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Ausgabe 1071 vom 24.03.2015 - Deutsches Fussball Internat

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FGM-Aktuell
Die Sonderausgabe zum 40. Münchener
Marketing-Symposium 2014
Nr. 69
Oktober 2014
EDITORIAL
Liebe Leser,
in diesem Jahr konnten wir
ein besonderes Jubiläum feiern: am
11. Juli 2014 fand das Münchener
Marketing- Symposium an der Ludwig Maximilians-Universität in
München zum 40. Mal statt!
Unter dem Motto “MARKETING
2040 – Was kommt, was bleibt, was
geht?“ zeigten hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Praxis
auf, was Unternehmen schon heute
tun sollten, um übermorgen richtig
aufgestellt zu sein. Dass wir damit
wieder ein spannendes Thema getroffen haben, zeigt mir der Zuspruch und das positive Feedback
unserer Gäste. Auch in diesem Jahr
durften wir wieder über 600 Teilnehmer begrüßen und ich freue
mich wirklich sehr darüber. Erst
durch Ihre Anwesenheit wird die
Tagung zu dem, was sie ist: Ein
Netzwerk von Marketing Enthusiasten, welche die Gelegenheit nutzen, Beziehungen zu pflegen und ihr Netzwerk auszubauen.
Vor der Hauptveranstaltung fanden
in diesem Jahr wieder unsere Science Insights statt, die den einzigartigen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fördern. Meine beiden Doktorandinnen Dipl.Kffr. Anja Meindl und Anna Girard,
MBR stellten ihre Forschungsergebnisse aus den beiden zukunftsweisenden Bereichen „Emotionen
und High Involvement: Der Immobilienkauf – ein Lebens(ALB)
Traum?“ und „Olfaktorisches
Branding“ vor.
Zur Abendveranstaltung lud
unser langjähriger Kooperationspartner, der Marketing-Club München e.V. anlässlich der Verleihung
des Münchener Marketingpreises
2014 an die Sixt GmbH & Co Autovermietung KG ins Filmcasino am
Odeonsplatz ein. Mein persönlicher
Dank gilt allen Referenten, Sponsoren und Förderern, dem Organisationsteam, meinen wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie den zahlreichen Hilfskräften, die es auch in
diesem Jahr wieder ermöglicht haben, ein spannendes Symposium an
der Ludwig- MaximiliansUniversität zu realisieren. Unser
41. Münchener Marketing- Symposium wird am 10. Juli 2015 stattfinden. Ich freue mich sehr, Sie dort
begrüßen zu dürfen und verbleibe
mit den besten Grüßen
IN DIESER AUSGABE
40. Marketing-Symposium
Allgemeines & Impressionen
Vorträge der Referenten
FGM Awards
Förderer des 40. MMS
Ankündigung des 41. MMS
FGM-News & Mitglieder-News
Neues vom Institut
Literatur-Empfehlungen
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
S. 2-14
S. 2
S. 3-10
S. 11
S. 12
S. 13
S. 14-15
S. 15-16
S. 16
1
40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Das Programm im Überblick
11.00 -12.00 Uhr
Science Insights
13.00 -18.00 Uhr
Hauptveranstaltung
„MARKETING 2040 –
WAS KOMMT, WAS BLEIBT,
WAS GEHT?“
Ab 19.00 Uhr
Abendveranstaltung
„GET CONNECTED“
im Rahmen der Preisverleihung des Münchner Marketing Preises
“MARKETING 2040 – Was
kommt, was bleibt, was geht?“ lautete das Thema des 40. Münchener
Marketing-Symposiums, das am
11. Juli 2014 an der LudwigMaximilians-Universität stattfand.
Bereits seit 1976 holen sich hier
Marketingenthusiasten und Vordenker jährlich Inspirationen und Impulse für sich und ihr Unternehmen. Zum 40. Jubiläum wagten wir
eine Zeitreise und fragten: Wie
sieht die Welt des Marketing im
Jahr 2040 aus? Werden die neuesten Entwicklungen und Trends
nicht mehr aus den USA kommen,
sondern vielmehr von Asien ausgehen? Welche Leitbilder werden unser Gesellschaftssystem prägen?
Wie werden wir kommunizieren
und uns informieren? Wie verändern sich Handel und Beschaffung?
Hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Praxis zeigten auf, was
Unternehmen schon heute tun sollten, um übermorgen richtig aufgestellt zu sein.
Neben spannenden Vorträgen
bot das 40. Münchener MarketingSymposium auch in diesem Jahr
wieder die Möglichkeit, sich tagsüber sowie bei der anschließenden
Abendveranstaltung Get Connected,
dieses Jahr im Rahmen der Verlei-
hung des Münchener Marketingpreises 2014, auszutauschen und
mit bekannten und neuen Kontakten zu netzwerken.
Wir bedanken uns an dieser
Stelle herzlich bei unserem Kooperationspartner, dem Marketing-Club
München e.V. für eine großartige
Abendveranstaltung.
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Anton Meyer
Univ-Prof. Dr.
Anton Meyer
Vorstand des Instituts für Marketing und der Fördergesellschaft Marketing e.V.
