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Januar Ausgabe 2015 - Neue Deutsche Monarchie eV

Einbetten
Das Weiße Blatt
Zeitschrift für Geschichte und Tradition
issn: 2193–3650
»Konservativ–fortschrittlich«
Januar 2015 – Onlineausgabe: kostenlos und unbezahlbar
neue deutsche monarchie e.v. Berlin
NEUE DEUTSCHE MONARCHIE E.V.
INHALT
03 | Auf ein Wort
04 | sDg statt Mfg
05| Die Mauer-Parodie
06| Social Freezing
Otto von Bismarck zum 200. Geburtstag
Seminar zur Geschichte Preußens
Vom 13. bis 15. März 2015
Ostsee Akademie
www.ostseeakademie.de
07| Die Grenzen selbst richtig setzen
09| Setzt der Demokratie die Krone auf
14| Poessie
15| Nachgedacht
16| Pressespiegel
16| Impressum
Wie wir Preußen wurden!
Museum Schloß Lübben
Lübben (Spreewald)
Ernst-von-Houwald-Damm14
20. Mai 2014 bis 22. Februar 2015
ZUR ERINNERUNG:
Karl Ludwig von und zu Guttenberg bezeichnete den Zweck der
Weißen Blätter wie folgt: „Zweck
der Weißen Blätter war (Anm.:
ist), Menschen zu verbinden, wenn
möglich ein Wort zur Zeit zu sagen
und geistig religiöse Grundlagen zu
vertiefen und erneuern.“
Aus der „Schriftreihe der Forschungsgemeinschaft 20 Juli 1944“,
Band 8.
2
Haus der
Brandenburgisch
Preußischen
Geschichte
das weisse blatt - nr.20 - 2015
EDITORIAL
Auf ein Wort
TERMINE D
Der monarchische Gedanke im Montagsclub
Jeden 2. Montag im Monat von 18h - 21h
Wir bitten um Anmeldung:
ndm@deutschland.ms oder 0157.85511242
Leuchtturm Kleiner Preuße
Ideal für einen Besuch,
oder eure Hochzeit
Wremer Heimatkreis von 1985 e.V.
Wurster Landstraße 118
27638 Nordseebad Wremen
www.kleiner-preusse.de
600 Jahre Hohenzollern
Vortrag-Buchpräsentation
25.02.2015 um 18:oo Uhr
Beitrag: 5 Euro/erm.
3 Euro // Infotelefon:
0331/620 85-50
as Jahr 2015 fängt an, wie 2014 geendet hat. Mit Mord und Totschlag! Es
bleibt nicht viel mehr zu sagen. Pro
dies, Contra das - alle Gruppierungen schlagen
sich die Köpfe ein.
Wir haben beschlossen uns weder von der
einen, noch von der anderen Seite instrumentalisieren zu lassen. Wir, und so führe ich unseren
Verein, sind nicht gegen etwas oder jemanden,
wir sind für das Richtige. In diesem Fall raten
wir: haltet euch von den Straßen fern, und verlangt nicht euer Recht auf der Straße! Auf der
Straße habe ich noch niemals Gold gefunden,
Mist hingegen schon!
Alle Parteien sprechen von Werten und Rechten, die verteidigt werden wollen. Wir fordern
die Christen auf in Ihre Kirchen zu gehen, die
Juden in Ihre Synagogen und die Muslime in
Ihre Moscheen. Dann betet alle für den Frieden
zwischen uns. Wenn ihr euren Glauben und die
damit verbunden Werten verteidigen wollt, ist
das eure einzige Möglichkeit.
Ihr könnt doch nicht Werte wie Nächstenliebe
und Barmherzigkeit vertreten und den Nebenmann das Gesicht zu Brei treten, weil er einen
anderen Glauben oder eine andere Nationalität
besitzt.Sehen denn die Menschen wirklich nicht
was geschieht? Wie wir gespalten werden?
Wir sagen nicht das wir eine Patentlösung
haben, aber die Vernünftigste scheint zu sein
die wir gerade beschrieben haben.
Spekulationen sind keine Fakten, und „Allah
Akbar“ kann jeder rufen. Man legt uns nicht einmal schlüssige Beweise vor, nur einen Ausweis
den der Angreifer im Fluchtauto vergessen hat.
Dann werden Bilder im TV gezeigt die eindeutig
Menschen mit arabischem Hintergrund zeigen
und fertig ist der islamistische Anschlag in den
Köpfen der Menschen. 100%ige Beweise sind
das keine.
Die getöteten Attentäter können weder befragt
werden, noch hat man sie zu Gesicht bekommen.
Wir sehen nur das was TV und YouTube und
Mainstream erlauben!
Ergo, lassen wir uns nicht zu Diskussionen
hinreißen. Sondern beten wir, dass wir die
Wahrheit erkennen können. Und für die Seelen
der verstorbenen Opfer. Und möge der Frieden
kommen für uns alle.
Gott, Allah, JHWH mit uns!
das weisse blatt - nr.20 - 2015
3
M
it MfG beenden heutzutage viele Menschen ihren
elektronischen Schriftverkehr. Kurz und schmerzlos. In
der heutigen schnelllebigen Zeit
ist das Schreiben mit Hand vielen
Menschen zu aufwendig geworden.
Da wo es geht, wird der elektronische Schriftverkehr als Leim der
zwischenmenschlichen Kommunikation benutzt. Sekundenkleber.
sDg statt Mfg
Das ist der Lauf der Zeit. Eine ganze
Welt befindet sich in der Hand der
stressigen schnelllebigen Zeit?
Nein, nicht die ganze Welt! Wenn
man schon etwas schreibt, um es so
kurz wie möglich abzuarbeiten, so
kann man darauf achten, nicht auch
die Qualität aus dem Geschriebenen
zu nehmen. Eile ist kein guter Ratgeber. Entschleunigung ist auch hier
geraten, um als angenehmer Kommunikationspartner in Erinnerung
zu bleiben.
Setzt man statt MfG nun sDg an
den Anfang oder das Ende, so ist
das Geschriebene perfekt. sDg steht
für soli Deo gloria, wörtlich “dem
alleinigen Gott die Ehre“. Diese
lateinische Wendung wurde von
verschiedenen Komponisten des
Mittelalters und des Barock an den
Anfang oder das Ende ihrer Werke
gesetzt, darunter Größen wie Johann
Sebastian Bach und Georg Friedrich
Händel. Autoren und Buchdrucker
setzten diese Worte im 18. Jahrhundert an den Anfang oder das Ende
eines Buches. So gibt uns der Lauf
der Zeit heute, Gott sei Dank, die
Möglichkeit, für uns weniger wichtigen Schriftverkehr zu veredeln und
damit auch uns selbst.
Möge der allbarmherzige Gott so
Er will, alles Geschriebene in dem
sDg vorkommt, segnen und dem
Leser dieses Geschriebenen Licht
bringen, denn Er ist wahrhaftig der
barmherzige Herr über die Glückseligkeit. sDg
4
NEUE DEUTSCHE MONARCHIE E.V.
MONARCHIE
Jetz
NEUt
Der Bericht über meinen
Tod wurde stark übertrieben....
Werbeanzeige
Bismarck-Jahr 2015 Vorankündigung
Frauensache
Wie Brandenburg
Preussen wurde
Sonderausstellung vom
22. August bis 22. November 2015
Im Jahr 1415 kamen die Hohenzollern nach Brandenburg und
Berlin. Für 500 Jahre bestimmten
sie die Geschicke der Region,
Deutschlands und Europas. Dabei
spielten die Frauen der Dynastie
eine wesentliche, bisher aber kaum
beachtete Rolle.
Leere Denkmalsockel: Unsere „Vorboten“ für FRAUENSACHE
Um bereits im Vorfeld von FRAUENSACHE auf die heute meist
vergessenen Leistungen der Hohenzollern-Frauen aufmerksam zu
machen und ein deutliches Signal
zu setzen, wurde gemeinsam mit
Studentinnen der Hochschule Wismar (Entwurf: Lina Berg, Rebekka
Menzel, Ausführungsplanung: Anne
Sell) und den Werkstätten der SPSG
(Fertigung) eine provokante Intervention entwickelt.
