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historische übersicht - AGAPLESION DIAKONIE KLINIKEN KASSEL

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THEATER journal
2. Ausgabe | Spielzeit 2014/2015 | 14. Oktober 2014 bis 2. Dezember 2014 | Verlagsbeilage
LEITARTIKEL
BERTOLT BRECHT
DER WILDSCHÜTZ
Patricia Stöckemann:
Ballett und Tanz –
Ein Widerspruch?
Annette Pullen inszeniert
Der gute Mensch
von Sezuan
Albert Lortzings
Meisterwerk
neu inszeniert
Seite 2
Szene aus
Die Hochzeit des Figaro
T HEATER OS NA BR ÜCK
Seite 4
Seite 5
2
Dienstag, 14. Oktober 2014
BALLETT UND TANZ
Tanzdramaturgin Patricia Stöckemann zu zwei Begriffen einer Geschichte
Ballett – bei den einen ruft es
Entsetzen und die Erinnerung an
etwas Verstaubtes, Altmodisches
hervor. Bei den anderen Entzücken und die Assoziation an artifizielle, zeitlose Bewegungen. Jeder hat eigene Erfahrungen mit
dieser Kunstform des Tanzes,
aber viel zu oft auch nur selbst
gemachte – von wo auch immer
herrührende – Vorstellungen von
dem was Ballett war, ist oder sein
kann. Ballett? Tanz? Was ist der
Unterschied? Von interessierten
Zuschauern wird diese Frage immer wieder gestellt. Mit einer
kurzen Erklärung ist eine befriedigende Antwort darauf nicht
möglich. Deshalb wirft an dieser
Stelle Patricia Stöckemann, Dramaturgin und Managerin der
Dance Company Osnabrück, zur
Eröffnung der Saison und der bevorstehenden Tanzpremiere „Sag
mir, daß Du mich liebst“ von
Mauro de Candia einen etwas
ausführlicheren Blick auf diese
beiden Begriffe.
Schon der Versuch, über die Herkunft der Worte Ballett und Tanz
zu einer Definition zu gelangen,
lässt erkennen, dass es zwei eng
aufeinander bezogene Begriffe
sind. Das Wort Tanz, entlehnt aus
dem altfranzösischen danse dürfte
germanischen Ursprungs sein, vielleicht eine Ableitung von „tun“,
mit der Bedeutung „herumtun,
sich verrückt aufführen“. Demzufolge wäre das Substantiv auch eine Ableitung vom Verb. Nach den
Gebrüdern Grimm leitet sich der
Ausdruck danse vom italienischen
danza bzw. vom Verb danser, danzare ab. Dieses wiederum stammt
ab vom althochdeutschen dansôn
„ziehen“, „dehnen“, welches verwandt mit dem mittelhochdeutschen dinsen „schleppen, tragen“
ist.
Der Terminus Ballett geht auf das
italienische balletto, den Diminutiv von ballo („Tanz“) zurück. Als
eine künstlerisch-stilisierte Form
des Bühnentanzes bildete sich das
Ballett ab Ende des 16. Jahrhunderts in Italien und Frankreich heraus und etablierte sich als autonome Kunstform im abendländischen Kulturkreis. Die Académie
Royale de Danse (1661 durch Ludwig den XIV. gegründet) veranlasste die Formulierung eines kodifizierten akademischen Bühnentanzes (danse d’école), auf dem das
Szene aus dem Ballett Angelika, das Mauro de Candia für das Slowakische Nationalballett choreografiert hat.
Ballett bis heute basiert und aus
dem sich – u. a. mit dem Aufkommen des Spitzentanzes im 19. Jahrhundert – entwickelt hat. Das Ballett ist eine über die Jahrhunderte
gewachsene Tanztechnik auf der
Grundlage eines Bewegungskodex
und bezeichnet darüber hinaus die
Werke, die diese Form beinhalten
und Kompanien, die solche Werke
präsentieren. Schon im 18. Jahrhundert verband ein Ballettreformer wie Jean George Noverre
andere Tanzgenres – wie groteske,
komische, theatralische, pantomimische Tanzformen – mit den Formen der danse d’école zu einem
Handlungsballett. Sein Ziel war
die Integration von Libretto, Musik, Choreografie und Dekor in den
Dienst der zu erzählenden Geschichte zu stellen. Ein solches
Handlungsballett stand im bewussten Gegensatz zum Divertissement mit seinen „reinen“ Ballettnummern.
Mit der Herausbildung des modernen Tanzes Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden weitere Tanztechniken, Tanzformen und Tanz-
Patricia Stöckemann
genres auf der Folie des Balletts
und zugleich als eine Art Gegenentwurf zum Ballett. Wie schon
dieser kurze Einblick in die Geschichte zeigt, blieben Tanz und
Ballett in permanenter Bewegung
aufeinander bezogen. Im Laufe der
Jahrzehnte haben sie sich gegenseitig befruchtet und immer wieder
neue choreografische Formen hervorgebracht.
Der künstlerische Leiter der Dance
Company am Theater Osnabrück,
Mauro de Candia, ist das beste
Beispiel für die Integration von
Ballett und Tanz(moderne). Er hat
selbst eine klassische Ausbildung
an der Académie de Danse Classique Princesse Grace in Monaco erhalten und bei der russischen Ballettpädagogin Marika Besobrasova
studiert. Als Tänzer und Solist im
Ballett der Staatsoper Hannover
unter der Leitung von Stephan
Thoss lernte er die moderne Tanztechnik aus der Tradition Rudolf
von Laban und Kurt Jooss kennen.
De Candia verbindet in sich das
Wissen über das klassische Ballett
und den modernen Tanz deutscher
Provenienz. Erst ein solches
Know-how ermöglicht den verantwortungsvollen, auch künstlerischen Umgang mit diesen beiden
unterschiedlichen Techniken, Stilen, Welten. Zugleich fordert es zu
einem immer wieder neuen Perspektivwechsel heraus. In der künstlerischen Arbeit mit seinem Osnabrücker Ensemble konzentriert sich
de Candia bewusst auf die Suche
und Formulierung einer Tanzsprache für seine jeweiligen Stücke, die
sich nicht der Technik des Balletts
bedienen. Auch wenn das morgendliche Training der Kompanie
durchaus ein Balletttraining ist,
bestimmen die Arbeitsweisen und
Mittel des zeitgenössischen Tanzes
die choreografische Arbeit de Candias in Osnabrück.
Als
gefragter
Gastchoreograf
nimmt er gezielt die Gelegenheit
wahr, das Potenzial seiner anderen
Seite, der Welt des Balletts und deren Bedingungen auszutarieren,
auszuschöpfen und weiter zu denken. Zuletzt war er in Bratislava/Slowakei, wo er mit dem dortigen Nationalballett ein Stück slowakischen Musik- und Tanzerbes
auf die Bühne gebracht hat: das
Ballett Angelika. 1926 hatte der
slowakische Komponist Eugen Suchon (1908-1993) diese Ballettpantomime (ein Handlungsballett) zu einem von ihm selbst entworfenen Libretto komponiert.
Aber erst jetzt ist dieses erste slowakische Ballett uraufgeführt worden
– in der choreografischen Fassung
von Mauro de Candia. „Musikpartitur und Libretto waren das
Einzige, was wir zur Verfügung
hatten. Das war mein Ausgangspunkt bei dem ganzen Prozess“, so
de Candia. Am 27. September feierte Angelika Premiere in Bratislava.
Zwei Tage später steht Mauro de
Candia wieder im Tanzsaal von
Osnabrück. Hier steckt er mit seinem Ensemble inzwischen mitten
im Probenprozess zu seinem Tanzstück „Sag mir, daß Du mich
liebst“, das am 15. November im
emma-theater uraufgeführt wird.
Patricia Stöckemann
Dienstag, 14. Oktober 2014
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Dienstag, 14. Oktober 2014
SEZUAN, DAS SIND WIR
Bertolt Brechts Der gute Mensch von Sezuan im Theater am Domhof
Bertolt Brecht entwickelt in seinem Stück aus dem Jahr 1941 eine
grausame Versuchsanordnung, die
das Dilemma unserer Gegenwart
auf den Punkt bringt und auf die
Spitze treibt: Wie kann man gut
sein, ohne böse zu werden?
Sezuan, ein Ort in einem fiktiven
China, das sich zwischen Vormoderne und Turbokapitalismus einer Zerreißprobe nähert, ist ein
Ort prekärer Arbeitsverhältnisse,
ein Ort schwindender Verlässlichkeit und schwindender Hoffnungen. Sezuan ist das Abbild unserer
modernen Welt, in dem das tägliche Überleben und der Kampf um
ein Stück vom großen Kuchen bestimmend geworden sind. Das Experiment, das Brecht literarisch
unternimmt, besteht darin, dass er
in diese (unsere) Welt drei Götter
schickt, deren Auftrag es ist, gute
Menschen zu finden, die den Sinn
ihrer Schöpfung rechtfertigen
würden. Doch leider interessiert
sich niemand für die drei Himmelsboten, die den hohen moralischen Anspruch des Guten, Wahren, Schönen verkörpern. Nur der
arme Wasserverkäufer Wang
bringt ihnen Ehrerbietung entgegen und verschafft ihnen nach
mehreren Anläufen ausgerechnet
bei der Prostituierten Shen Te ein
Nachtlager. Beglückt darüber, ihren guten Menschen gefunden zu
Der gute Mensch von Sezuan: Probe mit drei Göttern in der Kugel.