In seiner Begrüßungsansprache zum 40. Münchener Marketing
Symposium bedankte sich Univ.Prof. Dr. Anton Meyer zunächst bei
allen Sponsoren, Referenten, FGMMitgliedern und Förderern, die mit
ihren Beiträgen maßgeblich zum
Gelingen einer so großen und breit
gefächerten Veranstaltung beitragen. Im Zeichen des 40. Jubiläums
des Münchener Marketing Symposiums warf er einen kurzen Blick in
die Vergangenheit und erinnerte
daran, dass die FGM am 11. Juli
1972 in Augsburg von Prof. Dr. Paul
W. Meyer und sieben Mitgliedern
gegründet wurde. − Zwei davon,
Prof. Dr. Jürgen Hesse und Dr. Herbert Lippmann konnte Univ.-Prof.
Dr. Anton Meyer persönlich
begrüßen. − 1976 fand dann die
1. FGM-Tagung statt und 1993 wurde die FGM von Augsburg an den
Marketing-Lehrstuhl nach München
verlegt. Der Blick auf einige ausge-
wählte Themen der vergangenen
Jahre machte deutlich, dass immer
aktuelle Themen und innovative
Strömungen aufgegriffen und ein
Blick in die Zukunft geworfen wurde, sowohl aus wissenschaftlicher
Sicht wie aus praktischer Perspektive. Unter dem Motto „Marketing
2040“ sollte das 40. JubiläumsSymposium nun dazu beitragen,
noch weiter zu blicken - von 2014
bis 2040. Deshalb standen bei der
Themenfindung folgende Fragen im
Mittelpunkt: Werden die neuesten
Entwicklungen und Trends nicht
mehr aus den USA, sondern vielmehr von Asien ausgehen? Welche
Leitbilder werden unser Gesellschaftssystem prägen? Wie werden
wir kommunizieren und uns informieren? Wie verändert sich der
Handel? Wie verändert sich unsere
Mobilität? Wie verändern die Infrastruktursysteme das Marketing?
Aber auch: Was für Referenten
brauchen wir für unsere Themen?
Die Antwort: Keine „SpezialSpezialisten“, sondern Persönlichkeiten mit einem breiten Wissen,
mit Verbindung zu anderen Wissenschaftsdisziplinen, zu Unternehmen
und zur Gesellschaft, mit nationaler
und internationaler Erfahrung, Versteher und Dolmetscher interner
und externer Stakeholder, Multitalente, Experten, die über den Tellerrand schauen – vor allem aber
Marketing-Enthusiasten und Vordenker, die dem Markenkern des
Instituts für Marketing entsprechen.
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Prof. Bernd Schmitt – Possible Future Worlds: Shifting from the
U.S./Europe to Asia
Prof. Bernd Schmitt,
Ph.D.
Columbia Business School
New York,
z.Z. Institute on Asian Consumer Insight, NTU, Singapore
Wie könnte die Welt des Marketing im Jahr 2040 aussehen?
Werden Universitäten von Unternehmen wie Google abgelöst und
Manager durch Roboter ersetzt?
Wird es ein System geben, das dem
menschlichen Gehirn entspricht?
Wird künstliche Intelligenz auf
demselben Niveau wie die menschliche und ein Marketing Manager
im herkömmlichen Sinne nicht
mehr nötig sein? Mit diesen provozierenden Hypothesen eröffnete
Prof. Schmitt seinen Vortrag, in
dem er sich mit der Verschiebung
der globalen wirtschaftlichen Macht
und Kaufkraft von den USA und Europa nach Asien beschäftigte. Seine Forschung am Institut on Asian
Consumer Insight (ACI) ermöglicht
ihm hier ein breites Erfahrungsund Wissensspektrum.
Bis heute liegt der Fokus in
der Marketing-Theorie und -Praxis
meist auf Kunden aus den USA und
Europa, dies wird sich jedoch in
den nächsten Jahren und Jahrzehnten grundlegend ändern. Asien wird
als Wirtschaftsmacht immer bedeutender und deshalb ist es entscheidend, den asiatischen Kunden im
Detail zu verstehen um in Asien erf o l g r e i c h se i n z u k ö n ne n.
Prof. Schmitt erläuterte drei Hauptaspekte im Hinblick auf die Entwicklung asiatischer Konsumenten.
1. Es wird eine starke Tendenz vom
Kollektivismus hin zum Individualismus geben. 2. Die Kultur wird sich
weg von Tradition und Wertorientierung hin zu einer Konsumkultur
entwickeln, in der sich der asiatische Kunde zunehmend durch Marken und Kaufverhalten und nicht
mehr durch seine Herkunft und die
Familie definiert. 3. Zuletzt wird ein
Wandel von der Relevanz spezifischer Produktelemente hin zum
Vertrauen in die meist internationalen Marken stattfinden.
Es wird eine Big Data Revolution stattfinden, die die Menschen
noch stärker verbindet. Und es wird
sich ein „Internet der Dinge“ entwickeln, innerhalb dessen physische
und digitale Elemente zusammengebracht und verknüpft werden –
ein neuer Lebensraum. In der entstehenden virtuellen Realität wird
es nicht mehr nötig sein, dass ein
Mensch sich zu einem spezifischen
Zeitpunkt an einem spezifischen Ort
befindet, um Informationen zu teilen und die Interaktion mit Robotern wird ein Teil unseres Alltags
werden.
