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Gemeindebrief - Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus

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Advent 2014
Gemeindebrief
Evangelische
Kirchengemeinde
Neuenhaus
Neue gemeinsame Homepage:
www.ev-kirche-aich-neuenhaus.de
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Gemeindebrief
Heft 2
Evangelische Kirchengemeinde Aich
Neue gemeinsame Homepage:
www.ev-kirche-aich-neuenhaus.de
nachgeschaut
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
4
4
4 Adressen der Evang. Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
Evang. Pfarramt Aich-Neuenhaus I
Mesnerinnen
Evang. Pfarramt Aich-Neuenhaus II
Belegung Gemeindehaus
„Zehntscheuer“ in Aich
Pfarrerin Dr. Dörte Bester,
Pfarrgarten 2, % 5 63 33,
E-Mail: pfarramt.aich-neuenhaus1@elkw.de
Vikar Daniel Mangel
% 9 80 30 00, E-Mail: daniel.mangel@elkw.de
Pfarrerin Stephanie Krause,
Kanalstraße 5, % 53 81,
E-Mail: pfarramt.aich-neuenhaus2@elkw.de
Pfarramtssekretärinnen
in Aich: Rita Wezel
% 5 63 33
Montag und Donnerstag 9–12 Uhr
in Neuenhaus: Sabine Schmid % 53 81
Donnerstag 9–12 Uhr, Gemeinsame E-Mail:
gemeindebuero.aich-neuenhaus@elkw.de
Ortskirchliche Verwaltung
Sabine Achler-Reichert Walter Alber
Christiane Angeli
Sabrina Grieb
Barbara Harrer
Hans-Dieter Hofmann Alexandra Hudelmayer Dr. Sabine Kienzle-Hiemer Gabriele Knappe Erich Krohmer
Elisabeth Mohr
Heidrun Rexin Heinz Schwörer
Walter Wezel
% 95 20 78
% 5 66 88
% 5 68 60
% 93 37 48
% 9 80 39 10
% 5 12 88
% 96 07 47
% 5 10 28
% 5 68 01
% 5 90 63
% 14 55 14
% 8 10 08 22
% 5 05 80
Albanuskirche Aich:
Alexandra Hudelmayer
% 96 07 47
E-Mail: alexandra@hudelmayer.de
Evangelische Kirche Neuenhaus:
Elli Krohmer
% 5 90 63
Hausmeister Kurt Böttger % 97 74 98
E-Mail: kurt-boettger@freenet.de
Kirchenpflegerin
Ulrike Resche, Pfarrgarten 2, % 5 63 33
Bürozeiten: Di. 9–11 Uhr
kirchenpflege.aich-neuenhaus@elkw.de
IBAN: DE38 6115 0020 0048 227948,
BIC: ESSLDE66XXX
Mitarbeiterin in der Kirchenpflege:
Claudia Hofmann, % 5 93 78
Diakoniestation Aich-Erms-Neckartal
Pflegedienstleit. Angelika Jeschke: % 3 28 15
Einsatzleitung Evelyne Eisenhut: % 3 38 17
Verein für kranke u. alte Menschen
in Aich und Neuenhaus
1. Vorsitzende und Besuchsdienst:
Pfarrerin Stephanie Krause
2. Vorsitzende: Pfarrerin Dr. Dörte Bester
Rechnerin: Ulrike Resche % 5 63 33
IBAN: DE74 6115 0020 0048 229434
4
4
4 Inhaltsverzeichnis
angedacht
Zum Geleit: Pfarrerin Stephanie Krause. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
nachgefragt Interview mit Herrn Röse und Herrn Dr. Hantsch. . . . . . . . . . . . 4
angeregt Kirchenmusikalische Zeitreise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
mitgesungen Monatslied / Seelsorgebezirk Vikar Mangel . . . . . . . . . . . . . . . 8
mitgereist Auf den Spuren Martin Luthers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
zusammengewachsen Fusion der Kirchengemeinden – das Logo / Kinderbibelwoche . 10
informiert Kirchensteuer / Brandschutz / Kirchenrenovierung . . . . . . . . . . 12
verabschiedet/vorgestellt Die Ohrwürmer / der Posaunenchor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
mitgemacht Kinderseite. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
mitgefreut/mitgeweint Aus unserer Gemeinde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
mitgemacht Unsere Gemeindekreise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
eingeladen
Veranstaltungen und Termine. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
2
Advent 2014
4
4
4 Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes
die Adventszeit beginnt. Mit welchen
Gefühlen und Erwartungen gehen Sie
hinein? Die Adventszeit ist eine schöne
Zeit, trägt Düfte und Klänge in unsere
Wohnungen und Herzen, Erinnerungen,
Erwartung und Freude gemeinsam mit
den Kindern. Manchem und mancher
von uns mag es bange sein. Wird die
Zeit in diesem Jahr schön sein können?
Ein Mensch wird schmerzlich vermisst.
Werden die Kräfte reichen, alles auch
wirklich schön zu gestalten? Advent –
sind das auch Stress und Hektik und
hoher Anspruch? „Advent“ – das heißt:
„Ankunft“. Wer kommt zu mir? Ist da
ein Gott, der sich an mich erinnert? Ein
Gott, den ich empfangen kann und der
sich von mir empfangen lässt?
Es kommt ein Schiff,
geladen bis an sein höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn, voll Gnaden,
des Vaters ewigs Wort.
Dieses Lied ist eines meiner liebsten
Adventslieder. Es steht im Evangelischen
Gesangbuch (EG 8).
Im Bild führt es uns an die Küsten eines
Landes. Im Land selbst mag in diesen
Zeiten das alltägliche Leben stattfinden.
Es wird gearbeitet und geruht, Handel
getrieben, ehrlich und betrogen, es wird
gekämpft und versöhnt. Das Wesentliche in dieser Zeit geschieht aber an der
Küste. Hier kommt von Übersee etwas
Advent 2014
an, ein Schiff, und das will empfangen
werden.
Was ankommen
will, ist nichts, was
zu Geld oder zu
Waffen gemacht
werden
könnte.
Was ankommen
will, ist Gott selbst
in Seinem Sohn.
Mir hilft dieses Lied
Abstand zu nehmen von meiner
inneren Hektik und
Anspruchsdenken; Abstand von meinen
Sorgen. Was hier geschieht, darauf habe ich keinen Einfluss. Die Kraft, die das
Schiff kommen lässt: „Das Segel ist die
Liebe, der Heilig Geist der Mast“ (Str. 2).
