close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

3 - Hochschule Coburg

Einbetten
© dxb‐41
1 digital media prod
duction
Kreativitätstechniken & Ideenfindung
D Cl di S
Dr. Claudia Serwill
ill
EXIST‐Büro// Existenzgründerbegleitung an der Hochschule Coburg
der Hochschule Coburg
Workshop im Rahmen von StartSprung WS 2010/2011
1
1. Wozu eigentlich Kreativität?
2. Innovation
3. Bekannte Denkmuster
4. Quellen für Geschäftsideen
5. Der kreative Prozess
6. Kreativitätskiller
7. Übung
7. Übung
8. Weiteres Vorgehen
9 Aus der Idee wird ein Geschäftsmodell
9. Aus der Idee wird ein Geschäftsmodell
2
Wozu eigentlich Kreativität?
Wozu eigentlich Kreativität?
Ideenfindung und Kreativitätstechniken
Ideenfindung und Kreativitätstechniken …  sind Methoden zur Förderung von Kreativität sind Methoden zur Förderung von Kreativität
 zum gezielten Erzeugen neuer Ideen
 um Visionen zu entwickeln oder Probleme zu lösen
um Visionen zu entwickeln oder Probleme zu lösen
 in beliebigen Einsatzgebieten: Wirtschaft, Politik, Bildung etc.
Ziel: Völlig neue, noch nicht realisierte Lösungen finden
(Stichwort: Innovation!)
(Stichwort: Innovation!)
3
Innovation ist mehr ein Prozess denn ein Zeitpunkt! Einflussfaktoren im Unternehmen
– Kultur
– Belohnungssystem
g y
– Organisation
Einflussfaktoren beim Mitarbeiter
– Motivstruktur
– Leistungsfähigkeit
4
Erfindung – ein göttliches Geschenk?
Viele Erfindungen entstehen dadurch dass
Viele Erfindungen entstehen dadurch, dass • jemand eine zufällige Beobachtung (Schlüsselbaustein für ein noch ungelöstes Problem oder Chance zu einer sinnfälligen Innovation) macht
ungelöstes Problem oder Chance zu einer sinnfälligen Innovation) macht
B i i l Bi ik Übertragung von Lösungsprinzipien aus der Natur
Beispiel Bionik ‐
Üb t
Lö
i i i
d N t
Fledermausflügel  Drachenflieger
Haifischhaut  Flugzeuge / Boote
Fliegenaugen  Bilderkennung in der Robotik
Ahornsamen 
 Propeller von Windgeneratoren • jemand durch Forschungsdrang/Ausprobieren
jemand durch Forschungsdrang/Ausprobieren neue Methoden oder neue Methoden oder
Lösungsansäte entwickelt 5
Bekannte Denkmuster
k
k
6
Quellen für (Geschäfts‐) Ideen
Quellen für (Geschäfts‐) Ideen
•
•
•
•
•
•
Eigene Bedürfnisse
Gesetzliches Umfeld
Technologien (eigene und fremde)
Imitation
Gesellschaftliche Trends
Analogien (Übertragen von Prinzipien)
g (
g
p )
7
8
Der kreative Prozess besteht aus mehreren Schritten …
Ziel bestimmen
 z.B. Mindmapping
Überblick verschaffen
Überblick verschaffen
 z.B. Mindmapping
z B Mindmapping
 z.B. Morphologischer Kasten
„Kreativer Sprung“
K ti
S
“
 z.B. Brainstorming
B B i t
i
 z.B. Denkhüte von de Bono
Bewerten/Ausarbeiten der Idee
Durchsetzen der Lösung
Durchsetzen der Lösung
… und das alles dauert (je nach und das alles dauert (je nach
Methode) unterschiedlich lange.
9
„Überblick verschaffen“ oder: Wie sich Probleme präzisieren lassen. p
Erste Orientierungsphase
(vorhandene Informationen konventionelle Lösungsversuche etc )
(vorhandene Informationen, konventionelle Lösungsversuche, etc.)
