close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Leider wieder keine Punkte für die U16

EinbettenHerunterladen
GÜNTSIED
November 2014
Gemeindebrief der
Evangelisch-reformierten
Kirchengemeinde Jennelt 11/2014
IN DIESER AUSG ABE:
An-ge-dacht
3
Herzlichen Glückwunsch
6
Reformierte
Gottesdienste in ...
9
Unsere Gottesdienste
12/13
Kurz notiert
18
Schließlich
24
Kontakt
Diakonieverbund
Tag und Nacht
Kirchenrentamt
Ostfriesland
04921/9392-0
Jugendbüro
Gerda Arends
Otto Akkermann
911411
911425
Kirchenrat
Kirchmeister
7475
8316
Lydia Janssen
Küsterin
Lüntjenüst
Kindergarten
80184
Pastor
7426
E-Mail
geinleth@ewetel.net
Siek Postma
GÜNTSIED wird herausgegeben
vom Kirchenrat der Ev.-ref.
Kirchengemeinde Jennelt,
Bürgermeisterring 14, 26736 Jennelt
(Krummhörn), Redaktion:
Lüntjenüstteam, Siek Postma (sp), Druck:
Druckerei A. Bretzler, Emden
Bankverbindung
Allgemein: Sparkasse Aurich-Norden
IBAN: DE59 2835 0000 0004 0050 05
2
7976
BIC: BRLADE21ANO
„Aktionsgemeinschaft Jennelt“:
Sparkasse Aurich-Norden
IBAN: DE81 2835 0000 0000 0816 38
BIC: BRL ADE 21ANO
Renovierung Kirche:
OLB Pewsum
IBAN: DE04 2802 0050 8145 0405 00
BIC: OLBODEH2XXX
AN-ge-DACHT
geraten sein“ scheint. Da ist der
(faktische) Krieg zwischen der
Ukraine und Russland, da sind die
wochenlangen
kriegerischen
Auseinandersetzungen
zwischen
Israel
und
der
Hamas
im
Gazastreifen, da ist der Vormarsch
des barbarischen IS im Irak und in
Syrien, da ist die Ebola–Epidemie im
westlichen Afrika,
da sind die
Flüchtlinge, die übers Mittelmeer
kommen … In fast allen Fällen
bekommt man nahezu ausnahmslos
den Eindruck, dass die Schwachen
auf der Strecke bleiben. Es zählt das
Recht
des
Stärkeren,
des
Gewalttätigen, Rücksichtslosen und
Barbarischen. Mit Gott hat das
nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Das gilt in besonderer Weise für die,
die sich dabei auch noch auf „ihren
Gott“ berufen. Da wird eine mögliche
Gottesgemeinschaft nicht nur aufs
Spiel gesetzt - sie ist bereits verspielt.
Wie können wir mit dieser Situation
umgehen? Indem wir in unserem
Denken, Reden und Handeln deutlich
andere Signale setzen. Indem wir
bewusst anders miteinander und
anderen Menschen umgehen. Immer
in dem Wissen: Gott meint es gut mit
dieser Welt, ihren Menschen u n d
mit mir - wie könnte ich da anders mit
anderen umgehen als in einer Weise,
die Gott entspricht?!? Wagen wir es
also, a n d e r s miteinander und mit
anderen umzugehen. Gott tut es ja
auch!
Siek Postma
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das
Recht! Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht,
tretet ein für die Witwen!
Jesaja 1,17
Deutlicher kann es nicht auf den
Punkt gebracht werden. Der Prophet
Jesaja sagt in aller Deutlichkeit, was
Gott von seinem Volk erwartet:
Lernen, sorgen, Recht verschaffen,
eintreten für … In allen Fällen geht es
vor allen Dingen darum, die sozial
Schwachen nicht aus dem Blick
verlieren u n d für sie einzutreten.
Allzu leicht werden die auch noch mit
den Füßen getreten und ihr Recht
wird gebeugt.
Im Namen Gottes beklagt der
Prophet den Umgang mit den
Schwachen in der Gesellschaft und
weist seine Adressaten in Jerusalem
und Juda auf einen unauflösbaren
Zusammenhang hin: „An Euerm
Umgang mit den sozial Schwachen
lässt sich ablesen, wie ihr es mit Gott
haltet und was ihr von ihm haltet!“
Jesaja macht deutlich: Wer so mit
anderen
umgeht,
setzt
die
Gemeinschaft mit Gott aufs Spiel, ja,
muss damit rechnen, dass Gott sich
dieser Gemeinschaft entzieht. Eine
Botschaft, die an Deutlichkeit nichts
zu wünschen übrig lässt und die
schon Jesajas Zeitgenossen quer
durch die Ohren ging.