Wie nötig hat die rast- und friedlose, gewalttätige Welt in diesen Tagen die Ankunft dieses Gottes! Sie weiß es wohl
nicht. Das Schiff aber: „Der Anker haft‘
auf Erden, da ist das Schiff an Land“
(Str. 3). Der Gottessohn ist da, teilt ihr
Leben, stirbt ihr Sterben mit, führt in die
Erlösung.
Ich wünsche uns allen eine Adventszeit
voller Düfte und Klänge, Erinnerungen
und Freude, vor allem aber gespannt
und erfüllt in der Erwartung: „Es kommt
ein Schiff, geladen…“ 
Ihre Pfarrerin
Stephanie Krause
3
angedacht
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
nachgefragt
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
4
4
4 Im Gespräch mit Bruno Röse und Dr. Fabian Hantsch,
unseren beiden Organisten
Gemeindebrief: Wie sind Sie zur Orgel
gekommen?
Herr Röse: Die Orgel des Ulmer Müns­
ters hat mich schon in frühen Kindheitstagen beeindruckt. Außerdem stand in
meinem Elternhaus ein Harmonium. Mit
Bruno Röse
72 Jahre, geb. 14.08.1942
Lehre als Kaufmann
7 Jahren habe ich Klavierunterricht erhalten.
Ab meinem 12. Lebensjahr habe ich in der altpietistischen Gemeinde
fast anderthalb Jahrzehnte dreimal wöchentlich die Lieder
auf dem Harmonium begleitet. Mit
15 Jahren war ich Registrant während
der Orgelkonzerte im Ulmer Münster
am Sonntagmorgen, das heißt, ich habe
dem Organisten beim Umblättern und
beim Wechsel der Register geholfen.
Orgel­unterricht habe ich mit 17 Jahren
nur ein halbes Jahr erhalten, da die Arbeit in der elterlichen Firma nicht mehr
Zeit ließ.
Herr Dr. Hantsch: Über den ganz klassischen Weg. Nachdem ich zunächst
Klavierunterricht genommen und während dieser Zeit ein paar Gottesdienste
in der Festhalle Aich auf dem Klavier begleitet hatte, sprach mich der damalige
4
Pfarrer Herr Mildenberger an, ob ich mir
auch vorstellen könne, in der Kirche die
Orgel zu spielen.
Gemeindebrief: Wo sehen Sie Ihre
Stärken und Ihre Schwächen?
Dr. Fabian Hantsch
30 Jahre. Akademischer
Mitarbeiter an der
Universität Stuttgart
Herr Röse: Meine
Stärken sehe ich zum
einen im Spiel klarstrukturierter Choräle.
Dafür brauche ich in
den meisten Fällen
keine Noten. Zum anderen liegt es mir
auch, Orgelstücke zu improvisieren.
Beispielsweise spiele ich manchmal die
Musik zum Eingang oder Ausgang des
Gottesdienstes ohne Vorlage. Meine
Schwäche sehe ich in der Pedalisierung,
also im Einsatz des Pedals. Um hierin sicherer zu sein, hätte ich mehr Orgel­
unterricht gebraucht.
Herr Dr. Hantsch: Ich genieße es, den
Organistendienst als mein Hobby betreiben zu können und nicht berufsmäßig
ausüben zu müssen. Zugleich würde ich
mir aber auch manchmal wünschen,
noch mehr Zeit für das Orgelspielen zu
haben.
Advent 2014
Gemeindebrief: Denken Sie, das Fundament der Zukunft ist die „neue Musik“,
die „alte Musik“ oder eine Mischung?
Herr Röse: Das Fundament wird eine
Mischung sein. Ich selber bin ein Lieb­
haber der alten Musik. Ich denke, dass
als Grundpfeiler das alte Liedgut er­
halten werden sollte. Dieses wurde
glaubensnah geschrieben und vermittelt
diese Intention auch in starkem Maße.
Die neue Musik hat aber auch ihre
Berechtigung. Sie wird sich mit der Zeit
immer mehr durchsetzen, weil die jüngeren Kirchgänger von ihr womöglich
stärker angesprochen werden.
Herr Dr. Hantsch: Wenn es so etwas wie
das Fundament der Musik gibt, dann ist
es sicher kein statisches Gebilde, das
sich nur aus Einflüssen einer Epoche
zusammensetzt. So sah das Fundament
zu der Zeit, wo die heute „alte Musik“
die „neue Musik“ war, ja auch anders
Daten der Neuenhäuser Orgel
Anzahl Register: 23
Anzahl Pfeifen: 680
Länge der größten / kleinsten
Pfeife: 2,50 m / 5 cm
Baujahr: 1974
(Firma Friedrich Weigle
Orgelbau, Echterdingen)
Advent 2014
aus. Welche Musikstile aus unserer Zeit
sich auch in der Zukunft noch bewähren
und Einzug in das Fundament der Musik
kommender Generationen finden werden, wird sich noch zeigen.
Gemeindebrief: Welches Stück geht
Ihnen leicht von der Hand und welches
ist schwierig zu spielen?
Herr Röse: „Lobe den Herrn“ geht fast
von allein. Hingegen spielt sich die
zweite Melodie zu „Die ganze Welt hast
Du uns überlassen“ holprig.
Herr Dr. Hantsch: Das würde ich gar
nicht unbedingt an einem bestimmten
Stück festmachen. Jedes einzelne Stück
erfordert eine entsprechende Vorbereitungs- und Einübezeit, bis es einem
leicht von der Hand respektive vom Fuß
geht. Der erste Schritt ist dabei in jedem
Fall, eventuell vorhandene Knoten im
Kopf zu lösen.

Daten der Aicher Orgel
Anzahl Register: 15
Anzahl Pfeifen: 952
Länge der größten / kleinsten
Pfeife: ca. 2,90 m / 10 cm
Baujahr: 1966/67
(Firma Friedrich Weigle
Orgelbau, Echterdingen)
5
nachgefragt
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
EG 24
„Vom Himmel hoch,
da komm ich her“
(Text und Melodie
von Martin Luther)
EG 36
„Fröhlich soll mein
Herze springen“
(Text von
Paul Gerhardt)
EG 13
„Tochter Zion“
(Melodie von
Georg Friedrich
Händel)
6
Hohes und spätes
Mittelalter
um 1000–1500
Reformation
16. Jahrhundert
EG 515
„Laudato si“
(Text nach
Franz von Assisi)
Konfessionalismus
und Barock
17. Jahrhundert
EG 186
„Vater Unser“
(nach Papst Gregor I.)
Spätantike um
200–600 n. Chr.