Was auch immer tatsächlich
passieren wird, eines ist schon heute klar: Viele zukünftige Trends
werden aus Asien kommen.
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Prof. Dr. Armin Nassehi – War die
Zukunft früher besser? Gesellschaftliche Trends über eine Zukunft, die nie beginnen kann.
Prof. Dr. Armin Nassehi
Institut für Soziologie,
LMU München
Prof. Dr. Armin Nassehi verdeutlichte in seinem Vortrag, dass
es nicht ausreicht, die üblichen
Trends aufzulisten, um die Zukunft
erfolgreich bewältigen zu können,
sondern dass es entscheidend ist,
wie der nicht erwartbare Teil der
Zukunft erfolgreich bewältigt werden kann und welche Ressourcen
notwendig sind um die Voraussetzungen hierfür zu schaffen.
1. Zukunft findet heute statt
und somit ist es nicht trivial über
die Zukunft nachzudenken, da wir
stets in der Gegenwart über die Zukunft nachdenken und die Zukunft
insofern nie beginnt. Dies lässt sich
sehr schön am Beispiel der Architektur erläutern: „Man baut in der
Gegenwart und das Zeug steht lange rum“ – Der Mensch muss also
schon in der Gegenwart an die Erwartungen der Zukunft denken. Zukunftstrends sind Funktionen der
Gegenwart.
2. Wissen ist der entscheidende globale Standortfaktor sowie Lösung und Problem zugleich.
3. Multiprofessionalität ist eine Parabel auf die Komplexität der
Gesellschaft. Die Gesellschaft ist
voll unterschiedlicher Problemlösungskompet enzen aus verschiedensten Professionen, die alle
in ihrem Bereich korrekt sind – es
stellt sich die Frage, wie zwischen
diesen vermittelt werden kann.
4. Eliten müssen als Übersetzer fungieren und die Fähigkeit haben, eine Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven objektiv
zu betrachten.
5. Wir müssen in Netzwerken
denken, denn die Netzwerkstrategien bilden die Schlüsselkompetenzen der Wissensökonomie.
6. Ästhetik ist ein Argument!
Je komplexer und dezentraler eine
Gesellschaft wird, desto stärker
muss sie sich über Marken identifizieren, dies gilt nicht nur auf wirtschaftlichen Märkten, sondern auch
in jedem Bereich, in dem Identifikation stärker als die eigene Urteilskraft ist z.B. in der Politik – wir
wählen Marken, keine Konzepte.
Fazit: Marketing fungiert als
Übersetzung. Marketing antizipiert
eine Praxis, die erst später stattfindet. Marketing ist die Schlüsselkompetenz für Komplexitätsmanagement also die Fähigkeit, das, was
man von Produkten und Dienstleistungen nach außen transportieren
will, in die jeweiligen Kontexte zu
übersetzen.
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Zentes
– Handel 2040: Electronic oder
Emotional Commerce?
Prof. Dr. Dr. h. c.
Joachim Zentes
Institut für Handel & Internationales Marketing,
Universität Saarbrücken
Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim
Zentes zeigte mit Blick auf 2040,
dass sich der Handel sowohl durch
endogene als auch exogene Faktoren wandeln wird. Zu den exogenen
Faktoren zählen dabei insbesondere
d ie d emo g r afis c hen, so zio ökonomischen, politisch-rechtlichen
wie auch die technologischen Entwicklungen. Die abnehmende Bevölkerungsentwicklung wird zu einem dramatisch rückläufigen Einzelhandelsvolumen führen. Gleichzeitig steigt der Anteil der älteren
Menschen in der Bevölkerung und
der Handel muss sich der neuen
Herausforderung einer funktionierenden Nahversorgung stellen.
Der Anteil der erwerbstätigen
Frauen wird weiter steigen und
neue Anforderungen hinsichtlich
Convenience mit sich bringen.
Eine weitere Liberalisierung
von Ladenöffnungszeiten birgt für
den Handel die Chance der
„Anytime“-Verfügbarkeit im stationären Bereich. Auch die technologischen Faktoren, die durch ihre absolute Unvorhersehbarkeit geprägt
sind werden neue Anforderungen
an den Handel stellen. Die
„Anytime-Anyplace“ Verfügbarkeit
der Online-Angebote sowie die neuen 3-D-Technologien stellen dabei
Chancen als auch Herausforderungen für den Handel dar.
Endogene Veränderungstreiber sind die Cross-ChannelDistribution der Hersteller, des
„stationären Handels“ und der
„Pure Player“.
Bei den Herstellern spielt die
Vertikalisierung durch Eröffnung
eigener stationärer Geschäfte sowie
die Integration von eigenen OnlineShops eine wesentliche Rolle. Cross
-Channel-Distribution bietet jedoch
auch dem stationären Handel Chancen, z.B. durch Intra- und InterFormat-Integration dichte Verkaufsstellen- und Pick-up-Netze aufzubauen, durch 3D-Drucker
„Customizing“ in stationären Verkaufsstellen zu ermöglichen und
durch Rückwärtsintegration selbst
zu produzieren.
