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Heimspiel-Info - TG Groß-Karben 1891 eV

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volley-blatt
Ausgabe 11.5 | 10. 01. 2015 | 3. Jahrgang
heimspiel- info nr . 5
das erste spiel der rückrunde in der regionalliga südwest
Mit Schwung in die zweite Saisonhälfte
Nach vier Wochen Weihnachtspause geht es am 10. 01.
endlich weiter für die Volleyballerinnen der TG GroßKarben in der Regionalliga Südwest. Und es kommt
gleich ganz dick: allein im Januar drei Heimspiele und
eine lange Reise zum Auswärtsspiel bei den Maifeld
Volleys in Rheinland-Pfalz. Aus diesem Bundesland
kommt auch der Gegner im ersten Heimspiel der Rückrunde, der ASV Landau. Ein Gegner, der leicht zu unterschätzen ist, denn ihm ist die Hinrunde von vorne bis
hinten misslungen. Nach der Auftaktniederlage gegen
die TG Ende September 2014 bekam er kaum noch ein
Bein an den Boden, blieb bislang ohne jeden Punkt und
steht weit abgeschlagen auf dem letzten Platz der Tabelle.
Ganz anders die TG. Sie ist zwar, nachdem der TSV
Stadecken-Elsheim kurz vor Weihnachten den TV Lebach mit 3 : 2 bezwungen hat, auf Platz fünf der Tabelle
abgerutscht, hat jedoch nur einen Punkt weniger als die
beiden Teams unmittelbar vor ihr, kann also weiter in
der oberen Tabellenhälfte mitmischen.
Voraussetzung ist natürlich ein Sieg gegen den ASV Landau,
und dazu werden die Karbenerinnen diesen Gegner genauso
ernst nehmen müssen wie im Hinspiel, als Landau noch der
Ruf eines zuvor in der Oberliga sehr souveränen Aufsteigers
vorauseilte. Inzwischen geht es für die jungen Pfälzerinnen um
alles oder nichts; Klassenerhalt oder Wiederabstieg. Sie werden also kämpfen bis zum Umfallen, um das Schlimmste zu
vermeiden und die ersten Punkte zu holen.
zehn Punkte Vorsprung. Der ASV Landau bäumte sich zwar
noch einmal auf und verkürzte seinen Rückstand auf sieben
Punkte. Die TGlerinnen aber reagierten prompt, zeigten noch
einmal volle Konzentration
und brachten den Satz deutlich mit 25 : 12 nach Hause.
In Satz drei gerieten die
Gäste anfangs in Rückstand,
bevor eine Aufschlagserie von
Christin Bielig (Foto rechts)
für den Umschwung sorgte.
Aus 5 : 7 wurde rasch 12 : 7.
Danach verkürzte der ASV
bis auf 11 : 14. Jetzt schlug
die Stunde von Johanna Angerstein: Ein Ball genau in die
Lücke der gegnerischen Abwehr, zwei Punkte gegen den
Landauer Block, ein harter
Schmetterball, und es stand
19 : 11. Als anschließend Esra
Bodenstaff noch ein Ass servierte, konnte man glauben,
der Satz sei gelaufen. War er
allerdings noch nicht. Die jungen Spielerinnen des Gastgebers legten ihre Nervosität
ab, auf Karbener Seite gab
es Missverständnisse und
schon schmolz der Vorsprung dahin. Dann unterlief dem ASVTeam ein Fehler, der Karben den 23. Punkt bescherte. Und
zwei Spielzüge später machte Tatjana Schaus den Sack zu:
25 : 17 und 2 : 1 nach Sätzen. Sollte das die Vorentscheidung
sein?
