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Der T!p
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 KurzT!ps
(ulk) Donnerstag, 15. Januar
2015
Freiheit für Fränk!. Lamperium.
18:00 Uhr // Āmissus - Ein chorisches Selbstgespräch. Theaterraum. 18:30 Uhr //Die Universität
im Spiegel von Stadt, Kirche und
Gesellschaft. ESG. 19:30 Uhr //
Chiemgauer Volkstheater. Zentrum. 20:00 Uhr // Open Jam Session. Zentrum. 20:00 Uhr // Mentorenabschlussparty. Glashaus. 22:00
Uhr // Unity On The Campus.
Mensa. 22:00 Uhr
Freitag, 16. Januar 2015
Āmissus - Ein chorisches Selbstgespräch. Theaterraum. 19:00 Uhr
// Mythos Beethoven, Teil III von
III. Steingraeber-Haus. 19:30 Uhr
// Nie sollst du mich befragen.
Studiobühne. 20:00 Uhr // Mamaladnamala. Zentrum. 20:13 Uhr //
DJ Fab-x Birthday Bash. Borracho.
21:00 Uhr // Ostblockschlampen.
Rosenau. 22:00 Uhr // AfroBeat
by Kwame Partan. Glashaus. 23:00
Uhr // Friedemann & Jan. Suite.
23:00 Uhr
Samstag, 17. Januar 2015
Kino ist Programm: Quatsch und
die Nasenbär-Bande. IwalewaHaus. 14:30 Uhr // Kino ist Programm: Watermark. IwalewaHaus. 17:00 Uhr // Afrikanischer
Abend. ESG. 18:00 Uhr // Galaprunksitzung mit After-ShowParty. Zentrum. 19:11 Uhr // Kino
ist Programm: 5 Zimmer Küche
Sarg. Iwalewa-Haus. 20:00 Uhr //
Kino ist Programm: Love Steaks.
Iwalewa-Haus. 20:00 Uhr // Reigen. Studiobühne. 20:00 Uhr // Resident Party. Borracho. 21:00 Uhr //
Ü30 Party. Herzogkeller. 21:00 Uhr
// Chick‘n‘Beats. Aktienkeller. 22:00
Uhr // La Confianza. Glashaus.
22:00 Uhr // Club der guten Töne.
Suite. 23:00 Uhr
Sonntag, 18. Januar 2015
Akademischer
Gottesdienst:
„Hoffnung“. Stadtkirche. 11 Uhr
// Reigen. Studiobühne. 20:00 Uhr
// Lichtspielhaus – Cinema Asia.
Glashaus. 20:00 Uhr
Montag, 19. Januar 2015
Cultural Kitchen. ESG. 19:00 Uhr //
Ökumenisches Taizé-Gebet. ESG.
20:00 Uhr // Die Rockin Dinos.
Borracho. 17:00 Uhr // Sneak Preview. Cineplex. 20:00 Uhr // Impro
Abend. Glashaus. 20:30 Uhr
Dienstag, 20. Januar 2015
Gemeindeforum mit Planungsnacht für das Sommersemester.
KHG. 18:00 Uhr // Study less, drink
more!. Lamperium. 18:00 Uhr //
Feldpost für Pauline. Studiobühne. 20:00 Uhr // Klavierabend mit
Gilead Mishory. Hochschule für
Evang. Kirchenmusik. 20:00 Uhr //
Sübkültür: Peter Newman. Forum
Phoinix. 20:00 Uhr
Mittwoch, 21. Januar 2015
Figurentheater: Findus zieht um.
RW 21 (Black Box). 16:45 Uhr //
Nie sollst du mich befragen. Studiobühne. 20:00 Uhr
Ihrer leeren
Druckerpatronen
BuchT!p
ab 5,- Euro
Elizabeth Gilbert – Eat,
Pray, Love
„Eat, Pray, Love“ – die Suche
nach Genuss, Hingabe und
Harmonie treibt die Protagonistin dieses Buches, die
zugleich seine Autorin ist,
an und rund um den Globus. Die Orte, die sie dafür
auserwählt hat, sind Italien,
Indien und Indonesien.
(and) Ihren Beginn nimmt
die Geschichte allerdings zunächst in Elizabeth Gilberts
Badezimmer. Kauernd findet
sie sich auf dem Boden desselben wieder, während ihr
Mann schlafend im Ehebett
liegt. Es ist nicht die erste
Nacht, die sie sich von Zweifeln und Zukunftsängsten geplagt um die Ohren schlägt.
Sein Kinderwunsch und die
Begrenztheit ihres gemeinsamen Lebens, das ihr die Luft
zum Atmen nimmt, bringen
sie schließlich dazu, die Scheidung einzureichen. Nachdem
sich diese jedoch länger als
geahnt hinzieht und sie unter
schweren Depressionen leidet, fasst sie einen Entschluss:
Sobald die Scheidung rechtskräftig ist, wird sie sich auf
Quelle: www.berlinverlag.de (Taschenbuch 9,99€)
eine Reise zu sich selbst und
ihrem ganz persönlichen
Glück aufmachen.
