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Frankfurt - Kulturnews

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Die Fantastischen Vier
Frankfurt
22. 1., 20 Uhr
Frankfurt, Festhalle
Entertainment | Theater | Klubs + Konzerte | Ausstellungen
Foto: FKP Scorpio
+F_s67_titel.kab_+F_s67titel 08.12.14 13:54 Seite 67
+F_s68s69_entertainment.kab_+F_s68s69_entertainment 10.12.14 09:52 Seite 68
Foto: Susanne Brill
Entertainment
Martina Brandl:
Irgendwas
mit Sex
FRANKFURT, DIE KÄS
15. 1., 20 Uhr
Der Inhalt ihres neuen Programms? Keine Ahnung, der Titel
verspricht ja nur die Verpackung –
und die soll mit irgendwas mit Sex
daherkommen. „Sex sells“ ist ja
schon ein alter Hut, also warum
nicht auch mal in der Comedy?
Die Frau, die betont, dass ihr kein
Ghostwriter RTL-kompatible Gags
schreibt, sagt dann doch noch,
was Sache sein wird: Sämtliche
Musikgenres und Dialekte werden
von ihr durchgenommen und vorgetragen, sie wird aus ihrem Le ben als soziale Schere berichten,
und dann nimmt sie ihr SexVersprechen auch schon wieder
zurück: „Über Sex“, sagt die Brandl,
„redet man nicht. Man hat ihn.“
68
Foto: www.badesalz.de
Martina Brandl
Foto: www.martina-brandl.de
We will rock you
Badesalz
We will
rock you
FRANKFURT, ALTE OPER 2.–9. 1.
Der Mythos um Freddie Mercury
(1946–1991) ist nicht totzukriegen. Dem charismatischen Sänger
ist es zu verdanken, dass bis heute
noch Jung und Alt gleichermaßen
die Hymnen der Rocklegenden
Queen mitsingen können. Klar,
dass es dazu auch ein Musical
geben muss, dafür ist der stadiontaugliche Glamrock der Legenden
schließlich wie geschaffen.
Produziert unter Mitwirkung der
Mitglieder Brian May und Roger
Taylor, ist es sogar eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten – mit
mehr als fünfzehn Millionen
Zuschauern weltweit. In der Alten
Oper wird die überarbeitete
Originalversion gespielt – unter
anderem mit aktualisierten Videoanimationen, kreiert vom verstorbenen Produzenten Mark Fisher mit
dem Designer Willie Williams.
Letzterer rückte schon U2 ins rechte Licht. Glücklicherweise nimmt
die Riesenproduktion die Legende
Queen aber auch nicht zu ernst
und steckt voller ironischer Seitenhiebe, wie sie von Autor Ben Elton
(u. a. „Mr. Bean“) zu erwarten sind.
Badesalz:
Dö Chefs!
MAINZ, PHÖNIXHALLE
19. + 20. 1., 20 Uhr
Weil ihnen das Wasser bis zum
Hals steht, tun sich die eigentlich
miteinander konkurrierenden
Restaurantbesitzer Paul und Henry
zusammen und eröffnen einen
Imbiss, der die Kochkultur des
französischen Feingeists Henry
und die Vorstellungen des etwas
grobschlächtigen Paul vereinen
soll. Ob jetzt plötzlich Gäste kommen? Badesalz sind wieder da
und feiern mit neuem Programm
ihr 30-jähriges Jubiläum. Doch
die Hessen kommen nicht nur auf
der Bühne: Vor kurzem haben sie
zum runden Geburtstags alle früheren Programme in einer feinen
Jubiläumsbox mit 11 CDs wiederveröffentlicht: „Alleswassesaufcedesogegebbehat!“
+F_s68s69_entertainment.kab_+F_s68s69_entertainment 09.12.14 17:31 Seite 69
Entertainment
Foto: Katja Hentschel
STAGE ENTERTAINMENT TOURING PRODUCTIONS
PRÄSENTIERT
Wladimir Kaminer:
Coole Eltern leben länger
Der Erfinder der Russendisko ist mit einem neuen Buch
auf Tour: „Coole Eltern leben länger“, behauptet
Wladimir Kaminer, obwohl der zweifache Vater weiß,
dass Eltern in jeder Form abgelehnt werden.
Herr Kaminer, Sie stellen fest,
dass Eltern heute nicht cool sind?
Wladimir Kaminer: Ich sage:
Bleibt cool, dann lebt ihr länger!
Der Drang, den Kindern die Welt
zu erklären, am liebsten gleich in
einem Tag oder zwei, ist an sich
schon kindisch und lächerlich.
Ich glaube ja, dass diese alles
verstehenden Eltern heute die
Pest sind für die Jugendlichen.
Kaminer: Meine Erfahrung ist,
dass Kinder ihre Eltern in jeder
Form ablehnen. Diesem Konflikt
kann man mit keiner Umarmung
entkommen. Es ist auch kein
Konflikt, es ist ein Glaube! Kinder
einer jeden Generation glauben,
dass die Welt schlecht ist und vieles nicht funktioniert. Als Ursache
kann es nur eine Antwort geben:
Weil die Menschen der Elterngeneration nicht dazu fähig
waren.
Die Eltern heute kennen alle
Codes der Popmusik. Es ist wie
im Märchen vom Hasen und dem
Igel: Sie sind immer schon da.