Eine Botschaft, die nun erneut laut
wird und mit der wir konfrontiert
werden - in einer Zeit, in einem Jahr,
in der „Welt aus den Fugen zu
3
4
Die Arbeiten in der Kirche standen schlicht nicht mehr zur Verfügung.
neigen sich dem Ende Wir haben g e h o f f t , dass es funktioniert,
aber dasS wir in diesen acht Wochen das
entgegen.
Geld so schnell und in dieser Weise
Seit Mitte Juni haben nicht nur die beteiligten
Firmen, sondern auch viele Freiwillige in
zahllosen Arbeitseinsätzen zunächst die
Decke und die Fußpfetten des Daches saniert
und restauriert. Doch während der Arbeiten ist
viel mehr passiert, hat sich vieles entwickelt,
was vorher so nicht geplant und doch seit
langeM erwünscht war. Die Sanierungs- und
Restaurierungsarbeiten haben sich so
entwickelt, dass aus der Maßnahme ein
Rückbau der Kirche geworden ist. Schon in
den frühen 90er Jahren ist dieser Plan mit
dem heutigen Architekten Ejnar Tonndorf,
Oldenburg, gedanklich durchgespielt worden,
doch zum damaligen Zeitpunkt war dieses
Planspiel völlig unrealistisch. Jetzt ließ sich
der Plan realisieren, aber auch nur, weil der
ursprünglich geplante freiwillige Einsatz von
Menschen aus Dorf und Gemeinde bei
weitem überschritten worden ist. Als sich
abzeichnete, wie unsere Kirche zukünftig
aussehen wird - sie bekommt auf eine
gewisse Art und
Weise
ihr
„mittelalterliches
Kleid“ zurück war
der
Gedanke, dass
dann
aber
immer noch ein
Fußboden mit PVC in der Kirche sein sollte,
für Kirchenrat und Gemeindevertretung sowie
für viele Freiwillige kaum erträglich und nicht
vorstellbar. So haben wir begonnen, vor gut
acht Wochen Fliesenzertifikate zu verkaufen,
um einen angemessenen Fußboden mit
historischen Tonfliesen (Plavuizen) zu
finanzieren. Denn die finanziellen Mittel dafür
zusammenbekommen würden, haben wir in
unseren kühnsten Träumen nicht zu hoffen
gewagt: 16.500,- € (Stand: 3. November
2014) sind in den vergangenen Wochen
gespendet worden - von Menschen aus Dorf
und Gemeinde, aus der Region und weit
darüber hinaus. Für dieses unglaubliche
Engagement sagen wir von Herzen Dank und
sind, wenn wir darüber nachdenken, immer
wieder einmal sprachlos! Inzwischen hat auch
das Landesamt für Denkmalpflege
signalisiert, sich finanziell an diesem
Bauabschnitt zu beteiligen, positive Signale
kommen auch aus der Bauabteilung des
Landeskirchenamtes in Leer. Wir sind also in
der Schlussphase der Baumaßnahmen
angelangt: Fliesenleger, Orgelbauer,
Elektriker, Maler schlagen alle noch auf und:
Weiterhin sind Freiwillige im Einsatz, um
anfallende Arbeiten zu erledigen. Gemeinsam
können wir etwas realisieren, wovon wir noch
lange zehren werden.
A l l e n
Menschen,
die sich - wie
auch immer beteiligt
haben und
das Projekt
unterstützen,
sagen wir an dieser Stelle noch einmal und
vorab: „Von Herzen Dank!“
Kirchenrat & Gemeindevertretung
i. V.
5
Wir laden ein zum …
Gottesdienst
Jeden Sonntag
um 10 Uhr
in der Woche:
Orgelunterricht
Montag
ab 13.45 h
Gebet für den
Frieden
Montag
19.30 h
Mäusezähne
Dienstag
15.15 h
Gospelchor
Dienstag
17.00 h
Chor
Dienstag
19.00 h
Frauenkreis
Dienstag
Gitarrenkreis
Mittwoch
Konfitje
Donnerstag
Teestube
Freitag
11.11
20.00 h
18.15 h
13./20./27.11
ab 16.15 h
18.30 h
Kindergottesdienst
9.00 h
6
Kirchenpräsident
Reformierte Gottesdienste in gestalten
Heimbucher und Bischof Janssen
Oldenburg starten
gemeinsam. „Wir unterstreichen damit
Bischof Jan Janssen
und Kirchernpräsident
Martin
Heimbucher
laden zum Start am 1.
