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EHK Schulprogramm - Elly-Heuss-Knapp-Realschule

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Gemeinsam in Vielfalt lernen
Das Schulprogramm
der Elly-Heuss-Knapp-Realschule
Elly-Heuss-Knapp-Realschule
Fürstenbergstraße 26
51065 Köln
 0221-3555334-0
 0221-3555334-20
 160106schule.nrw.de
www.ehk-koeln.de
Oktober 2014
Vorwort
Ein Schulprogramm lässt sich nicht „aus dem Boden stampfen“, sondern entsteht dynamisch. Es ist
eine Art Verlaufsplan, der sowohl denen, die daran beteiligt sind als auch denen, die es kennen
lernen wollen, anzeigt, wie Schritt für Schritt ausgesuchte, selbst gewählte Schwerpunkte der schulischen Arbeit realisiert werden sollen. Dieses Programm hat „Spielzeiten“, es ist zeitlich begrenzt
und wird Schuljahr für Schuljahr geprüft, wobei die besonders erfolgreichen Stücke neu aufgelegt
werden, andere bekommen eine neue Besetzung, manche werden gestrichen, weil die Zielgruppe
oder auch die Initiatoren kein positives „Feedback“ bekommen.
Dieses Schulprogramm ist die überarbeitete Fassung des Programms aus dem Jahr 2006. Einiges
bleibt bestehen, anderes muss überdacht, modifiziert oder auch neu eingefügt werden.
Ein Schulprogramm kann nicht entstehen ohne einen Prozess der Verständigung innerhalb der
Schule über Stärken und Schwächen, über Möglichkeiten und Entwicklungschancen. Bei der Entwicklung des Schulprogramms ist darum der Prozess ebenso wichtig wie das Resultat.
Die Entwicklung eines Schulprogramms erfordert, dass Konsens in grundsätzlichen Fragen von
Unterricht und Erziehung gefunden wird. Das Schulprogramm ist für alle in der Schulgemeinde
Beteiligten verbindlich und schafft damit Verlässlichkeit nach innen und außen.
So ist das Programm der Elly-Heuss-Knapp-Realschule keine Hochglanzbroschüre, sondern ein
Konzept, das den Neueinsteigern auf Lehrer-, Eltern- und Schülerseite sowie Interessierten aus
dem Schulumfeld den aktuellen Stand zeigt und von der jeweiligen Generation geprägt wird.
Mit herzlichem Dank an alle Beteiligten, die an der Entstehung mitgewirkt haben
Dr. J. Drewniok
U. Philippek
(Schulleiterin)
(stellv. Schulleiter)
I
Inhalt:
1 Die EHK stellt sich vor ................................................................................................................... 1
1.1
Daten und Fakten zur Schule ...................................................................................................................... 1
1.2
Unsere Namensgeberin Elly Heuss-Knapp ............................................................................................ 1
2 Pädagogisches Leitbild ................................................................................................................. 2
3 Die Kernprofile ............................................................................................................................... 3
3.1
Der Unterricht.................................................................................................................................................... 3
Sozialformen/Offene Unterrichtformen/Differenzierung .......................................................................... 3
3.2
Die Fachbereiche.............................................................................................................................................. 4
3.2.1 Deutsch ............................................................................................................................................................... 4
3.2.2 Mathematik ....................................................................................................................................................... 6
3.2.3 Englisch ............................................................................................................................................................... 7
3.2.4 Französisch ........................................................................................................................................................ 7
3.2.5 Hauswirtschaft .................................................................................................................................................. 8
3.2.6 Informatik ........................................................................................................................................................... 8
3.2.7 Kunst .................................................................................................................................................................... 9
3.2.8 Musik..................................................................................................................................................................10
3.2.9 Praktische Philosophie ................................................................................................................................11
3.2.10 Textilgestaltung ...........................................................................................................................................11
3.2.11 Sport ................................................................................................................................................................12
3.2.12 Geschichte .....................................................................................................................................................13
3.2.13 Erdkunde ........................................................................................................................................................14
3.2.14 Politik...............................................................................................................................................................15
3.2.15 Biologie...........................................................................................................................................................15
3.2.16 Chemie............................................................................................................................................................16
3.2.17 Physik ..............................................................................................................................................................16
3.2.18 Wahlpflichtbereich .....................................................................................................................................17
3.3
Individuelle Förderung.................................................................................................................................19
3.4
Konzept zum gebundenen Ganztag ......................................................................................................20
3.5
Beratung ............................................................................................................................................................22
4 Besondere Programme und Konzepte...................................................................................... 23
4.1
Das buddY Programm..................................................................................................................................23
4.2
EllyFit³ – Gesunde Schule............................................................................................................................24
II
4.3
Spezielle Sprachförderung .........................................................................................................................25
4.4
Leseclub .............................................................................................................................................................26
4.5
Klassenfahrten .................................................................................................................................................27
4.6
Medienkonzept...............................................................................................................................................28
4.7
Schulhomepage..............................................................................................................................................28
5 Berufswahlvorbereitung/Kooperationen ................................................................................. 29
6 Kooperationen.............................................................................................................................. 32
6.1
Deutsche Bahn ................................................................................................................................................32
6.2
Karneval .............................................................................................................................................................32
6.3
Kölner Zoo ........................................................................................................................................................33
6.4
„Mülheimer Stimmen“..................................................................................................................................33
7 Schulleben und Mitwirkung ....................................................................................................... 33
7.1
Die SV (Schülervertretung) .........................................................................................................................33
7.2
Eltern ...................................................................................................................................................................34
7.3
Förderverein .....................................................................................................................................................34
8 Qualitätssicherung und Entwicklung ........................................................................................ 35
8.1
Fortbildung .......................................................................................................................................................35
8.2
Steuergruppe...................................................................................................................................................35
1
1 Die EHK stellt sich vor
1.1
Daten und Fakten zur Schule
Die Elly-Heuss-Knapp-Realschule liegt im Herzen von Köln-Mühlheim - dem größten rechtsrheinischen Stadtbezirk - zentral zwischen dem Wiener Platz und dem Mühlheimer Bahnhof, eingebettet zwischen dem Mühlheimer Stadtgarten und der Frankfurter Straße.
Wir sind eine 3-zügige Realschule, in 18 Klassen werden knapp 500 Schülerinnen und Schüler aus über 30
verschiedenen Nationen von 30 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Unser Einzugsgebiet umfasst neben
Mühlheim auch Buchheim, Buchforst, Stammheim,
Flittard, Vingst, Ostheim, Kalk, Höhenhaus, Dünnwald,
Holweide, Dellbrück, Gremberg, Höhenberg und Humboldt.
Seit dem Schuljahr 2009 / 2010 ist die Schule gebundene Ganztagsschule. Von Dienstag bis Donnerstag
haben die Schülerinnen und Schüler jeweils bis 15 Uhr Unterricht.
Neben den liebevoll gestalteten Klassenräumen gehören Fachräume für Physik, Biologie, Chemie,
Informatik und Technik sowie eine Sporthalle zur Ausstattung der Schule. Außerdem wird der
Sportunterricht der höheren Klasse in der Sporthalle am Bergischen Ring durchgeführt. Der
Schwimmunterricht findet im Genoveva-Bad statt.
1.2
Unsere Namensgeberin Elly Heuss-Knapp
Elisabeth Knapp, genannt Elly, wurde 1881 in Straßburg geboren. Schon als junges Mädchen nahm
sie lebhaften Anteil an Frauenfragen und sozialen Problemen.
Nach ihrem Lehrerinnenexamen 1899 unterrichtete sie an einer Fortbildungsschule für Mädchen
und arbeitete in der Armenpflege ihrer Heimatstadt. In Freiburg und Berlin absolvierte sie zusätzlich ein Studium der Volkswirtschaft.
1908 heiratete sie Theodor Heuss, den ersten Bundespräsidenten der BRD. Aber sie wollte keine
"klassische Hausfrau" sein und so engagierte sie sich auch nach der Geburt ihres Sohnes weiterhin
für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Frauen.
Als ihr Mann in der nationalsozialistischen Diktatur Schreibverbot erhielt, musste sie die Familie
ernähren. Sofort nach dem Ende des 2. Weltkrieges nahm sie
als Landtagsabgeordnete in Stuttgart ihre politische Tätigkeit wieder auf und konnte 1950 ihren
schon lange verfolgten Plan verwirklichen, die verschiedenen Frauenverbände zum "Deutschen
Müttergenesungswerk Elly-Heuss-Knapp-Stiftung" zu vereinen.
Elly Heuss-Knapp starb 1952 in Bonn. Ihr soziales und politisches Engagement ist für uns Vorbild.
2
2 Pädagogisches Leitbild
„Elly-Heuss-Knapp-Realschule – Leben und Lernen in kultureller Vielfalt“
Dieses Motto ist zugleich Programm. Vordringliches Ziel der Arbeit an unserer Schule ist die umfassende individuelle Förderung jedes Kindes in sozialen, kognitiven und praktischen Bereichen.
Dabei sollen Wissensvermittlung und Erziehung in einer motivierenden, von gegenseitigem Respekt getragenen Lehr- und Lernumgebung in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.
Wir legen großen Wert darauf, dass sich alle - egal welcher kultureller Herkunft - angenommen,
unterstützt und wertgeschätzt fühlen; Daher ist es auch ein zentrales Anliegen unserer Schule, den
Schülerinnen und Schülern interkulturelle Kompetenz zu vermitteln. Offenheit, Toleranz und
Kommunikationsbereitschaft sind die drei wesentlichen Haltungen unserer Schule.
Unsere Schule soll eben nicht nur Unterrichtsstätte sein, sondern Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum. Um ein positives Schulklima zu schaffen, müssen alle am Schulleben Beteiligten - Schüler,
Eltern und Lehrer - auf ein gemeinsames Miteinander achten und sind gleichsam dafür verantwortlich.
Unser Leitziel ist, die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zu begleiten
und zu fördern. Sie sollen sich zu freien und verantwortungsbewussten Bürgern entwickeln und
lernen, auf demokratischer Basis eigenständige Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für
sich und andere zu übernehmen. Wir bieten den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern vielfache Unterstützung durch unser schulinternes Beratungssystem an.
Auf der Grundlage der staatlich vorgegebenen Bildungsstandards und Kerncurricula fordern wir
von unseren Schülerinnen und Schülern Leistungsbereitschaft ein.
Die Vermittlung einer gründlichen Allgemeinbildung ist für uns von besonderer Bedeutung. Angesichts großer Veränderungen in unserer heutigen Gesellschaft und daraus resultierender neuer
Aufgaben und Herausforderungen ist heute mehr denn je die Fähigkeit und Bereitschaft zu lebenslangem Lernen notwendig. Dazu bedarf es der Entwicklung von Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Unsere Schule vermittelt die hierzu notwendigen fachspezifischen und
grundlegenden Arbeitsweisen, um die Schülerinnen und Schüler zu mehr selbstverantwortlichem
Arbeiten, allein und mit anderen, zu befähigen. Ein besonderes Anliegen ist für uns die Förderung
von Lese- Medien- und kultureller Kompetenz, die die Grundlage bilden, um sich mit der Welt
auseinandersetzen zu können.
Des Weiteren wollen wir die Schülerinnen und Schüler gezielt auf deren berufliche Zukunft vorbereiten. Die Berufswahl steht am Ende eines längeren Prozesses der Entscheidungsfindung, und das
mitten in der schwierigen Phase der Pubertät. Sie ist in der Regel die erste große Entscheidung,
vor die ein Jugendlicher gestellt wird. Bereits getroffene Entscheidungen müssen im Einzelfall
überdacht und auch wieder verworfen werden, Informationen müssen immer wieder eingeholt,
geordnet, verarbeitet und bewertet werden.
Hier gibt unsere Schule umfangreiche und kompetente Hilfe, um die Jugendlichen und deren Eltern in dieser schwierigen Phase zu unterstützen.
3
In diesem Zusammenhang kommt der Kooperation mit außerschulischen Partnern eine große
Bedeutung zu, um die Schule nach außen zu öffnen und die Verbindung zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler herzustellen.
Wichtige und notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit ist
das Schaffen eines guten Informationsflusses zwischen allen am Schulleben Beteiligten. Unsere
Schule legt großen Wert auf eine offene und vertrauensvolle Kommunikationsstruktur zwischen
Eltern, Schülern und Lehrern.
Wir haben die Vision, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit Freude am Leben und Lernen ihre
Schulzeit bei uns verbringen. Um diese Vision Realität werden zu lassen, dient uns als Orientierung
das NRW-Schulgesetz (Art. 2 Abs.2):
„Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln
zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung. Die Jugend soll erzogen werden im Geist der
Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und zur Friedensgesinnung“.
3 Die Kernprofile
Der Unterricht
3.1
Der Fachunterricht macht neben den vielen außerunterrichtlichen Veranstaltungen und Projekten
den größten Teil des Schullebens aus. Daher ist er in besonderem Maße geeignet, den Schülerinnen und Schülern neben grundlegenden Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auch Werte
und Einstellungen zu vermitteln und ihnen so Hilfe zur Entwicklung einer mündigen und sozial
verantwortlichen Persönlichkeit zu geben
Über die Lernziele der Fächer hinaus, die in den Richtlinien definiert sind, gelten an der EHK folgende übergeordnete Kriterien für den Unterricht bzw. Schwerpunkte im pädagogischen Bereich:





Der Unterricht soll einen Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler besitzen, ihre Leistungsbereitschaft wecken und die Eigentätigkeit fördern.
Er soll Interaktionen innerhalb der Lerngruppe fördern und sich an dem Erreichen fachlicher Standards ausrichten.
Jedes Kind wird in seiner Individualität angenommen und akzeptiert.
Alle Kinder sollen befähigt werden, ihre individuellen Stärken zu erkennen und auszubauen.
Durch Aufzeigen ihrer Leistungsfortschritte sollen sie dazu geführt werden, effektiv weiterzulernen.
Sozialformen/Offene Unterrichtformen/Differenzierung
Zur Entfaltung des sozialen Verhaltens stehen Partner- und Gruppenarbeit im Vordergrund. Durch
offene Unterrichtsformen wie Werkstattunterricht, dem projektartigen Unterricht und der Freiarbeit werden Eigenverantwortung, Selbstständigkeit sowie die Tätigkeiten und Interessen der Kinder stärker berücksichtigt.
4
Die offenen Unterrichtsformen ermöglichen den Kindern, ihre Lernprozesse weitgehend selbstständig zu steuern und Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen, indem sie über
Umfang und Reihenfolge der Aufgabenstellungen, Zeitaufwand und Arbeitstempo, notwendige
Hilfen, Helfer und über Sozialformen mitentscheiden können. Durch Differenzierung, die in den
verschiedenen Lern- und Arbeitsformen stattfindet, wird auf die individuellen Fähigkeiten der
Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen und so bewusst ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt. Differenzierung findet in den verschiedenen Lern- und Arbeitsformen statt
(Werkstattunterricht, Freiarbeit, Projekte, Förderunterricht, Lernzeiten, differenzierte Lernzielkontrollen).
Die Fachbereiche
3.2
Die Fachschaften haben eine zentrale Bedeutung für die Unterrichtsentwicklung. Es ist ihre Aufgabe, in einem kontinuierlichen Prozess sowohl fachbezogen als auch fächerübergreifend ein gemeinsames Verständnis von Unterricht zu entwickeln, das Methoden- und Inhaltsrepertoire zu
überprüfen und zu erweitern, Unterrichtsvorhaben gemeinsam zu planen sowie den Unterrichtsprozess und dessen Ergebnis zu evaluieren.
In diesem Zusammenhang werden Instrumente der Standardsicherung genutzt und ausgewertet.
Dazu gehören

Internationale Leistungsstudien

Lernstandserhebungen

Abschlussprüfungen

Klassenarbeiten (auch parallel durgeführte)

Eingangstests

Sonstige Leistungen im Unterricht
Maßstab für die Evaluation sind in diesem Zusammenhang die Kompetenzerwartungen der Kernlehrpläne und schuleigenen Lehrpläne.
Zu den einzelnen Jahrgangsstufen liegen in allen Fächern umfassende verbindliche und schuleigene Lehrpläne vor, die auf Wunsch jederzeit einsehbar sind. An dieser Stelle erfolgt lediglich eine
kurze Darstellung der Arbeit der Fachschaften.
3.2.1 Deutsch
Das Fach Deutsch ist ein Kernfach und wird vierstündig unterrichtet, in einigen Stufen gibt es eine
Ergänzungsstunde, die der individuellen Förderung dient. In den Stufen 5 und 6 findet im Nachmittagsbereich eine zweistündige individuelle Förderung statt.
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird der Unterricht nach DemeK-Prinzipien gestaltet (s. Kap. 6.3).
Alle Schülerinnen und Schüler, die ihre sprachlichen Fähigkeiten erweitern möchten, können den
Leseclub besuchen und Bücher ausleihen.
5
Übersicht über die inhaltliche Arbeit in den Jahrgangsstufen
Jahrgangsstufe 5:
Inhaltliche Schwerpunkte in der 5. Klasse sind der kreative Umgang mit Gedichten, Tierbeschreibungen, das Verfassen von Briefen sowie die Erarbeitung der Textsorte Märchen. In diesem Zusammenhang wird der Umgang mit dem Wörterbuch geschult.
Um Freude an der Literatur zu wecken, wird eine Klassenlektüre gelesen und die Kölner Stadtbibliothek besucht. Ein weiterer außerschulischer Lernort ist das Theater.
Jahrgangsstufe 6:
Inhaltliche Schwerpunkte in der 6. Klasse sind die szenische Darstellung von Fabeln, der Bericht
und die Gegenstandsbeschreibung sowie Grundsätze der Gesprächsführung. Auch in dieser Jahrgangsstufe ist eine Klassenlektüre fester Bestandteil. Neu eingeführt wurde ein schulinterner Vorlesewettbewerb.
Jahrgangsstufe 7:
Inhaltliche Schwerpunkte in der 7. Klasse sind Balladen, Detektivgeschichten, Sachtexte und Grafiken sowie die kritische Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken.
In diesem Jahr ist optional eine Klassenlektüre oder ein selbst gewähltes Buch zu bearbeiten.
Gewünschte Aktivität: Medienkompetenzseminar, Besuch einer sozialen Einrichtung, Film oder
Theaterstück zur Lektüre.
Jahrgangsstufe 8:
Inhaltliche Schwerpunkte in der 8. Klasse sind der kreative Umgang mit literarischen Texten, die
Überarbeitung von Texten, Sachtexte, Bildbeschreibungen, Argumentationstexte sowie eine Lektüre mit dem Schwerpunkt Nationalsozialismus.
Des Weiteren findet in dieser Jahrgangsstufe die Lernstandserhebung statt.
Außerschulische Lernorte sind das NS-Dokumentationshaus sowie ein Museumsgang.
Jahrgangsstufe 9:
Inhaltliche Schwerpunkte in der 9. Klasse sind Sach- und Argumentationstexte, die Textsorte Drama, die Bewerbungsvorbereitung sowie ein Zeitungsprojekt, das vom Kölner Stadtanzeiger begleitet wird.
Außerschulischer Lernort ist das Theater, ein Besuch des Kölner Stadtanzeigers steht im Zusammenhang mit dem Zeitungsprojekt.
6
Jahrgangsstufe 10:
Inhaltliche Schwerpunkte sind Gedichtinterpretationen, die Textsorte Satire, die Analyse einer
Kurzgeschichte, eine Erörterung sowie die Lektüre eine Romans.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Vorbereitung der Zentralen Abschlussprüfung 10.
Außerschulische Lernorte sind das Theater und das Kino.
3.2.2 Mathematik
Allgemeine Grundsätze
Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sollen anhand von lebensnahen Aufgaben den hohen Stellenwert, den die Mathematik in unserem täglichen Leben darstellt, verstehen lernen.
Das Fach Mathematik wird vierstündig unterrichtet, in einigen Stufen gibt es eine Ergänzungsstunde, die der individuellen Förderung dient. In den Stufen 5 und 6 findet im Nachmittagsbereich
eine zweistündige individuelle Förderung statt.
Inhaltlich orientiert sich der Mathematikunterricht an dem derzeit eingesetzten Lehrwerk „Mathe
Forum“.
Hauptgrundsatz ist das aktive, möglichst kooperative, einsichtige Lernen. Dabei soll Anwendungsbezügen, der Begriffsentwicklung, abwechslungsreichen Übungsformen sowie dem entdeckenden
Lernen ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen so motiviert
werden, eigene Vorerfahrungen und Kenntnisse einzubringen, Fragen zu stellen, Probleme zu
formulieren und selbstständig Antworten zu suchen.
Über das Mathematikbuch hinaus sollen möglichst viele weitere Informationsquellen und Hilfsmittel genutzt werden:

Taschenrechner (Einführung in Jahrgangsstufe 8)