Regisseurin Annette Pullen arbeitet mit Caroline Schreiber, Markus Fennert und Patrick Berg (v.l.n.r.).
haben, wollen sie anderntags aufbrechen, doch Shen Te, deren Existenz erbärmlich ist, bittet sie um
etwas Geld, um überleben zu können. Nur widerwillig geben sie
Shen Te eine hohe Summe und
greifen damit verbotenerweise in
die Versuchsanordnung ein. Denn
mit dem Geld kauft sich Shen Te
einen kleinen Tabakladen, womit
sie eine Kettenreaktion auslöst.
Plötzlich finden sich zahlreiche
Schmarotzer ein, die ihren kleinen
Besitz bedrohen und denen Shen
Te dennoch helfen will. Das kleine
Glück Shen Tes droht an ihrer eigenen Güte zu scheitern.
Und hier kommt die wesentliche
Wendung in Brechts Parabelstück
zum Einsatz: Shen Te erfindet aus
der Not heraus einen Vetter, eine
entschlussfreudige,
strategische
und realistischere Variante ihrer
selbst: Shui Ta. Shen Tes Besitz beginnt sich zu mehren, denn Shui
Ta führt in Sezuan den Kapitalismus als regierendes Prinzip ein.
Shen Te und ihr Alter Ego Shui Ta
scheinen sich immer mehr voneinander zu lösen. Shen Te wiederum folgt der Stimme ihres Herzens. Sie verliebt sich in den arbeitslosen Flieger Yang Sun und
versucht, ihm mit allen Mitteln zu
einer neuen Stelle zu verhelfen. Als
sie schwanger wird, gibt es für
Shen Te nur noch ein Ziel: das
werdende Kind nicht in eine Welt
des Hungers zu entlassen. Doch
Yang Sun verrät sie. Ausgerechnet
Shui Ta kauft ihn und macht ihn
zum brutalen Aufseher in seiner
neu entstandenen Tabakfabrik.
Die Liebe steht vor dem Ausverkauf, es herrscht das Prinzip des
Stärkeren. Der hohe Anspruch der
Güte entpuppt sich als Quelle der
Ausbeutung, des Wettbewerbs, des
Existenzkampfes. Und die Götter?
Sie sehen nichts, verstehen nichts,
übersehen, dass sie es selbst waren,
die diese Welt – Sezuan – mit ihren hohen Ansprüchen ins Verderben führten.
Bertolt Brecht vermeidet es, eine
tiefere Psychologie zu zeichnen.
Seine Figuren entstehen, indem
sie handeln. Er gibt auch keine
Antwort auf das Grundproblem
unserer Gegenwart, dass Güte nie
ohne das Böse zu haben ist. Aber
er demonstriert, dass Menschen
in einer ungerechten Gesellschaft
überleben, indem sie selber
schlecht werden und verrohen.
Regisseurin Annette Pullen lässt
einen lebensprallen Kosmos entstehen und fokussiert ihre Inszenierung auf die Persönlichkeitsspaltung Shen Tes/Shui Tas. Die
vor Energie strotzenden Songs
Paul Dessaus, gespielt von Eberhard Schneider und seiner Liveband, treiben die Handlung unerbittlich voran. Eine Handlung,
in der es kaum Innehalten gibt.
Nur manchmal, wenn Shen Te
sich in ihren Flieger verliebt und
der Regen zu fallen beginnt,
scheint etwas von der poetischen
Würde der „Bestie Mensch“ auf.
(PH)
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
Von Bertolt Brecht/Paul Dessau
PREMIERE:
Samstag, 25. Oktober 2014, 19.30 Uhr,
Theater am Domhof
INSZENIERUNG:
Annette Pullen
MUSIKALISCHE LEITUNG: Eberhard Schneider
BÜHNE:
Iris Kraft
KOSTÜME:
Barbara Aigner
DRAMATURGIE:
Peter Helling
MIT:
Marie Bauer, Andrea Casabianchi,
Caroline Schreiber, Rosemarie Fischer;
Patrick Berg, Markus Fennert, Stefan
Haschke, Oliver Meskendahl, Dennis
Pörtner, Martin Schwartengräber
Band: Gregor Lener, Fabian Ristau,
Eberhard Schneider, Mikhail Vernov
„VERSCHMELZUNG VON MENSCH UND LANDSCHAFT“
Marie Senf im Gespräch mit Bühnen- und Kostümbildner David Gonter über Der Schimmelreiter
Marie Senf: Sie arbeiten ja
nicht zum ersten Mal am Theater Osnabrück und sind bereits
durch fantasievolle Kostüme
und Bühnenbilder aufgefallen,
u. a. für Das Leben der Insekten oder Leben Gundlings. Wie
nähern Sie sich einem Stück?
David Gonter: Das ist tatsächlich
sehr stückabhängig. Natürlich recherchiere ich viel, auch wie das
Stück bisher ausgestattet wurde,
also wie werde ich es auf gar keinen Fall machen (lacht). Aber im
Ernst: Grundsätzlich interessiert
mich weniger, eine bestehende
Welt abzubilden, als vielmehr
durch die Vermischung von realistischen Elementen und eigenen
Erfindungen eine besondere Welt
zu erschaffen, die zwar an die Rea-
David Gonter
lität angedockt, aber gleichzeitig
etwas Eigenes ist. Oft beginne ich
dabei mit einer bestimmten, meist
sehr einfachen Grundidee, die ich
dann weiterentwickle. Wichtig ist
mir aber immer der Bruch, der
Sprung ins Fremde, Unbekannte.
Auch Der Schimmelreiter
spielt in einer eigenen Welt,
nämlich an der Nordseeküste
im 18. Jahrhundert. Wie bringt
man diese Welt ins kleine emma-theater?
Der stärkste Eindruck für mich
beim ersten Lesen war der der
Landschaft, man imaginiert sofort die Weite des Watts, die
Nässe, den Geruch. Beim zweiten Lesen fällt einem wiederum
die merkwürdige Abgeschottetheit dieser Welt auf, das nicht
nur im negativen Sinne Provinzielle – eine ganz merkwürdige Welt mit dieser eigenartigen Storm’schen Sprache. Und
es ist gespenstisch, man hat sofort den Eindruck, irgendetwas
stimmt hier nicht. Das Unheimliche war mir wichtig,
und ich habe versucht, die tra-
gende Essenz dieser Atmosphäre herauszufiltern, zu abstrahieren und für den Raum zu
übersetzen. Man kann ja auch
im emma-theater wunderbar
mit sinnlichen Mitteln wie Nebel, Wasser und Gerüchen arbeiten. Am wichtigsten war
mir aber der Einsatz des Lichts,
DER SCHIMMELREITER
NachTheodor Storm
PREMIERE:
INSZENIERUNG:
BÜHNE/KOSTÜME:
VIDEO:
DRAMATURGIE:
MIT:
das ich zusammen mit dem Videokünstler Bert Zander entwickele. Das Licht wird bei uns
zur Maske für Schauspieler
und Raum werden, zur Verschmelzung der Figuren mit
der Landschaft. Aber wie genau, das muss man dann schon
selbst erleben!
Samstag, 1. November 2014, 19.30 Uhr,
emma-theater
Alexander May
David Gonter
Bert Zander
Marie Senf
Maria Goldmann, Stephanie Schadeweg;
Klaus Fischer, Marcus Hering, Orlando
Klaus
Dienstag, 14. Oktober 2014
5
VERWANDLUNG UND VERWECHSLUNG
Der Wildschütz von Albert Lortzing im Theater am Domhof
„Heiterkeit und Fröhlichkeit“
sind mit Albert Lortzings Verwechslungskomödie Der Wildschütz zu Gast im Theater am
Domhof. 1842 in Leipzig uraufgeführt, entstand diese komische Oper noch vor der offiziellen Erfindung der Operette, vereint aber bereits alle Zutaten des
beliebten Genres: farbenreiche
Musik im Wechsel mit pointierten Dialogen, große Chorszenen
und virtuose Arien, dazu gleich
drei Paare in heilloser Gefühlsverwirrung.
Die junge Regisseurin Sandra
Wissmann wird sich, nachdem
sie im Musiktheater im Revier
Gelsenkirchen bereits sehr erfolgreich u. a. Die Comedian
Harmonists und Cabaret inszeniert hat, erstmals dem Osnabrücker Publikum vorstellen.
Aus ihrem Team sind der 2. Kapellmeister An-Hoon Song und
Bühnenbildner Alexandre Corazzola (der z. B. Bühne und
Kostüme für Donizettis Liebestrank und Telemanns Sieg der
Schönheit entwarf) den Osnabrückern bereits bekannt, Uta
Meenen wird die Kostüme entwerfen und ihre handgezeichneten Figurinen im Rahmen einer
Ausstellung in den Foyerräumen des Theaters präsentieren.
Graf Eberbach (Jan Friedrich Eggers) weiß sein Revier zu verteidigen.