Siehe
Veranstaltungskalender!
das weisse blatt - nr.20 - 2015
(Text: von der Webseite spsg.de)
Die Mauer - Parodie
Die Mauer - Parodie
E
s muß wie Hohn in den
Ohren von Historikern und
dem deutschen Volk klingen,
dass nur ein paar Monate vor dem
25 jährigen Jubiläum des Mauerfalls
am 09. November 2014 der ukrainische Ministerpräsident Arseni
Jazenjuk in Berlin von sich gab:“Es
darf in Europa keine neue Berliner
Mauer geben“. Etwa zeitgleich
erbat der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko finanzielle Hilfe und
„Know-How“ bei unserer Kanzlerin
Fr. Dr. Angela Merkel
um einen Schutzwallzu
errichten.
Genau wie damals,
1965, als Walter Ulbricht
konstatierte:“Niemand
hat die Absicht, eine
Mauer zu errichten“ um
kurz danach alle vor den
Kopf zu stoßen. Ebenso
tat es auch die Kiewer
Regierung. Heute sind
bereits mehrerer Kilometer der
Mauer – an der Grenze zu Russland.
Ob deutsches „Know-How“ oder
finanzielle Hilfe geflossen sind werden wir erst im nach hinein erfahren,
voraussichtlich! Es darf nur gehofft
werden, dass unsere Kanzlerin verstandesgemäß gehandelt hat.
Am Schicksalstag der Deutschen,
dem Tag an dem S.M. Kaiser Wilhelm II. abdanken musste, der Tag
an dem das Pogrom Deutschland
zerriss, an jenem schicksalhaften
Tag dem 09. November 2014,
an dem wir das 25. Jubiläum der
Wiedervereinigung begingen, ist es
eine Farce, dass in Berlin ein riesige
Bühne vor dem Brandenburger Tor
stand mit einer jubelnden Menge da-
vor und der Freiheit gedenkt - ohne
Russland! Der Fall der Mauer wäre
ohne den russischen Präsidenten
Michail Gorbatschow,nicht möglich
gewesen. Auch das Versprechen des
Westens keine Nahosterweiterung
zu betreiben ist vergessen. Es wäre
vermessen anzunehmen den Fall der
Mauer als reinen deutsch - alliierten
Verdienst an zusehen.
Die Menschen in Berlin gedenken der Freiheit, dabeisprießen die
Mauern wie Pilze aus dem Boden:
in Europa und auch im nahen Osten.
Beklagten wir hier in Deutschland
mindestens 138 Mauertote (nach Erkenntnissen des staatlich geförderten Forschungsprojekts am Zentrum
für Zeithistorische Forschung, ZZF),
so beklagen wir an den Grenzmauern
zu Europa mehrere 10.000! Nicht
weit von Deutschland, in Spanien
und Bulgarien, ganz zu schweigen
von Lampedusa (Italien) – werden
die „Mauern“ und „Abwehrmechanismen“ widerstandsfähiger
errichtet als sie es in Deutschland
jemals waren.
Wie Naiv sind wir eigentlich?
Wir, die Bevölkerung, sind zum
Instrument, zum Spielball der Politik verkommen. Man gibt uns das
das weisse blatt - nr.20 - 2015
Instrument der Demonstration an
die Hand, damit wir unserem Frust
Luft machen können. Frust der sich
als Resultat von Fehlentscheidungen
unserer Regierungen aufgestaut hat.
Wir glauben immer noch, dass allein
durch unser zutun, unser Gang auf
die Straßen eine Veränderung herbeigeführt wird. Franklin Roosevelt
sagt uns die Wahrheit ins Gesicht,
die niemand wahrhaben will: „In
der Politik passiert nichts zufällig.
Wenn es doch passiert, war es so
geplant.“
Der Fall der Mauer war
geplant?Liegt nahe, ein vereintes Europa wie es schon
seit langen geplant ist, gibt es
nicht miteiner Mauer durch
Deutschland!
Es ist wahrlich eine „Mauerparodie“. Wir sind so
abgelenkt und glauben unser Recht auf der Straße zu
bekommen und schreien
nach oben „Wir sind das Volk!“ –
„Wir wollen Frieden!“ – „Freiheit
jetzt!“. Und dabei bemerken wir
die Manipulation nicht, dass selbst
dieses Verhalten alles zum Plan
dazu gehört.
Nicht der Blick nach „oben“,
bringt den Frieden. Der Blick auf
unser Innerstes bringt uns Frieden.
Solange wir in unseren Familien, der
Nachbarschaft keinen Frieden erhalten können, solange wird es keinen
Frieden in der Welt geben. Schon gar
nicht auf der Straße, da gibt es nur
Teilung. Der Baum wächst aus dem
Samen. Unsere Führung erwächst
aus den Familien! So wie ihr seid,
so ist eure Regierung!
Gott zum Gruße
5
NEUE DEUTSCHE MONARCHIE E.V.
Social
M
onarchie und Natur haben
etwas gemeinsam: sie
sind ganzheitlich angelegt. Ein Apfel zum Beispiel besteht
aus der Summe von Erde, Sonne,
und Wasser sowie seinem ursprünglichem Kern, in dem all seine Erbanlagen gespeichert sind. Wird nur eine
Komponente verändert,chemisch,
gentechnischoder durch Züchtung
ist der Apfel in seiner ursprünglichen
Entwicklung verändert. Die Folgen
einer solchen Veränderung treten
nicht unmittelbar ein. Erst nach
Generationen lässt sich das Resultat
in Gänze erkennen. Dann kann die
Entwicklung weitestgehend nicht
mehr umkehrt werden und wir müssen mit den Folgen leben.
Eine Monarchie besteht aus der
Bevölkerung, den Familien und einer Regierung die ebenfalls aus einer
Familie besteht. Es reicht nicht nur
einen König,ein Oberhaupt zu proklamieren, wir müssen auch bereit
sein in diesem ganzheitlichen System zu leben. Verändern wir diese
Parameter, erkennen wir ebenfalls
erst nach Generationen die Folgen
mit denen wir dann leben müssen.
Wir haben bereits die Parameter
der Regierungsform geändert und
sind jetzt dabei die Parameter unserer DNA zu ändern. Nicht nur
durch gentechnisch veränderte Lebensmittel, jetzt auch durch Social
Freezing. Junge Frauen sollen die
Möglichkeit haben, zuerst Karriere
zu machen, Ihre Eier auf Eis zu legen
und später Mutter zu werden! Der
dazu verfasste Artikel auf Wikipedia
lässt einem den Schauer über den
6
Rücken laufen. Wenn dort auch behauptet wird
der Einfrierprozess sei perfektioniert worden,
bleiben erhebliche und berechtigte Zweifel.
Das Schockfrosten mit Stickstoff geht mit
einem erhöhten Einsatz von Frostschutzmitteln einher und zuvor muss eine Hormonbehandlung an der Frau erfolgen.
Beides kann und wird Veränderungen
am Erbgut des Menschen hervorrufen,
allen Dementis zum Trotz!
Zitat Wikipedia: „Natur (lateinisch natura von nasci „entstehen,
geboren werden“, griech. semantische Entsprechung φύσις, physis,
vgl. „Physik“) bezeichnet in der
Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde.“ Zitat
Ende.
Es ist fatal in einem Mikro- und
Makrokosmos Veränderungen
vorzunehmen, den wir weder
Verstehen noch selbst geschaffen haben. Den Bauplan eines
Hauses zu verändern ist kein
Problem, denn der Architekt
kennt jede Ecke seiner Schöpfung. Unser Körper ist nach
wie vor ein Geheimnis und der
Bauplan ist uns nicht bekannt!
Wir werden in einigen Jahren
die Folgen unseres Handelns
erkennen. Gott bewahre uns
davor. sDg
das weisse blatt - nr.20 - 2015
F
r
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Gr nz n
Die
rich ig
Die Grenzen selbst richtig setzen
setzen
selbst
D
er Mensch bewegt sich
auf zwei Füßen. Fehlt
ihm einer der Füße, hinkt
er. Was aber braucht der Mensch
um sich fortbewegen zu können?
