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Jahresrückblick 2014 Ortsgemeinde Wackernheim - in Wackernheim

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Jahresrückblick 2014
Ortsgemeinde Wackernheim
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
traditionell bietet der Jahreswechsel Gelegenheit, auf die Themenschwerpunkte
des vergangenen Jahres zurückzublicken.
KOMMUNALWAHL
Durch die Kommunalwahl haben sich die Stimmverhältnisse
im Ortsgemeinderat verschoben. Die FWG hat 7 Sitze (6), die
SPD 6 Sitze (7), die CDU 3 Sitze (3), das Bündnis 90/Die Grünen 3 Sitze (2) und die Bürgerliste 1 Sitz (1). In der Verwaltung sind nun alle Fraktionen mit den Beigeordneten Petra
Schrimb, Doris Just und Wolfgang Emmerling vertreten.
Ein Geschäftsbereich und verschiedene Aufgabengebiete
wurden übertragen. Auch der Junge Rat wurde neu gewählt,
zwei Mädchen und sieben Jungen vertreten die Belange der
Jugendlichen.
RENOVIERUNG UND INSTANDHALTUNG
In der Rabenkopf-Grundschule und im Lehrerwohnhaus wurden die Instandhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen fortgesetzt. Kurz vor Jahreswechsel wurde die Innensanierung
des Rathauses endgültig abgeschlossen, die Treppenstufen
mussten noch abgeschliffen und neu versiegelt werden und
der große Wandschrank im Ratssaal hat neue Türen bekommen. Die Gesamtkosten waren mit 75.000 Euro veranschlagt,
das Budget wurde um ca. 10.000 Euro unterschritten.
DORFMODER ATION
Schulhofumgestaltung zum
„Platz der Generationen“
Das Dorfcafé feierte einjähriges Bestehen und wird auch in
diesem Jahr wieder an Montag- und Mittwochnachmittagen
im Dorfgemeinschaftshaus geöffnet haben.
Alle Spielplätze wurden mit Kindern und Eltern besichtigt.
Die Wünsche und Ideen wurden von der Dorfmoderatorin
Nathalie Franzen aufgenommen und ausgewertet. Erste neue
Spielgeräte wurden bereits angeschafft und werden demnächst installiert.
BAULICHE ENT WICKLUNG
In Wackernheim
Dem Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“
sind wir lange Zeit treu geblieben, doch gibt es kaum noch
Raum dafür. Der großen Nachfrage nach Eigentum und Eigenheim wollen wir Rechnung tragen und haben intensiv darüber in den Gremien beraten. Als Eigenentwicklungsgemeinde
dürfen wir max. 2,5 ha Bauland ausweisen. Unterschiedliche Flächen wurden unter städtebaulichen Gesichtspunkten in einer Studie gegenübergestellt und zum Jahresende
priorisiert.
Auf dem Layenhof/Münchwald
Der Masterplan wurde als städtebaulicher Rahmenplan in
der Verbandsversammlung verabschiedet. Für die Bereiche Wohnen, Gewerbe und Mischnutzung ist es aufgrund
möglicher Konflikte der unterschiedlichen Nutzungen erforderlich, einen Bebauungsplan aufzustellen. Der „Handwerkerhof“ und die beiden räumlichen Bereiche „Flugaffines
Gewerbe I“ bzw. „Flugaffines Gewerbe II“ haben homogene
Nutzungsstrukturen. Hier werden zukünftige Bauanträge auf
der Grundlage von § 34 BauGB beurteilt. Der Aufstellungsbeschluss wurde im Ortsgemeinderat gefasst.
Die Planung der Umgestaltung der großen Asphaltfläche des
hinteren Schulhofes wurde konkretisiert und verfeinert. Ein
Bouleplatz, ein Feld für Ballspiele, eine Kletterwand, Tischtennisplatten, ein großes Schachfeld und Sitzgelegenheiten sollen alle Altersgruppen einladen, miteinander Freizeit
zu verbringen. Der Zuschussantrag wurde gestellt, mit der
Umsetzung soll im Frühjahr dieses Jahres begonnen werden. Gleichzeitig wird das Bauvorhaben „Feuerwehrzufahrt“
realisiert, das seitens der Verbandsgemeinde finanziert wird. AUSBAU DER L419
Dazu werden der Pausenhof und der vordere Schulhof umgeDie Ausbauplanung der Landesstraße zwischen Großer Hohl
baut, um die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge zu gewährleisten.
und Rheinblick bekam den Feinschliff: Verkehrsberuhigung,
Aus der Dorfmoderation Arbeitsgemeinschaft Energie ist Befestigung der Gehwege und Fortführung der Radwege sind
die „Rabenkopf BürgerEnergie Genossenschaft“ entstan- eingeflossen. Im Herbst haben die unterschiedlichen Verden. Langfristiges Ziel ist der Aufbau einer ökologischen, sorger ihre Kanal- und Leitungsreparaturen abgeschlossen.
lokalen und kostengünstigen Energieversorgung für den Ort. Mit der Baumaßnahme wird ab Mai dieses Jahres begonnen,
Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit die ca. 6 Monate dauern wird. Eine Herausforderung wird die
haben, diese Entwicklung aktiv zu unterstützen und auch Umleitungsstrecke für alle Verkehrsteilnehmer und Anwohdirekt davon profitieren.
ner werden.