Der Wildschütz ist Schulmeister
Baculus, der im Tiergarten des
Grafen Eberbach wildert, um einen Rehbraten für seine Hochzeit mit dem jungen Gretchen zu
ergattern – und sich nur die
fristlose Kündigung aus den
Diensten des Grafen einfängt.
Um den Rauswurf zu verhindern, will Gretchen für ihren
frischgebackenen alten Gatten
bitten, doch der eifersüchtige Baculus erlaubt nur, dass ein als
Gretchen verkleideter Student
im Schloss des dorfbekannten
Lüstlings vorstellig wird. Nun ist
aber besagter Student niemand
anderes als die verkleidete Baronin Freimann, auf dem Weg, ihrem Bruder, dem Grafen, einen
Streich zu spielen. Wer bis dahin
mitkommt, wird nun noch dem
als Stallmeister verkleideten Baron, einem Freund des Grafen,
begegnen, der wiederum der
Gräfin im Auftrag Eberbachs
den Hof macht, sich gleichzeitig
in die als Gretchen kostümierte
Figurine des Grafen Eberbach Baronin verliebt – und irgendvon Uta Meenen.
wann hilft nur noch Musik.
Die Musik und die Kraft des
Theaters sind genau das, was
Sänger Jan Friedrich Eggers, der
den Grafen Eberbach singen
wird, am Wildschütz faszinieren:
„Lortzings Musik besitzt eine
große Ironie und erzählt dadurch im besten Sinne mehr
über die Figuren als zunächst erkennbar. Außerdem bin ich ein
großer Freund des alten Theatergedankens von Verwandlung
und Verwechslung – eigentlich
ein altmodisches Konzept, das
heute gar nicht mehr unhinter-
EINFÜHRUNGSMATINEE
und ÖFFENTLICHE PROBE
Am Sonntag, 16.11.2014, gibt
um 11.30 Uhr das Regieteam
bei der Matinee erste Einblicke
in die Produktion. Am Samstag,
22.11.2014, findet am 11 Uhr
eine öffentliche Probe von Der
Wildschütz im Theater am
Domhof statt (Einführung
10.45 Uhr). Der Eintritt ist jeweils frei.
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fragt funktioniert. Wer glaubt
heute, dass in Così fan tutte die
Frauen ihre Männer, die die Rollen getauscht haben, wirklich
nicht erkennen? Trotzdem liebe
ich das Bild des Mummenschanz‘ – der Grundgedanke allen Theaters: Der Vorhang geht
auf, und der Darsteller ist nicht
mehr nur er selbst. Verkleidung
und Verwechslung in Reinkultur
sind beim Wildschütz die Grundlage des ganzen Stückes. Ich bin
DER WILDSCHÜTZ (oder DIE STIMME DER NATUR)
Von Albert Lortzing
PREMIERE:
Samstag, 29. November 2014, 19.30 Uhr,
Theater am Domhof
MUSIKALISCHE LEITUNG: An-Hoon Song
INSZENIERUNG:
Sandra Wissmann
BÜHNE:
Alexandre Corazzola
KOSTÜME:
Uta Meenen
CHOREINSTUDIERUNG:
Markus Lafleur
DRAMATURGIE:
Maria Schneider
MIT:
Katarina Andersson, Almerija Delic,
Erika Simons, Susann Vent-Wunderlich;
Genadijus Bergorulko, Jan Friedrich
Eggers, Daniel Wagner, Oliver Weidinger
Chor, Herren-Extrachor und Kinderchor
des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
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sehr gespannt, wie wir das heute
auf die Bühne bringen.“
Die szenische Probenarbeit beginnt Ende Oktober, aber die
musikalische Einstudierung läuft
bereits. Eberbach ist für den lyrischen Bariton eine Fachpartie,
„sie erfordert Wendigkeit und
leichte Höhe.“ Eine besondere
Herausforderung ist zudem der
für die deutsche Spieloper typische Wechsel von Sprechdialog
und Gesang: „Ich muss sehr darauf achten, die Gesangsstimme
nicht zu überfordern, wenn ich
versuche, die Dialoge möglichst
direkt zu sprechen. Man muss
sich dafür gut konditionieren –
tunlichst nicht, indem man zu
viel darüber nachdenkt, weil
man dann anfängt, anders zu
sprechen. Am liebsten probiere
ich möglichst viel auf der Bühne
aus, verspekuliere mich wild und
lerne dadurch, wie ich mir die
Kraft einteile.“ Jan Friedrich
Eggers wird, wie das gesamte Ensemble, den kompletten Wildschütz für Osnabrück selbst zum
ersten Mal auf der Bühne interpretieren. Die Arie des Grafen
begleitet ihn allerdings schon 15
Jahre – „eine meiner liebsten
Vorsingarien: ‚Heiterkeit und
Fröhlichkeit‘.“
(MSC)
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Mo | 20.10.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr | Mi | 29.10.2014 | 10-15 Uhr | BSZ Westerberg
Theater am Domhof
WORKSHOP: Wer´s glaubt
ROBINSON CRUSOE
Theaterprojekt ab 14 Jahre
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahren., f. V., PK eD 19.30 Uhr | Theater am Domhof
20 Uhr | OsnabrückHalle
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
Schauspiel mit Musik von Bertolt Brecht, Mi 2/Mi 2
2. SINFONIEKONZERT
Osnabrücker Sinfonieorchester, Theater und Kon- Ssp/Mi 3 und f. V., PK C
zert/VB gelb plus/Konzert Mo/VB Konzert 2 und f. Do | 30.10.2014 | 10-15 Uhr | BSZ Westerberg
V., PK S1
WORKSHOP: Wer´s glaubt
Oktober / November / Dezember
Di | 21.10.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr | Theaterprojekt ab 14 Jahre
Theater am Domhof
19.30 Uhr | Theater am Domhof/Tanzsaal
ROBINSON CRUSOE
VIS-À-VIS
Oktober
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahren., f. V., PK eD
Eintritt frei, 19.15 Uhr Treffpunkt Bühnenpforte
Di | 14.10.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr | 19.30-20.50 Uhr | emma-theater
19.30 Uhr | emma-theater
LEBEN GUNDLINGS
Theater am Domhof
AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS
Schauspiel von Heiner Müller, VB Ssp und f. V., PK eB
ROBINSON CRUSOE
Klassenzimmerstück v. J. von Eichendorff, f. V., PK eD
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahren., f. V., PK eD 19.30 Uhr | Theater am Domhof
Fr | 31.10.2014 | 10-15 Uhr | BSZ Westerberg
DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
19-20 Uhr | Theater am Domhof
WORKSHOP: Wer´s glaubt
Oper v. Wolfgang Amadeus Mozart, Di 1 und f. V., PK M
OFFENES TANZTRAINING 60+
Workshoppräsentation
Anmeldung erforderlich, Eintritt frei, Treffpunkt Mi | 22.10.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr |
19.30 Uhr | Theater am Domhof
18.45 Uhr, Bühnenpforte
Theater am Domhof
DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
19.30-21.20 Uhr | Theater am Domhof
ROBINSON CRUSOE
Oper v. W. A. Mozart, Fr 1/Giro-Live und f. V., PK P
MACBETH
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahren., f. V., PK eD
Tragödie v. W. Shakespeare, Di 2/Di 2 Ssp und f. V., PK E
Do | 23.10.2014 | 15.30-16 Uhr | Theater am Dom- November
19 Uhr Einführung, Oberes Foyer
hof/O. F.
Sa | 01.11.2014 | 19.30 Uhr | emma-theater
Mi | 15.10.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr | STROLCHKONZERT: Kunterbunte Klänge
PREMIERE DER SCHIMMELREITER
Theater am Domhof
Für alle ab 3 Jahren, f. V., 4 Euro
Schauspiel von Theodor Storm, f. V., PK eP
ROBINSON CRUSOE
19.30 Uhr | Theater am Domhof
19.30 Uhr | Theater am Domhof
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahren., f. V., PK eD
1. LIEDERABEND: Winterreise
DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
19.30-22.30 Uhr | Theater am Domhof
f. V., 16 Euro
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Th. und
IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS
Fr | 24.10.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr | Konz/VB gelb/VB gelb plus und f. V., PK P
Schauspiel n. E. Ruge, Mi 1/Mi 1 Ssp und f. V., PK E
Theater am Domhof
So | 02.11.2014 | 19.30 Uhr | Theater am Domhof
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
ROBINSON CRUSOE
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
20.30-22 Uhr | emma-theater
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahren., f. V., PK eD
Schauspiel mit Musik von Bertolt Brecht, CDU SpeTHRILL ME
19.30 Uhr | Theater am Domhof
zial und f. V., PK B
Kammer-Musical von Stephen Dolginoff, in KoopeDIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
ration mit dem IfM, f. V., PK eC
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Fr 2/GEW Di | 04.11.2014 | 19.30-22.30 Uhr | Theater am
Domhof
Do | 16.10.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr | und f. V., PK P
IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS
Theater am Domhof/O. F.
Sa | 25.10.2014 | 15.30-16 Uhr | Theater am Dom- Schauspiel n. Eugen Ruge, Di 1/Di 1 Ssp und f. V., PK E
ROBINSON CRUSOE
hof/O. F.
