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Folien zum Vortrag 2014 - Bürogemeinschaft Wirtschaftskanzlei

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www.steuerkanzlei-aichach.de
Nachfolge im Unternehmen
(Betrachtung aus betriebswirtschaftlicher
und steuerlicher Sicht)
2
so siehts der Junior Chef
3
so siehts der Senior Chef
4
..... dabei kann Nachfolge doch so schön sein oder ?
5
BWL Facts: An wen wird übergeben?
6
..... wie finde ich einen Nachfolger?
7
BWL – Facts: Warum wird übergeben (2010-2014)
8
Nicht sterben ohne das mit dem Steuerberater abzusprechen!!
Der Notfallkoffer – immer erste Station der Beratung
Inhalt
ErläuterungErläuterung
Vertretungsplan
Wer erledigt was / Aufgaben zuweisen
Vollmachten erteilen
Prokura
Notariell beurkundete Generalvollmacht
Bankvollmacht
Passwörter / Lizenzen / Softwarezugang /
Bankkontendaten
Liste der Zugangsdaten in einem
Verschlüsselungsprogramm gesichert (z.B.
Keepass mit USB-Schlüssel)
Liste wichtiger Ansprechpartner
Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, WP,
Ansprechpartner bei Banken und
Versicherungen, wichtige Lieferanten und
Kunden mit Adresse und Telefonnummer
Wichtige Unternehmensdaten & Verträge
Darlehensverträge, Satzung, Miet-,
Pachtverträge; Kalkulationsgrundlagen, HR
Auszüge, Grundbuchauszüge, Jahresabschlüsse
(z.B. scannen in Docwallet, Dt. Post)
Vermögens- und Schuldenaufstellung
Zur Schaffung eines ersten Überblicks:
Download auf der Internetseite
www.steuerkanzlei-aichach.de
Unternehmer - Testament
Unternehmertestament (wer führt den Betrieb
fort); Betriebsaufspaltungen steuerli. absichern
9
BWL – Facts: Zieldefinition
Übergabeziele
Übernahmeziele
Ausreichende Altersversorgung
Dauerhafte Einkommensquelle
Gerechte Erbfolgeregelung
Selbstverwirklichung
Ungehinderte Fortentwicklung
des Unternehmens
Hohe Rendite des eingesetzten
Kapitals
Steuerlich optimale Übertragung
Unabhängigkeit
Schaffung von (neuem)
Abschreibungspotential
10
BWL Facts: Neugründung vs. Übernahme
Pro Neugründung
Pro Übernahme
Dimensionen planbar
Risiko ist kalkulierbarer
Standort wählbar
Eingespieltes Mitarbeiterteam
Evtl. Geringerer
Finanzierungsumfang erforderlich
Bekannte Prozessabläufe
Neue Investitionsgüter
Bestehender Kundenstamm
Selbst ausgewählte Mitarbeiter
Bekanntheit
Keine Generationenkonflikte
Gleitender Übergang
11
Möglichkeiten der Nachfolge
Einheit von
Eigentum und Leitung
in der
Familie
Trennung von
Eigentum und Leitung
außerhalb
der Familie
Verpachtung im Ganzen (z.B.
eiserne Verpachtung)
Mitarbeiter
(MBO)
Manager
Dritte
Stiftung
Unentgeltlich/Teilentgeltlich oder
Verkauf fremdüblich
12
Ziele der steuerlichen Optimierung
•
Vermeidung / Minimierung von Erbschaft- und Schenkungssteuer sowie
Grunderwerbsteuer und nicht abziehbarer Umsatzsteuer. Vermeidung von
Krankenkassenproblemen
Bei unentgeltlichem Vorgang:
• Vermeidung Aufdeckung stiller Reserven
• Häufig Trennung operative Firma von Betriebsgelände / Gebäude
• Einsatz dauernder Lasten / Nießbrauch / Widerrufsvorbehalte
• Verschonungsregel
• Die Familien Co. KG
• Beraterverträge
Bei entgeltlichem Vorgang:
• Entzerrung der Versteuerung des Kaufpreises
• Schaffung neues Abschreibungspotential
• Nutzung halber Steuersatz und Freibetrag
• Nullbeteiligungsgesellschaften mit Verpachtung
• Verrentung des Kaufpreises
• Holdingprivileg
• Asset Deal
• Entnahmemodelle
• Häufige Vorbereitung: Trennung von Besitz und Betrieb
13
....wann ist aus steuerlicher Sicht Vorsicht geboten
z.B. bei
Umsatzsteuer auf Praxiswert
Sonderbetriebsvermögen
Betriebsaufspaltungen
Grundstücke
Pensionszusagen
Rechtsformwechsel aller Art
Abfindungszahlungen an
Geschwister
− Übernahme von Schulden
− Lohnsummenregelung bei
Schenkungssteuer
−
−
−
−
−
−
−
14
ein Beispiel für gute Beratung
Halber Steuersatz auch bei Übergabe an Kinder
nutzen?