Cross-Channel-Distribution
gilt auch für die „Pure Player“ die
nun eigene, stationäre Filialen aufbauen oder Allianzen mit geeigneten Dienstleistungsunternehmen
eingehen.
Insgesamt wird der OnlineHandel weiter an Bedeutung zunehmen. Bis 2022 werden bis zu
14,5 % Umsatzanteil am gesamten
Handel prognostiziert, im NonFood-Bereich bis zu 25%.
Vor diesem Hintergrund muss
sich der traditionelle Handel fundamental neu aufstellen: In der virtuellen Welt muss er durch „Cross
Channel Retailing“ versuchen, seine
Marktanteilsverluste zu kompensieren indem er hohe Convenience
bietet. In der realen Welt muss er
durch Emotionalisierung eine neue
Faszination für die Kunden schaffen.
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Konstantin Sixt: Mobility 2040 –
Wohin geht die Reise?
Konstantin Sixt
Managing Director,
Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG
Konstantin Sixt, Managing
Director der Sixt GmbH & Co Autovermietung KG kann auf eine Erfolgsstory von über 100 Jahren zurückblicken. Im Jahr 1912 gründete
sein Urgroßvater die Sixt Autovermietung, die sich mit 144.000 Fahrzeugen und 2.000 Standorten in
105 Ländern zum Marktführer in
Europa entwickelt hat. Aktuell ist
Sixt dabei, den amerikanischen
Markt zu erobern. Da alle Autovermieter das gleiche Produkt anbieten, nämlich Autos, stellt sich die
Frage nach dem herausragende
Merkmal von Sixt. Die Antwort: die
Werbung macht Sixt einzigartig.
Dabei gibt es im Hause Sixt kein
klassisches Marketing, es wird
meist „hands on“ agiert auf der
Basis von 4 Regeln: 1. Vertraue
nicht der Marktforschung. 2. Folge
keinen Marketing-Theorien. 3.
Nicht kleckern, sondern klotzen. 4.
Die besten Entscheidungen trifft
der Bauch.
Ein Blick in die Zukunft ist
vielen Unwägbarkeiten unterworfen, da sich alles schnell verändert.
So z.B. der Stellenwert des Autos,
insbesondere bei jüngeren Men-
schen. Die Menschen werden rationaler und stellen die Wirtschaftlichkeit eines Autos in Frage. Statt „pay
to own“ tritt „pay as you use“ in
den Vordergrund und fördert den
Trend zum Car Sharing. Sixt hat
diesen Trend mit „Drive now“ aufgegriffen, einem Joint Venture mit
BMW. Aktuell gibt es bereits
300.000 Mitglieder in 5 Städten, die
das Angebot nutzen, ein Auto per
Handy zu orten, zu nutzen und wieder abzustellen. Als Alternative zum
Taxi bietet Sixt „My Driver“ an, ein
Taxi-Substitut, das ganz einfach
über eine App gebucht werden
kann. Ein Fahrer holt den Fahrgast
ab, der Tarif ist günstiger als beim
Taxi und die Bezahlung erfolgt über
das Handy. Neben der Autovermietung ist Sixt auch im Online-Handel
mit Neuwagen tätig. Was noch bis
vor kurzem unmöglich erschien, hat
sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Ca. 1.200 Neuwagen werden
pro Monat im Internet verkauft.
Der Blick auf 2040 eröffnet
viele Perspektiven, vom selbstfahrenden Auto bis zum Einsatz von
Google Glass. Welche Trends und
Entwicklungen sich auch immer
abzeichnen werden, erklärtes Ziel
von Sixt ist es, der Zukunft voraus
zu sein….
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Angela Titzrath - Recruiting Postmodern
Angela Titzrath
Was sind die Trends, die in
den nächsten Jahren die Personalarbeit mitbestimmen werden? Neben der Globalisierung, einem steigendem Wertepluralismus und dem
demografischem Wandel sind es
nach Einschätzung von Angela Titzrath vor allem die Technologisierung und die Digitalisierung, die
nicht nur starke Veränderungen,
sondern auch ein großes Potenzial
zur Weiterentwicklung von HR mit
sich bringen.
Hinsichtlich der Kommunikation bieten die neuen Technologien
heutzutage vielfältige Möglichkeiten, sowohl bestehende als auch
potentielle Mitarbeiter anzusprechen. Für das Recruiting ist es
wichtig, nicht nur spannende Tätigkeitsfelder und ein attraktives Umfeld zu bieten, sondern diese auch
adäquat und überzeugend zu kommunizieren. Um die Aufmerksamkeit zukünftiger Talente auf das eigene Unternehmen zu lenken, sollte
gutes Marketing das ArbeitgeberImage zu einer Arbeitgeber-Marke
weiterentwickeln. Es kann in Zeiten
des Wertepluralismus auf diesem
Weg starke Bilder erzeugen, Identifikation schaffen und Unternehmenswerte vermitteln, die eine
langfristige Bindung von Mitarbeitern ermöglichen. Die Innovation
der Zukunft beschrieb Titzrath mit
Partizipation, Kommunikation und
Kooperation, wobei vor allem digitale Kanäle eine zunehmend wichti-
gere Rolle spielen. Der durch diese
Kanäle vereinfachte Wissensaustausch und die große Transparenz
führen langfristig zu einer Steigerung der Arbeitskraft. Schließlich
werden immer neue Anforderungen
an Führungskräfte der Zukunft gestellt, sodass diese hohe Integritätsstandards und Werte vorleben sollten. Wichtig ist hierbei die Kombination von emotionaler Intelligenz
mit faktenbasiertem Management.