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahre, f. V., PK eD
STROLCHKONZERT: Kunterbunte Klänge
19.30-20.40 Uhr | emma-theater
Mi | 05.11.2014 | 15-18 Uhr | Theater am Domhof
Für alle ab 3 Jahren, f. V., 4 Euro
TSCHICK
THEATERLABOR: Ronja Räubertochter
19.30 Uhr | Theater am Domhof
Jugendstück n. W. Herrndorf, ab 14 Jahre, f. V., PK eC
Workshop für alle von 6-11 Jahren
PREMIERE DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
19.30 Uhr | Theater am Domhof
19.30 Uhr | emma-theater
Schauspiel mit Musik von Bertolt Brecht, Pr 1/Pr 2
DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
DER SCHIMMELREITER
und f. V., PK B
Oper v. W. A. Mozart, Do 1/VB rot und f. V., PK M
Schauspiel v. Th. Storm, VB Alt. 1 und f. V., PK eM
So | 26.10.2014 | 15 Uhr | Theater am Domhof
Sa | 18.10.2014 | 19.30-20.40 Uhr | emma-theater
Do | 06.11.2014 | 19.30-22.30 Uhr | Theater am
DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
ALKESTIS (UA)
Domhof
Oper v. W. A. Mozart, So Na 2/VB silber und f. V., PK P
Tanzstück v. Stefano Mazzotta/Zerogrammi, f. V., PK eA
DIE COMEDIAN HARMONISTS
Mo | 27.10.2014 | 10-15 Uhr | BSZ Westerberg
Musical von Gottfried Greiffenhagen und Franz
19.30-21.20 Uhr | Theater am Domhof
WORKSHOP:
Wer´s
glaubt
Wittenbrink,
Do 1 und f. V., PK M
MACBETH
Tragödie v. W. Shakespeare, , TuM 1+2 und f. V., PK D Theaterprojekt ab 14 Jahre
Fr | 07.11.2014 | 19.30 Uhr | Theater am Domhof
19-20 Uhr | Theater am Domhof
19 Uhr Einführung, Oberes Foyer
DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
OFFENES TANZTRAINING 60+
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Fr Musik/VB
So | 19.10.2014 | 11 Uhr | OsnabrückHalle
Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
blau und f. V., PK P
2. SINFONIEKONZERT
Treffpunkt 18.45 Uhr, Bühnenpforte
Osnabrücker Sinfonieorchester, Konz Ju/Konz
Sa | 08.11.2014 | 19.30-21.15 Uhr | emma-theater
So/Konz So plus/VB Konz 1 und f. V., PK S1 20 Uhr | Theater am Domhof
Wiederaufnahme JENSEITS VON FUKUYAMA (UA)
FABIANS FREIER FALL
10.45 Uhr Einführung, Europasaal
Schauspiel von Thomas Köck, f. V., PK eB
Multimediales Konzert , Eintritt frei
19.30 Uhr | emma-theater
20 Uhr | Theater am Domhof
Di | 28.10.2014 | 10-15 Uhr | BSZ Westerberg
BE HAPPY DON’T WORRY – Ein Märchen
SHOW-CASE OF LEGENDS – LEGENDEN DER MUSIKINDUSTRIE
Gastspiel des Tanztheaters Stakkato/Fresh Dance, f. V., 18 WORKSHOP: Wer´s glaubt
Gastspiel, Style Entertainment, f. V., 13-18 Euro
Theaterprojekt ab 14 Jahre
Euro (ermäßigt 13 Euro)
So | 09.11.2014 | 16 Uhr | Theater am Domhof
19.30-20.50 Uhr | emma-theater
19.30 Uhr | Theater am Domhof
IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS
LEBEN GUNDLINGS
PREMIERE RONJA RÄUBERTOCHTER
Schauspiel n. E. Ruge, VB weiß/Wo 1/Wo 3 u. f. V., PK D Schauspiel von Heiner Müller, Di 1 A und f. V., Familienstück nach Astrid Lindgren, für alle ab 6
PK eB
Jahren, f. V., PK H
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Mo | 10.11.2014 | 20 Uhr | Theater am Domhof
LITERATURSPOT: MOZART – FIGARO
Lesung mit Eva Gesine Baur mit musikalischen Beiträgen, f. V., 12 Euro (ermäßigt 8 Euro)
Di | 11.11.2014 | 19.30-21.15 Uhr | emma-theater
JENSEITS VON FUKUYAMA (UA)
Schauspiel v. Thomas Köck, Di 2 Ssp und f. V., PK eC
19.30 Uhr | Theater am Domhof
DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Di 2/VB
orange und f. V., PK M
Mi | 12.11.2014 | 15.30-16 Uhr | Theater am Domhof/O. F.
PURZELKONZERT: Das Flitzkonzert
Für alle ab 0 Jahren, f. V., 4 Euro
19.30 Uhr | emma-theater
DER SCHIMMELREITER
Schauspiel von Theodor Storm, f. V., PK eM
19.30 Uhr | Theater am Domhof
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
Schauspiel mit Musik v. B. Brecht, Mi 1 und f. V., PK C
20 Uhr | Lagerhalle
OHNE ROLF – SCHREIBHALS
Kabarett, TuM 1+2, Vorverkauf in der Lagerhalle
Do | 13.11.2014 | 19-20 Uhr | Theater am Domhof
OFFENES TANZTRAINING 60+
Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
Treffpunkt 18.45 Uhr, Bühnenpforte
19.30 Uhr | emma-theater
DER SCHIMMELREITER
Schauspiel von Theodor Storm, f. V., PK eM
Fr | 14.11.2014 | 19.30 Uhr | Theater am Domhof
CARRIE
Musical von Gore, Pitchford und Cohen, Gastspiel des
IfM der Hochschule Osnabrück, f. V., 11-26 Euro
Sa | 15.11.2014 | 15.30-16 Uhr | Theater am Domhof/O. F.
PURZELKONZERT: Das Flitzkonzert
Für alle ab 0 Jahren, f. V., 4 Euro
19.30 Uhr | emma-theater
PREMIERE „SAG MIR, DASS DU MICH LIEBST“ (UA)
Tanzstück von Mauro de Candia, f. V., PK eM
19.30 Uhr | Theater am Domhof
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
Schauspiel mit Musik von Bertolt Brecht, VB EAN
1/VB EAN 2/VB SPD/VB Ssp und f. V., PK B
So | 16.11.2014 | 11.30 Uhr | Theater am Domhof/Orchesterstudio
1. KAMMERKONZERT: Streichquartette
Werke von Piotr Tschaikowski und Leos Janácek,
Kako Abo und f. V., 12 Euro
11.30 Uhr | Theater am Domhof
EINFÜHRUNGSMATINEE zur DER WILDSCHÜTZ
Oper von Albert Lortzing, Eintritt frei
14.30 Uhr | Theater am Domhof/O. F.
RONJA RÄUBERTOCHTER
Familienstück nach Astrid Lindgren für alle ab 6
Jahren, Familienabo und f. V., PK H
19.30 Uhr | emma-theater
LEBEN GUNDLINGS
Schauspiel v. H. Müller, Zus. Abo und f. V., PK eA
19.15 Uhr Einführung
20 Uhr | Theater am Domhof
TILL BRÖNNER UND DIETER ILG
Deutscher Trompeter, Sänger, Komponist, f. V.,
39,50-47,20 Euro
Fortsetzung auf Seite 8
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Das perfekte
Anzeigenumfeld
8
Mo | 17.11.2014 | 20 Uhr | Theater am Domhof/O. F.
DER TURM
1. Station: Ouvertüre und Auffahrt, f. V., 5 Euro
Dienstag, 14. Oktober 2014
19.30 Uhr | Theater am Domhof
VIS-À-VIS
Treffpunkt Bühnenpforte, 19.15 Uhr, Eintritt frei
Mi | 26.11.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr |
Theater am Domhof/O. F.
ROBINSON CRUSOE
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahre, f. V., PK eD
Wiederaufnahme WATTE
19.30 Uhr | emma-theater
Jugendstück v. A. Taylor, ab 14 Jahre, f. V., PK eD
DER SCHIMMELREITER
Mi | 19.11.2014 | 9.30-10.40 + 11.30-12.40 Uhr | Schauspiel v. Theodor Storm, Mi. 3 und f. V., PK eM
Theater am Domhof/O. F.
Do | 27.11.2014 | 9.30-10.30 + 11.30-12.30 Uhr |
DAS KALTE HERZ
Theater am Domhof/O. F.
Märchen n. W. Hauff, ab 8 Jahre, f. V., PK eD
ROBINSON CRUSOE
19.30-21.15 Uhr | emma-theater
Abenteuerstück n. D. Defoe, ab 10 Jahre, f. V., PK eD
JENSEITS VON FUKUYAMA (UA)
19.30 Uhr | emma-theater
Schauspiel von Thomas Köck, f. V., PK eC
„SAG MIR, DASS DU MICH LIEBST“ (UA)
19.30 Uhr | Theater am Domhof
Tanzstück v. M. de Candia, Tanz 1 und f. V., PK eA
DIE HOCHZEIT DES FIGARO (LE NOZZE DI FIGARO)
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Mi 2/VB Fr | 28.11.2014 | 9.15-10.15 + 11.15-12.15 Uhr |
Theater am Domhof
grün + DGB und f. V., PK M
RONJA RÄUBERTOCHTER
Do | 20.11.2014 | 9.30-10.40 + 11.30-12.40 Uhr |
Familienstück n. A. Lindgren, ab 6 Jahre, f. V., PK H
Theater am Domhof/O. F.