Erleben sie das auch so?
Kaminer: Da haben wir eine komplizierte Situation. Wir hören viel
Musik zu Hause, deshalb kennen
unsere Kinder auch aus früheren
Zeiten unsere Vorlieben. Aber sie
haben ihre eigenen Interessen.
Mein Sohn hört gerne Rap, war
beim Splash!, diesem Rap-Festival.
Er bestreitet, dass ich etwas davon
verstehe. Meine Tochter war beim
Dockville in Hamburg. Wir haben
inzwischen auch die Rollen
gewechselt, bekommen viel mehr
Musik von den Kindern, als sie von
uns hören. Und ich muss sagen:
Da ist viel Neues dabei.
Interview: Jürgen Wittner
FRANKFURT, BATSCHKAPP
6. 1., 20 Uhr
69
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13. – 18.01.2015
FESTHALLE FRANKFURT
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Mousonturm Frankfurt
SILVESTER
31.12.
FRANKFURT
31.12. FRANKFURT
Jahrhunderthalle
Festhalle
09.01. FRANKFURT Jahrhunderthalle
22.01. FRANKFURT Alte Oper
22.02. FRANKFURT Jahrhunderthalle
18.01. FRANKFURT Jahrhunderthalle
PREMIERE
04.02 FRANKFURT Jahrhunderthalle
24.02. FRANKFURT Alte Oper
18.01.2015 NICOLAI FRIEDRICH BAD HOMBURG Kurtheater
16.01.2015 U-BAHN KONTROLLÖRE FRANKFURT Alte Oper
17.01.2015 NICOLAI FRIEDRICH FRANKFURT Alte Oper
08.02.2015 FLORIAN SCHROEDER BAD HOMBURG Kurtheater
20.+21.02.2015 BÜLENT CEYLAN FRANKFURT FRAPORT Arena
22.02.2015 JOHANNES SCHERER & BODO BACH OBERURSEL Stadthalle
27.02.2015 ROLF MILLER OBERURSEL Stadthalle
19.03.2015 HÖHNER OBERURSEL Stadthalle
22.03.2015 ATZE SCHRÖDER FRANKFURT Fraport Arena
06.+07.05.2015 MAX RAABE & PALAST ORCHESTER FRANKFURT Alte Oper
15.05.2015 PAUL PANZER FRANKFURT Jahrhunderthalle
17.05.2015 STEFFEN HENSSLER FRANKFURT Jahrhunderthalle
03.06.2015 DIE DREI FRAGEZEICHEN FRANKFURT Festhalle
17.09.2015 DR. E. VON HIRSCHHAUSEN FRANKFURT Alte Oper
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sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen TICKETHOTLINE 06073-722 740
Freischwimmer
2014/15
FRANKFURT, MOUSONTURM
9.–17. 1.
Das Freischwimmerabzeichen er hielt früher, wer a) 15 Minuten in
tiefem Wasser schwimmen konnte
und b) sich traute, aus einem
Meter ins Wasser zu springen. Ein
erster Nachweis für Kinder und
Jugendliche, dass sie sich im nassen Element behaupten konnten.
Und auch das Freischwimmer
Festival ist solch ein Sprung ins
kalte Wasser: Die Berliner
Sophiensæle, das Düsseldorfer
FFT, der Frankfurter Mousonturm,
das Zürcher Theaterhaus Gessnerallee sowie brut Wien beauftragen
junge Künstler an der Schnittstelle
zwischen Theater, Performance,
Live Art, Bildender Kunst, Musik,
Film und Neuen Medien, Projektskizzen einzureichen, die an den
beteiligten Häusern realisiert werden und dann durch die koproduzierten Theater touren. Aktuell dabei: Stücke von Hendrik Quast,
Stefanie Sourial sowie Iva
Sveshtarova und Rose Beermann.
70
Foto: © Jorg Baumann
Theater
Das schwarze
Wasser
MANNHEIM,
NATIONALTHEATER ab 10. 1.
Mannheim entwickelt sich immer
mehr zur bedeutenden Adresse
für neue Stücke. Jetzt: die Uraufführung von „Das schwarze
Wasser“, dem neuen Stück von
Ronald Schimmelpfennig. Dessen
Stücke werden sonst am Wiener
Burgtheater oder am Deutschen
Theater Berlin auf die Menschheit
losgelassen, was zeigt, mit wem
sich die Mannheimer hier auf
Augenhöhe bewegen, weswegen
die Regie auch in den Händen
von Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski liegt. Inhaltlich
haben wir es wie so häufig bei
Schimmelpfennig mit einem Figurentableau zu tun, Menschen,
deren Wege sich trennen und
unerwartet wieder kreuzen – „Alles
in Ordnung? Ja, sagt er, aber von
diesem Tag an ist nichts mehr in
Ordnung, nichts.“ Im Gegensatz
zu seinen früheren, noch postdramatisch strukturierten Stücken
nähert sich der 47-jährige Autor
spätestens seit seinem Erfolgsstück „Der goldene Drache“
(2010) einer traditionelleren
Theaterform an, von heute sind
seine Stücke aber weiterhin.
+F_s70s71_theater.kab_+F_70s71_theater 09.12.14 10:05 Seite 71
1822-Forum
Theater
Galerie . Kunstförderung . Engagement – seit 1970.
Programm 2015
13. 1. – 21. 2.
