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Löschblatt 3/2014

Einbetten
2
Inhaltsverzeichnis
Termine
Löschblatt-Terminkalender
Der ultimative LöschblattFeschdleskalender
Informationen aus den Feuerwehren
13 2. Beachvolleyballturnier der FF
Ölbronn-Dürrn
14 Planung des neuen Feuerwehrhauses für die
FF Mühlacker Abt. Enzberg –
sicherheitstechnische Beurteilung liefert
wichtige Empfehlungen für den Neubau
16 Löschkübel-Aktion der FF Kieselbronn
Einsatz
8
Brand im Kirchengemeindehaus in
Wilferdingen
18 Kellerbrand im Ahornweg in KämpfelbachBilfingen
Informationen des Feuerwehrverbands
11 Magirus strahlt über dem Donautal
21 Botschaftertreffen im Feuerwehrhotel Sankt
Florian
Von den Jugendfeuerwehren im Enzkreis
6
24h-Übung der JF Kämpfelbach Abt.
Bilfingen
10 Helfen macht Schule
12 Festbankett der Jugendfeuerwehr Ötisheim
zum 50 jähringen bestehen
12 Ein besonders Stück über die Geschichte 50
Jahre der Jugendfeuerwehr Ötisheim
19 Indiakaturnier der Jugendfeuerwehren
22 Ein Jubiläum muss gefeiert werden!
Aus der Ehrenabteilung
7
Zur „Kur“ in Baden-Baden
Impressum
4
5
Druck:
Druckerei Ried, Pforzheimer Straße 44/1 75249 Kieselbronn, Telefon:
07231 / 567894, Telefax: 07231 / 567720
Vertrieb:
Wilfried Müller, Feuerwache Mühlacker, Rappstr. 8,
75417 Mühlacker ,Telefon: 07041 / 876333
Titelfoto: 10 Jahre internaionales Zeltlager der Jugendfeuerwehr Enzkreis
und der Stadt Myslowice Polen
Foto: © Uwe Renninger FF Keltern
Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos kann keine
Haftung übernommen werden. Artikelkürzungen behalten wir uns
vor. Angenommene und veröffentlichte Beiträge gehen in das
uneingeschränkte Verfügungsrecht der Redaktion des Löschblatts
über. Nachdruck ist mit genauer Quellenangabe und Belegexemplar
erlaubt.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die
Meinung der Redaktion wieder.
Das Löschblatt erscheint dreimal im Jahr, jeweils mit einer Auflage
von 1.500 Exemplaren.
23. Jahrgang.
Redaktionsschluss für das Löschblatt 1/2015 ist der 3. Februar 2015.
Es erscheint in der KW 16/2015.
Herausgeber:
Feuerwehrverband Enzkreis e. V., Bloßenbergstraße 28, 71296
Heimsheim, Telefon: 07033 / 34151, Telefax: 07033 / 694190.
Redaktionsanschrift:
Feuerwehrverband Enzkreis e. V., Redaktion Löschblatt, c/o Wolfgang
Meeh, Kornblumenstraße 11, 77836 Rheinmünster, Telefon 07227 /
991472,
Telefax: 07227 / 991556, E-Mail: W.Meeh@t-online.de.
Redaktion:
Martin Rühle (verantwortlich), Wolfgang Meeh (Leitung), Sven Bangha,
Tobias Herwig, Richard Hofmann, Lisa Kuhn, Wilfried Müller (Vertrieb),
Mona Oelschläger, Hubert Sickinger, Melanie von Kiedrowski.
Schriftleitung:
Wolfgang Meeh.
Bildredaktion:
Wolfgang Meeh.
Schlussredaktion:
Melanie von Kiedrowski,Sven Bangha, Wolfgang Meeh.
Verlag, Entwurf, Satz, und Anzeigen:
Wolfgang Meeh.
3
Löschblatt-Terminkalender
Januar 2015
13. Januar 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
Februar 2015
3. Februar 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
Redaktionsschluss für die Ausgabe 1/2015
März 2015
3. März 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
14. März 2015, 18 Uhr
Hauptversammlung des
Feuerwehrspielmannsrings
Enzkreis in Niefern-Öschelbronn
20. März 2015, 19 Uhr
Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr
Enzkreis in Engelsbrand
April 2015
7. April 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
12. April 2015
Tag der offenen Tür bei der FF Ötisheim
KW 16
Ausgabe der Zeitschrift Löschblatt 1/2015 in
gedruckter Form
18. April 2015, 18 Uhr
Delegiertenversammlung des
Kreisfeuerwehrverbands Enzkreis e.V.
in Engelsbrand
24. April 2015
Festbankett 125 Jahre FF Friolzheim
Mai 2015
5. Mai 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
Juni 2015
2. Juni 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
Redaktionsschluss für die Ausgabe 2/2015
8. Juni bis 13. Juni 2015
Messe Interschutz in Hannover
Juli / August 2015
7. Juli 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
10. Juli bis 12. Juli 2015
Jubiläumsfest 125 Jahre FF Friolzheim verbunden
mit dem 26. Kreisfeuerwehrtag
10. Juli bis 12. Juli 2015
Landesjugendfeuerwehrtag mit Delegirtenversammlung in Wangen im Allgäu
16. Juli bis 18. Juli 2015
Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg in Böblingen
18. Juli 2015
Landesentscheid im Internationalen Feuerwehrwettbewerb und Bundesleistungsabzeichen in
Böblingen
18. Juli 2015
Landeswertungsspiele der Feuerwehrmusik in
Böblingen
31. Juli bis 7. August 2015
11. Internationales Zeltlager in NiefernÖschelbronn
KW 36
Ausgabe der Zeitschrift Löschblatt 2/2015 in
gedruckter Form
September 2015
1. September 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
13. September 2015
Festveranstaltung 25 Jahre Vereinigung
ehemaliger Kommandanten des Enzkreises in
Neulingen Nußbaum
Oktober 2015
6. Oktober 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
Redaktionsschluss für die Ausgabe 3/2015
November 2015
3. November 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
15. November 2015
Indiakaturnier der Jugendfeuerwehr Enzkreis in
Maulbronn
Dezember 2015
1. Dezember 2015
Sitzung der Löschblattredaktion im
Feuerwehrhaus in Niefern
KW 51
Ausgabe der Zeitschrift Löschblatt 3/2015 in
gedruckter Form
4
Der ultimative Löschblatt-Feschdleskalender
12. April 2015
Tag der offenen Tür bei der FF Ötisheim
6. Juni 2015
3. Beachvolleyballturnier für Feuerwehren der FF
Ölbronn-Dürrn
Das Löschblatt macht gerne auf Ihre Feuerwehrtermine und -jubiläen aufmerksam.
Voraussetzung ist, dass uns entsprechende Termine pünktlich zum jeweiligen Redaktionsschluss
(für Ausgabe 1 / 2015 ist dies der 3. Februar 2015) vorliegen.
Senden Sie Ihre Hinweise bitte an folgende Redaktionsanschrift:
Feuerwehrverband Enzkreis e.V., Redaktion Löschblatt, c/o Wolfgang Meeh,
Kornblumenstraße 11, 77836 Rheinmünster, Telefon 0 72 27 / 99 14 72,
Telefax 0 72 27 / 99 15 56
E-Mail: w.meeh@t-online.de
Der heiße Draht zur Redaktion...