Bezugnehmend auf das Motto des diesjährigen Symposiums
fasste Angela Titzrath zusammen:
Was geht, ist die vollständige Verschmelzung von Arbeit und Privatem, der „war for talents“ ist mittlerweile vorbei. Gerade weil die Zukunft dem digitalen Workplace gehört, müssen hier klare Grenzen
gezogen werden, um die Voraussetzung für eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatem zu schaffen. Was bleibt, ist die Notwendigkeit, identitätsstiftende Merkmale
für Mitarbeiter zu finden und diese
nicht nur bildlich und emotional
auszudrücken, sondern auch mit
Zahlen, Daten und Fakten zu transportieren. Was kommt, ist eine stärkere Prägung unserer Gesellschaft
durch die Generationen Y und Z.
Sie zeigen eine hohe Werteorientierung, wobei Individualismus sowie
die Trennung zwischen Privatem
und Beruf im Fokus stehen.
Schließlich bedeutet Zukunft, dass
das „H“ in Human Resources noch
stärker betont werden muss, weil es
im Endeffekt doch immer um den
Menschen geht.
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Dr. Michael Trautmann −
Be relevant, be innovative,
be better, be you
Dr. Michael Trautmann
Vorstand,
thjnk ag
In einer Zeit, in der „digital
natives“ die Welt regieren, erlangen
neue Technologien immer größere
Bedeutung. Es gilt, diese zu nutzen
um eine hohe Anzahl an Stakeholdern anzusprechen und zum Vorbild für zukünftige Innovationen zu
werden. Wie das funktionieren
kann, zeigte Dr. Michael Trautmann
am Beispiel einer globalen AidsKampagne ohne Budget auf, die die
thjnk ag entwickelt hat. Aufgrund
der weiterhin steigenden Zahl von
HIV-Erkrankungen weltweit und vor
allem der Zunahme junger Menschen, die an Aids erkranken, muss
die Auseinandersetzung mit dieser
Krankheit nach wie vor als besonders wichtig angesehen werden.
2007 wandte sich ein junger Mann
mit der innovativen Idee an Dr. Michael Trautmann, eine Top-LevelDomain mit der Endung „.hiv“ zu
etablieren und diese an Unternehmen weiterzuverkaufen. Während
bei der Nutzung der Domain der
Inhalt einer Website gleich bleibt,
wird pro Klick ein bestimmter Betrag an (gemeinnützige) Organisationen gespendet. Dieses Konzept
hatte das Potential, um eine globale
Aids-Kampagne zu starten und ein
großes Publikum in kurzer Zeit zu
erreichen. Die Idee der „digitalen
roten Schleife“ war somit geboren.
Um den Anforderungen des Bewerbungsverfahrens für eine Top-Level
-Domain entsprechen zu können,
setzte die thjnk ag für die Aids-
Kampagne auf verstärkte man
power, kreative Ideen und konkrete
Umsetzungsvorschläge. Mit Erfolg:
als bisher einziges Unternehmen,
das sich um einen sozialen Zweck
beworben hat, konnte sich das Projekt .hiv durchsetzen. Die Ziele sind
weitreichend: Geld über die
Domain-Verkäufe sammeln, Aufmerksamkeit in der Gesellschaft auf
die Krankheit lenken und allgemeine Stigmata bekämpfen. Die ersten
Verhandlungen von .hiv mit verschiedenen Unternehmen waren
bereits erfolgreich – viele weitere
sollen folgen. Zur Kommunikation
des Projekts der „digitalen roten
Schleife“ können Stakeholder heutzutage über vielfältige Kanäle ange-
sprochen werden. Zudem setzt
Dr. Michael Trautmann unter dem
Credo „Be relevant, be innovative,
be better, be you“ auf die Authentizität und Überzeugungskraft einzelner Personen, um andere für ein
Thema zu begeistern: für ihn ist es
das Wichtigste, andere zu aktivieren und zu motivieren – ein Team,
das für eine Idee brennt, ist schließlich nicht zu schlagen.
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
MARKETING 2040
Was kommt, was bleibt, was geht?
Begeisterung statt Burnout –
Dr. med. Michael Spitzbart
Dr. med.
Michael Spitzbarth
Geschäftsführender
Gesellschafter,
Medical Consultants GmbH
Mit einer abwechslungsreichen Präsentation aus Sicht eines
Mediziners rundete Dr. Michael
Spitzbart das Münchner MarketingSymposium ab. Studien zufolge
werden in naher Zukunft 50% aller
Fehlzeiten durch psychosomatische
Krankheiten ausgelöst, weswegen
Dr. Michael Spitzbart unter anderem Präventionsmaßnahmen für
Burnout thematisierte.