19-20 Uhr | Theater am Domhof
DAS KALTE HERZ
OFFENES TANZTRAINING 60+
Märchen n. W. Hauff, ab 8 Jahre, f. V., PK eD
Anmeldung erforderlich, Eintritt frei
19.30 Uhr | emma-theater
Treffpunkt 18.45 Uhr, Bühnenpforte
„SAG MIR, DASS DU MICH LIEBST“ (UA)
19.30
Uhr | Theater am Domhof
Tanzstück von Mauro de Candia, VB Alt. 2 u. f. V.,
DER
VORNAME
PK eA
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre
Fr | 21.11.2014 | 9.30-10.40 + 11.30-12.40 Uhr | de la Patellière, f. V., PK E
Theater am Domhof/O. F.
Sa | 29.11.2014 | 19.30 Uhr | Theater am Domhof
DAS KALTE HERZ
PREMIERE DER WILDSCHÜTZ
Märchen n. W. Hauff, ab 8 Jahre, f. V., PK eD
Komische
Oper von Albert Lortzing, f. V., PK M
19.30 Uhr | Theater am Domhof
19.30-20.40 Uhr | Theater am Domhof
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
Schauspiel mit Musik von Bertolt Brecht, Fr TSCHICK
Stück n. W. Herrndorf, ab 14 Jahre, f. V., PK eC
1/Giro-Live und f. V., PK B
22.30 Uhr | emma-theater
Sa | 22.11.2014 | 10-11.30 Uhr | Theater am
LOTTER-PARTY
Domhof
Eintritt frei
OFFENES TANZTRAINING 16+
Für alle ab 16 Jahren, Anmeldung unter dance- So | 30.11.2014 | 14.30 + 16.30 Uhr | Theater
company@theater.osnabrueck.de, Eintritt frei am Domhof
Treffpunkt 9.45 Uhr, Bühnenpforte
RONJA RÄUBERTOCHTER
Familienstück n. A. Lindgren, ab 6 Jahre, f. V., PK H
11 Uhr | Theater am Domhof
ÖFFENTLICHE PROBE: Der Wildschütz
18 Uhr | Theater am Domhof/O. F.
Oper von Albert Lortzing, Eintritt frei
ADVENTSSINGEN mit d. Ronja Räubertochter-Ensemble
Im Anschluss an die Vorstellung, Eintritt frei
19.30-20.50 Uhr | emma-theater
LEBEN GUNDLINGS
19.30 Uhr | emma-theater
Schauspiel von Heiner Müller, f. V., PK eA DER SCHIMMELREITER
19.15 Uhr Einführung
Schauspiel v. Theodor Storm, VB SPD und f. V.,
PK eP
19.30-22.30 Uhr | Theater am Domhof
IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS
Schauspiel n. Eugen Ruge, Ju 1/Ju 2 und f. V., PK D Dezember
19 Uhr Stückeinführung, Oberes Foyer
Mo | 01.12.2014 | 9.15 + 11.15 Uhr | Theater
Di | 18.11.2014 | 9.30-10.35 + 11.30-12.35 Uhr |
emma-theater
WIEDERAUFNAHMEN
cken – was für ein Balanceakt!“
(Neue Osnabrücker Zeitung)
WATTE
Von Ali Taylor, ab 14 Jahre
(ab 18. November 2014, 9.30
Uhr, emma-theater)
„Um Aufbruch, Verlustängste,
Sehnsucht nach wattiger Geborgenheit und eine intensive Brüder-Beziehung geht es in Ali Taylors Jugendstück ‚Watte‘. Dabei
waren in der intensiven 65-miJenseits von Fukuyama
nütigen Inszenierung von Regisseurin Lily Sykes und DramaturJENSEITS VON FUKUYAMA gin Marie Senf Dialoge und Um(UA)
gangsformen so rau wie die
Von Thomas Köck
schottische Küste.“ (Neue Osna(ab 8. November 2014, 19.30 brücker Zeitung)
Uhr, emma-theater)
„‚Hammer!‘, möchte man mit
der Figur Peer ausrufen über die
Jury-Entscheidung für ‚jenseits
von fukuyama‘ – das Stück vom
jungen Autor Thomas Köck, das
2013 den ersten Osnabrücker
Dramatikerpreis erhielt und nun
am Osnabrücker Theater uraufgeführt wurde. […] So vergnüglich kann also Theater eigene soziologische Feldforschung verpa- Watte
UNGESCHMINKT!
Drei Fragen an den Tänzer Keith Chin
Keith Chin wurde in Malaysia geboren und begann im Alter von
fünf Jahren zu tanzen. Er studierte
u. a. an der Federal Academy of
Ballet in Malaysia, bevor er 2008
seine Ausbildung an der Western
Australian Academy of Performing
Arts in Perth abschloss. Gastengagements führten ihn u.a. durch
ganz Australien sowie nach Malaysia, Deutschland, Spanien und in
die USA. Nach einem Engagement
im Ensemble der Tanzcompagnie
am Domhof
So | 23.11.2014 | 15 Uhr | Theater am Domhof
Gießen wurde er in der Spielzeit Keith Chin
RONJA RÄUBERTOCHTER
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
Schauspiel mit Musik von Bertolt Brecht, SoNa Familienstück n. A. Lindgren, ab 6 Jahre, f. V., PK H 2013/14 von Mauro de Candia in
die Dance Company Theater Os- voller und stärker als alle Men1 und f. V., PK B
Di | 02.12.2014 | 9.15 + 11.15 Uhr | Theater am
schen, die ich kenne. Davon abnabrück verpflichtet.
19.30 Uhr | emma-theater
Domhof
gesehen kocht niemand besser
„SAG MIR, DASS DU MICH LIEBST“ (UA)
RONJA RÄUBERTOCHTER
Was ist Ihr liebstes Reiseziel? als sie.
Tanzstück v. M. de Candia, VB Tanz und f. V., Familienstück n. A. Lindgren, ab 6 Jahre, f. V., PK H
Da habe ich kein bestimmtes.
Welchen Beruf würden Sie erPK eM
18.30 Uhr | Theater am Domhof
greifen, wenn Sie noch einmal
Ich reise gern und möchte die
Di | 25.11.2014 | 9.15-10.15 + 11.15-12.15 Uhr | DER WILDSCHÜTZ
zur Welt kämen?
ganze Welt entdecken!
Oper von Albert Lortzing, D 1 und f. V., PK A
Theater am Domhof
Verraten Sie uns, wer Ihr Vor- Ich glaube ich würde Koch werRONJA RÄUBERTOCHTER
19.30 Uhr | emma-theater
bild ist und was Sie an den. Ich bin immer begeistert,
Familienstück n. A. Lindgren, ab 6 Jahre, f. V., PK H
DER SCHIMMELREITER
ihm/ihr besonders schätzen?
wie kreativ Köche sind und wie
Schauspiel v. Th. Storm, ZusAbo2 und f. V., PK eM Mein Vorbild ist ohne Zweifel schnell sie Obst und Gemüse
19.30-21.15 Uhr | emma-theater
JENSEITS VON FUKUYAMA (UA)
meine Mutter. Sie ist für mich schneiden können. Außerdem
Schauspiel von Thomas Köck, f. V., PK eC
(Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten!) klüger, liebevoller, verständnis- liebe ich es, zu essen.
Dienstag, 14. Oktober 2014
9
WILDES ABENTEUERMÄRCHEN ZU WEIHNACHTEN
Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter im Theater am Domhof
THEATERLABOR:
RONJA RÄUBERTOCHTER
Was bedeutet es, selbst einmal
Ronja, einen Räuber, einen Rumpelwicht oder gleich alle drei Rollen zu spielen? Die Teilnehmer
werden während des Theaterlabors erleben, wie man schnell in
unterschiedliche Rollen schlüpft.
Und selbstverständlich wird an
den drei Nachmittagen das eigene, kleine Theaterstück Ronja
Räubertochter entwickelt und abschließend den Eltern, Geschwistern und Freunden gezeigt, „zum
Donnerdrummel!“ Von Mittwoch bis Freitag, 5. bis 7.11., jeweils von 15 bis 18 Uhr, mit Julian Neumayr, im Theater am
Domhof/Oberes Foyer, für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren.
Anmeldung bis zum 29.10. unter
Telefon 0541/76 00 168 oder EMail neumayr@theater.osnabrueck.de. Preis 25 Euro.
STROLCHKONZERT:
KUNTERBUNTE KLÄNGE
OSKAR ist diesmal zu Gast im Mattiswald bei Ronja Räubertochter – Comic von Krystian Jakubas (14), Timo Meirich (14) und Daniel Brinkmann.
