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Sonntag, 11. Januar 2015
Fahrbücherei rollt weiter
Kreissparkassen Soltau und Walsrode spenden 35.000 Euro
DÜSHORN/HEIDEKREIS (mwi).
Sie rollt und rollt und rollt - die Fahrbücherei des Landkreises Heidekreis: Am 31. Mai 1975 - also vor
fast 40 Jahren - startete der Bücherbus zu seiner ersten Tour. Und damit das auch künftig so bleiben
kann, haben die Kreissparkassen
(KSK) Soltau und Walsrode wieder
tief in die Tasche gegriffen: Beide
Geldintsitute steuern 2015 je 17.500
Euro - insgesamt 35.000 Euro - zum
Betrieb der Fahrbücherei bei. Am
vergangenen Mittwoch überrreichten die beiden KSK-Vorstandsvorsitzenden Franz Wienöbst (Soltau)
und Matthias Schröder (Walsrode)
in der Grundschule Düshorn den
symbolischen Spendenscheck an
Landrat Manfred Ostermann.
Die Ludwig-Rahlfs-Schule in Düshorn gehört zu den Stationen des
Bücherbusses, der dort auch am vergangenen Mittwoch vorfuhr - nicht
nur, um zur Scheckübergabe zur
Stelle zu sein, sondern um die Kinder mit Lesestoff zu versorgen. Insgesamt 49 Haltestellen auf den Dörfern des Heidekreises sind es, die die
Fahrbücherei mit Leiterin Antje Engelmann und Karsten Schade regelmäßig ansteuert. Dazu gehören die
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heide kurier
dortigen Kindertagesstätten und
Grundschulen, wo sich die kleine Klientel mit Bilderbüchern oder Lesestoff eindecken kann. „An den weitren Stationen sind es vor allem auch
ältere Leute, die nicht mehr in die
Büchereien der Städte fahren können, die die Ausleihe nutzen. Und
wenn jemand nicht mehr aus der
Wohnung kann und nicht allzu weit
entfernt von der Haltestelle wohnt,
dann bringen wir ihm oder ihr auch
das Buch ins Haus“, berichtete Engelmann. 1.111 Entleiher sind bei der
Fahrbücherei registriert. Die Leserzahl, so die Leiterin, sei aber wesentlich höher: „So leihen einzelne
Nutzer auch für ihre Familie aus. Darüber hinaus haben wir Einrichtungen
als Mitglieder, hinter denen wiederum viele Menschen stehen.“
de es Mitte der 90er Jahre, als die
Fahrbücherei 1994 eingestellt werden sollte und nur noch ein neues
Sparkonzept die Fortführung gewährleisten konnte. Die damalige
Soltauer Bibliothek Waldmühle mit
der angeschlossenen Fahrbücherei
wurde von einer Kreis- zu einer Stadtbücherei, die Fahrbücherei blieb
beim Landkreis. Zwischen 1995 und
1998 wurden fünf Ortsbüchereien mit
ehrenamtlichen Mitarbeitern eröffnet
und der Fahrbücherei angeschlossen. Heute seien es nur sechs von
insgesamt 13 Kommunen, der Gemeindefreie Bezirk Osterheide eingeschlossen, die sich zusammen mit
dem Landkreis an den Kosten für die
Fahrbücherei beteiligten, so Ostermann: „Das führt zu Unmut, weil auch
die Ortschaften der nicht beteiligten
Kommunen angefahren werden. Und
Daß die Fahrbücherei nach fast vier
auch im Kreistag meint man, wer den
Jahrzehnten noch immer besteht, ist
Bücherbus nutzt, soll auch zahlen.“
allerdings keine Selbstverständlichkeit: Nach ersten guten Jahren, in deUnd ums Zahlen geht es am Ende
nen 1983 sogar ein zweites Fahrzeug schließlich immer. Deshalb, so der
angeschafft wurde, wurde es 1990 Landrat, sei der Bücherbus auch imfinanziell zunehmend enger. Im Zu- mer wieder in Frage gestellt worden,
ge von Rationalisierungsmaßnahmen selbst wenn er über die Jahre zu eibefuhr die rollende Bibliothek den ne Institution geworden sei. Für den
Landkreis von 1991 an mit nur noch Landkreis bedeute dies einen Aufeinem Bus. Richtig dramatisch wur- wand von jährlich rund 130.000 Eu-
ro. Dabei flössen 15.000 Euro in die
Anschaffung von Leihmedien,
während die Benzinkosten sich auf
nur rund 2.000 Euro beliefen. Die
Wartungskosten für den mittlerweile
fast 16 Jahre alten Bus schlügen indes mit rund 8.000 Euro zu Buche.