Ein Jahr wird sie der Suche
nach Genuss, Hingabe und
Harmonie widmen. Zu gleichen Teilen wird sie hierzu
Italien, Indien und Indonesien
bereisen, da sich diese Nationen auf ebendiese „Tugenden“
oder „inneren Einstellungen“
besonders gut zu verstehen
scheinen. Während in Italien der kulinarische Genuss
und die Unbeschwertheit im
Zentrum stehen, gelten im
indischen Ashram ganz andere Werte und Vorstellungen. Hier übt sie sich in Yoga
und Meditation, übernimmt
leichte Arbeiten und setzt sich
in diesem Rahmen mit sich
selbst und ihren mitunter plagenden Gedanken auseinander. Allmählich gelingt es ihr,
zu innerer Ruhe zu gelangen
und Frieden mit sich selbst zu
schließen. Um beide Einstel-
lungen miteinander zu vereinbaren, darf ihre letzte Station
in Indonesien nicht fehlen.
Die ganze Reise, die sie an ihre
eigenen Grenzen und darüber
hinaus treibt, erzielt den gewollten Effekt, sodass sie sich
schließlich fragen muss: „Warum bin ich mein Leben lang
dem Glück nachgejagt, wo
die Seligkeit doch immer zum
Greifen nah war?“.
Doch auch mit anderen Einsichten und Lebensweisheiten
wartet die Erzählung. Manchmal augenzwinkernd und sich
selbst nicht zu ernst nehmend,
dann wieder melancholisch
und tiefsinnig präsentieren
sich diese. Nach einer zunächst tristen und grauen
Realität wird zudem ein schillernd farbiges Bild von den
Schauplätzen gezeichnet, das
unglaubliche Reiselust weckt
und den Wunsch auslöst,
man selbst wäre an der Stelle
der Autorin und würde eine
solche Reise unternehmen.
Menschen unterschiedlichster
Herkunft und Ansichten denen sie begegnet, verstärken
diesen Eindruck. Ein wertvolles Buch, das dem Leser die
Möglichkeit vor Augen führt,
wirklich etwas zu verändern.
Entdeckt die Muse in euch!
Veranstaltungstips für die nächsten Tage
(ulk) Open Jam Session im Zentrum
Hobbymusiker aufgepasst! Diesen
Donnerstag startet eine neue Veranstaltungsreihe im Zentrum: die
Open Jam Session. Ab Januar wird
einmal im Monat die Kleinkunstbühne in eine Open Stage verwandelt. Das Beste: Drums, Mics, Keys
und Amps sind vorhanden. Ihr
müsst nur eure Instrumente mitbringen und los geht’s. Das ZentrumTeam möchte damit allen Bands und
auch Solomusikern aus Bayreuth
und dem Umland eine Plattform bieten. So könnt ihr in ungezwungener
Atmosphäre anderen Musikern und
Musikinteressierten eure eigenen
Projekte vorstellen. Die Bühne soll
jedes Mal von ein bis zwei Bands eröffnet werden, die sich vorher unter
info@das-zentrum.de angemeldet
haben. Danach bietet sich die Möglichkeit, gemeinsam auf der Bühne
zu jammen oder einfach im Foyer
der Kleinkunstbühne gemütlich ein
kühles Bierchen zu trinken.
darf an diesem Abend jeder auf
die Bretter, die die Welt bedeuten.
Schaulust e.V. will euch gemeinsam
und auch allein mitnehmen auf
eine rasante Tour durch kurze und
knackige Szenen, Witze, Spiele und
Sketche, in denen man vollkommen
zwanglos das Theatertier in sich
entdecken kann. Der Eintritt ist frei
und wie steht es so schön auf der
Impro-Abend im Glashaus
Facebook-Seite der Veranstaltung:
Für alle Theater-Gucker und The- Wie könnte man sich besser von den
ater-Macher, bietet das Glashaus traumatisierenden ersten Tagen des
zusammen mit Schaulust e.V. die neuen Jahres erholen?
perfekte Möglichkeit. Beide laden
am Montag um 20 Uhr zum Imp- Āmissus - Ein chorisches Selbstgeroabend ins Glashaus ein. Frei nach spräch
dem Motto „Drei – Zwo – Risiko“ „Ein Ausschnitt. Ein Augenblick. Ein
Quelle: kuh
Blick in den Kopf eines Menschen,
der mit der Verarbeitung verschiedenster Verluste kämpft. Wir sehen,
wie er um sich schlägt und dabei
sich selbst trifft. Wir hören von seinen Ängsten und Hoffnungen. [...]
Gewinnen und verlieren, hinfallen
und wieder aufstehen und dabei
möglichst nicht den Verstand verlieren.“ – so wird das neuste Stück,
das aktuell im Theaterraum zu sehen ist beschrieben. Es geht um die
5 Phasen der Trauer. Wer nun Lust
bekommen hat, sich das Stück anzusehen, hat entweder am 15. 01 um
18:30 Uhr oder am 16.01 um 19 Uhr
die Gelegenheit. Anmeldung unter
amissus.chor@web.de, Eintritt ist frei.
­– Impressum –
Der T!p
s T!p-Rätsel
„Vor mir auf dem Tisch habe ich mehrere Uhren nebeneinander in eine Reihe gestellt.
Zwei der Uhren sind Kuckucksuhren.
Eine Kuckucksuhr ist die neunte Uhr von rechts.
Die andere ist die sechste Uhr von links.
