close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Jahresbericht(PDF Größe: 3.59 MB) - TBW thebetterway

EinbettenHerunterladen
Unternehmens- und Organisationsberatung
Kontakt: office@thebetterway.at I Breitenfelderstr. 47C I 5020 Salzburg I +43 664 5207909 I www.thebetterway.at
Jahresbericht 2014
Zahlen – Fakten – Geschichten aus dem Alltag
Christine H. Seemann, MTD
Master of Training and Development
Unternehmensberatung I Seminare I Supervision I Coaching
1
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Inhaltsverzeichnis
Jahresbericht 2014.................................................................................................................1
Zahlen – Fakten – Geschichten aus dem Alltag................................................................1
Einleitende Worte...................................................................................................................3
Zahlen und Fakten.................................................................................................................4
Welche Dienstleistungen wurden 2014 nachgefragt?...................................................4
Verschiedene Unternehmensformen in der Beratung...................................................5
Einzelpersonen, Gruppen und Teams – Wer kommt zu mir?.......................................6
Das Geschlechterverhältnis in der Beratung ................................................................7
Mobilitätsverhalten.........................................................................................................8
Meine AuftraggeberInnen 2014.....................................................................................8
Umsatzverteilung nach Gewerbetypen.........................................................................9
Umsatzverteilung nach Dienstleistungen .....................................................................9
Aufteilung von nicht-anrechenbaren Tätigkeiten ........................................................10
Geleistete Arbeitsstunden............................................................................................11
Geschichten aus dem Alltag................................................................................................12
…. aus der Supervison.......................................................................................12
…. aus dem Coaching........................................................................................13
…. aus der Seminartätigkeit...............................................................................13
…. aus der Mediation..........................................................................................14
…. aus der Moderationsarbeit............................................................................15
Kontakt.................................................................................................................................16
2
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Einleitende Worte
Was hat mir das Jahr 2014 gebracht, was habe ich daraus gelernt und wie habe ich
diese Zeit gesehen?
Eine große Herausforderung stand in der ersten Jahreshälfte im Mittelpunkt meines
Arbeitslebens. Bis zum Sommer ging ich neben meiner Selbstständigkeit einer Teilzeitbeschäftigung nach, die mich zeitlich sehr in Anspruch nahm und mir ein hohes Maß an
Selbstmanagement abverlangte. Besonders schwierig stellte sich die Durchführung
meiner Fortbildungsveranstaltungen in Verbindung mit meinem Angestelltenverhältnis dar.
Den Spagat zwischen Selbstständigkeit und Unselbstständigkeit zu schaffen war auf
Dauer nicht möglich. Deshalb entschied ich mich zur Auflösung meines Dienstverhältnisses als Referentin für Sport und Frauenförderung im Büro von Landesrätin
Martina Berthold in der Salzburger Landesregierung.
Nach einer kurzen sommerlichen Erholungsphase startete ich im Herbst wieder durch.
Einige neue Aufträge im Bereich der Lehre und der Supervision sowie der Besuch von
Netzwerkveranstaltungen stellten den Mittelpunkt meiner Tätigkeit in der zweiten Jahreshälfte dar.
Die gemeinsamen Vorbereitungsarbeiten mit KooperationspartnerInnen für einen neuen
Auftrag zum Thema Teambuilding waren für mich sehr spannend und ich freue mich auf
die Umsetzungen im Jahr 2015. Mit jeweils einem Künstler, einem staatlich geprüften
Bergführer, einer Ärztin und einer Weltmeisterin im Orientierungslauf werde ich in
diesem Jahr altbewährte aber auch neue Seminarangebote anbieten und durchführen.
Ich freue mich auf die erfolgreiche Arbeit im Institut für Life Balance Salzburg (ILB).
Neben der Gestaltung einer eigenen Homepage für das Institut – abrufbar unter www.lifebalance-salzburg.at - und der Öffentlichkeitsarbeit auf Facebook, fanden Themenabende
und Wochenend-Veranstaltungen statt. Leider fielen die beiden Wochenend-Seminare
„Almyoga & Life Balance“ ins Wasser. Sie sind aber für 2015 wieder geplant!
Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Angebote und freue
mich auf viele spannende Herausforderungen im nächsten Jahr.