Eine Mitte. Die körperlich aufrechte Haltung des Menschen
ist nur durch die Mitte – unsere
Wirbelsäule – möglich. Sie gibt
dem menschlichen Körper sein
aufrechtes Dasein. Genauso wie
wir diese „harte“ Mitte haben die
uns körperlich hält, haben wir auch
eine „weiche“ Mitte, unser Herz.
Das Herz ist für die charakterliche
und seelische Aufrichtigkeit zuständig. Wir brauchen also hinten
und vorne, links und rechts, weich
und hart, oben und unten in unserem Leben. Jedoch alles in der der
richtigen Balance.
Wo wird diese Balance hergestellt? Im Kopf. Durch den
Orientierungssinn im Ohr und
seine Verarbeitung im Gehirn.
Wir können uns kaum vorstellen
wie sensibel und hochkompliziert
das menschliche System arbeiten
muss, damit wir uns aufrecht in
dieser Welt bewegen können.
Auf den Menschen bezogen
scheint uns das alles ganz logisch.
Wir sind ja auch Geschöpfe unseres Schöpfers. Und der hat ganz
sicher keine Fehler in der Konstruktion gemacht. Wie jedoch
verhält es sich mit dem was der
Mensch geschaffen hat? Sind diese
universellen Gesetze auch darin
berücksichtigt?
Nehmen wir als Beispiel heute unsere Medien. Denn sie geraten gerade ins Wanken. Ihre Objektivität, ihr
Wahrheitsgehalt und ihre Wirkung
auf die Geschicke von Nationen und
der globalen Völkergemeinschaft
sind momentan in aller Munde.
Sie werden hinterfragt, sie werden
angegriffen und es bilden sich
gar alternative mediale Produkte
in Form von Videobotschaften
und Blogs im Internet. Wie
viel Rückgrat und wie viel
Herz haben unsere Medienschaffenden in der heutigen
Zeit? Und mit welchem Blick
sollten wir auf die aktuellen
Entwicklungen schauen?
Wir betrachten zunächst
einige Entwicklungen:
Im Internet ist zu beobachten, dass sich immer
mehr Menschen gegen
die Zwangsabgabe an
die öffentlich-rechtlichen
Medien wehren. Zugleich
bekommen wir mit, dass
die Verfügung des Bundesverfassungsgerichtes,
die Anzahl der staatsnahen im Fernseh- und
Verwaltungsrat des ZDF
zu begrenzen, von den
Politikern ignoriert wird.
Zum einen haben wir
also Medien, die der Staat
im hohen Maße kontrolliert. Zum anderen „freie“
Medien, die aber natürlich
durch ihre Finanzgeber
kontrolliert werden. Und
zum dritten haben wir eine alternative Bewegung, welche alternative
das weisse blatt - nr.20 - 2015
Darstellungen und Hintergründe in
den Vordergrund stellt.
Dies soll erst einmal unkommentiert so stehen bleiben.
Der Frage nach Rückgrat und
Herz in den Medien wollen wir
aber weiter auf den Grund gehen.
Leider müssen wir konstatieren,
dass manche Zeitungen und Zeitschriften, die Nachrichtenportale
im Internet und auch das Fernsehen
immer weniger Fakten betrachtet
und mehr in das Kommentieren, Bewerten und Richtung
geben übergeht. Die Inhalte
reißerischer Überschriften
werden mit Worten wie
„vermutlich“, „möglicherweise“, „soll … haben“ unterfüttert. Und wir
schreiben hier nicht über
Boulevardblätter sondern
anerkannte Magazine,
Zeitungen und öffentlichrechtliche Fernsehsender.
Das ist ein Armutszeugnis. Die Jagd danach, die
neueste Nachricht schnell
präsentieren zu müssen,
lässt die Qualität der Recherche leiden. Das sagen
mittlerweile immer mehr
Journalisten selbst. Die Frage ist, ob wir das überhaupt
brauchen?
Müssen wir über alles und
jedes Vorkommnis in dieser
Welt schnell und ausführlich
informiert werden? Erst Recht
wenn es auf Kosten der Wahrheit geht? Der „Krieg“ zwischen
Russland und den USA ist momentan NOCH ein PropagandaKrieg, der von der Welt der Medien
geführt wird. Die Frage ist ob sie
das mitbekommen? Und ob Sie das
mitbekommen? Denn wenn wir in
die Geschichte schauen müssen wir
leider feststellen, dass diese Art des
Krieges meist einen realen Krieg
nach sich gezogen hat, und dem
Feuer der Worte wahrhaftiges Feuer
7
NEUE DEUTSCHE MONARCHIE E.V.
gefolgt ist.
das der Güte. Ist das, was du mir
Wir appellieren an die Medien- über meinen Freund sagen willst,
schaffenden:
etwas Gutes?“
Werden Sie Sich Ihrer Verantwor„Nein, im Gegenteil“, sagte
tung bewusst. Selbst ein Tropfen der zögernd der Mann, „es ist etwas
ins Wasser fällt, zieht seine Kreise. ganz Schlechtes.“
Was erst, wenn Worte wie Bomben
„Also gut“, fuhr Sokrates fort,
in den Verstand und in die Herzen „du willst mir also etwas Schlechvon Menschen fallen?
tes erzählen und du bist dir nicht
Denken Sie nach und schweigen mal sicher, ob es überhaupt wahr
Sie still über die Dinge die sie nicht ist. Du kannst den Test trotzdem
beurteilen können. Dazu ist die noch bestehen, denn es gibt noch
Lage in der Welt zu verzwickt, als ein drittes Sieb, das des Nutzens:
dass man sie in einem Artikel oder Ist das, was du mir über meinen
einem kurzen Bericht erfassen und Freund erzählen willst, für mich
darstellen könnte. Bilden Sie Sich nützlich?“
das nicht ein.
„Nein, nicht wirklich“, gab der
Finden Sie Ihre Mitte und er- Mann kleinlaut zu.
langen Sie das Wissen, dass der
„Also“, sagte lächelnd der WeiUmgang mit Freiheit immer heißt, se, „wenn es weder wahr, noch gut,
die Grenzen selbst richtig zu setzen. noch nützlich ist, so lass es ruhig
Das richtige Maß zu finden. Und begraben sein und belaste dich und
entdecken Sie die Möglichkeit des mich nicht damit.“
„Nicht-Berichtens“. Aus Anstand,
aus Pietät und Ehrgefühl.
Aus aktuellem Anlass.....
Dazu diese Geschichte:
Der nebenstehende Artikel wurde
bereits vor dem Anschlag in Paris
Eines Tages näherte sich ein verfasst. Nun bekommt er eine
Bekannter dem großen Denker erschreckende Aktualität.
Sokrates.
Und zunächst sprechen wir unser
„Weißt du, was ich gerade über aufrichtiges Beileid für die Opfer
einen deiner Freunde hörte?“, aus. Möge der Herr Ihren Seelen
fragte er.
barmherzig sein.
„Warte!“, sagte Sokrates. „Bevor
Als Menschen mit Herz und Verdu mir irgendetwas sagst, will ich stand wollen wir aber auch einmal
mit dir einen kleinen Test machen. tiefer schauen und kurz reflektieren.
Icn nenne ihn die drei Siebe.“
Halten wir die muslimischen
„Drei Siebe?“, fragte der Mann Terroristen für intelligente und
verwundert.
tolerante Menschen? Oder eher für
„Ja“, sagte Sokrates, „Lass uns se- das Gegenteil? Das vorherrschende
hen, ob das, was du mir sagen willst, westliche Bild – übrigens nicht
durch die drei Siebe hindurchgeht: nur in Bezug auf Terroristen – ist
Das erste Sieb ist die Wahrheit: Bist doch, dass die muslimische Welt
du dir wirklich sicher, dass das, was im Mittelalter steckengeblieben
du mir erzählen willst, wahr ist?“ ist, dass die Anhänger des Islam
„Nein“, sagte der Mann, „ich habe nicht gerade zur Schicht der gut
es auch bloß gehört und wollte es gebildeten gehören und dass sie zu
dir einfach weitergeben.“
dem nicht sehr tolerant gegenüber
„Okay“, sagte Sokrates. „Du weißt andersgläubigen und andersdenalso nicht, ob es wirklich wahr ist. kenden sind.