Formelsammlung (in Jahrgangsstufe 10 zur Vorbereitung auf die ZAP)
Computer (Tabellenkalkulation, dynamische Geometrie, Internet, Übungsportale usw.)
Grundsätze der Leistungsbewertung
Die Anzahl der schriftlichen Arbeiten ist durch die Richtlinien im Fach Mathematik festgelegt.
Die schriftlichen Arbeiten werden in den einzelnen Jahrgangsstufen als Parallelarbeiten durchgeführt und nach gemeinsam festgelegten Kriterien korrigiert und bewertet.
Die Leistungsnote der Schülerinnen und Schüler setzt sich im Fach Mathematik zu 60% aus den
schriftlichen Leistungen in den Klassenarbeiten und zu 40% aus den „sonstigen Leistungen“ zusammen.
7
3.2.3 Englisch
Englisch ist von grundlegender Bedeutung als Weltverkehrssprache. In einer zunehmend vernetzten Welt wird Englisch immer wichtiger. In der Realschule ist Englisch daher ein Hauptfach mit
schriftlichen Klassenarbeiten. Es wird mit wöchentlich 4 Stunden unterrichtet, in den Stufen 5-7 ist
eine Ergänzungsstunde vorgesehen und in den Stufen 5 und 6 gibt es eine zweistündige Fördereinheit im Ganztagsbereich. In der Klasse 5 wird an die Englischkenntnisse der Grundschüler
angeknüpft.
Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6):
Die Schüler erwerben Kompetenzen im Sprechen, Leseverstehen, Hörverstehen und Schreiben.
Dies erfolgt zum Beispiel in Rollenspielen und in der Gestaltung von Dialogen. Sie lernen Lesetexte
und Hörtexte aus dem Lehrbuch zu verstehen. Regelmäßig werden Vokabeltests geschrieben. Pro
Schuljahr schreiben die Schülerinnen und Schüler 6 Klassenarbeiten.
Klassenstufen 7 und 8:
Die Kompetenzen der Erprobungsstufe werden weiterentwickelt und vertieft. Die Schülerinnen
und Schüler können jetzt auch zunehmend komplexere Texte verstehen und schreiben.
In der Klasse 8 findet die Lernstandserhebung statt. Diese ermittelt den individuellen Förderbedarf
der einzelnen Schüler. Die Lernstandserhebung wird nicht als Klassenarbeit gewertet.
Klassenstufen 9 und 10:
Am Ende der Jahrgangsstufe 10 können die Schülerinnen und Schüler sich in unterschiedlichen
Situationen des Alltags an Gesprächen beteiligen. Die erweiterte Sprachfähigkeit ermöglicht den
Schülerinnen und Schülern auch Themen von gesellschaftlicher Bedeutung zu verstehen.
Allen Klassenstufen stehen der Computerraum und entsprechende Lernsoftware zum fremdsprachlichen Training zur Verfügung. Das Angebot des Metropolis-Kinos in Köln mit Filmen in
englischer Sprache wird im Rahmen eines Unterrichtsganges genutzt.
3.2.4 Französisch
Das Fach „Französisch“ wird an der Elly-Heuss-Knapp Realschule als zweite Fremdsprache in der
6.Klasse für alle SchülerInnen dreistündig in der Woche verpflichtend gelehrt. Aufgrund der engen
Beziehung zu unseren Nachbarländern Frankreich, Schweiz und Belgien hat das Französische als
Reisesprache, aber auch auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene einen hohen Stellenwert.
Unser Ziel ist es, den SchülerInnen in Klasse 6 einen Einblick in die Sprache zu verschaffen und sie
mit elementaren Redemitteln zur Bewältigung einfacher kommunikativer Situationen auszustatten.
Das Fach besitzt in der Erprobungsstufe 6 einen Sonderstatus. Eine nicht ausreichende Leistung ist
nicht versetzungswirksam. Jedoch kann ein befriedigendes oder besseres Ergebnis als Ausgleich
für eine nicht ausreichende Leistung in einem anderen Hauptfach dienen.
8
Im zweiten Halbjahr des 6. Schuljahres entscheiden die SchülerInnen aufgrund ihrer Leistung und
Interessen, ob sie Französisch als Wahlpflicht- und zusätzliches Hauptfach belegen möchten (siehe
„Wahlpflichtbereich“, S.?).
Neben dem Schülerbuch „TOUS ENSEMBLE“ verfügen die SchülerInnen über das Cahier d’activités
und ein grammatisches Beiheft. Daneben stehen diverse andere Medien, wie Folien- sätze, Tonträger oder Partner- und Freiarbeitsmaterialien zur Verfügung. Zur Bereicherung des Unterrichts
und zum kompetenzorientierten Arbeiten werden auch lehrbuchunabhängige Materialien verwendet: Comics von Asterix und Obelix, Tim und Struppi, Französische Chansons sowie Kinderlieder, Filme und Rezepte.
3.2.5 Hauswirtschaft
Das Fach Hauswirtschaft wird in der Jahrgangsstufe 8 und 9 im Wechsel mit dem Fach Informatik
unterrichtet. Jeweils eine halbe Klasse wird ein Mal wöchentlich im Blockunterricht in der schuleigenen Küche unterrichtet. Neben den allgemeinen Aufgaben in Küche und Haushalt werden
grundlegende Arbeitstechniken und -abläufe unter Berücksichtigung hygienischer, umweltbewusster und wirtschaftlicher Aspekte vermittelt. Die Schüler und Schülerinnen lernen möglichst
selbständig zu planen und zu organisieren, was die Teamarbeit und partnerschaftliches Handeln
fördert. Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln werden Grundkenntnisse in Theorie und Praxis
erlernt, sowie gesundheitliche und ernährungsphysiologische Inhalte erarbeitet. Zum Thema Ernährung können sich Schüler und Schülerinnen kritisch mit ihrem eigenen Konsum- und Essverhalten und der Funktion von Mahlzeiten auseinandersetzen. Sie lernen, den Wert gesunder
Lebensmittel zu erkennen und damit Krankheiten vorzubeugen. Dabei findet neben einem regen
Austausch auch die Berücksichtigung unterschiedlicher Essgewohnheiten und Bräuche der Schüler
und Schülerinnen aus unterschiedlichen Kulturkreisen statt. Weiterhin setzen sich die Schüler und
Schülerinnen mit der Qualität von Lebensmitteln, deren Produktion und Nachhaltigkeit auseinander.
3.2.6 Informatik
Die technisch gestützte Verarbeitung von Informationen nimmt in der
modernen Lebenswelt eine wichtige Stellung ein. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern ein Grundverständnis zur Arbeitsweise eines Computers zu vermitteln. Es wird hierbei zum einen auf die Funktionen der
Hardwarekomponenten eingegangen und zum anderen die Nutzung der
drei wichtigsten Office-Produkte (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation,
Präsentationssoftware) gelehrt. Die von den Schülerinnen und Schülern
erworbene Sicherheit im Umgang mit Computern und deren Programmen
befähigt sie, Informations- und Kommunikationstechnologie selbstständig
im Fachunterricht als Medium des Arbeitens und Lernens einzusetzen.
Im Informatikraum
9
Das Fach Informatik wird halbjährlich in den Klassen 8 und 9 unterrichtet.
Hardware/Software



Funktionsweise der Komponenten
Betriebssysteme
Vernetzung von Geräten
Textverarbeitung




Zeichen und Absätze formatieren
Tabellen erstellen
Bilder einfügen
Rechtschreibkorrektur
Tabellenkalkulation



Formeln mit absoluten und relativen Bezügen
Funktionen verwenden
Diagramme erstellen (insbes. XY-Diagramme)
Präsentationssoftware




Regeln für eine gute Präsentation
Gestaltung von Präsentationsfolien
Folienübergänge
Einbinden von Bildern
3.2.7 Kunst
Das Fach Kunst leistet durch die Vermittlung ästhetischer Bildung in Form von Sehen, Gestalten
und Nachdenken über Kultur und Lebenswirklichkeit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Das Fach regt die Schüler an, Phantasie, Kreativität, Ausdruck und Wahrnehmung zu
entwickeln.
Der kritische und kreative Umgang mit der sich heute im ständigen Wandel befindlichen Alltagsrealität kann sich so entscheidend entwickeln. In einer zunehmend medial und virtuell vermittelten
Wirklichkeit sind die im Kunstunterricht vermittelten Fähigkeiten daher von besonderer Bedeutung. Der Erwerb von Bildkompetenz, gestalterischen Fähigkeiten, der Umgang mit Material und
Werkzeugen sowie sprachliche Fähigkeiten bilden die Basis des Kunstunterrichts.
Schwerpunkte in den Jahrgangsstufen 5 und 6
Durch Mal- und Mischtechniken werden Bilder und Objekte farblich gestaltet. Die Schüler lernen
den Farbkreis kennen und mischen Farben aus den Grundfarben. Sie können kalte und warme
Farben unterscheiden sowie Farbkontraste beschreiben und anwenden.
Entwürfe werden als Vorplanung für Zeichnungen genutzt. Ordnungsprinzipien wie Reihung,
Streuung, Symmetrie und Asymmetrie und Drucktechniken wie Monotypie und Klatschdruck werden vermittelt.
Die Schüler stellen einfache plastische Objekte mit unterschiedlichen Materialien her. Sie setzen
sich mit der eigenen Lebenswirklichkeit künstlerisch auseinander und können sich dazu äußern.
Schwerpunkte in den Jahrgangsstufen 7 bis 10:
Bilder werden mit zeichnerischen und grafischen Mitteln (Schraffur, Kontur) gestaltet. Unterschiedliche Farbwirkungen werden in Bildern gezielt eingesetzt.
10
Raumbildende und illusionistische Mittel, wie Linearperspektive und Staffelung werden angewendet und bewertet.
Die Schülerinnen und Schüler sammeln Materialien um Collagen im Hinblick auf ein Thema wie
zum Beispiel „Politische Kunst“ oder „Alltag“ herzustellen.
Sie beschäftigen sich mit Werbung, Produktdesign und Massenproduktion.
Menschliche Lebensräume und Architektur werden untersucht, reflektiert und alternative Modelle
entworfen. Ausgewählte Bildbeispiele der Kunstgeschichte werden durch unterschiedliche Zugänge erforscht, die Schüler kennen unterschiedliche Bildmittel wie Linie, Farbe, Raum und Komposition und wenden die Mittel an.
Grundlagen der Leistungsbewertung

Praktische Gestaltung, gemessen an der Aufgabenstellung und an den Aspekten Qualität,
Quantität und Originalität


Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit im Unterricht
Mappenführung
3.2.8 Musik
Aufteilung des Unterrichts auf die Jahrgangstufen
Wochenstunden
Jahrgangstufe5 für jede Klasse durchgehend
ganzjähriger Musikunterricht
mit 2 Stunden pro Woche
Jahrgangstufe6 für jede Klasse durchgehend
ganzjähriger Musikunterricht
mit 2 Stunden pro Woche
Jahrgangstufe7 klassenübergreifender Kurs in
der Jahrgangsstufe mit 2 Stunden pro Woche
Jahrgangstufe9 im Klassenverband 2 Stunden
oder 10
pro Woche
Inhalte
Projekt „Liederreise“
Instrumentenkunde
Programm-Musik
Klassenmusizieren mit dem Schwerpunkt
Musik aus Afrika
Populäre Musik mit dem Schwerpunkt Rap
Theaterprojekt
Teilnahme an Schultheaterwettbewerben
Jugendkunstfestivals etc.
Schwerpunkt fächerübergreifender Unterricht: Musik und Kunst/Literatur
11
3.2.9 Praktische Philosophie
Praktische Philosophie wird ab dem 5. Schuljahr im Klassenverband erteilt. Das Fach beschäftigt
sich mit den praktischen Fragen in der Philosophie, z.B. Glück, Freundschaft, Gerechtigkeit und
Sinn des Lebens. Fragen stellen, nachdenken, Lösungsansätze suchen, diskutieren - immer ausgehend von der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler werden die spannenden Fragen unseres menschlichen Daseins beleuchtet. Sie sollen lernen, aufgeschlossen, aber skeptisch und mit
wachem Verstand der Welt zu begegnen. Im Mittelpunkt stehen Sinn- und Wertfragen aus dem
Blickwinkel verschiedener Perspektiven ohne Bindung an eine bestimmte Religion oder Weltanschauung. Das wissenschaftliche Denken soll genauso gefördert werden wie die Entwicklung von
hilfreichem Sozialverhalten.
Die folgenden 7 Fragenkreise werden angesprochen:

Die Frage nach dem Selbst (Identität, Freiheit, Gefühl und Verstand)


Die Frage nach dem Anderen (Freundschaft, Partnerschaft, Gruppe, Gesellschaft)
Die Frage nach dem guten Handeln (Gewissen, Verantwortung, Lust und Pflicht, Umgang
mit Konflikten)

Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft (Regeln und Gesetze, Gerechtigkeit, Armut

und Wohlstand)
Die Frage nach Natur und Technik (Achtung vor dem Leben, Natur beherrschen und bewahren, Nutzen und Risiken der Technik)

Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien (Wahrheit und Schein, Vorurteil und
Urteil)

Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn (Schöpfung und Evolution, Zeit, Arbeit und
Freizeit, Glück und Sinn des Lebens, Sterben und Tod, Religiosität)
3.2.10 Textilgestaltung
Der Textilunterricht wird zweistündig im Wechsel mit dem Kunstunterricht erteilt. Der Textilunterricht soll die Schülerinnen und Schüler durch die unterschiedlichen Themenkomplexe „kulturelle
und ästhetische Bildung und biografisches Lernen“ befähigen, bewusst, kompetent und kreativ mit
Textilien umzugehen.
Kulturelle Bildung
Bewusstsein für die eigene Kultur wecken sowie Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Kulturen fördern.
Ästhetische Bildung
Sinnlich-emotionale Erfahrungen bestimmen stark
unsere
Wahrnehmungsmuster und unsere Entscheidungen bzw. Handlungen.
Biografisches Lernen
Biografische Spurensuche bietet die Möglichkeit, dem Schüler beim
Erfahren und Verstehen seiner Lebenswirklichkeit zu helfen.
12
Die Schüler sollen möglichst viel selbst erproben, entdecken, planen, verwerfen und neu überlegen. Das
Lernen baut darauf auf, dass Selbsttätigkeit die unverzichtbare Voraussetzung ist. Der Unterricht soll Freude
am handwerklichen Tun und Selbsthergestellte wecken.
Das Fach Textil dient in besonderer Weise der Öffnung
der Schule nach innen und außen. Die Übernahme sozialer Verantwortung wird eingeübt durch gemeinsame
Planung von Unterrichtsvorhaben, der Festlegung von
Arbeitsabläufen, der Materialbeschaffung in Gruppenarbeit und gegenseitiger Hilfestellung bei der prakti-
Taschen-Nähen im Textilunterricht
schen Ausführung.
3.2.11 Sport
Zur Verfügung stehen zwei Sporthallen, ein Hallenbad und der nahegelegene Stadtpark. Wir besitzen keine Außenanlage und die knappen Hallenkapazitäten erlauben nur eine Doppelstunde
Sport pro Woche. In der Klasse 5 wird ein Schuljahr lang Schwimmunterricht erteilt. Der Sportunterricht ist durchgängig koedukativ. Der Sportunterricht ist darauf ausgerichtet, eine umfassende
Handlungskompetenz in den Bereichen Bewegung und soziales Handeln zu erreichen. Er vermittelt eine ausgewogene Geschlechtergerechtigkeit und unterstützt die SchülerInnen bei der Entfaltung ihrer Entwicklungspotenziale. Das Schulsportkonzept unterstützt die Leitideen und Konzepte
der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule. Das Sportangebot im Ganztag wird durch die
AWO organisiert und gestaltet.
Pro Jahrgangsstufe wird über das Schuljahr verteilt mindestens ein spezifisches Sportfest angeboten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Gruppenwettkämpfen, welche die Klassengemeinschaft und
Kooperationsfähigkeit der SchülerInnen fördern:

Stufe 5: Alternatives Schwimmsportfest

Stufe 6: Sport- und Spielfest

Stufe 7: Fit and Fun Sportfest

Stufen 8 und 9: Alternatives Leichtathletiksportfest

Stufe 10: Badminton Turnier
Zusätzlich zu den oben genannten Sportfesten werden
nach Möglichkeit auch Angebote von externen Sportveranstaltern wahrgenommen, z.B. Tischtennis-Cup,
Stadtmeisterschaften und Fußballturniere.
In regelmäßigen Abständen findet ein schulinterner
Sponsorenlauf statt.
Beim Hallen-Sportfest
13
Grundsätze der Unterrichtsorganisation
Jahrgangsstufen
5
6
7
8
9
10
Grundlagenschwimmen, sicheres Schwimmen
Wasserspringen, Tauchen und Spielformen
x
Körperwahrnehmung,
Bewegungsfähigkeiten ausprägen
x
x
x
x
x
x
Spiele entdecken, Spielräume nutzen
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
Leichtathletik: Laufen, Springen, Werfen
Turnen: Bewegen an Geräten
x
Gymnastik/Bewegungskünste:
Gestalten, Tanzen, Darstellen
Sportspiele:
Spielen in und mit Regelstrukturen
x
Gewaltprävention: Ringen und Raufen
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
Leistungsbewertung
Die Leistungsbewertung wird in drei Bereiche unterteilt:

Motorische Kompetenz: persönliche Umsetzung sportspezifischer Fähigkeiten und individuelles Leistungsvermögen

Soziale Kompetenz: Teamfähigkeit, sportbezogenes Verhalten, Hilfs- und Kooperationsbereitschaft, Helfen und Sichern, Konfliktfähigkeit und Fairness

Personale Kompetenz: Lösung von Aufgaben, selbstständiges Planen und Gestalten, Beiträge zum Unterrichtsgespräch und Präsentationen
3.2.12 Geschichte
Geschichte ist neben Erdkunde, Politik und Sozialwissenschaften eines der drei gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichtsfächer. Es wird ab Klasse 6 unterrichtet und vermittelt Kenntnisse und
Fähigkeiten auf einer wechselvollen Entdeckungsreise durch die Vergangenheit. An ausgewählten
Themen der Menschheitsgeschichte werden folgende Lernmethoden eingeübt: Forschungsfragen
formulieren, Informationsmaterial sichten, verstehen und auswerten lernen. Historische Bilder,
Gegenstände, Landkarten und Schaubilder sind u.a. die Quellen, mit denen gearbeitet wird. Außerdem werden außerschulische Lernorte besucht, z.B. Museen und historische Überreste. Das
Schulbuch „Denkmal“ entspricht dem aktuellen Kernlehrplan, der unsere Schülerinnen und Schüler
14
auch auf die Kompetenzen zu begründeten Sach- und Werturteilen hinführt. Die Themen in der
Klasse 6 sind so festgelegt, dass z. B. ein Übergang zum Gymnasium am Ende der Erprobungsstufe
möglich ist.
Aufteilung der Themen auf die Jahrgangsstufen
Jahrgangsstufe
6
Älteste Spuren menschlichen Lebens, alt- und jungsteinzeitliche Lebensformen,
die Hochkultur der Ägypter, die griechische Polis, das Römische Weltreich,
Grundherrschaft und Ständegesellschaft, die mittelalterliche Stadt
Jahrgangsstufe
7
Christen, Juden und Muslime, Europäer und Nicht-Europäer – Entdeckungen und
Jahrgangsstufe
8
Entstehung der USA, Französische Revolution, Revolution in Deutschland
1848/1849 und deutsche Einigung 1871, Industrielle Revolution
Jahrgangsstufe
imperialistische Expansionen, Erster Weltkrieg, erste deutsche Demokra-
9
Jahrgangsstufe
10
Eroberungen, Reformation, Bauernkriege und Dreißigjähriger Krieg
tie – Weimarer Republik mit ihrem Scheitern
Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, Deutschland nach dem Krieg
(1945 – 1961), Geteilte Welt und Kalter Krieg, Wirtschaft und Gesellschaft
in beiden deutschen Staaten, Zusammenbruch des Kommunismus und
Deutsche Einheit
3.2.13 Erdkunde
Der Erdkundeunterricht gehört zu den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern an unserer Schule.
Wir beginnen mit der Orientierung im Umfeld der Schülerinnen und Schüler, indem wir die Schulwege und die Umgebung der Schule erkunden. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von
Sachwissen, sondern auch um die Fertigkeit, sich räumlich zu orientieren, Informationen zu beschaffen und die Urteilskompetenz zu entwickeln.
Beispielhaft für den Unterricht in der Unterstufe sind folgende Themen: Die Entstehung und Auswirkungen des Wetters, die Bedeutung der Landwirtschaft für unser Leben und der Einfluss der
Industrie auf unsere Gesellschaft. Dabei erarbeiten wir den Natur- und Kulturraum in Deutschland
von der Nordseeküste bis in den Alpenraum.
Darauf aufbauend nehmen wir in den oberen Klassenstufen die Welt in den Fokus und erforschen
andere Kontinente, Städte und Wirtschaftsräume und deren Zusammenhänge.
Passend zu verschiedenen Themen bieten Köln und das Umland eine Vielzahl an Erlebnis- und
Erfahrungsräumen für unseren Unterricht. Beispiele hierfür sind das Freilichtmuseum in Kommern
und das Naturgut Ophoven in Leverkusen.
Der Umgang mit neueren Medien, wie beispielsweise dem Computer, gehört für uns zu den
selbstverständlichen Methoden des Erdkundeunterrichts, ebenso wie das Arbeiten mit traditionellem Kartenmaterial, dem Kompass und dem Atlas. So werden die Schülerinnen und Schüler zu
handlungs- und urteilsfähigen Geografen ausgebildet.
15
3.2.14 Politik
Das Fach Politik gehört neben Erdkunde und Geschichte dem Lernbereich Gesellschaftslehre an.
Im Rahmen des Faches Politik sollen die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen (Sachkompetenz,
Methodenkompetenz, Urteilskompetenz, Handlungskompetenz) entwickeln, die sie zu mündigen
Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gesellschaft machen.
Unterrichtsvorhaben für die Klassen 5/6 sind u.a.:

Demokratie in der Schule


Freizeit – und was dann?
Die Sache mit dem Taschengeld

Einkaufsfalle Supermarkt

Ich will mitreden – auch in meiner Gemeinde

Unser täglicher Müll
In den Klassen 7-10 stehen u.a. folgende Unterrichtsvorhaben auf dem Programm:

Bedeutung und Verantwortung der Medien

Einkaufen auf dem Wochenmarkt

Meine Berufswahl – was kann ich, was interessiert mich, was passt zu mir?


Mitreden im Betrieb – aber wie?
Sozialstaat - betrifft mich?!

Wer nicht wählt, gefährdet unsere Demokratie!?

Europa – was hat das mit mir zu tun?
3.2.15 Biologie
Das Fach Biologie wird an unserer Schule ab der 5. Klasse zweistündig unterrichtet. Ab dem 7.
Schuljahr können die Schüler und Schülerinnen im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts, der mit
drei Stunden pro Woche angelegt ist, das Fach Biologie wählen. Durch die Biologie soll den Schülern und Schülerinnen der nachhaltige Umgang mit
und das Leben in der Natur nahe gebracht werden.
Auch die Artenvielfalt des Lebensraums Erde ist Bestandteil des Faches.
So werden vielfältige Unterrichtsgänge in die Natur
durchgeführt und im Unterricht durch naturgetreue
und schülernahe Experimente belebt. Die Schüler und
Schülerinnen sollen die Fähigkeit entwickeln, sich im
Alltag, im Gesellschaftlichen und im Politischen fachlich kompetent mit naturwissenschaftlichen Fragen
auseinander zu setzen.
Wald-Erkundung in Klasse 6
16
Themenbereiche der einzelnen Jahrgangsstufen:
Jahrgang 5/6


Tiere und Pflanzen in unserer Umgebung
Der Mensch: Ernährung, mein Körper, gesundes Leben
Jahrgangsstufe 7/8