0 72 27 / 99 14 72
5
24h Übung der JF Kämpfelbach Abt. Bilfingen
Bericht von Paul Zenner und Dominik Welke, Bilder JF Kämpfelbach Abt. Bilfingen
A
die Personen beide medizinisch versorgt, sowie
die noch im PKW befindliche Person aus dem
Fahrzeug befreit.
Im Fall des verunglückten Waldarbeiters
stellten wir nach unserem Eintreffen am Unfallort
fest, dass sich die verunglückte Person an einem
steil abfallenden Waldgebiet das Bein unter einem
schweren Ast eingeklemmt hatte. Aufgrund des
sehr steilen und unebenen Geländes konnte die
Person nach der Rettung nur mittels der
Steckleiter die wir als Rutsche für die Korbtrage
verwendeten abtransportiert werden.
Bei der Personenrettung aus der Scheune
war ein Mann beim Arbeiten durch die etwas 3m
hohe Decke des Heubodens gebrochen und lag
verletzt in einem schwer zugänglichen und zudem
dunklen Teil der Scheune verschüttet. Nach dem
Erkunden der Lage bahnten sich zwei Angehörige
der
Jugendfeuerwehr
mit
Hilfe
von
Taschenlampen zunächst einen Weg zum Opfer,
um die wichtigsten Erste-Hilfe Maßnahmen
leisten zu können. Zeitgleich sicherten andere
Jugendliche die Stromversorgung und bauten
einen Strahler auf, damit ausreichend Licht für die
Personenrettung vorhanden war, bevor das Opfer
von den über ihm liegenden Trümmern befreit
wurde. Anschließend konnte mit dem Abtransport
des Verletzten begonnen werden, der aufgrund
des geringen Platzes nicht ganz einfach war,
jedoch am Ende erfolgreich abgeschlossen
werden konnte.
m Freitag, den 24. Oktober um 18 Uhr
startete unsere diesjährige 24h Übung.
Um 19.12 Uhr wurden wir zu unserem
ersten Einsatz alarmiert: ein Hüttenbrand beim
Sportclub Bilfingen. Nachdem wir kurze Zeit
später eintrafen stand die Hütte bereits in Vollbrand. Angriffs-, Wasser-, sowie Schlauchtrupp
wurden zur sofortigen Brandbekämpfung
eingesetzt. Da die Hütte sowieso nicht mehr zu
retten war, ließen wir sie kontrolliert abbrennen.
Am Ende blieb lediglich ein Aschehaufen übrig.
Die Brandursache war unklar, jedoch war das
Feuer auf dem Schalkenberg weithin im Ort zu
sehen, sodass einige Kameraden und sogar der
Bürgermeister vorbeikamen, da sie das Feuer für
einen „richtigen“ Brand hielten. An diesem
Einsatz waren insgesamt neun Jugendliche im
Einsatz. Der Einsatz endete gegen 20.30 Uhr.
Wir hatten noch sieben weitere interessante
Einsätze erlebt, darunter ein brennender Grill,
eine Fehlalarmierung der Brandmeldeanlage der
hiesigen Veranstaltungshalle, ein unter einer Betonplatte verschütteter Bauarbeiter, ein Autounfall mit Personenrettung, die Rettung eines
verunglückten Waldarbeiters aus einem Steilhang,
das Retten einer verunglückten Person aus einer
Scheune und das Auffangen auslaufender
Betriebsflüssigkeiten von einem LKW.
Bei dem Verkehrsunfall mit zwei PKW bot
sich uns beim Eintreffen an der Unfallstelle das
Bild, dass eine Person bewusstlos im Wagen saß
und der andere beteiligte Fahrer einen Schock
hatte. Zudem mussten wir auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen und fanden Gefahrenstoffe in
Form einer Gasflasche im Kofferraum eines der
Unfallfahrzeuge. Die Gasflasche wurde gekühlt,
Insgesamt waren die 24 Stunden voller
Übungseinsätze sehr anstrengend aber auch äußerst Lehrreich und wir danken unseren Jugendleitern Oliver Zenner und Matthias Schucker,
sowie allen Kameraden der Einsatzabteilung für
die Organisation der einzelnen Einsätze.
6
Zur „Kur“ in Baden-Baden
Beitrag und Bilder von Ralph Herwig, FF Kieselbronn
Z
bei zu einem Bummel durch die Fußgängerzone.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen im Gasthaus
„Goldener Löwe“ (die Wirtin stammt übrigens
aus Oberderdingen) stand eine Besichtigung des
SWR-Funkhauses Baden-Baden am Fremersberg
auf dem Programm.
Mit charmantem französischem Akzent
lüftete unsere Besucherbetreuerin das Geheimnis
wie produzierte Beiträge ins Radio oder
Fernsehen kommen, wie man Kameramann wird,
oder was es mit dem „Karlsruher Tatorthaus“ auf
sich hat.
Bei einem Rundgang durch die Fernsehstudios konnten wir uns einen Eindruck von dem
enormen organisatorischen und technischen
Aufwand verschaffen, der für die Produktion
einer Fernsehsendung betrieben wird. Häufig wird
schon ein Jahr im Voraus festgelegt, wann welche
Sendung, mit welchem Personal, in welchem
Studio und mit welcher Technik produziert wird.
In den Kulissen der Fernsehsendungen „ARDBuffet“, „Kaffee oder Tee“ und „Die Fallers –
Eine Schwarzwaldfamilie“ lernten wir den einen
oder anderen Trick der Fernsehmacher kennen –
wenn sich der Ausblick aus dem Studiofenster
zum Beispiel als Fototapete entpuppt, die Treppe
u einer „Tageskur“ in Baden-Baden weilten
bei ihrem Jahresausflug am 20. September
2014 28 Angehörige der Vereinigung ehemaliger
Kommandanten des Enzkreises. Obmann
Bernhard Benz hatte den Ausflug zusammen mit
Herbert Ziegler, dem ehemaligen Obmann der
Altersabteilung der Feuerwehr Baden-Baden,
organisiert. Kamerad Ziegler stand den ganzen
Tag als orts- und sachkundiger Stadtführer zur
Verfügung und wusste durch seine langjährige
Tätigkeit bei der Stadtverwaltung und der
Feuerwehr von zahlreichen Anekdoten zu
berichten.
Bei herrlichem Spätsommerwetter führte
uns Kamerad Ziegler vom Festspielhaus, in dem
seit 1997 unter anderem die Herbert-von-KarajanPfingstfest-Spiele stattfinden, an der historischen
Trinkhalle vorbei zum Kurhaus und zur
Spielbank. Da am Morgen noch kein Spielbetrieb
stattfindet, konnten wir die historischen, luxuriös
ausgestatteten Räume auch „ohne Anzug und
Krawatte“ besichtigen. Heute gehören die
Spielbank und die Einnahmen aus dem
Glücksspiel dem Land Baden-Württemberg. Beim
Anblick von „einarmigen Banditen“, Black Jackund Roulettetischen dürfte es den einen oder
anderen „Kurgast“ in den Fingern gejuckt haben,
doch einmal ein Spielchen zu wagen!