4
4
4 Kommen Sie mit auf eine kirchenmusikalische Zeitreise
Pietismus
und Orthodoxie
18. Jahrhundert
angeregt
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
 christliche Kirche ist von Beginn an eine
singende Kirche
 Papst Gregor I. fördert römischen
Kirchengesang
 Gesang durch Chöre und Solisten –
nicht Gemeinde
 Vielfalt des geistlichen Singens in
Handschriften aus Nonnenklöstern
und Bruderschaften übermittelt
 gefühlsbetonte Hymnen der Passionsund Abendmahlsfrömmigkeit
 Lieder aus Volkstum und Brauchtum
 impulsive Singbewegung – auch im
Lied soll biblisches Wort unter dem
Volk lebendig sein
 durch den Buchdruck wird das
Liedgut verbreitet (z. B. Gemeinde­
singbücher, Wittenberg 1529)
 Gemeindegesang im Gottesdienst
gleichberechtigt neben Predigt und
Gebet
 Gemeinde singt einstimmig ohne
Begleitung
 Orgel wird bevorzugtes Begleit­
instrument für Kirchengesang
 Dur und Moll als Tonarten durch­gesetzt,
nicht mehr alte Kirchen­tonarten
 Lebensgefühl geprägt vom 30-jährigen
Krieg – einerseits Vergänglichkeit,
andererseits Lebensfreude
 persönliche Anliegen des Einzelnen in
Liedgut einbezogen
 Höhepunkt der Kirchenmusik in Bachs
Orgelwerken, Kantaten und Passionen
und in Händels Oratorien
 Pietismus breitet sich aus – protestantische Lebenshaltung zeigt vertiefte
Frömmigkeit und tätige Nächstenliebe
 Gebetslieder mit starkem biblischem
Hintergrund entstehen
Advent 2014
EG 428
„Komm in unsre stolze
Welt“
(Text von
Hans von Lehndorff)
EG 455
„Morgenlicht leuchtet“
(Text von Jürgen Henkys
nach dem englischen
„Morning has broken“
von Eleanor Farjeon)
Zusammengestellt von
Sabine Ingelmann
Quelle: Evangelisches
Gesangbuch (EG). Ausgabe
für die Ev. Landeskirche in
Württemberg 1996, Gesangbuchverlag Stuttgart GmbH,
Stuttgart
Advent 2014
19. Jahrhundert
Singbewegung
und Kirchenkampf
20. Jahrhundert
EG 44
„O du fröhliche,
o du selige“
(Text von Johannes
Daniel Falk und
Heinrich Holzschuher)
Neues Lied
und Ökumene
20. Jahrhundert
 einerseits empfindet Aufklärung altes
Liedgut in Form und Inhalt unzeitgemäß
– Lieder werden angepasst, umgedichtet oder durch Neudichtungen ersetzt
 andererseits Kirchenlied als Mittel
angesehen, die Religion zu fördern
 weltliche Musik ist in der Blüte der
Klassik; Kirchenmusik sinkt auf einen
Tiefstand
 in gefühlvollen Fest- und Glaubens­
liedern soll das kirchliche Bekenntnis
aktuell angesprochen werden
 aus neuem Geschichtsbewusstsein wird
altes Liedgut wiederentdeckt, gesammelt und erforscht
 erste Schritte zur Vereinheitlichung des
geistlichen Singens kirchenamtlich
eingeleitet (Eisenacher Entwurf von
1854 mit 150 Kernliedern)
 Auseinandersetzung mit Reformationszeit – Jugend-, Sing- und Orgelbewegung entsteht mit zahlreichen Liederbüchern
 selbst im geistlichen Singen ist kirchliche Haltung gespalten – „Deutsche
Christen“ sind regimekonform, entfernen alttestamentliche Spuren aus
Liedgut; hingegen hält „Bekennende
Kirche“ in Wort und Geist an reformatorischem Liedgut fest
 Streben nach Vereinheitlichung der
Kirchenmusik führt zu „Evangelischem
Gesangbuch“ von 1950, ergänzt durch
landeskirchliche Regionalteile
 nach 1960 Aufbruch in ein vielfältiges
neues Singen gefordert von Kirchen­
tagen, Jugendveranstaltungen, Liedermachern
 Bemühen um zeitgemäße Auslegung
biblischer Texte und Aufnahme welt­
weiter Probleme
 Bewusstsein der Ökumene – geistliche
Lieder anderer Länder, Kirchen,
Kommunitäten (z. B. Taizé)
7
angeregt
EG 482
„Der Mond ist
aufgegangen“
(Text von Matthias
Claudius)
Aufklärung und
Bibelfrömmigkeit
18. Jahrhundert
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
mitgesungen
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
4
4
4 Vorstellung und Einführung des „Monatsliedes“
„Gemeinsam neue Lieder lernen“, diese
Idee steckt hinter den Kirchenjahreszeitund Monatsliedern 2015.
Ein Lied wird in Aich und Neuenhaus
im neuen Jahr immer einige Woche hintereinander im Gottesdienst gesungen
werden – jeweils am Kirchenjahr oder
am Kalendermonat orientiert.
So wollen wir im Laufe des Jahres als
Gemeinde mit einigen neueren Liedern
vertraut werden. Die Lieder stammen
aus dem Evangelischen Gesangbuch
Epiphanias
Passion
Ostern
Pfingsten
Juli
August/September
Oktober
November
Advent/Weihnachten
(EG) oder aus dem kleinen Liederheft
„Wo wir dich loben, wachsen neue
Lieder“ (Wwdl), das im Gottesdienst in
Neuenhaus schon länger im Gebrauch
ist und für die Aicher Kirche jetzt neu
angeschafft wurde.
Wir freuen uns, wenn Sie mit uns
Gottesdienst feiern und singen!

Pfarrerin Dr. Dörte Bester,
und Pfarrerin Stephanie Krause
Christus, dein Licht
In der Stille angekommen
Die Sonne geht auf, Christ ist erstanden
Der Geist von Gott weht, wie der Wind
Aus den Dörfern und aus Städten
Durch das Dunkel hindurch
Wenn das Brot, das wir teilen
Es kommt die Zeit
Das Volk, das noch im Finstern wandelt
Wwdl 11
Wwdl 60
EG 550
EG 556
Wwdl 2
Wwdl 30
Wwdl 86
Wwdl 37
EG 20
4
4
4 Seelsorgebezirk Vikar Mangel
Seit einem halben Jahr ist Herr Vikar
Mangel in der Aicher Kirchengemeinde
tätig. Viele von Ihnen haben ihn inzwischen schon kennengelernt.
Innerhalb der Kirchengemeinde
übernimmt er nun einen eigenen Seelsorgebezirk, in dem er unter anderem
für Geburtstagsbesuche, Taufen und
Bestattungen zuständig ist.