Sybille Vogt
Bürgermeisterin
der Ortsgemeinde
Wackernheim
KOMMUNAL- UND VERWALTUNGSREFORM
Außerhalb der Regularien der Reform bewegen wir uns in
den Gesprächen mit der Stadt Ingelheim über eine mögliche
Eingemeindung. Das Land hat das Gesetz über die Bildung
der Verbandsgemeinde Budenheim ausgesetzt, um uns Verhandlungen mit der Stadt Ingelheim zu ermöglichen.
Bestandsaufnahme
Direkt nach der Kommunalwahl wurden die Gespräche fortgesetzt und mit der Bestandsaufnahme begonnen. Hierbei
wurden zwei Ebenen gebildet:
Die „Steuerungsgruppe“, bestehend aus den vier Bürgermeistern der Gebietskörperschaften und deren Verwaltungsmitarbeiter und die „Fusionswerkstatt“, der alle
Fraktionssprecher der vier Räte angehören. In der Steuerungsgruppe werden Inhalte und Themen vorbesprochen,
die den Fraktionssprechern in Zusammenarbeit mit Fachleuten präsentiert werden, um Informationen und Fakten
zusammenzutragen und zu bewerten. Dabei beschäftigen
uns die drei Themenkreise: Planen und Bauen, Finanzen,
Bürgerdienste.
Kriterien zusammen getragen. Auch der Ortsgemeinderat
hat eine Prioritätenliste erstellt, die nun überarbeitet und
abgeglichen werden muss.
Als Bürgermeisterin bin ich froh, dass ein Großteil des Rates
keine leichtfertigen Entscheidungen trifft. Sich vielmehr verantwortungsvoll und kritisch in den Prozess einbringt, Daten
einfordert und hinterfragt. Und somit dem Auftrag der Wählerinnen und Wähler gerecht wird. Denn am Ende brauchen
wir umfassende Informationen und eine gute Grundlage um
unsere Wahl im Bürgerentscheid treffen zu können.
Eine Stellungnahme zum heutigen Zeitpunkt würde lediglich auf Emotionen und nicht auf Fakten basieren. Meine
Kritiker fordere ich auf, statt mit Halbwissen zu kommunizieren sich aktiv und konstruktiv am Prozess zu beteiligen.
Unser Auftrag ist es, uns für das Wohl und die Zukunft unserer Gemeinde einzusetzen. Mein Ziel ist, die starke Identität
Wackernheims zu wahren und das Beste für unseren Ort zu
erreichen.
HERZLICHEN DANK FÜR IHRE
UNTERSTÜTZUNG
Im Bereich Planen und Bauen werden zum Beispiel die Die großartige Auszeichnung im Wettbewerb „Unser Dorf hat
derzeitigen Entwicklungspotentiale der einzelnen Gemein- Zukunft“ hat uns einmal mehr gezeigt, dass wir nicht nur ein
den den Möglichkeiten einer zusammengefassten Stadt mit „Wohlfühldorf“ sind, sondern Zukunftsperspektiven haben
den Ortsteilen Heidesheim und Wackernheim gegenüber- und gut aufgestellt sind.
gestellt. Sowohl Wohnbauflächen und Gewerbeflächen als
Dazu haben viele Menschen ihren Beitrag geleistet – besonauch Schutzgebiete werden betrachtet.
ders diejenigen die sich ehrenamtlich für und in unserer
Unter das Thema Finanzen fallen u. a. Steuereinnahmen, Gemeinde engagieren und sich mit neuen Ideen und VorUmlagen, Zuschüsse und Förderungen von Land und Kreis schlägen einbringen. Ich freue mich über die vielen Zeichen
sowie Satzungen und Beiträge der einzelnen Gemeinden. des Vertrauens und des Miteinanders. Das ist es, was das
Weiterhin werden geplante Investitionen, Hoch- und TiefLeben in Wackernheim ausmacht und unseren Zusammenbaumaßnahmen und Instandhaltungsmaßnahmen gelistet.
halt stärkt.
Der Schwerpunkt Bürgerdienste befasst sich mit Einrichtungen und Angeboten für alle Altersgruppen wie Kindertagesstätten, Grundschule, Kinderbetreuung, Jugendräume,
Seniorendienste, Bürgerservice, ÖPNV, Sport- und Freizeitstätten, Versorgung vor Ort, u. v. m..
Nach Abschluss der umfangreichen Grundlagenermittlung,
werden wir in die Verhandlungsphase eintreten.
Verhandlungen
Kern der Verhandlungen wird die Eingemeindungsvereinbarung sein. Zur Vorbereitung werden wir Ziele und Eckpunkte
für unsere Zukunft definieren. Die Arbeitsgruppe „Gebietsreform“, in der sich Bürgerinnen und Bürger im Rahmen
der Dorfmoderation zusammengefunden haben, hat bereits
In diesem Jahr kommen einige Herausforderungen auf uns
zu. Neben der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben, werden wir neue Projekte angehen. Der Entscheidungsprozess
um unsere Zukunft wird viel Zeit und Kraft kosten. Dabei
vertraue ich auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Beigeordneten, dem Ortsgemeinderat, den Mitgliedern der verschiedenen Ausschüsse und dem Jungen Rat.
Mit den besten Wünschen für 2015
Ihre Ortsbürgermeisterin
Sybille Vogt
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