Zweite Orientierungsphase (erneute Einschätzung der Fragestellung, systematisch strukturieren)
Sammeln weiterer Informationen
Sammeln weiterer Informationen
Mögliche Methoden:
Mindmapping, Morphologischer Kasten, Attribute Listing = Mindmapping, Morphologischer Kasten, Attribute Listing
Modifizierte Morphologie, Morphologische Matrix 10
Mind‐Mapping:
Dient dem Strukturieren und Visualisieren von Problemstellungen.
http://freemind.softonic.de/
Morphologischer Kasten:
Das Problem wird in Einzelaspekte zerlegt und variiert, woraus neue Lösungswege entstehen
Lösungswege entstehen. 11
Bsp. Besonders hochwertige Kaffeekanne entwickeln (27 konzeptionelle Alternativen)
„Kreativer Sprung“
oder: Wie sich entsprechend Lösungen/Ideen generieren lassen.
• Kreative Sitzung
K
i Si
• schöpferische Pause, falls Denkblockade
• Inkubationszeit
Mögliche Methoden: Brainstorming, Brainwriting, Methode 635, l h
h d
h d
Synektik, Walt Disneys „3 Denkstühle“, de Bonos „6‐Hut‐Denken“
12
635 ‐ Methode
h d
6 Teilnehmer Teilnehmer
Blatt Papier mit 3 Spalten 5 mal Weiterreichen Und so geht´s! Jeder Teilnehmer schreibt in der ersten Reihe drei Ideen zu einer
• Jeder Teilnehmer schreibt in der ersten Reihe drei Ideen zu einer Problemstellung
• nach angemessener Zeit von allen gleichzeitig, im Uhrzeigersinn weitergereicht
it
i ht
• der Nächste greift die bereits genannten Ideen auf, ergänzt und entwickelt weiter
• innerhalb von 30 Minuten entstehen über 100 Ideen
13
Imaginationstechniken
Ziel ist es Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken
Ziel ist es, Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken
Imaginäres Brainstorming
Wesentliche Gegebenheiten im Problemfeld radikal ändern, um „imaginäres“ Problem zu lösen. Ideen zur Anwendung auf das Realproblems prüfen
Realproblems prüfen.
14
Imaginäres Brainstorming
g
g
Wesentliche Gegebenheiten im Problemfeld radikal ändern, um „imaginäres“ Problem zu lösen. i
i ä “ P bl
lö
Ideen zur Anwendung auf das Realproblems prüfen.
Realproblem: „Maßnahmen, Besucher einer Fachmesse auf den Stand ea p ob e „ aß a e , esuc e e e ac esse au de S a d
bekommen/für Produkte (z.B. Wärmepumpen) interessieren?“
Wesentliche Gegebenheiten:
Wesentliche Gegebenheiten:
des Realproblems:
A)
B)
C)
D)
E)
Besucher fachgebildete Erwachsene
Messe konkurrierende Aussteller
Messestand in einer Halle
E
Exponate
t Investitionsgüter
I
titi
üt
Ziel Interesse für Exponate wecken
fiktive Änderung  Elefanten
 Konkurrierende Gastwirte
 auf eine Insel
 Kieselsteine
Ki l t i
 Abschreckung von Exponaten
15
Imaginäre Problemstellungen (nacheinander) durchspielen
A) „Was können wir tun, um Elefanten für unseren Messestand bzw. unsere Exponate zu interessieren?“
Ideen: Überleitung zum Realproblem:
1
1.
Den Leitbullen einfangen und auf Den
Leitbullen einfangen und auf
Stand bringen
Leitfiguren (Prominente) aus Fachbereich auf Leitfiguren
(Prominente) aus Fachbereich auf
Messestand einladen
2.
Duftende Heubüschel am Stand
Physiolog. Bedürfnisse befriedigen (duftender Kaffee 3.
Trompetenrufe der Elefanten simulieren
Erkennungssignale (weithin sichtbare Gütesigel, 4.