Ökosysteme Wald, See, Meer
Kampf gegen Krankheiten
Jahrgangsstufe 9/10




Familie und Verwandtschaft (Genetik)
Evolution
Sexualkunde
Verhaltensforschung
Folgende Kompetenzen werden u.a. in der Biologie vermittelt:
Fachsprache erlernen, das bewusste Wahrnehmen der Natur durch Artenkenntnis in verschiedenen Lebensräumen, Ordnen und Systematisieren, Durchführen und Auswerten biologischer Experimente, Beobachten und Betrachten, Präsentieren, Mikroskopieren und nachhaltiger Umgang mit
der Natur.
3.2.16 Chemie
Die Chemie ist eine naturwissenschaftliche Disziplin, die sich mit den Eigenschaften und Veränderungen der Materie befasst. Ihre Ergebnisse und deren Anwendung haben einen bedeutenden
Einfluss auf den Menschen und seine Umwelt. Nach L. Pauling ist die Chemie „die Lehre von den
Stoffen, von ihrem Aufbau, ihren Eigenschaften und von den Umsetzungen, die andere Stoffe aus
ihnen entstehen lassen.“
Im Chemieunterricht muss deutlich werden, in welchen Bereichen, in welchem Ausmaß und in
welcher Vielfalt sich chemisches Geschehen abspielt, wie es erklärt werden kann und inwieweit wir
selbst chemischen Veränderungen in unserem Organismus, in unserer Umwelt und in unserer
materiellen Existenz unterworfen sind.
Die Fachgruppe Chemie versteht sich als Teil der naturwissenschaftlichen Fächer und unterrichtet
in engem Kontakt mit den Fächern Physik, Biologie und Mathematik.
Es ist unser primäres Anliegen, den Schülerinnen und Schülern eine naturwissenschaftliche Grundbildung im Sinne der scientific literacy zu vermitteln und sie für einen verantwortungsbewussten
Umgang mit Ressourcen im Allgemeinen zu erziehen.
Der Chemieunterricht wird ab Klasse 7 erteilt.
3.2.17 Physik
Die Umwelt der Schülerinnen und Schüler wird zunehmend physikalisch geprägt. Der Physikunterricht bindet die außerschulischen Erfahrungen und Kenntnisse der Jugendlichen in Lernprozesse
ein. Die Schülerinnen und Schüler planen gemeinsam Experimente, führen diese durch und werten
die Ergebnisse aus. Dabei lernen sie physikalische Gesetzmäßigkeiten zu formulieren.
17
Die Schülerinnen und Schüler erwerben insbesondere in der Erprobungsstufe Kenntnisse, die sie
zu einem sicheren Verhalten im Verkehr befähigen.
Das Thema „Energie“ wird vielfältig beleuchtet. So zeigt der Physikunterricht u.a. Möglichkeiten
auf, Energie zu sparen. Er vermittelt Basiswissen zu konventionellen und erneuerbaren Energieformen und soll die Jugendlichen befähigen, später als mündige BürgerInnen konstruktiv an der
Entscheidung über die Energiepolitik mitzuarbeiten.
Die Schülerinnen und Schüler leben in einer von Medien geprägten Umwelt. Durch Schulung im
verantwortlichen Umgang mit den Geräten der Telekommunikation und der Unterhaltungselektronik sollen die Schülerinnen und Schüler neben der Funktion der Geräte auch lernen, gesundheitliche
Beeinträchtigungen
zu
vermeiden.
Außerschulische
Lernorte,
Exkursionen
und
Betriebsbesichtigungen ergänzen den Unterricht.
Physikunterricht wird ab Klasse 5 erteilt.
3.2.18 Wahlpflichtbereich
Das jeweilige Schwerpunktfach wird ab der Klasse 7 das 4. Hauptfach mit 5-6 Kursarbeiten pro
Schuljahr. Es umfasst durchgängig 3 Wochenstunden pro Schuljahr. In den Fächern ihres Schwerpunktes sollen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Neigungen und Begabungen
durch erweiterte und vertiefte Lerninhalte besonders gefördert werden. Jeder Schüler/jede Schülerin muss sich für ein Schwerpunktfach entscheiden. Die Wahl ist dann für die gesamten Jahre bis
zum Ende der 10. Klasse verbindlich.
Der Wahlpflichtbereich umfasst an der EHK zurzeit die folgenden Schwerpunkte:
Schwerpunkt
fremdsprachlich
sozialwissenschaftlich
naturwissenschaftlich-technisch
Schwerpunktfach
(Kursarbeitsfach)

Französisch

Sozialwissenschaften

Biologie

Technik
Französisch
Ziel des Französischunterrichts ist es, den Jugendlichen Kenntnisse über Frankreich, die französischsprachige Welt und die entsprechenden sprachlichen Fähigkeiten zu vermitteln.
Die Unterrichtszeit beträgt wie in der Jahrgangsstufe 6 drei Stunden wöchentlich. Das Fach Französisch im Bereich der Wahlpflicht I verfolgt auf der Basis der gültigen Richtlinien und der Erfordernisse des Kernlehrplanes folgende Ziele:

Entwicklung der kommunikativen Kompetenzen (Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen,
Schreiben)
18

Entwicklung interkultureller Kompetenzen (grundlegendes Orientierungswissen

Verständnis für andere kulturspezifische Denk- und Lebensweisen, Werte und Normen;
Vergleich eigener Sichtweisen, Wertvorstellungen und gesellschaftlicher


Zusammenhänge mit denen frankophoner Kulturen)
Entwicklung methodischer Kompetenzen
Die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 haben die Möglichkeit, das Sprachdiplom „DELF“ zu erwerben, in dem sie Grundkenntnisse der französischen Sprache attestiert bekommen. Dieses
Sprachdiplom ist international anerkannt.
Zur Förderung der sprachlichen Kompetenz und zum Kennenlernen bzw. Erweitern der frankophonen Kultur bieten wir neben dem Unterricht eine dreitägige Kursfahrt in der 9./10. Jahrgangsstufe nach Paris
Veranstaltungen.
an,
Kinobesuche
französischsprachiger
Filme
und
andere
kulturelle
Naturwissenschaften
Biologie ist das Fach des Differenzierungsbereiches „Naturwissenschaften“. Im Zentrum steht das
Leben unter den Perspektiven „Natur, Technik und Umwelt“. Ausgehend von den Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler werden dabei naturwissenschaftliche Denkweisen und Arbeitsmethoden vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit entwickeln, sich im Alltag,
im Gesellschaftlichen und im Politischen fachlich kompetent mit naturwissenschaftlichen Fragen
auseinanderzusetzen.
Zum Verständnis der naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen werden u.a. die folgenden
methodischen Ziele angestrebt:

Selbstständiges Erkennen von Problemen („Fragen an die Natur“)

Beschaffung von Informationen zum Problem

Planung und selbständiges Durchführen von Experimenten zur Klärung der Problemstellung (z.B. Alltagsprodukte auf ihren PH- Wert testen, Bodenproben untersuchen)

Auswertung der Versuchsergebnisse bzw. der gesammelten Daten.
Die inhaltlichen Schwerpunkte werden so ausgewählt, dass sie auf dem aktuellen naturwissenschaftlichen Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler aufbauen, sich aber mit den Themen im
regulären Fachunterricht nicht überschneiden. Dabei werden auch die Interessenlagen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.
Sozialwissenschaften
Die Sozialwissenschaften bestehen aus drei Fachbereichen:


Politikwissenschaft
Soziologie

Berufswissenschaften.
Das Fach Sozialwissenschaften beschäftigt sich mit gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen
und rechtlichen Strukturen, Problemen und Problemlösungen unseres Zusammenlebens. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei in den Klassen 7/8 in den Lebensbereichen, die für die Altersstu-
19
fe im Alltag erfahrbar sind und sich auf den Erlebnisraum dieser Schüler/innen beziehen. Er verschiebt sich in den Klassen 9/10 zugunsten der Vorbereitung auf zukünftige Lebensbereiche. Ziel
des Unterrichts ist es, die Schüler/innen zu befähigen, mit Verantwortungsbewusstsein für sich
selbst und andere zu übernehmen.
Technik
Technik ist aus den Lebensbereichen Berufswelt, Freizeit und Öffentlichkeit nicht mehr wegzudenken. Aus diesen Lebenssituationen ergeben sich für den Technikunterricht 4 Perspektiven:

Die praktische Arbeit (z.B. Sägen, Löten usw.)


Theoretische Hintergründe wie etwa Werkstoffkunde
Beurteilen und Bewerten von technischen Verfahren (z.B. Entwicklung eines Produkts)

Berufswahl (etwa eigene Neigungen und Eignungen den Zukunftsaussichten gegenüberstellen)
Folgende Themen werden u.a. behandelt: Holzarbeiten, Löten, technisches Zeichnen, Metallarbeiten, Kunststoffarbeiten, Elektrotechnik, Elektronik, Getriebe und Motor, Einfach- und Mehrfachfertigung, Automatisierung von Arbeitsabläufen, Transport- und Verkehrsmittel, Verkehrsanlagen,
Verkehrssysteme, Versorgung mit elektrischer Energie, Entsorgung, Energie und Maschine, Information und Kommunikation.
Individuelle Förderung
3.3
Im Rahmen der individuellen Förderung sollen SchülerInnen gemäß ihren individuellen Fähigkeiten gefördert oder gefordert werden.
Die EHK bietet folgende Fördermaßnahmen an:

Einsatz eines Online-Diagnose-Tests zur Ermittlung des Förderbedarfs in Deutsch und Mathe (ab Klasse 5)

Förderunterricht in Klasse 5 und 6 in kleinen Gruppen im Ganztag


Ergänzungsstunden in Klasse 5 – 10
Förderbüro für Klasse 8 – 10

Spezielle Sprachförderung (s. 4.3)

Leseclub


Hausaufgabenbetreuung mit Unterstützung von AWO-Mitarbeitern in Klasse 5–7
Differenzierungsmaßnahmen im Fachunterricht

„Lernen lernen“ am Anfang der Klasse 5 durch die Klassenlehrer

Soziales Training in Klasse 5
20
3.4
Leistungsbewertung und Qualitätssicherung
Leistungsmessung und Leistungsbewertung im Unterricht beziehen sich auf erworbene Kompetenzen. Kontinuierliche Beobachtung des Lernens und der individuellen Lernfortschritte bilden
zusammen mit der Feststellung der Lernergebnisse die Grundlage für die Leistungsbewertung.
Die Leistungsfeststellung bezieht sich auf alle Kompetenzbereiche eines Faches.
Die Feststellung des Lernfortschritts erfolgt durch die Beobachtung der Schüler/innen und durch
mündliche, schriftliche und andere fachspezifische Lernkontrollen. Die Grundsätze der Leistungsbewertung müssen den Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten erläutert
werden.
In Lernkontrollen sind die Anforderungsbereiche „Reproduzieren“, „Zusammenhänge herstellen“
und „Verallgemeinern und Reflektieren“ angemessen zu berücksichtigen.
Die Zahl der bewerteten schriftlichen Lernkontrollen legt die Fachkonferenz auf der Grundlage der
Vorgaben der APO-SI (Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I) fest.
Die Bewertung mündlicher und anderer fachspezifischer Leistungen umfasst die Qualität und die
Kontinuität der Beiträge in allen Kompetenzbereichen eines Faches.
Fachbezogene Einzelheiten regelt die jeweilige Fachkonferenz.
Im Zusammenhang mit der Leistungsbewertung ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus (z. B. Benachrichtigung wegen Leistungsabfall oder wegen nicht gemachter Hausaufgaben)
unverzichtbar. Regelmäßige Gespräche und der Austausch von Informationen unter den Fachkolleginnen und -kollegen, z.B. auf Fachkonferenzen bzw. im persönlichen Gespräch, sichern die Qualität.
3.4
Konzept zum gebundenen Ganztag
Unsere Schule als Lebensraum
Die Elly-Heuss-Knapp-Schule gehört zu den ersten gebundenen Ganztagsrealschulen in KölnMülheim. Seit 2010 bauen wir fortlaufend den Ganztag auf. Derzeit sind die Jahrgangsstufen 5 bis
8 integriert.
Zusammen mit unserer Schülerschaft, dem Lehrerkollegium, den Eltern und insbesondere unserem Kooperationspartner AWO (Arbeiterwohlfahrt in Köln) entwickeln wir fortlaufend die Gestaltung unseres Ganztages. Der regelmäßige Austausch findet am „Runden Tisch“ statt. An dieser
Stelle tauschen wir Erfahrungen aus, sammeln Wünsche, besprechen und planen zukünftige Neuerungen.
Bezüglich der Finanzierung haben wir uns für die Kapitalisierung („Geld statt Stellen“) entschieden.
Das bedeutet, dass wir der AWO den gesamten Betrag zur Verfügung stellen und gemeinsam die
Verwendung vereinbaren.
21
Unser Ziel ist eine altersgerechte Bildung, die sich an der Lebenswelt der Kinder orientiert. Wir
möchten, dass die Kinder sich wohlfühlen, Freude am kompetenzorientierten Lernen und Spaß am
gemeinschaftlichen Leben haben.
Die folgenden Wochenübersichten veranschaulichen das Ganztags-Konzept:
Die aktuelle Wochenübersicht der Klassen 5 und 6:
1.
8.00-8.45
2.
8.50-9.35
9.35-9.50
3.
9.55-10.40
4.
10.45-11.30
11.30-11.45
5.
11.50-12.35
6.
12.40-13.25
7.
13.25-14.10
8.
14.15-15.00
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Deutsch
Englisch
Englisch
Erdkunde
Deutsch
Musik
Erdkunde
Politik
Freitag
Praktische
Philosophie
Praktische
Philosophie
PAUSE
Biologie
Sport
Mathe
Kunst
Musik
Mathe
Sport
Mathe
Kunst
Deutsch
Erdkunde
Deutsch
Ergänzung
Biologie
Geschichte
PAUSE
Politik
Deutsch
Mittagspause
Förder/ForderGruppen
Geschichte
AGs
LERNZEIT
Mittwoch
Wahlpflichtfach
Wahlpflichtfach
PAUSE
Donnerstag
Freitag
Englisch
Mathe
Geschichte
Englisch
Die aktuelle Wochenübersicht der Klassen 7 und 8:
1.
8.00-8.45
2.
8.50-9.35
9.35-9.50
3.
9.55-10.40
4.
10.45-11.30
11.30-11.45
5.
11.50-12.35
6.
12.40-13.25
7.
13.25-14.10
8.
14.15-15.00
Montag
Dienstag
Deutsch
Englisch
Deutsch
Politik
Wahlpflichtfach
Sport
Mathe
Mathe
Sport
Mathe
Praktische
Philosophie
Praktische
Philosophie
Deutsch
Politik
PAUSE
Chemie
Geschichte
Deutsch
Biologie
Mittagspause
Englisch
Erdkunde
Lernzeit
Chemie
Physik
Kunst
22
3.5
Beratung
Was ist Beratung?
Beratungstätigkeit in der Schule ist wie das Unterrichten, Erziehen und Beurteilen, die Aufgabe
aller Lehrerinnen und Lehrer. Darüber hinaus verfügt die EHK über ein erweitertes Beratungsangebot. Im Beratungsteam arbeiten unter anderem die Sozialarbeiterin, die Beratungslehrerin, die auf
die Berufsberatung spezialisierten Lehrerinnen und externe Berater, wie zum Beispiel die Berufsberaterin zusammen. Das Beratungsteam wird beispielsweise erweitert durch das Streitschlichterteam und die sogenannten Buddys.
Grundlagen der Beratung
Schulberatung kann nur als Angebot verstanden werden. Grundlegende Prinzipien der Beratung
sind die Vertraulichkeit und die Orientierung an den Entwicklungsmöglichkeiten des Ratsuchenden. Die Schulberatung dient der Verbesserung der Bildungschancen durch Orientierungs- und
Entscheidungshilfen. Beratungsanlässe sind beispielsweise schulisches Lernen, Laufbahnfragen,
zwischenmenschliche Konflikte und Verhaltensprobleme.
Aufgaben der Beratung
Die Schulberatung hat die Aufgabe dem Ratsuchenden seine Möglichkeiten in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung und Bildungs- und Ausbildungsperspektiven transparent zu machen und ihm
bei der Verfolgung seiner Ziele Hilfestellung zu bieten.
Beratungswege
23
Was kann Beratung nicht leisten?
Die Schulberatung übernimmt keine Fachberatung oder Therapie. Bei Bedarf stellt sie aber den
Kontakt zu Fachberatungsstellen her und/oder begleitet den Ratsuchenden zu diesen Fachberatungsstellen. Schulberatung bietet zwar eine professionelle Hilfestellung, aber sie kann den Ratsuchenden nicht zwingen diese Hilfe auch anzunehmen.
Wer berät?
Schulsozialpädagogin, Beratungslehrerin, Schulleitung, SV-Lehrerin, Referendarsberatung, Elly- Fit,
Schullaufbahnberatung und Berufszielfindung, Klassenlehrer, Mediatoren
Externe Stellen: Schulpolizei, Jugendamt, Schulpsychologischer Dienst, sonstige Stellen, Berufsberater
Wer wird beraten?