Von der Spielbank ging es ein Stück durch
die Lichtentaler Allee, am Theater, am
Augustaplatz, der Evangelischen Stadtkirche und
dem Internationalen Standesamt (hier wurde an
diesem Samstagmorgen zahlreich geheiratet) vor-
ins Obergeschoss im Nichts endet oder die
Fleischküchle in der Gaststätte aus Plastik sind.
Wie sagte ein Teilnehmer zum guten Schluss:
„Jetzt sehe ich so manche Fernsehsendung mit
anderen Augen!“
Quellen: Wikipedia, Homepage des SWR
7
Brand im Kirchengemeindehaus Wilferdingen
Begrenzter Brandschadensbereich - Ausgedehnter Rauchschaden
Beitrag von Marc Unger, Kommandant FF Remchingen, Bilder FF Remchingen
D
das Personal des LF 8/6 wurden Stromerzeuger,
Beleuchtungsgerät und ein Überdrucklüfter zum
Brandobjekt transportiert sowie ein weiterer
Atemschutztrupp am Verteiler bereit gestellt.
Die Kräfte aus Königsbach wurden zunächst
in Bereitschaft beordert.
Der Angriffstrupp des TLF 16/25 wurde
dann umgehend durch den Angriffstrupp des LF
16/12 bei der Suche nach dem Brandherd unterstützt. Die Kräfte konnten jedoch -auch unter Einsatz der Wärmebildkamera- kein Feuer im Erdgeschoss ausfindig machen.
Da ausnahmslos alle Räume und Flure
sowie das offene Treppenhaus zum Keller stark
verraucht waren, entschied man sich zu einer
Überprüfung des Kellergeschosses. Dazu wurde
der Angriffsweg durch einen außen liegenden
Zugang über eine Steintreppe neu gewählt. Der
Hausmeister konnte das Objekt von außerhalb
gefahrlos stromfrei schalten. Tatsächlich wurde
der Brand durch den Angriffstrupp LF 16/12 dann
im Untergeschoss lokalisiert und schnell gelöscht.
Eine Einbauküche hatte dort gebrannt. Das Feuer
hatte
auf
die
Holzdeckenverkleidung
übergegriffen. Durch die Hitzeentwicklung waren
Scheiben innerhalb des UG geborsten, der
Wasseranschluss sowie die Isolierungen der
Stromleitungen erheblich beschädigt.
ie Feuerwehr Remchingen wurde am 26.
März um 5.54 Uhr in Alarmstufe 2 mit dem
Stichwort "Wohnungsbrand" alarmiert, an welches standardisiert die Anforderung der Drehleiter
aus Königsbach-Stein gekoppelt ist. Gemeldet
wurde eine starke Rauchentwicklung im
evangelischen Kirchengemeindehaus im Kutscherweg, Ortsteil Wilferdingen.
Der Einsatzleitwagen 1 der Feuerwehr Remchingen traf als erstes Fahrzeug wenige Minuten
nach der Alarmierung ein. Dichter schwarzer
Qualm drang an der Außenfassade aus dem
gekippten Oberlichtfenster der Toilette im Erdgeschoss. Bürger hatten sich gerade erst zum
Morgengebet getroffen und konnten ausschließen,
dass sich Personen in dem Gebäude befinden.
Die Besatzung des unmittelbar danach
eintreffenden Tanklöschfahrzeuges 16/25 der
Abteilung Nord setzte den Verteiler vor dem
Haupteingang und nahm unter Atemschutz ein CRohr sowie die Wärmebildkamera in den Bereich
des freistehenden Flachdachgebäudes vor, aus
welchem der Rauch über das Fenster nach außen
drang.
Unmittelbar danach trafen das Löschgruppenfahrzeug 16/12 der Abteilung Süd sowie das
Löschgruppenfahrzeug 8/6 der Abteilung Nord an
der Einsatzstelle ein; ebenso die Drehleiter und
deren Bedienpersonal auf dem Einsatzleitwagen 1
der Abteilung Königsbach.
Die Mannschaft des LF 16/12 übernahm die
Wasserversorgung des TLF 16/25 vom Hydrantennetz und stellte gleichzeitig den ersten Atemschutz-Sicherheitstrupp am Verteiler bereit. Durch
Nach dieser Erkenntnis wurden die DLA(K)
23/12 sowie der ELW 1 der FF Königsbach-Stein
ohne Auftrag aus dem Einsatz entlassen.
Glühende Holzteile wurden zum Ablöschen
nach draußen verbracht, die Belüftungsmaßnah8
men
des
gesamten
Gebäudes mit zwei
Überdrucklüftern zogen sich bis
kurz vor 8 Uhr hin.
Das Feuer war bereits am Vorabend im
Bereich eines Elektroherdes ausgebrochen und
hatte die ganze Nacht
hindurch
im
Keller
geschwelt. Der Schaden
durch Ruß hat alle
Räume erfasst.
Erwähnenswert ist,
dass der umsichtige Einsatz der Feuerwehr zu
positiver Resonanz in
Form eines Leserbriefes
im Gemeindeblatt geführt hat.
Eingesetzte Kräfte:
FF Remchingen:
ELW 1 (3/1/0), TLF
16/25 (1/5), LF 16/12
(1/7), LF 8/6 (1/7)
=> 26 Feuerwehrangehörige FF KönigsbachStein: ELW 1 (1/0/4),
DLA (K) 23/12 (1/2)
=> 8 Feuerwehrangehörige
Polizeirevier
Neuenbürg: 4 Beamte / 2
Streifenwagen
9
Helfen macht Schule!
Beitrag und Bilder von Nicole Rühle, JF Heimsheim, stellv. Kreisjugendsprecherin
W
gelernt und ausprobiert, indem sie die schweren
Jacken anziehen durften. Wie löscht man ein
Feuer richtig und wie funktioniert ein Feuerlöscher? Den richtigen Umgang mit dem
Feuerlöscher lernten die Kinder am Löschtrainer.
Dies hat sich allerdings nicht jeder gleich getraut.
Manche versuchten es zu zweit, doch nach
mehrmaligem löschen wollte es der oder die eine
dann doch noch mal alleine versuchen.
Natürlich blieb auch die Besichtigung des
Löschfahrzeugs und der Drehleiter nicht aus. Die
Kinder fragten den Maschinisten Löcher in den
Bauch und durften am Ende auch noch einmal
hineinsitzen. An der Station Schlauchkegeln
lernten sie dann, wie man einen Schlauch richtig
ausrollt. Hier merkten sie, wie schwer es doch ist
einen Schlauch auszurollen oder aufzurollen.
Beim Pylonenspritzen durften die Mädchen und
Jungen dann ihre Zielsicherheit beweisen, indem
sie Tennisbälle von den Pylonen spritzten.
ie jedes Jahr, fand auch in diesem Jahr der
landesweite Helfertag statt. Hier gehen
Hilfsorganisationen wie die Feuerwehr, das THW
oder das DRK an Grundschulen und üben mit
Dritt- und Viertklässlern wie man sich bei einem
Brand verhält oder wie man einen Druckverband
anlegt.
Auch in diesem Jahr nahm die Jugendfeuerwehr Enzkreis wieder an diesem Tag teil und
besuchte mit den Jugendsprechern und der
örtlichen Feuerwehr die Ludwig-Uhland-Schule
in Heimsheim. Insgesamt 16 Helfer trafen sich am
Freitag, den 24. Oktober um 7 Uhr am
Feuerwehrhaus in Heimsheim um gemeinsam die
Materialien zu verladen und zur Schule zu fahren.
