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11.01.-17.01. - Dekanat Hof

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SonntagsBlatt
des evangelisch-lutherischen
Dek a n a tsbezi rks Hof
Kinder – Vorbilder im Glauben
Andacht zum Wochenspruch von Pfarrer Hans-Christian Glas,
St. Johanneskirche Hof
Kinder haben eine grundsätzliche Neugier allem Neuen gegenüber. Für sie ist die Welt eine große
Spielwiese, auf der sie täglich neue
Abenteuer erleben und neuen interessanten Menschen begegnen. Jede
Begegnung ist spannend und wird
mit großer Freude und Neugier erwartet.
Für Erwachsene verlaufen solche
Begegnungen oft ungewöhnlich,
unerwartet, außerhalb der gewohnten Regeln. Manche Menschen
mögen das und sind schon deshalb
gern in Gesellschaft von Kindern.
Andere versuchen eher, sich solche
Erfahrungen zu ersparen und meiden den Umgang mit den Kleinen.
Schließlich waren sie ja selbst einmal Kinder und haben im Lauf ihres
Lebens schon genug gesehen und
erlebt. Fazit: Kinder sind immer eine
Herausforderung. Weil sie manche
Fragen stellen, die wir nicht gut
beantworten können. Weil sie vieles nicht als gegeben hinnehmen,
sondern nachfragen: Warum ist das
Auf der Suche nach
Annahme
Gedanken zur Jahreslosung von
Jürgen Schöberlein, Diakonie
Hochfranken
Wird man als Diakoniemitarbeiter
um ein Statement zur Jahreslosung
aus der Perspektive der Flüchtlingsberatung gebeten, kommen einem
viele Gedanken in den Sinn:Für
Mitarbeitende von Diakonie und
Caritas sind Bibelworte wie die der
Jahreslosung sowieso Teil des ungeschriebenen Arbeitsvertrags, für
viele sogar ein Grund zur Berufswahl. Außerdem leben und arbeiten
wir in einem Staatenverbund mit
christlich geprägten Werten – in der
Sozialstaatsarchitektur sind Worte
wie diese der Mörtel zwischen den
Ziegeln: Sie halten die tragenden
Steine zusammen.
Dieser Sozialstaat erlaubt Menschen
aus aller Welt in Deutschland Asyl
„schon immer“ so? Muss das wirklich so bleiben? Manchmal werden sie auch sehr
persönlich und gelangen
in Bereiche, über die wir
gar nicht reden wollen.
Wie ist das nun, wenn
Gott es mit Kindern zu
tun bekommt? – Unsere Überlieferungen sind
da eindeutig: Gott und
Kinder passen sehr gut zusammen.
Ich denke dabei nicht nur an ein
Lied aus meiner eigenen Kinderzeit: „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“,
sondern auch an das schöne Kinderevangelium, das oft bei Taufen gelesen wird: Jesus wendet sich gegen
den Willen der verärgerten Jünger
gerade den Kindern zu. Dabei soll
er doch den Jüngern gerade einen
spannenden Vortrag halten über das
Leben und den Glauben. Statt dessen bekommen sie erläutert, dass
sie doch bitteschön ihren Hochmut
ablegen und so wie die Kinder werden sollten. Mehr noch: Jesus rät
zu beantragen und um Schutz zu
bitten. Sie wollen vom Staat angenommen werden. Der kleinste
Teil dieser Menschen (einer von 70,
keine 2%) wurde 2014 als Asylberechtigte anerkannt. Ein etwas größerer Teil (ungefähr ein Drittel) hat
keine Anerkennung erhalten, dafür
wurde ein Schutzgrund anerkannt
– sie dürfen befristet bleiben. Für
fast zwei Drittel (63,7%) ist das
Verfahren in Bearbeitung. Das sind
die Asylbewerber in den Gemeinschafts- und Sammelunterkünften.
Der Staat kümmert sich – um noch
nicht volljährige Alleinreisende ganz
besonders. Diakonie und Caritas
handeln und helfen im Auftrag des
Staates, brauchen jedoch zusätzliche Unterstützung ihrer Kirchen.