Dabei ist es generell schwierig, dem Thema Burnout medizinisch zu begegnen. Oftmals erfolgt
nur eine symptomatische, nicht
aber ursächliche Behandlung. Während viele Mediziner den Blick
„für’s Große Ganze“ verloren haben, gibt es nach Ansicht von Dr.
Michael Spitzbart nur wenige Ärzte,
die den Menschen als die Summe
von Körper, Geist und Seele ansehen. Obwohl in anderen Sparten
der Medizin die Prävention schon
der Normalfall ist, wird diese in der
allgemeinen Humanmedizin nur
allzu selten betrieben. Dabei wäre
gerade sie es, durch die insbesondere stressbedingte Krankheiten
früh identifiziert und angemessen
therapiert werden könnten. Die Behandlung mit Psychopharmaka hält
Dr. Michael Spitzbart für den falschen Weg, da die Ursachen des
Problems damit nicht gelöst werden.
Grundsätzlich sei Stress für
den Körper nichts Negatives, sofern
die Regenerationszeiten eingehalten werden. Betreibt man hingegen
„Energie-Kannibalismus“, kann ein
Mangel an Hormonen entstehen,
der sich sowohl auf die körperliche
Fitness als auch auf den allgemeinen Gemütszustand negativ auswirkt. Langfristig kann dies zu einem Burnout führen. Dr. Michael
Spitzbart ging auch auf die Idee des
Neuro-Enhancements ein, die darauf basiert, dass man die Gehirnleistung durch Bewegung und gesunde Ernährung steigern kann.
Weiterhin ist er überzeugt, dass jeder ein gewisses Maß an gesundem
Egoismus braucht. Von Zeit zu Zeit
sollte deswegen jeder etwas Abstand von sich nehmen und das Leben betrachten, wie ein externer
Beobachter. Sein Plädoyer: Die Fragen, wie sehr man seinen Partner,
seine Arbeit und den Ort, an dem
man wohnt, liebt, sollte man
schließlich alle mit „ja“ beantworten können, um langfristig gesund
zu bleiben – geistig und auch körperlich.
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
10
40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
FGM AWARDS & RESEARCH SCHOLARSHIP
Mit dem FGM Award ausgezeichnet wurden dieses Jahr die
besten Abschlussarbeiten im Bachelor, das beste Forschungsseminar sowie das beste Praxisprojekt
des vergangenen Jahres.
Zudem wurde erneut das
FGM Research Scholarship für besondere Verdienste um die Wissenschaft verliehen.
Das sind unsere Preisträger 2014
FGM Awards für Abschlussarbeiten im Bachelor:
1. Nina Bürklin
2. Katharina Moser
3. Julia Schöneberg
4. Jeanne-Marie Wittelsbürger
FGM Awards für das beste
Forschungsseminar:
1. Florian Biller
2. David Burgschwaiger
3. Katharina Moser
4. Christoph Probe
FGM Award für das beste
Praxisprojekt:
Unser Dank gilt der Augsburger Aktienbank sowie dem Marketing Club München für die Auszeichnung unserer Studierenden.
Wir gratulieren unseren Studierenden zu den hervorragenden
Leistungen und hoffen, dass sie uns
über die Jahre verbunden bleiben.
Alles Gute und viel Erfolg auf dem
weiteren Lebens- und Berufsweg!
1. Matthias Batz
2. Liss Elsen
3. Jonas Heite
4. Tanja Hüttenloher
5. Carmen Redl
6. Robert Sindlinger
7. Larissa Torremante
8. Vesela Tyufekchieva
9. Anja van Buggenum
10. Anna Verbovetska
11. Petra Winkler
12. Matthias Winter
FGM Research Scholarship:
Christoph Schmitz
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
11
40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
DANKSAGUNG
Premium-Sponsoren & weitere Unterstützer & Förderer
Wir danken unseren Premium-Sponsoren!
Wir danken unseren weiteren Unterstützern und Förderern!
Sponsoren für das 41. Münchener Marketing-Symposium 2015 gesucht!
Falls Sie bereits jetzt Interesse an einem Sponsoring des 41. Münchener Marketing-Symposiums am 10. Juli 2015 an der LMU München haben sollten,
melden Sie sich bitte bei Helga Holzhausen unter fgm@bwl.lmu.de!
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
12
40. MÜNCHENER MARKETING-SYMPOSIUM
ANKÜNDIGUNG: 41. Münchener Marketing-Symposium 2014
Besuchen Sie uns auch beim
41. MMS am 10.07.2015!
Das Münchener MarketingSymposium mit dem wir am 11. Juli
2014 unser 40. Jubiläum gefeiert
haben, war ein großartiger Erfolg.
Wir haben uns sehr gefreut über
mehr als 600 Teilnehmer und jede
Menge positives Feedback. Das
setzt hohe Maßstäbe und Erwartungen an die nächste Tagung, das 41.
Münchener Marketing-Symposium
am 10. Juli 2015, zu dem wir Sie
schon heute ganz herzlich einladen.