Lass uns sehen, ob es immerhin
Und wir behaupten von uns – der
durch das zweite Sieb hindurchgeht, westlichen zivilisierten Gesell8
das weisse blatt - nr.20 - 2015
schaft, dass wir in Bezug auf Verhalten, Lebensweise, Wissen und
Werte die weiteren, die aufgeklärten
und Wissenden sind. Oder ist dem
nicht so?
Wie kann es dann sein, dass wir
Aufgeklärten und Humanisten uns
über eine andere Religion und deren Anhänger in einer Form lustig
machen, die schlimmer ist als im
Kindergarten – gerade weil sie
vom „Größeren“ und „Stärkeren“
ausgeht. Was würden wir tun, wenn
das ältere Kind das kleinere und
schwächere hänselt und provoziert?
Wir würden sagen, das darfst Du
nicht. Er ist kleiner als Du. Sei lieb
zu ihm.
Und wenn dieses gehänselte Kind
dann zuschlägt, was machen wir als
Eltern, als Erzieher oder Lehrer?
Wir verurteilen doch auch nicht
einfach das Kind das zugeschlagen
hat, oder? Nein, wir holen auch das
andere Kind heran und sagen, dass es
nicht hänseln soll. Und beide sollen
sich entschuldigen bei dem anderen.
Wieso haben wir diese Reflektionsfähigkeit nicht politischen in
globalen Zusammenhängen. Es ist
wirklich allerhöchste Zeit aufzuwachen und den Horizont ein bisschen
zu erweitern. In der Politik, in den
Medien, bei den Professoren und
Kennern und Wissenden traut sich
keiner so etwas zu sagen. Stop. Hört
doch mal auf die andern zu ärgern.
Man müsste Ihnen mal auf die Fingerchen hauen und sagen, lass das
du Feigling. Schäm dich was. Wer
seid ihr denn? Seid ihr die Schlauen, seid ihr die Besseren, wie ihr es
behauptet, dann benehmt Euch auch
so! „Der Klügere gibt nach“ sagt der
Deutsche. Er provoziert nicht bis
zum Ende, bis der andere ausrastet
und zuschlägt.
Denn was sind Karikaturen und
woher kommen Sie?
Dem Wortstamm nach, heißt „caricare“ übertreiben. Das sagt doch
schon alles. Hört doch mal auf alles
Setzt der Demokratie die Krone auf!
zu übertreiben. Haltet Maß. Werdet
nicht extrem.
Geschichtlich betrachtet wurden
Karikaturen immer als eine Waffe
eingesetzt, als Propaganda um den
Feind schlecht zu machen und sich
selbst gut dastehen zu lassen. Wer
hat das nötig?
Nur Menschen die das Kritisierte
weder besser machen können noch
es versuchen. Denn damit hätten sie
genug zu tun.
Gott mit uns. Und Gott mit Euch.
Möge er uns das richtige Verständnis
geben. sDg
Danke* Berlin
200 Jahre Preußen am Rhein
Zitat: „200 Jahre Preußen am Rhein“
nehmen der Rheinische Verein für
Denkmalpflege und Landschaftsschutz und seine Kooperationspartner zum Anlass, das Jahr 2015
unter das Leitthema „Preußen“ zu
stellen. DANKE* BERLIN ist das
Motto, mit dem der Rheinische Verein an eine 200-jährige Beziehung
mit Folgen erinnert. Durch das ganze Jahr hindurch sollen im gesamten
Gebiet der ehemaligen preußischen
Rheinprovinz verschiedenste Veranstaltungen unterschiedlichste
Aspekte beleuchten“. Zitatende.
Alle weiteren Informationen zu den
Veranstaltungen entnehmen Sie
bitte der aktuellen Internetpräsenz:
www.danke-berlin-2015.de
Der Text wurde unverändert aus der
Startseite Zitiert!
Wir wünschen viel Vergnügen!
Setzt der Demokratie....
....die Krone auf!
I
n Zeiten von Hogesa und Pegida,
der Angst der Bevölkerung vor
Überfremdung, Arbeitsplatzverlust und der Lähmungnichts tun zu
können, dachten wir, es wäre ein
schöner Kontrast zu oben genannten
Vereinigungen einem Muslim zu
Wort kommen zu lassen. Er gibtuns interessante Einblicke in das
Verständnis von Demokratie und
Erziehung aus Sicht des Islam.
Denn entweder liegt es an unseren
Medien, die uns anständige Interviews mit oben genannten Gruppen mit ihren guten Argumenten
vorenthalten, oder es scheint sie
wirklich einfach nicht zu geben!
Nach Medienberichten laufen bei
den Montagsdemonstrationen z.B.
in Dresden auch Familienväter und
Mütter, Lehrer, Gewerkschafter,
kurz Menschen wie Du und Ich
mit. Viele Sorgen und Ängste der
Menschen sind nicht unbegründet.
Aber anstatt ihre Anliegen richtig zu
adressieren, stellen sie sich hinter
die Fahnen der Nationalen.
Warum stürzen sie sich auf die
Minderheiten? Auf die Ausländer?
Unsere politische Führung ist für
die Gesetzgebung verantwortlich.
Die von der Mehrheit der deutschen
Bevölkerung demokratisch gewählt
wurde! Warum wird nicht gegen unsere Regierung demonstriert? Oder
warum wird nicht einfach anders
gewählt?
Und wenn es um unsere christlich
- abendländischen Werte geht:
Warum wird montags auf den
Straßen geschrien, statt Sonntags in
der Kirche für Frieden und Erleichterung gebetet?
Was ist mit Nächstenliebe? Was
mit den zehn Geboten? Welche
das weisse blatt - nr.20 - 2015
Werte sind da gemeint?Eine Moschee oder ein Kopftuch sollte
niemanden davon abhalten in der
Kirche, inder eigenen Familien
christliche Werte zu leben!
Vielleicht gibt das folgende
Interview einige interessante
Denkanstöße.
Das Interview wurde bereits vor
3 Jahren mit Sheihk Esref Efendi
geführt, einem Sufi-Meister aus
dem Orden derNaqshibandi – Gemeinde, es hat an seiner Aktualität
nicht das Geringste eingebüßt.
Frage:
Ich möchte etwas Weltliches
Fragen, denn mich interessiert Ihre
Meinung darüber. So wie ich die
heutige politische Lage in Europa,
besonders in Deutschland, beurteile, gibt es im Augenblick ein
Tief, aber leider keine allzu großen
Alternativen, damit man politisch
etwas verhindern könnte. Ich
merke auch in meinem Umfeld,
dass das Vertrauen in die Politik,
also die Politiker, fast gar nicht
mehr vorhanden ist. Wie denken
sie könnte man die momentanen
politischen Probleme lösen?
Das war zwar keine Frage zu
einer spirituellen Sache, aber
vielleicht könnten Sie trotzdem
eine Stellung dazu nehmen.
SEE:
Im Namen des Allmächtigen und
Barmherzigen
Wer das Weltliche nicht auch
dort hin zuordnet, wo es ebenso
hingehört, hat sich für das Hier
und Hiernach unwiderruflich
vertan. Das heißt, man muss dem
Weltlichen seinen richtigen Platz
zuordnen und an der richtigen Stelle Gebrauch davon machen. Man
9
NEUE DEUTSCHE MONARCHIE E.V.
muss das Weltliche auf einem göttlichen Fundament errichten. Aber
heute versucht man es umgekehrt,
man versucht das Göttliche, wenn
Überhaupt, auf einem weltlichen
Fundament zu errichten, wodurch
es jedoch seine Göttlichkeit verliert.
Denn die Welt ist eine Lüge. Auf
Lügen kann man keine Wahrheit
errichten. Aber auf dem Fundament
der Wahrheit kann man sogar Lügen
aufbauen, denn jede Lüge muss seine Kraft von einer Wahrheit nehmen.