Asylbewerber sind Menschen mit
gutem Grund zur Flucht. Sie fliehen
vor Hunger und Armut oder Gewalt
und Perspektivlosigkeit in ihrer Heimat. Sie fliehen dorthin, wo für ihre
Gesundheit oder die ihrer Kinder
den Erwachsenen, so zu werden wie
die Kinder, damit sie überhaupt eine
Chance haben, ins Reich Gottes zu
kommen.
Wünscht sich denn Gott in seinem
Reich lauter Kinder?
Leute, die nicht beim
Tischdecken helfen, ihre
Zimmer nicht aufräumen
und immer wieder Fragen stellen wollen, statt
zuverlässig und widerspruchslos Regeln einzuhalten? – Paulus stellt
sich mit dem Spruch für
diese Woche genau auf
den Standpunkt Jesu: „Welche der
Geist Gottes treibt, die sind Gottes
Kinder“ (Röm 8.14). Das bedeutet:
Wer Glauben leben und erfahren
will, der muss nicht immer vernunftgesteuert genau richtige Entscheidungen treffen, sondern der darf
sich auch einmal treiben lassen von
der Wirkung eines Augenblicks, von
der Stimmung eines Gottesdienstes,
von einem unerwarteten Gespräch.
In diesem kindlichen Sinne wünsche
ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine spannende, überraschende,
geistvolle und im wahrsten Sinne
des Wortes weltoffene Woche!
1. Sonntag nach
Epiphanias
11.1.2015
Nummer 2
Trogen__________________
Wie viel Gier steckt in
mir?
Sonntag, 11. Januar, 9.30 Uhr
Kirche, Kirchstraße 2
Im „Gottesdienst mit Fragezeichen“
nehmen Predigt und Gestaltung jeweils Bezug auf eine Frage. Diesmal:
Wie viel Gier steckt in mir?
Chance auf Heilung oder Linderung
besteht. Sie fliehen, weil sie selbst
Vertriebene sind, einer Minderheit
angehören oder die vermeintlich falsche Hautfarbe oder den falschen
Glauben besitzen.
Doch in der Jahreslosung heißt es
nicht: „Nehmt die Menschen an, wie
Arbeitgeber sie annehmen würden.“
Oder: „Nehmt einander
an, wie Immobilienbesitzer Mieter annehmen". Die
Jahreslosung spricht nicht
zum Staat, sondern spricht
Auf der Flucht, auf der
persönlich an. Adressiert an
Suche nach Annahme,
die Gemeinde, an die Gesind aber noch mehr
meinschaft, an die NachMenschen. Menschen,
barschaft. Kennen wir in
die nicht oder nicht Jürgen Schöberlein unserem nächsten Umfeld
mehr können, was die
Flüchtende (im engeren oder
Leistungsgesellschaft von ihnen weiteren Sinn), die um Annahme
verlangt: Langzeitarbeitslose, psy- ersuchen? Menschen aus dem Auschisch Erkrankte, Opfer von Ge- land oder aus der gesellschaftlichen
walt, Überschuldete, Wohnungslose, Fremde? Wo kann man sie annehHaftentlassene, gesellschaftlich Ab- men und abholen? Wie komme ich
gehängte. Deren Flucht endet oft in mit Ihnen in Kontakt?
Alkohol, Krankheiten, unangepasstem Verhalten oder Isolation und Lassen Sie uns die Türen unseres
Einsamkeit.
Landes und unserer Herzen öffnen,
Annahmeanträge
entgegennehDiesen Menschen geht’s wie den men und großzügiges Bleiberecht
Flüchtlingen aus dem Ausland: Nur gewähren. Nehmt einander an, zu
wer was kann, wird angenommen. Gottes Lob.
Redaktionsanschrift: Evang. Kirchengemeindeamt - SonntagsBlatt des Dekanatsbezirks Hof, Maxplatz 1, 95028 Hof
Telefon 09281/83 09-14 (Silke Baretty-Bley) - Fax 09281/83 09-714 - E-mail: Silke.Peetz.gkv-hof@elkb.de - Internet: www.dekanat-hof.de
&
Joditz
9.30 Gottesdienst, Pfr. Fischer, glz.
Kindergottesdienst.
GemeindeLeben
Gottesdienste
Woche vom 11. bis 17.1.2015
Auferstehungskirche
10.00 Gottesdienst, Präd. Pöllmann,
glz. Kindergottesdienst.