Dort angekommen wurden zuerst die Autos auf
dem Schulhof geparkt. Schließlich bauten die
jugendlichen und aktiven Feuerwehrler ihre
Stationen auf. Um 8 Uhr versammelten sich dann
die Schülerinnen und Schüler mit ihren
Lehrerinnen und Lehrern in der Aula, wo sie in
Gruppen eingeteilt wurden und ihre Laufzettel
bekamen.
Endlich ging es los! Knapp 80 Schülerinnen
und Schüler stürmten zu ihren Stationen und
waren aufgeregt, was sie dort wohl erwartet.
Sie lernten wie man eine Kerze richtig
anzündet und was man tun muss, wenn es brennt.
Wie schnell sich der Rauch bei einem Brand in
einem Gebäude ausbreitet konnten die Schüler
anhand eines Rauchhauses sehen. Wie rüstet sich
ein Feuerwehrmann aus wenn er in ein
brennendes Gebäude geht und welche Last muss
er mit sich tragen? Auch das haben die Kinder
Nach dem insgesamt sehr positiven Tag
haben die Schülerinnen und Schüler stolz ihre
Urkunden in Empfang genommen. Einige ließen
es sich sogar nicht nehmen jeden der Feuerwehrmänner und –frauen um ein Autogramm in
die Mappe zu bitten. Viele waren Feuer und
Flamme von den Aufgaben der Feuerwehr und
informierten sich bereits über die Übungstermine
der Jugendfeuerwehr Heimsheim.
10
Magirus strahlt über dem Donautal
Beitrag von unserem Redaktionsmitglied Hubert Sickinger, FF Neuhausen, Bild FF Mühlacker
ie alle zwei Jahre stattfindende Lehrfahrt
des Feuerwehrverbands Enzkreises führte
die zahlreichen Teilnehmer dieses mal nach Ulm.
Uwe Freidinger hatte alle Führungskräfte aus dem
Enzkreis herzlich zu einer Besichtigungstour des
neuen Feuerwehrfahrzeugwerks der Fa. Magirus
eingeladen.
D
war für die Feuerwehr der Anfang einer wichtigen
Entwicklung begründet die zu dem heute mit
vielen Computern bestückten Drehleitern mit bis
zu 60 Meter Rettungshöhe führte und über
Magirus Deutz das Unternehmen weltweit zum
Marktführer machte, betonte Herr Heinle.
Bei der Besichtigung der Drehleiterferti-
Nach einem kurzen Frühstück besichtigten
wir zuerst einmal die Ausstellungshalle, wo alle
sichtlich angetan von den tollen neuen
Fahrzeugen waren und man das Gefühl hatte, dass
so manch einer Tränen der Rührung in den Augen
hatte. Weiter ging es mit einer wunderbaren
Führung durch die Produktionshallen, die von
Herrn Heinle fachkundig kommentiert wurde.
Der Magirus Standort in Ulm umfasst nun
auch ein Kompetenzzentrum und eine Fertigungshalle die ganze 650 Meter Länge misst und
auf vier sogenannten Linien die Serienfertigung
von Feuerwehrfahrzeugen ermöglicht. 1050 Beschäftigte hat die Brandschutztechnik, wobei der
Anteil der Facharbeiter bei 92 % liegt. Im
Kompetenzzentrum, in dem nun die bisher über
die Welt verstreuten sechs kleineren Zentren
zusammengefasst sind, können im Jahr zwischen
1000 und 1800 Feuerwehrfahrzeuge montiert
werden.
Auch die Drehleiterfertigung wurde in
diesem Rahmen erweitert.
Der einstige Kommandant der Ulmer
Feuerwehr, Conrad Dietrich Magirus, erfand 1873
die erste Schiebleiter die auf 14 Meter
Arbeitshöhe ausgefahren werden konnte. Damit
gung konnte man aus den Worten von Herrn
Heinle erfahren, dass beispielsweise eine DLK
23-12 auf 23 Meter Einsatzhöhe kommt, was dem
achten Stock eines Hochhauses entspricht. Die
neue Gelenk-Drehleiter erreicht bei 75 Grad
Anstellwinkel 42 Meter, was in etwa elf
Stockwerke sind.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen
bedankte sich Martin Rühle bei den Herren
Freidinger und Heinle für die Einladung, die
großzügige Führung und Bewirtung durch die Fa.
Magirus mit einem Gastgeschenk.
Am Nachmittag stand eine Stadtführung in
zwei Gruppen in Ulm an. Zum einen die
klassische Führung durch die Altstadt inklusive
einer Besichtigung des Münsters. Und zum
anderen eine Tour, die die Besonderheiten Ulms
wie zum Beispiel einen Gang durch das Fischerund Gerberviertel enthielt. Bei der Münsterführung wollte jedoch keiner der Teilnehmer dem
Wunsche der Stadtführerin nachkommen und die
700 Stufen bis auf 140 Höhe besteigen.
In Bernhausen in der Brauereigaststätte fand
der Ausklang des Tages statt, ehe man auf den
durch Lokführerstreik verstopften Straßen den
Heimweg antrat.
11
Festbankett der Jugendfeuerwehr Ötisheim zum
50-jährigen Bestehen
Beitrag von Jochen Hörnle, Kommandant und Michael Meinecke, Schriftführer beide FF Ötisheim
A
m Freitag, den 18. Juli wurde das 50-jährige
Bestehen der Jugendfeuerwehr Ötisheim in
der Erlentalhalle gefeiert.
offizielle Teil mit weiteren Rednern, die auch ein
paar Worte über die Geschichte, Entwicklung und
Aktivitäten der Feuerwehr, Engagement der
Jugendleitungen und aktuellen Wehr an die
Jugendfeuerwehr richteten und ihre Glückwünsche vorbrachten.
Zuletzt konnte Jugendwart Manuel Meinecke zusammen mit den Jugendsprechern der
Jugendfeuerwehr Geschenke und weitere Glückwünsche zum Jubiläum entgegen nehmen.
Nach den Rednern blickte Moderator und
Feuerwehrmitglied Michael Gutjahr in einer
Präsentation mit einigen historischen Bildern
zurück bis zur Gründung in das Jahr 1964. Die
Erklärung zu den einzelnen Bildern konnte
Gründungsmitglied und Ehrenkommandant Heinz
Kuhn zusammen mit dem ehemaligen Jugendwart
Alexander Vinnay und dem aktuellen Jugendwart
Manuel Meinecke liefern, wobei jede Generation
die eine oder andere Geschichte zu erzählen hatte.
Der offizielle Teil konnte dann von Jugendwart Manuel Meinecke beendet werden.
So konnte man den Abend bei einem
leckeren Snack und einigen interessanten
Gesprächen über vergangene und aktuelle
Jugendfeuerwehrzeiten ausklingen lassen.
Die erschienenen eingeladenen Gäste
erhielten als Dank, das Festbuch über die
Gründung und Entwicklung der Jugendfeuerwehr
Ötisheim sowie einen Kalender mit verschiedenen
Bildern der letzten fünf Jahrzehnten.
