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Der neue Veranstaltungs- kalender ist da! - Stiftung Erinnerung

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Auseinandersetzung
mit der Geschichte
Handeln für ­Menschenrechte
Veranstaltungen
1. Halbjahr 2015
Engagement für Opfer des
Nationalsozialismus
Konferenz
Mittwoch, 7. Januar –
Freitag, 9. Januar 2015
Imperial War Museum
Lambeth Road, London SE1 6HZ
Großbritannien
Filmvorführung und Gespräch
Beyond camps and forced L abour : current rese arch on survivors
of Na zi persecu tion. Fif th international ­m ultidisciplinary
­c onference
Die fünfte Konferenz dieser Reihe dient dem interdisziplinären Austausch über neuere Forschungen
zu Gruppen Überlebender nationalsozialistischer Verfolgung. Etwa 100 Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler aus der ganzen Welt werden aktuelle Studien zu sowjetischen Kriegsgefangenen,
Zwangsarbeit in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie zum „Erbe von Euthanasie und medizinischen Versuchen“ vorstellen und diskutieren. Organisiert wird die Konferenz in einer Kooperation
der University of Wolverhampton, der University of London, des Birkbeck College, London, und des
Imperial War Museum.
„Mit einem L ächeln und einer T r äne“ –
Treffpunk te für Holocaus t-Überl ebende in Deu t schl and
Dienstag, 20. Januar 2015
19 Uhr
Stiftung EVZ
Lindenstraße 20–25
10969 Berlin
Filme und Zeitzeugengespräch
Donnerstag, 22. Januar 2015
19 Uhr
Kino Central
Rosenthaler Straße 39, 2. Hinterhof
10178 Berlin
Seit mehr als zehn Jahren bietet die „Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.“ (ZWST)
an mehreren Orten in Deutschland Treffpunkte für Überlebende des Holocaust an. Dort können
sich Betroffene in einem geschützten Raum treffen, miteinander singen, lachen und tanzen – aber
auch weinen, wenn traumatische Erinnerungen wach werden. Sozialarbeiterinnen und Psychologen der ZWST nehmen auch an diesen Treffen teil, falls die Überlebenden weitere Hilfe oder Unterstützung benötigen. Ein 30-minütiger Film des SWR porträtiert auf einfühlsame Weise den Frankfurter Treffpunkt und seine Teilnehmer. Im Anschluss berichten eine Holocaust-Überlebende und
eine Mitarbeiterin der ZWST aus ihrer persönlichen Sicht, warum diese Treffpunkte so wichtig sind
für ihre Teilnehmer.
„Wir haben noch eine Geschichte zu erzählen“
„In 25 Jahren Ehe habe ich meinem Mann nicht erzählt, dass ich im Lager war. Ich konnte es nicht“,
sagt Regina Alexandrowna Lawrowitsch aus Belarus. Als Zehnjährige aus dem heutigen Belarus in
die Normandie zur Zwangsarbeit für das NS-Regime verschleppt, hat sie erst im Rentenalter angefangen, ihre Geschichte zu erzählen. Regina Lawrowitsch spricht mit Loretta Walz, die seit über 30 Jahren
Lebensgeschichten von Frauen, die Konzentrationslager überlebt haben, mit der Kamera dokumentiert. Sie lässt Frauen wie Regina Lawrowitsch aus West- und Osteuropa ihre Geschichten erzählen
und schützt sie damit vor dem Vergessen. Im Online-Archiv „Die Frauen von Ravensbrück“ sind ca.
70 von ihren 200 lebensgeschichtlichen Interviews einsehbar. Eine Auswahl zeigt die Filmemacherin.
Ich lebe noch!
»In 25 Jahren Ehe habe ich meinem Mann
nicht erzählt, dass ich im Lager war. Ich konnte
nicht. Das Lager hat mich stumm gemacht.«
Regina Alexandrowna Lawrowitsch
Jahrgang 1933, Belarus
Ich lebe noch!
www.ich-lebe-noch.info | Spendenkonto: Stiftung EVZ · IBAN DE 64 1004 0000 0230 9060 00 · BIC COBADEFFXXX
Impulsvortrag und
Diskussion
Donnerstag, 22. Januar –
Freitag, 23. Januar 2015
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin
Theateraufführungen
Fachtag zu deutsch-jüdischer Geschichte
Lehrerinnen, Lehrer und Akteure der außerschulischen Bildung bekommen auf diesem Fachtag,
der vom Jüdischen Museum Berlin veranstaltet und von der Stiftung EVZ gefördert wird, Impulse
für die Behandlung deutsch-jüdischer Themen und Projektarbeit im und außerhalb des Unterrichts.