Der hat inzwischen mehr als 219.000
Kilometer auf dem Tacho: „Und wenn
der Bus einmal komplett ausfällt, ist
nicht klar, was dann mit der Fahrbücherei geschieht. Aber das wird
wohl noch einige Zeit dauern“, so der
Landrat. Ohnehin sei die rollende Bibliothek bisher nur über das Sponsoring durch die Kreissparkassen zu
halten gewesen.
Die haben 1999 nicht nur für den
damals neuen und inzwischen in die
Jahre gekommenen Bus gesorgt,
sondern unterstützen die Einrichtung
bereits seit mehr als zehn Jahren.
Dies, so Ostermann, sei gutangelegtes Geld, vor allem auch, um Kinder
in den Ortschaften fürs Lesen zu begeistern.
Ganz in diesem Sinne meinte auch
Wienöbst bei der Scheckübergabe:
„Die Fahrbücherei ist ein Angebot für
die Region, das wir unterstützen. Es
soll gerade auch Kindern erst einmal
den Zugang zur Literatur eröffnen,
und das ist gut.“ Und Schröder: „Förderung der Fahrbücherei ist Förderung der Region. Es ist wichtig, daß
die Leute, vor allem auch junge Menschen, davon profitieren.“
Das fängt „Jahr“ gut an!
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Gospelkonzert
BISPINGEN. Am kommenden Mittwoch, den 14. Januar, lädt die Bispinger St.-Antonius-Kirchengemeinde zum Gemeindenachmittag
ins Gemeindehaus ein. Es wird von
der Fahrradtour 2014 ins Münsterland berichtet. Jung und alt sind dazu willkommen. Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr.
BISPINGEN. In der Bispinger St.Antonius-Kirche gibt am heutigen
Sonntag um 17 Uhr der Gospelchor
Adendorf unter Leitung von Eggo
Fuhrmann ein Konzert. Bereits um 10
Uhr beginnt ein „Dank-, Fürbitt - und
Segensgottesdienst“ für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.
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Kinderbetreuung in der Gemeinde Faßberg
Das bestätigte auch Ines Urspruch,
Leiterin der Düshorner Grundschule:
„Es ist schön, die Bücherei an der
Schule zu haben. Für die Kinder ist
es ein Erlebnis, in der Fahrbücherei
Bücher anzufassen und festzustellen, daß es diese Bücher nicht nur in
der Schule, sondern auch in der Welt
draußen zu vielen verschiedenen
Themen gibt.“
Engelmann schließlich sieht den
Sinn der Fahrbücherei durch diese
erneute Spende der beiden Kreissparkassen bestätigt: „Das ist auch
eine Wertschätzung unserer Arbeit.
Gerade an den Grundschulen zeigt
sich, wie wichtig Bücher sind, wenn
Kinder lesen lernen. Ich kämpfe
Scheckübergabe: (v.l.) Ines Urspruch, Karsten Schade, Antje Engelmann, Matthias Schröder, Manfred Oster- dafür, daß das Buch auch weiter ermann und Franz Wienöbst mit Kindern der 2a der Düshorner Grundschule.