Als Gäste konnten wir unter anderem
unseren Bürgermeister Werner Henle, Martin
Rühle (Feuerwehrverbandsvorsitzender), Viktoria
Schmidt (Landtagsabgeordnete), Christian Spielvogel (Kreisbrandmeister), Oliver Zwölfer
(stellvertretender Landesjugendleiter BadenWürttemberg), Martin Lurger (Kreisjugendleiter
Enzkreis) sowie einige Gemeinderatsmitglieder,
Gründungsmitglieder und ehemalige Jugendleiter/Jugendwarte der Ötisheimer Jugendfeuerwehr, die Eltern der aktuellen Jugendfeuerwehr
sowie einige Abordnungen mit Kommandanten
der Jugendfeuerwehren aus dem Enzkreis
begrüßen.
Das erste Wort zur Eröffnung galt Kommandant Jochen Hörnle. Im Anschluss folgte der
Ein besonderes Stück über die Geschichte
50 Jahre der Jugendfeuerwehr Ötisheim.
Beitrag von Jochen Hörnle, Kommandant, und Michael Meinecke, Schriftführer, beide FF Ötisheim
F
ür das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Ötisheim hat sich die Feuerwehr
Ötisheim etwas Besonderes einfallen lassen. Eine
Festschrift mit vielen Bildern und der Geschichte
von der Gründung der Jugendfeuerwehr Ötisheim
bis heute wurde entworfen. Des Weiteren wurde
ein Kalender mit Bildern der Jugendfeuerwehr der
letzten 50 Jahre gestaltet.
Beide Stücke können über:
kommandant@feuerwehr-oetisheim.de
erworben werden.
Kalender: 10,00 EUR (DIN A3 Querformat).
Festschrift: 5,00 EUR (DIN A5)
Der Erlös des Verkaufs kommt der Jugendfeuerwehr Ötisheim zu Gute.
12
2. Beachvolleyballturnier der FF Ölbronn-Dürrn
Beitrag und Bilder von Jürgen Braun, Kommandant FF Ölbronn-Dürrn
m Pfingstsamstag, den 7. Juni fand auf der
Beachvolleyballanlage an der Eichelbergschule in Ölbronn das 2. Beachvolleyballturnier
für Feuerwehren statt.
Die Ölbronner Abteilung hatte die
Sportstätte gut vorbereitet. Für die Aktiven und
die Zuschauer war für ausreichend kühle
Getränke gesorgt worden und um sich auch
äußerlich abzukühlen wurde sogar eine
Gartendusche aufgestellt.
A
Finale entscheiden. Dieser ging dann mit 16 zu 14
Punkten an die Ausrichter des Turniers aus
Ölbronn. Somit spielten „Aiza“ und die „Sandkastenspritzer“ aus Ruit um den 3. Platz.
Die „Sandkastenspritzer“ konnten das
Spiel nach kräfteraubendem Match und vielen
umkämpften Ballwechseln im 3. Satz für sich
entscheiden.
Im Endspiel standen sich nun die
Mannschaften der „Blaulichtkrabben“ aus Ruit
Bei tropischen Temperaturen waren acht
Mannschaften aus dem Enzkreis und dem
Landkreis Karlsruhe angereist.
Es waren Mannschaften aus Bretten-Ruit,
Oberderdingen, Ölbronn, Dürrn, Niefern-Öschelbronn und Ötisheim gemeldet.
Nach der Auslosung wurde in zwei
Gruppen um den Einzug ins Halbfinale gespielt.
Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten kamen in
die Zwischenrunde und unter den Dritt- und
Viertplatzierten wurden die Plätze 8 bis 5
ausgetragen.
Die Plätze 5 und 6 belegten die
Mannschaften der Feuerwehr Oberderdingen, den
7. Platz die Feuerwehr Öschelbronn und den 8.
Platz die Feuerwehr Dürrn.
Im ersten Halbfinale standen sich die
„Sandkastenspritzer“
Ruit
und
die
„Blaulichtkrabben“ Ruit gegenüber. Dieses Spiel
ging souverän mit 2:0 Sätzen an die
„Blaulichtkrabben“.
Das 2. Halbfinale zwischen Ölbronn und
„Aiza“ war ein sehr umkämpftes 3-Satz-Spiel.
Der 1. Satz ging an Ölbronn mit 15 zu 7 Punkten,
der zweite ging mit 18 zu 16 Punkten an „Aiza“.
Somit musste der 3. Satz über den Einzug in
und die Gastgeber aus Ölbronn gegenüber. In
diesem Finale zeigten -trotz brütender Hitzebeide Mannschaften ihre beste Leistung. Die
Gäste aus Ruit gewannen in 2 Sätzen. Somit ging
der Wanderpokal den im Vorjahr die Feuerwehr
„Aiza“ gewann in diesem Jahr nach Ruit.
Nach der Siegerehrung bedankte sich
Kommandant
Jürgen
Braun
bei
allen
teilnehmenden Feuerwehren und lud sie fürs
nächste
Jahr zum
3. Beachvolleyball
turnier
für Feuerwehren
nach
Ölbronn
ein.
13
Planung des neuen Feuerwehrhauses für die FF
Mühlacker Abt. Enzberg – sicherheitstechnische
Beurteilung liefert wichtige Empfehlungen für den
Neubau
Beitrag und Bild von Christian Kutschera, Fachkraft für Arbeitssicherheit & Brandschutzbeauftragter
bei der ias health & safety GmbH und Angehöriger der FF Kieselbronn
E
s wurden Lösungsmöglichkeiten dargestellt,
um den Neubau rechtskonform zu gestalten
und somit bereits im Vorfeld kostspielige
Bauänderungen zu vermeiden.
Ausgangslage
Die Abteilung Enzberg der Feuerwehr
Mühlacker betreut ein Gebiet von 5,4 km2 mit ca.
4.000 Einwohnern. Dafür stehen der Wehr ein LF
8/6 (Bj.1993) sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug (Bj. 2005) zur Verfügung. Das
Feuerwehrhaus Enzberg ist bisher in der ehemaligen Kelter untergebracht. Die Verhältnisse sind
sehr beengt, ein sicheres Ausrücken ist hier nicht
gewährleistet. Die Umkleidebereiche hinter den
Einsatzfahrzeugen sind sehr eng und entsprechen
nicht den normativen als auch den unfallversicherungsrechtlichen Vorgaben. Dies wurde u. a.
in mehreren Begehungen mit der zuständigen
Fachkraft für Arbeitssicherheit festgestellt und
dokumentiert. Eine Erweiterung des Standorts ist
nicht möglich. Deshalb entschloss man sich für
einen Neubau.
Planung des Neubaus mit sicherheitstechnischer Beurteilung
Das neue Feuerwehrhaus erstreckt sich auf
einer Fläche von knapp 900 m2. Neben einer
Fahrzeughalle bestehend aus zwei Stellplätzen für
die Einsatzfahrzeuge und einem Lagerbereich,
sind die Umkleide- und Sozialräume am hinteren
Teil der Fahrzeughalle geplant. Der Vorplatz der
Fahrzeughalle dient gleichzeitig als Übungshof.
Durch die Anordnung der Parkplätze wird im
Alarmfall eine Kollision durch ankommende
PKWs mit ausrückenden Einsatzfahrzeugen
vermieden.
