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Bauern im Kino in Herford - Landwirte wollen erklären EinBlicke

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Bauern im Kino in Herford - Landwirte wollen erklären
EinBlicke: echte Bilder - echte Bauern
Landwirtschaft – modern und sympathisch
Herford /WLV (Re).
Landwirt Wilhelm Brüggemeier aus Enger-Herringhausen ist im Winter im
Kino zu sehen. Er ist einer der vier
Filmbauern im 29-Sekunden-Imagespot,
der im Kino in Herford läuft. Winterzeit
ist Kinozeit: Dies hat der Landwirtschaftliche Kreisverband Herford zum
Anlass genommen, einen Imagespot
im Kino zu zeigen. In insgesamt 15
Kinohäusern in der Region Ostwestfalen-Lippe und Ruhr-Hellweg wird der
Spot unter dem Motto „Verantwortung
für die Natur, für Tiere, für uns Menschen“ zu sehen sein. Der Kurzfilm
startete am Donnerstag, 11. Dezember
und wird bis 7. Januar 2015 in der
Vorschau des Kinoprogramms zu sehen
sein. Anliegen des Berufsstandes ist
es, ein realistisches Bild der heutigen
Landwirtschaft zu vermitteln und Vertrauen zwischen Verbrauchern und
Bauern zu schaffen. „Die Menschen
möchten wissen, dass es den Tieren
gut geht und wo ihre Nahrungsmittel
herkommen“, erläutert der Landwirt
und Kreisverbandsvorsitzende Wilhelm
Brüggemeier. Im Mittelpunkt des Kurzfilms stehen vier heimische Bauernfamilien (Wilhelm Brüggemeier aus Enger
- Kreis Herford, Antonius Tillmann aus
Warburg-Bonenburg - Kreis Höxter,
Stephan Westerhoff-Rinsche aus Lippetal-Herzfeld - Kreis Soest sowie Hans
Wortmann aus Kamen – Kreis Unna),
die ihren Beruf mit Begeisterung und
Verantwortungsgefühl nachgehen. Sie
sind zwischen ihren Schweinen und
Kühen, auf dem Acker zu sehen. „Wenn
es unseren Schweinen gut geht, geht
es auch mir gut“, „Zweimal am Tag
schauen wir nach den Sauen und Ferkel
ob sie fit sind“, „Ich kenne jede Kuh
genau und jede hat ihren eigenen
Charakter“, „An diesem Boden hängt
unser Herzblut“. Diese Aussagen sind
von ihnen zu hören. In dem Spot berichten sie über ihre Arbeit im Stall
und auf dem Acker. Sie erzählen über
ihr Verhältnis zu ihren Tieren, zum
Boden – zur Mutter Natur. Sie veranschaulichen, warum sie leidenschaftlich
gerne Landwirt sind, fernab jeglicher
Klischees.
Die vier Filmbauern:
Familie Wilhelm Brüggemeier aus Enger-Herringhausen (Kreis Herford, FOTO),
Familie Antonius Tillmann in Warburg-Bonenburg (Kreis Höxter), Familie Stephan
Westerhoff-Rinsche Lippetal-Herzfeld (Kreis Soest, Hochstift Paderborn), Familie
Hans Wortmann aus Kamen (Kreis Unna)
FOTO: PR
EinBlicke: echte Bilder - echte Bauern
Die vier Bauernfamilien zeigen, wie es
auf ihren Höfen heute wirklich aussieht.
Denn weder die in der Werbung und
noch so manchen Kuppelshows gezeigte
„Bauernhofromantik“ spiegeln das heute Leben auf dem Bauernhof wieder.
Hier müssen wir die Gesellschaft mitnehmen und aufklären“, erklärt Brüggemeier. Wenn wir unsere Höfe und
ihre Bewohner zeigen, können sich
die Verbraucher selbst einen realen
Blick von unserer Arbeit verschaffen.“
Er unterstreicht, wie wichtig die Darstellung, Vermittlung und Erfahrbarkeit
des grünen Berufszweiges sei. „Wir
müssen der Landwirtschaft ein Gesicht
geben und dazu haben wir viele Möglichkeiten“, so Brüggemeier. So erfolgt
im Imagespot eine Einladung an den
Zuschauer einen Hof zu besuchen. Außerdem: Wer mehr über die heimische
Landwirtschaft und ihre Bauern erfahren
möchte kann dies ab dem Donnerstag,
11. Dezember (zum Start des Imagespot) unter www.saugut-informiert.de
tun. Die in dem Kinospot angekündigte
Internetseite enthält viele Informationen rund um die echte Landwirtschaft
und echte Bauern.