Annika van Vugt
(Malerei)
Il-Jin Atem Choi
(Installation)
Martin Wenzel
(Malerei und Objekte)
Tom Król
(Malerei)
Foto: © Birgit Hupfeld
Verena Friedrich
(Installation)
Schauspielhaus Frankfurt
Die Blechtrommel
FRANKFURT, SCHAUSPIELHAUS ab 11. 1.
Eigentlich hätte Günter Grass’ „Die Blechtrommel“ schon im Oktober auf die Bühne des Frankfurter Schauspielhauses kommen sollen, doch
Regisseur Konstantin Bogomolov vom Moskauer
Künstlertheater verletzte sich, weswegen die
Premiere bis zu dessen Genesung verschoben
wurde. Mit derselben scheint es nicht gut voranzugehen, jedenfalls ist am Main überhaupt
nicht mehr die Rede von Bogomolov als Regisseur, das Stück, das jetzt zur Premiere kommt,
ist eine ganz neue Inszenierung, die von Intendant Oliver Reese verantwortet wird. Der gelernte Dramaturg führt zwar immer mal wieder
Regie, allerdings meist bei kleinformatigeren
Produktionen. Bei Grass’ Schelmenroman vor
Holocaust-Kulisse konzentriert er sich auf die
Schauspieler, namentlich auf Nico Holonics als
Oscar Matzerath, der die Welt als unrettbare
Zumutung begreift und sich weigert, vollwertiger Teil derselben zu werden. „Verführer und
Verführter, Mahner und Mitläufer, Drückeberger und Rebell“ ist dieser Oscar, der die desaströse Welt beobachtet ohne sich wirklich
mit ihr auseinanderzusetzen. Nur schade, dass
wir nie erfahren werden, ob Bogomolov eine
ähnliche Perspektive gewählt hätte.
Isabel Friedrich
(Malerei)
Yuki Kishino
(Konzeptkunst)
Die lächerliche
Finsternis
WIESBADEN, STUDIO ab 10. 1.
„Die lächerliche Finsternis“ ist das Stück der
Stunde. Auf unzähligen Bühnen ist Wolfram
Lotz’ Text diese Saison zu sehen, was vor allem
deswegen verwundert, weil es sich hier überhaupt nicht um ein Theaterstück im eigentlichen
Sinne handelt. Autor Lotz bezeichnet „Die lächerliche Finsternis“ als Hörspiel, aber in Wahrheit
hat man es hier mit einer Fortschreibung von
Joseph Conrads Roman „Das Herz der Finsternis“ und Francis Ford Coppolas Film „Apocalypse
now“ zu tun, die deutsches Militärengagement
in Afghanistan mit der Ebola-Krise und somalischen Piraten am Horn von Afrika verknüpft
und das auf den strukturellen Rassismus des
deutschen Theaters und die gutwillige Naivität
des Bildungsbürgertums treffen lässt, hochironisch und mit allen postdramatischen Wassern
gewaschen. In Wiesbaden führt Felicitas Braun
Regie, bis vor kurzem Assistentin am Burgtheater, die in Wien auch schon eigene Inszenierungen zeigte, zuletzt aber eine Nummer
kleiner arbeitete: In Oldenburg verantwortete
sie die deutschsprachige Erstaufführung von
Tim Price’ „Protestsong“.
71
1822-Forum
Fahrgasse 9, 60311 Frankfurt
www.frankfurter-sparkasse.de/forum
Öffnungszeiten:
Di – Fr 14 – 18 Uhr
Sa
13 – 16 Uhr
www.facebook.com/FrankfurterSparkasse
+F_s72s79_klubs.kab_+F_s72s79_klubs 10.12.14 09:49 Seite 72
Klubs + Konzerte
Gregor Meyle
Bernard Allison Group
Paul McCartney, Bruce Springsteen, Eric Clapton … Gregor Meyle? Jawohl, seit
diesem Jahr kann unser Gregor in einer Reihe mit den größten Musikern aller
Zeiten genannt werden – denn der deutsche Singer/Songwriter hat ein Album in
den heiligen Hallen der Avatar Studios aufgenommen. Das Ergebnis hört auf den
Namen „New York – Stintino“ und begleitet den charmanten Wortakrobaten auf
seiner ausgedehnten Clubtour.
Das langersehnte neue Album des singenden Gitarrenjazzers
Bernard Allison funktioniert nach dem Patchworkprinzip: „In the
Mix“ birgt neben eigenen Stücken auch rockig-swingende Interpretationen von Colin-James-Songs sowie Kompositionen seines
Vaters, der Bluesgröße Luther Allison. Wer Allison Junior plus
Band nach sechs Jahren Pause wieder live erleben will, sollte
sich auf eine gitarrenlastige Bluesshow im Zeichen des Memphis-Soul einstellen.
ASCHAFFENBURG, COLOS-SAAL 19. 1., 20 Uhr
Jeansjacken- und Tollenträger, haltet euch bereit: Im Januar
fegt Deutschlands bekannteste Rockabilly-Kapelle durch die
Nation und hinterlässt eine Spur der guten Laune. 1985 für ein
Schulfestprojekt gegründet, versorgen Boppin‘ B die Fangemeinde des althergebrachten Rock’n’Roll schon seit 30 Jahren
mit schmissiger Tanzmusik. Der Altrockerstatus bleibt der Truppe dank des neuen Sängers Sebastian Bogensperger (29) dennoch erspart.