Wo es Dunkelheit gibt,
kann es kein Licht geben,
wo es aber Licht gibt,
gibt es auch Dunkelheit.
Das Weltliche existiert,
weil es das Göttliche gibt.
Deshalb spricht Ihre Frage
sowohl das Spirituelle
auch das Weltliche gleichzeitig an. Sie können das
eine vom anderen nicht
trennen, und deshalb ist
es eigentlich auch in Ihre
Frage nicht getrennt. Das
ist der Grund, warum ich
von meinem Großsheikh
autorisiert wurde, auch
sozialpolitische Fragen zu
beantworten.
Sie sollten wissen, dass
das spirituelle Wohlergehen eines jeden Menschen
abhängig ist von der Art
und Weise wie er lebt. Die Lebensweise beeinflusst das Verhalten und
den Glauben.
Es heißt: „Wer nicht nach seiner
Glaubensweise lebt, fängt an nach
seiner Lebensweise zu glauben.“
Aber woher sollen wir wissen,
welche Lebensweise nun die richtige ist? Denn jeder hat ja bekanntlich
seine eigene Meinung darüber! Und
wir sagen, gerade da müssen Sie
aufpassen.
Die Lebensweise wird durch die
Richtung der Führung eines Landes
geprägt. So, wie die Führung eines
Landes ist, ist auch die Lebensweise
10
des Volkes. Und so wie das Volk ist,
ist auch die Führung.
Der Schöpfer sagt darüber: „O
ihr Menschen, so wie ihr seid, sind
diejenigen, die euch regieren.“
Ist die Führung eines Landes
richtig, so wird auch das Leben der
Menschen in diesem Land dadurch
richtig beeinflusst. Für eine richtige
Führung aber gehören richtige Führungskräfte. Politischer Aufstieg,
wirtschaftlicher Wohlstand und die
Moral und der Glaube innerhalb der
Gesellschaft, sind nur durch richtig
und anständig erzogene Führungskräfte möglich. Um zu wissen, was
in diesem System eigentlich falsch
läuft, und warum die ganze Welt
in Sachen Regierung und Bildung
das gleiche Problem hat, müssen
wir versuchen, dem Problem auf
den Grund zu gehen. Denn in der
ganzen Welt ist heute das Vertrauen
gegenüber der Politik auf dem tiefsten Punkt angekommen. Wir sollten
den Grund kennen, damit wir die
Krankheit überhaupt identifizieren
können.
Monster statt Engel
das weisse blatt - nr.20 - 2015
Menschen handeln im Alter so,
wie sie es als Kinder gelernt haben.
Es ist sehr schwer, dass Menschen
moralisch und sozial grundlegende
Dinge im Alter lernen können, denn
die Entwicklung des Menschen
baut auf dem Fundament, das ihm
in der Kindheit geschaffen wurde
auf. Dieses Fundament ist jedoch
in erster Linie durch die Einflüsse,
die auf das Kind in den ersten sechs
Jahren einwirken abhängig. Diese
Einflüsse wiederum hängen von den
Umständen ab, in denen
sich die Eltern befinden.
Wer wird in der heutigen
Zeit noch nach religiösen
und moralischen Grundsätzen erzogen? Wo sind
die Gebote und Verbote?
Was ist aus den religiösen
und moralischen Grundsätzen geworden? Besonders in Europa, legt man
keinen großen Wert mehr
auf sie, denn sie sind kein
fundamentaler Bestandteil
der schulischen Bildung
der Kleinkinder. Im Gegenteil, man konfrontiert
Kinder, die noch in der
zweiten oder dritten Klasse sind unter dem Deckmantel der Aufklärung mit
der Sexualität. Dadurch
wecken sie jedoch die
sexuellen Triebe vorzeitig, so dass
Jungen und Mädchen frühzeitig sexuellen Kontakt miteinander haben.
Frage:
Aber ist es nicht besser, wenn
man die Kinder an so etwas früh
heranführt? Wir leben doch in einer
Welt der Aufklärung.
SEE:
Ja, aber schauen sie sich das
Resultat an. Ist es ein gutes oder
schlechtes Resultat. Wenn sie den
Wert einer Sache wissen möchten,
dann müssen sie sich immer das
Resultat anschauen. Das Resultat
sind minderjährige Mütter und Vä-
Setzt der Demokratie die Krone auf!
ter, und vielleicht sogar verlassene
oder in Mülltonnen geschmissene
Kinder. Was kann man auch von
einem Kind erwarten. Aber man darf
nicht vergessen, dass diese Kinder
später jene Menschen werden die
die Gesellschaft formen werden. In
der heutigen Schulbildung wird den
Kindern eh ein Bild des Menschen
präsentiert, der von den Tieren
abstammt.
Wir glauben nicht an diese Theorie, aber wir können dennoch anklagen, warum sie sich dann nicht
entsprechend ihrer Theorie handeln.
Wo in der Natur hat man erlebt, dass
Tiere aufgeklärt werden müssen,
um sich fortpflanzen zu können?
Bei den Tieren sagen sie es sei der
Instinkt, der Mensch hat jedoch
einen Verstand und fünf Sinne, wie
sollte er dann nicht in der Lage sein,
seine Sexualität selbst zu entdecken
und zu erlernen? Man darf kleine
Kinder nicht mit diesem Wissen so
frühzeitig belasten, besonders in
einer Phase, in der sie so stark für
ihr späteres Leben geprägt werden.
Früher hat man in diesem Alter
Kindern zwischenmenschliche,
moralische und religiöse Grundsätze beigebracht. Jetzt hat man
das himmlische und menschliche
weggelassen und dem tierischen
den Vorrang gegeben.
Frage:
In gewisser Weise haben Sie schon
recht, aber denken Sie nicht, dass das
ein bisschen zu pessimistisch ist?
SEE:
Wir wissen, wovon wir reden.
Wenn das pessimistisch klingt, dann
nur, weil es leider wirklich schon
so ist. Wir brauchen uns doch nur
die Kinder anzuschauen. Schauen
Sie sich die Kinder an, wir haben
lediglich beschrieben, was wir
sehen. Aber die Sichtweise hängt
immer vom Standpunkt ab. Es fängt
mit den so genannten Kinderfilmen
an, die, wenn man einmal davon
absieht, dass sie gezeichnet sind,
sich nicht von den Filmen, die für
Erwachsene sind, unterscheiden. Im
Gegenteil, sie sind sogar brutaler als
die Filme der Erwachsenen, und es
geht nur um das Ego in ihnen. Und
nach diesen Filmen verhalten sich
dann die Kinder genauso, wie sie es
in diesen gesehen und gelernt haben.
Was wird den Kindern tagtäglich
auf der Strasse und im Fernsehen
beigebracht, Nächstenliebe oder
Egoismus? Natürlich wissen die
meisten Eltern, dass die Zeichentrickfilme nicht sehr zuträglich für
den Charakter ihrer Kinder sind,
aber wie sollen sie es vermeiden. Es
wird von oberster Instanz geduldet.
Es gibt kein Gesetz, das diese Dinge
verbietet. Der Staat duldet es, was
sollen da die Eltern tun?
Frage:
Denken sie denn wirklich, dass
der Staat das fördert?
SEE:
Wer etwas nicht verhindert, fördert
es indirekt. Wer sonst sollte in einem
System etwas verändern können,
wenn nicht die Führungskräfte?
Sie machen die Gesetze! Was unternimmt die Führung eines Staates
gegen das Schlechte, das Böse oder
Unmoralische. Welche Sicherheitsmaßnahmen oder Vorkehrungen hat
sie gegen den Unglauben an das
Gute, das Richtige und das Schöne
zu bieten?
In einem Staat ist das wichtigste,
den Glauben an das Gute und Richtige nicht zu verlieren. In diesem
Punkt, ist der Glaube an Gott das
Entscheidende. Denn der Glaube
an Gott fördert die Moral und das
Richtige und reflektiert das Gute wie
gegenseitigen Respekt und Entgegenkommen, Ehrlichkeit, Nächstenliebe, Anstand, Gemeinschaftssinn,
Barmherzigkeit, Toleranz, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Vaterlandsliebe und Treue.