Advent ein
Am 1. Advent dieses
Jahres,
dem
30.
November, wird zum
evangelischreformierten
Gottesdienst
in
Oldenburg eingeladen.
In einem gemeinsamen
Schreiben informierten
jetzt der Oldenburger
Bischof Jan Janssen
und
Kirchenpräsident
Martin Heimbucher alle
evangelischreformierten Christinnen und Christen unser gemeinsames Anliegen, den
im Raum Oldenburg über dieses neue reformierten Gemeindegliedern ein
Angebot.
gottesdienstliches und gemeindliches
Angebot zu schaffen, bei dem sie sich
Ort des von nun an regelmäßigen mit ihrer Prägung zu Hause fühlen
Gottesdienstangebots
ist
die können“, so der Oldenburger Bischof
Garnisonkirche in der Oldenburger Jan Janssen und Kirchenpräsident
Innenstadt. An jedem ersten Sonntag Martin Heimbucher. Beide wünschen
dass
reformierte
im Monat und an jedem ersten hohen sich,
Gemeindeglieder
hier
ihre
kirchliche
Feiertag soll sich in Oldenburg eine
Gemeinde
zum
reformierten Heimat finden. Für Bischof Jan
Gottesdienst versammeln, so die Janssen ist dieses neue, zusätzliche
Einladung.
Die
Frequenz
der Angebot in Oldenburg ein Zeichen
Gottesdienste könne erhöht werden, „guter evangelischer Gastfreundschaft
konfessioneller
Weite
der
wenn das Interesse daran erkennbar und
oldenburgischen
Kirche“.
ist.
Den ersten Gottesdienst am 1. Advent Hintergrund
7
der
jetzt
getroffenen
Vereinbarung zwischen den beiden
Landeskirchen ist eine Anfrage der
reformierten Kirche aus dem Jahr
2011, in Oldenburg eine reformierte
Gemeinde zu gründen. Im Raum
Oldenburg
leben
rund
4.000
Kirchenmitglieder,
die
sich
als
evangelisch-reformierte
Christinnen
und Christen bezeichnen. In der Regel
sind diese aus der Evangelischreformierten Kirche oder aus anderen
Landeskirchen in das Gebiet der
oldenburgischen Kirche gezogen.
Nach
der
jetzt
vereinbarten
Erprobungsphase soll geprüft werden,
ob sich für Oldenburg und Umgebung
die
Gründung
einer
weiteren
reformierten Gemeinde neben Accum
im Jeverland innerhalb der Ev.-Luth.
Kirche in Oldenburg anbietet.
wurde ein Vertrag geschlossen, der
am 30. November im Anschluss an
den
Gottesdienst
unterzeichnet
werden soll. Somit bleibt die
Garnisonkirche
Eigentum
der
Kirchengemeinde
Oldenburg,
die
weiterhin für sie verantwortlich ist. Die
mittlerweile
gut
eingeführten
gottesdienstlichen
Angebote
am
Sonntagabend, die Ev. Messe, das
Taizè-Gebet und der Meditative
Gottesdienst
bleiben
weiterhin
bestehen.
Das
ökumenische
Friedensgebet und Konzerte sollen
weiterhin stattfinden können.
Laut Jobst Seeber, Vorsitzender des
Gemeindekirchenrates
der
Kirchengemeinde Oldenburg, wird die
Garnisonkirche heute nicht mehr für
den
regelmäßigen
sonntäglichen
Gottesdienst
genutzt.
Mit
der
Bereitstellung
der
Garnisonkirche
könne reformierten Gemeindgliedern
in Oldenburg ein Angebot gemacht
werden, so Seeber. Mit der künftigen
gemeinsamen
Nutzung
der
Garnisonkirche werde ein neues und
interessantes Kapitel der Nutzung
dieser Kirche begonnen.
Auf
der
Grundlage
des
Synodenbeschlusses fanden in den
vergangenen zwei Jahren intensive
Gespräche zwischen Vertretern beider
Gliedkirchen
und
der
Ev.-luth.
Kirchengemeinde Oldenburg statt, in
deren Eigentum die Garnisonkirche ist.