Erdnussspuren bis zum Stand streuen
„automatische“ Führung der Gäste t
ti h “ Füh
d Gä t (Shuttle‐Service, (
5.
Attrappen von Elefanten aufstellen Identifikationsmerkmale schaffen
Attrappen von Elefanten aufstellen
Identifikationsmerkmale schaffen (Standpersonal in (Standpersonal in
oder Gebäck)
oder Gebäck)
bekannte Musik aus der Werbung)
eingezeichneter Weg in Messeplan)
Monteurlook, Messestand im Aussehen eines Rohbaus/Heizungsraumes)
16
„Du spinnst ja!“ „Da könnte ja jeder kommen.“ „Das haben wir schon immer (noch nie) so gemacht!“ „Das ist doch ht!“ D i t d h
Wunschdenken!“ „Wir wissen was unsere Kunden wollen!“ …
Killerphrasen
17
„Kreativitätskiller“ Konkurrenzdruck
B l h
Belohnungen
Interessenbedingte Ablehnung
Selbstzufriedenheit
Ungünstige Unternehmensstruktur
Ungünstige Unternehmensstruktur
Emotionale Verschlossenheit
schlechte Rahmen‐bzw. Arbeitsbedingungen
Desinteresse und Gleichgültigkeit
Zeitdruck
Sicherheitsdenken
Egoismen z.B. aus Karriereabsichten
Erwartungsdenken
Mangelndes Selbstbewusstsein
Beharren auf Gewohntem
Beharren auf Gewohntem Sprunghaftigkeit
18
Übung:
Denken Sie an eine Problematik und suchen
Problematik und suchen Sie gezielte Lösungen durch eine der gehörten
durch eine der gehörten Kreativitätstechniken 19
Mögliche Fragestellungen:
Mögliche Fragestellungen:
1) Wie lassen sich an der Hochschule möglichst viele Studierende für das Thema i l S di
d fü d Th
Existenzgründung und Selbstständigkeit sensibilisieren?
2) Welche Ideen haben Sie, um das Parkplatzproblem an der Hochschule zu entschärfen?
3) Wie lässt sich die lange Warteschlange zur Rush‐hour
Rush
hour in der Cafeteria vermeiden?
in der Cafeteria vermeiden?
4) Lösungen, um gezielter auf Veranstaltungen an der Hochschule aufmerksam zu machen. der
Hochschule aufmerksam u machen.
5) Wie lassen sich in Zukunft ….. gestalten? 20
„Bewerten/Ausarbeiten der Idee“ ‐
Bewerten/Ausarbeiten der Idee“ Checkliste
•
Ist die Idee realisierbar?
Ist die Idee realisierbar?
•
Welchen Nutzen bietet die Idee?
•
Unter welchen Voraussetzungen?
•
Welche Kosten verursacht sie?
•
Vortrag: „Gewerbliche Schutzrechte“
Welche Konsequenzen?
Mittwoch, 8. Dezember,
Mittwoch, 8. Dezember,
Wie ist die Idee im Vergleich zur Konkurrenz?
d d
l h
k
?
16.00 bis 18.00 Uhr
Welche Schwächen? Raum 2‐222
•
Wie lassen sie sich minimieren?
Wie lassen sie sich minimieren?
•
Wie lässt sich die Idee gegebenenfalls schützen?
•
Wer ist bereit, die Idee durchzusetzen?