Und wenn wir uns die ganze Welt
anschauen, sehen wir, dass sie verrückt spielt. Egal, ob es die islamidas weisse blatt - nr.20 - 2015
sche Welt ist, die buddhistische, die
christliche oder die jüdische Welt!
Die ganze Welt spielt verrückt.
Es gibt fast kein Land, wo keine
Unruhe ist. Terror sagen sie. Aber
woher kommt dieser Terror? Vom
Mond, von Gott? Oder haben die
Menschen ihn selbst geschaffen?
Sie haben ihn ermutigt, indem sie
im Namen der Demokratie oder des
Volkes, Freiheit für jeden und alle
versprochen haben? Freiheit und
Selbstbestimmung für das Volk,
Freiheit und Selbstbestimmung für
Kinder, Freiheit und Selbstbestimmung für Studenten.
Was bedeutet aber Freiheit? Frei
zu sein in allem, was man tut?
Oder wie sollte man die Freiheit
richtig definieren? Legalisierte
und uneingeschränkte Freiheit oder
disziplinierte und eingeschränkte
Freiheit? Wenn man in einem Führungssystem einen Menschen schon
als Kind anfängt, falsch zu erziehen,
was könnte man dann von den Menschen dieses Führungssystem gutes
erwarten können? Letztendlich
werden die Führungskräfte dieser
Länder eben aus jenen Menschen
gewählt, die einst lernten, das eigene Ego so groß zu züchten, wie
es nur geht. Und manchmal waren
sie sogar diejenigen, die im Namen
der Freiheit, die sie genossen haben,
gegen das eigene Volk und Regime
rebellierten und Steine warfen.
Frage:
Sie meinen Fischer?
SEE:
Fischer oder Fleischer, egal! In
ihrer Jugend- und Studentenzeit
hätten sich einige nicht zu träumen
gewagt, irgendwann selbst an jener
Spitze zu stehen, die sie einst für
noch mehr Freiheit gesteinigt hatten.
by chance
So kommen bei jeder Wahlperiode die Auserwählten unter den
Menschen, die ihr ganzes Leben
lang in falscher Freiheit, ihren Egos
ausgesetzt wurden. Was kann man
11
NEUE DEUTSCHE MONARCHIE E.V.
da noch erwarten? Was kann man
da eigentlich noch viel verlangen?
Diese Menschen, die im Namen
der Freiheit oder Demokratie zum
bewussten oder unbewussten Rebellen erzogen wurden, werden
dann „bychance“ plötzlich zum
Regierenden eines Landes, in dem
sie in einer der Wahlen einfach ihr
Glück versuchen und als Wahlsieger
herauskommen. Das Volk will in
seiner ständigen Unzufriedenheit
immer wieder neue Gesichter sehen
und ausprobieren, in dem es immer
wieder wählen geht und so seine
Aggressionen loswird. Man könnte
diese Reaktion des Volkes auch
als eine Art legalisierter Rebellion
gegen die Spitze oder Führung
des Landes ansehen, die einem
Putschversuch gleichkommt. Aber
was macht das Volk so aggressiv
und rebellisch? Wie wir am Anfang
darzustellen versuchten, es ist das
falsche Erziehungs- und Bildungssystem und die Führungsweise, die
auf keinem himmlischen Glauben
basieren, die an allem schuld sind.
Wie kam es jedoch dazu?
Die französische Revolution
„Libertè, Egalitè, Fraternitè“.
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Das waren die Worte, die dem Volk
untergejubelt wurden, damit sie in
Aufruhr gebracht werden. Man hat
dem Volk eingeflüstert, dass es eben
diese Dinge nicht besitzen würde,
somit brachte man sie dazu, gegen
den Monarchen zu rebellieren und
ihn zu stürzen, um selbst die Führung zu übernehmen. Vor allem
aber brachte die französische Revolution diese teuflische Tradition.
Das Recht der Rebellion gegen die
führende Kraft!
Deshalb wird nach dieser Tradition auch alle vier Jahre die Regierung
gestürzt und eine neue ernannt, da
man Traditionen ja aufrechterhalten
muss. Denn die Wahlen sind immer
ein Resultat der Freiheit, der Aggression und der darauf folgenden
12
Reaktion des Volkes.
Frage:
Aber die Menschen wurden doch
von den Königen unterdrückt. Sie
mussten damals mit ihrem Schicksal
zufrieden sein, denn sie durften ja
nicht bestimmen. Jetzt können sie
wenigstens bestimmen, wer an der
Macht ist.
SEE:
Wie können sie es denn bestimmen. Gibt es in einer Wahl eine
hundertprozentige Mehrheit? Es
gibt immer eine Gruppe, die über
eine andere bestimmt. Die Mehrheit
siegt immer über die Minderheit.
Wie können sie dann sagen, dass
es eine Gleichberechtigung gibt?
Es ist eine Lüge. Die Menschen
werden betrogen, denn sie möchten
betrogen werden.
Sie wollten keine Könige, weil sie
sich selbst bestimmen wollten. Und,
machen sie die Politik?
Was war denn so falsch an der
königlichen Führung, dass die
Menschen gegen ihren eigenen
König hetzten? Dass immer nur
einer König werden konnte und
nicht jeder? Nur einer immer aus
der gleichen Familie? Was hat sich
eigentlich geändert?
Eigentlich nur die Familie. Aber
die Art und Weise der Regierungsform ist gleich geblieben, nur das
der eine gekrönt wurde und die
anderen heute nicht. Aber leben
tun die auch wie die Könige. Auch
der König hatte seine Berater, er
hatte nie selbst bestimmt, sondern
sich den Rat seiner Wesire, also
Berater eingeholt. Er hatte nur das
letzte Wort gehabt. Aber das haben
heute auch die Präsidenten und
Premierminister. Es hat sich also
nichts Grundlegendes geändert.
Die Regierenden wohnen sogar in
den Palästen der alten Könige oder
benutzen sie für Staatsversammlungen. Anders ist vielleicht, dass sich
die Regierenden statt alle 40 Jahre,
heute alle vier Jahre ändern und
das weisse blatt - nr.20 - 2015
ungekrönt auf den Thron steigen,
um den König zu spielen.
Und das Volk bestimmt sich immer
noch nicht selbst. Es scheint so, ist
aber nicht so. Das Volk ist nur alle
vier Jahre der König, indem es für
einen Tag zum Wählen geht. Danach
hört man für vier Jahre nichts mehr
von ihm. Es hat nur eine Stimme
und die auch nur, um einen neuen
König, diesmal aus einer anderen
Familie zu wählen. Das ist eine
Ironie. Wenn das Volk die Politik
macht, warum ist es dann niemals
zufrieden und geht immer wieder
neu wählen? Weil sie zufrieden
sind mit der Politik? Was ist mit den
Wahlergebnissen. Wir sehen, dass
die Verteilung der Stimmen niemals
dieselbe ist wie bei der Wahl davor.
Das heißt, dass es welche gibt, die
ihre Stimme einer anderen Partei
geben, als vorher. Warum täten sie
das, wenn es so wäre, dass die Leute,
die sie wählten, so regiert hätten, wie
sie es gewollt hatten. Das sind nur
einfache Gedankengänge, die sich
jeder stellen kann.
Frage:
Sind Sie denn gegen dieses System?
SEE:
Wir sind gläubige Menschen.
Unser Glaube schreibt uns vor, uns
an die Gesetze des Landes zu halten
und nach ihnen zu handeln, ob es
uns gefällt oder nicht. Aber dieses
System erlaubt uns, dass wir unsere
Meinung im Rahmen der Gesetze
frei äußern dürfen. Wir sind nicht
gegen das System, in dem wir leben,
oder seine Gesetze. Aber wir sehen,
dass dieses System momentan die
Menschen nicht glücklich macht,
und wir glauben, dass es sie nicht
weiterbringen wird. Deshalb gibt
es Unruhen. Wir glauben jedoch an
eine Alternative. An eine, die Tausende von Jahren bestanden hat und
sich bewährte. Es gibt einen heiligen
Grundsatz: „Wenn man zwei übel
vorfindet, sollte man unter ihnen
Setzt der Demokratie die Krone auf!
das geringere Wählen.“
In unseren Augen ist eine reale Alternative die Monarchie. Wenn man
sagt, dass sie ein übel war, denken
wir, dass sie ein geringeres übel ist,
als das, was heute vorherrscht.