Wir haben bereits eine Reihe von
sen. Schreiben Sie direkt an Helga
Holzhausen (fgm@bwl.lmu.de). Wer
sich schon heute für das MarketingSymposium 2015 anmelden möchte,
kann das sehr gerne tun. Es genügt
eine kurze E-Mail an Helga Holzhausen (fgm@bwl.lmu.de) und Sie sind
wieder mit dabei bei unserem Pflichttermin für Marketing- Enthusiasten
und Vordenker!
Informationen rund um die Tagung finden Sie wie gewohnt
auf unserer Homepage unter
www.marketingworld.de. Sollten Sie
darüber hinaus spezifische Fragen
oder Anregungen haben, wenden Sie
sich gerne jederzeit an uns.
Ideen hinsichtlich der Themen für
das nächste Marketing-Symposium
gesammelt. In diesem Zusammenhang würden uns aber auch Ihre
Meinungen oder Wünsche interessieren. Wenn Sie ein spannendes
Thema oder tolle Referenten im
Kopf haben, lassen Sie es uns wisFGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
13
FGM-NEWS
FGM MITGLIEDER-NEWS
FGM-News
Claudia Brehm
Assistenz der
Geschäftsführung
Fördergesellschaft
Marketing e.V.
Seit Anfang Januar 2014 unterstützt Frau Claudia Brehm als
Assistentin die Geschäftsführung
der FGM e.V. Frau Brehm ist Werbekauffrau und sammelte lange Jahre sowohl auf Agenturseite, als
auch auf Industrieseite Erfahrung.
Wir freuen uns, dass wir Frau
Brehm als neue Mitarbeiterin im
FGM-Team gewinnen konnten und
wünschen ihr viel Freude und Erfolg bei ihren Aufgaben! Sie erreichen Frau Brehm unter Tel. 0892180-5611 oder fgmmuenchen@gmail.com
FGM-Mitglieder News
Unserer ehemaligen Mitarbeiterin Frau Dr. Sina Haupt (geb.
Fichtel) und ihrem Mann gratulieren wir zur Geburt ihrer Tochter
Emilia, die am 5. Oktober 2013 auf
die Welt kam. Wir wünschen den
Eltern alles Gute und heißen Emilia
herzlich willkommen im Leben!
Auch unsere ehemalige Doktorandin, Frau Dr. Caroline Schulz
(geb. Buchner) freut sich gemeinsam mit ihrem Mann über Nachwuchs: im Mai 2013 kam ihre kleine
Tochter Magdalena auf die Welt.
Auch ihr wünschen wir alles Gute
für die gemeinsame Zukunft als
kleine Familie.
Als persönliche Mitglieder
heißen wir die Herren Christoph
Schmitz, Christian Schwarzmann
und Dr. Tom Tostmann herzlich
willkommen.
Neue studentische Mitglieder
sind Annette Fehrenbach, Daniela
Gramüller, Ann-Kathrin Gerdes,
Magdalena von Grotthuss, Nadine
Holler, Niklas Huber, Marina Kull,
Philipp Lasson, Lorenz Moser, Katharina Muñoz-Meléndes, Christoph Probe, Christoph Rutka, Katharina Schlomann und Anja van Buggennum.
Fünf neue Firmenmitglieder
wollen uns in Zukunft bei unserer
Zielsetzung, den WissenschaftsPraxistransfer zu fördern tatkräftig
unterstützen. Ein herzliches Willkommen an Avantgarde Gesellschaft für
Kommunikation mbH, LEWIS Communications GmbH, Molkerei Gropper
GmbH & Co KG, die Hays AG sowie
die Eutop International GmbH. Wir
freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Nachdem FGM-Mitglied Stefan
Levko die letzten drei Jahre für viele
seiner Kunden quasi nebenbei neue
Mitarbeiter gesucht hat, startet der
Unternehmensberater nun mit
RecruitingHelden, einem neuen Angebot für kleine und mittelständische
Unternehmen. Vor
allem durch eine
sinnvolle Anzeigenverteilung in Stellenbörsen und effizientes webbasiertes Bewerbermanagement
werden HR-Verantwortliche entlastet. Arbeitgeber profitieren von einer besseren Ansprache
und einer schnellen Reaktion. Mehr
Info unter www.recruitinghelden.de
FGM Aktuell 10/2014 - 40. Münchener Marketing-Symposium
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FGM MITGLIEDER-NEWS
NEUES VOM INSTITUT
Was gibt es
Neues bei Ihnen?
Bitte schreiben Sie uns!
FGM-Aktuell berichtet
gerne darüber.
FGM-Mitglieder News
Wir gratulieren Herrn Prof.
Dr. Dr. Claudius Schikora, der seit
Herbst 2013 Präsident der Hochschule für angewandtes Management in Erding ist, zu seinem neuen
Aufgabengebiet. Wir wünschen ihm
viel Erfolg und hoffen, dass der
Start bereits gut geglückt ist!
Unser ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter, Herr Prof.