In diesen Gesprächen einigten sich die
Kirchengemeinde Oldenburg und die
reformierte Kirche auf die gemeinsame
Nutzung der Garnisonkirche. Darüber
"Was glaubst du von der ‘heiligen,
allgemeinen christlichen Kirche’?"
Ich glaube,
dass der Sohn Gottes
aus dem ganzen Menschengeschlecht
sich eine auserwählte Gemeinde
zum ewigen Leben
durch seinen Geist und Wort
in Einigkeit des wahren Glaubens
von Anbeginn der Welt bis ans Ende
versammelt, schützt und erhält
und dass auch ich
ein lebendiges Glied dieser Gemeinde bin
und ewig bleiben werde.
Heidelberger Katechismus, Frage 54
8
Die Zukunft ist sein Land Workshop für Gemeinden
Die Zukunft ist sein Land
Ein Workshop zur Perspektiventwicklung für Gemeinden mit HansHermann Pompe, Leiter des EKD-Zetrums Mission in der Region
Es ist keine Frage: Kirche braucht Entwicklung. Wir alle, die wir kirchliches
Handeln verantworten, suchen nach Perspektiven. Nach unserem reformierten
Verständnis hat jeder Veränderungsprozess in der Ortsgemeinde seinen
Ursprung
• Wie wird die Gemeinde Träger und Subjekt eines notwendigen
Veränderungsprozesses?
• Wie schaffen sich Haupt- und Ehrenamtliche Entlastung, so dass sie wieder
Spielraum zur Entwicklung ihrer Kreativität gewinnen?
Wir leben in einer Kultur, in der Gott und Jesus Christus zu unbekannten Wesen
geworden sind. Die Kirche ist für viele ein weißer Fleck auf der Landkarte ihrer
Erfahrung . Wie können wir unter diesen Bedingungen die Weitergabe des
christlichen Glaubens zu einer zentralen Aufgabe der Kirche machen?
Termin: Dienstag, 25. November 2014 - 10.00 – 16.30 Uhr
Ort: Landeskirchenamt Leer, Saarstraße 6, 26789 Leer
• Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Kosten für die Hin- und
Rückreise trägt die Landeskirche.
Anmeldung bei: Pastor Hartmut Smoor, Referent des Kirchenpräsidenten
Telefon: 0491 9198 115 - Mail: hartmut.smoor@reformiert.de
Hans-Hermann Pompe (59) ist seit 2009 Leiter des EKD-Zentrums „Mission in der
Region“ (Standorte Dortmund/StuƩgart/Greifswald). Von 1983 bis 2000 war er
Gemeindepfarrer in Wuppertal-Heckinghausen, von 2000 bis 2009 Leiter des Amtes für
Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Rheinischen Kirche. Er ist
verheiratet und hat einen Sohn.
9
In der alten Schule schreiten zwischendurch mit dem, was „Leib
die Arbeiten voran. Nachdem und Seele zusammenhält“ versorgt.
zunächst vor allen Dingen „Abbruch“ Die „Großbaustelle Jennelt“ ist also
auf der Tagesordnung stand, wird auf einem guten Weg!
jetzt langsam, aber sicher
der neue Zuschnitt der
Räumlichkeiten sichtbar.
Wände
werden
eingezogen,
Decken
erneuert,
Leitungen
verlegt.
Zahlreiche
Freiwillige haben schon
so
manche
Stunde
investiert und werden
10
Herbstmarkt im
Am Samstag, den 18. Oktober 2014
fand zum 3. Mal unser Herbstmarkt
statt. Diesmal auf Wunsch der
Eltern von 14.00 bis 17.00 Uhr. Wir
hatten gemeinsam mit den Eltern,
Großeltern und der Krabbelgruppe
eine große Palette verschiedener
Dinge anzubieten. Da waren
verschiedene Sorten Marmeladen,
Getränke, Salsasoßen, Kekse,
leckere Mandeln
und vieles mehr
- entweder im
Kiga
oder
z u h a u s e
vorbereitet/
zubereitet
w o r d e n .
Außerdem gab
e s
e i n e
vielfältige Auswahl an Dekoartikeln.
Zum Beispiel Holzleitern, Eulen und
Co aus Heu, Schneemänner,
Vogelhäuser, Weingläser „mal
anders“ und noch viel mehr tolle
Dinge. Für die Cafeteria spendeten
unsere Mamas wieder viele leckere
Kuchen in allen Varianten. Am
Samstag wurden wir dann auch von
allen Seiten kräftig unterstützt.