Zwischen den beiden Kuckucksuhren stehen genau drei andere Uhren.
Wie viele Uhren stehen mindestens auf dem Tisch?“
Diesmal zu gewinnen: Ein 10€ Gutschein für das Café Schnittchen in Bayreuth
Lösung bis Sonntag an: raetsel@tipbt.de
Lösung letzter Woche: „41“ - Genauere Informationen findet ihr online bei uns unter www.tipbt.de
Gewinner:
Julia Steven
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.(Gewinnchance 1:30) Redaktionsschluss: Redaktionskonferenz: Die einzige wöchentliche unabhängige Studentenzeitung Bayerns
Sonntag 16 Uhr
Montag ab 18 Uhr im S 125 (GW I).
Neue Interessenten sind immer willkommen.
Anschrift: Chefredaktion:
Der Tip • FAN • Universität
Universitätsstraße 30 • 95440 Bayreuth
E-Mail: chefredaktion@tipbt.de • Internet: www.tipbt.de
Redaktion: Fotograf:
Finanzen & Marketing:
Layout: Webmaster:
Lektorat: Rätsel:
Druckerei: Auflage:
Patricia Bischof (pab), Korinna Netz (kn), Yaniv Ginati (yg), Alina Steffan (ast), Lars Markthaler (lm), Ivailo Kamenov (ik), Nadine Pelkmann (np), Robin Rüther (ror), Andrea Weidner (aw), Luisa Reisinger (lur), Michael Buchhorn (mbu), Larissa Schmidt (las), Hannah Friedrich (hf), Christina Meyer (crm), Johanna Buchholz (jb), Simone Gick (sg), Anneke de Kemp (and), Thomas Nagl (tn), Sophia Babl (sob)
Ulla Kaltenhauser (ulk), Ulrike Kuhrt (kuh) V.i.S.d.P, Sebastian Schirner (ses)
Marc Grimm (mg)
Sandra Kleß (skl), Mirjam Frank (mif), Viola Melzner (vim)
Ulrike Kuhrt (kuh), Vera Kraus (kv)
Jan Rollmann (jau)
Ann-Kristin Stock (aks), Simone Gick (sg), Lisa Marzi (lim)
Nicolas Hilberg (n)
J.M. Weyh (Kemnath)
1400 Stück
Die einzelnen Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Gesamtredaktion wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Artikel
und Leserbriefe in gekürzter Form zu veröffentlichen. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Haftung übernommen.
Druckertankstelle
Die Befüller der 1. Stunde
Der T!p
Nous sommes Charlie!
15. Januar 2015 • Nr. 546
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45. Semester • www.tipbt.de
Wie, Wo, Was–Pegida
 Vorwort
Warum es zu einfach ist Dagegen und zu schwer ist Dafür zu sein
Von Ivailo Kamenov
Im Grunde genommen geht
man davon aus, dass die
Zeit rund um Weihnachten und Silvester besinnlich
und heilig sein soll. Man
verbringt
wunderschöne
Tage zu Hause mit der Familie, deren Mitglieder viele von uns ein ganzes Jahr
nicht mehr gesehen haben.
Wir freuen uns, weil wir
in der Heimatstadt oder in
dem Heimatdorf sind, egal
wo sie liegen. Alles ist rosa
und fast perfekt, der Unistress wird von den mehreren
Feiertagen
ausgeblendet,
man kann ruhig ausschlafen
und Mutti macht ein reichliches Frühstück. Soweit
passt alles. Nun ist auch
2015 bereits da! Lasst uns
soviel wünschen, wie es nur
geht! Nur Gesundheit und
Glück reichen bei weitem
nicht. Damit wir zufrieden
und froh sind, bräuchten
wir doch auch Geld, einen
neuen und besser bezahlten
Job, beste Noten und die
geilsten Partys, die es gibt!
Ist das etwas zu viel verlangt, kann das sein?
Der Mensch ist wohl das
einzige Tier, das aus seinen eigenen Fehlern nichts
lernt. Ich muss jetzt an ein
konkretes Foto denken,
das neulich in den sozialen
Netzwerken populär geworden ist. Als Zitat steht
darauf „Getting really tired
of the same New year, new
me bullshit”. Im Hintergrund dreht Robert Downey Jr. die Augen: Das Motto kotzt ihn an. Es wurde
auch mir zuwider, nur eine
Woche nachdem das Frohe
Neue kam. Ein Redaktionsbüro im Herzen des Abendlandes wurde gestürmt und
zwölf Menschen wurden
brutal erschossen. Zwölf
Redakteure und Zeichner,
neben denen 57 Patronenhülsen aufgefunden wurden. Zwölf Künstler, zwölf
Europäer, die für ihr höchstes und heiliges Recht auf
freies Wort und demokratische Meinung standen.
Um dieses Recht haben
viele Generationen vor uns
gekämpft und es für uns
erkämpft. Damit heute der
T!p überhaupt existieren
kann.
Hiermit ein T!p von mir:
Baut bitte in diesem Jahr
zuerst einmal keine Luftschlösser und wünscht
euch doch nicht alles Erdenkliche, sondern nur,
dass wir in Frieden leben
können. Scheint wohl ein
bisschen klischeehaft zu
sein, aber auch mehr als je
wünschenswert!