Ronja, das Gewitterkind, wächst
in der Burg ihres Räubervaters
Mattis auf. Um ihrer Angst zu begegnen, erkundet sie den tiefen
Räuberwald und den Höllenschlund, der bei ihrer Geburt aufgerissen ist: Hier trifft sie auf
Birk, den Sohn Borkas, Chef der
gegnerischen Räubersippe, und
freundet sich mit ihm an. Doch
bevor beide zueinanderfinden,
müssen sie und ihre Familien
über manche Gräben – innere
wie äußere – springen. Beide
Clans beanspruchen nämlich die
Burg für sich. Als Mattis Birk kidnappt, um Borka zum Abzug zu
zwingen, und sich darauf Ronja
als Pfand an die Borka-Sippe ausliefert, kommt es zum Zerwürfnis
in den Familien. Birk und Ronja
flüchten in den tiefen Wald, wo
sie der Winter und grausige
Waldgeister erwarten. Nur der
Mut zur Versöhnung und die tiefe Freundschaft der zwei Kinder
können das Schlimmste verhindern.
Wie kaum eine andere Autorin
beherrschte Astrid Lindgren die
Sprache der Kinder. Ihre jungen
Helden und Heldinnen sind voller Energie, sie haben Sorgen, die
uns vertraut sind, sie erleben
Abenteuer, bei denen wir sie fiebernden Herzens begleiten, sie
können zanksüchtig, dickköpfig
und liebevoll zugleich sein. Ronja
Räubertochter ist sicher eine
ihrer beliebtesten Figuren, denn
sie ist zäh, selbstbewusst und gewitzt. Sie pfeift auf eingefahrene
Ansichten und will sich lieber eine eigene Meinung bilden.
Die Geschichte der zwei Räuberclans, die sich hinter alten Feindbildern verbarrikadieren, bewegt
und verzaubert seit 1981 Jung und
Alt in aller Welt. Dass die Premiere ausgerechnet am 9. November
2014, genau 25 Jahre nach dem
Fall der Berliner Mauer, stattfin-
det, ist eine schöne Fügung.
Mit seiner Inszenierung von
Lindgrens Ronja Räubertochter
stellt sich Regisseur Ramin Anaraki, der unter anderem am Theater
Augsburg und dem Stadttheater
Klagenfurt arbeitet, erstmals dem
Osnabrücker Publikum vor. (PH)
RONJA RÄUBERTOCHTER
Nach Astrid Lindgren, für alle ab 6 Jahren
Für die Bühne bearbeitet von Barbara Hass
PREMIERE:
Sonntag, 9. November 2014,
16 Uhr, Theater am Domhof
INSZENIERUNG:
Ramin Anaraki
BÜHNE/KOSTÜME:
Margrit Flagner
MUSIK:
Eberhard Schneider
DRAMATURGIE:
Peter Helling, Elisabeth Zimmermann
MIT:
Christine Diensberg, Rébecca Marie
Mehne, Anja S. Gläser;
Fabian Baumgarten, Thomas Hofer,
Marius Lamprecht, Alexandre Pierre
Band: Eberhard Schneider, Mikhail Vernov
Die Welt ist so herrlich bunt, und
bei diesem Strolchkonzert zeigen
Violine, Harfe und Oboe, dass
auch Töne bunt sein können.
Das glaubt man nicht? Hier erfährt man, was Klangfarben sind
und was es damit auf sich hat.
Für Kinder von 3 bis 6 Jahren
(im Vorschulalter) mit ihren Begleitern. Am 23. und 25.10.2014,
jeweils 15.30 Uhr, Theater am
Domhof/Oberes Foyer.
PURZELKONZERT:
DAS FLITZKONZERT
Welche Bewegung passt zu welcher Musik? Hier wird ausprobiert, wie Musik den Menschen
in Bewegung bringt. Vielleicht
möchte man auf dem Bauch liegen, vielleicht aber auch gemeinsam mit Purzel tanzen, hopsen
und flitzen! Mit Klarinette, Kontrabass und Klavier. Für Kinder
von 0 bis 3 Jahren mit ihren Eltern. Am 12. und 15.11.2014, jeweils 15.30 Uhr, Theater am
Domhof/Oberes Foyer.
WER‘ S GLAUBT: INTERRELIGIÖSES THEATERPROJEKT
Für Jugendliche in den Herbstferien im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück
Gibt es Gott? Glaube ich an Gott?
Gibt es verschiedene Götter? Spielt
Gott eine Rolle in meinem Leben?
Wenn ich nicht an Gott glaube,
glaube ich an etwas anderes? Mit
diesen Fragen beschäftigt sich das
Theaterprojekt – spielerisch, persönlich, religiös, philosophisch
und mit viel Spaß. Neben dem Experimentieren mit Schauspielmethoden und Texten wird eine Szenencollage erarbeitet, die am Ende
des Projekts im Foyer des Theaters
am Domhof aufgeführt wird. Vom
27. bis 31. Oktober 2014, jeweils
von 10 bis 15 Uhr, im Berufsschul-
zentrum am Westerberg, Aufführung: 31.10. 2014, 17 Uhr, Theater
am Domhof/Oberes Foyer.
(Gefördert von Claus Bockbreder)
10
KONZERTE
UND MEHR
Dienstag, 14. Oktober 2014
2. SINFONIEKONZERT: TODESAHNUNG
Threnos von Penderecki und Mahlers 9. Sinfonie
Von Andreas Hotz
Liebes Konzertpublikum,
die
Friedensstadt
Osnabrück
hat im GeAndreas Hotz
denkjahr
2014 mit
dem Projekt 100 Jahre Erster Weltkrieg viele Veranstaltungen und
Ausstellungen initiiert, die dem Vergessen entgegenwirken und zum
Nachdenken anregen sollen. Auch
das Theater Osnabrück hat sich im
Mai mit dem vielfältigen Programm
zum Friedenslabor daran beteiligt
und unter anderem mit einem Liederabend und einer Podiumsdiskussion versucht, Antworten auf die
Fragen zu finden, ob und wie Musik
politisch wirksam, wo sie propagandistisch missbraucht werden oder
wann sie zum Frieden beitragen
kann.
Für das 2. Sinfoniekonzert im Rahmen der Osnabrücker Friedensgespräche haben wir zwei Werke ausgewählt, die sich auf ganz unterschiedliche Weise diesen Fragen nähern. Mahler musste die Schrecken
des Weltkrieges nicht mehr miterleben und doch hat er das Zeitgefühl
kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs auf eindringliche Weise in
Musik umgesetzt. Penderecki fand
eine ganz eigene Sprache, als er
Zeitzeuge des Atombombenabwurfs
auf Hiroshima wurde. Als junger,
polnischer Komponist war er zu jener Zeit außerdem bereits vom
nächsten schwelenden Konflikt betroffen. Der Eiserne Vorhang ließ
ihn zunächst auf der anderen Seite
als die westeuropäische Avantgarde
stehen. Doch Einladungen auf Festivals wie die Donaueschinger Musiktage oder der Warschauer Herbst
schlugen zumindest für Musiker
Brücken. Damals ebenso wie heute,
wenn wir als Orchester versuchen,
nationale Begrenzungen zu überwinden und nach Wolgograd reisen.
Musik kann manchmal eben auch
politisch wirksam sein, aber nicht
nur – in erster Linie geht es immer
um ein rein klangliches Erlebnis.
Und ich freue mich sehr darauf, ein
weiteres Mal mit Ihnen und dem
Osnabrücker Symphonieorchester
die wunderbare Symphonik Gustav
Mahlers erleben zu dürfen!
Herzlichst,
Ihr Andreas Hotz
Mitglieder des Osnabrücker Symphonieorchesters.
Für das diesjährige Konzert musica pro pace zum Osnabrücker
Friedenstag stehen Krzysztof
Pendereckis Threnos – Den Opfern von Hiroshima und Gustav
Mahlers 9. Sinfonie auf dem
Programm. Zwei Werke, die die
großen
Katastrophen
der
Menschheit im 20. Jahrhundert
gleichsam entweder prophetisch
erahnen lassen oder rückblickend zu verarbeiten versuchen.
Mahlers Sinfonie, uraufgeführt
im Jahr 1912 in Wien, erschien
manch einem Hörer als eine
klangliche Illustration des Höhepunktes und Untergangs einer ganzen Epoche. Pendereckis
Threnos (Klagelied) aus dem
Jahr 1960 verleiht mit einer für
die damalige Zeit neuen Klangsprache auf eigene Weise dem
unsagbaren Leid tausender
Menschen Ausdruck.