Am 23. Januar 2015 findet eine öffentliche Abschlussveranstaltung statt.
Ännes letzte Reise.
Ein Theaterstück zum Thema „Euthanasie“ im Nationalsozialismus
Januar bis April 2015
Für ein Publikum ab 14 Jahren
Eine junge Frau wird zur Zeit des NS-Regimes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Ausgangspunkt für das Theaterstück ist der dokumentierte Fall der Anna Lehnkering, genannt Änne,
die von 1936–1940 Patientin der Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau war und am 7. März 1940 in
Grafeneck Opfer der „Euthanasie“ wurde. Mit großem Respekt erzählen zwei Darsteller in den
verschiedenen Rollen der Mutter, des Lehrers, der Geschwister, Nachbarn, Ärzte und Änne selber
mittels dokumentarischen Materials und Projektionen von Ännes erschütternder Lebensgeschichte
bis zu ihrem Abtransport in eine Vernichtungsanstalt. Die Stiftung EVZ fördert Aufführungen
des Theaterstückes in Deutschland. Informationen zu den Terminen und Orten werden Sie unter
www.mini-art.de und auf der Webseite der Stiftung EVZ finden.
Konzert
Refidim Junction – Szenisch-dokumentarische Aktion
27. Januar, 7. und 9. März 2015
Bedburg-Hau
15. März 2015 · Mönchengladbach
22. April 2015 · Nordhorn
Dienstag, 27. Januar 2015
Kesselhaus in der Kulturbrauerei
Knaackstraße 97
10435 Berlin
Podiumsdiskussion
Dienstag, 17. März 2015
19 Uhr
Stiftung EVZ
Lindenstraße 20–25
10969 Berlin
Zeitzeugengespräch
Mittwoch, 26. März 2015
19 Uhr
Dokumentationszentrum
­N S-Zwangsarbeit
Berlin-Schöneweide
Britzer Straße 5
12439 Berlin
Internationale Konferenz
Freitag, 27. März – Sonntag, 29. März 2015
Bestattungsforum auf dem
­F riedhof Ohlsdorf
Fuhlsbüttler Straße 756
22337 Hamburg
Debattierwettbewerb
April – Juni 2015
15.4. · St. Petersburg
21.4. · Vilnius
22.4. · Riga
23.4. · Tallinn
14.5. · Prag
19.5. · Kiew
22.5. · Budapest
5.6. · Warschau
In der szenisch dokumentarischen Aktion „Refidim Junction“ thematisiert die israelische Komponistin Margret Wolf anhand von vertonten Briefen und weiteren dokumentarischen Zeitzeugnissen das Schicksal zweier jüdischer Frauen in Deutschland während der NS-Zeit. Die anlässlich des
70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vorgeführte Neuinszenierung
des Stückes findet in Zusammenarbeit deutscher und israelischer Künstler statt und transportiert
damit die Kernidee des Stückes: das Gedenken an die Shoah als eine gemeinsame Erinnerungsarbeit.
Veranstalter ist das Berolina-Orchester e. V. bei den Berliner Symphonikern.
ASF-Freiwillige besuchen NS-Opfer
Viele junge Menschen nehmen sich nach dem Schulabschluss Zeit für eine Orientierung, engagieren
sich sozial und sammeln Erfahrungen im Ausland. Eine besondere Form freiwilligen Engagements
im Ausland bietet ein Projekt von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. (ASF): Der Verein
entsendet jährlich Freiwillige in humanitäre Projekte zugunsten von NS-Opfern. Ein Jahr lang
besuchen die jungen Menschen die Überlebenden regelmäßig zu Hause und lernen dabei ihre Lebensgeschichte kennen. Die Stiftung EVZ lädt eine Überlebende der NS-Verfolgung aus Tschechien
und eine junge Freiwillige nach Berlin ein: ein Podiumsgespräch über eine spannende interkulturelle und intergenerationelle Begegnung, die auf beiden Seiten Spuren hinterlässt.