Die Film-Bauern aus Ostwestfalen Die Brüggemeiers in Enger-Herringhausen im Kreis Herford, das sind:
Wilhelm Brüggemeier und seine Frau
Almut Brüggemeier, ihr Sohn Albert,
der den Hof übernehmen wird, drei
erwachsene Töchter und ein(e) oder
zwei Auszubildende(r).
Ein Hof im Ravensberger Land, im
Nordosten von Westfalen:
Der Hof liegt in Herringhausen, einem
Ortsteil der Widukindstadt Enger. Hier
in Enger ist der Sachsenherzog Widukind, der gegen Karl dem Großen und
die Franken kämpfte, begraben. Vater
Wilhelm und Sohn Albert bewirtschaften
gemeinsam den Hof. Auf 142 Hektar
bauen sie Raps Mais, Zuckerrüben,
Weizen, Gerste und Ackergras an. Sie
kümmern sich um 600 Schweine im
Stall und zusammen mit ihrem Berufskollegen Heinz Böndel um 95 Kühe,
ihre 25 Kälber und 50 Rinder. Zu
diesem Nebenbetrieb gehören 33 Hektar
Grünland zur Versorgung der Kühe.
„An diesem Boden hänge ich mit Herzblut“, betont Wilhelm Brüggemeier,
„auf unserm Hof haben schon vor tausend Jahre unsere Vorfahren Ackerbau
betrieben.“ Das ist für ihn Verantwortung und Leidenschaft zugleich. Nach
einer landwirtschaftlichen Ausbildung
und anschließendem Fachschulbesuch
übernahm er im Alter von 24 Jahren
den Hof von seinen Eltern. Mit seinem
Berufskollegen Heinz Böndel arbeitet
er seit 1996 zusammen. Auch sein
Sohn Albert ist mit Leib und Seele
Landwirt. Nach seiner landwirtschaftlichen Ausbildung zum staatlich ge-
prüften Betriebswirt ist auch er seit
2012 voll in die Landwirtschaft eingestiegen.
Die Tillmanns in Warburg-Bonenburg
im Kreis Höxter, das sind:
Antonius Tillmann und seine Frau Dagmar Feldmann, ihr Sohn Peter, der
den Hof später übernimmt, die Tochter
Maria, die zur Zeit studiert und der
Sohn Markus, der noch zur Schule
geht.
Ein Hof im schönen Warburger Land:
Der Hof liegt in Bonenburg im schönen
Warburger Land am Rande des Eggegebirges. Antonius Tillmann melkt
jeden Morgen und Abend 50 Kühe und
versorgt 15 Kälber, sie sind sozusagen
der Kindergarten. Außerdem leben bei
den Tillmanns 20 Rinder, das sind sozusagen die Jugendlichen. Zudem haben im Stall 1.000 Schweine ihr zu
Hause. Auf 75 Hektar bauen sie Gerste,
Weizen, Triticale (Kreuzung aus Roggen
und Weizen), Mais und Raps an. Weiter
gehören zum Hof 20 Hektar Weide für
die Kühe. „Ich kenne jede Kuh genau“,
unterstreicht Antonius Tillmann, „das
ist einfach eine innige Beziehung.“ Er
ist Landwirt aus Überzeugung. Ihm
macht vor allem der Umgang mit seinen
Tieren ganz viel Spass. Nach einer
landwirtschaftlichen Ausbildung und
anschließendem Fachschulbesuch übernahm er im Jahr 1994 im Alter von 30
Jahren den Hof von seinen Eltern.
Sein Sohn Peter will später mal den
Hof übernehmen, derzeit macht er ein
Auslandspraktikum in Neuseeland. Auch
Sohn Peter ist Bauer durch und durch,
auch er liebt vor allem die Tiere.
In folgenden Kinos wird vom 11. Dezember 2014 bis 7. Januar 2015 im
Vorprogramm ein Kinospot zur heimischen Landwirtschaft gezeigt:
Capitol Herford, Saal 1; Cinestar Bielefeld,
Saal 5; UCI-Kinopalast B. Oeynhausen,
Saal 5; Kinocenter Rahden, Saal 3; Kaiserhof Lichtspiele Detmold; Filmwelt
Detmold; Gütersloh, Saal 3; UCI-Kinopalast Paderborn, Saal 8; Cineplex Warburg, Saal 1; Cinestar Dortmund, Saal
1; Filmcenter Unna, Saal 1; Cineplex
Hamm, Saal 2 und 3; Universum Soest,
Saal 1; Cineplex Lippstadt, Saal 1
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Seele and Geist
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