8
Dieser Bezirk wurde durch den Kirchengemeinderat festgelegt. Er umfasst
alle Straßen westlich der Stuttgarter
Straße inklusive der westlichen Straßenseite der Stuttgarter Straße.
Wenn Sie sich über einen Besuch
freuen würden, können Sie sich gerne
bei ihm melden (Tel. 9 80 30 00).
Advent 2014
mitgereist
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
4
4
4 Auf den Spuren Martin Luthers – Gemeindereise der
Evang. Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
Leitung: Pfarrerin Dr. Dörte Bester
vom 17.–19. Juli 2015
Interessante Kulturstätten in Thüringen
und Sachsen-Anhalt verbinden sich mit
dem Leben Martin Luthers und der Geschichte der Reformation: In Eisleben
steht Martin Luthers Geburts- und Sterbehaus, in Mansfeld ist er aufgewachsen, in Erfurt verbrachte er seine ersten
Studienjahre und trat 1505 ins Augustinerkloster ein. 1507 wurde er im Dom
zu Erfurt zum Priester geweiht. Auf der
Wartburg in Eisenach versteckte er sich
als „Junker Jörg“ und übersetzte während dieser Zeit das Neue Testament ins
Deutsche. Wir freuen uns, wenn Sie auf
den Spuren Martin Luthers mitreisen!
Programm:
Freitag, 17.7.2015
5:00 Uhr Abfahrt Aichtal. Fahrt nach Erfurt. Besichtigung des Augustinerklosters
und des Doms St. Marien (geweiht 1182)
mit seinen berühmten Glasfenstern im
Hohen Chor aus
dem 13./14. Jahrhundert. Hotelbezug
Ibis Hotel Erfurt Altstadt für zwei Nächte, Gelegenheit zum
selbständigen Stadtrundgang.
Samstag, 18.7.2015
Abfahrt nach Eis­
leben. Besichtigung
der Petri und Paulkirche, Besuch des
Sterbehauses Luthers. Weiterfahrt nach
Mansfeld mit Besichtigung der Kirche
St. Georgen und des Elternhauses
Luthers. Rückfahrt nach Erfurt, Abend
zur freien Verfügung.
Sonntag, 19.7.2015
Fahrt nach Eisenach, Besuch des Gottesdienstes in der Stadtkirche St. Georg,
anschließend Besichtigung der Wartburg, Rückfahrt ins Aichtal, Rückkehr
gegen 21:00 Uhr.
Leistungen: Fahrt im komfortablen
Fernreisebus, Übernachtung mit Halbpension, Eintrittsgelder und Führungen
laut Programm, Reiserücktrittversicherung.
Programmänderungen aus technischen
Gründen vorbehalten.
Kosten: 320 € pro Person. Einzelzimmerzuschlag: 65 €.
Schüler und Studierende können einen
Antrag auf Zuschuss an die Evang. Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus stellen.
Ihre schriftliche Anmeldung erbitten wir
bis 30. Januar 2015 an das Evangelische
Pfarramt Aich-Neuenhaus I, Pfarrgarten 2,
72631 Aichtal, Telefon 5 63 33, E-Mail:
pfarramt.aich-neuenhaus1@elkw.de.
Ihre Anmeldung wird mit einer Anzahlung von 100 € pro Person auf das
Konto der Evangelischen Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus (IBAN: DE38
6115 0020 0048 227948) verbindlich.

 Lutherstadt Eisleben
Advent 2014
9
zusammengewachsen
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
4
4
4 Eine Kirchengemeinde ab dem 1. Januar 2015
Ein gemeinsames neues Logo
„Zwei in der Fläche gleich große Dreiecke stehen für die beiden Orte, die
durch das Kreuz, Symbol des gemeinsamen Glaubens, miteinander verbunden sind. Zusammen ergeben sie in der
Balance ein Ganzes.
Das Kreuz ist in dynamisch geschwungenen Balken gehalten und kann zusammen mit den beiden Dreiecken auch
als Andeutung eines Engels gesehen
werden. Der Querbalken bildet leicht
nach oben gehobene „Arme“, die die
Ausrichtung auf Gott ebenso anzeigen
wie ein „Herzlich Willkommen“.
Die Anordnung der segelartigen
Dreiecke will weder eine Über- noch eine Nachordnung anzeigen. Sie ist angelehnt an die geografische Lage, und so
kann im Querbalken des Kreuzes auch
die verbindende Aich gesehen werden.
Das Logo verbindet sich zu einer Einheit und ist zugleich nach außen einladend und offen, weist in seiner Wirkung
auch über sich hinaus.
Die Farben Blau und Grün spiegeln
die Natur wider, in die das Aichtal eingebettet ist. Beides sind positiv besetzte
Evangelische
Kirchengemeinde
Aich-Neuenhaus
Farben. Im Volksmund steht Grün für
Hoffnung und Blau für Treue, zentrale
Themen des Glaubens. Grün steht auch
für das Leben und im Blau deutet sich
das Wasser der Taufe an, das die Treue
Gottes zu uns in sich trägt.“
Mit diesen Worten beschreibt der
Graphiker Uli Gutekunst das Logo, das
er im Prozess mit vielen Gesprächen mit
den Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäten aus Aich und Neuenhaus für die neue gemeinsame Evangelische Kirchengemeinde entworfen
hat.
Wir freuen uns über den Prozess des
Zusammenkommens, Einander Kennenlernens, Einander Bereicherns und Aufeinander Zugehens und gehen mit hoffnungsvollen Schritten auf die Fusion der
beiden Kirchengemeinden zu.

Pfarrerin Stephanie Krause
Die neue Kirchengemeinde feiert – feiern Sie mit!
6. Januar 2015
Festgottesdienst, 9:30 Uhr Albanuskirche Aich
Predigt: Dekan Michael Waldmann
18:30 Uhr Konzert Kirche Neuenhaus, „Salaleo – sei herzlich
willkommen“. Melo‘diva goes Afrika mit dem Frauenvocal­
ensemble der Musikschule Unterensingen und Angelika Rau-Cˇulo
10
Advent 2014
4
4
4 Kinderbibelwoche 2014
Vom 29. bis 31. Oktober sangen, beteten und bastelten 44 Mädchen und
Jungen im Alter von vier bis zwölf
Jahren gemeinsam im Evangelischen
Gemeindehaus in Aich.
Zum ersten Mal haben sich die drei
evangelischen Kirchengemeinden im
Aichtal zusammengetan, um mit einem
14-köpfigen Team aus Aich, Grötzingen
und Neuenhaus zur ersten gemeinsamen Kinderbibelwoche (Kibiwo) einzuladen.