72
Foto: K.O.K.S.
Boppin’ B
Die Fantastischen Vier
FRANKFURT, FESTHALLE 22. 1., 20 Uhr
Wir schreiben das Jahr 1989: Vier Schwaben ziehen aus, als
erste HipHop-Band der Republik die deutsche Musiklandschaft
zu verändern. 25 Jahre später firmieren Smudo, Thomas D,
And.Ypsilon und Michi Beck noch immer erfolgreich als Die Fantastischen Vier. Es darf Silberhochzeit gefeiert werden! Den
Sound für die Party liefert das Quartett gleich selbst, mit Songs
wie „Die Da!?!“, „Sie ist weg“, „MfG“ oder „25“ bringen die Jubilare die Menge bestimmt zum Tanzen.
Foto: FKP Scorpio
Foto: Lisa Gray
ASCHAFFENBURG, COLOS-SAAL 20. 1., 20 Uhr
Foto: Sebastian Sach
MANNHEIM, CAPITOL 14. + 15. 1., 20 Uhr
+F_s72s79_klubs.kab_+F_s72s79_klubs 10.12.14 09:49 Seite 73
Klubs + Konzerte
JAHRHUNDERTHALLE
FRANKFURT
Corvus Corax
IM JANUAR
FRANKFURT, BATSCHKAPP 22. 1., 20 Uhr
Ein Vierteljahrhundert zelebrieren die Mannen von Corvus Corax nun
schon das dunkle Zeitalter – und werden dafür weltweit von Liebhabern
der Mittelaltermusik goutiert. Begonnen haben die selbsternannten
Könige der Spielleute 1989 als belächeltes Straßenduo in Ostdeutschland. 25 Jahre später gehen sie mitsamt Schalmei und Dudelsack auf
Jubiläumstour. Allerdings demokratischer, als es im Mittelalter zuging:
Die Fans bestimmen, welche Songs gespielt werden.
03|01
05|01
09|01
Die Zauberflöte
The Ten Tenors
Das Phantom der
Oper
13|01
The Blues Brothers
15|01
Urban Priol
16|01
Die Nacht der Musicals
17|01
Manowar
18|01
The Sound Of Classic
Motown
22-23|01 Dieter Nuhr
24|01
Ralf Schmitz
25|01
Staatliches Russisches Ballett Moskau - Schwanensee
30|01
Kontraste - Musik
und Eurythmie
31|01
Sissi. Liebe, Macht
und Leidenschaft
Andy McKee
Foto: A.S.S. Concerts
DARMSTADT, CENTRALSTATION
27. 1., 20 Uhr
Seitdem Andy McKee 2006
zustimmte, seine Videos auf Youtube zu veröffentlichen, sorgt er
für reihenweise aufgerissene
Augen und Münder. Kein Wunder, denn wenn die Finger des
US-amerikanischen Virtuosen
über die Saiten seiner Akustikgitarre fliegen und die abstraktesten Dinge anstellen, bleibt nur
eines zu sagen: wow. Hoffentlich
bleibt McKee bei 200 Shows im
Jahr von einer Sehnenscheidenentzündung verschont …
TICKETS SICHERN
Foto: A.S.S. Concerts
GROSSKARLBACH, FANKS BODEGA 24. 1., 20 Uhr
07+08|04 The Australian
Pink Floyd Show
Foto: Herbert Schulze
Jon Gomm
Foto: A.S.S. Concerts
29|03 Rock meets Classic
21-23|04 Best of Rock
The Ballet
Um wirklich glauben zu können, was Jon Gomm mit seiner Gitarre
veranstaltet, reichen Youtube-Videos nicht aus – man muss ihn
live gesehen haben. Der britische Virtuose erzeugt auf seinen
sechs Saiten zur gleichen Zeit Basslines, Trommelklänge und mitreißende Melodien. Technische Angeberei? Keineswegs: Im Vordergrund stehen stets Gomms gefühlvoller Gesang und seine brillanten Kompositionen.
NEU IM VORVERKAUF
28|06
Jackson Browne
25|09
Volker Pispers
23|01|16 Manowar
73
Tickets unter www.Ticketmaster.de
01805 - 36 01 240*
Weitere Infos unter www.jahrhunderthalle.de
*(0,14€/Min. aus dem dt. Festnetz / max. 0,42€/Min. aus dem dt. Mobilfunknetz)
+F_s72s79_klubs.kab_+F_s72s79_klubs 10.12.14 11:17 Seite 74
Klubs + Konzerte
Kensington
Fritz Kalkbrenner
FRANKFURT, SANKT PETER 3. 2., 20 Uhr
FRANKFURT, BATSCHKAPP 29. 1., 20 Uhr
WIESBADEN, SCHLACHTHOF 30. 1., 20 Uhr
„Born all in the dark wormy earth, cold specks of fire, evil, lights shining
in the darkness”, so heißt es in James Joyces unsterblichem Literaturklassiker „Ulysses”. Die Kanadierin Al Spx scheint die Wirkmacht dieser
Worte mit der Musik, die sie als Cold Specks macht, aufzugreifen. Ihr
düster brodelnder, von Elektronik durchzogener Folk klingt im Wechsel
abgründig und überraschend zart – und von eben diesem Kontrast leben
ihre Songs.