•
•
21
Weiteres Vorgehen
h
• Bearbeitung der Ideensammlung

Begriffe nochmals vorlesen, gruppieren und mit Gruppe bewerten

durch z.B. Punktebewertung – Reihenfolge/Priorität der Ideenbearbeitung ermitteln

beste Ideen im Detail bearbeiten und Lösung dazu beste
Ideen im Detail bearbeiten und Lösung dazu
entwickeln

restliche Ideen kommen in den Themenspeicher
22
Das Bewerten von Ideen
d
z.B. durch die Vergabe von Punkten
Beispiel: Neuer Werbeträger für Nutella‐Werbung
Scoring : (schlecht) 0 1 2 3 (sehr gut) Kriterien
Gewicht
ung
Ausstrahlung
Keine
3
2
1
1 Körperbau
Keine
3
1
1
Beliebtheit
Keine
3
2
2
unverbraucht Keine
1
3
3
Smart/witzig
1
3
3 11 11
10
Gesamt:
Keine
Spieler 1 mit ohne
Spieler 2
mit ohne
Spieler 3
mit ohne
23
z.B. durch die Vergabe von Punkten und das Setzen von Prioritäten (Gewichten)
Beispiel: Neuer Werbeträger für Nutella
Beispiel:
Neuer Werbeträger für Nutella‐Werbung
Werbung
Scoring : (schlecht) 0 1 2 3 (sehr gut) Kriterien
Gewicht
Spieler
p
1 ung
mit ohne
Spieler
p
2
mit ohne
Spieler 3
p
mit ohne
Ausstrahlung
20 %
0,6 3
0,4 2
0,2 1 Körperbau
15 %
0,45 3
0,15 1
0,15 1
Beliebtheit
40 %
1,2 3
0,8 2
0,8 2
unverbraucht
15 %
15 %
0 15
0,15 1
1
0 45
0,45 3
3
0 45
0,45 3
3
Smart/witzig
10 %
0,1 1
0,3 3
0,3 3 2,5
,
2,1 11
,
1,9 10
,
Gesamt: 100 %
11 24
Weiteres Vorgehen
h
MIT WEM
• Maßnahmen planen
Maßnahmen planen
WAS
BIS BIS
WANN
WER
• Abschluss – Positiv beenden
P ii b
d
– Terminvereinbarung für nächste Idee(n) aus Themenspeicher vereinbaren
– Prozess weiter begleiten
25
Aus der Idee wird ein A
d Id
id i
Geschäftsmodell
26
Aus der Idee wird ein Geschäftsmodell
d d
d
h f
d ll
27
Was ist der Kundennutzen?
Was ist der Kundennutzen?
28
Kennen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal?
Kennen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal?
29
Erforschen Sie Ihr Marktumfeld gründlich
Erforschen Sie Ihr Marktumfeld gründlich
30
31
Wie sieht die Marketingstrategie aus?
Wie sieht die Marketingstrategie aus?
32
… glauben Sie an Ihre Idee & lassen Sie sich nicht entmutigen 33
… jede Innovation ist die Basis für die nächste Inspiration 34
Geschäftsmodell und Geschäftssystem
Geschäftsmodell und Geschäftssystem
Geschäftsmodell = marktspezifische Sichtweise oder die Frage „Womit verdiene ich mein Geld?“
Geschäftssystem = unternehmensspezifische Sichtweise
unternehmensspezifische Sichtweise oder die Fragen „Wo liegen meine Kernkompetenzen?“, „Was macht mir Spaß?
Was macht mir Spaß?“
35
Die Rechtsformwahl: (K)eine Formsache
Die Rechtsformwahl: (K)eine Formsache
36
Das richtige Team finden
Das richtige Team finden
Ein gutes Team
g
mit einer eher schlechten Geschäftsidee kann erfolgreich
g
sein.
Eine gute Geschäftsidee mit einem schlechten Team ist es nicht.
37
Wann sind die wichtigsten Meilensteine?
Wann sind die wichtigsten Meilensteine?
38
W l h Ch
Welche Chancen/Risiken existieren?
/Ri ik
i ti
?
39
Fi
Finanzierung
i
Wie verlaufen Gewinn‐ und Verlustkurve?
Wie soll das Unternehmen finanziert werden (Eigenkapital –
ll d
h
f
d (
k
l Fremdkapital)?
dk
l)?
40
Darstellung des Konzepts/Produkts in einem Businessplan
Darstellung des Konzepts/Produkts in einem Businessplan
41
42
Veranstaltungstipp
43
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
2
Dateigröße
2 249 KB
Tags
1/--Seiten
melden