Sowohl im Cafeteria-Bereich als
auch im Verkauf. In der
Möwengruppe konnten die Kinder
wieder
an
spannenden
B a s t el a ng e b o t e n t e i ln e h m e n,
Während die Großen ihren Kaffee
genossen oder das eine oder andere
erstehen konnten. In der
Schwalbengruppe wurde auch ein
Flohmarkt angeboten. Hier konnte
man von Kinderkleidern bis Spiele
und Bücher einige schöne Dinge
g ü n s t i g
ergattern.
Die
Öffnung unserer
Einrichtung stieß
auf
rege
Resonanz. Viele
Besucher fanden
den Weg zu uns.
Au c h
e i n ig e
ehemalige Eltern
und Kinder kamen uns so besuchen.
Das hat uns sehr gefreut. Die
Stimmung war insgesamt sehr
fröhlich und ausgelassen. Der Erlös
unserer Verkäufe wird wieder
geteilt. Ein Teil wird für einen
guten Zweck gespendet der andere
Teil kommt dem Kiga und somit
unseren Kindern zugute.
Euer Lüntjenüstteam
11
Am
10 .
November
denken wir
an
den
Geburtstag
von Martin
Luther. Das
ist auch der
G r u n d ,
warum Ihr
an diesem
Tag
mit
E u e r n
Laternen
d u r c h s
Dorf zieht
und singt:
„Martinus
Luther war
ein Christ
…“ Martin
Luther wird
Reformator
genannt,
weil
auch
durch ihn die Kirche vor fast 500 Jahren erneuert - reformiert - wurde.
Es gab aber noch andere und weitere Reformatoren. Fragt mal Eure
Eltern oder Großeltern, obe sie Euch noch weitere nennen können! In
der Zwischenzeit könnt Ihr unserem Martin ja ein bisschen „Farbe
verleihen“!
12
Ewigkeitssonntag
ewige Leben ist kein zweites Leben.
Ewigkeit ist Gemeinschaft mit Gott.
Was kommt? Er kommt!
Der Mensch darf „schauen, was er
geglaubt hat", wie es oft in
Der letzte Sonntag im Kirchenjahr ist Todesanzeigen, angelehnt an die
der
„Ewigkeitssonntag",
auch Bibel heißt. Der Christ stirbt
„Totensonntag" genannt.
sozusagen aus der Zeit heraus und
stirbt zugleich in Gottes Ewigkeit
In allen Kulturen und Religionen hinein.
nimmt das Totengedenken einen
wichtigen Platz ein und gehört zum Wie ist dort ist, in Gottes Ewigkeit,
menschlichen
Zusammenleben.
das wissen wir nicht.
König
Friedrich
Darüber sagt die Bibel
Wilhelm
III.
von
nichts. Es reicht zu
Preußen
ordnete
wissen, dass mit dem
1816 an, am letzten
Tod der Mensch nicht
Sonntag
des
ins Nichts fällt, sondern
Kirchenjahres, dem
in die Gemeinschaft mit
Sonntag vor dem 1.
Gott. Auch Christen
Advent,
der
wissen
nicht,
was
Verstorbenen
zu
kommt.
Aber
sie
gedenken.
wissen, wer kommt:
Damit richtet sich der
Blick auf das Ende
der Zeit, mehr noch:
auf die Ewigkeit.
Aber was ist das?
Wir Menschen sind zeitgebundene
Wesen. Unser Leben hat einen
konkreten Anfang, unsere Geburt,
und ein Ende, unseren Tod. Was
jenseits unserer Zeit ist, können wir
uns nicht vorstellen.
Im Evangelium wird dem glaubenden
Menschen zugesagt, dass er in
Gottes Ewigkeit kommt, wenn seine
Zeit zu Ende ist. Er ist dann bei Gott,
in der Ewigkeit. Ewigkeit aber ist
keine endlos gedehnte Zeit, das
Jesus Christus.
Am Ewigkeitssonntag
besuchen
die
Menschen
die
Friedhöfe
und
schmücken
die
Gräber
ihrer
Angehörigen. In manchen Gemeinden
werden
die
Verstorbenen
des
ausgehenden
Kirchenjahres
namentlich im Gottesdienst genannt
und zusammen mit ihren Angehörigen
in
das
Fürbittengebet
mit
aufgenommen.