„Kommt alle her, halli hallo“ – mit
diesem Lied begannen die Nachmittage.
Ganz römisch wurde dann die Haupt­
figur der Kinderbibelwoche begrüßt:
„Servus Paulus“. Ein Moderator und der
römische Geheimagent Cleverus – ein
besonders cleveres Kerlchen – begleiteten die Kinder an den drei Tagen. Zwei
Theaterszenen und ein Schattenspiel
des Kinderbibelwochenteams ließen die
Erlebnisse des Paulus lebendig werden.
Paulus, ein großer Verfolger der
neuen Christengemeinden im 1. Jahrhundert nach Christus, soll in Damaskus
die Anhänger Jesus Christus‘ in Ketten
legen. Auf dem Weg dorthin erscheint
ihm Jesus in einem hellen Licht. Paulus
erblindet. In Damaskus heilt Hananias,
der ein Christ ist, Paulus‘ Blindheit. Nach
diesem Ereignis richtet Paulus sein Leben auf die Weitergabe des christlichen
Glaubens aus (Tag 1). Außerdem erfahren die Kinder etwas über Paulus‘ Wirken im Gefängnis von Philippi (Tag 2)
und in Korinth (Tag 3). In Bastelaktionen
konnten die Kinder die Geschichten
dann darstellen – zum Beispiel mit
Zuckerkreide leuchtende Bilder malen,
Advent 2014
eine Blumentopftrommel oder ein Monochord aus Holz basteln und eigene
Postkarten mit Moosgummidruck gestalten.
Ihren Abschluss fand die Kinder­
bibelwoche am 2. November in einem
Familiengottesdienst in der Albanuskirche in Aich, der ebenfalls vom gesamten
Kibiwo-Team erarbeitet wurde. Die Kinder der Kibiwo, deren Eltern und auch
andere Gemeindemitglieder machten
sich zusammen mit Paulus und Cleverus
auf eine Schiffsreise. Die Fahrt ging über
das Mittelmeer. Das Ziel war Rom. Dort
sollte Paulus vor ein Gericht gestellt werden. Ein Sturm brach das Schiff entzwei,
aber Gott hatte einen Engel mit seinem
Segen zu Paulus geschickt. Alle wurden
gerettet.
Die Frage vieler Kinder „Wann ist die
nächste Kibiwo?“ zeigte den Mitarbeitenden, dass die Kinder sich schon auf
eine nächste Kibiwo freuen. Und auch
wir Mitarbeiter sehen ihr mit frohen Augen entgegen. Vermutlich erklingt das
Lied „Kommt alle her, halli hallo“ in
zwei Jahren in den Herbstferien wieder.
Und auch dann wieder gemeinsam organisiert von einem gemeinsamen Team
aus allen Aichtaler Evangelischen

Kirchen­gemeinden.
Sabine Ingelmann
11
zusammengewachsen
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
informiert
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
4
4
4 Kapitalerträge und Kirchensteuer
Liebe Leserinnen und Leser,
viele Banken- und Versicherungskunden, Aktionäre oder Mitglieder von
Wohnungsbaugenossenschaften – vermutlich auch Sie – haben in den vergangenen Monaten Post bekommen: Die
Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer
soll ab 2015 direkt von Kreditinstituten,
Versicherungen, Kapitalgesellschaften
oder Genossenschaften (Abzugsverpflichtete) abgeführt werden. Was das
genau bedeutet, darüber möchten wir
Sie gerne informieren.
Das Wichtigste zuerst: Es wird keine
neue Kirchensteuer eingeführt und keine bestehende Kirchensteuer erhöht. Es
ändert sich lediglich das Verfahren, mit
dem die Steuer erhoben wird.
Mit dem neuen Verfahren sind für
Sie also keine neuen oder zusätzlichen
Abgaben verbunden. Kapitalerträge waren schon immer als Einkünfte aus Kapitalvermögen einkommensteuerpflichtig.
Auch die Höhe der Kirchensteuer von
acht Prozent der Lohn- und Einkommensteuer bleibt unverändert. Und Kir-
chensteuer zahlen nur diejenigen, die
über ein eigenes Einkommen verfügen.
Mit Ihrer Kirchensteuer leisten Sie
einen wesentlichen finanziellen Beitrag
dafür, dass die Kirche Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet, dass der christliche Glaube gelebt und weitergegeben
wird. Und Sie unterstützen vielfältige
Hilfsangebote der Diakonie. Dies alles geschieht in den 1.320 evangelischen Kirchengemeinden und den 1.200 diakonischen Einrichtungen der Evangelischen
Landeskirche in Württemberg. Herzlichen

Dank für Ihren Beitrag!
Dr. Martin Kastrup Oberkirchenrat,
Finanzdezernent
Bei allen Fragen zum Thema Kirchensteuer
können Sie sich an das Servicetelefon wenden:
Tel. 0800 713 713 7 (gebührenfrei)
Montag bis Donnerstag:
09:00 bis 11:30 und 14:00 bis 16:00 Uhr
Freitag 09:00 bis 11:30 Uhr
Weitere Informationen:
www. elk-wue.de
www.kirchenfinanzen.de
4
4
4 Unterweisung „Vorbeugender Brandschutz“
Im September 2014 wurden die Gruppenverantwortlichen der Evangelischen
Kirchengemeinde Aich zu einer Unterweisung in das Evangelische Gemeindehaus Zehntscheuer und zur Feuerwehr
Aichtal, Abteilung Aich, eingeladen.
Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben
ist im Gemeindehaus eine vernetzte
Brandrauchmeldeanlage mit InterfaceFunktion neu installiert
worden. Die Teilnehmenden wurden in das
Verhalten im Schadensfall bzw. Brandfall
einge­wiesen.
Diese
sind gut les- und
sichtbar im Foyer und
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Untergeschoss im Gemeindehaus ausgehängt. Des Weiteren erfolgte eine Unterweisung mit tragbarem Feuerlöscher an
einem gasbetriebenen Brandsimulator
(Feuerlöschtrainer). Jede/r Teilnehmer/in
konnte so unter Anleitung einen Feuer­
löscher in Betrieb nehmen und die Wirkung hautnah erleben.
Weitere wichtige Tipps im Umgang
mit Kerzen, Teelichtern, Fettbränden,
Dampf- und Rauchbildung rundeten die
zweistündige Exkursion „Vorbeugender
Brandschutz“ ab.
Herzlichen Dank an die Freiwillige
Feuerwehr Aichtal Abt. Aich für die
Initiative und Durchführung.