Die Situation der Zwangsarbeiter am Ende des Krieges
Schon vor der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 und damit dem Ende
des Krieges endete für viele Deportierte die Zwangsarbeit. Es begann eine Zeit der Unsicherheit in
rechtsfreiem Raum. Zugleich stellte sich die Frage nach der Rückkehr in die Heimat oder nach der
Möglichkeit des Lebens in einem anderen Land. Für ehemalige Ostarbeiter erfolgte oftmals die
zwangsweise Repatriierung. Zeitzeugen und Experten diskutieren die Dynamik und Dimension
dieser (Nach-)Kriegsgeschichte.
Kriegslandschaften: Gewalt, Zerstörung und Erinnerung
Die Konferenz thematisiert die Spuren, die Kriege im städtischen und ländlichen Raum hinterlassen – durch Waffengewalt, durch Vernichtung und Zwangsarbeit, in militärischen Bauwerken, Befestigungen, Baracken, Friedhöfen, aber auch durch organisierte Formen der Erinnerungskultur.
Dazu zählen Bauten, Wehranlagen, Friedhöfe, Verwüstungen, aber auch Denkmäler. Im Mittelpunkt steht die Frage nach kulturellen Strategien im Umgang mit diesen Relikten. Zur NS-Zwangsarbeit ist ein eigenes Panel vorgesehen, sie wird außerdem in weiteren Panels kontextübergreifend
behandelt. Die Konferenz richtet sich an ein internationales akademisches, multidisziplinäres Publikum.
Länderfinals „Jugend debattiert international“ 2015
„Jugend debattiert international“ ist ein Debattierwettbewerb für Jugendliche aus acht mittel- und
osteuropäischen Ländern. Der Wettbewerb will zur Auseinandersetzung mit Menschenrechten und
ihren geschichtlichen Hintergründen anregen und das Debattieren als Medium politischer Kultur
und demokratischer Auseinandersetzung stärken. Um zugleich die deutschen Sprachkenntnisse in
den beteiligten Ländern und die bilateralen Kulturbeziehungen zu fördern, findet das Projekt in
deutscher Sprache statt. Ab April 2015 werden in den acht teilnehmenden Ländern die Landessieger
ermittelt. Die genauen Daten der Finalveranstaltungen werden auf www.jugend-debattiert.eu
bekannt gegeben.
www.ich-lebe-noch.info | Spendenkonto: Stiftung EVZ · IBAN DE 64 1004 0000 0230 9060 00 · BIC COBADEFFXXX
Ich lebe noch!
»Von diesem Moment an war nichts mehr
wie vorher. Wir waren barfuß und nackt. Wir
hatten kein Zuhause und keine Zukunft.«
Sinaida Petrowna Lewanez
Jahrgang 1935, Belarus
Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und ­Zukunft“ (EVZ)
In Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischen Unrechts setzt sich die ­Stiftung EVZ für die Stärkung der Menschenrechte und für Völkerverständigung ein. Sie engagiert sich weiterhin auch für die Überlebenden. Die Stiftung EVZ ist ­damit Ausdruck der fortbestehenden politischen
und ­moralischen ­Verantwor­tung von Staat, Wirtschaft und ­Gesellschaft für das nationalsozialistische Unrecht.
Die Stiftung EVZ fördert internationale Projekte in den Bereichen:
▪
Auseinandersetzung mit der Geschichte
Handeln für Menschenrechte
▪ Engagement für Opfer des Nationalsozialismus
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)
Lindenstraße 20–25 ⋅ 10969 Berlin ⋅ Tel.: +49 (0)30 25 92 97-0 ⋅ Fax: +49 (0)30 25 92 97-11
info@stiftung-evz.de ⋅ www.stiftung-evz.de ⋅ www.facebook.com/stiftungevz
Alle Fotos © Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)
Programmänderungen vorbehalten.
Nähere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage oder bei Veronika Sellner, Veranstaltungsmanagement.