Frage:
Aber in der Demokratie wird die
Regierung durch die Opposition in
einer Weise kontrolliert, wenn sie
etwas falsch macht.
SEE:
In den Augen der Opposition
macht die Regierung nie etwas
richtig. Das muss auch so sein, sonst
könnte sich die Opposition für die
nächsten Wahlen nicht als Regierung anbieten, wenn sie
alles für gut heißen würde,
was die Regierung macht.
Die Regierung hat das Gaspedal, aber die Opposition
die Bremse. Wie soll das
Auto rollen? Der eine gibt
Gas, der andere bremst,
denn er möchte nicht, dass
der eine weiter kommt.
Damals wollten die Menschen nicht bestimmt werden, sie wollten selbst bestimmen,
aber auch jetzt werden sie bestimmt.
Vielleicht nicht mehr von nur einer
Person, dafür aber von hunderten.
Wo ist da die Logik? Ist das jetzt
besser? Viele Köche verderben den
Brei, sagen die Deutschen. Wie ist es
dann erst wenn fünfhundert Köche
in der Küche versuchen zu kochen?
Dann gibt es nicht einmal einen Brei.
In der Monarchie gab es nur einen,
der das Volk in seiner Einheit geeint
hat. In der Demokratie werden die
Menschen gespalten. Das Volk
wird in Parteien gespalten, die sich
gegenseitig hassen und kritisieren,
wo ist da die Einheit, wenn schon
im Parlament die Stühle fliegen?
Heißt es nicht Einigkeit und Recht
und Freiheit?
Frage:
Wenn ich Sie richtig verstehe,
stehen Sie für die Monarchie.
SEE:
Ich bin für das Gute und wenn das
Gute in der Demokratie zu finden ist,
bin ich für die Demokratie. In der
Monarchie wurde ein Prinz immer
von der Wiege auf dazu erzogen,
das Volk richtig zu regieren. Er
sollte wie ein Vater für das Volk
sein, und darauf hin hat man ihn
auch gebildet und erzogen, was man
von den regierenden Politikern nicht
behaupten kann.
In einem Land gab es mal einen
Politiker, der vorher Tomatenverkäufer war. Irgendwann wurde er
dann, als er Politiker wurde, mit den
Tomaten, die er vorher dem Volk
verkaufte, selber beschossen. Eine
Ironie des Schicksals.
Frage:
Was also schlagen Sie vor?
SEE:
Wenn wir also eine positive Umwelt, ein positives Umfeld, eine
menschenfreundliche und ehrenhafte, glaubwürdige politische Führung
haben wollen, müssen wir zuerst damit anfangen, unsere Kinder richtig
zu erziehen. Und bei einer Erziehung
ist Disziplin unumgänglich. Wo es
Gebote gibt muss es auch Verbote
geben. Der Mensch muss schon
als Kind lernen, Verantwortung zu
tragen. Nämlich, dass es für andere
verantwortlich ist, und dass es die
Welt mit anderen teilen muss. Die
Welt ist gebunden, gebunden an
seine Laufbahn. Die Menschen
sind gebunden, gebunden an Eltern,
gebunden an Lehrer, gebunden an
das weisse blatt - nr.20 - 2015
Vorgesetzte und Mitmenschen
und sogar, so komisch wie es auch
klingen mag, gebunden an Leben
und Tod! Wo also ist da die uneingeschränkte Freiheit?
Am Ende bringt das Verlangen
nach uneingeschränkter Freiheit
doch nur sehr großen Schaden. Deshalb wohl fordert die Neue Weltordnung nun eine eingeschränkte
Freiheit. Denn die uneingeschränkte Freiheit brachte nur Terror, weil
das Rebellieren letztendlich immer
im Terrorisieren endet.
Frage:
Also kommt Terror auch durch
falsche Erziehung und hat nicht mit
dem Glauben zu tun?
SEE:
Richtig. Es hat nichts mit
dem Glauben zu tun, aber es
hat sehr wohl mit dem Unglauben zu tun. Glaube kennt
keinen Terror und Terror kennt
auch keinen Glauben. Egal,
welchen Namen sie sich auch
geben mögen, Terroristen sind
Ungläubige! Denn Terror ist
der falscheste Weg, den es
überhaupt geben könnte und endet
immer in einer Sackgasse. Es klingt
vielleicht philosophisch, aber der
Anfangsbuchstabe des Terrors
fängt mit T an. Und genauso sieht
auch das Schild einer Sackgasse
aus, nämlich wie ein T. Und wenn
man das T vom Terror wegnimmt,
so steht dort nur noch „error“, was
in der internationalen Sprache
„falsch“ bedeutet. Kurz gefasst:
man könnte die Bemühungen des
Terrors auch als einen hoffnungslosen, in eine Sackgasse endenden,
falschen Weg bezeichnen. Einen
Weg auf dem es keinen Ausweg
und kein Weiterkommen gibt.
Frage:
Was empfehlen Sie den Politikern?
SEE:
Setzt der Demokratie die Krone
auf!
13
NEUE DEUTSCHE MONARCHIE E.V.
Ein bisschen Poesie...
Theodor Fontane an Bernhard von
Lepel über Merckels sinnverwandtes
Gedicht »Germania«, in dem dieser
1850 die revolutionär-demokratische Bewegung gar als »Bastard des
Volk von Gottes Gnaden! Jeder
Jahrhunderts« denunzierte.
Gauner wird ein Held auf den Barrikaden. Immer drauf, die Fürsten fort,
Gotteslohn für Brand und Mord!
Euer sind die Taten, unser ist der
Braten!“
...das Demokratenlied von Wilhelm
von Merckel, passt dieser Tage wie
die Faust aufs Auge. Die Satire darf
alles, haben Sie im Fernsehen gesagt
und die Meinungsfreiheit darf nicht
zu kurz kommen. Wir haben uns
die Freiheit genommen den Schluß
abzuändern!
7. Also hausen durch das Land die
...Je suis Charly....
unsaubern Geister, bis das Kreuz mit
fester Hand drüber schlägt der Meister. Bei dem ersten Trommelklang
1. Als der Herr nach seinem Plan
fahren sie davon mit Stank. Gegen
alles hat erschaffen, däucht ihm
Demokraten. Hilft nur - Beten !
alles wohlgetan: Engel - Menschen
- Affen. Jegliches in seiner Art, war
****************************
nach Weisheit offenbart, und sogar
am Teufel hatt’ Er keinen Zweifel.
»Man kann das Demokratentum
links liegenlassen, man kann Kö2. Aber dabei blieb es nicht, wer das
nig und Adel und Heeressiege mit
meint, der irrt sich! Eine Spielart
Aufwand aller Kräfte feiern – ich
kam ans Licht anno achtundvierzig.
habe nichts dagegen, ich vermag
Die Natur hielt Niederkunft, und
mich dran zu erquicken, wenn’s
gebar die fünfte Zunft, obwohl sehr
was damit ist, aber das im Ganzen
mißraten, die der Demokraten!
große Streben unsrer Zeit in solcher
Weise zu negieren, auf Kosten aller
3. Etwas haben sie an sich von
Wahrheit u. selbst des gesundes
jedweder Raçe: Menschen sind sie
Menschenverstandes angreifen, das
äußerlich, nach Gesicht und Masse,
ist bloß noch lächerlich.«
Affen je nach Tracht und Bart, innerlich ist’s Teufelsart, und mit Engelszungen, kommen sie gesungen.
4. Ohne Heimat, ohne Paß, nirgends,
allerwegen, wandern sie ohn Unterlaß, auf geheimen Stegen. Wie der
Kobold, immer nah, schnell auf’s
Hexenzeichen da, allezeit gewärtig,
immer fix und fertig.