74
Wingenfelder
ASCHAFFENBURG, COLOS-SAAL 4. 2., 20 Uhr
Wingenfelder, das sind die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, ihres
Zeichens Gründer der Hannoveraner Rockinstanz Fury In The Slaughterhouse. Nachdem sich die Band 2008 auflöste, schlug das Geschwisterpaar musikalisch einen neuen Weg ein: den des Deutschpops. Das
Ergebnis ist auf ihrer aktuellen Platte „Selbstauslöser“ zu hören, welche
das Duo mit seinem Kumpanen Norman Keil nun erstmals in akustischem Gewand präsentiert.
Foto: Undercover Entertainment
Cold Specks
Foto: Steve Gullick
Foto: Torben Conrad
Foto: Rutger van der Bent
Das niederländische Quartett Kensington erlebte im vergangenen Jahr einen Höhenflug, der unter anderem drei 3FMAwards und einem MTV European Music Award umfasste. Als
dann noch Jack Wolfskin anklopfte, um ihren Song „Home
again“ in ihrer Werbekampagne zu verwenden, war spätestens klar, dass wir ihre majestätischen Poprockhymnen noch
häufiger zu hören bekommen würden. Mit „Rivals“ erscheint
nun das dritte Album der Utrechter Senkrechtstarter.
Die Berliner Szene schlägt sich in Clubs die Nächte um
die Ohren, um Job und Alltag zu vergessen. Fritz Kalkbrenner tut das Gleiche – und bezweckt damit genau
das Gegenteil, nämlich berufliche Weiterbildung. Denn
auch wenn man mit seinem Bruder die vielleicht größte
Hymne („Sky and Sand“) der Nullerjahre gelandet hat,
muss ein Produzent nach vorn schauen. Mit der Gabe,
Dance und Pop perfekt zu fusionieren, hat der vielbeschäftigte Berliner gute Aussichten …
+F_s72s79_klubs.kab_+F_s72s79_klubs 10.12.14 09:49 Seite 75
Klubs + Konzerte
Lasse Matthiessen
60388 Frankfurt/Main | Gwinnerstraße 5
Telefon: 069 95218410 | email: info@batschkapp.de
Kartenservice: 069 9443660 + 296929
Tickets bequem zu Hause ausdrucken: www.batschkapp.de
HEIDELBERG, KULTURHAUS KARLSTORBAHNHOF 5. 2., 20 Uhr
Di 06.01. WLADIMIR KAMINER Neues Programm:
"Coole Eltern leben länger" • bestuhlt
Skandinavischer Minimalismus ist angesagt wie nie. Gute Voraussetzungen für
Lasse Matthiessen, denn der Däne mit Wohnsitz in Berlin mag es simpel – und
gerade das macht die Qualität seiner Musik aus. Mit ruhiger Stimme und meist
akustischen Arrangements ringt er Kritikern Vergleiche mit Bon Iver, Sufjan Stevens oder gar Bob Dylan ab. Seine aktuelle LP „Wildfires“ hat Matthiessen mit
Crowdfunding finanziert – ein Trend jagt den nächsten.
Mi 07.01. LUKE MOCKRIDGE "I’m Lucky, I’m Luke"
bestuhlt
AUSVERKAUFT
Do 08.01. DIE LOCHIS AUSVERKAUFT
Do 15.01. PRINZ PORNO "pp = mc2" Tour 2015
Support: Credibil
AUSVERKAUFT
Mo 19.01. TON STEINE SCHERBEN
"Ding Ding Dang Dang Tour 2015"
Di 20.01. Kikeriki Theater Auf Tour:
DEPPENKAISER AUSVERKAUFT
Mi 21.01. Kikeriki Theater Auf Tour:
DEPPENKAISER • Zusatztermin
Do 22.01. CORVUS CORAX
m25 Jahre Corvus Corax – Die Jubiläumstour
So 25.01. LAITH AL-DEEN Was wenn alles gut geht - Tour
Di 27.01. CURSE "Uns Tour 2015"
Mi 28.01. CALIBAN LIVE 2015
Plus Special Guests: Bury Tomorrow, Dream On,
Dreamer & Any Given Day
Do 29.01. FRITZ KALKBRENNER
"Ways Over Water Tour 2015"
Sa 31.01. GÖTZ WIDMANN
DISCOS & SPECIAL PARTYS
Sa 03.01. ALLES 90ER (Rock, HipHop, Grunge, Crossover, Pop Trash)
Fr 09.01. SCHLAGERFIEBER (Schlager, NDW, Deutscher Hip Hop
& Rock) ) mit dem Schlagerschlingel-DJ-Team
Sa 10.01. DIE 2000er PARTY (Pop, Indie, Hits, Trash)
Sa 17.01. OHRWÜRMER SIND MEINE LIEBLINGSTIERE
Fr 23.01. AMERICAN PIE PARTY – JETZT WIRD GEFEIERT
Foto: TV Noir
(90s, 80s, 00s, Partyclassics, Collegerock)
Sa 24.01. FETTE BEATS Die XXL Hip Hop Party
ANDERE VERANSTALTUNGSORTE
Mo 26.01.
Mo 26.01.
Mo 02.02.
Mi 04.03.
Sa 28.03.
Mi 03.06.
Sa 18.07.
Mo 16.11.