Tel.: +49 (0)30 25 92 97-49 ⋅ Fax: +49 (0)30 25 92 97-11 ⋅ E-Mail: sellner@stiftung-evz.de
www.ultramarinrot.de
▪
www.ich-lebe-noch.info | Spendenkonto: Stiftung EVZ · IBAN DE 64 1004 0000 0230 9060 00 · BIC COBADEFFXXX
»Auch später hatte ich ständig das
­G efühl, etwas essen zu müssen.
Erst drei Jahre nach Ende des Krieges
hatte ich keinen Hunger mehr.«
Natalja Wetoschnikowa
Jahrgang 1921, Russland
Ich lebe noch!
„Ich lebe noch!“ – Zeitzeugen im Gespräch
Zeitzeugengespräch
Donnerstag, 16. April 2015
19 Uhr
Stiftung EVZ
Lindenstraße 20–25
10969 Berlin
Hochbetagte NS-Opfer werden in der Kampagne der Stiftung EVZ „Ich lebe noch!“ porträtiert. Ziele
der Kampagne sind, die Aufmerksamkeit für NS-Opfer in Osteuropa zu erhöhen und das Fundraising
zu unterstützen. Sechs Überlebende zeigen ihre Gesichter und erzählen ihre Geschichte. Drei Zeitzeugen der Kampagne berichten bei einem Podiumsgespräch von ihren Erinnerungen an die NSHerrschaft und welche Rolle diese Ereignisse noch heute für sie spielen. Mitarbeiter der Stiftung EVZ
und Projektleiter präsentieren das Engagement der Stiftung EVZ für die NS-Opfer in Osteuropa.
Ich lebe noch!
Wanderausstellung
Donnerstag, 28. Mai – Sonntag, 31. Mai 2015
Karlskrona, Schweden
Die Ausstellung „Berlin–Yogyakarta – Von der Ermordung Homosexueller in Hitlers Konzentrations­
lagern zu den Menschenrechten von LGBTI (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexual) heute“
der „Kampagne gegen Homophobie“ in Warschau wird vom 28.–31. Mai 2015 während der Karlskrona Pride in Schweden zu sehen sein. Die Wanderausstellung aus 21 Tafeln liegt in den Sprachen
Polnisch, Englisch, Russisch, Slowakisch, Niederländisch, Estnisch und Schwedisch vor. Weitere
Ausstellungen mit Begleitveranstaltungen sind u. a. 2015 in Polen, der Ukraine und Russland geplant. Die Ausstellung in diesen Ländern wird im Programm „Menschen Rechte Bilden“ gefördert.
Preisverleihung von EUROPEANS FOR PEACE
Festakt
Berlin–Yogyakarta – Von der Ermordung Homosexueller in Hitlers
Konzentrationslagern zu den Menschenrechten von LGBTI heute
Donnerstag, 28. Mai 2015
18 Uhr
Auswärtiges Amt
Europasaal
Werderscher Markt 1
10117 Berlin
Zum zehnjährigen Jubiläum des Förderprogramms veranstaltet EUROPEANS FOR PEACE die Preisverleihung im Europasaal des Auswärtigen Amts. Ausgezeichnet werden drei beispielhafte internationale Jugendprojekte des Jahrgangs 2013/14 für ihr Engagement zum Thema „Diskriminierung:
Augen auf! Projekte über Ausgrenzung damals – und heute“. Schirmherr des Jugendaustauschprogramms ist Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Die Projekte werden in kurzen
Filmen vorgestellt. Der Preis ist mit je 2.000 Euro dotiert.
Ich lebe noch!
»Es waren furchtbare Zeiten, nicht nur
für mich. Aber ich habe keinen Zorn.«
Franz Brschesizki
Jahrgang 1925, Ukraine
www.ich-lebe-noch.info | Spendenkonto: Stiftung EVZ · IBAN DE 64 1004 0000 0230 9060 00 · BIC COBADEFFXXX
Blick w inkel – Antisemitismusk ritisches Forum für
Bildung und W issenschaf t „Rel igion al s Diskursfeld“
Tagungsreihe
Montag, 8. Juni – Dienstag, 9. Juni 2015
Rathaus der Stadt Kassel
Obere Königsstraße 8
34117 Kassel
Die 6. „Blickwinkel“-Tagung lädt Akteure aus Wissenschaft und Bildungspraxis zum Austausch
über antisemitismuskritisches Engagement ein. Die Tagung untersucht den Zusammenhang von
Religion und judenfeindlichen Einstellungen anhand der Geschichte des Antisemitismus im Christentum und aktueller Formen eines islamistischen Antisemitismus. Wie wirken religiöse Strukturen
und Gebräuche auf die Weltbilder? Welche Funktionen erfüllt Antisemitismus in Religionen, wie
stiftet er Gruppenzugehörigkeit? Welche Vorstellungen werden im Diskurs auf Religion und Religiosität projiziert?