Ihre
Christine H. Seemann
3
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Zahlen und Fakten
Welche Dienstleistungen wurden 2014 nachgefragt?
Supervision und Coaching
Im Jahr 2014 ging der Anteil an Einzelcoachings leicht zurück, jener von Teamsupervisionen stieg hingegen stärker an. Ich führe das darauf zurück, dass Unternehmen und
Institutionen in diesem Jahr vermehrt Team- und Gruppenangebote in Anspruch nahmen.
Beratungsangebote für einzelne MitarbeiterInnen waren rückläufig.
Supervision & Coaching
Training & Seminarleitung
Mediation & Beratung
Moderation & Vorträge
Training & Seminarleitung
Die Aufträge für die Bereiche Wirtschaftstraining und
Seminarleitung sind im Vergleich zum Jahr 2013 leicht
gestiegen.
Im Jahr 2014 wurden von mir und meinen KooperationspartnerInnen mehr Seminartage angeboten als im vergangenen.
Neu war die Durchführung eines Seminars gemeinsam mit der Gynäkologin Dr. Petra
Krames. Wir konzentrieren uns in diesem Angebot auf die Zielgruppe „Frauen ab dem 40.
Lebensjahr“ und beschäftigen uns inhaltlich mit Veränderungen im Körper und im Alltag
aus medizinischer und psychosozialer Sicht.
4
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Mediation & Beratung
Unter diese beiden Begriffe fallen für mich einerseits die
klassische Mediation als Konfliktlösungsmethode und
andererseits die von mir gewerblich ausgeübte Lebens- und
Sozialberatung.
Der Anteil dieser Dienstleistungen im Spektrum meiner
gesamten beratenden Tätigkeit hat sich im Vergleich zum Jahr
davor kaum verändert.
In diesem Jahr setzte jedoch ein leichter Trend bei der Mediation in Richtung Konflikte am
Arbeitsplatz sowie zwischen MitarbeiterInnen und Vorgesetzten ein.
Moderation & Vorträge
Die Anzahl der bei mir angefragten Vortragstätigkeiten und Konflikt-Moderationen blieb
annähernd gleich wie im Jahr zuvor.
Auffallend ist, dass ich immer wieder für Vorträge betreffend Sport und „Randthemen“
des Sports angefragt werde. Durch meine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit im Sport
und in der Plattform „Frauen im Sport“ hat sich hier ein Netzwerk etabliert. Aus diesem
Netzwerk heraus erhalte ich immer wieder Anfragen unter anderem zum Thema Gender
Mainstreaming.
Moderationen wurden heuer im Bereich von AnrainnerInnen-Diskussionen mit bis zu
100 Anwesenden aber auch Konfliktmoderationen in einem Team von mir durchgeführt.
Eine Podiumsdiskussion wurde von mir ebenso moderiert wie eine kleine Veranstaltung.
Verschiedene Unternehmensformen in der Beratung
Von Bedeutung sind in meiner Tätigkeitsanalyse auch die Unternehmensformen der
Auftraggeberinnen und Auftraggeber.
Obwohl ich der Meinung bin, dass die Personalentwicklung und der persönlich fachliche
Umgang zwischen Führungskräften und MitarbeiterInnen im Profit als auch im NonProfit Bereich und ebenso im Öffentlichen Dienst keine erkennbaren Unterschiede
darstellen, habe ich mein Portfolio trotzdem in diese drei Bereiche geteilt. Dies vor allem
deshalb, um festzustellen, welche Institutionen und Organisationen meine Angebote
anfordern.
Der Anteil von Privatpersonen in meinen Arbeitsfeldern bezieht sich in erster Linie auf die
Tätigkeit im Institut für Life Balance Salzburg (ILB) sowie auf die gewerbliche Lebensund Sozialberatung.
5
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Non Profit Unternehmen
Privatpersonen
Öffentlicher Dienst
Profit Unternehmen
Ersichtlich ist in der Tabelle ein doch überdurchschnittlich hoher Anteil Öffentlicher
Dienst. Diesen interpretiere ich als Folge meiner persönlichen Kontakte durch ehemalige
berufliche Anstellungsverhältnisse im justiznahen Dienst sowie beim Land Salzburg.