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Walter Wezel
Advent 2014
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4 Kirchenrenovierung in Neuenhaus – aktueller Stand
Ein schönes Ereignis war im Sommer
während und nach dem Häfner Dorffest
eine Ausstellung in der Neuenhäuser
Kirche zu ihrer eigenen Geschichte.
In liebevoller Detailarbeit hatte Markus Rabe Informationen und Bilder aus
der Vergangenheit
und Gegenwart zusammengesammelt
und zu einer Ausstellung gestaltet.
Bilder vieler Konfirmanden-Jahrgänge,
auf denen man die
Vorfahren
oder
auch sich selbst finden konnte, waren
genauso dabei wie Informationen über
die Entwicklung „Wie wurde Neuenhaus überhaupt evangelisch?“ und Stationen des Kirchenbaus. Fundstücke
vom Kirchendachboden konnten bestaunt werden, wie ein Stück Stein aus
dem alten Weihwasserbecken aus der
Zeit noch vor der Reformation. Und das
Kreuz und die Tafeln mit den Namen der
Gefallenen und Vermissten aus den
Weltkriegen, die auf dem Dachboden
der Kirche aufbewahrt werden, seit vor
der Kirche der Gedenkstein von der
Stadt Aichtal aufgestellt wurde, waren
einmal wieder zu sehen. Vielen Dank
noch einmal an Markus Rabe für seine
schwungvolle Arbeit!
Advent 2014
Herzlich danken möchten wir ebenfalls Matthias Hirn, Stadtbaumeister der
Stadt Aichtal, der seit diesem Jahr im
Bauausschuss für die Kirchenrenovierung ehrenamtlich mitarbeitet, dessen
Erfahrungen und Wissen für den gesamten Renovierungsprozess von unschätzbarem Wert sind!
Während dieser Artikel geschrieben
wird, läuft nun gerade die Ausschreibung der notwendigen Renovierungs­
arbeiten. Wenn es möglich ist, und auch
die Witterungsverhältnisse es zulassen,
sollen die Arbeiten (Dachstuhl, Chorgewölbe, Emporengeländer, …) im neuen
Jahr beginnen.
Dass dies möglich ist – dazu haben
auch Sie, liebe Gemeindeglieder, beigetragen, durch Ihre Spenden. Am Ende
des Jahres werden wir sehen, welchen
Anteil der Gelder, die noch aufzubringen sind, wir geschafft haben. Schon
jetzt aber danken wir herzlich für die
Großzügigkeit Vieler und für die Verbundenheit mit Ihrem Kirchengebäude
mitten in Neuenhaus.
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Pfarrerin Stephanie Krause
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informiert
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
verabschiedet
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
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4 Der Jugendchor der „Ohrwürmer“ verabschiedet sich
mit einem musikalischen Feuerwerk
50 Jugendliche und junge Erwachsene, viele davon ‚Ohrwürmer‘ der ers­
ten Stunde, waren noch einmal zusammen gekommen, um einen grandiosen Abschied zu feiern.
Das Musical ‚4tausendvierzehn‘ von
uns frei nach der Geschichte ,Hüter der
Erinnerungen‘ von Lois Lowry für die
Bühne entwickelt, bot dazu den perfekten Rahmen. Es erzählt von einer Zukunft, in der die Menschen unter dem
Motto ‚,Einheit, Gleichheit, Sicherheit‘‘
in perfekt organisierten Gemeinschaften
leben. Krankheiten wurden ebenso abgeschafft wie Hunger, Krieg und Tod,
aber auch Farben, Individualität und Gefühle. Nur die Hüter der Erinnerungen
kennen noch die Vergangenheit.
Zusammen mit dem Mädchen Svea,
das zur nächsten Hüterin ausgebildet
wird, tauchten die Zuschauer ein in die
Erinnerungen der alten Welt, voller
Unzulänglichkeiten doch auch voller
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Leidenschaft und Vielfalt, die mit vielen
Lieblingsliedern aus früheren Jugend-Musicals gleichzeitig Erinnerungen waren an
fast 15 Jahre Ohrwurm-Geschichte .
Nicht enden soll unser Engagement
für das Straßenkinderprojekt ’amare‘ in
Brasilien, das nicht zuletzt durch die
Hilfe aus dem Aichtal z. Zt. 450 Kinder
betreut.
Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsingeraktion‘ in Aachen fördert das Projekt mit 20% Zuschlag auf alle Spenden.
Die ‚amare‘ freut sich über jede Einzelspende, aber ganz besonders natürlich über regelmäßige Dauerspenden,
die ein verlässliches Arbeiten möglich
machen auf das Konto:
IBAN: DE32 3905 0000 0000 0002 99
BIC: AACSDE33XXX (Aachen)
Zur Weiterleitung an das Kinderhaus
AMARE, Projekt P33F, Johannes Skorzak.
Mit der Bitte um Spendenbescheinigung
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Advent 2014
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4 Posaunenchor Grötzingen-Aich – was machen die eigentlich
Letztens hat in der Kirche der Posaunenchor gespielt, aber da waren gar nicht
nur Posaunen dabei. Da saßen auch
Trompetenspieler und Hornbläser dabei.
Eigentlich komisch oder?
Da heutzutage die Posaunen eher in
den tieferen Stimmen eingesetzt werden, würde ein reiner „Posaunen“chor
seltsam klingen. Darum gibt es auch die
kleineren Blechblasinstrumente wie
Trompeten und Flügelhörner im Ensemble. Tenorhorn, Waldhorn und Tuba (leider zur Zeit bei uns nicht besetzt) runden den Klang weiter ab, und so entsteht ein Posaunenchor, der quer durch
alle musikalischen Stilrichtungen musizieren kann.
Die Hauptaufgabe des Posaunenchors ist das Begleiten der Gemeinde im
Gottesdienst. Dass dazu natürlich ein
Vorspiel und am Schluss ein Nachspiel
gehören, versteht sich von selbst. Es
wird also Liedmusik (sogenannte Choräle) musiziert und freie Musik, die von
alten Meistern aus dem 15. Jahrhundert
Advent 2014
über Barock und Romantik bis zu aktuellen Pop- und Filmmusikarrangements
reicht.
Der
Posaunenchor besteht im Gegensatz zur Kirchenorgel aus Musikern,
die ihre Instrumente
transportieren können. Das hat den
Vorteil, dass er auch
draußen bei Gottesdiensten, unterm
Weihnachtsbaum, in der Festhalle oder
wo auch immer eine „mobile Kirchenorgel“ benötigt wird, spielen kann.