Schüler oder Schülergruppen mit Lernproblemen, mit Problemen im sozialen Bereich, mit
Problemen im emotionalen Bereich

Schüler, die einen Schulwechsel vollziehen wollen oder müssen und Schüler, die eine
Schullaufbahn beziehungsweise eine Beratung zur Berufszielfindung benötigen


Eltern, die in ihrer Aufgabe als Erzieher ihres Kindes Unterstützung suchen
Lehrer, die sich mit den oben genannten Beratungsgruppen zum Wohle ihrer Schüler austauschen oder selbst einmal Beratungsbedarf haben
4 Besondere Programme und Konzepte
4.1
Das buddY Programm
„buddY“ ist englisch und heißt übersetzt Freund oder Kumpel.
„buddY“ ist ein bundesweites Schulprogramm, das auf 'peer-groupeducation' fußt und von dem Credo „Voneinander, Füreinander und
Miteinander“ geleitet wird. Durch das buddY-Prinzip soll Schule für alle
Beteiligten als Lebensraum erfahrbar werden. Ziel ist, dass die Schüler
aktiv die Schulkultur mitbestimmen. Seit 2011 ist das buddY-Programm
offizieller Teil des Erziehungskonzepts an der EHK.
Intention des Programms ist es, das soziale Klima der Schule nachhaltig
zu stärken, Gewalt vorzubeugen und für die Entstehung einer Atmo-
Das buddY-Logo
sphäre der Achtsamkeit zu sorgen.
Bei buddY machen Schüler Schule. Sie beteiligen sich an der Gestaltung von Unterricht und Schulleben. Dabei setzen sie ihre individuellen Fähigkeiten ein, erleben Selbstwirksamkeit und erfahren,
dass ihr Handeln positive Konsequenzen auf den Lebensraum Schule hat. Durch die Partizipation
werden sie in die Lage versetzt, selbstständig Aufgaben zu bewältigen und Konflikte zu lösen. Das
24
macht stark und steigert das Selbstwertgefühl. Gleichzeitig wird eine Identifikation geschaffen,
„die Schule“ wird zu „ihrer Schule“.
Das buddy-Programm verbessert nach und nach das Klassen- und Schulklima sowie das Lernverhalten der Schüler. Es verbindet Schüler, Schule und Lehrer.
BuddY an der EHK:

Angebot einer Arbeitsgemeinschaft in Stufe 8 für interessierte, kreative & motivierte
Schüler, die sich zum „BuddY“ ausbilden lassen: Nach erfolgreicher Teilnahme an der AG,
erhalten die ausgebildeten Buddys ein Zertifikat. In den Klassen 9 und 10 sind sie dann als
Buddys an der Schule tätig und übernehmen bspw. folgende Aufgaben: Als Lernhelfer, Paten oder Mentoren unterstützen sie Kinder in den unteren Jahrgängen.

Bei Streitigkeiten mischen sich die Buddys aktiv und ausgleichend ein. Buddys engagieren
sich für die Schaffung verschiedener Angebote zur Verbesserung des Lernklimas (z.B.
Spiele- oder Sport-AG).

An der EHK findet einmal jährlich ein Buddy-Aktionstag zu einem bestimmten Thema
(bspw.“Saubere Schule“) statt, der von allen an der Schule tätigen BuddYs mit vorbereitet
und gestaltet wird.

Die BuddYs sind durch regelmäßige Treffen mit der Schülervertretung sowie der Schulsozialpädagogin vernetzt. So soll langfristig ein von allen getragenes gutes Lern-, und Arbeitsklima entstehen.
4.2
EllyFit³ – Gesunde Schule
Gesundheit gilt als Voraussetzung für das individuelle Wohlbefinden und ist ein Schlüssel für die
soziale Teilhabe. Ziel des EllyFit³ Teams ist es, den Schülerinnen und Schülern eine gesunde,
selbstachtende Lebensentwicklung zu ermöglichen, um so das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern.
Das Gesundheitsteam setzt sich aus Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern zusammen
und steht in ständiger Rücksprache mit der Lernenden Region Köln. Die Arbeit des Gesundheitsteams basiert auf drei Säulen der Gesundheitserziehung: Ernährung, Bewegung und Stressregulation.
Im Schulalltag werden unter anderem Obstkörbe in den Klassen bereitgestellt, das Trinken im
Unterricht ist ausdrücklich erwünscht, außerdem steht eine Materialbox mit vorgefertigten Motorikspielen zur kognitiven Aktivierung bereit. Das Kioskangebot bietet den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit Kompetenzen für eine gesunde Lebensmittelauswahl am Schulkiosk zu
erwerben. Im Ganztagsprogramm wird für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe fünf und
sechs ein AG-Angebot geschaffen, indem sie gelöst vom alltäglichen Lernen kulturelle, mediale
oder sportliche Erfahrungen sammeln und vertiefen können. So wird Schule nicht nur Lern-, sondern auch Lebensort.
Die Elly-Heuss-Knapp-Realschule und die Lernende Region Köln arbeiten gemeinsam an den im
Konzept konkret beschriebenen, dauerhaften Initiativen und Projekten. Beide Partner verständigen
sich regelmäßig darüber, wie sie die Vorhaben in die Praxis umsetzen.
25
Die Zusammenarbeit zwischen der Elly-Heuss-Knapp-Realschule und der Lernenden Region Köln
soll konstruktiv und ungezwungen entstehen und ständig weiterentwickelt werden. Sie soll sich an
den Möglichkeiten der jeweiligen Beteiligten orientieren.
4.3
Spezielle Sprachförderung
Seit Mai 2014 ist die unsere Schule „QuisS-Schule“(Qualität in sprachheterogenen Schulen). Die
Elly-Heuss-Knapp- Realschule ist somit - nach Aussage der Bezirksregierung Köln - einer der
„Leuchttürme“ in der Kölner Schullandschaft. Gelehrt wird in diesem sprachsensiblen Unterricht
nach „DemeK“-Prinzipien.
Was ist DemeK?
DemeK ist ein von der Bezirksregierung Köln aufgelegtes Konzept zur Entwicklung der Sprachkompetenz aller SchülerInnen.
Sprache ist das Medium und der Schlüssel zum Lernen in allen Fächern. Sprachliche Kompetenzen
bilden eine Voraussetzung für den Schulerfolg und den späteren Berufsweg. In unserer Gesellschaft ist es zunehmend schwieriger geworden „sprachrichtige Vorbilder“ zu finden. Sprachlicher
Input muss so aufgebaut werden, dass die SchülerInnen gute Beispiele (Textmuster) „gehobener
Sprache“ hören, diese oft selber sprechen und dann auch lesen und schreiben. Daher ist das Konzept nicht ausschließlich auf den Deutschunterricht begrenzt, sondern auch auf andere Fächer
übertragbar.
DemeK an unserer Schule
Die in der Erprobungsstufe eingesetzten Lehrer blicken auf eine erfolgreiche, praxisorientierte
Fortbildung zurück. Um die Qualität des gesamten Unterrichts zu verbessern setzen wir folgende
Prinzipien und Methoden des DemeK-Konzepts ein:
Sprachsensibler Deutschunterricht
Viele unserer SchülerInnen beherrschen ein Alltagsdeutsch, das zur mündlichen Kommunikation
ausreicht. „Kann ich Klo?“ Oftmals werden bedeutungstragende Elemente weggelassen, ohne dass
die Verständigung dadurch behindert wird. Allerdings reicht diese Sprache für das schulische Lernen und den späteren beruflichen Lebensweg nicht aus.
Wir LehrerInnen achten daher besonders auf unseren eigenen Sprachgebrauch im Unterricht und
analysieren die Sprachprobleme in Wort und Schrift. Durch eingängige und motivierende Sprachbeispiele entwickeln die SchülerInnen ein besseres Sprachgefühl. Wer oft genug ein richtiges
Sprachbeispiel gehört und nachgesprochen hat, bei dem setzt sich - wie beim natürlichen Spracherwerb - eine interne Regelbildung in Gang.
Chunks und generatives Schreiben ermöglichen den SchülerInnen richtige Sprachstrukturen und
Textmuster einzuüben und schnell sichtbare Lernerfolge zu erzielen. Auch in anderen Fächern ist
26
eine hohe Sprachkompetenz von elementarer Bedeutung. So scheitern viele Schüler nicht an ihren
mathematischen Fähigkeiten, sondern am Verstehen der Aufgabenstellung.
Teamteaching: Um eine intensive und individuelle Förderung der sprachlichen Kompetenzen zu
gewährleisten wird wöchentlich eine Deutschstunde pro Klasse im Team vorbereitet, durchgeführt
und gemeinsam besprochen.
Supervision durch DemeK-Trainer:
DemeK-Trainer betreuen die LehrerInnen, hospitieren im Unterricht und helfen ihnen bei einer
kontinuierlichen Weiterentwicklung des Unterrichts.
Kooperation mit der Universität Köln
Studenten der Universität Köln unterstützen die LehrerInnen im Nachmittagsunterricht und ermöglichen das Arbeiten in Kleinstgruppen.
4.4
Leseclub
Im Jahr 2009 haben wir an unserer Schule einen Leseclub für die Erprobungsstufe eingeführt. Im Vordergrund
steht das
Wecken
der
Lesefreude. Alle
Schülerinnen und Schüler können sich regelmäßig
Bücher ausleihen.
Unser Leseclub, der einmal die Woche stattfindet,
bietet viele verschiedene Aktivitäten rund ums Lesen.
Wir lesen, lesen vor, spielen, puzzeln, setzen uns kreativ mit unseren Lieblingsbüchern auseinander und
analysieren kritisch Buchverfilmungen.
Im Leseclub
Ein typischer Nachmittag im Lese- und Medienclub
beginnt mit dem Zusammenkommen der Mitglieder und einer Vorleserunde vom Clubbetreuer.
Danach bilden sich Gruppen, die dann rund ums Thema „Buch“ lesen, schreiben und Kreatives
produzieren. Jedes Mitglied führt einen Lesepass, in dem die gelesenen Bücher eingetragen und
bewertet werden. Die Ausarbeitungen (z.B. Buchbewertungen; Filmkritiken) werden immer wieder
auf der Schulhomepage publiziert.
27
4.5
Klassenfahrten
Das Klassenfahrtkonzept sieht folgende Fahrten verpflichtend oder optional vor:
Klassenstufen
Kurzbeschreibung
Zielsetzung
Dauer
Kosten
Fahrt in der Stufe 5 Natur- und Umwelterziehung
oder 6 in ein Jugendwaldheim
Verantwortung für die Natur übernehmen, Teamarbeit erleben
3-5
Tage
Max. 100 €
Sprachreise nach
Landeskunde, Kultur und
England/London in Sehenswürdigkeiten kennenKlasse 7(optional)
lernen
Sprachförderung, Landeskunde
1-2
Tage
ca. 100 €
Klassenfahrt in
Stufe 8(optional)
Mit der Klasse abgestimmtes
Ziel. Kultureller, sprachlicher
oder sportlicher Schwerpunkt
Festigung der Klassengemeinschaft
ca. 3
Tage
ca.100 €
Fahrt der Wahlpflichtkurse
in Stufe 9