Arbeit mit Institutionen und Organisationen!
Diese hier abgebildeten Grundregeln unternehmerischen
Denkens gelten für alle Unternehmensformen gleichermaßen.
Stärken erkennen, Schwächen darstellen und auf sie
Rücksicht nehmen, Chancen sehen und in Angriff nehmen
sowie Risiken richtig einschätzen.
Eine Analyse in diese Richtung steht am Beginn jeder
Unternehmens- und Organisationsberatung, die von mir
durchgeführt wird.
.
Einzelpersonen, Gruppen und Teams – Wer kommt zu mir?
Der Anteil der Gruppen ist im vergangenen Jahr im Verhältnis zu den Einzelpersonen
stark gestiegen. Dies unter anderem deshalb, weil Teilnehmende in Seminaren und
Fortbildungen aber auch von Moderations- und Vortragsaufträgen von mir als Gruppen
definiert werden. Diese Angebote haben sich in meinem Tätigkeitsportfolio 2014 erhöht.
Im Vergleich zum Jahr 2013 ist der Anteil von Teamberatungen – durchgeführt als
Teamsupervision oder Teamcoaching – leicht gestiegen.
Die Arbeit im Einzelsetting ist 2014 leicht gesunken. Dies unter anderem deshalb, weil
drei Lehrsupervisionen beendet wurden.
6
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Einzelpersonen
Gruppen
Teams
Paare
Die Paarberatungen kamen im Jahr 2014 ausschließlich im Kontext der Mediation vor.
Interessanterweise heuer ohne die Beteiligung von Männern. Das gesamte Geschlechterverhältnis meiner Kundinnen und Kunden im Beratungsjahr 2014 wird im nächsten Kapitel
näher behandelt.
Das Geschlechterverhältnis in der Beratung
Aus den Grafiken ist gut ersichtlich, wie sich der Anteil von
Männern und Frauen bei meinen Dienstleistungen 2014 darstellt.
Die Männer dominieren die Bereiche der Gruppenangebote als
Teilnehmende bei Seminaren, wohingegen Frauen in den Teams
die Mehrheit darstellen. Auch die Mediation war 2014 fest in
weiblicher Hand.
Teams
Einzelberatungen
60
10
40
5
20
0
0
weiblich
weiblich
männlich
männlich
Mediation
Gruppen
6
100
4
50
2
0
0
weiblich
männlich
weiblich
männlich
7
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Mobilitätsverhalten
Nachhaltiges Handeln ist für mich nicht nur ein Schlagwort meiner Unternehmensphilosophie – ich möchte dieses auch umsetzen und dokumentieren. Aus diesem Grund
begann ich bereits vor einigen Jahren eine persönliche Statistik über mein berufliches
Mobilitätsverhalten aufzulisten.
Ich unterscheide dabei drei Bereiche. Die Fahrt mit dem Zug. Als Besitzerin einer 1.Klasse
Österreich-Card bezahle ich einen jährlichen Betrag von € 2.140,00 an die ÖBB und kann
damit alle Zugstrecken innerhalb des Bundesgebietes ohne weiteren Ankauf von Tickets
unbeschränkt benutzen.
Meinen PKW, den ich auch für Privatfahrten nutze. Er kommt dienstlich nur dann zum
Einsatz, wenn ich ihn als Transportmittel benutze oder wenn ich an Orte reise, die
öffentlich schwer oder gar nicht erreichbar sind.
Mein Dienstfahrrad, welches im Büro abgestellt ist. Ich nutze es für alle Fahrten innerhalb
der Stadt Salzburg und kam im Jahr 2014 immerhin auf geradelte 574 Kilometer.
Zug
PKW
Fahrrad
In Summe erreichte ich im Jahr 2014 eine Reisebewegung von 23.733 Kilometer. Das
sind knapp 2.000 Kilometer pro Monat, die ich für dienstliche Wege aufgewendet habe.
Der Zeitaufwand für das Reisen ist beträchtlich, jedoch nutze ich die Fahrtzeiten im Zug
gerne um zu arbeiten oder um Fachliteratur zu lesen.
Meine AuftraggeberInnen 2014
Im vergangenen Jahr wurde ich von insgesamt siebzehn verschiedenen Auftraggebern
und Auftraggeberinnen für Beratungstätigkeiten angefordert.