Senior Gesellschafter
€
SteuerÄnderung
30%
Junior Gesellschafter
€
SteuerÄnderung
30%
Kaufpreis Praxisteilanteil
€ 500.000,00
Unterst. positives Eigenkapital anteilig
€ 100.000,00
Abschreibung Goodwill und
Substanzwert
Nutzungsdauer durchschnittlich
Stille Reserven zu versteuern
€ 400.000,00
Abschreibung 2012
€ 83.333,33 -€ 35.000,00
Abschreibung 2013
€ 83.333,33 -€ 35.000,00
Abschreibung 2014
€ 83.333,33 -€ 35.000,00
Abschreibung 2015
€ 83.333,33 -€ 35.000,00
Abschreibung 2016
€ 83.333,33 -€ 35.000,00
Abschreibung 2017
€ 83.333,33 -€ 35.000,00
ggf. Freibetrag (abgeschmolzen)
Halber Steuersatz für
Betriebsveräußerungen z.B.
Saldo ohne Zinsvorteile
24%
€ 94.080,00
€ 94.080,00
Saldo ohne Zinsvorteile
42%
€ 500.000,00
6
-€ 210.000,00
15
noch ein Beispiel
Ohne - § 8b KStG
G´ter
GmbH –
Anteilsverkauf
(Anteile im
Privatvermögen)
Gewinn: § 17
EStG
Euro
Verkaufspreis
1.000.000
- Stammkapital
25.000
Veräuß-Gewinn
975.000
St-frei 40%
390.000
St-pflicht 60%
585.000
St-Satz 42%
245.700
16
noch ein Beispiel
§ 8b KStG – Holdingprivileg nutzen
GmbH –
Anteilsverkauf
(Anteile werden in
Holding eingelegt)
G´ter
Gewinn: § 8b
KStG
Euro
Verkaufspreis
1.000.000
St-frei 95%
Holding
GmbH
950.000
St-pflicht 5%
50.000
St-Satz 30%
15.000
+Vermögen wird
In GmbH
angelegt
17
Unentgeltlichkeit = Schenkungsteuer = wie hoch?
18
Vereinfachtes Ertragswertverfahren
19
.... aber (noch) - Verschonungsregelung
Verschonungsregelung für begünstigtes Vermögen:
Freistellung von 85% oder 100%
Abzugsbetrag 150.000 Euro
u.a. Bedingungen:
• Weiterführung von 5 bzw. 7 Jahren ist Pflicht
• Einhaltung Lohnsumme
Regel• Keine Überentnahmen
Verschonung
• Keine Verkäufe von Grdst.
Abschlag
85%
400%
• Keine Umnutzung Gebäude Mindestlohnsum
me
Wie
lange
noch?
OptionsVerschonung
100%
700%
BehaltensLohnsummenfri
st
5 Jahre
7 Jahre
Verwaltungsver
mögen (seit
mind. 2 Jahren)
50%
10%
mit Rücktrittsklauseln arbeiten!
20
Steuerliche Haftung nicht vergessen !
Wichtige Haftungsvorschriften
§ 25 HGB
§ 75 AO
§ 74 AO
§ 15a UStG
§ 73 AO
Zweck
Haftung bei Firmenfortführung
Haftung für Gewerbesteuer /
Umsatzsteuer;
Unbedenklichkeitsbescheinigung
vorlegen lassen.
Haftung wesentlicher Beteiligter (z.B.
Seniorpartner mit vermieteten
Grundstücken an GmbH)
Rückzahlungspflicht Vorsteuer (ggf. 10
Jahre)
Haftung bei Organschaft
21
Vielen Dank!
22
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