Christuskirche
9.30 Gottesdienst, Pfr. i. R. Beuerle,
15.30 Minigottesdienst, Pfr. Bracker.
Dreieinigkeitskirche
9.30 Gottesdienst mit Trommeleinlage, Pfr. Dinter, glz. Kindergottesdienst.
Hospitalkirche
11.00 Predigtgottesdienst, Pfr. Koller, glz. Kindergottesdienst, 19.00
Hauptgottesdienst, Pfr. Koller, Freitag 19.00 Meditativer Wochenschluss, Pfr. Koller; - Seniorenhaus
am Unteren Tor: Donnerstag 16.00
Gottesdienst, Pfr. Taig; - Zedtwitz:
9.30 Gottesdienst, Pfr. Koller.
St. Johannes
8.00 Predigtgottesdienst,
Hauptgottesdienst.
9.30
Kreuzkirche
9.00 Gottesdienst, Pfr. Grell.
Kautendorf
10.00 Gottesdienst mit Abendmahl;
Pfrin. Knausenberger, glz. Kindergottesdienst.
Konradsreuth
9.00 Gottesdienst, Pfrin. Herrmann,
glz. Kindergottesdienst; - SELA Seniorenhaus: 10.15 Gottesdienst,
Pfrin. Herrmann.
Köditz
10.15 Gottesdienst, Pfr. Grell.
Leupoldsgrün
9.30 Gottesdienst, Pfr. Müller.
Oberkotzau
St. Jakobus: 9.30 Hauptgottesdienst, Pfr. Bracker, glz. Kindergottesdienst; - Piuskapelle: Donnerstag
19.30 Ökumenisches Abendgebet,
Dr. P. Hilter.
Pilgramsreuth
9.00 Gottesdienst, Pfrin. Krüger.
Regnitzlosau
10.00 Gottesdienst mit Abendemahl,
Pfr. Winkler; - Faßmannsreuth: 8.45
Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.
Winkler.
Lutherkirche
09.30 Gottesdienst, 13.30 Jugendgottesdienst.
Rehau
St. Jobst: 9.30 Gottesdienst, Pfr.
Wolf, glz. Kindergottesdienst; - Johanneskirche: 10.00 Kindergottesdienst; - Lutherkirche: 10.00
Gottesdienst, Pfrin. Krüger, Kindergottesdienst, Freitag 19.00 Abendandacht, Fr. Goßler.
St. Michaelis
9.30 Gottesdienst, Pfrin. Jahnel. Haus am Klosterhof: 9.30 Gottesdienst, Lektor Dr. Frisch.
Tauperlitz
9.00 Gottesdienst im Gemeindezentrum, Pfrin. Knausenberger, 10.00
Kindergottesdienst.
Landeskirchliche Gemeinschaft
Bachstr.
17.00 Gemeinschaftsstunde mit
Jahresempfang
Töpen
9.30 Familiengottesdienst, Pfr.
Schneider, glz. Kindergottesdienst;
- Isaar: 10.00 Kindergottesdienst; Münchenreuth: 8.30 Gottesdienst,
Pfr. Schneider.
St. Lorenz
9.30 Gottesdienst im Gemeindehaus.
Landeskirchliche Gemeinschaft,
Poststr.
17.00 Gemeinschaftsstunde, R. Hogh;
Thema: Vater unser im Himmel
Berg
9.30 Gottesdienst mit Kindergottesdienst, Pfr. Zimmermann.
Döhlau
9.00 Gottesdienst, Präd. Pöllmann.
Gattendorf
9.30 Gottesdienst, Pfrin. Schneider.
Trogen
9.30 Gottesdienst mit Fragezeichen
„Wie viel Gier steckt in mir?“, Pfr.
Amarell, glz. Kindergottesdienst.
m
m
Hinweis
Kurzfristige Änderungen sind möglich. Wir bitten um Verständnis!
Dekanat_________________
Malta ist das nächste
Reiseziel
Die Mittelmeerinsel Malta ist das
Ziel einer Reise des evangelischen
Dekanats Hof vom 8. bis 13. April
2015. Auf dem Eiland haben viele Kulturen ihre Spuren hinterlassen. Das Christentum hat eine fast
2000-jährige Geschichte auf Malta.
