die 16 Worte umfasst. Der Ruf an die Jünger, ihm zu folgen, ist noch
knapper: Elf Worte. Die Gerufenen antworten gar nicht, sondern gehen mit. Wahrscheinlich liegt die Kargheit dieser Erzählung an der Art und Weise, wie Markus sein Evangelium
erzählt: Verdichtet auf das Wesentliche. Vielleicht gibt es aber auch Situationen, die keine
großen Worte brauchen; in denen nichts zerredet werden darf; in denen Handeln wichtiger
ist als Reden. Ich gehe davon aus, dass die Jünger die Predigt Jesu gehört haben und
ihre bereitwillige Nachfolge ihre Antwort ist. „Die Zeit ist erfüllt“ – jetzt ist die Zeit, das Richtige zu tun, nicht morgen, nächste Woche, nächstes Jahr. „Das Reich Gottes ist nahe“ –
es geht ums Ganze, da gibt es nichts zu relativieren. „Kehrt um“ – das Leben kann nicht in
den vertrauten Bahnen bleiben, Richtungsänderung ist angesagt, Neues zu wagen.
„Glaubt an das Evangelium“ – nicht blinder Aktionismus, sondern handeln mit gutem
Grund, auf gutem Grund. Wenn ich Jesu Worte so verstehe, will ich dann nicht auch aufbrechen, mich neu auf den Weg machen, ihm zu folgen?
Peter Kane
Wir haben das Thema Berufung oft so hoch gehängt, dass wir bequem
darunter hindurchschlüpfen können: Berufung, das ist vielleicht etwas für
Pfarrer, für Bischöfe, für Mönche und Nonnen, aber doch nicht für mich. Doch
die Gesichter auf den kleinen Segeln sind die Gesichter von dir und mir. Jesus
beruft Fischer, einfache Menschen ohne Vorbildung, ohne akademischen Grad.
Berufung ist ein Thema für jeden und jede.
7
Montag, 26.01.2015
20.00 h
Hl. Timotheus und Hl. Titus, Bischöfe, Apostelschüler
Eucharistische Anbetung mit dem Gebetskreis
Dienstag, 27.01.2015
Hl. Angela Merici
17.30 h Rosenkranz
18.00 h Hl. Messe mit H.H. Pfarrer Claus Jendrysik
Irmgard Brunner für verstorbene Eltern
Josef und Angela Krieger für verstorbenen Vater und Schwiegervater
Donnerstag, 29.01.2015
17.30 h Rosenkranz
18.00 h Hl. Messe mit H. H. Pfarrer Josef Ofenbeck
Nächtlicher Sühneverein für lebende und verstorbene Mitglieder
Familie Langer für die Armen Seelen
Freitag, 30.01.2015
Sel. Heinrich Seuse
19.00 h 2. Elternabend für die Erstkommunion 2015
Bei Verhinderung bitte unbedingt im Pfarrbüro unter Tel.Nr. 2912
Bescheid geben. Bitte Kerzengeld mitbringen!
Samstag, 31.01.2015 –
Hl. Johannes Bosco
13.00 – 19.00 Uhr Brautleutetag im Pfarrheim St. Peter
15.30 h im Seniorenheim: Rosenkranz
18.00 h Hl. Messe mit H.H. BGR Josef Schmaißer
Mathilde Apfel für verstorbenen Ehemann und für verstorbene Angehörige
Hedwig Tutsch für verstorbenen Schwager Korbinian Hofmeister
Therese Altweck für verstorbene Marianne Forstner, geb. Weinzierl
Lkt. /KH.: A. Krinner
Vierter Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr B
1. Lesung: Deuteronomium 18,15-20
2. Lesung: 1. Korinther 7,32-35
Evangelium: Markus 1,21-28:
…Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die
Synagoge und lehrte. Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner
Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie
die Schriftgelehrten…
Sonntag, 01.02.2015 -
4. Sonntag im Jk.
Bekehrung Pauli
9.00 h
Hl. Messe in Sallach
8
Ausgelegt!
Gedanken zum Sonntagsevangelium – Markus 1,21-28:
Nicht erst die Austreibung eines Dämonen bewegt die Menschen von Kafarnaum, es sind
die Worte Jesu, die sie in ihrem Inneren berühren. Das, was er sagt, macht sie betroffen,
stellt eventuell ihren Glauben, ihr Denken, ihr Handeln infrage. Vielleicht ist es sogar so,
dass der Besessene das, was die übrigen Zuhörer insgeheim bewegt, drastisch in Worte
fasst: Bleib uns vom Leib, denn was du sagst, stellt unser Leben auf den Kopf, erschüttert
Liebgewonnenes und Allzu-Gewohntes. Und: Du hast das Recht dazu und die Vollmacht,
denn du bist der Heilige Gottes. Vielleicht wünschen sie sich unbewusst, der Besessene
behielte die Oberhand, damit alles beim Alten bleiben könnte – umso größer das Erschrecken, dass Jesus auch über die unreinen Geister gebietet.
Das Evangelium wirft kein gutes Licht auf die Zuhörer von Kafarnaum, doch sind sie mir
nicht dennoch voraus? Machen mich die Worte Jesu noch betroffen, lasse ich mich von
ihnen radikal infrage stellen? Ernste Anfragen dieses Sonntags.
Michael Tillmann
Bitte vormerken: Am Montag, 2. Februar erhalten bei dem um 18 (!) Uhr in unserer Mariä
Himmelfahrtskirche stattfindenden Gottesdienst alle Kommunionkinder ihre Kommunionkerzen überreicht!
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