halten bleibt.“
Kirche nimmt Stellung Konfirmationskleidung
WIETZENDORF. Zum ersten Mal
bietet die Kirchengemeinde Wietzendorf einen Basar für Konfirmationsdem Rücken und zum Nachteil der
und Abtanzballkleidung an. Diese
Natur und der in, mit und von ihr lekönnen Interessierte am 16. Januar
benden Menschen durchgeführt werab 14.30 Uhr im Haus der Kirche kauden dürfen.“
fen und verkaufen. Verkäufer bringen
Die Wietzendorfer Kirchengemein- ihre Ware am 15. Januar zwischen
de bietet an, „die Menschen in un- 17.30 und 19 Uhr ins Haus der Kirserem Ort bei ihrem Dialog mit den
Entscheidungsträgern auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen. Wir
sehen eine starke Kraft zur konstruktiven Auseinandersetzung mit
dieser Thematik und allen beteiligten
Akteuren. Wir wünschen uns einen
offenen und fairen Dialog aller InterHERMANNSBURG. Die SPD-Bunessengruppen und Entscheidungsdestagsabgeordnete Kirsten Lühträger und eine Entscheidungsfinmann aus Hermannsburg hat in Zudung im Einklang mit dem Ziel der
sammenhang mit den Diskussionen
Bewahrung der Schöpfung und den
um die Y-Trasse mit dem niederBedürfnissen der Menschen vor Ort.“
sächsischen Wirtschaftsminister Olaf
Lies gesprochen. Hintergrund des
Gespräches war das im Zuge der Planungen angekündigte „Dialogforum
Schiene Nord“, das im Februar seine
Arbeit aufnehmen soll. Vorgesehen
ist bisher ein Teilnehmerkreis von 80
Personen, zehn davon aus Bürgerinitiativen. Diese Platzvergabe wurde
in den vergangenen Wochen kritisiert.
Diskussionen über Y-Trasse und Südlink
WIETZENDORF.
Mit
einer
Stellungnahme hat sich der Kirchenvorstand der Wietzendorfer St.-Jakobi-Gemeinde zu den Planungen
von Y-Trasse und Südlink geäußert.
„Der Vorstand der Evangelisch-lutherischen St.-Jakobi-Kirchengemeinde Wietzendorf nimmt die Sorgen und Ängste vieler Wietzendorfer,
insbesondere der Bockeler Bürgerinnen und Bürger, betreffend der
Pläne zur Y-Bahntrasse und der Südlink-Stromtrasse wahr und teilt sie“,
so das Gremium. „Wir sehen, daß unserem Kirchspiel durch die Durchführung der Trassen erhebliche Belastungen und Einschränkungen entstehen können. Wir sind der Meinung, daß diese Vorhaben nicht auf
Kritik an Dialogforum-Zusammensetzung
Dr. Ayman Bitar referiert in Hermannsburg
HERMANNSBURG. Zu einem kostenlosen Vortrag lädt das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Celle ein: Am
14. Januar spricht Dr. Ayman Bitar
im Gemeindesaal des Rathauses
Hermannsburg zum Thema „Urologie - Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten“. Die Veranstaltung
beginnt um 18 Uhr.
Das Programm gliedert sich in
zwei Teile: Von 18 bis 18.30 Uhr referiert der Urologe und Kinderurologe am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Hermannsburg über
„Vorsorge in der Urologie“, während
er von 19 bis 19.30 Uhr über „Harninkontinenz - mögliche konservative und operative Behandlungen“
informiert.
Dr. Ayman Bitar.
„Wir brauchen eine möglichst breite Beteiligung am Dialogforum. Dabei spielen die Bürgerinitiativen eine
wichtige Rolle“, beschreibt Kirsten
Lühmann ihre Position. Das Gespräch mit Lies sei „sehr konstruktiv“ gewesen. „Ich habe meine Bedenken mitgeteilt, daß die geplante
Zusammensetzung die selbstorganisierten Betroffenen nicht ausreichend
berücksichtigt. Olaf Lies zeigte sich
den Argumenten gegenüber sehr aufgeschlossen und sagte mir zu, die
Verteilung der Plätze noch einmal zu
überprüfen. Lediglich die 40 Kommunalvertreter stünden schon fest.“
Aus ihrer Sicht, so Lühmann, sei es
FASSBERG. Eltern, die für Ihre Kinder ab August einen Kindergarten
oder -krippenplatz in der Gemeinde
Faßberg benötigen, sollten die Voranmeldung bis zum 27. Februar in der
entsprechenden Kindertagesstätte
abgeben. Sollte ein Vormittags- oder
ein Ganztagsplatz benötigt werden,
ist der Anmeldung außerdem eine Bescheinigung des Arbeitgebers beizulegen. In allen drei Faßberger Kindertagesstätten wird im Kindergartenbereich eine Ganztagbetreuung
mit Mittagessen angeboten.