3-5
Tage
ca.150-200 €



WP Französisch: Paris

(Frankreich)
WP Biologie: Das Ökosys- 
tem Meer kennenlernen
(z.B. Deutsche Küste)
WP Sozial-wissenschaften:
Berlin

WP Technik: Studienreise
zum Thema Technik

Sprachförderung, Landes-kunde
und französische Kultur
Naturschutz
Berlin als Hauptstadt der BRD
und als Schwerpunkt der Europa, Weltgeschichte
Technik als Bestandteil unseres
Lebens erfahren
Studienfahrt in
Stufe 10
Die Klasse sucht das Ziel gemeinsam mit der Klassenleitung aus.
Mittelpunkt einer Unterrichtsreihe
gemeinsamer Abschluss
des Schullebens
ca.5-7
Tage
ca.300 Euro
Studienfahrt nach
Auschwitz und
Krakau (optional)
Mit besonderer Nachbereitung
Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Nationalsozialismus,
Deutschland und Polen heute
ca. 4
Tage
ca. 80 Euro
(Finanzielle
Unterstützung
durch „Die
StiftungErinnern“)
28
Medienkonzept
4.6
Das Ziel unseres Medienkonzeptes ist es, Lernen mit Medien systematisch in Lernprozesse zu integrieren. Schülerinnen und Schüler erwerben so Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Herausforderungen in einer von Medien beeinflussten Welt gerecht zu werden.
Dazu gehört auch das kritische Hinterfragen nach dem sinnvollen Einsatz und dem tatsächlichen
Kommunikationswert der neuen Medien.
Entwicklung der Medienkompetenz in den Stufen Klassen 5-10:

Einsatz in Stufe 5 und 6 in den Fächern Mathematik und Englisch im Rahmen des Förderunterrichts im gebundenen Ganztag

Nutzung für fachspezifische Recherche (z.B. Erdkunde) und Vorführung von audiovisuellen
Medien

Projekt: Die Gefahren des Internets und der Handy-Nutzung

Vorbereitung auf die zentrale Abschlussprüfung (Klasse 10) im Fach Mathematik

Ständiges Angebot zur Mitarbeit an der Schulhomepage-Gestaltung
Speziell in den Klassen 8 und 9:

Im Informatikunterricht erlangen die Schüler und Schülerinnen Kompetenzen in den Bereichen Office (Word, Excel und Powerpoint), Hardware/Software und Grafikbearbeitung

