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Beraten, Informieren und Schulen: Entwicklung in den letzten

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| Dr. Angelika Zegelin|
Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Beraten, Informieren und Schulen:
www.uni-wh.de/pflege
Entwicklung in den letzten Jahren
Dr. Angelika Zegelin
Universität Witten/Herdecke
Institut für Pflegewissenschaft
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Dr. Angelika Zegelin |
Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
International = „Patient Education“
umfassend verstanden als
psychologisch-pädagogische Aktivitäten
der Gesundheitsförderung
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Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Bedarf nimmt zu:
• Chronizität der Erkrankungen
• Ansprüche der Betroffenen
• zunehmende Eigenverantwortung
• Komplexere Beziehungen
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Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Pflegeberufe
•
•
•
•
Größte Berufsgruppe, fast alle Settings
Stete Präsenz und Nähe (Beziehung)
erste Ansprechpartner (ad-hoc-Situation)
Berufsbilder/Ausbildungsgesetze
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Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Theoretische Grundlagen (Auswahl)
• Soziale Unterstützung
• Verlaufskurvenmodell
• Subjektive Gesundheits- und Krankheitstheorie
• Empowerment
• Transtheoretisches Modell
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Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Besonders wichtige theoretische Wurzeln
•
•
•
Selbstmanagement
Gesundheitskompetenz (Health literacy)
Salutogenese
Kohärenzgefühl muss gefördert werden !
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Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Situation in der Pflege
• allmähliche Übernahme
• aber: unstrukturiert, kaum dokumentiert, kaum
Konzepte
• nach außen nicht wahrgenommen
• Hauptproblem: gilt nicht als „richtige“ Arbeit
• Interaktionsarbeit völlig unterbewertet
• Beratung, Information, Schulung
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Dr. Angelika Zegelin |
Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Beispiel: Brustkrebsprojekt
• „Löwenanteil“ der psychosozialen Begleitung,
durchschnittlich eineinhalb Stunden tägliche
Interaktionsarbeit pro Patientin
• Viele kleine, zersplitterte Interaktionen,
emotionale Unterstützung und Informationen
zum Teil handlungsbegleitend
• Ungeplant, weder Zeit noch Raum
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Institut für Pflegewissenschaft
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Pflegeaktivitäten
Telefonische Anmeldung, Begrüßung, Nach-Arzt-Gespräche,
Pflegeanamnese, präoperative Gespräche (Nachtdienst),
Aufwachraum, Warten auf Histologie, Vergleiche mit
anderen Frauen
Verbandwechsel, Nach-Besuchs-Gespräche,
Abklärungsdiagnostik, Nach-Befund-Gespräche, FamilienPartner-Gespräche, Entlassungsgespräch
Koordination: Sanitätshaus, Physiotherapie, Sozialdienst,
Ärztl. Dienst, Seelsorge
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Typisch sind:
• Individualisierung
• Alltagsorientierung
• Verschränkung von Beratung, Information,
Schulung, Moderation
• Mischung einfacher und komplexer Inhalte
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Unendliche Themenvielfalt in der Pflege
• Pflegeinterventionen: Transfer, ThromboseVorbeugung, Gabe von Sondenkost, Augentropfen
geben
• Pflegesituationen managen: Inkontinenz, Sturzgefahr,
Dekubitus
• Krankheitslagen bewältigen: Parkinson,
Herzinsuffizienz, Schlaganfall, Diabetes, NorovirusInfektionen, Demenz
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Aufbauarbeit: Schwerpunkte
•
•
•
•
•
Mikroschulung
Strukturierte Anleitungen
Begleitprogramme für pflegende Angehörige
Beratungskonzeptionen
Information: Gesprächsleitfäden und
Broschürenbewertung (Wittener Liste)
• Qualifizierungsangebote
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Wissenschaftliche Bearbeitung
• noch schwierig, weil kaum Struktur
• Auftrag der Pflege unsichtbar
„machen das nicht alles die Ärzte?“
• Segmentierung im Gesundheitswesen
• Outcomes problematisch
• pädagogische Interventionen nicht beschrieben
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Dr. Angelika Zegelin |
Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Implementierungsüberlegungen
•
•
•
•
Problemsituationen identifizieren
Klientengruppen fokussieren
Konzept entwickeln
Recherche(gibt es schon Material?
Evidenz?)
• Akteure, Finanzen, Beteiligte
• Qualitätsmerkmal
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Dr. Angelika Zegelin |
Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Derzeitiger Arbeitsschwerpunkt: Beratung
• viele Beratungskonzeptionen werden in die Pflege
„gestellt“
• sind oft der Situation nicht angemessen
• jede Profession muss ihre Spezifitäten im Setting
klären
• es fehlen Theorie und Empirie der „interaktiven“
Pflegearbeit
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Dr. Angelika Zegelin |
Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
Neukonzeption Beratung I
• auch einzelne Gespräche können „richtige“
Beratungen sein
• Pflegende haben Beziehung, genießen Vertrauen
• Klienten definieren Situation, suchen sich
Gesprächspartner
• Handlungsbegleitung ist kein Mangel, sondern
Chance
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Dr. Angelika Zegelin |
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Neukonzeption Beratung II
• Erkennen von Beratungsbedarf
• Situationen gestalten, Tätigkeit unterbrechen, sich
zuwenden
• spätere Rückmeldung
• lernen, Grenzen zu ziehen
• Dokumentation
• Entscheidend: Zufriedenheit des Klienten
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Dr. Angelika Zegelin |
Institut für Pflegewissenschaft
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1. Pflegende tragen in allen Bereichen die
(niederschwellige) psychosoziale Begleitung
Kranker und Pflegebedürftiger und ihrer
Familien
2. Gespräche sind Pflegehandlungen
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Dr. Angelika Zegelin |
Institut für Pflegewissenschaft
|Fakultät für / Medizin|
http://www.uni-wh.de/pflege
http://www.patientenedukation.de
zegelin@uni-wh.de
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