Die Stadt Mühlacker wird durch die ias
health & safety GmbH sicherheitstechnisch
betreut. Die Feuerwehr, als Einrichtung der
Gemeinde, fällt somit auch in den Betreuungsbereich der ias health & safety GmbH.
Beim Neubau des Feuerwehrhauses der Ab-
teilung Enzberg wurde die Fachkraft für Arbeitssicherheit schon während der Planungsphase mit
einbezogen, um die Verantwortlichen gemäß den
geltenden Arbeitsschutzregelwerken zu beraten.
Dies hatte den Vorteil, dass Abweichungen von
arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben (z.B. Arbeitsstättenverordnung und Unfallverhütungsvorschriften)
schon
in
der
Planungsphase
berücksichtigt werden konnten. Außerdem
werden so Abweichungen nicht erst nach dem
Bau bei sicherheitstechnischen Begehungen entdeckt und müssen somit durch teure Umbau- oder
Kompensationsmaßnahmen behoben werden. Um
die Stadt Mühlacker rechtssicher zu beraten,
wurde eine sicherheitstechnische Beurteilung
anhand der Bauunterlagen und Bauplänen durchgeführt.
Hauptproblem bei der sicherheitstechnischen Beurteilung ist die Vielzahl an Gesetzen,
Verordnungen, technischen Regeln und Normen,
die bei der Planung zu berücksichtigen sind.
Planungsgrundlage beim Bau von Feuerwehrhäusern ist die DIN 14092. Hier werden die wesentlichen Anforderungen an Feuerwehrhäuser,
Schlauchtürme und Werkstätten gestellt. Neben
dieser Norm muss ein Feuerwehrhaus auch den
Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung,
ihren technischen Regeln und den Vorgaben der
Unfallversicherer entsprechen. Die Forderung zur
Einhaltung der Arbeitsstättenverordnung wird
über einen Querverweis aus der derzeit gültigen
Fassung der Unfallverhütungsvorschrift über
Feuerwehren der Unfallkasse Baden-Württemberg
erreicht.
Als Beurteilungsgrundlage wurde die
DGUV Information 205-008 „Sicherheit im
Feuerwehrhaus“ herangezogen. Zunächst wurden
die einzelnen Punkte dieser Information mit den
staatlichen Anforderungen, den Bauplänen und
den örtlichen Gegebenheiten verglichen und
geprüft, ob die Anforderungen bei diesem Feuerwehrhaus zutreffend sind. Da bei der Feuerwehr
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ten, richtig dimensionierte Absauganlage für
Dieselmotor-Emissionen etc. geachtet. Es wurden
Empfehlungen
und
Lösungsmöglichkeiten
dargestellt, um den Neubau rechtskonform zu
gestalten.
Ergebnis
Nach Abschluss der sicherheitstechnischen
Beurteilung wurden die Ergebnisse im
Bauausschuss diskutiert. Dies führte dazu, dass
die Erkenntnisse und Anforderungen dieser
Beurteilung
integraler
Bestandteil
der
Ausschreibung sein werden. Somit konnten schon
im Vorfeld kostspielige Änderungen im Neubau
mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vermieden
werden.
Mühlacker Ausrüstung und Material zentral bei
der Stützpunktwehr gewaschen und gewartet
werden, ist beim Feuerwehrhaus der Abteilung
Enzberg
keine
eigene
Schlauchund
Atemschutzwerkstatt erforderlich. Somit musste
unter anderem dieser Punkt nicht berücksichtigt
werden.
Im zweiten Schritt wurden die zutreffenden
Punkte auf ihre richtige Ausführung gem.
Bauunterlagen beurteilt und in einem Soll- Ist
Vergleich dargestellt. Hierbei wurde neben der
richtigen Größe und Anzahl von Parkplätzen,
Sozialräumen, Stellplätzen und Übungsflächen
auch auf die richtige Beschaffenheit der
Fußböden, Beleuchtungsstärken der Raumlichkei-
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Löschkübel-Aktion der FF Kieselbronn
Beitrag von unserem Redaktionsmitglied Tobias Herwig, FF Kieselbronn, Bilder FF Kieselbronn
ußergewöhnliche Werbeaktion der FF
Kieselbronn
zur
Gewinnung
neuer
Mitglieder.
Wie kann man die Einwohner einer
Gemeinde davon überzeugen, dass es notwendig
A
der „Löschkübel“ steckte ein beidseitiges
Informationsblatt, das den Hintergrund dieser
Aktion ausführlich beschrieb und zu einem
Informationsabend ins Feuerwehrhaus einlud.
Zudem wurde beim Verteilen ganz bewusst das
ist, sich ehrenamtlich in der Freiwilligen
Feuerwehr zu engagieren? Diese Frage stellten
sich die Verantwortlichen der FF Kieselbronn
bereits seit geraumer Zeit. Der viel zitierte
demografische Wandel unserer Gesellschaft
macht sich langsam aber sicher auch in den
Freiwilligen Feuerwehren bemerkbar. Es ist zu
befürchten, dass die bisher weitgehend stabilen
Mitgliederzahlen deutlich zurückgehen und
dadurch die Einsatzfähigkeit der Wehren vor Ort
möglicherwiese im gewohnten Umfang nicht
mehr gewährleistet werden kann. Gerade die
sogenannte
Tagesverfügbarkeit
stellt,
insbesondere in kleineren Orten, ein wachsendes
Problem dar weil viele Feuerwehrleute außerhalb
ihres Heimatorts einer Beschäftigung nachgehen.
Um diesen Problemen zu begegnen und das
Interesse potenzieller neuer Mitglieder für die
Freiwillige Feuerwehr Kieselbronn zu wecken,
wurde daher am Samstag, 13. September eine
ganz besondere Werbeaktion durchgeführt:
Nach einem gemeinsamen Frühstück der
Kiesel-bronner Feuerwehrangehörigen zusammen
mit den anwesenden Ehrengästen erfolgte gegen
10 Uhr endlich der „Startschuss“:
In vier Gruppen schwärmten die
Feuerwehrangehörigen aus und stellten vor der
Haustür eines jeden Kieselbronner Haushalts
einen roten „ Haushalts-Löschkübel“ ab. In jedem
Gespräch mit der Bevölkerung gesucht. Mit dieser
Aktion sollte mit einem gewissen Witz und Ironie
auf das ernste Thema der Bedeutung der
ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Freiwilligen
Feuerwehr in Kieselbronn und anderswo
aufmerksam gemacht werden.
Die Idee zur Aktion entwickelte die Werbeagentur Typografix-Design aus Braunschweig in
Zusammenarbeit mit der FF Vallstedt/Alvesse,
bei denen sich die FF Kieselbronn ebenso wie bei
der Gemeinde Kieselbronn und dem Landkreis
Enzkreis für die Unterstützung ganz herzlich
bedankt.
Parallel zur Verteilung der Eimer wurde vor
dem
örtlichen
Lebensmittelmarkt
ein
Informationsstand betrieben, um auch hier mit der
Bevölkerung ins Gespräch zu kommen und
aufkommende Fragen zu unserer Werbeaktion
beantworten zu können.