Sie war es nicht. Vielmehr lieferten sich beide Teams im
vierten und entscheidenden Satz ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Die TGlerinnen konnten ihren anfänglichen Vorteil, als die
Gegnerinnen mit den Aufschlägen von Johanna Angerstein
überhaupt nicht zurechtkamen, nicht konservieren und mussten beim 10 : 10 den Ausgleich hinnehmen. Anschließend gelang es keinem Team mehr, mehr als zwei Punkte Vorsprung
herauszuholen. Und nach dem 22 : 22 brauchten die Gäste
Ein verdientes 3 : 1 im Hinspiel
Aber der Kampf zählt ja auch zu den Tugenden der Karbenerinnen, wie sie schon im Hinspiel bewiesen haben. Mit einer
kämpferisch und in vielen Phasen auch spielerisch überzeugenden Leistung hielten sie Ende September den vorjährigen
Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, den ASV Landau,
in Schach und siegten nicht unverdient mit 3 : 1.
Das Spiel, für beide Teams das erste in der neuen Spielklasse, begann ausgeglichen. Erst nach dem Stand von 7 : 6
konnten sich die Gäste aus Karben etwas absetzen und schienen beim Stand von 14 : 7 Oberwasser zu gewinnen. Bis zum
19 : 14 betrug ihr Vorsprung ständig mindestens fünf Punkte,
dann aber ließ die Konzentration etwas nach, das Team der
Gastgeber bekam Auftrieb, näherte sich Punkt für Punkt und
ging schließlich mit 21 : 20 in Führung. Die Karbenerinnen
versuchten dagegenzuhalten, mussten den Satz jedoch mit
22 : 25 abgeben.
Das wollten sie offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Im
zweiten Satz zogen sie schon nach dem 4 : 3 davon und ließen sich nicht mehr bremsen. Beim 17 : 7 hatten sie bereits
Regionalliga Südwest: Tabelle 21. 12. 2014
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Verein
TV Waldgirmes
SSC Bad Vilbel
TSV Stadecken-Elsheim
Eintracht Frankfurt
TG Groß-Karben
TV Lebach
SSC Freisen
Biedenkopf Wetter Volleys
Maifeld Volleys
ASV Landau
Spiele
9
8
9
9
9
8
9
9
8
8
Punkte
22
20
16
16
15
13
12
12
3
0
Sätze
25:11
21:8
22:18
18:15
20:17
18:15
16:17
16:20
6:22
5:24
Bälle
823:685
689:584
847:797
738:698
803:769
722:709
715:663
718:789
533:695
511:710

1
VOLLEY-BLATT Nr. 11.5 | 2014/15
HEIMSPIEL-INFO Nr. 5
auch ein wenig Glück, um den Satz dann doch noch 25 : 23 für
sich zu entscheiden. Entsprechend vorsichtig formuliert war
die Bilanz, die Karbens Trainer Willi Frey nach dem Spiel zog:
»Das hätte auch andersherum ausgehen können.« Bleibt zu
hoffen, dass es das im Rückspiel nicht tut.
Heimniederlage in fremder Halle
Vor ihrem bislang letzten Heimspiel am 13. 12. 2014 waren de
Volleyballerinnen der TG Groß-Karben vom Pech verfolgt. Erst
wurde am Freitagmittag bekannt, dass »ihre« Halle, die Großsporthalle der Karbener Kurt-Schumacher-Schule, weiterhin
wegen akuter Probleme mit der Heizung geschlossen bleiben
musste. Dann folgte am Freitagabend ein kurzes Aufatmen,
als feststand, dass sie ihr Heimspiel am Samstag im benachbarten Dortelweil austragen können. Und schließlich gab es
doch kein Happy End, sondern eine 1 : 3-Niederlage (22 : 25,
25 : 19, 20 : 25, 18 : 25) gegen den neuen Tabellenführer TV
Waldgirmes. Das Team von Trainer Willi Frey lieferte zwar, wie
TG-Vorsitzender Martin Menn anschließend meinte, ein »Superspiel« ab, aber es fehlte nach den Turbulenzen im Vorfeld
doch das letzte Quäntchen Konzentration und auch Glück.