In
anderen
Gemeinden geschieht das im letzten
Gottesdienst des alten Jahres, an
Silvester. Der Dank für das Leben
und der Trost für die Trauernden
verbinden sich in der Hoffnung auf die
13
nachSchweden
(Mittsommerkreuz)
verbreitet
hat,
als
Radkreuzbezeichnet.
Die
zum
Titelbild
ursprünglichen irischen Hochkreuze
fanden sich nicht auf Grabstätten,
sondern markierten dekorativ ein
besonderes Gebiet oder heiliges
Land.
Sie
Ein Keltenkreuz, Hochkreuz oder waren auch
Irisches Kreuz ist ein Element der regionale
frühmittelalterlichen
und
mittelalterlichen sakralen Kunst im
keltischen Kulturraum der britischen
Inseln
und
Irlands
(Cornwall,
Irland,Isle
of
Man, Schottland, Wales). Es ist ein
Balkenkreuz
mit
verlängertem
Stützbalken (lateinisches Kreuz),
meist aus Stein gehauen, bei dem
um den Schnittpunkt der Balken ein
Ring liegt. In der Heraldik wird diese
Form, die sich im Volkstum bis
Keltenkreuz
14
Kurz notiert
GÜNTSIED -
im Plattdeutschen ein Ausdruck für
„auf der anderen Seite, jenseits“. Der
Name erinnert zum einen an die
Bedeutung des Ortsnamens „Jennelt“
= „Gein Lethe“ = „auf der anderen
Seite des Wasserlaufs“. Damit wird
die Lage des Ortes auf der Nordseite
der ehemaligen Sielmönker Bucht
beschrieben. Zum anderen ist der
Name im Plattdeutschen auch eine
Umschreibung für das Reich Gottes
oder den Himmel. Geschichte und
Zukunft sind also in diesem Namen
verbunden.
Kirchenrat
und
Gemeindevertretung (KuG) tagen
wieder am 13. November
Aktuelles laufend auf unserer
Website
www.jennelt.reformiert.de
oder auch auf
unserer
Seite
bei
Blinde und Sehbehinderte sind
wieder unsere Gäste am Sonntag,
6. Dezember (2. Advent)
Vor
dem
Gottesdienst
am
Volkstrauertag, 23. November,
findet auf dem Friedhof wieder ein
Gedenken an die Toten der
Weltkriege und der gegenwärtigen
Kriege statt. Der musikalische
Rahmen wird vom Posaunenchor
Uttum gestaltet, die Ansprache hält in
diesem Jahr Pastor Postma.
Am
Buß–
und
Bettag,
19
November, wird wie gewohnt ein
Gottesdienst mit Abendmahl gefeiert.
Der Toten– oder Ewigkeitssonntag
steht - anders als in vielen Vorjahren
- auch in unserer Gemeinde auch im
Zeichen der Erinnerung an die
Verstorbenen. Die Namen der
Verstorbenen
des
vergangenen
Kirchenjahres werden verlesen.
Kirchenrat
und
Gemeindevertretung /KUG) haben
während ihrer Sitzung am 15.
Oktober …
… mit dem Stand der Sanierungs–
und Restaurierungsmaßnahmen in
und an der Kirche beschäftigt. Als
Gast war Architekt Ejnar Tonndorf,
Oldenburg, während der Sitzung
anwesend und hat einen Einblick in
den Stand der Dinge gegeben.
Insbesondere wurde dabei noch über
die Gestaltung des Windfangs im
Innern des Gebäudes gesprochen.
Die Angebote für eine Glas– und
Stahlkonstruktion werden in diesen
Tagen erwartet
… auf diverse Veranstaltungen und
Gottesdienste der letzten Wochen
zurückgeblickt und ein positives Fazit
gezogen. Insbesondere die zweite
Trauung auf der Baustelle und der
Besuch einer Gemeindegruppe aus
dem niederländischen Wommels
15
Kurz notiert
Kindergottesdienstkinder
aufgepasst! Rechtzeitig zu Euerm
nächsten Kindergottesdienst
bekommt Ihr eine … Einladung
ins Haus! Also: Augen auf und
anmelden nicht vergessen!
blieben in guter Erinnerung
…
Gottesdienste
und
Veranstaltungen der kommenden Zeit
in den Blick genommen und
notwendige Absprachen getroffen
Aus dem Terminkalender
von Pastor Postma
8. November
Referat
beim
Männerfrühstück
der
Ev.-ref.