Wir sind Charlie!
Bayreuther zeigen Solidarität mit Frankreich (Bild vor der Spitalkirche)
Pegida so nennt sich derzeit
eine noch junge und mit äußerster Vorsicht zu genießende Protestbewegung, in
der sich patriotische Europäer gegen die Islamisierung
des Abendlandes (kurz Pegida) wenden und ihren Unmut
bezüglich der Einwanderung
von Flüchtlingen kundtun.
Doch was steckt hinter der
Bewegung und wo kommt
sie her? Warum kann man
entweder Befürworter oder
Gegner von Pegida sein und
nicht das Dazwischen? Kann
es in diesem Fall überhaupt
ein Dazwischen geben?
(ast, kuh) Deutschland ist mal
wieder in Aufruhr, der Grund:
Pegida. Bereits im Oktober
2014 lud die Bewegung zu ersten öffentlichen Demonstrationen und Kundgebungen in
der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ein. Die Masse
an Anhängern versetzte Politik, Kirche und Bevölkerung
gleichermaßen in eine Schockstarre. Pegida verbreitete sich
wie ein Lauffeuer und tat sich
nicht schwer auch in umliegenden und weiter entfernten
Städten in ganz Deutschland
eine Anhängerschaft zu demonstrieren, die auf sich aufmerksam machte. Damit hatte
wohl keiner gerechnet.
Die Ursache dafür liegt mit
Sicherheit in der Unterschätzung einer solchen islamfeindlichen Gruppierung durch die
Politik. Plötzlich fragt sich
alle Welt, wo sich diese Bewegung solange verstecken
und formatieren konnte. Die
Antwort bleibt ungewiss,
die Suche nach dem Guten
an Pegida scheinbar vergeblich und trotz allem schauen
Menschen zu Pegida auf und
sprechen damit eine Thematik
(auch Problematik) an, die die
Politik scheinbar versäumt hat
aufzuklären. Pegida ist Kritik.
Kritik an einer Flüchtlingspolitik, die von den Anhängern
als nicht transparent genug
oder gar akzeptabel bewertet
wird.
Einige Ziele der Bewegung:
politisch oder religiös Verfolgten aus Kriegsgebieten soll
durchaus der (vorübergehende) Aufenthalt in Deutschland
gewährt werden. Allerdings
soll eine Anpassung bezüglich
der Zuwanderer nach dem
Schweizer Vorbild erfolgen.
Zudem stützt sich Pegida auf
eine sexuelle Selbstbestimmung und wünscht sich mehr
Bürgerbeteiligung bezüglich
Bürgerentscheide - auch zum
Thema Flüchtlings- und Asylpolitik - sowie das gleichmäßige Verteilen der Flüchtlinge
auf alle EU-Länder. Des Weiteren werden Waffenlieferungen in verfassungsfeindliche
Länder, das Gendern von geschlechtsspezifischen Begriffen, Hassprediger und Radikalismus verurteilt.
Allerdings wird zugleich gegen eine Islamisierung des
Abendlandes protestiert, welche vorurteilsgemäß alle dem
Islam angehörenden Gläubigen verallgemeinert und diese
als Terroristen begreift. Die
Debatte ist eröffnet. PegidaAnhänger wünschen sich von
Politikern mehr Offenheit gegenüber den Ängsten, die die
Gesellschaft, auch gegenüber
dem zunehmenden Terror in
der Welt, mit sich herumtragen muss. Dennoch bildeten
sich schnell erste Gegenproteste, die unter dem Schlagwort und Hashtag Nopegida
ebenfalls viele Menschen solidarisieren konnte.
Aber wie einfach ist es, Nein
zu etwas zu sagen ohne sich
vorher genau damit beschäftigt zu haben? Dass PegidaAnhänger nun mit nationalsozialistischen
Tendenzen
gleichgesetzt und von den Medien mit Negativ-Kommentaren überhäuft werden, beweist doch, dass die Angst vor
der Zukunft Deutschlands als
Flüchtlingsland eine Vielzahl
von Menschen bewegt (abzulesen an der Anhängerschaft
Pegidas), auf die Kanzlerin
Merkel offenbar nicht reagiert
und die die Medien offen-
Quelle: Julia Grimm
sichtlich nicht ernst nehmen.
Es sollte vielleicht zunehmender hinterfragt werden, woher
diese Islamfeindlichkeit rührt
und wie man dagegen vorgehen kann, um der Gesellschaft
ein tolerantes Miteinander zu
vermitteln.