Die meisten Unternehmen und Organisationen sind in Salzburg beheimatet, einige im
angrenzenden Bayern und andere wiederum in der Bundeshauptstadt Wien.
Dazu kamen noch mehrere Privatpersonen die meine Beratungsangebote oder Angebote
des Institut für Life Balance (ILB) Salzburg in Anspruch nahmen.
8
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Umsatzverteilung nach Gewerbetypen
Die Grundlage meines Einzelunternehmems sind die beiden Gewerbescheine, die ich
seit den Jahren 2004 für die Lebens- und Sozialberatung und seit 2011 für die Unternehmensberatung inne habe. Meine Tätigkeiten als Supervisorin, als Mediatorin, als
Trainerin und als Beraterin sind hier geregelt.
Um für mich selbst aber auch nach Außen hin transparent darzustellen wie ich welche
Umsatzzahlen erwirtschafte, habe ich folgende Darstellung erstellt.
Unternehmensberatung
Lebens- und
Sozialberatung
Gut erkennbar ist, dass ich aus dem Bereich der Lebens- und Sozialberatung mehr als
50% meiner Umsätze lukriere. Die Unternehmensberatung war im Jahr 2014 leicht rückgängig. Ich interpretiere den Rückgang mit der geringeren Auftragsbestellung eines
Unternehmens, welches in den beiden Jahren zuvor mehr Dienstleistungen bei mir
gebucht hatte.
Umsatzverteilung nach Dienstleistungen
Ich stelle in dieser Tabelle die Verteilung meiner verschiedenen Dienstleistungen samt
dazugehörigen Umsatzvolumina dar.
Voraussetzen möchte ich, dass ich die Begrifflichkeiten der Unternehmensberatung und
der Lebens- und Sozialberatung – wie oben dargestellt – hier in aufgelistete
Einzeltätigkeiten unterteile, die ich wiederum einem der beiden Gewerbe zuordne.
Die hier bezeichnete Organisationsberatung wird oben zum Beispiel zur
Unternehmensberatung gezählt und bezieht sich auf meine Tätigkeit in Organisationen
aus dem Non-Profit Bereich.
9
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Supervision
Organisationsberatung
Coaching
Mediation
Beratung Life Balance
Fortbildung_Seminare
Training
Vorträge_Moderation
Die beiden umsatzstärksten Felder sind das Training und die Fort- und Weiterbildung.
Im Training sind auch jene Einheiten von Sportangebote inkludiert, die im Rahmen des
Projekt „sport goes prison“ in den beiden Justizanstalten Wien-Josefstadt und WienMittersteig stattfinden.
An dieser Stelle möchte ich mich hier besonders bei den engagierten Trainern Mag. Franz
Klaus, Marcus Pürk, Christoph Gastgeb und Markus Geineder bedanken.
Für die gemeinsame Durchführung von Fortbildungsangeboten und Seminaren danke ich
Dr.in Petra Krames und Mag.a Lucie Rothauer.
Aufteilung von nicht-anrechenbaren Tätigkeiten
Jedes Unternehmen – so auch mein Einzelunternehmen – hat Tätigkeiten, die nicht auf
Honorarnoten verrechnet werden können. Hier sehen Sie die Verteilung meiner nichtanrechenbaren Tätigkeiten aus dem Jahr 2014.
Im Verhältnis zu anderen EPUs noch immer sehr hoch – mit circa 25% - ist der Anteil
meiner Reisezeit. Da ich regelmäßig in Wien arbeite, fällt die Reisezeit mit 180 Stunden
pro Jahr sehr hoch aus.
Weitere circa 25% meiner Arbeitszeit fallen auf die Büroarbeit. Hier sind alle Büroarbeiten
wie Schreiben und Versenden von Emails, Rechnungen, Honorarnoten, Einkauf von
Büromaterial, die Buchhaltung, ec. gemeint.
Der Rest meiner Arbeitszeit, die nicht direkt verrechnet werden kann, fällt auf mehrere
Schwerpunkte. Die Wartung der Homepage und des dazugehörigen Internetauftritts,
meine Facebookseite, der Besuch von Netzwerkveranstaltungen, ehrenamtliche
Tätigkeiten und die Vor- sowie Nachbereitung von Seminaren und Fortbildungen.