Angebot einer weiterführenden Ausbildung in Kooperation mit der „IT-Offensive“ des Projekts „Mülheim2020“zur Erlangung eines europaweit anerkannten Zertifikats im Bereich
EDV
Zur Verfügung stehen ein Computerraum mit 20 Arbeitsplätzen (Internetanbindung, Sicherung vor
Manipulationen, Pädagogisches Netz, Bildschirmübertragung, Interaktion Lehrer/Schüler), ein
interaktives Whiteboard, Laptopwagen mit 16 Laptops mit Internetanbindung und zwei mobile
Beamer.
4.7
Schulhomepage
Eine Schulhomepage gehört wie selbstverständlich zur Darstellung der Schule in der Öffentlichkeit. Außerdem ist sie natürlich eine Informationsplattform für alle direkt Beteiligten, also Schüler,
Eltern und Lehrer. Seit der Einführung unserer Schulhomepage vor über 6 Jahren verfolgt die Informationsarbeit das Konzept, alle an der Gestaltung mitzubeteiligen. Die Mitarbeit kann entweder mit Hilfe einer Homepage-Arbeitsgemeinschaft erfolgen oder direkt aus dem Fachunterricht
entstehen. Dabei sind die Darstellungen der Schulinformationen, Unterrichtsergebnisse und freigestalteten Beiträge eng verbunden mit der Vermittlung und Anwendung von Text- und Bildverarbeitung und Internetsoftware.
Die Schüler lernen Strukturen und Hintergründe der Internetnutzung kennen und werden zu einem kritischen Umgang mit dem Internet angeregt.
Die Gestaltungsarbeit an der Schulhomepage fördert die Medienkompetenz und ist somit ein
wichtiger Baustein im Medienkonzept der Schule.
29
5 Berufswahlvorbereitung/Kooperationen
Konzept zur Berufsorientierung an der Elly-Heuss-Knapp-Realschule
In der für sie recht schwierigen Phase der Pubertät dürfen Jugendliche bei einer so zukunftsbestimmenden Frage wie der Berufswahl nicht alleine gelassen werden. Neben dem Elternhaus muss
auch die Schule hier Mitverantwortung übernehmen und die Schülerinnen und Schüler auf ihrem
Weg ins Berufsleben begleiten. Vor allem im Rahmen des Politik- und Deutschunterrichts werden
Schüler unserer Schule in enger Zusammenarbeit mit der für uns zuständigen Berufsberaterin der
Agentur für Arbeit, Frau Heinen, sowie zahlreichen außerschulischen Partnern auf die Berufswahlentscheidung vorbereitet:
Die Berufsorientierung beginnt bei uns in der Jahrgangsstufe 7 mit einem Projekttag der Mädchen im
Handwerkerinnenhaus Köln. Nach einer kurzen
Berufsinformation gestalten die Mädchen unter Anleitung einer Handwerkerin jeweils ein eigenes Werkstück (z.B. einen Tiffany-Spiegel oder ein ZickzackRegal). Für die Jungen soll es möglichst bald ein vergleichbares Angebot geben.
Von Klasse 7 bis Klasse 10 sollen die Schülerinnen und
Schüler möglichst am Girls`Day bzw. Boys`Day, der
traditionell am letzten Donnerstag im April stattfindet,
Im Handwerkerinnenhaus
teilnehmen. Mädchen und Jungen haben hier die Gelegenheit, eher „geschlechts-untypische“
Berufe kennen zu lernen.
Seit dem Schuljahr 2011/12 führen wir in der 8. Jahrgangsstufe das „BMBF-BOB-Projekt“ (Programm zur „Förderung von Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“) durch. Es umfasst eine zweitägige Potentialanalyse mit einem anschließenden
Auswertungsgespräch sowie zwei Werkstattwochen, in denen die Schülerinnen und Schüler in
„Werkstätten“ theoretische und praxisnahe Einblicke in
drei Berufsfelder erhalten. Dieses Projekt wird ab dem
Schuljahr 2014/15 durch KAboA (Kein Abschluss ohne
Anschluss) abgelöst.
In Zusammenhang mit dem „BMBF-BOB-Projekt“ findet ein 1. Besuch im Berufsinformationszentrum, BIZ,
statt. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler die für
sie zuständige Berufsberaterin, Frau Heinen, kennen
und recherchieren unter ihrer Anleitung zu den in den
Werkstattwochen angebotenen Berufsfeldern.
DB-Betriebsbesichtigung im Deutzer Feld
30
Im 2. Schulhalbjahr beginnt in den Klassen 8 ebenfalls, unter Anleitung des Klassen- oder Politiklehrers, die Planung und Vorbereitung des dreiwöchigen Betriebspraktikums in der Klasse 9. Hierzu gibt es für alle Klassen 8 einen Praktikumsvorbereitungstag in der Sozialpädagogische
Beratungsstelle für Berufsanfänger (SpBB).
Die Elly-Heuss-Knapp-Realschule kooperiert seit 2009 mit der Deutschen Bahn. Die DB ist das
größte europäische Verkehrsunternehmen und einer der größten Arbeitgeber Deutschlands, der in
über 25 Berufen ausbildet. Unser Ansprechpartner ist Herr Strauch, Leiter des Werkes DB Regio
NRW in Köln-Deutz. Aufgabe des Werkes ist die Instandhaltung der Züge im Regionalverkehr
NRW.
Im Rahmen dieser Kooperation haben alle Klassen 8 in den letzten Jahren eine Betriebsbesichtigung dieses Werkes vorgenommen. Neben der Möglichkeit der Betriebsbesichtigung, Praktikumsplatzangeboten und der Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche ermöglicht uns die
DB die Teilnahme an interessanten Projekten und finanziert unsere Berufswahlpässe.
In der Jahrgangsstufe 8 wird auch der Berufswahlpass eingeführt. In ihm werden wichtige Ergebnisse auf dem Weg der persönlichen Berufsfindung gesammelt ebenso wie Dokumente, die für
eine Bewerbung wichtig sein könnten.
Das wichtigste Ereignis im Rahmen der Berufsorientierung ist in der Jahrgangsstufe 9 sicher das
dreiwöchige Betriebspraktikum am Ende des 1. Schulhalbjahres. Auf der Grundlage ihrer bisherigen Vorbereitungen sollen die Schülerinnen und Schüler sich nun nach Möglichkeit selbst eine
Praktikumsstelle in Berufen oder Berufsfeldern ihrer Neigung suchen. Die Eltern sollten sie hierbei
aktiv unterstützen.
Nach dem Praktikum gibt es einen weiteren Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ). Die Berufsberaterin informiert zunächst über das duale Ausbildungssystem und darüber, welche weiteren
Schritte auf dem Weg zu einer Ausbildung die Schülerinnen und Schüler nun gehen müssen (Berufswahlfahrplan). Außerdem stellt sie vor, welche Schulen mit welchen Voraussetzungen nach der
10. Klasse besucht werden können.
In zeitlicher Nähe zum Besuch der Schülerinnen und Schüler im BIZ gibt es einen Elternabend für
alle Eltern der Jahrgangsstufe 9, auf dem die Berufsberaterin die Eltern über die gleichen Inhalte
(s.o.) informiert wie zuvor die Schülerinnen und Schüler.
Ein weiteres sich anschließendes Angebot der Berufsberaterin ist die Sprechstunde für die Schülerinnen und Schüler in der Schule an 2 Vormittagen. Hier können kleinere Probleme besprochen
werden. Für ausführlichere Beratungen können Beratungstermine im Büro von Frau Heinen in der
Genovevastraße in Köln-Mülheim vereinbart werden.
Außerhalb des Politik- und/oder Deutschunterrichts werden unsere Schülerinnen und Schüler der
Klassen 9 schon seit vielen Jahren von Herrn Jessat (Barmer GEK) in das Thema Bewerbung eingeführt. In einer Doppelstunde erhalten sie grundlegende Informationen und Tipps für das ab dem
Ende der Klasse 9 anstehende Bewerbungsverfahren.
Wiederholt und vertieft werden die dort erworbenen Kenntnisse in einem eintägigen Workshop
bei der Sparkasse Köln-Bonn. Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf, Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch (angemessene Kleidung eingeschlossen) und Simulation eines Bewerbungsgesprächs stehen auf dem Programm.
31
Alternativ zu diesem Workshop findet zu Beginn des 10. Schuljahres ein Bewerbungstraining mit
einem Vertreter aus der Personalabteilung der DB statt. Hierbei stehen neben den allgemeinen
Informationen zum Bewerbungsverfahren noch die aktuellen Ausbildungsangebote der DB im
Blickpunkt.
Zum Abschluss der Klasse 9 konnten unsere Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren ein so
genanntes Berufsorientierungscamp (BO-Camp) besuchen. Ab dem Schuljahr 2013/14 wird es
hierfür leider keine Gelder mehr geben.
Im Rahmen der Bildungsoffensive Mülheim 2020 haben wir mit dem Projekt BAQ zunächst für
dieses und nächstes Schuljahr zwei zusätzliche Berater bzw. Begleiter für unsere Schülerinnen und
Schüler der Klassen 9 und 10 bekommen. Sie ermöglichen eine intensive Einzelbetreuung für einen Teil der Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der Klasse 10.
Seit Ende 2011 besitzen wir auch ein so genanntes Berufsorientierungsbüro (BOB). Es ist die zentrale Anlaufstelle für alle Maßnahmen der Berufsorientierung. Außerdem gibt es zwei Stunden in
der Woche, in denen interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 dort Unterstützung
durch die Berufswahlkoordinatorin bekommen können. Es geht hier besonders um konkrete Hilfe
bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche sowie um das gemeinsame Anfertigen und Zusammenstellen der persönlichen Bewerbungsunterlagen.
In der Jahrgangsstufe 10 gibt es noch einen eintägigen Workshop zum Thema „Präsentieren“. Es
geht hier um körpersprachliche Signale bei der Selbstpräsentation, z.B. bei einer persönlichen
Vorstellung oder in einem Bewerbungsgespräch.
Im ersten Halbjahr der Klasse 10 lernen die Schülerinnen und Schüler (nach einer grundlegenden
Information durch Frau Heinen in der Schule) auch im Rahmen einer Messe die verschiedenen
Kölner Berufskollegs und ihre jeweiligen Weiterbildungsangebote kennen.
Im Anschluss hält Frau Heinen wiederum eine Sprechstunde in der Schule ab. Sie bemüht sich um
die Vermittlung von Ausbildungsplätzen und gibt evtl. ergänzende Informationen zu den weiterführenden Schulen.
Zwei weitere Angebote kommen wiederum von Herrn Jessat von der GEK. Die Schülerinnen und
Schüler haben die Möglichkeit, bei der GEK einen kaufmännischen Einstellungstest zu trainieren.
Interessierten Schülerinnen und Schülern stellt er außerdem die Einstellungshürde „Assessmentcenter“ vor und führt dazu kleine Trainingseinheiten (z.B. die kurze Vorstellung der eigenen
Person, die Gruppendiskussion) durch.
Ergänzt wird das o.g. Angebot für die Klasse 8-10 durch die Möglichkeit zum Besuch von Ausbildungsmessen, der Teilnahme interessierter Kleingruppen an der jährlichen Infoveranstaltung der
Rheinchemie im Odysseum, einem Besuch der Technik-Differenzierungskurse in einem Maschinenbau-Unternehmen im Rahmen der Projekttage „Erlebnis Maschinenbau“ usw.
Berufsorientierung in der Schule findet in erster Linie im Rahmen des Politik- und Deutschunterrichts statt. Hierzu gehört die Begleitung der zuvor beschriebenen Projekte. Außerdem sind für die
verschiedenen Jahrgangsstufen bestimmte Module vorgesehen, deren Ergebnisse im Berufswahlpass dokumentiert werden.
32
6 Kooperationen
6.1
Deutsche Bahn
Die Elly-Heuss-Knapp-Realschule kooperiert seit 2009
mit der Deutschen Bahn. Die DB ist das größte europäische Verkehrsunternehmen und einer der größten Arbeitgeber Deutschlands, der in über 25 Berufen
ausbildet.
Kooperation mit der Deutschen Bahn
6.2
Karneval
Jedes Jahr finden zwei große Karnevalsfeiern an Weiberfastnacht in der Elly-Heuss-KnappRealschule statt. Die Feier für die 5. bis 7. Klassen ist traditionell in der Turnhalle, die der 8. bis 10.
Klasse im Foyer.
In jedem Jahr gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit Gesang, Tanz, Comedy und vielem mehr.
Teilnahme am Mülheimer Karnevalszug
Seit 2011 ist die Elly-Heuss-Knapp Realschule fester
Bestandteil des Dienstags-Veedels-Zoch in Mülheim.
Ein Organisationsteam, bestehend aus Lehrern, Schülern und Eltern planen den finanziellen Rahmen für
Kostüme und Kamelle. An lustigen Bastelnachmittagen
wird in kreativer Gruppenarbeit das jährlich dem Motto entsprechende Kostüm hergestellt. Ziel ist es, möglichst vielen Schülern das Erlebnis der Schul- und
Veedels – Züge nahe zu bringen, um so unbekannte
kulturelle Horizonte zu erschließen.
Im Mülheimer Dienstagszug
33
6.3
Kölner Zoo
Seit über 12 Jahren findet eine enge Zusammenarbeit zwischen der Elly-Heuss-Knapp-Realschule
und der Kölner Zooschule statt. Hierbei werden curricular auch Großprojekte durchgeführt.
Ein Beispiel für ein Großprojekt war die Teilnahme
2010 am Wettbewerb zum Thema Artenvielfalt. Hierbei wurden Projekte in den Fächern Biologie, Erdkunde
und Technik zum Bereich Artenvielfalt auf Madagaskar
fächer- und jahrgangsstufenübergreifend erarbeitet
und auf einer Veranstaltung mit ca. 300 Leuten im
Kölner Zoo vorgestellt.
Unterricht in der Zooschule
6.4
„Mülheimer Stimmen“
Regelmäßig veröffentlichen unsere Schülerinnen und Schüler interessante Artikel in der lokalen
Zeitung „Mülheimer Stimmen“.
7 Schulleben und Mitwirkung
7.1
Die SV (Schülervertretung)
Die SV vertritt im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule die Rechte der Schülerinnen und Schüler, nimmt deren Interessen wahr und wirkt bei der Gestaltung des schulischen
Lebens mit. Die Interessen und Rechte der Schülerinnen und Schüler werden durch die SV in den
Schulkonferenzen repräsentiert.
Projekte der SV im Schuljahr 2013/2014
•
Fußballturnier der 10er
•
Schüler helfen Schülern (Nachhilfeunterricht)
•
Weihnachten im Schuhkarton – Sammlung für hilfebedürftige Kinder
•
Nikolaus-/Weihnachtsgeschenke für alle Klassen
•
Valentinskarten und Schoko-Äpfel-Verkauf
•
Mitgestaltung der Karnevalsfeier der Stufen 5–7
•
Ostereier Suchaktion der Stufe 5 im Park
•
Kinonachmittage im Rahmen des Ganztages
•
Gesprächskreis zum Sammeln von Wünschen, Anregungen und Kritik
34
•
Gebäudeaufsicht in den Pausen („Schlenderdienst“)
•
Planung eines Elly-T-Shirts
•
und immer ein offenes Ohr für viele Probleme, Streitigkeiten
7.2
Eltern
Innerhalb der Schulgemeinde der EHK ist uns eine
enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den
Eltern sehr wichtig. Insofern ist es selbstverständlich,
Eltern an schulischen Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen zu beteiligen. Die aktive Mitarbeit in den
Gremien der Schule (Klassen- und Schulpflegschaft,
Schulkonferenz, Fachkonferenzen) ist dafür von großer
Bedeutung.
Um einen Austausch der Eltern untereinander auch
außerhalb der Schule zu fördern, hat unsere Schulsozialarbeiterin ein Elterncafé eingerichtet, in dem interessierte Eltern jederzeit herzlich willkommen sind.
7.3
Zusammenarbeit mit den Eltern, hier am Kooperationstag
Förderverein
Im Verein der Freunde und Förderer der Elly-Heuss-Knapp-Schule unterstützen viele Eltern und
Ehemalige die Arbeit der Schule. Die Einrichtung des Computerraumes, die Gestaltung des Foyers,
die Begrünung der Flure sind Beispiele für aktive Zusammenarbeit mit den Eltern.
35
8 Qualitätssicherung und Entwicklung
In einem Schulprogramm werden auf der Grundlage einer Reflexion über die konkreten Lern- und
Arbeitsbedingungen der Schule die pädagogischen Ziele und die daraus abgeleiteten Konsequenzen und Aufgaben beschrieben. Dabei sind immer auch die personellen und sächlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen. Aus diesem Grund muss die Umsetzung des Programms immer wieder
überprüft und fortgeschrieben werden.
Fortbildung
8.1
Der Fortbildungsbedarf der EHK orientiert sich an den Leitsätzen des Schulprogramms und umfasst neben Fortbildungen zu organisatorischen und allgemein pädagogischen Themen auch die
Weiterentwicklung der individuellen fachspezifischen Kompetenzen.
Die Fortbildungsbeauftragten sind für die Bedarfsermittlung, die Planung von Fortbildungen –
besonders die Kooperation mit anderen Schulen, die Organisation der Fortbildungsvarianten (insbesondere von SchiLF), die Auswertung und Vervielfältigung der Ergebnisse und die Bestandsaufnahme über durchgeführte Fortbildungen zuständig.
Steuergruppe
8.2
Mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 wurde eine Steuergruppe gebildet, die mit Unterstützung
von Mühlheim 2020 professionell ausgebildet und begleitet wird. Die Steuergruppe besteht aus
fünf Mitgliedern des Kollegiums und der Schulleitung. Die Steuergruppe sieht sich verantwortlich
für die im Kollegium beschlossenen Schulentwicklungsschwerpunkte und steuert den Schulentwicklungsprozess. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht Handlungsfelder/Handlungsbedarf aufzugreifen und zu benennen, Projekte vorzubereiten und zu begleiten.
Was ist der Mehrwert einer Steuergruppe?

Synergieeffekte nutzen

Schulinterne Qualitätsentwicklungsprozesse (Unterrichtsentwicklung, Organisationsentwicklung) und die eigene Schulentwicklung professionalisieren (professionell beraten und
begleiten)

Kontinuierlich strukturieren, initiieren und begleiten

Koordinieren und planen, aber keine Entscheidungen (überdacht, vorgestellt, abgestimmt)
treffen

Zielfindungsprozesse vorbereiten

den Überblick herzustellen

Setzen realistischer Ziele(kurz, mittel, langfristig)


Transparenz unserer(eurer) Arbeit zu gewährleisten
Mit neuer Besatzung unserem Lebensraum Schule, gemeinsame Identität schaffen.

Gäste sind jeder Zeit willkommen
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