Kirchengemeinde Neermoor
11. November
Teamsitzung der
Blindenarbeit in Ostfriesland, Leer
Miriam Richter ist neue Pastorin
der Bremischen Kirche in BremenNeue Vahr
Miriam Richter ist am Sonntag, 26.
Oktober, als neue Pastorin der
Evangelischen Kirchengemeinde in
Liebe Lesrin, lieber Lesser,
der Neuen Vahr (Bremen) ordiniert
und in ihr Amt eingeführt worden. Im
Wir bitten das Ungemach mit Mai wählte die Gemeinde die 32der
Oktoberausgabe
v o n jährige Theologin auf die zweite
GÜNTSIED zu entschuldigen! Die Pfarrstelle der Gemeinde. Am 1.
Druckqualität ließ einiges zu Oktober trat sie ihren Dienst in
Bremen an.
wünschen übrig. Die Druckerei Miriam Richter war zuvor für ein Jahr
Bretzler berechnet uns für die als
Vertretungspastorin
in
der
aktuelle Ausgabe deswegen nur Evangelisch-reformierten Gemeinde
Holthusen (Rheiderland) tätig, davor
den halben Preis.
war sie ein Jahr lang persönliche
Referentin
des
damaligen
Die Redaktion Kirchenpräsidenten Jann Schmidt.
Die gebürtige Emderin absolvierte
20. November
Tagung
der nach ihrem Theologiestudium in
Synode
des
Synodalverbandes Hamburg und Erlangen ihr Vikariat in
der altreformierten und in der
Nördliches Ostfriesland, Aurich
reformierten
Gemeinde
Laar
25. November
Ausschuss
Gemeindeentwicklung
und (Grafschaft Bentheim).
missionarische Dienste, Leer
Quelle: www.reformiert.de
16
Kurz notiert
Michael
Groothues
von
Gemeinden
Bunde,
Ditzumerverlaat,
Landschaftspolder und Wymeer
gewählt
Michael Groothues wird neuer Pastor
in
den
Gemeinden
Bunde,
Ditzumerverlaat, Landschaftspolder
und Wymeer. Die Gemeinden
wählten den 55-jährigen Theologen
am Sonntag, 12. Oktober, mit mehr
als 95 Prozent der Stimmen. Er war
der einzige Kandidat. Groothues wird
damit Nachfolger von Jürgen van
Wieren, der im Sommer zur
Kirchengemeinde
Burg
bei
Magdeburg gewechselt war.
Bis Ende August war Michael
Groothues als Militärpfarrer bei der
Bunderwehr
tätig,
nach
der
maximalen Dienstzeit von zwölf
Jahren schied er dort aus und ist
seitdem zur Vertretung in der
Kirchengemeinde Uelsen (Grafschaft
Bentheim) tätig. Vor seiner Zeit bei
der Militärseelsorge war er von 1990
bis 2002 Gemeindepastor in den
Gemeinden
Suurhusen
und
Marienwehr nördlich von Emden.
Ein Termin für die Einführung steht
noch nicht fest
Kirchenrat
und
Gemeindevertretung p l a n e n ,
die sanierte und restaurierte mit
einem Festgottesdienst am 1. Advent
wieder in Gebrauch zu nehmen.
Voraussetzung dafür ist ein weiterer,
reibungsloser Verlauf der Arbeiten
und keine „Überraschungen“. Zu
gegebener
Zeit
ergeht
eine
gesonderte Einladung
für den
genannten oder einen anderen
Termin.
Reformierte Kirche in Kopenhagen
ist 325 Jahre alt
Die deutsch-reformierte Gemeinde
Kopenhagen feiert in diesem Herbst
das 325-jährige Bestehen ihrer
Kirche. Am 10. November 1689 fand
in der neu errichteten, typisch
reformierten Kirche in Kopenhagen
der erste Gottesdienst statt. Mit
einem
Festgottesdienst am
9.
Quelle: www.reformiert.de.
(Vor seiner Zeit als Gemeindepastor November erinnert die Gemeinde an
Jubiläum.
In
diesem
von
Suurhusen/Marienwehr
war das
Groothues als Vikar in Jennelt. Anm. Gottesdienstes wird die aus dem Jahr
1794 stammende Kantate „Der Herr
der Redaktion)
ist Gott, und keiner mehr“ von
17
Kurz notiert
Christoph Ernst Friedrich Weyses
welturaufgeführt, der in jungen
Jahren Organist an der reformierten
Kirche
war.