10
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Reisezeiten
Büroarbeiten
Vor- und Nachbereitung
Internetauftritte
Netzwerken
Ehrenamtliche Tätigkeit
Veranstaltungen &
Fortbildung
Im Verhältnis zum letzten Jahr ist der Anteil der Reisezeit leicht gesunken. Mein
Arbeitszeit, die ich ehrenamtlich leistete ist hingegen im Jahr 2014 gestiegen. Ich
verbrachte in etwa gleich viel Zeit mit der eigenen Fort- und Weiterbildung und dem
Besuch von Veranstaltungen.
Alles in allem ein sehr vielseitiges Programm mit spannenden Begegnungen und vielen
interessanten Menschen, die ich auch heuer wieder kennen gelernt habe.
Geleistete Arbeitsstunden
Von meinem Einzelunternehmen wurden im Jahr 2014 insgesamt 1.270 Arbeitsstunden
geleistet. In diese Zahl sind alle abrechenbare und nicht-anrechenbare Stunden
hineingerechnet.
Nicht gezählt wurden von mir jene doppelten Stunden, die durch das gemeinsame
Arbeiten mit KooperationspartnerInnen geleistet wurden. Hier wurden in den Honorarnoten
Pauschalsummen für die Durchführung vereinbart und keine Einzelstunden aufgelistet.
Der Anteil der nicht-anrechenbaren Stunden – wie im Kapitel zuvor beschrieben – beträgt
mehr als 50% der geleisteten Stunden.
Bis Ende Juli hatte ich parallel zur Selbstständigkeit ein Anstellungsverhältnis im Ausmaß
von 26 Wochenstunden mit verpflichtenden Überstunden.
Ich kann somit auf ein arbeitsintensives Jahr zurückblicken und möchte vom Erlebten
nichts missen. Obwohl ich an manchen Tagen die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit
erreichte, konnte ich meine individuelle Life Balance immer halten.
11
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Geschichten aus dem Alltag
Alle von mir dargestellten Situationen sind von mir so verändert worden, dass nicht
erkennbar ist, um welche Personen bzw. Institutionen es sich handelt. Ich möchte Ihnen
jedoch mit diesen Auszügen die Möglichkeit geben, ein wenig in meine beruflichen
Herausforderungen und Freuden „eintauchen“ zu können.
Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang nochmals bei allen, die mit mir zusammen
arbeiten und sich durch meine Angebote unterstützt fühlen. Besonders stolz machen mich
jene Personen, die mir nach Abschluss einer Beratung oder eines Seminars mitteilen,
dass sie durch diese Interventionen nachhaltig die Lebensqualität im beruflichen
und/oder im privaten Bereich verbessert hat.
…. aus der Supervison
Ein Team, dass bereits seit 1,5 Jahren in Teamsupervision ist,
kommt mit folgendem Anliegen/Thema in die heutige Teamsupervision.
„Die Teamleiterin möchte sich gerne gemeinsam mit den MitarbeiterInnen die Beziehungskonstellationen unter den Teammitgliedern genauer ansehen!“ - Nachdem alle sieben Anwesenden mit dieser Fragestellung einverstanden sind, klären wir gemeinsam das Setting. Ich biete aus meinem
Fachwissen drei Tools an, mit denen die Fragestellung meiner Meinung nach gut darstellbar wäre. Ein Teammitglied schlägt noch eine andere Möglichkeit vor. Nach eingehender
Diskussion einigen sich alle auf die Herangehensweise mittels einer Skulptur.
In meinem Büro werden die Sesseln an die Wand gestellt, sodass im Zentrum des
Zimmers Platz ist. Dann beginnen sich die Teammitglieder im Raum zu positionieren, sie
stellen sich im subjektiv passenden Abstand zueinander auf und nehmen dabei auch
körperliche Haltungen ein, die für sie passen.
Als sich alle in einer Position befinden, die passend erscheint, mache ich mit meiner
Kamera ein Bild von der Skulptur. Ich ermuntere die Teilnehmenden, sich der Gefühlslage
in der sie sich befinden bewusst zu werden. Nach einer kleinen Runde, in welcher jede/r
zu seinem/ihrer Befindlichkeit befragt wird, setzen wir uns nochmals in die gemeinsame
Runde.
