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Die Ortung im Automatischen Verfahren - Toll Collect

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Basiswissen # 002:
Die Ortung im Automatischen Verfahren
Im Mittelpunkt des Systems steht die automatische Einbuchung. Hierbei erkennt
ein im Lkw eingebautes Fahrzeuggerät, die so genannte On-Board Unit (OBU),
automatisch anhand von Satellitensignalen (GPS = Global Positioning System)
und zusätzlichen unterstützenden Ortungssensoren, welche mautpflichtigen
Streckenabschnitte ein Lkw fährt. Das Fahrzeuggerät erkennt die Position des
Lkw und kann sie jederzeit einem der rund 5.200 Streckenabschnitte auf etwa
12.000 Autobahnkilometern zuordnen. Das Gerät errechnet dann die Gebühr und
sendet die Daten per Mobilfunk (GSM) an das Toll Collect-Rechenzentrum.
Die GPS-Ortung
Das Fahrzeuggerät wird durch GPS-Signale ständig mit Positionsdaten versorgt.
Daran erkennt die OBU, wo sich der Lkw befindet und vergleicht die Position
kontinuierlich mit den im Gerät gespeicherten Karten. Wenn sich der Lkw nicht
auf einer Autobahn befindet, passt die Position nicht zur Autobahnkarte. Fährt er
auf der Autobahn, wird Übereinstimmung festgestellt. Die Fahrt ist dann
mautpflichtig.
Die Koppelortung
Zur Unterstützung der GPS-Positionsermittlung im Fahrzeuggerät werden
zusätzliche Sensoren eingesetzt. Diese Hilfsmittel maximieren die Genauigkeit
der Ortung. Die so genannte Koppelortung überprüft per Kreisel (Gyroskop) und
anhand des Tachosignals die Fahrzeugbewegung und die Fahrzeugrichtung. Die
Koppelortung ist ein von der GPS-Ortung unabhängiges Verfahren. Die
Ergebnisse von Satelliten- und Koppelortung werden ständig miteinander
abgeglichen. Durch die Koppelortung kann das automatische System für kurze
Zeit auch ganz ohne GPS auskommen.
Toll Collect GmbH – Pressestelle – presse@toll-collect.de – www.toll-collect.de
Telefon +49 30 74077-2200 – Fax +49 30 74077-2211
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