Terroranschläge aus vergangener Zeit zeigen, dass die Initiatoren dieser meist aus dem
Nahen Osten stammen. Bestes
Beispiel liefert aktuell der Anschlag auf ein Satire-Magazin
in Paris. Nur ist es falsch, diese Angst auf eine Religion und
Region herunter zu brechen
und nicht weiter zu hinterfragen. Aufgrund dieser Erkenntnis sollten sich Pegida-Anhänger einmal überlegen warum
die Leute in unser Land kommen. Thu Huong Tran, eine
Dresdner Studentin, die sich
gegen Pegida bekennt, meint
dazu: „Die Menschen, die
derzeit in unserem Land Asyl
suchen, kommen doch nicht
in unser Land, um Urlaub zu
machen und hier mit dem
Nötigsten auszukommen. Die
Ängste bezüglich der Kosten
für die Flüchtlinge sind totaler
Quatsch. Ich wäre tausendmal
glücklicher, wenn ich wüsste
dass meine Steuergelder in ein
neues Flüchtlingscamp oder
deren Versorgung fließen als
in irgendwelche neuen Gebäude, die Deutschland nicht
braucht. Gott hat Deutschland
doch nicht nur für Deutsche
oder Amerika nur für Amerikaner geschaffen, sondern er
schuf eine Welt auf der Men­
– Anzeige –
schen leben und in der Beziehung sind wir alle gleich. Wir
sollten uns vielleicht einmal in
die Lage der Flüchtlinge versetzen. Was wäre denn, wenn
sich Deutschland in so einer
Situation befände?“ Damit
trifft sie wesentliche Argumente der Pegida-Gegner.
Vorgänge wie die Entwicklung
der Pegida-Bewegung müssen
hinterfragt werden. Das Hinterfragen ist unsere Pflicht als
Wissenschaftler. Aus diesem
Grund wird es in der nächsten
Ausgabe des Tip auch einen
weiteren Artikel zu diesem
Thema geben. Dann wird es
allerdings darum gehen, wie
Islamwissenschaftler der Universität Bayreuth dazu stehen.
Denn das sich lustig machen
und aufregen über Pegida ist
so einfach, weil Pegida so eine
große Angriffsfläche dafür
bietet.
Doch nur lustig machen und
aufregen genügt nicht. Nicht
zuletzt wäre den vielen, vielen Flüchtlingen ihre Asylsuche auch dadurch erleichtert,
wenn sie signalisiert bekämen,
willkommen zu sein.
Und um im Namen der
Menschlichkeit dafür einzustehen, kann man viele Demonstrationen FÜR die Willkommenskultur
besuchen,
viele Anti-Pegida-Bilder auf
Facebook posten oder über
die blinden Parolen herziehen.
Oder aber jeder Einzelne geht
mit gutem Beispiel voran und
lebt diese Willkommenskultur.
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Die Uni hat sich gut gehalten!
MedT!p
Die Jagd nach Energie
Bald ist es wieder soweit. Die
stressige Klausurenphase startet. Und wer wird über all dem
Stress nicht auch mal eine
Mahlzeit vergessen oder sie
durch Süßes oder Fast Food ersetzen? Doch was tun wir unserem Körper damit eigentlich
an?
(lim) Wenn man über Essverhalten nachdenkt, dauert es nicht
lange bis man gedanklich bei
ihren extremen Formen landet:
Anorexia (Magersucht), Bulimie
(Ess-Brech-Sucht) oder BingeEating Störung (Essattacken).
Sie drücken unterschiedlichste
seelische Befindlichkeiten aus
und stellen schwere psychische
Erkrankungen dar. Doch auch
wenn ihre Häufigkeit über die
letzten Jahre zugenommen hat,
möchte ich an dieser Stelle auf
die Seiten der Schön-Kliniken
und des BZgA verweisen und
mich dem Themenfeld „Essen“
aus einem anderen Blickwinkel
nähern: Ausschlaggebend für
unseren hohen Energiebedarf
ist das Gehirn. Es beansprucht
50 % unseres Glukosebedarfs
und handelt unverzüglich sollten
wir ihm den Zugang zu seiner
Nahrungsquelle verwehren. Die
von dem Lübecker Hirnforscher
Prof. Dr. Achim Peters entwickelte „Selfish Brain Theorie“
erklärt warum Menschen dick
werden und wieso wir keine Diäten einhalten können. Unser Gehirn stellt den zentralen Schaltplatz unserer Energieversorgung
dar, nur dass es sich dabei sehr
selbstsüchtig verhält.
Liegt ein Versorgungsengpass
im Gehirn vor, teilt es sich selbst
den Löwenanteil der Energie zu,
der Körper rangiert an zweiter
Stelle. Gleichzeitig fordert es
mehr Energie, wir werden hungrig. Sobald wir dauerhaft unter
Stress stehen (wie in Klausurenphasen) steigt der Energie-
bedarf des Gehirns. Verweigern
wir die Energieaufnahme, steigt
das Stresslevel und es kommt zu
Heißhungerattacken.
Ein Teufelskreis. Aus dieser Misere kann einem keine Diät helfen, Stressabbau ist das Zauberwort und zwar lieber zu früh als
zu spät.
Ursächlich für die Gewichtszunahme sind nämlich die Regelsysteme im Gehirn. Diese
können sich an veränderte Bedingungen anpassen und uns
stressresistenter machen. Der
Preis für die Resistenz ist eine
Gewichtszunahme.
Generell scheinen Veränderungen an den Schaltstellen des
Gehirns maßgeblich zu Essstörungen beizutragen. Dies kann
sowohl an genetischen Dispositionen liegen als auch über die
Zeit entwickelt werden. Und
zwar in beide Richtungen. Vielleicht kennt ihr auch jemanden,
der essen und essen und einfach
nicht zunehmen kann. Die Ursa-
che könnte ein verändertes Regulationssystem sein.
Dieses reagiert auch empfindlich auf unzählige andere Stoffe.
