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Asylbewerber bestens integriert vom 23.12.14 - Ettringen.info

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Asylbewerber werden gut integriert
Ettringen Mit weiteren 18 Personen ist das Soll der Gemeinde laut Bürgermeister aber erfüllt
VON BARBARA KNOLL
Ettringen Die größte Herausforderung für die Gemeinde Ettringen
war heuer weder eine Hoch- noch
Tiefbaumaßnahme, sondern die
Unterbringung der zahlreichen
Asylbewerber. Bürgermeister Robert Sturm freut es sehr, dass dies
gut gelungen ist, nicht zuletzt dank
des großen Engagements des Vereins „Sole“. 36 Asylbewerber wohnen derzeit in einem ehemaligen
Gasthof in Siebnach und fünf in Ettringen selbst. Bei Redaktionsschluss
zum Jahresrückblick überraschte
Sturm noch mit der Nachricht, dass
ein weiteres lang leer stehendes
Haus in Ettringen umgebaut werden
soll. 18 weitere Asylbewerber vom
Landkreis könnten dort untergebracht werden.
„Alle Asylbewerber sind inzwischen gut in unserer Gemeinde angekommen, engagieren sich auch
mit kleineren Hilfsdiensten. Wenn
jetzt aber noch 18 Personen hinzukommen sollen, hat unsere Gemeinde wirklich ihr Soll erfüllt“, so
Sturm energisch. Ehrenamtliches
Engagement dürfe vom Staat nicht
überstrapaziert werden.
Für Gemeinde und Verkehrsteilnehmer ging jetzt zum Jahresschluss
auch ein lang gehegter Wunsch in
Erfüllung – der Ausbau der dringend sanierungsbedürftigen Staatsstraße 2027 zwischen Hiltenfingen
und Mittelneufnach im Bereich
Forsthofen. „Was lange währte,
wird endlich gut“, bilanzierte der
Bürgermeister. Um die Sicherheit
der Fußgänger und Drahteselfahrer
besorgt, spendiert die Gemeinde
Ettringen der neuen Trasse bis zu
ihrer Flurgrenze zudem einen Gehund Radweg. Geplant ist letztlich
eine durchgängige Strecke für Radfahrer von der Erholungsregion
Stauden bis nach
Schwabmünchen. Die Bushalte in Forsthofen
verbleiben an den
bekannten Standorten gegenüber
der Kapelle. Die
Kosten für den
ersten
Bauab- Robert Sturm
schnitt sind mit
980 000 Euro veranschlagt. Davon
muss 360 000 Euro die Gemeinde
Ettringen schultern. Der Rest wird
mit Zuschüssen des Freistaates Bayern finanziert.
Für 2014 kann Ettringen aber
auch eine gelungene Sanierungsmaßnahme aufweisen – das „klingende“ Mesnerhaus. Blaskapelle
und Liederkranz werden dort ihre
Übungsräume beziehen. Im Frühjahr 2015 soll das Haus feierlich eingeweiht werden.
Sturm wünscht sich weiter, dass
das Seniorenkonzept fortgeschrieben wird. Weitere Hilfen für Senioren sollen diskutiert und umgesetzt
werden. Sehr begrüßt er in diesem
Zusammenhang die Gründung des
Vereins „Dahoim“.
Ein Wunsch an den Landkreis
Unterallgäu gerichtet: der Straßenausbau 2015 zwischen Ettringen
und Hiltenfingen.
Abschließend erwähnt der Bürgermeister noch, dass das neue Baugebiet „Südwest“ im kommenden
Jahr angeboten werden.
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Reisen
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