Um das Spiel in der neuen Sporthalle der Europäischen
Schule Rhein-Main nicht zum Auswärtsspiel zu machen, hatten die Volleyballerinnen und ihr Verein in den 24 Stunden vor
Spielbeginn alles unternommen, um Fans und Zuschauer via
Homepage, facebook und Aushänge nach Dortelweil zu lotsen. Das ist ihnen auch ganz
gut gelungen. Der harte Kern
der Fans war ohnehin vor Ort
und sorgte für den gewohnten
akustischen Rückhalt, und
im Laufe des Spiels fanden
mehr als hundert Zuschauer
den Weg in die Nachbarstadt. Auch wenn sie zum Teil
stehen mussten, weil die Tribüne nicht ausgezogen werden konnte, werden sie sich
für das Spiel erwärmt haben, denn es fehlte nicht an
Klasse und Spannung. Die
Tatjana Schaus (16) am Netz
beiden Teams waren über
weite Strecken gleich stark,
und mindestens ein 2 : 3 wäre für die Gastgeberinnen erreichbar gewesen.
Ein wenig haben die TGlerinnen den Grundstein für ihre
Niederlage schon im ersten Satz gelegt, als sie vom ersten
Ballwechsel an einem Rückstand hinterherliefen, der sich einfach nicht ganz aufholen ließ. Mit 25 : 22 ging der Satz an den
Gegner.
In Satz zwei das umgekehrte Bild. Die TG startete mit einem Punktgewinn und baute danach ihren Vorsprung aus, erst
langsam, dann immer schneller. Sie profitierte von ihren eigenen Stärken, teils harten, teils geschickt platzierten Angriffsschlägen von Christin Bielig, Esra Bodenstaff, Johanna Angerstein und Tatjana Schaus sowie gewohnt guten Aufschlägen
von Meike Schneider, aber auch von der wachsenden Nervosität der Gegnerinnen, deren Bälle gleich mehrfach im Aus
oder im Netz landeten. Beim Stand von 20 : 9 war der Karbener
Vorsprung auf elf Punkte angewachsen, und der Satzgewinn
schien zum Greifen nah. Dann ein Bruch. Der TV Waldgirmes
erspielte sich acht Punkte in Folge, und schon stand es nur
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www.tg-gross-karben.de
noch 21 : 18. Erst auf der Zielgeraden war die Konzentration
wieder da und die TGlerinnen gewannen den Satz doch recht
deutlich mit 25 : 19.
Im dritten Satz gelang es bis zum 13 : 13 keinem Team davonzuziehen. Danach landeten zwei Bälle der Gastgeberinnen
im Netz, der Schiedsrichter gab einen knappen Ball als gut für
die Gäste und die TG verlor den Anschluss und den Satz mit
20 : 25.
Maren Dümeland (13) bei der Ballannahme
Im vierten Satz liefen die Gastgeberinnen wieder von vornherein einem Rückstand hinterher. Der schien zwar bis zur
Mitte des Satzes noch aufholbar, wuchs aber in der zweiten
Hälfte weiter an, beim 12 : 19 erstmals auf sieben Punkte. Noch
einmal ging ein Ruck durch das Team, das sich so leicht nicht
geschlagen geben wollte, und es konnte bis auf 18 : 22 verkürzen. Der TV Waldgirmes verbuchte jedoch die nächsten drei
Zähler für sich, gewann den Satz mit 25 : 18, damit das Spiel
mit 3 : 1 und stürmte an dem spielfreien SSC Bad Vilbel vorbei
an die Tabellenspitze.
Ihr Kontakt zu uns
Abteilung Volleyball
Dirk und Manuela Müller
Geschwister-Scholl-Straße 12 A
61194 Niddatal
Telefon: 06034 / 93 97 44
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teuflisch gut
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Vertretungsberechtigter Vorstand: Martin Menn (1. Vorsitzender),
Volker Heidrich (2. Vorsitzender) | Registergericht: Amtsgericht
Frankfurt am Main (VR12920), Steuernummer: 16 250 03094,
Finanzamt Friedberg/Hessen
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