Chips, Antibiotika, Cola light,
Marmelade, Pestizide oder Plastik können zu einer Gewichtszunahme beitragen. Wieso? Unser
Hormonsystem wird durcheinander gebracht.
So greifen Geschmacksverstärker wie Glutamat (E620), in
Pestiziden enthaltendes Tributylzinn, in Kunststoffverpackungen/ Folien enthaltene Phtalate oder auch in Diätprodukten
enthaltene Zuckerersatzmitteln
wie Aspartam, Cyclamat und
Fructose auf unterschiedlichen
Wegen in die Appetitregulation
ein. Die Folge ist ein fehlender
Sättigungseffekt, wir haben noch
Hunger. Nicht zu unterschätzen
sind auch Antibiotika, die die
guten Darmbakterien unserer
Darmflora zerstören, die ebenfalls maßgeblich an der Hormonregulation beteiligt sind.
Was können wir tun?
So unbefriedigend es ist – bewusster leben und immer wieder
entgiften sind hier die Schlagworte.
Ein Umstieg auf Bioprodukte
(z.B. von Demeter oder Bioland)
und die damit einhergehende
Vermeidung der Zusatzstoffe gehört dazu.
Doch am Anfang steht das Umdenken. Falls ihr also bald nach
Energie dürstet, stellt lieber
eine Schale mit Nüssen, Obst
und Gemüse auf den Tisch, statt
Schokolade oder Chips zu verdrücken. Euer Gehirn wird es
euch danken.
Tipps:
•
Achim Peters: „Das egoistische Gehirn“, Ullstein Buchverlag, 2011
•
Achim Peters: „Mythos
Übergewicht“, C. Bertelsmann Verlag, 2013
Money, Money, Money
Finanzweltdoku „Too big to tell“ mit Podiumsdiskussion am 19.01.15
StupaPorträt
Universität Bayreuth wird 40 Jahre alt
Die Uni hat sich gut gehalten! 2015 wird unser Campus stolze 40 Jahre alt. Um
dieses Ereignis gebührend
zu feiern, hat die Universitätsverwaltung einen bunten Wurststrauß an Veranstaltungen und Festivitäten
zusammengestellt. Wir haben für euch einen Überblick über die wichtigsten
Termine zusammengestellt.
(ses) Runde Geburtstage sind
eine feine Sache. Sie geben
die Möglichkeit zurückzublicken aber auch nach vorne zu
schauen. Alte Freunde und
Bekannte treffen, gemeinsam feiern und eine gute Zeit
haben – das haben sich sicher auch die Organisatoren
der
Jubiläumsfeierlichkeiten als Leitmotive gesetzt.
Schließlich hat die Universität Bayreuth dieses Jahr einen runden Geburtstag. Wir
wünschen deshalb gemeinsam „Alles Gute zum Geburtstag!“ und beginnen das
Jubiläumsjahr mit einer Ver-
anstaltung des Forums Kirche und Universität am 15.
Januar 2015. „Die Universität
im Spiegel von Stadt, Kirche
und Gesellschaft“ lautet das
Thema, das ab 18:00 Uhr im
Iwalewahaus vom Unipräsident, dem Bürgermeister und
einem Kabarettist auf jeweils
verschiedene Art und Weise
erörtert werden wird.
Im Anschluss an diese Vorträge findet eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der
Studierenden, der Kirchen
und der Universität statt.
Höhepunkt des Geburtstagsjahres soll das Wochenende vom 17. Juli bis zum
19. Juli werden. Zwar wurde
die Universität offiziell erst
mit dem Semesterbeginn im
Oktober 1975 eröffnet, aber
weil im Juli normalerweise
mehr Sonnenstunden als im
Herbst verzeichnet werden,
hat die Univerwaltung dieses
sommerlichere Wochenende gewählt. Eine vernünftige Entscheidung, schließlich
soll der Großteil der Feier im
Freien stattfinden.
Der Auftakt wird am Freitag
den 17. Juli sein. Dann heißt
es wieder: The Prof is your
DJ! Es wird auf dem Campus
eine große Party geben, bei
der verschiedene Professoren
auflegen. Organisiert wird
dieser Abend vom StuPa.
Am nächsten Tag wird ab 14
Uhr eine andere Zielgruppe angesprochen. Beim Erlebnistag „Campus erleben!“
werden Aktionen und Aktivitäten für die ganze Familie
angeboten. Die Wiederauflage dieses Events, dass schon
einmal 2013 stattgefunden
hatte, soll dabei nicht nur
Studierende, sondern alle
Bayreuther Bürger ansprechen.
Am Abend werden dann die
Ballkleider und Sakkos ausgepackt. Beim Jubiläumsball im Festzelt am Neuen
Schloss kann in eher gediegener Atmosphäre getanzt,
gespeist und getrunken werden. Wer nach dem Ball am
nächsten Tag früh aus den
Federn kriecht und zudem
zufällig
leidenschaftlicher
Jazzfan ist, der kann sich am
See neben dem Audimax regenerieren und sich für den
Tag stärken.
Dort wird im Rahmen des
Jazzfrühschoppens die Big
Band der Universität aufspielen. Mit diesem musikalischen Sahnehäubchen endet
das Jubiläumswochenende.