che. Am Freitag müssen dann die Anbieter wieder vor Ort sein, um die Ware persönlich zu verkaufen. Alle Interessierten sind nicht nur zum Basar
eingeladen, sondern auch in das St.Jacobi-Café, das parallel im großen
Für die Betreuung der unter DreiSaal geöffnet ist und Tee, Kaffee sojährigen stehen insgesamt 45 Plätze
wie Torten anbietet. Weitere Infos im
zur Verfügung. Davon werden 15 PlätGemeindebüro unter Ruf (05196) 379.
ze im Ganztagsbereich und 30 Plätze im Vormittagsbereich bereitgestellt.
Platzvergabe prüfen
Medizinischer Vortrag
Die Mädchen und Jungen der Kinderkrippe Poitzen freuen sich auf neue
Spielkameraden, deren Eltern ab dem 1. August das Betreuungsangebot für unter Dreijährige in Anspruch nehmen wollen.
daher möglich, daß die Zahl der Plätze für Bürgerinitiativen noch erhöht
wird. „Zu dem auch von den Kommunalvertretungen angesprochenen
Thema des unabhängigen externen
Sachverstandes wird es keinen gesonderten Etat geben“, so Lühmann
weiter. Sie gehe jedoch davon aus,
daß es, wenn das Gremium im Laufe des Diskussionsprozesses speziellen Informationsbedarf im Einzelfall
feststelle, Möglichkeiten für die Hinzuziehung von Gästen geben werde.
Genaue Informationen seien bei dem
Gespräch des Moderators mit den
Bürgerinitiativen zu erwarten.
„Dieser Termin wird ein wichtiger
Schritt für das Dialogforum sein“, so
Lühmann. „Olaf Lies hat mir gegenüber deutlich gemacht, daß es
ihm wichtig ist, daß möglichst viele
unterschiedliche Sichtweisen in dem
Forum zur Sprache kommen, also
auch Berufstätige und Ruheständler
beiderlei Geschlechtes und möglicherweise mit Familienpflichten. Daß
er dies ernst nimmt, zeigt der Abendtermin. Ich wünsche mir, daß sich
diese Aspekte auch bei der Benennung der Teilnehmenden aus den
Reihen der Bürgerinitiativen widerspiegeln können.“
Die Voranmeldungen und weitere
Informationen erhalten Eltern unter
www.fassberg.de, im Familienbüro
der Gemeinde oder in den entsprechenden Kindertagestätten: in der
evangelischen Michael-Kindertagesstätte (Kindergarten und Kinderkrippe), Hasenheide 58, bei Martina Jeske, Ruf (05055) 447, im DRK-Kinder-
garten „Villa Sonnenschein“, Boelckeweg 2, bei Mareike Rosenthal,
Ruf (05055) 590984, im DRK Kindergarten „Kinnerhus“ in Müden, Salzmoor 2a, bei Cornelia Beyer, Ruf
(05053) 94132 und in der DRK-Kinderkrippe „Schwalbennest“ in Poitzen, Poitzen 11, ebenfalls bei Cornelia Beyer, Ruf (05053) 94132.
Neben der Betreuung in den Kitas
gibt es in der Gemeinde Faßberg auch
ein umfangreiche Betreuungsmöglichkeiten über qualifizierte Tagesmütter. Beide Angebote arbeiten bereits seit Jahren in einer Kooperation
eng zusammen, so daß Eltern auch
in den Kindertagesstätten Informationen über qualifizierte Tagespflegepersonen erhalten können.
Zudem stellen sich die Kindertagestätten und die Tagesmütter in einer Broschüre ausführlich vor. Diese
ist im Familienbüro der Gemeinde
Faßberg erhältlich. Hier erhalten Interessierte, die finantiell nicht gut gestellt sind, auch Informationen zu einer Übernahme des Kindertagesstättenbeitrags aus finanziellen Gründen.
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