Mahlers 9. Sinfonie ist sein letztes vollendetes Werk, dessen Uraufführung er nicht mehr miter-
lebte. Von Beginn an wurde sie
als „Abschiedssinfonie“ des
Komponisten betrachtet, bei
dem, zwei Jahre bevor er die
Sinfonie komponierte, eine unheilbare Herzkrankheit diagnostiziert wurde. Besonders der erste Satz gilt als ein musikalisches
Abschiednehmen, nicht zuletzt,
weil Mahler in seiner Partitur
unter das zentrale Motiv des
Satzes die Worte „Leb wohl“
setzte. Mehrmals bäumt sich das
Orchester auf, um dann doch
wieder in ein entrücktes pianissimo zu fallen. Beim zweiten
Satz handelt es sich seiner Bezeichnung nach um einen Ländler, doch die zugrunde liegenden
Tanzsätze lassen sich in ihrer
Schemenhaftigkeit nur noch erahnen. Es folgt eine Rondo-Burleske, „trotzig“ schreibt Mahler
als Spielanweisung in die Partitur. Ja, Mahler selbst begibt sich
trotzig mit diesem Satz endgültig in die musikalische Moderne,
2. SINFONIEKONZERT
musica pro pace
Todesahnung
Krzysztof Penderecki: Threnos – Den Opfern von Hiroshima
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 D-Dur
In Kooperation mit den Osnabrücker Friedensgesprächen und dem
Projekt 100 Jahre Erster Weltkrieg
Sonntag, 29. Oktober 2014, 11 Uhr, und
Montag, 20. Oktober 2014, 20 Uhr,
jeweils Osnabrückhalle/Europasaal
(Einführungen jeweils 45 Minuten vor den Konzerten mit Stefan
Hanheide)
DIRIGENT:
Andreas Hotz
MIT:
Osnabrücker Symphonieorchester
wenn eine Tonart, eine Hierarchie der einzelnen Stimmen
kaum noch zu erkennen ist. Und
schließlich – für Mahler nicht
ganz ungewöhnlich, umso mehr
aber für die Gattung der Sinfonie als solche – endet die Sinfonie mit einem Adagio, das sich
an die Unendlichkeit heranzutasten, die Dimension der Zeit
zu sprengen scheint, um nach
einem minutenlang auskomponierten Diminuendo schließlich
zu verklingen. Mit Mahlers sinfonischem Schaffen ging eine
Epoche zu Ende. Nur wenige
Jahre später brach der Erste
Weltkrieg aus.
Nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs suchte eine junge
Avantgarde nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen. Der
23-jährige Penderecki beschäftigte sich um das Jahr 1960 intensiv mit den klanglichen
Möglichkeiten von Streichorchestern, lotete die Spielweisen
der Instrumente bis in ihre Extreme aus. So entwickelte er tatsächlich eine gänzlich neue
Tonsprache, für die er sogar
neue Notationsweisen erfinden
musste. Doch erst als er seine
eigene Komposition zum ersten
Mal hörte, wurde ihm bewusst,
dass diese Klänge dem unsagbar
Schrecklichen, was infolge des
Zweiten Weltkriegs geschah,
Ausdruck verleihen konnten
und widmete das Werk den Opfern von Hiroshima.
(FW)
1. Kammerkonzert
Mit dem in seinem Todesjahr 1928
geschaffenen Werk bekannte sich
der damals 74-Jährige Leos Janácek zu seiner Liebe zur um viele
Jahre jüngeren Kamila Stöslová.
An sie schrieb Janácek während
des Entstehungsprozesses: „Jetzt
habe ich begonnen, etwas Schönes
zu schreiben … Es soll ‚Liebesbriefe‘ heißen.“ Die Intimen Briefe Janáceks sind ein Werk , das an Intensität und Leidenschaft in der
Kammermusik kaum ein ebenwürdiges Gegenstück findet.
Auch Antonín Dvorák trieb die
unerwiderte Liebe zur Goldschmiedetochter Josefa Cermak
in eine fruchtvolle Schaffensphase. 1865 schuf er einen Liederzyklus und nannte ihn Die Zypressen. Diese Lieder ohne Worte
verwandelte er im Jahr 1887 in
zwölf Stücke für Streichquartett.
1. KAMMERKONZERT
Leos Janácek: Streichquartett
Nr. 2 für zwei Violinen, Intime
Briefe
Antonín Dvorák: aus Die Zypressen für Streichquartett
TERMIN: 16. November 2014,
11.30 Uhr, Theater am
Domhof/Orchesterstudio
MIT: Michal Majersky, Violine
Franziska Hahn, Violine
Winfried Jochemczyk,
Viola
Kathrin Inbal-Bogensberger, Violoncello
SONDERKONZERT:
Laser meets Orchestra
Im Sonderkonzert Laser meets
Orchestra geht es intergalaktisch
zu: Das Osnabrücker Symphonieorchester präsentiert unter der
Leitung von Kapellmeister AnHoon Song u.a. Filmmusik aus
Star Wars und Fluch der Karibik.
Besonderes Highlight wird die eigens dafür kreierte Lasershow des
Lichtkünstlers Marco Stümpel
sein. Am Mittwoch, 3.12.2014, 19
Uhr, Osnabrückhalle/Europasaal.
1. LIEDERABEND:
Winterreise
Franz Schuberts Winterreise op.
89, D 911; Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller, mit
Jan Friedrich Eggers, Bariton,
und Elias Corrinth, Klavier, am
Donnerstag, 23.10., 19.30 Uhr;
Theater am Domhof/Oberes Foyer.
Dienstag, 14. Oktober 2014
11
„SAG MIR, DASS DU MICH LIEBST“
Mauro de Candia über sein neues Tanzstück
THEATER OSNABRÜCK
Domhof 10/11 | 49074 Osnabrück | Intendant: Dr. Ralf Waldschmidt
ANFAHRT/BUS Theater am Domhof
Domhof 10/11 (Haltestelle Theater):
Erreichbar vom Hbf mit den Linien 81, 82
und vom Altstadtbahnhof mit der Linie 41
emma-theater
Lotter Str. 6/Ecke Arndtstraße (Haltestelle Heger Tor):
Erreichbar vom Hauptbahnhof mit den Linien 31, 32, 33
und vom Altstadtbahnhof mit den Linien 51, 52, 53 –
umsteigen am Neumarkt: Linien 11, R11
Osnabrückhalle
Schloßwall 1-9 (Haltestelle Osnabrückhalle):
Erreichbar mit den Linien 51, 52, 91, 92, 491
PARKHÄUSER
Theater am Domhof: Nikolaizentrum oder L+T-Parkhaus
emma-theater: Nikolaizentrum oder Stadthaus
Osnabrückhalle: Ledenhof (www.parken-os.de)
KARTENVORVERKAUF Der Vorverkauf beginnt, sobald die Termine
veröffentlicht sind, und zwar am ersten möglichen Werktag,
an dem die Theaterkasse geöffnet ist. Ab dem 11. November
2014 sind alle Vorstellungen im Theater am Domhof bis
zum Ende der Spielzeit 2014/15 im Vorverkauf erhältlich.
THEATERKASSE/KASSENZEITEN
Dienstag bis Freitag: 10.30 bis 18.30 Uhr
Samstag: 10.30 bis 14 Uhr, Montag geschlossen
(24 Stunden tägl. unter www.theater-osnabrueck.de)
Mauro de Candia (links) bei der Probe zu „Sag mir, daß Du mich liebst“ mit David Lukas Hemm, Beatrice Panero, Lennart Husysentruyt, Noemi Emanuela Martone und Chris Bauer (hinten).
Patricia Stöckmann: Was ist
der Ausgangspunkt Deines
neuen Stückes?
Mauro de Candia: Der Briefwechsel zwischen Erich Maria Remarque und Marlene Dietrich und
die Beziehung zwischen diesen beiden Menschen. In einem Brief von
Remarque an die Dietrich steht der
Satz „Sag mir, daß Du mich
liebst“, der zum Titel des Tanzstücks geworden ist. Die meisten
Briefe sind übrigens von Remarque, nur wenige von Marlene
Dietrich. Sie hat eher kurze Botschaften im Telegrammstil geschickt. Remarques Briefe sind dagegen lang, voller Sehnsucht nach
Liebe und Illusionen, auch Projektionen von dem, was er emotional
vermisst. Interessant ist, dass er mit
unterschiedlichen Kosenamen unterschreibt, mit Alfred (das Kind in
ihm) oder mit Ravic, ein anderes
Alter Ego und zugleich die Hauptfigur, ein Emigrant und Arzt, in
seinem Roman Arc de Triomphe.
Marlene Dietrich ist in dem Briefwechsel meistens „das Puma“.
Was interessiert und bewegt
Dich an dem Briefwechsel
und an der Beziehung der
beiden am meisten?
Beide, Remarque und Dietrich,
waren berühmte Persönlichkeiten
und haben ein mondänes Leben
geführt. Und trotzdem sind sie einsam geblieben. Die Fassade des
schönen Scheins, der Äußerlichkeiten haben sie immer aufrechterhalten. Aber wie? Zu welchem
Preis? Und was bleibt, wenn der
Vorhang fällt? Fängt dann das
„richtige“, wirkliche Leben des
Künstlers an?
Erzählst Du die Geschichte
der Beziehung von Remarque
und Dietrich?
Ich skizziere Situationen, Räume,
die mit diesem Briefwechsel, mit
Remarque und Dietrich und dieser
Zeit der 20er, 30er, 40er Jahre verbunden sind. Wichtig ist mir dabei,
eine Perspektive zu finden, die eine
Distanz zu dieser speziellen Beziehung schafft. Das heißt, ich versuche, Motive und Zustände ihrer
Persönlichkeit und ihres Lebens
aus den Briefen und Fotos herauszufiltern, um die Verbindung zu
diesem konkreten Thema herzustellen. Aber es wird keine Übersetzung des Briefwechsels. Für mich
ist spannend heraus zu lesen, was
hinter den Briefzeilen steht, um
den speziellen Lebenskontext zu
beschreiben, in Szene zu setzen
und Aspekte der beiden Persönlichkeiten in Choreografie und Tanz
zu fassen. Es gibt da so viele Facetten. Aber mich berührt vor allem
die Einsamkeit der beiden. Der
Preis, den sie für ihre Berühmtheit
und kein normales Leben führen
zu können, bezahlen mussten.