TIM BENDZKO +4 • Capitol Offenbach AUSVERKAUFT
DIE ANTWOORD • Stadthalle Offenbach
THE KOOKS • Stadthalle Offenbach
KRAFTKLUB • Jahrhunderthalle Frankfurt
STEVEN WILSON • Hugenottenhalle Neu-Isenburg
FARIN URLAUB RACING TEAM Jahrhunderthalle Ffm.
UDO LINDENBERG • Commerzbank-Arena Frankfurt
FETTES BROT • Maimarktclub Mannheim
60313 Frankfurt am Main | Kurt-Schumacher-Str. 45
Telefon 069 20650 | internet: www.konstabler.com
Do 08.01. GOITZSCHE FRONT "Aus Ruinen Tour 2015"
Do 15.01. UNZUCHT "Venus Luzifer"
Gäste: Death Valley High
Foto: Mathias Bothor
Andreas Bourani
Fr 16.01. KUULT
So 18.01. EMERGENZA – Der Newcomer Bandcontest
Vorrunde • Bands: Ira Antea, Smooth & Juanito, Unique,
Sma(sh)it!, Firestorm, Steven Café, Vanilla Junction,
Shortless
Mo 19.01. GOD DAMN
Mi 21.01. SILLA "Audio Anabolika" Tour 2015
Gäste: Blut & Kasse
Fr
So
Di
Fr
LUDWIGSHAFEN, FEIERABENDHAUS 7. 2., 20 Uhr
23.01.
25.01.
27.01.
30.01.
CYMBALS EAT GUITARS
MEGAHERZ Zombieland Tour 2015
BOPPIN' B Releaseparty
mainova-heimspiel:
THE TEX AVERY SYNDROME + special guests
DISCOS & SPECIAL PARTYS
Andreas Bouranis Weg zum Erfolg war ein steiniger: Der Wahlberliner mit ägyptischen
Wurzeln hat einen Schulabbruch hinter sich, saß auf unveröffentlichtem Material, putzte
etliche Klinken. Gut, dass Universal 2010 das Talent des heute 30-Jährigen entdeckte
und die warme Stimme, die kluge Fragen stellt und sich sanft über eingängige Popmelodien legt, auf Platte bannte. Mit dem Zweitling „Hey“ vertraut das Majorlabel weiterhin
auf das Potenzial des Singer/Songwriters.
Sa 03.01. BRITPOP STRIKES AGAIN DJ Why-T
Fr 09.01. ATOMIC PARTY (Indiepop, Indierock, Britpop, Elektro, uvm.)
mit DJ Pol + Gästen
Sa 10.01. THE FIRST REBIRTH (Techno & House Classics)
Specal Guest: JAM EL MAR (Jam & Spoon!)
Sa 17.01. HOMECOMING II @ Nachtleben Frankfurt
(Breaks, House, Urban Bass Music) mit Pasch (Urban Breaks,
Mixmag Germany), PhoTone (Frankfurt) & very special guest
Fr 23.01. THE DEAD KENNYS PARTY
75
(Batcave, Postpunk, Minimal, 80ies) mit DJ Dead-Stefan
Sa 24.01. TANZTRIEB (Playing: Techno) Eintritt ab 18 Jahren
Sa 31.01. DÉJA VU mit Heinz Felber und Angelika Hefner
+F_s72s79_klubs.kab_+F_s72s79_klubs 10.12.14 09:49 Seite 76
Klubs + Konzerte
Ida Gard
BAD HOMBURG, SPEICHER 13. 2., 20 Uhr
Alexa Feser
FRANKFURT, DAS BETT 14. 2., 20 Uhr
Mit ihren sehnsuchtsvollen Klavierballaden supportete Alexa
Feser im Sommer noch Adel Tawil – nun wird es Zeit, sich bei
einer eigenen Headlinertour zu behaupten. Das dürfte für die
blonde Wahlberlinerin, die mit ihrem Talent bereits gestandene
Künstler wie Udo Lindenberg, Roger Cicero und Maxim beeindruckte, kein Problem sein. „Gold von morgen“ lautet der Titel
ihres Debütalbums, auf dem Feser mal leise, mal laut die deutsche Sprache zum Glänzen bringt.
76
Foto: Warner Music
Foto: Deborah Lopez
Foto: PRK
Im Video zum Titelsong ihres neuen Albums „Doors“ steht Ida Gard
vor einer verschlossenen Tür, ringsherum nichts als Wald. Auf ihre
Karriere kann diese Metapher nicht anspielen – denn seit der Veröffentlichung ihres Debüts stehen der jungen Sängerin aus Kopenhagen alle Türen offen. Wer Gards markanten DIY-Indiepop – gepaart
mit ihrem sonnigen Gemüt – einmal live erlebt hat, versteht warum.