Seit 1689 nutzt die deutschreformierte Gemeinde die Kirche
gemeinsam mit der französischreformierten.
Beide
Gemeinden
erhielten im lutherischen Dänemark
1685 durch König Christian V. das
Recht eingeräumt, ihren Glauben zu
leben und eine eigene Kirche zu
errichten.
Sowohl
ausländische
Kaufleute als auch Glaubensflüchtling
fanden dort eine kirchliche Heimat.
Seit einigen Jahren wird die Kirche
auch von einer koreanischen und
einer
ghanaischen
reformierten
Gemeinde
genutzt.
Wichtige Unterstützerin bei der
Gemeindegründung
und
der
Errichtung der Kirche war König
Christians Frau, Königin Charlotte
Amalie. Sie war reformiert und hielt
auch nach ihrer Heirat daran fest. Die
wirtschaftliche Unabhängigkeit der
beiden
reformierten
Gemeinden
gründet sich bis heute auf Stiftungen
der Königin. Die Gemeinde wird am
7. November im Gedenken an diese
Förderin
der
Reformierten
in
Dänemark an ihrem Grab einen
Kranz
niederlegen.
Die deutsch-reformierte Kirche zu
Kopenhagen
ist
eine
der
Auslandsgemeinden
der
Evangelischen Kirche in Deutschland
(EKD). Seit 2008 ist Axel Bargheer
ihr Pastor, er wechselte von Melle
(bei Osnabrück) nach Dänemark.
Ist jemand unter euch krank, der
rufe zu sich die Ältesten der
Gemeinde, dass sie über ihm beten
und ihn salben mit Öl in dem Namen
des Herrn.
Jakobus 5,14
Herzlichen Dank
… für die Kollekten des Monats Oktober
12. Oktober
Diakonie der eigenen Gemeinde
44,- €
19. Oktober
„Armutsfonds“ unserer Kirche
61,- €
26. Oktober
Eigene Gemeinde
125,30 €
31. Oktober
Weltbibelhilfe
50,70 €
18
Die Wetterseite unserer Kirche
im Licht der untergehenden Sonne
am 2. November 2014
19
Monatsspruch:
Lernt, Gutes zu tun!
Sorgt für das Recht!
Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen
Recht, tretet ein für die
Witwen!
Jesaja 1,17
__________
Siehe, ich habe das
Werk meines
Lebens vollbracht
mit dem
Geistesvermögen,
das du mir
geschenkt hast. Ich
habe der Menschheit
die Glorie deiner
Werke verkündet,
soweit als mein
Verstand deren
Majestät zu
begreifen fähig war.
Lobe Gott, o meine
Seele, solange ich
lebe!
Johannes Kepler
20
Schließlich
...
liebe Leserinnen,
liebe Leser,
fragen mich manche: „Warum machst Du
eigentlich (all) das, was Du machst?“
Weil ich am 9. August 1992 ein
Ordinationsversprechen abgelegt habe,
weil ich denke, dass es meine Auf-Gabe
ist,
weil ich „nicht aus meiner Haut kann“, weil ich sicherlich - ein Getriebener bin ... Der Apostel Paulus
kann formulieren: „Wehe mir, wenn ich das Evangelium
nicht predigte!“ (1. Korinther 9,16) Schließlich rufe ich
mir manchmal ein Wort Jesu in Erinnerung: „Wenn ihr
alles getan habt, was Gott euch befohlen hat, dann sagt:
Wir sind Diener, weiter nichts; wir haben nur getan, was
uns aufgetragen war.“ (Lukas 17,10) Das über (all) das,
was ich mache oder auch über meine Person schon zu
meinen Lebzeiten mal freundlich, mal weniger freundlich
geurteilt wird, damit muss ich leben. D a s Urteil aber
über meinen Dienst und mich als Person liegt in der
Hand dessen, der seine Gemeinde versammelt, schützt
und erhält. Dessen Handlanger ich im besten Fall sein
kann, dem ich aber auch immer wieder einmal im Weg
stehen werde. Entscheidend aber bleibt, um es mit
einem anderen Jesuswort zu sagen (Lukas 17,37-40),
dass er mich „bei der Arbeit“ findet, wenn er kommt.
Herzlichst
Ihr/Euer
21
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
15
Dateigröße
2 753 KB
Tags
1/--Seiten
melden