Im Team sind keine aktuellen Konfliktsituationen vorhanden. Aus diesem Grund gelingt es,
im doch sehr kurzem Zeitraum von 1,5 Stunden mit der Skulptur einen aktuellen Stand der
zwischenmenschlichen Beziehungen darzustellen. Die anschließende ca. 45-minütige
Diskussion ist positiv geprägt von möglichen gemeinsamen Verbesserungsvorschlägen für
die fachliche Arbeit. Die Teamleiterin, die von allen Anwesenden als Teil des Teams
gesehen wird, ist auch mit ihrer Position und ihrer Beziehung zu den MitarbeiterInnen
zufrieden.
Ich schicke nach der Supervisionsstunde per Email der Teamleiterin das Foto, welches
von mir gemacht wurde, zu.
12
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
…. aus dem Coaching
Eine weibliche Führungskraft, die seit 6 Monaten bei mir im
Coaching ist, möchte in der heutigen Einheit mehr Klarheit über
ihre berufliche Zukunft erhalten. Sie arbeitet in der derzeitigen
Position seit ungefähr 4 Jahren, sieht für sich keine weiteren
Aufstiegsmöglichkeiten und überlegt den Wechsel zu einer anderen
Organisation.
Ihr derzeitiger Arbeitgeber ist ein Non-Profit-Unternehmen, in welchem ehrenamtliche
Vorstandsmitglieder wesentlich den Rahmen für ihre internen Arbeitsaufträge und -abläufe
vorgeben. Obwohl sie die höchste Angestelltenposition inne hat und für 15
MitarbeiterInnen verantwortlich ist, trauen ihr einige – vor allem ältere Männer – nicht zu,
ihre Aufgaben zu deren Zufriedenheit zu bewältigen.
Der Frust über die schwierige Situation überwiegt, sie kommt mit wenig Erwartungen und
negativer Stimmung in die Coachingeinheit.
Ich lasse sie zuerst ausführlich über die letzten Telefonate und persönlichen Kontakte mit
den einzelnen Ehrenamtlichen erzählen. Dabei merke ich schon, wie sich ihre
Körperhaltung zunehmend entspannt. Alleine das Abladen des Erlebten erleichtert sie
spürbar.
Danach ermuntere ich sie, nochmals die Fragestellung vom Anfang der Coaching-Einheit
zu formulieren. Diese hat sich nun ein wenig verändert, klingt nicht mehr so pessimistisch.
Nun stellt sie sich die Frage, wie sie sich bis zu einem etwaigen Jobwechsel mit den
schwierigen Personen arrangieren könnte. Sie beginnt sich jetzt aktiv Gedanken über
ihren Handlungsspielraum zu machen, kommt von der Passivität in die Aktivität.
Am Ende der Coachingeinheit geht sie zufrieden, indem sie sich zwei konkrete Situationen
für Telefonate mit einem der Vorstandsmitglieder „erarbeitet“ hat. Sie möchte diese
erproben und dann im nächsten Coaching mit mir reflektieren.
…. aus der Seminartätigkeit
Eines meiner (Wiedererkennungs-)Merkmale in der Seminartätigkeit ist meine Konzeption
von Seminaren in Verbindung mit Natur. Bis auf ganz wenige Ausnahmen biete ich in
meinen Konzeptionen immer Aktivitäten im Freien an, weil ich davon überzeugt bin, dass
durch das sogenannte „Erlebnislernen“ der Transfer von Erlerntem viel besser gelingt.
Dass das Jahr 2014 und hier vor allem der Sommer mit Sonnentagen geizte ist hinlänglich
bekannt. Was Lucie Rothauer und mir aber Anfang September großes Kopfzerbrechen
verursachte, war ein dreitägiges Seminar im Salzkammergut. Wir planten in diesen drei
Tagen pro Tag mindestens 1-2 Outdooraktivitäten zum Thema Orientierung und
Zielfindung.
Die schlechte Wettervorhersage trat dieses Mal tatsächlich ein und es regnete durchgehend drei Tage lang. Auch die Temperaturen kamen nicht über 15 Grad hinaus. Was
tun? - das war die große Frage als wir am Sonntagabend starteten.