+F_s72s79_klubs.kab_+F_s72s79_klubs 10.12.14 09:49 Seite 77
Klubs + Konzerte
Lionel Richie
FRANKFURT, FESTHALLE 16. 2., 20 Uhr
Chima
Foto: Yves Borgwardt
Foto: PRK
Foto: PRK
Die „All the Hits all Night long“-Tour führt Soulpoplegende Lionel
Richie für 31 Konzerte durch zwölf Länder. Natürlich können wir
allein schon den titelgebenden Song blind und rückwärts beim Sackhüpfen mitsingen – das bemerkenswerte Liedgut des 65-Jährigen ist
unsterblich. An Deutschland schätze Richie insbesondere das enthusiastische, ständig mitsingende Publikum. Wo der Mann Recht hat …
DAS NEUE ALBUM
POSTCARDS
FRANKFURT, SANKT PETER 20. 2., 20 Uhr
AB 07.11.14
ÜBERALL ERHÄLTLICH
Die Zeiten der „Stille“ sind vorbei – und die der Selbstzweifel und
Ängste ebenfalls. Chimas neues Album trägt den robusten Titel
„Steine und Elefanten“ und gibt Antworten, statt Fragen zu stellen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass der gefühlvoll angesoulte
Deutschpop des Frankfurters nigerianischer Abstammung der Vergangenheit angehört, im Gegenteil: Chimas Songs versprühen
noch immer Leichtigkeit und Frische.
Tour im Frühjahr 2015, mehr Infos auf:
www.mrsgreenbird.com
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Klubs + Konzerte
Erik Penny
FRANKFURT, NACHTLEBEN 24. 2., 20 Uhr
Konzertvorschau
5. 3. Brotfabrik, Frankfurt
16. 1. Colos-Saal, Aschaffenburg
Boppin’ B
21. 1. Capitol Mannheim
Mannheim
27. 1. Nachtleben, Frankfurt
Cold Specks
26. 1. Alte Feuerwache
Mannheim
Tom Lüneburger
5. 3. Kulturzentrum dasHaus
Ludwigshafen
Alexa Feser
5. 3. Colos-Saal, Aschaffenburg
7. 3. Capitol Mannheim
Mannheim
Tingvall Trio
7. 3. KFZ, Marburg
Lasse Matthiessen
Hotel Bossa Nova
Kensington
Mick Flannery
3. 2. Die Fabrik, Frankfurt
4. 2. Café Central Weinheim
Weinheim
Andreas Bourani
8. 2. Batschkapp, Frankfurt
Chima
22. 2. Kulturhaus Karlstorbahnhof
Heidelberg
Team Me
5. 3. Kulturhaus Karlstorbahnhof
Heidelberg
6. 3. Schon Schön, Mainz
Archive
5. 3. Batschkapp, Frankfurt
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9. 3. Nationaltheater, Mannheim
10. 3. Schlachthof, Wiesbaden
Femme Schmidt
20. 3. Café Hahn, Koblenz
25. 3. Alte Seilerei, Mannheim
Olli Schulz
25. 3. Batschkapp, Frankfurt
Tim Bendzko + 4
26. 3. Feierabendhaus
Ludwigshafen
Selah Sue
29. 3. Batschkapp, Frankfurt
Hotel Bossa Nova
FRANKFURT, NEUES THEATER HÖCHST 24. 2., 20 Uhr
Der weltgewandte Jazz des Quartetts Hotel Bossa Nova klingt nach
brasilianischer Lebensfreude, lauen Sommernächten und exotischen
Landschaften – kaum zu glauben, dass die Gruppe um Sängerin Liza
da Costa aus dem hessischen Wiesbaden kommt. Der Sound ihres
fünften Albums „Desordem e Progresso“ ist dank freigeistiger Improvisationen und heißer Rhythmen bestens geeignet, um dem kalten
deutschen Winter entgegenzuwirken.
Foto: Frank Widmann
Gregor Meyle
Foto: Saskia Otto
Akua Naru
Foto: Warner Music
Berlin ist ein Magnet für Musiker aus aller Welt. Auch der
Singer/Songwriter Erik Penny aus New York konnte unserer
Hauptstadt nicht widerstehen – und das ist ein Gewinn. Auf seinem neuen Album „Heart bleed out“ kehrt der charismatische
Geschichtenerzähler und Musiker schmerzhaft und berührend
sein Inneres nach außen, um es in feinsinnige Baritonmelodien
und eingängige Gitarrenrhythmen zu kleiden.
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Klubs + Konzerte
The High Kings
ECCO!
MAINZ, FRANKFURTER HOF 25. 2., 20 Uhr
AGENTUR FÜR
KULTURMEDIEN
Energiegeladene Stepptanzeinlagen, Harmoniegesang in Perfektion und typisch irischer Charme sind die Zutaten für die
Folk'n'Roll-Show von The High Kings. Nicht verwunderlich also,
dass die Multiinstrumentalisten ihre Konzerte regelmäßig in
einen tobenden Irish Pub verwandeln. Also eine Pint bestellen
und traditionellen Singalongs lauschen, die das Quartett genauso zum Besten gibt wie eigene Songs vom aktuellen Album
„Friends for Life“.
w w w. e c c o f l y e r. d e
FLYERVERTRIEB
Femme Schmidt
Foto: Warner Music
Foto: PRK
PLAKATIERUNGEN
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Der bunkverlag Hamburg ist Spezialist für Kulturmedien in Print und
Online. Zur Betreuung unserer Kunden in Frankfur t suchen wir eine/n
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COLOS-SAAL, ASCHAFFENBURG 27. 2., 20 Uhr
Auch wenn der Familienname Gegenteiliges vermuten lässt –
die Musik der 24-jährigen Elisa Schmidt ist alles andere als
08/15. Als Femme Schmidt sorgte die Berlinerin mit ihrem
2012er-Debütalbum für Furore – dank provokanter Texte und
lasziver 20er-Jahre-Koketterie. Nun folgt mit „Raw“ eine weitere
Pop-Noir-Platte, auf der Fräulein Schmidt mit gewohnt tiefer
Stimme gegen überraschend raue Gitarren und markige Beats
ansingt.