5. „Freiheit“ ist das Feldgeschrei,
„Freiheit“ die Parole, hintennach
die Tyrrannei, schleicht auf weicher
Sohle. Lauernd lugt sie um die Eck,
„Freiheit!“ ist der frische Speck,
Putsche und Krawalle sind die
Mäusefalle.
6. „Alles für das Heil der Welt,
14
das weisse blatt - nr.20 - 2015
Theodor Fontane, um 1860
„Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der
Welt hängt davon ab.“
****************************
Termine Preußens
Nachgedacht
D
er Januar spielt in der Geschichte Preußens und der
Weltgeschichte eine nicht
unerhebliche Rolle. Die Weichen
wurden am 18. Januar 1701mit der
Gründung des Königreichs Preußen
in Königsberg gestellt. Kurfürst
Friedrich III. lässt sich zum König
Friedrich I. krönen.
Wir empfehlen Ihnen das Buch
„1701 - Sonne, Stern und Krone“ zu
lesen, welches das Krönungsritual
und die Stadtplanung Potsdams zum
Thema hat. Eine außergewöhnliche
Lektüre des Potsdamer Künstlers
Olaf Thiede. Sie können das Buch
unter www.olaf-thiede.de beziehen.
Der 18. Januar 1871 mit der Kaiserproklamation im Spiegelsaal zu
Versailles, ist ein weiterer wichtiger
Meilenstein in der Geschichte. Eine
land aufgrund der Ukraine-Krise
zum Bersten gespannt. Deshalb
wurde von einer Einladung Wladimir Putins abgesehen um politisch
nicht zu polarisieren. Es scheint fast,
dass jeder Versuch unternommen
wird keine Versöhnung herbeizuführen. 2014 jährte sich zum 100. Mal
der Beginn des ersten Weltkriegs.
Anstatt diesen Termin zu nutzen
um versöhnende Gesten zu zeigen,
wurden nur Reden geschwungen,
Taten folgten keine!
Empörend!
***
Wir möchten Ihr Augenmerk noch
auf Danke* Berlin, 200 Jahre Preußen am Rhein, lenken. Zitat: „200
Jahre Preußen am Rhein“ nehmen
der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz
und seine Kooperationspartner zum
Anlass, das Jahr 2015 unter das
Leitthema „Preußen“ zu stellen.
DANKE* BERLIN ist das Motto,
mit dem der Rheinische Verein an
eine 200-jährige Beziehung mit
Folgen erinnert“. Zitatende.
***
Dem Einiger Deutschlands wird in
diesem Jahr besonderes Augenmerk
geschenkt. Wir begehen seinen 200.
Geburtstag. Eine ganze Reihe von
Veranstaltungen gibt es zu diesem
Thema deutschlandweit. So zum
Beispiel in der Ostsee-Akademie.
Auch die Bismarck-Stiftung wartet
mit einigen Schmankerln auf. Besuchen Sie die Internetseite.
Hier noch einige Bilder von
unserem letzten Ausflug nach
Friedrichsruh.
Bismarck-Jahr 2015
schöne Zusammenfassung finden
Sie Hier. Nicht zu vergessen, der
legendäre Friedrich der Große, der
am 24. Januar 1712 das Licht der
Welt erblickte. Wir kommentieren
das heute nicht weiter, denn wir
möchten den Blick auf dem 27.
Januar richten.
Zum einen wurde an diesem Tag
S.M. Kaiser Wilhelm II. geboren,
zum anderen fand an diesem Tag
die Befreiung des KZ Auschwitz
durch die rote Armee statt. Das ist
insofern dieses Jahr von besonderer
Bedeutung, da sich dieses Ereignis
in diesem Jahr zum 70. Mal Jährt.
Wie wir alle wissen, ist das Verhältnis zwischen Polen und Russ-
Bismarckstatue im Tiergarten
das weisse blatt - nr.20 - 2015
15
NEUE DEUTSCHE MONARCHIE E.V.
IMPRESSUM Presse
Herausgeber:
Spiegel
friedrichsruher-ausgabe-ueberotto-von-bismarck-13345329.
html
Verantwortlich:
Prinz von Preußen verlangt Geld
von Berlin. Ein Zaun ums Schloss
Charlottenburg? Die Fähre zur Pfaueninsel stilllegen? Bernd Matthies
erläutert, was die Hohenzollern grad
so machen. Eine Glosse. Von Bernd
Mattheis
Ausgabe vom 18.12.2014
Neue Deutsche Monarchie e.V.
Tobias Lein
0157.85511242
ndm@deutschland.ms
Redaktion:
Tobias Lein
Rainer Becker
Arne Lüttich
Andreas Bukowski
Abonnement:
Sie können unser Magazin „Weißes Blatt“ auch traditionell als
Druckausgabe im Abonnement
beziehen. Unabhängig von einer
Vereinsmitgliedschaft. Das Weiße
Blatt erscheint 6 mal im Jahr. Das
Abonnement kostet nur 18 € plus
je Ausgabe 1,45 € Porto (Insgesamt
26,70 €). Das Abonnement muß
immer für 6 Ausgaben im Vorraus
überwiesen werden.
Bankverbindung:
Berliner Volksbank
BLZ: 100 900 00
Kontonummer: 2349678007
IBAN: DE-58 1009 0000
2349678007
BIC: BE- VO DE BB
Wilhelmshavener Zeitung
Die knappe Mehrheit für die Errichtung des Bismarck-Denkmals
ist möglicherweise dem Versehen
einiger SPD-Ratsmitglieder geschuldet. Diese Vermutung äußerte
am Dienstagabend Ursula Aljets in
einer Veranstaltung des NDR. Ihr
sei zu Ohren gekommen, dass einige
Mitglieder dachten, es ginge um die
Abstimmung für eine Gedenktafel
zur Novemberrevolution von 1918,
sagte die ehemalige SPD-Ratsfrau.
„So etwas kommt bei vielen Abstimmungen an einem Tag schon mal
vor.“ Von Michael Halama
Ausgabe vom 15.01.2015
Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/die-hohenzollern-von-heuteprinz-von-preussen-verlangtgeld-von-berlin/11135322.html
RP Online
Wesel. Die Ausstellung „Playing
Lawrence on the other side“ im
Preußen-Museum entführt die Behttp://www.wzonline.de/nach- sucher in ein Abenteuer. Von Fritz
richten/wilhelmshaven/detail/ Schubert
h t t p : / / w w w. r p - o n l i n e . d e /
artikel/statt-bismarck-der-revonrw/staedte/wesel/sprengkomlution-gedenken.html
mando-mit-orientromantikaid-1.4761024
FAZ
www.preußenmuseum.de
Abgang des Berliner Patriarchen
Ein Krieg, „den wir mit Russland
Es wird niemals soviel gelogen
und Frankreich gleichzeitig zu füh- wie vor der Wahl, während des
ren hätten“, so Reichskanzler Otto Krieges und nach der Jagd.
von Bismarck gegenüber Kaiser
Otto von Bismarck (1815-98), preuß.-dt.
Friedrich III. am 3. April 1888, stel- Staatsmann, Gründer d. Dt. Reiches u. 1871-90
le, „auch wenn er siegreich bliebe“, dessen erster Kanzler :: zitate.de
immer „eine der größten Kalamitäten“ dar, „welche über das Deutsche
Volk hereinbrechen könnte“.
Ausgabe vom 12.01.2015
Von Carsten Kretschmann
Inhalte von Gastbeiträgen, Leserbriefen entsprechen nicht zwingend
der Meinung der Redaktion. Redaktionelle Kürzungen vorbehalten.
Die Titel-Bilder die Bilder von
Seite 2 (Bismarck) 5, 6, 14, 15
sind aus Wikipedia und Creative
Common zur freien Verfügung und http://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/neueGemeinfrei.
Gemeinsam Stark
„Schmeiß erst Dein Herz rüber- dann kommt das andere hinterher!“
16
das weisse blatt - nr.20 - 2015
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