Am Montag, 27. September fand dann der
Informationsabend (und somit „Teil zwei“ der
großen
Werbeaktion)
im
Feuerwehrhaus
Kieselbronn statt, zu welchem mit Hilfe der
„Haushalts-Löschkübel“ zwei Wochen vorher
eingeladen wurde.
Der Infoabend wurde an den Ablauf eines
normalen Übungsdienstes angelehnt. Nach der
Begrüßung durch Kommandant Poppe erhielten
die interessierten Mitbürger anhand einer kurzen
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Präsentation einen ersten Einblick in die Struktur
und die Aufgaben der Feuerwehr Kieselbronn.
Anschließend wurden die Interessenten mit
Feuerwehr-Schutzkleidung ausgestattet und konnten an drei Stationen mit den Schwerpunkten
Atemschutzeinsatz, Löschangriff und technische
Hilfeleistung selbst „Hand anlegen“ und die vorhandene Ausrüstung der FF Kieselbronn unter
Anleitung ausprobieren und einsetzen.
Nach dem Durchlauf der Stationen endete
der Abend in lockerer Runde bei einem
gemeinsamen Maultaschenessen, bei dem noch
Fragen in lockerer Runde direkt beantwortet
werden konnten.
Insgesamt nahmen elf Kieselbronner Bürger
am Informationsabend teil.
Zwei Neueintritte und jede Menge positive
Reaktionen aus der Bevölkerung konnten als
direkte Reaktion auf unsere Werbeaktion bereits
verbucht werden. Daher war die durchgeführte
Werbeaktion
aus
Sicht
der
Feuerwehr
Kieselbronn ein voller Erfolg.
Rauchmelder
retten Lebenauch bei Ihnen Zuhause
-Ihre Feuerwehr-
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Kellerbrand im Ahornweg in Kämpfelbach-Bilfingen
Beitrag und Bilder von Udo Frey, Kommandant FF Kämpfelbach
A
m Sonntag, den 12. Oktober 2014 wurden
die FF Kämpfelbach, die FF Königsbach
sowie die Führungsunterstützungseinheit Pfinz
gegen 23.23 Uhr zu einem Kellerbrand der Stufe
3 alarmiert.
43 Einsatzkräfte der FF Kämpfelbach mit 5
Fahrzeugen inklusive der Kameraden aus
Königsbach, die mit dem Drehleiter-Fahrzeug und
einem weiteren Löschfahrzeug vor Ort waren
hatten den Kellerbrand in kurzer Zeit gelöscht und
durch gezielte Druckbelüftung die Wohnbereiche
rauchfrei gehalten. Auch die Hauseigentümer, die
durch frühzeitige Alarmierung und Schließen
sämtlicher Türen das Ausbreiten des Brandes
sowie der Rauchgase in Grenzen hielten,
verhielten sich vorbildlich.
Die Brandursache war ein elektrischer
Defekt an einem Kühlschrank, der zu einem
Schwelbrand im Kellerbereich geführt hatte.
Durch das schnelle Eingreifen und das
gezielte Vorgehen der Angriffstrupps unter Pressluftatmer sowie dem umsichtigen Ablöschen
konnte der Schaden im Kellerbereich, laut Polizei,
mit nur einigen Tausend Euros beziffert werden.
Gegen 1 Uhr in der Nacht verließen bereits
die letzten Feuerwehrfahrzeuge den Einsatzort.
Neben der Polizei waren auch die
Kameraden des Malteser Hilfsdienstes sowie ein
Rettungswagen des DRK vorsorglich vor Ort.
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Indiakaturnier der Jugendfeuerwehren
Beitrag von Lisa Kuhn, Geschäftsführerin der Jugendfeuerwehren im Enzkreis
D
2. Wimsheim 4
3. Wimsheim 3
ie Neuauflage des Indiakaturniers fand am
Sonntag, den 2. November in der Lindenhalle in Wiernsheim statt. Nach neuem Reglement
wurde zum ersten Mal in drei verschiedenen
Altersgruppen gespielt und 25 Gruppen aus dem
bis 14 Jahre
1. Maulbronn-Schmie 2
2. Illingen 2
3. Maulbronn-Zaisersweiher 1
ab 15 Jahre
1. Maulbronn-Schmie 1
2. Heimsheim 1
3. Wimsheim 1
ganzen Enzkreis waren erschienen, um im
Wettkampf ihr Bestes zu geben. Die meisten
Meldungen gab es in der Altersklasse bis 14
Jahre, was gegen Ende der Vorrunden für etwas
Verzögerung sorgte da nur auf einem Feld
gespielt werden konnte. Schnell aber ging es dann
weiter mit den Spielen um Platz vier und drei bei
denen alle Altersklassen parallel spielten. Die
Endspiele wurden auf Wunsch gleichzeitig
zwischen den Gruppen bis 11 Jahre und bis 14
Jahre ausgetragen. Die zwei Finalisten bis 15
Jahre spielten danach unter Aufsicht zusätzlicher
Schiedsrichter. Unter großem Jubel wurde jeder
einzelne Punkt gefeiert. Jeder wusste, dass die
Mannschaft die als erste 25 Punkte hat den Satz
gewinnt und dem Sieg ein Stück näher gekommen
ist. Die Stimmung unter den Jugendlichen war
den ganzen Tag ausgelassen und es gab kein
Spiel, das nicht lautstark von den Zuschauern
angefeuert wurde.
Alles in Allem war es ein sehr gelungener
Tag vor allem herzlichen Dank der FF
Wiernsheim für die gelungene Organisation des
Tages, an dem schon früh morgens vor 7 Uhr
viele fleißige Helfer durch die Halle und die
Küche wuselten, um für den Ansturm gewappnet
zu sein.
Die Gewinner des Turniers:
bis 11 Jahre
1. Maulbronn-Schmie 3
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20
Botschaftertreffen im Feuerwehrhotel Sankt Florian
Beitrag von unserem Redaktionsmitglied Hubert Sickinger, FF Neuhausen
m Wochenende des 25. und 26. Oktober
trafen sich auf Einladung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg etwa 30
Kameraden aus den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden Baden-Württembergs im Feuerwehrhotel Sankt Florian am Titisee.
Dort wurden die Teilnehmer von den Vize-
A
ung, es sei nur für ältere Feuerwehrangehörige
gedacht, was aber nicht stimmt. Gerade auch jüngere Feuerwehrangehörige sind herzlich willkommen, auch mit der Familie. Auf Kinder ist Sankt
Florian ebenfalls vorbereitet, so sind für die
Kleinen ein Spielzimmer oder ein toller Spielplatz
vorhanden. Besonders erwähnenswert sind die
präsidenten Gerhard Lai und Stefan Hermann
sowie dem Geschäftsführer Willi Dongus begrüßt.
Sie moderierten auch die Veranstaltungen an
diesem Wochenende.
Dabei informierten Sie uns über folgende
Themen:
- Die Geschichte des Feuerwehrhotels Sankt
Florian.
- Zahlen, Daten und Fakten wurden bekannt
gegeben.
- Der Hochschwarzwald und seine Besonderheiten wurden vorgestellt.
- Das Betreiberehepaar Bengel stellte sich und
die Mitarbeiter, sowie ihre Arbeit vor.
- Ein Rundgang mit Blick hinter die „Kulissen“
von Sankt Florian wurde auch gewährt.