13
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Wir entschieden uns für die große Herausforderung, machten dies aber von der Gruppe
der Seminarteilnehmenden abhängig.
Da es sich um eine Seminar 50plus handelte, wollten wir
natürlich keine/n der Anwesenden überfordern.
Und was geschah? - Ich lasse hier das beigefügte Bild für
sich sprechen.
Wir bedanken uns bei den tapferen engagierten und
widerstandsfähigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Trotz oder gerade durch das schlechte Wetter war die
Stimmung hervorragend, die Lernziele wurden erreicht und
Erwartungen an das Seminar übertroffen.
Es war für uns eine großartige Erfahrung, die wir mit dieser
Gruppe machen durften.
…. aus der Mediation
Seit der gesetzlichen Einführung von Lehrlingsmediation gemäß § 15a Abs.5 BAG
erhalte ich vereinzelt Aufträge von Unternehmen, die sich von ihrem Lehrling trennen
möchten. Die Darstellung eines Beispiels aus dieser Tätigkeit rundet zum Abschluss den
beratenden Teil meiner abwechslungsreichen Arbeit ein.
Ein Lehrling im zweiten Lehrjahr schwänzt regelmäßig die Schule und erhält im Halbjahres-Zeugnis in einigen Fächern keine Beurteilungen. Die Lehrlingsbeauftragte wendet
sich an mich, damit ich mit dem Lehrling ein Gespräch führe.
Das Unternehmen wird ihn kündigen, wenn er auch im Jahreszeugnis in einem Fach keine
Beurteilung hat. Mit der Arbeitsleistung des Lehrlings gibt es keine Probleme, er arbeitet
gut, verschläft nur manchmal – aber in einem Ausmaß, welches in der Firma Lehrlingen
zugestanden wird. Das Problem stellt ausschließlich die schulische Leistung des
Jugendlichen mit Migrationshintergrund dar.
Im Gespräch mit dem Lehrling wird mir rasch klar, dass er wenig bis keine Motivation hat,
an seiner Situation etwas zu ändern. Die Schule interessiert ihn nicht, er arbeitet gerne
und ist verwundert bis verärgert, dass er nur aufgrund der Schulleistungen gekündigt
werden soll. Seine Eltern wissen von all dem nichts, er möchte auf keinen Fall, dass sie in
die „Sache“ involviert werden. Da er bereits volljährig ist, ist dies auch möglich und
besteht auch von Seiten des Unternehmens rechtliche keine Möglichkeit, mit den Eltern
Kontakt aufzunehmen.
Trotz mehrerer Termine bei mir und zweier gemeinsamen Gesprächen mit der Lehrlingsbeauftragten gelingt es nicht, den jungen Mann zu mehr schulischer Anwesenheit zu
motivieren.
14
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Er wurde nach dem Mediationsversuch im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben vom
Unternehmen gekündigt.
…. aus der Moderationsarbeit
Ich moderierte eine Podiumsdiskussion zum Thema
„Quotenregelung für Frauen im österreichischen Sport“.
Immer wieder eine heiße Sache und ein Boden für spannende und
kontroverse Diskussionen.
Die Aufgabe als Moderatorin ist für mich, Wortmeldungen
einzufangen, sie an die Podiumsgäste weiterzugeben, auf die Zeit
zu achten und allen Anwesenden die Möglichkeit zu geben, sich
zum Thema zu äußern. Es ist nicht meine Aufgabe, einzelne Aussage zu bewerten oder mich inhaltlich in die Diskussion
einzumischen.
15
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Unternehmens- und Organisationsberatung
Kontakt
tbw-thebetterway
Unternehmensberatung I Lebens- und Sozialberatung
Inhaberin:
Christine H. Seemann
Adresse:
Breitenfelderstr. 47C, 5020 Salzburg
Telefon:
0664/5207909
Homepage: www.thebetterway.at
Die im Jahresbericht verwendeten Bilder stammen entweder von Fotolia oder aus privaten Dateien.
16
Christine H. Seemann: Mediation I Supervision I Coaching I Life Balance I Work-Shops I Development I Training
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
19
Dateigröße
3 678 KB
Tags
1/--Seiten
melden