Die Veranstaltungen richten
sich nicht nur an Studierende
und Mitarbeiter der Universität, sondern auch explizit
an Alumni, die Bayreuther
Öffentlichkeit und Unternehmen.
Alle sollen bei diesem Fest
mit ins Boot geholt werden.
Begleitend zum Jubiläum erscheint voraussichtlich im
Juli eine ausführliche Publikation zur Geschichte und
Zukunft der Universität Bayreuth. Auch der Tip wird
dieses Thema aufgreifen und
ausführlich über die Geschehnisse am Campus berichten.
MusikT!p
Machine Head – Bloodstones & Diamonds
Quelle: Arbeitskreise „Plurale Ökonomik“ und „Oikos“
Die AKs Plurale Ökonomik und Oikos zeigen am 19.1. ab 18.45 Uhr im H 18/NW//
den Dokufilm „Too big to tell“, der die derzeitige Krise und ihre Ursachen sowie das
Finanzsystem überhaupt verständlich und
hintergründig erklären will. Im Film wird
neben Sven Giegold u.a. auch Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf interviewt. Er und
andere Juristen/Ökonomen stellen sich auf
dem Podium den Zuschauerfragen.
(lm) Auf dem BDEW Kongress 2011 wurde
darauf hingewiesen: Betragen die deutschen
Staatsschulden, damals, wirklich etwa 2 Billionen Euro, oder kommt man bei näherem
Hinsehen auf etwa 8 Billionen Euro?
Wie sieht es eigentlich mit den Gesamtfinanzen aus, warum steht Deutschland so gut da,
welche Aspekte sind bei der derzeitigen angeblichen Finanz- und Eurokrise zu beachten?
Die Österreicherin Johanna Tschautscher hat
dazu den 105min-Dokufilm „Too big to tell“
gedreht, der in mehreren Nischenkinos in
Österreich und Deutschland im letzten Jahr
aufgeführt wurde, häufig mit anschließender
Podiumsdiskussion (podcast zu einer Podiumsdiskussion siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=Jyf2IolEsQM).
Im Film kommen etliche Ökonomen und andere zu Wort.
Darunter auch der Frankfurter Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf. Er hat das Geldsystem aus
juristischer Perspektive analysiert und kommt
zum Schluss: Geschäftsbanken vergeben
Geld, das juristisch gar nicht wirklich untermauert ist. Wenn sie Kredite vergeben, dann
ist das häufig nur ein Buchungsvorgang - für
ihn ist das „Geld aus dem Nichts“.
Um diesen Punkt zu klären, hat Hans Scharpf
die Aktion www.geldhahn-zu.de Ende 2012
gestartet, bei der sich mittlerweile hunderte
Interessenten gemeldet haben. Er kooperiert
mit der „Monetative“ und Prof. Huber. Scharpf
erklärt seine Aktion im Film und ist häufig bei
den anschließenden Podiumsveranstaltungen
persönlich vor Ort, um sich Zuschauerfragen
zu stellen.
Er und Dr. Sollte, ebenfalls im Film, wurden am 14.12. im „Cafe Sonntag“ interviewt:
http://oe1.orf.at/programm/391932. 2012 bis
Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf zu Gast - Quelle: Arbeitskreise „Plurale Ökonomik“ und „Oikos“ 2014 gab Scharpf mehrere Interviews, die al­
lesamt auf youtube zu sehen sind u.a. auf der
Seite des bekannten Börsenexperten Dirk
Müller publiziert wurden, cashkurs.com; in
diesen Interviews gab Scharpf auch Einblicke
in seine Philosophie, seine beruflichen Erfahrungen und seine Ziele (https://www.youtube.
com/watch?v=M8JHzSw8ehw).
Am 19.1. zeigt der Arbeitskreis „Plurale Ökonomik“ und „Oikos“ ab 18.45 Uhr im H18 des
NWII den Film kostenlos mit anschließender
Podiumsdiskussion. Hans Scharpf wie auch
weitere Gäste werden sich den allgemein
wirtschaftlichen und politischen Fragen zum
Bildungssystem und dem Wissen der Bevölkerung zum Geldsystem, zur Staatsschuldenfrage weltweit, zur wirtschaftlichen Dynamik
usw. stellen.
Als Podiumsgäste eingeladen sind der Bayreuther Jurist Dr. Jörg Brammsen (sowie
die Buchautoren Matthias Weik und Marc
Friedrich („Der Crash ist die Lösung“), deren
Kommen zu Redaktionsschluss noch nicht
feststand).
ALLE Interessierte sind herzlich willkommen!
Für ein leckeres Häppchen wird gesorgt.
(Im Falle kurzfristiger Änderungen von
Raum/Uhrzeit und geladener Podiumsgäste bitte Aushänge bzw. Ergänzungen dieses
Artikels im Tip-Onlinebereich beachten.)
Wenn ein neues Album aus
dem Hause Machine Head
ansteht, horcht die MetalCommunity auf. Metal
Hammer, Rock Hard und
Konsorten halten schon
mal die Album-des-Monats-Plätze warm und es
tauchen schon im Vorfeld
reflexartig die üblichen
Fragen auf. Kann das Niveau des letzten Albums
gehalten werden? Wird
es filigran oder brachial?
Doch der Vierer aus Oakland schafft es bis dato jedes Mal die Zweifel beiseite
zu fegen. So auch mit dem
neuen Machwerk Bloodstones & Diamonds.