Sicherlich kennen Sie bereits das Feuerwehrhotel Sankt Florian in Hinterzarten-Bruderhalde am Titisee. Es ist das große Sozialwerk der
baden-württembergischen Feuerwehren, das im
Jahr 1956 in Betrieb ging. In seiner fast 60
jährigen Geschichte hat es sich von einem ehemaligen Feuerwehrerholungsheim mit Etagenbädern
zu einem Hotelbetrieb entwickelt, der absolut auf
der Höhe der Zeit ist. Trotzdem braucht das Haus
eine gute Werbung, wie die Moderatoren
betonten. Immer wieder kommt es vor, dass
Feuerwehrangehörige berichten, sie kennen das
Haus gar nicht. Oder Kameraden sind der Mein-
großzügigen Familienzimmer.
Der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg, Willi Dongus,
bedankte sich auch im Namen des Vorstandes für
die engagierte und konstruktive Mitarbeit, ebenso
für die vielen Anregungen und Vorschläge. Es
wurde eine gute Basis für eine noch bessere Vermarktung für unser Feuerwehrhotel geschaffen.
Um für Sankt Florian optimal werben zu
können, war es uns wichtig, dass wir eine
Präsentation an die Hand bekommen, in dem die
Vorzüge des Feuerwehrhotels und die landschaftlichen Reize des Südschwarzwaldes vorgestellt
werden. Nach der Fertigstellung durch den
Landesfeuerwehrverband wird es eines der
Werbemittel
sein,
mit
dem
bei
den
Feuerwehrangehörigen auch im Enzkreis das
Feuerwehrhotel Sankt Florian vorgestellt wird.
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Ein Jubiläum muss gefeiert werden!
Beitrag von Nicole Rühle, Heimsheim, stellv. Kreisjugendsprecherin, Bilder JF Enzkreis
Z
um 10. Mal fand dieses Jahr das internationale
Zeltlager der Jugendfeuerwehr Enzkreis und
der polnischen Stadt Myslowice statt. Eine Zahl, die
gefeiert werden muss. Zum ersten Mal nahmen auch
Jugendliche aus Tschechien am Lager teil. Am
Freitag den 1. August ging es für 30 Teilnehmer aus
den Jugendfeuerwehren Keltern, Kämpfelbach,
Ispringen, Ölbronn-Dürrn und Heimsheim nach
Polen. Verabschiedet wurden die Jugendlichen und
ihre Betreuer vom Kreisjugendleiter Martin Lurger,
der leider nicht mitreisen konnte, von seinem
Stellvertreter Jens Dann und vom Verbandsvorsitzenden Martin Rühle.
Nach 12 ½ Stunden Fahrt kamen wir dann
pünktlich um 9.30 Uhr in Polen auf dem Zeltplatz
an. Nachdem die Zelte bezogen waren und jeder
sein Bett hatte, ging es in die Stadt um Geld zu
wechseln. Zurück auf dem Zeltplatz konnte bei
einer Wasserschlacht gleich Bekanntschaft mit den
polnischen Freunden gemacht werden.
Zur offiziellen Eröffnung des Camps sind
vom Landratsamt Enzkreis der erste Landesbeamte
Wolfgang Hertz und Frau Verena Pfeffer sowie
vom Feuerwehrverband Udo Frey und Martin Rühle
angereist. Auch unser ehemaliger Kreisbrandmeister
Ingbert Fürtsch und seine Frau sind dazu extra aus
Berlin gekommen. Zum Ende der Eröffnung und der
Jubiläumsfeier wurde die Lagerfahne an unsere
polnischen Freunde überreicht und das Lagerfeuer
entfacht. Danach wurden wir alle zu einer
Tanzeinheit Zumba eingeladen. Dies brachte viel
Spaß und Freude bei den Teilnehmern.
Am Sonntag war das gesamte Camp am
gegenüberliegenden See, wo man sich im Wasser
abkühlte. Gegen 16 Uhr hatten die Eltern der
polnischen Jugendlichen die Möglichkeit uns im
Zeltlager zu besuchen. Spiele und Aktivitäten
gestalteten den Nachmittag. Abends war dann noch
gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer.
Damit die Teilnehmer aus den drei Ländern
sich besser kennenlernen, bildete man gemischte
Gruppen. Für die erste Gruppe ging es am darauf
folgenden Tag nach Zakopane, wo eine Wanderung
zu einem Stausee bevorstand. Leider blieb dieser
Ausflug nicht ohne Folgen. Auf dem Rückweg
wurde die Gruppe von einem Regenschauer
überrascht. Die zweite Gruppe hatte am Morgen das
Vergnügen ins Freibad zu gehen, aber auch sie
wurden am Nachmittag von zwei Unwettern heim-
gesucht. Die Gruppe hat bewiesen, dass sie fähig
war den Zeltplatz vor einem Hochwasser zu
bewahren.
Am Dienstag ging es dann für die zweite
Gruppe nach Zakopane, auch sie wurden von einem
Unwetter überrascht, sie gingen zuerst in die Stadt.
Einige besuchten auch die bekannte Skisprungschanze.
Auf dem Zeltplatz fand währenddessen ein
Erste-Hilfe Kurs in englischer Sprache statt. Es
wurde alles erklärt, von den Grundkenntnissen bis
zur Anwendung eines Defibrillators.
Am Mittwoch wurden die Teilnehmer in vier
internationale Gruppen eingeteilt. An verschiedenen
Stationen gab es zu unterschiedliche Themen
Übungen und Informationen. So lernten die
Teilnehmer z. B. Sicherheitshinweise für das
Klettern. Bei einer Übung mit einem Löschangriff
aus offenem Gewässer und Personenrettung konnten
die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen.
Zudem mussten die Gruppen einen Fragebogen rund
ums Zeltlager und den Zeltplatz ausfüllen und
durften T-Shirts bleichen.
Am folgenden Tag ging es dann zum Klettern
und Fechten. Alle hatten ihren Spaß.
Am Freitagmorgen fuhr ein Teil der deutschen Teilnehmer nach Auschwitz. Dort bekamen
wir eine Führung durch das Konzentrationslager.
Dann ging es weiter nach Birkenau. Wir hatten auch
die Gelegenheit einen Wachturm zu besteigen, um
uns das riesige Gelände von oben anzusehen.
Die anderen Gruppen haben ein spannendes
Volleyball-Turnier ausgetragen. Die Sieger erhielten bei der offiziellen Schließung des Camps ihre
Preise und Urkunden. Die Delegation aus Polen
hatte für jede Gastfeuerwehr noch ein Erinnerungsgeschenk. Zudem erhielt jeder Teilnehmer,
anlässlich des Jubiläums eine Tasse. Aber auch der
Enzkreis kam nicht ohne Geschenk. Alle
Teilnehmer bekamen ein Jubiläums-Strandtuch.
Nach dem offiziellen Abschluss gab es noch
mal eine Wasserschlacht, dann ging es für die
deutsche Gruppe ans Packen. Um 19 Uhr stand der
Bus zum Beladen bereit und gegen 20 Uhr hieß es
dann Abschied nehmen. Es fiel, schwer sich von
den neuen Freunden zu trennen, der Eine oder
Andere hatte auch Tränen in den Augen.
Die Freude, die neuen Freunde beim nächsten
Camp wieder zu sehen ist groß.
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