Damit die Musik auch gut klingt,
wird kräftig geübt. Die Leiter der Nachwuchsspieler, Sandra Greiner und Martin Vorholzer führen die Anfänger mit
viel Fachwissen und Engagement an das
Instrument, die Musik und letztlich an
den Posaunenchor heran. Individuelles
Studium der entsprechenden Stücke zu
Hause trägt dazu bei, dass die Musiker
immer besser werden. Im Posaunenchor
wird unter der langjährigen Leitung von
Markus Stahl jeden Donnerstag um
20:00 Uhr in Grötzingen kräftig geprobt.
„Musizieren zu Gottes Lob und Ehre“ ist das Motto des Posaunenchors. In
der Gemeinschaft, in der weder Alter
noch Beruf noch Herkunft eine Rolle
spielen und in einer Andacht, die jede
Probe abschließt, wird immer wieder der
Sinn des Musizierens deutlich. Durch
Töne und Harmonien verbreitet der Posaunenchor das Wort Gottes.
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Markus Stahl
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vorgestellt
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
mitgemacht
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
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4 Liebe Kinder!
„Süßer die Glocken nie klingen“ heißt es in einem Weihnachtslied – das habt Ihr
bestimmt auch schon einmal gehört, oder? Im Advent und an Weihnachten könnt
ihr fast überall weihnachtliche Musik hören: beim Einkaufen, im Radio und auf dem
Weihnachtsmarkt. Oder was wäre ein Krippenspiel ohne Weihnachtslieder? Dann
kennt Ihr bestimmt auch das Lied, das hier als Lückentext wartet von Euch aus­
gefüllt zu werden. Wenn Ihr selber noch nicht schreiben könnt, findet Ihr sicher
jemanden, der euch beim Ausfüllen hilft.
Viel Spaß beim Singen und Malen wünscht Euch
Sabine Ingelmann.
Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch _______________,
zur _______________ her kommet, in Bethlehems _______________,
und seht, was in dieser hochheiligen _______________
der Vater im _______________ für Freude uns _______________.
O seht in der Krippe im nächtlichen _______________,
seht hier bei des _______________ hell glänzendem _______________
in reinlichen Windeln das himmlische _______________,
viel _______________ und holder, als _______________ es sind.
Quelle: www.malvorlagen-bilder.de
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Advent 2014
angeboten
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
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4 Unsere Gemeindekreise
Wenn nicht anders vermerkt, treffen sich die Gruppen und Kreise im
Gemeindehaus Zehntscheuer
Gottesdienste
Gottesdienst Sonntag 9:30 Uhr Albanuskirche Aich
Gottesdienst Sonntag 10:45 Uhr Evangelische Kirche Neuenhaus
Kinderkirche Sonntag 9:30 Uhr (außer in den Ferien) Albanuskirche Aich
Annalena Wels
annalena.wels@googlemail.com
0 71 58 / 9 50 95 88
Kinderkirche Sonntag 10:45 Uhr Ev. Kirche Neuenhaus (Termine siehe Mitteilungsblatt)
Annegret Scobel
9 77 66 69
Friedensgebet 1x im Monat, donnerstags 19:00 Uhr Ev. Kirche Neuenhaus
Pfarrerin Stephanie Krause
pfarramt.aich-neuenhaus2@elkw.de
53 81
Kirchenmusik
Chor der Albanuskirche Montag 20:00 Uhr
Angelika Stieglitz
07 11 / 76 01 34
Posaunenchor Donnerstag 20:00 Uhr Gemeindehaus Grötzingen
Markus Stahl
moc.stahl@gmx.net
2 22 67
Jungbläserausbildung auf Anfrage
Martin Vorholzer 95 33 72
Sandra Greiner 0 70 24 / 9 67 23 18
Geistliche Abendmusik/Bachkantate 1–2x im Jahr, Chorprojekt Ev. Kirche Neuenhaus
Bruno Röse
5 18 34
Regelmäßig stattfindende Gruppen und Kreise
Frauenkreis Dienstag 14:30 Uhr im Winterhalbjahr
Ruth Federmann
5 16 64
Frauenkreis am Montag 20:00 Uhr 1x im Monat, Gemeindesaal Kanalstraße 5
Petra Voigt
5 62 61
Frauentreff „Auszeit“ Termine siehe Mitteilungsblatt
Andrea Burk
burk-aichtal@t-online.de
96 96 91
Frauentreff Mittwoch 20:00 Uhr, 1x im Monat, Gemeindesaal Kanalstraße 5
Hanne Brenner
5 91 33
Liebenzeller Gemeinschaftsstunde Sonntag 14:00 Uhr
Walter Alber
  info@biolandhof-alber.de
5 66 88
Junger Hauskreis nach Absprache
Rebekka Alber-Skrna
  alber-skrna@web.de
57 02 99
Hauskreis Mittwoch 20:00 Uhr, 1x im Monat
Ulrike Alber
  info@biolandhof-alber.de
5 66 88
Hauskreis nach Absprache Montag 20:00 Uhr bei den Familien zu Hause
Friedhilde Roß
 
5 94 36
Teenkreis für Jungen und Mädchen 12–15 Jahre, Montag 19:00 Uhr
Deborah Alber
deborahalber@web.de
5 66 88
Jungschar für Kinder der 1.– 4. Grundschulklasse in der Grundschule Aich, Montag 14:30 Uhr
Franziska Siedler
franzi.siedler@web.de
5 66 46
Seniorennachmittag jeden 3. Dienstag im Monat 15:00 Uhr
Heidrun Rexin
14 55 14
Seniorennachmittag Donnerstag 14:30 Uhr, 1x im Monat, Gemeindesaal Kanalstraße 5
Gertraud Besch
5 15 16
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Advent 2014
Eltern-Kind-Gruppen
Eltern-Kind-Treff für Kleinkinder monatlich am 2. Mittwoch 14:30 Uhr
Rebekka Alber-Skrna
alber-skrna@web.de
Krabbelgruppe „Zwergenreich“ Donnerstag 9:30 Uhr
Julia Pausch
Erwachsenenbildung
57 02 99
94 87 86
Offener Abend Aichtal 1x im Monat Gemeindehäuser in Aich, Grötzingen u. Neuenhaus im Wechsel
