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Kooperationsvereinbarung - Trier Reporter

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Jubiläumsprogramm 200. Geburtstag Karl Marx, Trier 2018
Das Land Rheinland-Pfalz (Land),
vertreten durch Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer,
die Stadt Trier (Stadt),
vertreten durch den Oberbürgermeister Klaus Jensen
die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
vertreten durch den Vorsitzenden Kurt Beck
und das Bistum Trier (Bistum)
vertreten durch Herrn Bischof Dr. Stephan Ackermann
schließen folgende
Kooperationsvereinbarung
1.
Am 5. Mai 2018 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag des aus Trier stammenden
Philosophen und Gesellschaftstheoretikers Karl Marx. Land, Stadt, FES und Bistum wollen,
gemeinsam mit weiteren Partnern, zu diesem Anlass ein vielfältiges Programm mit
wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen konzipieren, um damit an das Werk und
Leben dieses politisch einflussreichsten Gelehrten des 19. und 20. Jahrhunderts zu erinnern.
2.
Im Mittelpunkt des Jubiläumsprogramms soll eine gemeinsam von Stadt und Land
ausgerichtete Ausstellung über das Leben und Wirken des aus Trier stammenden
Philosophen und Gesellschaftstheoretikers Karl Marx stehen. Die Ausstellung richtet sich an
ein nationales und internationales Publikum.
Die Ausstellung soll an zwei Standorten gezeigt werden:
dem Rheinischen Landesmuseum Trier auf einer Fläche von 1500 qm und
dem Stadtmuseum Simeonstift Trier auf einer Fläche von 500 qm.
3.
Zur Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung gründen Stadt und Land die Karl
Marx 2018 -Ausstellungsgesellschaft mbH (KAMAG)-. Das Land übernimmt ¾ und die Stadt
¼ des Stammkapitals. Das Verhältnis des Stammkapitals orientiert sich an der
Ausstellungsfläche in den Museen der Gesellschafter.
4.
Stadt und Land verpflichten sich, vorbehaltlich der Genehmigung durch das jeweils
für die Bereitstellung der Haushaltsmittel zuständige Gremium, entsprechend ihrer
Beteiligung am Stammkapital die KAMAG durch Zuschüsse in die Lage zu versetzen, die
Gesamtkosten des Projekts „Karl Marx 2018 -Ausstellung“ in Höhe von bis zu insgesamt 5,6
Mio. € bestreiten zu können, soweit die Einnahmen der Gesellschaft hierzu nicht ausreichen.
Der Betrag reduziert sich um die erzielten Einnahmen (Eintrittsgelder, Führungsentgelte,
Publikationen etc.) sowie um die eingeworbenen Drittmittel (Spenden, Zuschüsse etc.), die
im Verhältnis der Stammeinlage angerechnet werden.
5.
Der KAMAG obliegt in Abstimmung mit den Kooperationspartnern auch die
Konzeption und Realisierung der Kommunikations- bzw. -Werbelinien und aller
Öffentlichkeitsaktionen des gesamten Jubiläumsprogramms sowie die Konzeption und die
Durchführung eines vorbereitenden und begleitenden Rahmenprogramms. Zu diesem Zweck
arbeitet die Gesellschaft mit regionalen und internationalen Institutionen, Organisationen und
Einrichtungen zusammen.
6.
Die FES beteiligt sich mit dem Karl-Marx-Haus an den Jubiläums-Aktivitäten. Sie
unterstützt mit ihrem wissenschaftlichen Potential und ihren nationalen und internationalen
Kontakten die Arbeit der KAMAG. Sie erklärt ihre grundsätzliche Bereitschaft
Ausstellungsobjekte nach Maßgabe gesonderter Vereinbarungen kostenfrei zur Verfügung
zu stellen, sofern keine kuratorischen oder sonstigen Gründe entgegenstehen. Die FES wird
in geeigneter Weise auf das Ausstellungsprojekt hinweisen.
7.
Das Bistum unterstützt unter Beteiligung des Bischöflichen Generalvikariates, der
Theologischen Fakultät, dem Museum am Dom und der „Aktion Arbeit“ das Jubiläumsprojekt
und die Arbeit der KAMAG. Die Aktivitäten des Bistums werden sich in einem Themenfeld
Menschenbild, Menschenwürde und Arbeitswelt mit Gegenwartsbezug bewegen.
8.
Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Trier bemühen sich zur Finanzierung des
Jubiläumsprogramms, insbesondere der Ausstellung, Drittmittel einzuwerben und dabei alle
ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen.
9.
Das Land und die Stadt Trier verpflichten sich, bei ihnen vorhandene Infrastruktur,
wie beispielsweise Publikationen, Internetauftritte oder Tourismuseinrichtungen etc. für das
Jubiläumsprojekt, insbesondere für das Ausstellungsprojekt, einzusetzen.
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Bildung
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