Kooperationspartner der Blickwinkel-Reihe sind die Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt a. M.),
das Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und das Jüdische Museum (Frankfurt a. M.),
die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (Berlin) und das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.
www.ich-lebe-noch.info | Spendenkonto: Stiftung EVZ · IBAN DE 64 1004 0000 0230 9060 00 · BIC COBADEFFXXX
Ich lebe noch!
»Für meine Erinnerungen reichen
die schlaflosen Nächte nicht aus.«
Wiktor Sosow
Jahrgang 1933, Ukraine
Ich lebe noch!
»Ich habe vieles gesehen,
was kein Kind sehen sollte.«
Frida Wulfowna Rejsman
Jahrgang 1935, Belarus
www.ich-lebe-noch.info | Spendenkonto: Stiftung EVZ · IBAN DE 64 1004 0000 0230 9060 00 · BIC COBADEFFXXX
Konferenz
Montag, 15. Juni – Dienstag 16. Juni 2015
Jugendgästehaus Hauptbahnhof
Lehrter Straße 68
10557 Berlin
Zweite Generation
Viele Kinder von NS-Opfern kümmern sich in der Familie oder im Beruf um die Betreuung ihrer
Eltern. Inzwischen ist die „zweite Generation“ in einem Alter, in dem sie Hilfe benötigt. Vermehrt
suchen sie die Experten auf, die schon ihre Eltern betreut haben. Doch Angebote für ihre eigenen
Bedürfnisse gibt es kaum. Auch die Frage der „Vererbung von Traumata“ wird offen diskutiert. Erstmals lädt der „Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e. V.“ zu einer großen Fachkonferenz ein, die sich mit der „zweiten Generation“ befasst. Damit will er erreichen, dass die
Belange der Betroffenen gehört, Forschungslücken benannt und Impulse für Lösungen gegeben werden, wie auf die Bedürfnisse der „zweiten Generation“ reagiert werden kann.
Stationen der
Wanderausstellung
„Bedrängte Existenz“.
Überlebende Roma des NS-Terrors in der Ukraine
Termine und Orte finden Sie auf
www.stiftung-evz.de
Sechzehn Roma, die die deutsche Gewaltherrschaft in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges überlebten, berichten von ihrem wechselvollen Lebensweg im Krieg, der Nachkriegszeit und
über ihren Alltag heute. Die Fotografin Birgit Meixner porträtierte im Mai 2012 Roma in der Ukraine,
die an Projekten der Stiftung EVZ teilhaben. Meixners Porträts sind Momentaufnahmen aus dem
Leben einer auch heute noch bedrängten ethnischen Minderheit.
Die Projekte zu Gunsten Not leidender Roma werden durch die das EVZ-Programm „Spenden für
NS-Opfer“ gefördert.
Vorschau 2. Halbjahr
Tagung
Donnerstag, 9. Juli – Freitag, 10. Juli 2015
Kalkscheune
Johannisstraße 2
10117 Berlin
„erinnern kontrovers“ – Aufbrüche in den Erzählungen
über den Nationalsozialismus in der Zivilgesellschaft
Die Tagung „erinnern kontrovers“ dient dem Austausch von Wissenschaft und Bildung. Sie soll
Impulse setzen für aktuelle Fragen der Erinnerungskultur in Deutschland, insbesondere der Rolle
der Zivilgesellschaft angesichts der Herausforderungen der Migrationsgesellschaft. Die Tagung
wird von der „Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e. V.“ veranstaltet und von der
Stiftung EVZ gefördert.
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Kunst und Fotos
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