Der Legende nach hat es im Jahre
60 nach Christus der Apostel Paulus
eingeführt, der nach einem Schiffbruch auf der Insel gestrandet war.
Bei der sechstägigen Reise unter
Leitung von Dekan Günter Saalfrank werden interessante Stätten
auf Malta und der Schwesterinsel
Gozo besucht. Nähere Informationen gibt es beim evangelischen
Dekanat, Telefon 09281 / 8 19 69 0,
e-Mail:dekanat.hof@elkb.de
Kirchturm der Woche: St. Johannes Hof
Hof_____________________
Theologie und Heilkraft der Christrose
Mittwoch, 14. Januar, 19.30 Uhr
Gemeindehaus St. Lorenz,
Lorenzstraße 47
„Es gibt keine Pflanze auf der Welt,
die mit den Heilungsgeschichten des
Evangeliums so eng verbunden ist
wie die Christrose“, sagt unser Referent Dr. Johannes Wilkens. In der
Heilkraft der Pflanze sieht er eine
„Art natürliche Theologie, in der die
Christuskraft steckt“. Der Ärztliche
Direktor der Humboldt-Klinik in Bad
Steben hat sich in seinem neuen
Buch eingehend mit der Christrose
beschäftigt. Darin geht er zurück bis
auf Hippokrates, Paracelsus und Samuel Hahnemann, die bereits deren
Wirkung gerühmt haben.
Wilkens berichtet über die Anwendungsgebiete der Christrose in
neuerer Zeit und nennt unter anderem die Altersheilkunde, Alzheimer,
Schlaganfall, aber auch Krebsleiden.
Ein zweiter Schwerpunkt der Anwendung liegt auf den Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern wie
ADS und ADHS. Wilkens ist Schulmediziner und Theologe, anthroposophischer Arzt, Homöopath und
Buchautor.
Veranstalter des Vortrags ist der
Freundeskreis der Evangelischen
Akademie Tutzing. Leitung: Beate
Franz, Tel. 09281 8 43 19. Eintritt frei.
Unsere herzlichsten
Glückwünsche!
Zum 101. Geburtstag
Elsa Jaeschke.
Zum 96. Geburtstag
Frieda Sperandio.
Zum 95. Geburtstag
Johanna Steingrüber.
Zum 94. Geburtstag
Lisette Grüner; Anna Rudek.
Zum 93. Geburtstag
Max Strößner.
Zum 92. Geburtstag
Therese Mäusbacher.
Zum 91. Geburtstag
Annemarie Börner; Eva Moreth.
Zum 90. Geburtstag
Fritz Brandis; Gerda Püttner.
Zum 85. Geburtstag
Katharina Lutsch; Edith Wittholz.
Zum 80. Geburtstag
Manfred Lippert; Elise Zebisch.
Zum 75. Geburtstag
Dieter Degenkolb; Edeltraud Haselmann; Erika Kern; Waldemar Kleine;
Herbert Spörl; Elisabeth Vogel Anneliese Wittwer.
Zum 70. Geburtstag
Karin Eigemann, Feilitzsch; Norbert
Goßler; Regina Köppel.
Besondere Termine
für Senioren
(Auswahl)
Dienstag, 13. Januar
Hof - Seniorentreff ABS St. Lorenz: 15 Uhr „Menschenskinder"
- Lesung mit Musik mit Ursula
Büttner-Schödel und Monika Orlamünder.
Berg - Luthersaal: 14 Uhr Seniorennachmittag.
Donnerstag, 15. Januar
Hof – Gemeindehaus Gabelsbergerstr. 66: 14.30 Uhr Seniorenkreis Hospital und St. Johannes: Gebetsnachmittag zur
Allianzgebetswoche.
Impressum: SonntagsBlatt des evang.-luth. Dekanatsbezirks Hof, Herausgeber: Dekan Günter Saalfrank für das evang.-luth. Dekanat Hof, Maxplatz 6, 95028 Hof
Redaktion: Claudia Schott (CS), Druck: Pauli-Offsetdruck Oberkotzau, Aufl.: 850, Veröffentlichungen mit namentlicher Kennzeichnung stellen die Meinung des Verfassers dar.
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Seele and Geist
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