Inge Lore Marte, 5 13 95
Hanne Brenner, 5 91 33
Treff in der Scheuer
Walter Wezel
walter.wezel@gmx.net
5 05 80
Spielerisches Gedächtnistraining Freitag 14:00 Uhr, 3x im Monat, Gemeindesaal Kanalstraße 5
Gertraud Besch
5 15 16
Frauenfrühstück
Marlies Schwemm
marlies.schwemm@web.de
5 90 07
Männer am Morgen Dienstag 9:00 Uhr, Gemeindehäuser in Aich, Grötzingen u. Neuenhaus im Wechsel
Eberhard Keppler, keppler@web.de, 5 10 95
Klaus Czastrau, 5 07 23
Initiativen
Aicher Adventskalender
Andrea Weiler
5weilers@arcor.de
5 03 70
Lebendiger Adventskalender Neuenhaus Tgl. von Mo–Fr im Dezember 17 Uhr, Häfnerbrunnen
Silke Decker
5 08 80
Bastelkreis Mittwoch 14:30 Uhr
Helga Riethmüller
helga.peter.riethmueller@web.de
5 06 43
Sonntagscafé jeden ersten Sonntag im Monat 14:30–17:00 Uhr
Luci Ruoff
luci_ruoff@web.de
5 19 85
Freundeskreis Kinder von Oserany 
Birgit Macht
manfred.macht@t-online.de
5 06 10
Jugend-Mitarbeitertreff  
Dr. Dörte Bester
pfarramt.aich-neuenhaus1@elkw.de
5 63 33
Konfirmandenbegleitung  
Andrea Weiler
5weilers@arcor.de
5 03 70
Konfirmandenbegleitung  
Pfarrerin Stephanie Krause
pfarramt.aich-neuenhaus2@elkw.de
53 81
Besuchsdienst Geburtstag 
Rita Wezel
gemeindebuero.aich-neuenhaus@elkw.de
5 63 33
Besuchsdienst Geburtstag
Waltraud Disterheft
gemeindebuero.aich-neuenhaus@elkw.de
Besuchsdienst Neuzugezogene 
Rita Wezel
  gemeindebuero.aich-neuenhaus@elkw.de
Weltgebetstag 1. Freitag im März 19:30 Uhr
Andrea Weiler
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Advent 2014
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5 63 33
5 03 70
angeboten
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus
01.01.Zentraler Gottesdienst z. Neuen Jahr,
Albanuskirche Aich, 18 Uhr
06.01.Festtag anlässlich des Zusammen­
gehens der Evangelischen Kirchen­
gemeinden Aich und Neuenhaus:
Festgottesdienst Albanuskirche Aich,
9.30 Uhr und Serenade Evang. Kirche
Neuenhaus, 18.30 Uhr
10.01.Weihnachtsbaumsammelaktion, Aich,
ab 12 Uhr
13.01.Männer am Morgen: Mutscheln
würfeln, Neuenhaus, Gemeindesaal,
Kanalstraße 5, 9 Uhr
19./21./23./27./29.01. Ökumenische Bibel­
woche, Ev. und Kath. Kirchengemeinden Aichtal/Harthausen, Gemeindehäuser Aichtal/Harthausen, 20 Uhr
22.01.Friedensgebet, Evangelische Kirche
Neuenhaus, 19 Uhr
23.–25.01. Konfirmandenfreizeit für
Aich-Neuenhaus in E’brechtsweiler
25.01.Ökumenischer Jahresgottesdienst,
Kath. Kirche Grötzingen, 10.30 Uhr
24.02.Mitarbeiterabend Aich-Neuenhaus,
Aich, Gemeindehaus Zehntscheuer
19.30 Uhr
22.03.Gottesdienste mit Feier der Goldenen
und Diamantenen Konfirmation,
Albanuskirche Aich, 9.30 Uhr,
Evang. Kirche Neuenhaus, 10.45 Uhr
02.04.Gottesdienst mit Abendmahl
zum Gründonnerstag,
Evang. Kirche Neuenhaus
03.04.Karfreitagsgottesdienste,
Kirchen Aichtals
04.04.Osternachtfeier mit Tauferinnerung
und Abendmahl,
Evang. Kirche Neuenhaus, 23 Uhr
05.04.Auferstehungsfeier,
Aussegnungshalle Aich, 8 Uhr
05./06.04. Festgottesdienste zu Ostern,
Kirchen Aichtals
18.04.Abendgottesdienst zur Konfirmation
mit Abendmahl,
Albanuskirche Aich, 18 Uhr
19.04.Konfirmation
Albanuskirche Kirche Aich, 10 Uhr
26.04.Konfirmationsfestgottesdienst I
mit Abendmahl,
Evang. Kirche Neuenhaus, 10 Uhr
26.04.Frühjahrsempfang Evang. Kirchen­
gemeinde Aich-Neuenhaus,
Gemeindehaus Zehntscheuer
26.02./05.03./12.03./19.03./26.03. Stille halbe Stunde in der Passionszeit,
03.05.Konfirmationsfestgottesdienst II
Evang. Kirche Neuenhaus, 19 Uhr
mit Abendmahl,
Evang. Kirche Neuenhaus, 10 Uhr
28.02.Ostermarkt, Aich,
Gemeindehaus Zehntscheuer, 14 Uhr
14.05.Gottesdienst beim Himmelfahrts­
allwettervergnügen der FFW,
06.03.Weltgebetstag der Frauen 19.30 Uhr,
Festhalle Aich, 9.30 Uhr
Aich, Gemeindehaus Zehntscheuer
07.03.Altpapiersammlung in Neuenhaus,
im ganzen Ort, ab 9 Uhr
18.03.Frauenfrühstück,
Gemeindehaus Zehntscheuer, 9 Uhr
19.03.Mitgliederversammlung Verein für
kranke und alte Menschen in Aich
und Neuenhaus, Häfnersaal, 16 Uhr
14.05.Ökumenischer Himmelfahrtsgottesdienst, Evang. und Kath. Kirchen­
gemeinden Aichtal/Harthausen,
Bei den sieben Linden, 10.30 Uhr
Tauftermine Aich 18.1., 15.2., 8.3., 5.4.2015
und nach Absprache
Tauftermine Neuenhaus Nach Absprache
Impressum
Herausgegeben von den Ev. Kirchengemeinden Aich (Pfarrgarten 2, 72631 Aichtal) und Neuenhaus (Kanalstraße 5, 72631 Aichtal).
Redaktion: Pfarrerin Dr. Dörte Bester, Silke Decker, Sabine Ingelmann, Birgit Macht, Sabine Schmid, Rita Wezel.
Anschrift der Redaktion: Pfarrgarten 2, 72631 Aichtal, Annahmeschluss von Beiträgen für die nächste Ausgabe 5.Februar.2015.
Hat Ihnen der Gemeindebrief gefallen? Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung. Kennwort: Gemeindebrief.
Satz: Medien.Gestaltung Schweizer, 70794 Filderstadt · Druck: Gemeindebriefdruckerei, 29393 Groß Oesingen
eingeladen
Veranstaltungen und Termine
Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus 2015
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Seele and Geist
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