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Drei Tänzerinnen (blaue Röcke, rote Mieder) (um 1903)
Abb.: Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler, Foto: Peter Schibli, Basel
Ausstellung
Edgar Degas
KARLSRUHE, STAATLICHE KUNSTHALLE
bis 1. 2.
Ballett, Jockeys, Nachtleben: Edgar Degas
(1834–1917) zählte zu den populärsten
Chronisten des Pariser Nachtlebens im 19.
Jahrhundert. Meist wird der Künstler wegen
der zeitlichen Nähe zum Impressionismus,
eingemeindet, was allerdings seinem ganz
eigenen Stil nicht wirklich gerecht wird. Die
Karlsruher Kunsthalle unternimmt den
Versuch, ausgehend von der eigenen DegasSammlung, die Historienbilder des Künstlers
mit seinen populären Darstellungen von
„Tanz, Theater, Bühne und Boudoir“ zu vergleichen.
Solid Signs
Frankfurt ist eine Stadt mit spannender junger
Kunstszene, aber über kurz oder lang ziehen dann
doch alle mit dem Rhein-Main-Gebiet biografisch verbandelten Künstler nach Berlin, nach London oder
gleich nach New York. Die Ausstellungsreihe „New
Frankfurt Internationals“ möchte diese Verbindungen
nicht endgültig kappen und zeigt in Frankfurt und
Wiesbaden „Künstler, die in der Region leben und/oder
hier studiert haben und mittlerweile zu den ,new internationals‘ im Kunstbetrieb zählen.“
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Gunter Deller: fragile fossile (2014, Filmstill)
Abb.: © the artist
FRANKFURT, KUNSTVEREIN 23. 1.–26. 4.
WIESBADEN, NASSAUISCHER KUNSTVEREIN
23. 1.–26. 4.
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Ausstellung
Das besondere Musikerlebnis
Eintauchen in
fantastische Bildwelten
Saul Leiter: Carol Brown, Harper’s Bazaar (ca. 1958)
Abb.: © Estate of Saul Leiter, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
DAY S O F E T E R N I T Y
Saul Leiter
Special Guests:
MIDGE URE
(u.a. Ultravox, Band Aid)
I MUVRINI
SKY DU MO NT
HARDY KRÜGER jr.
FRANKFURT, FOTOGRAFIE FORUM 13. 12.–1. 3.
Kurz vor seinem Tod 2013 erlebte Saul Leiter endlich die
ihm gebührende Anerkennung auch in Europa: 2012 fand in
den Hamburger Deichtorhallen eine große Retrospektive des
US-Amerikaners statt, die Leiter als einen der führenden
Vertreter der Farbfotografie präsentierte, dessen Werke mit
bewussten Licht-Schatten-Abstraktionen eine Nähe zur
Malerei zeigten. Die Hamburger Ausstellung ist jetzt modifiziert im Frankfurter Fotografie Forum zu sehen.
Produziert von Martin
& Giorgio Koppehele für
blu phase media GmbH
Ab jetzt im Handel
3D & 2D Blu-Ray • DVD • CD und
Special Edition 3 Disc Set mit einer
exklusiven Pure Audio Blu-ray
www.lichtmond.de
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Ausstellung
Abb.: Courtesy the artist and ULAE, New York, Colby College Museum of Art, Museum purchase from
the Jere Abbott Acquisitions Fund, 2002.195, Fotografie: ULAE © Terry Winters
Terry Winters
MÜNCHEN, PINAKOTHEK DER
MODERNE 18. 12.–1. 3.
Schon 2003 präsentierte die Pinakothek der Moderne den 1949 geborenen US-Amerikaner Terry Winters,
damals allerdings in erster Linie mit
Zeichnungen. Neben diesen längst
anerkannten Werken ist Winter als
einer der bedeutendsten grafischen
Künstler der Gegenwart noch zu entdecken, gerade weil hier das
Spielerische von Winters Kunst auf
eine extrem strenge Formensprache
trifft: „In seiner Arbeit verbinden sich
Ratio und Intellekt mit dem IntuitivSinnlichen, wobei die grafischen
Techniken in allen ihren experimentellen Facetten ausgelotet werden“,
kündigt das Ausstellungshaus die
Schau an.
Terry Winters: Pattern (2001)
Stephan Huber
Installationsansicht „perfect sculptures“ und „Alte Welt – Neue Welt“
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Foto: Malte Bruns
MÜNCHEN, ERES-STIFTUNG
16. 1.–28. 3.
2008 erhielt der Bildhauer Stephan
Huber den Kunstpreis der Landeshauptstadt München – eine Ehrung, die
ein Licht darauf wirft, dass der 1952
im bayerischen Schwaben geborene
(und bis heute im Ostallgäu lebende)
Huber einer der wenigen aktuellen
Künstler ist, die explizit auf bayerischkatholische Motive zurückgreifen, ohne
dabei ihren Zeitgenossenstatus zu verleugnen. Die Ausstellung „Weltatlas“
zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden Hubers, konzentriert sich allerdings auf seine Auseinandersetzung mit
der Kartografie.
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