(ses) Freitags auf dem Summerbreeze. Schon seit Stunden ziehen die Fans am
Camp vorbei. Vor der Bühne ist Platz Mangelware. Die
Vorfreude ziert die Gesichter
der Metalheads. Der Grund?
Machine Head, die Institution in Sachen moderner
Thrash-Metal, gibt auf dem
Festival ihr Stelldichein. Mit
im Gepäck ist neben den alten Perlen auch ein Song des
damals noch unveröffentlichten neuen Albums Bloodstones & Diamonds mit dem
die Amis relativ spät im Jahr
ein Ausrufezeichen setzen.
Da der besagte Song auch
Quelle: Nuclear Blast (Warner)
geknallt hat wie Schnitzel,
habe ich mir direkt das neue
Album zugelegt. Doch schon
in den ersten Sekunden des
Albums vernimmt der Hörer
Ungewohntes. Sanfte Streicher- und Orchesterklänge
gehörten bis dato eher nicht
zum Repertoire der Band.
Diesmal ziehen sie sich als
Motiv durch das gesamte
Album und setzen Akzente.
Aber keine Angst, nach ein
paar Sekunden macht ein
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Liebe geht durch den Magen!
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im Saunaparadies
Freitag, 16. Januar, 18 bis 24 Uhr
Lassen Sie sich bei Kerzenschein und kulinarischen
Besonderheiten in die Vergangenheit zurückversetzen
und lauschen Sie den Harfenklängen von Andy Lang
(Hauptkulturpreisträger des LK Bayreuth).
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An der Therme 1 95490 Mistelgau-Obernsees Tel.: 0 92 06/993 00-0
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Schwerpunkte der Arbeit als
Senator:
Im Senat ist es meine Aufgabe mit
meinen beiden Kollegen Andreas Zippel und Patrick Held dafür
zu sorgen, dass die studentische
Stimme im wichtigsten Verwaltungsgremium der Uni nicht zu
kurz kommt.
Dein wichtigstes Ziel in dieser
Legislatur?
Ich beschäftige mich dieses Semester vor allem mit der Grundordnung der Universität und werde versuchen einige Änderungen
insbesondere in Bezug auf die
Hochschulwahl herbeizuführen.
Was gefällt dir an der Uni Bayreuth am besten / am wenigsten?
Am besten gefällt mir die Campusatmosphäre. Es gibt nichts
Schöneres als das Rondell im
Sommer. Am wenigsten gefällt
mir die überfüllte Mensa, sowie die Verkehrsanbindung zum
Bahnhof.
Was würdest du sofort ändern,
wenn du König der Uni wärst?
Ich bekenne mich wie letztes Jahr
als großen Fan der Campus UBahn. Diese würde ich bauen. Ein
weniger ambitioniertes Ziel wäre
die Getränkeautomaten wieder
mit Bier befüllen zu lassen.
Was ist dein (Lebens-) Motto?
Es genügt nicht zu wissen, man
muss es auch anwenden können.
Es genügt nicht zu können, man
muss es auch tun.
Was ist dein Lieblingsort in
Bayreuth?
Der Hofgarten zum Relaxen, der
Herzogkeller zum Feierabendbier.
Wo verbringst du deine Semesterferien?
Ich verbringe meine „Ferien“ in
Bayreuth, da meine Masterarbeit
fertig geschrieben werden will.
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Keltischer Abend
Abrissbirnenriff klar, dass
Machine Head nichts an Brachialität eingebüßt hat. Es
bleiben sowohl musikalisch
als auch textlich keine Wünsche offen. Epischer und
eingängiger Chorus? Now
we die. Eindringliche, hypnotische Parts? Ghosts will
haunt my Bones. Eine düstere, schaurig-schöne Ballade? Sail into the Black. Alles ist da. Besonders genial:
Beneath the Slit täuscht am
Anfang Radiotauglichkeit an,
nur um dem Hörer im Chorus aus dem Hinterhalt die
Metalkeule
überzuziehen.
Großer Sport. Nach sieben
Alben und dem exorbitant
hohem Niveau des Vorgängers Unto the Locust solch
eine Granate rauszuhauen
müsste der Band nun endgültig den Platz im MetalOlymp sichern.
Doch auch einige Veränderungen sind zu verzeichnen.
Die Songs überschreiten zum
Großteil zwar wie üblich
die radiofreundliche Länge
von drei Minuten, kommen
aber deutlich schneller zum
Punkt als noch auf den letzten Alben. Das macht viele
der Tracks leichter zugänglich und irgendwie greifbarer. Sportgitarrenfans dürfen sich aber trotzdem auf
ausufernde Soloduelle und
Rifforgien der Herren Demmel und Flynn und auf Songs
jenseits der acht Minuten
freuen. Der neue Bassist
(mit schicker Black Sabbath
Gedächtnisfrise) fügt sich
homogen in das Klangbild
ein und macht seinen Job
mehr als ordentlich. Und das
Drummer Dave McClain zu
den Besten seines Faches gehört ist sowieso in Stein gemeißelt. Also auch auf technischer Seite keine weiteren
Fragen mehr. Jahresbester
mit Abstand und ein Pflichtkauf nicht nur für Fans.
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