Dr. Stephan Rüschen hat den
Schritt aus der „reinen Praxis“ an
die Hochschule gemacht und ist seit
2013 Professor für Lebensmittelhandel an der DHBW Heilbronn.
Auch ihm gratulieren wir zur neuen
Position und wünschen alles Gute!
Prof. Andreas Munzel, ebenfalls ehemaliger wissenschaftlicher
Mitarbeiter, hat im Herbst 2013 von
der Universität Straßburg an die
Universität Toulouse gewechselt
und ist dort als Maître de Conférences/Assistant Professor of Marketing tätig. Wir gratulieren zu dieser erfreulichen Entwicklung, da
dies nicht nur einen Wechsel an
eine der forschungsaktivsten BWLFakultäten Frankreichs bedeutet,
sondern mit dieser Stelle auch eine
Verbeamtung einhergeht - Stellen,
die in Frankreich aktuell sehr knapp
werden und normalerweise für
Nicht-Franzosen nur sehr schwer
zugänglich sind.
Neues vom Institut
Zu ihrem Doktortitel sowie ihren
neuen Positionen in der Wirtschaft
möchten wir folgenden ehemaligen
Kollegen und wissenschaftlichen Mitarbeitern sehr herzlich gratulieren:
Dr. Benedikt Jahn, seit
Juli 2013 tätig in der
Markt- und Trendforschung der AUDI AG.
Dr. Anna Niedermeier,
seit April 2014 bei hotel.de als Brand Campaign Manager angestellt.
Dr. Anja Dumler, seit April 2014 Vorstandsassistenz bei der Allianz
AG.
Wir wünschen ihnen alles Gute
für ihre berufliche und private Zukunft und freuen uns, wenn sie uns
auch weiterhin verbunden bleiben. So
hielten z.B. Dr. Benedikt Jahn und Dr.
Anna Niedermeier im April 2014 kurze Vorträge im Rahmen unserer Kooperationsveranstaltung „Science Insights – Neue Forschungsergebnisse
des Instituts für Marketing an der
LMU“ für die Mitglieder des Marketing-Club München.
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NEUES VOM INSTITUT
LITERATUR-EMPFEHLUNGEN
Neues vom Institut
Frau Nina Bürklin schloss ihr
Modedesign-Studium (Esmod) im
Sommer 2010 ab, bevor
sie ihren Bachelor of
Science
in Betriebswirtschaftslehre an der
LMU München absolvierte. Ihre Spezialisierung im Bereich Marketing führte sie ab Herbst 2013 im
Master der Betriebswirtschaftslehre
in München fort. Seit September
2014 ist Frau Nina Bürklin am Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Anton
Meyer als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin tätig.
Impressum
Fördergesellschaft Marketing e.V
Ludwig-Maximilians-Universität
Ludwigstraße 28 RG / III
80539 München
Ansprechpartner
Helga Holzhausen (V.i.s.d.P.)
Tel.: 089/2180-2448
Fax.: 089/2180-3322
Redaktion:
Univ.-Prof. Dr. A. Meyer
Dipl. oec. Helga Holzhausen
B.Sc. Nina Bürklin
B.Sc. Vanessa Dommnich
Dipl.-Kfm. Maximilian Wagner
Claudia Brehm
Fotos des 40. Münchener Marketing-Symposium 2014:
© Matthias Rüby
Kathrin Lührs absolvierte ihren Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre
mit
dem
Nebenfach
Kommunikationswissenschaft
an
der
Ludwig-MaximiliansUniversität München.
Anschließend wechselte sie an die
Stockholm University Business
School, an der sie im Juni dieses
Jahres ihren Master of Science in
Consumer and Business Marketing
erhielt. Nun begrüßen wir Kathrin
Lührs als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Univ.Prof. Dr. Anton Meyer.
Literatur-Empfehlungen
NEU im FGM-Verlag:
„Die Praxis des internationalen
Marketing – Ein Blick hinter die Kulissen der Globalisierung“ von
Prof. Dr. Manfred Lange, Pflichtlektüre für alle angehenden Führungskräfte und Globalisierungsinteressierte.
Die Globalisierung ist
aus dem täglichen Leben der Nationen wie
auch der Unternehmen nicht mehr wegzudenken und – trotz
gelegentlicher Rückschläge – wohl auch
nicht mehr zurückzudrehen. Weniger
bekannt hingegen ist, wie international tätige Unternehmen in der Praxis
tatsächlich funktionieren, und wie es
ihnen beispielsweise gelingt, ihre Produkte und Dienste trotz unterschiedlichster Verbraucherpräferenzen auf
der ganzen Welt erfolgreich zu vermarkten.
Darüber kann am besten jemand Auskunft geben, der nach wissenschaftlicher Ausbildung sein ganzes Berufsleben im Marketing, Vertrieb und General Management internationaler Unternehmen tätig war.
NEU im Vahlen Verlag (Beck
Gruppe): „Eventmanagement – How
to create the Wow Effect“ von Prof.
Dr. Hermann-Josef Kiel und Dipl.Kfm. Ralf G. Bäuchl (Persönliches
FGM-Mitglied).
Konzeption, Planung und
Erfolgskontrolle
von
Events als Instrument
der Marketingkommunikation.
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Seele and Geist
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