TELEFONISCHE RESERVIERUNG
Dienstag bis Freitag: 11 bis 18 Uhr
Samstag: 11 bis 14 Uhr
Karten-Telefon: 05 41/7 60 00 76
Abonnenten-Telefon: 05 41/7 60 00 66
Fax: 05 41/7 60 00 77
E-Mail: karten@theater.osnabrueck.de
THEATERjournal
Verlagsbeilage der Neuen Osnabrücker Zeitung
in Zusammenarbeit mit den Städtischen Bühnen Osnabrück
Herausgeber: Verlag Neue Osnabrücker Zeitung,
Breiter Gang 10-16, 49074 Osnabrück, Telefon 05 41/310-0
Redaktion: Jürgen Wallenhorst (verantwortlich)
Redaktionelle Mitarbeit: Peter Helling, Gislinde Nauy, Laura Nerbl,
Maria Schneider, Ulrike Schumann, Marie Senf, Patricia Stöckemann,
Anne-Kathrin Topp, Dr. Ralf Waldschmidt, Friederike Winter, Elisabeth Zimmermann
Fotos: Peter Brenkus, Petra Eckhardt, Verena Gilhaus,
Marek Kruszewski, Jörg Landsberg, Uwe Lewandowski,
ANZEIGEN-/WERBEVERKAUF:
MSO Medien-Service GmbH & Co. KG, Große Straße 17-19, 49074 Osnabrück
Telefon: 05 41/310 500, Geschäftsführer: Sven Balzer, Sebastian Kmoch (V.i.S.d.P.)
Anzeigen-/Werbeverkauf:
Sven Balzer, Wilfried Tillmanns; E-Mail: anzeigen@mso-medien.de
Technische Herstellung: NOZ Druckzentrum, Weiße Breite 4, 49084 Osnabrück
„SAG MIR, DA DU MICH LIEBST“ (UA)
Von Mauro de Candia
PREMIERE:
Samstag, 15. November 2014, 19.30 Uhr,
emma-theater
CHOREOGRAFIE/BÜHNE/KOSTÜME: Mauro de Candia
DRAMATURGIE:
Patricia Stöckemann
MIT:
Vasna Felicia Aguilar, Chris Bauer,
Hsiao-Ting Liao, Noemi Emanuela
Martone, Beatrice Panero; Keith Chin,
Lennart Huysentruyt, David Lukas Hemm,
Amadeus Marek Pawlica, Robert Phillips
VIS-À-VIS und OFFENE TANZTRAININGS
Vis-à-Vis
Leonardo Centi, der neue Trainingsleiter und choreografische Assistent der Dance Company, gibt
anhand von Filmbeispielen Einblicke in die Tanztechnik und Tanzkunst des amerikanischen Choreografen Merce Cunningham. Dieser
nings: für 60+ am 14.10., 27.10.,
13.11., 28.11., jeweils 19-20 Uhr;
für 16+ am 22.11., 10–11.30 Uhr.
Treffpunkt jeweils 15 Minuten vor
Beginn an der Bühnenpforte; Anmeldung unter dancecompaOffene Tanztrainings
ny@theater.osnabrueck.de oder TeNächste Termine für Offene Tanztrai- lefon 0541/76 00 151.
zählt zu den Begründern des amerikanischen Post Modern Dance. Am
Dienstag, 25.11.2014, 19.30 Uhr,
Tanzsaal, Treffpunkt Bühnenpforte,
19.15 Uhr, Eintritt frei.
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Dienstag, 14. Oktober 2014
AKTUELLES
Show-Case of Legends
Show-Case of Legends heißt die
neue spektakuläre Tanzshow
von Style Entertainment. In diesem Jahr lautet das Thema „Legenden der Musikindustrie in
past & present!“ Am Samstag,
8.11.2014, 20 Uhr, Theater am
Domhof, 13 – 18 Euro.
Vorverkaufstart
Schnupperabos, Open Air
Um sich selbst und andere zum
Weihnachtsfest mit Theater zu
beschenken, gibt es in diesem
Jahr gleich mehrerer Möglichkeiten: Ab dem 11.11.2014 sind
nicht nur alle Vorstellungen im
Theater am Domhof im Vorverkauf erhältlich – auch die
verschiedenen Schnupperabos
(ein bewährtes Weihnachtsgeschenk für Menschen, die
schon alles haben) und die
Open Air-Veranstaltungen auf
dem Domvorplatz (Carmina
Burana am 30.5.2015, Carmen
am 31.5.2015) sind ab diesem
Tag buchbar. Weitere Informationen unter www.theater-osnabrueck.de.
Michael Broermann
Till Brönner & Dieter Ilg
Der Jazz stellt die Basis fast aller Musik der letzten hundert
Jahre. Dieser Umstand prädestiniert Kontrabassist Dieter Ilg
geradezu für ein Duo mit dem
Trompeter Till Brönner. Am
Sonntag, 16.11.2014, 20 Uhr,
Theater am Domhof, 39,50 47,20 Euro.
Lesereise: Der Turm
Mit Uwe Tellkamps Bestseller
Der Turm erinnert die Lesereise des Theaters Osnabrück in
dieser Spielzeit an den Mauerfall vor 25 Jahren. Tellkamps
Roman, der wie seine hochkarätig besetzte Verfilmung eine
große Aufmerksamkeit in Ost
und West erfuhr, begibt sich
auf die Spuren eines sich auflösenden Landes und erzählt
vom Rückzug in eine fast
schon untergegangene bürgerliche Welt. 1. Station: Ouvertüre und Auffahrt, 17.11.2014,
20 Uhr, Theater am Domhof/Oberes Foyer, mit Patrick
Berg und Martin Schwartengräber.
Silvestervorverkauf
Der Jahreswechsel kann auch in
diesem Jahr wieder auf verschiedene Weise im Theater begangen
werden. Am 22.10.2014 startet
der Vorverkauf für das Musical
Die Comedian Harmonists (Theater am Domhof), für die Komödie 27 Monate (emma-theater) sowie für das Neujahrskonzert (Osnabrückhalle).
Wunschkonzert zum
Neujahrstag
Wünsche können in Erfüllung
gehen: Auch in diesem Jahr
liegt die endgültige Programmfassung des Neujahrskonzertes
in den Händen des Publikums.
Wie in den vergangenen Jahren
gibt es von Oktober bis Dezember die Gelegenheit, Programmwünsche für das Neujahrskonzert mitzuteilen. Dafür
werden im Foyer des Theaters
am Domhof Wunschzettel zum
Ausfüllen bereitliegen – alternativ besteht die Möglichkeit,
wünsche per Mail zu schicken
an musikbuero@theater.osnabrueck.de.
Das
Theater
war seine Berufung,
auch
wenn es nicht
sein Beruf war.
Michael Broermann war der
Bühne mit Herz
und Seele verschrieben, sei es,
dass er selbst als
Darsteller aktiv
war, sei es, dass
er als langjähriger Vorsitzender Michael Broermann (21.5.1960 – 1.9.2014)
der Volksbühne
Osnabrück und als Mitglied des meinen Vorgängern engagiert und
Aufsichtsrates der Städtischen Büh- mit hohem persönlichen Einsatz,
nen mit ganzer Kraft für das Thea- auch Unbekanntes zu wagen und
ter kämpfte, ein unermüdlicher Risiken einzugehen. Eine Premiere
Vermittler zwischen Künstlern und ohne Michael Broermann war noch
Publikum war. Von der ersten bis wenige Wochen vor seinem Tod
Stunde an war er mir als neu ge- nicht vorstellbar. Immer war ich gewähltem Intendanten ein wertvol- spannt auf seine Meinung, kenntler und engagierter Rat- und Ideen- nisreich und zugewandt konnte er
geber. Er liebte das Musical, er Lob und auch Kritik formulieren.
wusste, dass Theater die Menschen Nun müssen wir ohne seine Stimerreichen und im besten Sinne un- me auskommen.
terhalten soll, und gleichzeitig war Wir werden ihn nicht vergessen.
er ein mutiger Kämpfer für das
Neue und Unerprobte, half mir und Ralf Waldschmidt
AUSBLICK: Nächstes THEATERjournal am 2. Dezember 2014
INTERGALAKTISCH
Laser meets Orchestra
Von Williams u.a
Am Mittwoch,
3. Dezember 2014
KUGELRUND
27 Monate
Von Tobias Steinfeld
Premiere am Samstag,
6. Dezember 2014
ÖSTLICH
3. Sinfoniekonzert
Mit Werken von Tschaikowski –
Dohnányi
Am Montag, 15. Dezember 2014
WUNSCHGERECHT
Konzert zum
Neujahrstag 2015
Am Donnerstag,
1. Januar 2015
LEBENSECHT
Soldaten
Von Manfred Gurlitt
Premiere am Samstag,
17. Januar 2015
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